[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltsgerät mit zumindest einem Anzeigefenster für
Programmdaten oder ähnliche Informationen, wobei das Anzeigefenster einen von außen
sichtbaren, zumindest teiltransparenten Durchsichtbereich umfasst, nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Es ist bekannt, Haushaltsgeräte wie etwa Geschirrspülmaschinen, Waschmaschinen, Trockner,
Gefrierschränke oder ähnliches mit Anzeigefenstern zu versehen, die zur Anzeige von
Datum, Uhrzeit, Temperatur, gewähltem Programm, Energie- und Wasserbedarf, verbleibender
Restlaufzeit, momentanem Programmschritt, eventuellen Fehlermeldungen und/oder anderen
Daten genutzt werden können. Auch mehrere solcher Anzeigefenster können an einem Gerät
vorgesehen sein. Insbesondere sind Haushaltsgeräte der sog. weißen Ware derart ausgestaltet.
[0003] Dabei besteht eine Problematik darin, einerseits eine hohe Transparenz des Anzeigefensters
- möglichst bis zum Rand - zu erreichen und andererseits dieses möglichst mediendicht
in einen aufnehmenden Gehäusebereich, zum Beispiel eine frontseitige Kunststoffblende,
einzubetten. Wenn etwa ein Anzeigefenster am äußeren Rand seiner Rückseite von vorne
in den aufnehmenden Gehäusebereich eingesetzt und damit verklebt und/oder verschweißt
wird, ergibt sich dort ein unscharfer Randbereich, der keine geradlinige Umgrenzung
zum eigentlichen Durchsichtbereich zulässt und daher ein unsauberes Bild ergibt. Daher
werden solche Anzeigefenster häufig von hinten in eine solche Blende eingesetzt und
mit ihrem vorderseitigen Rand verschweißt oder verklebt. Damit ist das Fenster jedoch
von der Blende eingefasst, so dass sich ein optisch relativ kleiner Eindruck der Fensterfläche
ergibt. Zudem ist häufig hinter der Blende wenig Raum, so dass eine solche Montage
von hinten nicht möglich ist. Wird jedoch das Anzeigefenster nur verrastet oder geklemmt,
ist eine Flüssigkeitsdichtigkeit nicht erreicht. Zudem ist damit eine flächig bündige
Lage der äußeren Fensterfläche in der Blende kaum erreichbar. Sofern zunächst ein
fertiggestelltes Sichtfenster randseitig mit einer Folie hinterspritzt wird und dann
diese Folie die Schweißnaht abdeckt, entsteht ein hoher Montageaufwand.
[0004] Die
EP 2 333 421 A1 zeigt ein zwei Schichten umfassendes Anzeigeflächenelement, dessen transparente und
in Einbaustellung nach außen weisende Schicht 4 abgestuft ist wie in Figur 2 von
EP 2 333 421 A1 erkennbar ist. Damit bildet diese transparente Schicht gleichzeitig auch in ihrem
Randbereich eine Anlage an die umgebende Blende des Haushaltsgeräts aus, so daß die
Verbindung zu dieser Blende über die transparente Schicht erfolgt. Das Einsetzen des
Anzeigeflächenelements kann mit der Abstufung nur von hinten erfolgen, so daß der
gegenüber der mittigen Erhebung zurückspringende Rand in Einbaustellung von der Blende
verdeckt ist. Damit offenbart ein derartiges Anzeigeflächenelement allerdings die
o. g. Nachteile bezüglich des Raumbedarfs und Montageaufwands. Eine Dichtigkeit der
Einpassung ist auch hier nicht erreicht.
[0005] Die
DE 10 2005 024934 A1 zeigt eine rahmenlose Mehrkomponentenfertigung einer vorderen Abdeckung mit einer
weiteren, dahinter liegenden Lage . Beides sind vollflächige Lagen, Es muß daher die
Verbindung mit der Blende über eine dritte, undurchsichtige Lage erfolgen, die ihrerseits
beschriftet ist und eine eventuelle Klebung überdeckt. Somit ist hier kein an der
Blende festgelegtes Anzeigefenster geschaffen, sondern die dort gebildete Baueinheit
ist insgesamt undurchsichtig und in ihrer hinteren Lage 16 bedruckt. Die
DE 100 51 075 A1 gibt u.a. an, dass ein Blendenaufleger aus Kunststoff auf einem Blendenträger aus
Kunststoff mittels Ultraschallschweißen anbringbar ist.
[0006] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, hier eine Verbesserung zu erreichen.
[0007] Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Haushaltsgerät mit den Merkmalen des
Anspruchs 1. Weitere Vorteile und Merkmale sowie Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Ansprüchen 2 bis 10 angegeben.
[0008] Mit der Erfindung ist ein Haushaltsgerät geschaffen, das durch die Herstellung des
Anzeigefensters in einem Mehrkomponentenverfahren und durch die dabei integral stattfindende
innige Verbindung zwischen einem Durchsichtbereich und einem zumindest mit dem Durchsichtbereich
fest verbundenen Rahmen zur Festlegung des Anzeigefensters an Teilen eines Gehäuses
des Haushaltsgeräts einerseits einen großen Durchsichtbereich ermöglicht, andererseits
eine Montage von der Frontseite der Blende erlaubt, so dass der Platzbedarf hinter
der Blende minimiert ist, und der dennoch auf ein teures und aufwendiges Inmould-Verfahren
verzichten kann. Das gesamte Anzeigefenster kann von vorne an den aufnehmenden Bereich
der Blende geklebt und/oder geschweißt werden, so dass auch ein Krafteinwirkung von
vorne immer in Richtung der Klebung oder Schweißung wirkt und anders als bei einer
Montage von hinten nicht bestrebt ist, die Teile voneinander zu lösen.
[0009] Der Rahmen kann insbesondere umlaufend und daher vollständig mediendicht mit dem
Gehäuseteil, insbesondere einer Kunststoffblende, verschweißt sein, ohne dass dieser
Verschweißungsbereich von außen durch den Durchsichtbereich sichtbar ist.
[0010] Produktionstechnisch einfach und effektiv sind der Rahmen und der Durchsichtbereich
in einem sog. 2K-Verfahren gebildet sind, wobei ein Anspritzen irgendwelcher zusätzlicher
Haltemittel oder Sichtblenden nicht erforderlich ist. Es genügt ein einziger Verfahrensschritt
zur Herstellung der gesamten Baueinheit des Anzeigefensters.
[0011] Sofern der Rahmen rückseitig des Durchsichtbereichs gelegen ist, kann dieser besonders
großflächig ausgebildet sein, was einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Das Erscheinungsbild
des Anzeigefensters ist dann größer als die sog. Active Area und kann beispielsweise
bis in die Randkanten der Blende reichen.
[0012] Besonders günstig bildet der Rahmen eine vollständig geschlossene, nicht unterbrochene
Kontur hinter der teiltransparenten Kunststofffläche, um so eine umlaufend dichtende
Anlage an die Blende zu bilden.
[0013] Beispielsweise kann der - selbst undurchsichtige bzw. opake - Rahmen aus einem stabilen
ABS gebildet sein und mit einem Durchsichtbereich etwa aus einem Polycarbonat oder
einem PMMA zusammen im 2K-Verfahren gebildet sein.
[0014] Die Montage ist weiter erleichtert, wenn der Rahmen mit Zentrierrippen oder anderen
Zentrierhilfen zu seiner passgenauen Ausrichtung am aufnehmenden Gehäusebereich versehen
ist.
[0015] Produktionstechnisch einfach kann in dem Rahmen eine Ausnehmung als Anspritzmöglichkeit
für den Durchsichtbereich vorgesehen sein, wobei die Ausnehmung den Rahmen nicht vollständig
unterbricht.
[0016] Erfindungsgemäß ist es günstig, wenn der Rahmen einen rückseitig vorragenden und
den Durchsichtbereich umlaufenden Schweißgeber aufweist. Dieser steht dann ungefähr
lotrecht zur vorderen Fläche des Durchsichtbereichs und von dem Rahmen verdeckt nach
hinten ab, so dass er beim Verschweißen mit dem aufnehmenden Gehäusebereich auf diesem
aufsteht und dabei an seiner äußeren Kante angeschmolzen wird zur Verbindung mit dem
Gehäusebereich.
[0017] Für die optische Erscheinung bildet der Durchsichtbereich einen abgestuften Durchsichtkörper
aus, der nach hinten hin eine von seinem äußeren Rand zurückspringende und von dem
Rahmen umgriffene Stufe aufweist. Durch die große Dicke dieser Stufe können die anzeigenden
Elemente dann sehr dicht hinter diesem Teil des Durchsichtkörpers plaziert sein und
dadurch eine optische Erscheinung liefern, als seien Sie in diesem selbst angeordnet.
[0018] Durch die innige Verbindung bei der Herstellung ist der Rahmen von der Stufe flüssigkeits-
und luftdicht durchgriffen.
[0019] Wenn in Einbaustellung ausschließlich der Rahmen in verbindendem Kontakt zu einem
aufnehmenden Gehäusebereich steht, kann der Durchsichtbereich bis zu seinem äußeren
Rand ohne jede optische Beeinträchtigung und ohne Abkehr von einem klaren, durchgehenden
Erscheinungsbild verbleiben.
[0020] Wenn der aufnehmende Gehäusebereich durch eine Ausnehmung in einer Frontblende gebildet
ist, kann diese aus einem für eine Verschweißung mit dem Rahmen besonders geeigneten
Material gebildet sein.
[0021] In jedem Fall ist eine luft- und/oder wasserdichte Verschweißung des Rahmens mit
dem aufnehmenden Gehäusebereich möglich und für eine Dauerhaltbarkeit ohne eine Eindringmöglichkeit
günstig.
[0022] Insbesondere kann ein solches Haushaltsgerät ein Großgerät wie etwa eine Geschirrspülmaschine
sein.
[0023] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus in der Zeichnung dargestellten und
nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen des Gegenstandes der Erfindung.
[0024] In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- ein Haushaltsgerät, hier eine Geschirrspülmaschine, in perspektivischer Ansicht mit
einer Frontblende, in die ein Anzeigefenster von vorne eingelassen ist,
- Fig. 2
- eine Detailansicht einer möglichen Frontblende vor ihrer Montage in perspektivischer
Ansicht, wobei die spätere Vorderseite hier nach oben zeigt,
- Fig. 3
- eine Einzelteilansicht eines Anzeigefensters in der Lage wie in Figur 2, noch vor
seinem Einsetzen in die Blende,
- Fig. 4
- eine stirnseitige Ansicht des Anzeigefensters nach Figur 3, etwa entsprechend einer
Ansicht aus Richtung IV in Figur 3,
- Fig. 5
- das Anzeigefenster in gegenüber Figur 3 umgedrehter, mit seiner Rückseite nach oben
weisenden Lage.
[0025] Elemente mit der gleichen Funktion und Wirkungsweise sind in den Figuren jeweils
mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0026] Das in Figur 1 schematisch dargestellte Haushaltsgerät 1 bildet hier beispielhaft
eine Geschirrspülmaschine aus. Wie oben erläutert, kommen auch andere Haushaltsgeräte,
insbesondere Großgeräte, für eine erfindungsgemäße Ausbildung in Betracht.
[0027] Das hier gezeichnete Haushaltsgerät 1 weist eine vorderseitige Tür mit einem Türgriff
2 und darüber einen feststehenden, eine Blende 3 tragenden Bereich auf. Die Tür 2
ist in
[0028] Figur 1 in geschlossener Stellung gezeigt und beispielsweise um eine untere Horizontalachse
nach vorne und unten aufschwenkbar. Die Blende 3 kann alternativ auch mit in die Tür
2 eingelassen sein, insbesondere bei sog. integrierten Geschirrspülmaschinen.
[0029] Die Blende 3 kann mehrere Bedienelemente 5 in unterschiedlicher Zahl und Anordnung
- zum Beispiel Tastschalter, Sensorflächen, Drehschalter... - sowie zumindest ein
Anzeigefenster 6 enthalten. Hier ist genau ein Anzeigefenster 6 vorgesehen, das bündig
in die Außenfläche der Blende 3 eingelassen ist und in Anpassung an diese eine konvex
gewölbte Außenfläche 6a aufweist, die in Einbaustellung nach vorne weist und daher
für einen Benutzer gut sichtbar ist. Die Außenfläche 6a weist hier eine rechteckige
Umrissgestalt auf, was nicht zwingend ist, sondern je nach Design des Geräts 1 variieren
kann. Auch ein rundes Anzeigefenster kann beispielsweise möglich sein. Ebenso ist
die konvexe Wölbung nicht zwingend; auch hier ist eine Designanpassung an die umgebenden
Gehäusebereiche möglich. Ein zusätzlicher Dekorrahmen kann um das Anzeigefenster 6
vorgesehen sein - ebenso auch ein Abschirmrahmen oder eine andere Verbindung mit weiteren
Funktionen.
[0030] Das Anzeigefenster 6 dient zur Anzeige von beispielsweise Datum, Uhrzeit, Temperatur,
gewähltem Programm, Energie- und Wasserbedarf, verbleibender Restlaufzeit, momentanem
Programmschritt, eventuellen Fehlermeldungen und/oder anderen Daten. Auch eine Funktion
eines externen Energielieferanten oder Energiespeichers, zum Beispiel einer Solaranlage,
kann darüber angezeigt werden.
[0031] Hierfür umfasst das insgesamt mit 6 bezeichnete Anzeigefenster einen von außen sichtbaren,
zumindest teiltransparenten Durchsichtbereich 7, der etwa aus einem Klarsichtkunststoff
wie PC oder PMMA gebildet sein kann. Auch eine Tönung dieses Bereichs - zum Beispiel
eine Blautönung - ist möglich.
[0032] Das Anzeigefenster 6 kann von vorne in eine Blende 3 oder einen anderen Bereich des
Gehäuses des Haushaltsgeräts 1 eingesetzt und mit diesem wasser- und luftdicht verbunden
werden.
[0033] Hierfür ist das Anzeigefensters 6 in einem Mehrkomponentenverfahren hergestellt und
umfasst zumindest einen mit dem Durchsichtbereich 7 fest verbundenen Rahmen 8 zur
Festlegung des Anzeigefensters 6. Die Festlegung des Anzeigefensters 6 an Teilen eines
Gehäuses des Haushaltsgeräts 1 geschieht dann nur über den Rahmen, der Durchsichtbereich
bleibt von Schweißungs- und/oder Klebespuren unbeeinflusst.
[0034] Der Rahmen 8 und der Durchsichtbereich sind dabei besonders effektiv in einem einzigen
Verfahrensschritt in einem sog. 2K-Verfahren gebildet.
[0035] Dabei ist der Rahmen 8 im wesentlichen rückseitig des Durchtrittsbereichs 7 gelegen
und somit von außen selbst nicht unmittelbar sichtbar, sondern nur durch die transparente
Fläche des Durchsichtbereichs 7 hindurch.
[0036] Der Rahmen 8 besteht beispielsweise aus ABS oder einem anderen undurchsichtigen,
d.h. opaken, formstabilen und für eine dauerhafte und dichte Verbindung zur Blende
3 geeigneten Material und bildet eine vollständig geschlossene, umlaufende Kontur
hinter dem Durchsichtbereich 7. Durch das Mehrkomponentenverfahren in der Herstellung
ist er integral, umlaufend flächig mit dem Durchsichtbereich 7 verbunden. Für die
Fertigung beider Komponenten ist hier nur beispielhaft in dem Rahmen 8 eine Ausnehmung
12 als Anspritzmöglichkeit für die zumindest teiltransparente Kunststofffläche des
Durchsichtbereichs 7 vorgesehen.
[0037] Der Durchsichtkörper 7 ist abgestuft und weist nach hinten hin (bezogen auf die Einbaulage)
eine von seinem äußeren Rand zurückspringende und von dem Rahmen umgriffene Stufe
11 auf Diese Stufe 11 kann so weit nach hinten erstreckt sein, dass sie in Einbaulage
weiter nach hinten vorsteht als der Rahmen 8. Dadurch kann der Durchsichtbereich 7
extrem dicht vor dahinter liegenden Anzeigeelementen stehen, wodurch der Eindruck
erweckt wird, dass diese in den Durchsichtkörper 7 eingebettet seien.
[0038] Durch die integrale 2k-Fertigung von Rahmen 8 und Durchsichtkörper 7 ist der Kontaktbereich
zwischen diesen Teilen vollständig luft- und flüssigkeitsdicht, so dass der Rahmen
8 auch von der Stufe 11 flüssigkeits- und luftdicht durchgriffen ist.
[0039] Um eine Ausrichtung des mit dem Gehäuseteil 3 zu verbindenden Rahmens 8 zu erleichtern,
kann der Rahmen mit Zentrierrippen 9 oder ähnlichen Ausrichtungshilfen versehen sein,
die einstückiger Bestandteil des Rahmens 8 sind. Anstelle der Rippen 9 können auch
Noppen oder andere Zentrierhilfen in unterschiedlicher Zahl möglich sein, die mit
entsprechenden komplementären Gegenstücken - hier nicht gezeichnet - der Blende 3
bei der Montage des Anzeigefensters 6 zusammenwirken.
[0040] Hier weist der Rahmen 8 einen rückseitig vorragenden und den Durchsichtbereich 7
umlaufenden Schweißgeber 10 auf, der als im Querschnitt keilförmig verjüngende Linie
ausgebildet ist, die zur mediendichten Verbindung mit dem Gehäuseteil 3 auf dieses
von vorne aufgesetzt wird, derart, dass der spitz zulaufende Bereich der Linie 10
auf einer entsprechenden Gegenfläche des Gehäuseteils 3 aufgesetzt wird und zum Beispiel
per Ultaschalleinwirkung verschweißt wird. Dabei wird eine Sonotrode mit Druck von
vorne auf die Oberfläche 6a aufgesetzt, so dass das Anzeigefenster 6 von vorne in
den Bereich 3 eingesetzt und über die Linie 10 des Rahmens 8 mediendicht mit diesem
verschweißt wird. Am Ende des Prozesses ist die Linie 10 dabei so weit angeschmolzen,
dass sie ein Stück weit an Höhe verliert und die Außenfläche 6a bündig in der Außenfläche
der Blende 3 liegt.
[0041] In Einbaustellung steht somit über den Schweißgeber ausschließlich der Rahmen 8 in
verbindendem Kontakt zu einem aufnehmenden Gehäusebereich 3, so dass der Durchsichtbereich
vollständig frei von Klebe- oder Schweißspuren bleibt und auch bei Durchsicht von
vorne nur die Vorderseite des selbst undurchsichtigen Rahmens 8 sichtbar ist, nicht
aber seine Verbindung mit dem Gehäusebereich 3 an der Rückseite. Insbesondere können
auch die oberen und unteren sowie die seitlichen Kanten des Durchsichtbereichs 7 über
den Rahmen hinausragen, so dass sich eine rahmenlose und große optische Wirkung des
Anzeigefensters 6 ergibt. Bei der gezeigten schmalen Blende 3 können der obere und
untere Rand des Anzeigefensters 6 somit auch bündig mit dem oberen und unteren Rand
der Blende 3 abschließen. Der obere und untere Rand 7a, 7b können hierfür auch leicht
abgerundet hergestellt sein. In jedem Fall kann das Anzeigefenster 6 sehr groß und
größer als die eigentliche Active Area sein, so dass für den Kunden der Eindruck eines
größeren Displays entsteht. Der Platz hinter dem Anzeigefenster bleibt uneingeschränkt.
Zusätzlich ist es auch möglich, dass der Rahmen 8 eine Abstufung 13 als Dichtbettkontur
aufweist.
[0042] Hier ist der aufnehmende Gehäusebereich, wie beschrieben, durch eine Ausnehmung in
einer Frontblende 3 gebildet. Auch andere Geometrien können in Betracht kommen. In
jedem Fall ist der Rahmen 8 - anders als bei einem Verrasten - mit dem aufnehmenden
Gehäusebereich 3 luft- und/oder wasserdicht verschweißt. Die Dauerhaltbarkeit der
elektronischen Bauteile, die dahinter liegen, ist dadurch deutlich erhöht.
Bezugszeichenliste:
[0043]
- 1
- Haushaltsgerät,
- 2
- Tür,
- 3
- Blende,
- 4
- Türgriff,
- 5
- Bedienelemente,
- 6
- Anzeigefenster,
- 6a
- dessen Außenfläche,
- 7
- Durchsichtbereich,
- 8
- Rahmen,
- 9
- Zentrierrippen,
- 10
- Schweißgeber,
- 11
- Stufe des Durchsichtbereichs,
- 12
- Ausnehmung,
- 13
- Abstufung
1. Haushaltsgerät (1) mit zumindest einem Anzeigefenster für Programmdaten oder Anzeige
von Datum, Uhrzeit, Temperatur, gewähltem Programm, Energie- und Wasserbedarf, verbleibender
Restlaufzeit, momentanem Programmschritt, eventuellen Fehlermeldungen und/oder anderen
Daten, wobei das Anzeigefenster (6) eine von außen sichtbare, zumindest teiltransparente
Kunststofffläche als Durchsichtbereich (7) umfasst, wobei das Anzeigefenster (6) in
einem Mehrkomponentenverfahren hergestellt ist und zumindest einen mit dem Durchsichtbereich
(7) fest verbundenen Rahmen (8) zur Festlegung des Anzeigefensters (6) an Teilen (3)
eines Gehäuses des Haushaltsgeräts (1) aufweist, wobei der Rahmen (8) und der zumindest
teiltransparente Durchsichtbereich (7) in einem sog. 2K-Verfahren gebildet sind, und
wobei der Rahmen (8) im Wesentlichen rückseitig des Durchsichtbereichs (7) gelegen
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (8) einen rückseitig vorragenden und den Durchsichtbereich (7) umlaufenden
Schweißgeber (10) aufweist, der ungefähr lotrecht zur vorderen Fläche des Durchsichtbereichs
(7) und von dem Rahmen (8) verdeckt nach hinten absteht, so dass er beim Verschweißen
mit dem aufnehmenden Gehäusebereich auf diesem aufsteht und dabei an seiner äußeren
Kante angeschmolzen wird zur Verbindung mit dem Gehäusebereich, und somit der Rahmen
(8) mit dem aufnehmenden Gehäusebereich luft- und/oder wasserdicht verschweißt ist.
2. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (8) eine vollständig geschlossene Kontur hinter dem Durchsichtbereich
(7) bildet.
3. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (8) aus einem ABS gebildet ist.
4. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (8) mit Zentrierrippen (9) zu seiner Ausrichtung an Gehäuseteilen (3)
versehen ist.
5. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass in dem Rahmen (8) eine Ausnehmung (12) als Anspritzmöglichkeit für den Durchsichtbereich
(7) vorgesehen ist.
6. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Durchsichtkörper (7) abgestuft ist und eine nach hinten hin eine von seinem äußeren
Rand zurückspringende und von dem Rahmen (8) umgriffene Stufe (11) aufweist.
7. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Rahmen (8) von der Stufe (11) flüssigkeits- und luftdicht durchgriffen ist.
8. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass in Einbaustellung ausschließlich der Rahmen (8) in verbindendem Kontakt zu dem aufnehmenden
Gehäusebereich (3) steht.
9. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass der aufnehmende Gehäusebereich durch eine Ausnehmung in einer Frontblende (3) gebildet
ist.
10. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass dieses eine Geschirrspülmaschine ist.
1. Household appliance (1) with at least one display window for program data or displaying
date, time, temperature, chosen program, energy and water demand, remaining running
time, present program step, possible error messages and/or other data, wherein the
display window (6) comprises an at least semi-transparent plastic area that can be
seen from the outside as a viewing region (7), wherein the display window (6) is produced
in a multi-component method and has at least one frame (8) that is permanently connected
to the viewing region (7) for specifying the display window (6) on parts (3) of a
housing of the household appliance (1), wherein the frame (8) and the at least semi-transparent
viewing region (7) are formed in what is known as a two-component method, and wherein
the frame (8) is substantially located on the rear side of the viewing region (7),
characterised in that
the frame (8) has a welding contributing part (10) which protrudes on the rear side
and surrounds the viewing region (7) and projects approximately perpendicularly to
the front area of the viewing region (7) and towards the rear while covered by the
frame (8), meaning that, when welded to the receiving housing region, it stands on
it and in doing so is fused on its outer edge to connect to the housing region, and
thus the frame (8) is welded to the receiving housing region in an air-tight and/or
water-tight manner.
2. Household appliance (1) according to claim 1,
characterised in that
the frame (8) forms a fully closed contour behind the viewing region (7).
3. Household appliance (1) according to one of claims 1 or 2,
characterised in that
the frame (8) is formed of an ABS.
4. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
the frame (8) is provided with centring ribs (9) to align it on housing parts (3).
5. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
a recess (12) is provided in the frame (8) as an injection option for the viewing
region (7).
6. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 5,
characterised in that
the viewing body (7) is stepped and towards the rear has a step (11) that is set back
from its outer edge and is enclosed by the frame (8).
7. Household appliance (1) according to claim 6,
characterised in that
the frame (8) is penetrated by the step (11) in a liquid-tight and air-tight manner.
8. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 7,
characterised in that
in the installed position, exclusively the frame (8) is in connecting contact with
the receiving housing region (3).
9. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 10,
characterised in that
the receiving housing region is formed by a recess in a front panel (3).
10. Household appliance (1) according to one of claims 1 to 9,
characterised in that
it is a washing machine.
1. Appareil ménager (1) comprenant au moins une fenêtre de visualisation pour des données
de programme ou pour afficher la date, l'heure, la température, le programme sélectionné,
le besoin en énergie et en eau, la durée restante, l'étape de programme momentanée,
d'éventuels messages d'erreur et/ou d'autres données, dans lequel la fenêtre de visualisation
(6) comprend une surface en matière plastique au moins partiellement transparente,
visible de l'extérieur, en tant que zone de vision (7), dans lequel la fenêtre de
visualisation (6) est fabriquée au moyen d'un procédé à plusieurs composants et présente
au moins un cadre (8) relié de manière fixe à la zone de vision (7) pour fixer la
fenêtre de visualisation (6) à des pièces (3) d'un boîtier de l'appareil ménager (1),
dans lequel le cadre (8) et la zone de vision (7) au moins partiellement transparente
sont formés au moyen d'un dit procédé à deux composants, et dans lequel le cadre (8)
est situé essentiellement à l'arrière de la zone de vision (7),
caractérisé en ce
que le cadre (8) présente un indicateur de soudure (10) faisant saillie du côté arrière
et entourant la zone de vision (7), lequel fait saillie approximativement perpendiculairement
à la surface avant de la zone de vision (7) et vers l'arrière en étant recouvert par
le cadre (8) de sorte que lors de la soudure avec la partie de boîtier contenant,
il est situé sur celle-ci et est fondu sur son arête extérieure pour la liaison avec
la partie de boîtier, et qu'ainsi le cadre (8) est soudé avec la partie de boîtier
contenant, de manière étanche à l'air et/ou étanche à l'eau.
2. Appareil ménager (1) selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que le cadre (8) forme un contour complètement fermé derrière la zone de vision (7).
3. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce
que le cadre (8) est formé par un ABS.
4. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce
que le cadre (8) est muni de nervures de centrage (9) pour son orientation par rapport
à des pièces de boîtier (3).
5. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce
qu'un évidement (12) est ménagé dans le cadre (8) en tant que possibilité d'injection
pour la zone de vision (7).
6. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce
que le corps de vision (7) est échelonné et présente un gradin (11) reculant vers l'arrière
depuis son bord extérieur et entouré par le cadre (8).
7. Appareil ménager (1) selon la revendication 6,
caractérisé en ce
que le cadre (8) est traversé par le gradin (11) de manière étanche aux liquides et à
l'air.
8. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce
qu'en position de montage, uniquement le cadre (8) est en contact de liaison avec la
partie de boîtier contenant (3).
9. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce
que la partie de boîtier contenant est formée par un évidement dans un bandeau frontal
(3).
10. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce
que celui-ci est un lave-vaisselle.