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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum schraubenlosen Montieren einer Abschlussleiste als Wandabschlusselement für eine Fußboden- oder Deckenverkleidung unter Verwendung einer Mehrzahl von Abschlussleistenhaltern.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bereits an dieser Stelle sei festgehalten, dass der Begriff "schraubenloses Montieren" im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung nicht im strengen Wortsinn "Montieren ohne Einsatz von Schrauben" zu verstehen ist, sondern dass mit ihm schlagwortartig alle Verfahren ausgeschlossen werden sollen, bei denen zur Montage der Abschlussleiste noch zusätzliche Befestigungsmittel erforderlich sind, wie beispielsweise eben Schrauben, aber auch Nägel, Klebstoff und dergleichen mehr. Gleichwohl wird der Einfachheit halber aber sowohl in den Ansprüchen als auch in der nachfolgenden Beschreibung stets nur auf das Beispiel der schraubenlosen Montage Bezug genommen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei den derzeit üblichen Verfahren zum Montieren von Abschlussleisten als Wandabschlusselement für eine Fußboden- oder Deckenverkleidung werden die Abschlussleistenhalter nach Abschluss des Verlegens der Fußboden- oder Deckenverkleidung an geeigneten Positionen an die Wand geschraubt. Hierzu ist es erforderlich, knapp ober- bzw. unterhalb der Fußboden- oder Deckenverkleidung ein Loch in die Wand zu bohren, in welches ein Dübel eingesetzt wird, in den dann wiederum die den Abschlussleistenhalter halternde Schraube eingedreht wird. Diese Vorgehensweise erfordert zum einen ein präzises Anzeichnen der Position, an der das Loch gebohrt werden muss. Und zum anderen birgt das Bohren des Lochs mehrere Risiken in sich. So besteht beispielsweise die Gefahr einer Beschädigung der Fußboden- oder Deckenverkleidung durch die Bohrmaschine, und dies nicht nur versehentlich, sondern aufgrund der geringen Höhe des Bohrlochs über der Fußboden- oder Deckenverkleidung verfahrensinhärent immer. Darüber hinaus besteht<!-- EPO <DP n="2"> --> die Gefahr, beim Bohren Wasserrohre oder elektrische Leitungen zu beschädigen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Im Hinblick auf diese Nachteile wurden im Stand der Technik bereits Verfahren zum schraubenlosen Montieren von Abschlussleisten als Wandabschlusselement für einen Fußbodenbelag vorgeschlagen. Beispielhaft sei auf die <patcit id="pcit0001" dnum="EP0560748A1"><text>EP-A1-0 560 748</text></patcit> und die <patcit id="pcit0002" dnum="EP2169143A2"><text>EP-A2-2 169 143</text></patcit> verwiesen. Beide Typen von Abschlussleistenhalter, die sich für das schraubenlose Montieren von Abschlussleisten eignen, haben den Nachteil, dass sie wegen eines Schenkels, der den Fußbodenbelag zur Stabilisierung des Abschlussleistenhalters untergreift, bereits vor bzw. gleichzeitig mit dem Verlegen des Fußbodenbelags angeordnet werden müssen. Insbesondere müssen die Abschlussleistenhalter gemäß der <patcit id="pcit0003" dnum="EP0560748A1"><text>EP-A1-0 560 748</text></patcit> insgesamt beim Verlegen des Fußbodenbelags mit verlegt werden, während gemäß der <patcit id="pcit0004" dnum="EP2169143A2"><text>EP-A2-2 169 143</text></patcit>, die einen mehrteiligen Abschlussleistenhalter offenbart, zumindest die Basiselemente mit verlegt werden müssen. Da man zum Zeitpunkt des Verlegens des Fußbodenbelags aber noch nicht genau vorhersagen kann, wie viele Abschlussleistenhalter man zum Montieren der Abschlussleisten tatsächlich benötigt, ist man gezwungen, bei der Anordnung von Abschlussleistenhaltern großzügig zu sein, da das nachträgliche Vorsehen zusätzlicher Abschlussleistenhalter nicht möglich ist. Dies führt zu unnötig hohen Kosten. Und falls man einmal zu wenige Abschlussleistenhalter vorgesehen haben sollte, so bleibt als letzter Ausweg nur, die Abschlussleiste unmittelbar mit der Wand zu verschrauben. Aus den vorstehend genanten Gründen haben sich zur schraubenlosen Montage geeignete Abschlussleistenhalter am Markt bislang nicht durchgesetzt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Ein Verfahren mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 ist beispielsweise aus der <patcit id="pcit0005" dnum="US20111126482A"><text>US-A-20111/126482</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum schraubenlosen Montieren von Abschlussleisten anzugeben, welches die vorstehend diskutierten Nachteile nicht aufweist.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0008" num="0008">Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren kommt ein Abschlussleistenhalter zum Einsatz, der zum schraubenlosen Montieren einer Abschlussleiste als Wandabschlusselerrment für eine Fußboden- oder Deckenverkleidung ausgebildet und bestimmt ist, umfassend:
<ul id="ul0001" list-style="bullet" compact="compact">
<li>einen Wandschenkel,</li>
<li>einen Untergrundschenkel, der mit dem Wandschenkel einstückig ausgebildet ist, und</li>
<li>einen Eingriffsabschnitt, der dazu ausgebildet und bestimmt ist, mit einer Abschlussleiste in Halteeingriff zu treten,</li>
</ul>
wobei der Untergrundschenkel und zumindest ein an den Untergrundschenkel angrenzender Abschnitt des Abschlussleistenhalters eine Breite aufweisen, die geringer ist als ein vorbestimmter Abstand der Fußboden- oder Deckenverkleidung von der Wand.</p>
<p id="p0009" num="0009">Der vorbestimmte Abstand ist dabei vorzugsweise gleich der Breite der Bewegungsfuge, die ohnehin vorgesehen werden muss, um Dehnungs- und Schrumpfungsprozesse ermöglichen zu können, die hauptsächlich durch die unterschiedliche Luftfeuchtigkeit im Sommer und der Heizungsperiode im Winter auftreten.</p>
<p id="p0010" num="0010">Der Vorteil des erfindungsgemäßen Montageverfahrens gegenüber dem Stand der Technik besteht darin, dass die Abschlussleistenhalter erst im Zuge des Montierens derAbschtussleisten an der bereits fertig verlegten Fußboden- oder Deckenverkleidung angebracht werden müssen. Sie können daher in exakt der Anzahl vorgesehen werden, die für eine sichere Montage der Abschlussleisten erforderlich ist. Zudem entfallen im Vergleich zu an der Wand festgeschraubten Abschlussleistenhaltern die aufwändigen Arbeitsschritte des Anzeichnens und Bohrens, sowie zusätzlich erforderliches Montagematerial, wie Dübel und Schrauben. Schließlich ist es auch von Vorteil,<!-- EPO <DP n="4"> --> dass die Abschlussleistenhalter mit einer Hand montiert werden können. Man braucht sie nämlich nur an dem Wandschenkel zu ergreifen, in die Bewegungsfuge einzuführen und anschließend um 90° um die vertikale Achse zu verdrehen. Dies reduziert die für die Abschlussleistenmontage erforderliche Arbeitszeit.</p>
<p id="p0011" num="0011">Der vorbestimmte Abstand kann in Abhängigkeit der Vorgaben des Herstellers der die Fußböden- oder Deckenverkleidung bildenden Fußboden- oder Deckenverkleidungelemente, beispielsweise Verkleidungspaneele, unterschiedlich groß sein. Beispielsweise kann die die Breite des Abschlussleistenhalters weniger als 20 mm, vorzugsweise weniger als 15 mm, betragen.</p>
<p id="p0012" num="0012">Zur Verbesserung des Halts des Abschlussleistenhalters kann dieser ferner wenigstens einen zum Untergrundschenkel im Wesentlichen parallel verlaufenden Zusatzschenkel umfasst. Dabei kann die Fußboden- oder Deckenverkleidung vorzugsweise zwischen dem Untergrundschenkel und dem wenigstens einen Zusatzschenkel aufgenommen werden. Da auf dem Markt Verkleidungspaneele unterschiedlicher Dicke erhältlich sind, beispielsweise Fußboden- oder Deckenverkleidungpaneele mit einer Dicke von zwischen 5 mm und 25 mm, kann es bei dieser Weiterbildung erforderlich sein, für jede Paneeldicke einen speziell angepassten Abschlussleistenhalter vorzusehen. Es ist jedoch auch denkbar, den Untergrundschenkel und den wenigstens einen Zusatzschenkel in einem Abschnitt des Abschlussleistenhalters, der im montierten Zustand der Wand benachbart angeordnet ist, mittels eines Federschenkels miteinander zu verbinden. Dieser Federschenkel kann zum einen für einen Paneeldickenausgleich sorgen und zum anderen eine Klemmkraft bereitstellen, die den Abschlussleistenhalter an der Fußboden- oder Deckenverkleidung hält. In Abhängigkeit von der jeweiligen Ausbildung des Eingriffsabschnitts kann es gegebenenfalls erforderlich sein, auch den Eingriffsabschnitt mit einem Spielausgleich oder/und einer Vorspannung zu versehen, um sicherstellen zu können, dass die Abschlussleiste spaltfrei auf der Fußboden- oder Deckenverkleidung aufsteht.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Wenn der Untergrundschenkel länger bemessen ist als der wenigstens eine Zusatzschenkel, so kann hierdurch die Stabilität des Abschlussleistenhalters im montierten Zustand erhöht werden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Um die von der Abschlussleiste auf den Abschlussleistenhalter ausgeübten Kräfte, beispielsweise die von der Anlage an der Wand herrührende Reaktionskraft, zuverlässig vom Wandschenkel in den restlichen Abschlussleistenhalter einleiten zu können, kann wenigstens eine Stabilisierungsrippe vorgesehen sein, welche zum einen mit dem Zusatzschenkel und zum anderen mit der im montierten Zustand der Wand zugewandten Seite des Wandschenkels verbunden ist. Ferner kann die wenigstens eine Stabilisierungsrippe derart angeordnet sein, dass sie im montierten Zustand im Wesentlichen vertikal verläuft.</p>
<p id="p0015" num="0015">Um zuverlässig sicherstellen zu können, dass der Abschlussleistenhalter im Zuge der Montage, insbesondere im Zuge der Annäherung der Abschlussleiste an die Wand, von der Abschlussleiste mitgenommen wird, kann am freien Ende des Zusatzschenkels eine Anlagefläche vorgesehen sein, die zur Anlage an einem unteren Ende derAbschlussleiste bestimmt ist.</p>
<p id="p0016" num="0016">Um verhindern zu können, dass der Abschlussleistenhalter unter die Fußboden- oder Deckenverkleidung rutscht und sich in der Folge ein Spalt zwischen der Wand und der Abschlussleiste bildet, wird ferner vorgeschlagen, dass an dem Untergrundschenkel oder/und dem wenigstens einen Zusatzschenkel wenigstens ein Widerhakenelement ausgebildet ist, und zwar vorzugsweise an dessen der Fußboden- oder Deckenverkleidung zugewandter Oberfläche.</p>
<p id="p0017" num="0017">Ferner kann der Untergrundschenkel gewölbt ausgebildet sein, wobei die konkave Seite der Wölbung vom Wandschenkel weg weist, d.h. im montierten Zustand auf den Untergrund zu weist. Hierdurch kann ganz allgemein eine gewisse Federung zwischen dem Abschlussleistenhalter und dem Untergrund bereitgestellt werden. Bei Ausbildung des Abschlussleistenhalters<!-- EPO <DP n="6"> --> mit Untergrundschenkel und Zusatzschenkel kann hierdurch aber auch ein Toleranzausgleich zwischen dem Abstand von Untergrundschenkel und Zusatzschenkel auf der einen Seite und der Dicke des zwischen diese eingeschobenen Paneels auf der anderen Seite bereitgestellt werden. Schließlich kann die Wölbung auch den Eingriff zwischen dem wenigstens einen Widerhakenelement und dem Paneel verbessern, indem sie dem freien Ende des Untergrundschenkels benachbart eine Schrägfläche bildet, die gegen die zugeordnete Kante des Paneels anstößt. Dies erleichtert den Eingriff der zugeordneten Paneelkante mit der Eingriffsflanke des wenigstens einen Widerhakenelements, und dies insbesondere dann, wenn eine Mehrzahl von Widerhakenelementen vorgesehen ist.</p>
<p id="p0018" num="0018">Um in der Anfangsphase der Drehbewegung des Abschlussleistenhalters das Eintreten des Untergrundschenkels unter die Fußboden- oder Deckenverkleidung, d.h. in den Spalt zwischen Fußboden- oder Deckenverkleidung und Untergrund, erleichtern zu können, wird vorgeschlagen, dass der Untergrundschenkel mit wenigstens einer in Breitenrichtung verlaufenden Auflaufschräge ausgebildet ist. Sind auf beiden Seiten des Untergrundschenkels derartige Auflaufschrägen vorgesehen, so kann der Abschlussleistenhalter in beiden Drehrichtungen, d.h. sowohl bei Drehung im als auch entgegen dem Uhrzeigersinn, in einfacher Weise montiert werden. Insbesondere kann der Abschlussleistenhalter in diesem Fall von Linkshändern und Rechtshändern gleichermaßen leicht eingesetzt werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Aufbau des Abschlussleistenhalters kann beispielsweise dadurch vereinfacht werden, dass der Eingriffsabschnitt vom freien Ende des Wandabschnitts gebildet ist. Hierzu kann der Eingriffsabschnitt beispielsweise mit einer Mehrzahl von Widerhakenelemente ausgebildet sein. Zum Eingriff mit der Abschlussleiste kann das freie Ende des so ausgebildeten Wandabschnitts in einfacher Weise in eine zugehörige Ausnehmung der Abschlussleiste eingeführt werden. Es ist jedoch auch denkbar, das freie Ende des Wandabschnitts als Hakenelement auszubilden, das mit einer entsprechenden Vertiefung der Abschlussleiste in Eingriff bringbar ist.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Um die Bildung eines Spalts zwischen der Wand und der Abschlussleiste verhindern zu können, wird vorgeschlagen, dass er ferner wenigstens ein Federelement umfasst, dessen freies Ende zur Anlage an einer Stirnfläche der Fußboden- oder Deckenverkleidung bestimmt ist. Somit übt das Federelement auf den Abschlussleistenhalter eine ihn in Richtung auf die Wand zu drückende Kraft aus.</p>
<p id="p0021" num="0021">Der Abschlussleisfenhalter kann aus Metall oder aus Kunststoff gefertigt sein. Ist er aus Metall gefertigt, so vorzugsweise als Biege- und Stanzteil, beispielsweise aus Federstahl. Ist er aus Kunststoff gefertigt, so vorzugsweise als Spritzgussteil, beispielsweise aus Polyoxymethylen, kurz POM.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Erfindung wird im Folgenden an Ausführungsbeispielen an Hand der beigefügten Zeichnung näher erläutert werden. Es stellt dar:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine geschnittene Seitenansicht einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und unter Einsatz eines Abschlussleistenhalters schraubenlos montierten Abschlussleiste als Wandabschlusselement für eine Fußboden- oder Deckenverkleidung;</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>eine Draufsicht auf die Wand, die Fußboden- oder Deckenverkleidung und einen Socklelleistenhalter zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens;</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Abschlussleistenhalters;</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>eine Seitenansicht ähnlich <figref idref="f0001">Figur 1</figref> einer dritten Ausführungsform eines Abschlussleistenhalters; und</dd>
<dt>Figur 5</dt><dd>eine Seitenansicht ähnlich <figref idref="f0001">Figur 1</figref> einer vierten Ausführungsform eines Abschlussleistenhalters.</dd>
</dl><!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">In <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ist ein Abschlussleistenhalter ganz allgemein mit 10 bezeichnet. Er umfasst einen Untergrundschenkel 12, der in dem in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellten montierten Zustand, flach auf dem Untergrund U, also beispielsweise dem Estrich, aufliegt und die Fußboden- oder Deckenverkleidung F untergreift. Mit dem Untergrundschenkel 12 einstückig verbunden ist ein Wandschenkel 14, der einen Eingriffsabschnitt 16 trägt, welcher im montierten Zustand gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> mit einer Abschlussleiste 18 in Halteeingriff steht. Die Abschlussleiste 18 weist hierzu eine Haltenut 20 auf, in die ein Haltevorsprung 22 eingeführt ist. Um den Halteingriff zwischen Haltenut 20 und Haltevorsprung 22 zu sichern, ist letzterer mit Widerhakenelementen 24 versehen. Ein die Haltenut 20 begrenzender Steg 26 der Abschlussleiste 18 ist zwischen dem Wandschenkel 14 und dem Haltevorsprung 22 aufgenommen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellte Ausführungsform des Abschlussleistenhalters 10 umfasst ferner einen Zusatzschenkel 28, der sich im Wesentlichen parallel zum Untergrundschenkel 12 erstreckt. Der Zusatzschenkel 26 ist kürzer als der Untergrundschenkel 12. Insbesondere ist seine Länge derart bemessen, dass er im montierten Zustand nicht unter der Abschlussleiste 18 hervorsteht. Der Wand W benachbart ist der Zusatzschenkel 26 über einen Verbindungssteg 30 mit dem Untergrundschenkel 12 einstückig verbunden. Der Verbindungssteg 30 kann federelastisch ausgebildet sein, und zwar vorzugsweise derart, dass der Untergrundschenkel 12 und der Zusatzschenkel 28 eine Klemmkraft auf die zwischen diesen beiden aufgenommene Fußboden- oder Deckenverkleidung F ausüben.</p>
<p id="p0025" num="0025">In dem in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Fußpunkt 14a des Wandschenkels 14 von dem Verbindungssteg 30 einen vorbestimmten Abstand auf und erstreckt sich von dort schräg nach oben, wobei sein oberes Ende 14b im montierten Zustand vorzugsweise vertikal über dem Verbindungssteg 30 angeordnet ist. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, dass der Wandschenkel 14 in Verlängerung des Verbindungsstegs 30 vorgesehen<!-- EPO <DP n="9"> --> ist und im montierten Zustand im Wesentlichen vertikal verläuft, wie dies bei der noch zu beschreibenden Ausführungsform gemäß <figref idref="f0003">Figur 3</figref> der Fall ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Der Abschlussleistenhalter 10 weist eine Breite b auf (siehe <figref idref="f0002">Figur 2</figref>), die kleiner ist als ein vorbestimmter Abstand, der durch die Breite B der Bewegungsfuge S zwischen der Wand W und der Fußboden- oder Deckenverkleidung F gegeben ist.</p>
<p id="p0027" num="0027">Auf diese Weise kann der Abschlussleistenhalter 10 in die Bewegungsfuge S eingeführt werden, bis sein Untergrundschenkel 12 auf dem Untergrund U aufliegt. Diese Stellung ist in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> gezeigt. Anschließend kann man den Abschlussleistenhalter 10 in der Draufsicht gemäß <figref idref="f0002">Figur 2</figref> im Uhrzeigersinn um 90° drehen. Dies ist in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> durch den gekrümmten Pfeil M1 dargestellt. Infolge dieser Drehung untergreift der Untergrundschenkel 12 die Fußboden- oder Deckenverkleidung F.</p>
<p id="p0028" num="0028">Hat man auf diese Weise eine für die Montage einer Abschlussleiste 18 ausreichende Anzahl von Abschlussleistenhaltern 10 angeordnet, so kann man die zu montierende Abschlussleiste 18 auf die Abschlussleistenhalter 10 aufstecken, wobei die Haltevorsprünge 22 der Abschlussleistenhalter 10 in die Haltenut 20 der Abschlussleiste 18 eingreifen. Dieses Aufstecken ist in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> durch den Pfeil M2 dargestellt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Um für das Aufstecken der Abschlussleiste 18 alle Abschlussleistenhalter 10 in eine definierte Ausgangslage bringen zu können, werden diese vor dem Aufstecken der Abschlussleiste 18 so weit wie möglich auf die Fußboden- oder Deckenverkleidung F aufgeschoben, d.h. vorzugsweise bis die Verbindungsstege 30 der Abschlussleistenhalter 10 an der Stirnfläche St der Fußboden- oder Deckenverkleidung F anliegen. Hierdurch werden die Abschlussleistenhalter 10 zudem stabilisiert und gestützt und ermöglichen das Aufstecken der Abschlussleiste 18, ohne dass die Wand W beschädigt oder verschmutzt wird. Anschließend wird die Abschlussleiste 18 zusammen mit den Abschlussleistenhaltern 10 zur Wand W hin geschoben.<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0030" num="0030">In <figref idref="f0003">Figur 3</figref> ist eine abgewandelte Ausführungsform eines Abschlussleistenhalters dargestellt, die jedoch in weiten Teilen der Ausführungsform gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> entspricht. Analoge Teile sind daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in <figref idref="f0001">Figur 1</figref>, jedoch vermehrt um die Zahl 100. Zudem wird der Abschlussleistenhalter 110 der <figref idref="f0003">Figur 3</figref> im Folgenden nur insoweit beschrieben werden, als er sich vom Abschlussleistenhalter 10 gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> unterscheidet, auf dessen Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich verwiesen sei.</p>
<p id="p0031" num="0031">Auch der Abschlussleistenhalter 110 umfasst einen Untergrundschenkel 112, einen Wandschenkel 114 und einen Eingriffsabschnitt 116. Die Widerhakenelemente 124 des Haltevorsprungs 122 des Eingriffsabschnitts sind in <figref idref="f0003">Figur 3</figref> der Einfachheit halber lediglich grob schematisch angedeutet. Im Unterschied zum Abschlussleistenhalter 10 der <figref idref="f0001">Figur 1</figref> verfügt der Abschlussleistenhalter 110 aber über keinen zum Untergrundschenkel 112 im Wesentlichen parallel verlaufenden Zusatzschenkel 28. Dafür geht vom Wandschenkel 114 ein Federbügel 132 aus, der im montierten Zustand in der Bewegungsfuge S angeordnet ist, sich gegen die Stirnfläche St (siehe <figref idref="f0001">Figur 1</figref>) der Fußboden- oder Deckenverkleidung anlegt und hierdurch auf den Abschlussleistenhalter 110 eine Kraft ausübt, die diesen in Richtung auf die Wand W zu drängt. Darüber hinaus sind auf der der Fußboden- oder Deckenverkleidung F zugewandten Oberfläche des Untergrundschenkels 112 Widerhakenelemente 134 vorgesehen, die sich im montierten Zustand einer entgegengesetzten Bewegung, d.h. einer von der Wand W weg gerichteten Bewegung, des Abschlussleistenhalters 110 zumindest widersetzen. Damit diese Widerhakenelemente 134 bei der Montage das Eindrehen des Untergrundschenkels 112 unter die Fußboden- oder Deckenverkleidung F nicht erschweren, sind sie mit Auflaufschrägen 134a ausgebildet.</p>
<p id="p0032" num="0032">An dieser Stelle sei betont, dass es im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung nicht auf die genaue Ausbildung des Eingriffsabschnitts ankommt. Vielmehr können alle in der <patcit id="pcit0006" dnum="EP0560748A1"><text>EP-A1-0 560 748</text></patcit> und der <patcit id="pcit0007" dnum="EP2169143A2"><text>EP-A2-2 169 143</text></patcit><!-- EPO <DP n="11"> --> offenbarten Eingriffsabschnitte, d.h. sowohl Eingriffsabschnitte mit einfachem Eingriff mit der Abschlussleiste, beispielsweise wie bei der <patcit id="pcit0008" dnum="EP0560748A1"><text>EP-A1-0 560 748</text></patcit>, als auch mit doppeltem Eingriff mit der Abschlussleiste, beispielsweise wie bei der <patcit id="pcit0009" dnum="EP2169143A2"><text>EP-A2-2 169 143</text></patcit>, bei den Abschlussleistenhaltern eingesetzt werden. Vorzugsweise ist der Eingriffsabschnitt jedoch derart ausgebildet, dass die Abschlussleisten infolge des Eingriffs mit dem Eingriffsabschnitt und dem Zusammenwirken mit der Fußboden- oder Deckenverkleidung im montierten Zustand in eine Richtung vorgespannt ist, die zum einen eine zur Wand hin weisende Komponente und zum anderen eine zum Untergrund hin weisende Komponente aufweist. Auf diese Weise kann der Bildung von Spalten sowohl zwischen der Wand und der Abschlussleiste als auch zwischen der Fußboden- oder Deckenverkleidung und der Abschlussleiste entgegengewirkt werden.</p>
<p id="p0033" num="0033">In <figref idref="f0004">Figur 4</figref> ist eine dritte Ausführungsförm eines Abschlussleistenhalters dargestellt, die in weiten Teilen der Ausführungsform gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> entspricht. Analoge Teile sind daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in <figref idref="f0001">Figur 1</figref>, jedoch vermehrt um die Zahl 200. Zudem wird der Abschlussleistenhalter 210 der <figref idref="f0004">Figur 4</figref> im Folgenden nur insoweit beschrieben werden, als er sich vom Abschlussleistenhalter 10 gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> unterscheidet, auf dessen Beschreibung hiermit ansonsten ausdrücklich verwiesen sei.</p>
<p id="p0034" num="0034">Ein erster Unterschied zum Abschlussleistenhalter 10 gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> besteht darin, dass bei dem Abschlussleistenhalter 210 gemäß <figref idref="f0004">Figur 4</figref> auf der der (lediglich gestrichelt angedeuteten) Fußboden- oder Deckenverkleidung F zugewandten Oberfläche des Untergrundschenkels 212 Widerhakenelemente 234 vorgesehen, die sich im montierten Zustand einer entgegengesetzten Bewegung, d.h. einer von der Wand W weg gerichteten Bewegung, des Abschlussleistenhalters 210 zumindest widersetzen. Darüber hinaus können auch auf der Fußboden- oder Deckenverkleidung F zugewandten Oberfläche des Zusatzschenkels 228 Widerhakenelemente 236 vorgesehen sein.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0035" num="0035">Ferner kann der Untergrundschenkel 212 gewölbt ausgebildet sein, wobei die konkave Seite der Wölbung zum Untergrund U hin weist. Auf diese Weise kann eine Schrägfläche 212a bereitgestellt werden, die sich von dem vom Untergrund U am weitesten entfernten Punkt der Wölbung zum freien Ende des Untergrundschenkels 212 hin erstreckt. Hierdurch kann der Eingriff der auf dieser Schrägfläche 212a angeordneten Widerhakenelemente 234 mit der Fußboden- oder Deckenverkleidung F verbessert werden.</p>
<p id="p0036" num="0036">Ein weiterer Unterschied kann darin bestehen, dass der Untergrundschenkel 212 mit wenigstens einer in Breitenrichtung verlaufenden Auflaufschräge 238 ausgebildet ist, welche das Einführen des Untergrundschenkels 212 unter die Fußboden- oder Deckenverkleidung F erleichtert.</p>
<p id="p0037" num="0037">Ferner unterscheidet sich der Abschlussleistenhalter 210 gemäß <figref idref="f0004">Figur 4</figref> vom Abschlussleistenhalter 10 gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> durch die Ausbildung des Wandschenkels 214. Und zwar kann der Wandschenkel 214 als sich im Wesentlichen geradlinig erstreckender Schenkel ausgebildet sein, an dessen freiem Ende, das den Eingriffsabschnitt 216 bildet, Widerhakenelemente 224 ausgebildet sind, die zum Eingriff in eine zugehörige Haltenut 220 der Abschlussleiste 218 bestimmt sind.</p>
<p id="p0038" num="0038">Schließlich kann zwischen dem Wandschenkel 214 und dem Zusatzschenkel 228 auch noch eine Stabilisierungsrippe 240 ausgebildet sein, welche den Wandschenkel 214 abstützt und somit den Abschlussleistenhalter 210 insgesamt stabilisiert.</p>
<p id="p0039" num="0039">Von Vorteil kann die Stabilisierungsrippe 240 insbesondere dann sein, wenn der Untergrundschenkel 212 in einem Zustand, in dem die Abschlussleiste 218 kraftlos an der Wand W anliegt (dieser Zustand ist in <figref idref="f0004">Figur 4</figref> dargestellt), von der Wand W noch einen vorbestimmten Abstand d aufweist. Übt man ausgehend von diesem Zustand auf das untere Ende 218a der Abschlussleiste 218 einen auf die Wand W zu gerichteten Druck aus und schiebt diese und damit vermittels des Zusatzschenkels 228 auch den Untergrundschenkel<!-- EPO <DP n="13"> --> 212 des Abschlussleistenhalters 210 weiter auf die Wand zu, so führt dies zu einer Rotation der Abschlussleisten-Abschlussleistenhalter-Kombination, in deren Folge das der Wand W benachbarte Ende des Untergrundschenkels 212 vom Untergrund U abgehoben wird. Dies führt zu einem verstärkten Eingriff des freien Endes 212b des Untergrundschenkels 212 mit dem Untergrund U und gegebenenfalls zu einem verstärkten Eingriff des freien Endes 228a des Zusatzschenkels 228 mit der Fußboden- oder Deckenverkleidung F oder/und zu einem verbesserten Eingriff des wenigstens einen Widerhakenelements 234 des Untergrundschenkels 212 mit der Fußboden- oder Deckenverkleidung F. Zur Erleichterung des Eingriffs zwischen dem freien Ende 218a der Abschlussleiste und dem freien Ende 228a des Zusatzschenkels 228 kann an diesem eine Anlagefläche 228b ausgebildet sein.</p>
<p id="p0040" num="0040">In <figref idref="f0005">Figur 5</figref> ist eine vierte Ausführungsform eines Abschlussleistenhalters dargestellt, die in weiten Teilen der Ausführungsform gemäß <figref idref="f0004">Figur 4</figref> entspricht. Analoge Teile sind daher mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in <figref idref="f0004">Figur 4</figref>, jedoch vermehrt um die Zahl 100, d.h. verglichen mit <figref idref="f0001">Figur 1</figref> vermehrt um die Zahl 300. Zudem wird der Abschlussleistenhalter 310 der <figref idref="f0005">Figur 5</figref> im Folgenden nur insoweit beschrieben werden, als er sich vom Abschlussleistenhalter 210 gemäß <figref idref="f0004">Figur 4</figref> unterscheidet, auf dessen Beschreibung hiermit einschließlich des Verweises auf die Beschreibung der Ausführungsform gemäß <figref idref="f0001">Figur 1</figref> ansonsten ausdrücklich verwiesen sei.</p>
<p id="p0041" num="0041">Der Abschlussleistenhalter 310 gemäß <figref idref="f0005">Figur 5</figref> unterscheidet sich vom Abschlussleistenhalter 210 gemäß <figref idref="f0004">Figur 4</figref> lediglich durch die Ausbildung des Eingriffs mit der Abschlussleiste 318. Und zwar ist zum einen das freie Ende des Wandschenkels 314 nicht mit Widerhakenelementen ausgebildet, sondem mit einem einfachen Hakenelement 342, das den Eingriffsabschnitt 316 bildet und in eine zugehörige Ausnehmung 320 der Abschlussleiste 318 eingreift. Ferner ist der Zusatzschenkel 328 an seinem freien Ende 328a mit einem Hakenelement 344 ausgebildet, das in in eine zugehörige Ausnehmung 346 der Abschlussleiste 318 eingreift. An diesem Hakenelement 344 ist die Anlagefläche 328b ausgebildet.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0042" num="0042">Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass die Ausbildung des freien Endes des Zusatzschenkels mit dem Hakenelement, das die Anlagefläche für die Abschlussleiste aufweist, auch bei der Ausführungsform gemäß <figref idref="f0004">Figur 4</figref> zum Einsatz gebracht werden könnte.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum schraubenlosen Montieren einer Abschlussleiste (18) als Wandabschlusselement für einen Fußboden- oder Deckenbelag (F), umfassend die Schritte:
<claim-text>• Bereitstellen wenigstens eines Abschlussleistenhalters (10)
<claim-text>• mit einem Untergrundschenkel (12), der dazu ausgebildet und bestimmt ist, im montierten Zustand der Abschlussleiste (18) auf dem Untergrund (U) aufzuliegen und die Fußboden- oder Deckenverkleidung (F) zu untergreifen,</claim-text>
<claim-text>• mit einem Wandschenkel (14), der mit dem Untergrundschenkel (12) einstückig verbunden ist, und</claim-text>
<claim-text>• mit einem Eingriffsabschnitt (16), der dazu ausgebildet und bestimmt ist, mit der Abschlussleiste (18) in deren montiertem Zustand in Halteeingriff zu stehen,</claim-text></claim-text>
<claim-text>• In-Eingriff-Bringen der Abschlussleiste (18) mit dem Eingriffsabschnitt (16) des Abschlussleistenhalters (10),<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet,</b><br/>
<b>dass</b> der Untergrundschenkel (12) und zumindest ein an den Untergrundschenkel (12) angrenzender Abschnitt des Abschlussleistenhalters (10) eine Breite (b) aufweisen, die kleiner ist als ein vorbestimmter Abstand (B) der Fußboden- oder Deckenverkleidung (F) von der Wand (W), und<br/>
<b>dass</b> das Verfahren zwischen dem Schritt des Bereitstellens des wenigstens einen Abschlussleistenhalters (10) und dem Schritt des In-Eingriff-Bringens der Abschlussleiste (18) mit dem Eingriffsabschnitt (16) des Abschlussleistenhalters (10) ferner die Schritte umfasst:
<claim-text>• Einführen des wenigstens einen Abschlussleistenhalters (10) in die die Breite (B) des vorbestimmten Abstands aufweisende Bewegungsfuge (S) zwischen der Fußboden- oder Deckenverkleidung<!-- EPO <DP n="16"> --> (F) und der Wand (W), und zwar in einer Orientierung, gemäß der der Untergrundschenkel (12) zum Untergrund (U) im Wesentlichen parallel verlaufend angeordnet ist, wobei die Längserstreckungsrichtung des Untergrundschenkels (12) zur Randkante eines benachbarten Abschnitts der Fußboden- oder Deckenverkleidung (F) im Wesentlichen parallel vertäuft, bis der wenigstens eine Abschlussleistenhalter (10) mit seinem Untergrundschenkel (12) auf dem Untergrund (U) aufliegt, und</claim-text>
<claim-text>• Drehen des Abschlussleistenhalters (10) um eine im Wesentlichen vertikal verlaufende Achse, bis der Untergrundschenkel (12) die Fußboden- oder Deckenverkleidung (F) untergreift und zur Wand (W) im Wesentlichen orthogonal verläuft.</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method for fitting an edging strip (18), without using screws, as a wall edging element for flooring or for a ceiling covering (F), comprising the steps of:
<claim-text>• providing at least one edging strip retainer (10)
<claim-text>- having a base leg (12) designed and intended to rest on the substrate (U) and to engage under the flooring or ceiling cladding (F) when the edging strip (18) is fitted,</claim-text>
<claim-text>- having a wall leg (14) which is integrally connected to the base leg (12), and</claim-text>
<claim-text>- having an engagement portion (16) which is designed and intended to engage with the edging strip (18) so as to retain it when said strip is fitted,</claim-text></claim-text>
<claim-text>• engaging the edging strip (18) with the engagement portion (16) of the edging strip retainer (10),<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the base leg (12) and at least a portion of the edging strip retainer (10) adjoining the base leg (12) have a width (b) which is smaller than a predetermined spacing (B) between the flooring or ceiling cladding (F) and the wall (W), and<br/>
<b>in that</b>, between the step of providing the at least one edging strip retainer (10) and the step of engaging the edging strip (18) with the engagement portion (16) of the edging strip retainer (10), the method further comprises the steps of:
<claim-text>• inserting the at least one edging strip retainer (10) into the expansion joint (S), which has the same width (B) as the predetermined spacing, between the flooring or ceiling cladding (F) and the wall (W), and specifically in such an orientation that the base leg (12) is arranged so as to extend substantially in parallel with the substrate (U), the longitudinal extent of the base leg (12) extending substantially in parallel with the outer edge of an adjacent portion of the flooring or ceiling cladding (F), until the base leg (12) of the at least one edging strip retainer (10) is resting on the substrate (U), and</claim-text>
<claim-text>• rotating the edging strip retainer (10) about a substantially vertical axis until the base leg (12) engages under the flooring or ceiling cladding (F) and extends so as to be substantially orthogonal to the wall (W).</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé de montage sans vis d'une plinthe (18) en tant qu'élément de bordure murale pour un revêtement de sol ou de plafond (F), comprenant les étapes suivantes :
<claim-text>• préparation d'au moins un support de plinthe (10)
<claim-text>• avec une aile de substrat (12), configurée et prévue pour reposer sur le substrat (U) en état de montage de la plinthe (18) et pour être en prise sous le revêtement de sol ou de plafond (F),</claim-text>
<claim-text>• avec une aile murale (14) raccordée d'un seul tenant à l'aile de substrat (12), et</claim-text>
<claim-text>• avec une section de saisie (16), configurée et prévue pour être enclenchée avec la plinthe (18) en état de montage de celle-ci,</claim-text></claim-text>
<claim-text>• enclenchement de la plinthe (18) avec la section de saisie (16) du support de plinthe (10),<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'aile de substrat (12) et au moins une partie du support de plinthe (10) adjacente à l'aile de substrat (12) ont une largeur (b) inférieure à un espacement (B) prédéfini entre le revêtement de sol ou de plafond (F) et le mur (W), et<br/>
<b>en ce que</b> le procédé comprend en outre les étapes suivantes entre l'étape de préparation du ou des supports de plinthe (10) et l'étape d'enclenchement de<!-- EPO <DP n="19"> --> la plinthe (18) avec la section de saisie (16) du support de plinthe (10) :
<claim-text>• insertion du ou des supports de plinthe (10) dans le joint de dilatation (S) entre le revêtement de sol ou de plafond (F) et le mur (W) correspondant à la largeur (B) de l'espacement prédéfini, et cela suivant une orientation où l'aile de substrat (12) est disposée sensiblement parallèlement au substrat (U), la direction longitudinale de l'aile de substrat (12) étant sensiblement parallèle au bord d'une partie contiguë du revêtement de sol ou de plafond (F), jusqu'à ce que le ou les supports de plinthe (10) reposent contre le substrat (U) par l'aile de substrat (12), et</claim-text>
<claim-text>• pivotement du support de plinthe (10) autour d'un axe sensiblement vertical, jusqu'à ce que l'aile de substrat (12) arrive en prise sous le revêtement de sol ou de plafond (F) et soit sensiblement orthogonale au mur (W).</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="203" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="215" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="189" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="210" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="24"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="189" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP0560748A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0560748</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0004]</crossref><crossref idref="pcit0003">[0004]</crossref><crossref idref="pcit0006">[0032]</crossref><crossref idref="pcit0008">[0032]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP2169143A2"><document-id><country>EP</country><doc-number>2169143</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0004]</crossref><crossref idref="pcit0004">[0004]</crossref><crossref idref="pcit0007">[0032]</crossref><crossref idref="pcit0009">[0032]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US20111126482A"><document-id><country>US</country><doc-number>20111126482</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0005]</crossref></li>
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