[0001] Die Erfindung betrifft Packungen für Tabakprodukte, insbesondere Zigarettenpackungen
mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1. Weiterhin bezieht sich die Erfindung
auf Verfahren zum Herstellen der Packungen.
[0002] Die Verwendung von Mikrokapseln als Aromaträger bzw. Aromaspeicher für Zigarettenpackungen
ist grundsätzlich bekannt (
WO 03/000571 A1). Zigarettenpackungen des Typs Klappschachtel sind im Bereich ausgewählter Innenflächen
eines Deckels mit Beschichtungen aus aromahaltigen Mikrokapseln versehen. Beim Öffnen
des Deckels der Klappschachtel werden die Mikrokapseln infolge der Reibung zwischen
Deckel und Kragen der Packung zerstört, so dass die Aromasubstanzen der Mikrokapseln
freigesetzt werden.
[0003] In der
EP 1 803 662 A1 werden die Mikrokapseln durch einen Coupon aktiviert, der im Schachtelteil zusammen
mit dem Zigarettenblock angeordnet ist. In der
WO 2007/026260 A2 erfolgt die Aktivierung mit Hilfe eines Aufreißstreifens.
[0004] Die Erfindung befasst sich mit einer Weiterentwicklung und Vertiefung der Anwendung
von Mikrokapseln oder Mikrokugeln als Träger für Wirkstoffe, die insbesondere bei
Ingebrauchnahme der (Zigaretten-)Packung freigegesetzt bzw. aktiviert werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Packungen für Tabakwaren, insbesondere
Zigarettenpackungen so auszubilden oder auszustatten, dass eine zuverlässige, für
den Verbraucher erleichterte Handhabung zum Freisetzen der Wirkstoffe erreicht wird,
andererseits aber eine störungsfreie maschinelle Fertigung der Packungen gewährleistet
bleibt.
[0006] Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Packung mit den Merkmalen im Anspruch
1 ausgebildet. Weitere besondere Ausführungen von (Zigaretten-)Packungen mit Wirkstoffe
enthaltenden Mikrokapseln oder anderen Trägern von Wirkstoffen sind Gegenstand der
Unteransprüche.
[0007] Eine Besonderheit der erfindungsgemäßen Packung besteht darin, dass die Träger der
Aroma- oder sonstigen Wirkstoffe - Mikrokapseln - in einem für den Verbraucher nicht
unmittelbar freiliegenden Bereich der Packung angeordnet sind. Vorzugsweise ist ein
gesonderter Träger für die Mikrokapseln vorgesehen, insbesondere ein (gefalteter)
Coupon, ein bewegbares Teilstück einer Innenumhüllung einer Zigarettenpackung (Stanniolzuschnitt)
oder ein außen angebrachter Zuschnitt bzw. eine Banderole. Der Kragen einer Zigarettenpackung
des Typs Klappschachtel ist gemäß einer weiteren Alternative Träger der Mikrokapseln,
wobei durch unmittelbare manuelle Betätigung oder durch einen Teil des Deckels beim
Öffnen der Packung die Aromastoffe freigelegt werden.
[0008] Die Mikrokapseln werden bei Ingebrauchnahme der Packung zerstört und die Wirkstoffe
freigesetzt, insbesondere aufgrund der Relativbewegung von Trägern der Mikrokapseln.
Diese können aber alternativ oder zusätzlich durch unmittelbares Eingreifen des Verbrauchers
zerstört werden. Weiterhin kann bei der Herstellung der Packungen ein Verfahren angewendet
werden, bei dem die Mikrokapseln während des Falt- und Füllprozesses der Packung zerstört
und die Aromastoffe freigesetzt werden. Schließlich können Aromastoffe in die Packung
integriert werden, die - ohne Zerstörung - aufgrund entsprechender technologischer
Eigenschaften den Wirkstoff, insbesondere Aroma, über einen längeren Zeitraum selbsttätig
freisetzen, insbesondere durch Verdunsten.
[0009] Träger von Wirkstoffen können auch als Flüssigkeit aufnehmendes Werkstück ausgebildet
sein, zum Beispiel aus Schaumstoff, Vlies oder dergleichen. Ein derartiger Wirkstoffträger
kann in einem abgeschlossenen Bereich der Packung weitgehend abgedichtet positioniert
sein, wobei die Ingebrauchnahme der Packung, insbesondere durch Entfernen einer Außenumhüllung
aus Folie, zum Freigeben des Wirkstoffträgers und damit zur Aktivierung des Wirkstoffs
führen. Bei den Wirkstoffen handelt es sich vorzugsweise um Aromastoffe oder um solche
Substanzen, die kühlende Wirkung haben.
[0010] Ausführungsbeispiele von Zigarettenpackungen werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Zigarettenpackung des Typs Klappschachtel in geschlossener Stellung bei perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 2
- die Packung gemäß Fig. 1 bei geöffnetem Deckel,
- Fig. 3
- eine Klappschachtel für Zigaretten in einer anderen Ausführungsform bei geöffnetem
Deckel in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 4
- die Packung im Vertikalschnitt der Ebene IV-IV der Fig. 3, bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 5
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Zigarettenpackung des Typs Klappschachtel in
perspektivischer Darstellung,
- Fig. 6
- die Packung gemäß Fig. 5 im Vertikalschnitt VI-VI der Fig. 5,
- Fig. 7
- die Packung gemäß Fig. 5, Fig. 6 bei geöffnetem Deckel im Vertikalschnitt entsprechend
Fig. 6,
- Fig. 8
- ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Klappschachtel für Zigaretten im Vertikalschnitt
bei geöffnetem Deckel,
- Fig. 9
- die Packung gemäß Fig. 8 bei fortgesetztem Öffnungsvorgang und Entnahme einer Zigarette
im Vertikalschnitt der Fig. 8,
- Fig. 10
- ein anderes Ausführungsbeispiel einer Klappschachtel in geschlossener Stellung bei
perspektivischer Rückansicht,
- Fig. 11
- einen vertikalen Teilschnitt im Bereich des Deckels in der Schnittebene XI-XI der
Fig. 10 bei vergrößertem Maßstab,
- Fig. 12
- eine Darstellung entsprechend Fig. 11 bei geöffnetem Deckel,
- Fig. 13
- eine Klappschachtel für Zigaretten in perspektivischer Darstellung mit Wirkstoffträger
an der Außenseite,
- Fig. 14
- die Packung gemäß Fig. 13 in einem Vertikalschnitt eines oberen Teilbereichs in der
Schnittebene XIV-XIV der Fig. 13, in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 15
- eine Darstellung analog Fig. 14 bei Ingebrauchnahme der Packung.
[0011] Die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele beziehen sich auf Zigarettenpackungen
des Typs Klappschachtel. In der Standardausführung besteht dieser Packungstyp aus
einem (unteren) Schachtelteil 10, einem Deckel 11 und einem Kragen 12. Schachtelteil
10 und Deckel 11 sind üblicherweise aus einem einstückigen Zuschnitt durch entsprechende
Faltung gefertigt. Der Schachtelteil 10 bildet eine (großflächige) Schachtel-Vorderwand
13, gegenüberliegend eine Schachtel-Rückwand 14, schmale aufrechte Schachtel-Seitenwände
15, 16 und eine Bodenwand 17. In analoger Weise besteht der Deckel 11 aus Deckel-Vorderwand
18, Deckel-Rückwand 19, Deckel-Seitenwänden 20, 21 und einer Stirnwand 22.
[0012] Schachtelteil 10 und Deckel 11 sind im Bereich von Schachtel-Rückwand 14 und Deckel-Rückwand
19 über ein quergerichtetes Liniengelenk 23 miteinander verbunden. Die Seitenwände
15, 16 einerseits und 20, 21 andererseits sind doppellagig ausgebildet, bestehen jeweils
aus einem inneren und äußeren Seitenlappen, die miteinander verbunden sind. Weiterhin
ist die Deckel-Vorderwand 18 zweilagig ausgebildet, nämlich mit einem Deckel-Innenlappen
24 versehen.
[0013] Der Kragen 12 besteht bei den vorliegenden Packungsbeispielen aus einem gesonderten
Zuschnitt und bildet eine Kragen-Vorderwand 25 und quergerichtete Kragen-Seitenlappen
26. Der Kragen 12 ist innerhalb des Schachtelteils 10 so angeordnet und durch Leimstellen
27 mindestens an der Schachtel-Vorderwand 13 so fixiert, dass ein Kragen-Oberteil
28 aus dem Schachtelteil 10 herausragt und bei geöffnetem Deckel 11 freiliegt. Die
Kragen-Vorderwand 25 bildet im Bereich des Kragen-Oberteils 28 eine Vertiefung bzw.
Ausnehmung 29, die von einer teilweise geschwungenen Kante begrenzt ist.
[0014] Der Packungsinhalt ist vorliegend eine Gruppe von Zigaretten, die durch einen Innenzuschnitt
30, insbesondere von einem Stanniolzuschnitt, umgeben ist. Es entsteht so ein Zigarettenblock
31. Der Innenzuschnitt 30 ist so gefaltet, dass mindestens seitliche Faltungen, nämlich
Seitenfaltungen 32 miteinander mindestens teilweise überdeckenden Faltlappen entstehen.
Des Weiteren ist eine Stirnfaltung 33 gebildet. Diese weist einen äußeren, insbesondere
trapezförmigen Faltlappen 34 auf, der in einen frontseitig gebildeten Abziehlappen
- Flap 35 - übergeht. Dieser Teil des Innenzuschnitts 30 kann durch Erfassen des Faltlappens
34 abgezogen werden, so dass ein Teilbereich der frontseitigen Zigaretten freiliegt
(Fig. 9).
[0015] In bzw. an der Packung sind Wirkstoffe angebracht, insbesondere Aromastoffe, die
durch mittelbares oder unmittelbares Einwirken des Benutzers der Packung, zum Beispiel
Druck und/oder Reibung oder auch nur durch Freilegen eines Wirkstoffträgers aktiviert
werden. Bei den Wirkstoffen kann es sich auch um Substanzen handeln, die eine kühlende
Wirkung verursachen, zum Beispiel durch Verdunsten. Die Wirkstoffträger in der Ausführung
als Mikrokapseln oder Mikrokugeln sind zwischen zwei Lagen bzw. Schichten der Packung
angeordnet. Durch Ausübung von Druck auf den Bereich der Mikrokapseln oder durch Relativverschiebung
der Lagen bzw. Wandungen werden die Mikrokapseln zerstört und die Aromastoffe freigesetzt.
[0016] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1, Fig. 2 ist eine Druckbetätigung des Verbrauchers
für die Aktivierung der Aromastoffe erforderlich. Diese sind an der entsprechend vergrößerten
bzw. verlängerten Kragen-Vorderwand 25 angebracht, und zwar im Bereich der Schachtel-Vorderwand
13, also im Schachtelteil 10. Die Schachtel-Vorderwand 13 weist eine Öffnung 36 auf,
vorliegend eine rechteckige oder quadratische Ausstanzung im Bereich der Schachtel-Vorderwand
13. Dadurch ist ein entsprechender Flächenbereich der Kragen-Vorderwand 25 für Einwirkungen
von außen frei. An der Kragen-Vorderwand 25 sind in der Öffnung 36 Träger von Aromastoffen
angeordnet, insbesondere Mikrokapseln. Diese sind vorliegend mit einer dekorativen
Abdeckung versehen, zum Beispiel einer bedruckten Folie. Alternativ können die Aromaträger
unmittelbar die Gestalt der Abbildung aufweisen. Durch Übertragung von Druck und/oder
Reibung werden die Aromastoffe freigesetzt. Der Kragen 12 kann bei diesem Ausführungsbeispiel
im sichtbaren Teil der Kragen-Vorderwand 25 (Kragen-Oberteil 28) mit einer Information
über die jeweils verwendete Aromanote enthalten.
[0017] Gemäß Ausführungsbeispiel in Fig. 3, Fig. 4 ist ein gesonderter Zuschnitt als Träger
für die Aromastoffe bzw. Mikrokapseln in die Packung integriert. Vorliegend ist ein
Zuschnitt bzw. Coupon 37 als Träger von Mikrokapseln 38 in der Packung, nämlich im
Schachtelteil 10 angeordnet, und zwar so, dass der Coupon 37 bei geöffnetem Deckel
11 erfasst und ganz oder teilweise aus der Packung herausgezogen werden kann. Dabei
entsteht Reibung (und Druck) aufgrund der Anlagekräfte zwischen Packungswänden bzw.
zwischen Packungsinhalt und Packungswänden. Vorliegend ist der Zuschnitt bzw. Coupon
37 zwischen dem Zigarettenblock 31 einerseits und dem Kragen 12 bzw. der Kragen-Vorderwand
25 andererseits angeordnet. Der Coupon 37 ist so ausgebildet und positioniert, dass
ein Griffstück 39 im Bereich der Ausnehmung 29 der Kragen-Vorderwand 25 zum Erfassen
freiliegt - bei geöffnetem Deckel 11.
[0018] Der Zuschnitt bzw. Coupon 37 ist in besonderer Formation angeordnet, so dass bei
der Entnahme die Mikrokapseln 38 zerstört und die Aromastoffe freigesetzt werden.
Der (langgestreckte, streifenförmige) Coupon 37 ist mehrfach gefaltet unter Bildung
von vorliegend drei aneinander liegenden Schenkeln 40. Zwischen den benachbarten Lagen
bzw. Schenkeln 40 des Coupons 37 sind die Mikrokapseln 38 angeordnet unter Anlage
an beiden benachbarten Schenkeln 40. Ein (verlängerter) Endschenkel 41 - vorliegend
auf der der Kragen-Vorderwand 25 zugekehrten Seite - ist in der Packung (lösbar) fixiert
durch (zwei) Leimpunkte 42. Dadurch ist sichergestellt, dass bei einem Herausziehen
des Coupons 37 - durch Betätigen des Griffstücks 39 - die Lagen 38 nacheinander entfaltet
werden und beim Herausziehen aneinander gleiten. Dadurch entsteht Reibung zwischen
den benachbarten Schenkeln 40, 41, mit der Folge, dass die Mikrokapseln 38 zerstört
werden. Der Coupon 37 kann zusätzlich eine dekorative Bedruckung und/oder informatorische
Hinweise enthalten.
[0019] Der Coupon 37 ist so ausgebildet bzw. gefaltet, dass die Mikrokapseln 38 ausschließlich
zwischen Schenkeln 40, 41 des Coupons 37 positioniert sind. Die dem Zigarettenblock
31 einerseits und dem Schachtelteil 10 bzw. der Kragen-Vorderwand 25 andererseits
zugekehrten Flächen der gefalteten Einheit des Coupons 37 sind hier frei von Mikrokapseln.
Der Coupon 37 mit den Mikrokapseln 38 kann als separat vorgefertigte Einheit in die
Packung eingeführt werden, vorzugsweise derart, dass eine Einheit aus Kragen 12 und
mit diesem verbundenem Coupon 37 auf den Zigarettenblock 31 aufgelegt wird. Die so
gebildete Einheit wird dann - wie im Prinzip bekannt - in den teilweise gefalteten
Zuschnitt der Klappschachtel eingeführt. Das Griffstück 39 ist hier als Verlängerung
des dem Zigarettenblock 31 zugekehrten Schenkels 40 ausgebildet und liegt im Bereich
der Ausnehmung 29 der Kragen-Vorderwand 25. Dadurch kann der Coupon 37 beim (erstmaligen)
Öffnen des Deckels 11 von Hand erfasst und vorzugsweise vollständig aus der Packung
herausgezogen werden, unter Zerstörung der Mikrokapseln 38.
[0020] Die Technologie der Entfaltung von Wirkstoffen, insbesondere Aromastoffen bei Packungen
für Tabakprodukte kann auch in der Weise eingesetzt werden, dass die Mikrokapseln
38 gezielt bei der Fertigung der Packung bzw. beim Füllvorgang zerstört und somit
die Wirkstoffe freigesetzt werden. Fig. 4 zeigt ein entsprechendes Anwendungsbeispiel.
Mikrokapseln 38 sind zwischen Faltlappen der Packung - hier: übliche Klappschachtel
- angeordnet und Druck auf die aneinander liegenden Faltlappen ausgeübt wird zur Verbindung
derselben bzw. zur Stabilisierung der Faltstellung. Vorzugsweise können die Mikrokapseln
zwischen der Deckel-Vorderwand 18 und dem Deckel-Innenlappen 24 des Deckels 11 angeordnet
sein. Der Deckel-Innenlappen 34 wird bei der Fertigung der Klappschachtel gegen die
Innenseite der Deckel-Vorderwand 18 gefaltet. Dabei wird Druck auf die Faltlappen
18, 24 ausgeübt. Die zwischen diesen Faltlappen 18, 24 angeordneten Mikrokapseln werden
dabei zerstört. Vorteilhaft ist für die Durchführung dieses Verfahrens eine Vorrichtung
gemäß
DE 24 63 386 C2. Die Schrift zeigt den kompletten Fertigungs- und Füllvorgang für eine Klappschachtel.
Fig. 7 zeigt die Einzelheit der Faltung des Deckel-Innenlappens 24 durch ein Kniehebel-Aggregat,
welches den für die Zerstörung der Mikrokapseln ausreichenden Druck auf die aneinander
liegenden Faltlappen 18, 24 ausübt.
[0021] Bei der Packung gemäß Fig. 5 bis Fig. 7 ist die Packungskonstruktion gegenüber einer
Standardausführung verändert. Der Deckel 11 bzw. die Deckel-Vorderwand 18 ist mit
einem (einstückigen) Fortsatz versehen, und zwar einer Deckelzunge 43. Diese ist mit
runder Kontur ausgebildet, kann aber auch eine andere Form aufweisen. Die Deckelzunge
43 ist so bemessen, dass sie bei geschlossenem Deckel 11 als Einsteckzunge in den
Bereich zwischen Schachtel-Vorderwand 13 und Packungsinhalt eingeführt werden kann,
vorliegend in einen Spalt zwischen Schachtel-Vorderwand 13 und Kragen-Vorderwand 25.
Zwischen Deckelzunge 43 (Innenseite) und Kragen-Vorderwand 25 sind die Aromaträger
angeordnet, vorliegend eine Anzahl von Mikrokapseln 38. Beim (erstmaligen) Öffnen
des Deckels 11 bzw. beim Herausziehen der Deckelzunge 43 aus der Steckposition werden
Reibungs- bzw. Scherkräfte auf die Mikrokapseln 38 übertragen. Diese werden dabei
zerstört und setzen die Aromastoffe frei (Fig. 7).
[0022] Der Kragen 12 ist üblicherweise durch Leimstellen im Bereich der Kragen-Vorderwand
25 mit der Schachtel-Vorderwand 13 verbunden. Vorliegend ist dieser Bereich leimfrei.
Stattdessen ist der Kragen 12 über Leimpunkte 44 im Bereich der Kragen-Seitenlappen
26 mit der Innenseite der Schachtel-Seitenwände 15, 16 verbunden.
[0023] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 8, Fig. 9 bewirkt ein unmittelbar zur Packung
gehörendes Packungsteil die Freisetzung der Aromastoffe durch Zerstören von Mikrokapseln
38. Beim Ingebrauchnehmen der Packung wird der Flap 35 als Teil des Zigarettenblocks
31 entfernt, nämlich nach oben aus der Packung herausgezogen. An der Außenseite sind
im Bereich des Flaps 35 die Mikrokapseln 38 angeordnet. Diese liegen gegenüber an
der Innenseite des Kragens 12 an, insbesondere an der Kragen-Vorderwand 25.
[0024] Vorteilhaft ist der Einsatz eines gesonderten Aromaträgers, nämlich eines Kapselzuschnitts
45. Die Mikrokapseln 38 sind auf der dem Flap 35 zugekehrten Seite an dem Kapselzuschnitt
45 angebracht. Dieser ist vorzugsweise als Klebezuschnitt ausgebildet, also als Materialstück
mit klebender Fläche zur Aufnahme der Mikrokapseln 38. An der freien, der Kragen-Vorderwand
25 zugekehrten Seite ist der Zuschnitt 45 vorzugsweise über mindestens einen Leimpunkt
46 mit der Kragen-Vorderwand 25 verbunden.
[0025] Bei diesem Anwendungsbeispiel werden die Mikrokapseln 38 bei Ingebrauchnahme der
Packung durch Herausziehen des Flaps 35 zerstört. Die Mikrokapseln 38 können mit dem
Flap 35 bzw. dessen Vorderwand verbunden sein, so dass die Mikrokapseln durch Scherkräfte
zerstört werden. Der Aromaträger, nämlich der Kapselzuschnitt 45, ist so angeordnet,
dass diese Packungseinzelheit von außen nicht sichtbar, sondern durch die Kragen-Vorderwand
25 abgedeckt ist.
[0026] Bei der Packung gemäß Fig. 10 bis Fig. 12 werden zur Freisetzung der Aromastoffe
mechanische Kräfte auf Mikrokapseln 38 übertragen, und zwar aufgrund der Verformung
eines Kapselträgers. Im Bereich der Packungsrückseite, und zwar an Schachtel-Rückwand
14 und Deckel-Rückwand 19, ist ein Zuschnitt durch Klebung fixiert, vorzugsweise eine
Banderole 47, ein vorzugsweise langgestreckter, rechteckiger Zuschnitt, der das Liniengelenk
23 überdeckt. Durch Leimpunkte 48 ist die Banderole 47 einerseits mit der Schachtel-Rückwand
14 und andererseits mit der Deckel-Rückwand 19 verbunden. In einem Zwischenbereich,
insbesondere mittig zum Liniengelenk 23, ist ein Aromastreifen 49 aus Mikrokapseln
38 gebildet. Beim Öffnen des Deckels 11 wird insbesondere der Bereich dieses Aromastreifens
49 der Banderole 47 verformt und von den Packungswänden 14 und 19 abgehoben, wodurch
die Mikrokapseln 38 zerstört und die Aromastoffe freigesetzt werden. Auch bei dieser
Ausführung ist der Bereich der Aromastoffe bzw. der Mikrokapseln 38 verdeckt. Die
Banderole 47 bleibt in der gezeigten Stellung, auch nach mehrmaligem Öffnen und Schließen
des Deckels 11.
[0027] Wirkstoffträger, insbesondere Mikrokapseln mit Aromastoffen, können auch an anderen
Packungsformen für Tabakprodukte für die Freisetzung der Wirkstoffe angebracht werden.
Dies gilt für Weichbecherpackungen, Kappenschachteln, Packungen des Typs Shell and
Slide, aber auch für Packungen, zum Beispiel Folienbeutel, für Schnitttabak. Die Mikrokapseln
sind dabei so angebracht, dass beim erstmaligen Öffnen der Packung oder des Beutels
die Mikrokapseln durch Druckkraft, durch Zugkraft, durch Reibungskraft oder durch
Scherkräfte zerstört und die Wirkstoffe so freigesetzt werden.
[0028] Bei Klappschachteln mit Hilfsmitteln für die Entnahme von Zigaretten ist das Entnahmeorgan
für die Anbringung der Mikrokapseln geeignet. Dies gilt besonders für Packungen gemäß
DE 10 2009 053 202 A1. Eine Entnahmelasche für die Zigaretten ist zwischen Zigarettenblock und Kragen-Vorderwand
angeordnet. Die Mikrokapseln können auf der Innenseite und/oder an der Außenseite
der Entnahmelasche angebracht sein.
[0029] Bei einer Packung gemäß
DE 10 2009 034 705 A1 ist eine Öffnungs- bzw. Verschlusslasche für einen geschlossenen Zigaretten- bzw.
Innenblock als Träger für Mikrokapseln geeignet. Die mehrfach betätigbare Lasche ist
mit dauerhaft klebenden Bereichen an der Folie des Zigarettenblocks lösbar befestigt.
Im Bereich der klebenden Verbindung können Mikrokapseln angebracht sein, die beim
erstmaligen Betätigen der Lasche zerstört werden.
[0030] Bei der Packung gemäß
EP 0 589 289 B1 ist der Zigarettenblock bzw. die Innenoder Stanniolumhüllung mit einer Abziehlasche
bzw. einem Flap versehen, der sich annähernd bis in den Bereich einer Bodenwand erstreckt.
Dieser vergrößerte Flap ist als Träger für Mikrokapseln vorteilhaft. Diese werden
beim Herausziehen des Flaps zerstört.
[0031] Für die Anbringung von zerstörbaren Wirkstoffträgern, insbesondere Mikrokapseln,
sind mindestens zwei zusammenwirkende, flächige Packungsteile erforderlich, wobei
die Mikrokapseln an einer oder an beiden flächigen Trägern angebracht sind, vorzugsweise
durch Leim, zum Beispiel PSA-Leim (pressure sensitive adhesive). Vorteilhaft ist eine
Lösung, bei der ein gesonderter Kapselträger so in der Packung angeordnet ist, dass
beim Entfernen des separaten Kapselträgers aufgrund Zusammenwirkens mit einer benachbarten
Packungswand Reibungs- oder Scherkräfte auftreten, die die Zerstörung der Kapseln
bewirken. Alternativ oder zusätzlich können Bereiche einer Packung mit (verdeckt angeordneten)
Mikrokapseln durch aktives Mitwirken des Verbrauchers, nämlich durch Übertragung von
Druck- oder Reibungskräften, aktiviert werden.
[0032] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 13 bis Fig. 15 ist als Alternative ein flächiger
Substanzträger 50 vorgesehen. Dieser ist so ausgebildet, dass die Wirksubstanz gespeichert
werden kann. Bei flüssiger Ausführung kann der Substanzträger 50 aus einer Schaumstofflage,
einem Vlies, aus saugfähigem Papier oder dergleichen bestehen. Der dünnwandige Substanzträger
50 ist mit dem jeweiligen Wirkstoff an der Außenseite der Packung bzw. Klappschachtel
angebracht, bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an der Deckel-Vorderwand 18.
[0033] Der mit einer Substanz angereicherte Substanzträger 50 ist in einem geschlossenen
bzw. abgedichteten Bereich der Packung angeordnet. Vorliegend ist die Deckel-Vorderwand
18 mit einer durch Prägung eingeformten Vertiefung 52 versehen. In dieser ist der
flächige Substanzträger 50 positioniert, wobei die Abmessung der Vertiefung 52, insbesondere
die Tiefe, an die Abmessungen des Substanzträgers 50 angepasst ist, so dass dieser
vorzugsweise außen mit dem übrigen Teil der Deckel-Vorderwand 18 (etwa) bündig liegt.
Der DeckelInnenlappen 24 ist entsprechend verkürzt, liegt außerhalb des Bereichs der
Vertiefung 52.
[0034] Die Vertiefung 52 bildet einen Raum für die Aufnahme der Wirkstoffträger (Mikrokapseln)
bzw. des Substanzträgers 50 in der beschriebenen Ausführung. Die Vertiefung 52 ist
vorzugsweise ringsherum von einem Dichtungsstreifen 53 umgeben. An diesem liegt -
bis zur Ingebrauchnahme der Packung - eine die Vertiefung 52 nach außen abschließende
Abdeckung an. Vorliegend ist eine bei Zigarettenpackungen übliche Außenumhüllung 51
aus Folie oder dergleichen als Abdichtung bzw. Abdeckung vorgesehen. Die Außenumhüllung
51 ist durch (thermisches) Siegeln mit dem Dichtungssstreifen 53 verbunden, so dass
sich der Substanzträger 50 in einer abgedichteten Kammer befindet. Bei erstmaliger
Ingebrauchnahme der Packung wird ein oberer Teil der Außenumhüllung 51 (mittels Aufreißstreifen)
entfernt, nämlich eine Folienkappe 54. Diese ist so angeordnet, dass bis zum Öffnen
der Packung die Folienkappe 54 bzw. eine Vorderwandung derselben als Abdeckung bzw.
Abdichtung der Vertiefung 52 dient. Durch den üblichen Öffnungsvorgang wird der Substanzträger
50 an der Außenseite freigelegt, so dass der Wirkstoff, insbesondere ein Kühlmedium,
sich entfalten kann. Diese Ausführung der Packung bzw. Anordnung kann auch für den
Einsatz von Mikrokapseln als Wirkstoffträger eingesetzt werden.
Bezugszeichenliste
| 10 |
Schachtelteil |
39 |
Griffstück |
| 11 |
Deckel |
40 |
Schenkel |
| 12 |
Kragen |
41 |
Endschenkel |
| 13 |
Schachtel-Vorderwand |
42 |
Leimpunkt |
| 14 |
Schachtel-Rückwand |
43 |
Deckelzunge |
| 15 |
Schachtel-Seitenwand |
44 |
Leimpunkt |
| 16 |
Schachtel-Seitenwand |
45 |
Kapselzuschnitt |
| 17 |
Bodenwand |
46 |
Leimpunkt |
| 18 |
Deckel-Vorderwand |
47 |
Banderole |
| 19 |
Deckel-Rückwand |
48 |
Leimpunkt |
| 20 |
Deckel-Seitenwand |
49 |
Aromastreifen |
| 21 |
Deckel-Seitenwand |
50 |
Substanzträger |
| 22 |
Stirnwand |
51 |
Außenumhüllung |
| 23 |
Liniengelenk |
52 |
Vertiefung |
| 24 |
Deckel-Innenlappen |
53 |
Dichtungsstreifen |
| 25 |
Kragen-Vorderwand |
54 |
Folienkappe |
| 26 |
Kragen-Seitenlappen |
|
|
| 27 |
Leimstelle |
|
|
| 28 |
Kragen-Oberteil |
|
|
| 29 |
Ausnehmung |
|
|
| 30 |
Innenzuschnitt |
|
|
| 31 |
Zigarettenblock |
|
|
| 32 |
Seitenfaltung |
|
|
| 33 |
Stirnfaltung |
|
|
| 34 |
Faltlappen |
|
|
| 35 |
Flap |
|
|
| 36 |
Öffnung |
|
|
| 37 |
Coupon |
|
|
| 38 |
Mikrokapsel |
|
|
1. Packung für Tabakprodukte, insbesondere Zigarettenpackung, aus mindestens einem Packungszuschnitt,
insbesondere aus dünnem Karton, Papier oder mehrschichtigem Material, wobei in oder
an der Packung Mikrokapseln (38), Mikrokugeln oder andere Träger von Wirkstoffen,
wie Geruchs- oder Geschmacksstoffen, angebracht sind, die bei Ingebrauchnahme der
Packung oder während des Gebrauchs Wirkstoffe freisetzen, und wobei in oder an der
Packung angeordnete Bereiche mit Mikrokapseln (38) durch unmittelbaren oder mittelbaren
Druck oder durch Reibung oder durch Entfernen eines Zuschnitts bzw. eines Zuschnittteils
aus der Packung oder durch Verformen eines Zuschnitts mit Mikrokapseln (38) an der
Packung zerstörbar sind, wobei:
a) die Mikrokapseln (38) durch Herausziehen eines Teils der Innenumhüllung (30) des
Zigarettenblocks (31) zerstörbar sind, hämlich durch Herausziehen eines Flaps (35)
bei Ingebrauchnahme der Packung,
b) die Mikrokapseln (38) an einem Kapselzuschnitt (45) als gesondertem Träger angebracht
sind, wobei der Kapselzuschnitt (45) der mit einer Lage von Mikrokapseln (38) dem
aus der Packung bzw. aus dem Schachtelteil (10) herausziehbaren Flap (35) zugekehrt
ist, und wobei der Kapselzuschnitt (45) im Schachtelteil (10) durch Verbindung mit
der Innenseite der Kragen-Vorderwand (25) fixiert ist.
2. Packung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Packungswand, insbesondere eine Schachtel-Vorderwand (13) einer Packung des
Typs Klappschachtel, eine Öffnung (36) aufweist, die eine innenliegende Packungswand
freigibt, insbesondere eine Kragen-Vorderwand (25), wobei im Bereich der Öffnung (36)
an der innenliegenden Wandung, insbesondere an der Kragen-Vorderwand (25), Bereiche
aus Mikrokapseln oder anderen (von Hand) zerstörbaren Wirkstoffträgern angeordnet
sind.
3. Packung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mikrokapseln (38) mit Wirkstoffen zwischen mindestens bei geöffneter Packung freiliegenden
Packungswänden angeordnet sind, insbesondere zwischen Deckel-Vorderwand (18) und Deckel-Innenlappen
(24), wobei die Mikrokapseln durch (manuellen) Druck auf die Packungswände zerstörbar
sind.
4. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mikrokapseln (38) an einem gesonderten Kapselträger innerhalb der Packung angeordnet
sind, insbesondere an einem Coupon (37), wobei die Kapseln (38) durch teilweises oder
vollständiges Herausziehen des Kapselträgers aus der Packung aktivierbar sind.
5. Packung nach Anspruch 4 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kapselträger, insbesondere der Coupon (37), als mehrlagiger, insbesondere gefalteter
Zuschnitt ausgebildet ist, wobei Mikrokapseln (38) an den durch Faltung gebildeten
Schenkeln (40, 41) des Coupons (37) angebracht sind, derart, dass durch Herausziehen
des Coupons (37) aus der Packung und dadurch bewirktes Entfalten die Mikrokapseln
(38) zerstörbar sind, wobei vorzugsweise mindestens drei Lagen bzw. Schenkel (40)
des Coupons (37) in einem Bereich zwischen Kragen-Vorderwand (25) und Zigarettenblock
(31) angeordnet sind und ein Griffstück (39) als Fortsetzung eines Schenkels (40)
freiliegt, insbesondere im Bereich einer Ausnehmung (29) der Kragen-Vorderwand (25)
und vorzugsweise ein anderer Schenkel - Endschenkel (41) - lösbar mit der Kragen-Vorderwand
(25) verbunden ist.
6. Packung nach Anspruch 5 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mikrokapseln (38) ausschließlich zwischen benachbarten Schenkeln (40, 41) des Coupons
(37) angeordnet sind und der gefaltete Coupon (37) in der Packung mit den die Mikrokapseln
(38) aufweisenden Schenkel (40, 41) im Bereich des Kragens (12) bzw. der Kragen-Vorderwand
(25) liegt, unterhalb der Ausnehmung (29).
7. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mikrokapseln (38) an einer dem Zigarettenblock (31) zugekehrten Innenseite der Kragen-Vorderwand
(25) und/oder der Kragen-Seitenlappen (26) angeordnet sind, insbesondere als Fläche
bzw. Lage von Mikrokapseln (38) im Bereich des Flaps (35) der Innenumhüllung (30),
derart, dass die Mikrokapseln beim Herausziehen des Flaps (35) zerstörbar sind.
8. Packung nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mikrokapseln (38) beim (erstmaligen) Öffnen des Deckels (11) aufgrund Anordnung an
einem äußeren Kapselträger zerstörbar sind, insbesondere durch Anordnung an einer
an der Außenseite der Packung angeordneten Banderole (47), vorzugsweise im Bereich
eines Liniengelenks (23) zwischen Schachtelteil (10) und Deckel (11), wobei die mit
Schachtel-Rückwand (14) einerseits und Deckel-Rückwand (19) andererseits verbundene
Banderole (47) im Bereich des Liniengelenks (23) einen Aromastreifen (49) mit Mikrokapseln
(38) aufweist, die bei der Öffnungsbewegung des Deckels (11) durch Abheben von den
Packungswänden (14, 19) und/oder durch Knicken des Kapselträgers zerstörbar sind.
1. A pack for tobacco products, in particular a cigarette pack, made from at least one
pack blank, in particular made of thin cardboard, paper or multilayer material, wherein
microcapsules (38), microspheres or other carriers of active substances, such as aromas
or flavourings, which release active substances when the pack is opened for the first
time or during use, are placed in or on the pack, and wherein regions, arranged in
or on the pack, having microcapsules (38) are destructible by direct or indirect pressure
or by friction or by removing a blank or a blank part from the pack or by deforming
a blank having microcapsules (38) on the pack, wherein
a) the microcapsules (38) are destructible by a part of the inner wrapper (30) of
the cigarette block (31) being pulled out, in particular by a flap (35) being pulled
out when the pack is opened for the first time,
b) the microcapsules (38) are placed on a capsule blank (45) as a separate carrier,
wherein the capsule blank (45) which faces, with a layer of microcapsules (38), the
flap (35) that can be pulled out of the pack or out of the box part (10), and wherein
the capsule blank (45) is fixed in the box part (10) by being connected to the inner
side of the collar front wall (25).
2. The pack as claimed in claim 1, characterized in that a pack wall, in particular a box front wall (13) of a pack of the hinge-lid box type,
has an opening (36) which exposes an internal pack wall, in particular a collar front
wall (25), wherein regions composed of microcapsules or other (manually) destructible
active substance carriers are arranged in the region of the opening (36) on the internal
wall, in particular on the collar front wall (25).
3. The pack as claimed in claim 1 or 2, characterized in that microcapsules (38) having active substances are arranged between pack walls that
are exposed at least when the pack is opened, in particular between the lid front
wall (18) and lid inner tab (24), wherein the microcapsules are destructible by (manual)
pressure on the pack walls.
4. The pack as claimed in claim 1 or one of the further claims, characterized in that microcapsules (38) are arranged on a separate capsule carrier within the pack, in
particular on a coupon (37), wherein the capsules (38) are activatable by the capsule
carrier being partially or completely pulled out of the pack.
5. The pack as claimed in claim 4 or one of the further claims, characterized in that the capsule carrier, in particular the coupon (37), is configured as a multilayer,
in particular folded blank, wherein microcapsules (38) are placed on the legs (40,
41), formed by folding, of the coupon (37) such that the microcapsules (38) are destructible
as a result of the coupon (37) being pulled out of the pack and unfolding brought
about thereby, wherein preferably at least three layers or legs (40) of the coupon
(37) are arranged in a region between the collar front wall (25) and cigarette block
(31) and a grip element (39) is exposed as a continuation of one leg (40), in particular
in the region of a recess (29) in the collar front wall (25), and preferably a different
leg - end leg (41) - is connected releasably to the collar front wall (25).
6. The pack as claimed in claim 5 or one of the further claims, characterized in that microcapsules (38) are arranged only between adjacent legs (40, 41) of the coupon
(37), and the folded coupon (37) is located in the pack with the legs (40, 41) having
the microcapsules (38) in the region of the collar (12) or of the collar front wall
(25), below the recess (29).
7. The pack as claimed in claim 1 or one of the further claims, characterized in that microcapsules (38) are arranged on an inner side, facing the cigarette block (31),
of the collar front wall (25) and/or of the collar side tabs (26), in particular as
an area or layer of microcapsules (38) in the region of the flap (35) of the inner
wrapper (30), such that the microcapsules are destructible when the flap (35) is pulled
out.
8. The pack as claimed in claim 1 or one of the further claims, characterized in that microcapsules (38) are destructible when the lid (11) is opened (for the first time)
on account of being arranged on an outer capsule carrier, in particular by being arranged
on a label (47) arranged on the outer side of the pack, preferably in the region of
a linear articulation (23) between the box part (10) and lid (11), wherein the label
(47), connected to the box rear wall (14) on one side and to the lid rear wall (19)
on the other side, has an aroma strip (49) having microcapsules (38) in the region
of the linear articulation (23), said microcapsules (38) being destructible during
the opening movement of the lid (11) by being lifted off the pack walls (14, 19) and/or
by the capsule carrier being bent.
1. Emballage pour des produits de tabac, en particulier paquet de cigarettes, en au moins
un coupon d'emballage, en particulier en carton mince, en papier ou en matériau multicouche,
dans lequel des microcapsules (38), des microsphères ou d'autres porteurs de substances
actives, comme des substances odorantes ou des aromates, sont déposées dans ou sur
le paquet, qui libèrent des substances actives lors de l'ouverture du paquet ou pendant
son utilisation, et dans lequel des zones avec des microcapsules (38) disposées dans
ou sur le paquet peuvent être détruites par pression directe ou indirecte ou par frottement
ou par enlèvement d'un coupon ou d'une partie de coupon du paquet ou par déformation
d'un coupon avec des microcapsules (38) sur le paquet, dans lequel
a) les microcapsules (38) peuvent être détruites par extraction d'une partie de l'enveloppe
intérieure (30) du bloc de cigarettes (31), notamment par l'extraction d'un rabat
(35) lors de l'ouverture du paquet.
b) les microcapsules (38) sont déposées sur un coupon à capsules (45) sous forme de
support séparé, dans lequel le coupon à capsules (45) est le coupon avec une couche
de microcapsules (38) tourné vers le volet (35) extractible hors du paquet ou de la
partie de boîte (10), et dans lequel le coupon à capsules (45) est fixé dans la partie
de boîte (10) par liaison avec le côté intérieur de la paroi avant de rebord (25).
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une paroi de paquet, en particulier une paroi avant de boîte (13) d'un paquet du type
de boîte à rabat, présente une ouverture (36), qui libère une paroi de paquet intérieure,
en particulier une paroi avant de rebord (25), dans lequel des zones composées de
microcapsules ou d'autres porteurs de substances actives destructibles (à la main)
sont disposées dans la région de l'ouverture (36) sur la paroi intérieure, en particulier
sur la paroi avant de rebord (25).
3. Emballage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des microcapsules (38) avec des substances actives sont disposées entre au moins
deux parois de paquet libérées lorsque le paquet est ouvert, en particulier entre
la paroi avant de couvercle (18) et des pattes intérieures de couvercle (24), dans
lequel les microcapsules peuvent être détruites par pression (manuelle) sur les parois
de paquet.
4. Emballage selon la revendication 1 ou l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que des microcapsules (38) sont disposées sur un support de capsules séparé à l'intérieur
du paquet, en particulier sur un coupon (37), dans lequel les capsules (38) peuvent
être activées par extraction partielle ou totale du support de capsules hors du paquet.
5. Emballage selon la revendication 4 ou l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que le support de capsules, en particulier le coupon (37), est réalisé sous forme de
coupon multicouche, en particulier plié, dans lequel des microcapsules (38) sont déposées
sur les branches (40, 41) du coupon (37) formées par le pliage, de telle manière que
les microcapsules (38) puissent être détruites par extraction du coupon (37) hors
du paquet et du dépliage qui en résulte, dans lequel de préférence au moins trois
couches ou branches (40) du coupon (37) sont disposées dans une région comprise entre
la paroi avant de rebord (25) et le bloc de cigarettes (31) et une pièce de saisie
(39) est libre sous forme de prolongement d'une branche (40), en particulier dans
la région d'une découpe (29) de la paroi avant de rebord (25) et de préférence une
autre branche - la branche d'extrémité (41) - est reliée de façon séparable à la paroi
avant de rebord (25).
6. Emballage selon la revendication 5 ou l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que des microcapsules (38) sont disposées exclusivement entre des branches voisines (40,
41) du coupon (37) et le coupon plié (37) se trouve dans le paquet avec les branches
(40, 41) présentant les microcapsules (38) dans la région du rebord (12) ou de la
paroi avant de rebord (25), en dessous de la découpe (29).
7. Emballage selon la revendication 1 ou l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que des microcapsules (38) sont disposées sur un côté intérieur, tourné vers le bloc
de cigarettes (31), de la paroi avant de rebord (25) et/ou des pattes latérales de
rebord (26), en particulier sous la forme d'une surface ou d'une couche de microcapsules
(38) dans la région du volet (35) de l'enveloppe intérieure (30), de telle manière
que les microcapsules puissent être détruites lors de l'extraction du volet (35).
8. Emballage selon la revendication 1 ou l'une quelconque des autres revendications,
caractérisé en ce que des microcapsules (38) peuvent être détruites lors de la (première) ouverture du
couvercle (11) en raison de leur agencement sur un support de capsules extérieur,
en particulier par leur agencement sur une bandelette (47) disposée sur le côté extérieur
du paquet, de préférence dans la région d'une articulation linéaire (23) entre la
partie de boîte (10) et le couvercle (11), dans lequel la bandelette (47) reliée d'une
part à la paroi arrière de boîte (14) et d'autre part à la paroi arrière de couvercle
(19) présente dans la région de l'articulation linéaire (23) une bande aromatisée
(49) avec des microcapsules (38), qui peuvent être détruites lors du mouvement d'ouverture
du couvercle (11) par détachement des parois de paquet (14, 19) et/ou par pliage du
support de capsules.