[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kolben für einen Verbrennungsmotor mit einem
Kolbenboden und einem sich daran anschließenden Kolbenschaft gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 10 2009 032 379 A1 ist ein gattungsgemäßer Kolben für einen Verbrennungsmotor mit einem Kolbenboden,
einem Feuersteg mit einer umlaufenden Ringpartie und mit einem Kolbenschaft bekannt,
der zwei auf der Druckseite und der Gegendruckseite angeordnete Schaftwände und zwei
diese Schaftwände verbindende Kastenwände aufweist. Die auf der Druckseite angeordnete
Schaftwand ist dabei in Umfangsrichtung des Kolbens betrachtet kürzer als die auf
der Gegendruckseite angeordnete Schaftwand. Zur Reduzierung der Beanspruchung des
Kolbens verlaufen die druckseitigen Kastenwände geradlinig und schräg, wobei der Abstand
der Kastenwände im Bereich der Bolzennaben größer ist als im Bereich der druckseitigen
Schaftwand.
[0003] Aus der
DE 10 2007 020 447 A1 ist ein weiterer gattungsgemäßer Kolben für einen Verbrennungsmotor bekannt, bei
welchem die auf der Druckseite angeordnete Schaftwand in Umfangsrichtung des Kolbens
kürzer ist als die auf der Gegendruckseite angeordnete Schaftwand. Hierdurch soll
sich der Effekt einstellen, dass kaum noch Risse im Bereich der Bolzennaben bzw. im
Bereich der Abstützung der Kastenwände an der Unterseite des Kolbenbodens auftreten.
[0004] Aus der
DE 101 45 589 B4 ist ein weiterer Kolben für einen Verbrennungsmotor mit einem Kolbenboden und einem
sich daran anschließenden Kolbenschaft bekannt, wobei der Kolbenschaft aus tragenden
Schaftwänden und zurückliegenden Kastenwänden besteht, die die Schaftwände miteinander
verbinden sowie in Richtung einer Bolzenachse zu einer Kolbenachse zurückgesetzte
Bolzennaben, welche die Verbindungswände durchdringen. Die Verbindungswände sind dabei
im Bereich ihres umlaufenden unteren Randes konvex zu einer Achse und im Bereich ihres
oberen Randes unterhalb eines Ringfeldes konkav zur Achse ausgebildet, wobei die Breite
der Schaftwände am unteren Rand in etwa der Breite der Schaftwände unterhalb des Ringfeldes
entspricht. Hierdurch soll insbesondere eine Führung des Kolbens innerhalb des Zylinders
verbessert werden.
[0006] Generell geht der Trend der aktuellen Motorentwicklung in Richtung einer CO
2-Reduzierung, was durch eine Form des sogenannten "Downsizing" umgesetzt wird. Um
die oszillierende Masse von Kolben in Verbrennungsmotoren reduzieren zu können, werden
zudem zunehmend Leichtbaukolben eingesetzt, die darüber hinaus höhere thermomechanische
Belastungen ertragen können. Bei Leichtbaukolben besteht die Hauptaufgabe darin, die
Konstruktion belastungsoptimiert auszuführen, um Rissbildungen an hochbelasteten Stellen,
die beispielsweise dem Kolbenboden oder den hoch beanspruchten druckseitigen Kastenwänden
zu vermeiden und gleichzeitig den Forderungen nach deutlicher Gewichtsreduzierung
und dadurch einer Reduzierung der CO
2-Emissionen gerecht zu werden. Gleichzeitig müssen derartige Leichtbaukolben weitere
wichtige Funktionseigenschaften, wie beispielsweise Fresssicherheit, geringe Schaftreibung
und hohe Laufruhe aufweisen.
[0007] Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für einen Kolben der
gattungsgemäßen Art eine verbesserte Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere
durch ein reduziertes Gewicht und eine erhöhte Belastungsfähigkeit auszeichnet.
[0008] Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0009] Die vorliegende Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, einzelne Teilwandabschnitte
von Kastenwänden bei Kolben für einen Verbrennungsmotor konstruktiv anders auszurichten
bzw. anzuordnen und dadurch die Beanspruchung eines Kolbenbodens sowie einer gegendruckseitigen
Kastenwand zu reduzieren. Der erfindungsgemäße Kolben weist einen Kolbenboden und
einen sich daran direkt oder indirekt über einen Ringbereich anschließenden Kolbenschaft
auf, der zwei auf der Druckseite und der Gegendruckseite angeordnete Schaftwände sowie
zwei diese Schaftwände verbindende Kastenwände besitzt. In den Kastenwänden wiederum
sind Bolzennaben angeordnet. Jede Kastenwand besitzt im Bereich zwischen der Bodennabe
und dem Kolbenboden zwei Teilwandabschnitte, von denen der erste Teilwandabschnitt
sich zwischen der Bolzennabe und der druckseitigen Schaftwand und der zweite Teilwandabschnitt
zwischen der Bolzennabe und der gegendruckseitigen Schaftwand erstreckt. Eine Längsmittellinie
des ersten Teilwandabschnitts ist dabei erfindungsgemäß versetzt zu einer Längsmittellinie
des zweiten Teilwandabschnittes derselben Kastenwand angeordnet, wobei sich die beiden
Längsmittellinien der beiden zu einer Kastenwand gehörenden Teilwandabschnitte außerhalb
des Kolbens schneiden. Hierdurch kann einerseits eine Zunahme der Festigkeit erreicht
und gleichzeitig andererseits die Elastizität bezüglich der Anbindung der Kastenwand
an die zugehörige Schaftwand erhalten bleiben. Dies begünstigt nicht nur die Belastbarkeit
des erfindungsgemäßen Kolbens, sondern zusätzlich wichtige Eigenschaften wie beispielsweise
Fresssicherheit, geringe Kolbenreibung und hohe Laufruhe. Gleichzeitig ermöglicht
diese konstruktive Ausgestaltung ein vergleichsweise geringes Gewicht und damit eine
im Betrieb geringe oszillierende Masse des Kolbens, was sich positiv auf die CO
2-Emissionen des Verbrennungsmotors auswirkt. Je nach individueller Anordnung bzw.
Ausrichtung der einzelnen Teilwandabschnitte der Kastenwände lassen sich neben einer
Steigerung der Festigkeit, beispielsweise realisiert durch in Richtung der druckseitigen
Schaftwand aufeinander zulaufende erste Teilwandabschnitte, auch eine verbesserte
und vorteilhafte Anordnung einer Spritzdüse erreichen, was insbesondere durch jeweils
in Richtung der druckseitigen Schaftwand voneinander weglaufende erste Teilwandabschnitte
erreicht werden kann. Durch die voneinander weglaufenden ersten Teilwandabschnitte
steht mehr Platz zur Positionierung der Spritzdüse zur Verfügung, wodurch diese flexibler
angeordnet werden kann. Dabei lassen sich die Vorteile hinsichtlich Festigkeit und
Anordnung der Spritzdüsen durch eine entsprechende Ausrichtung der zweiten Teilwandabschnitte
in Richtung der gegendruckseitigen Schaftwand auch auf die Druckseite übertragen.
[0010] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung weist jede Kastenwand
im Bereich unterhalb der Bolzennabe, das heißt in einem Bereich abgewandt vom Kolbenboden,
einen dritten und einen vierten Teilwandabschnitt auf, von denen der dritte Teilwandabschnitt
zwischen der Bolzennabe und der druckseitigen Schaftwand und der vierte Teilwandabschnitt
zwischen der Bolzennabe und der gegendruckseitigen Schaftwand verläuft. Eine Längsmittellinie
dieses dritten Teilwandabschnittes schneidet dabei eine Längsmittellinie des vierten
Teilwandabschnitts innerhalb des Kolbens, so dass die dritten und vierten Teilwandabschnitte
vorzugsweise konvex bezüglich einer Orthogonalen zur Achse der Bolzennabe angeordnet
sind. Hierdurch lässt sich beispielsweise auch im Bereich unterhalb der Bolzennabe,
das heißt auf einer dem Kolbenboden abgewandten Seite des Kolbenschaftes über die
Ausrichtung bzw. Orientierung der einzelnen Teilwandabschnitte der Kastenwände direkt
Einfluss auf die Festigkeit sowie das Gewicht und die mögliche Positionierung der
Spritzdüse nehmen. Soll beispielsweise die Festigkeit auf der Gegendruckseite gesteigert
werden, müssten in diesem Fall die jeweils vierten Teilwandabschnitte der beiden Kastenwände
unterhalb der Bolzennabe in Richtung der gegendruckseitigen Schaftwand aufeinander
zu laufen. Bei einer verbesserten Anordnungsmöglichkeit für die Spritzdüse hingegen
müssten die beiden vierten Teilwandabschnitte der beiden Kastenwände in Richtung der
gegendruckseitigen Schaftwand voneinander weglaufen. Gleiches gilt in analoger Form
selbstverständlich auch für die Druckseite.
[0011] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0012] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0013] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen
auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
[0014] Dabei zeigen, jeweils schematisch,
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Kolben in unterschiedlichen Ansichten und Schnittdarstellungen,
- Fig. 2
- eine Darstellung wie in Fig. 1, jedoch bei anders ausgerichteten Teilwandabschnitten
der einzelnen Kastenwände,
- Fig. 3
- weitere Ansichten und Schnittdarstellung einer weiteren möglichen Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Kolbens mit wiederum unterschiedlich orientierten Teilwandabschnitten
der einzelnen Kastenwände.
[0015] Entsprechend den Fig. 1 bis 3, weist ein erfindungsgemäßer Kolben 1 für einen Verbrennungsmotor
einen Kolbenboden 2 und einen sich daran über einen Ringbereich 3 anschließenden Kolbenschaft
4 auf. Im Ringbereich 3 sind unterschiedliche Ringnuten 5, beispielsweise zur Aufnahme
von Kolbenringen, vorgesehen. Der Kolbenschaft 4 besitzt zwei auf der Druckseite DS
und der Gegendruckseite GDS angeordnete Schaftwände 6 und 7, die über zwei Kastenwände
8 und 9 (vgl. insbesondere die Schnittdarstellungen) miteinander verbunden sind. In
den Kastenwänden 8 und 9 sind Bolzennaben 10 bzw. zumindest Bohrungen für derartige
Bolzennaben 10 angeordnet. Erfindungsgemäß weist nun jede Kastenwand 8, 9 im Bereich
zwischen der Bolzennabe 10 und dem Kolbenboden 2 zwei Teilwandabschnitte 11, 12 auf,
von denen der erste Teilwandabschnitt 11 zwischen der Bolzennabe 10 und der druckseitigen
Schaftwand 6 und der zweite Teilwandabschnitt 12 zwischen der Bolzennabe 10 und der
gegendruckseitigen Schaftwand 7 verläuft. Eine Längsmittellinie 13 des ersten Teilwandabschnitts
11 ist dabei versetzt zu einer Längsmittellinie 14 des zweiten Teilwandabschnitts
12 angeordnet, wobei sich beide Längsmittellinien 13, 14 außerhalb des Kolbens 1 in
einem Schnittpunkt 15 schneiden. Bei allen gezeigten Kolben 1 ist darüber hinaus die
auf der Druckseite DS angeordnete Schaftwand 6 in Umfangsrichtung des Kolbens 1 kürzer
als die auf der Gegendruckseite GDS angeordnete Schaftwand 7, wie dies insbesondere
in den jeweiligen Schnittdarstellungen B-B eindeutig zu sehen ist.
[0016] Jede Kastenwand 8, 9 weist in einem Bereich unterhalb der Bolzennabe 10 einen dritten
und einen vierten Teilwandabschnitt 16, 17 auf, von denen der dritte Teilwandabschnitt
16 zwischen der Bolzennabe 10 und der druckseitigen Schaftwand 6 und der vierte Teilwandabschnitt
17 zwischen der Bolzennabe 10 und der gegendruckseitigen Schaftwand 7 verläuft. Eine
Längsmittellinie 18 des dritten Teilwandabschnitts 16 schneidet dabei eine Längsmittellinie
19 des vierten Teilwandabschnitts 17 innerhalb des Kolbens 1 in einem Schnittpunkt
15'. Bezüglich einer Orthogonalen zur Achse 20 der Bolzennabe 10 sind dabei die dritten
und vierten Teilwandabschnitte 16, 17 konvex angeordnet. Generell besitzen die ersten
und zweiten Teilwandabschnitte 11, 12 eine größere Wandstärke als die dritten und
vierten Teilwandabschnitte 16, 17 der jeweiligen Kastenwände 8, 9. Zudem ist auch
ein Abstand der beiden Kastenwände 8, 9 zwischen der Bolzennabe 10 und dem Kolbenboden
2 kleiner als ein Abstand der Kastenwände 8, 9 unterhalb der Bolzennabe 10.
[0017] Im Folgenden sollen nun die einzelnen möglichen Ausführungsformen und die damit erzielbaren
Vorteile genauer erläutert werden.
[0018] Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Kolben 1 laufen die jeweils ersten Teilwandabschnitte
11 der beiden Kastenwände 8, 9 in Richtung der druckseitigen Schaftwand 6 aufeinander
zu (vgl. Schnittdarstellung A-A). Die Schrägstellung der beiden Längsmittelachse 13,
14 der beiden Teilwandabschnitte 11, 12 ist dabei vergleichsweise gering, so dass
der Schnittpunkt 15 nur der Übersichtlichkeit halber eingezeichnet ist, ohne Entfernungsunterbrechung
jedoch nicht auf der Zeichnung Platz gefunden hätte.
[0019] Das aufeinander Zulaufen der beiden ersten Teilwandabschnitte 11 der beiden Kastenwände
8, 9 in Richtung auf die Schaftwand 6 wird durch die Beziehung der beiden Bezugsgrößen
W > X dargestellt. Dementsprechend wird auch das voneinander Weglaufen der zweiten
Teilwandabschnitte 12 der beiden Kastenwände 8, 9 in Richtung auf die gegendruckseitige
Schaftwand 7 durch die Beziehung der beiden Bezugsgrößen D < C beschrieben. Das voneinander
Weglaufen der beiden zweiten Teilwandabschnitte 12 ermöglicht nicht nur eine Reduzierung
des Gewichts sondern zugleich auch eine flexiblere Anordnung einer nicht näher bezeichneten
Spritzdüse, wobei die beiden zweiten Teilwandabschnitte 12 selbstverständlich auch
parallel zueinander angeordnet sein könnten, wobei in diesem Fall dann die Beziehung
D = C gelten würde. Durch das auf der Druckseite DS aufeinander Zulaufen der beiden
ersten Teilwandabschnitte 11 und verbunden damit die vergleichsweise nahe Anordnung
der beiden Teilwandabschnitte 11 kann eine deutliche Steigerung der Festigkeit des
Kolbens 1 erreicht werden. Unter den Bezugsgrößen W,A,B,X,Y,Z wird jeweils ein Abstand
der Teilwandabschnitte voneinander an der Nabenanbindung bzw. an der Schaftanbindung
verstanden,
[0020] Betrachtet man die Schnittdarstellung B-B, so kann man erkennen, dass die beiden
dritten Teilwandabschnitte 16 der beiden Kastenwände 8, 9 in Richtung der druckseitigen
Schaftwand 6 aufeinander Zulaufen, wodurch auch hier eine Zunahme der Festigkeit erzielt
werden kann. Demgegenüber laufen die beiden vierten Teilwandabschnitte 17 der beiden
Kastenwände 8, 9 in Richtung auf die gegendruckseitige Schaftwand 7 voneinander weg,
wodurch eine erhöhte Flexibilität hinsichtlich der Anordnung der Spritzdüse erzielt
werden kann. Zugleich kann in diesem Bereich auch das Gewicht reduziert werden.
[0021] Bei dem gemäß der Fig. 2 dargestellten Kolben 1 laufen die beiden ersten Teilwandabschnitte
11 der beiden Kastenwände 8 in Richtung der druckseitigen Schaftwand 6 wiederum aufeinander
zu, was durch die Beziehung W > X verdeutlicht wird. Analog zur Schnittdarstellung
A-A der Fig. 1 laufen die beiden zweiten Teilwandabschnitte 12 der beiden Kastenwände
8, 9 in Richtung der gegendruckseitigen Schaftwand 7 voneinander weg, was durch die
Beziehung D < C veranschaulicht wird. Auch hier ist denkbar, dass die Beziehung D
= C gilt, so dass die Längsmittelachse 14 der zweiten Teilwandabschnitte 12 orthogonal
zur Bolzenachse 20 verliefe. Durch die in der Schnittdarstellung A-A der Fig. 2 gewählte
Ausrichtung der einzelnen Teilwandabschnitte 11, 12 der beiden Kastenwände 8, 9 kann
im Bereich der Druckseite DS eine Steigerung der Festigkeit und im Bereich der Gegendruckseite
GDS eine Reduzierung des Gewichts sowie eine flexible Anordnung der Spritzdüse erreicht
werden.
[0022] In der Schnittdarstellung B-B der Fig. 2 sind die dritten und vierten Teilwandabschnitte
16, 17 der beiden Kastenwände 8, 9 konvex bezüglich einer Orthogonalen der Bolzenachse
20 der Bolzennabe 10 angeordnet, was durch die Beziehungen Z > Y und A > B ausgedrückt
ist. In diesem Fall wird somit sowohl auf der Druckseite DS als auf der Gegendruckseite
GDS eine Erhöhung der Festigkeit erzielt, da die dritten Teilwandabschnitte 16 und
die vierten Teilwandabschnitte 17 auf die jeweils zugehörige Schaftwand 6, 7 zulaufen
und dort vergleichsweise nah nebeneinander angeordnet sind. Eine Schnittpunkt der
einzelnen Längsmittellinien 18, 19 der jeweiligen Teilwandabschnitte 16, 17 liegt
dabei innerhalb des Kolbens 1.
[0023] Der Kolben 1 gemäß der Fig. 3 zeichnet sich durch zwei erste Teilwandabschnitte 11
aus, die in Richtung der druckseitigen Schaftwand 6 voneinander weglaufen und dadurch
eine Gewichtsreduzierung sowie eine flexible Anordnung der Spritzdüse ermöglichen.
Das voneinander Weglaufen der beiden ersten Teilwandabschnitte 11 in Richtung der
druckseitigen Schaftwand 6 wird durch die Beziehung W < X ausgedrückt. Selbstverständlich
ist auch denkbar, dass die beiden ersten Teilwandabschnitte 11 der beiden Kastenwände
8, 9 in Richtung der druckseitigen Schaftwand 6 parallel verlaufen, was dann durch
die Beziehung W = X ausgedrückt werden würde. Auf der Gegendruckseite GDS hingegen
verlaufen die beiden zweiten Teilwandabschnitte 12 in Richtung der gegendruckseitigen
Schaftwand 7 aufeinander zu, wodurch in diesem Fall eine Festigkeitssteigerung erzielbar
ist. Die Schnittdarstellung B-B des Kolbens 1 der Fig. 3 entspricht im Wesentlichen
der Schnittdarstellung B-B der Fig. 2, wobei sich die beiden Längsmittelachsen 18,
19 wiederum in einem Schnittpunkt 15' schneiden, der innerhalb des Kolbens 1 liegt.
[0024] Allen Ausführungsformen ist jedoch gemein, dass der Schnittpunkt 15 der beiden Längsmittelachsen
13, 14 der beiden Teilwandabschnitte 11, 12 außerhalb des Kolbens 1 liegt.
[0025] Die versetzt zueinander angeordneten Teilwandabschnitte 11, 12 der beiden Kastenwände
8, 9 ermöglichen somit eine Gewichtseinsparung bei den Beziehung D < C und W < X sowie
eine Steigerung der Festigkeit bei den Beziehung D > C und W > X. Zudem kann bei den
Beziehungen D < C und W < X eine erhöhte Flexibilität hinsichtlich der Anordnung der
Spritzdüse erzielt werden. Generell denkbar ist selbstverständlich auch, dass die
ersten und zweiten Teilwandabschnitte 11, 12 konvex bezüglich einer Orthogonalen zur
Achse 20 der Bolzennabe 10 angeordnet sind, wobei in diesem Fall dann bezüglich der
dritten und vierten Teilwandabschnitte 16, 17 die Beziehung Z < Y und A < B gelten
würde. Dies würde eine Zunahme der Festigkeiten im Bereich der druckseitigen Schaftwand
6 und der zugehörigen ersten Teilwandabschnitte 11 sowie die dritten Teilwandabschnitte
16 sowie eine Zunahme der Festigkeit im Bereich der gegendruckseitigen Schaftwand
7 ausschließlich im Bereich der zweiten Teilwandabschnitte 12 ermöglichen, wohingegen
die Schaftwand 7 im Bereich der vierten Teilwandabschnitte 17 eine Festigkeitssteigerung
erfährt, sondern lediglich eine verbesserte und flexiblere Anordnung der Spritzdüse.
[0026] Für den Kolben 1 gemäß der Fig. 1 gilt:
- dass die vierten Teilwandabschnitte 17 an der Nabenanbindung einen kleineren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung A < B,
- dass die zweiten Teilwandabschnitte 12 an der Nabenanbindung einen kleineren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanindung D < C,
- dass eine Längsmittellinie 13 auf Höhe des Nabennadir des ersten Teilwandabschnitts
11 versetzt zu einer Längsmittellinie 14 des zweiten Teilwandabschnitts 12 angeordnet
ist,
- dass sich die beiden Längsmittellinien 13,14 der beiden Teilwandabschnitte 11,12 außerhalb
des Kolbens 1 schneiden.
[0027] Für den Kolben 1 gemäß der Fig. 2 gilt:
- dass die vierten Teilwandabschnitte 17 an der Nabenanbindung einen größeren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung A > B,
- dass die zweiten Teilwandabschnitte 12 an der Nabenanbindung einen kleineren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanindung D < C,
- dass eine Längsmittellinie 13 auf Höhe des Nabennadir des ersten Teilwandabschnitts
11 versetzt zu einer Längsmittellinie 14 des zweiten Teilwandabschnitts 12 angeordnet
ist,
- dass sich die beiden Längsmittellinien 13,14 der beiden Teilwandabschnitte 11,12 außerhalb
des Kolbens 1 schneiden.
[0028] Für den Kolben 1 gemäß der Fig. 3 gilt:
- dass die vierten Teilwandabschnitte 17 an der Nabenanbindung einen größeren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung A > B,
- dass die zweiten Teilwandabschnitte 12 an der Nabenanbindung einen größeren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanindung D > C,
- dass eine Längsmittellinie 13 auf Höhe des Nabennadir des ersten Teilwandabschnitts
11 versetzt zu einer Längsmittellinie 14 des zweiten Teilwandabschnitts 12 angeordnet
ist,
- dass sich die beiden Längsmittellinien 13,14 der beiden Teilwandabschnitte 11,12 außerhalb
des Kolbens 1 schneiden.
[0029] Unter Nabennadir wird dabei der Fußpunkt der Bolzennabe 10 verstanden, der unterhalb
de Zenits und des Äquators der Bolzennabe 10 liegt.
1. Kolben (1) für einen Verbrennungsmotor mit einem Kolbenboden (2) und einem sich daran
anschließenden Kolbenschaft (3), der zwei auf der Druckseite (DS) und der Gegendruckseite
(GDS) angeordnete Schaftwände (6,7) sowie zwei diese Schaftwände (6,7) verbindende
Kastenwände (8,9) aufweist, wobei in den Kastenwänden (8,9) Bolzennaben (10) angeordnet
sind,
- wobei jede Kastenwand (8,9) im Bereich zwischen der Bolzennabe (10) und dem Kolbenboden
(2) zwei Teilwandabschnitte (11,12) aufweist, von denen der erste Teilwandabschnitt
(11) zwischen der Bolzennabe (10) und der druckseitigen Schaftwand (6) und der zweite
Teilwandabschnitt (12) zwischen der Bolzennabe (10) und der gegendruckseitigen Schaftwand
(7) verläuft,
- wobei eine Längsmittellinie (13) des ersten Teilwandabschnitts (11) versetzt zu
einer Längsmittellinie (14) des zweiten Teilwandabschnitts (12) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
- dass sich die beiden Längsmittellinien (13,14) der beiden Teilwandabschnitte (11,12) außerhalb
des Kolbens (1) schneiden.
2. Kolben nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die auf der Druckseite (DS) angeordnete Schaftwand (6) in Umfangsrichtung des Kolbens
(1) kürzer ist als die auf der Gegendruckseite (GDS) angeordnete Schaftwand (7).
3. Kolben nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass jede Kastenwand (8,9) im Bereich unterhalb der Bolzennabe (10) einen dritten und
einen vierten Teilwandabschnitt (16,17) aufweist, von denen der dritte Teilwandabschnitt
(16) zwischen der Bolzennabe (10) und der druckseitigen Schaftwand (6) und der vierte
Teilwandabschnitt (17) zwischen der Bolzennabe (10) und der gegendruckseitigen Schaftwand
(7) verläuft,
- dass sich eine Längsmittellinie (18) des dritten Teilwandabschnitts (16) innerhalb des
Kolbens (1) mit einer Längsmittellinie (19) des vierten Teilwandabschnitts (17) schneidet.
4. Kolben nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten und zweiten Teilwandabschnitte (11,12) eine größere Wandstärke aufweisen
als die dritten und vierten Teilwandabschnitte (16,17) der Kastenwände (8,9).
5. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein Abstand der beiden Kastenwände (8,9) zueinander zwischen der Bolzennabe (10)
und dem Kolbenboden (2) kleiner ist als ein Abstand der Kastenwände (8,9) unterhalb
der Bolzennabe (10).
6. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass die jeweils ersten Teilwandabschnitte (11) der beiden Kastenwände (8,9) in Richtung
der druckseitigen Schaftwand (6) aufeinander zulaufen.
7. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die jeweils zweiten Teilwandabschnitte (12) der beiden Kastenwände (8,9) in Richtung
der gegendruckseitigen Schaftwand (7) voneinander weglaufen, oder
- dass die jeweils zweiten Teilwandabschnitte (12) der beiden Kastenwände (8,9) in Richtung
der gegendruckseitigen Schaftwand (7) aufeinander zulaufen, oder
- dass die jeweils zweiten Teilwandabschnitte (12) der beiden Kastenwände (8,9) parallel
zueinander angeordnet sind.
8. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die jeweils ersten Teilwandabschnitte (11) der beiden Kastenwände (8,9) in Richtung
der druckseitigen Schaftwand (6) von einander weglaufen
- dass die jeweils zweiten Teilwandabschnitte (12) der beiden Kastenwände (8,9) in Richtung
der gegendruckseitigen Schaftwand (7) aufeinander zulaufen.
9. Kolben nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die dritten und vierten Teilwandabschnitte (16,17) konvex bezüglich einer Orthogonalen
zur Achse (20) der Bolzennabe (10) angeordnet sind.
10. Kolben nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die vierten Teilwandabschnitte (17) in Richtung der gegendruckseitigen Schaftwand
(7) voneinander weglaufen, oder
- dass die dritten und vierten Teilwandabschnitte (16,17) in Richtung der druckseitigen
Schaftwand (6) und in Richtung der gegendruckseitigen Schaftwand (7) aufeinander zulaufen.
11. Kolben nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass jede Kastenwand (8,9) im Bereich unterhalb der Bolzennabe (10) einen dritten und
einen vierten Teilwandabschnitt (16,17) aufweist, von denen der dritte Teilwandabschnitt
(16) zwischen der Bolzennabe (10) und der druckseitigen Schaftwand (6) und der vierte
Teilwandabschnitt (17) zwischen der Bolzennabe (10) und der gegendruckseitigen Schaftwand
(7) verläuft,
- dass die vierten Teilwandabschnitte (17) an der Nabenanbindung einen kleineren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung (A<B),
- dass die zweiten Teilwandabschnitte (12) an der Nabenanbindung einen kleineren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung (D<C),
- dass die Längsmittellinie (13) auf Höhe des Nabennadir des ersten Teilwandabschnitts (11)
versetzt zu der Längsmittellinie (14) des zweiten Teilwandabschnitts (12) angeordnet
ist.
12. Kolben nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass jede Kastenwand (8,9) im Bereich unterhalb der Bolzennabe (10) einen dritten und
einen vierten Teilwandabschnitt (16,17) aufweist, von denen der dritte Teilwandabschnitt
(16) zwischen der Bolzennabe (10) und der druckseitigen Schaftwand (6) und der vierte
Teilwandabschnitt (17) zwischen der Bolzennabe (10) und der gegendruckseitigen Schaftwand
(7) verläuft,
- dass die vierten Teilwandabschnitte (17) an der Nabenanbindung einen größeren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung (A>B),
- dass die zweiten Teilwandabschnitte (12) an der Nabenanbindung einen kleineren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung (D<C),
- dass die Längsmittellinie (13) auf Höhe des Nabennadir des ersten Teilwandabschnitts (11)
versetzt zu der Längsmittellinie (14) des zweiten Teilwandabschnitts (12) angeordnet
ist.
13. Kolben nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
- dass jede Kastenwand (8,9) im Bereich unterhalb der Bolzennabe (10) einen dritten und
einen vierten Teilwandabschnitt (16,17) aufweist, von denen der dritte Teilwandabschnitt
(16) zwischen der Bolzennabe (10) und der druckseitigen Schaftwand (6) und der vierte
Teilwandabschnitt (17) zwischen der Bolzennabe (10) und der gegendruckseitigen Schaftwand
(7) verläuft,
- dass die vierten Teilwandabschnitte (17) an der Nabenanbindung einen größeren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung (A>B),
- dass die zweiten Teilwandabschnitte (12) an der Nabenanbindung einen größeren Abstand
voneinander aufweisen als an der Schaftanbindung (D>C),
- dass die Längsmittellinie (13) auf Höhe des Nabennadir des ersten Teilwandabschnitts (11)
versetzt zu der Längsmittellinie (14) des zweiten Teilwandabschnitts (12) angeordnet
ist.
1. A piston (1) for an internal combustion engine with a piston head (2) and with a piston
shaft (3) adjoining thereon, which has two shaft walls (6, 7) arranged on the pressure
side (DS) and the counter-pressure side (GDS), and two box walls (8, 9) connecting
these shaft walls (6, 7), wherein pin bosses (10) are arranged in the box walls (8,
9), wherein
- in the region between the pin boss (10) and the piston head (2), each box wall (8,
9) has two partial wall sections (11, 12), of which the first partial wall section
(11) runs between the pin boss (10) and the shaft wall (6) on the pressure side, and
the second partial wall section (12) runs between the pin boss (10) and the shaft
wall (7) on the counter-pressure side,
- a longitudinal centre line (13) of the first partial wall section (11) is arranged
staggered with respect to a longitudinal centre line (14) of the second partial wall
section (12),
characterized in that
the two longitudinal centre lines (13, 14) of the two partial wall sections (11, 12)
intersect each other outside the piston (1).
2. The piston according to Claim 1,
characterized in that
the shaft wall (6) arranged on the pressure side (DS) is shorter in the peripheral
direction of the piston (1) than the shaft wall (7) arranged on the counter-pressure
side (GDS).
3. The piston according to Claim 1 or 2,
characterized in that
- in the region beneath the pin boss (10), each box wall (8, 9) has a third and a
fourth partial wall section (16, 17), of which the third partial wall section (16)
runs between the pin boss (10) and the shaft wall (6) on the pressure side, and the
fourth partial wall section (17) runs between the pin boss (10) and the shaft wall
(7) on the counter-pressure side,
- a longitudinal centre line (18) of the third partial wall section (16) inside the
piston (1) intersects with a longitudinal centre line (19) of the fourth partial wall
section (17).
4. The piston according to Claim 3,
characterized in that
the first and second partial wall sections (11, 12) have a greater wall thickness
than the third and fourth partial wall sections (16, 17) of the box walls (8, 9).
5. The piston according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that
a distance of the two box walls (8, 9) with respect to each other is smaller between
the pin boss (10) and the piston head (2) than a distance of the box walls (8, 9)
beneath the pin boss (10).
6. The piston according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that
the respectively first partial wall sections (11) of the two box walls (8, 9) run
towards each other in the direction of the shaft wall (6) on the pressure side.
7. The piston according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that
- the respectively second partial wall sections (12) of the two box walls (8, 9) run
away from each other in the direction of the shaft wall (7) on the counter-pressure
side, or
- the respectively second partial wall sections (12) of the two box walls (8, 9) run
towards each other in the direction of the shaft wall (7) on the counter-pressure
side, or
- the respectively second partial wall sections (12) of the two box walls (8, 9) are
arranged parallel to each other.
8. The piston according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that
- the respectively first partial wall sections (11) of the two box walls (8, 9) run
away from each other in the direction of the shaft wall (6) on the pressure side,
- the respectively second partial wall sections (12) of the two box walls (8, 9) run
towards each other in the direction of the shaft wall (7) on the counter-pressure
side.
9. The piston according to one of Claims 3 to 8,
characterized in that
the third and fourth partial wall sections (16, 17) are arranged so as to be convex
with respect to an orthogonal to the axis (20) of the pin boss (10).
10. The piston according to Claim 9,
characterized in that
- the fourth partial wall sections (17) run away from each other in the direction
of the shaft wall (7) on the counter-pressure side, or
- the third and fourth partial wall sections (16, 17) run towards each other in the
direction of the shaft wall (6) on the pressure side and in the direction of the shaft
wall (7) on the counter-pressure side.
11. The piston according to Claim 1,
characterized in that
- in the region beneath the pin boss (10) each box wall (8, 9) has a third and a fourth
partial wall section (16, 17), of which the third partial wall section (16) runs between
the pin boss (10) and the shaft wall (6) on the pressure side, and the fourth partial
wall section (17) runs between the pin boss (10) and the shaft wall (7) on the counter-pressure
side,
- the fourth partial wall sections (17) have a smaller distance from each other at
the boss connection than at the shaft connection (A<B),
- the second partial wall sections (12) have a smaller distance from each other at
the boss connection than at the shaft connection (D<C),
- a longitudinal centre line (13) at the height of the boss nadir of the first partial
wall section (11) is arranged staggered with respect to a longitudinal centre line
(14) of the second partial wall section (12),
- the two longitudinal centre lines (13, 14) of the two partial wall sections (11,
12) intersect each other outside the piston (1).
12. The piston according to Claim 1,
characterized in that
- in the region beneath the pin boss (10) each box wall (8, 9) has a third and a fourth
partial wall section (16, 17), of which the third partial wall section (16) runs between
the pin boss (10) and the shaft wall (6) on the pressure side, and the fourth partial
wall section (17) runs between the pin boss (10) and the shaft wall (7) on the counter-pressure
side,
- the fourth partial wall sections (17) have a greater distance from each other at
the boss connection than at the shaft connection (A>B),
- the second partial wall sections (12) have a smaller distance from each other at
the boss connection than at the shaft connection (D<C),
- a longitudinal centre line (13) at the height of the boss nadir of the first partial
wall section (11) is arranged staggered with respect to a longitudinal centre line
(14) of the second partial wall section (12).
13. The piston according to Claim 1,
characterized in that
- each box wall (8, 9) has a third and a fourth partial wall section (16, 17) in the
region beneath the pin boss (10), of which the third partial wall section (16) runs
between the pin boss (10) and the shaft wall (6) on the pressure side and the fourth
partial wall section (17) runs between the pin boss (10) and the shaft wall (7) on
the counter-pressure side,
- the fourth partial wall sections (17) have a greater distance from each other at
the boss connection than at the shaft connection (A>B),
- the second partial wall sections (12) have a greater distance from each other at
the boss connection than at the shaft connection (D>C),
- a longitudinal centre line (13) at the height of the boss nadir of the first partial
wall section (11) is arranged staggered with respect to a longitudinal centre line
(14) of the second partial wall section (12).
1. Piston (1) pour un moteur à combustion interne avec un fond de piston (2) et avec
une tige de piston (3) raccordée à celui-ci, laquelle tige de piston comporte deux
parois de tige (6, 7) agencées sur le côté de pression (DS) et sur le côté de contre-pression
(GDS) ainsi que deux parois de jupe (8, 9) reliant ces parois de tige (6, 7),
dans lequel des moyeux d'axe (10) sont agencés dans les parois de jupe (8, 9),
- dans lequel chaque paroi de jupe (8, 9) comporte dans la zone entre le moyeu d'axe
(10) et le fond de piston (2) deux tronçons partiels de paroi (11, 12) parmi lesquels
le premier tronçon partiel de paroi (11) s'étend entre le moyeu d'axe (10) et la paroi
de tige (6) côté pression et le deuxième tronçon partiel de paroi (12) s'étend entre
le moyeu d'axe (10) et la paroi de tige (7) côté contre-pression,
- dans lequel une ligne médiane longitudinale (13) du premier tronçon partiel de paroi
(11) est agencée décalée par rapport à une ligne médiane longitudinale (14) du deuxième
tronçon partiel de paroi (12),
caractérisé en ce que les deux lignes médianes longitudinales (13, 14) des deux tronçons partiels de paroi
(11, 12) se coupent en dehors du piston (1).
2. Piston selon la revendication 1, caractérisé en ce que la paroi de tige (6) agencée sur le côté de pression (DS) est plus courte dans la
direction circonférentielle du piston (1) que la paroi de tige (7) agencée sur le
côté de contre-pression (GDS).
3. Piston selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
- chaque paroi de jupe (8, 9) comporte dans la zone située en dessous du moyeu d'axe
(10) un troisième et un quatrième tronçon partiel de paroi (16, 17) parmi lesquels
le troisième tronçon partiel de paroi (16) s'étend entre le moyeu d'axe (10) et la
paroi de tige (6) côté pression et le quatrième tronçon partiel de paroi (17) s'étend
entre le moyeu d'axe (10) et la paroi de tige côté contre-pression (7),
- une ligne médiane longitudinale (18) du troisième tronçon partiel de paroi (16)
coupe une ligne médiane longitudinale (19) du quatrième tronçon partiel de paroi (17)
à l'intérieur du piston (1).
4. Piston selon la revendication 3, caractérisé en ce que les premiers et deuxièmes tronçons partiels de paroi (11, 12) ont une plus grande
épaisseur de paroi que les troisièmes et quatrièmes tronçons partiels de paroi (16,
17) des parois de jupe (8, 9).
5. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'une distance entre les deux parois de jupe (8, 9) entre le moyeu d'axe (10) et le
fond de piston (2) est plus petite qu'une distance entre les parois de jupe (8, 9)
en dessous du moyeu d'axe (10).
6. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les premiers tronçons partiels de paroi (11) respectifs des deux parois de jupe (8,
9) se dirigent l'un vers l'autre dans la direction de la paroi de tige (6) côté pression.
7. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que
- les deuxièmes tronçons partiels de paroi (12) respectifs des deux parois de jupe
(8, 9) s'éloignent l'un de l'autre dans la direction de la paroi de tige (7) côté
pression, ou
- les deuxièmes tronçons partiels de paroi (12) respectifs des deux parois de jupe
(8, 9) se dirigent l'un vers l'autre dans la direction de la paroi de tige (7) côté
contre-pression, ou
- les deuxièmes tronçons partiels de paroi (12) respectifs des deux parois de jupe
(8, 9) sont agencés parallèlement l'un à l'autre.
8. Piston selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
- les premiers tronçons partiels de paroi (11) respectifs des deux parois de jupe
(8, 9) s'éloignent l'un de l'autre dans la direction de la paroi de tige (6) côté
pression.
- les deuxièmes tronçons partiels de paroi (12) respectifs des deux parois de jupe
(8, 9) se dirigent l'un vers l'autre dans la direction de la paroi de tige (7) côté
contre-pression.
9. Piston selon l'une quelconque des revendications 3 à 8, caractérisé en ce que les troisièmes et quatrièmes tronçons partiels de paroi (16, 17) sont agencés de
manière convexe par rapport à une orthogonale à l'axe (20) du moyeu d'axe (10).
10. Piston selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
- les quatrièmes tronçons partiels de paroi (17) s'éloignent l'un de l'autre dans
la direction de la paroi de tige (7) côté contre-pression, ou
- les troisièmes et quatrièmes tronçons partiels de paroi (16, 17) se dirigent l'un
vers l'autre dans la direction de la paroi de tige (6) côté pression et dans la direction
de la paroi de tige (7) côté contre-pression.
11. Piston selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- chaque paroi de jupe (8, 9) comporte dans la zone située au-dessous du moyeu d'axe
(10) un troisième et un quatrième tronçon partiel de paroi (16, 17) parmi lesquels
le troisième tronçon partiel de paroi (16) s'étend entre le moyeu d'axe (10) et la
paroi de tige (6) côté pression et le quatrième tronçon partiel de paroi (17) s'étend
entre le moyeu d'axe (10) et la paroi de tige (7) côté contre-pression,
- les quatrièmes tronçons partiels de paroi (17) sont à une plus petite distance l'un
de l'autre au niveau du raccordement de moyeu qu'au niveau du raccordement de tige
(A < B),
- les deuxièmes tronçons partiels de paroi (12) sont à une plus petite distance l'un
de l'autre au niveau du raccordement de moyeu qu'au niveau du raccordement de tige
(D < C),
- la ligne médiane longitudinale (13) est agencée, à la hauteur du nadir de moyeu
du premier tronçon partiel de paroi (11), décalée par rapport à la ligne médiane longitudinale
(14) du deuxième tronçon partiel de paroi (12).
12. Piston selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- chaque paroi de jupe (8, 9) comporte dans la zone située au-dessous du moyeu d'axe
(10) un troisième et un quatrième tronçon partiel de paroi (16, 17) parmi lesquels
le troisième tronçon partiel de paroi (16) s'étend entre le moyeu d'axe (10) et la
paroi de tige (6) côté pression et le quatrième tronçon partiel de paroi (17) s'étend
entre le moyeu d'axe (10) et la paroi de tige (7) côté contre-pression,
- les quatrièmes tronçons partiels de paroi (17) sont à une plus grande distance l'un
de l'autre au niveau du raccordement de moyeu qu'au niveau du raccordement de tige
(A > B),
- les deuxièmes tronçons partiels de paroi (12) sont à une plus petite distance l'un
de l'autre au niveau du raccordement de moyeu qu'au niveau du raccordement de tige
(D < C),
- la ligne médiane longitudinale (13) est agencée, à la hauteur du nadir de moyeu
du premier tronçon partiel de paroi (11), décalée par rapport à la ligne médiane longitudinale
(14) du deuxième tronçon partiel de paroi (12).
13. Piston selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
- chaque paroi de jupe (8, 9) comporte dans la zone située au-dessous du moyeu d'axe
(10) un troisième et un quatrième tronçon partiel de paroi (16, 17) parmi lesquels
le troisième tronçon partiel de paroi (16) s'étend entre le moyeu d'axe (10) et la
paroi de tige (6) côté pression et le quatrième tronçon partiel de paroi (17) s'étend
entre le moyeu d'axe (10) et la paroi de tige (7) côté contre-pression,
- les quatrièmes tronçons partiels de paroi (17) sont à une plus grande distance l'un
de l'autre au niveau du raccordement de moyeu qu'au niveau du raccordement de tige
(A > B),
- les deuxièmes tronçons partiels de paroi (12) sont à une plus grande distance l'un
de l'autre au niveau du raccordement de moyeu qu'au niveau du raccordement de tige
(D > C),
- la ligne médiane longitudinale (13) est agencée, à la hauteur du nadir de moyeu
du premier tronçon partiel de paroi (11), décalée par rapport à la ligne médiane longitudinale
(14) du deuxième tronçon partiel de paroi (12).