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EP 2 745 995 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.11.2016 Patentblatt 2016/46 |
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Anmeldetag: 12.10.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Klappfach-Einheit
Fold-out compartment unit
Unité à compartiment rabattable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.12.2012 DE 102012025121
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.2014 Patentblatt 2014/26 |
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Patentinhaber: Bedrunka & Hirth Gerätebau GmbH |
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78199 Bräunlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Lassak, Siegfried
78199 Bräunlingen (DE)
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Vertreter: Börjes-Pestalozza, Henrich et al |
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Maucher Jenkins
Patent- und Rechtsanwälte
Urachstraße 23 79102 Freiburg im Breisgau 79102 Freiburg im Breisgau (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A1- 2003 105 554 US-A1- 2009 224 638 US-A1- 2012 248 134
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US-A1- 2009 204 254 US-A1- 2012 004 772
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Klappfach-Einheit mit einem Behälter, in dem eine Mehrzahl
von Klappen verschwenkbar gelagert sind, die zwischen benachbarten Klappen jeweils
ein Klappfach umgrenzen und die jeweils zumindest einen Schließhaken aufweisen, der
in einer Offenstellung der Klappfach-Einheit in eine ihn zugeordnete Hakenöffnung
einer Schließleiste einschwenkbar ist, die am Behälter zwischen der Offenstellung
und einer Schließstellung der Klappfach-Einheit verschieblich geführt ist, in welcher
Schließstellung die die Hakenöffnungen begrenzenden Randbereiche der Schließleiste
die in ihrer Hakenöffnung befindlichen Schließhaken hintergreifen.
[0002] Man hat bereits verschiedene Bevorratungssysteme geschaffen, um beispielsweise Werkzeuge
oder andere Artikel einzeln abgeben zu können. So kennt man bereits Spiralfördersysteme,
bei denen die in einem Werkzeugschrank bevorrateten Artikel mit einer wendelförmigen
Förderspirale auf Anforderung der Reihe nach vorgeschoben werden, bis sie einzeln
in einen gepolsterten Ausgabeschacht fallen. Dabei ist die optimale Größe der Förderspirale
auf die Größe der darauf zu lagernden Waren abzustimmen. In den vorbekannten Spiralfördersystemen
können nur solche Artikel gelagert werden, die den Fall in den Ausgabeschacht garantiert
unbeschadet überstehen. Des Weiteren sind auf einer Förderspirale sinnvollerweise
nur dieselben Waren zu lagern.
[0003] Aus der
US 2009/224638 A1 kennt man bereits eine Klappfach-Einheit der eingangs erwähnten Art, die einen Behälter
hat, in dem eine Mehrzahl von Klappen verschwenkbar gelagert sind, wobei durch benachbarte
Klappen jeweils ein Klappfach abgegrenzt ist. An jeder der Klappen ist ein Schließhaken
vorgesehen, der in einer Offenstellung der Klappfach-Einheit in eine ihm zugeordnete
Hakenöffnung einer Schließleiste einsetzbar ist. Diese Schließleiste, die am Behälter
verschieblich geführt ist, weist eine den Schließhaken der Klappen entsprechende Anzahl
von Hakenöffnungen auf. Mittels eines Schiebeantriebes lässt sich die Schließleiste
aus der Schließstellung heraus in eine der Anzahl der Klappen entsprechende Anzahl
von Offenpositionen bewegen, wobei in jeder Offenposition jeweils nur der Schließhaken
einer der Klappen aus der zugeordneten Hakenöffnung bewegt werden kann. Da mit Hilfe
des Schiebeantriebes die Schließleiste in eine definierte Schiebe- oder Offenposition
bewegt werden kann, in der sich nur eine bestimmte Klappe des Behälters öffnen lässt,
und da der Anwender in der ausgewählten Schiebeposition nur Zugriff auf das eine Klappenfach
hat, lassen sich Fehlzugriffe und beispielsweise die fehlerhafte Verabreichung nicht-ausgewählter
Medikamente vermeiden. In der festgelegten Offen- oder Schiebeposition der Schließleiste
ist dem Anwender aber nur der Zugriff auf das jeweils ausgewählte Klappfach möglich.
[0004] Eine Klappfach-Einheit, bei der sich die in einem Behälter vorgesehenen Klappfächer
ebenfalls nur einzeln öffnen lassen, um eine Fehlverabreichung nicht-ausgewählter
Medikamente zu verhindern, ist auch aus der
US 2012/004772 A1 bekannt.
[0005] Aus der
US 2009/204254 A1 ist bereits eine Klappfach-Einheit vorbekannt, die zumindest eine Schublade aufweist.
Diese Schublade ist mit einer Mehrzahl von kleineren Behältern gefüllt, die jeweils
für sich in die Schublade einsetzbar und aus der Schublade entnehmbar sind. An jeder
dieser kleineren Behälter ist eine Klappe verschwenkbar gehalten, die zum Verschließen
des Behälterinnenraums des zugeordneten Behälters dient. An dem der Klappe eines jeden
Behälters abgewandten Behälterboden ist ein Schließhaken vorgesehen, der eine zugeordnete
Hakenöffnung im Boden der Schublade durchsetzt. In den Fig. 11(a) bis 11(c) der
US 2009/204254 sind verschiedene Alternativen dargestellt, wie einer der in die Schublade eingesetzten
kleineren Behälter dort fixiert werden kann. Bei dem in Fig. 11(a) gezeigten Ausführungsbeispiel
ist der Behälter nur durch sein Eigengewicht gehalten. In Fig. 11(c) ist am Boden
der Schublade ein vorgespanntes Rastelement vorgesehen, das in den Schließhaken eingreift
und beim Entfernen des Behälters aus der Schublade einen gewissen Widerstand erzeugen
soll. Demgegenüber ist bei dem in Fig. 11(b) gezeigten Ausführungsbeispiel ein Schließriegel
vorgesehen, mit dem der Schließhaken des Behälters am Boden der Schublade verriegelt
werden kann. Bei dem in Fig. 18 der
US 2009/204254 A1 gezeigten Ausführungsbeispiel ist den Schließhaken mehrerer, in einer Reihe angeordneter
Behälter ein gemeinsamer leistenförmiger Schließriegel zugeordnet, wobei mehrere dieser,
am Boden der Schublade vorgesehenen Schließriegel mit Hilfe eines gemeinsamen Antriebsmotors
entweder in eine Offenposition oder in eine Schließposition bewegbar sind. Somit können
bei der vorbekannten Klappfach-Einheit die an dem Boden einer Schublade vorgesehenen
leistenförmigen Schließriegel gemeinsam mittels eines Antriebsmotors entweder in ihrer
Schließstellung oder in ihrer Offenstellung bewegt werden, so dass entweder alle kleinen
Behälter in der Schublade verriegelt oder übereinstimmend aus der Schublade entnehmbar
sind. Dabei ist das Verriegeln der Behälter in der Schublade völlig unabhängig davon,
ob sich die Klappen dieser Behälter nun öffnen oder schließen lassen.
[0006] Es besteht daher die: Aufgabe, ein als Klappfach-Einheit ausgestaltetes sowie konstruktiv
einfaches und funktionssicheres Bevorratungssystem zu schaffen, in dem die verschiedensten
und gegebenenfalls auch bruchempfindlichen Artikel zur Einzelausgabe bereitgestellt
werden können.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei der Klappfach-Einheit der
eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass beim Aufschwenken einer der Klappen
ihr Schließhaken einen die Hakenöffnung begrenzenden Randbereich der Schließleiste
so berührt oder beaufschlagt, dass die Schließleiste von der Offenstellung in die
Schließstellung der Klappfach-Einheit verschoben wird.
[0008] Die erfindungsgemäße Klappfach-Einheit hat einen Behälter, in dem eine Mehrzahl von
Klappen verschwenkbar gelagert sind. Die Klappen sind so geformt und angeordnet, dass
zwischen benachbarten Klappen jeweils ein Klappfach umgrenzt wird, in welchem Klappfach
die gelagerte Ware einzeln bereitgestellt werden kann. Jede Klappe trägt jeweils zumindest
einen Schießhaken, der in einer Offenstellung der Klappfach-Einheit in eine ihm zugeordnete
Hakenöffnung einer Schließleiste einschwenkbar ist. Die Schließleiste, die für jeden
Schließhaken jeweils eine Hakenöffnung aufweist, ist am Behälter derart in Längsrichtung
verschieblich geführt, dass beim Aufschwenken einer Klappe ihr Schließhaken einen
die Hakenöffnung begrenzenden Randbereich der Schließleiste so berührt oder beaufschlagt,
dass die Schließleiste von der Offenstellung in eine Schließstellung verschoben wird,
in welcher Schließstellung die die Hakenöffnungen begrenzenden Randbereiche der Schließleiste
die in ihrer Hakenöffnung befindlichen Schließhaken hintergreifen. Der Anwender wählt
sich also das Klappfach aus, in dem das von ihm benötigte Produkt bevorratet wird.
Beim Aufschwenken der Klappe und Öffnen des betreffenden Klappfaches wird der Schließhaken
dieser Klappe aus der Hakenöffnung bewegt. Dabei berührt der Schließhaken der Klappe.
die Schließleiste derart, dass die Schließleiste von der Offenstellung in die Schließstellung
verschoben wird. Mittels der in der Schließstellung befindlichen Schließleiste werden
alle übrigen Klappfächer der Klappfach-Einheit verschlossen, so dass eine Einzelausgabe
und damit die Entnahme nur eines Produktes sichergestellt ist.
[0009] Um die erfindungsgemäße Klappfach-Einheit vor dem nächsten Entnahmevorgang zur Entnahme
vorbereiten zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Klappfach-Einheit einen Stellantrieb
hat, mittels dem die Schließleiste von ihrer Schließstellung in ihre Offenstellung
verschiebbar ist. Dieser Stellantrieb ist vorzugsweise als elektrischer Stellantrieb
ausgebildet und ansteuerbar.
[0010] Um eine unberechtigte oder auch nur irrtümliche Entnahme aus der erfindungsgemäßen
Klappfach-Einheit zu verhindern, ist es vorteilhaft, wenn die Schließleiste eine Riegelöffnung
hat und wenn ein Sperrriegelantrieb mit einem Sperrriegel vorgesehen ist, welcher
Sperrriegel beispielsweise motorisch oder auch elektromagnetisch zwischen einer Entriegelungsstellung
und einer Verriegelungsstellung bewegbar ist, in welcher Verriegelungsstellung der
Sperrriegel in die Riegelöffnung vorsteht und die Schließleiste in der Schließstellung
sichert.
[0011] Um die Schließleiste am Behälter in Längsrichtung verschieblich führen zu können,
ist es vorteilhaft, wenn der Behälter eine vorzugsweise nach unten hin einseitig offene
Führungsschiene trägt, in der die Schließleiste verschieblich geführt ist. Dabei sieht
eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Führungsschiene
an dem die Behälteröffnung umgrenzenden Behälterrandbereich einstückig angeformt ist.
Ist der Behälter aus einem verformbaren Material und insbesondere aus Metallblech
hergestellt, kann die Führungsschiene an dem die Behälteröffnung umgrenzenden Behälterrandbereich
durch entsprechende Umformungen ausgebildet sein.
[0012] Um die nach Öffnen eines Klappfaches in ihrer Hakenöffnung verbliebenen Klappfächer
fest verschließen zu können, ist es zweckmäßig, wenn an jeder Klappe zumindest ein
Sicherungsvorsprung vorsteht, der in der Schließstellung in eine Sicherungsöffnung
an der benachbarten Klappe eingreift und diese benachbarte Klappe in der Schließstellung
sichert.
[0013] Um zwischen den benachbarten Klappen jeweils ein Klappfach umgrenzen zu können, die
Platz für die zu bevorratende Ware bietet, ist es vorteilhaft, wenn jede Klappe eine
im Behälter verschwenkbar gehaltene Klappenwand hat, die vorzugsweise über eine Umbiegung
mit einem Klappendeckel verbunden ist. Der insbesondere über eine Umbiegung mit der
Klappenwand einstückig verbundene Klappendeckel hält die Klappwand derart auf Abstand
von der benachbarten Klappe, dass zwischen den benachbarten Klappen ein ausreichend
voluminöses Klappfach gebildet ist. Während die Klappenwand an ihrem einen Randbereich
mit dem Klappendeckel dieser Klappe verbunden ist, ist die Klappenwand an ihrem dem
Klappendeckel abgewandten Randbereich im Behälter schwenkbar gelagert.
[0014] Um eine Vielzahl von Waren in mehreren Klappfach-Einheiten lagern zu können, ist
es vorteilhaft, wenn die Klappfach-Einheit als ein, in eine Schublade einsetzbarer
Klappfach-Einsatz ausgebildet ist. Durch Aufschieben einer der in einem Lagerschrank
verschieblich angeordneten Schubladen kann die zumindest eine, in dieser Schublade
befindliche Klappfach-Einheit freigelegt werden, um anschließend eines der in dieser
Klappfach-Einheit bevorrateten Produkte auswählen und entnehmen zu können.
[0015] Um ein beispielsweise auch elektronisch gesteuertes System zu schaffen, bei dem die
Entnahme eines Produktes registriert und dem Anwender das tatsächlich benötigte Produkt
zur Entnahme bereitgestellt wird, sieht eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung
vor, dass an dem Klappfach-Einsatz elektrische Kontakte vorgesehen sind, die in einer
Schließstellung der Schublade mit Gegenkontakten kontaktieren und sich durch eine
Öffenbewegung der Schublade von den Gegenkontakten lösen, und dass zumindest eine
Teilmenge der elektrischen Kontakte mit dem Sperrriegelantrieb und/oder mit dem
[0016] Stellantrieb in elektrischer Steuerverbindung stehen.
[0017] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung in Verbindung mit
den Ansprüchen sowie der Zeichnung. Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten
Ausführungsbeispieles noch näher beschrieben.
[0018] Es zeigt:
- Fig. 1
- einen, in einer perspektivischen Ansicht dargestellten Klappfach-Einsatz unmittelbar
vor dem Einsetzen in eine Schublade eines hier nicht weiter gezeigten Lagerschrankes,
- Fig. 2
- die Klappfach-Einheit aus Figur 1 in einer perspektivischen Seitenansicht, wobei die
durch benachbarte Klappen umgrenzten Klappfächer zu erkennen sind und wobei durch
Aufschwenken einer entsprechenden Klappe eines dieser Klappfächer geöffnet ist,
- Fig. 3
- die Klappfach-Einheit aus Figur 1 und 2 in einer perspektivischen Draufsicht auf die
durch benachbarte Klappen umgrenzten Klappfächer, wobei auch hier eine der Klappen
bereits aufgeschwenkt ist,
- Fig. 4
- die Klappfach-Einheit aus Figur 1 bis 3 in einer Seitenansicht, wobei auch hier eine
der Klappen aufgeschwenkt ist,
- Fig. 5
- die Klappfach-Einheit aus Figur 1 bis 4 in einer perspektivischen Unteransicht, wobei
eine Schließleiste zu erkennen ist, welche die Klappen in ihrer Schließstellung sichert,
- Fig. 6
- die Klappfach-Einheit aus Figur 1 bis 5 in einer perspektivischen Detail-Unteransicht
mit Blick auf einen elektrischen Stellantrieb, der zum Verschieben der Schließleiste
in eine Offenstellung dient, wobei auch hier eine der Klappen geöffnet ist,
- Fig. 7
- die Klappfach-Einheit aus Figur 1 bis 6 in einer perspektivischen Seitenansicht, wobei
die Klappen sich in ihrer Schließstellung befinden, und
- Fig. 8
- die Klappfach-Einheit aus Figur 1 bis 7 in einer perspektivischen Rückansicht, wobei
an der Rückseite der Klappfach-Einheit elektrische Kontakte vorgesehen sind, die mit
hier nicht weiter gezeigten Gegenkontakten kontaktiert werden können.
[0019] In den Figuren 1 bis 8 ist eine Klappfach-Einheit 1 dargestellt, die zum Bevorraten
von Waren dient, welche aus der Klappfach-Einheit 1 nur einzeln entnommen werden sollen.
In Figur 1 ist angedeutet, dass die Klappfach-Einheit 1 hier als ein Klappfach-Einsatz
ausgebildet ist, der in eine Schublade 2 eingesetzt werden kann, die in einem hier
nicht weiter gezeigten Lagerschrank verschieblich geführt ist.
[0020] Die Klappfach-Einheit 1 weist einen nach oben hin offenen Behälter 3 auf, in dem
eine Mehrzahl von Klappen 4 verschwenkbar gelagert sind. Die Klappen 4 sind so geformt
und angeordnet, dass zwischen den benachbarten Klappen 4 jeweils ein Klappfach 5 umgrenzt
wird, in welchen Klappfächern 5 die gelagerten Waren einzeln bereitgestellt werden
können. Jede Klappe 4 trägt jeweils zumindest einen, hier etwa L-förmig ausgestalteten
Schließhaken 6, der in einer Offenstellung der Klappfach-Einheit 1 in eine ihm zugeordnete
Hakenöffnung 7 einer Schließleiste 8 einschwenkbar ist. Die Schließleiste 8, die für
jeden Schließhaken 6 jeweils eine Hakenöffnung 7 aufweist, ist am Behälter 3 derart
in Längsrichtung verschieblich geführt, dass beim Aufschwenken einer Klappe 4 ihr
Schließhaken 6 einen die Hakenöffnung 7 begrenzenden Randbereich der Schließleiste
so berührt oder beaufschlagt, dass die Schließleiste von der Offenstellung in eine
Schließstellung 8 verschoben wird, in welcher Schließstellung die die Hakenöffnungen
7 begrenzenden Randbereiche der Schließleiste 8 die in ihrer Hakenöffnung 7 befindlichen
Schließhaken 6 hintergreifen. Beim Aufschwenken einer Klappe 4 berührt der Schließhaken
6 den seine Hakenöffnung 7 begrenzenden Randbereich der Schließleiste 8 mit der der
Hakenspitze 9 des Schließhakens 6 abgewandten Rückseite.
[0021] Der Anwender wählt sich zunächst das Klappfach 5 aus, in dem das von ihm benötigte
Produkt bevorratet wird. Beim Aufschwenken der Klappe 4 und Öffnen des betreffenden
Klappfaches 5 wird der Schließhaken 6 der Klappe 4 aus der Hakenöffnung 7 bewegt.
Dabei berührt der Schließhaken 6 der Klappe 4 die Schließleiste 8 derart, dass die
Schließleiste 8 von der Offenstellung in eine Schließstellung verschoben wird, in
welcher Schließstellung die die Hakenöffnungen 7 begrenzenden Randbereiche der Schließleiste
8 Hakenspitze 9 der die in ihrer Hakenöffnung 7 befindlichen Schließhaken 6 hintergreifen.
Mittels der in der Schließstellung befindlichen Schließleiste 8 werden alle übrigen
Klappfächer 5 verschlossen, so dass eine Einzelausgabe und damit die Entnahme nur
eines Produktes aus der Klappfach-Einheit 1 sichergestellt ist.
[0022] Beim Aufschwenken einer Klappe 4 berührt der Schließhaken 6 dieser Klappe 4 den seine
Hakenöffnung 7 umgrenzenden Randbereich der Schließleiste 8 derart, dass die Schließleiste
8 von ihrer Offenstellung in die Schließstellung bewegt wird. Um die Schließleiste
8 vor dem nächsten Entnahmevorgang wieder zurück von der Schließstellung in die Offenstellung
bewegen zu können, ist ein Stellantrieb 10 vorgesehen, mittels dem die Schließleiste
8 in die Offenstellung verschoben werden kann. Der Stellantrieb 10 hat dazu einen
Stellschieber 11, der bei einem elektrischen Impuls die Schließleiste 8 beaufschlagt
und diese in die Offenstellung bewegt. In Figur 6 ist erkennbar, dass die Schließleiste
8 eine Riegelöffnung 12 hat. Dabei ist seitlich am Behälter 3 ein elektrisch betätigbarer
Sperrriegelantrieb 13 mit einem Sperrriegel 14 vorgesehen, welcher Sperrriegel 14
motorisch oder elektromagnetisch zwischen einer Entriegelungsstellung und der in Figur
6 gezeigten Verriegelungsstellung bewegbar ist. In der Verriegelungsstellung gemäß
Figur 6 steht der Sperrriegel 14 in die Riegelöffnung 12 vor und sichert die Schließleiste
8 in der Schließstellung. In Figur 3 ist besonders gut erkennbar, dass auch an der
Führungsschiene 15 Hakenöffnungen vorgesehen sind, die in der Offenstellung der Klappfach-Einheit
1 derart mit den an der Schließleiste 8 befindlichen Hakenöffnungen 7 derart fluchten,
dass in dieser Offenstellung die Schließhaken 6 in die ihnen zugeordnete Hakenöffnung
7 der Schließleiste 8 einsetzbar sind.
[0023] Der Behälter 3 weist eine hier nach unten einseitig offene Führungsschiene 15 auf,
in der die Schließleiste 8 verschieblich geführt ist. Diese Führungsschiene 15 ist
an den die Behälteröffnung umgrenzenden Behälterrandbereich einstückig angeformt.
Bei dem hier aus Metallblech hergestellten Behälter 3 kann die Führungsschiene 15
durch Umbiegungen oder Umformungen des für den Behälter 3 verwendeten Metallblechs
geformt sein.
[0024] In Figur 3 ist gezeigt, dass an jeder Klappe 4 ein Sicherungsvorsprung 16 vorsteht,
der in der Schließstellung in eine Sicherungsöffnung 17 an der benachbarten Klappe
4 eingreift und diese benachbarte Klappe 4 in der Schließstellung sichert. Jede Klappe
4 hat eine im Behälter 3 verschwenkbar gehaltene Klappenwand 18, die über eine Umbiegung
19 mit einem Klappendeckel 20 verbunden ist. An dem in Schließstellung randseitig
auf dem Behälter aufliegenden Klappendeckel 20 steht der Schließhaken 6 in Richtung
zum Klappfach 5 vor, wobei dessen Hakenspitze 9 in Schließstellung von dem die entsprechende
Hakenöffnung 7 begrenzenden Randbereich der Schließleiste 8 hintergriffen wird. Während
an dem der benachbarten Klappe 4 zugewandten Klappendeckelrand des Klappendeckels
20 der Sicherungsvorsprung 16 vorsteht, ist die Sicherungsöffnung 17 im Bereich der
die Klappenwand 18 mit dem Klappendeckel 20 verbindenden Umbiegung 19 vorgesehen.
[0025] In Figur 8 wird deutlich, dass an der als Klappfach-Einsatz ausgebildeten Klappfach-Einheit
1 elektrische Kontakte 21 vorgesehen sind, die in einer Schließstellung der Schublade
2 mit hier nicht weiter gezeigten Gegenkontakten im Lagerschrank kontaktieren. Durch
eine Öffenbewegung der Schublade 2 werden diese elektrischen Kontakte 21 von den Gegenkontakten
gelöst. Eine Teilmenge der elektrischen Kontakte 21 steht mit dem Sperrriegelantrieb
13 und mit dem Stellantrieb 10 in elektrischer Steuerverbindung. Stellantrieb 10 und
Sperrriegelantrieb 13 weisen vorzugsweise elektromagnetische Hubmagnete auf. Dabei
kann der die Schublade 2 aufweisende Lagerschrank mit einer elektronischen Datenverarbeitungsanlage
verbunden sein, damit die benötigten Waren vom Anwender zunächst ausgewählt werden
können. Nach Auswahl der entsprechenden Ware mit Hilfe der Datenverarbeitungsanlage
steht die den entsprechenden Klappfach-Einsatz 1 aufweisende Schublade 2 dem Anwender
zur Verfügung, wobei die Klappfach-Einheit 1 mit Hilfe des Stellantriebes 10 in die
Offenstellung bewegt wird. Nachdem der Anwender die Schublade 2 aus dem Lagerschrank
gezogen und die Klappfach-Einheit 1 freigelegt hat, kann er eine der Klappen 4 an
einer Handhabungsöffnung 22 ergreifen und aufschwenken, um die in dem entsprechenden
Klappfach 5 befindliche Ware entnehmen zu können. Beim Aufschwenken wird die Schließleiste
8 von der Offenstellung in die Schließstellung bewegt, in welcher Schließstellung
die Schließleiste 8 die an den übrigen Klappen 4 befindlichen Schließhaken 6 hintergreift.
Dem Anwender ist es nach Entnahme des benötigten Produktes aus dem entsprechenden
Klappfach 5 somit nicht mehr möglich, noch weitere Klappfächer 5 zu öffnen. Zunächst
muß der Anwender die Schublade 2 zurück in den Lagerschrank schieben, damit die Kontakte
21 mit den entsprechenden Gegenkontakten kontaktiert werden können. Nach erneutem
Kontaktieren der elektrischen Kontakte 21 mit den entsprechenden Kontakten im Lagerschrank
kann mit Hilfe des Stellantriebes 10 die am Behälter 3 in der Klappfach-Einheit 1
befindliche Schließleiste 8 von ihrer Schließstellung zurück in ihre Offenstellung
verschoben werden, um den nächsten, zur Einzelabgabe bestimmten Entnahmevorgang vorzubereiten.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Klappfach-Einheit
- 2
- Schublade
- 3
- Behälter
- 4
- Klappe
- 5
- Klappfach
- 6
- Schließhaken
- 7
- Hakenöffnung
- 8
- Schließleiste
- 9
- Hakenspitze
- 10
- Stellantrieb
- 11
- Stellschieber
- 12
- Riegelöffnung
- 13
- Sperrriegelantrieb
- 14
- Sperrriegel
- 15
- Führungsschiene
- 16
- Sicherungsvorsprung
- 17
- Sicherungsöffnung
- 18
- Klappenwand
- 19
- Umbiegung
- 20
- Klappendeckel
- 21
- elektrische Kontakte
- 22
- Handhabungsöffnung
1. Klappfach-Einheit (1) mit einem Behälter (3), in dem eine Mehrzahl von klappen (4)
verschwenkbar gelagert sind, die zwischen benachbarten Klappen (4) jeweils ein Klappfach
(5) umgrenzen und die jeweils zumindest einen. Schließhaken (6) aufweisen, der in
einer Offenstellung der Klappfach-Einheit (1) in eine ihm zugeordnete Hakenöffnung
(7) einer Schließleiste (8) einschwenkbar ist, die (8) am Behälter (3) zwischen der
Offenstellung und einer Schließstellung der Klappfach-Einheit (1) verschiedlich geführt
ist, in welcher Schließstellung die die Hakenöffnungen (7) begrenzenden Randbereiche
der Schließleiste (8) die in ihrer Hakenöffnung (7) befindlichen Schließhaken (6)
hintergreifen, dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufschwenken einer der Klappen (4) ihr Schließhaken (6) den die zugeordnete
Hakenöffnung (7) begrenzenden Randbereich der Schließleiste (8) so berührt oder beaufschlagt,
dass die Schließleiste (8) von der Offenstellung in die Schließstellung verschoben
wird.
2. Klappfach-Einheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappfach-Einheit (1) einen Stellantrieb (10) hat, mittels dem die Schließleiste
(8) von ihrer Schließstellung in ihre Offenstellung verschiebbar ist.
3. Klappfach-Einheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schließleiste (8) eine Riegelöffnung (12) hat, und dass ein Sperrriegelantrieb
(13) mit einem Sperrriegel (14) vorgesehen ist, welcher Sperrriegel (14) zwischen
einer Entriegelungs- und einer Verriegelungsstellung bewegbar ist, in welcher Verriegelungsstellung
der Sperrriegel (14) in die Riegelöffnung (12) vorsteht und die Schließleiste (8))
in ihrer Schließstellung sichert.
4. Klappfach-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (3) eine vorzugsweise nach unten hin einseitig offene Führungsschiene
(15) trägt, in der die Schließleiste (8) verschieblich geführt ist.
5. Klappfach-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (15) an dem die Behälteröffnung umgrenzenden Behälterrandbereich
einstückig angeformt ist.
6. Klappfach-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Klappe (4) zumindest ein Sicherungsvorsprung (16) vorsteht, der in der Schließstellung
in eine Sicherungsöffnung (17) an der benachbarten Klappe (4) eingreift und diese
benachbarte Klappe (4) in der Schließstellung sichert.
7. Klappfach-Einheit nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass jede Klappe (4) eine im Behälter (3) verschwenkbar gehaltene Klappenwand (18) hat,
die vorzugsweise über eine Umbiegung (19) mit einem Klappendeckel (20) verbunden ist.
8. Klappfach-Einheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem in Schließstellung randseitig auf dem Behälter (3) aufliegenden Klappendeckel
(20) der zumindest eine Schließhaken (6) vorsteht.
9. Klappfach-Einheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der benachbarten Klappe (4) zugewandten Klappendeckelrand des Klappendeckels
(20) der Sicherungsvorsprung (16) vorsteht und dass die. Sicherungsöffnung (17) im
Bereich der die Klappenwand (18) mit dem Klappendeckel (20) verbindenden Umbiegung
(19). vorgesehen ist.
10. Klappfach-Einheit nach einem der Ansprüche 1. bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappfach-Einheit (1) als ein in eine Schublade (2) einsetzbarer Klappfach-Einsatz
ausgebildet ist.
11. Klappfach-Einheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Klappfach-Einsatz elektrische Kontakte (21) vorgesehen sind, die in einer
Schließstellung der Schublade (2) mit Gegenkontakten kontaktieren und sich durch eine
Öffenbewegung der Schublade (2) von den Gegenkontakten lösen, und dass zumindest eine
Teilmenge dieser elektrischen Kontakte (21) mit dem Sperrriegelantrieb (13) und/oder
mit dem Stellantrieb (10) in elektrischer Steuerverbindung stehen.
1. Fold-out compartment unit (1) having a container (3) in which a plurality of flaps
(4) are pivotably mounted, which each define a fold-out compartment (5) between adjacent
flaps (4) and which each have at least one closing hook (6) which, when the fold-out
compartment unit (1) is in an open position, can pivot into a hook opening (7), allocated
thereto, of a closing strip (8), which strip (8) is displaceably guided on the container
(3) between the open position and a closed position of the fold-out compartment unit
(1), in which closed position the edge regions, defining the hook openings (7), of
the closing strip (8) engage behind the closing hooks (6) located in their hook opening
(7), characterised in that upon one of the flaps (4) being pivoted open, the closing hook (6) thereof contacts
or acts upon the edge region, defining the associated hook opening (7), of the closing
strip (8) in such a way that the closing strip (8) is pushed from the open position
into the closed position.
2. Fold-out compartment unit as claimed in claim 1, characterised in that the fold-out compartment unit (1) has an actuating drive (10) by means of which the
closing strip (8) can be pushed from its closed position into its open position.
3. Fold-out compartment unit as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the closing strip (8) has a bolt opening (12) and that a locking bolt drive (13)
is provided with a locking bolt (14), which locking bolt (14) can move between an
unlocking and a locking position, in which locking position the locking bolt (14)
protrudes into the bolt opening (12) and secures the closing strip (8) in its closed
position.
4. Fold-out compartment unit as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that the container (3) supports a guide rail (15) which is preferably open on one side
in the downwards direction and in which the closing strip (8) is displaceably guided.
5. Fold-out compartment unit as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that the guide rail (15) is integrally formed as one piece on the container edge region
defining the container opening.
6. Fold-out compartment unit as claimed in any one of claims 1 to 5, characterised in that on each flap (4) at least one securing protrusion (16) projects and, in the closed
position, engages in a securing opening (17) on the adjacent flap (4) and secures
this adjacent flap (4) in the closed position.
7. Fold-out compartment unit as claimed in any one of claims 1 to 6, characterised in that each flap (4) has a flap wall (18) which is pivotably held in the container (3) and
which is connected to a flap cover (20) preferably via a bend (19).
8. Fold-out compartment unit as claimed in claim 7, characterised in that the at least one closing hook (6) projects on the flap cover (20) which lies with
its edge on the container (3) in the closed position.
9. Fold-out compartment unit as claimed in claim 7 or 8, characterised in that the securing protrusion (16) projects on a flap cover edge, facing the adjacent flap
(4), of the flap cover (20), and that the securing opening (17) is provided in the
region of the bend (19) connecting the flap wall (18) to the flap cover (20).
10. Fold-out compartment unit as claimed in any one of claims 1 to 9, characterised in that the fold-out compartment unit (1) is formed as a fold-out compartment insert which
can be inserted into a drawer (2).
11. Fold-out compartment unit as claimed in claim 10, characterised in that electrical contacts (21) are provided on the fold-out compartment unit and, when
the drawer (2) is in a closed position, contact counterpart contacts and are released
from the counterpart contacts by an opening movement of the drawer (2), and that at
least some of these electrical contacts (21) are in electrical control connection
with the locking bolt drive (13) and/or with the actuating drive (10).
1. Unité à compartiment rabattable (1) avec un récipient (3), dans lequel une multiplicité
de rabats (4) sont montés de façon pivotante, qui limitent respectivement un compartiment
rabattable (5) entre des rabats (4) voisins et qui présentent respectivement au moins
un crochet de fermeture (6), qui dans une position d'ouverture de l'unité à compartiment
rabattable (1) peut être introduit en pivotant dans une ouverture d'accrochage (7)
qui lui est associée d'une barre de fermeture (8), qui (8) est guidée sur le récipient
(3) de façon mobile entre la position d'ouverture et une position de fermeture de
l'unité à compartiment rabattable (1), position de fermeture dans laquelle les régions
de bord de la barre de fermeture (8) limitant les ouvertures d'accrochage (7) accrochent
les crochets de fermeture (6) se trouvant dans leur ouverture d'accrochage (7), caractérisée en ce que, lors du relèvement d'un des rabats (4), son crochet de fermeture (6) touche ou entraîne
la région de bord de la barre de fermeture (8) limitant l'ouverture d'accrochage associée
(7) de telle manière que la barre de fermeture (8) soit déplacée de la position d'ouverture
à la position de fermeture.
2. Unité à compartiment rabattable selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité à compartiment rabattable (1) comporte un mécanisme de commande (10), au
moyen duquel la barre de fermeture (8) est déplaçable de sa position de fermeture
à sa position d'ouverture.
3. Unité à compartiment rabattable selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la barre de fermeture (8) comporte une ouverture de verrouillage (12), et en ce qu'il est prévu un entraînement de verrou de blocage (13) avec un verrou de blocage (14),
verrou de blocage (14) qui peut être déplacé entre une position de déverrouillage
et une position de verrouillage, position de verrouillage dans laquelle le verrou
de blocage (14) est saillant dans l'ouverture de verrouillage (12) et cale la barre
de fermeture (8) dans sa position de fermeture.
4. Unité à compartiment rabattable selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le récipient (3) porte un rail de guidage (15) ouvert d'un seul côté de préférence
vers le bas, dans lequel la barre de fermeture (8) est guidée de façon mobile.
5. Unité à compartiment rabattable selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le rail de guidage (15) est formé d'une seule pièce sur la région de bord de récipient
entourant l'ouverture du récipient.
6. Unité à compartiment rabattable selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins une saillie de blocage (16) est saillante sur chaque rabat (4), laquelle
s'engage dans la position de fermeture dans une ouverture de blocage (17) sur le rabat
voisin (4) et bloque ce rabat voisin (4) dans la position de fermeture.
7. Unité à compartiment rabattable selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que chaque rabat (4) comprend une paroi de rabat (18) maintenue de façon pivotante dans
le récipient (3), laquelle est reliée à un couvercle de rabat (20) de préférence au
moyen d'un pliage (19).
8. Unité à compartiment rabattable selon la revendication 7, caractérisée en ce que ledit au moins un crochet de fermeture (6) est saillant sur le couvercle de rabat
(20) reposant en position de fermeture du côté du bord sur le récipient (3).
9. Unité à compartiment rabattable selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la saillie de blocage (16) est saillante sur un bord de couvercle de rabat du couvercle
de rabat (20) tourné vers le rabat voisin (4) et en ce que l'ouverture de blocage (17) est prévue dans la région du pliage (19) reliant la paroi
de rabat (18) au couvercle de rabat (20).
10. Unité à compartiment rabattable selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'unité à compartiment rabattable (1) est réalisée sous la forme d'un insert à compartiment
rabattable apte à être logé dans un tiroir (2).
11. Unité à compartiment rabattable selon la revendication 10, caractérisée en ce qu'il est prévu sur l'insert à compartiment rabattable des contacts électriques (21),
qui dans une position de fermeture du tiroir (2) sont en contact avec des contacts
opposés et qui se détachent des contacts opposés par un mouvement d'ouverture du tiroir
(2), et en ce qu'au moins une partie de ces contacts électriques (21) se trouvent en liaison de commande
électrique avec l'entraînement de verrou de blocage (13) et/ou avec le mécanisme de
commande (10).
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