[0001] Die Erfindung geht aus von einer Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Es sind unterschiedliche Ausgestaltungen von Induktionskochfeldern bekannt.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer hohen elektrischen Effizienz und/oder
einer hohen maximalen Heizleistung bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung, insbesondere
einer Kochfeldinduktionsheizvorrichtung, mit zumindest einer Heizfrequenzeinheit,
zumindest zwei Induktoren, die in zumindest einem Betriebsmodus parallel von der Heizfrequenzeinheit
betrieben werden, zumindest einer Resonanzeinheit, die mit der Heizfrequenzeinheit
zumindest in dem Betriebsmodus gekoppelt ist, und zumindest einer Steuereinheit.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, in zumindest einem
Betriebsmodus zumindest in Abhängigkeit von einer Anzahl an parallel von der Heizfrequenzeinheit
betriebenen Induktoren, die Resonanzeinheit in ihrer Größe anzupassen. Insbesondere
ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, bei einer hohen Anzahl an Induktoren eine größere
Kapazität der Resonanzeinheit einzustellen, als bei einer niedrigen Anzahl an Induktoren.
Unter einem "Induktor" soll insbesondere ein Heizelement verstanden werden, das dazu
vorgesehen ist, ein elektromagnetisches Wechselfeld auszusenden, das dazu vorgesehen
ist, in einem, vorteilhaft metallischen, vorzugsweise ferromagnetischen, Gargeschirr
oder Backofenheizkörper, mittels Wirbelströmen und/oder Ummagnetisierungseffekten
in Wärme umgewandelt zu werden. Insbesondere wandelt der Induktor in zumindest einem
Betriebszustand eine Leistung von zumindest 100 W, insbesondere zumindest 300 W, vorteilhaft
zumindest 1000 W und vorzugsweise zumindest 2000 W, in ein magnetisches Wechselfeld
um. Insbesondere ist der Induktor von einem elektrischen Leiter, insbesondere einer
Litzenleitung, gebildet, der, insbesondere in Form einer Flachspule, zu einer Induktivität
gewickelt ist. Unter einer "Heizfrequenzeinheit" soll insbesondere eine elektrische
Einheit verstanden werden, die ein oszillierendes elektrisches Signal, vorzugsweise
mit einer Frequenz von zumindest 1 kHz, insbesondere von wenigstens 10 kHz, vorteilhaft
von mindestens 20 kHz, und insbesondere von maximal 100 kHz für zumindest einen Induktor
erzeugt. Insbesondere ist die Heizfrequenzeinheit dazu vorgesehen, eine, in zumindest
einem Betriebszustand für zumindest einen Induktor angeforderte elektrische Leistung
von zumindest 100 W, insbesondere zumindest 300 W, vorteilhaft zumindest 1000 W und
vorzugsweise zumindest 2000 W bereitzustellen. Die Heizfrequenzeinheit umfasst insbesondere
zumindest einen Wechselrichter, der vorzugsweise zumindest zwei, vorzugsweise in Reihe
geschaltete, bidirektionale unipolare Schalter, die insbesondere von einem Transistor
und einer parallel geschalteten Diode gebildet sind, und besonders vorteilhaft zumindest
jeweils einen parallel zu den bidirektionalen unipolaren Schaltern geschaltete Snubberkapazität,
die insbesondere von zumindest einem Kondensator gebildet ist, aufweist. Hierdurch
kann eine hochfrequente Energieversorgung der Induktionsheizeinheit bereitgestellt
werden. Ein Spannungsabgriff der Heizfrequenzeinheit ist insbesondere an einer gemeinsamen
Kontaktstelle zweier bidirektionaler unipolarer Schalter angeordnet. Unter einer "Resonanzeinheit"
soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, vorzugsweise
in Reihe mit einem Induktor, alternativ parallel zu einem Induktor, gemeinsam mit
dem Induktor einen elektrischen Schwingkreis zu bilden, der vorteilhaft in zumindest
einem Betriebsmodus von der Heizfrequenzeinheit angeregt wird. Vorteilhaft ist ein
Induktor, der von der Heizfrequenzeinheit betrieben wird, in einem Brückenzweig zwischen
der Heizfrequenzeinheit und der Resonanzeinheit angeordnet. Darunter, dass Induktoren
"parallel" von einer Heizfrequenzeinheit betrieben werden, soll insbesondere verstanden
werden, dass die Induktoren über eine Betriebsdauer von zumindest 10 s, insbesondere
zumindest 20 s, vorteilhaft zumindest 40 s, vorzugsweise zumindest 60 s, in beliebigen
Teilabschnitten, die jeweils eine Länge von maximal 10 s, insbesondere maximal 5 s,
vorteilhaft maximal 3 s, vorzugsweise maximal 2 sjeweils beide der Induktoren zumindest
einmal, insbesondere periodisch, von der Heizfrequenzeinheit mit Energie versorgt
werden. Darunter, dass eine Resonanzeinheit mit einer Heizfrequenzeinheit "gekoppelt"
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass ein von der Heizfrequenzeinheit erzeugter
Wechselstrom zumindest teilweise über die Resonanzeinheit fließt. Unter "vorgesehen"
soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden
werden. Die Induktoren werden vorteilhaft mit einer Schaltfrequenz betrieben, die
größer ist als eine Resonanzfrequenz, die sich durch eine Kapazität der Resonanzeinheit
und einer Induktivität der Induktoren ergibt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine hohe Effizienz erreicht
werden. Insbesondere kann durch ein Hinzuschalten zusätzlicher Kapazitäten bei Zunahme
einer Anzahl an parallel betriebenen, insbesondere parallel geschalteten, Induktoren
eine Verschiebung einer Resonanzkurve erfolgen, wobei eine Resonanzfrequenz zu einer
niedrigen Frequenz, vorzugsweise oberhalb der Hörschwelle von 20 kHz, hin verschoben
werden kann, wodurch geringe Schaltverluste, bei insbesondere gleichzeitig hohem Komfort,
erreicht werden können und/oder wodurch eine hohe Gesamtleistung erreicht werden kann.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung zumindest
eine Schalteinheit aufweist, die zumindest zwei der Induktoren, in zumindest einem
Betriebszustand, zumindest im Wesentlichen parallel schaltet. Darunter, dass zwei
Induktoren im Wesentlich "parallel geschaltet" sind, soll insbesondere verstanden
werden, dass ein geschlossener Leitungspfad existiert, der bis auf die beiden Induktoren
lediglich Kapazitäten, Widerstände, insbesondere Leitungswiderstände, Sensoren, insbesondere
Stromsensoren; und von Teilen der Heizfrequenzeinheit verschiedene Schaltelemente,
insbesondere maximal zwei Schaltelemente, aufweist. Vorzugsweise weist der geschlossene
Leistungspfad keinen Sensor und/oder keine Kapazität auf. Vorteilhaft weisen die Induktoren
in einem freien und einem zumindest im Wesentlichen komplett, vorzugsweise von einem
gleichen, insbesondere selben, Gargeschirr, belegten Zustand, insbesondere einem Zustand
in dem der Induktor komplett von einem Gargeschirr bedeckt ist, jeweils eine zumindest
im Wesentlichen gleiche Induktivität auf. Darunter, das zwei Werte zumindest im Wesentlichen
gleich sind, soll insbesondere verstanden werden, dass die Werte um maximal 60 %,
insbesondere maximal 40 %, vorteilhaft maximal 20 %, vorzugsweise maximal 10 %, voneinander
abweichen, wobei insbesondere ein größerer der Werte als Referenz gesehen wird. Insbesondere
sind die Induktoren gleichartig ausgebildet und weisen insbesondere eine zumindest
im Wesentlichen gleiche Form, Größe und/oder Ausrichtung auf. Unter einer "Schalteinheit"
soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zumindest ein Schaltelement,
insbesondere eine Anzahl an Schaltelementen, aufweist, das von einem Schaltelement
einer Heizfrequenzeinheit verschieden ist. Insbesondere ist das Schaltelement von
einem Relais gebildet. Alternativ ist es denkbar, dass das Schaltelement von einem
Halbleiterschalter, insbesondere einem IGBT, vorteilhaft einem MOSFET, gebildet ist.
Es kann insbesondere eine preiswerte und/oder flexible Ausgestaltung erreicht werden.
Alternativ ist es denkbar, dass die Induktoren abwechselnd von einer Heizfrequenzeinheit
betrieben werden, wobei eine Schalteinheit vorgesehen ist, die die Induktoren abwechselnd
an die Heizfrequenzeinheit koppelt.
[0008] Weiterhin ist es denkbar, dass die Resonanzeinheit zumindest eine Teilresonanzeinheit,
insbesondere zumindest zwei, vorteilhaft zumindest drei, besonders vorteilhaft zumindest
vier, Teilresonanzeinheiten, und zumindest ein Schaltelement, insbesondere eine Anzahl
an Schaltelementen, die einer Anzahl an Teilresonanzeinheiten entspricht, vorteilhaft
einer Anzahl, die um eins geringer ist, als eine Anzahl der Teilresonanzeinheiten,
aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Teilresonanzeinheit in zumindest einem Betriebszustand
mit der Heizfrequenzeinheit zu koppeln. Insbesondere weist die Resonanzeinheit zumindest
eine Teilresonanzeinheit auf, die betriebszustandsunabhängig mit der Heizfrequenzeinheit
gekoppelt ist, insbesondere in keinem Betriebszustand mit einer anderen Heizfrequenzeinheit
gekoppelt ist. Vorzugsweise ist das Schaltelement dazu vorgesehen, in zumindest einem
Betriebsmodus die Teilresonanzeinheit einer weiteren Teilresonanzeinheit parallel
zu schalten. Es kann insbesondere eine flexible und/oder preiswerte Auswahl einer
Resonanzkapazität erreicht werden.
[0009] Vorteilhaft wird vorgeschlagen, dass die Resonanzeinheit eine Folge von Teilresonanzeinheiten
aufweist, wobei Folgenglieder, außer das erste Folgenglied, jeweils eine Kapazität
aufweist, die zumindest im Wesentlichen einem gleichen Bruchteil, insbesondere einer
Hälfte, einer Kapazität eines Folgenvorgängers entspricht. Vorzugsweise sind die Schaltelemente
der Teilresonanzeinheiten jeweils dazu vorgesehen, die Teilresonanzeinheiten separat
mit der Heizfrequenzeinheit zu koppeln. Es kann insbesondere eine hohe Flexibilität
in einer Auswahl einer Resonanzkapazität erreicht werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung zumindest
eine Schalteinheit aufweist, die dazu vorgesehen ist, in unterschiedlichen Betriebsmodi
unterschiedliche der Induktoren alleinig an die Heizfrequenzeinheit zu koppeln. Es
kann insbesondere eine hohe Vielfalt an Betriebsmodi erreicht werden.
[0011] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass jeder der Induktoren in einem Betriebszustand,
in dem dieser von der Heizfrequenzeinheit betrieben wird, mit der einzelnen Resonanzeinheit
gekoppelt ist, die mit der Heizfrequenzeinheit gekoppelt ist. Es kann insbesondere
eine einfache Konstruktion erreicht werden.
[0012] Besonders vorteilhaft ist die Erfindung einsetzbar in einem Kochfeld, das zumindest
einen variablen Kochbereich aufweist, wobei die Induktoren Teil des variablen Kochbereichs
sind. Unter einem "variablen Kochbereich" soll insbesondere ein Kochbereich verstanden
werden, der dazu vorgesehen ist, zumindest eine an zumindest ein aufgestelltes Gargeschirr
angepasste Kochzone zu bilden. Insbesondere unterscheidet sich der variable Kochbereich
von einer Kochfläche bei der Kochzonen, insbesondere durch Markierungen auf der Kochfläche,
fest vorgegeben sind. Insbesondere ist der variable Kochbereich von zumindest einer
Induktormatrix gebildet. Unter einer "Induktormatrix" soll insbesondere eine, vorzugsweise
zweidimensionale, vorteilhaft regelmäßige Anordnung, insbesondere in quadratischem
oder hexagonalem Muster, von zumindest vier, insbesondere zumindest zehn, vorteilhaft
zumindest zwanzig, Induktoren, verstanden werden. Vorteilhaft weist der variable Kochbereich
zumindest eine Sensoreinheit auf, die insbesondere von den Induktoren selbst gebildet
ist, die dazu vorgesehen ist, aufgestellte Gargeschirre insbesondere mittels Messung
zumindest einer Induktivität und/oder zumindest einer Kapazität zu detektieren. Insbesondere
ist der variable Kochbereich dazu vorgesehen, einem detektierten Gargeschirr eine
in Form, Größe und/oder Position angepasste Kochzone zuzuordnen. Insbesondere weist
der variable Kochbereich zumindest eine Steuereinheit auf, die dazu vorgesehen ist,
Messwerte der Sensoreinheit auszuwerten, zumindest eine Kochzone zu berechnen und
Induktoren festzulegen, die diese Kochzone bilden. Es kann insbesondere eine effiziente
und/oder preiswerte Ausgestaltung erreicht werden, da insbesondere auf eine feste
Anordnung von Resonanzkapazitäten an jedem der Induktoren verzichtet werden kann.
[0013] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0014] Es zeigen in schematischer Darstellung:
- Fig. 1
- ein erfindungsgemäßes Kochfeld,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Induktionskochfeldvorrichtung,
- Fig. 3
- ein Vergleich von Resonanzkurven für unterschiedliche Anzahlen an parallel geschalteten
Induktoren,
- Fig. 4
- eine Resonanzeinheit einer weiteren erfindungsgemäßen Induktionskochfeldvorrichtung
und
- Fig. 5
- eine Resonanzeinheit einer weiteren erfindungsgemäßen Induktionskochfelvorrichtung.
[0015] Figur 1 zeigt ein als Induktionskochfeld ausgebildetes Hausgerät 10 mit einer als
Kochfeldinduktionsheizeinheit ausgebildeten Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung 12.
Die Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung 12 weist einen variablen Kochbereich 14 auf.
Weiterhin weist die Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung 12 eine als Touchdisplay ausgebildete
Bedienerschnittstelle 16 auf, die zu einer Bedienung der Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung
12 vorgesehen ist, indem diese elektrische Signale an eine Steuereinheit 18 der Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung
12 sendet und von dieser empfängt. Der variable Kochbereich 14 ist als Induktormatrix
ausgebildet.
[0016] Die Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung 12 weist eine Vielzahl an Induktoren 20,
22, 24, 26 auf (Figur 2). Die Induktoren 20, 22, 24, 26 und die Bedienerschnittstelle
16 sind an einer Unterseite einer Kochfeldplatte 13 der Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung
12 angeordnet. Die Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung 12 weist weiterhin eine Heizfrequenzeinheit
30 und eine Resonanzeinheit 40 auf. Die Heizfrequenzeinheit 30 ist als Wechselrichter
ausgebildet. Die Heizfrequenzeinheit 30 ist von zwei Schaltelementen 34, 35 gebildet,
die in Reihe geschaltet sind, wobei ein erster Kontakt eines ersten der Schaltelemente
34 mit einem ersten Pol 32 einer Energieversorgung 28 und ein zweiter Kontakt eines
zweiten der Schaltelemente 35 mit einem zweiten Pol 33 der Energieversorgung 28 verbunden
ist. Die Energieversorgung 28 weist eine Gleichrichtereinheit, eine Filtereinheit
und eine Pufferkapazität auf. Die Schaltelemente 34, 35 sind als IGBTs ausgebildet.
Ein zweiter Kontakt des ersten Schaltelements 34 und ein erster Kontakt des zweiten
Schaltelements 35 sind miteinander verbunden und bilden einen Heizfrequenzausgang
31. Die Heizfrequenzeinheit 30 weist jeweils Freilaufdioden 36, 37 und Snubberkapazitäten
38, 39 auf, die parallel zu den Schaltelementen 34, 35 geschaltet sind.
[0017] Die Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung 12 weist eine Schalteinheit 50 auf, die in
unterschiedlichen Betriebszuständen die zu einer Heizzone zusammengefassten Induktoren
20, 22, 24, 26 parallel schaltet. Die Schalteinheit 50 weist Schaltelemente 52, 54,
56, 58 auf, die jeweils dazu vorgesehen sind, einen einzelnen der Induktoren 20, 22,
24, 26 mit der Heizfrequenzeinheit 30, genauer dem Heizfrequenzausgang 31, zu verbinden.
Die Schaltelemente 52, 54, 56, 58 sind als einpolige Einschalter ausgebildet. Die
Schaltelemente 52, 54, 56, 58 sind jeweils zwischen dem Heizfrequenzausgang 31 und
einem ersten Kontakt der Induktoren 20, 22, 24, 26 angeordnet. Zweite Kontakte der
Induktoren 20, 22, 24, 26 sind unmittelbar miteinander verbunden. In unterschiedlichen
Betriebsmodi kann durch die Schalteinheit 50 ein beliebiger der Induktoren 20, 22,
24, 26 alleinig an die Heizfrequenzeinheit 30 gekoppelt werden. Jeder der Induktoren
20, 22, 24, 26 ist in einem Betriebszustand, in dem dieser von der Heizfrequenzeinheit
30 betrieben wird, mit der Resonanzeinheit 40 gekoppelt. Die zweiten Kontakte sind
mit einem Resonanzkontakt 41 der Resonanzeinheit 40 verbunden.
[0018] In einer alternativen, bevorzugten Ausgestaltung ist es denkbar, dass eine Schalteinheit
vorgesehen ist, die eine betriebsmodusabhängige Trennung und Verbindung der Induktoren
20, 22, 24, 26 von der Resonanzeinheit 40 und/oder eine Ankopplung der Induktoren
20, 22, 24, 26 an eine alternative Heizfrequenzeinheit erlaubt, die insbesondere von
einer anderen Energiequelle, die insbesondere eine andere Phase aufweist, betrieben
ist. Es können eine höhere Gesamtleistung und auf einfache Weise unabhängige Kochzonen
erreicht werden.
[0019] Die Resonanzeinheit 40 weist zwei Teilresonanzeinheiten 42, 44 auf. Die Teilresonanzeinheiten
42, 44, sind jeweils von zwei Resonanzkapazitäten 43, 43', 45, 45' gebildet. Die Resonanzkapazitäten
43, 43', 45, 45' einer Teilresonanzeinheit 42, 44 sind jeweils in Reihe zwischen die
Pole 32, 33 der Energieversorgung 28 geschaltet. Die Resonanzkapazitäten 43, 43',
45, 45' einer Teilresonanzeinheit 42, 44 weisen jeweils eine gleiche Kapazität auf.
Die Resonanzeinheit 40 ist mit der Heizfrequenzeinheit 30 in jedem Betriebszustand
der Heizfrequenzeinheit 30 gekoppelt. Eine erste der Teilresonanzeinheiten 42 ist
betriebszustandsunabhängig mit der Heizfrequenzeinheit 30 gekoppelt. Die erste Teilresonanzeinheit
42 weist einen Mittelabgriff zwischen den beiden Resonanzkapazitäten 43, 43' auf,
der unmittelbar mit dem Resonanzkontakt 41 verbunden ist. Weiterhin weist die Resonanzeinheit
40 ein Schaltelement 64 auf, das dazu vorgesehen ist, in unterschiedlichen Betriebsmodi
eine zweite der Teilresonanzeinheiten 44 mit der Heizfrequenzeinheit 30 zu koppeln.
Das Schaltelement 64 ist dazu vorgesehen, einen Mittelabgriff zwischen den Resonanzkapazitäten
45, 45' der zweiten Teilresonanzeinheit 44 an den Resonanzkontakt 41 anzuschließen.
[0020] Die Steuereinheit 18 ist dazu vorgesehen die Heizfrequenzeinheit 30 zu steuern. Die
Steuereinheit 18 dient als Taktgeber für die Schaltelemente 34, 35 der Heizfrequenzeinheit
30. Die Steuereinheit 18 ist dazu vorgesehen, in unterschiedlichen Betriebsmodi in
Abhängigkeit von einer Anzahl an parallel von der Heizfrequenzeinheit 30 betriebenen
Induktoren 20, 22, 24, 26 die Resonanzeinheit in ihrer Größe anzupassen. Die Steuereinheit
18 ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von einer Anzahl an parallel zu betreibenden
Induktoren 20, 22, 24, 26 die zweite Teilresonanzeinheit 44 über das Schaltelement
64 mit der Heizfrequenzeinheit 30 zu koppeln oder von dieser zu trennen. Die Steuereinheit
18 ist dazu vorgesehen, eine Kapazität der Resonanzeinheit 40 zu vergrößern, wenn
eine Anzahl an parallel betriebenen Induktoren 20, 22, 24, 26 steigt.
[0021] Die Steuereinheit 18 ist dazu vorgesehen, die zweite Teilresonanzeinheit 44 ab einer
Anzahl von drei parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 hinzuzuschalten.
[0022] Figur 3 zeigt ein Diagramm mit Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeiten 71, 72, 73,
74, 75, 76 in unterschiedlichen Schaltzuständen. Eine erste Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
71 stellt einen Zustand mit einem einzelnen Induktor 20, 22, 24, 26 dar, der lediglich
mit der ersten Teilresonanzeinheit 42 gekoppelt ist. Eine zweite Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
72 stellt einen Zustand mit zwei parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 dar,
die lediglich mit der ersten Teilresonanzeinheit 42 gekoppelt sind. Aufgrund der geringeren
Gesamtinduktivität der zwei parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 ergibt
sich gegenüber einem einzelnen Induktor 20, 22, 24, 26 eine höhere Resonanzfrequenz.
Weiterhin ergibt sich eine höhere Maximalleistung. Eine dritte Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
73 stellt einen Zustand mit drei parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 dar,
die lediglich mit der ersten Teilresonanzeinheit 42 gekoppelt sind. Aufgrund der geringeren
Gesamtinduktivität der drei parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 ergibt
sich gegenüber der Parallelschaltung zweier Induktoren 20, 22, 24, 26 eine höhere
Resonanzfrequenz. Weiterhin ergibt sich eine höhere Maximalleistung. Eine vierte Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
74 stellt einen Zustand mit vier parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 dar,
die lediglich mit der ersten Teilresonanzeinheit 42 gekoppelt sind. Aufgrund der geringeren
Gesamtinduktivität der vier parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 ergibt
sich gegenüber der Parallelschaltung dreier Induktoren 20, 22, 24, 26 eine höhere
Resonanzfrequenz. Weiterhin ergibt sich eine höhere Maximalleistung. Eine fünfte Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
75 stellt einen Zustand mit drei parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 dar,
die sowohl mit der ersten als auch der zweiten Teilresonanzeinheit 42, 44 gekoppelt
sind. Aufgrund der höheren Kapazität der Resonanzeinheit 40 ergibt sich gegenüber
der Parallelschaltung dreier Induktoren 20, 22, 24, 26 mit lediglich einer gekoppelten
Teilresonanzeinheit 42 eine niedrigere Resonanzfrequenz. Weiterhin ergibt sich eine
höhere Maximalleistung. Eine sechste Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit 76 stellt
einen Zustand mit vier parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 dar, die sowohl
mit der ersten als auch der zweiten Teilresonanzeinheit 42, 44 gekoppelt sind. Aufgrund
der höheren Kapazität der Resonanzeinheit 40 ergibt sich gegenüber der Parallelschaltung
vierer Induktoren 20, 22, 24, 26 mit lediglich einer gekoppelten Teilresonanzeinheit
42 eine niedrigere Resonanzfrequenz. Aufgrund der geringeren Gesamtinduktivität der
vier parallel geschalteten Induktoren 20, 22, 24, 26 ergibt sich gegenüber der Parallelschaltung
dreier Induktoren 20, 22, 24, 26 mit beiden gekoppelten Teilresonanzeinheiten 42,
44 eine höhere Resonanzfrequenz. Weiterhin ergibt sich eine höhere Maximalleistung.
[0023] In einem Betriebsablauf wird von der Steuereinheit 18 eine Kapazität der Resonanzeinheit
40 durch Steuerung des Schaltelements 64 vorausgewählt. Anschließend wird durch Veränderung
elektrischer Parameter, wie der Heizfrequenz und des Tastverhältnisses, von, die Heizfrequenzeinheit
30 ansteuernden, Signalen unter Zuhilfenahme von Strom- und Spannungssensoren (nicht
dargestellt) eine für die Induktoren 20, 22, 24, 26 angeforderte Heizleistung eingestellt.
Dabei wird die Heizfrequenz von einem gesetzten Anfangswert, der beispielsweise einem
Maximum der Heizfrequenz entspricht, nach und nach reduziert.
[0024] Es sind weiterhin Ausgestaltungen der Erfindung denkbar, wobei die Induktoren ungleichartig
ausgebildet sind und/oder wobei die Induktoren separate Kochzonen ausbilden. In diesem
Fall ist eine Leistungsregulierung von Heizzonen, für die unterschiedliche Heizleistungen
angefordert sind, aber durch Parallelschaltung von einer einzelnen Heizeinheit betrieben
werden, insbesondere durch periodisches An- bzw. Abkoppeln der Induktoren an die Heizfrequenzeinheit
möglich.
[0025] In den Figuren 4 bis 5 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt.
Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede
zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale
und Funktionen auf die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere
der Figuren 1 bis 3, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele
sind die Buchstaben a bzw. b an die Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele der Figuren
4 bis 5 angefügt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf
Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder
die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Figuren 1 bis
3, verwiesen werden.
[0026] Figur 4 zeigt eine Resonanzeinheit 40a einer erfindungsgemäßen Induktionsheizvorrichtung.
Die Resonanzeinheit 40a weist Teilresonanzeinheiten 42a, 44a, 46a, 48a in beliebiger
Anzahl auf. Eine erste der Teilresonanzeinheiten 42a weist zwei Resonanzkapazitäten
43a, 43'a auf. Die Resonanzkapazitäten 43a, 43'a sind in Reihe zwischen zwei Pole
32a, 33a einer Spannungsversorgung, von der eine Heizfrequenzeinheit mit der die Resonanzeinheit
40a gekoppelt ist, geschaltet. Ein gemeinsamer Kontakt der Resonanzkapazitäten 43a,
43'a bildet einen Resonanzkontakt 41a der Resonanzeinheit 40a. Eine zweite der Teilresonanzeinheiten
44a weist eine Resonanzkapazität 45a auf. Weiterhin weist die Resonanzeinheit 40a
ein erstes Schaltelement 64a auf, das eine Verbindung eines ersten Kontakts der Resonanzkapazität
45a der zweiten Teilresonanzeinheit 44a mit dem Resonanzkontakt 41 a herstellt bzw.
trennt. Ein zweiter Kontakt der Resonanzkapazität 45a ist mit einem Pol 33a der Energieversorgung
verbunden. Eine dritte der Teilresonanzeinheiten 46a weist eine Resonanzkapazität
47a auf. Weiterhin weist die Resonanzeinheit 40a ein zweites Schaltelement 66a auf,
das eine Verbindung eines ersten Kontakts der Resonanzkapazität 47a der dritten Teilresonanzeinheit
46a mit dem ersten Kontakt der zweiten Teilresonanzeinheit 42a herstellt bzw. trennt.
Ein zweiter Kontakt der Resonanzkapazität 45a ist mit einem Pol 32a der Energieversorgung
verbunden. Die weiteren Teilresonanzeinheiten 48a weisen jeweils eine Resonanzkapazität
49a auf, deren erste Kontakte jeweils über weitere Schaltelemente 68a mit einem ersten
Kontakt einer vorrangegangenen Teilresonanzeinheit 46a verbindbar sind. Die Resonanzkapazitäten
45a, 47a, 49a der zweiten, dritten und weiteren Teilresonanzeinheiten 44a, 46a, 48a
weisen eine gleiche Kapazität auf. Die zweiten Kontakte der Resonanzkapazitäten 45a,
47a, 49a der zweiten, dritten und weiteren Teilresonanzeinheiten 44a, 46a, 48a sind
jeweils abwechselnd mit unterschiedlichen Polen 32a, 33a der Energieversorgung verbunden,
um eine Belastung einer Pufferkapazität der Energieversorgung mit einem hochfrequenten
Ausgleichsstrom gering zu halten.
[0027] In einer weiteren Ausgestaltung weist jede der Teilresonanzeinheiten eine zweite
Resonanzkapazität 45a', 47a', 49a' auf, die jeweils zwischen dem ersten Kontakt der
anderen Resonanzkapazität 45a, 47a, 49a und dem Pol 32a, 33a der Energieversorgung,
der nicht mit der anderen Resonanzkapazität 45a, 47a, 49a verbunden ist, geschaltet
sind.
[0028] Figur 5 zeigt eine Resonanzeinheit 40b einer erfindungsgemäßen Induktionsheizvorrichtung.
Die Resonanzeinheit 40b weist Teilresonanzeinheiten 42b, 44b, 46b, 48b in beliebiger
Anzahl auf. Die Resonanzeinheit 40b weist zu jeder der Teilresonanzeinheiten 42b,
44b jeweils ein zugeordnetes Schaltelement 62b, 64b, 66b, 68b auf, das dazu vorgesehen
ist, die zugeordnete Teilresonanzeinheit 42b, 44b, 46b, 48b separat mit einem Resonanzkontakt
41 b der Resonanzeinheit 40b zu verbinden. Die Teilresonanzeinheiten 42b, 44b, 46b,
48b bilden eine nach ihrer Kapazität sortierte, absteigende Folge, wobei Folgenglieder,
bis auf ein erstes Folgenglied, jeweils eine Kapazität aufweisen, die einer Hälfte
einer Kapazität eines Folgenvorgängers entspricht. Die Teilresonanzeinheiten 42b,
44b, 46b, 48b weisen jeweils zwei Resonanzkapazitäten 43b, 43b', 45b, 45b', 47b, 47b',
49b, 49b' gleicher Kapazität auf. Die Schaltelemente 62b, 64b, 66b, 68b sind jeweils
dazu vorgesehen, gemeinsame Kontakte der in Reihe zwischen den Polen einer Energieversorgung
angeordneten Resonanzkapazitäten 43b, 43b', 45b, 45b', 47b, 47b', 49b, 49b' an den
Resonanzkontakt 41 b anzuschließen.
[0029] Wie auch eine Ausgestaltung nach Figur 4, erlaubt eine Ausgestaltung nach Figur 5
eine Optimierung einer Kapazität der Resonanzeinheit 40b in Abhängigkeit von Gargeschirreigenschaften,
einer angeforderten Heizleistung und einer Anzahl an parallel geschalteten Induktoren.
Bei einem Betriebsablauf wird hierbei mit einer, von einer Anzahl an parallel geschalteten
Induktoren abhängigen, Kapazität, alternativ mit einer minimal möglichen Kapazität
gestartet. Anschließend versucht die Steuereinheit durch Variierung elektrischer Parameter
eine angeforderte Heizleistung einzustellen. Ist die angeforderte Heizleistung nicht
erreichbar, da beispielsweise mit einer Heizfrequenz knapp über einer Resonanzfrequenz
keine ausreichende Leistung erreicht werden kann, wird eine Kapazität der Resonanzeinheit
40b durch Schaltung der Schaltelemente 62b, 64b, 66b, 68b erhöht und es wird erneut
mit einer Variierung der elektrischen Parameter begonnen. Eine Ausgabe der Heizfrequenzeinheit
wird während des Umschaltens der Schaltelemente 62b, 64b, 66b, 68b der Resonanzeinheit
40b unterbrochen.
[0030] Alternativ zu den hier vorgestellten Ausführungsbeispielen, sind weitere erfindungsgemäße
Ausgestaltungen denkbar. Insbesondere ist eine Ausgestaltung denkbar, wonach ein Induktor
in einem ersten Betriebszustand alleinig von einer Heizfrequenzeinheit betrieben wird
und in einem zweiten Betriebszustand gemeinsam mit zumindest einem zweiten Induktor
abwechselnd, sozusagen in einem Multiplexmodus, von der Heizfrequenzeinheit betrieben
wird. Soll dem ersten Induktor in beiden Betriebsmodi eine gleiche Leistung zugeführt
werden, ist in dem zweiten Betriebsmodus eine höhere momentane Leistung nötig. Durch
eine erfindungsgemäße Beschaltung des Induktors mit einer Resonanzeinheit, deren Kapazität
durch eine Steuereinheit einstellbar ist, kann durch eine Einstellung der Kapazität
in Abhängigkeit von einer Anzahl an parallel von der Heizfrequenzeinheit betriebenen
Induktoren vorteilhaft eine hohe Leistung und/oder eine hohe Effizient, bei insbesondere
hoher Leistung, erreicht werden.
[0031] Weiterhin sind Ausgestaltungen denkbar, wonach ein Induktor einer erfindungsgemäßen
Ausgestaltung in zumindest einem Betriebsmodus, insbesondere einem Boostmodus, von
mehr als einer Heizfrequenzeinheit gleichzeitig betrieben wird, wobei der Induktor
an Heizfrequenzausgänge beider Heizfrequenzeinheiten angeschlossen ist.
Bezugszeichen
[0032]
- 10
- Hausgerät
- 12
- Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung
- 13
- Kochfeldplatte
- 14
- Kochbereich
- 16
- Bedienerschnittstelle
- 18
- Steuereinheit
- 20
- Induktor
- 22
- Induktor
- 24
- Induktor
- 26
- Induktor
- 28
- Energieversorgung
- 30
- Heizfrequenzeinheit
- 31
- Heizfrequenzausgang
- 32
- Pol
- 33
- Pol
- 34
- Schaltelement
- 35
- Schaltelement
- 36
- Freilaufdiode
- 37
- Freilaufdiode
- 38
- Snubberkapazität
- 39
- Snubberkapazität
- 40
- Resonanzeinheit
- 41
- Resonanzkontakt
- 42
- Teilresonanzeinheit
- 43
- Resonanzkapazität
- 44
- Teilresonanzeinheit
- 45
- Resonanzkapazität
- 46
- Teilresonanzeinheit
- 47
- Resonanzkapazität
- 48
- Teilresonanzeinheit
- 49
- Resonanzkapazität
- 50
- Schalteinheit
- 52
- Schaltelement
- 54
- Schaltelement
- 56
- Schaltelement
- 58
- Schaltelement
- 62
- Schaltelement
- 64
- Schaltelement
- 66
- Schaltelement
- 68
- Schaltelement
- 71
- Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
- 72
- Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
- 73
- Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
- 74
- Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
- 75
- Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
- 76
- Heizfrequenz-Leistungs-Abhängigkeit
1. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung, insbesondere Kochfeldinduktionsheizvorrichtung,
mit zumindest einer Heizfrequenzeinheit (30), zumindest zwei Induktoren (20, 22, 24,
26), die in zumindest einem Betriebsmodus parallel von der Heizfrequenzeinheit (30)
betrieben werden, zumindest einer Resonanzeinheit (40; 40a; 40b), die mit der Heizfrequenzeinheit
(30) zumindest in dem Betriebsmodus gekoppelt ist, und zumindest einer Steuereinheit
(18), dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinheit (18) dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Betriebsmodus zumindest
in Abhängigkeit von einer Anzahl an parallel von der Heizfrequenzeinheit (30) betriebenen
Induktoren (20, 22, 24, 26), die Resonanzeinheit (40; 40a; 40b) in ihrer Größe anzupassen.
2. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zumindest eine Schalteinheit (50), die zumindest zwei der Induktoren (20, 22, 24,
26), in zumindest einem Betriebszustand, zumindest im Wesentlichen parallel schaltet.
3. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonanzeinheit (40; 40a; 40b) zumindest eine Teilresonanzeinheit (44; 44a, 46a,
48a; 42b, 44b, 46b, 48b) und zumindest ein Schaltelement (64; 64a, 66a, 68a; 62b,
64b, 66b, 68b) aufweist, das dazu vorgesehen ist, die Teilresonanzeinheit (44; 44a,
46a, 48a; 42b, 44b, 46b, 48b) in zumindest einem Betriebszustand mit der Heizfrequenzeinheit
(30) zu koppeln.
4. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonanzeinheit (40; 40a; 40b) zumindest eine Teilresonanzeinheit (42; 42a) aufweist,
die betriebszustandsunabhängig mit der Heizfrequenzeinheit (30) gekoppelt ist.
5. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Resonanzeinheit (40b) eine Folge von Teilresonanzeinheiten (42b, 44b, 46b, 48b)
aufweist, wobei Folgenglieder, bis auf das erste Folgenglied, jeweils eine Kapazität
aufweisen, die zumindest im Wesentlichen einer Hälfte einer Kapazität eines Folgenvorgängers
entspricht.
6. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest eine Schalteinheit (50), die dazu vorgesehen ist, in unterschiedlichen
Betriebsmodi unterschiedliche der Induktoren (20, 22, 24, 26) alleinig an die Heizfrequenzeinheit
(30) zu koppeln.
7. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Induktoren (20, 22, 24, 26) in einem Betriebszustand, in dem dieser von
der Heizfrequenzeinheit (30) betrieben wird, mit der Resonanzeinheit (40; 40a; 40b)
gekoppelt ist.
8. Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktoren (20, 22, 24, 26) Teil eines variablen Kochbereiches sind.
9. Hausgerät, insbesondere Kochfeld, mit zumindest einer Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung
(12) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
10. Verfahren zum Betrieb einer Hausgeräteinduktionsheizvorrichtung (12) nach einem der
Ansprüche 1 bis 8.