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(11) |
EP 2 746 565 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.06.2017 Patentblatt 2017/26 |
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Anmeldetag: 05.11.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Magnetbaugruppe für einen Kraftstoffinjektor, Verfahren zum Herstellen einer Magnetbaugruppe
sowie Kraftstoffinjektor
Magnet module for a fuel injector, method for producing a magnet module and fuel injector
Module magnétique pour un injecteur de carburant, procédé de fabrication d'un module
magnétique et injecteur de carburant
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
21.12.2012 DE 102012224203
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.06.2014 Patentblatt 2014/26 |
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Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Krause, Michael
67705 Trippstadt (DE)
- Olems, Lars
70374 Stuttgart (DE)
- Horn, Matthias
71691 Freiberg (DE)
- Beier, Marco
70469 Stuttgart-Feuerbach (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 243 990 JP-A- 2004 014 700
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DE-A1- 4 310 719 US-A- 5 918 818
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft eine Magnetbaugruppe für einen Kraftstoffinjektor nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen
einer erfindungsgemäßen Magnetbaugruppe sowie einen Kraftstoffinjektor unter Verwendung
einer erfindungsgemäßen Magnetbaugruppe.
[0002] Eine Magnetbaugruppe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
DE 10 2010 001 486 A1 der Anmelderin bekannt. Mittels der bekannten Magnetbaugruppe wird in einem Kraftstoffinjektor
der Kraftstoffabfluss aus einem Steuerraum beeinflusst, wodurch eine Hubbewegung einer
Düsennadel gesteuert wird. Hierzu ist eine Magnetspule in einem Magnetkern eingesetzt,
die an einer Stirnseite in Überdeckung mit einem Magnetanker angeordnet sind. Bei
einer Bestromung der Magnetspule wird der Magnetanker in Richtung der Magnetspule
gezogen, so dass der Magnetanker auf der der Magnetspule gegenüberliegenden Seite
einen Dichtsitz freigibt, über den Kraftstoff aus dem angesprochenen Steuerraum abfließen
kann. Nachteilig dabei ist, dass sowohl der Magnetanker als auch die Magnetspule und
der Magnetkern in einem Teilbereich des Kraftstoffinjektors angeordnet sind, in dem
sich der Kraftstoff befindet. Der Kraftstoff gelangt somit in Kontakt insbesondere
mit der Magnetspule, so dass diese besonders ausgebildet sein muss. Problematisch
sind dabei insbesondere relativ hohe Temperaturen des Kraftstoffs, die bei einem Systemdruck
von beispielsweise 2000bar bis zu 190°C betragen können. Darüber hinaus ist die Abdichtung
des Spulenkörpers bzw. dessen Anschlusspins in Richtung der elektrischen Anschlüsse
zur Ansteuerung der Magnetbaugruppe kritisch. Man könnte nun zwar versuchen, durch
ein entsprechendes Trennelement die Magnetspule von dem Magnetanker hydraulisch zu
trennen, der dadurch vergrößerte axiale Abstand zwischen der Magnetspule und dem Magnetkern
senkt jedoch den Wirkungsgrad der Magnetbaugruppe bzw. macht es erforderlich, eine
größere Magnetspule zur Erzielung einer bestimmten Magnetkraft zu verwenden, was wiederum
eine Reihe von Nachteilen, insbesondere bezüglich des Bauraums und der Herstellkosten
der Magnetbaugruppe, nach sich zieht.
[0003] Aus der
DE 43 10 719 A1 ist ein Brennstoffeinspritzventil mit einem Magnetventil bekannt, wobei ein Magnetkern
und eine Magnetspule in einem Polrohrgehäuse aufgenommen sind, das aus einen Innenporohr
und einem Außenpolrohr besteht.
Offenbarung der Erfindung
[0004] Ausgehend von dem dargestellten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Magnetbaugruppe für einen Kraftstoffinjektor nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 derart weiterzubilden, dass neben der hydraulischen Trennung zwischen
dem Bereich, in dem Magnetanker angeordnet ist von dem Bereich, in dem sich die Magnetspule
und der Magnetkern befinden, selbst bei Verwendung relativ kleiner bzw. schwacher
Magnetspulen eine relativ hohe magnetische Kraft auf dem Magnetanker erzielt werden
kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Magnetbaugruppe für einen Kraftstoffinjektor
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass der Magnetkern und die Magnetspule
in einem Polrohrgehäuse aufgenommen sind, das aus einem Innenpolrohr und einem Außenpolrohr
besteht, die konzentrisch zueinander angeordnet sind, wobei zwischen dem Innenpolrohr
und dem Außenpolrohr auf der dem Magnetanker zugewandten Seite eine vorzugsweise senkrecht
zur Längsachse des Magnetankers angeordnete Trennwand ausgebildet ist, in der in zumindest
teilweiser Überdeckung mit der Stirnseite der Magnetspule ein nichtmagnetisches Zwischenelement
angeordnet ist, wobei das Polrohrgehäuse im Bereich der Trennwand in zumindest teilweiser
Überdeckung mit dem Magnetkern wenigstens einen magnetisch wirksamen Polkörper aufweist,
und wobei die Trennwand eine hydraulische Abdichtung zwischen einem Druckraum für
den Magnetanker und einem Aufnahmeraum für die Magnetspule und den Magnetkern ausbildet.
Die Erfindung ermöglicht es somit, einerseits eine hydraulische Trennung zwischen
dem kraftstoffführenden Bereich, in dem sich der Magnetanker befindet von dem Bereich
der Magnetspule und dem Magnetkern auszubilden, und andererseits durch einen magnetisch
ausgebildeten Bereich, der in Überdeckung mit der Stirnseite der Magnetspule auf der
dem Magnetanker zugewandten Seite angeordnet ist, den Magnetfluss derart zu beeinflussen,
dass die Magnetfeldlinien über den magnetisch wirksamen Bereich der Trennwand geführt
werden, wodurch sich die magnetische Feldstärke erhöht und somit eine erhöhte Magnetkraft
auf den Magnetanker erzielen lässt. Dadurch lässt sich trotz des im Vergleich zum
Stand der Technik vergrößerten axialen Abstands zwischen der Stirnseite der Magnetspule
und dem Magnetanker auf den Magnetanker eine genügend hohe Magnetkraft erzielen, die
es ermöglicht, beispielsweise eine Magnetspule derselben Baugröße zu verwenden wie
beim Stand der Technik. Erfindungsgemäß besteht das Innenpolrohr und das Außenpolrohr
aus unmagnetischem Material, und das Innenpolrohr und das Außenpolrohr sind im Bereich
der Trennwand mit zwei magnetischen Ringkörpern verbunden, zwischen denen das nichtmagnetische
Zwischenelement angeordnet ist. Eine derartige Ausbildung hat den Vorteil, dass das
Außenpolrohr und das Innenpolrohr beispielsweise aus Aluminium bestehen können, so
dass ein besonders geringes Gewicht der Magnetbaugruppe erzielt wird.
[0005] Zur Optimierung der magnetischen Feldstärke bzw. zur Orientierung/Umlenkung der magnetischen
Feldlinien kann es vorgesehen sein, dass das nichtmagnetische Zwischenelement in Richtung
der Längsachse des Magnetankers einen sich zum Magnetanker hin verjüngenden Querschnitt
aufweist.
[0006] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des nichtmagnetischen Zwischenelements
wird vorgeschlagen, dass dieses aus Lotmaterial besteht. Das Lotmaterial bewirkt somit
die Verbindung und Abdichtung im Bereich der Trennwand zwischen dem Innenpolrohr und
dem Außenpolrohr, und hat darüber hinaus den Vorteil, dass es sich bei seiner Anwendung
durch seiner zeitweise Verflüssigung besonders gut ggf. vorhandenen Bauteiletoleranzen
anpasst.
[0007] Besonders bevorzugt ist darüber hinaus eine konstruktive Ausgestaltung der Magnetbaugruppe,
bei der das Außenpolrohr einen Teil des Aufnahmeraums für den Magnetanker ausbildet,
und dass das Polrohrgehäuse auf der dem Magnetanker abgewandten Seite zumindest bereichsweise
von-Kunststoff umspritzt ist, der gleichzeitig einen Steckeranschlussbereich ausbildet.
Eine derartige Ausbildung hat den Vorteil, dass kein separates Gehäuseteil zur radialen
Ummantelung der Magnetbaugruppe vorgesehen werden muss, sondern dass diese Funktion
primär von dem Außenpolrohr erfüllt wird. Dadurch lässt sich ein insbesondere bezüglich
des Durchmessers besonders kompakter Kraftstoffinjektor ausbilden, der sich darüber
hinaus aufgrund der reduzierten Bauteileanzahl (fehlendes Außengehäuse in diesem Bereich)
besonders einfach und kostengünstig herstellen lässt.
[0008] Die Erfindung umfasst auch ein Verfahren gemäß Anspruch 5 zum Herstellen einer erfindungsgemäßen
Magnetbaugruppe, wobei zwischen einem Innenpolrohr und einem Außenpolrohr in einer
Trennwand ein nicht magnetisches Zwischenelement angeordnet wird. Erfindungsgemäß
ist es vorgesehen, dass die Trennwand zumindest im Bereich des nichtmagnetischen Zwischenelements
durch einen spanenden Materialabtrag bearbeitet wird. Eine derartige Ausbildung ermöglicht
es unter Verwendung eines Lotmaterials fertigungstechnisch bedingte Unebenheiten der
Oberfläche an den beiden Stirnseiten (auf der der Magnetspule sowie auf der dem Magnetanker
zugewandten Seite) besonders einfach auszugleichen und plane Oberflächen zu realisieren.
[0009] Weiter ist die Verwendung von nichtmagnetischen Bauteilen für das Außenpolrohr und
das Innenpolrohr vorgesehen, wobei zwischen dem Außenpolrohr und dem Innenpolrohr
jeweils aus magnetischem Lot bestehende Ringkörper ausgebildet werden, zwischen denen
das aus nicht magnetischem Lot bestehende Zwischenelement angeordnet ist.
[0010] Um das Lot an den gewünschten (kreis- bzw. ringförmigen) Bereichen anzuordnen und
gleichzeitig einen besonders vorteilhaften Herstellungsprozess vorzuschlagen, ist
es vorgesehen, dass zur Ausbildung des Innenpolrohrs und des Außenpolrohrs ein einstückiges
Bauteil verwendet wird, dass im Bereich der Trennwand in eine Stirnseite des Bauteils
wenigstens eine radial umlaufende Ringnut ausgebildet wird, dass die wenigstens eine
Ringnut mit Lotmaterial ausgefüllt wird, und dass anschließend zumindest auf der der
wenigstens einen Ringnut gegenüberliegenden Stirnseite des Bauteils ein Materialabtrag
erfolgt, derart, dass das Material des Bauteils bis in den Bereich des Lots entfernt
wird. Eine derartige Ausbildung hat insbesondere den Vorteil, dass eine Positionierung
des Außenpolrohrs zu dem Innenpolrohr nicht erforderlich ist, da die beiden Bauteile
durch ein einstückiges Bauteil realisiert werden, welches erst im Laufe des Fertigungsprozesses
durch den spanenden Materialabtrag derart bearbeitet wird, dass aus dem einstückigen
Bauteil die beiden das Außenpolrohr und das Innenpolrohr bildenden Bereiche entstehen.
[0011] Die Erfindung umfasst auch einen Kraftstoffinjektor unter Verwendung einer erfindungsgemäßen
Magnetbaugruppe. Ein derartiger Kraftstoffinjektor hat den Vorteil, dass er bezüglich
seiner Magnetspule keine hohen Anforderungen benötigt, insbesondere, dass er auch
bei relativ hohen Systemdrücken bzw. Kraftstofftemperaturen einsetzbar ist, wobei
die Magnetbaugruppe trotz der Verwendung einer relativ klein bauenden Magnetspule
die benötigten Kräfte zur Betätigung des Magnetankers aufbringt.
[0012] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung.
[0013] Diese zeigt in:
- Fig. 1
- einen Teilbereich eines Kraftstoffinjektors unter Verwendung einer nicht erfindungsgemäßen
Magnetbaugruppe in einem Längsschnitt,
- Fig. 2
- einen Teillängsschnitt im Bereich einer nicht erfindungsgemäßen Magnetbaugruppe,
- Fig. 3
- eine gegenüber der Fig. 1 abgewandelte Magnetbaugruppe unter Verwendung eines nicht
magnetischen Außenpolrohrs und eines nichtmagnetischen Innenpolrohrs, ebenfalls im
Längsschnitt und
- Fig. 4 und Fig. 5
- jeweils Teillängsschnitte zur Verdeutlichung eines möglichen Herstellungsverfahrens
der Magnetbaugruppe gemäß Fig. 1 im Bereich einer Trennwand zwischen der Magnetspule
und einem Magnetanker.
[0014] Gleiche Elemente bzw. Elemente mit gleicher Funktion sind in den Figuren mit den
gleichen Bezugsziffern versehen.
[0015] In der Fig. 1 ist bereichsweise ein Kraftstoffinjektor 100 dargestellt, wie er als
Bestandteil eines Common-Rail-Einspritzsystems in einer selbstzündenden Brennkraftmaschine
verwendet wird. Ein derartiger Kraftstoffinjektor 100 ist beispielsweise auf einen
Systemdruck von 1800bar und mehr ausgelegt.
[0016] Innerhalb des Kraftstoffinjektors 100 ist ein Schaltventil mit einer erfindungsgemäßen
Magnetbaugruppe 10 angeordnet, die zum Betätigen eines als Flachanker ausgebildeten
Magnetankers 11 dient. Der Magnetanker 11 ist in einem mit Kraftstoff befüllten Druckraum
12 angeordnet und mit einem stiftförmigen Ventilelement 13 verbunden, das einen Kraftstoffabfluss
aus einem in den Figuren nicht dargestellten Steuerraum regelt. Über die Beeinflussung
des Kraftstoffabflusses des Steuerraums lässt sich in bekannter Art und Weise die
Bewegung einer Düsennadel beeinflussen, die in dem Kraftstoffinjektor 100 ausgebildete
Einspritzöffnungen öffnet bzw. verschließt.
[0017] Das Ventilelement 13 ist radial innerhalb eines Ventilgehäuses 14 aufgenommen, das
eine stufenartige Aufnahmebohrung 15 zur Aufnahme eines Außenpolrohrs 16 aufweist.
Das Außenpolrohr 16 ist Bestandteil eines Polrohrgehäuses 19 und über einen in einer
Ringnut 17 angeordneten Dichtring 18 in der Aufnahmebohrung 15 hydraulisch abgedichtet
aufgenommen und mittels einer Überwurfmutter 20 mit dem Ventilgehäuse 14 axial verspannt.
[0018] Das aus magnetischem Material bestehende Außenpolrohr 16 weist einen ringförmig ausgebildeten
und konzentrisch zur Längsachse 21 des Kraftstoffinjektors 100 bzw. des Magnetankers
11 angeordneten ersten Wandabschnitt 22 auf, in dem auch die Ringnut 17 ausgebildet
ist. An den ersten Abschnitt 22 schließt sich auf der dem Ventilgehäuse 14 abgewandten
Seite ein radial nach innen ragender, senkrecht zur Längsachse 21 angeordneter Wandabschnitt
23 an. Auf der dem Wandabschnitt 23 gegenüberliegenden Seite des ersten Abschnitts
22 schließt sich ein konzentrisch zur Längsachse 21 angeordneter, ringförmiger zweiter
Abschnitt 24 an. Der Druckraum 12 ist radial von dem ersten Wandabschnitt 22 des Außenpolrohrs
16 begrenzt.
[0019] Konzentrisch zum Außenpolrohr 16 weist die Magnetbaugruppe 10 ein aus magnetischem
Material bestehendes Innenpolrohr 25 auf. Das im wesentlichen hülsenförmig ausgebildete
Innenpolrohr 25 weist eine Durchgangsbohrung 26 zur Aufnahme einer Druckfeder 27 auf,
die sich mittelbar an einer Stufe 28 der Durchgangsbohrung 26 axial abstützt und den
Magnetanker 11 in Richtung des Ventilgehäuses 12 kraftbeaufschlagt. Die Durchgangsbohrung
26 mündet in einen Rücklaufstutzen 29, der mit dem Niederdruckbereich des Kraftstoffsystems
verbindbar ist. Über die Durchgangsbohrung 26 sowie den Rücklaufstutzen 29 kann aus
dem Steuerraum ausströmender Kraftstoff, der sich innerhalb des Druckraums 12 befindet,
über wenigstens eine in dem Magnetanker 11 ausgebildete Bohrung 30 abströmen.
[0020] Auf der dem Ventilgehäuse 14 zugewandten Seite weist das Innenpolrohr 25 einen radial
nach außen ragenden Wandabschnitt 31 auf, der sich in gleicher axialer Höhe wie der
Wandabschnitt 23 des Außenpolrohrs 16 befindet, wobei beide Wandabschnitte 23, 31
dieselbe Dicke aufweisen. Zwischen den beiden Wandabschnitten 23, 31 ist ein ringförmiger
Zwischenbereich 32 ausgebildet, der aus nichtmagnetischem Material, insbesondere aus
nichtmagnetischem Lot besteht. Der Querschnitt des Zwischenbereichs 32 ist V-förmig
bzw. weist zwei konisch zueinander angeordnete Seitenflächen auf, derart, dass die
Breite des Zwischenbereichs 32 in Richtung zum Magnetanker 11 hin abnimmt. Die beiden
Wandabschnitte 23, 31 bilden zusammen mit dem Zwischenbereich 32 eine geschlossene
Trennwand 35 aus, die eine axiale Begrenzung des Druckraums 12 bildet.
[0021] Auf der dem Druckraum 12 gegenüberliegenden Seite der Trennwand 35 wird von dem Außenpolrohr
16 und dem Innenpolrohr 25 ein ringförmiger Aufnahmeraum 36 ausgebildet. In dem Aufnahmeraum
36 ist ein ebenfalls ringförmiger Magnetkern 37 angeordnet, der auf der der Trennwand
35 zugewandten Seite eine ringnutartige Öffnung 38 zur Aufnahme einer Magnetspule
40 aufweist. Die Magnetspule 40 ist über Kontaktpins 41 (wobei in der Darstellung
der Fig. 1 lediglich ein einziger Kontaktpin 41 erkennbar ist) mit Steckerfahnen 42
zur elektrischen Ansteuerung der Magnetspule 40 verbunden, die in einem aus Kunststoff
bestehenden Steckeranschlussbereich 43 angeordnet ist. Darüber hinaus sind ein axialer
Teilbereich des Magnetkerns 37, das Innenpolrohr 25, der Rücklaufstutzen 29 sowie
der obere axiale Endbereich des zweiten Abschnitts 24 des Außenpolrohrs 16 vom Kunststoff
des Steckeranschlussbereichs 43 umgeben, der somit einen Teil des Gehäuses des Kraftstoffinjektors
100 ausbildet.
[0022] In der Fig. 2 ist ein Teillängsschnitt der Magnetbaugruppe 10 im Bereich der Trennwand
35 vergrößert dargestellt. Insbesondere erkennt man, dass der nichtmagnetische Zwischenbereich
32 fluchtend und in Überdeckung zur Stirnseite 44 der Magnetspule 40 angeordnet ist
und auf der der Magnetspule 40 zugewandten Seite dieselbe Ringbreite aufweist wie
die Magnetspule 40. Durch die Linien 45 ist der Fluss der Magnetfeldlinien in der
Magnetbaugruppe 10 dargestellt. Man erkennt, dass sowohl das Innenpolrohr 25 als auch
das Außenpolrohr 16 von den Linien 45 durchsetzt ist, d.h., dass beide Bestandteil
des Magnetkreises sind. Insbesondere erkennt man, dass die Linien 45 auf der dem Magnetanker
11 zugewandten Seite durch die beiden Wandabschnitte 23, 31 umgelenkt werden.
[0023] In der Fig. 3 ist eine gegenüber der Fig. 1 abgewandelte Magnetbaugruppe 10a dargestellt.
Bei der Magnetbaugruppe 10a ist der Wandabschnitt 23a des Außenpolrohrs 16a in seiner
radialer Erstreckung verkleinert ausgebildet, und das Innenpolrohr 25a weist keinen
radial nach außen ragenden Abschnitt in Höhe des Wandabschnitts 23a aus. Darüber hinaus
bestehen sowohl das Außenpolrohr 16a als auch das Innenpolrohr 25a aus nichtmagnetischem
Material, beispielsweise aus Aluminium. Die Trennwand 35 ist gebildet durch zwei ringförmige,
aus magnetischem Material, insbesondere aus magnetischem Lotmaterial bestehende Polkörper
46, 47, zwischen denen der aus nichtmagnetischem Material bestehende Zwischenbereich
32a angeordnet ist. Die beiden Polkörper 46, 47 übernehmen die Funktion der (magnetischen)
Wandabschnitte 23, 31 der Magnetbaugruppe 10.
[0024] Die Magnetbaugruppe 10 lässt sich fertigungstechnisch besonders einfach herstellen,
wenn entsprechend der Darstellung der Fig. 4 ein zunächst einstückig ausgebildetes
Bauteil 50 verwendet wird, das aus magnetisch wirksamen Material besteht, und das
nach der nunmehr beschriebenen Endbearbeitung das Außenpolrohr 16 und das Innenpolrohr
25 ausbildet. Hierzu wird in einem ersten Schritt in einem horizontal umlaufenden,
ringförmigen Wandbereich 51 auf der dem Aufnahmeraum 36 zugewandten Seite eine V-förmige
Ringnut 52 ausgebildet, in die anschließend das (nichtmagnetische) Lotmaterial, das
den Zwischenbereich 32 ausbildet, eingebracht wird. Anschließend wird entsprechend
der Fig. 5 der Wandbereich 51 von beiden Seiten her durch eine spanende Materialbearbeitung
(insbesondere Schleifen) bearbeitet, wodurch sich die Wandstärke des Wandbereichs
51 reduziert und gleichzeitig ebene Stirnflächen 53, 54 ausgebildet werden. Durch
die Reduzierung der Wandstärke des Wandbereichs 51 bildet der Zwischenbereich 32 einen
Teil der Stirnflächen 53, 54 aus.
[0025] Die soweit beschriebene Magnetbaugruppen 10, 10a bzw. der Kraftstoffinjektor 100
können in vielfältiger Art und Weise abgewandelt bzw. modifiziert werden, ohne vom
Erfindungsrahmen abzuweichen, wie er in den Ansprüchen definiert ist. Insbesondere
ist es auch denkbar, auch die Magnetbaugruppe 10a mit dem in den Fig. 4 und 5 beschriebenen
Verfahren herzustellen, wozu dann mehrere Ringnuten ausgebildet werden, die mit dem
Material des Zwischenbereichs 32a sowie der Polkörper 46, 47 ausgefüllt werden.
1. Magnetbaugruppe (10; 10a) für einen Kraftstoffinjektor (100), mit einer in einem Magnetkern
(37) angeordneten Magnetspule (40), die mit einem Magnetanker (11) zusammenwirkt,
der gegenüberliegend zu einer Stirnseite (44) der Magnetspule (40) angeordnet ist,
und der zumindest mittelbar der Beeinflussung eines Kraftstoffflusses dient, wobei
der Magnetkern (37) und die Magnetspule (40) in einem Polrohrgehäuse (19) aufgenommen
sind, das aus einem Innenpolrohr (25; 25a) und einem Außenpolrohr (16; 16a) besteht,
die konzentrisch zueinander angeordnet sind, wobei zwischen dem Innenpolrohr (25;
25a) und dem Außenpolrohr (16; 16a) auf der dem Magnetanker (11) zugewandten Seite
eine vorzugsweise senkrecht zur Längsachse (21) des Magnetankers (11) angeordnete
Trennwand (35) ausgebildet ist, in der in zumindest teilweiser Überdeckung mit der
Stirnseite (44) der Magnetspule (40) ein nichtmagnetisches Zwischenelement (32; 32a)
angeordnet ist, wobei das Polrohrgehäuse (19) im Bereich der Trennwand (35) in zumindest
teilweiser Überdeckung mit dem Magnetkern (37) wenigstens einen magnetisch wirksamen
Polkörper (46, 47) aufweist, und wobei die Trennwand (35) eine hydraulische Abdichtung
zwischen einem Druckraum (12) für den Magnetanker (11) und einem Aufnahmeraum (36)
für die Magnetspule (40) und den Magnetkern (37) ausbildet,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Innenpolrohr (25a) und das Außenpolrohr (16a) aus nichtmagnetischem Material bestehen,
und dass das Innenpolrohr (25a) und das Außenpolrohr (16a) im Bereich der Trennwand
(35) mit zwei aus magnetisch wirksamen Material bestehenden, ringförmigen Polkörpern
(46, 47) verbunden sind, zwischen denen das nichtmagnetische Zwischenelement (32a)
angeordnet ist.
2. Magnetbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das nichtmagnetische Zwischenelement (32; 32a) in Richtung der Längsachse (21) des
Magnetankers (11) einen sich zum Magnetanker (11) hin verjüngenden Querschnitt aufweist.
3. Magnetbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das nichtmagnetische Zwischenelement (32; 32a) aus Lotmaterial besteht.
4. Magnetbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Außenpolrohr (16; 16a) einen Teil des Aufnahmeraums für den Magnetanker (11)
ausbildet, und dass das Polrohrgehäuse (19) auf der dem Magnetanker (11) abgewandten
Seite zumindest bereichsweise von Kunststoff umspritzt ist, der gleichzeitig einen
Steckeranschlussbereich (42) ausbildet.
5. Verfahren zum Herstellen einer Magnetbaugruppe (10; 10a) nach einem der Ansprüche
1 bis 4, bei dem zwischen einem Innenpolrohr (25; 25a) und einem Außenpolrohr (16;
16a) in einer Trennwand (35) ein nichtmagnetisches Zwischenelement (32; 32a) angeordnet
wird, wobei die Trennwand (35) zumindest im Bereich des nichtmagnetischen Zwischenelements
(32; 32a) durch einen spanenden Materialabtrag bearbeitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Außenpolrohr (16a) und dem Innenpolrohr (25a) jeweils aus magnetischem
Lot bestehende Polkörper (46, 47) ausgebildet werden, zwischen denen das aus nichtmagnetischem
Lot bestehende Zwischenelement (32a) angeordnet ist.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zur Ausbildung des Innenpolrohrs (25; 25a) und des Außenpolrohrs (16; 16a) ein einstückiges
Bauteil (50) verwendet wird, dass im Bereich der Trennwand (35) in eine Stirnseite
des Bauteils (50) wenigstens eine radial umlaufende Ringnut (52) ausgebildet wird,
dass die wenigstens eine Ringnut (52) mit Lotmaterial ausgefüllt wird, und dass anschließend
zumindest auf der der wenigstens einen Ringnut (52) gegenüberliegenden Stirnseite
des Bauteils (50) ein Materialabtrag erfolgt, derart, dass das Material des Bauteils
(50) bis in den Bereich des Lots entfernt wird.
7. Kraftstoffinjektor (100) mit einer Magnetbaugruppe (10; 10a) nach einem der Ansprüche
1 bis 4.
1. Magnet assembly (10; 10a) for a fuel injector (100), having a magnet coil (40) arranged
in a magnet core (37), which magnet coil interacts with a magnet armature (11) which
is arranged opposite a face side (44) of the magnet coil (40) and which serves at
least indirectly for influencing a fuel flow, wherein the magnet core (37) and the
magnet coil (40) are received in a pole tube housing (19) which is composed of an
inner pole tube (25; 25a) and an outer pole tube (16; 16a) which are arranged concentrically
with respect to one another, wherein, between the inner pole tube (25; 25a) and the
outer pole tube (16; 16a), on the side facing toward the magnet armature (11), there
is formed a partition (35) which is arranged preferably perpendicular to the longitudinal
axis (21) of the magnet armature (11) and in which a non-magnetic intermediate element
(32; 32a) is arranged so as to at least partially overlap the face side (44) of the
magnet coil (40), wherein the pole tube housing (19) has, in the region of the partition
(35), at least one magnetically active pole body (46, 47) at least partially overlapping
the magnet core (37), and wherein the partition (35) forms a hydraulic seal between
a pressure chamber (12) for the magnet armature (11) and a receiving chamber (36)
for the magnet coil (40) and the magnet core (37),
characterized in that
the inner pole tube (25a) and the outer pole tube (16a) are composed of non-magnetic
material, and in that the inner pole tube (25a) and the outer pole tube (16a) are connected, in the region
of the partition (35), to two ring-shaped pole bodies (46, 47) which are composed
of magnetically active material and between which the non-magnetic intermediate element
(32a) is arranged.
2. Magnet assembly according to Claim 1,
characterized
in that the non-magnetic intermediate element (32; 32a) has, in the direction of the longitudinal
axis (21) of the magnet armature (11), a cross section which narrows toward the magnet
armature (11).
3. Magnet assembly according to either of Claims 1 and 2,
characterized
in that the non-magnetic intermediate element (32; 32a) is composed of solder material.
4. Magnet assembly according to one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the outer pole tube (16; 16a) forms a part of the receiving chamber for the magnet
armature (11), and in that the pole tube housing (19) is, on the side averted from
the magnet armature (11), at least regionally encapsulated by plastic, which simultaneously
forms a plug connector region (42).
5. Method for producing a magnet assembly (10; 10a) according to one of Claims 1 to 4,
in which method a non-magnetic intermediate element (32; 32a) is arranged between
an inner pole tube (25; 25a) and an outer pole tube (16; 16a) in a partition (35),
wherein the partition (35) is machined, at least in the region of the non-magnetic
intermediate element (32; 32a), by means of a cutting material removal process, characterized
in that pole bodies (46, 47) composed in each case of magnetic solder are formed between
the outer pole tube (16a) and the inner pole tube (25a), between which pole bodies
the intermediate element (32a) composed of non-magnetic solder is arranged.
6. Method according to Claim 5,
characterized
in that a unipartite component (50) is used to form the inner pole tube (25; 25a) and the
outer pole tube (16; 16a), in that at least one radially encircling ring-shaped groove
(52) is formed into a face side of the component (50) in the region of the partition
(35), in that the at least one ring-shaped groove (52) is filled with solder material,
and in that, subsequently, at least on that face side of the component (50) which
is situated opposite the at least one ring-shaped groove (52), material removal is
performed such that the material of the component (50) is removed as far as into the
region of the solder.
7. Fuel injector (100) having a magnet assembly (10; 10a) according to one of Claims
1 to 4.
1. Module magnétique (10; 10a) pour un injecteur de carburant (100), avec une bobine
magnétique (40) disposée dans un noyau magnétique (37), laquelle coopère avec un induit
magnétique (11), qui est disposé en face d'un côté frontal (44) de la bobine magnétique
(40), et qui permet d'influencer au moins indirectement un flux de carburant, dans
lequel le noyau magnétique (37) et la bobine magnétique (40) sont contenus dans un
boîtier tubulaire polaire (19), qui se compose d'un tube polaire intérieur (25; 25a)
et d'un tube polaire extérieur (16; 16a), qui sont disposés concentriquement l'un
à l'autre, dans lequel une paroi de séparation (35) disposée de préférence perpendiculairement
à l'axe longitudinal (21) de l'induit magnétique (11) est formée entre le tube polaire
intérieur (25; 25a) et le tube polaire extérieur (16; 16a) sur le côté tourné vers
l'induit magnétique (11), dans laquelle un élément intermédiaire non magnétique (32;
32a) est disposé en recouvrement au moins partiel avec le côté frontal (44) de la
bobine magnétique (40), dans lequel le boîtier polaire tubulaire (19) présente dans
la région de la paroi de séparation (35) en recouvrement au moins partiel avec le
noyau magnétique (37) au moins un corps polaire magnétiquement actif (46, 47), et
dans lequel la paroi de séparation (35) forme une étanchéité hydraulique entre une
chambre de pression (12) pour l'induit magnétique (11) et une chambre de réception
(36) pour la bobine magnétique (40) et le noyau magnétique (37), caractérisé en ce que le tube polaire intérieur (25a) et le tube polaire extérieur (16a) sont constitués
d'un matériau non magnétique, et en ce que le tube polaire intérieur (25a) et le tube polaire extérieur (16a) sont reliés dans
la région de la paroi de séparation (35) à deux corps polaires annulaires (46, 47)
en matériau magnétiquement actif, entre lesquels l'élément intermédiaire non magnétique
(32a) est disposé.
2. Module magnétique selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément intermédiaire non magnétique (32; 32a) présente dans la direction de l'axe
longitudinal (21) de l'induit magnétique (11) une section transversale décroissante
en direction de l'induit magnétique (11).
3. Module magnétique selon une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément intermédiaire non magnétique (32; 32a) se compose de matériau de brasage.
4. Module magnétique selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le tube polaire extérieur (16; 16a) forme une partie de la chambre de réception pour
l'induit magnétique (11), et en ce que le boîtier tubulaire polaire (19) est enrobé au moins localement, sur le côté situé
à l'opposé de l'induit magnétique (11), d'une matière plastique qui forme en même
temps une région de raccordement de connecteur (42).
5. Procédé de fabrication d'un module magnétique (10; 10a) selon l'une quelconque des
revendications 1 à 4, dans lequel on dispose entre un tube polaire intérieur (25;
25a) et un tube polaire extérieur (16; 16a) dans une paroi de séparation (35) un élément
intermédiaire non magnétique (32; 32a), dans lequel on usine la paroi de séparation
(35) au moins dans la région de l'élément intermédiaire non magnétique (32; 32a) au
moyen d'un enlèvement de matière par enlèvement de copeaux, caractérisé en ce que l'on forme entre le tube polaire extérieur (16a) et le tube polaire intérieur (25a)
respectivement des corps polaires (46, 47) composés d'une brasure magnétique, entre
lesquels l'élément intermédiaire (32a) composé de brasure non magnétique est disposé.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'on utilise pour la formation du tube polaire intérieur (25; 25a) et du tube polaire
extérieur (16; 16a) un composant d'une seule pièce (50), en ce que l'on forme dans la région de la paroi de séparation (35) dans un côté frontal du
composant (50) au moins une rainure annulaire radialement périphérique (52), en ce que l'on remplit de matériau de brasage ladite au moins une rainure annulaire (52), et
en ce que l'on effectue ensuite, au moins sur le côté frontal du composant (50) opposé à ladite
au moins un rainure annulaire (52), un enlèvement de matière, de telle manière que
le matériau du composant (50) soit enlevé jusque dans la région de la brasure.
7. Injecteur de carburant (100) avec un module magnétique (10; 10a) selon l'une quelconque
des revendications 1 à 4.
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