| (19) |
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(11) |
EP 2 754 211 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
| (15) |
Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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11.04.2018 Patentblatt 2018/15 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.11.2017 Patentblatt 2017/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.09.2012 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/003706 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/034286 (14.03.2013 Gazette 2013/11) |
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| (54) |
KONTAKTGESCHÜTZTER STECKVERBINDER
SCOOP-PROOF PLUG CONNECTOR
CONNECTEUR À CONTACTS PROTÉGÉS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.09.2011 DE 102011113062
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.07.2014 Patentblatt 2014/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Amphenol-Tuchel Electronics GmbH |
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74080 Heilbronnn (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- CARLE, Ernst Michael
74081 Heilbronn (DE)
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| (74) |
Vertreter: Wendels, Stefan |
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Staeger & Sperling
Partnerschaftsgesellschaft mbB
Sonnenstrasse 19 80331 München 80331 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 289 073 US-A- 4 820 204
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CN-U- 201 853 858 US-A1- 2009 104 801
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen kontaktgeschützten Steckverbinder gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere einen kontaktgeschützten Koaxialsteckverbinder.
Ferner bezieht sich die Erfindung auf eine Rund-Steckverbindung und einen diese bildenden
Koaxial-Rundsteckverbinder so wie auf eine Koaxial-Kabelbuchse zur Aufnahme des Rundsteckverbinders.
[0003] Bei verschiedenen Anwendungen und insbesondere bei Koaxialsteckverbindern besteht
ein besonderes Bedürfnis, die Kontakte, hier die Koaxialkontakte des Steckverbinders
vor Beschädigung zu schützen.
[0004] Neben Koaxialsteckverbindern findet man bereits im Bereich von Automobilanwendungen
und dort insbesondere im Bereich von Airbagsteckverbindern kontaktgeschützte Steckverbindersysteme.
[0005] So zeigt die
EP 1 184 232 A2 ein kontaktgeschütztes Steckverbindersystem aus einer Buchse mit zu schützenden Kontakten
und einem in die Buchse einsteckbaren Steckverbinder, wobei der Kontaktschutz durch
eine geometrische Bedingung über die Höhe des Steckverbinders festgelegt ist.
[0006] Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines kontaktgeschützten Steckverbinders offenbart
die
US 6.402.540 B1.
[0007] Dort wird ebenfalls ein Kontaktschutz gegen schaufelartiges Eintauchen gezeigt, der
über in die Kontaktbuchse eingesetzte ausreichend hohe Codierrippen erzielt wird.
[0008] Die Länge der Kontakte ist dabei auf die Länge der Kontaktbuchse so abstimmt, dass
auch beim schaufelartigen Eintauchen des Steckverbinders in die Buchse diese nicht
berührt werden und somit nicht beschädigt werden können.
[0009] Bei mehrpoligen Koaxialsteckverbindern, die insbesondere als in Bezug auf die zentrale
Mittelachse symmetrisch ausgebildete mehrpolige Steckverbinder ausgebildet sind, besteht
ein besonderes Bedürfnis in Bezug auf Kontaktschutz und Stecksicherheit.
[0010] Koaxialkontakte sind bekanntlich empfindlich in Bezug auf mechanische Beschädigungen
und bedürfen einer besonderen Passgenauigkeit, wenn Koaxialstecker und Koaxialbuchsen
miteinander in Kontakt gebracht werden.
[0011] Bei sogenannten Ohm-Steckverbindern besteht allerdings die Gefahr, dass Steckverbinder
und Buchse beim Zusammenstecken in einer nicht vorgesehenen Position zusammengeschoben
werden ggf. in dieser Position der Anwender den Steckverbinder auch noch relativ zur
Buchse dreht und damit die Koaxialkontakte beschädigt.
Eine besondere Schwierigkeit tritt in den Fällen auf, wenn der Steckverbinder sozusagen
"blind" gesteckt werden muss und der Bediener den Stecker sozusagen in einer verdeckten
Position in die korrespondierende Buchse einführen muss.
[0012] In der Praxis ergeben sich in diesen Fällen häufige Störungen und Beschädigungen
von Koaxialkontakten.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass insbesondere bei vierpoligen, symmetrisch
aufgebauten, insbesondere symmetrisch in Bezug auf die zentrale Steckachse orientierte
Steckgeometrie bei Rundsteckverbindern in vier zueinander unterschiedlichen Positionen
gesteckt werden könnten.
[0013] D. h. es ist neben der Beschädigung der Koaxialkontakte weiterhin erforderlich, die
Steckverbinder auch in einer entsprechenden Orientierung und zwar in der bestimmungsgemäßen
Orientierung miteinander zu kontaktieren.
[0015] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Steckverbindersystem, insbesondere
ein Steckverbindersystem mit Koaxialkontakten bereitzustellen, welches sicher in der
richtigen Orientierung zusammengesteckt werden kann und beim Zusammenstecken und Verbinden
der Steckverbinder eine Beschädigung oder gar Berührung der Kontakte verhindert wird.
[0016] Insbesondere besteht die Aufgabe darin, einen zuvor genannten Steckverbinder aus
Stecker und Buchse bereitzustellen, der über eine Dichtung verfügt, so dass der Stecker
im gesteckten Zustand ausreichend gegen Umwelteinflüsse abgedichtet ist.
[0017] Diese Aufgabe wird allgemein gelöst mit einem Steckverbinder gemäß den Merkmalen
von Anspruch 1, wobei bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung in den weiteren Ansprüchen
beansprucht werden.
[0018] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Zeichnung beschrieben.
[0019] In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Steckverbindung
- Fig. 2
- einen Schnitt durch einen Buchsenkörper der Koaxial-Kabelbuchse;
- Fig. 3
- eine perspektivische Draufsicht auf den Buchsenkörper in Fig. 2 von rechts, d.h. auf
die Steckseite des Buchsenkörpers;
- Fig. 4A
- eine Seitenansicht eines Koaxial-Buchsenkontaktelements;
- Fig. 4B
- eine Seitenansicht eines Koaxial-Stiftkontaktelements;
- Fig. 5
- einen Schnitt durch einen zweiteiligen Stiftkörper in seinem aus zwei Teilen zusammengebauten
Zustand;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht des Stiftkörpers der Fig. 5 von seiner Steckseite her;
- Fig. 7
- einen Schnitt durch den Koaxial-Rundsteckverbinder, ähnlich Fig. 1, aber ohne die
zugehörige Koaxial-Kabelbuchse, wobei auf den Stiftkörper gemäß Fig. 5 und 6 eine
Steckerhülse aufgesetzt ist, die ihrerseits eine Verriegelungsmutter trägt;
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht des Koaxial-Rundsteckverbinders der Fig. 7 und zwar von
der in Fig. 7 links gelegenen Steckseite her:
- Fig. 9
- eine schematische Draufsicht auf eine Anschlagfläche 29 des Buchsenkörpers;
- Fig. 10
- eine schematische Teilstirnansicht der Steckhülse 200;
- Fig. 11
- die Ansicht wie in Figur 2 aber benachbart dargestellt zum Koaxial-Rundsteckverbinder
gemäß Fig. 7;
- Fig. 12
- die Ansicht wie in Figur 7 aber benachbart dargestellt zum Buchsenkörper gemäß Figur
2.
- Fig. 13-15
- Ansichten die unterschiedliche Einstecktiefen darstellen, wobei der Zustand gemäß
Fig. 15 dem Zustand gemäß Fig. 1 entspricht.
[0020] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Koaxial-Rundsteckverbindung
10 mit integrierten Koaxial- bzw. Koax-Kontaktelemente 13, 14 dargestellt. Die Koax
- Rundsteckverbindung 10 weist eine erfindungsgemäße Koaxial - Kabelbuchse (kurz:
Buchse) 11 sowie einen erfindungsgemäßen Koaxial - Rundsteckverbinder (kurz: Steckverbinder
oder einfach Stecker) 12 auf.
[0021] Im Folgenden werden also auch die Begriffe Buchse 10 und Steckverbinder bzw. einfach
"Stecker" 12 verwendet.
[0022] In der Buchse 11 sind mehreren Koax-Buchsenkontaktelemente 14 angeordnet. Im Steckverbinder
12 sind mehrere Koax - Stiftkontaktelemente 13 angeordnet.
[0023] Jedes Buchsenkontaktelement 14 endet steckseitig in einer Buchsenhülse 64 die einen
Buchsenkontakt 164 umgibt. Ähnlich endet jedes Stiftkontaktelement 13 steckseitig
in einer Stifthülse 63, die einen Stiftkontakt 163 umgibt.
[0024] Der Innendurchmesser der Stifthülse 63 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser
der Buchsenhülse 64, sodass beim Steckvorgang die Stifthülse 63 in die Buchsenhülse
64 kontaktierend eingeschoben werden kann. Der Buchsenkontakt 164 besitzt eine Öffnung
in die das Stiftkontaktelement kontaktierend eingeschoben werden kann.
[0025] Wie einleitend bemerkt, wird durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Kabelbuchse
11 sowie des Steckverbinders 12 erreicht, dass auch beim Einsatz von mehreren Koax
Kontaktelementen 13, 14 insbesondere bei den Steckverbindern nach DIN IEC 61076_2_106
eine Beschädigung der Koax Kontakte, d.h. Koax Buchsenkontakte 164 und der Koax Stiftkontakt
163 ausgeschlossen ist.
Die Buchse 11
[0026] Die Buchse 11 weist im Wesentlichen folgendes auf: einen vorzugsweise einteiligen
Buchsenkörper 15, eine den Buchsenkörper 15 aufnehmende Buchsenbefestigungshülse (Buchsenschraubhülse)
17 (Figur 1) und Befestigensmittel zur Befestigung des Buchsenkörpers 15 an der Buchsenschraubhülse
17.
a) Der Buchsenkörper 15
[0027] Der Buchsenkörper 15 ist - vgl. Figur 2 - langgestreckt und hat im Wesentlichen die
Form eines Kreiszylinders mit einer Längsachse α. Parallel zur Längsachse α verlaufend
sind im vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Buchsenkörper 15 beispielsweise vier
identische Längsbohrungen 20, 21, 22, 23 ausgebildet, die jeweils zur Aufnahme eines
der Koax Buchsenkontaktelemente 14 dienen. Der Buchsenkörper 15 bildet steckseitig,
eine vorzugsweise waagrechte und senkrecht zur Steckrichtung verlaufende Anschlagfläche
bzw. Gleitfläche 29, für den Stecker 12 und zwar vorzugsweise für eine noch zu beschreibende
Steckerstirnfläche 90 einer Stecker- bzw. Steckhülse 200. Die Gleit- bzw. Anschlagfläche
29 d.h. die steckseitige Stirnfläche des Buchsenkörpers 15 wird von den Kodierausnehmungen
35 bis 39 durchschnitten.
[0028] Jede der Längsbohrungen 20-23 bildet eine steckseitig angeordnete Stecköffnung 24
sowie entgegengesetzt dazu eine Anschlussöffnung 25.
[0029] Jede der Längsbohrungen 20-23 besitzt unterschiedliche Durchmesser aufweisende Bohrungsabschnitte
A1, A2 und A3. Der Bohrungsabschnitt A3 hat den größten Durchmesser D3. Der Bohrungsabschnitt
A1 hat einen etwas kleineren Durchmesser D1 verglichen mit D4 und der Bohrungsabschnitt
A2 besitzt einen Durchmesser D2 der zwischen den Durchmessern D1 und D3 liegt.
[0030] Am Übergang vom Bohrungsabschnitt A1 mit D1 zu dem Abschnitt A2 mit dem kleineren
Durchmesser D2 wird eine ringförmig verlaufende Anschlagfläche 27 gebildet an der
ein Buchsenkontaktelement 14 anliegt.
[0031] Der Buchsenkörper 15 bildet an seinem Außenumfang drei Abschnitte L1 bis L3, nämlich
einen Mittelabschnitt L1, der den Anschlussabschnitt L2 von dem Steckabschnitt L3
trennt. Alle Abschnitte L1-L3 besitzen im Wesentlichen eine Kreiszylinderoberfläche.
Sämtliche Abschnitte L1-L3 werden von einer über die Gesamtlänge des Buchsenkörpers
15 verlaufende Längsnut 31 durchschnitten wie man in Figur 2 erkennt.
[0032] Der Abschnitt L1 hat einen größeren Durchmesser als L2, L3 und bildet einen Ringvorsprung
30. Um den Umfang des Längsabschnitts L3 herum sind zusätzlich zu der Nut 31 mehrere
Kodiermittel in der Form von Kodierausnehmungen 35-39 vorgesehen. Die Kodierausnehmungen
35-39 verlaufen sämtlich parallel zur Längsachse α des Buchsenkörpers 15 bis zu einer
vom Ringvorsprung 30 gebildeten ringförmig verlaufenden Stirnfläche 310. Die einzelnen
Kodierausnehmungen 35-39 sind am Umfang des Abschnitts L3 verteilt und haben vorzugsweise
unterschiedliche Formen. Die Kodierausnehmung 35 bildet im Querschnitt ein Kreissegment
und die Kodierausnehmungen 36, 37 und 39 sind im Querschnitt Radialsektoren, die vorzugsweise
unterschiedliche in Umfangsrichtung verlaufende Längen besitzen.
b) Die Buchsenhülse 17
[0033] Die Buchsenhülse 17 (vgl. Figur 1) besteht vorzugsweise aus Metall und ist am Buchsenkörper
15 befestigt. Die Buchsenhülse 17 besitzt ein zum Stecker 12 hinweisendes Kontaktende
171 und entgegengesetzt dazu ein Anschlussende 172.
[0034] Die die Buchsenhülse 17 durchlaufende Bohrung 174 hat - vgl. Fig. 1. - mindestens
drei unterschiedliche Durchmesser, so dass eine Stirnfläche bzw. Endanschlagfläche
310 gebildet wird. Ferner wird an einem Übergang von einem etwas größeren Durchmesser
nahe des Anschlussendes 172 zu einem etwas kleineren Durchmesser in Richtung zum Kontaktende
171 hin, eine Anschlagfläche 173 für eine Stirnfläche bzw. Endanschlagfläche 310 des
Buchsenkörpers 15 gebildet.
[0035] Der Buchsenkörper 15 ist in der in Fig. 1 gezeigten Position in der zur Befestigung
mit Stecker 12 dienenden Buchsenschraubhülse 17 drehfest befestigt.
[0036] Die Buchsenschraubhülse 17 weist benachbart zu ihrem Kontaktende 171 ein Innengenwinde
129 auf. An ihrem Kontaktende 171 bildet die Buchsenschraubhülse 17 ferner einen Wulst
44. Das Innengewinde 129 verläuft im Bereich einer Innenfläche 45 der Buchsenhülse
17.
Die Buchsenkontaktelemente 14
[0037] Das Koax - Buchsenkontaktelement 14 ist insgesamt ein vorzugsweise aus Metall bestehendes
rohrförmiges Gebilde welches fünf Abschnitte mit zum Teil unterschiedlichen Durchmessern
aufweist. Der ein Anschlussende 143 bildende Abschnitt F1 besitzt den größten Durchmesser
K1, der anschließend Abschnitt F2 besitzt einen Durchmesser K2 ähnlich dem Durchmesser
K1. Der an den Abschnitt F2 anschließende Abschnitt F3 besitzt einen Durchmesser K3
der kleiner ist als der Durchmesser K2 und der anschließende Abschnitt F4 besitzt
einen Durchmesser K4 der kleiner ist als der Durchmesser K3. Der Abschnitt F4 mit
dem kleinsten Durchmesser bildet am Außenumfang elastische Rastarme 140, die aus dem
den Abschnitt F4 bildenden Material hergestellt sind. Schließlich hat Abschnitt F5
einen Durchmesser K5 etwas größer als K4 und bildet ferner ein Kontaktende 142 des
Buchsenkontaktelements 14. Am Übergang von Abschnitt F2 zu Abschnitt F3 wird eine
Anschlagfläche 144 gebildet, die, vergleiche Figur 2, beim Ersetzen des Kontaktelements
14 in die Längsbohrung 20 an der Anschlagflache 27 zum Anschlag kommt.
[0038] Innerhalb der Buchsenhülse 64, des rohrförmigen Körpers des Buchsenkontaktelements
14, endet die in Figur 3 zu sehende Kontaktbuchse 320 die von einer Kontaktwand 141
im Abschnitt F5 umgeben ist.
Der Steckverbinder 12
[0039] Der Steckverbinder (Stecker) 12 weist Folgendes auf;
eine Steck- bzw. Steckerhülse 200 mit einem Hohlraum 201 zur Aufnahme eines Stiftkörpers
16; und
eine Verbindungs- bzw Befestigungshülse 18, vorzugsweise eine Schraubhülse, welche
die Steckhülse 200 umgibt.
Die Schraubhülse 18
[0040] Die Schraubhülse 18 hat zwei Abschnitte V1 und V2. Der Abschnitt V1 hat einen kleineren
Durchmesser als der Abschnitt V2, so dass ein abgestufter Hohlraum bzw. Bohrung 201
gebildet wird, in dem die Steckhülse 200 sitzt. Die Schraubverriegelungshülse 18 bildet
zur Aufnahme der Steckhülse 200 einen abgestuften Hohlraum oder eine Bohrung 301,
wobei der Durchmesser des Hohlraums 301 im Abschnitt V1 kleiner ist als im Abschnitt
V2. Die Steckhülse 200 hat dementsprechend einen kleineren Außendurchmesser im Bereich
der Bohrung im Abschnitt V1 und einen größeren Durchmesser im Abschnitt V2.
[0041] Im Abschnitt V1 besitzt die Schraubhülse 180 ein Außengewinde 321, welches in ein
steckseitiges Innengewinde der Buchsenschraubhülse 17 eingeschraubt werden kann.
[0042] Die Wandstärke der vorzugsweise aus Metall bestehenden Schraubhülse 18 ist in den
beiden Abschnitten V1 und V2 im Wesentlichen die gleiche, wobei aber der Abschnitt
V1 radial nach Innen gegenüber dem Abschnitt V2 versetzt angeordnet ist. Am Außenumfang
der Verriegelungshülse 18 ist in Bereiche von V1 ein Außenumfang 321 geformt. Auf
dem Außenumfang der Schraubhülse 200 ist die Verbindungshülse 18 drehbar mit geringem
Axialspiel angeordnet.
Die Steckhülse 200
[0043] Die Steckhülse 200 besteht vorzugsweise aus Metall und besitzt (vgl. Figuren 7 und
8) an ihrem Innenumfang in einer Radialposition eine axial verlaufende Rippe 70 die
über nahezu die ganze Länge der Hülse 200 von deren Kontaktseitenende 86 zu deren
Anschlussseitenende 87 verläuft. Diese Rippe 70 kommt mit einer im zweiteiligen Stiftkörper
16 ausgebildeten Nut 60 in Eingriff, sodass der Stiftkörper 16 gegenüber der Steckhülse
200 im Wesentlichen nicht verdrehbar ist.
[0044] Die Steckhülse 200 hat (vgl. Figur 1) zwei Steckhülsenabschnitte S1 und S2. Der Abschnitt
S1 hat einen kleineren Außendurchmesser als der Abschnitt S2. Die kreiszylindrische
Innenoberfläche des Abschnitts S1 hat einen kleineren Innendurchmesser als die kreiszylindrische
Innenoberfläche des Abschnitt S2. Dadurch wird an dem Übergang von dem Abschnitt S1
zum Abschnitt S2 eine (Figur 7) Anlagefläche 80 für eine steckseitige Stirnfläche
56 des Stiftkörpers 15 gebildet.
[0045] Die Steckerhülse 200 bildet an ihrem Kontaktseitenende 86 Kodierelemente vorzugsweise
in der Form von Kodiervorsprüngen 76-79 die von der Innenwand der Hülse 200 radial
nach innen vorstehen und dafür vorgesehen sind mit den Kodierausnehmungen 35-39 des
Buchsenkörpers 15 in Eingriff zu kommen. Demgemäß besitzen die Kodiervorsprünge 76-79
und auch der durch den Rippenabschnitt 71 gebildete Kodierabschnitt 71 Querschnittsformen,
die komplementär zu den entsprechenden Querschnittsformen der zugehörigen Kodierausnehmungen
35-39 ausgebildet sind. Die Kodiervorsprünge 71 und 76-79 erstrecken sich vorzugsweise
in Axialrichtung nur etwa über ein Drittel der Länge der Bohrung 201 der Steckhülse
200.
[0046] Es sei bemerkt, dass am Kontaktseitenende 86 der Steckerhülse 200 diese eine Steckerhülsenstirnfläche
97 bildet, die eine Sierkstirnfläche 90 und Führungsflächen 73 aufweist, welch letztere
etwas gegenüber der Steckstirnfläche 90 zurückversetzt sind.
[0047] Die Steckverbindungshülse 18 ist auf der Steckerhülse 200 drehbar und etwas hin und
her verschiebbar aber nicht abnehmbar gelagert.
[0048] Der zweiteilige Stiftkörper 16 ist im Einzelnen in Figur 6 im Schnitt gezeigt und
in einer perspektivischen Ansicht in Figur 7. Der Stiftkörper 16 weist 4 rohrförmige
Längsnasen auf, die jeweils in die den vom Buchsenkörper 15 gebildeten Bohrungen 20
in Folge ihres etwas kleineren Außendurchmessers passen.
[0049] Innerhalb von Hohlräumen 245 des Stiftkörpers sind die Koax - Stiftkontaktelemente
13 angeordnet.
[0050] Im Einzelnen besteht der Stiftkörper 16 aus einem Stiftkörperanschlussteil 51 und
einem Stiftkörpersteckteil 52. Anschlussteil 51 und Steckteil 52 sind miteinander
verrastet. Dazu werden anschlussteilseitige und steckteilseitige Rastelemente 158,
600 verwendet.
[0051] Die Erfindung erreicht durch exakte Führung der Kontaktelemente 14, 13 ein präzises
in Kontakt bringen der Koax - Buchsenkontakte 164 und der Koax - Stiftkontakte 163.
An Stelle von einer Kodiemase mitzugehöriger Kodierausnehrnung sieht die Erfindung
mehrere, vorzugsweise fünf zudem verschieden ausgebildete Kodierelemente vor. Die
streckerseitig vorgesehenen Kodierelernente sind etwas zurückgesetzt, wobei die Koax
- Kontakte so positioniert sind, dass sie bei der Drehbewegung keine Beschädigung
erfahren.
[0052] Die erfindungsgemäße Koaxial - Rundsteckverbindung 10 wird dadurch erreicht, dass
der Steckverbinder 12 auf die Kabelbuchse 11 aufgesetzt wird, wobei die in einer Ebene
(gestrichelt in Filo und mit 73 bezeichnet) liegenden, von den steckerseitigen Kodierelementen
76 - 79 gebildeten Steckerführungsflächen, auf die Buchsengleitfläche 29 auftrifften.
Beispielsweise kann eine den Innenumfang der Steckhülse 200 in einem Winkelbereich
von ca. 30° umlaufende Führungsfläche 73 einer Kodierrippe wie zum Beispiel Kodierrippe
77 vorgesehen sein. Bei Verdrehung des Steckverbinders 12 wird die Ausrichtposition
dann erreicht, wenn die entsprechenden Kodierelemente ineinander passen, wobei dann
der Stecker in die Buchse 11 eintritt, und zwar bis zu einer bestimmten Tiefe.
[0053] Die Tiefe wird beim Ausführungsbeispiel dadurch bestimmt, dass die vorderen Gewindegänge
der Befestigungshülse mit den vorderen Gewindegängen der Kabelbuchse zusammenstoßen.
[0054] Sodann wird die Verbindungshülse 18 verdreht, das heißt in die Kabelbuchse eingeschraubt,
wobei der Steckerkörper und der Buchsenkörper bereits ausgerichtet sind, wobei die
Buchsen- und Steckerkontakte 163, 164 schließlich in Verbindung kommen.
[0055] Wenn also der Steckverbinder 12 in die Buchse 11 eingesetzt werden soll, um die in
Fig. 1 gezeigte Steckverbindung zu erreichen, so wird der Steckverbinder 12 zur Buchse
11 hin bewegt. Diese Axialbewegung kommt dann zu einem Ende, wenn die Führungsstirnflächen
73 auf die Buchsengleit- und Steckhülseanschlagfläche 29 auftrifft, wenn nicht gerade
zufällig die Codierelemente 76- 79 und 35 - 39 in Ausrichtung sind.
[0056] Der Benutzer kann dann durch Drehen des Steckverbinders 12 die durch Codierausnehmungen
und Codierelemente codierte Radialposition erreichen, wobei bis zur Erreichung der
ausgerichteten Position die Führungsstirnflächen 73 auf der Steckhülsenanschlagfläche
29 gleiten, wobei die Axialausrichtung von Buchse 11 und Steckverbinder 12 während
der Such-Drehbewegung aufrecht erhalten bleibt. Wenn die Ausrichtung durch die in
Eingriff kommenden Codierausnehmungen und Codierelemente erreicht ist, treten die
ringförmigen Längsnasen 160 des Stiftkörpers 16 in die entsprechenden Längsbohrungen
20-23 ein und erreichen vorzugsweise in etwa die schematisch in Figur 13 gezeigte
Position in der vorzugsweise die Coaxialkontaktbuchsen 64 noch nicht mit den entsprechenden
Coaxialstiftkontakten in Eingriff stehen.
[0057] Diese kommen vorzugsweise erst dann in Eingriff, wenn durch Verdrehen der Verriegelungsmutter
300 die Steckhülse 200 noch weiter in die in Fig. 1 und 15 gezeigte Position bewegt
wird.
Bezugszeichenliste
[0058]
- 10
- Koaxial-Rundsteckverbindung
- 11
- Koaxial-Kabelbuchse, Buchse
- 12
- Koaxial-Rundsteckverbinder, Steckverbinder, Stecker
- 13
- Koaxial-Stiftkontaktelemente
- 14
- Koaxial-Buchsenkontaktelemente
- 15
- Buchsenkörper
- 16
- Stiftkörper
- 17
- Buchsenbefestigungshülse, Buchsenschraubhülse, Buchsenhülse zur Befestigung mit dem
Steckverbinder
- 18
- Verriegelungs-bzw: Befestigungsschraubhülse
- 20
- Längsbohrung
- 21
- Längsbohrung
- 22
- Längsbohrung
- 23
- Längsbohrung
- 24
- Stecköffnung
- 25
- Anschlussöffnung
- 27
- Anschlagfläche
- 29
- Gleit bzw. Anschlagfläche, Steckhülsenanschlagfläche
- 30
- Ringvorsprung
- 31
- Längsnut
- 35
- Kodierausnehmung
- 36
- Kodierausnehmung
- 37
- Kodierausnehmung
- 38
- Kodierausnehmung
- 39
- Kodierausnehmung
- 40
- kreiszylindrische Anschlagfläche
- 41
- Innenfläche
- 42
- Wandstücke
- 43
- Wandstücke
- 44
- Wulst
- 45
- Innenfläche
- 51
- Stiftkörperanschlussteil
- 52
- Stiftkörperteil
- 56
- Stirnfläche
- 60
- Nut
- 63
- im Durchmesser kreiszylindrischer Stifthülsen
- 64
- im Durchmesser kreiszylindrischer Buchsenhülse
- 70
- Rippe
- 71
- Rippenabschnitt, Kodierelement, Halbkreisausschnitt
- 72
- Rippenabschnitt, kleiner Halbkreisausschnitt
- 73
- Führungsstirnfläche
- 74
- Kontaktende
- 75
- Anschfussende
- 76
- Kodierelement, Kondiervorsprung
- 77
- Kodierelement, Kondiervorsprung
- 78
- Kodierelement, Kondiervorsprung
- 79
- Kodierelement, Kondiervorsprung
- 80
- Anlagefläche
- 86
- Kontaktseitenende
- 87
- Anschlussseitenende
- 90
- Steckstirnfläche
- 96
- Kontaktseitenwand
- 97
- Steckhülsenstirnfläche
- 129
- Innengewinde
- 140
- Rastarme
- 141
- Kontaktwand
- 142
- Kontaktende
- 143
- Anschlussende
- 144
- Anschlagfläche
- 158
- Rastelemente
- 160
- Längsnasen
- 163
- Stiftkontakt
- 164
- Buchsen kontakt
- 171
- Kontaktende der Buchsenhülse
- 172
- Anschlussende
- 173
- Anschlagfläche
- 174
- Bohrung
- 200
- Steckerhülse, Steckhülse
- 201
- Holraum, Bohrung
- 242
- Anschlussende
- 243
- Kontaktende
- 244
- Anschlagfläche
- 245
- Hohlraum
- 250
- Ringsteg
- 300
- Verriegelungsmutter
- 301
- Holraum
- 310
- Stirnfläche, Endanschlagfläche
- 320
- Kontaktbuchse
- 321
- Außengewinde
- 400
- vorderer Gewindegang
- 600
- Rastelemente
- α
- Längsache
- A1
- Bohrungsabschnitte
- A2
- Bohrungsabschnitte
- A3
- Bohrungsabschnitte
- D - D3
- Durchmesser
- L1
- Abschnitt
- L2
- Abschnitt
- L3
- Abschnitt
- F1 - F4
- Abschnitt
- V1, V2
- Holraumabschnitt
1. Kontaktgeschützter Rundsteckverbinder umfassend eine Buchse (11) mit einem Buchsenkontaktkörper
(15) mit Buchsenkontaktelementen (14) und eine den Buchsenkontaktkörper (15) aufnehmende
Buchsenbefestigungshülse (17), wobei der Buchsenkontaktkörper (15) mehrere Kodierausnehmungen
(35, 36, 37, 38, 39) aufweist sowie einen Stecker (12) der einen mehrpoligen Stiftkörper
(16) mit Stiftkontaktelementen (13) aufweist, der sich in den steckseitigen Aufnahmeraum
der den Stecker (12) umschließenden Steckhülse (200) erstreckt und wobei die Steckhülse
(200) mindestens drei, zu den Kodierausnehmungen (35, 36, 37, 38, 39) korrespondierende,
Kodierrippen (76, 77, 78, 79) an ihrem Innenumfang im Aufnahmeraum der Steckhülse
(200) ausbildet, wobei jede der mindestens drei Kodierrippen (76, 77, 78, 79) einstückig
an der Steckhülse (200) ausgebildet ist und an ihrem steckseitigen Ende eine Führungsfläche
(73) ausbildet, die zusammen eine Lagerfläche für die als Gegenlager ausgebildete
Steckhülsenanschlagfläche (29) des Buchsenkontaktkörpers (15) bilden, und wobei die
Führungsflächen (73) eine gemeinsame Ebene aufspannen, so dass der Stecker (12) beim
Zusammenstecken mit der Buchse (11) mit seinen Führungsflächen (73) auf der Steckhülsenanschlagsfläche
(29) des Buchsenkontaktkörpers (15) aufliegt und durch Drehen der Steckhülsenanschlagsfläche
(29) auf den Führungsflächen (73) in eine, mit der Buchse zusammensteckbare, Orientierung
gebracht werden kann, bei der die Kodierrippen (76, 77, 78, 79) in die korrespondierenden
Kodierausnehmungen (35, 36, 37, 38, 39) eintauchen können und wobei die Kodierrippen
(76, 77, 78, 79) nach einem Eintreten in die Kodierausnehmungen (35, 36, 37, 38, 39)
bis in eine Tiefe eintauchen, die von einem Zusammenstoßen einer Befestigungshülse
(18) des Steckers (12) mit der Buchse (11) bestimmt wird
dadurch gekennzeichnet,
dass die Buchsenkontaktelemente (14) als Koax-Buchsenkontaktelemente mit einer Buchsenhülse
(64), die einen Buchsenkontakt (164) umgibt, ausgebildet sind,
dass die Stiftkontaktelemente als Koax-Stiftkontaktelemente mit einer Stifthülse (63),
die einen Stiftkontakt (163) umgibt, ausgebildet sind, und
dass der Buchsenkontaktkörper (15) für die Buchsenkontaktelemente (14) vier identische
Längsbohrungen (20, 21, 22, 23) ausbildet und der Stiftkörper (16) rohrförmige Längsnasen
(160) aufweist, die jeweils in die von dem Buchsenkontaktkörper (15) gebildeten Längsbohrungen
(20, 21, 22, 23) passen und in denen die Stiftkontaktelemente (13) angeordnet sind,
wobei der Stiftkörper (16) zweiteilig ist.
2. Rundsteckverbinder nach Anspruch 1, wobei, wenn die Steckhülsenanschlagsfläche (29)
auf den Führungsflächen (73) aufliegt, kein Kontakt zwischen den Stiftkontaktelementen
(13) und Buchsenkontaktelementen (14) besteht.
3. Rundsteckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Kodierrippen (76, 77, 78, 79)
unterschiedliche Geometrie besitzen.
4. Rundsteckverbinder nach einem oder mehreren der vorliegenden Ansprüche, wobei mindestens
eine den Innenumfang der Steckhülse (200) in einem Winkelbereich von ca. 30° umlaufende
Führungsfläche (73) einer Kodierrippe (77) vorgesehen ist.
5. Rundsteckverbinder nach einem oder mehreren der vorliegenden Ansprüche, wobei Stecker
(12) und Buchse (11) Gewindeverschraubungen aufweisen.
6. Rundsteckverbinder nach einem oder mehreren der vorliegenden Ansprüche, wobei die
Koaxkontakte elastische Rastarme (140, 240) besitzen.
7. Rundsteckverbinder nach einem oder mehreren der vorliegenden Ansprüche, wobei der
Stiftkörper (16) zweiteilig ausgebildet ist und ein Stiftkörperanschlussteil (51)
sowie ein Stiftkörpersteckteil (52) umfasst.
8. Rundsteckverbinder nach Anspruch 7, wobei sich im Stiftkörper (16) Gegenlager für
die elastischen Rastarme (140, 240) befinden, wobei die Gegenlager vorzugsweise nur
partiell umlaufend angeordnet sind.
9. Rundsteckverbinder nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Steckhülse (200)
und die Buchsenbefestigungshülse (17) aus Metall sind.
10. Rundsteckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Koax-Buchsenkontaktelemente
(14) und die Koax-Stiftkontaktelemente (13), durch das Gleiten der Steckhülsenanschlagfläche
(29) auf den Führungsflächen (73) und dem Eintauchen der Kodierrippen (76, 77, 78,
79) in die Kodierausnehmungen (35, 36, 37, 38, 39), bereits zueinander ausgerichtet
sind, bevor sie in Kontakt miteinander treten.
11. Rundsteckverbinder nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Steckhülse (200)
eine Steckstirnfläche (90) sowie, dazu etwas zurückversetzt, die Führungsflächen (73)
ausbildet.
1. Scoop-proof round plug connector comprising a socket (11) with a socket contact body
(15) having socket contact elements (14), and comprising a socket fastening sleeve
(17) which receives the socket contact body (15), wherein the socket contact body
(15) has a plurality of coding recesses (35, 36, 37, 38, 39) and also a plug (12)
which has a multi-pole pin body (16) with pin contact elements (13) which extends
into the plug-side receiving space of the plug sleeve (200) which surrounds the plug
(12), and wherein the plug sleeve (200) forms at least three coding ribs (76, 77,
78, 79), which correspond to the coding recesses (35, 36, 37, 38, 39), on its inner
circumference in the receiving space of the plug sleeve (200), wherein each of the
at least three coding ribs (76, 77, 78, 79) is integrally formed on the plug sleeve
(200) and, on its plug-side end, forms a guide face (73) which together form a bearing
face for the plug sleeve stop face (29) of the socket contact body (15), which plug
sleeve stop face is formed as a mating bearing, and wherein the guide faces (73) span
a common plane, so that the plug (12), when it is plug-connected to the socket (11),
rests on the plug sleeve stop face (29) of the socket contact body (15) by way of
its guide faces (73) and can be moved to an orientation in which it can be plugged-connected
to the socket by rotating the plug sleeve stop face (29) to the guide faces (73),
in which orientation the coding ribs (76, 77, 78, 79) can enter the corresponding
coding recesses (35, 36, 37, 38, 39), and wherein the coding ribs (76, 77, 78, 79),
after entering the coding recesses (35, 36, 37, 38, 39), enter to a depth which is
determined by a fastening sleeve (18) of the plug (12) butting against the socket
(11), characterized in that the socket contact elements (14) are in the form of coaxial socket contact elements
with a socket sleeve (64) which surrounds a socket contact (164), and in that the pin contact elements are in the form of coaxial pin contact elements with a pin
sleeve (63) which surrounds a pin contact (163), and in that the socket contact body (15) for the socket contact elements (14) forms four identical
longitudinal bores (20, 21, 22, 23) and the pin body (16) has tubular longitudinal
lugs (160) which each fit into the longitudinal bores (20, 21, 22, 23) which are formed
by the socket contact body (15) and in which tubular longitudinal lugs the pin contact
elements (13) are arranged, wherein the pin body (16) is of two-part form.
2. Round plug connector according to Claim 1, wherein, when the plug sleeve stop face
(29) rests on the guide faces (73), there is no contact between the pin contact elements
(13) and the socket contact elements (14).
3. Round plug connector according to Claim 1 or 2, wherein the coding ribs (76, 77, 78,
79) have different geometries.
4. Round plug connector according to one or more of the present claims, wherein at least
one guide face (73) of a coding rib (77), which guide face runs around the inner circumference
of the plug sleeve (200) in an angular range of approximately 30°, is provided.
5. Round plug connector according to one or more of the present claims, wherein plug
(12) and socket (11) have threaded screw connections.
6. Round plug connector according to one or more of the present claims, wherein the coaxial
contacts have elastic latching arms (140, 240).
7. Round plug connector according to one or more of the present claims, wherein the pin
body (16) is of two-part design and comprises a pin body connection part (51) and
a pin body plug part (52).
8. Round plug connector according to Claim 7, wherein mating bearings for the elastic
latching arms (140, 240) are located in the pin body (16), wherein the mating bearings
are preferably arranged in an only partially circumferential manner.
9. Round plug connector according to one of the preceding claims, wherein the plug sleeve
(200) and the socket fastening sleeve (17) are composed of metal.
10. Round plug connector according to one of the preceding claims, wherein the coaxial
socket contact elements (14) and the coaxial pin contact elements (13), owing to the
plug sleeve stop face (29) sliding on the guide faces (73) and the coding ribs (76,
77, 78, 79) entering the coding recesses (35, 36, 37, 38, 39), are already aligned
with one another before they come into contact with one another.
11. Round plug connector according to one of the preceding claims, wherein the plug sleeve
(200) forms a plug end face (90) and also, somewhat recessed in relation thereto,
the guide faces (73).
1. Connecteur enfichable circulaire à contacts protégés, comprenant une prise femelle
(11) avec un corps de contact à prises femelles (15) incluant des éléments de contact
à prises femelles (14) et un manchon de fixation à prises femelles (17), dans lequel
est logé le corps de contact à prises femelles (15); dans lequel le corps de contact
à prises femelles (15) présente plusieurs encoches de détrompage (35, 36, 37, 38,
39), ainsi qu'une fiche mâle (12), laquelle présente un corps à broches (16) multipolaire
avec des éléments de contact à broches (13), lequel s'étend dans le logement, qui
se trouve du côté de l'enfichage, du manchon d'enfichage (200) qui entoure la fiche
mâle (12); et dans lequel le manchon d'enfichage (200) forme au moins trois nervures
de détrompage (76, 77, 78, 79), lesquelles correspondent aux encoches de détrompage
(35, 36, 37, 38, 39), dans le logement du manchon d'enfichage (200), au niveau de
leur circonférence intérieure; dans lequel chacune des au moins trois nervures de
détrompage (76, 77, 78, 79) est conçue d'une seule pièce au niveau du manchon d'enfichage
(200) et forme une surface de guidage (73) au niveau de leur extrémité qui se trouve
du côté de l'enfichage, lesquelles au moins trois surfaces de guidage (73) forment
ensemble une surface de palier pour la surface de butée (29) du manchon d'enfichage
du corps de contact à prises femelles (15), laquelle surface de butée est conçue sous
la forme d'un contre-appui; et dans lequel les surfaces de guidage (73) s'étendent
dans un plan commun, de telle sorte que la fiche mâle (12) repose sur la surface de
butée (29) du manchon d'enfichage du corps de contact à prises femelles (15), quand
la fiche mâle est embrochée dans la prise femelle (11) par sa surface de guidage (73),
et de telle sorte que la fiche mâle peut être positionnée, par la rotation de la surface
de butée (29) du manchon d'enfichage sur les surfaces de guidage (73), dans une orientation
dans laquelle les nervures de détrompage (76, 77, 78, 79) peuvent être enfoncées dans
les encoches de détrompage (35, 36, 37, 38, 39) correspondantes, permettant ainsi
à la fiche mâle d'être embrochée dans la prise femelle; et dans lequel les nervures
de détrompage (76, 77, 78, 79) peuvent, à l'issue d'une pénétration dans les encoches
de détrompage (35, 36, 37, 38, 39), être enfoncées jusqu'à une profondeur qui est
déterminée par un aboutement d'un manchon de fixation (18) de la fiche mâle (12) avec
la prise femelle (11) et; caractérisé en ce que les éléments de contact à prises femelles (14) sont conçus sous la forme d'éléments
de contact à prises femelles coaxiaux avec un manchon à prise femelle (64) qui entoure
un contact à prise femelle (164); caractérisé en ce que les éléments de contact à broches sont conçus sous la forme d'éléments de contact
à broches coaxiaux, avec un manchon à broches (63) qui entoure un contact à broches
(163); et caractérisé en ce que le corps de contact à prises femelles (15) forme quatre trous longitudinaux (20,
21, 22, 23) identiques pour les éléments de contact à prises femelles (14) et le corps
à broches (16) présente des talons longitudinaux (160) de forme tubulaire, lesquels
viennent s'adapter respectivement dans les trous longitudinaux (20, 21, 22, 23) formés
par le corps de contact à prises femelles (15), et dans lesquels sont disposés les
éléments de contact à broches (13); dans lequel le corps à broches (16) est constitué
de deux pièces.
2. Connecteur enfichable circulaire selon la revendication 1, dans lequel il n'existe
aucun contact entre les éléments de contact à broches (13) et les éléments de contact
à prises femelles (14), quand la surface de butée (29) du manchon d'enfichage repose
sur les surfaces de guidage (73).
3. Connecteur enfichable circulaire selon la revendication 1 ou 2, dans lequel les nervures
de détrompage (76, 77, 78, 79) possèdent une géométrie différente.
4. Connecteur enfichable circulaire selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
dans lequel au moins une surface de guidage (73) d'une nervure de détrompage (77)
est prévue, laquelle surface de guidage encercle la circonférence intérieure du manchon
d'enfichage (200) dans une plage angulaire d'environ 30°.
5. Connecteur enfichable circulaire selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
dans lequel la fiche mâle (12) et la prise femelle (11) présentent des raccords à
filetage.
6. Connecteur enfichable circulaire selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
dans lequel les contacts coaxiaux possèdent des bras d'encliquetage (140, 240) élastiques.
7. Connecteur enfichable circulaire selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
dans lequel le corps à broches (16) est constitué de deux pièces et comprend une pièce
de raccordement (51) du corps à broches ainsi qu'une pièce d'enfichage (52) du corps
à broches.
8. Connecteur enfichable circulaire selon la revendication 7, dans lequel des contre-appuis
pour les bras d'encliquetage (140, 240) élastiques se trouvent dans le corps à broches
(16); dans lequel les contre-appuis ne sont disposés, de préférence, qu'en partie
sur le pourtour.
9. Connecteur enfichable circulaire selon l'une des revendications qui précèdent, dans
lequel le manchon d'enfichage (200) et le manchon de fixation à prises femelles (17)
sont fabriqués en métal.
10. Connecteur enfichable circulaire selon l'une des revendications précédentes, dans
lequel les éléments de contact à prises femelles (14) coaxiaux et les éléments de
contact à broches (13) coaxiaux sont déjà alignés les uns vis-à-vis des autres, avant
même d'être mis en contact les uns avec les autres, par le coulissement de la surface
de butée (29) du manchon d'enfichage sur les surfaces de guidage (73), ainsi que par
la pénétration des nervures de détrompage (76, 77, 78, 79) dans les encoches de détrompage
(35, 36, 37, 38, 39).
11. Connecteur enfichable circulaire selon l'une des revendications ci-dessus, dans lequel
le manchon d'enfichage (200) forme une surface frontale d'enfichage (90), ainsi que
les surfaces de guidage (73), lesquelles sont quelque peu en retrait par rapport à
la surface frontale d'enfichage.
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