[0001] Die Erfindung betrifft eine Maschine gemäß den im Oberbegriff des Hauptanspruches
angeführten Merkmalen.
[0002] Eine derartige Maschine ist durch
US 7 516 702 bekannt. Durch diese Maschine kann das Gleis im Rahmen einer kontinuierlichen Vorfahrt
durch Austausch der Schienen und Schwellen komplett erneuert werden.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einer Maschine
der eingangs genannten Art, die auch in Gleisabschnitten mit reduzierten Achslasten
uneingeschränkt einsetzbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Maschine der gattungsgemäßen Art durch
die im Kennzeichen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst.
[0005] Mit einer derartig ausgebildeten Maschine kann bedarfsweise die durch das Raupenfahrwerk
ausgeübte Achslast reduziert werden. Dies ist dadurch möglich, dass über den vorkragenden
Stützrahmen ein Teil des Gewichtes des vorderen Rahmenabschnittes auf das vorgeordnete
Fahrzeug übertragbar ist. Dabei ist von besonderem Vorteil, dass keinerlei Umrüstarbeiten
für die Achslastverteilung erforderlich sind.
[0006] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem Unteranspruch und der Zeichnungsbeschreibung.
[0007] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
näher beschrieben. Es zeigen: Fig.1 und Fig. 2 je eine Seitenansicht einer Maschine
zur Erneuerung eines Gleises in einer Außerbetriebposition bzw. in Arbeitsstellung.
[0008] Eine in den Fig. 1 und 2 dargestellte Maschine 1 weist einen Hauptrahmen 2 auf, der
sich aus einem - bezüglich einer Arbeitsrichtung 3 - vorderen Rahmenabschnitt 4 und
einem mit diesem durch ein Rahmengelenk 5 verbundenen hinteren Rahmenabschnitt 6 zusammensetzt.
Am vorderen Rahmenabschnitt 4 sind Vorrichtungen 7 zur Aufnahme von alten Schwellen
8 bzw. zur Ablage von neuen Schwellen 8 angeordnet.
[0009] Der vordere Rahmenabschnitt 4 weist einen mit einem vorderen Ende 9 über ein vorderes,
querverschiebbares Schienenfahrwerk 10 vorkragenden Stützrahmen 11 auf. Dem Hauptrahmen
2 ist ein einen Fahrzeugrahmen 12 aufweisendes Fahrzeug 13 vorgeordnet, das durch
ein hinteres (und ein vorderes, nicht dargestelltes) Schienenfahrwerk 14 auf einem
Gleis 15 verfahrbar ist.
[0010] Zwischen dem vorderen Ende 9 des vorkragenden Stützrahmens 11 und dem hinteren Schienenfahrwerk
14 des vorgeordneten Fahrzeuges 13 ist eine Abstützeinrichtung 16 vorgesehen, die
mit einem höhenverstellbaren Abstützstempel 17 zur wahlweisen Abstützung des vorderen
Endes 9 auf dem darunter befindlichen Fahrzeugrahmen 12 ausgestattet ist.
[0011] Der hintere Rahmenabschnitt 6 stützt sich an einem hinteren Ende 18 durch ein hinteres
Schienenfahrwerk 19 am Gleis 15 ab. Im Bereich des Rahmengelenkes 5 sind ein mittiges
Schienenfahrwerk 20 sowie ein Spindelantrieb 21 vorgesehen. Dem vorderen Rahmenabschnitt
4 ist - unmittelbar hinter dem vorderen Schienenfahrwerk 10 - ein auf den alten Schwellen
8 verfahrbares, durch einen Antrieb 22 höhenverstellbares Raupenfahrwerk 23 zugeordnet.
[0012] Auf dem Fahrzeugrahmen 12 des vorgeordneten Fahrzeuges 13 ist ein in einer Maschinenquerrichtung
verschiebbar gelagerter Stützschlitten 24 zur Auflage des am vorderen Ende 9 befestigten
Stützstempels 17 vorgesehen.
[0013] Im Folgenden wird nun der Übergang von der in Fig. 1 ersichtlichen Überstell- bzw.
Außerbetriebposition in eine in Fig. 2 ersichtliche Arbeitsstellung beschrieben.
[0014] Als Erstes wird der Abstützstempel 17 unter hydraulischer Beaufschlagung auf den
Stützschlitten 24 abgesenkt und das vordere Schienenfahrwerk 10 von Schienen 25 abgehoben.
Diese werden nach Trennung ausgespreizt, so dass ein Abschnitt von Schwellen 8 freigelegt
wird. Dies ermöglicht nun ein Absenken des Raupenfahrwerkes 23 auf die Schwellen 8.
[0015] Erst nach dieser Doppelabstützung einerseits durch das Raupenfahrwerk 23 und andererseits
durch das Fahrwerk 14 des vorderen Fahrzeuges 13 erfolgt - unter Beaufschlagung des
Spindelantriebes 21 - ein Abheben des mittigen Schienenfahrwerkes 20 vom Gleis 15.
In weiterer Folge wird jede Vorrichtung 7 in eine Arbeitsposition überstellt und die
gesamte Maschine 1 unter kontinuierlicher Vorfahrt in der Arbeitsrichtung 3 verfahren.
[0016] Für die Überstellung der Maschine 1 in die Außerbetriebsposition (Fig. 1) muss vorerst
das mittige Schienenfahrwerk 20 unter entsprechender Betätigung des Spindelantriebes
21 auf das Gleis 15 abgesenkt werden. Erst danach kann der Abstützstempel 17 der Abstützeinrichtung
16 durch Hochfahren vom Fahrzeugrahmen 12 getrennt werden. Schließlich wird nach Hochheben
des Raupenfahrwerkes 23 das benachbarte Schienenfahrwerk 10 auf die Schienen 25 aufgesetzt.
1. Maschine zur Erneuerung eines Gleises mit folgenden Merkmalen:
a) ein Hauptrahmen (2) ist mit Vorrichtungen (7) zur Aufnahme von alten Schwellen
(8) und zur Ablage neuer Schwellen (8) ausgestattet und besteht aus einem - bezüglich
einer Arbeitsrichtung (3) - vorderen Rahmenabschnitt (4) und einem mit diesem durch
ein Rahmengelenk (5) verbundenen hinteren Rahmenabschnitt (6),
b) dem vorderen Rahmenabschnitt (4) ist ein auf Schwellen (8) verfahrbares, durch
einen Antrieb (22) höhenverstellbares Raupenfahrwerk (23) sowie ein benachbartes vorderes
Schienenfahrwerk (10) zugeordnet,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
c) der vordere Rahmenabschnitt (4) weist einen mit einem vorderen Ende (9) über das
vordere Schienenfahrwerk (10) vorkragenden Stützrahmen (11) auf,
d) dem Hauptrahmen (2) ist ein einen Fahrzeugrahmen (12) aufweisendes Fahrzeug (13)
vorgeordnet, das durch ein hinteres und ein vorderes Schienenfahrwerk (14) auf dem Gleis (15) verfahrbar
ist,
e) zwischen dem vorderen Ende (9) des vorkragenden Stützrahmens (11) und dem hinteren
Schienenfahrwerk (14) des vorgeordneten Fahrzeuges (13) ist eine Abstützeinrichtung
(16) vorgesehen, die mit einem höhenverstellbaren Abstützstempel (17) zur wahlweisen
Abstützung des vorderen Endes (9) auf dem darunter befindlichen Fahrzeugrahmen (12)
ausgestattet ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Fahrzeugrahmen (12) des vorgeordneten Fahrzeuges (13) ein in einer Maschinenquerrichtung
verschiebbar gelagerter Stützschlitten (24) zur Auflage des am vorderen Ende (9) befestigten
Abstützstempels (17) vorgesehen ist.
1. A machine for renewing a track, including the following features:
a) a main frame (2) is equipped with devices (7) for picking up old sleepers (8) and
for laying new sleepers (8) and is composed of a front frame section (4) - with regard
to a working direction (3) - and a rear frame section (6) connected to the former
by means of a frame joint (5),
b) associated with the front frame section (4) is a crawler track (23), vertically
adjustable by a drive (22) and mobile on sleepers (8), as well as an adjacent front
on-track undercarriage (10),
characterized by the following features:
c) the front frame section (4) includes a support frame (11) having a front end (9)
projecting beyond the front on-track undercarriage (10),
d) the main frame (2) is preceded by a vehicle (13), having a chassis frame (12),
which is mobile on the track (15) by means of a rear and a front on-track undercarriage
(14),
e) provided between the front end (9) of the projecting support frame (11) and the
rear on-track undercarriage (14) of the preceding vehicle (13) is a support means
(16) which is equipped with a vertically adjustable supporting leg (17) for selectively
supporting the front end (9) on the chassis frame (12) positioned under the same.
2. A machine according to claim 1, characterized in that a support carriage (24), mounted for displacement in a transverse direction of the
machine, is provided on the chassis frame (12) of the preceding vehicle (13) for bearing
the supporting leg (17) fastened to the front end (9).
1. Machine pour le renouvellement d'une voie ferrée avec les caractéristiques suivantes
:
a) un châssis principal (2) est équipé de dispositifs (7) pour la réception d'anciennes
traverses (8) et pour le dépôt de nouvelles traverses (8), et se compose d'une section
de châssis avant (4) par rapport à un sens de travail (3) et d'une section de châssis
arrière (6) reliée à celle-ci par une articulation de châssis (5),
b) un mécanisme de roulement sur chenilles (23) déplaçable sur des traverses (8),
réglable en hauteur par un entraînement (22) ainsi qu'un mécanisme de roulement ferroviaire
avant voisin (10) sont associés à la section de châssis avant (4),
caractérisée par les caractéristiques suivantes :
c) la section de châssis avant (4) présente un cadre de support (11) faisant saillie
avec une extrémité avant (9) au-delà du mécanisme de roulement ferroviaire avant (10),
d) un véhicule (13) présentant un châssis de véhicule (12), qui peut être déplacé
par un mécanisme de roulement ferroviaire arrière et avant (14) sur la voie ferrée
(15), est monté en amont du châssis principal (2),
e) un dispositif d'appui (16), qui est équipé d'un étançon d'appui réglable en hauteur
(17) pour l'appui sélectif de l'extrémité avant (9) sur le châssis de véhicule (12)
se trouvant en dessous de celui-ci, est prévu entre l'extrémité avant (9) du cadre
de support saillant (11) et le mécanisme de roulement ferroviaire arrière (14) du
véhicule (13) disposé en amont.
2. Machine selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un chariot de support (24) logé de manière coulissante dans une direction transversale
de machine est prévu sur le châssis de véhicule (12) du véhicule (13) disposé en amont
pour le support de l'étançon d'appui (17) fixé à l'extrémité avant (9).
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