[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Elektronikbaugruppe nach dem Oberbegriff
des Anspruch 1.
[0002] Solche Elektronikgehäuse sind dem Fachmann allgemein bekannt.
[0003] Elektronik muss häufig in Staub-, Feuchtigkeits- und/oder EMV belasteten Räumen angeordnet
werden. Solche Räume sind beispielsweise Außenanlagen, Fertigungsstraßen und/oder
die Umgebung von Starkstromanlagen.
[0004] Aus der
DE 200 05 860 A ist eine Adaptergehäuse für einen Steckverbinder bekannt, welcher dazu ausgelegt
ist, als Wanddurchführung verwendet zu werden, wobei ein Befestigungsmittel vorgesehen
ist, das dazu ausgelegt ist, mit einer zweiten Adapteranordnung verbunden zu werden.
Jede der Adapteranordnungen ist zum Anschluss elektrischer Leitungen an ein Elektronikgehäuse
ausgelegt, mit einem Adaptergehäuse, welches einen Innenraum aufweist, und welches
an zwei sich gegenüberliegenden Stirnseiten jeweils eine Öffnung aufweist, sowie mit
einem Steckverbinder, der im Innenraum des Adaptergehäuses angeordnet und durch die
Öffnungen zugänglich ist, wobei jede der Adapteranordnungen ferner einen Anschlussbereich
mit einem Befestigungsmittel zum Befestigen der zweiten korrespondierenden Adapteranordnung
aufweist.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Elektronikbaugruppe zu schaffen, die ein flexibles
hintereinander Schalten mehrerer Elektronikgehäuse ermöglicht und einen sehr guten
Staub-, Feuchtigkeits- und/oder EMV- Schutz gewährleistet.
[0006] Die Aufgabe wird gelöst mit einer Elektronikbaugruppe gemäß dem Anspruch 1 mit einem
Elektronikgehäuse und zwei korrespondierend ausgebildeten Adapteranordnungen. Erfindungsgemäß
ist im Elektronikgehäuse eine Elektronik angeordnet. Ebenfalls erfindungsgemäß ist
das Elektronikgehäuse von einer Deckelseite aus zugänglich. Dabei ist es mit einem
Deckel oder einem Deckelbauteil verschließbar.
[0007] Die jeweilige Adapteranordnung ist zum Anschließen eines Kabels und/oder eines hintereinander
geschalteten Elektronikgehäuses nutzbar.
[0008] Um den erforderlichen Staub-, Feuchtigkeits- und/oder EMV- Schutz zu gewährleiten,
sind die Dichtringe bevorzugt in einer Erstreckungsrichtung des Adaptergehäuses hintereinander
angeordnet. Vorzugsweise sind einer oder beide Dichtringe im Adaptergehäuse entweder
eingelegt, so dass sie flexibel austauschbar ist oder sind, oder eingeschäumt, so
dass sie unverlierbar mit dem Adaptergehäuse verbunden ist oder sind. In einer bevorzugten
Ausführungsform sind sie aus verschiedenen Materialien gebildet. Dabei ist es bevorzugt,
dass eine der Dichtringe als EMV- Schutz ausgebildet ist, wobei die andere der beiden
Dichtringe als Staub- und Feuchtigkeitsschutz ausgebildet ist, oder dass beide Dichtringe
als Staub- und Feuchtigkeitsschutz ausgebildet sind. Das hintereinander Anordnen der
beiden Dichtringe hat nicht nur den Vorteil der flexiblen Anpassbarkeit an die Staub-,
Feuchtigkeits- und/oder EMV- Anforderungen, sondern gewährleistet diesbezüglich auch
einen besseren Schutz in einer höheren Schutzkategorie.
[0009] Als Befestigungsmittel ist bevorzugt ein Steg oder ein Bügel vorgesehen. Es ist bevorzugt,
dass der Bügel um eine Drehachse drehbar ist, so dass er von einem Grundzustand in
einen Befestigungszustand drehbar ist. Dadurch ist der Bügel einer ersten Adapteranordnung
am Steg einer zweiten Adapteranordnung verriegelbar.
[0010] Der Steckverbinder weist bevorzugt eine Anschlussseite und eine Kontaktseite auf,
wobei die Anschlussseite von der zweiten Öffnung des Adaptergehäuses aus zugänglich
ist, und wobei die Kontaktseite von der ersten Öffnung des Adaptergehäuses aus zugänglich
ist. Dabei ist es bevorzugt, dass die Anschlussseite als Stecker und/oder Buchse ausgebildet
ist. An den Steckverbinder ist daher ein korrespondierend ausgebildeter zweiter Steckverbinder
anschließbar, insbesondere einsteckbar. An der Kontaktseite sind bevorzugt Anschlussmittel
für elektrische Leitungen vorgesehen, beispielsweise Kabelschuhe, so dass die elektrischen
Leitungen schnell anschließbar sind.
[0011] Zudem ist der Steckverbinder vorzugsweise lösbar im Adaptergehäuse angeordnet, insbesondere
verklemmt, verrastet oder verschraubt. Dadurch ist der Steckverbinder austauschbar
oder durch einen anders ausgebildeten Steckverbinder ersetzbar.
[0012] Um die Dichtung auch im Innenraum des Adaptergehäuses zu gewährleisten, weist der
Steckverbinder ebenfalls bevorzugt eine erste Innenraumdichtung auf, so dass er dichtend
im Adaptergehäuse angeordnet ist. Zusätzlich oder alternativ weist das Adaptergehäuse
bevorzugt im Innenraum eine zweite Innenraumdichtung auf. Dadurch können Staub, Feuchtigkeit
und/oder EMV auch nicht durch den Innenraum des Adaptergehäuses in ein Elektronikgehäuse
eindringen.
[0013] Vorzugsweise umfasst die Elektronikbaugruppe zwei solcher Adapteranordnungen. Dabei
ist es bevorzugt, dass die Adapteranordnungen zueinander korrespondierend ausgebildet
sind. Vorzugsweise sind die Adapteranordnungen aneinander oder ineinander gesteckt.
Es ist besonders bevorzugt, dass die erste Adapteranordnung ein erstes Befestigungsmittel
und einen ersten Steckverbinder aufweist, und dass die zweite Adapteranordnung ein
zweites Befestigungsmittel und einen zweiten Steckverbinder aufweist. Ganz besonders
bevorzugt sind das erste Befestigungsmittel korrespondierend zum zweiten Befestigungsmittel
und der erste Steckverbinder korrespondierend zum zweiten Steckverbinder ausgebildet.
Dadurch sind die Adapteranordnungen hintereinander anordbar und aneinander befestigbar.
[0014] Die erste Adapteranordnung weist bevorzugt als Befestigungsmittel einen Steg auf,
wobei die zweite Adapteranordnung ebenfalls bevorzugt als Befestigungsmittel einen
Bügel aufweist. Der Bügel ist bevorzugt von einem Grundzustand um eine Drehachse in
einen Befestigungszustand drehbar. Im Befestigungszustand hintergreift der Bügel bei
ineinander gesteckten Adapteranordnungen bevorzugt den Steg, so dass die beiden Adapteranordnung
lösbar aneinander befestigt sind.
[0015] Vorzugsweise sind die Dichtringe umfangsgeschlossen ausgebildet.
[0016] Es ist bevorzugt, dass die Adapterbaugruppe bei geöffnetem Elektronikgehäuse in eine
Aufnahme des Elektronikgehäuses einlegbar ist, so dass der Dichtungsbereich des Adaptergehäuses
in der Aufnahme angeordnet ist. Das Einlegen von der Deckelseite aus ist sehr einfach
und schnell möglich.
[0017] Besonders bevorzugt liegen die Dichtringe bei in der Aufnahme eingelegter Adapterbaugruppe
am geschlossenen Elektronikgehäuse und am Deckel oder Deckelbauteil dichtend an. Die
geschlossene Elektronikbaugruppe ist daher gegen Staub- Feuchtigkeit und/oder EMV
sehr gut abgedichtet.
[0018] Bei einer Elektronikbaugruppe mit Adapterbaugruppe ist es bevorzugt, dass beide Adapteranordnungen
jeweils in eine Aufnahme eines Elektronikgehäuses eingelegt sind, so dass die Elektronikgehäuse
hintereinander geschaltet sind.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert, wobei weitere Vorteile der Erfindung deutlich werden. Es zeigt:
- Fig. 1
- in (a) und (b) zwei zueinander korrespondierend ausgebildete Adapteranordnungen mit
einem Adaptergehäuse und einem im Adaptergehäuse angeordneten Steckverbinder, wobei
der Steckverbinder in (c) und (d) außerhalb des Adaptergehäuses gezeigt ist,
- Fig. 2
- in (a) - (c) eine Elektronikbaugruppe mit einem Elektronikgehäuse und zwei Adapteranordnungen,
und
- Fig. 3
- zwei geschlossene Elektronikbaugruppe gemäß Fig. 2, die hintereinander geschaltet
sind; und
- Fig. 4
- in (a) bis (d) verschiedene Ansichten und Schnitte einer alternativen Ausgestaltung
eines Adapter- bzw. Steckverbindergehäuses.
[0020] Fig. 1 zeigt in (a) eine Adapteranordnung 1, die zum Anschluss elektrischer Leitungen
41 an ein Elektronikgehäuse 5 (s. Fig. 2) vorgesehen ist. Die Adapteranordnung 1 weist
ein Adaptergehäuse 11 auf, welches einen Innenraum 114 aufweist und an zwei sich gegenüberliegenden
Stirnseiten 13, 14 jeweils eine Öffnung 131, 141, durch die der Innenraum 114 zugänglich
ist. Zudem weist die Adapteranordnung 1 einen Steckverbinder 12 auf, der im Innenraum
114 des Adaptergehäuses 11 angeordnet ist. Der Steckverbinder 12 ist ebenfalls durch
die Öffnungen 131, 141 zugänglich. Der Steckverbinder 12 und das Adapter- bzw. Steckverbindergehäuse
11 sind in der Fig. 1(c) separat, also demontiert, gezeigt. Der Steckverbinder 12
weist eine Kontaktseite 120 auf, die bei montierter Adapteranordnung 1 durch die erste
Öffnung 131 zugänglich ist, sowie eine Anschlussseite 121, die durch die zweite Öffnung
141 zugänglich ist.
[0021] Das Adaptergehäuse 11 weist einen Anschlussbereich 111 auf, an dem als Befestigungsmittel
23 ein Steg angeordnet ist, sowie einen Dichtungsbereich 110, an dem zwei Dichtringe
21, 22 angeordnet sind. Die Dichtringe 21, 22 sind in einer Erstreckungsrichtung 8
des Adaptergehäuses 11 hintereinander vorgesehen. Sie können aus demselben oder aus
verschiedenen Materialien hergestellt sein. Zudem können sie in den Dichtbereich 110
eingelegt oder stoffschlüssig eingeschäumt sein.
[0022] Das Befestigungsmittel 23 ist zum Befestigen einer zweiten korrespondierenden Adapteranordnung
1' vorgesehen. Die zweite korrespondierende Adapteranordnung 1' ist in den Fig. 1(b)
und (d) gezeigt. Sie unterscheidet sich von der ersten Adapteranordnung 1 durch das
im Anschlussbereich 11' angeordnete Befestigungsmittel 23', dass bei ihr als um eine
Drehachse 232 drehbarer Bügel 23' ausgebildet ist. Zudem unterscheiden sich die beiden
Adapteranordnungen 1, 1' durch die Ausbildung ihres Steckverbinders 12, 12', der bei
der ersten Adapteranordnung 1 als wenigstens eine Buchse und bei der zweiten korrespondierenden
Adapteranordnung 1' als wenigstens ein Stecker ausgebildet ist. Dadurch sind die Adapteranordnungen
1, 1' ineinander steckbar.
[0023] Durch Drehen des Bügels 23' von einem Grundzustand in einen Befestigungszustand ist
bei ineinander gesteckten zueinander korrespondierenden Adapteranordungen 1, 1' der
Bügel 23' der zweiten korrespondierenden Adapteranordnung 1' mit dem Steg 23 der ersten
Adapteranordnung 1 verriegelbar. Dafür ist am Bügel 23' eine Ausnehmung 231 vorgesehen,
die im Befestigungszustand den Steg 23 hintergreift.
[0024] Der Steckverbinder 12, 12' ist lösbar im Adapter- bzw. Steckverbindergehäuse 11,
11' angeordnet. Er ist beispielsweise im Adaptergehäuse verklemmt, verrastet oder
verschraubt.
[0025] Um eine ausreichende Dichtung des Innenraums 114 des Adaptergehäuses 11, 11' zu gewährleisten,
sind zudem im Innenraum 114, d. h. im Adaptergehäuse 11, 11' und/oder am Steckverbinder
12, 12' Innenraum Dichtungen (nicht gezeigt) vorgesehen, die ein Eindringen von Staub,
Feuchtigkeit und/oder EMV verhindern.
[0026] Die Fig. 2 zeigt eine Elektronikbaugruppe 6. Die Elektronikbaugruppe 6 umfasst ein
Elektronikgehäuse 5 und hier zwei zueinander korrespondierend ausgebildete Adapteranordnungen
1, 1', die an gegenüberliegenden Gehäusestirnseiten 53, 54 des Elektronikgehäuses
5 in Aufnahmen 50 des Elektronikgehäuses 5 angeordnet sind. Die Adapteranordnungen
1, 1' sind austauschbar in die Aufnahmen 50 eingelegt. Gezeigt ist auch eine Aufnahme
50, in die anstelle einer Adapteranordnung 1, 1' ein Aufnahmeverschluss 51 eingelegt
ist.
[0027] Das Elektronikgehäuse 5 ist offen dargestellt, so dass es von einer Deckelseite aus
zugänglich ist. Der Deckel oder das Deckelbauteil 55 (s. Fig. 3) zum Verschließen
des Elektronikgehäuses 5 ist in dieser Fig. nicht dargestellt.
[0028] Die Adapterbaugruppen 1, 1' sind bei geöffnetem Elektronikgehäuse 5 jeweils in eine
Aufnahme 50 des Elektronikgehäuses 5 von der Deckelseite aus so einlegbar, dass jeweils
der Dichtungsbereich des Adaptergehäuses in der Aufnahme angeordnet ist. Um das Eindringen
von Staub, Feuchtigkeit und/oder EMV zu verhindern, ist das Elektronikgehäuse 5 jeweils
im Bereich der Aufnahmen 50 doppelwandig ausgebildet, wobei jeder der im Dichtbereich
120 angeordneten Dichtringe 21, 22 die Dichtung an einer der beiden Gehäusewände 500
sicherstellt. Bei geschlossenem Elektronikgehäuse 5 liegen die Dichtringe 21, 22 daher
jeweils an einer Gehäusewand 500 dichtend an.
[0029] Im Gehäuseinnenraum 52 des Elektronikgehäuses 5 ist eine Elektronik 40 angeordnet.
Die Elektronik 40 ist über elektrische Leitungen 41 mit elektrischen Kontakten (nicht
gezeigt) an der Kontaktseite 120 der Steckverbinder 12, 12', die jeweils von der ersten
Öffnung 131 aus zugänglich sind, verbunden.
[0030] In der Fig. 3 sind zwei Elektronikbaugruppen 6 gemäß der Fig. 2 hintereinander geschaltet.
Dabei ist ein Paar der zueinander korrespondierenden Adapteranordnungen 1, 1' zu einer
Adapterbaugruppe ineinander gesteckt. Bei dieser Adapterbaugruppe sind daher der Steckverbinder
12 der ersten Adapteranordnung 1 und der Steckverbinder 12' der zweiten Adapteranordnung
1 korrespondierend zueinander ausgebildet, so dass sie ineinander steckbar sind. Zudem
sind das erste Befestigungsmittel 23 der ersten Adapteranordnung 1, welches als Steg
ausgebildet ist, und das Befestigungsmittel 23' der zweiten Adapteranordnung 1', welches
als Bügel ausgebildet ist, zueinander korrespondierend ausgebildet. Dementsprechend
ist der Bügel hier im Befestigungszustand gezeigt, in dem er mit dem Steg verriegelt
ist.
[0031] In dieser Darstellung sind die Elektronikgehäuse 5 jeweils durch ein Deckelbauteil
55 verschlossen. Aufgrund der im Dichtbereich 110 der Adapteranordnung 1, 1' vorgesehenen
beiden Dichtringe 21, 22 ist der Innenraum 52 der Elektronikgehäuse 5 beziehungsweise
eine dort angeordnete Elektronik 40 jeweils gut gegen das Eindringen von Staub, Feuchtigkeit
und/oder EMV geschützt.
[0032] Nach Fig. 4a-d sind die Dichtringe 21, 22 einer alternativen Adapter- bzw. Steckverbindergehäuseanordnung
(hier ohne innere Steckverbinder dargestellt) einstückig miteinander über einen zu
ihren Ebenen hier quer ausgerichteten Steg 24, der zur Fixierung in eine Nut eingreift
miteinander verbunden. Dabei kann auch eine Zweikomponentenherstellung genutzt werden,
um die Dichtringe unterschiedlich auszulegen. Die Dichtringe können eingelegt sein
oder an das Gehäuse angespritzt sein.
[0033] Die Dichtringe 21, 22 können bei allen Ausführungsbeispielen im Dichtbereich 110
jeweils in umlaufende nach außen offene Nuten 115, 116 eingelegt oder eingespritzt
sein.
[0034] Sie können auch zur Verbesserung der Dichtwirkung umlaufend einen (kleinen) radialen
Außensteg aufweisen.
Bezugszeichenliste
[0035]
- 1, 1'
- Adapteranordnung
- 11, 11'
- Adaptergehäuse
- 110
- Dichtungsbereich
- 111
- Anschlussbereich
- 114
- Innenraum
- 12, 12'
- Steckverbinder
- 120
- Kontaktseite
- 121, 121'
- Anschlussseite
- 131
- Erste Öffnung
- 141
- Zweite Öffnung
- 21, 22
- Dichtung
- 23, 23'
- Befestigungsmittel, Steg, Bügel
- 231
- Ausnehmung, Kante
- 232
- Drehachse
- 233
- Drehrichtung
- 40
- Elektronik
- 41
- Elektrische Leitung
- 5
- Elektronikgehäuse
- 50
- Aufnahme
- 500
- Gehäusewand
- 51
- Aufnahmeverschluss
- 52
- Gehäuseinnenraum
- 53, 54
- Gehäusestirnseiten
- 55
- Deckelbauteil
- 6
- Elektronikbaugruppe
- 8
- Erstreckungsrichtung
1. Elektronikbaugruppe (6) die folgendes aufweist:
a. ein Elektronikgehäuse (5), das von einer Deckelseite aus zugänglich ist und mit
einem Deckel oder einem Deckelbauteil verschließbar ist und in dem eine Elektronik
angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Elektronikbaugruppe weiter folgendes Aufweist:
b. zwei zueinander korrespondierend ausgebildete Adapteranordnungen (1, 1'), die an
gegenüberliegenden Gehäusestirnseiten (53, 54) des Elektronikgehäuses (5) austauschbar
in Aufnahmen (50) des Elektronikgehäuses (5) angeordnet und von der Deckelseite her
in diese eingelegt sind,
c. wobei jede der Adapteranordnungen (1, 1') zum Anschluss elektrischer Leitungen
(41) an ein Elektronikgehäuse (5) ausgelegt ist, mit einem Adaptergehäuse (11, 11'),
welches einen Innenraum (114) aufweist, und welches an zwei sich gegenüberliegenden
Stirnseiten (13, 14) jeweils eine Öffnung (131, 141) aufweist, sowie mit einem Steckverbinder
(12, 12'), der im Innenraum (114) des Adaptergehäuses (11, 11') angeordnet und jeweils
durch die Öffnungen (131, 141) zugänglich ist,
d. wobei jede der Adapteranordnungen (1, 1') ferner einen Anschlussbereich (111) mit
einem Befestigungsmittel (23, 23') zum Befestigen einer zweiten korrespondierenden
Adapteranordnung (1', 1) sowie einen Dichtungsbereich (110), der in der Aufnahme angeordnet
ist, mit zwei Dichtringen (21, 22) zum dichtenden Anordnen im Elektronikgehäuse (5)
aufweist, wobei die Dichtringe (21, 22) in einer Erstreckungsrichtung (8) des Adaptergehäuses
(11) hintereinander angeordnet sind.
2. Elektronikbaugruppe (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtringe (21, 22) einstückig ausgebildet und über wenigstens einen Steg miteinander
verbunden sind.
3. Elektronikbaugruppe (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtringe (21, 22) getrennt voneinander ausgebildet sind.
4. Elektronikbaugruppe (6) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsmittel (23, 23') ein Steg oder ein Bügel ist.
5. Elektronikbaugruppe (6) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (12, 12') eine Anschlussseite (121) und eine Kontaktseite (120)
aufweist, wobei die Anschlussseite (121) von der zweiten Öffnung (141) des Adaptergehäuses
(11, 11') aus zugänglich ist, und wobei die Kontaktseite (120) von der ersten Öffnung
(131) des Adaptergehäuses (11, 11') aus zugänglich ist.
6. Elektronikbaugruppe (6) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussseite (121) als Stecker und/oder Buchse ausgebildet ist.
7. Elektronikbaugruppe (6) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (12, 12') lösbar im Adaptergehäuse (11, 11') angeordnet ist, insbesondere
verklemmt, verrastet oder verschraubt.
8. Elektronikbaugruppe (6) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckverbinder (12, 12') eine Dichtung aufweist, so dass er dichtend im Adaptergehäuse
(11, 11') angeordnet ist.
9. Elektronikbaugruppe (6) mit zwei Adapteranordnungen (1, 1') nach einem der vorherigen
Ansprüche, die zueinander korrespondierend ausgebildet und ineinander gesteckt sind,
wobei die erste Adapteranordnung (1) ein erstes Befestigungsmittel (23) und einen
ersten Steckverbinder (12) aufweist, wobei die zweite Adapteranordnung (1') ein zweites
Befestigungsmittel (23') und einen zweiten Steckverbinder (12') aufweist, und wobei
das erste Befestigungsmittel (23) korrespondierend zum zweiten Befestigungsmittel
(23') und der erste Steckverbinder (12) korrespondierend zum zweiten Steckverbinder
(12') ausgebildet sind.
10. Elektronikbaugruppe (6) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Adapteranordnung (1) als Befestigungsmittel (23) einen Steg und die zweite
Adapteranordnung (1') als Befestigungsmittel (23') einen Bügel aufweist, und wobei
der Bügel den Steg in einem Befestigungszustand hintergreift.
1. Electronic assembly (6), comprising:
a. an electronics housing (5), which is accessible from a cover side and can be closed
with a cover or a cover component and in which electronics are arranged,
characterized in that the electronic assembly further comprises:
b. two adapter arrangements (1, 1') of mutually corresponding design, which are arranged
on opposite housing end faces (53, 54) of the electronics housing (5) interchangeably
in receptacles (50) of the electronics housing (5) and are inserted therein from the
cover side,
c. wherein each of the adapter arrangements (1, 1') is designed for connecting electrical
lines (41) to an electronics housing (5), having an adapter housing (11, 11') which
has an interior space (114) and which has an opening (131, 141) on each of two mutually
opposite end sides (13, 14), and having a plug connector (12, 12') which is arranged
in the interior space (114) of the adapter housing (11, 11') and is accessible in
each case through the openings (131, 141),
d. wherein each of the adapter arrangements (1, 1') further comprises a connecting
region (111) having a fastening means (23, 23') for fastening a second corresponding
adapter arrangement (1', 1) and a sealing region (110), which is arranged in the receptacle,
having two sealing rings (21, 22) for sealing arrangement in the electronics housing
(5), wherein the sealing rings (21, 22) are arranged one behind the other in a direction
of extension (8) of the adapter housing (11).
2. Electronic assembly (6) according to claim 1, characterized in that the sealing rings (21, 22) are formed in one piece and are connected to each other
via at least one web.
3. Electronic assembly (6) according to claim 1, characterized in that the sealing rings (21,22) are formed separately from each other.
4. Electronic assembly (6) according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening means (23, 23') is a web or a bracket.
5. Electronic assembly (6) according to one of the preceding claims, characterized in that the plug connector (12, 12') comprises a connection side (121) and a contact side
(120), wherein the connection side (121) is accessible from the second opening (141)
of the adapter housing (11, 11'), and wherein the contact side (120) is accessible
from the first opening (131) of the adapter housing (11, 11').
6. Electronic assembly (6) according to one of the preceding claims, characterized in that the connection side (121) is designed as a plug and/or socket.
7. Electronic assembly (6) according to one of the preceding claims, characterized in that the plug connector (12, 12') is detachably arranged in the adapter housing (11, 11'),
in particular clamped, latched or screwed.
8. Electronic assembly (6) according to one of the preceding claims, characterized in that the plug connector (12, 12') comprises a seal so that it is arranged in a sealing
manner in the adapter housing (11, 11').
9. Electronic assembly (6) having two adapter arrangements (1, 1') according to one of
the preceding claims, which are designed to correspond to one another and are plugged
into one another, wherein the first adapter arrangement (1) comprises a first fastening
means (23) and a first plug connector (12), wherein the second adapter arrangement
(1') comprises a second fastening means (23') and a second plug connector (12'), and
wherein the first fastening means (23) is formed corresponding to the second fastening
means (23') and the first plug connector (12) is formed corresponding to the second
plug connector (12').
10. Electronic assembly (6) according to claim 9, characterized in that the first adapter arrangement (1) comprises a web as a fastening means (23) and the
second adapter arrangement (1') comprises a bracket as a fastening means (23'), and
wherein the bracket engages behind the web in a fastening state.
1. Module électronique (6) comprenant :
a. un boîtier d'électronique (5) qui est accessible par un côté de couvercle et peut
être fermé avec un couvercle ou une pièce formant couvercle et dans lequel sont disposés
des composants électroniques,
caractérisé en ce que le module électronique comprend en outre :
b. deux dispositions d'adaptateur (1, 1') se correspondant l'une à l'autre, qui sont
disposées de façon interchangeable sur des faces frontales de boîtier (53, 54) du
boîtier d'électronique (5) dans des logements (50) du boîtier d'électronique (5) et
qui sont introduites dans celui-ci en passant par le côté du couvercle,
c. chacune des dispositions d'adaptateur (1, 1') étant conçue pour le branchement
de lignes électrique (41) sur un boîtier d'électronique (5), avec un boîtier d'adaptateur
(11, 11') qui présente un volume intérieur (114) et qui présente une ouverture (131,
141) respectivement sur deux faces frontales (13, 14) opposées, et avec un connecteur
enfichable (12, 12') qui est disposé dans le volume intérieur (114) du boîtier d'adaptateur
(11, 11') et qui est accessible à travers chacune des ouvertures (131, 141),
d. chacune des dispositions d'adaptateur (1, 1') comportant en outre une zone de branchement
(111) avec un moyen de fixation (23, 23') pour la fixation d'une deuxième disposition
d'adaptateur (1', 1) correspondante, ainsi qu'une région d'étanchéité (110) qui est
disposée dans le logement, avec deux joints d'étanchéité (21, 22) à disposer dans
le boîtier d'électronique (5) de façon à obtenir l'étanchéité, les joints d'étanchéité
(21, 22) étant disposés l'un derrière l'autre dans le sens d'une dimension (8) du
boîtier d'adaptateur (11).
2. Module électronique (6) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les joints d'étanchéité (21, 22) sont formés d'une pièce et sont reliés l'un à l'autre
par au moins une barrette.
3. Module électronique (6) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les joints d'étanchéité (21, 22) sont séparés l'un de l'autre.
4. Module électronique (6) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moyen de fixation (23, 23') est une barrette ou un étrier.
5. Module électronique (6) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (12, 12') comporte un côté de branchement (121) et un côté
de contact (120), le côté de branchement (121) étant accessible par la deuxième ouverture
(141) du boîtier d'adaptateur (11, 11') et le côté de contact (120) étant accessible
par la première ouverture (131) du boîtier d'adaptateur (11, 11').
6. Module électronique (6) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le côté de branchement (121) est conformé comme une prise mâle et/ou femelle.
7. Module électronique (6) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (12, 12') est disposé de façon amovible dans le boîtier
d'adaptateur (11, 11'), en particulier serré, enclenché ou vissé.
8. Module électronique (6) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le connecteur enfichable (12, 12') comporte un joint d'étanchéité, de sorte qu'il
est disposé de façon étanche dans le boîtier d'adaptateur (11, 11').
9. Module électronique (6) avec deux dispositions d'adaptateur (1, 1') selon l'une des
revendications précédentes, qui sont conformées de façon à se correspondre l'une à
l'autre et sont emboîtées l'une dans l'autre, la première disposition d'adaptateur
(1) comportant un premier moyen de fixation (23) et un premier connecteur enfichable
(12), la deuxième disposition d'adaptateur (1') comportant un deuxième moyen de fixation
(23') et un deuxième connecteur enfichable (12') et le premier moyen de fixation (23)
étant conformé de façon à correspondre au deuxième moyen de fixation (23') et le premier
connecteur enfichable (12) étant conformé de façon à correspondre au deuxième connecteur
enfichable (12').
10. Module électronique (6) selon la revendication 9, caractérisé en ce que la première disposition d'adaptateur (1) comporte une barrette comme moyen de fixation
(23) et la deuxième disposition d'adaptateur (1') comporte un étrier comme moyen de
fixation (23'), l'étrier passant par derrière la barrette dans un état de fixation.