| (19) |
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(11) |
EP 2 753 751 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.08.2016 Patentblatt 2016/31 |
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Anmeldetag: 03.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/062892 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/034331 (14.03.2013 Gazette 2013/11) |
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PRESSENPARTIE EINER MASCHINE ZUR HERSTELLUNG EINER FASERSTOFFBAHN
PRESSING SECTION OF A MACHINE FOR PRODUCING A FIBROUS WEB
PARTIE PRESSE D'UNE MACHINE DESTINÉE À FABRIQUER UNE BANDE DE MATIÈRE FIBREUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
06.09.2011 DE 102011082161
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.07.2014 Patentblatt 2014/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Voith Patent GmbH |
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89522 Heidenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GRONYCH, Daniel
89522 Heidenheim (DE)
- LAPP, Christoph
73431 Aalen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 072 721
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DE-A1- 10 109 382
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn,
insbesondere einer Papier-, Karton- oder Zellstoffbahn, mit wenigstens einem Pressnip,
der zwischen einer Presswalze und einer Gegenwalze gebildet wird, wobei die Faserstoffbahn
vor dem Pressnip mit Hilfe einer Abnahmesaugwalze von einer vorangehenden Bespannung
auf einen oberen Pressfilz überführbar ist und durch den Pressnip zwischen dem oberen
Pressfilz und einer unteren Bespannung geführt wird nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Eine derartige Pressenpartie ist beispielweise aus
DE-A-101 09 382 bekannt.
[0002] Bekannt ist eine solche Pressenpartie beispielsweise aus der Druckschrift
EP 1072721 A1. In der dort beschriebenen Single-Presse werden der obere und der untere Pressfilz
zusammengefahren, kurz nachdem die Bahn vom Formersieb abgenommen wurde. Der Vorteil
dieser Lösung ist die hervorragende Bahnführung, da die Bahn vor dem Pressnip im Sandwich
zwischen den Pressfilzen geführt wird. Das Sandwich kann über einen Dampfblaskasten
zur Feuchtequerprofil-Beeinflussung geführt werden. Die Wirkung des Dampfblaskastens
wird allerdings geschmälert dadurch, dass der Dampf auf den unteren Pressfilz und
nicht direkt auf die Faserstoffbahn aufgebracht wird. Ein weiterer Nachteil dieser
Lösung ist, dass die lange Kontaktzeit der Faserstoffbahn mit einem zweiten feuchten
Filz zu erhöhter Rückfeuchtung der Bahn führen kann. Die Rückfeuchtung kann auch ungleichmäßig
über der Breite stattfinden, so dass zusätzliche Feuchtequerprofilfehler entstehen.
[0003] Weiterhin gibt es auch Pressenpartien, wie aus
DE 102004042637 A1 bekannt, bei denen die Faserstoffbahn hängend am oberen Pressfilz zum Pressnip geführt
wird und der untere Pressfilz erst auf der Gegenwalze dazugeführt wird. Diese Anordnung
ist notwendig, wenn ein Dampfblaskasten eingebaut werden soll, der direkt auf die
Faserstoffbahn bläst. Damit verbunden ist ein erhöhtes Risiko, dass vor dem Pressnip
Bahnlaufstörungen auftreten, insbesondere bei schwererem Flächengewicht der Faserstoffbahn.
[0004] Die
Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Pressenpartie, insbesondere für Faserstoffbahnen mit höherem Flächengewicht
zu schaffen, die hervorragende Bahnlaufeigenschaften vor dem Pressnip aufweist, aber
trotzdem eine freie Oberfläche der Faserstoffbahn beispielsweise für den effektiven
Einsatz eines Dampfblaskastens bietet.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass nach der Abnahmesaugwalze ein
stehendes Stützelement mit der bahnabgewandten Seite des oberen Pressfilzes so in
Kontakt ist, dass sich für die Faserstoffbahn ein annähernd konvex gekrümmter Bahnlaufweg
ergibt. Unter annähernd konvex wird auch eine polygone Form des Stützelements verstanden,
die annähernd einen konvexen Bahnlaufweg ergibt. Die Kontaktfläche des Stützelements
kann eine durchgehend gekrümmt Fläche sein oder sich aus mehreren kürzeren Kontaktflächen,
wie sie sich bei mehreren quer zum Bahnlaufweg angeordneten Stützleisten ergeben,
zusammengesetzt sein. Durch den annähernd konvex gekrümmten Bahnlauf wird aufgrund
der Bahnspannung der Faserstoffbahn eine Normalkraft in Richtung Pressfilz erzeugt,
so dass die Faserstoffbahn störungsfrei dem Pressfilz folgt, ohne dass die untere
Pressenbespannung in diesem Bereich zum Sandwich dazugeführt werden muss. Durch die
erfindungsgemäße Lösung wird ein Abklappen der Ränder verhindert, wie es bei schwereren
Flächengewichten ansonsten häufig auftritt. Das Abklappen der Ränder ist besonders
kritisch, da im Falle eines vollständigen Umklappens durch die mehrfach gefaltete
Bahn im voll belasteten Pressnip große Schäden an den Walzen und den Filzen verursacht
werden können. Versuche im Technikum haben gezeigt, dass bereits ein gerader Bahnlauf
von 500 - 1000 mm Länge nach der Abnahmesaugwalze zu Problemen mit herab fallenden
Rändern führen kann. Oftmals verursacht auch das Heranführen der unteren Bespannung
durch die entstehende Luftströmung Störungen im Bahnlauf und insbesondere Flattern
oder Abheben der Ränder. Durch die vom Stützelement erzeugte Normalkraft werden diese
Probleme zuverlässig vermieden.
[0006] Faserstoffbahnen mit schwerem oder hohem Flächengewicht haben mindestens 100 g/m
2, bevorzugt mindestens 120 g/m
2, besonders bevorzugt mindestens 150 g/m
2 betrachtet.
[0007] Die untere Bespannung des Pressnips kann ein Pressfilz, ein semi-permeables Band
oder ein wasserundurchlässiges Transferband sein. Die vorangehende Bespannung kann
beispielsweise das Sieb einer Blattbildungseinheit oder der untere Pressfliz eines
vorangehenden Pressnips sein.
[0008] Die geraden Stücke des Polygons entlang des Bahnlaufweges sind bevorzugt höchstens
350 mm lang, besonders bevorzugt höchstens 250 mm lang, um eine ausreichende konvexe
Krümmung zu erzielen.
[0009] Das Stützelement sollte vorteilhafterweise so lang sein, dass die Faserstoffbahn
bis zum Beginn des Sandwichbereiches, der vom oberen Pressfilz und der unteren Bespannung
gebildet wird, sicher geführt ist. Beispielsweise indem das Stützelement bis kurz
vor den Beginn des Sandwichbereiches oder etwas darüber hinaus reicht. Dieser Sandwichbereich
kann am Ende des Stützelements, auf einer Leitwalze der unteren Bespannung oder auch
erst auf der Gegenwalze des Pressnips beginnen. Zumindest sollte sich der annähernd
konvex gekrümmte Bahnlaufweg soweit erstrecken, dass der Abstand zwischen dem Ende
des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges und dem Beginn des Sandwichbereiches,
der vom oberen Pressfilz und der unteren Bespannung gebildet wird, zwischen 20 und
500 mm, bevorzugt zwischen 20 und 250 mm, besonders bevorzugt zwischen 20 und 100
mm beträgt. Das Ende des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges ist die letzte
Kontaktlinie des Stützelementes zum oberen Pressfilz. Selbstverständlich kann sich
der annähernd konvex gekrümmte Bahnlaufweg auch in den Sandwichbereich hineinragen.
Es sollte nur vermieden werden, dass der Abstand zwischen der Leitwalze der unteren
Bespannung und dem Stützelements zu klein ist, da sonst Batzen oder Fetzen, wie sie
beim Überführen entstehen, steckenbleiben und zu Filzverbrennungen oder anderen Beschädigungen
führen. Bevorzugt ist der Abstand zwischen der Oberfläche der Leitwalze der unteren
Bespannung und der Kontaktfläche des Stützelements mindestens 20 mm, bevorzugt mindestens
40 mm.
[0010] Es ist aber bevorzugt, dass der annähernd konvex gekrümmte Bahnlaufweg vor Beginn
des Sandwichbereiches endet, um möglichst Platz für einen Dampfblaskasten zu bieten.
[0011] Die erste Kontaktfläche des Stützelements zum oberen Pressfilz sollte in Bahnlaufrichtung
höchstens 350 mm, bevorzugt höchstens 250 mm vom Ablaufpunkt A des Pressfilzes an
der Abnahmesaugwalze entfernt sein. Dadurch wird ein ausreichend schnelle Wirkung
der Normalkraft nach dem Verlassen der Abnahmesaugwalze erreicht.
[0012] Das Stützelement kann einzelne quer zur Maschinenrichtung angeordnete Stützleisten
aufweisen, die in Kontakt mit dem Pressfilz sind und diesen dadurch auf eine polygonförmige
Bahn bringen. Das Stützelement kann auch einen durchgängig gekrümmten Belag besitzen,
über den der Pressfilz läuft. Der Belag kann Löcher, Rillen oder Aussparungen zur
Reduzierung der Kontaktfläche und damit der Reibung aufweisen. Zur Schmierung können
Spritzrohre oder Schmiertaschen vor dem oder im Stützelement vorhanden sein, um Wasser
auf die bahnabgewandte Seite des Pressfilzes aufzutragen. Als Material für die Stützleisten,
die Kontaktfläche der Stützleisten oder den Belag des Stützelementes eignet sich besonders
Keramik.
[0013] Insgesamt ist es vorteilhaft, wenn die Strecke von der Abnahmesaugwalze bis zum Beginn
des Sandwichbereiches möglichst kurz ist. In einer bevorzugten Ausführungsform hat
der annähernd konvex gekrümmte Bahnlaufweg eine Länge von mehr als 200 mm und höchstens
2000 mm, bevorzugt höchstens 1300 mm, besonders bevorzugt höchstens 1000 mm aufweist.
Dadurch ist eine ausreichende Stabilisierung der Faserstoffbahn gewährleistet.
[0014] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Stützelement so gestaltet ist, dass sich für
den annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweg ein effektiver Krümmungsradius zwischen
150 und 10 000 mm, bevorzugt zwischen 500 und 5000 mm und besonders bevorzugt zwischen
750 und 2500 mm ergibt. Der effektive Krümmungsradius lässt sich ermitteln, wenn mehrere
Berührungspunkte zwischen Stützelement und Pressfilz mit einer Kreisbahn angenähert
werden. Eine zu starke Umlenkung, d.h. ein zu kleiner Krümmungsradius oder "knicke"
im Bahnlaufweg sollten vermieden werden.
[0015] Um einen guten Kompromiss zwischen Stützung der Bahn, Länge der gestützten Fläche
und Minimierung der Reibung und des Filzverschleißes zu erreichen, ist es vorteilhaft,
wenn das Stützelement pro Meter Länge des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges
mindestens vier quer zur Maschinenlaufrichtung angeordnete Stützleisten, die mit dem
oberen Pressfilz in Kontakt kommen, aufweist. Ebenso ist es vorteilhaft, wenn das
Stützelement vier bis fünfzehn, bevorzugt vier bis zehn quer zur Maschinenlaufrichtung
angeordnete Stützleisten, die mit dem oberen Pressfilz in Kontakt kommen, aufweist.
[0016] Besonders geeignet ist die erfindungsgemäße Anordnung für eine Pressenpartie, bei
der der nach dem Stützelement folgende Pressnip der zweite Pressnip der Pressenpartie
ist und insbesondere nach einem ersten Pressnip, der als Schuhpressnip ausgeführt
ist, angeordnet ist. Der zweite Pressnip, vor allem nach einem Schuhpressnip, entwässert
nur noch relativ wenig. Dadurch laufen die Pressfilze im zweiten Pressnip trockener
und die Haftung der Faserstoffbahn am oberen Pressfilz ist gering. Die Gefahr von
abklappenden Rändern oder Bahnstörungen durch Luftverwirbelungen beim Heranführen
der unteren Bespannung ist deshalb besonders hoch.
[0017] Andererseits ist die erfindungsgemäße Ausführung auch gut geeignet, im Falle dass
das Stützelement vor dem ersten Pressnip der Pressenpartie angeordnet ist, insbesondere
wenn dies der einzige Pressnip der Pressenpartie ist. Vor dem ersten Pressnip hat
die Faserstoffbahn nur einen geringen Trockengehalt, zwischen 16 und 23%, und ist
deshalb noch recht schwer. Besonders bei höherem Flächengewicht neigen die Ränder
deshalb zum Abklappen.
[0018] Um die Reibung möglichst gering zu halten und um den Energieverbrauch der Pressenpartie
und der Antriebe zu reduzieren ist es von Vorteil, das Stützelement weder direkt noch
indirekt zu besaugen und auch nicht anders mit Unterdruck zu beaufschlagen. Die gekrümmte
Bahnführung und die dadurch erzeugte Normalkraft reicht in den meisten Fällen für
die Stabilisierung aus.
[0019] Alternativ kann das Stützelement zur Erhöhung der Stabilisierungswirkung und zur
Verbesserung des Überführens der Faserstoffbahn mit Unterdruck beaufschlagt sein.
Beispielsweise indem es direkt mit einer Absaugung verbunden ist oder indirekt von
der Abnahmesaugwalze besaugt wird oder indem am Stützelement über eine entsprechende
mit Druckluft versorgte Foildüse ein Absaugeffekt erzeugt wird. Wird das Stützelement
von der Abnahmesaugwalze mit besaugt, muss der Zwischenraum über entsprechende Seitenschilde
und quer zur Bahnlaufrichtung verlaufende Dichtklingen abgedichtet sein. Der auf der
bahnabgewandten Seite des oberen Pressfilzes im Bereich des Stützelementes gemessene
Unterdruck liegt bevorzugt zwischen 0,5 und 20 kPa, besonders bevorzugt zwischen 0,5
und 10 kPa und besonders bevorzugt zwischen 1 und 5 kPa. Somit wird die Stabilisierung
verbessert, ohne dass zuviel Reibung und Verschleiß entsteht.
[0020] In einer ganz besonders bevorzugten Ausführung ist auf der dem Stützelement und/oder
der Absaugwalze gegenüberliegenden Seite des oberen Pressfilzes ein Dampfblaskasten,
der Dampf auf die Faserstoffbahn aufblasen kann, vorgesehen. Durch die sehr stabile
Bahnführung am oberen Pressfilz auch bei kritischen Randbedingungen, wie etwa bei
sehr hohem Flächengewicht, kann die untere Bespannung später herangeführt werden,
was ausreichend Platz für die Installation des Dampfblaskastens schafft. Bei hohen
Flächengewichten ist der Einsatz eines Dampfblaskastens mit den Pressenpartien nach
dem Stand der Technik bisher nicht möglich. Die Erwärmung der Faserstoffbahn durch
den Dampfblaskasten ist besonders attraktiv, da mehr Wasser im Pressnip ausgepresst
werden kann und somit weniger Wasser in der nachfolgenden Trockenpartie verdampft
werden muss.
[0021] Für die erfindungsgemäße Pressenpartie sind kompakte Dampfblaskästen besonders geeignet.
Die Kastenlänge des Dampfblaskastens in Bahnlaufrichtung sollte höchstens 1000 mm,
bevorzugt höchstens 500 mm, besonders bevorzugt höchstens 350 mm betragen.
[0022] Eine gute und intensive Aufwärmung der Faserstoffbahn wird erreicht, wenn die Düsenöffnungen
des Dampfblaskastens, aus denen der Dampf ausströmt, einen Durchmesser zwischen 1
und 10 mm aufweisen.
[0023] Um eine ausreichende Bahnspannung in der Faserstoffbahn zu erzeugen, ist es hilfreich,
die Antriebe der Pressenpartie so auszuführen, dass eine Differenzgeschwindigkeit
zwischen 0,3 und 2 %, bevorzugt zwischen 0,5 und 1,5 % vom oberen Pressfilz zur vorangehenden
Bespannung einstellbar ist.
[0024] Anhand von
Ausführungsbeispielen werden weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung erläutert unter Bezugnahme auf
die Zeichnungen. Sie zeigen
- in Fig.1
- eine Pressenpartie nach dem Stand der Technik für die Herstellung von Faserstoffbahnen
mit höherem Flächengewicht
- in Fig.2
- eine Pressenpartie nach dem Stand der Technik für die Herstellung von Faserstoffbahnen
mit niedrigerem Flächengewicht
- in Fig.3
- eine bevorzugte Ausführung einer erfindungsgemäßen Pressenpartie mit Dampfblaskasten
- in Fig.4
- eine Detailansicht einer weiteren bevorzugten Ausführung
- in Fig.5
- eine weitere Detailansicht einer weiteren bevorzugten Ausführung
- in Fig.6
- eine Detailansicht noch einer bevorzugten Ausführung
- in Fig.7
- eine Detailansicht noch einer bevorzugten Ausführung
[0025] Nachfolgend werden die Figuren detaillierter beschrieben.
[0026] Fig.1 und
Fig.2 zeigen Tandem-Pressen nach dem Stand der Technik.
[0027] Fig.1 zeigt eine Ausführung für schwere Sorten. Der Bahnlaufweg am ersten und am zweiten
Pressnip ist gleich ausgeführt. Die Faserstoffbahn 1 wird mit Hilfe der Abnahmesaugwalze
14,15 auf den oberen Pressfilz 2,3 des Pressnips übernommen. Direkt danach wird der
untere Pressfilz 5,6 dazugeführt, so dass die Faserstoffbahn 1 im Sandwich zwischen
den Filzen zum Pressnip zwischen der Schuhpresswalze 10,11 und der Gegenwalze 12,13
geführt wird. Nach dem Pressnip wird die Faserstoffbahn 1 mit Hilfe der Saugfilzleitwalze
17,18 auf dem unteren Pressfilz 5,6 gehalten. Die Faserstoffbahn 1 wird immer von
einem Pressfilz getragen oder zwischen zwei Pressfilzen geführt. Sie wird, außer direkt
auf der Saugwalze, nie über Kopf hängend geführt.
[0028] Fig.2 zeigt eine Variante für leichtere Sorten, die nicht zu Problemen mit hängenden Rändern
neigen, aber eher kritisch bezüglich Rückfeuchtung durch die Pressfilze sind. Hierbei
wird der untere Pressfliz 5,6 erst auf der Gegenwalze 12,13 zur Faserstoffbahn 1 dazugeführt.
Zur Erhöhung der Bahntemperatur oder zur Korrektur des Feuchtequerprofils kann ein
Dampfblaskasten 40 direkt auf die Faserstoffbahn blasen.
[0029] In
Fig.3 ist eine bevorzugte Ausführung der erfindungsgemäßen Pressenpartie dargestellt, bei
der das Stützelement vor dem zweiten Pressnip angeordnet ist. Es wird darauf hingewiesen,
dass zusätzlich oder alternativ auch vor dem ersten Pressnip ein entsprechendes Stützelement
im oberen Pressfilz vorgesehen sein kann. Nach dem ersten Pressnip, der von der Schuhpresswalze
10 und der Gegenwalze 12 gebildet wird, wird die Faserstoffbahn 1 mit Hilfe der Saugfilzleitwalze
17 auf dem unteren Pressfilz 5 gehalten und dann mit Hilfe der Abnahmesaugwalze 15
auf den oberen Pressfilz 3 übernommen. Das stehende Stützelement 30 wird mit der bahnabgewandten
Seite des oberen Pressfilzes 3 so in Kontakt gebracht, dass sich für die Faserstoffbahn
1 ein annähernd konvex gekrümmter Bahnlaufweg ergibt. Die Kontaktfläche des Stützelements
30 kann eine durchgehend gekrümmt Fläche sein oder sich aus mehreren kürzeren Kontaktflächen,
wie sie sich bei mehreren quer zum Bahnlaufweg angeordneten Stützleisten ergeben,
zusammengesetzt sein. Unter annähernd konvex wird auch eine polygone Form des Stützelements
30 verstanden, die annähernd einen konvexen Bahnlaufweg ergibt. Durch den annähernd
konvex gekrümmten Bahnlauf wird aufgrund der Bahnspannung der Faserstoffbahn 1 eine
Normalkraft in Richtung Pressfilz 3 erzeugt, so dass die Faserstoffbahn 1 störungsfrei
dem Pressfilz 3 folgt, ohne dass die untere Pressenbespannung 6 in diesem Bereich
zum Sandwich dazugeführt werden muss. Durch die erfindungsgemäße Lösung wird das bei
schwereren Flächengewichten kritische Abklappen der Ränder zuverlässig verhindert
und trotzdem eine ausreichend lange freie Oberfläche der Faserstoffbahn 1 geschaffen,
so dass ein Dampfblaskasten 41 installiert werden kann, der direkt auf die Faserstoffbahn
1 Dampf auftragen kann. Am Ende des gekrümmten Bahnlaufweges wird die untere Pressenbespannung
6 zum Sandwich herangeführt, so dass die Faserstoffbahn 1 zwischen den zwei Pressfilzen
3 und 6 zum zweiten Pressnip läuft, der von der Schuhwalze 11 und der Gegenwalze 13
gebildet wird. Insgesamt ist es vorteilhaft, wenn die Strecke von der Abnahmesaugwalze
15 bis zum Beginn des Sandwichbereiches möglichst kurz ist. Auch der Sandwichbereich
sollte möglichst kurz gehalten werden, eben gerade so lange dass Wassersammeiwannen
und andere notwendige Elemente konstruktiv untergebracht werden können. Durch den
effektiven Einsatz des Dampfblaskastens 41 wird die Entwässerung der Faserstoffbahn
1 im zweiten Pressnip nennenswert verbessert. Besonders bei schweren Sorten ist das
notwendig, um höhere Produktionsgeschwindigkeit und die dafür notwendige höhere Entwässerungsmenge
zu erreichen.
[0030] Fig.4 zeigt in einer Detaildarstellung eine bevorzugte Ausführungsform für das Stützelement.
Die Faserstoffbahn 1 wird mit Hilfe der Abnahmesaugwalze 19 von der vorangehenden
Bespannung 7, die ein unterer Pressfilz oder auch ein Formersieb sein kann, auf den
oberen Pressfilz 8 übernommen. Das Stützelement 31 weist sechs Stützleisten 34 auf,
die den annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweg für den oberen Pressflz 8 und die
Faserstoffbahn 1 vorgeben. Das Stützelement 31 kann unbesaugt oder mit Absaugung ausgeführt
sein. Die erste Kontaktlinie C des Stützelementes zum oberen Pressfilz folgt kurz
nach dem Ablaufpunkt A. Im Bereich des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges von
C bis D ist die erzeugte Normalkraft als Pfeile angedeutet.
[0031] Die weitere Detailansicht in
Fig.5 zeigt ein Stützelement 32, das so ausgeführt ist, dass sich ein kurzer Abstand vom
Ablaufpunkt A bis zur ersten Kontaktlinie C und ein kurzer Abstand vom Ende D des
annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges bis zum Beginn des Sandwichbereiches B ergeben.
Dadurch ist eine hervorragende Stabilisierung des Bahnlaufes gegeben und dennoch besteht
keine Gefahr, dass die Bespannungen oder das Stützelement beschädigt werden, wenn
beim Überführen Batzen oder Fetzen durchlaufen. Über eine Abdichtung 33 ist das Stützelement
32 so mit der Abnahmesaugwalze 19 verbunden, dass zumindest keine Luft in den Bereich
des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges eingezogen wird. Falls der Saugkasten
der Abnahmesaugwalze 19 entsprechend positioniert ist, kann das Stützelement indirekt
von der Abnahmesaugwalze 19 mit besaugt werden.
[0032] Fig.6 stellt in einer Detailansicht eine weitere erfindungsgemäße Ausführung dar, bei der
der Beginn B des Sandwichbereichs vor dem Ende D des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges
liegt. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Abstand zwischen der Oberfläche der
Leitwalze 27 und den den Pressfilz 8 berührenden Teilen des Stützelements 32 ausreichend
groß ist, so dass Batzen oder Fetzen durchlaufen können.
[0033] In
Fig.7 wird eine Detailansicht noch einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung gezeigt,
bei der ebenfalls der Beginn B des Sandwichbereichs vor dem Ende D des annähernd konvex
gekrümmten Bahnlaufweges liegt. Durch das Vermeiden einer Stützleiste 34 im direkten
Bereich der Leitwalze 27 wird erreicht, dass der Abstand zwischen der Oberfläche der
Leitwalze 27 und dem Stützelement 35 ausreichend groß ist, so dass Batzen oder Fetzen
durchlaufen können. Das Siebsandwich kann ausweichen, da keine starren Teile des Stützelements
den Pressfilz 8 in diesem Bereich berühren.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 1
- Faserstoffbahn
- 2, 3, 8
- oberer Pressfilz
- 4
- Trockensieb
- 5, 6, 9
- untere Pressenbespannung
- 7
- vorangehende Bespannung
- 10, 11
- Presswalze
- 12, 13
- Gegenwalze
- 14, 15, 19
- Abnahmesaugwalze
- 16
- Abnahmesaugwalze in Trockenpartie
- 17,18
- Saugflizleitwalze
- 20,21,22,23,24,25,26,27
- Leitwalze
- 30,31,32,35
- Stützelemente
- 33
- Abdichtung
- 34
- Stützleisten
- A
- Ablaufpunkt von Abnahmesaugwalze
- B
- Beginn des Sandwichbereiches
- C
- erste Kontaktlinie zum oberen Pressfilz
- D
- Ende des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges
1. Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn (1), insbesondere
einer Papier-, Karton- oder Zellstoffbahn, mit wenigstens einem Pressnip, der zwischen
einer Presswalze (10,11) und einer Gegenwalze (12,13) gebildet wird, wobei die Faserstoffbahn
(1) vor dem Pressnip mit Hilfe einer Abnahmesaugwalze (14,15,19) von einer vorangehenden
Bespannung (5,7) auf einen oberen Pressfilz (2,3,8) überführbar ist und durch den
Pressnip zwischen dem oberen Pressfilz (2,3,8) und einer unteren Bespannung (5,6,9)
geführt wird, wobei
nach der Abnahmesaugwalze (14,15,19) und vor dem Pressnip ein stehendes Stützelement
(30,31,32) mit der bahnabgewandten Seite des oberen Pressfilzes (2,3,8) so in Kontakt
ist, dass sich für die Faserstoffbahn (1) ein annähernd konvex gekrümmter Bahnlaufweg
ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass das Stützelement (30,31,32) eine erste Kontaktlinie (C) zum oberen Pressfilz (2,3,8)
aufweist, die in Bahnlaufrichtung vor dem Beginn (B) eines Sandwichbereiches liegt,
der vom oberen Pressfilz (2,3,8) und der unteren Bespannung (5,6,9) gebildet wird.
2. Pressenpartie nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der annähernd konvex gekrümmte Bahnlaufweg mindestens so weit erstreckt, dass
der Abstand zwischen dem Ende (D) des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges bis
zum Beginn (B) des Sandwichbereiches, der vom oberen Pressfilz (2,3,8) und der unteren
Bespannung (5,6,9) gebildet wird, zwischen 20 und 500 mm, bevorzugt zwischen 20 und
250 mm, besonders bevorzugt zwischen 20 und 100 mm beträgt.
3. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stützelement die erste Kontaktlinie (C) zum oberen Pressfilz (2,3,8) aufweist,
die in Bahnlaufrichtung höchstens 350 mm, bevorzugt höchstens 250 mm, vom Ablaufpunkt
(A) des Pressfilzes an der Abnahmesaugwalze (14,15,19) entfernt ist.
4. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der annähernd konvex gekrümmte Bahnlaufweg (C bis D) eine Länge von mehr als 200
mm und höchstens 2000 mm, bevorzugt höchstens 1300 mm, besonders bevorzugt höchstens
1000 mm aufweist.
5. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stützelement (30,31,32) so gestaltet ist, dass sich für den annähernd konvex
gekrümmten Bahnlaufweg ein effektiver Krümmungsradius zwischen 150 und 10 000 mm,
bevorzugt zwischen 500 und 5000 mm und besonders bevorzugt zwischen 750 und 2500 mm
ergibt.
6. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stützelement (30,31,32) pro Meter Länge des annähernd konvex gekrümmten Bahnlaufweges
mindestens vier quer zur Maschinenlaufrichtung angeordnete Stützleisten (34), die
mit dem oberen Pressfilz (2,3,8) in Kontakt kommen, aufweist und/oder dass das Stützelement
(30,31,32) vier bis fünfzehn, bevorzugt vier bis zehn, quer zur Maschinenlaufrichtung
angeordnete Stützleisten (34), die mit dem oberen Pressfilz (2,3,8) in Kontakt kommen,
aufweist.
7. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pressnip der zweite Pressnip der Pressenpartie ist und insbesondere nach einem
ersten Pressnip, der als Schuhpressnip ausgeführt ist, angeordnet ist.
8. Pressenpartie nach einem der Ansprüche 1 bis 6
dadurch gekennzeichnet,
dass der Pressnip der erste Pressnip der Pressenpartie und insbesondere der einzige Pressnip
der Pressenpartie ist.
9. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stützelement (30,31,32) nicht direkt oder indirekt besaugt und nicht mit Unterdruck
beaufschlagt ist.
10. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Stützelement (30,31,32) mit Unterdruck beaufschlagt ist, indem es direkt mit
einer Absaugung verbunden ist oder indirekt von der Abnahmesaugwalze (14,15,19) besaugt
wird oder indem am Stützelement (30,31,32) über eine entsprechende mit Druckluft versorgte
Foildüse ein Absaugeffekt erzeugt wird.
11. Pressenpartie nach Anspruch 10
dadurch gekennzeichnet,
dass der auf der bahnabgewandten Seite des oberen Pressfilzes (2,3,8) im Bereich des Stützelementes
(30,31,32) gemessene Unterdruck zwischen 0,5 und 20 kPa, bevorzugt zwischen 0,5 und
10 kPa und besonders bevorzugt zwischen 1 und 5 kPa liegt.
12. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass auf der dem Stützelement (30,31,32) und/oder der Absaugwalze (14,15,19) gegenüberliegenden
Seite des oberen Pressfilzes (2,3,8) ein Dampfblaskasten (41), der Dampf auf die Faserstoffbahn
aufblasen kann, vorgesehen ist.
13. Pressenpartie nach Anspruch 12
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kastenlänge des Dampfblaskastens (41) in Bahnlaufrichtung höchstens 1000 mm,
bevorzugt höchstens 500 mm, besonders bevorzugt höchstens 350 mm beträgt.
14. Pressenpartie nach Anspruch 12 oder 13
dadurch gekennzeichnet,
dass die Düsenöffnungen des Dampfblaskastens (41), aus denen der Dampf ausströmt, einen
Durchmesser zwischen 1 und 10 mm aufweisen.
15. Pressenpartie nach einem der vorherigen Ansprüche
dadurch gekennzeichnet,
dass die Antriebe der Pressenpartie so ausgeführt sind, dass eine Differenzgeschwindigkeit
zwischen 0,3 und 2 %, bevorzugt zwischen 0,5 und 1,5 % vom oberen Pressfilz (2,3,8)
zur vorangehenden Bespannung (5,7) einstellbar ist.
1. Pressing section of a machine for producing a fibrous web (1), in particular a paper,
cardboard or pulp web, having at least one pressure nip which is formed between a
press roll (10, 11) and a mating roll (12, 13), it being possible for the fibrous
web (1) to be transferred upstream of the pressure nip with the aid of a suction pick-up
roll (14, 15, 19) from a preceding fabric (5, 7) to an upper press felt (2, 3, 8),
and the said fibrous web (1) being guided through the pressure nip between the upper
press felt (2, 3, 8) and a lower fabric (5, 6, 9), a stationary supporting element
(30, 31, 32) being in contact with that side of the upper press felt (2, 3, 8) which
faces away from the web downstream of the suction pick-up roll (14, 15, 19) and upstream
of the pressure nip in such a way this results in an approximately convexly curved
web running path for the fibrous web (1), characterized in that the supporting element (30, 31, 32) has a first contact line (C) with the upper press
felt (2, 3, 8), which contact line (C) lies upstream in the web running direction
of the start (B) of a sandwich region which is formed by the upper press felt (2,
3, 8) and the lower fabric (5, 6, 9).
2. Pressing section according to Claim 1, characterized in that the approximately convexly curved web running path extends at least to such an extent
that the spacing between the end (D) of the approximately convexly curved web running
path and the start (B) of the sandwich region which is formed by the upper press felt
(2, 3, 8) and the lower fabric (5, 6, 9) is between 20 and 500 mm, preferably between
20 and 250 mm, particularly preferably between 20 and 100 mm.
3. Pressing section according to either of the preceding claims, characterized in that the supporting element has the first contact line (C) with the upper press felt (2,
3, 8), which first contact line (C) is at most 350 mm, preferably at most 250 mm,
away from the running-off point (A) of the press felt on the suction pick-up roll
(14, 15, 19) in the web running direction.
4. Pressing section according to one of the preceding claims, characterized in that the approximately convexly curved web running path (C to D) has a length of more
than 200 mm and at most 2000 mm, preferably at most 1300 mm, particularly preferably
at most 1000 mm.
5. Pressing section according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting element (30, 31, 32) is designed in such a way that an effective curvature
radius of between 150 and 10 000 mm, preferably between 500 and 5000 mm and particularly
preferably between 750 and 2500 mm results for the approximately convexly curved web
running path.
6. Pressing section according to one of the preceding claims, characterized in that, per metre length of the approximately convexly curved web running path, the supporting
element (30, 31, 32) has at least four supporting bars (34) which are arranged transversely
with respect to the machine running direction and come into contact with the upper
press felt (2, 3, 8), and/or in that the supporting element (30, 31, 32) has from four to fifteen, preferably from four
to ten supporting bars (34) which are arranged transversely with respect to the machine
running direction and come into contact with the upper press felt (2, 3, 8).
7. Pressing section according to one of the preceding claims, characterized in that the pressure nip is the second pressure nip of the pressing section and is arranged,
in particular, downstream of a first pressure nip which is configured as a shoe pressure
nip.
8. Pressing section according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the pressure nip is the first pressure nip of the pressing section and, in particular,
the only pressure nip of the pressing section.
9. Pressing section according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting element (30, 31, 32) is not evacuated directly or indirectly and is
not loaded with vacuum.
10. Pressing section according to one of the preceding Claims 1 to 8, characterized in that the supporting element (30, 31, 32) is loaded with vacuum by being connected directly
to a suction means or being evacuated indirectly by the suction pick-up roll (14,
15, 19), or by a suction effect being generated on the supporting element (30, 31,
32) via a corresponding foil nozzle which is supplied with compressed air.
11. Pressing section according to Claim 10, characterized in that the vacuum which is measured in the region of the supporting element (30, 31, 32)
on that side of the upper press felt (2, 3, 8) which faces away from the web lies
between 0.5 and 20 kPa, preferably between 0.5 and 10 kPa and particularly preferably
between 1 and 5 kPa.
12. Pressing section according to one of the preceding claims, characterized in that a steam blower box (41) which can blow steam onto the fibrous web is provided on
that side of the upper press felt (2, 3, 8) which lies opposite the supporting element
(30, 31, 32) and/or the suction roll (14, 15, 19).
13. Pressing section according to Claim 12, characterized in that the box length of the steam blower box (41) is at most 1000 mm, preferably at most
500 mm, particularly preferably at most 350 mm in the web running direction.
14. Pressing section according to Claim 12 or 13, characterized in that the nozzle openings of the steam blower box (41), from which the steam flows, have
a diameter of between 1 and 10 mm.
15. Pressing section according to one of the preceding claims, characterized in that the drives of the pressing section are configured in such a way that a differential
speed of between 0.3 and 2%, preferably between 0.5 and 1.5% from the upper press
felt (2, 3, 8) to the preceding fabric (5, 7) can be set.
1. Partie presse d'une machine destinée à fabriquer une bande de matière fibreuse (1),
en particulier une bande de papier, de carton ou de cellulose, avec au moins une fente
de presse, qui est formée entre un rouleau de presse (10, 11) et un rouleau opposé
(12, 13), dans laquelle la bande de matière fibreuse (1) peut être transférée, avant
la fente de presse, à l'aide d'un rouleau aspirant d'enlèvement (14, 15, 19), d'une
toile antérieure (5, 7) à un feutre de presse supérieur (2, 3, 8) et est guidée à
travers la fente de presse entre le feutre de presse supérieur (2, 3, 8) et une toile
inférieure (5, 6, 9), dans laquelle, après le rouleau aspirant d'enlèvement (14, 15,
19) et avant la fente de presse, un élément de soutien fixe (30, 31, 32) est en contact
avec le côté du feutre de presse (2, 3, 8) détourné de la bande, de telle manière
qu'il en résulte pour la bande de matière fibreuse (1), un trajet de bande courbe
approximativement convexe, caractérisée en ce que l'élément de soutien (30, 31, 32) présente une première ligne de contact (C) avec
le feutre de presse supérieur (2, 3, 8), qui est située dans la direction de défilement
de la bande avant le commencement (B) d'une zone sandwich, qui est formée par le feutre
de presse supérieur (2, 3, 8) et la toile inférieure (5, 6, 9).
2. Partie presse selon la revendication 1, caractérisée en ce que le trajet de bande courbe approximativement convexe s'étend au moins tellement loin
que la distance entre l'extrémité (D) du trajet de bande courbe approximativement
convexe et le commencement (B) de la zone sandwich, qui est formée par le feutre de
presse supérieur (2, 3, 8) et la toile inférieure (5, 6, 9), soit comprise entre 20
et 500 mm, de préférence entre 20 et 250 mm, et de préférence encore entre 20 et 100
mm.
3. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de soutien présente la première ligne de contact (C) avec le feutre de
presse supérieur (2, 3, 8), qui est éloignée dans la direction de défilement de la
bande au plus de 350 mm, de préférence au plus de 250 mm, du point de séparation (A)
du feutre de presse sur le rouleau aspirant d'enlèvement (14, 15, 19).
4. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le trajet de bande courbe approximativement convexe (C à D) présente une longueur
de plus de 200 mm et au plus de 2000 mm, de préférence au plus de 1300 mm, et de préférence
encore au plus de 1000 mm.
5. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de soutien (30, 31, 32) est configuré de telle manière qu'il en résulte
pour le trajet de bande courbe approximativement convexe un rayon de courbure effectif
compris entre 150 et 10 000 mm, de préférence entre 500 et 5000 mm, et de préférence
encore entre 750 et 2500 mm.
6. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de soutien (30, 31, 32) présente, par mètre de longueur du trajet de bande
courbe approximativement convexe, au moins quatre baguettes de soutien (34) disposées
transversalement à la direction de défilement de la machine, qui viennent en contact
avec le feutre de presse supérieur (2, 3, 8), et/ou en ce que l'élément de soutien (30, 31, 32) présente quatre à quinze, de préférence quatre
à dix baguettes de soutien (34) disposées transversalement à la direction de défilement
de la machine, qui viennent en contact avec le feutre de presse supérieur (2, 3, 8).
7. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la fente de presse est la deuxième fente de presse de la partie presse, et est disposée
en particulier après une première fente de presse, qui est réalisée en forme de fente
de presse à sabot.
8. Partie presse selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la fente de presse est la première fente de presse de la partie presse et est en
particulier la seule fente de presse de la partie presse.
9. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de soutien (30, 31, 32) n'est pas aspiré directement ou indirectement et
il n'est pas soumis à une dépression.
10. Partie presse selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'élément de soutien (30, 31, 32) est soumis à une dépression, par le fait qu'il
est directement raccordé à une aspiration ou qu'il est aspiré indirectement par le
rouleau aspirant d'enlèvement (14, 15, 19) ou par le fait qu'un effet d'aspiration
est produit à l'élément de soutien (30, 31, 32) via une buse de racle d'égouttage
correspondante alimentée en air comprimé.
11. Partie presse selon la revendication 10, caractérisée en ce que la dépression mesurée sur le côté du feutre de presse supérieur (2, 3, 8) situé à
l'opposé de la bande dans la région de l'élément de soutien (30, 31, 32) se situe
entre 0,5 et 20 kPa, de préférence entre 0,5 et 10 kPa, et de préférence encore entre
1 et 5 kPa.
12. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est prévu sur le côté du feutre de presse supérieur (2, 3, 8) opposé à l'élément
de soutien (30, 31, 32) et/ou au rouleau aspirant (14, 15, 19) un caisson de soufflage
de vapeur (41), qui peut souffler de la vapeur sur la bande de matière fibreuse.
13. Partie presse selon la revendication 12, caractérisée en ce que la longueur de caisson du caisson de soufflage de vapeur (41) dans la direction de
défilement de la bande vaut au plus 1000 mm, de préférence au plus 500 mm, et de préférence
encore au plus 350 mm.
14. Partie presse selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce que les ouvertures de buse du caisson de soufflage de vapeur (41), par lesquelles la
vapeur sort, présentent un diamètre compris entre 1 et 10 mm.
15. Partie presse selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les entraînements de la partie presse sont réalisés de telle manière que l'on puisse
régler une différence de vitesse entre 0,3 et 2 %, de préférence entre 0,5 et 1,5
%, du feutre de presse supérieur (2, 3, 8) par rapport à la toile antérieure (5, 7).
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