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(11) |
EP 2 756 232 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.01.2018 Patentblatt 2018/01 |
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Anmeldetag: 04.09.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/067182 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/037666 (21.03.2013 Gazette 2013/12) |
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| (54) |
KOCHFELDANORDNUNG
COOKING HOB ARRANGEMENT
ENSEMBLE TABLE DE CUISSON
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
15.09.2011 DE 102011082735
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.07.2014 Patentblatt 2014/30 |
| (73) |
Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- GLAS, Malika
80339 München (DE)
- LEINMÜLLER, Elena
81549 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 010 948 WO-A1-2011/134734 WO-A1-2013/150004 DE-U1- 20 016 145
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EP-A1- 1 264 806 WO-A1-2013/083527 DE-C1- 10 112 234 DE-U1- 20 319 629
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kochfeldanordnung.
[0002] Moderne Einbaukochfelder umfassen in der Regel eine Kochfeldplatte zur Aufnahme und
Befestigung der eigentlichen Kochstellen, wie beispielsweise Gasbrenner, und Topfträger.
Die Kochfeldplatte wird zum Beispiel in eine Arbeitsplatte eingesetzt und soll möglichst
bündig damit abschließen. In der Vergangenheit sind Kochfeldplatten zum Beispiel aus
Edelstahl oder auch Hartglas oder Glaskeramik gefertigt worden. Um insbesondere bei
Gaskochfeldern die Topfträger verrutschsicher an der Kochfeldplatte zu befestigen,
sind dann Bohrungen im Glas oder besondere Verprägungen in einer Edelstahlplatte notwendig.
Nachteilig sind entsprechende aufwändige Herstellungsverfahren mit zusätzlichen Befestigungsschritten.
Außerdem sind meist zusätzliche Befestigungselemente wie Pins, Schrauben oder dergleichen
zusätzliche Schmutzfänger und Elemente, die die Herstellungskosten erhöhen.
[0003] Die
EP 1 010 948 A1 offenbart ein Kochgerät mit einer Glaskeramikplatte. Die Glaskeramikplatte weist
ortsfest ausgebildete Fußhalterungen für die Füße des Topfträgers auf. Diese Fußhalterungen
können durch abgesenkte Ausformungen oder durch Aufwölbungen gebildet sein.
[0004] Die
DE 101 12 234 C1 beschreibt ein Keramik-Kochfeld. Das Keramik-Kochfeld weist eine Kochplatte aus Glaskeramik
oder Glas auf, mit einer elektrischen Heizleiterschicht und mit einer Isolierschicht
zwischen der Kochplatte und der Heizleiterschicht.
[0005] Die
EP 1 264 806 A1 offenbart ein Glas- oder Glaskeramikpaneel, bei dem Teilbereiche der Oberfläche zumindest
einer Seite Metallaussehen aufweisen. Durch eine eingebrannte Schicht aus keramischer
Farbe und einer Metallbeschichtung kann mit der Einbeziehung von Fehlstellen in diese
Schichten eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten für ein verbessertes und kostengünstig
herstellbares Glas oder Glaskeramikpaneel erreicht werden.
[0006] Die
DE 200 16 145 U1 beschreibt ein Kochfeld mit mindestens einem atmosphärischen Gasbrenner, der in einer
Bohrung einer plattenförmigen Abdeckung aus temperaturlimitiertem Material aufgenommen
ist. Auf der Oberseite der Abdeckplatte ist eine wärmereflektierende Beschichtung
aufgebracht.
Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine
verbesserte Kochfeldanordnung zu schaffen.
Demgemäß wird eine Kochfeldanordnung vorgeschlagen, welche beispielsweise als Gaskochfeld
ausgeführt ist. Die Kochfeldanordnung umfasst eine Kochfeldplatte mit einer Oberfläche
und einer Öffnung für mindestens einen Gasbrenner und einen Topfträger, wobei die
Kochfeldplatte mindestens eine Ausnehmung zur Halterung eines Rahmens des Topfträgers
umfasst. Die Kochfeldplatte ist dabei zumindest teilweise aus einem keramischen Material
gefertigt. Der Rahmen des Topfträgers ist formschlüssig in die Ausnehmung einsetzbar,
so dass sich ein bündiger Abschluss der Oberfläche der Kochfeldplatte mit dem Rahmen
des Topfträgers ergibt.
Durch den Einsatz von keramischen Werkstoffen für die Kochfeldplatte können Ausnehmungen
während der Herstellung der Platte einfach realisiert werden. Bei der Kochfeldanordnung
kann die Kochfeldplatte durch einen Materialabtrag mit einer Ausnehmung versehen sein.
Denkbar ist jedoch auch eine Fertigung der Ausnehmung durch die Formung einer Rohplatte
aus einer homogenen Paste des Ausgangsmaterials und anschließender Verfestigung, z.B.
Sinterung.
[0007] In einer Ausführungsform umfasst die Kochfeldplatte Cordierit. Zum Beispiel ist die
Kochfeldplatte zumindest teilweise aus synthetischem Cordierit, Cordierit-Schamott
oder Aluminium-Titanat gefertigt. Unter Cordierit wird insbesondere ein Mineral aus
der Mineralklasse der Silikate verstanden.
Entsprechende mineralische Materialien lassen sich leicht formen und zu Kochfeldplatten
fertigen. Zum Beispiel wird das mineralische Ausgangsmaterial zu einer Paste geknetet
und beispielsweise durch Extrusion vorgeformt. Ausnehmungen lassen sich noch vor einem
Sintern zu der fertigen Kochfeldplatte vornehmen. Eine entsprechende Kochfeldplatte
für die Kochfeldanordnung kann dann insbesondere materialeinstückig realisiert werden.
In einer alternativen Ausführungsform umfasst die Kochfeldplatte mehrere aufeinander
liegende Platten. Beispielsweise können die Platten derart unterschiedliche Konturen
haben, dass die Ausnehmung von Kanten der Platten umschlossen sind. Vorzugsweise sind
die Platten aufeinander verbunden. Dabei kann eine Laminierung oder Verklebung der
Platten vorgesehen sein.
[0008] Ausführungen der Kochfeldanordnungen sehen vor, dass die Ausnehmung um die Öffnung
für den Gasbrenner herum angeordnet ist. Es können zum Beispiel mehrere Ausnehmungen
um die Öffnung für den Gasbrenner vorgesehen sein. Ein geeignet geformter Topfträger
kann dann verrutschsicher an die Ausnehmung - vorzugsweise formschlüssig - gekoppelt
werden.
[0009] In weiteren Ausführungsformen kann die Ausnehmung beispielsweise als Nut oder Rinne
um die Öffnung für den Gasbrenner ausgeführt sein. Ist beispielsweise eine quadratische,
um die Öffnung für den Gasbrenner vorgesehene Nut in die Kochfeldplatte eingearbeitet,
kann der verwendete Topfträger mit geeigneten Federelementen unterseitig vorgesehen
sein, so dass Nut und Feder ineinander greifen und eine einfache Befestigung des Topfträgers
realisiert ist. Erfindungsgemäß umfasst die Kochfeldanordnung ferner einen Topfträger.
Der Topfträger ist dabei mit mindestens einem Halteabschnitt zum formschlüssigen Anliegen
mit der Ausnehmung ausgestattet. Erfindungsgemäß umfasst der Topfträger einen Topfträgerrahmen
zum Aufliegen auf der Kochfeldplatte und zum Eingreifen in die Ausnehmung. Es ist
ebenfalls denkbar, dass der Topfträger mehrere Füße zum Einsetzen in Ausnehmungen
in der Kochfeldplatte umfasst. Die Ausnehmungen können dabei beispielsweise in der
Geometrie von Sackbohrungen, aber auch beliebigen geometrischen Querschnitten gefertigt
sein. Insbesondere die Verwendung des glaskeramischen Materials ermöglicht beispielsweise
Ausnehmungen mit viereckigen Querschnitten. In diese viereckigen Ausnehmungen können
die Topfträger gesteckt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Kochfeldanordnung umfasst der Topfträger
mehrere Winkelelemente mit jeweils einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel.
Dabei sind die ersten Schenkel im Wesentlichen senkrecht in Ausnehmungen der Kochfeldplatte
eingesetzt und die zweiten Schenkel bilden eine Auflagefläche für einen Gargutbehälter.
Die zweiten Schenkel sind beispielsweise Finger, welche nach innen in Richtung der
Flamme des Gasbrenners deuten.
Die Kochfeldanordnung umfasst vorzugsweise mindestens einen Gasbrenner. Die Kochfeldanordnung
kann als Einbaukochfeld oder auch Teil eines Standherdes sein.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
Es zeigt dabei:
Fig. 1A-1C: perspektivische Ansichten und eine Querschnittsansicht einer ersten Ausführungsform
einer Kochfeldanordnung;
Fig. 2-4: perspektivische Ansichten weiterer Ausführungsformen einer Kochfeldanordnung
außerhalb des Bereichs der Erfindung;
Fig. 5-7: Schnittansichten von Ausführungsformen von Kochfeldplatten für Kochfeldanordnungen.
In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
In der Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform einer Kochfeldanordnung 1 dargestellt.
Dabei zeigt die Fig. 1A eine perspektivische Darstellung der Ausführungsform der Kochfeldanordnung
1 mit abgesetzten Topfträgern, die Fig. 1B den betriebsüblichen Zustand mit aufgesetzten
Topfträgern und die Fig. 1C eine Querschnittsansicht der Kochfeldanordnung.
Die Kochfeldanordnung 1 umfasst dabei eine Kochfeldplatte 2, die beispielsweise in
einer Arbeitsfläche 3 ein- oder aufgesetzt ist. Die Kochfeldplatte 2 ist dabei aus
einem keramischen Werkstoff gefertigt. Keramische Werkstoffe sind beispielsweise Ausgangsmischungen
mit Magnesium-Silikat-Hydrat, Kaolinit, kalzinierter Kaolinit und/oder reinem Aluminiumoxid.
Die Kochfeldplatte kann auch insbesondere aus hochreinem synthetischen Cordierit gefertigt
sein. Insbesondere die vorgenannten Mineralsilikate ermöglichen die Herstellung der
Kochfeldplatte mit einer Ausgangsmischung aus einer homogenen Paste, welche in die
gewünschte Form für die Kochfeldplatte gebracht werden kann.
In den Darstellungen ist die Kochfeldplatte 2 zweiteilig ausgeführt, wobei ein erster
Abschnitt 2A zur Aufnahme von Gasbrennern 4, 5 vorgesehen ist und ein zweiter Teil
2B zur Aufnahme von Bedienelementen 6 und Anzeigen 7. Die Kochfeldanordnung 1 umfasst
dabei zwei Gaskochstellen mit Gasbrennern 4, 5, die mit Topfträgern 8, 9 versehen
sind. Die Topfträger 8, 9 umfassen dabei einen Rahmen 14, der auf die Kochfeldplatte
2 aufgesetzt wird. Nach innen von dem Rahmen 14 gerichtete Finger 13 bilden eine Auflagefläche
16 für einen Gargutbehälter, wie einen Topf oder eine Pfanne. Um die Topfträger 8
oder 9 verrutschsicher an oder auf der Kochfeldplatte 2 zu befestigen, sind um die
Gasbrenner 4, 5 bzw. die hier nicht dargestellten Öffnungen für die Gasbrenner 4,
5 Ausnehmungen 15 in der Kochfeldplatte 2 vorgesehen. Die Ausnehmungen 15 sind als
quadratisch umlaufende Nute, welche in der Form und Geometrie an die Rahmen der Topfträger
14 angepasst sind, gebildet.
In der Fig. 1B sieht man, dass die Rahmen 14 der Topfträger 8, 9 formschlüssig in
die Ausnehmungen 15 eingesetzt werden können. Dabei ergibt sich insbesondere ein bündiger
Abschluss der Oberfläche der Kochfeldplatte 2 mit den Rahmen 14 der Topfträger 8,
9. Vorteilig sind keine zusätzlichen Befestigungsmechanismen für die Topfträger 8,
9 an der Kochfeldplatte notwendig. Außerdem ergibt sich ein ästhetisch besonders ansprechender
Eindruck.
In der Querschnittsansicht der Fig. 1C sieht man die nutförmigen Ausnehmungen 15 in
der Kochfeldplatte 2, in die die Rahmen 14 der Topfträger 8, 9 eingesetzt sind. Die
Fig. 1C zeigt ferner die Auflagefläche 16 zum Absetzen von Kochgeschirr auf die Finger
13 der Topfträger. Es ist ferner die Öffnung 17 für den Gasbrenner 4 angedeutet.
[0010] In der Fig. 2 ist eine zweite Ausführungsform einer Kochfeldanordnung 10 außerhalb
des Bereichs der Erfindung perspektivisch dargestellt. Man erkennt wiederum eine zweiteilige
Kochfeldplatte 2, welche in eine Arbeitsplatte 3 ein- oder aufgesetzt ist. In der
Orientierung der Fig. 2 nach vorne hin ist ein Bedienfeldabschnitt 2B mit Bedienelement
6 und Anzeigevorrichtungen 7 dargestellt. Die Topfträger 8, 9 sind ähnlich den Topfträgern,
wie es in der Fig. 1 dargestellt ist, ausgeführt. Um die beiden Gasbrenner 4, 5 herum
sind viereckige erhabene Flächen 18 als Auskragungen der Kochfeldplatte 2 zu erkennen.
Die viereckigen erhabenen Flächen 18 werden von den Rahmen 14 der Topfträger 8, 9
im aufgesetzten Zustand umschlossen.
[0011] Ferner zeigt die Fig. 3 eine dritte Ausführungsform einer Kochfeldanordnung 11 außerhalb
des Bereichs der Erfindung, mit einer keramischen Kochfeldplatte 2. Die Kochfeldplatte
2 umfasst wiederum zwei Abschnitte für die Gasbrenner 2A und einen Abschnitt 2B für
ein Bedienelement 6. Die Kochfeldplatte ist in eine Arbeitsplatte 3 ein- oder aufgesetzt.
Um die beiden Gasbrenner 4, 5 bzw. um die in der Fig. 3 nicht sichtbaren Öffnungen
für die Gasbrenner 4, 5 herum, sind rechteckige Ausnehmungen 15 in der Kochfeldplatte
2 angedeutet. In die Ausnehmungen 15 lassen sich Topfträgerfüße 19 hineinstecken oder
setzen. Die in der Fig. 3 angedeuteten Topfträger 8, 9 weisen dabei kreuzförmige Auflageflächen
für Gargutbehälter auf, wobei die Füße 19 senkrecht nach unten in Richtung zur Kochfeldplatte
2 reichen. Die Ausnehmungen oder Öffnungen 15 in der Kochfeldplatte 2 sind derart
ausgeführt, dass die Fußelemente oder Topfträgerfüße 19 hineingesteckt werden können.
Dadurch ergibt sich eine verrutsch- und verdrehsichere Anordnung der Topfträger 8,
9 ohne zusätzlich notwendige Befestigungsmechanismen.
[0012] Schließlich zeigt die Fig. 4 eine vierte Ausführungsform einer Kochfeldanordnung
12 außerhalb des Bereichs der Erfindung. Es ist wiederum eine Kochfeldplatte 2 in
oder auf eine Arbeitsplatte 3 eingesetzt. Dabei ist ein Bereich 2B für Bedienelemente
6 und der Bereich 2A für die Gasbrenner 4, 5 vorgesehen. Um die Gasbrenner 4, 5 bzw.
die Öffnungen in der Glaskeramikblatte 2A herum sind im Wesentlichen quadratische
Ausnehmungen oder Öffnungen 15 angeordnet. Die Topfträger 8, 9 sind jeweils aus vier
Winkelelementen 23 geformt. Ein jeweiliges Winkelelement 23 hat dabei einen ersten
und zweiten Schenkel 24, 25. Die Schenkel 24, 25 haben einen im Wesentlichen quadratischen
Querschnitt. Die Winkelelemente 23 lassen sich mit dem ersten Schenkel 24 senkrecht
in die jeweilige Ausnehmung 15 der Kochfeldplatte 2 einsetzen. Dazu sind optionale
Halteeinsätze 26 vorgesehen, die in den Öffnungen 15 zur Stabilisierung eingestzt
sind und die die senkrechten Schenkel 24 umschließen. Insofern verläuft der erste
Schenkel 24 bei normalem Betriebszustand der Kochfeldanordnung 12 senkrecht. Rechtwinklig,
also horizontal dazu verlaufen die zweiten Schenkel 25 der Winkelemente 23 und bilden
eine Auflagefläche 16 für den jeweiligen Gargutbehälter.
Die Tiefe oder Größe der viereckigen Ausnehmung 15 zum Einstecken der ersten Schenkel
24 der Winkelelemente 23 kann dabei derart gewählt werden, dass eine ausreichende
Stabilität der nach innen gerichteten Finger bzw. zweiten Schenkel 25 gewährleistet
ist.
In der Fig. 5 ist eine Querschnittsansicht einer mehrteilig ausgeführten Kochfeldplatte
2 dargestellt. Die Fig. 5 zeigt dabei eine erste Platte 20 und eine zweite Platte
21. Die beiden Platten 20, 21 können aus Glaskeramik oder mineralischem Material gefertigt
sein und aufeinander befestigt werden. Dabei kann eine Laminierung, Verklebung oder
sonstige Verbindung erfolgen. Um eine Ausnehmung in der zweischichtigen oder zweilagigen
Kochfeldplatte 2 zu erzielen, ist die zweite Platte 21 unterbrochen, so dass die Kanten
22 der zweiten Platte eine Kontur der Ausnehmung 15 vorgeben.
[0013] Die Fig. 6 zeigt eine Querschnittsansicht einer materialeinstückigen Kochfeldplatte
2 außerhalb des Bereichs der Erfindung mit Auskragungen 18A, 18B.
Schließlich zeigt die Fig. 7 ebenfalls eine mehrschichtige oder mehrlagige Kochfeldplatte
2 außerhalb des Bereichs der Erfindung mit einer unteren Platte 20 auf die eine obere
zweite Platte 21A, 21B befestigt ist. Die Konturen der zweiten Platte 21 definieren
dabei die Auskragungen der gesamten Kochfeldplatte 2. Man erkennt, dass die Kanten
22 der zweiten oberen Platte 21 die Form der Auskragungen vorgeben.
Die Querschnitte oder Profile der Kochfeldplatten 2 können insbesondere bei der Verwendung
von keramischen Materialien leicht fertigungstechnisch realisiert werden. Dies ist
insbesondere bei der Verwendung von Cordierit der Fall, da bei der Fertigung zunächst
eine Paste erzeugt wird, welche in die gewünschte Form und das gewünschte Profil der
Kochfeldplatte angepasst werden kann. Insofern ergibt sich zum Beispiel eine materialeinstückige
Kochfeldplatte mit Ausnehmungen und/oder Auskragungen, die zur Befestigung von Topfträgern
dienen können. Durch den Verzicht auf zusätzliche Haltemechanismen können die Herstellungskosten
der gesamten Kochfeldanordnung reduziert werden. Außerdem kann eine besonders ansprechende
optische Erscheinung der Kochfelder realisiert werden.
Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
[0014]
- 1
- Kochfeldanordnung
- 2
- Kochfeldplatte
- 3
- Arbeitsplatte
- 4, 5
- Gasbrenner
- 6
- Bedienelement
- 7
- Anzeige
- 8, 9
- Topfträger
- 10, 11, 12
- Kochfeldanordnung
- 13
- Finger
- 14
- Topfträgerrahmen
- 15
- Ausnehmung
- 16
- Auflagefläche
- 17
- Gasbrenneröffnung
- 18
- Auskragung
- 19
- Topfträgerfuß
- 20, 21
- Platten
- 22
- Plattenkanten
- 23
- Winkelelement
- 24, 25
- Schenkel
- 26
- Halteeinsatz
1. Kochfeldanordnung (1), insbesondere Gaskochfeld, aufweisend eine Kochfeldplatte (2)
mit einer Oberfläche und einer Öffnung (17) für mindestens einen Gasbrenner (4, 5)
und einen Topfträger (8, 9), wobei die Kochfeldplatte (2) mindestens eine Ausnehmung
(15) zur Halterung eines Rahmens (14) des Topfträgers (8, 9) umfasst und die Kochfeldplatte
(2) zumindest teilweise aus einem keramischen Material gefertigt ist, wobei der Rahmen
(14) des Topfträgers (8, 9) formschlüssig in die Ausnehmung (15) einsetzbar ist, so
dass sich ein bündiger Abschluss der Oberfläche der Kochfeldplatte (2) mit dem Rahmen
(14) des Topfträgers (8, 9) ergibt.
2. Kochfeldanordnung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (2) eine durch einen Materialabtrag gefertigte Ausnehmung (15)
umfasst.
3. Kochfeldanordnung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (2) zumindest teilweise aus Cordierit gefertigt ist.
4. Kochfeldanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kochfeldplatte (2) mehrere aufeinander liegende Platten (20, 21) umfasst.
5. Kochfeldanordnung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (20,21) derart unterschiedliche Konturen haben, dass die Ausnehmung (15)
von Kanten (22) der Platten (20, 21) umschlossen ist.
6. Kochfeldanordnung (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (20, 21) aufeinander verbunden sind.
7. Kochfeldanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (14) um die Öffnung (17) für den Gasbrenner (4, 5) angeordnet ist.
8. Kochfeldanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (14) als Nut oder Rinne um die Öffnung (17) für den Gasbrenner (4,
5) verläuft.
9. Kochfeldanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Topfträger (8, 9) mehrere Füße (19) zum Einsetzen in Ausnehmungen (15) in der
Kochfeldplatte (2) umfasst.
10. Kochfeldanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Topfträger (8, 9) mehrere Winkelelemente (23) mit jeweils einem ersten Schenkel
(24) und einem zweiten Schenkel (25) umfasst, wobei die ersten Schenkel (24) im Wesentlichen
senkrecht in Ausnehmungen (15) der Kochfeldplatte (2) eingesetzt sind und die zweiten
Schenkel (23) eine Auflagefläche (16) für einen Gargutbehälter bilden.
11. Kochfeldanordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 - 10, ferner mit mindestens einem
Gasbrenner (4, 5).
1. Hob arrangement (1), in particular gas hob, having a cooktop plate (2) with a surface
and an opening (17) for at least one gas burner (4, 5) and a pan support (8, 9), wherein
the cooktop plate (2) comprises at least one recess (15) for holding a frame (14)
of the pan support (8, 9) and the cooktop plate (2) is manufactured at least partially
from a ceramic material, wherein the frame (14) of the pan support (8, 9) can be inserted
in a form-fit manner into the recess (15) so that a flush closing of the surface of
the cooktop plate (2) with the frame (14) of the pan support (8, 9), is produced.
2. Hob arrangement (1) according to claim 1, characterised in that the cooktop plate (2) comprises a recess (15) manufactured by removing material.
3. Hob arrangement (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the cooktop plate (2) is manufactured at least partially from cordierite.
4. Hob arrangement (1) according to one of claims 1-3, characterised in that the cooktop plate (2) comprises a number of plates (20, 21) which rest one on top
of the other.
5. Hob arrangement (1) according to claim 4, characterised in that the plates (20, 21) have different contours such that the recess (15) is surrounded
by edges (22) of the plates (20, 21).
6. Hob arrangement (1) according to claim 4 or 5, characterised in that the plates (20, 21) are connected to one another.
7. Hob arrangement (1) according to one of claims 1-6, characterised in that the recess (14) is arranged around the opening (17) for the gas burner (4, 5).
8. Hob arrangement (1) according to one of claims 1-7, characterised in that the recess (14) runs as a groove or channel around the opening (17) for the gas burner
(4, 5).
9. Hob arrangement (1) according to one of claims 1-8, characterised in that the pan support (8, 9) comprises a number of feet (19) for insertion into recesses
(15) in the cooktop plate (2).
10. Hob arrangement (1) according to one of claims 1- 9, characterised in that the pan support (8, 9) comprises a number of angular elements (23), with, in each
case, a first limb (24) and a second limb (25), wherein the first limbs (24) are inserted
substantially at right angles into recesses (15) of the cooktop plate (2) and the
second limbs (23) form a supporting surface (16) for a cooked food container.
11. Hob arrangement (1) according to one of claims 1-10, further with at least one gas
burner (4, 5).
1. Agencement de table de cuisson (1), notamment table de cuisson à gaz, présentant une
plaque de cuisson (2) munie d'une surface et d'une ouverture (17) pour au moins un
brûleur à gaz (4, 5) et un support de récipient (8, 9), la plaque de cuisson (2) comprenant
au moins un évidement (15) pour le maintien d'un cadre (14) du support de récipient
(8, 9), et la plaque de cuisson (2) étant fabriquée au moins en partie dans une matière
céramique, le cadre (14) du support de récipient (8, 9) étant insérable dans l'évidement
(15) par adhérence de forme de sorte que l'on obtient une terminaison de la surface
de la plaque de cuisson (2) affleurant avec le cadre (14) du support de récipient
(8, 9).
2. Agencement de table de cuisson (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que la plaque de cuisson (2) comprend un évidement (15) fabriqué par un enlèvement de
matière.
3. Agencement de table de cuisson (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque de cuisson (2) est fabriquée au moins en partie en cordiérite.
4. Agencement de table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la plaque de cuisson (2) comprend plusieurs plaques (20, 21) situées les unes sur
les autres.
5. Agencement de table de cuisson (1) selon la revendication 4, caractérisé en ce que les plaques (20, 21) ont de tels contours différents que l'évidement (15) est entouré
par des bords (22) des plaques (20, 21).
6. Agencement de table de cuisson (1) selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que les plaques (20,21) sont reliées les unes sur les autres.
7. Agencement de table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que l'évidement (15) est disposé autour de l'ouverture (17) ménagée pour le brûleur à
gaz (4, 5).
8. Agencement de table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que l'évidement (15) s'étend en tant que rainure ou rigole autour de l'ouverture (17)
ménagée pour le brûleur à gaz (4, 5).
9. Agencement de table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que le support de récipient (8, 9) comprend plusieurs pieds (19) à poser dans les évidements
(15) ménagés dans la plaque de cuisson (2).
10. Agencement de table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que le support de récipient (8, 9) comprend plusieurs éléments angulaires (23) ayant
respectivement un premier côté (24) et un deuxième côté (25), les premiers côtés (24)
étant insérés essentiellement perpendiculairement dans des évidements (15) de la plaque
de cuisson (2) et les deuxièmes côtés (23) formant une surface de pose (16) pour un
récipient pour marchandise à cuire.
11. Agencement de table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
comprenant en outre au moins un brûleur à gaz (4, 5).
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