[0001] Die Erfindung betrifft ein Nockenelement für eine Ventiltriebvorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der gattungsbildenden
DE 10 2007 022 145 A1 ist bereits ein Nockenelement für eine Ventiltriebvorrichtung einer Brennkraftmaschine,
mit zumindest einem Nocken, der zumindest zwei nebeneinander angeordnete Teilnocken
aufweist, die in zumindest einem Nockenwellenwinkelbereich eine gemeinsame Grundkreisphase
aufweisen und für eine Ventilhubumschaltung von einem der Teilnocken auf einen anderen
der Teilnocken vorgesehen sind und die Teilnocken eine überlappende Anordnung aufweisen,
bekannt.
[0003] Ebenso ist aus der
DE 10 2008 050 776 A1 bereits ein Nockenelement für eine Ventiltriebvorrichtung einer Brennkraftmaschine,
mit zumindest einem Nocken, der zumindest zwei nebeneinander angeordnete Teilnocken
aufweist, die in zumindest einem Nockenwellenwinkelbereich eine gemeinsame Grundkreisphase
aufweisen und für eine Ventilhubumschaltung durch Verschieben eines Nockenfolgers
von einem der Teilnocken auf einen anderen der Teilnocken vorgesehen sind, bekannt.
[0005] Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde, eine einfache Fertigung des
Nockenelements zu ermöglichen. Sie wird gemäß der Erfindung durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Die Erfindung geht aus von einem Nockenelement für eine Ventiltriebvorrichtung einer
Brennkraftmaschine, mit zumindest einem Nocken, der zumindest zwei nebeneinander angeordnete
Teilnocken aufweist, die in zumindest einem Nockenwellenwinkelbereich eine gemeinsame
Grundkreisphase aufweisen und für eine Ventilhubumschaltung durch Verschieben eines
Nockenfolgers von einem der Teilnocken auf einen anderen der Teilnocken vorgesehen
sind, dabei weisen die Teilnocken eine überlappende Anordnung auf.
[0007] Unter einem "Nockenelement" soll insbesondere ein Teil einer Nockenwelle verstanden
werden, das einen Nocken zur Betätigung eines Gaswechselventils ausbildet. Unter einem
"Nocken mit nebeneinander angeordneten Teilnocken" soll insbesondere ein Nocken verstanden
werden, der zwei in axialer Richtung nebeneinander angeordnete Teilnocken aufweist,
die dazu vorgesehen sind, in unterschiedlichen diskreten Schaltstellungen des Nockenelements
das gleiche Gaswechselventil unterschiedlich zu betätigen. Eine Betätigungscharakteristik
des Gaswechselventils ist dabei durch die einzelnen Teilnocken definiert. Unter einem
"Verschieben eines Nockenfolgers" soll dabei insbesondere verstanden werden, dass
ein einzelner Nockenfolger, der zum Abgriff einer Nockenkontur der Teilnocken und
für die Betätigung des Gaswechselventils vorgesehen ist, und der Teilnocken relativ
zueinander entlang einer Rotationsachse des Nockenelements verschoben werden, wobei
die relative Verschiebung sowohl durch eine axiale Bewegung des Nockenelements bei
gleichzeitiger axialer Fixierung des Nockenfolgers oder durch eine axiale Bewegung
des Nockenfolgers bei gleichzeitig axialer Fixierung des Nockenelements erfolgen kann.
Unter einer "überlappenden Anordnung" soll insbesondere verstanden werden, dass die
Teilnocken jeweils lediglich teilweise übereinanderliegen, d.h. dass in beliebigen
Querschnitten der eine Teilnocken den anderen Teilnocken lediglich teilweise verdeckt.
Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden
werden.
[0008] Erfindungsgemäßwird vorgeschlagen, dass das Nockenelement einen Freistich aufweist,
der zwischen die beiden Teilnocken eingebracht ist. Dadurch ist eine einfache Fertigung
des Nockenelements möglich. Unter einem "Freistich" soll insbesondere eine Abtragung
an einer rotationssymmetrischen Innenkante mit einer bestimmten Form und festgelegten
Maßen, die sowohl dem eingesetzten Werkzeug bei der Fertigung als auch dem anliegenden
Teil beim Zusammenbau den erforderlichen Freiraum gibt, verstanden werden, vorzugsweise
gemäß DIN 509. Unter "zwischen" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden
werden, dass der Freistich entlang der Rotationsachse räumlich zwischen den Teilnocken
angeordnet ist.
[0009] Dabei weist der Freistich eine Fertigungsachse auf, die desachsiert zu einer Rotationsachse
angeordnet ist. Unter einer "Fertigungsachse" soll dabei insbesondere eine virtuelle
Achse verstanden werden, in Bezug auf die der Freistich zumindest in Teilbereichen
eine Symmetrie, insbesondere eine Rotationssymmetrie, aufweist. Unter "desachsiert"
soll insbesondere verstanden werden, dass die Fertigungsachse gegenüber der Rotationsachse
verlagert ist, vorzugsweise in eine Richtung, die einer Druck- oder Gegendruckseite
von einem der Teilnocken entspricht.
[0010] Es ist vorteilhaft, wenn der Freistich eine Kegelstumpfform aufweist. Dadurch kann
ein besonders vorteilhafter Übergang zwischen den Teilnocken erreicht werden. Unter
einer "Kegelstumpfform" soll insbesondere eine Form verstanden werden, die zumindest
im Wesentlichen beispielsweise in einem Längsschnitt durch das Nockenelement einem
Kegelstumpf entspricht, wobei der Freistich gegenüber einem geometrisch idealen Kegelstumpf,
insbesondere an Kanten, eine abgerundete Form aufweisen kann. Unter einem Längsschnitt
soll insbesondere ein Schnitt verstanden werden, dessen Schnittebene durch die Rotationsachse
oder achsparallel zur Rotationsachse verläuft.
[0011] Weiter wird vorgeschlagen, dass der Freistich zumindest in der Grundkreisphase in
einem flachen Winkel in die Teilnocken übergeht. Dadurch kann eine Schaltbarkeit des
Nockenfolgers vorteilhaft erhalten werden. Unter einem "flachen Winkel" soll dabei
insbesondere verstanden werden, dass ein Winkel, den eine Lauffläche des Nockenfolgers
mit einer Oberfläche des Freistichs einschließt, zumindest in einem Übergangsbereich
zwischen der Lauffläche und dem Freistich kleiner als 45°, vorzugsweise kleiner als
40° und besonders vorteilhaft kleiner als 35° ist.
[0012] Ferner wird eine Ventiltriebvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen Nockenelement
und einer Ventilhubumschalteinheit, die dazu vorgesehen ist, das Nockenelement entlang
seiner Rotationsachse zu verschieben, vorgeschlagen. Dadurch kann eine konstruktiv
einfache Ventiltriebvorrichtung mit einer hohen Effizienz bereitgestellt werden.
[0013] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0014] Dabei zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Ventiltriebvorrichtung mit einem erfindungsgemäßen
Nockenelement,
- Fig. 2
- das Nockenelement in einem Querschnitt und
- Fig. 3
- das Nockenelement in einem Längsschnitt.
[0015] Die Figuren 1 bis 3 zeigen schematisiert eine Brennkraftmaschinenventiltriebvorrichtung
mit einem erfindungsgemäßen Nockenelement 17. Die Brennkraftmaschinenventiltriebvorrichtung
ist für eine Brennkraftmaschine vorgesehen, die zumindest zwei in Reihe angeordnete
Zylinder aufweist, die unterschiedliche Ventilbetätigungszeiten aufweisen. Die Brennkraftmaschinenventiltriebvorrichtung
ist aber auch für eine Brennkraftmaschine verwendbar, bei der in einer Reihe drei,
vier oder mehr Zylinder angeordnet sind, wie beispielsweise bei einem Reihenmotor
mit vier Zylindern oder einen V-Motor mit sechs Zylindern.
[0016] Die Brennkraftmaschinenventiltriebvorrichtung umfasst eine Nockenwelle 18 mit dem
Nockenelement 17 sowie einem weiteren Nockenelement, das analog ausgestaltet ist.
Das Nockenelement 17 ist als ein Nockenträger ausgebildet. Auf dem Nockenelemente
17 ist ein Nocken 10 angeordnet, der zwei Teilnocken 11, 12 mit unterschiedlicher
Nockenkontur aufweist. Das Nockenelement 17 weist noch weitere Nocken auf, die analog
ausgebildet sind. Die Teilnocken 11, 12 des Nockens 10 sind unmittelbar benachbart
angeordnet. Das Nockenelement 17 ist axial verschiebbar. Durch ein axiales Verschieben
des Nockenelements 17 wird innerhalb des Nockens 10 von dem einen Teilnocken 11, 12
auf den anderen Teilnocken 11, 12 umgeschaltet. Das Nockenelement 17 weist damit zwei
diskrete Schaltstellungen auf, in denen für den oder die Zylinder, die dem Nockenelement
17 zugeordnet sind, ein unterschiedlicher Ventilhub geschaltet ist.
[0017] Zur Anordnung des Nockenelements 17 umfasst die Nockenwelle 18 eine Triebwelle 19.
Die Triebwelle 19 umfasst eine Kurbelwellenanbindung zur Anbindung an eine nicht näher
dargestellte Kurbelwelle. Die Kurbelwellenanbindung kann mittels eines Nockenwellenverstellers,
der dazu vorgesehen ist, eine Phasenlage zwischen der Nockenwelle 18 und der Kurbelwelle
einzustellen, ausgebildet sein.
[0018] Das Nockenelement 17 ist axial verschiebbar und drehfest auf der Triebwelle 19 angeordnet.
Die Triebwelle 19 weist an ihrem Außenumfang eine Geradverzahnung auf. Das Nockenelement
17 weist an seinem Innenumfang eine korrespondierende Geradverzahnung auf, die in
die Geradverzahnung der Triebwelle 19 eingreift.
[0019] Weiter umfasst die Brennkraftmaschinenventiltriebvorrichtung eine Schaltkulisse 20.
Die Schaltkulisse 20 ist dazu vorgesehen, das Nockenelement 17 und das weitere Nockenelement
in einem Schaltvorgang sequentiell nacheinander zu verschieben. Zum Verschieben des
Nockenelements 17 umfasst die Schaltkulisse 20 zwei Kulissenbahnen. Die erste Kulissenbahn
ist dazu vorgesehen, das Nockenelement 17 und das zweite Nockenelemnt entlang einer
ersten Schaltrichtung von der ersten Schaltstellung in die zweite Schaltstellung zu
verschieben. Die zweite Kulissenbahn ist dazu vorgesehen, das Nockenelement 17 und
das zweite Nockenelement entlang einer zweiten Schaltrichtung von der zweiten Schaltstellung
in die erste Schaltstellung zu verschieben (vgl. Figur 1).
[0020] Weiter umfasst die Brennkraftmaschinenventiltriebvorrichtung eine Schalteinheit 21,
die zwei Schaltpins zum Eingriff in die Kulissenbahnen aufweist. Die Schalteinheit
21 weist ein Statorgehäuse auf, das fest mit einem Motorblock der Brennkraftmaschine
verbunden ist. Die Schaltpins sind entlang ihrer Haupterstreckungsrichtung verschiebbar
in dem Statorgehäuse angeordnet. Die Kulissenbahnen sind als Nuten ausgeführt, in
denen die Schaltpins beidseitig zwangsgeführt werden können. Bei einem Schaltvorgang
in die erste Schaltrichtung wird der erste Schaltpin in Eingriff mit der ersten Kulissenbahn
gebracht. Bei einem Schaltvorgang in die zweite Schaltrichtung wird der zweite Schaltpin
in Eingriff mit der zweiten Kulissenbahn gebracht.
[0021] Die Kulissenbahnen weisen zumindest in Teilbereichen eine axiale Schrägstellung auf.
Wenn einer der Schaltpins in die entsprechende Kulissenbahn eingespurt ist, bewirkt
eine Drehung des Nockenelements 17 um seine Rotationsachse 16, dass der Schaltpin
auf das Nockenelement 17 eine axial wirkende Kraft ausübt, die zur Verschiebung des
Nockenelements 17 entlang der Rotationsachse 16 führt. Die Wirkverbindung eines Nockenfolgers,
der zum Abgriff der Nockenkontur vorgesehen ist, wird dadurch von dem einen Teilnocken
11, 12 auf den anderen Teilnocken 11, 12 geändert.
[0022] Bei einer solchen Ausgestaltung ist der Nockenfolger axial fest und das Nockenelement
17 axial verschiebbar angeordnet. Grundsätzlich ist es aber auch denkbar, das Nockenelement
17 axial fest und den Nockenfolger axial verschiebbar auszuführen.
[0023] Die beiden Teilnocken 11, 12 weisen in einem Nockenwellenwinkelbereich 13 gemeinsame
Grundkreisphase auf. In der gemeinsamen Grundkreisphase, die für die Ventilhubumschaltung
vorgesehen ist, wird der Nockenfolger von dem einen Teilnocken 11, 12 auf den anderen
Teilnocken 11, 12 verschoben. In der gemeinsamen Grundkreisphase weisen die beiden
Teilnocken 11, 12 in Bezug auf die Rotationsachse 16 des Nockenelements 17 eine im
Wesentlichen gleiche radiale Erstreckung auf.
[0024] Die Teilnocken 11, 12 des Nockens 10 weise eine überlappende Anordnung auf. In zumindest
einem Nockenwellenwinkelbereich 22 der Nockenwelle 18 weist der erste Teilnocken 11
eine radiale Erstreckung auf, die größer ist als eine radiale Erstreckung, die der
zweite Teilnocken 12 in diesem Nockenwellenwinkelbereich 22 aufweist. In diesem Nockenwellenwinkelbereich
22 ist ein durch den ersten Teilnocken 11 bereitgestellter Ventilhub größer als ein
durch den zweiten Teilnocken 11 bereitgestellter Ventilhub. In einem an den ersten
Nockenwellenwinkelbereich 22 angrenzenden Nockenwellenwinkelbereich 23 der Nockenwelle
18 weist der zweite Teilnocken 12 eine radiale Erstreckung auf, die größer ist als
eine radiale Erstreckung, die der erste Teilnocken 11 in diesem Nockenwellenwinkelbereich
23 aufweist. In diesem Nockenwellenwinkelbereich 23 ist ein durch den zweiten Teilnocken
12 bereitgestellter Ventilhub größer als ein durch den ersten Teilnocken 11 bereitgestellter
Ventilhub. Der zweite Teilnocken 12 liegt somit nicht vollständig innerhalb einer
radialen Hüllkurve, die durch den ersten Teilnocken 11 aufgespannt wird. Umgekehrt
liegt auch der erste Teilnocken 11 nicht in einer radialen Hüllkurve, die durch den
zweiten Teilnocken 12 aufgespannt wird.
[0025] Fertigungsbedingt weist das Nockenelement 17 einen Freistich 14 auf, der zwischen
die beiden Teilnocken 11, 12 eingebracht ist. Der Freistich 14 ist durch ein spanabhebendes
Verfahren, insbesondere ein Fräs- und/oder Abdrehverfahren, in das Nockenelement 17
eingebracht. Der Freistich 14 erstreckt sich über einen gesamten Außenumfang des Nockenelements
17. Er ist als ein Außenfreistich in den Außenumfang des Nockenelements 17 eingebracht.
[0026] Der Freistich 14 weist eine Fertigungsachse 15 auf, die desachsiert zur Rotationsachse
16 des Nockenelements 17 angeordnet ist. Der Freistich 14 weist in Bezug auf die Fertigungsachse
15 eine Symmetrie auf. Zumindest im Nockenwellenwinkelbereich 13 der Grundkreisphase
ist der Freistich 14 in Bezug auf die Fertigungsachse 15 rotationssymmetrisch, d.h..er
weist im Nockenwellenwinkelbereich 23 der Grundkreisphase einen Grundkreis auf, dessen
Mittelpunkt auf der Fertigungsachse 15 liegt. Bei einer Fertigung des Nockenelements
17 wird das Nockenelement 17 um die Fertigungsachse 15 gedreht. Die Fertigungsachse
15 ist dabei gegenüber der Rotationsachse 16 achsparallel verschoben.
[0027] Der Freistich 14 weist eine Kegelstumpfform auf. Im Bereich des Grundkreises des
Freistichs 14 verläuft eine Oberfläche des Nockenelements 17 parallel zu der Fertigungsachse
15. Seitlich geht der Freistich 14 zumindest in der Grundkreisphase in einem flachen
Winkel in die Teilnocken 11, 12 über, d.h. ein Winkel, den eine für den Nockenfolger
vorgesehene Lauffläche der Teilnocken 11, 12 mit der Oberfläche im Bereich des Freistichs
14 einschließt, ist stets kleiner als 45°. Vorzugsweise liegt der Winkel zwischen
10° und 30°.
[0028] Bei der Fertigung des Nockenelements 17 aus einem Rohling wird zunächst der Freistich
14 zwischen die beiden Teilnocken 11, 12 eingebracht. Der Freistich 14 wird dabei
in einem spanabhebenden Verfahren eingebracht. Grundsätzlich wäre es aber auch denkbar,
den Freistich 14 durch ein Umform- oder Urformverfahren einzubringen, beispielsweise
direkt bei einem Herstellungsverfahren des Rohlings.
[0029] Nach dem Einbringen des Freistichs 14 werden die beiden Teilnocken 11, 12 einzeln
geformt. Auf eine zeitgleiche Formung beider Teilnocken 11, 12, beispielsweise ein
gleichzeitiges Schleifen der Laufflächen der beiden Teilnocken 11, 12 im Bereich der
Grundkreisphase, wird verzichtet. Die Teilnocken 11, 12 werden nach dem Einbringen
des Freistichs 14 einzeln mit Schleifwerkzeugen geschliffen, deren Breite nur geringfügig
größer ist als eine Breite der einzelnen Teilnocken 11, 12. Eine Reihenfolge, in der
die Teilnocken 11, 12 geschliffen werden, ist dabei beliebig.
Bezugszeichenliste
[0030]
- 10
- Nocken
- 11
- Teilnocken
- 12
- Teilnocken
- 13
- Nockenwellenwinkelbereich
- 14
- Freistich
- 15
- Fertigungsachse
- 16
- Rotationsachse
- 17
- Nockenelement
- 18
- Nockenwelle
- 19
- Triebwelle
- 20
- Schaltkulisse
- 21
- Schalteinheit
- 22
- Nockenwellenwinkelbereich
- 23
- Nockenwellenwinkelbereich
1. Nockenelement für eine Ventiltriebvorrichtung einer Brennkraftmaschine, mit zumindest
einem Nocken (10), der zumindest zwei nebeneinander angeordnete Teilnocken (11, 12)
aufweist, die in zumindest einem Nockenwellenwinkelbereich (13) eine gemeinsame Grundkreisphase
aufweisen und für eine Ventilhubumschaltung durch Verschieben eines Nockenfolgers
oder des Nockens (10), so dass der Nockenfolger mit dem einen der Teilnocken (11,
12) oder einem anderen der Teilnocken (11, 12) in Kontakt ist, vorgesehen sind, wobei
die Teilnocken (11, 12) eine überlappende Anordnung aufweisen, und wobei zwischen
die beiden Teilnocken (11, 12) ein Freistich (14) eingebracht ist, der eine Fertigungsachse
(15) aufweist, die desachsiert zu einer Rotationsachse (16) angeordnet ist.
2. Nockenelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freistich (14) eine Kegelstumpfform aufweist.
3. Nockenelement zumindest nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Freistich (14) zumindest in der Grundkreisphase in einem flachen Winkel in die
Teilnocken (11, 12) übergeht.
4. Ventiltriebvorrichtung mit einem Nockenelement (17) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche und einer Ventilhubumschalteinheit, die dazu vorgesehen ist, das Nockenelement
(17) entlang seiner Rotationsachse (16) zu verschieben.
1. Cam element for a valve train device of an internal combustion engine, comprising
at least one cam (10) having at least two sub-cams (11, 12) arranged adjacent to one
another, which have a common base circle phase in at least one camshaft angle range
(13) and which are provided for a valve stroke changeover by displacing a cam follower
or the cam (10), so that the cam follower is in contact with one of the sub-cams (11,
12) or with another of the sub-cams (11, 12), wherein the sub-cams (11, 12) have an
overlapping arrangement, and wherein an undercut (14) having a production axis (15)
which is offset relative to an axis of rotation (16) is provided between the two sub-cams
(11, 12).
2. Cam element according to claim 1,
characterised in that
the undercut (14) has the shape of a truncated cone.
3. Cam element according to claim 1 and/or 2,
characterised in that
the undercut (14) merges into the sub-cams (11, 12) in a flat angle at least in the
base circle phase.
4. Valve train device comprising a cam element (17) according to any of the preceding
claims and a valve stroke changeover unit provided for displacing the cam element
(17) along its axis of rotation (16).
1. Élément à came pour un mécanisme de commande de soupape d'un moteur à combustion interne,
comprenant au moins une came (10), qui présente au moins deux cames partielles (11,
12) adjacentes l'une à l'autre, qui dans au moins une zone d'angle d'arbre à came
(13) présentent une phase de cercle de base commune et sont prévues pour une inversion
de levée de soupape par le déplacement d'un galet suiveur ou d'une came (10), de manière
que le galet suiveur soit en contact avec l'une des cames partielles (11, 12) ou une
autre came partielle parmi les cames partielles (11, 12), les cames partielles (11,
12) présentant un agencement de chevauchement, et entre les deux cames partielles
(11, 12) étant introduite une rainure de dégagement (14), qui présente un axe de production
(15) qui est désaxé par rapport à un axe de rotation (16).
2. Élément de came selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rainure de dégagement (14) présente une forme tronconique.
3. Élément de came selon la revendication 1, caractérisé en ce que la rainure de dégagement (14) au moins dans la phase de cercle de base dépasse selon
un angle plat dans la came partielle (11, 12).
4. Mécanisme de commande de soupapes comprenant un élément de came (17) selon l'une quelconque
des revendications précédentes et une unité d'inversion de levée de soupape destinée
à déplacer l'élément de came (17) le long de son axe de rotation (16).