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(11) |
EP 2 748 904 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2014 Patentblatt 2014/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.08.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/AT2012/000214 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/026075 (28.02.2013 Gazette 2013/09) |
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| (54) |
ZÜNDKERZE FÜR EINE BRENNKRAFTMASCHINE
SPARK PLUG FOR AN INTERNAL COMBUSTION ENGINE
BOUGIE D'ALLUMAGE D'UN MOTEUR A COMBUSTION INTERNE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
22.08.2011 AT 12022011
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.07.2014 Patentblatt 2014/27 |
| (73) |
Patentinhaber: GE Jenbacher GmbH & Co OG |
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6200 Jenbach (AT) |
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Erfinder: |
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- KRAUS, Markus
A-6210 Wiesing (AT)
- JENKINS, Sean
85778 Haimhausen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Gangl, Markus et al |
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Torggler & Hofinger
Patentanwälte
Wilhelm-Greil-Straße 16 6020 Innsbruck 6020 Innsbruck (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 5 456 624 US-A1- 2002 021 066
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US-A- 5 493 171 US-A1- 2011 089 803
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Zündkerze für eine Brennkraftmaschine, insbesondere Gasmotor,
mit einer Mittelelektrode und mindestens einer Masseelektrodengruppe jeweils umfassend
ein oder mehrere Masseelektrodenplättchen, wobei die Mittelelektrode mindestens ein
Mittelelektrodenplättchen mit einer Mittelelektrodenfläche aufweist, wobei die Mittelelektrodenfläche
in einem Bereich von 0° bis 50° - vorzugsweise bis maximal 45° - zu einer Querschnittsebene
quer zur Längsachse der Zündkerze geneigt ist, wobei jedes Masseelektrodenplättchen
einer Masseelektrodengruppe eine der Mittelelektrodenfläche zugewandte, von der Mittelelektrodenfläche
beabstandete und im Wesentlichen parallel zur Mittelelektrodenfläche verlaufende Masseelektrodenfläche
aufweist, wobei eine Projektion aller Masseelektrodenflächen der Masseelektrodenplättchen
einer Masseelektrodengruppe auf die ihnen zugeordnete Mittelelektrodenfläche in Richtung
eines Normalenvektors der Mittelelektrodenfläche in Summe eine gedachte Elektrodenfläche
ergibt, wobei die gedachte Elektrodenfläche eine Größe von 8 mm
2 bis 25 mm
2 aufweist.
[0002] Bei modernen Brennkraftmaschinen, insbesondere bei fremd gezündeten, ottomotorisch
betriebenen Gasmotoren, herrschen in einem Brennraum hohe Drücke und Temperaturen,
wodurch die Lebensdauern der eingesetzten Zündkerzen stark limitiert sind. Insbesondere
bei hoch aufgeladenen Brennkraftmaschinen, welche oftmals bei effektiven Mitteldrücken
> 15 bar betrieben werden, kann es bei schlechter Auslegung passieren, dass eine Zündkerze
nur wenige Stunden in der Brennkraftmaschine im Einsatz ist bis die Zündspannung aufgrund
des raschen Elektrodenabbrands zu hoch wird und der Betrieb zur Anpassung oder zum
Tausch der Zündkerze unterbrochen werden muss.
[0003] Um die Standzeiten und Kosten der Zündkerzen für Brennkraftmaschinen auf einem Niveau
zu halten, welches von den Kunden akzeptiert wird, ist es eine Bestrebung, die Lebenszeit
der Zündkerze beispielsweise durch vergrößerte Elektrodenflächen zu erhöhen. Die Elektrodenflächen
stellen dabei das Reservoir für den Abbrand der Elektroden dar. So zeigt die
US 5,493,171, die den Oberbegriff des Anspruchs 1 offenbart, eine Zündkerze mit vergrößerten und
im Wesentlichen radialen Elektrodenflächen, wobei die Elektroden zur Verlängerung
der Zündkerzenstandzeiten zumindest teilweise aus Titandiborid bestehen. Auch die
US 5,767,613 zeigt eine Zündkerze mit vergrößerten radialen Elektrodenflächen, durch die eine
effizientere und vollständigere Verbrennung eines Brennstoff-Luft-Gemischs ermöglicht
werden soll. Ebenfalls bekannt sind Zündkerzen, deren Elektrodenflächen in Bezug auf
die Längsachse der Zündkerze geneigt sind (z.B.
US 2,180,528 und
DE 24 46 929 A1).
[0004] Die prinzipielle Aufgabe einer Zündkerze ist es, ein den Elektroden zugeführtes Brennstoff-Luft-Gemisch
zu entflammen. Hierfür muss einerseits durch das Zündsystem ausreichend Energie zur
Verfügung gestellt werden, um eine Funkenbildung zwischen den Elektroden zu ermöglichen.
Andererseits muss der Flammenkern genügend Energie besitzen, damit er an den Elektroden
nicht so weit abkühlt, dass es zu einem Erlöschen kommt. Daher sind die Entflammungsbedingungen
bei großen Elektrodenflächen deutlich schwieriger als bei kleineren Elektrodenflächen.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte Zündkerze
der eingangs genannten Gattung anzugeben.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Zündkerze mit Merkmalen des
Anspruchs 1.
[0007] Die maximale Hochspannungsfestigkeit eines üblichen Zündkerzengrundkörpers liegt
bei ca. 40 kV bis 45 kV. Durch den erfindungsgemäß geringen Abstand der Masseelektrodenflächen
der Masseelektrodenplättchen einer Masseelektrodengruppe von der den Masseelektrodenflächen
zugeordneten Mittelelektrodenfläche kann eine Brennkraftmaschine bereits bei relativ
geringen Zündspannungen von bspw. 8 kV bis 20 kV bei Volllast betrieben werden. Die
Lebensdauer der Zündkerze bis zum Erreichen der maximalen Hochspannungsfestigkeit
des Zündkerzengrundkörpers aufgrund von Abbrand der Elektrodenflächen und dadurch
erhöhter Zündspannungen kann damit verlängert werden.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann dabei vorgesehen sein,
dass jede Masseelektrodenfläche der Masseelektrodenplättchen einer Masseelektrodengruppe
um kleiner gleich 0,4 mm von der mindestens einen Mittelelektrodenfläche beabstandet
angeordnet ist.
[0009] Durch die Anordnung einer Mittelelektrodenfläche und der dieser Mittelelektrodenfläche
zugeordneten und im Wesentlichen parallel zur Mittelelektrodenfläche verlaufenden
Masseelektrodenflächen der Masseelektrodenplättchen einer Masseelektrodengruppe in
einem Winkel von maximal 50° zu einer Querschnittsebene quer zur Längsachse der Zündkerze
kann außerdem durch damit mögliche kurze bauliche Längen eines Masseelektrodenträgers,
an dem die jeweiligen Masseelektrodenplättchen angeordnet sind, und damit verbundene
kurze Wege von einem Masseelektrodenplättchen zum Zündkerzengrundkörper eine gute
Kühlung der Elektroden erreicht werden. Dies ist insbesondere bei Anwendungen in Brennkraftmaschinen
mit Vorkammer wichtig.
[0010] Generell kann eine Masseelektrodengruppe genau ein Masseelektrodenplättchen umfassen.
Es kann aber auch vorgesehen sein, dass eine Masseelektrodengruppe mehr als ein, vorzugsweise
zwei, Masseelektrodenplättchen umfasst.
[0011] In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Mittelelektrode eine
Mehrzahl von Mittelelektrodenplättchen mit jeweils einer Mittelelektrodenfläche aufweist
und die Zündkerze eine Mehrzahl von Masseelektrodengruppen umfasst, wobei jeweils
die Masseelektrodenflächen der Masseelektrodenplättchen einer Masseelektrodengruppe
der Mehrzahl von Masseelektrodengruppen beabstandet und im Wesentlichen parallel zu
einer Mittelelektrodenfläche der Mehrzahl von Mittelelektrodenflächen angeordnet sind.
[0012] Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass die Mittelelektrode ein erstes Mittelelektrodenplättchen
mit einer ersten Mittelelektrodenfläche und ein zweites Mittelelektrodenplättchen
mit einer zweiten Mittelelektrodenfläche aufweist und die Zündkerze eine erste Masseelektrodengruppe
und eine zweite Masseelektrodengruppe umfasst, wobei die Masseelektrodenflächen der
Masseelektrodenplättchen der ersten Masseelektrodengruppe beabstandet und im Wesentlichen
parallel zur ersten Mittelelektrodenfläche angeordnet sind und wobei die Masseelektrodenflächen
der Masseelektrodenplättchen der zweiten Masseelektrodengruppe beabstandet und im
Wesentlichen parallel zur zweiten Mittelelektrodenfläche angeordnet sind.
[0013] In einer vorteilhaften Variante weist die Zündkerze ein Außengewinde mit einem Durchmesser
von im Wesentlichen 18 mm auf. Beim Außengewinde kann es sich z.B. um ein metrisches
Isogewinde M18 handeln. Eine solche Zündkerzengröße ist typisch für stationäre Gasmotoren.
[0014] Schutz wird auch begehrt für eine Brennkraftmaschine, insbesondere stationärer Gasmotor,
mit mindestens einer Vorkammer und mindestens einem Hauptbrennraum und mit wenigstens
einer Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die wenigstens eine Zündkerze
in der mindestens einen Vorkammer angeordnet ist.
[0015] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
erläutert. Darin zeigen:
- Fig. 1a
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels der vorgeschlagenen Zündkerze,
- Fig. 1b
- eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 1a,
- Fig. 1c
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie AA der Fig. 1b,
- Fig. 1d
- eine Darstellung der Elektrodenfläche der Zündkerze gemäß Fig. 1a,
- Fig. 2a und2b
- perspektivische Ansichten einer weiteren Ausführungsvariante der vorgeschlagenen Zündkerze,
- Fig. 2c
- eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 2a,
- Fig. 2d
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie AA der Fig. 2c,
- Fig. 2e
- eine Darstellung einer Elektrodenfläche der Zündkerze gemäß 2a,
- Fig. 3a und 3b
- perspektivische Ansichten einer weiteren Ausführungsform der vorgeschlagenen Zündkerze,
- Fig. 3c
- eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 3a,
- Fig. 3d
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie AA der Fig. 3c,
- Fig. 3e
- eine Darstellung einer Elektrodenfläche der Zündkerze gemäß Fig. 3a,
- Fig. 4a und 4b
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Zündkerze in perspektivischen
Ansichten,
- Fig. 4c
- eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 4a,
- Fig. 4d
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie AA der Fig. 4c,
- Fig. 4e
- eine Seitenansicht eines Endbereichs der Zündkerze gemäß Fig. 4a,
- Fig. 4f
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie BB der Fig. 4e,
- Fig. 4g
- eine perspektivische Ansicht eines Mittelelektrodenplättchens der Zündkerze gemäß
Fig. 4a,
- Fig. 5a und 5b
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Zündkerze in perspektivischen
Ansichten,
- Fig. 5c
- eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 5a,
- Fig. 5d
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie AA der Fig. 5c,
- Fig. 5e
- eine Darstellung einer Elektrodenfläche der Zündkerze gemäß Fig. 5a,
- Fig. 6a
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Zündkerze in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 6b
- eine Seitenansicht der Zündkerze der Fig. 6a,
- Fig. 6c
- eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 6a,
- Fig. 6d
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie AA der Fig. 6c,
- Fig. 6e
- eine Darstellung einer Elektrodenfläche der Zündkerze gemäß Fig. 6a,
- Fig. 7a
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorgeschlagenen Zündkerze in einer perspektivischen
Ansicht,
- Fig. 7b
- eine Seitenansicht der Zündkerze der Fig. 7a,
- Fig. 7c
- eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 7a,
- Fig. 7d
- eine Schnittdarstellung gemäß Schnittlinie AA der Fig. 7c und
- Fig. 7e
- eine Darstellung einer Elektrodenfläche der Zündkerze gemäß Fig. 7a.
[0016] In den nachfolgend beschriebenen Figuren sind einige Maßangaben enthalten, die jeweils
in der Einheit Millimeter (mm) angegeben sind.
[0017] Fig. 1a zeigt ein Ausführungsbeispiel einer vorgeschlagenen Zündkerze 1 in einer
perspektivischen Ansicht. Die Zündkerze 1 weist eine zylinderförmige Mittelelektrode
2 auf, wobei der Endbereich der Mittelelektrode 2 eine schräge endseitige Fläche 9
aufweist. Auf dieser schrägen endseitigen Fläche 9 ist ein Mittelelektrodenplättchen
2' angeordnet. Dieses Mittelelektrodenplättchen 2' kann typischerweise aus einem Edelmetall
oder einer Edelmetalllegierung bestehen und kann in bekannter Art und Weise mit der
Mittelelektrode 2 verbunden sein, bspw. durch Widerstandsschweißen.
[0018] Die Zündkerze 1 weist darüber hinaus einen üblicherweise metallischen Endbereich
7 auf, der typischerweise ein Außengewinde aufweist, wodurch die Zündkerze 1 in den
Zylinderkopf einer Brennkraftmaschine eingeschraubt werden kann. Dieses am metallischen
Endbereich 7 angeordnete Außengewinde kann bspw. ein metrisches Isogewinde M18 mit
einem Durchmesser von im Wesentlichen 18 mm sein. Eine solche Zündkerzengröße ist
eine typische Größe für stationäre Gasmotoren.
[0019] An der Stirnseite des metallischen Endbereichs 7 ist ein Masseelektrodenträger 8
angeordnet, an dem eine Masseelektrodengruppe 3a umfassend ein Masseelektrodenplättchen
3' angeordnet ist. Das Mittelelektrodenplättchen 2' und das Masseelektrodenplättchen
3' der Masseelektrodengruppe 3a sind dabei einander zugewandt angeordnet. Das Mittelelektrodenplättchen
2' weist in Richtung des Masseelektrodenplättchens 3' eine Mittelelektrodenfläche
4a auf und das Masseelektrodenplättchen 3' weist in Richtung des Mittelelektrodenplättchens
2' eine Masseelektrodenfläche 5 auf. Mittelelektrodenfläche 4a und Masseelektrodenfläche
5 sind voneinander beabstandet angeordnet und verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander.
Die Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens 3' der Masseelektrodengruppe
3a ist in diesem Beispiel 0,35 mm von der Mittelelektrodenfläche 4a beabstandet angeordnet
(siehe Fig. 1c). Die Projektion der Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens
3' in Richtung eines Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche 4a ergibt eine gedachte
Elektrodenfläche A, welche eine Größe von 8,25 mm
2 aufweist (siehe Fig. 1d).
[0020] Fig. 1b zeigt eine Draufsicht auf die Zündkerze 1 der Fig. 1a. Die Zündkerze 1 weist
eine Masseelektrodengruppe 3a in Form eines einzigen Masseelektrodenträgers 8 auf,
an dem ein einziges Masseelektrodenplättchen 3' (in dieser Darstellung durch den Masseelektrodenträger
8 verdeckt) angeordnet ist. Zu erkennen ist außerdem die Mittelelektrode 2, auf deren
endseitiger Fläche 9 ein Mittelelektrodenplättchen 2' angeordnet ist.
[0021] Fig. 1c zeigt einen Längsschnitt durch einen Endbereich der Zündkerze 1 gemäß Schnittlinie
AA der Fig. 1b. Die Mittelelektrode 2 ist von einem üblicherweise keramischen Isolator
6 umgeben. An ihrem Endbereich weist die Mittelelektrode 2 eine schräge endseitige
Fläche 9 auf, die in einem Winkel von 45° zu einer Querschnittsebene quer zur Längsachse
L der Zündkerze 1 geneigt ist. Auf dieser schrägen endseitigen Fläche 9 ist ein Mittelelektrodenplättchen
2' angebracht. Das Mittelelektrodenplättchen 2' weist eine Mittelelektrodenfläche
4a auf, die entsprechend der schrägen endseitigen Fläche 9 ebenfalls in einem Winkel
von 45° zu einer Querschnittsebene quer zur Längsachse L der Zündkerze 1 geneigt ist.
[0022] Am metallischen Endbereich 7 der Zündkerze 1 ist eine Masseelektrodengruppe 3a in
Form eines Masseelektrodenträgers 8, an dem ein Masseelektrodenplättchen 3' angebracht
ist, angeordnet. In Richtung eines Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche 4a
sind Masseelektrodenplättchen 3' und Mittelelektrodenplättchen 2' im Wesentlichen
deckungsgleich zueinander angeordnet und weisen gleich große Elektrodenflächen (Masseelektrodenfläche
5 und Mittelelektrodenfläche 4a) auf. Mittelelektrodenfläche 4a und Masseelektrodenfläche
5 sind um 0,35 mm voneinander beabstandet angeordnet und verlaufen im Wesentlichen
parallel zueinander.
[0023] Durch die Projektion der Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens 3'
auf die Mittelelektrodenfläche 4a in Richtung eines Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche
4a ergibt sich eine gedachte Elektrodenfläche A gemäß Fig. 1 d. Entsprechend den in
Millimeter (mm) angegebenen Dimensionen ergibt sich eine gedachte Elektrodenfläche
A von 8,25 mm
2.
[0024] Fig. 2a zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der
vorgeschlagenen Zündkerze 1 und Fig. 2b zeigt eine andere perspektivische Ansicht,
wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit die Masseelektrodengruppen 3a und 3b sowie
zwei Mittelelektrodenplättchen 2' aus der Darstellung entfernt wurden. Die Mittelelektrode
2 dieser Zündkerze 1 weist einen im Wesentlichen tetraederförmigen Endbereich mit
drei tetraederförmig zueinander angeordneten endseitigen Flächen 9 auf. Jede der drei
endseitigen Flächen 9 ist um 45° zu einer Querschnittsebene quer zur Längsachse L
der Zündkerze 1 geneigt und an jeder der endseitigen Flächen 9 ist jeweils ein Mittelelektrodenplättchen
2' angeordnet. Jede Masseelektrodengruppe 3a, 3b, 3c ist durch jeweils einen Masseelektrodenträger
8 gebildet, an dem jeweils ein Masseelektrodenplättchen 3' angeordnet ist.
[0025] Fig. 2c zeigt eine Draufsicht auf die Zündkerze 1 der Fig. 2a und Fig. 2d zeigt einen
Längsschnitt durch einen Endbereich der Zündkerze 1 gemäß Schnittlinie AA der Fig.
2c. Auch in diesem Beispiel sind das jeweilige Mittelelektrodenplättchen 2' und das
ihm zugeordnete Masseelektrodenplättchen 3' einer jeweiligen Masseelektrodengruppe
3a, 3b, 3c derart zueinander angeordnet, dass in einer Blickrichtung gemäß eines Normalenvektors
N der jeweiligen Mittelelektrodenfläche 4a, 4b, 4c die jeweilige Mittelelektrodenfläche
4a, 4b, 4c und die Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens 3' ihrer
jeweils zugeordneten Masseelektrodengruppe 3a, 3b, 3c im Wesentlichen deckungsgleich
sind und die gleiche Kontur aufweisen. So ist beispielsweise die Masseelektrodenfläche
5 des Masseelektrodenplättchens 3' der Masseelektrodengruppe 3a in einer Blickrichtung
gemäß eines Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche 4a im Wesentlichen deckungsgleich
mit der Mittelelektrodenfläche 4a, weist also im Wesentlichen die gleiche Kontur und
auch den gleichen Flächenbetrag auf. Die Mittelelektrodenfläche 4a des Mittelelektrodenplättchens
2' und die Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe
3a sind dabei einander zugewandt und um 0,35 mm voneinander beabstandet angeordnet
und verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander.
[0026] Dieselbe Anordnung und Ausrichtung von Mittelelektrodenplättchen 2' und Masseelektrodenplättchen
3' zueinander trifft auch auf das Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe
3b und das ihr zugeordnete Mittelelektrodenplättchen 2' mit der Mittelelektrodenfläche
4b zu, sowie auf das Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe 3c und
dem ihr zugeordneten Mittelelektrodenplättchen 2' mit der Mittelelektrodenfläche 4c.
[0027] Fig. 2e zeigt eine Darstellung der gedachten Elektrodenfläche A, die sich beispielsweise
durch Projektion der Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens 3' der
Masseelektrodengruppe 3a auf die Mittelelektrodenfläche 4a in Richtung eines Normalenvektors
N der Mittelelektrodenfläche 4a ergibt. Durch die in Millimeter angegebenen Bemaßungen
ergibt sich für alle drei Projektionen von jeweiliger Masseelektrodenfläche 5 zu jeweiliger
Mittelelektrodenfläche 4a, 4b, 4c jeweils eine gedachte Elektrodenfläche A von 11,13
mm
2.
[0028] Fig. 3a zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der
vorgeschlagenen Zündkerze 1 und Fig. 3b zeigt eine andere perspektivische Ansicht,
wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit die Masseelektrodengruppen 3a, 3b, 3c sowie
drei Mittelelektrodenplättchen 2' aus der Darstellung entfernt wurden. Fig. 3c zeigt
eine Draufsicht auf die Zündkerze 1 der Fig. 3a und Fig. 3d zeigt einen Längsschnitt
durch einen Endbereich der Zündkerze 1 gemäß Schnittlinie AA der Fig. 3c.
[0029] Die Mittelelektrode 2 dieser Zündkerze 1 weist einen im Wesentlichen pyramidenförmigen
Endbereich mit vier pyramidenförmig zueinander angeordneten endseitigen Flächen 9
auf. Jede der vier endseitigen Flächen 9 ist um 45° zu einer Querschnittsebene quer
zur Längsachse L der Zündkerze 1 geneigt und an jeder der endseitigen Flächen 9 ist
jeweils ein Mittelelektrodenplättchen 2' angeordnet. Jede Masseelektrodengruppe 3a,
3b, 3c, 3d ist durch jeweils einen Masseelektrodenträger 8 gebildet, an dem jeweils
ein Masseelektrodenplättchen 3' angeordnet ist. Zwei jeweils einander zugeordnete
Mittelelektrodenplättchen 2' und Masseelektrodenplättchen 3' weisen dementsprechend
jeweils eine der Mittelelektrodenflächen 4a, 4b, 4c, 4d und jeweils eine Masseelektrodenfläche
5 auf. Die jeweilige Masseelektrodenfläche 5 ist im Wesentlichen parallel zu der ihr
zugeordneten Mittelelektrodenfläche 4a, 4b, 4c, 4d und von dieser um jeweils 0,35
mm beabstandet angeordnet.
[0030] Insgesamt ergeben sich bei dieser Zündkerze 1 vier gedachte Elektrodenflächen A gemäß
Fig. 3e, beispielsweise durch Projektion der Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens
3' der Masseelektrodengruppe 3a auf die Mittelelektrodenfläche 4a in Richtung eines
Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche 4a. Durch die in Millimeter angegebenen
Bemaßungen ergibt sich jeweils eine gedachte Elektrodenfläche A von 8,55 mm
2.
[0031] Fig. 4a zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der
vorgeschlagenen Zündkerze 1 und Fig. 4b zeigt eine andere perspektivische Ansicht,
wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit die Masseelektrodengruppen 3a, 3b, 3c sowie
drei Mittelelektrodenplättchen 2' aus der Darstellung entfernt wurden. Fig. 4c zeigt
eine Draufsicht auf die Zündkerze der Fig. 4a und Fig. 4d zeigt einen Längsschnitt
durch einen Endbereich der Zündkerze 1 gemäß Schnittlinie AA der Fig. 4c. Fig. 4e
zeigt eine Seitenansicht eines Endbereichs der Zündkerze 1 gemäß Fig. 4a und Fig.
4f zeigt einen Querschnitt durch den Endbereich der Zündkerze 1 gemäß Schnittlinie
BB der Fig. 4e. Fig. 4g zeigt eine perspektivische Ansicht eines Mittelelektrodenplättchens
2' der Zündkerze 1 gemäß Fig. 4a.
[0032] Die Mittelelektrode 2 dieser Zündkerze 1 weist einen im Wesentlichen kegelstumpfförmigen
Endbereich mit einer umlaufenden Mantelfläche auf, die eine endseitige Fläche 9 der
Mittelelektrode 2 bildet. Der Winkel zwischen einer Mantellinie der endseitigen Fläche
9 und einer Querschnittsebene quer zur Längsachse L der Zündkerze 1 beträgt 45° (siehe
Fig. 4d). Jeder der vier Masseelektrodengruppen 3a, 3b, 3c, 3d dieser Zündkerze ist
jeweils ein entsprechend der kegelstumpfförmigen Ausbildung der endseitigen Fläche
9 angeformtes Mittelelektrodenplättchen 2' zugeordnet, das an der endseitigen Fläche
9 angebracht ist. Jede Masseelektrodengruppe 3a, 3b, 3c, 3d ist durch jeweils einen
Masseelektrodenträger 8 gebildet, an dem jeweils ein Masseelektrodenplättchen 3' angeordnet
ist.
[0033] Auch die Masseelektrodenplättchen 3' sind entsprechend der kegelstumpfförmigen Ausbildung
der endseitigen Fläche 9 geformt, sodass jeweils eine Masseelektrodenfläche 5 des
Masseelektrodenplättchen 3' einer Masseelektrodengruppe 3a, 3b, 3c, 3d und die ihr
zugeordnete Mittelelektrodenfläche 4a, 4b, 4c, 4d beabstandet und im Wesentlichen
parallel zueinander verlaufen, wobei es sich bei den Elektrodenflächen in diesem Fall
um nicht ebene Flächen handelt. Wie aus Fig. 4f und Fig. 4d hervorgeht, sind die jeweils
einander zugewandten und gekrümmten Oberflächen von einander zugeordneten Mittelelektrodenplättchen
2' und Masseelektrodenplättchen 3' um 0,35 mm beabstandet voneinander angeordnet.
Jede der vier gedachten Elektrodenflächen A ist im Wesentlichen ein Sektorausschnitt
einer die Mittelelektrodenflächen 4a, 4b, 4c, 4d umfassenden Mantelfläche eines Kegelstumpfs
und weist eine Größe von 8 mm
2 bis 25 mm
2 auf.
[0034] Fig. 5a und Fig. 5b zeigen zwei perspektivische Ansichten eines weiteren Ausführungsbeispiels
der vorgeschlagenen Zündkerze 1. Fig. 5c zeigt eine Draufsicht auf die Zündkerze 1
der Fig. 5a und Fig. 5d zeigt einen Längsschnitt durch einen Endbereich der Zündkerze
1 gemäß Schnittlinie AA der Fig. 5c. Fig. 5e zeigt eine Darstellung der gedachten
Elektrodenfläche A, die sich durch Projektion der Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens
3' der Masseelektrodengruppe 3a auf die Mittelelektrodenfläche 4a in Richtung eines
Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche 4a ergibt.
[0035] Der metallische Endbereich 7 dieser Zündkerze 1 weist ein Außengewinde in Form eines
metrischen Isogewindes M18 mit einem Durchmesser von im Wesentlichen 18 mm auf. An
der Stirnseite des metallischen Endbereichs 7 ist ein Masseelektrodenträger 8 angeordnet,
an dem eine Masseelektrodengruppe 3a umfassend ein Masseelektrodenplättchen 3' angeordnet
ist.
[0036] Die zylinderförmige Mittelelektrode 2 weist eine endseitige Fläche 9 auf, die im
Wesentlichen quer zur Längsachse L der Zündkerze 1 angeordnet ist. Auf dieser endseitigen
Fläche 9 ist ein Mittelelektrodenplättchen 2' angeordnet, wobei das Mittelelektrodenplättchen
2' eine im Wesentlichen kreisrunde Mittelelektrodenfläche 4a aufweist, die im Wesentlichen
quer zur Längsachse L der Zündkerze 1 angeordnet ist. Mit anderen Worten beträgt der
Winkel zwischen der Mittelelektrodenfläche 4a und einer Querschnittsebene quer zur
Längsachse L der Zündkerze 1 im Wesentlichen 0°.
[0037] Das Mittelelektrodenplättchen 2' und das Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe
3a sind einander zugewandt angeordnet. Das Mittelelektrodenplättchen 2' weist in Richtung
des Masseelektrodenplättchens 3' die Mittelelektrodenfläche 4a auf und das Masseelektrodenplättchen
3' weist in Richtung des Mittelelektrodenplättchens 2' eine Masseelektrodenfläche
5 auf. Mittelelektrodenfläche 4a und Masseelektrodenfläche 5 sind voneinander beabstandet
angeordnet und verlaufen im Wesentlichen parallel zueinander. Die Masseelektrodenfläche
5 des Masseelektrodenplättchens 3' der Masseelektrodengruppe 3a ist in diesem Beispiel
0,35 mm von der Mittelelektrodenfläche 4a beabstandet angeordnet (siehe Fig. 5d).
[0038] Die Masseelektrodenfläche 5 ist im Wesentlichen kreisrund und weist einen Durchmesser
von 4,8 mm auf. Die Mittelelektrodenfläche 4a ist ebenfalls im Wesentlichen kreisrund
und ist mit einem Durchmesser von 4,5 mm etwas kleiner als die Masseelektrodenfläche
5. Die Projektion der Masseelektrodenfläche 5 des Masseelektrodenplättchens 3' auf
die Mittelelektrodenfläche 4a in Richtung eines Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche
4a ergibt demnach eine gedachte im Wesentlichen kreisrunde Elektrodenfläche A mit
einem Durchmesser von 4,5 mm (siehe Fig. 5d und Fig. 5e). Daraus ergibt sich eine
Größe der gedachten Elektrodenfläche A von 15,9 mm
2.
[0039] Fig. 6a zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels, der
vorgeschlagenen Zündkerze 1 und Fig. 6b zeigt eine Seitenansicht dieser Zündkerze
1. Fig. 5c zeigt eine Draufsicht auf die Zündkerze 1 der Fig. 6a und Fig. 6d zeigt
einen Längsschnitt durch einen Endbereich der Zündkerze 1 gemäß Schnittlinie AA der
Fig. 6c.
[0040] Diese Zündkerze 1 weist zwei im Wesentlichen innerhalb des metallischen Endbereichs
7 der Zündkerze 1 und im Wesentlichen flächenbündig mit der Stirnseite des metallischen
Endbereichs 7 angeordnete Masseelektrodenträger 8 auf. An jedem Masseelektrodenträger
8 ist dabei jeweils ein Masseelektrodenplättchen 3' angeordnet.
[0041] Jeder der zwei Masseelektrodenträger 8 ist in einer Draufsicht im Wesentlichen U-förmig
ausgebildet (siehe Fig. 6c). Diese im Wesentlichen U-förmige Ausbildung der Masseelektrodenträger
8 in Verbindung mit relativ großen Querschnitten der Masseelektrodenträger 8 ermöglicht
eine gute Wärmeableitung von jener Wärme, die auf die Masseelektrodenträger 8 einwirkt,
in Richtung des Zündkerzengrundkörpers bzw. des metallischen Endbereichs 7 der Zündkerze
1.
[0042] Im Endbereich der Mittelelektrode 2 dieser Zündkerze 1 ist ein Mittelelektrodenträger
10 angeordnet, der in diesem Fall eine endseitige Fläche 9 der Mittelelektrode 2 aufweist.
Diese endseitige Fläche 9 ist die im Wesentlichen quer zur Längsachse L der Zündkerze
angeordnet. Auf der endseitigen Fläche 9 ist ein Mittelelektrodenplättchen 2' angeordnet,
dessen Mittelelektrodenfläche 4a ebenfalls im Wesentlichen quer zur Längsachse L der
Zündkerze 1 angeordnet ist.
[0043] Die insgesamt zwei Masseelektrodenplättchen 3' an den beiden Masseelektrodenträgern
8 sind dem einen Mittelelektrodenplättchen 2' zugewandt angeordnet, wodurch eine einzige
Masseelektrodengruppe 3a gebildet wird. Jedes Masseelektrodenplättchen 3' weist eine
Masseelektrodenfläche 5 auf. Die beiden Masseelektrodenflächen 5 sind dabei in Richtung
der Längsachse L der Zündkerze 1 der Mittelelektrodenfläche 4a zugewandt angeordnet.
Die Masseelektrodenflächen 5 der zwei Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe
3a verlaufen im Wesentlichen parallel zur Mittelelektrodenfläche 4a und sind von dieser
um 0,35 mm beabstandet angeordnet.
[0044] Zur Kontrolle und Einstellung der Abstände zwischen dem Mittelelektrodenplättchen
2' und den Masseelektrodenplättchen 3' bzw. zwischen der Mittelelektrodenfläche 4a
und den zwei ihr zugeordneten Masseelektrodenflächen 5 sind an der Mantelfläche des
metallischen Endbereichs 7 Öffnungen 11 vorgesehen.
[0045] Für eine gute Zugänglichkeit von Brennstoff- bzw. Brennstoff-Luft-Gemisch zu den
innerhalb des metallischen Endbereichs 7 angeordneten Elektrodenplättchen (Mittelelektrodenplättchen
2' und Masseelektrodenplättchen 3') sind an der Stirnseite des metallischen Endbereichs
7 mehrere Öffnungen 11' vorgesehen, die durch entsprechende Anordnung und im Wesentlichen
U-förmige Ausbildung der Masseelektrodenträger 8 gebildet sind.
[0046] Eine gedachte Elektrodenfläche A wird immer je Masseelektrodengruppe ermittelt. Sie
ergibt sich jeweils aus der flächenmäßigen Summe der Projektionen aller Masseelektrodenflächen
der Masseelektrodenplättchen der betreffenden Masseelektrodengruppe auf die ihnen
zugeordnete Mittelelektrodenfläche in Richtung eines Normalenvektors der Mittelelektrodenfläche.
[0047] Fig. 6e zeigt die Darstellung der sich ergebenden gedachten Elektrodenfläche A der
Masseelektrodengruppe 3a dieser Zündkerze 1. Die Projektion der zwei Masseelektrodenflächen
5 der Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe 3a auf die Mittelelektrodenfläche
4a in Richtung eines Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche 4a ergibt die beiden
Projektionsflächen A' und A". Entsprechend der in Millimeter angegebenen Abmaße der
im Wesentlichen rechteckigen Masseelektrodenflächen 5 hat jede der beiden Projektionsflächen
A' und A" eine Größe von 11 mm
2.
[0048] Die Projektionen beider Masseelektrodenflächen 5 der zwei Masseelektrodenplättchen
3' der Masseelektrodengruppe 3a auf die Mittelelektrodenfläche 4a in Richtung eines
Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche 4a ergeben nun in Summe die gedachte
Elektrodenfläche A mit einer Gesamtgröße von 22 mm
2.
[0049] Fig. 7a zeigt eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der
vorgeschlagenen Zündkerze 1 und Fig. 7b zeigt eine Seitenansicht dieser Zündkerze
1. Fig. 7c zeigt eine Draufsicht auf die Zündkerze 1 der Fig. 7a und Fig. 7d zeigt
einen Längsschnitt durch einen Endbereich der Zündkerze 1 gemäß Schnittlinie AA der
Fig. 7c.
[0050] Wie die Zündkerze 1 gemäß Fig. 6a bis Fig. 6e weist die Zündkerze 1 dieses Beispiels
zwei im Wesentlichen innerhalb des metallischen Endbereichs 7 der Zündkerze 1 und
im Wesentlichen flächenbündig mit der Stirnseite des metallischen Endbereichs 7 angeordnete
Masseelektrodenträger 8 auf. An jedem Masseelektrodenträger 8 ist wieder jeweils ein
Masseelektrodenplättchen 3' angeordnet. Jeder der zwei Masseelektrodenträger 8 weist
in einer Draufsicht einen in Richtung Zündkerzenmitte verlaufenden Steg 12 auf (siehe
Fig. 6c). An ihren zugewandten Enden sind die beiden Stege 12 in diesem Beispiel 0,5
mm voneinander beabstandet angeordnet. Die beiden Masseelektrodenträger 8 in Form
der beiden Stege 12 sind in diesem Beispiel einstückig mit dem metallischen Endbereich
7 ausgeführt (siehe Fig. 7d).
[0051] Die beiden an den zwei Masseelektrodenträgern 8 angeordneten Masseelektrodenplättchen
3' stellen wie bei der Zündkerze 1 gemäß Fig. 6a bis Fig. 6e die einzige Masseelektrodengruppe
3a dieser Zündkerze 1 dar, da beide Masseelektrodenplättchen 3' gegenüber demselben
Mittelelektrodenplättchen 2' und diesem zugewandt angeordnet sind.
[0052] Die Ausbildung der Mittelelektrode 2 mit Mittelelektrodenträger 10 und daran angeordnetem
Mittelelektrodenplättchen 2' sowie die Anordnung und Ausrichtung der Masseelektrodenflächen
5 der Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe 3a in Bezug auf die ihnen
zugeordnete Mittelelektrodenfläche 4a des einzigen Mittelelektrodenplättchens 2' entspricht
im Wesentlichen der Zündkerze 1 gemäß Fig. 6a bis Fig. 6e.
[0053] Auch entsprechende Öffnungen 11 zur Kontrolle und Einstellung der Elektrodenabstände
an der Mantelfläche bzw. Öffnungen 11' für eine verbesserte Brennstoff- bzw. Brennstoff-Luft-Gemisch-Zugänglichkeit
an der Stirnfläche des metallischen Endbereichs 7 der Zündkerze 1 sind wie bei der
Zündkerze 1 gemäß Fig. 6a bis Fig. 6e vorgesehen.
[0054] Die beiden Projektionsflächen A' und A", gebildet durch die beiden Projektionen der
Masseelektrodenflächen 5 der zwei Masseelektrodenplättchen 3' der Masseelektrodengruppe
3a auf die Mittelelektrodenfläche 4a in Richtung eines Normalenvektors N der Mittelelektrodenfläche
4a, ergeben wie bei der Zündkerze 1 gemäß Fig. 6a bis Fig. 6e in Summe die gedachte
Elektrodenfläche A der Masseelektrodengruppe 3a mit einer Gesamtgröße von 22 mm
2 (siehe Fig. 7e).
1. Zündkerze (1) für eine Brennkraftmaschine, insbesondere Gasmotor, mit einer Mittelelektrode
(2) und mindestens einer Masseelektrodengruppe (3a, 3b, 3c, 3d) jeweils umfassend
ein oder mehrere Masseelektrodenplättchen (3'), wobei die Mittelelektrode (2) mindestens
ein Mittelelektrodenplättchen (2') mit einer Mittelelektrodenfläche (4a, 4b, 4c, 4d)
aufweist, wobei die Mittelelektrodenfläche (4a, 4b, 4c, 4d) in einem Bereich von 0°
bis 50° - vorzugsweise bis maximal 45° - zu einer Querschnittsebene quer zur Längsachse
(L) der Zündkerze (1) geneigt ist, wobei jedes Masseelektrodenplättchen (3') einer
Masseelektrodengruppe (3a, 3b, 3c, 3d) eine der Mittelelektrodenfläche (4a, 4b, 4c,
4d) zugewandte, von der Mittelelektrodenfläche (4a, 4b, 4c, 4d) beabstandete und im
Wesentlichen parallel zur Mittelelektrodenfläche (4a, 4b, 4c, 4d) verlaufende Masseelektrodenfläche
(5) aufweist, wobei eine Projektion aller Masseelektrodenflächen (5) der Masseelektrodenplättchen
(3') einer Masseelektrodengruppe (3a, 3b, 3c, 3d) auf die ihnen zugeordnete Mittelelektrodenfläche
(4a, 4b, 4c, 4d) in Richtung eines Normalenvektors (N) der Mittelelektrodenfläche
(4a, 4b, 4c, 4d) in Summe eine gedachte Elektrodenfläche (A) ergibt, wobei die gedachte
Elektrodenfläche (A) eine Größe von 8 mm2 bis 25 mm2 aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Masseelektrodenfläche (5) der Masseelektrodenplättchen (3') einer Masseelektrodengruppe
(3a, 3b, 3c, 3d) in einem Bereich von 0,2 mm bis 0,8 mm von der mindestens einen Mittelelektrodenfläche
(4a, 4b, 4c, 4d) beabstandet angeordnet ist, die Mittelelektrode (2) eine Mehrzahl
von Mittelelektrodenplättchen (2') mit jeweils einer Mittelelektrodenfläche (4a, 4b,
4c, 4d) aufweist und die Zündkerze (1) eine Mehrzahl von Masseelektrodengruppen (3a,
3b, 3c, 3d) umfasst, wobei jeweils die Masseelektrodenflächen (5) der Masseelektrodenplättchen
(3') einer Masseelektrodengruppe (3a, 3b, 3c, 3d) der Mehrzahl von Masseelektrodengruppen
(3a, 3b, 3c, 3d) beabstandet und im Wesentlichen parallel zu einer Mittelelektrodenfläche
(4a, 4b, 4c, 4d) der Mehrzahl von Mittelelektrodenflächen (4a, 4b, 4c, 4d) angeordnet
sind.
2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Masseelektrodenfläche (5) der Masseelektrodenplättchen (3') einer Masseelektrodengruppe
(3a, 3b, 3c, 3d) um kleiner gleich 0,4 mm von der mindestens einen Mittelelektrodenfläche
(4a, 4b, 4c, 4d) beabstandet angeordnet ist.
3. Zündkerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Masseelektrodengruppe (3a, 3b, 3c, 3d) genau ein Masseelektrodenplättchen
(3') umfasst.
4. Zündkerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Masseelektrodengruppe (3a, 3b, 3c, 3d) mehr als ein, vorzugsweise
zwei, Masseelektrodenplättchen (3') umfasst.
5. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelelektrodenfläche (4a) im Wesentlichen parallel zu einer Querschnittsebene
quer zur Längsachse (L) der Zündkerze (1) verläuft.
6. Zündkerze nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelelektrode (2) ein erstes Mittelelektrodenplättchen (2') mit einer ersten
Mittelelektrodenfläche (4a) und ein zweites Mittelelektrodenplättchen (2') mit einer
zweiten Mittelelektrodenfläche (4b) aufweist und die Zündkerze (1) eine erste Masseelektrodengruppe
(3a) und eine zweite Masseelektrodengruppe (3b) umfasst, wobei die Masseelektrodenflächen
(5) der Masseelektrodenplättchen (3') der ersten Masseelektrodengruppe (3a) beabstandet
und im Wesentlichen parallel zur ersten Mittelelektrodenfläche (4a) angeordnet sind
und wobei die Masseelektrodenflächen (5) der Masseelektrodenplättchen (3') der zweiten
Masseelektrodengruppe (3b) beabstandet und im Wesentlichen parallel zur zweiten Mittelefektrodenfläche
(4b) angeordnet sind.
7. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelelektrode (2) einen im Wesentlichen tetraederförmigen Endbereich mit drei
tetraederförmig zueinander angeordneten endseitigen Flächen (9) aufweist, wobei an
jeder der endseitigen Flächen (9) jeweils ein Mittelelektrodenplättchen (2') mit jeweils
einer Mittelelektrodenfläche (4a, 4b, 4c) angeordnet ist, wobei die Zündkerze (1)
drei Masseelektrodengruppen (3a, 3b, 3c) umfasst, wobei jeweils die Masseelektrodenflächen
(5) der Masseelektrodenplättchen (3') einer der drei Masseelektrodengruppen (3a, 3b,
3c) beabstandet und im Wesentlichen parallel zu einer der drei Mittelelektrodenflächen
(4a, 4b, 4c) angeordnet sind.
8. Zündkerze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitigen Flächen (9) um im Wesentlichen 45° zu einer Querschnittsebene quer
zur Längsachse (L) der Zündkerze (1) geneigt sind.
9. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelelektrode (2) einen im Wesentlichen pyramidenförmigen Endbereich mit vier
pyramidenförmig zueinander angeordneten endseitigen Flächen (9) aufweist, wobei an
jeder der endseitigen Flächen (9) jeweils ein Mittelelektrodenplättchen (2') mit jeweils
einer Mittelelektrodenfläche (4a, 4b, 4c, 4d) angeordnet ist, wobei die Zündkerze
(1) vier Masseelektrodengruppen (3a, 3b, 3c, 3d) umfasst, wobei jeweils die Masseelektrodenflächen
(5) der Masseelektrodenplättchen (3') einer der vier Masseelektrodengruppen (3a, 3b,
3c, 3d) beabstandet und im Wesentlichen parallel zu einer der vier Mittelelektrodenflächen
(4a, 4b, 4c, 4d) angeordnet sind.
10. Zündkerze nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die endseitigen Flächen (9) um im Wesentlichen 45° zu einer Querschnittsebene quer
zur Längsachse (L) der Zündkerze (1) geneigt sind.
11. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zündkerze (1) ein Außengewinde mit einem Durchmesser von im Wesentlichen 18 mm
aufweist.
12. Brennkraftmaschine, insbesondere stationärer Gasmotor, mit mindestens einer Vorkammer
und mindestens einem Hauptbrennraum und mit wenigstens einer Zündkerze (1) nach einem
der Ansprüche 1 bis 11, wobei die wenigstens eine Zündkerze (1) in der mindestens
einen Vorkammer angeordnet ist.
1. A spark plug (1) for an internal combustion engine, in particular a gas engine, comprising
a central electrode (2) and at least one ground electrode group (3a, 3b, 3c, 3d) respectively
including one or more ground electrode platelets (3'), wherein the central electrode
(2) has at least one central electrode platelet (2) having a central electrode surface
(4a, 4b, 4c, 4d), wherein the central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d) is inclined
in a range of between 0° and 50° - preferably at a maximum 45° - relative to a cross-sectional
plane transversely relative to the longitudinal axis (L) of the spark plug (1), wherein
each ground electrode platelet (3') of a ground electrode group (3a, 3b, 3c, 3d) has
a ground electrode surface (5) that faces towards the central electrode surface (4a,
4b, 4c, 4d) and that is spaced from the central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d)
and extends substantially parallel to the central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d),
wherein a projection of all ground electrode surfaces (5) of the ground electrode
platelets (3') of a ground electrode group (3a, 3b, 3c, 3d) on to the central electrode
surface (4a, 4b, 4c, 4d) associated with them in the direction of a normal vector
(N) of the central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d) gives in total a notional electrode
surface (A) wherein the notional electrode surface (A) is of a size of between 8 mm2 and 25 mm2, characterised in that each ground electrode surface (5) of the ground electrode platelets (3') of a ground
electrode group (3a, 3b, 3c, 3d) is arranged spaced in a range of between 0.2 mm and
0.8 mm from the at least one central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d), the central
electrode (2) has a plurality of central electrode platelets (2') having a respective
central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d) and the spark plug (1) includes a plurality
of ground electrode groups (3a, 3b, 3c, 3d), wherein the respective ground electrode
surfaces (5) of the ground electrode platelets (3') of a ground electrode group (3a,
3b, 3c, 3d) of the plurality of ground electrode groups (3a, 3b, 3c, 3d) are arranged
spaced and substantially parallel to a central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d)
of the plurality of central electrode surfaces (4a, 4b, 4c, 4d).
2. A spark plug as set forth in claim 1 characterised in that each ground electrode surface (5) of the ground electrode platelets (3') of a ground
electrode group (3a, 3b, 3c, 3d) is arranged spaced by less than or equal to 0.4 mm
from the at least one central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d).
3. A spark plug as set forth in claim 1 or claim 2 characterised in that the at least one ground electrode group (3a, 3b, 3c, 3d) includes precisely one ground
electrode platelet (3').
4. A spark plug as set forth in claim 1 or claim 2 characterised in that the at least one ground electrode group (3a, 3b, 3c, 3d) includes more than one,
preferably two, ground electrode platelets (3').
5. A spark plug as set forth in one of 1 through 4 characterised in that the central electrode surface (4a) extends substantially parallel to a cross-sectional
plane transversely relative to the longitudinal axis (L) of the spark plug (1).
6. A spark plug as set forth in claim 5 characterised in that the central electrode (2) has a first central electrode platelet (2') having a first
central electrode surface (4a) and a second central electrode platelet (2') having
a second central electrode surface (4b) and the spark plug (1) has a first ground
electrode group (3a) and a second ground electrode group (3b), wherein the ground
electrode surfaces (5) of the ground electrode platelets (3') of the first ground
electrode group (3a) are arranged spaced and substantially parallel to the first central
electrode surface (4a) and wherein the ground electrode surfaces (5) of the ground
electrode platelets (3') of the second ground electrode group (3b) are arranged spaced
and substantially parallel to the second central electrode surface (4b).
7. A spark plug as set forth in one of claims 1 through 5 characterised in that the central electrode (2) has a substantially tetrahedral end region having three
end surfaces (9) which are arranged in tetrahedral relationship with each other, wherein
arranged at each of the end surfaces (9) is a respective central electrode platelet
(2') having a respective central electrode surface (4a, 4b, 4c), wherein the spark
plug (1) includes three ground electrode groups (3a, 3b, 3c), wherein the ground electrode
surfaces (5) of the ground electrode platelets (3') of one of the three ground electrode
groups (3a, 3b, 3c) are respectively arranged spaced and substantially parallel to
one of the three central electrode surfaces (4a, 4b, 4c).
8. A spark plug as set forth in claim 7 characterised in that the end surfaces (9) are inclined through substantially 45° relative to a cross-sectional
plane transversely to the longitudinal axis (L) of the spark plug (1).
9. A spark plug as set forth in one of claims 1 through 5 characterised in that the central electrode (2) has a substantially pyramidal end region having four end
surfaces (9) which are arranged in pyramidal relationship with each other, wherein
arranged at each of the end surfaces (9) is a respective central electrode platelet
(2') having a respective central electrode surface (4a, 4b, 4c, 4d), wherein the spark
plug (1) includes four ground electrode groups (3a, 3b, 3c, 3d), wherein the ground
electrode surfaces (5) of the ground electrode platelets (3') of one of the four ground
electrode groups (3a, 3b, 3c, 3d) are respectively arranged spaced and substantially
parallel to one of the four central electrode surfaces (4a, 4b, 4c, 4d).
10. A spark plug as set forth in claim 9 characterised in that the end surfaces (9) are inclined through substantially 45° relative to a cross-sectional
plane transversely to the longitudinal axis (L) of the spark plug (1).
11. A spark plug as set forth in one of claims 1 through 10 characterised in that the spark plug (1) has a male thread of a diameter of substantially 18 mm.
12. An internal combustion engine, in particular a stationary gas engine, comprising at
least one pre-chamber and at least one main combustion chamber and at least one spark
plug (1) as set forth in one of claims 1 through 11, wherein the at least one spark
plug (1) is arranged in the at least one pre-chamber.
1. Bougie d'allumage (1) pour un moteur à combustion interne, en particulier un moteur
à gaz, avec une électrode centrale (2) et au moins un groupe d'électrodes de masse
(3a, 3b, 3c, 3d) comprenant chacune une ou plusieurs plaquettes d'électrode de masse
(3'), l'électrode centrale (2) comportant au moins une plaquette d'électrode centrale
(2') avec une surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d), ladite surface d'électrode
centrale (4a, 4b, 4c, 4d) étant inclinée suivant une plage de 0° à 50° - préférentiellement
de 45° au maximum - par rapport à un plan de section perpendiculaire à l'axe longitudinal
(L) de la bougie d'allumage (1), chaque plaquette d'électrode de masse (3') d'un groupe
d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d) présentant une surface d'électrode de masse
(5) opposée à la surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d), espacée de la surface
d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d) et s'étendant sensiblement parallèlement à la
surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d), une surface d'électrode (A) idéale
résultant globalement d'une projection de toutes les surfaces d'électrode de masse
(5) des plaquettes d'électrode de masse (3') d'un groupe d'électrodes de masse (3a,
3b, 3c, 3d) sur la surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d) qui leur est associée
dans la direction d'un vecteur normal (N) de la surface d'électrode centrale (4a,
4b, 4c, 4d), la grandeur de la surface d'électrode (A) idéale étant comprise entre
8 mm2 et 25 mm2, caractérisée en ce que chaque surface d'électrode de masse (5) des plaquettes d'électrode de masse (3')
d'un groupe d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d) est disposée avec un espacement
compris entre 0,2 mm et 0,8 mm de la ou des surfaces d'électrode centrale (4a, 4b,
4c, 4d), que l'électrode centrale (2) comporte une pluralité de plaquettes d'électrode
centrale (2') ayant chacune une surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d), et
en ce que ladite bougie d'allumage (1) comporte une pluralité de groupes d'électrodes de masse
(3a, 3b, 3c, 3d), les surfaces d'électrode de masse (5) des plaquettes d'électrode
de masse (3') d'un groupe d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d) étant respectivement
disposées espacées de la pluralité de groupes d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d)
et sensiblement parallèlement à une surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d)
de la pluralité de surfaces d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d).
2. Bougie d'allumage selon la revendication 1, caractérisée en ce que chaque surface d'électrode de masse (5) des plaquettes d'électrode de masse (3')
d'un groupe d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d) est disposée avec un espacement
inférieur ou égal à 0,4 mm de la ou des surfaces d'électrode centrale (4a, 4b, 4c,
4d).
3. Bougie d'allumage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le ou les groupes d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d) ne comprennent qu'une seule
plaquette d'électrode de masse (3').
4. Bougie d'allumage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le ou les groupes d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d) comprennent plus d'une,
préférentiellement deux plaquettes d'électrode de masse (3').
5. Bougie d'allumage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la surface d'électrode centrale (4a) s'étend sensiblement parallèlement à un plan
de section perpendiculaire à l'axe longitudinal (L) de la bougie d'allumage (1).
6. Bougie d'allumage selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'électrode centrale (2) comporte une première plaquette d'électrode centrale (2')
avec une première surface d'électrode centrale (4a) et une deuxième plaquette d'électrode
centrale (2') avec une deuxième surface d'électrode centrale (4b), et en ce que ladite bougie d'allumage (1) comprend un premier groupe d'électrodes de masse (3a)
et un deuxième groupe d'électrodes de masse (3b), les surfaces d'électrode de masse
(5) des plaquettes d'électrode de masse (3') du premier groupe d'électrodes de masse
(3a) étant disposées espacées et sensiblement parallèlement à la première surface
d'électrode centrale (4a), et les surfaces d'électrode de masse (5) des plaquettes
d'électrode de masse (3') du deuxième groupe d'électrodes de masse (3b) étant disposées
espacées et sensiblement parallèlement à la deuxième surface d'électrode centrale
(4b).
7. Bougie d'allumage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'électrode centrale (2) comporte une zone d'extrémité de forme sensiblement tétraédrique
avec trois surfaces d'extrémité (9) disposées en forme de tétraèdre, une plaquette
d'électrode centrale (2') avec une surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c) respective
étant disposée sur chacune des surfaces d'extrémité (9), la bougie d'allumage (1)
comprenant trois groupes d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c), les surfaces d'électrode
de masse (5) des plaquettes d'électrode de masse (3') étant respectivement disposées
espacées d'un des trois groupes d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c) et sensiblement
parallèlement à une des trois surfaces d'électrode centrale (4a, 4b, 4c).
8. Bougie d'allumage selon la revendication 7, caractérisée en ce que les surfaces d'extrémité (9) sont inclinées de sensiblement 45° par rapport à un
plan de section perpendiculaire à l'axe longitudinal (L) de la bougie d'allumage (1).
9. Bougie d'allumage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'électrode centrale (2) comporte une zone d'extrémité de forme sensiblement pyramidale
avec quatre surfaces d'extrémité (9) disposées en forme de pyramide, une plaquette
d'électrode centrale (2') avec une surface d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d) respective
étant disposée sur chacune des surfaces d'extrémité (9), la bougie d'allumage (1)
comprenant quatre groupes d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d), les surfaces d'électrode
de masse (5) des plaquettes d'électrode de masse (3') étant respectivement disposées
espacées d'un des quatre groupes d'électrodes de masse (3a, 3b, 3c, 3d) et sensiblement
parallèlement à une des quatre surfaces d'électrode centrale (4a, 4b, 4c, 4d).
10. Bougie d'allumage selon la revendication 9, caractérisée en ce que les surfaces d'extrémité (9) sont inclinées de sensiblement 45° par rapport à un
plan de section perpendiculaire à l'axe longitudinal (L) de la bougie d'allumage (1).
11. Bougie d'allumage selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la bougie d'allumage (1) comporte un filet extérieur ayant un diamètre de sensiblement
18 mm.
12. Moteur à combustion interne, en particulier moteur à gaz fixe, avec au moins une chambre
de précombustion et au moins une chambre de combustion principale, et avec au moins
une bougie d'allumage (1) selon l'une des revendications 1 à 11, la ou les bougies
d'allumage (1) étant disposées dans la ou les chambres de précombustion.
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