[0001] Die Erfindung betrifft ein Bastelsystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und
einen dadurch hergestellten Dekorgegenstand gemäß dem Anspruch 10.
[0002] Dekorgegenstände werden heutzutage vielfältig genutzt und zwar insbesondere gewerblich
wie auch privat zu Dekorationszwecken unterschiedlichster Art. Hierzu ist es insbesondere
für Weihnachtssterne und dergleichen bekannt, auf einem sternartigen Grundkörper Drahtstifte
durch Lötverbindungen zu befestigen, auf denen Perlen oder dergleichen Schmucksteine
aufgereiht sind. Dadurch ergibt sich ein individuell gestaltbares Dekorelement, welches
in vielfältiger Weise und für vielfältige Gelegenheiten benutzt werden kann.
[0003] Aus der
DE 299 07 364 U1 ist ein Dekorgegenstand und ein Bastelsystem zur Herstellung eines solchen Dekorgegenstands
bekannt, bei dem in einen kugelartigen Formkörper aus verhältnismäßig weichem Material
eine Mehrzahl von Drahtabschnitten einsteckbar ist, die sich von dem Formkörper flächig
oder räumlich radial nach außen erstrecken. Auf die Drahtabschnitte können dann Dekorelemente,
etwa Dekorperlen aufgesteckt werden.
[0004] Aus der
US 3,533,890 ist eine Christbaumkugel bekannt, deren Formkörper aus Schaumstoff gebildet ist und
eine als Dekor dienende Außenhaut bzw. Außenmantel aufweist. In diesen Formkörper
ist ein Aufhängeelement eingesteckt und durch einen Widerhaken gehalten, um die Christbaumkugel
entsprechend an einem anderen Gegenstand befestigen zu können.
[0005] Aus der
US 2005/0231975 A1 ist ein Leuchtkörper mit einer zentralen Kugel mit radial abstehenden stabförmigen
Leuchtkörpern bekannt. In der
WO 01/70068A1 ist ein Schmuckgegenstand mit einem austauschbaren Schmuckelement beschrieben, welches
über einen Steckzapfen in Art eines Bayonettverschlusses mit einem Grundkörper befestigt
werden kann.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bastelsystem zu schaffen, welches Variabilität
und zugleich eine stabile Verankerung der die Perlen tragenden Stifte ermöglicht,
um Dekorgegenstände mit einem guten optisch gefälligen Design bzw. Aussehen herzustellen,
welche sich durch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und Variabilität auszeichnen.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für das Bastelsystem durch die im Anspruch 1 enthaltenen
Maßnahmen gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den
Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet sind.
[0008] Nach Maßgabe der Erfindung wird ein Bastelsystem mit einem Grundkörper als Stützelement
mit einer Anzahl von drahtförmigen Stiften für die Aufnahme von Schmuck- und Dekorelementen
geschaffen, wobei das Stützelement kugelförmig und zweiteilig ausgebildet ist. Über
den Kugelumfang sind die Lochbohrungen verteilt angeordnet und zwar insbesondere in
Längsreihen, die vorzugsweise parallel zueinander angeordnet sind. Die Lochbohrungen
sind für die Stiftaufnahme vorgesehen. Erfindungsgemäß sind die Formkörper Kugelschalen
so dass beim Verbinden zweier Kugelschalen eine Kugel gebildet werden kann, jedoch
ist das Verbinden einer Kugelschale mit einer flachen Schale mit einem ebenen Boden
als Stellfläche grundsätzlich möglich, so dass ein halbkugelförmiges Gebilde erzeugt
wird, welches als Halbkugel auf einer horizontalen Fläche aufgestellt werden kann.
[0009] Durch die mehrteilige Ausbildung des Körpers, d.h. die zweischalige Ausbildung ist
in einfacher Weise ein lösbarer Verbund möglich. Dies ist zweckmäßig im Falle eines
kugelartigen Körpers in Art eines Hohlkörpers, der aus zwei Kugelschalen gebildet
ist. Diese können in einfacher Weise über eine Steckverbindung, eine Schraubverbindung
oder einen bajonettartigen Verschluss miteinander verbunden werden. Vorteilhaft ist
auch eine Gewindeverbindung, wobei die Gewindeverbindung abschnittsweise oder über
den gesamten Umfang der Kugelschalen vorgesehen ist. Durch die Mehrteiligkeit und
die Lösbarkeit erhöht sich auch die Variabilität, weil der Formkörper jederzeit geöffnet
und die Stifte ausgetauscht bzw. neu angeordnet und befestigt werden können und zwar
entweder in gleicher Länge oder in verschiedener Länge. Hierzu werden die Stifte von
innen durch über den Umfang der Kugelschalen verteilt angeordnete Lochbohrungen geführt
und über ein flaches Stiftteil mit beidseits schneidähnlichen Kanten befestigt. Danach
können von außen die Perlen beliebig aufgereiht werden. Am freien Stiftende werden
die Perlen durch eine Verknotung, eine Biegung, einen Ring oder eine Verdickung, etwa
erzielt durch einen Anstauchung, fixiert.
[0010] In einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist eine der Kugelschalen
einen größeren Kugelabschnitt als die andere Schale auf, wobei die Trennebene beider
Kugelschalen eine Sekantenebene durch eine Kugel darstellt. Werden die beiden Kugelschalen
über einen Steckverbinder, hier etwa einen Steckansatz, der an einer der Kugelschalen
angeformt sein kann, miteinander verbunden, so ergänzen sich die Kugelschalen bündig
zu einem Kugelkörper. Diese Ausführungsform ergibt die Möglichkeit, dass eine Lochreihe
mit beabstandeten Lochbohrungen sozusagen in Kugelmitte verläuft, d. h. längs einer
Schnittlinie einer Zentralebene durch die Kugel, welche durch den Kugelmittelpunkt
sich erstreckt. Dadurch ergibt sich ein optisch sehr gefälliges Aussehen mit einer
zentralen Lochreihe, wobei die anderen Lochreihen parallel hierzu angeordnet sind.
Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Lochbohrungen benachbarter Lochreihen zueinander
versetzt sind und zwar jeweils bevorzugt auf Mitte zu den Lochbohrungen der benachbarten
Reihe.
[0011] Über die Kugel bzw. die Kugelschale(n) verteilt sind eine Vielzahl von Lochbohrungen
vorgesehen, wobei vorzugsweise jede Lochbohrung einen Stift aufnimmt, so dass eine
große Anzahl von Stiften über die Kugel bzw. Kugelschale verteilt angeordnet werden
können. Werden dann Perlen auf die Stifte aufgereiht, ergibt sich ein sehr dekoratives
Erscheinungsbild. Es versteht sich, dass Perlen unterschiedlicher Größe und Farbe
beliebig auf die Stifte aufgefädelt werden können.
[0012] Gemäß der Erfindung sind die beiden Kugelschalen unterschiedlich groß. Dadurch, dass
beide Kugelschalen in ungleich großen Hälften unterteilt sind, ergibt sich eine entsprechende
Verlagerung der Verbindungsnaht bzw. Stoßstelle der Verbindung aus der Zentralebene
der Kugel, wodurch in einfacher Weise auch eine Lochreihe und damit entsprechende
Stifte für die Aufreihung der Perlen in die Zentralebene der Kugel, d. h. genau um
die Mittelachse zentriert vorgesehen sein kann. Die übrigen Lochreihen wären dann
parallel zu dieser von der zentrischen Lochreihe aufgespannten Zentralebene insbesondere
identisch angeordnet, so dass sich eine regelmäßige Struktur der Stifte und der darauf
angeordneten Perlen um die Kugel herum ergibt. Im Rahmen einer solchen regelmäßigen
Struktur sind je Lochreihe die Lochbohrungen in gleichem Umfangsabstand angeordnet.
Die Lochbohrungen benachbarter Lochreihen können dann versetzt zu diesen Lochbohrungen
oder gleich zu diesen Lochbohrungen ausgerichtet sind. Hierbei ist es zweckmäßig,
wenn benachbarte Lochreihen konzentrisch zueinander angeordnet sind, was aber nicht
zwingend ist.
[0013] Vorteilhaft beträgt die Größe der Kugel im Durchmesserbereich von 1bis 10 cm, insbesondere
2 bis 5 cm. Hierbei können je Kugel Lochbohrungen in einer Anzahl im Bereich von 10
bis 100, vorzugsweise 20 bis 72, insbesondere bevorzugt 34 bis 60 vorgesehen sein.
[0014] Die Stifte liegen zweckmäßiger Weise in Form von metallischen Drähten, insbesondere
Stahldrähten vor, die Stifte können jedoch auch aus Kunststoff gebildet sein.
[0015] Die Kugelschalen selbst können aus Metall, insbesondere Messing, oder aus Kunststoff
hergestellt sein. Ferner können Kugelschalen gefärbt oder beschichtet sein, insbesondere
mit einer gold-, silberfarbenen oder kupferfarbenen Schicht. Die Stifte können entweder
in gleicher Länge von der Kugelschale nach außen hin abkragen oder in unterschiedlichen
Längen, wobei die Stiftgröße im Bereich von 1 bis 7 cm, vorzugsweise 1 bis 5 cm, insbesondere
bevorzugt zwischen 1,5 bis 3,5 cm beträgt.
[0016] Die Festlegung der Stifte erfolgt über einen Stiftkopf im Inneren der Kugelschale,
dessen Abmessungen größer als die der Lochbohrung sind.
[0017] Im Falle einer an einer Kugelschale befestigbaren flachen Schale mit einem ebenen
Boden können daran verschiedene Funktionselemente befestigt werden, wodurch sich die
Variationsmöglichkeit vergrößert. Geeignet sind hierbei insbesondere ein Ohrclip,
eine Broschennadel, Ohrstecker, Haarclipse, Haarklemmen, Fingerringe, Hutnadeln und
dergleichen mehr. An Kugelschalen oder an die flachen Schalen können aber auch Tierfiguren
oder Weihnachtsengel befestigt sein, so dass sozusagen unbegrenzte Variationsmöglichkeiten
gegeben sind. Die Erfindung eignet sich als ein Bastelsystem, wobei als Basisgrundkörper
die Kugelschalen sowie eine flache Schale vorgegeben sind, die miteinander verbindbar
sind, wobei die Kugelschalen mit entsprechenden Lochbohrungen für die Aufnahme von
Stiften ausgebildet sind. Die flache Schale kann als Standelement oder für die Befestigung
von Funktionselementen genutzt werden.
[0018] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen:
Fig. 1 Eine perspektivische schematische Darstellung einer aus zwei Kugelschalen gebildeten
Kugel,
Fig. 2 eine schematische Teilansicht zur Darstellung eines nicht erfindungsgemäßen
Stiftes,
Fig. 3 eine analoge alternative Darstellung zur Fig. 2 sowie
Fig. 4 eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Fadens mit T-förmigem Kopfstück
für die Befestigung,
Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines kugelförmigen Dekorelements nach der Erfindung,
Fig. 6 eine Ansicht der in Fig. 5 dargestellten Kugel in offener Stellung beider Kugelschalen,
Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer Kugelschale als Hängeelement,
Fig. 8 eine weitere Ausführungsform einer Kugelschale als Stand- bzw. Tischdekorelement,
Fig. 9 eine Seitenansicht einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform
Fig. 10 eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform als Serviettenring und Tischkartenhalter,
Fig. 11 eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform in Art eines Ohrclips,
Fig. 12 eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Stiftes. Fig. 1 zeigt einen als
Kugel ausgelegten kugelförmigen Körper 1, der aus zwei Schalen 3 und 5 gebildet ist.
Hierbei ist die Schale 3 als Kugelkalotte etwas kleiner ausgelegt als die ebenfalls
zur Kugelkalotte ausgebildete Kugelschale 5. Die beiden Schalen 3 und 5 können entweder
durch eine Steckverbindung oder eine Schraubverbindung miteinander verbunden werden.
Zur Verdeutlichung zeigt Fig. 1 einen gegenüber dem Rest der Kugelschale 3 kleiner
dimensionierten Steckansatz 7, über den die Kugelschale 3 in die Kugelschale 5 eingesteckt
werden kann. Die Steckverbindung ist dabei eine Passverbindung, die festsitzt, jedoch
bedarfsweise unter Zug auch lösbar ist. Alternativ - und auch das ist schematisch
in Fig. 1 dargestellt - kann die Verbindung beider Schalen 3 und 5 durch eine Schraubverbindung
erfolgen. Hierzu können entweder über den gesamten Umfang des Ansatzes 7 ein oder
mehrere Gewindegänge vorgesehen sein, was hier schematisch mit dem Bezugszeichen 9
gekennzeichnet ist. Entsprechende Gewindegänge bzw. ein entsprechende Gewinde sind
dann auch im Randbereich der Kugelschale 5 vorgesehen, wie bei 11 angedeutet ist.
Anstelle eines umlaufenden Gewindeganges können auch abschnittsweise vorgesehene Gewindegänge
vorgesehen sein, wie es auf Fig. 1 für beide Kugelschalen 3 und 5 hervorgeht. Alternativ
kann der Verbund beider Kugelschalen auch über einen oder mehrere bajonettartige Verschlüsse
erfolgen, die zeichnerisch nicht dargestellt sind.
[0019] Ersichtlich ist jede Kugelschale mit einer Vielzahl von Lochbohrungen 13 versehen,
die die Kugelschale durchdringen. Hierbei ist es zweckmäßig, dass eine Lochreihe in
der Zentralebene der Kugel vorgesehen ist, was mit 15 gekennzeichnet ist. Die Lochreihe
ist auch strichliert dargestellt, was natürlich nur zur Illustration dient. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel sind weitere Lochreihen vorgesehen, die mit Abstand zur in der
Mittelebene zentrierten Lochreihe 15 ausgebildet sind und ebenfalls eine Anzahl von
vorzugsweise in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordneten Lochbohrungen 13 aufweisen.
Allerdings ist es nicht zwingend, dass die Lochbohrungen in gleichem Abstand zueinander
angeordnet sind, jedoch wird bei einer abstandsmäßig gleichen Anordnung eine gleichmäßige
Struktur erzeugt. Wahlweise können die Lochbohrungen benachbarter Lochreihen auch
versetzt zueinander angeordnet sein.
[0020] Durch diese Lochbohrungen 13 wird, wie am besten anhand der Fig. 2 und 3 erläutert
wird, ein Stift 17 hindurchgeführt. Dabei sind die Ausführungsformen nach Fig. 2 und
3 nicht Teil der Erfindung. Der aus Fig. 2 ersichtliche Stift 17 weist an seinem inneren
Ende einen verdickten Knopf 19 auf, der zumindest einen Abmessung aufweist, die größer
als der Durchmesser der zugehörigen Lochbohrung 13 ist. Der Stift 17 wird hierbei
von innen nach außen durch die Lochbohrung 13 hindurchgeführt bis der Stiftkopf 19
zur Anlage an die Innenfläche der Kugelschale gelangt. Dann werden von außen Perlen
21 aufgereiht, die gleiche oder völlig unterschiedliche Größe oder auch gleiche oder
unterschiedliche Form ausweisen können. Nach dem Aufreihen der Perlen 21 erfolgt eine
Festlegung am vorstehenden freien Ende des Stiftes 17 beispielsweise durch eine Ösenbildung,
wobei die Öse 23 aus Fig. 2 hervorgeht und auch als Aufhänger für eine weitere Perlenreihe
25 verwendet werden kann. Zur besseren Illustration sind die Perlen 21 als transparente
Perlen dargestellt, so dass der Stift 17 sichtbar ist. Dies gilt auch für die Fig.
1 und 3.
[0021] Bei der Ausführungsform nach der Fig. 3, die nicht Teil der Erfindung ist, erfolgt
die Festlegung des Stiftes 17 am Inneren der Kugelschale durch eine Umbiegung des
Stiftes, wobei die Umbiegung mit 25 bezeichnet ist. Die Festlegung der aufgereihten
Perlen 21 erfolgt wiederum durch eine Umbiegung 26 am freien Ende des Stiftes. Der
Stift ist als metallischer Draht, insbesondere als Stahlstift gebildet.
[0022] Fig. 4 zeigt eine Ausführung die nicht Teil der Erfindung ist, nämlich einen Kunststofffaden
aus Nylon, der zur Befestigung an seinem unteren Ende mit seinem T-Stück 27 zum Einfädeln
in eine Lochbohrung und Festlegung des Fadens an der Kugelschale ausgebildet ist.
Darauf hin werden die in Fig. 4 nicht dargestellten Perlen aufgereiht und erfolgt
eine Festlegung der hier nicht dargestellten Perlen am Faden 29 durch eine Verknotung
31.
[0023] Die Variationsmöglichkeit des Dekorgegenstands ist außerordentlich vielfältig, da
Stifte nicht in jeder Lochbohrung vorgesehen sein müssen, die Stifte unterschiedlich
lang ausgelegt werden können und auch eine unterschiedliche Anzahl von Perlen mit
unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Form vorgesehen sein können, was im
Belieben des Anwenders des Dekorelements steht. Zweckmäßig ist, dass dieses Dekorelement
sehr einfach aufgebaut ist, jederzeit geöffnet und durch neue Stifte ersetzt werden
kann, so dass das Design beliebig veränderbar ist. Der Dekorgegenstand eignet sich
insbesondere für Handarbeitsarbeiten und ist deswegen vor allem auch für schulische
Zwecke und der gleichen in hohem Maße geeignet. Das Bastelsystem in Selbstbauweise
spricht auch alle Altersklassen an und eignet sich zum Beispiel auch für Seniorenheime
für Handarbeitsarbeiten. Vorteilhaft ist hierbei, dass ein- und derselbe Kugelkörper
für jeweils unterschiedliche Dekore bzw. Dekoraufbauten verwendet werden kann. Dies
ist bedingt durch die hohe Variabilität, die einfache Montage der Stifte sowie das
einfache Aufreihen der Perlen und das einfache Öffnen und Verschließen des Kugelkörpers
an sich. Wenn hier von einem Kugelkörper gesprochen werden kann, dann ist dies so
zu verstehen, dass dieser nicht streng geometrisch eine Kugel darstellen muss, wenngleich
im bevorzugten Anwendungsfall die Kugel in der Tat eine reine Kugelform aufweist.
[0024] Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform ist aus zwei Kugelschalen 3,
5 aufgebaut. Wie Fig. 6 zeigt, ist eine der Kugelschalen, hier die Kugelschale 5 mit
einem größeren Kugelabschnitt als die andere Kugelschale 3 gemäß Fig. 6 ausgebildet.
Die Kugelschale 5 hat ebenso wie die Ausführungsform nach Fig. 1 einen Steckansatz
7, der über eine umlaufende Ringschulter 30 gegenüber dem größeren Kugelabschnitt
nach innen versetzt ausgebildet ist. Dieser Steckansatz stellt einen Steckverbinder
dar, mit dem die Kugelschale 5 an der anderen gegenüberliegenden Kugelschale 3 befestigt
werden kann. Selbstverständlich enthält die Kugelschale 3 eine entsprechende Aufnahmemimik
korrespondierend zum Steckansatz 7, etwa analog wie es bereits in Zusammenhang mit
der Ausführungsform nach Fig. 1 beschrieben ist.
[0025] Wie aus Fig. 6 für die rechte Kugelschale 5 hervorgeht, befindet sich auf dem Steckansatz
7 ein Gewindegangabschnitt 31, wobei ein zweiter entsprechender Gewindegangabschnitt
auf der gegenüberliegenden Seite des Steckansatzes 7 vorgesehen ist, jedoch aus der
Zeichnung nicht ersichtlich ist. Insoweit sind bei der dargestellten Ausführungsform
am Steckansatz 7 zwei gegenüberliegende Gewindegangabschnitte 31 ausgebildet. Entsprechende
Gewindenuten, die mit diesen Gewindegangabschnitten korrespondieren, sind an der gegenüberliegenden
Kugelschale 3 ausgebildet. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf zwei Gewindegangabschnitte
beschränkt, vielmehr sind diese nur beispielhaft angegeben. Es könnten über den Umfang
auch drei oder vier oder mehrere Gewindegangabschnitte 31 verteilt sein, was letztendlich
auch von der Größe des Dekorelements abhängig ist.
[0026] Beide Kugelschalen ergänzen sich zu einer Kugel längs einer Trennebene 32 bzw. Trennlinie
32, welche letztendlich durch die Ringschulter 30 gebildet ist. Die Trennebene 32
stellt praktisch eine Sekantenebene durch den Kugelkörper dar, was heißt, dass die
Trennlinie bzw. die Umfangsränder der Kugelschalen, die beim Zusammensetzen der Schalen
aneinander liegen, durch einen Schnitt der Kugel mit einer Ebene erzeugt ist, die
durch die Kugel geht, aber nicht durch den Kugelmittelpunkt, so dass sich die beiden
Kugelschalen nach dem Verbinden über den Steckansatz 7 und den Gewindegangabschnitten
zu einer Kugel ergänzen.
[0027] Diese Ausführungsform bietet die Möglichkeit, dass eine Reihe 33 mit Lochbohrungen
nach dem Verbinden beider Kugelschalen sich sozusagen auf einer Zentralebene befindet,
welche hier den Kugelkörper schneidet, und durch den Kugelmittelpunkt geht, wie deutlich
Fig. 5 zeigt. D. h. die Trennlinie 32 ist gegenüber einer Zentralebene durch den Kugelmittelpunkt
nach rechts versetzt, so dass die Reihe 33 mit beabstandeten Lochbohrungen 13 längs
einer Schnittebene mit der Kugel angeordnet werden kann, welche durch die Zentralebene
durch den Kugelmittelpunkt gebildet ist.
[0028] Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, befinden sich weitere Lochreihen 34 und 36 auf
der Kugel und zwar in paralleler Anordnung zur Lochreihe 33 und auch zu den Lochreihen
der gegenüberliegenden Schale. Die Lochbohrungen 13 benachbarter Lochreihen sind hierbei
auf Mitte hin zueinander versetzt, wie sehr deutlich aus der Ansicht der rechten Kugelschale
in Fig. 6 hervorgeht. Diese Ausführungsform ist zweckmäßig, jedoch nicht zwingend.
Hier sind beliebige Gestaltungen möglich.
[0029] Fig. 7 zeigt die aus Fig. 6 links ersichtliche Kugelschale, welche als Hänge-Dekorgegenstand
genutzt werden kann. Hierzu kann die Kugelschale 3 an der Sekantentrennlinie 32 z.
B. mit einem nach innen gerichteten Falz versehen sein, der eine Aufhängnase oder
Öse bildet, über die die Kugelschale 3 an eine Wand gehängt werden kann. Eine solche
Verwendung ist nicht Teil der Erfindung.
[0030] Der Ausführungsform nach Fig. 8 ist sozusagen die aus Fig. 6 ersichtliche Kugelschale
5, als Standelement verwendet, so dass die Fig. 7 und 8 zeigen, dass die einzelnen
Kugelschalen auch separat als stehender oder hängender Dekorgegenstand verwendet werden
können.
[0031] Eine solche Verwendung ist nicht Teil der Erfindung. Selbstverständlich sind auch
bei der Ausführungsform nach diesen Figuren durch die Lochbohrungen 13 entsprechende
Stifte geführt und an der Kugelschale befestigt, wie bereits in Zusammenhang mit der
Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 beschrieben wurde.
[0032] Fig. 9 zeigt eine weitere nicht erfindungsgemäße Ausführungsform, bei der eine Kugelschale
5, hier etwa die aus den Fig. 5 und 6 ersichtliche und mit Steckansatz 7 versehene
Kugelschale Verwendung findet. Diese Kugelschale kann analog mit einem schalenartigen
Bauteil 40 mit einem ebenen Bodenelement 41 verbunden werden. Hierbei ist aus der
Darstellung links in Fig. 9 strichliert auch die Gewindegangnut angedeutet, mit der
der auf dem Steckansatz 7 ausgebildete Gewindegangabschnitt 31 zum Zwecke der Befestigung
beider Elemente zusammenwirkt. Durch Verbindung des schalenförmigen Bauteils mit der
Kugelschale 5 ergibt sich ein Dekorelement, welches auf einer horizontalen Fläche
als Stelldekorelement verwendet werden kann. Dadurch ergibt sich quasi eine Halbkugel
anstelle einer Gesamtkugel gemäß Darstellung in Fig. 1.
[0033] Fig. 10 zeigt nicht erfindungsgemäße Variationsmöglichkeiten der Ausführungsform
nach Fig. 9, wiederum in rein schematischer Darstellung. Hierbei ist am Boden 41 der
Schale 40 ein Serviettenring 42 befestigt und zwar insbesondere über einen Schraubbolzen
43. Gegenüberliegend an der Kugelschale 5 ist ein Stift 44 durch die oberste Lochbohrung
geführt und an der Kugelschale befestigt, der in seinem oberen Bereich 45 in eine
Spiralform 46 gebogen ist, wobei die Spiralform 46 als Aufnahmeelement für Tisch-
bzw. Namenskärtchen Verwendung findet, die dort einsteckbar sind. Alternativ sind
aber auch weitere Gestaltungsmöglichkeiten denkbar, indem beispielsweise die Kugelschale
5 in Verbund mit der Schale 40 als Aufnahme für einen Kerzenhalter ausgebildet ist,
wobei ein Kerzenhalter nur an der Kugelschale zu befestigen ist. Hierzu muss lediglich
ein T-Stift durch die mittlere Lochbohrung im oberen Bereich der Kugelschale geführt
werden, an dem dann geeignet ein Kerzenhalter befestigt wird. Hierbei kann ein am
oberen Ende der Kugelschale durchgeführter Stift auch als Steckstift zum Einführen
einer Kerze verwendet werden, so dass gesonderte Kerzenhalter nicht erforderlich sind.
Die übrigen Lochbohrungen können dann für die Aufnahme von verschiedenen Dekorelementen
über die durchgeführten Stifte verwendet werden.
[0034] Bei der nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform nach Fig. 11 ist am Boden 41 der
Schale 40 ein Ohrclips 47 bekannter Machart befestigt und zwar über ein Blättchen
48, welches beispielsweise mit dem Boden 41 der Schale 40 verklebt oder in sonst einer
geeigneten Weise befestigt sein kann, etwa verschraubt. Die Schale 40 wird dann mit
einer Kugelschale 5 verbunden, so dass sich ein Ohrschmuck ergibt, der beliebig gestaltet
werden kann. Anstelle eines Ohrclips können auch Ohrstecker, Haarclipse oder Haarklemmen,
Fingerringe, Hutnadel und dergleichen befestigt sein, was die Variabilität des Systems
zeigt.
[0035] Wie in Zusammenhang mit der Ausführungsform nach Fig. 11 bereits angegeben wurde,
kann an Stelle eine Ohrclips auch ein andere Funktionselement befestigt sein, insbesondere
könnte eine Broschennadel aufgelötet oder aufgeklebt sein, so dass das Dekorelement
durch Anstecken an einem Kleidungsstück verwendet werden kann. Bei der Ausführungsform
nach Fig. 11 könnte das dort dargestellte verklebte Plättchen 48 auch durch einen
mittigen Schraubverbund, wie in Fig. 11 angezeigt ist, an der Schale 40 festgelegt
sein. Hierbei sind unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten denkbar, was im Belieben
des Fachmanns liegt.
[0036] Anstelle von Stiften, die durch die Lochbohrungen geführt werden, können auch Endlosdrähte
handelsüblicher Art Verwendung finden, die von innen durch eine der Lochbohrungen
geführt werden, wobei der Drahtanfang mittels Ringbiegung oder durch Befestigung einer
sogenannten Quetschperle fixiert wird. Der durchgeführte Endlosdraht wird dann schlaufenartig
oder anders geformt und kann mit Dekorelementen verziert werden. Hierbei kann der
Endlosdraht auch durch andere Lochbohrungen geführt und an anderer Stelle wieder herausgezogen
werden, wobei wiederum eine Schlaufenbildung möglich ist und Dekorelemente aufgezogen
werden können. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Verzierungs-
und Gestaltungsmöglichkeiten.
[0037] Eine solche Ausführung ist jedoch nicht Teil der Erfindung. Die Kugelschalen bzw.
Kugelkörper mit den Stiften können auch im Verbund mit Pflanzengestecken verwendet
werden. Beispielsweise kann ein Pflanzengesteck über Stifte an einem etwa zentralen
Bereich der Kugelschale befestigt werden, wohingegen durch die benachbarten Lochbohrungen,
die für das Pflanzengesteck nicht genutzt werden müssen, ein oder mehrere Endlosdrähte
geführt werden können und durch Schlaufenbildung und Aufreihung von Dekorelementen
ein entsprechender Dekoreffekt erzielt wird, der das Pflanzengesteck optisch begleitet.
[0038] Eine solche Ausführung ist jedoch nicht Teil der Erfindung. Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform
eines Drahtstiftes 50 mit Rundquerschnitt, der an sei nem unteren Ende ein T-förmiges
Befestigungsteil aufweist. Oberhalb des T-Kopfes ist durch Flachpressung des Stiftes
mit Rundquerschnitt ein Flachkant 52 erzeugt, der beidseits schneidenähnliche Kanten
53 aufweist. Der Flachkant erstreckt sich hierbei zweckmäßigerweise über eine Länge,
die etwa der Dicke der Kugelschale entspricht. Dies kann beispielsweise eine Länge
von 4 mm sein. Dadurch ergeben sich beidseitig des Flachkants scharfkantige Gebilde
mit schneideähnlicher Wirkung, was zur Folge hat, dass der Stift nach dem lockeren
Durchführen des Rundstiftes durch die Lochbohrung durch diesen Flachkant innerhalb
der Lochbohrung wirksam befestigt wird, so dass jedwedes Wackeln des in der Kugelschale
befestigten Stiftes in einfacher Weise vermieden werden kann. Hierbei ist der Durchmesser
des Drahtstiftes 50 an die Durchmesser der Lochbohrung in den Kugelschalen angepasst,
so dass sich durch einen gepressten Flachkant 42 die angestrebte Befestigung innerhalb
der Lochbohrung ergibt. Dadurch ergibt sich eine sehr einfache und sichere Fixierung
der Drahtstifte auf Dauer innerhalb der Kugelschale.
1. Bastelsystem für den handarbeitlichen Bau eines Dekorgegenstands mit einem kugelförmigen
Grundkörper (1), einer Anzahl von drahtförmigen Stiften (17, 29), wobei der Grundkörper
als Stützelement für die Aufnahme der Stifte (17, 29) vorgesehen ist, und mit Schmuck-
, Dekor- oder Gebrauchselementen, für die Anordnung auf den Stiften (17, 29),
dadurch gekennzeichnet, dass
der Grundkörper für die Stiftaufnahme durch einen zweiteiligen und als Hohlkörper
ausgebildeten Formkörper (1) aus zwei Kugelschalen (3, 5) gebildet ist, die miteinander
lösbar verbunden sind, wobei die beiden Kugelschalen ungleich große Hälften aufweisen,
die mit über den Kugelumfang verteilt angeordneten Lochbohrungen (13) für die Stiftaufnahme
versehen sind, wobei die Stifte (50) mit Rundquerschnitt versehen sind und ein T-förmiges
Ende (51) aufweisen, an dem sich ein flaches Stiftteil (52) mit beidseitig schneidähnlichen
Kanten (53) anschließt und wobei jeweils ein Stift (17) durch eine Lochbohrung (13)
steckbar und gegenüber der Kugelschale durch schneideähnliche Wirkung befestigbar
ist, wobei die Stifte (17) aus metallischem Draht oder aus Kunststoff gebildet sind.
2. System nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die beiden Kugelschalen (3, 5) durch eine steck-, gewinde- oder bajonettverschlussartige
Verbindung miteinander lösbar verbunden sind.
3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine der Kugelschalen (5) einen größeren Kugelabschnitt als die andere Kugelschale
(3) aufweist, und dass die beiden Kugelschalen (3, 5) in Verbindungsstellung einen
Kugelkörper bilden, wobei beide Kugelabschnitte bzw. Schalen jeweils durch eine gemeinsame
Sekantenebene (32) begrenzt sind, welche die Trennebene beider Teile bilden, so dass
die beiden Kugelschalen längs der Trennebene bündig zu einem Kugelkörper zusammensetzbar
sind.
4. System nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine der Kugelschalen (5) mit einem Steckansatz (7) ausgebildet ist, der einen Steckverbinder
bildet.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kugelschalen mit Lochreihen (33-36) versehen sind, wobei jede Lochreihe durch
mit Abstand, vorzugsweise gleichen Abstand zueinander angeordnete Lochbohrungen (13)
gebildet ist.
6. System nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Lochreihen (33-36) auf den Kugelschalen (3, 5) längs zueinander paralleler Sekantenebenen
angeordnet sind:
7. System nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine zentrale Lochreihe (33) vorgesehen ist, die eine Ebene aufspannt, die durch den
Kugelmittelpunkt geht und parallel zu den Sekantenebenen ist.
8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, dass
je Kugel 10 bis 100 Lochbohrungen, vorzugsweise 20 bis 72 Lochbohrungen, insbesondere
34 bis 72 Lochbohrungen vorgesehen sind.
9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kugelschalen (3, 5) aus Metall, insbesondere Messing, oder aus Kunststoff hergestellt
sind.
10. Dekorgegenstand hergestellt durch ein Bastelsystem gemäß mindestens einem der vorstehenden
Ansprüche, mit dem kugelförmigen Grundkörper aus den zwei lösbar miteinander befestigten
Kugelschalen (3, 5), die Lochbohrungen aufweisen, in denen die drahtförmige Stifte
aufgenommen sind, wobei die Stifte (17) aus metallischem Draht oder aus Kunststoff
gebildet und die Stifte (50) mit Rundquerschnitt versehen sind und ein T-förmiges
Ende (51) aufweisen, an dem sich ein flaches Stiftteil (52) mit beidseitig schneidähnlichen
Kanten (53) anschließt, wobei jeweils ein Stift (17) durch eine Lochbohrung (13) gesteckt
und gegenüber der Kugelschale durch schneideähnliche Wirkung befestigt ist.
1. A craft system for the handiwork construction of a decoration element with a ball
shaped base body (1), a number of pins in the form of wires (17, 29), with the base
body being provided as a support element for receiving the pins (17, 29), and with
adornment, decoration and use elements, for the arrangement on the pins (17, 29),
characterized in that
the base body for receiving the pins is formed by a form body (1) out of two spherical
shells (3, 5), which is configured of two parts and as a hollow body, the shells being
detachably connected with each other, with the two spherical shells having two unequally
big halves which are provided with drill holes (13) that are arranged over the ball
circumference for receiving the pins, with the pins (50) being provided with a circular
section and having a T-shaped end (51) to which a flat pin part (52) with cut-like
edges (53) at both sides is fitted and with one pin (17) each being pluggable through
a drill hole (13) and fixable towards to the spherical shell through a cut-like effect,
with the pins (17) being formed of a metallic wire or plastic.
2. The system according to claim 1,
characterized in that
the two spherical shells (3, 5) are detachably connected with each other by means
of a plug-like joint, a thread-like joint or a bayonet-like joint.
3. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
one of the spherical shells (5) has a bigger ball section than the other spherical
shell (3), and that the two spherical shells (3, 5) form a ball body when being connected,
with the two ball sections or shells, respectively, each being limited by a joint
secant plane (32), which form the parting plane of both parts, so that the two spherical
shells can be assembled flush along the parting plane in order to form a ball body.
4. The system according to claim 3,
characterized in that
one of the spherical shells (5) is configured with a plug attachment (7), which forms
a plug connector.
5. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
the spherical shells are provided with hole rows (33-36), each hole row being formed
by drill holes (13) that are arranged at a distance to one another, preferably at
the same distance.
6. The system according to claim 5,
characterized in that
the hole rows (33-36) are arranged on the spherical shells (3, 5) along secant planes
that are parallel to each other lengthwise.
7. The system according to claim 6,
characterized in that
a central hole row (33) is provided which defines a plane that goes through the ball
center point and which is parallel towards the secant planes.
8. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
per ball, 10 to 100 drill holes, preferably 20 to 72 drill holes, in particular 34
to 72 drill holes are provided.
9. The system according to one of the preceding claims,
characterized in that
the spherical shells (3, 5) are produced of metal, in particular brass, or of plastic
material.
10. A decoration element produced by a craft system according to at least one of the preceding
claims, with the ball-shaped base body out of the two spherical shells (3, 5) that
are connected detachably with one another, which comprise the drill holes which receive
the wire-formed pins , with the pins (7) being configured of a metallic wire or of
plastic material and with the pins (50) being provided with a circular section and
having a T-shaped end (51) to which a flat pin part (52) with cut-like edges (53)
at both sides is fitted, with one pin (17) each being plugged through a drill hole
(13) and fixed towards to the spherical shell through a cut-like effect.
1. Système de bricolage pour la construction manuelle d'un objet décoratif comportant
un corps de base sphérique (1), un nombre de goupilles en forme de fil (17, 29), dans
lequel le corps de base est prévu sous la forme d'un élément d'appui pour la réception
des goupilles (17, 29), et comportant des éléments d'ornement, de décoration ou d'utilisation,
pour la disposition sur les goupilles (17, 29),
caractérisé en ce
que le corps de base pour la réception de goupilles est formé par un corps moulé (1)
en deux parties et configuré sous la forme d'un corps creux en deux coquilles sphériques
(3, 5), qui sont reliées de manière détachable l'une à l'autre, dans lequel les deux
coquilles sphériques présentent des moitiés de grandeur inégale, qui sont munies de
trous découpés (13) répartis sur la circonférence de la sphère pour la réception des
goupilles, dans lequel les goupilles (50) sont munies d'une section ronde et présentent
une extrémité en forme de T (51) au niveau de laquelle se raccorde une partie de goupille
plate (52) avec des bords en forme de découpe (53) des deux côtés et dans lequel à
chaque fois une goupille (17) est enfichable à travers un trou découpé (13) et fixable
par rapport à la coquille sphérique par une action semblable à une découpe, les goupilles
(17) étant constituées d'un fil métallique ou d'une matière plastique.
2. Système selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que les deux coquilles sphériques (3, 5) sont reliées de manière détachable l'une à l'autre
par une liaison de type enfichage, filetage ou baïonnette.
3. Système selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
qu'une des coquilles sphériques (5) présente une section sphérique plus grande que l'autre
coquille sphérique (3), et en ce que les deux coquilles sphériques (3, 5) forment un corps sphérique en position de liaison,
dans lequel les deux sections sphériques ou coquilles sont respectivement limitées
par un plan de sécante commun (32), formant le plan de séparation des deux parties
de telle sorte que les deux coquilles sphériques sont assemblables à fleur le long
du plan de séparation pour former un corps sphérique.
4. Système selon la revendication 3,
caractérisé en ce
qu'une des coquilles sphériques (5) est configurée avec un épaulement d'enfichage (7)
qui forme un connecteur enfichable.
5. Système selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les coquilles sphériques sont munies de rangées de trous (33-36), chaque rangée de
trou étant formée par des trous découpés (13) disposés à une certaine distance l'un
de l'autre, de préférence à distance égale.
6. Système selon la revendication 5,
caractérisé en ce
que les rangées de trous (33-36) sont disposées sur les coquilles sphériques (3, 5) le
long de plans de sécante parallèles les uns aux autres.
7. Système selon la revendication 6,
caractérisé en ce
qu'une rangée de trous centrale (33) est prévue et définit un plan qui passe par le centre
de la sphère et s'étend parallèlement aux plans de sécante.
8. Système selon une des revendications précédentes
caractérisé en ce
que, pour chaque sphère, 10 à 100 trous découpés sont prévus, de préférence 20 à 72 trous
découpés, en particulier 34 à 72 trous découpés.
9. Système selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce
que les coquilles sphériques (3, 5) sont réalisées en métal, en particulier en laiton,
ou en matière plastique.
10. Objet décoratif réalisé par un système de bricolage selon au moins une des revendications
précédentes, comportant le corps de base sphérique composé des deux coquilles sphériques
(3, 5) fixées l'une à l'autre de manière détachable, qui présentent des trous découpés
dans lesquels les goupilles en forme de fil sont reçues, dans lequel les goupilles
(17) sont constituées d'un fil métallique ou d'une matière plastique et les goupilles
(50) sont munies d'une section ronde et présentent une extrémité en forme de T (51)
au niveau de laquelle se raccorde une partie de goupille plate (52) avec des bords
en forme de découpe (53) des deux côtés, dans lequel à chaque fois une goupille (17)
est enfichée à travers un trou découpé (13) et fixée par rapport à la coquille sphérique
par une action semblable à une découpe.