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(11) |
EP 2 743 425 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.01.2019 Patentblatt 2019/04 |
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Anmeldetag: 17.12.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Profilanordnung zum Anschluss an ein Gebäudebauteil
Profile assembly for attachment to a building part
Agencement de profilé pour raccordement sur un élément de construction
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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18.06.2014 Patentblatt 2014/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Vollmayer, Robert |
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88529 Zwiefalten (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Vollmayer, Robert
88529 Zwiefalten (DE)
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| (74) |
Vertreter: DREISS Patentanwälte PartG mbB |
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Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 10 356 233
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US-A- 3 156 450
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Profilanordnung zum Anschluss an ein Gebäudebauteil,
insbesondere ein Betonbauteil.
[0002] Bei der Herstellung von Gebäudebauteilen, wie beispielsweise Betondecken, Balkonen,
Treppenstufen, Treppenabsätzen oder dergleichen, wobei ein Balkon, ein Treppenabsatz
oder eine Treppenstufe auch gemeinsam mit einer Decke betoniert werden kann, war es
bisher üblich, zur Begrenzung des Gebäudebauteils während des Betonierens Faserzementplatten
einzusetzen. Diese hatten keine fertige Oberfläche und mussten nachträglich verkleidet
werden. Außerdem musste für Geländerpfosten von Treppengeländern oder Balkongeländern
in das Betonbauteil gebohrt werden. Alternativ konnten die Pfosten für ein Geländer
einbetoniert werden.
[0003] Weitere Probleme traten auf, wenn Balkongeländer saniert werden sollten, da sich
die Befestigung der Geländerpfosten als schwierig erwies.
[0004] Um dem Problem der Gestaltung der Sichtfläche eines Balkons zu begegnen, schlägt
die
DE 200 07 599 U1 eine Balkonverkleidung vor, wobei im Bereich der Stirnfläche eines Balkons eine Tragekonstruktion
für eine die Stirnfläche abdeckende Sichtblende befestigt ist. Die Sichtblende weist
eine ungestörte, hinsichtlich Witterungsbeständigkeit hochwertige Oberfläche, insbesondere
aus Kunststoff, auf.
[0005] Durch die
DE 20 2005 020 089 U1 wird ein Abschlussprofil für den Randbereich von oberseitig mit einem in fließfähigem
Zustand aufzubringenden Belagsmaterial zu beschichtenden Balkonen, Terrassen oder
dergleichen vorgeschlagen, bei dem der Querschnitt des Abschlussprofils einen in den
Bodenaufbau einbaubaren Befestigungsschenkel und einen den Randabschluss bildenden,
in Einbaulage im Wesentlichen senkrecht vom Befestigungsschenkel wegragenden Abdeckschenkel
aufweist.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Profilanordnung bereitzustellen,
welche die Befestigung eines Treppengeländers oder Balkongeländers an einem Gebäudebauteil
erleichtert.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch eine Profilanordnung zum Anschluss
an ein Betonbauteil gemäß Anspruch 1, wobei die Profilanordnung ein Hauptprofil umfasst,
das als Strangpressprofil ausgebildet ist und eine integrierte Halterung, insbesondere
für ein Balkon- oder Treppengeländer, aufweist. Grundsätzlich ist es denkbar, dass
an die integrierte Halterung auch andere Elemente angebunden werden. Das Hauptprofil
stellt ein Sichtprofil dar. Vorzugsweise ist es aus Aluminium oder Stahl ausgebildet.
Zur Gestaltung der Sichtfläche sind keine weiteren Maßnahmen notwendig.
[0008] Insbesondere muss die Sichtfläche nicht verputzt oder gestrichen werden. Außerdem
gestaltet sich die Befestigung von zusätzlichen Bauteilen, wie beispielsweise einem
Balkon- oder Treppengeländer, besonders einfach, da an dem Profil eine Halterung integriert
ist. Es muss somit nicht mehr extra in ein Betonbauteil, gebohrt werden.
[0009] Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Halterung
eine sich in Längsrichtung des Hauptprofils erstreckende Kammer, die durch einen Schlitz
nach außen geöffnet ist, und zumindest ein in der Kammer verschiebbares Befestigungselement
umfasst. Dadurch, dass das Befestigungselement in der Kammer verschiebbar ist, kann
die Position von Geländerpfosten frei gewählt werden. Der Abstand zwischen Geländerpfosten
ist einfach einstellbar. Durch den Schlitz sind Befestigungselemente zugänglich, sodass
ein weiteres Bauelement, wie beispielsweise ein Ständer oder Pfosten eines Balkon-
oder Treppengeländers, einfach befestigt werden kann. Der Schlitz kann sich über die
gesamte Länge des Hauptprofils erstrecken oder er kann durch Materialstege unterbrochen
sein.
[0010] Gemäß einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass das Befestigungselement blockartig
ausgebildet ist und zumindest ein Innengewinde aufweist, das durch den Schlitz des
Hauptprofils hindurch zugänglich ist. Vorzugsweise sind an dem blockartig ausgebildeten
Befestigungselement zwei Innengewinde vorgesehen. Somit können genormte Geländerpfosten
daran befestigt werden. Die blockartige Ausgestaltung hat den Vorteil, dass das Befestigungselement
verdrehgesichert in der Kammer angeordnet ist. Somit ist kein zusätzliches Werkzeug
notwendig, um das Befestigungselement zu halten, während ein Geländerpfosten mittels
Schrauben daran befestigt wird.
[0011] Erfindungsgemäß sind Verankerungsmittel zur Befestigung des Hauptprofils an dem Gebäudebauteil
vorgesehen . In einer nicht erfindungsgemäßen Ausbildung können als Befestigungsmittel
Schrauben vorgesehen sein, die das Hauptprofil durchragen und in das Gebäudebauteil
eingeschraubt sind. Somit ist es beispielsweise möglich, einen existierenden Balkon
zu sanieren, indem das Hauptprofil an einer Stirnseite des Balkons angeschraubt wird.
Somit gestaltet sich auch das Anbringen eines Balkongeländers besonders einfach.
[0012] Erfindungsgemäß sind jedoch Verankerungsmittel zur Befestigung des Hauptprofils an
dem Betonbauteil in das Hauptprofil integriert, die als Stege ausgebildet sind, und
die sich in unterschiedlichen Winkeln von dem Hauptprofil erstrecken.
[0013] Die Stege können insbesondere an ihren freien Enden Verdickungen aufweisen, die dann
durch den Beton umschlossen werden können. Dies bedeutet, dass das Hauptprofil geeignet
ist, als Schalungsprofil verwendet zu werden. Dabei handelt es sich bei dem Hauptprofil
um eine verlorene Schalung. Das Hauptprofil verbleibt nach dem Betoniervorgang an
dem Gebäudebauteil.
[0014] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn an dem Hauptprofil ein erstes Ausgleichsprofil,
insbesondere ein Deckenhöhenausgleichsprofil vorgesehen ist. Somit ist es möglich,
nur immer ein Hauptprofil herstellen zu müssen und dann die Profilanordnung an den
jeweiligen Einsatzzweck anzupassen. Insbesondere lässt sich die Profilanordnung durch
die Verwendung eines Deckenhöhenausgleichsprofils an unterschiedliche Deckenhöhen
anpassen. Vorzugsweise weist das Hauptprofil eine Einstecktasche auf, in die das erste
Ausgleichsprofil einfach von oben eingesteckt werden kann, um dadurch die Gesamthöhe
der Profilanordnung im Bereich des zu betonierenden Gebäudebauteils zu vergrößern.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann an dem Hauptprofil ein zweites
Ausgleichsprofil, insbesondere ein Fußbodenhöhenausgleichsprofil, angeordnet sein.
Je nach Höhe des geplanten Fußbodenaufbaus kann somit ein geeignetes Fußbodenhöhenausgleichsprofil
verwendet werden, um dadurch den Fußboden sichtseitig zu verblenden und einen Fußbodenaufbau
an der richtigen Stelle zu halten.
[0016] Das zweite Ausgleichsprofil kann über eine selbstzentrierende Verbindung an dem Hauptprofil
befestigt sein. Beispielsweise kann das zweite Ausgleichsprofil einen Schenkel aufweisen,
der eine Verdickung aufweist, die in einer entsprechenden Vertiefung des Hauptprofils
zu liegen kommt. Durch die Formgebung der Verdickung und der Vertiefung wird die Position
des zweiten Ausgleichsprofils an dem Hauptprofil festgelegt. Im Bereich der Verdickung
bzw. Vertiefung kann das zweite Ausgleichsprofil mit dem Hauptprofil verschraubt sein.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn an dem zweiten Ausgleichsprofil eine Abdichtbahnhalterung
angeordnet ist. Insbesondere kann eine Klemmhalterung vorgesehen sein, um eine Abdichtbahn
zu halten. Somit kann eine Abdichtbahn in ihrer Lage fixiert werden.
[0018] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn das zweite Ausgleichsprofil eine integrierte
Dachrinne aufweist. Somit muss eine Dachrinne nicht nachträglich befestigt und angeordnet
werden.
[0019] In manchen Fällen ist es wünschenswert, dass ein Gebäudebauteil, insbesondere ein
Balkon, von unten verputzt wird. Um dies zu ermöglichen, kann eine Putzanschlagschiene
vorgesehen sein, die an dem Hauptprofil angeordnet ist. Dabei kann die Putzanschlagschiene
ein separates Bauteil sein, welches beispielsweise in einen entsprechenden unterseitigen
Schlitz des Hauptprofils einsteckbar ist. Auch dies verdeutlicht, dass lediglich ein
Hauptprofil gefertigt werden muss und das Hauptprofil durch Zusatzelemente wie Putzanschlagschiene,
Fußbodenhöhenausgleichsprofil und Deckenhöhenausgleichsprofil an unterschiedliche
Gebäudebauteile angepasst werden kann.
[0020] Um die sichtbare Oberfläche des Hauptprofils optisch ansprechend zu gestalten, kann
eine Blende zur Abdeckung des Schlitzes vorgesehen sein. Diese Blende kann nur zwischen
Geländerpfosten angeordnet werden. Vorzugsweise ist die Blende einklickbar, sodass
sie auf einfache Art und Weise befestigt werden kann.
[0021] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnung, und aus
den Ansprüchen.
[0022] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt und wird nachfolgend mit Bezug zu den Figuren der Zeichnung näher erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1a
- eine erfindungsgemäße Profilanordnung in einer Explosionsdarstellung;
- Fig. 1b
- die in der Fig. 1a dargestellte Profilanordnung in zusammengebautem Zustand;
- Fig. 2
- die Profilanordnung der Fig. 1a, 1b in der Anwendung an einem Gebäudebauteil;
- Fig. 3
- eine alternative nicht erfindungsgemäße Ausführungsform einer Profilanordnung an einem
Gebäudebauteil;
- Fig. 4
- eine Draufsicht von vorn auf einen Abschnitt eines Hauptprofils der Profilanordnung.
[0024] Die Fig. 1a, 1b zeigen eine Profilanordnung 1 mit einem Hauptprofil 2. Das Hauptprofil
2 ist als Strangpressprofil ausgebildet und weist mehrere geschlossene Kammern 3 auf.
Weiterhin ist eine Kammer 4 vorgesehen, die nach außen durch einen Schlitz 5 geöffnet
ist. Der Schlitz 5 ist schmaler als die Höhe 6 der Kammer 4. Dies bedeutet, dass die
Kammer 4 quasi eine hinterschnittene Nut ist. Ein Befestigungselement 7, welches blockartig
ausgebildet ist und ein Innengewinde 8 aufweist, kann in der Kammer 4 angeordnet werden
und in Längsrichtung (also senkrecht zur Zeichenebene) in der Kammer 4 bewegt werden.
Das Befestigungselement 7 dient der Befestigung von weiteren Bauteilen, wie beispielsweise
Geländerpfosten für einen Balkon. Das Befestigungselement 7 ist in der Kammer 4 sicher
gehalten, da die Begrenzung des Schlitzes 5 das Befestigungselement 7 teilweise abdeckt.
Eine Blende 9 kann im Bereich des Schlitzes 5 eingeclipst werden, um den Schlitz 5
zu verdecken und das Hauptprofil 2 optisch ansprechender und gebrauchsfertig zu gestalten.
[0025] Das in der Fig. 1a, 1b gezeigte Hauptprofil 2 weist Verankerungsmittel 10, 11 auf,
die als Stege ausgebildet sind und eine Verdickung 12, 13 aufweisen. Die Verankerungsmittel
10, 11 sind dazu geeignet, einbetoniert zu werden und sich somit mit dem Gebäudebauteil,
insbesondere einer Betondecke, zu verkrallen und das Hauptprofil 2 dadurch an dem
Gebäudebauteil zu halten.
[0026] Das Hauptprofil 2 weist im oberen Bereich eine schlitzartige Vertiefung 14 auf, in
die ein als Deckenhöhenausgleichsprofil 15 ausgebildetes erstes Ausgleichsprofil einsteckbar
ist, um dadurch das Hauptprofil 2 nach oben zu verlängern und die Profilanordnung
1 an die Höhe eines Gebäudebauteils anzupassen.
[0027] Weiterhin ist ein zweites, als Fußbodenhöhenausgleichsprofil 16 ausgebildetes Ausgleichsprofil
vorgesehen, welches einen Schenkel 17 aufweist, über den das Fußbodenhöhenausgleichsprofil
16 mit dem Hauptprofil 2 verbunden werden kann. Der Schenkel 17 weist etwa mittig
eine Verdickung 18 auf, die im Bereich einer Vertiefung 19 des Hauptprofils 2 liegt.
Die Verdickung 18 und die Vertiefung 19 sind aneinander angepasst. Wird das Fußbodenhöhenausgleichsprofil
16 auf das Hauptprofil 2 aufgesetzt, so ergibt sich durch das Zusammenwirken von Verdickung
18 und Vertiefung 19 eine selbstzentrierende Anordnung des Fußbodenhöhenausgleichsprofils
16 auf dem Hauptprofil 2. In diesem Bereich können das Fußbodenhöhenausgleichsprofil
16 und das Hauptprofil 2 verbunden werden, beispielsweise durch eine Schraube 20.
Weiterhin ist zu erkennen, dass das Fußbodenhöhenausgleichsprofil 16 im vorderen Bereich
eine kleine Nase 21 aufweist, die in eine entsprechende Vertiefung des Hauptprofils
2 greift, um dadurch eine unterbrechungsfreie Vorderseite der Profilanordnung herzustellen.
[0028] Am unteren Ende weist das Hauptprofil 2 einen Schlitz 22 auf, in den eine Putzanschlagschiene
23 einsteckbar ist. Somit kann das Hauptprofil 2 auch nach unten verlängert werden
und eine Putzanschlagkante aufweisen.
[0029] Die Fig. 2 zeigt die Profilanordnung 1 an einem Gebäudebauteil 30, welches als Betondecke
ausgebildet ist. Hier ist zu erkennen, dass die Verankerungsmittel 10, 11 in das Gebäudebauteil
30 einbetoniert sind und dadurch die Profilanordnung 1 an dem Gebäudebauteil 30 halten.
Das Gebäudebauteil 30 ist höher als das Hauptprofil 2. Um diese Höhendifferenz auszugleichen,
ist das Deckenhöhenausgleichsprofil 15 an dem Hauptprofil 2 angeordnet. Das Hauptprofil
2 bildet zusammen mit dem Deckenhöhenausgleichsprofil 15 eine Abschalung für das Gebäudebauteil
30.
[0030] Oberhalb des Gebäudebauteils 30 ist ein Fußbodenbelag 31 angeordnet, der eine Dämmung
32, einen Estrich 33 mit integrierter Fußbodenheizung sowie Fliesen 34, die über einen
Kleber 35 auf dem Estrich 33 aufgebracht sind, umfasst. Die Höhe eines solchen Fußbodenbelags
31 kann variieren, beispielsweise durch unterschiedlich hohen Estrich 33 oder Dämmung
32. Um die Profilanordnung 1 hieran anzupassen, ist ein Fußbodenhöhenausgleichsprofil
16 vorgesehen, welches den Fußbodenbelag 31 verblendet.
[0031] Das Gebäudebauteil 30 weist an seiner Unterseite eine Putzschicht 36 auf, die mit
Hilfe der Putzanschlagschiene 23 erstellt wurde.
[0032] Die Fig. 3 zeigt eine alternative nicht erfindunggemäße Ausführungsform einer Profilanordnung
100. Die Profilanordnung 100 wurde an einem bereits existierenden Gebäudebauteil 130
angebracht. Dies bedeutet, dass das Hauptprofil 102, welches ebenfalls eine Kammer
104, die nach außen durch einen Schlitz geöffnet ist, aufweist, nicht an das Gebäudebauteil
130 anbetoniert werden konnte. Es sind daher als Schrauben ausgebildete Verankerungsmittel
110, 111 vorgesehen, über die das Hauptprofil 102 an dem Gebäudebauteil 130 befestigt
ist. In der Kammer 104 sind ebenfalls Befestigungselemente 7 vorgesehen.
[0033] In diesem Fall wurde ein anderer Fußbodenbelag 131 vorgesehen, der eine Abdichtbahn
132, eine Schicht 133 aus Splitt und einen Terrassenbelag 134 umfasst. Dieser Fußbodenaufbau
131 weist eine andere Höhe auf als der Fußbodenaufbau 31 der Fig. 2. Es wird unter
anderem aus diesem Grund ein anderes Fußbodenhöhenausgleichsprofil 116 verwendet,
welches jedoch ebenfalls mit dem Hauptprofil 2 kombiniert werden könnte. Andersherum
könnte auch das Fußbodenhöhenausgleichsprofil 16 mit dem Hauptprofil 102 verwendet
werden. Die Anbindung des Fußbodenhöhenausgleichsprofil 116 an das Hauptprofil 10
erfolgt in der gleichen Art und Weise wie bei der Profilanordnung 1, nämlich über
eine selbstzentrierende Verbindung.
[0034] Das Fußbodenhöhenausgleichsprofil 116 weist eine Abdichtbahnhalterung 140 auf, die
insbesondere eine Leiste 141 umfasst, über die die Abdichtbahn 132 an dem Fußbodenhöhenausgleichsprofil
116 klemmend gehalten werden kann. Dazu kann die Leiste 141 mit dem Fußbodenhöhenausgleichsprofil
116 verschraubt werden.
[0035] Weiterhin weist das Fußbodenhöhenausgleichsprofil 116 eine integrierte Dachrinne
142 auf.
[0036] Die Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf ein Hauptprofil 2. Hier ist zu erkennen, dass
die Befestigungselemente 7 blockartig ausgebildet sind und über zwei Innengewinde
8 verfügen. Durch die blockartige Ausgestaltung ergibt sich, dass die Befestigungselemente
7 verdrehsicher in der Kammer 4 angeordnet sind. Weiterhin ist zu erkennen, dass die
Innengewinde 8 auf Höhe des Schlitzes 5 angeordnet sind, sodass diese durch den Schlitz
5 hindurch für die Befestigung von beispielsweise Geländerpfosten zugänglich sind.
Der Abstand zwischen den Befestigungselementen 7 kann eingestellt werden, indem die
Befestigungselemente 7 in der Kammer 4 relativ zueinander verschoben werden.
1. Profilanordnung (1, 100) zum Anschluss an ein Betonbauteil (30, 130), wobei die Profilanordnung
(1, 100) ein Hauptprofil (2, 102) umfasst, das als Strangpressprofil ausgebildet ist
und eine integrierte Halterung, insbesondere für ein Balkon- oder Treppengeländer,
aufweist, wobei Verankerungsmittel (10, 11, 110, 111) zur Befestigung des Hauptprofils
(2, 102) an dem Gebäudebauteil (30, 130) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Verankerungsmittel in das Hauptprofil integriert sind und als Stege ausgebildet
sind, die sich in unterschiedlichen Winkeln von dem Hauptprofil erstrecken.
2. Profilanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung eine sich in Längsrichtung des Hauptprofils (2, 102) erstreckende Kammer
(4, 104), die durch einen Schlitz (5) nach außen geöffnet ist, und zumindest ein in
der Kammer (4, 104) verschiebbares Befestigungselement (7) umfasst.
3. Profilanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (7) blockartig ausgebildet ist und zumindest ein Innengewinde
(8) aufweist, das durch den Schlitz (5) des Hauptprofils (2, 102) hindurch zugänglich
ist.
4. Profilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hauptprofil (2, 102) ein erstes Ausgleichsprofil, insbesondere ein Deckenhöhenausgleichsprofil
(15), vorgesehen ist.
5. Profilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Hauptprofil (2, 102) ein zweites Ausgleichsprofil, insbesondere ein Fußbodenhöhenausgleichsprofil
(16, 116), angeordnet ist.
6. Profilanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ausgleichsprofil (16, 116) über eine selbstzentrierende Verbindung an
dem Hauptprofil (2, 102) befestigt ist.
7. Profilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an dem zweiten Ausgleichsprofil (116) eine Abdichtbahnhalterung angeordnet ist.
8. Profilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Ausgleichsprofil (116) eine integrierte Dachrinne (142) aufweist.
9. Profilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Putzanschlagschiene (23) an dem Hauptprofil (2) angeordnet ist.
10. Profilanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Blende (9) zur Abdeckung des Schlitzes (5) vorgesehen ist.
1. A profile element assembly (1, 100) for attachment to a concrete component (30, 130),
wherein the profile element assembly (1, 100) includes a main profile element (2,
102), which is embodied as an extruded profile and has an integrated mount, in particular
for a balcony railing or stair railing, wherein anchoring means (10, 11, 110, 111)
for securing the main profile element (2, 102) to the building component (30, 130)
are provided, characterized in that the anchoring means are integrated with the main profile element and embodied as
struts that extend from the main profile element at different angles.
2. The profile element assembly of claim 1, characterized in that the mount includes a chamber (4, 104) extending in the longitudinal direction of
the main profile element (2, 102), which chamber is open to the outside through a
slit (5) and includes at least one fastening element (7) that is slidable in the chamber
(4, 104).
3. The profile element assembly of claim 2, characterized in that the fastening element (7) is embodied in blocklike fashion and has at least one female
thread (8), which is accessible through the slit (5) in the main profile element (2,
102).
4. The profile element assembly of one of the foregoing claims, characterized in that a first compensation profile element, in particular a profile element (15) for making
the ceiling height even, is provided on the main profile element (2, 102).
5. The profile element assembly of one of the foregoing claims, characterized in that a second compensation profile element, in particular a compensation profile element
(16, 116) for making the floor level even, is located on the main profile element
(2, 102).
6. The profile element assembly of claim 5, characterized in that the second compensation profile element (16, 116) is secured to the main profile
element (2, 102) via a self-centering connection.
7. The profile element assembly of one of the foregoing claims 5 or 6, characterized in that a sealing-strip mount is located on the second compensation profile element (116).
8. The profile element assembly of one of the foregoing claims 5 through 7, characterized in that the second compensation profile element (116) has an integrated roof gutter (142).
9. The profile element assembly of one of the foregoing claims, characterized in that a rail (23) for attachment to plaster is located on the main profile element (2).
10. The profile element assembly of one of the foregoing claims, characterized in that a faceplate (9) for covering the slit (5) is provided.
1. Agencement de profilés (1, 100) destiné à être raccordé à un composant en béton (30,
130), dans lequel l'agencement de profilé s(1, 100) comprend un profilé principal
(2, 102), qui est réalisé sous la forme d'un profilé extrudé et qui comporte un support
intégré, en particulier pour une main courante de balcon ou d'escalier, dans lequel
des moyens d'ancrage (10, 11, 110, 111) sont prévus pour fixer le profilé principal
(2, 102) à l'élément de construction (30, 130), caractérisé en ce que les moyens d'ancrage sont intégrés dans le profilé principal et sont réalisés sous
la forme de pattes qui s'étendent selon des angles différents à partir du profilé
principal.
2. Agencement de profilés selon la revendication 1, caractérisé en ce que le support présente une chambre (4, 104) s'étendant dans la direction longitudinale
du profilé principal (2, 102), qui est ouverte vers l'extérieur via une fente (5),
et comporte au moins un élément de fixation (7) pouvant être déplacé dans la chambre
(4, 104).
3. Agencement de profilés selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément de fixation (7) est réalisé sous la forme d'un bloc et comporte au moins
un filetage intérieur (8) qui est accessible à travers la fente (5) du profilé principal
(2, 102).
4. Agencement de profilés selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un premier profilé de compensation, en particulier un profilé de compensation de hauteur
de plafond (15), est prévu sur le profilé principal (2, 102).
5. Agencement de profilés selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un second profilé de compensation, en particulier un profilé de compensation de hauteur
de plancher (16, 116), est agencé sur le profilé principal (2, 102).
6. Agencement de profilés selon la revendication 5, caractérisé en ce que le second profilé de compensation (16, 116) est fixé au profilé principal (2, 102)
par une liaison à centrage automatique.
7. Agencement de profilés selon l'une des revendications précédentes 5 ou 6, caractérisé en ce qu'un support de membrane d'étanchéité est agencé sur le second profilé de compensation
(116).
8. Agencement de profilés selon l'une des revendications précédentes 5 à 7, caractérisé en ce que le second profilé de compensation (116) présente une gouttière intégrée (142).
9. Agencement de profilés selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un rail de butée de plâtre (23) est disposé sur le profilé principal (2).
10. Agencement de profilés selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un obturateur (9) est prévu pour recouvrir la fente (5).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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