[0001] Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem, das mittels mehrerer Helligkeitssensoren
gesteuert wird.
[0002] Es sind Beleuchtungssysteme bekannt, die mehrere Lichtquellen und eine zentrale Steuerung
umfassen. Dazu offenbart beispielsweise die
DE 10 2004 053 709 A1 ein Kommunikationssystem, über das eine zentrale Rundsteueranlage Lichtquellen steuert,
die an dezentrale Rundsteuerempfänger angeschlossen sind.
[0003] Zur Steuerung von dezentralen Energieverbrauchern ist insbesondere für Beleuchtungsanlagen
das DALI-System entwickelt worden. Es ist in der Normenreihe IEC62386 definiert. Das
DALI-System enthält einen Bus, über den ein zentrales Steuergerät die angeschlossenen
Energieverbraucher anspricht. Dies erfolgt durch phasenmodulierte Spannungsimpulse.
An den Zweidrahtbus lassen sich auch Helligkeitssensoren anschließen. Die einzelnen
Energieverbraucher und die einzelnen Helligkeitssensoren sind über individuelle Adressen
ansprechbar. Der Adressraum ist begrenzt.
[0004] Soll eine automatische Helligkeitsanpassung beispielsweise über mehrere Helligkeitssensoren
erfolgen, nehmen deren Adressen einen erheblichen Teil des Adressraums ein. Außerdem
können die Sensoren einander widersprechende Signale liefern oder auf Helligkeitsänderungen
unterschiedlich ansprechen.
[0005] Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein Beleuchtungssystem zu schaffen,
das wenigstens eines der oben genannten Probleme mindestens abmildert.
[0006] Diese Aufgabe wird mit dem Beleuchtungssystem nach Anspruch 1 gelöst:
Das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem nutzt mehrere Sensoren, insbesondere Helligkeitssensoren,
die an einen Extender angeschlossen sind. Der Extender hat eine DALI-Kommunikationsschnittstelle,
die an den DALI-Steuerbus angeschlossen ist. Der Extender ist somit von dem Hauptsteuergerät
über eine einzige Adresse ansprechbar. Die Sensoren verbergen sich aus Sicht des Hauptsteuergeräts
hinter dem Extender. Die Kommunikation zwischen dem Extender und den Sensoren wird
über Adressen organisiert, deren Adressraum von dem Adressraum des DALI-Steuerbus
getrennt ist. Der Extender übermittelt die von den Sensoren gelieferten Daten oder
aus den Daten abgeleitete Datenserien an das Hauptsteuergerät.
[0007] Mit diesem Konzept kann in einem Beleuchtungssystem eine große Anzahl von Sensoren,
insbesondere Helligkeitssensoren, untergebracht werden, die aus Sicht des Hauptsteuergeräts
über eine einzige Adresse ansprechbar sind. Damit ist weder eine Änderung des Befehlsatzes
des Hauptsteuergeräts erforderlich, noch ergibt sich eine höhere Busbelastung des
DALI-Steuerbus.
[0008] Die Verbindung zwischen dem Extender und den angeschlossenen Sensoren kann beispielsweise
ebenfalls als DA-LI-System ausgebildet sein. Der Extender ist beispielsweise ein Master
bzw. Steuergerät für das sensorseitige DALI-System. Er kann somit unter Inanspruchnahme
einer Adresse des übergeordneten DALI-Steuerbus einen untergeordneten DALI-Steuerbus
mit weiteren 64 Geräten, beispielsweise Sensoren erbringen. Dieses System kann weiter
kaskadiert werden, so dass sehr große Systeme erstellt werden können. Erkennt der
Extender einen für ihn adressierten eingangsseitig ankommenden Befehl, wird dieser
intern in einen gleichen Broadcastbefehl oder in eine entsprechende Ausgangssequenz
gewandelt und an seiner Ausgangsseite ausgesendet, an der der Extender wie erwähnt
einen Master für das Subsystem bildet.
[0009] Der Extender kann außerdem einen Puffer bilden, der Daten, wie von den Sensoren aufgenommene
Helligkeitswerte, zeitweilig blockiert, speichert, integriert oder sonst wie weiter
verarbeitet. Hiermit ist es grundsätzlich möglich, Fehlsteuerungen, die sich aufgrund
kurzzeitiger Helligkeitsänderungen, wie Lichtreflexe, Flackern, vor dem Sensor durchlaufende
Personen oder dergleichen, ergeben könnten.
[0010] Das Hauptsteuergerät ist vorzugsweise darauf eingerichtet, Lichtsteuerbefehle zur
Helligkeitserhöhung an die Betriebsgeräte zu versenden, wenn es Daten empfängt, die
eine zu niedrige Helligkeit an zumindest einem der über den Extender angeschlossenen
Sensoren anzeigen. Vorzugsweise ist es weiter darauf eingerichtet, Lichtsteuerbefehle
zur Helligkeitsverminderung nur dann an die Betriebsgeräte zu senden, wenn es Daten
empfängt, die anzeigen, dass alle Helligkeitssensoren eine zu hohe Helligkeit anzeigen.
Diese Steuerstrategie betrifft zumindest eine Gruppe von an das Hauptsteuergerät angeschlossenen
Betriebsgeräten, die alle mit dem gleichen Lichtsteuerbefehl angeschlossen werden.
[0011] Die Helligkeitssensoren können darauf eingerichtet sein, von Zeit zu Zeit unaufgefordert
Daten zu senden. Die Datenübertragung zwischen den Helligkeitssensoren und dem Extender
muss jedoch nicht zwangsläufig über einen Bus erfolgen. Es können auch andere drahtgebundene
oder drahtlose Übertragungswege genutzt werden.
[0012] Die Kommunikation zwischen dem Extender und den angeschlossenen Sensoren kann auch
darauf beruhen, dass die Helligkeitssensoren Daten über die erfasste Helligkeit oder
Abweichungen zur Sollhelligkeit nur auf Anfrage senden. Der Extender kann eine solche
Anforderung von sich aus aussenden und die empfangenen Daten an das Hauptsteuergerät
weiterleiten. Er kann auch darauf eingerichtet sein, diesen Vorgang auf Anforderung
des Hauptsteuergeräts zu starten. Es ist möglich, dass der Extender alle von den Helligkeitssensoren
abgefragten oder erhaltenen Datenserien an das Hauptsteuergerät weitergibt. Es ist
auch möglich, dass er nur Daten derjenigen Sensoren weiterleitet, die die niedrigste
Helligkeit erfasst haben. Es ist ferner möglich, dass der Extender Daten weiterleitet,
die aus den abgefragten oder erhaltenen Datenserien abgeleitet sind.
[0013] Die Kommunikation zwischen dem Extender und den angeschlossenen Sensoren kann ein
Hemmsignal umfassen, das der Extender an die Sensoren sendet, die daraufhin das selbstständige
Aussenden für eine Sperrzeit aussetzen (Busruhe). Damit gelangen für die Sperrzeit
auch keine Helligkeitssignale an das Hauptsteuergerät, so dass hinreichend Zeit für
die Umsetzung vorangehender Helligkeitsanpassungen gewährleistet ist oder Helligkeitsanpassungen
aufgrund kurzzeitiger Helligkeitsschwankungen (durchlaufende Person, siehe oben) ausgeschlossen
werden.
[0014] Das System kann auch darauf eingerichtet sein, dass ein solches Hemmsignal von dem
Hauptsteuergerät an den Extender geliefert wird. Dieser kann das Hemmsignal an die
Sensoren weitergeben oder (ergänzend oder alternativ) selbst für eine Sperrzeit das
Senden von Daten an das Hauptsteuergerät aussetzen.
[0015] Alternativ kann vorgesehen sein, dass das Hauptsteuergerät während einer Sperrzeit
von dem Extender eingehende Daten ignoriert.
[0016] Weiter ist es möglich, die Kommunikation zwischen dem Hauptsteuergerät und dem Extender
so zu gestalten, dass der Extender ausschließlich auf Forderung des Hauptsteuergeräts
Daten sendet (Abfragemodus). Der Abfragemodus kann sowohl zwischen den Helligkeitssensoren
und dem Extender als auch (alternativ oder ergänzend) zwischen dem Hauptsteuergerät
und dem Extender etabliert werden.
[0017] Bei der Überwachung von größeren beleuchteten Flächen auf ausreichende Helligkeit
an mehreren Stellen durch mehrere Sensoren können sich Schwierigkeiten ergeben. Die
von den einzelnen Sensoren aufgenommen Helligkeitswerte hängen nicht nur von der aktuell
eingestellten Beleuchtung ab, sondern auch von Störgrößen, wie Umgebungslicht, und
von der Position und Ausrichtung des jeweiligen Sensors. Ein Sensor der auf eine helle
Fläche gerichtet ist, liefert bei einer gegebenen Beleuchtung einen anderen Messwert,
als ein Sensor, der auf eine dunkle, lichtabsorbierende Fläche gerichtet ist. Außerdem
wirken sich Änderungen der Beleuchtungsstärke der Lampengruppe an unterschiedlichen
Sensoren unterschiedlich stark aus. Beispielsweise reagieren abgeschattete oder von
der Lampengruppe weit entfernte Helligkeitssensoren weniger oder gar nicht, während
nahe an der Lampe positionierte Sensoren auf eine Erhöhung der Beleuchtung stark ansprechen.
Dieser spezifischen Problematik kann dadurch Rechnung getragen werden, dass die Helligkeitssensoren
auf die spezifischen Einsatzbestimmungen abgestimmt werden. Im einfachsten Fall können
die Sensoren mit verstellbaren Blenden versehen sein, die den Lichtzutritt mehr oder
weniger freigeben. Die Empfindlichkeit eines Sensors kann auch elektronisch eingestellt
werden.
[0018] Neben der Empfindlichkeitsanpassung der einzelnen Sensoren ist es auch möglich, in
jedem Sensor einen Helligkeitssollwert abzuspeichern. Die Helligkeitssollwerte der
einzelnen Sensoren können individuell an den jeweiligen Einsatz frei angepasst sein.
Beispielsweise können die Sensoren einen Sollwertvorgabeblock sowie einen Differenzbildungsblock
aufweisen, welche die Differenz zwischen dem Helligkeitssollwert und der erfassten
tatsächlichen Helligkeit bildet. Diese Differenz kennzeichnet die Abweichung der Ist-Helligkeit
von dem Sollwert. Diese Abweichung kann an den Extender geliefert werden.
[0019] Alternativ können die Sollwerte für alle Sensoren im Extender abgespeichert werden,
wobei die Soll/Ist-Differenzen für die einzelnen Sensoren im Extender gebildet werden.
Diese Differenzen sind aus den Helligkeitsmesswerten abgeleitete Daten. Diese könne
weiter verarbeitet werden. Beispielsweise kann der Extender prüfen, welche Soll/Ist-Differenz
negativ ist und somit eine zu niedrige Beleuchtung anzeigt.
[0020] Es ist möglich, den Soll/Ist-Differenzen der unterschiedlichen Sensoren über Kennfelder
Dimmschritte zuzuordnen, die dann von dem Extender an das Hauptsteuergerät gemeldet
werden, damit dieses eine möglichst zügige Helligkeitsanpassung anhand der ermittelten
Dimmschrittzahlen vornimmt. Die Kennfelder können für die einzelnen Sensoren individuell
angelegt werden.
[0021] Die vorgenannten Maßnahmen lassen sich einzeln oder gruppenweise miteinander kombinieren.
Somit lässt sich das Beleuchtungssystem auf einfache Weise an komplizierte Gegebenheiten
anpassen. Es lassen sich komplexe Beleuchtungsaufgaben lösen.
[0022] Die Erfindung verkörpert sich sowohl in einer Beleuchtungsanlage, in der die vordiskutierten
Merkmale verwirklich sind, wie auch in jedem Verfahren welches von dem vorgenannten
System genutzt wird.
[0023] Beispiele für Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung und den Figuren. Es zeigen:
Figur 1 ein Beleuchtungssystem mit mehreren Lampen und mit mehreren Helligkeitssensoren
in schematischer Darstellung,
Figur 2 einen Helligkeitssensor in schematischer Darstellung,
Figuren 3 und 4 modifizierte Helligkeitssensoren in schematischer Darstellung,
Figur 5 Helligkeitssensoren und einen Extender in Blockdarstellung und
Figur 6 einen modifizierten Extender in Blockdarstellung.
[0024] In Figur 1 ist ein Beleuchtungssystem 10 veranschaulicht, bei dem ein Hauptsteuergerät
11 (Master) mehrere Betriebsgeräte 12, 13 zum Betrieb von Lampen 14, 15 steuert, die
zu einer gemeinsamen Gruppe 16 von Lampen 14, 15 gleicher Helligkeit gehören. Bei
den Lampen 14, 15 kann es sich um jede geeignete Lichtquelle, insbesondere LED, Gasentladungslampe,
Halogenlampe oder dergleichen handeln. Die Betriebsgeräte 12, 13 dienen dazu, die
Lampen 14, 15 mit Strom zu versorgen um die gewünschte Helligkeit zu erzielen.
[0025] Die Betriebsgeräte 12, 13 kommunizieren mit dem Hauptsteuergerät 11 über einen DALI-Bus
17. Auf diesem ist jedem Betriebsgerät 12, 13 eine eindeutige Adresse zugeordnet,
über die das Betriebsgerät von dem Hauptsteuergerät 11 angesprochen werden kann. Auf
diesem Wege können Ein- und Ausschaltsignale, Dimmsignale und sonstige Signale gesendet
und empfangen werden. Der DALI-Bus 17 kann auch auch Sensoren enthalten.
[0026] An den DALI-Bus 17 ist außerdem ein Extender 18 angeschlossen, der den Datenverkehr
zwischen dem Hauptsteuergerät und angeschlossenen Helligkeitssensoren 19, 20, 21 kontrolliert
und abwickelt. Die Helligkeitssensoren 19 bis 21 sind über eine geeignete Datenübertragungsstrecke,
wie beispielsweise einen bei dem Bus 22 mit dem Extender 18 verbunden. Der Bus 22
kann ein weiterer DALI-Bus sein und, falls gewünscht, auch Betriebsgeräte für Lampen
enthalten.
[0027] Wie in Figur 1 symbolisch dargestellt, wird der Extender 18 auf dem DALI-BUS 17 über
eine einzige Adresse 23 angesprochen. Die Helligkeitssensoren 19 bis 21 werden hingegen
über individuelle Sensoradressen 24 angesprochen. Im schlichtesten und einfachsten
Fall kann der Extender 18 die auf verschiedenen Adressen von den Helligkeitssensoren
19 bis 21 ankommende Datenserie mit der Adresse 23 an das Hauptsteuergerät 11 weitergeben.
[0028] In Figur 2 ist der Sensor 19 exemplarisch für die anderen, vorzugsweise gleich ausgebildeten
Sensoren 20, 21 veranschaulicht. Weitere ähnlich oder gleich ausgebildete Sensoren
können vorgesehen sein. Der Sensor 19 umfasst ein Licht aufnehmendes Element 25, zum
Beispiel in Form eines lichtempfindlichen Transistors oder einer lichtempfindlichen
Diode, und einen Ein/Ausgabeblock 26, der beispielsweise durch einen Mikrocontroller
gebildet wird. Dieser ist mit dem Bus 22 verbunden. Er setzt ein von dem lichtempfindlichen
Element 25 erhaltenes Signal 27 in Daten um, die über den Bus 22 gesendet werden.
In Figur 2 bezeichnet ein Pfeil symbolisch die gesendeten Daten 28.
[0029] Im einfachsten Fall kennzeichnen die Daten 28 den durch das Helligkeitssignal 27
verkörperten aufgenommenen Helligkeitswert in umkehrbar eindeutigem Zusammenhang,
beispielsweise linear oder logarithmisch. Der Ein/Ausgabeblock 26 kann den Bus 22
auf Verfügbarkeit prüfen und, wenn er frei ist, die Daten unaufgefordert senden. Dies
kann der Ein/Ausgabeblock 26 zyklisch wiederholen. Es ist auch möglich, den Sensor
19 so zu gestalten, dass der Ein/Ausgabeblock 26 Daten 28 nur auf Anfrage sendet.
[0030] Es ist möglich, den Sensor 19 abzuwandeln, wie in Figur 3 durch den Sensor 29 veranschaulicht
ist. Dieser ist wiederum an den Bus 22 angeschlossen und enthält ein lichtempfindliches
Element 25. Jedoch gibt der Ein/Ausgabeblock 26 anstelle des Helligkeitssignals 27
eine Differenz 30 zwischen einem Lichtvorgabesignal 31 und dem Helligkeitssignal 27
an den Ein/Ausgabeblock 26 weiter. Dazu enthält der Helligkeitssensor 29 einen Sollwertvorgabeblock
32 und einen Differenzbildungsblock 33. Beide können zusammen mit dem Ein/Ausgabeblock
26 durch einen Mikrocontroller realisiert werden. Über den Datenbus 22 sendet der
Sensor 29 Daten, die die Helligkeitsabweichung vom Sollwert kennzeichnen. Dies kann,
wie zuvor im Zusammenhang mit Figur 2 beschrieben, zyklisch jeweils nach Prüfung der
Busverfügbarkeit oder auf Anfrage geschehen.
[0031] Der Sensor 29 kann eigenkalibrierbar ausgebildet sein. Dies veranschaulicht Figur
4 an dem Beispiel des Sensors 29a. Für diesen gilt die im Zusammenhang mit Figur 3
gegebene Beschreibung entsprechend unter Zugrundelegung gleicher Bezugszeichen. Zusätzlich
wird bei diesem Sensor 29a der Sollwertvorgabeblock 32 das Helligkeitssignal 27 zugeleitet.
Dem Sollwertvorgabeblock 32 kann außerdem ein Kalibriersignal 34 zugeleitet werden,
bei dessen Empfang er das vorliegende Helligkeitssignal 27 als Sollwert übernimmt.
Der Ein/Ausgabeblock 26 kann das Kalibriersignal 34 beispielsweise aussenden, wenn
er einen entsprechenden Kalibrierbefehl über den Bus 22 empfangen hat.
[0032] Figur 5 veranschaulicht schematisch die Struktur eines einfachen Extenders 18. Der
Extender 18 enthält einen Ein/Ausgabeblock 35, der zur Kommunikation mit dem DALI-Bus
17 dient. Über diesen sendet und empfängt der Ein/Ausgabeblock 35 Daten 36. Zur Kommunikation
mit den Helligkeitssensoren 19, 20, 21 weist der Extender 18 ebenfalls Ein/Ausgabeblöcke
37 bis 39 auf, die beispielsweise jeweils den von dem Sensor 19, 20, 21 gelieferten
Messwert zwischenspeichern. Der Ein/Ausgabeblock 35 kann dann die in den Ein/Ausgabeblöcken
37 bis 39 zwischengespeicherten Werte nacheinander abfragen und in einer ersten Variante
seriell über den DALI-Bus 17 an das Hauptsteuergerät 11 senden. Der Ein/Ausgabeblock
35 kann außerdem darauf ausgerichtet sein, die Aussendung von Daten zeitweilig zur
unterdrücken, beispielsweise nach Empfang eines Sperrsignals. Außerdem kann er darauf
eingerichtet sein, die Daten vor Weitergabe zu verarbeiten. Eine einfache Datenverarbeitung
besteht beispielsweise im Datenvergleich. Beispielsweise kann der Ein/Ausgabeblock
35 darauf eingerichtet sein, lediglich diejenigen Daten über den DALI-Bus 17 an das
Hauptsteuergerät 11 zu senden, die einen niedrigsten Helligkeitswert kennzeichnen.
[0033] Der Extender 18 nach Figur 5 kann auch mit den Sensoren 29, 29a der Figuren 3 und
4 zusammenarbeiten. Er sendet in diesem Fall nach einem oder mehreren der vorgenannten
Prinzipien anstelle von Daten, die die Helligkeit kennzeichnen und somit über den
Bus 22 angeliefert worden sind, Daten, die aus den Helligkeitswerten abgeleitet worden
sind. Bei diesen Daten kann es sich um ausgewählte (gesiebte oder gefilterte) Daten,
die Differenz zwischen tatsächlicher Helligkeit (Ist-Wert) und der gewünschten Helligkeit
(Soll-Wert) o.Ä. handeln.
[0034] Die Helligkeitssensoren 29 und 29a nach Figur 3 und 4 bilden die genannte Soll-Ist-Differenz
und liefern diese an den Extender. Es ist aber auch möglich, die Soll-Ist-Differenz
in dem Extender zu bilden. Dies veranschaulicht Figur 6 mit dem Extender 18a. Über
den Bus 22 senden die Sensoren 19 Daten, die die jeweils erfasste Helligkeit kennzeichnen.
Aus diesen Daten leitet der Extender 18a Daten 36 ab, die in diesem Beispiel die Soll-Ist-Differenzen
der Helligkeiten an den Sensoren 19, 20, 21 kennzeichnen oder aus solchen Soll-Ist-Differenzen
gebildet sind.
[0035] Zur Bildung der Soll-Ist-Differenzen sind die Blöcke 37 bis 39 wie in Figur 6 schematisch
veranschaulicht ausgebildet. Die nachfolgende Erläuterung des Aufbaus und der Funktion
des Ein/Ausgabeblocks 37 gilt gleichermaßen für die Ein/Ausgabeblöcke des Extenders
18a. Der Ein/Ausgabeblock 37 enthält Daten 28, die zum Beispiel von Sensoren 19, 20,
21 nach Figur 2 stammen und somit die Helligkeitssignale 27 repräsentieren. Der Ein/Ausgabeblock
37 enthält einen Sollwertvorgabeblock 40 sowie einen Differenzbildungsblock 41. Letzterer
bildet die Differenz zwischen Daten, die den Ist-Helligkeitswert kennzeichnen und
Daten, die die Soll-Helligkeit kennzeichnen. Ein Kommunikationsblock 42 gibt diese
Differenz bei Bedarf an den Ein/Ausgabeblock 35 weiter, der die Kommunikation mit
dem DALI-Bus 17 regelt.
[0036] Bedarfsweise kann wiederum die Verarbeitung eines Kalibriersignals vorgesehen sein.
Dieses kann beispielsweise von dem Hauptsteuergerät 11 über den DALI-Bus 17 und den
Ein/Ausgabeblock 35 an den Sollwertvorgabeblock 40 gesendet werden, der dann die anstehenden
Daten 28 als Helligkeitssollwert übernimmt.
[0037] Das Beleuchtungssystem 10 kann je nachdem welche der beschriebenen Komponenten eingesetzt
werden auf unterschiedliche Weisen betrieben werden, um eine wunschgemäße Beleuchtung
an allen von den Helligkeitssensoren 19 bis 21 überwachten Stellen zu erreichen. Im
einfachsten Fall enthält das Beleuchtungssystem 10 Sensoren 19 bis 21 nach Figur 2
und mindestens einen Extender 18 nach Figur 5. Der Extender 18 liefert dann die von
den Sensoren 19 bis 21 gelieferten Daten unter seiner Adresse 23 seriell an das Hauptsteuergerät
11. Das Hauptsteuergerät 11 kann darauf eingerichtet sein, unter den empfangenen Daten
diejenigen herauszusieben, die die niedrigste Helligkeit kennzeichnen. Beispielsweise
können die die Helligkeit kennzeichnenden Daten in einem Register abgelegt werden,
das immer dann überschrieben wird, wenn die neu hereinkommenden Daten einen niedrigeren
Helligkeitswert kennzeichnen als die bereits im Register befindlichen Daten. Wird
dieser Prozess der Anzahl der Sensoren 19 bis 21 entsprechend durchgeführt, das heißt
eine Reaktion auf die ankommenden Daten hinsichtlich einer Verstellung der Lichthelligkeit
erst dann ausgeführt, wenn alle angeschlossenen Sensoren 19 bis 21 mindestens einmal
gesendet haben, wird sichergestellt, dass das im Register befindliche Datum die niedrigste
Helligkeit kennzeichnet. Ist diese niedriger als ein Sollwert, kann ein zur Erhöhung
der Beleuchtungsstärke führendes Signal an die Betriebsgeräte 12, 13 gesendet werden.
Die Größe der Lichtaufhellung (das heißt die Anzahl der Dimmschritte) kann von der
Größe der Abweichung zwischen (kleinster) Ist-Helligkeit und Soll-Helligkeit abhängig
gemacht werden. Die Kommunikationsblöcke 42 können dazu Kennfelder enthalten.
[0038] Es ist möglich, dass die Sensoren 19 bis 21 die Daten 28 unaufgefordert in regelmäßigen
Zeitabständen senden. Es ist auch möglich, dass die Sensoren 19 bis 21 dieses Aussenden
von Daten 28 unterdrücken, wenn sie ein entsprechendes Sperrsignal empfangen haben.
Ein solches Sperrsignal kann beispielsweise von dem Extender 18 auf den Bus 22 gegeben
worden sein. Der Extender 28 kann so aufgebaut sein, dass er ein solches Sperrsignal
immer dann auf den Bus 22 gibt, wenn er in dem DALI-Bus 17 die Aussendung eines Lichtsteuersignals,
das heißt eines Helligkeits-Stellsignals durch das Hauptsteuergerät 11 festgestellt
hat. Die Sperrzeit kann einige Sekunden betragen oder auch länger sein. Sie verhindert,
dass die Sensoren ihre Messwerte gerade dann übermitteln, wenn das Hauptsteuergerät
11 gerade einen Lichtsteuerbefehl zur Änderung der Helligkeit an die Betriebsgeräte
12, 13 abgesetzt hat. Die durch diesen Steuerbefehl hervorgerufene Helligkeitsänderung
ist in dem von den jeweiligen Sensoren 19 bis 21 festgestellten Messwerten nämlich
womöglich noch nicht berücksichtigt, denn die Übertragung auf den Bus 22 sowie über
den Extender 18 und den DALI-Bus 17 an das Hauptsteuergerät 11 bzw. die Umsetzung
der Helligkeitsänderung in dem Betriebsgerät 12, 13 kann eine gewisse Zeit beanspruchen.
Es wird so vermieden, dass die Messwerte eine nicht mehr aktuelle Situation beschreiben,
was sonst zu einer verfälschten Lichtregelung führen würde. Solche nicht aktuellen
Messwerte werden durch die genannte Maßnahme verworfen bzw. unterdrückt.
[0039] Anstelle der Sperrung der Sensoren kann auch eine Sperrung des Extenders 18 erfolgen.
Stellt dieser auf dem DALI-Bus ein Lichtstellsignal fest, unterdrückt er für eine
gegebene Sperrzeit die Weitergabe der von den Lichtsensoren 19 bis 21 herkommenden
Daten an das Hauptsteuergerät 11.
[0040] Alternativ kann das Ignorieren der die Helligkeit kennzeichnenden Daten auch in dem
Hauptsteuergerät 11 erfolgen, wenn weder die Sensoren, noch der Extender 18 gesperrt
werden.
[0041] Weiter ist es möglich, dass die Sensoren 19 bis 21 ihre Daten nur auf Aufforderung
verschicken. Der Extender 18 fragt die Sensoren 19 bis 21 dann nacheinander ab. Hat
der Extender 18 auf dem DALI-Bus 17 ein Lichtstellsignal festgestellt, unterlässt
er das Abfragen der Sensoren 19 bis 21 für eine gewisse Zeit, das heißt bis zum Ablauf
einer gegebenen Sperrzeit.
[0042] Enthält das Beleuchtungssystem Sensoren 29 oder 29a nach Figur 3 oder 4 und einen
Extender 18 nach Figur 5 oder enthält das Beleuchtungssystem 10 Sensoren 19 nach Figur
2 in Kombination mit einem Extender 18a nach Figur 6, können die bei den einzelnen
Sensoren aufgenommenen Helligkeitswerte individuell bewertet werden. Dazu sind über
die Sollwertvorgabeblöcke 32 oder 38 jeweils sensorindividuell Sollwertvorgabeblöcke
32, 40 vorhanden. An dem Differenzbildungsblock 33 bzw. 41 erfolgt die Ermittlung
der Abweichung der tatsächlichen Helligkeit von der gewünschten Helligkeit. Diese
Abweichung kann wiederum nach den vorbeschriebenen Prinzipien fortwährend oder über
ein Sperrsignal zeitlich ausgesetzt an das Hauptsteuergerät 11 geliefert werden. Außerdem
ist es bei allen vorbeschriebenen Ausführungsformen möglich, die Helligkeitsdaten
oder in den zuletzt geschilderten Fällen die Helligkeitsabweichungsdaten auf diejenigen
Daten zu untersuchen, die die niedrigste Helligkeit kennzeichnen. Liegt diese unter
dem gewünschten Wert, wird die Helligkeit der Gruppe 16 erhöht. In diesem Szenario
übermittelt der Extender 18 diejenigen Daten 36, die die niedrigste erfasste Helligkeit
kennzeichnen. Alternativ könnte der Extender 18 die größte negative Helligkeitsabweichung
an das Hauptsteuergerät 11 übermitteln.
[0043] Das vorgenannte Szenario kann unzureichend sein, wenn ein Helligkeitsänderung, die
sich nach einer gegebenen Anzahl von Dimmschritten einstellt, von verschiedenen Sensoren
unterschiedlich wahrgenommen wird, z.B. weil die Sensoren unterschiedlich weit von
den Lichtquellen entfernt positioniert sind oder teilweise von den Lichtquellen abgeschattet
sind. In diesem Fall kann es vorgesehen sein, dass die Sensoren aus dem vorgegebene
Helligkeits-Sollwert und dem aktuell gemessenen Helligkeits-Istwert die Anzahl der
Dimmschritte ermitteln, die notwendig ist, um die Ist-Helligkeit an die Soll-Helligkeit
anzupassen. Dazu können die Sensoren zusätzliche Informationen berücksichtigen, die
z.B. ihre individuelle Position oder Abschattungssituation beschreiben. Statt der
Helligkeitsabweichungsdaten kann jeder Sensor dann die erforderliche Anzahl Dimmschritte
an den Extender übermitteln. Der Extender kann dann aus den von den Sensoren erhaltenen
Dimmschritt-Signalen denjenigen Wert auswählen und an den Master weiterleiten, der
die gewünschte minimale Helligkeit an jeder Position gewährleistet. Alternativ kann
die Ermittlung der notwendigen Anzahl an Dimmschritten auch im Extender erfolgen,
im dem dazu entsprechende Kennfelddaten für jeden Sensor hinterlegt hat.
[0044] Das erfindungsgemäße Beleuchtungssystem 10 umfasst mehrere Sensoren 19 bis 21 zur
Erfassung einer Helligkeit an verschiedenen Stellen eines zu beleuchtendes Raums,
wobei mindestens einige der Sensoren über einen Extender 18 über eine gemeinsame Adresse
23 eines DALI-Bus 17 adressierbar sind. Die Weitergabe von Daten von den Sensoren
19 bis 21 über den Extender 18 an das Hauptsteuergerät 11 kann für eine Sperrzeit
immer dann blockiert werden, wenn über den DALI-Bus 17 Lichtsteuersignale gesendet
worden sind, das heißt Helligkeitsänderungen vorgenommen worden sind. Dies vermeidet
Fehlsteuerungen. Außerdem kann es zweckmäßig sein, die von den Sensoren 19 bis 21
aufgenommenen Helligkeitswerte individuell zu bewerten. Dies kann beispielsweise durch
Vergleich mit individuellen Sollwerten geschehen, die in Sollwertenvorgabeblöcken
32, 40 bereitgehalten werden. Gegebenenfalls können die festgestellten Abweichungen
über ein Kennfeld in Daten umgesetzt werden. Das Kennfeld kann in einem Kommunikationsblock
42 abgelegt sein, der die Soll-Ist-Differenz in Daten umsetzt, die fortwährend oder
auf Abruf an das Hauptsteuergerät 11 gesendet werden. Damit kann unterschiedlichen
Einbausituationen der verschiedenen Sensoren 19 bis 21 Rechnung getragen werden.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 10
- Beleuchtungssystem
- 11
- Hauptsteuergerät
- 12, 13
- Betriebsgeräte
- 14, 15
- Lampen
- 16
- Gruppe / Teilnehmergruppe
- 17
- DALI-Bus
- 18, 18a
- Extender
- 19 - 21
- Helligkeitssensoren
- 22
- Bus
- 23
- Adresse
- 24
- Adressen
- 25
- lichtempfindliches Element
- 26
- Ein/Ausgabeblock
- 27
- Helligkeitssignal
- 28
- Daten
- 29, 29a
- Helligkeitssensor
- 30
- Differenz
- 31
- Lichtvorgabesignal
- 32
- Sollwertvorgabeblock
- 33
- Differenzbildungsblock
- 34
- Kalibriersignal
- 35
- Ein/Ausgabeblock
- 36
- Daten
- 37 - 39
- Ein/Ausgabeblock
- 40
- Sollwertvorgabeblock
- 41
- Differenzbildungsblock
- 42
- Kommunikationsblock
1. Beleuchtungssystem (10),
mit einer Anzahl von Betriebsgeräten (12, 13) zum Betrieb von Lampen (14, 15), wobei
die Lampen (14, 15) einer gemeinsamen Teilnehmergruppe (16) des Beleuchtungssystems
(10) zugeordnet sind,
mit einem Hauptsteuergerät (11), an das die Betriebsgeräte (12, 13) über einen DALI-Steuerbus
(17) angeschlossen sind,
mit einem Extender (18), der über den DALI-Steuerbus (17) mit dem Hauptsteuergerät
(11) verbunden und über eine Adresse (23) adressiert ist,
mit mehreren Sensoren (19 - 21), die jeweils mindestens ein Element (25) zur Erzeugung
eines die Helligkeit kennzeichnenden Signals (27) aufweisen und die an den Extender
(18) angeschlossen sind, wobei:
der Extender (18) über seine Adresse (23) von den Helligkeitssensoren (19 - 21) gelieferte
Sensordaten (28) oder aus den Sensordaten (28) abgeleitete Daten als Daten (36) an
das Hauptsteuergerät (11) liefert.
2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptsteuergerät (11) darauf eingerichtet ist, Lichtsteuerbefehle zur Helligkeitserhöhung
an die Betriebsgeräte (12, 13) zu senden, wenn es Daten (36) empfängt, die eine zu
niedrige Helligkeit anzeigen, und dass es weiter darauf eingerichtet ist, Lichtsteuerbefehle
zur Helligkeitsverminderung an die Betriebsgeräte (12, 13) zu senden, wenn es Daten
(36) empfängt, die an allen Sensoren (19 - 21) eine zu hohe Helligkeit anzeigen.
3. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (19 - 21) darauf eingerichtet sind, von Zeit zu Zeit unaufgefordert
Sensordaten (28) zu senden.
4. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Extender (18) darauf eingerichtet ist, nach Empfang eines Lichtsteuersignals
ein Hemmsignal an alle Sensoren (19 - 21) zu senden, wobei die Sensoren (19, 21) darauf
eingerichtet sind, nach Empfang eines Hemmsignals das Aussenden von Sensordaten für
eine Sperrzeit auszusetzen.
5. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Extender (18) darauf eingerichtet ist nach Empfang eines Lichtsteuersignals das
Senden von Daten an das Hauptsteuergerät (11) für eine Sperrzeit auszusetzen.
6. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (19 - 21) darauf eingerichtet sind, Sensordaten (19 - 21) ausschließlich
in Reaktion auf den Empfang eines Sendeaufforderungssignals auszusenden.
7. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Extender (18) darauf eingerichtet ist, Daten (36) ausschließlich in Reaktion
auf den Empfang eines Sendeaufforderungssignals an das Hauptsteuergerät (11) zu senden.
8. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptsteuergerät (11) darauf eingerichtet ist, nach Aussendung eines Lichtsteuersignals
von dem Extender (18) ankommende Daten für eine Sperrzeit zu ignorieren.
9. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Sensoren (19 - 21) einen Sollwertvorgabeblock (32) sowie einen
Differenzbildungsblock (33) umfasst, der dazu eingerichtet ist, die Differenz aus
einem Helligkeitssignal (27) und einem von dem Sollwertvorgabeblock (32) gelieferten
Sollwert zu bilden und an den Extender (18) zu senden.
10. Beleuchtungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwertvorgabeblock (32) darauf eingerichtet ist, einen einstellbaren Sollwert
bereitzustellen.
11. Beleuchtungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoren (19 - 21) darauf eingerichtet sind, ein Kalibriersignal zu empfangen
und einen die aktuelle Helligkeit kennzeichnenden Wert als Sollwert abzuspeichern,
der dem von dem Element (25) gelieferten Signal (27) entspricht.
12. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Extender (18a) darauf eingerichtet ist, für jeden angeschlossenen Sensor (19
- 21) ein Sollwertsignal abzuspeichern.
13. Beleuchtungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Extender (18, 18a) darauf eingerichtet ist, ein Kalibriersignal zu empfangen
und für jeden Helligkeitssensor (19 - 21) die von ihnen gelieferten, die aktuelle
Helligkeit kennzeichnenden Daten als Sollwerte abzuspeichern oder das Kalibriersignal
an die sensoren (29, 29a weiterzuleiten.
14. Beleuchtungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Extender (18a) für jeden Sensor ein Kennfeld (40) gespeichert ist.
15. Beleuchtungssystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kennfeld (40) ein Zusammenhang zwischen den von den Helligkeitssensoren gelieferten
Daten (28) oder daraus abgeleiteten Werten und einer Anzahl von Dimmschritten abgebildet
ist.
16. Beleuchtungssystem gemäß einem der vorgenannten Ansprüche, bei dem in wenigstens einem
der Sensoren ein sensor-individuelles Kennfeld abgespeichert ist, in dem ein Zusammenhang
zwischen den vom Sensor gemessenen Helligkeit oder daraus abgeleiteten Werten und
einer Anzahl von Dimmschritten abgebildet ist.