[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Deckeleinheit für eine Aerosol-Farbsprühdose,
wobei die Deckeleinheit ein ringförmiges Abdeckelement umfasst, über welches die Deckeleinheit
mit einer Stirnseite einer Aerosol-Farbsprühdose verbindbar ist, wobei das ringförmige
Abdeckelement eine zumindest größtenteils konvex ausgebildete Außenfläche und eine
zumindest größtenteils konkav ausgebildete Innenfläche besitzt, wobei die Deckeleinheit
eine Abdeckkappe umfasst, die mit dem ringförmigen Abdeckelement über wenigstens eine
Sollbruchstelle verbunden ist, wobei das ringförmige Abdeckelement eine der Abdeckkappe
zugewandte und eine Durchbrechung begrenzende Innenkante besitzt, und wobei das ringförmige
Abdeckelement eine der Abdeckkappe abgewandte, vorzugsweise ringförmige, Außenkante
besitzt, die einen maximalen Außendurchmesser des ringförmigen Abdeckelements definiert.
Darüber hinaus wird eine Aerosol-Farbsprühdose mit einem zylindrischen Grundkörper
beschrieben, wobei der Grundkörper im Bereich einer unteren Stirnseite einen den Grundkörper
nach unten hin verschließenden Bodenabschnitt aufweist, wobei der Grundkörper im Bereich
einer oberen Stirnseite einen den Grundkörper nach oben hin verschließenden Deckenabschnitt
mit einer Farbsprüheinrichtung umfasst, und wobei der Deckenabschnitt mit Hilfe wenigstens
eines Falzabschnitts mit dem Grundkörper verbunden ist.
[0002] Gattungsgemäße Deckeleinheiten sowie damit ausgestattete Aerosol-Farbsprühdosen sind
im Stand der Technik bekannt. Üblicherweise ist bei den bekannten Lösungen vorgesehen,
die Deckeleinheit über das Abdeckelement mit dem Dosenkörper zu verbinden. Die Verbindung
erfolgt in der Regel über die Verrastung der Deckeleinheit mit dem restlichen Dosenkörper
im Bereich eines entsprechenden Falzabschnitts. Gezeigt ist eine derartige Verbindung
beispielsweise in der
DE 2 132 384 A1.
[0003] Bei Dosenkörpern, bei denen der obere Falz bündig in den restlichen Dosenkörper übergeht,
führt die genannte Verbindung jedoch zwangsläufig dazu, dass zwischen der Deckeleinheit
und dem Dosenkörper ein stufenförmiger Absatz entsteht, der in der Regel als störend
empfunden wird.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Deckeleinheit sowie eine Aerosol-Farbsprühdose
vorzuschlagen, die auch bei den zuletzt genannten Dosenkörpern einen bündigen Übergang
zwischen Deckeleinheit und Dosenkörper erlauben.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Deckeleinheit mit den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs 1. So wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das ringförmige Abdeckelement
der Deckeleinheit im Bereich seiner Außenkante zumindest ein von seiner Innenfläche
des ringförmigen Abdeckelements wegragendes Rastelement umfasst. Das Rastelement befindet
sich also (bezogen auf eine mit der Deckeleinheit ausgerüstete und aufrecht stehende
Aerosol-Farbsprühdose) an der Unterseite des Abdeckelements, so dass es beim Auflegen
bzw. Aufpressen auf den Dosenkörper mit entsprechenden Gegenflächen des Dosenkörpers
verrastet werden kann. Zudem ist vorgesehen, dass das wenigstens eine Rastelement
bezüglich der Außenkante des Abdeckelements in Richtung einer senkrecht zu der Durchbrechung
desselben verlaufenden Längsachse nach innen versetzt angeordnet ist. Das Rastelement
befindet sich also nicht unmittelbar am Außenrand des Abdeckelements (das gemeinsam
mit der später von der Dose entfernbaren Abdeckkappe die Deckeleinheit bildet). Vielmehr
wird von dem Rastelement und der Außenkante ein Ringabschnitt begrenzt. Dieser Ringabschnitt
dient schließlich der Abdeckung eines äußeren Falzabschnitts einer Aerosol-Farbsprühdose.
Mit anderen Worten besitzt das Abdeckelement also von außen nach innen gesehen einen
Ringabschnitt, der als Abdeckung eines Falzes eines entsprechenden Dosenkörpers dient,
ein oder mehrere (vorzugsweise ringförmig angeordnete oder ausgebildete) Rastelemente,
mit deren Hilfe das Abdeckelement mit dem Dosenkörper verbindbar ist und eine mittige
Durchbrechung, durch die nach Verbindung des Abdeckelements mit dem Dosenkörper ein
Farbsprühsystem (z. B. ein Düsenkopf) hindurchragen kann, das in gedrücktem Zustand
dem Versprühen der in der Dose enthaltenen Farbe dient (wobei im Rahmen der Erfindung
unter den Begriff "Farbe" auch Lacke, Lasuren oder andere Farbsysteme zu verstehen
sind).
[0006] Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der kleinste senkrecht zur Längsachse verlaufende
Abstand (A) zwischen der Außenkante und dem bezüglich der Längsachse nach außen weisenden
Oberflächenabschnitt des Rastelements einen Betrag aufweist, der zwischen 2 mm und
6 mm, vorzugsweise zwischen 3 mm und 5 mm, liegt. Liegt der Abstand in dem genannten
Bereich, so ist sichergestellt, dass die erfindungsgemäße Deckeleinheit mit bekannten
Standarddosen verbindbar ist und hierbei den oberen Falzabschnitt der Dose, an dem
der Grundkörper mit dem angrenzenden stirnseitigen Deckenabschnitt verbunden ist,
überdeckt. Mit anderen Worten ist vorgesehen, dass das bzw. die Rastelement(e) der
Deckeleinheit nach innen ragen und hierbei mit einem nach außen zeigenden Gegenabschnitt
des genannten Deckenabschnitts des Dosenkörpers verrastet werden können. Nach der
Verrastung überragt der Ringabschnitt der Deckeleinheit den genannten oberen Falzabschnitt
des Dosenkörpers dachartig, so dass der innenliegende Kontaktbereich zwischen Rastelement(en)
und Dosenkörper vollständig überdeckt und von außen nicht mehr sichtbar bzw. zugänglich
ist. Im Ergebnis geht die Deckeleinheit schließlich im Bereich des von ihr überdeckten
Falzabschnitts des Dosenkörpers bündig in dessen zylindrischen Grundkörper über und
bildet damit einen sauberen und relativ ebenen Übergang zwischen Dosenkörper und Deckeleinheit.
[0007] Vorteilhaft ist es, wenn das Rastelement durch einen, vorzugsweise ein- oder mehrfach
unterbrochenen, Rastring gebildet ist, der vorzugsweise konzentrisch zur Durchbrechung
verläuft. Der Rastring kann beispielsweise einen im Wesentlichen parallel zur genannten
Längsachse des Abdeckelements verlaufenden Abschnitt besitzen und schließlich in einen
hierzu abgewinkelten und nach innen weisenden Abschnitt übergehen, der wiederum dazu
dient, in eine korrespondierende Vertiefung des Dosenkörpers einzugreifen. Der vertikale
Abschnitt erstreckt sich vorzugsweise über 2 bis 5 mm, während der abgewinkelte Abschnitt
beispielsweise eine bezüglich der genannten Längsachse radial verlaufende Erstreckung
von 1 bis 4 mm aufweist.
[0008] Besondere Vorteile bringt es mit sich, wenn zwischen der Außenkante des ringförmigen
Abdeckelements und dem wenigstens einen Rastelement eine Sollbruchstelle vorhanden
ist. Hierdurch wird sichergestellt, dass der durch das ringförmige Abdeckelement gebildete
Ringabschnitt bei Einwirken einer bestimmten Kraft irreversibel von den restlichen
Abschnitten der Deckeleinheit abtrennbar ist. Mit anderen Worten ist es also nicht
möglich, das Abdeckelement ohne Zerstörung desselben vom restlichen Dosenkörper zu
entfernen. Manipulationen der Aerosol-Farbsprühdose sind somit ausgeschlossen, da
ein Entfernen des Abdeckelements vom Käufer nachträglich leicht erkannt werden würde.
[0009] Vorteilhaft ist es, wenn die Sollbruchstelle als Materialverjüngung ausgebildet ist,
wobei die Materialverjüngung durch eine Einkerbung im Bereich der Innenfläche des
ringförmigen Abdeckelements gebildet ist. Dies hat den entscheidenden Vorteil, dass
die Materialverjüngung mit Blick auf die konvexe Außenfläche nicht sichtbar ist.
[0010] Ebenso bringt es Vorteile mit sich, wenn das ringförmige Abdeckelement wenigstens
zwei voneinander beabstandete Sollbruchstellen besitzt, die sich zwischen der oberen
Durchbrechung und der unteren Außenkante des Abdeckelements erstrecken, wobei das
ringförmige Abdeckelement entlang der Sollbruchstellen irreversibel in wenigstens
zwei Einzelteile trennbar ist. Auch hierdurch können Manipulationen des Doseninhalts
vermieden werden. Ebenso wird der Recycelvorgang erleichtert, da das Abdeckelement
bei Einwirken einer bestimmten Kraft zuverlässig und ohne unkalkulierbare Splittergefahr
von dem Dosenkörper entfernt werden kann. Alternativ kann es schließlich auch ausreichend
sein, nur eine Sollbruchstelle vorzusehen, so dass das Abdeckelement nicht in mehrere
Stücke zerbricht, sondern lediglich entlang der Sollbruchstelle aufreißt, wobei auch
in diesem Fall ein erneutes Befestigen des Abdeckelements an dem Dosenkörper unmöglich
ist.
[0011] Ebenso ist es vorteilhaft, wenn das ringförmige Abdeckelement auf seiner Innenfläche
im Bereich des Ringabschnitts eine Einbuchtung aufweist. Die Einbuchtung bzw. eine
damit korrespondierende Ausbuchtung auf der Außenfläche des Abdeckelements ermöglichen
ein besonders dichtes Anschmiegen des Abdeckelements bzw. dessen Ringabschnitts an
den Falzabschnitt des Dosenkörpers, so dass ein besonders ebener Übergang zwischen
Abdeckelement und Falzabschnitt möglich ist.
[0012] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abdeckkappe mit einem oder mehreren Rastmitteln
versehen ist, die im Bereich der Sollbruchstelle, über die sie mit dem ringförmigen
Abdeckelement verbunden ist, platziert sind, und die sich wenigstens teilweise in
Richtung der genannten Längsachse erstrecken. Die Rastmittel erlauben nach der Trennung
von Abdeckelement und Abdeckkappe (die vor der ersten Verwendung durch den Nutzer
der Dose erfolgen muss) jederzeit ein Wiederbefestigen der Abdeckkappe am Dosenkörper.
Die Rastmittel können beispielsweise ringförmig um den unteren Rand der Abdeckkappe
verteilt angeordnet sein und können beim Aufpressen auf den Dosenkörper beispielsweise
im Bereich der Farbsprüheinrichtung in entsprechende Vertiefungen des Dosenkörpers
eingreifen.
[0013] Ebenso bringt es Vorteile mit sich, wenn die Abdeckkappe und das ringförmige Abdeckelement
zumindest abschnittsweise gleichfarbig lackiert sind. Die Deckeleinheit kann in diesem
Fall einteilig hergestellt und lackiert werden. Gleichzeitig ist es für den Nutzer
der Aerosol-Farbsprühdose jederzeit möglich, den Farbton der in der Dose enthaltenen
Farbe zu erkennen, da das Abdeckelement auch nach dem Ablösen der Abdeckkappe an dem
Dosenkörper verrastet bleibt.
[0014] Die erfindungsgemäße Aerosol-Farbsprühdose weist schließlich einen zylindrischen
Grundkörper sowie einen im Bereich einer unteren Stirnseite angeordneten und den Grundkörper
nach unten hin verschließenden Bodenabschnitt auf. Ferner besitzt der Grundkörper
im Bereich einer oberen Stirnseite (jeweils bezogen auf eine, auf einem ebenen Untergrund
aufrecht stehende, Dose) einen den Grundkörper nach oben hin verschließenden Deckenabschnitt
mit einer Farbsprüheinrichtung, beispielsweise in Form eines herkömmlichen Sprühaufsatzes,
auf, der in gedrücktem Zustand ein Versprühen der in der Dose enthaltenen Farbe bewirkt.
Der Deckenabschnitt ist schließlich mit Hilfe wenigstens eines (in der Regel ringförmigen)
Falzabschnitts mit dem Grundkörper formschlüssig verbunden, so dass ein Dosenkörper
entsteht.
[0015] Erfindungsgemäß zeichnet sich die Aerosol-Farbsprühdose nun dadurch aus, dass der
Deckenabschnitt (in einer Draufsicht der aufrecht stehenden Dose) zumindest größtenteils
mit Hilfe einer die Farbsprüheinrichtung ringsum umgebenden Deckeleinheit überdeckt
ist. Mit anderen Worten ist vorgesehen, dass die Deckeleinheit vorzugsweise eben bzw.
bündig in den Grundkörper der Dose bzw. deren oberen Falzabschnitt übergeht, so dass
scharfkantige Übergänge vermieden sind. Die Deckeleinheit greift hierbei zur Fixierung
gegenüber dem Dosenkörper mit Hilfe wenigstens eines Rastelements formschlüssig in
eine oder mehrere Vertiefung(en) ein, die sich wiederum im Bereich des Deckenabschnitts
befinden. Schließlich ist vorgesehen, dass das wenigstens eine Rastelement in einem
Längsschnitt der Aerosol-Farbsprühdose zwischen dem Falzabschnitt und der bzw. den
Vertiefung(en) platziert ist. Die Farbsprühdose weist also einen in der Regel von
außen sichtbaren oberen Falzbereich auf, der von dem Abdeckelement der Deckeleinheit
(teilweise) überdeckt wird. An den Falzabschnitt grenzt wiederum eine nach außen gerichtete,
vorzugsweise ringförmig ausgebildete Anlagefläche an, mit welcher das bzw. die Rastelemente
des Abdeckelements formschlüssig in Verbindung stehen. Hierbei ist vorgesehen, dass
sich der Kontaktbereich von Rastelement(en) und Anlagefläche zwischen der nach außen
zeigenden Oberfläche des Deckenabschnitts und der nach innen weisenden Innenfläche
des Abdeckelements befindet und somit von außen nicht sichtbar ist.
[0016] Vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang insbesondere, wenn die Deckeleinheit gemäß
der bisherigen bzw. folgenden Beschreibung ausgebildet ist, wobei einzelne oder mehrere
Merkmale beliebig verwirklicht sein können. Hinsichtlich der jeweiligen Vorteile wird
ebenfalls auf die entsprechenden Abschnitte der Beschreibung verwiesen.
[0017] Auch ist es von Vorteil, wenn der äußere Falzabschnitt der Aerosol-Farbsprühdose
durch den, durch das ringförmige Abdeckelement gebildeten, Ringabschnitt übergriffen
und vorzugsweise nach oben hin überdeckt wird. Der Ringabschnitt schmiegt sich in
diesem Fall im Bereich einer entsprechenden Kontaktfläche an den Falzabschnitt an,
so dass eine direkte Berührung beider Abschnitte erfolgt. Im besten Fall erfolgt ein
nahezu stufenloser Übergang vom Ringabschnitt in den Falzabschnitt.
[0018] Vorteilhaft ist es, wenn die Vertiefung des Deckenabschnitts, mit der das Abdeckelement
verrastet ist, durch eine ringförmig ausgebildete Einschnürung des Deckenabschnitts
gebildet wird. Der Deckenabschnitt besitzt in diesem Fall einen von dem ringförmig
ausgebildeten Falzabschnitt ausgehenden und vorzugsweise ebenfalls ringförmig ausgebildeten
Übergangsabschnitt, der schließlich in die Einschnürung übergeht. Mit anderen Worten
vergrößert sich der Außendurchmesser des Deckenabschnitts ausgehend von der Einschnürung
sowohl in Richtung der oberen Durchbrechung als auch der unteren Öffnung des Abdeckelements,
so dass eine formschlüssige Verbindung zwischen Dosenkörper und Deckeleinheit ermöglicht
wird.
[0019] Es ist also von Vorteil, wenn die Vertiefung in eine erste Richtung in den Falzabschnitt
und in eine zweite Richtung in einen ringförmigen Abschnitt des Deckenabschnitts übergeht,
dessen äußerer Durchmesser in die dem Grundkörper abgewandte Richtung zunimmt. Das
Rastelement, insbesondere, wenn es als Rastring ausgebildet ist, hat auf diese Weise
einen sicheren Halt in jede Richtung und bietet damit eine stabile Fixierung des Abdeckelements
gegenüber dem Deckenabschnitt des Grundkörpers der Aerosol-Farbsprühdose.
[0020] Vorteilhaft ist es, wenn das wenigstens eine Rastelement in einem Längsschnitt der
Aerosol-Farbsprühdose zwischen dem ringförmigen Abschnitt des Deckenabschnitts und
dem Falzabschnitt platziert ist. Mit anderen Worten besitzt das Abdeckelement ein
vorzugsweise als Rastring ausgebildetes Rastelement, welches den ringförmigen Abschnitt
von außen übergreift und hierbei in eine entsprechende Vertiefung des Deckenabschnitts
eingreift. Auf der der Vertiefung gegenüberliegenden, d. h. radial nach außen weisenden,
Seite des Rastelements ist schließlich der Falzabschnitt platziert, der wiederum durch
den ausgehend vom Rastelement radial nach außen weisenden Ringabschnitt des Abdeckelements
dachförmig überdeckt wird.
[0021] Schließlich ist es vorteilhaft, wenn die Deckeleinheit im Bereich des Falzabschnitts
bündig in den Falzabschnitt beziehungsweise in den zylindrischen Grundkörper der Aerosol-Farbsprühdose
übergeht. Die Aerosol-Farbsprühdose weist in diesem Fall einen möglichst glatten Übergang
im Bereich zwischen Falzabschnitt und Abdeckelement auf, scharfkantige Übergänge können
hierdurch vermieden werden. Auch weist das Abdeckelement in diesem Fall keine Angriffsfläche
auf, über die eine das Abdeckelement vom Dosenkörper lösende Kraft auf das Abdeckelement
übertragen werden könnte.
[0022] Weitere Vorteile der Erfindung sind in dem nachfolgenden Ausführungsbeispiel beschrieben.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Deckeleinheit für eine Aerosol-Farbsprühdose,
geschnitten entlang der Linie A-A' in Figur 4,
- Figur 2
- die Deckeleinheit aus Figur 1 mit abgetrennter Abdeckkappe,
- Figur 3
- eine Seitenansicht der in den restlichen Figuren gezeigten Deckeleinheit,
- Figur 4
- eine Draufsicht der Deckeleinheit,
- Figur 5
- die Deckeleinheit entsprechend der Darstellung in Figur 1 in einem auf einer Aerosol-Farbsprühdose
montierten Zustand.
[0023] Die Figuren zeigen eine erfindungsgemäße Deckeleinheit 1 in verschiedenen Ansichten,
wobei die Deckeleinheit 1 in den Figuren 1 bis 4 in Alleinstellung sowie in Figur
5 nach der Verbindung mit einer Aerosol-Farbsprühdose gezeigt ist.
[0024] Wie den Figuren zu entnehmen ist, umfasst die Deckeleinheit 1 prinzipiell ein in
einer Draufsicht ringförmig ausgebildetes Abdeckelement 2, das vor dem ersten Öffnen
der Aerosol-Farbsprühdose über eine oder mehrere Sollbruchstellen 7 mit einer Abdeckkappe
6 in Verbindung steht. Dies hat im Wesentlichen zwei entscheidende Vorteile.
[0025] Zum Einen ist beim Kauf der Aerosol-Farbsprühdose leicht zu erkennen, ob diese bereits
geöffnet wurde, da das Abdeckelement 2 in diesem Fall nicht mehr stoffschlüssig mit
der Abdeckkappe 6 verbunden ist (beide Teile werden beim ersten Öffnen der Aerosol-Farbsprühdose
entlang der Sollbruchstelle(n) 7 unwiderruflich voneinander getrennt; siehe Figur
2).
[0026] Zum anderen kann die gesamte Deckeleinheit 1 als ein Bauteil hergestellt und hierbei
mit der in der Aerosol-Farbsprühdose enthaltenen Farbe beschichtet werden (wobei im
Rahmen der Erfindung unter dem Begriff "Farbe" sämtliche sprühbaren Farbsysteme, wie
beispielsweise auch Lacke oder Lasuren, verstanden werden). Dies stellt sicher, dass
der Nutzer der Aerosol-Farbsprühdose auch bei entfernter Abdeckkappe 6 die in der
Aerosol-Farbsprühdose enthaltene Farbe am Farbton des Abdeckelements 2 erkennen kann,
die durch eine spezielle, im Folgenden noch näher beschriebene Verrastung stets am
Dosenkörper verbleibt. Die genannte Sollbruchstelle 7 kann im Übrigen als umlaufende
Sollbruchverbindung zwischen Abdeckkappe 6 und Abdeckelement 2 ausgebildet sein. Denkbar
ist selbstverständlich auch, die Abdeckkappe 6 und das Abdeckelement 2 in dem genannten
Bereich über mehrere stegförmige Sollbruchstellen 7 zu verbinden.
[0027] Um die Abdeckkappe 6 vor dem erstmaligen Gebrauch der Aerosol-Farbsprühdose (bzw.
der den Farbsprühnebel durch Herunterpressen freigebenden Farbsprüheinrichtung 20)
von dem Abdeckelement 2 zu trennen, ist es in der Regel ausreichend, die Abdeckkappe
6 seitlich mit den Fingern zusammenzupressen. Durch die resultierende Verformung der
Abdeckkappe 6 kommt es schließlich zu einem Brechen der Sollbruchstelle(n) 7 und damit
einer Trennung der beiden die Deckeleinheit 1 bildenden Elemente (Abdeckkappe 6 und
Abdeckelement 2).
[0028] Um trotz der genannten Trennung ein Wiederverschließen der Aerosol-Farbsprühdose
zu ermöglichen, ist die Abdeckkappe 6 vorzugsweise mit einem oder mehreren Rastmitteln
23 versehen, die nach Aufstecken der Abdeckkappe 6 formschlüssig mit entsprechenden
Anlageflächen eines die Farbsprüheinrichtung 20 tragenden Einsatzes 24 zusammenwirken
kann (wobei der Einsatz 24 beispielsweise mit einer ringförmigen Bördelung 25 des
im Bereich der oberen Stirnseite 3 der Aerosol-Farbsprühdose platzierten Deckenabschnitts
19 verbunden sein kann). Mit anderen Worten kann die Abdeckkappe 6 beliebig oft mit
der Aerosol-Farbsprühdose verbunden werden, um ein Verschließen derselben zu ermöglichen.
Zum Öffnen der Aerosol-Farbsprühdose muss lediglich die Abdeckkappe 6 seitlich zusammengedrückt
werden, um sicherzustellen, dass das bzw. die Rastmittel 23 außer Eingriff mit dem
Einsatz 24 gelangen, wobei diese Art der Verbindung gleichzeitig als Kindersicherung
wirkt.
[0029] Um die Stellen, an denen die Abdeckkappe 6 zusammengepresst werden muss, zu kennzeichnen,
ist es schließlich denkbar aber nicht zwingend notwendig, die Abdeckkappe 6 mit entsprechenden
Angriffsflächen 26 zu versehen, wie sie beispielhaft in den Figuren 3 und 4 dargestellt
sind.
[0030] Das Abdeckelement 2 selbst besitzt im Wesentlichen eine größtenteils konvexe Außenfläche
4 sowie eine größtenteils konkave Innenfläche 5, wobei die Verbindung mit der Abdeckkappe
6 im Bereich einer mittigen Durchbrechung 8 erfolgt, die durch eine Innenkante 9 des
Abdeckelements 2 definiert wird.
[0031] Im unteren Bereich weist das Abdeckelement 2 ferner eine, einen maximalen Außendurchmesser
des Abdeckelements 2 definierende, Außenkante 10 sowie ein oder mehrere Rastelemente
11 auf, über die das Abdeckelement 2 mit dem Deckenabschnitt 19 eines Dosenkörpers
verbindbar ist. Das Rastelement 11 kann als Rastring 16 ausgebildet sein, der die
untere Öffnung 27 des Abdeckelements 2 ringförmig umgibt, wobei der Rastring 16 bezüglich
der Außenkante 10 und relativ zur Längsachse 12 des Abdeckelements 2 nach innen versetzt
angeordnet ist.
[0032] Alternativ können selbstverständlich auch mehrere einzelne Rasthaken zum Einsatz
24 kommen, wobei der Rastring 16 eine besonders feste Verbindung mit dem Deckenabschnitt
19 des Dosenkörpers verspricht (siehe hierzu auch Figur 5, wobei an dieser Stelle
bemerkt sei, dass der Dosenkörper in keiner der Figuren gezeigt ist; entsprechende
Dosenkörper sind jedoch in Form von zylindrischen Gebilden mit einem entsprechenden
Bodenabschnitt bekannt und werden während der Produktion der Aerosol-Farbsprühdose
formschlüssig mit dem in Figur 5 gezeigten äußeren Falzabschnitt 14 des Deckenabschnitts
19 verbunden).
[0033] Die weiteren Merkmale der erfindungsgemäßen Deckeleinheit 1 sind insbesondere aus
Figur 5 ersichtlich, auf die im Folgenden näher eingegangen wird.
[0034] Zunächst zeigt Figur 5 die formschlüssige Verbindung zwischen dem Abdeckelement 2
und dem Deckenabschnitt 19 des Dosenkörpers. Die Verbindung erfolgt über eine Verrastung
des bzw. der Rastelemente 11 mit einer oder mehreren Vertiefungen 17 des Deckenabschnitts
19, wobei die Vertiefung 17 beispielsweise als ringförmige Einschnürung 21 eines vertikal
verlaufenden Ringabschnitts des Deckenabschnitts 19 ausgebildet sein kann. Die Deckeleinheit
1 kann somit durch Aufpressen auf den Deckenabschnitt 19 des Dosenkörpers auf einfache
Weise mit dem Dosenkörper verbunden werden.
[0035] Um nun zu verhindern, dass die Verbindungsstelle von außen zugänglich ist, ist erfindungsgemäß
vorgesehen, dass zwischen dem bzw. den Rastelement(en) 11 und der ringförmigen Außenkante
10 des Abdeckelements 2 ein Ringabschnitt 13 begrenzt wird, mit dessen Hilfe der äußere
Falzabschnitt 14 der Aerosol-Farbsprühdose überdeckt werden kann. Der Ringabschnitt
13 kann hierfür eine nach unten weisende Einbuchtung 18 aufweisen, über die er sich
an die in der Regel gewölbte Oberfläche des äußeren Falzabschnitts 14 anschmiegen
kann (der kleinste senkrecht zur Längsachse 12 verlaufende Abstand A zwischen der
Außenkante 10 und dem bezüglich der Längsachse 12 nach außen weisenden Oberflächenabschnitt
15 des bzw. der Rastelemente 11 weist vorzugsweise einen Betrag auf, der zwischen
2 mm und 6 mm, vorzugsweise zwischen 3 mm und 5 mm, liegt).
[0036] Um das Entfernen des Abdeckelements 2 vom Dosenkörper nach dem Gebrauch der Aerosol-Farbsprühdose
und zum Zwecke des Recyclings zu erleichtern, ist das Abdeckelement 2 vorzugsweise
mit einer oder mehreren Sollbruchstelle(n) 7 versehen (siehe Figuren 1 bis 3), die
zwischen der unteren Öffnung 27 und der oberen Durchbrechung 8 des Abdeckelements
2 verlaufen und die bei einem bestimmten Krafteintrag ein irreversibles Aufbrechen
bzw. Trennen des Abdeckelements 2 in mehrere Einzelelemente sicherstellen.
[0037] Zusätzlich oder alternativ können auch zwischen dem bzw. den Rastelement(en) 11 und
der Außenkante 10 des Abdeckelements 2 eine oder mehrere Einkerbungen 22 vorhanden
sein, um bei einer entsprechenden Krafteinwirkung (z. B. mit Hilfe eines Schraubendrehers)
ein Auseinanderbrechen des Abdeckelements 2 in diesem Bereich zu bewirken. Ein einmal
entferntes Abdeckelement 2 kann in beiden Fällen nicht wieder mit einem Dosenkörper
verbunden werden, so dass unbemerkte Manipulationen der Aerosol-Farbsprühdose ausgeschlossen
sind.
[0038] Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt. Abwandlungen im Rahmen der Patentansprüche sind ebenso möglich wie eine
Kombination der Merkmale, auch wenn sie in unterschiedlichen Figuren dargestellt und
beschrieben sind.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 1
- Deckeleinheit
- 2
- Abdeckelement
- 3
- obere Stirnseite der Aerosol-Farbsprühdose
- 4
- konvexe Außenfläche
- 5
- konkave Innenfläche
- 6
- Abdeckkappe
- 7
- Sollbruchstelle
- 8
- Durchbrechung
- 9
- Innenkante
- 10
- Außenkante
- 11
- Rastelement
- 12
- Längsachse
- 13
- Ringabschnitt
- 14
- äußerer Falzabschnitt der Aerosol-Farbsprühdose
- 15
- nach außen weisender Oberflächenabschnitt des Rastelements
- 16
- Rastring
- 17
- Vertiefung
- 18
- Einbuchtung
- 19
- Deckenabschnitt
- 20
- Farbsprüheinrichtung
- 21
- Einschnürung
- 22
- Einkerbung
- 23
- Rastmittel
- 24
- Einsatz
- 25
- Bördelung
- 26
- Angriffsfläche
- 27
- untere Öffnung des Abdeckelements
- D
- Außendurchmesser des ringförmigen Abdeckelements
- A
- kleinster senkrecht zur Längsachse verlaufender Abstand zwischen der Außenkante und
dem bezüglich der Längsachse nach außen weisenden Oberflächenabschnitt des Rastelements
1. Deckeleinheit für eine Aerosol-Farbsprühdose,
- wobei die Deckeleinheit (1) ein ringförmiges Abdeckelement (2) umfasst, über welches
die Deckeleinheit (1) mit einer Stirnseite (3) einer Aerosol-Farbsprühdose verbindbar
ist,
- wobei das ringförmige Abdeckelement (2) eine zumindest größtenteils konvex ausgebildete
Außenfläche (4) und eine zumindest größtenteils konkav ausgebildete Innenfläche (5)
besitzt,
- wobei die Deckeleinheit (1) eine Abdeckkappe (6) umfasst, die mit dem ringförmigen
Abdeckelement (2) über wenigstens eine Sollbruchstelle (7) verbunden ist,
- wobei das ringförmige Abdeckelement (2) eine der Abdeckkappe (6) zugewandte und
eine Durchbrechung (8) begrenzende Innenkante (9) besitzt, und
- wobei das ringförmige Abdeckelement (2) eine der Abdeckkappe (6) abgewandte, vorzugsweise
ringförmige, Außenkante (10) besitzt, die einen maximalen Außendurchmesser (D) des
ringförmigen Abdeckelements (2) definiert,
dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Abdeckelement (2) im Bereich der Außenkante (10) zumindest ein von
der Innenfläche (5) des ringförmigen Abdeckelements (2) wegragendes Rastelement (11)
umfasst, das bezüglich der Außenkante (10) in Richtung einer senkrecht zu der Durchbrechung
(8) verlaufenden Längsachse (12) nach innen versetzt angeordnet ist, so dass zwischen
dem Rastelement (11) und der Außenkante (10) ein Ringabschnitt (13) begrenzt wird,
mit dessen Hilfe ein äußerer Falzabschnitt (14) einer Aerosol-Farbsprühdose zumindest
großteils durch Verbindung mit der Deckeleinheit (1) überdeckbar ist.
2. Deckeleinheit gemäß vorangegangenem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kleinste senkrecht zur Längsachse (12) verlaufende Abstand (A) zwischen der Außenkante
(10) und dem bezüglich der Längsachse (12) nach außen weisenden Oberflächenabschnitt
(15) des Rastelements (11) einen Betrag aufweist, der zwischen 2 mm und 6 mm, vorzugsweise
zwischen 3 mm und 5 mm, liegt.
3. Deckeleinheit gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rastelement (11) durch einen, vorzugsweise ein- oder mehrfach unterbrochenen,
Rastring (16) gebildet ist, der vorzugsweise konzentrisch zur Durchbrechung (8) verläuft.
4. Deckeleinheit gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Außenkante (10) des ringförmigen Abdeckelements (2) und dem wenigstens
einen Rastelement (11) eine Sollbruchstelle (7) vorhanden ist, so dass der durch das
ringförmige Abdeckelement (2) gebildete Ringabschnitt (13) irreversibel von den restlichen
Abschnitten der Deckeleinheit (1) abtrennbar ist.
5. Deckeleinheit gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle (7) als Materialverjüngung ausgebildet ist, wobei die Materialverjüngung
durch eine Einkerbung (22) im Bereich der Innenfläche (5) des ringförmigen Abdeckelements
(2) gebildet ist, so dass die Materialverjüngung mit Blick auf die konvexe Außenfläche
(4) nicht sichtbar ist.
6. Deckeleinheit gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Abdeckelement (2) wenigstens zwei voneinander beabstandete Sollbruchstellen
(7) besitzt, die sich zwischen der Durchbrechung (8) und der Außenkante (10) erstrecken,
wobei das ringförmige Abdeckelement (2) entlang der Sollbruchstellen (7) irreversibel
in wenigstens zwei Einzelteile trennbar ist.
7. Deckeleinheit gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Abdeckelement (2) auf seiner Innenfläche (5) im Bereich des Ringabschnitts
(13) eine Einbuchtung (18) aufweist.
8. Deckeleinheit gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (6) mit einem oder mehreren Rastmitteln (23) versehen ist, die im
Bereich der Sollbruchstelle (7), über die sie mit dem ringförmigen Abdeckelement (2)
verbunden ist, platziert sind, und die sich wenigstens teilweise in Richtung der Längsachse
(12) erstrecken.
9. Deckeleinheit gemäß einem oder mehreren der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe (6) und das ringförmige Abdeckelement (2) zumindest abschnittsweise
gleichfarbig lackiert sind.
10. Aerosol-Farbsprühdose mit einem zylindrischen Grundkörper,
- wobei der Grundkörper im Bereich einer unteren Stirnseite einen den Grundkörper
nach unten hin verschließenden Bodenabschnitt aufweist,
- wobei der Grundkörper im Bereich einer oberen Stirnseite (3) einen den Grundkörper
nach oben hin verschließenden Deckenabschnitt (19) mit einer Farbsprüheinrichtung
(20) umfasst,
- wobei der Deckenabschnitt (19) mit Hilfe wenigstens eines Falzabschnitts (14) mit
dem Grundkörper verbunden ist,
- wobei der Deckenabschnitt (19) zumindest größtenteils mit Hilfe einer die Farbsprüheinrichtung
(20) ringsum umgebenden Deckeleinheit (1) überdeckt ist,
- wobei die Deckeleinheit (1) mit Hilfe wenigstens eines Rastelements (11) formschlüssig
in eine oder mehrere im Bereich des Deckenabschnitts (19) angeordnete Vertiefung(en)
(17) eingreift, und
- wobei das wenigstens eine Rastelement (11) in einem Längsschnitt der Aerosol-Farbsprühdose
zwischen dem Falzabschnitt (14) und der bzw. den Vertiefungen (17) platziert ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Deckeleinheit (1) gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 ausgebildet
ist.
11. Aerosol-Farbsprühdose gemäß vorangegangenem Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Falzabschnitt (14) der Aerosol-Farbsprühdose durch den, durch das ringförmige
Abdeckelement (2) gebildeten, Ringabschnitt (13) übergriffen und vorzugsweise nach
oben hin überdeckt wird.
12. Aerosol-Farbsprühdose gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (17) durch eine ringförmig ausgebildete Einschnürung (21) des Deckenabschnitts
(19) gebildet wird, wobei die Vertiefung (17) vorzugsweise in eine erste Richtung
in den Falzabschnitt (14) und in eine zweite Richtung in einen ringförmigen Abschnitt
(23) des Deckenabschnitts (19) übergeht, dessen äußerer Durchmesser in die dem Grundkörper
abgewandte Richtung zunimmt.
13. Aerosol-Farbsprühdose gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Rastelement (11) in einem Längsschnitt der Aerosol-Farbsprühdose
zwischen dem ringförmigen Abschnitt (23) des Deckenabschnitts (19) und dem Falzabschnitt
(14) platziert ist.
14. Aerosol-Farbsprühdose gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckeleinheit (1) im Bereich des Falzabschnitts (14) bündig in den Falzabschnitt
(14) bzw. in den zylindrischen Grundkörper der Aerosol-Farbsprühdose übergeht.
1. Cover unit for an aerosol paint spray can,
- the cover unit (1) comprising an annular cover element (2) by means of which the
cover unit (1) can be connected to an end (3) of an aerosol paint spray can,
- the annular cover element (2) comprising an at least mostly convex outer surface
(4) and an at least mostly concave inner surface (5),
- the cover unit (1) comprising a cap (6) connected to the annular cover element (2)
by means of at least one predetermined breaking point (7),
- the annular cover element (2) comprising an inner edge (9) facing toward the cap
(6) and bounding a penetration (8), and
- the annular cover element (2) comprising a preferably annular outer edge (10) facing
away from the cap (6) and defining a maximum outer diameter (D) of the annular cover
element (2),
characterized in that the annular cover element (2) comprises at least one latching element (11) protruding
away from the inner surface (5) of the annular cover element (2) in the region of
the outer edge (10) and disposed offset inward relative to the outer edge (10) in
the direction of a longitudinal axis (12) running perpendicular to the penetration
(8), so that an annular segment (13) is bounded by the latching element (11) and the
outer edge (10), by means of which an outer seam segment (14) of an aerosol paint
spray can be at least mostly covered by connecting to the cover unit (1).
2. The cover unit according to the preceding claim, characterized in that the least distance (A) perpendicular to the longitudinal axis (12) between the outer
edge (10) and the surface segment (15) of the latching element (11) facing outward
relative to the longitudinal axis (12) has a magnitude between 2 mm and 6 mm, preferably
between 3 mm and 5 mm.
3. The cover unit according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the latching element (11) is formed by a latching ring (16) preferably interrupted
one or more times and preferably running concentrically to the penetration (8).
4. The cover unit according to any one or more of the preceding claims, characterized in that a predetermined breaking point (7) is present between the outer edge (10) of the
annular cover element (2) and the at least one latching element (11), so that the
annular segment (13) formed by the annular cover element (2) can be irreversibly separated
from the remaining segments of the cover unit (1).
5. The cover unit according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the predetermined breaking point (7) is implemented as a material taper, wherein
the material taper is formed by a notch (22) in the region of the inner surface (5)
of the annular cover element (2), so that the material taper is not visible when looking
at the convex outer surface (4).
6. The cover unit according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the annular cover element (2) comprises at least two predetermined breaking points
(7) spaced apart from each other and extending between the penetration (8) and the
outer edge (10), wherein the annular cover element (2) can be irreversibly separated
into at least two individual parts along the predetermined breaking points (7).
7. The cover unit according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the annular cover element (2) comprises a recess (18) on the inner surface (5) thereof
in the region of the annular segment (13).
8. The cover unit according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the cap (6) has one or more latching means (23) located in the region of the predetermined
breaking point (7), by means of which the cap (6) is connected to the annular cover
element (2), and which latching means (23) are extending at least partially in the
direction of the longitudinal axis (12).
9. The cover unit according to any one or more of the preceding claims, characterized in that the cap (6) and the annular cover element (2) are painted the same color at least
in segments.
10. An aerosol paint spray can having a cylindrical base body,
- the base body comprising a floor segment in the region of a bottom end closing off
the base body at the bottom,
- the base body comprising a top segment (19) in the region of a top end (3) closing
off the base body at the top and having a paint spraying device (20),
- the top segment (19) being connected to the base body by means of at least one seam
segment (14),
- the top segment (19) being at least mostly covered by means of a cover unit (1)
enclosing the paint spraying device (20) all around,
- the cover unit (1) engaging positively in one or more recess(es) (17) disposed in
the region of the top segment (19) by means of at least one latching element (11),
and
- the at least one latching element (11) being located in a longitudinal section of
the aerosol paint spray can between the seam segment (14) and the recess or recesses
(17), characterized in that the cover unit (1) is implemented according to any one or more of the claims 1 through
9.
11. The aerosol paint spray can according to the preceding claim, characterized in that the outer seam segment (14) of the aerosol paint spray can is overlapped and preferably
covered toward the top by the annular segment (13) formed by the annular cover element
(2).
12. The aerosol paint spray can according to claim 10 or 11, characterized in that the recess (17) is formed by an annular narrowing (21) of the cover segment (19),
wherein the recess (17) preferably transitions into the seam segment (14) in a first
direction and into an annular segment (23) of the cover segment (19) in a second direction,
the outer diameter of said annular segment increasing in the direction away from the
base body.
13. The aerosol paint spray can according to any one or more of the claims 10 through
12, characterized in that the at least one latching element (11) is located between the annular segment (23)
of the cover segment (19) and the seam segment (14) in a longitudinal section of the
aerosol paint spray can.
14. The aerosol paint spray can according to any one or more of the claims 10 through
13, characterized in that the cover unit (1) transitions flush into the seam segment (14) or into the cylindrical
base body of the aerosol paint spray can in the region of the seam segment (14).
1. Unité de couvercle pour une boîte de pulvérisation de peinture en aérosols,
- dans laquelle l'unité de couvercle (1) comporte un élément de recouvrement annulaire
(2), par lequel l'unité de couvercle (1) peut être reliée avec une face frontale (3)
d'une boîte de pulvérisation de peinture en aérosols,
- dans laquelle l'élément de recouvrement annulaire (2) possède une surface extérieure
(4) se présentant sous une forme au moins en grande partie convexe et une surface
intérieure (5) se présentant sous une forme au moins en grande partie concave,
- dans laquelle l'unité de couvercle (1) comporte un capuchon de recouvrement (6)
qui est relié avec l'élément de recouvrement annulaire (2) via au moins un point de
rupture théorique (7),
- dans laquelle l'élément de recouvrement annulaire (2) possède une arête intérieure
(9) orientée vers le capuchon de recouvrement (6) et limitant une perforation (8),
et
- dans laquelle l'élément de recouvrement annulaire (2) comporte une arête extérieure
(10) éloignée du capuchon de recouvrement (6), de préférence annulaire, qui définit
un diamètre extérieur maximal (D) de l'élément de recouvrement annulaire (2),
caractérisée en ce que l'élément de recouvrement annulaire (2) comporte dans la zone de l'arête extérieure
(10) au moins un élément d'encliquetage (11) faisant saillie à partir de la surface
intérieure (5) de l'élément de recouvrement annulaire (2), qui, par rapport à l'arête
extérieure (10), est disposé de manière décalée vers l'intérieur dans la direction
d'un axe longitudinal (12) s'étendant perpendiculairement à la perforation (8), de
sorte qu'une partie annulaire (13) soit limitée entre l'élément d'encliquetage (11)
et l'arête extérieure (10), à l'aide de laquelle une section de pliage (14) extérieure
d'une boîte de pulvérisation de peinture en aérosols peut être recouverte au moins
en grande partie par liaison avec l'unité de couvercle (1).
2. Unité de couvercle selon la revendication précédente, caractérisée en ce que la plus petite distance (A) s'étendant perpendiculairement à l'axe longitudinal (12)
entre l'arête extérieure (10) et la section de surface (15) de l'élément d'encliquetage
(11) orientée vers l'extérieur par rapport à l'axe longitudinal (12) présente une
valeur se situant entre 2 mm et 6 mm, de préférence entre 3 mm et 5 mm.
3. Unité de couvercle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément d'encliquetage (11) est formé par une bague d'encliquetage (16), de préférence
une bague d'encliquetage (16) interrompue une ou plusieurs fois, qui s'étend de préférence
de manière concentrique avec la perforation (8).
4. Unité de couvercle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il existe un point de rupture théorique (7) entre l'arête extérieure (10) de l'élément
de recouvrement annulaire (2) et l'au moins un élément d'encliquetage (11), si bien
que la partie annulaire (13) formée par l'élément de recouvrement annulaire (2) est
irréversiblement dissociable des autres parties de l'unité de couvercle (1).
5. Unité de couvercle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le point de rupture théorique (7) se présente sous la forme d'un rétrécissement du
matériau, sachant que le rétrécissement du matériau est formé par une encoche (22)
dans la zone de la surface intérieure (5) de l'élément de recouvrement annulaire (2),
de sorte que le rétrécissement du matériau ne soit pas visible en vue sur la surface
extérieure convexe (4).
6. Unité de couvercle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de recouvrement annulaire (2) comporte au moins deux points de rupture
théorique (7) distancés l'un de l'autre, qui s'étendent entre la perforation (8) et
l'arête extérieure (10), sachant que l'élément de recouvrement annulaire (2) peut
être séparé de manière irréversible en au moins deux parties individuelles le long
des points de rupture théorique (7).
7. Unité de couvercle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de recouvrement annulaire (2) présente sur sa surface intérieure (5) un
enfoncement (18) dans la zone de la partie annulaire (13).
8. Unité de couvercle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le capuchon de recouvrement (6) est équipé d'un ou de plusieurs moyens d'encliquetage
(23), qui sont placés dans la zone du point de rupture théorique (7) par lequel ils
sont reliés avec l'élément de recouvrement annulaire (2), et qui s'étendent au moins
partiellement dans la direction de l'axe longitudinal (12).
9. Unité de couvercle selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisée en ce que le capuchon de recouvrement (6) et l'élément de recouvrement (2) sont vernis dans
la même couleur au moins en certaines sections.
10. Boîte de pulvérisation de peinture en aérosols avec un corps de base cylindrique,
- dans laquelle le corps de base présente dans la zone d'une face frontale inférieure
une section de fond fermant le corps de base vers le bas,
- dans laquelle le corps de base comporte dans la zone d'une face frontale (3) supérieure
une section de couvercle (19) fermant le corps de base vers le haut, avec un dispositif
de pulvérisation de peinture (20),
- dans laquelle la section de couvercle (19) est reliée avec le corps de base via
au moins une section de pliage (14),
- dans laquelle la section de couvercle (19) est recouverte au moins en grande partie
à l'aide d'une unité de couvercle (1) entourant le dispositif de pulvérisation de
peinture (20) tout autour de sa circonférence,
- dans laquelle l'unité de couvercle (1) entre en prise par complémentarité de formes,
à l'aide d'au moins un élément d'encliquetage (11), dans un ou plusieurs enfoncement(s)
(17) disposé(s) dans la zone de la section de couvercle (19), et
- dans laquelle l'au moins un élément d'encliquetage (11) est placé entre la section
de pliage (14) et le ou les enfoncement(s) (17) dans une coupe longitudinale de la
boîte de pulvérisation de peinture en aérosols,
caractérisée en ce que l'unité de couvercle (1) se présente sous une forme selon l'une ou plusieurs des
revendications 1 à 9.
11. Boîte de pulvérisation de peinture en aérosols selon la revendication précédente,
caractérisée en ce que la section de pliage extérieure (14) de la boîte de pulvérisation de peinture en
aérosols est chevauchée, de préférence recouverte vers le haut, par la partie annulaire
(13) formée par l'élément de recouvrement annulaire (2).
12. Boîte de pulvérisation de peinture en aérosols selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que l'enfoncement (17) est formé par un rétrécissement (21) se présentant sous forme
annulaire de la section de couvercle (19), sachant que l'enfoncement (17) se prolonge
de préférence, dans une première direction, dans la section de pliage (14) et, dans
une seconde direction, dans une partie annulaire (23) de la section de couvercle (19),
dont le diamètre extérieur augmente dans la direction s'éloignant du corps de base.
13. Boîte de pulvérisation de peinture en aérosols selon l'une ou plusieurs des revendications
10 à 12, caractérisée en ce que l'au moins un élément d'encliquetage (11) est placé entre la partie annulaire (23)
de la section de couvercle (19) et la section de pliage (14) dans une coupe longitudinale
de la boîte de pulvérisation de peinture en aérosols.
14. Boîte de pulvérisation de peinture en aérosols selon l'une ou plusieurs des revendications
10 à 13, caractérisée en ce que l'unité de couvercle (1), dans la zone de la section de pliage (14), se prolonge
de manière affleurée dans la section de pliage (14) ou dans le corps de base cylindrique
de la boîte de pulvérisation de peinture en aérosols.