(19)
(11) EP 2 750 900 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
31.10.2018  Patentblatt  2018/44

(21) Anmeldenummer: 12730399.8

(22) Anmeldetag:  29.06.2012
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B44C 3/12(2006.01)
B44C 5/00(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2012/002740
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2013/029708 (07.03.2013 Gazette  2013/10)

(54)

BASTELYSTEM UND DARAUS HERGESTELLTER DEKORGEGENSTAND

HANDICRAFT KIT AND DECORATIVE OBJECT MADE THEREOF

KIT DE BRICOLAGE ET OBJET DÉCORATIF CORRESPONDANT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 29.08.2011 DE 202011105123 U
06.03.2012 DE 102012004637

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.07.2014  Patentblatt  2014/28

(73) Patentinhaber: Seibt, Peter
87600 Kaufbeuren (DE)

(72) Erfinder:
  • Seibt, Peter
    87600 Kaufbeuren (DE)

(74) Vertreter: Bockhorni & Brüntjen Partnerschaft Patentanwälte mbB 
Elsenheimerstraße 49
80687 München
80687 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
WO-A1-01/70068
DE-U1- 29 907 364
US-A- 3 533 890
AT-U1- 7 340
US-A- 2 253 879
US-A1- 2005 231 975
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Bastelsystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und einen dadurch hergestellten Dekorgegenstand gemäß dem Anspruch 10.

    [0002] Dekorgegenstände werden heutzutage vielfältig genutzt und zwar insbesondere gewerblich wie auch privat zu Dekorationszwecken unterschiedlichster Art. Hierzu ist es insbesondere für Weihnachtssterne und dergleichen bekannt, auf einem sternartigen Grundkörper Drahtstifte durch Lötverbindungen zu befestigen, auf denen Perlen oder dergleichen Schmucksteine aufgereiht sind. Dadurch ergibt sich ein individuell gestaltbares Dekorelement, welches in vielfältiger Weise und für vielfältige Gelegenheiten benutzt werden kann.

    [0003] Aus der DE 299 07 364 U1 ist ein Dekorgegenstand und ein Bastelsystem zur Herstellung eines solchen Dekorgegenstands bekannt, bei dem in einen kugelartigen Formkörper aus verhältnismäßig weichem Material eine Mehrzahl von Drahtabschnitten einsteckbar ist, die sich von dem Formkörper flächig oder räumlich radial nach außen erstrecken. Auf die Drahtabschnitte können dann Dekorelemente, etwa Dekorperlen aufgesteckt werden.

    [0004] Aus der US 3,533,890 ist eine Christbaumkugel bekannt, deren Formkörper aus Schaumstoff gebildet ist und eine als Dekor dienende Außenhaut bzw. Außenmantel aufweist. In diesen Formkörper ist ein Aufhängeelement eingesteckt und durch einen Widerhaken gehalten, um die Christbaumkugel entsprechend an einem anderen Gegenstand befestigen zu können.

    [0005] Aus der US 2005/0231975 A1 ist ein Leuchtkörper mit einer zentralen Kugel mit radial abstehenden stabförmigen Leuchtkörpern bekannt. In der WO 01/70068A1 ist ein Schmuckgegenstand mit einem austauschbaren Schmuckelement beschrieben, welches über einen Steckzapfen in Art eines Bayonettverschlusses mit einem Grundkörper befestigt werden kann.

    [0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Bastelsystem zu schaffen, welches Variabilität und zugleich eine stabile Verankerung der die Perlen tragenden Stifte ermöglicht, um Dekorgegenstände mit einem guten optisch gefälligen Design bzw. Aussehen herzustellen, welche sich durch vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und Variabilität auszeichnen.

    [0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für das Bastelsystem durch die im Anspruch 1 enthaltenen Maßnahmen gelöst, wobei zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung durch die in den Unteransprüchen enthaltenen Merkmale gekennzeichnet sind.

    [0008] Nach Maßgabe der Erfindung wird ein Bastelsystem mit einem Grundkörper als Stützelement mit einer Anzahl von drahtförmigen Stiften für die Aufnahme von Schmuck- und Dekorelementen geschaffen, wobei das Stützelement kugelförmig und zweiteilig ausgebildet ist. Über den Kugelumfang sind die Lochbohrungen verteilt angeordnet und zwar insbesondere in Längsreihen, die vorzugsweise parallel zueinander angeordnet sind. Die Lochbohrungen sind für die Stiftaufnahme vorgesehen. Erfindungsgemäß sind die Formkörper Kugelschalen so dass beim Verbinden zweier Kugelschalen eine Kugel gebildet werden kann, jedoch ist das Verbinden einer Kugelschale mit einer flachen Schale mit einem ebenen Boden als Stellfläche grundsätzlich möglich, so dass ein halbkugelförmiges Gebilde erzeugt wird, welches als Halbkugel auf einer horizontalen Fläche aufgestellt werden kann.

    [0009] Durch die mehrteilige Ausbildung des Körpers, d.h. die zweischalige Ausbildung ist in einfacher Weise ein lösbarer Verbund möglich. Dies ist zweckmäßig im Falle eines kugelartigen Körpers in Art eines Hohlkörpers, der aus zwei Kugelschalen gebildet ist. Diese können in einfacher Weise über eine Steckverbindung, eine Schraubverbindung oder einen bajonettartigen Verschluss miteinander verbunden werden. Vorteilhaft ist auch eine Gewindeverbindung, wobei die Gewindeverbindung abschnittsweise oder über den gesamten Umfang der Kugelschalen vorgesehen ist. Durch die Mehrteiligkeit und die Lösbarkeit erhöht sich auch die Variabilität, weil der Formkörper jederzeit geöffnet und die Stifte ausgetauscht bzw. neu angeordnet und befestigt werden können und zwar entweder in gleicher Länge oder in verschiedener Länge. Hierzu werden die Stifte von innen durch über den Umfang der Kugelschalen verteilt angeordnete Lochbohrungen geführt und über ein flaches Stiftteil mit beidseits schneidähnlichen Kanten befestigt. Danach können von außen die Perlen beliebig aufgereiht werden. Am freien Stiftende werden die Perlen durch eine Verknotung, eine Biegung, einen Ring oder eine Verdickung, etwa erzielt durch einen Anstauchung, fixiert.

    [0010] In einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist eine der Kugelschalen einen größeren Kugelabschnitt als die andere Schale auf, wobei die Trennebene beider Kugelschalen eine Sekantenebene durch eine Kugel darstellt. Werden die beiden Kugelschalen über einen Steckverbinder, hier etwa einen Steckansatz, der an einer der Kugelschalen angeformt sein kann, miteinander verbunden, so ergänzen sich die Kugelschalen bündig zu einem Kugelkörper. Diese Ausführungsform ergibt die Möglichkeit, dass eine Lochreihe mit beabstandeten Lochbohrungen sozusagen in Kugelmitte verläuft, d. h. längs einer Schnittlinie einer Zentralebene durch die Kugel, welche durch den Kugelmittelpunkt sich erstreckt. Dadurch ergibt sich ein optisch sehr gefälliges Aussehen mit einer zentralen Lochreihe, wobei die anderen Lochreihen parallel hierzu angeordnet sind. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Lochbohrungen benachbarter Lochreihen zueinander versetzt sind und zwar jeweils bevorzugt auf Mitte zu den Lochbohrungen der benachbarten Reihe.

    [0011] Über die Kugel bzw. die Kugelschale(n) verteilt sind eine Vielzahl von Lochbohrungen vorgesehen, wobei vorzugsweise jede Lochbohrung einen Stift aufnimmt, so dass eine große Anzahl von Stiften über die Kugel bzw. Kugelschale verteilt angeordnet werden können. Werden dann Perlen auf die Stifte aufgereiht, ergibt sich ein sehr dekoratives Erscheinungsbild. Es versteht sich, dass Perlen unterschiedlicher Größe und Farbe beliebig auf die Stifte aufgefädelt werden können.

    [0012] Gemäß der Erfindung sind die beiden Kugelschalen unterschiedlich groß. Dadurch, dass beide Kugelschalen in ungleich großen Hälften unterteilt sind, ergibt sich eine entsprechende Verlagerung der Verbindungsnaht bzw. Stoßstelle der Verbindung aus der Zentralebene der Kugel, wodurch in einfacher Weise auch eine Lochreihe und damit entsprechende Stifte für die Aufreihung der Perlen in die Zentralebene der Kugel, d. h. genau um die Mittelachse zentriert vorgesehen sein kann. Die übrigen Lochreihen wären dann parallel zu dieser von der zentrischen Lochreihe aufgespannten Zentralebene insbesondere identisch angeordnet, so dass sich eine regelmäßige Struktur der Stifte und der darauf angeordneten Perlen um die Kugel herum ergibt. Im Rahmen einer solchen regelmäßigen Struktur sind je Lochreihe die Lochbohrungen in gleichem Umfangsabstand angeordnet. Die Lochbohrungen benachbarter Lochreihen können dann versetzt zu diesen Lochbohrungen oder gleich zu diesen Lochbohrungen ausgerichtet sind. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn benachbarte Lochreihen konzentrisch zueinander angeordnet sind, was aber nicht zwingend ist.

    [0013] Vorteilhaft beträgt die Größe der Kugel im Durchmesserbereich von 1bis 10 cm, insbesondere 2 bis 5 cm. Hierbei können je Kugel Lochbohrungen in einer Anzahl im Bereich von 10 bis 100, vorzugsweise 20 bis 72, insbesondere bevorzugt 34 bis 60 vorgesehen sein.

    [0014] Die Stifte liegen zweckmäßiger Weise in Form von metallischen Drähten, insbesondere Stahldrähten vor, die Stifte können jedoch auch aus Kunststoff gebildet sein.

    [0015] Die Kugelschalen selbst können aus Metall, insbesondere Messing, oder aus Kunststoff hergestellt sein. Ferner können Kugelschalen gefärbt oder beschichtet sein, insbesondere mit einer gold-, silberfarbenen oder kupferfarbenen Schicht. Die Stifte können entweder in gleicher Länge von der Kugelschale nach außen hin abkragen oder in unterschiedlichen Längen, wobei die Stiftgröße im Bereich von 1 bis 7 cm, vorzugsweise 1 bis 5 cm, insbesondere bevorzugt zwischen 1,5 bis 3,5 cm beträgt.

    [0016] Die Festlegung der Stifte erfolgt über einen Stiftkopf im Inneren der Kugelschale, dessen Abmessungen größer als die der Lochbohrung sind.

    [0017] Im Falle einer an einer Kugelschale befestigbaren flachen Schale mit einem ebenen Boden können daran verschiedene Funktionselemente befestigt werden, wodurch sich die Variationsmöglichkeit vergrößert. Geeignet sind hierbei insbesondere ein Ohrclip, eine Broschennadel, Ohrstecker, Haarclipse, Haarklemmen, Fingerringe, Hutnadeln und dergleichen mehr. An Kugelschalen oder an die flachen Schalen können aber auch Tierfiguren oder Weihnachtsengel befestigt sein, so dass sozusagen unbegrenzte Variationsmöglichkeiten gegeben sind. Die Erfindung eignet sich als ein Bastelsystem, wobei als Basisgrundkörper die Kugelschalen sowie eine flache Schale vorgegeben sind, die miteinander verbindbar sind, wobei die Kugelschalen mit entsprechenden Lochbohrungen für die Aufnahme von Stiften ausgebildet sind. Die flache Schale kann als Standelement oder für die Befestigung von Funktionselementen genutzt werden.

    [0018] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen:

    Fig. 1 Eine perspektivische schematische Darstellung einer aus zwei Kugelschalen gebildeten Kugel,

    Fig. 2 eine schematische Teilansicht zur Darstellung eines nicht erfindungsgemäßen Stiftes,

    Fig. 3 eine analoge alternative Darstellung zur Fig. 2 sowie

    Fig. 4 eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform eines Fadens mit T-förmigem Kopfstück für die Befestigung,

    Fig. 5 eine weitere Ausführungsform eines kugelförmigen Dekorelements nach der Erfindung,

    Fig. 6 eine Ansicht der in Fig. 5 dargestellten Kugel in offener Stellung beider Kugelschalen,

    Fig. 7 eine weitere Ausführungsform einer Kugelschale als Hängeelement,

    Fig. 8 eine weitere Ausführungsform einer Kugelschale als Stand- bzw. Tischdekorelement,

    Fig. 9 eine Seitenansicht einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform

    Fig. 10 eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform als Serviettenring und Tischkartenhalter,

    Fig. 11 eine nicht erfindungsgemäße Ausführungsform in Art eines Ohrclips,

    Fig. 12 eine erfindungsgemäße Ausführungsform eines Stiftes. Fig. 1 zeigt einen als Kugel ausgelegten kugelförmigen Körper 1, der aus zwei Schalen 3 und 5 gebildet ist. Hierbei ist die Schale 3 als Kugelkalotte etwas kleiner ausgelegt als die ebenfalls zur Kugelkalotte ausgebildete Kugelschale 5. Die beiden Schalen 3 und 5 können entweder durch eine Steckverbindung oder eine Schraubverbindung miteinander verbunden werden. Zur Verdeutlichung zeigt Fig. 1 einen gegenüber dem Rest der Kugelschale 3 kleiner dimensionierten Steckansatz 7, über den die Kugelschale 3 in die Kugelschale 5 eingesteckt werden kann. Die Steckverbindung ist dabei eine Passverbindung, die festsitzt, jedoch bedarfsweise unter Zug auch lösbar ist. Alternativ - und auch das ist schematisch in Fig. 1 dargestellt - kann die Verbindung beider Schalen 3 und 5 durch eine Schraubverbindung erfolgen. Hierzu können entweder über den gesamten Umfang des Ansatzes 7 ein oder mehrere Gewindegänge vorgesehen sein, was hier schematisch mit dem Bezugszeichen 9 gekennzeichnet ist. Entsprechende Gewindegänge bzw. ein entsprechende Gewinde sind dann auch im Randbereich der Kugelschale 5 vorgesehen, wie bei 11 angedeutet ist. Anstelle eines umlaufenden Gewindeganges können auch abschnittsweise vorgesehene Gewindegänge vorgesehen sein, wie es auf Fig. 1 für beide Kugelschalen 3 und 5 hervorgeht. Alternativ kann der Verbund beider Kugelschalen auch über einen oder mehrere bajonettartige Verschlüsse erfolgen, die zeichnerisch nicht dargestellt sind.



    [0019] Ersichtlich ist jede Kugelschale mit einer Vielzahl von Lochbohrungen 13 versehen, die die Kugelschale durchdringen. Hierbei ist es zweckmäßig, dass eine Lochreihe in der Zentralebene der Kugel vorgesehen ist, was mit 15 gekennzeichnet ist. Die Lochreihe ist auch strichliert dargestellt, was natürlich nur zur Illustration dient. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind weitere Lochreihen vorgesehen, die mit Abstand zur in der Mittelebene zentrierten Lochreihe 15 ausgebildet sind und ebenfalls eine Anzahl von vorzugsweise in gleichmäßigem Abstand zueinander angeordneten Lochbohrungen 13 aufweisen. Allerdings ist es nicht zwingend, dass die Lochbohrungen in gleichem Abstand zueinander angeordnet sind, jedoch wird bei einer abstandsmäßig gleichen Anordnung eine gleichmäßige Struktur erzeugt. Wahlweise können die Lochbohrungen benachbarter Lochreihen auch versetzt zueinander angeordnet sein.

    [0020] Durch diese Lochbohrungen 13 wird, wie am besten anhand der Fig. 2 und 3 erläutert wird, ein Stift 17 hindurchgeführt. Dabei sind die Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 nicht Teil der Erfindung. Der aus Fig. 2 ersichtliche Stift 17 weist an seinem inneren Ende einen verdickten Knopf 19 auf, der zumindest einen Abmessung aufweist, die größer als der Durchmesser der zugehörigen Lochbohrung 13 ist. Der Stift 17 wird hierbei von innen nach außen durch die Lochbohrung 13 hindurchgeführt bis der Stiftkopf 19 zur Anlage an die Innenfläche der Kugelschale gelangt. Dann werden von außen Perlen 21 aufgereiht, die gleiche oder völlig unterschiedliche Größe oder auch gleiche oder unterschiedliche Form ausweisen können. Nach dem Aufreihen der Perlen 21 erfolgt eine Festlegung am vorstehenden freien Ende des Stiftes 17 beispielsweise durch eine Ösenbildung, wobei die Öse 23 aus Fig. 2 hervorgeht und auch als Aufhänger für eine weitere Perlenreihe 25 verwendet werden kann. Zur besseren Illustration sind die Perlen 21 als transparente Perlen dargestellt, so dass der Stift 17 sichtbar ist. Dies gilt auch für die Fig. 1 und 3.

    [0021] Bei der Ausführungsform nach der Fig. 3, die nicht Teil der Erfindung ist, erfolgt die Festlegung des Stiftes 17 am Inneren der Kugelschale durch eine Umbiegung des Stiftes, wobei die Umbiegung mit 25 bezeichnet ist. Die Festlegung der aufgereihten Perlen 21 erfolgt wiederum durch eine Umbiegung 26 am freien Ende des Stiftes. Der Stift ist als metallischer Draht, insbesondere als Stahlstift gebildet.

    [0022] Fig. 4 zeigt eine Ausführung die nicht Teil der Erfindung ist, nämlich einen Kunststofffaden aus Nylon, der zur Befestigung an seinem unteren Ende mit seinem T-Stück 27 zum Einfädeln in eine Lochbohrung und Festlegung des Fadens an der Kugelschale ausgebildet ist. Darauf hin werden die in Fig. 4 nicht dargestellten Perlen aufgereiht und erfolgt eine Festlegung der hier nicht dargestellten Perlen am Faden 29 durch eine Verknotung 31.

    [0023] Die Variationsmöglichkeit des Dekorgegenstands ist außerordentlich vielfältig, da Stifte nicht in jeder Lochbohrung vorgesehen sein müssen, die Stifte unterschiedlich lang ausgelegt werden können und auch eine unterschiedliche Anzahl von Perlen mit unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Form vorgesehen sein können, was im Belieben des Anwenders des Dekorelements steht. Zweckmäßig ist, dass dieses Dekorelement sehr einfach aufgebaut ist, jederzeit geöffnet und durch neue Stifte ersetzt werden kann, so dass das Design beliebig veränderbar ist. Der Dekorgegenstand eignet sich insbesondere für Handarbeitsarbeiten und ist deswegen vor allem auch für schulische Zwecke und der gleichen in hohem Maße geeignet. Das Bastelsystem in Selbstbauweise spricht auch alle Altersklassen an und eignet sich zum Beispiel auch für Seniorenheime für Handarbeitsarbeiten. Vorteilhaft ist hierbei, dass ein- und derselbe Kugelkörper für jeweils unterschiedliche Dekore bzw. Dekoraufbauten verwendet werden kann. Dies ist bedingt durch die hohe Variabilität, die einfache Montage der Stifte sowie das einfache Aufreihen der Perlen und das einfache Öffnen und Verschließen des Kugelkörpers an sich. Wenn hier von einem Kugelkörper gesprochen werden kann, dann ist dies so zu verstehen, dass dieser nicht streng geometrisch eine Kugel darstellen muss, wenngleich im bevorzugten Anwendungsfall die Kugel in der Tat eine reine Kugelform aufweist.

    [0024] Die in den Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform ist aus zwei Kugelschalen 3, 5 aufgebaut. Wie Fig. 6 zeigt, ist eine der Kugelschalen, hier die Kugelschale 5 mit einem größeren Kugelabschnitt als die andere Kugelschale 3 gemäß Fig. 6 ausgebildet. Die Kugelschale 5 hat ebenso wie die Ausführungsform nach Fig. 1 einen Steckansatz 7, der über eine umlaufende Ringschulter 30 gegenüber dem größeren Kugelabschnitt nach innen versetzt ausgebildet ist. Dieser Steckansatz stellt einen Steckverbinder dar, mit dem die Kugelschale 5 an der anderen gegenüberliegenden Kugelschale 3 befestigt werden kann. Selbstverständlich enthält die Kugelschale 3 eine entsprechende Aufnahmemimik korrespondierend zum Steckansatz 7, etwa analog wie es bereits in Zusammenhang mit der Ausführungsform nach Fig. 1 beschrieben ist.

    [0025] Wie aus Fig. 6 für die rechte Kugelschale 5 hervorgeht, befindet sich auf dem Steckansatz 7 ein Gewindegangabschnitt 31, wobei ein zweiter entsprechender Gewindegangabschnitt auf der gegenüberliegenden Seite des Steckansatzes 7 vorgesehen ist, jedoch aus der Zeichnung nicht ersichtlich ist. Insoweit sind bei der dargestellten Ausführungsform am Steckansatz 7 zwei gegenüberliegende Gewindegangabschnitte 31 ausgebildet. Entsprechende Gewindenuten, die mit diesen Gewindegangabschnitten korrespondieren, sind an der gegenüberliegenden Kugelschale 3 ausgebildet. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf zwei Gewindegangabschnitte beschränkt, vielmehr sind diese nur beispielhaft angegeben. Es könnten über den Umfang auch drei oder vier oder mehrere Gewindegangabschnitte 31 verteilt sein, was letztendlich auch von der Größe des Dekorelements abhängig ist.

    [0026] Beide Kugelschalen ergänzen sich zu einer Kugel längs einer Trennebene 32 bzw. Trennlinie 32, welche letztendlich durch die Ringschulter 30 gebildet ist. Die Trennebene 32 stellt praktisch eine Sekantenebene durch den Kugelkörper dar, was heißt, dass die Trennlinie bzw. die Umfangsränder der Kugelschalen, die beim Zusammensetzen der Schalen aneinander liegen, durch einen Schnitt der Kugel mit einer Ebene erzeugt ist, die durch die Kugel geht, aber nicht durch den Kugelmittelpunkt, so dass sich die beiden Kugelschalen nach dem Verbinden über den Steckansatz 7 und den Gewindegangabschnitten zu einer Kugel ergänzen.

    [0027] Diese Ausführungsform bietet die Möglichkeit, dass eine Reihe 33 mit Lochbohrungen nach dem Verbinden beider Kugelschalen sich sozusagen auf einer Zentralebene befindet, welche hier den Kugelkörper schneidet, und durch den Kugelmittelpunkt geht, wie deutlich Fig. 5 zeigt. D. h. die Trennlinie 32 ist gegenüber einer Zentralebene durch den Kugelmittelpunkt nach rechts versetzt, so dass die Reihe 33 mit beabstandeten Lochbohrungen 13 längs einer Schnittebene mit der Kugel angeordnet werden kann, welche durch die Zentralebene durch den Kugelmittelpunkt gebildet ist.

    [0028] Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, befinden sich weitere Lochreihen 34 und 36 auf der Kugel und zwar in paralleler Anordnung zur Lochreihe 33 und auch zu den Lochreihen der gegenüberliegenden Schale. Die Lochbohrungen 13 benachbarter Lochreihen sind hierbei auf Mitte hin zueinander versetzt, wie sehr deutlich aus der Ansicht der rechten Kugelschale in Fig. 6 hervorgeht. Diese Ausführungsform ist zweckmäßig, jedoch nicht zwingend. Hier sind beliebige Gestaltungen möglich.

    [0029] Fig. 7 zeigt die aus Fig. 6 links ersichtliche Kugelschale, welche als Hänge-Dekorgegenstand genutzt werden kann. Hierzu kann die Kugelschale 3 an der Sekantentrennlinie 32 z. B. mit einem nach innen gerichteten Falz versehen sein, der eine Aufhängnase oder Öse bildet, über die die Kugelschale 3 an eine Wand gehängt werden kann. Eine solche Verwendung ist nicht Teil der Erfindung.

    [0030] Der Ausführungsform nach Fig. 8 ist sozusagen die aus Fig. 6 ersichtliche Kugelschale 5, als Standelement verwendet, so dass die Fig. 7 und 8 zeigen, dass die einzelnen Kugelschalen auch separat als stehender oder hängender Dekorgegenstand verwendet werden können.

    [0031] Eine solche Verwendung ist nicht Teil der Erfindung. Selbstverständlich sind auch bei der Ausführungsform nach diesen Figuren durch die Lochbohrungen 13 entsprechende Stifte geführt und an der Kugelschale befestigt, wie bereits in Zusammenhang mit der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 4 beschrieben wurde.

    [0032] Fig. 9 zeigt eine weitere nicht erfindungsgemäße Ausführungsform, bei der eine Kugelschale 5, hier etwa die aus den Fig. 5 und 6 ersichtliche und mit Steckansatz 7 versehene Kugelschale Verwendung findet. Diese Kugelschale kann analog mit einem schalenartigen Bauteil 40 mit einem ebenen Bodenelement 41 verbunden werden. Hierbei ist aus der Darstellung links in Fig. 9 strichliert auch die Gewindegangnut angedeutet, mit der der auf dem Steckansatz 7 ausgebildete Gewindegangabschnitt 31 zum Zwecke der Befestigung beider Elemente zusammenwirkt. Durch Verbindung des schalenförmigen Bauteils mit der Kugelschale 5 ergibt sich ein Dekorelement, welches auf einer horizontalen Fläche als Stelldekorelement verwendet werden kann. Dadurch ergibt sich quasi eine Halbkugel anstelle einer Gesamtkugel gemäß Darstellung in Fig. 1.

    [0033] Fig. 10 zeigt nicht erfindungsgemäße Variationsmöglichkeiten der Ausführungsform nach Fig. 9, wiederum in rein schematischer Darstellung. Hierbei ist am Boden 41 der Schale 40 ein Serviettenring 42 befestigt und zwar insbesondere über einen Schraubbolzen 43. Gegenüberliegend an der Kugelschale 5 ist ein Stift 44 durch die oberste Lochbohrung geführt und an der Kugelschale befestigt, der in seinem oberen Bereich 45 in eine Spiralform 46 gebogen ist, wobei die Spiralform 46 als Aufnahmeelement für Tisch- bzw. Namenskärtchen Verwendung findet, die dort einsteckbar sind. Alternativ sind aber auch weitere Gestaltungsmöglichkeiten denkbar, indem beispielsweise die Kugelschale 5 in Verbund mit der Schale 40 als Aufnahme für einen Kerzenhalter ausgebildet ist, wobei ein Kerzenhalter nur an der Kugelschale zu befestigen ist. Hierzu muss lediglich ein T-Stift durch die mittlere Lochbohrung im oberen Bereich der Kugelschale geführt werden, an dem dann geeignet ein Kerzenhalter befestigt wird. Hierbei kann ein am oberen Ende der Kugelschale durchgeführter Stift auch als Steckstift zum Einführen einer Kerze verwendet werden, so dass gesonderte Kerzenhalter nicht erforderlich sind. Die übrigen Lochbohrungen können dann für die Aufnahme von verschiedenen Dekorelementen über die durchgeführten Stifte verwendet werden.

    [0034] Bei der nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform nach Fig. 11 ist am Boden 41 der Schale 40 ein Ohrclips 47 bekannter Machart befestigt und zwar über ein Blättchen 48, welches beispielsweise mit dem Boden 41 der Schale 40 verklebt oder in sonst einer geeigneten Weise befestigt sein kann, etwa verschraubt. Die Schale 40 wird dann mit einer Kugelschale 5 verbunden, so dass sich ein Ohrschmuck ergibt, der beliebig gestaltet werden kann. Anstelle eines Ohrclips können auch Ohrstecker, Haarclipse oder Haarklemmen, Fingerringe, Hutnadel und dergleichen befestigt sein, was die Variabilität des Systems zeigt.

    [0035] Wie in Zusammenhang mit der Ausführungsform nach Fig. 11 bereits angegeben wurde, kann an Stelle eine Ohrclips auch ein andere Funktionselement befestigt sein, insbesondere könnte eine Broschennadel aufgelötet oder aufgeklebt sein, so dass das Dekorelement durch Anstecken an einem Kleidungsstück verwendet werden kann. Bei der Ausführungsform nach Fig. 11 könnte das dort dargestellte verklebte Plättchen 48 auch durch einen mittigen Schraubverbund, wie in Fig. 11 angezeigt ist, an der Schale 40 festgelegt sein. Hierbei sind unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten denkbar, was im Belieben des Fachmanns liegt.

    [0036] Anstelle von Stiften, die durch die Lochbohrungen geführt werden, können auch Endlosdrähte handelsüblicher Art Verwendung finden, die von innen durch eine der Lochbohrungen geführt werden, wobei der Drahtanfang mittels Ringbiegung oder durch Befestigung einer sogenannten Quetschperle fixiert wird. Der durchgeführte Endlosdraht wird dann schlaufenartig oder anders geformt und kann mit Dekorelementen verziert werden. Hierbei kann der Endlosdraht auch durch andere Lochbohrungen geführt und an anderer Stelle wieder herausgezogen werden, wobei wiederum eine Schlaufenbildung möglich ist und Dekorelemente aufgezogen werden können. Dadurch ergibt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Verzierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten.

    [0037] Eine solche Ausführung ist jedoch nicht Teil der Erfindung. Die Kugelschalen bzw. Kugelkörper mit den Stiften können auch im Verbund mit Pflanzengestecken verwendet werden. Beispielsweise kann ein Pflanzengesteck über Stifte an einem etwa zentralen Bereich der Kugelschale befestigt werden, wohingegen durch die benachbarten Lochbohrungen, die für das Pflanzengesteck nicht genutzt werden müssen, ein oder mehrere Endlosdrähte geführt werden können und durch Schlaufenbildung und Aufreihung von Dekorelementen ein entsprechender Dekoreffekt erzielt wird, der das Pflanzengesteck optisch begleitet.

    [0038] Eine solche Ausführung ist jedoch nicht Teil der Erfindung. Fig. 12 zeigt eine Ausführungsform eines Drahtstiftes 50 mit Rundquerschnitt, der an sei nem unteren Ende ein T-förmiges Befestigungsteil aufweist. Oberhalb des T-Kopfes ist durch Flachpressung des Stiftes mit Rundquerschnitt ein Flachkant 52 erzeugt, der beidseits schneidenähnliche Kanten 53 aufweist. Der Flachkant erstreckt sich hierbei zweckmäßigerweise über eine Länge, die etwa der Dicke der Kugelschale entspricht. Dies kann beispielsweise eine Länge von 4 mm sein. Dadurch ergeben sich beidseitig des Flachkants scharfkantige Gebilde mit schneideähnlicher Wirkung, was zur Folge hat, dass der Stift nach dem lockeren Durchführen des Rundstiftes durch die Lochbohrung durch diesen Flachkant innerhalb der Lochbohrung wirksam befestigt wird, so dass jedwedes Wackeln des in der Kugelschale befestigten Stiftes in einfacher Weise vermieden werden kann. Hierbei ist der Durchmesser des Drahtstiftes 50 an die Durchmesser der Lochbohrung in den Kugelschalen angepasst, so dass sich durch einen gepressten Flachkant 42 die angestrebte Befestigung innerhalb der Lochbohrung ergibt. Dadurch ergibt sich eine sehr einfache und sichere Fixierung der Drahtstifte auf Dauer innerhalb der Kugelschale.


    Ansprüche

    1. Bastelsystem für den handarbeitlichen Bau eines Dekorgegenstands mit einem kugelförmigen Grundkörper (1), einer Anzahl von drahtförmigen Stiften (17, 29), wobei der Grundkörper als Stützelement für die Aufnahme der Stifte (17, 29) vorgesehen ist, und mit Schmuck- , Dekor- oder Gebrauchselementen, für die Anordnung auf den Stiften (17, 29),
    dadurch gekennzeichnet, dass
    der Grundkörper für die Stiftaufnahme durch einen zweiteiligen und als Hohlkörper ausgebildeten Formkörper (1) aus zwei Kugelschalen (3, 5) gebildet ist, die miteinander lösbar verbunden sind, wobei die beiden Kugelschalen ungleich große Hälften aufweisen, die mit über den Kugelumfang verteilt angeordneten Lochbohrungen (13) für die Stiftaufnahme versehen sind, wobei die Stifte (50) mit Rundquerschnitt versehen sind und ein T-förmiges Ende (51) aufweisen, an dem sich ein flaches Stiftteil (52) mit beidseitig schneidähnlichen Kanten (53) anschließt und wobei jeweils ein Stift (17) durch eine Lochbohrung (13) steckbar und gegenüber der Kugelschale durch schneideähnliche Wirkung befestigbar ist, wobei die Stifte (17) aus metallischem Draht oder aus Kunststoff gebildet sind.
     
    2. System nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die beiden Kugelschalen (3, 5) durch eine steck-, gewinde- oder bajonettverschlussartige Verbindung miteinander lösbar verbunden sind.
     
    3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine der Kugelschalen (5) einen größeren Kugelabschnitt als die andere Kugelschale (3) aufweist, und dass die beiden Kugelschalen (3, 5) in Verbindungsstellung einen Kugelkörper bilden, wobei beide Kugelabschnitte bzw. Schalen jeweils durch eine gemeinsame Sekantenebene (32) begrenzt sind, welche die Trennebene beider Teile bilden, so dass die beiden Kugelschalen längs der Trennebene bündig zu einem Kugelkörper zusammensetzbar sind.
     
    4. System nach Anspruch 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine der Kugelschalen (5) mit einem Steckansatz (7) ausgebildet ist, der einen Steckverbinder bildet.
     
    5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Kugelschalen mit Lochreihen (33-36) versehen sind, wobei jede Lochreihe durch mit Abstand, vorzugsweise gleichen Abstand zueinander angeordnete Lochbohrungen (13) gebildet ist.
     
    6. System nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Lochreihen (33-36) auf den Kugelschalen (3, 5) längs zueinander paralleler Sekantenebenen angeordnet sind:
     
    7. System nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    eine zentrale Lochreihe (33) vorgesehen ist, die eine Ebene aufspannt, die durch den Kugelmittelpunkt geht und parallel zu den Sekantenebenen ist.
     
    8. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche
    dadurch gekennzeichnet, dass
    je Kugel 10 bis 100 Lochbohrungen, vorzugsweise 20 bis 72 Lochbohrungen, insbesondere 34 bis 72 Lochbohrungen vorgesehen sind.
     
    9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    die Kugelschalen (3, 5) aus Metall, insbesondere Messing, oder aus Kunststoff hergestellt sind.
     
    10. Dekorgegenstand hergestellt durch ein Bastelsystem gemäß mindestens einem der vorstehenden Ansprüche, mit dem kugelförmigen Grundkörper aus den zwei lösbar miteinander befestigten Kugelschalen (3, 5), die Lochbohrungen aufweisen, in denen die drahtförmige Stifte aufgenommen sind, wobei die Stifte (17) aus metallischem Draht oder aus Kunststoff gebildet und die Stifte (50) mit Rundquerschnitt versehen sind und ein T-förmiges Ende (51) aufweisen, an dem sich ein flaches Stiftteil (52) mit beidseitig schneidähnlichen Kanten (53) anschließt, wobei jeweils ein Stift (17) durch eine Lochbohrung (13) gesteckt und gegenüber der Kugelschale durch schneideähnliche Wirkung befestigt ist.
     


    Claims

    1. A craft system for the handiwork construction of a decoration element with a ball shaped base body (1), a number of pins in the form of wires (17, 29), with the base body being provided as a support element for receiving the pins (17, 29), and with adornment, decoration and use elements, for the arrangement on the pins (17, 29),
    characterized in that
    the base body for receiving the pins is formed by a form body (1) out of two spherical shells (3, 5), which is configured of two parts and as a hollow body, the shells being detachably connected with each other, with the two spherical shells having two unequally big halves which are provided with drill holes (13) that are arranged over the ball circumference for receiving the pins, with the pins (50) being provided with a circular section and having a T-shaped end (51) to which a flat pin part (52) with cut-like edges (53) at both sides is fitted and with one pin (17) each being pluggable through a drill hole (13) and fixable towards to the spherical shell through a cut-like effect, with the pins (17) being formed of a metallic wire or plastic.
     
    2. The system according to claim 1,
    characterized in that
    the two spherical shells (3, 5) are detachably connected with each other by means of a plug-like joint, a thread-like joint or a bayonet-like joint.
     
    3. The system according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    one of the spherical shells (5) has a bigger ball section than the other spherical shell (3), and that the two spherical shells (3, 5) form a ball body when being connected, with the two ball sections or shells, respectively, each being limited by a joint secant plane (32), which form the parting plane of both parts, so that the two spherical shells can be assembled flush along the parting plane in order to form a ball body.
     
    4. The system according to claim 3,
    characterized in that
    one of the spherical shells (5) is configured with a plug attachment (7), which forms a plug connector.
     
    5. The system according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the spherical shells are provided with hole rows (33-36), each hole row being formed by drill holes (13) that are arranged at a distance to one another, preferably at the same distance.
     
    6. The system according to claim 5,
    characterized in that
    the hole rows (33-36) are arranged on the spherical shells (3, 5) along secant planes that are parallel to each other lengthwise.
     
    7. The system according to claim 6,
    characterized in that
    a central hole row (33) is provided which defines a plane that goes through the ball center point and which is parallel towards the secant planes.
     
    8. The system according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    per ball, 10 to 100 drill holes, preferably 20 to 72 drill holes, in particular 34 to 72 drill holes are provided.
     
    9. The system according to one of the preceding claims,
    characterized in that
    the spherical shells (3, 5) are produced of metal, in particular brass, or of plastic material.
     
    10. A decoration element produced by a craft system according to at least one of the preceding claims, with the ball-shaped base body out of the two spherical shells (3, 5) that are connected detachably with one another, which comprise the drill holes which receive the wire-formed pins , with the pins (7) being configured of a metallic wire or of plastic material and with the pins (50) being provided with a circular section and having a T-shaped end (51) to which a flat pin part (52) with cut-like edges (53) at both sides is fitted, with one pin (17) each being plugged through a drill hole (13) and fixed towards to the spherical shell through a cut-like effect.
     


    Revendications

    1. Système de bricolage pour la construction manuelle d'un objet décoratif comportant un corps de base sphérique (1), un nombre de goupilles en forme de fil (17, 29), dans lequel le corps de base est prévu sous la forme d'un élément d'appui pour la réception des goupilles (17, 29), et comportant des éléments d'ornement, de décoration ou d'utilisation, pour la disposition sur les goupilles (17, 29),
    caractérisé en ce
    que le corps de base pour la réception de goupilles est formé par un corps moulé (1) en deux parties et configuré sous la forme d'un corps creux en deux coquilles sphériques (3, 5), qui sont reliées de manière détachable l'une à l'autre, dans lequel les deux coquilles sphériques présentent des moitiés de grandeur inégale, qui sont munies de trous découpés (13) répartis sur la circonférence de la sphère pour la réception des goupilles, dans lequel les goupilles (50) sont munies d'une section ronde et présentent une extrémité en forme de T (51) au niveau de laquelle se raccorde une partie de goupille plate (52) avec des bords en forme de découpe (53) des deux côtés et dans lequel à chaque fois une goupille (17) est enfichable à travers un trou découpé (13) et fixable par rapport à la coquille sphérique par une action semblable à une découpe, les goupilles (17) étant constituées d'un fil métallique ou d'une matière plastique.
     
    2. Système selon la revendication 1,
    caractérisé en ce
    que les deux coquilles sphériques (3, 5) sont reliées de manière détachable l'une à l'autre par une liaison de type enfichage, filetage ou baïonnette.
     
    3. Système selon une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce
    qu'une des coquilles sphériques (5) présente une section sphérique plus grande que l'autre coquille sphérique (3), et en ce que les deux coquilles sphériques (3, 5) forment un corps sphérique en position de liaison, dans lequel les deux sections sphériques ou coquilles sont respectivement limitées par un plan de sécante commun (32), formant le plan de séparation des deux parties de telle sorte que les deux coquilles sphériques sont assemblables à fleur le long du plan de séparation pour former un corps sphérique.
     
    4. Système selon la revendication 3,
    caractérisé en ce
    qu'une des coquilles sphériques (5) est configurée avec un épaulement d'enfichage (7) qui forme un connecteur enfichable.
     
    5. Système selon une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce
    que les coquilles sphériques sont munies de rangées de trous (33-36), chaque rangée de trou étant formée par des trous découpés (13) disposés à une certaine distance l'un de l'autre, de préférence à distance égale.
     
    6. Système selon la revendication 5,
    caractérisé en ce
    que les rangées de trous (33-36) sont disposées sur les coquilles sphériques (3, 5) le long de plans de sécante parallèles les uns aux autres.
     
    7. Système selon la revendication 6,
    caractérisé en ce
    qu'une rangée de trous centrale (33) est prévue et définit un plan qui passe par le centre de la sphère et s'étend parallèlement aux plans de sécante.
     
    8. Système selon une des revendications précédentes
    caractérisé en ce
    que, pour chaque sphère, 10 à 100 trous découpés sont prévus, de préférence 20 à 72 trous découpés, en particulier 34 à 72 trous découpés.
     
    9. Système selon une des revendications précédentes,
    caractérisé en ce
    que les coquilles sphériques (3, 5) sont réalisées en métal, en particulier en laiton, ou en matière plastique.
     
    10. Objet décoratif réalisé par un système de bricolage selon au moins une des revendications précédentes, comportant le corps de base sphérique composé des deux coquilles sphériques (3, 5) fixées l'une à l'autre de manière détachable, qui présentent des trous découpés dans lesquels les goupilles en forme de fil sont reçues, dans lequel les goupilles (17) sont constituées d'un fil métallique ou d'une matière plastique et les goupilles (50) sont munies d'une section ronde et présentent une extrémité en forme de T (51) au niveau de laquelle se raccorde une partie de goupille plate (52) avec des bords en forme de découpe (53) des deux côtés, dans lequel à chaque fois une goupille (17) est enfichée à travers un trou découpé (13) et fixée par rapport à la coquille sphérique par une action semblable à une découpe.
     




    Zeichnung

















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente