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EP 2 752 138 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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09.07.2014 Patentblatt 2014/28 |
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Anmeldetag: 03.01.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Priorität: |
07.01.2013 DE 202013000030 U
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Anmelder: VESTIO Textiling GmbH |
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48268 Greven (DE) |
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Erfinder: |
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- Josef Brockmann
48268 Greven (DE)
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Vertreter: Pott, Ulrich et al |
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Busse & Busse
Patentanwälte
Grosshandelsring 6 49084 Osnabrück 49084 Osnabrück (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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Wäschestück für Betten, Sitz- und/oder Liegemöbel |
(57) Die Erfindung bezieht sich auf ein Wäschestück 1 für Betten, Sitz- und/oder Liegemöbel,
insbesondere Bett- oder Kissenbezug, aus einem bedruckbaren Natur-, Chemie- oder Mischfasergewebe
aus Kett- 7 und Schussfäden 8, wobei das Wäschestück 1 als Umstülpwendewäschestück
ausgebildet ist mit unter Ausbildung eines Aufnahmeraumes miteinander verbundenen
Grundgewebeteilen 2, 3, wobei das Wäschestück 1 als Mehrfachwendewäschestück ausgebildet
ist mit Grundgewebeteilen 2, 3 aus einer 1/1-Leinwandbindung oder einer 1/3-Köperbindung
oder einer 1/4-Atlasbindung, wobei die Grundgewebeteile 2, 3 doppelseitig mit Pigmentfarbstoffen
oder Caledonfarbstoffen 9 bedruckt sind. (Fig. 1)
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Wäschestück für Betten, Sitz- und/oder Liegemöbel,
insbesondere auf einen Bett- oder Kissenbezug, aus einem bedruckbaren Natur-, Chemie-
oder Mischfasergewebe aus Kett- und Schussfäden, wobei das Wäschestück als Umstülpwendewäschestück
konfektioniert ist.
[0002] Ein Umstülpwendewäschestück ist aus der
EP 0 649 620 B1 bekannt. Dieses bekannte Umstülpwendewäschestück ist als Wäschestück für die Winter-
und für die Sommernutzung ausgebildet mit einer glatten und mit einer gerauhten Benutzerseite.
Beide Benutzungsseiten sind beim Beziehen eines Kissens so zu wählen, dass entweder
die glatte Gewebeseite die Außenseite des Bezuges bildet oder umgekehrt die gerauhte
Gewebeseite, so dass bei der Winter- oder bei der Sommernutzung die schlafende Person
die ihr genehme Sommer- oder Wintergewebeseite wählen kann. Dies wirkt sich vorteilhaft
auf den Schlafkomfort aus. Dargestellt wird das bei diesem Wäschestück dadurch, dass
die Einfachgewebeseite für die Winternutzung mindestens 50 % gerauhte Schuss- und/oder
Kettfäden und die Einfachgewebeseite für die Sommernutzung mindestens 50 % glatte
Schuss- und/oder Kettfäden aufweist.
[0003] Dieses Umstülpwendewäschestück ist für die Jahreszeitenbenutzung sehr vorteilhaft
zu nutzen, kann jedoch das optische Erscheinungsbild dieses Wäschestückes auch bei
verschiedenen Nutzungsarten nicht variantenreich darstellen.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Wäschestück als Umstülpwendewäschestück
zur Verfügung zu stellen, das verschiedene optische Erscheinungsvarianten darbietet.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich das Wäschestück der eingangs genannten Art
dadurch aus, dass dieses Wäschestück als Mehrfachwendewäschestück ausgebildet ist
mit Grundgewebeteilen aus einer 1/1-Leinwandbindung oder einer 1/3-Köperbindung oder
einer 1/4-Atlasbindung, wobei die Grundgewebeteile doppelseitig mit Pigment- oder
Caledonfarbstoffen bedruckt sind.
[0006] Damit ist ein Wäschestück als Umstülpwendewäschestück geschaffen, dass sich sehr
variantenreich vom optischen Gesamterscheinungsbild her nutzen lässt, da die beiden
miteinander vernähten Grundgewebeteile jeweils doppelseitig mit den Pigmentfarbstoffen
zu bedrucken sind, so dass bereits im nicht umgestülpten Zustand sich die Vorderseite
und auch die Rückseite des Wäschestückes in verschiedenen optischen Erscheinungsformen
nutzen lässt. Wird das Wäschestück umgestülpt, lassen sich wiederum zwei neue verschiedenfach
mit den Pigment- oder Caledonfarbstoffen bedruckte Seiten nutzen.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Wäschestück handelt es sich mithin um ein solches Umstülpwendestück,
bei der man nicht mehr eine linke Seite von einer rechten Seite eines Gewebeteiles
unterscheiden kann. Vielmehr sind die doppelseitig bedruckten Grundgewebeteile gleichwertige
rechte Gewebeseiten, die sich daher auch gleichwertig nutzen lassen.
[0008] Das Gewebe wird vorab mit einer Spezialausrüstung versehen, was das Durchdringen
der Pigment- oder Caledonfarbstoffe verhindert, die im zweiten Schritt aufgedruckt
werden.
[0009] Beim doppelseitigen Bedrucken ist darauf zu achten, dass nicht zu intensive Farbtöne
verwendet und die Farbpigmente möglichst gering dosiert werden. So bleiben die Farbpigmente
lediglich an der Gewebeaussenschicht haften und der Stoff wird nicht unnötig beschwert.
[0010] Wichtig ist, dass das Grundgewebe beidseitig eine gleiche Optik hat und dass Kett-
und Schussfäden möglichst eng aneinander liegen. Unter diesen Voraussetzungen ist
ein beidseitiger Druck möglich. Zu diesem Zweck kommen die Grundbringen: 1/1 Leinwandbindung,
1/3 Köperbindung oder 1/4 Atlasbindung in Frage.
[0011] Besonders vorteilhaft kann das doppelseitige Bedrucken der jeweiligen Grundgewebeteile
dargestellt werden, wenn die Grundgewebeteile jeweils eine Fadendichte aus 30 bis
66 Kettfäden pro cm und 30 bis 66 Schussfäden pro cm aufweisen.
[0012] Um das optische Erscheinungsbild weiter zu verbessern, sind die Kanten des Umstülpwäschestückes
jeweils so ausgebildet, dass jede Kante zwei Steppnähte aufweist, wobei die erste
Steppnaht, bevorzugtermaßen mit einem gewissen Abstand von z.B. 1 cm zu den übereinander
gelegten Außenseitenkanten der beiden Grundgewebeteile verläuft. Danach werden die
Grundgewebeteile umgestülpt, so dass die erste Steppnaht eine Außennaht bildet. Für
die Wendekonfektion folgt mindestens eine Steppnaht/Ziernaht, die beide Gewebeteile
nochmals verbindet. Der Mindestabstand zur Außenkante muss Nahtzugabenbreite von mindestens
2 mm betragen, so dass danach die Außenkante in einem Schlauch gelegen ist, der von
außen nicht mehr sichtbar ist. Somit bilden sich jeweils Außenkanten des Wäschestückes,
die sowohl in dem einen gestülpten Zustand als auch in dem anderen gestülpten Zustand
ein sehr ansehnliches äußeres Erscheinungsbild darbieten und darüber hinaus auch den
Festigkeitsansprüchen, die an ein solches Wäschestück zu stellen sind, gerecht werden.
[0013] Bevorzugtermaßen ist ein Verschlussmittel vorgesehen, um das Wäschestück zu schließen
bzw. ein innen gelegenes Kissen sicher zu halten. Dazu bieten sich ein Reißverschluss,
ein Klettverschluss, ein Knopfverschluss Verschlüsse aus Haken und Ösen aber auch
ein Hotelverschluss, an bei dem Stoffteile übereinander gelegt werden mit Ausbildung
einer inneren Tasche. Die entsprechenden Verschlussmittel, die in einem Gewebeteil
unterzubringen sind, haben bevorzugt einen entsprechenden Abstand zu einer Außenkante
des Wäschestückes. Um diesen für den Betrachter möglichst verdeckt anzuordnen, hat
die eine Gewebeseite einen Über-/Untertritt, der das Verschlussmittel überlappt, und
zwar sowohl auf der einen Gewebeseite als auch auf der anderen Gewebeseite eines entsprechenden
Gewebeteils.
[0014] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf weitere Unteransprüche, die nachfolgende
Beschreibung und die Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Wäschestückes nach der Erfindung
in Gestalt eines Kissenbezuges;
- Fig. 2
- exemplarisch die Herstellung einer ersten Steppnaht für aufeinander gelegte Grundgewebeteile;
- Fig. 3
- die Darstellung der Herstellung einer zweiten Steppnaht von aufeinander gelegten Grundgewebeteilen;
- Fig. 4
- in perspektivischer Darstellung die miteinander durch die Steppnähte vernähten Grundgewebeteile;
- Fig. 5
- eine Darstellung einer Leinwandbindung mit den Schuss- und Kettfäden;
- Fig. 5.1
- eine Querschnittsdarstellung der Darstellung nach Fig. 5;
- Fig. 5.2
- eine Längsschnittdarstellung der Leinwandbindung nach Fig. 5, und
- Fig. 6
- die Längsschnittdarstellung nach Fig. 5.2 mit Darstellung der Farbpigmente an den
jeweils obersten Farbschichten der Kettfäden.
[0015] In den Figuren sind grundsätzlich übereinstimmende Teile mit übereinstimmenden Bezugsziffern
versehen.
[0016] Allgemein ist in Fig. 1 das Umstülpwäschestück mit der Bezugsziffer 1 versehen. Dieses
Umstülpwäschestück 1 ist in den Figuren in Gestalt eines Kissenbezuges für eine Bettwäschegarnitur
veranschaulicht. Dieser Kissenbezug 1 besteht aus zwei Grundgewebeteilen 2 und 3 (Fig.
2, Fig. 3), die miteinander vernäht sind. Wie in Fig. 2 verdeutlicht, wird zunächst
die erste Steppnaht 4 vorgesehen, die auch in Fig. 3 kenntlich gemacht ist. Diese
Steppnaht 4 wird derart vorgesehen, dass eine jeweilige Nahtzugabe 5 an den Kanten
der Grundgewebeteile 2 und 3 vorgesehen ist. Nach Vorsehen dieser ersten Steppnaht
4 wird der Kissenbezug 1 gewendet in die Position, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist
und mit einem größeren Abstand, als die Nahtzugabe 5, die zweite Steppnaht 6 vorgesehen.
Die Nahtzugabe 5 sind somit in dem inneren Schlauch 7 (Fig. 4) gelegen. Die eine Steppnaht
4 bildet jetzt in einem gestülpten Zustand des Kissenbezuges 1 die äußere Kante, wohingegen,
wenn das Kissen umgestülpt ist, in einen anderen gestülpten Zustand die Steppnaht
6 die Außenkante des Kissenbezuges bildet.
[0017] Fig. 5, 5.1 und 5.2 zeigen ein bevorzugtes Grundgewebe aus einer Leinwandbindung
mit Kettfäden 7 und Schussfäden 8. Wie näher der Fig. 6 zu entnehmen ist, sind die
Pigmentfarbstoffe mit Hilfe eines Pigmentdruckes auf die Kettfäden 7 aufgebracht.
Die entsprechenden Farbpigmente 9 durchdringen das Grundgewebe nicht, sondern sind
lediglich in den obersten Faserschichten vorhanden. Durch eine derartige Leinwandbindung
und den beidseitigen Farbpigmentdruck erhält man zwei rechte Stoffseiten des Kissenbezuges
1. Um ein Durchscheinen des Pigmentfarbdruckes zu vermeiden, sind spezielle Ausrüstverfahren
einzusetzen, die die Farbpigmente 9 daran hindern, das Gewebe zu durchdringen, so
dass die Farbpigmente 9 nur an oberen Faserschichten haften bleiben.
1. Wäschestück (1) für Betten, Sitz- und/oder Liegemöbel, insbesondere Bett- oder Kissenbezug,
aus einem bedruckbaren Natur-, Chemie- oder Mischfasergewebe aus Kett- (7) und Schussfäden
(8), wobei das Wäschestück (1) als Umstülpwendewäschestück ausgebildet ist mit unter
Ausbildung eines Aufnahmeraumes miteinander verbundenen Grundgewebeteilen (2, 3),
dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschestück (1) als Mehrfachwendewäschestück ausgebildet ist mit Grundgewebeteilen
(2, 3) aus einer 1/1-Leinwandbindung oder einer 1/3-Köperbindung oder einer 1/4-Atlasbindung,
wobei die Grundgewebeteile (2, 3) doppelseitig mit Pigmentfarbstoffen oder Caledonfarbstoffen
(9) bedruckt sind.
2. Wäschestück (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die doppelseitig bedruckten Grundgewebeteile (2, 3) mit einer Sperrschicht zur Verhinderung
des Durchscheinens der Pigment- oder Caledomfarbstoffe (9) von der einen Seite zur
anderen Seite der Grundgewebeteile (2, 3) versehen sind.
3. Wäschestück (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundgewebeteile (2, 3) jeweils eine Fadendichte aus 30 bis 66 Kettfäden (7)
pro cm und 30 bis 66 Schussfäden (8) pro cm aufweisen.
4. Wäschestück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten des Umstülpwäschestückes (1) jeweils zwei Steppnähte (4, 6) aufweisen,
wobei die Enden (5) der jeweiligen Kante des Umstülpwäschestückes (1) in einem durch
eine zweite Kettsteppnaht (6) gebildeten Schlauch (7) verdeckt angeordnet sind.
5. Wäschestück (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Steppnaht (4) in einem umgestülpten Zustand des Wäschestückes (1) die Außensteppnaht
bildet und die zweite Steppnaht (6) in einem anderen umgestülpten Zustand des Wäschestückes
(1) die Außensteppnaht bildet.
6. Wäschestück (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steppnaht (6) einen größeren Abstand zu den Außenkanten von übereinander
gelegten Grundgewebeteilen (2, 3) gegenüber der ersten Steppnaht (4) aufweist.
7. Wäschestück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grundgewebeteil (2, 3) des Umstülpwäschestückes (1) mit einem Verschlussmittel
aus einem Reißverschluss und/oder einem Klettverschluss und/oder einem Knopfverschluss
und/oder einem Hakenverschluss und/oder einem Ösenverschluss und/oder einem Hotelverschluss
besteht.
8. Wäschestück (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das das Verschlussmittel aufweisende Grundgewebeteil (2, 3) einen das Verschlussmittel
in der Gebrauchsstellung überdeckenen Randansatz aufweist.
9. Wäschestück (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das das Verschlussmittel aufweisende Grundgewebeteil (2, 3) in einem umgestülpten
Zustand und auch in einem anderen umgestülpten Zustand einen das Verschlussmittel
überlappenden Randansatz aufweist.
10. Wäschestück (1) nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussmittel derart vorgesehen ist, dass das Wäschestück (1) größenvariabel
derart ausgebildet ist, dass es von einem größeren Wäschestückmaß in ein kleineres
Maß und umgekehrt veränderbar ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Wäschestück (1) für Betten, Sitz- und/oder Liegemöbel, insbesondere Bett- oder Kissenbezug,
aus einem bedruckbaren Natur-, Chemie- oder Mischfasergewebe aus Kett- (7) und Schussfäden
(8), wobei das Wäschestück (1) als Umstülpwendewäschestück ausgebildet ist mit unter
Ausbildung eines Aufnahmeraumes miteinander verbundenen Grundgewebeteilen (2, 3),
dadurch gekennzeichnet, dass das Wäschestück (1) als Mehrfachwendewäschestück ausgebildet ist mit Grundgewebeteilen
(2, 3) aus einer 1/1-Leinwandbindung oder einer 1/3-Köperbindung oder einer 1/4-Atlasbindung,
wobei die Grundgewebeteile (2, 3) doppelseitig mit Pigmentfarbstoffen oder Caledonfarbstoffen
(9) bedruckt sind, wobei die Kanten des Umstülpwäschestückes (1) jeweils zwei Steppnähte
(4, 6) aufweisen und die Enden (5) der jeweiligen Kante des Umstülpwäschestückes (1)
in einem durch eine zweite Kettsteppnaht (6) gebildeten Schlauch (7) verdeckt angeordnet
sind, wobei die erste Steppnaht (4) in einem umgestülpten Zustand des Wäschestückes
(1) die Außensteppnaht bildet und die zweite Steppnaht (6) in einem anderen umgestülpten
Zustand des Wäschestückes (1) die Außensteppnaht bildet.
2. Wäschestück (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die doppelseitig bedruckten Grundgewebeteile (2, 3) mit einer Sperrschicht zur Verhinderung
des Durchscheinens der Pigment- oder Caledonfarbstoffe (9) von der einen Seite zur
anderen Seite der Grundgewebeteile (2, 3) versehen sind.
3. Wäschestück (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundgewebeteile (2, 3) jeweils eine Fadendichte aus 30 bis 66 Kettfäden (7)
pro cm und 30 bis 66 Schussfäden (8) pro cm aufweisen.
4. Wäschestück (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Steppnaht (6) einen größeren Abstand zu den Außenkanten von übereinander
gelegten Grundgewebeteilen (2, 3) gegenüber der ersten Steppnaht (4) aufweist.
5. Wäschestück (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Grundgewebeteil (2, 3) des Umstülpwäschestückes (1) mit einem Verschlussmittel
aus einem Reißverschluss und/oder einem Klettverschluss und/oder einem Knopfverschluss
und/oder einem Hakenverschluss und/oder einem Ösenverschluss und/oder einem Hotelverschluss
besteht.
6. Wäschestück (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das das Verschlussmittel aufweisende Grundgewebeteil (2, 3) einen das Verschlussmittel
in der Gebrauchsstellung überdeckenen Randansatz aufweist.
7. Wäschestück (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussmittel aufweisende Grundgewebeteil (2, 3) in einem umgestülpten Zustand
und auch in einem anderen umgestülpten Zustand einen das Verschlussmittel überlappenden
Randansatz aufweist.
8. Wäschestück (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussmittel derart vorgesehen ist, dass das Wäschestück (1) größenvariabel
derart ausgebildet ist, dass es von einem größeren Wäschestückmaß in ein kleineres
Maß und umgekehrt veränderbar ist.

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