[0001] Die Erfindung betrifft eine Halterung für einen aufgeblasenen Ballon mit einem sich
auf einer Unterlage abstützenden Fuß und einem Schieber.
[0002] Derartige Halterungen werden zur Ausschmückung von Räumen verwendet, in denen eine
Feier stattfinden soll. In solchen Fällen können die Ballons mit der Halterung verbunden
werden. Dabei befindet sich beispielsweise eine Halterung an einem Stab, an dem der
Ballon mitgeführt werden kann. Bisher war es jedoch nicht möglich, einen Ballon an
einer Halterung so zu befestigen, dass er als ein Tischschmuck dienen kann.
[0003] Aus der
US 4,921,462 ist eine Tisch-Halterung für einen aufgeblasenen Ballon mit einem sich auf einer
Unterlage abstützenden Fuß bekannt. Der Fuß weist ein Loch auf, in das eine Haltestange
für einen Ballon eingesetzt werden kann. Ohne diese aus dem Fuß aufragende Haltestange
kann ein Ballon jedoch nicht am Fuß befestigt werden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Halterung anzugeben, an der
ein Ballon leicht und schnell befestigt werden kann und der mit der Halterung verbundene
Ballon als eine Tischdekoration verwendet werden kann.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Tisch-Halterung für einen aufgeblasenen
Ballon mit einem sich auf einer Unterlage abstützenden Fuß und einem Schieber, der
dadurch gekennzeichnet ist, dass sich durch den Fuß mindestens ein Schlitz ersteckt,
der derart ausgeführt ist, dass der Schieber mit einem darum geschlungenen Hals eines
Ballons in den Schlitz fest einklemmbar ist.
[0006] Eine solche Halterung hat gegenüber allen bisherigen Versuchen, mit Hilfe von Ballons
eine Raumausschmückung vorzunehmen, die entscheidenden Vorteile, dass der Ballon in
der Halterung fest geführt wird. Eine Verschiebung oder sogar ein Umkippen der mit
dem Ballon versehenen Halterung wird vermieden.
[0007] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist eine Vertiefung als mindestens eine
von Stegen umgebene Fläche im Bereich der Oberfläche ausgebildet, und der Schlitz
erstreckt sich durch zwei einander gegenüberliegende Stege bis in die Fläche, in die
er mindestens bis zu einer Tiefe hineinragt, in der ein vom Hals umschlungener Schieber
klemmend beaufschlagt ist.
[0008] Eine solche Halterung trägt insbesondere der Gestaltung Rechnung, die üblicherweise
bei Folien-Ballons anzutreffen ist. Diese Form des Halses lässt sich besonders günstig
um einen in den Schlitz einzuführenden Schieber wickeln, sodass eine feste Klemmung
des von dem Hals umwickelten Schiebers in dem Schlitz entsteht.
[0009] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Schlitz
eine einen mehrfach in Falten gelegten Hals klemmend beaufschlagende Breite auf. Auf
diese Weise ist es möglich, durch eine entsprechende Gestaltung des Schlitzes unterschiedliche
Werkstoffdicken eines Folienballons Rechnung zu tragen.
[0010] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden ausführlichen
Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise veranschaulicht sind.
[0011] In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1:
- eine Draufsicht auf eine Halterung mit einem durch seine Oberbegrenzung in waagerechter
Richtung verlaufenden Schlitz,
- Figur 2:
- eine Seitenansicht einer Halterung gemäß Figur 1,
- Figur 3:
- einen Längsschnitt durch eine Halterung entsprechend der Schnittlinie IX-IX in Figur
1,
- Figur 4:
- einen Längsschnitt gemäß der Schnittlinie X-X in Fig. 5 durch eine Halterung mit einem
in den waagerecht verlaufenden Schlitz eingesetzten Ballon,
- Figur 5:
- einen Längsschnitt durch eine Halterung mit einem unteren Teil eines Ballons gemäß
der Schnittlinie XI-XI in Figur 4,
- Figur 6:
- einen Längsschnitt durch eine Halterung für Latex-Ballons, die in einem waagerecht
verlaufenden Schlitz gehaltert sind,
- Figur 7:
- einen Längsschnitt durch eine Halterung für einen Latex- Ballon mit einem waagerecht
verlaufenden Schlitz und
- Figur 8:
- einen Längsschnitt durch eine Halterung für einen Latex- Ballon mit einem waagerecht
verlaufenden Schlitz, der in einer Aufnahmerille mündet.
[0012] Folienmaterial
63 eines Folien-Ballons
61 ist gegenüber dem Latex-Material des Latex-Ballons
60 vergleichsweise steif und kann nicht in eine Vielzahl von Falten gelegt und durch
einen Schlitz gezogen werden, wie beispielsweise das Latex-Material. Aus diesem Grunde
scheiden zur Befestigung von Folien-Ballons
61 Gestaltungen des Schlitzes
6 aus, durch die das den Ballon
8, 61 bildende Material in enge Falten gelegt hindurchgezogen werden kann. Vielmehr bildet
das Folienmaterial
63 einen steifen Hals
64 aus, der zwei luftdicht miteinander verbundenen Folienschichten enthält, die den
aufgeblasenen Ballon
61 gegen einen Druckverlust abdichten. Der auf diese Weise entstehende steife Hals
64 kann allenfalls um einen festen Gegenstand, beispielsweise den Schieber
54 geschlungen werden.
[0013] Dieser Schieber
54 besitzt gemeinsam mit dem ihn umschlingenden Hals
64 eine Dicke, die innerhalb des Schlitzes
59 fest eingepresst ist. Zu diesem Zwecke besitzt der Schlitz
59 eine Breite
56, in der der Schieber
54 mit dem ihn umgebenden steifen Hals
64 einen festen Halt besitzt. Dabei kann sich der Folienballon
61 mit seinem unteren Teil
65 auf einer Fläche
57 abstützen, die von Stegen
50, 51, 52, 53 umgeben ist und die zur Führung des unteren Teils
65 dienen. Diese mit den Stegen
50, 51, 52, 53 umgebene Fläche
57 ist in die dem Folien-Ballon
61 zugewandte Oberfläche
9 des Fußes
2 eingearbeitet.
[0014] Dabei besitzt der Schlitz
59 eine dem Folienballon
61 abgewandte Tiefe
58, in die der Schieber
54 mit seiner gesamten Länge hineingedrückt werden kann. Um entsprechende Kräfte auf
den Schieber
54 ausüben zu können, ist dieser auf seinen beiden einander gegenüberliegenden Seiten
67, 68 mit jeweils einem über die Begrenzung
4 der Halterung
1 hinausragenden Ende
69 versehen. Auf diese einander gegenüberliegenden Enden
69 kann die notwendige Kraft auf den Schieber
54 ausgeübt werden, um diesen mit dem umwickelten Folienmaterial
63 in den Schlitz
59 hineindrücken zu können. Zum Bewegen des Schiebers
54 sind in zwei einander gegenüberliegenden Stegen
50, 52 Durchlässe
70, 71 vorgesehen, die ein Verschieben der Enden
69 in Richtung auf den Schlitz
59 zulassen.
[0015] Im Regelfall wird bei der Verwendung von Folien-Ballons
61 auf diese Weise ein fester Sitz des Halses
64 innerhalb des Schlitzes
59 erreicht. Dabei stützt sich der Folien-Ballon
61 mit seinem unteren Teil
65 einerseits auf der Fläche
57 und andererseits an den Stegen
50, 51, 52, 53 ab. Es ist jedoch auch möglich, in einem solchen Schlitz
59 einen Latex-Ballon 60 zu befestigen. Zu diesem Zwecke wird ein entsprechend breit
gewählter Schieber
72 mit einem Hals
18 des Latex- Ballons
60 umschlungen. Dabei wird dafür Sorge getragen, dass die den Hals
18 abschließende Verknotung
17 nach Umschlingung des Schiebers
72 in die von den Stegen
50, 51, 52, 53 umschlossene Vertiefung
13 hineinragt und gegebenenfalls auf der Fläche
57 aufliegt. Durch diese Umschlingung wird der Latex-Ballon
60 sicher mit seinem unteren Teil
3 zwischen den Stegen
50, 51, 52, 53 geführt.
[0016] Es ist jedoch auch möglich, einen Latex-Ballon
60 mit seinem unteren Tell
15 in eine Halterung
1 zu befestigen, die einen in horizontaler Richtung verlaufenden Schlitz
73 und eine von Stegen
50, 51, 52, 53 umgebende Fläche
57 aufweist. Dieser Schlitz
73 besitzt an seinem dem Latex-Balton
60 abgewandten unteren Ende
74 einen sich durch die Halterung
1 erstreckenden Aufnahmekanal
75, der groß genug ausgebildet ist, um eine Verknotung
17 des Halses
18 aufzunehmen. Diese Verknotung
17 verhindert, dass der Hals
18 aus dem horizontalen Schlitz
73 herausrutscht. Durch die Führung des Latex-Ballons
16 im Bereich der Stege
50, 51, 52, 53 und die Fixierung der Verknotung
17 innerhalb des Aufnahmekanals
75 erhält der Latex-Ballon
60 einen festen Sitz innerhalb der Halterung
1.
[0017] Einen ähnlich festen Sitz erhält der Latex-Ballon
60 auch in einem horizontal verlaufenden Schlitz
73, der mit seinem unteren Ende
74 in einer tunnelförmigen Ausnehmung
76 endet, die sich parallel zum Schlitz
73 bis zu der Stelle erstreckt, durch die der Hals
18 des Latex-Ballons
60 aus dem unteren Ende
74 des Schlitzes
73 herausragt. An dieser Stelle ist der Hals mit einer Verknotung
17 verschlossen, die verhindert, dass der Latex-Ballon
60 sich aus der Halterung 1 lösen kann.
[0018] Auf diese Weise erweist sich, dass eine Halterung
1 mit einem horizontal oder schräg verlaufenden Schlitz
6, 59, 73 sowohl für Latex-Ballons
60 als auch für Folien-Ballons
61 eingesetzt werden kann. Unterschiede bestehen allenfalls hinsichtlich der Breite
56 des Schlitzes
6, 59, 73. Dieser muss entweder so breit sein, dass eine Befestigung des Ballons 3 mit Hilfe
eines Schiebers
54 möglich ist oder ganz schmal bemessen sein, falls er den Hals
18 eines Latex-Ballons
60 aufnehmen muss.
1. Tisch-Halterung (1) für einen aufgeblasenen Ballon (60, 61) mit einem sich auf einer
Unterlage abstützenden Fuß und einem Schieber (54), dadurch gekennzeichnet, dass sich durch den Fuß mindestens ein Schlitz (6, 59) erstreckt, der derart ausgeführt
ist, dass der Schieber (54) mit einem darum geschlungenen Hals (64) eines Ballons
(61) in den Schlitz (6, 59) fest einklemmbar ist.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballon (61) ein Folienballon ist, wobei der Hals (61) zwei luftdicht miteinander
verbundene Folienschichten enthält, die den aufgeblasenen Ballon (61) gegen einen
Druckverlust abdichten.
3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (59) derart angeordnet ist, dass der Ballon (61) sich mit seinem unteren
Teil (65) auf einer Fläche (57) abstützt, die von Stegen (50, 51, 52, 53) umgeben
ist, die zur Führung des unteren Teils (65) dienen.
4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitz (5) eine dem Ballon (61) abgewandte Tiefe (58) besitzt, in die der Schieber
mit seiner gesamten Länge hineingedrückt werden kann, wobei der Schieber (54) auf
seinen beiden einander gegenüberliegenden Seiten (67, 68) mit jeweils über die Begrenzung
(4) des Fußes hinausragenden Enden (69) versehen ist.
5. Halterung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bewegen des Schiebers (54) in den zwei einander gegenüberliegenden Stegen (50,
52) Durchlässe (70, 71) vorgesehen sind, die ein Verschieben der Enden (69) in Richtung
auf den Schlitz (59) zulassen.
6. Halterung nach einem der Ansprüche 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballon ein Latex-Ballon (60) ist, und der Schieber (54) mit einem Hals (18) des
Latex-Ballons (6) umschlungen wird, derart, dass eine den Hals (18) abschließende
Verknotung (17) nach umschließen des Schiebers in eine von Stegen (50, 51, 52, 53)
der Halterung (1) umschlossene Vertiefung (13) hineinragt.
7. Halterung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (13) als mindestens eine von Stegen (50, 51,52, 53) umgebene Fläche
(57) im Bereich einer Oberfläche (9) ausgebildet ist und der Schlitz (6) sich durch
zwei einander gegenüberliegende Stege (50, 52) bis in die Fläche (57) erstreckt, in
die er mindestens bis zu einer Tiefe (58) hineinragt, in der der vom Hals (18) umschlungene
Schieber (54) klemmend beaufschlagt ist.
1. A table holder (1) for an inflated balloon (60, 61) comprising a foot supported on
a surface and a slider (54), characterized in that at least one slit (6, 59) extends through the foot, wherein the slit is carried out
in a way that the slider (54) together with the neck (64) of a balloon (61) wound
around the slider may be locked tightly in the slit.
2. A holder according to claim 1, characterised in that the balloon (61) is a foil balloon, wherein the neck (61) comprises two foil layers
that are joined together so that the inflated balloon (61) is sealed against pressure
loss.
3. A holder according to claim 1 or 2, characterised in that the slit (59) is arranged in a way that the balloon (61) is supported with its lower
section (65) by a surface (57) which is surrounded by bars (50, 51, 52, 53) that guide
the lower section (65) of the balloon.
4. A holder according to one of claims 1 to 3, characterised in that the slit (5) shows a depths (58) opposite of the balloon (61) in which the slider
may be pressed with its entire lengths, wherein the slider (54) comprises on both
sides (67, 68) opposite to each other ends (69) that extend beyond the external boundary
(4) of the holder.
5. A holder according to claim 4, characterised in that two bars (50, 52) opposite to each other show passages (70, 71) which allow for the
movement of the ends (69) in the direction of the slit (59).
6. A holder according to one of claims 1 and 3 to 5, characterised in that the balloon is a latex balloon (60) and the neck (18) of the latex balloon (6) is
wound around the slider (54) such that a knot (17) closing the Neck (18) extends after
enclosing the slider into a recess (13) surrounded by bars (50, 51, 52, 53) of the
holder(1).
7. A holder according to claim 6, characterised in that the recess (13) is at least a surface area (57) surrounded by bars (50, 51, 52, 53)
in the area of a surface (9), and the slit (6) extends through two opposite bars (50,
52) into the surface (57) in which it extends at least up to a depth (58) in which
the slider (54) with the wound up neck (18) is clamped.
1. Support de table (1) pour un ballon gonflé (60, 61) comprenant un pied s'appuyant
sur une surface et une glissière (54), caractérisé en ce qu'au moins une fente (6, 59) s'étend à travers le pied qui est adaptée à ce que la glissière
(54) avec le cou (64) d'un ballon (61) roulé autour peut être coincée fermement dans
la fente (6, 59).
2. Support selon la revendication 1, caractérisé en ce que le ballon (61) est un ballon en feuille dont le cou (61) comporte deux couches de
feuille liées l'une à l'autre qui rendent le ballon gonflé (61) étanche contre des
pertes de pression.
3. Support selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la fente (59) est agencée à ce que le ballon (61) s'appuie avec sa partie basse (65)
sur une surface (57) qui est entourée d'arêtes (50, 51, 52, 53) qui guident la partie
basse (65).
4. Support selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la fente (5) présente une profondeur (58) sur le côté opposé du ballon (61) dans
laquelle la glissière peut être poussée sur toute sa longueur, la glissière présentant
sur ses deux côtés opposées (67, 68) des extrémités dépassant les limites (4) du pied.
5. Support selon la revendication 4, caractérisé en ce, que deux arêtes opposées (50, 52) présentent des passages (70, 71) pour pouvoir déplacer
la glissière, les passages permettant le déplacement des extrémités (69) dans la direction
de la fente (59).
6. Support selon l'une des revendications 1 et 3 à 5, caractérisé en ce que le ballon est un ballon en latex (60) et le cou du ballon en latex (6) est enroulé
autour de la glissière (54) tel qu'un nouement fermant le cou (18) enserrant la glissière
se projette dans une cavité (13) entourée par les arêtes (50, 51, 52, 53) du support.
7. Support selon la revendication 6, caractérisé en ce que la cavité (13) se présente au moins sous forme d'une surface (57) entourée d'arêtes
(50, 51, 52, 53) dans la région d'une surface (9) et que la fente (6) s'étend à travers
de deux arêtes (50, 52) opposées jusqu'à la surface (57) et avance dans la surface
jusqu'à au moins une profondeur (58) dans laquelle la glissière sur laquelle le cou
(18) est enroulé est coincée.