[0001] Die Erfindung betrifft gemäß einem ersten Erfindungsgedanken eine Präsentationswand
zur Aufnahme von Präsentationsmaterialien, insbesondere in Form von Drucksachen wie
Prospekten, Karten etc., an welcher mindestens ein Aufnahmefach zur Aufnahme von Präsentationsmaterialien
vorgesehen ist.
[0002] Ein weiterer Erfindungsgedanke ist auf einen Ständer mit einem unteren Standfuß und
einer oberen Kopftraverse sowie wenigstens einer zwischen Standfuß und Kopftraverse
vorgesehenen Präsentationswand gerichtet.
[0003] Eine Präsentationswand oben genannter Art dient dazu, Präsentationsmaterialien wie
Prospekte, Karten, Flyer, Werbebroschüren etc. an geeigneten Stellen auszustellen
und zur Mitnahme durch vorbeigehende Besucher darzubieten. Bisher gebräuchliche Anordnungen
oben genannter Art sind als Drahtgestelle ausgebildet. Sofern ein derartiges Drahtgestell
mit einem Standfuß versehen wird, ergibt sich aus einer solchen Konstruktion ein Ständer.
[0004] Die Erfahrung hat gezeigt, dass die bekannten Anordnungen oben genannter Art Nachteile
hinsichtlich des Transports und der Handhabbarkeit aufweisen. So können feste Drahtgestelle
schlecht oder gar nicht zerlegt werden und benötigen daher ein großes Transportvolumen.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass mittels der bekannten Drahtgestelle zwar
Präsentationsmaterialien präsentiert werden können, dass es jedoch an Möglichkeiten
mangelt, zusätzliche Hinweise auf die Präsentationsmaterialien oder zusätzliche Werbehinweise
an der Präsentationswand anbringen zu können.
[0005] Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Präsentationswand
eingangs erwähnter Art zu schaffen, die einfach und platzsparend transportiert werden
kann und zusätzliche Möglichkeiten zur Anbringung von Werbung oder anderen Informationen
aufweist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einen Ständer vorzusehen, welcher
die Vorteile der erfindungsgemäßen Präsentationswand realisiert.
[0006] Die auf die Präsentationswand gehende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass die Präsentationswand als gespannte Bahn aus einem in sich flexiblen Material
ausgebildet ist.
[0007] Die auf den Ständer gerichtete Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass
zwischen dem Standfuß und der Kopftraverse wenigstens eine als gespannte Bahn aus
einem in sich flexiblen Material ausgebildete Präsentationswand vorgesehen ist, die
mit ihren Enden am Standfuß und an der Kopftraverse befestigt ist, wobei der Standfuß
und die Kopftraverse durch wenigstens zwei mit ihren Enden hieran angebrachte, federnde
Spannstäbe überbrückt sind, deren gestreckte Länge größer als die Länge der Präsentationswand
ist, und die somit in Summe den Standfuß und die Kopftraverse entgegen einer von der
auf diese Weise gespannten Präsentationswand ausgeübten Rückhaltekraft federnd auseinander
drücken.
[0008] Die erfindungsgemäßen Maßnahmen stellen sicher, dass die aus einem in sich flexiblen
Material bestehende Präsentationswand einfach aufgerollt oder in mehreren Lagen zusammen
gelegt und damit platzsparend verstaut werden kann. Desweiteren bietet die die Präsentationswand
bildende, gespannte Bahn aus in sich flexiblem Material eine große Fläche, welche
bedruckt werden kann, was die Anbringung von weiteren Werbeinformationen oder anderen
Hinweisen ermöglicht.
[0009] Der erfindungsgemäße Ständer ermöglicht die Realisierung der oben mit Bezug auf die
erfindungsgemäße Präsentationswand angegebenen Vorteile. Mit Hilfe der zwischen dem
Standfuß und der Kopftraverse vorgesehenen, federnden Spannstäbe lässt sich eine vergleichsweise
hohe Spannkraft erzeugen, wodurch die bahnförmige Präsentationswand sauber gespannt
wird, so dass sich eine ebene, flatterfreie Oberfläche ergibt. Die Spannstäbe können
lösbar mit dem Standfuß und der Kopftraverse verbunden sein, was eine einfache Montage
bzw. Demontage sowie einen platzsparenden Transport ermöglicht. Die Spannstäbe, deren
gestreckte Länge größer als die Länge der Präsentationswand ist, werden bei der Montage
wie beim Spannen eines Bogens gestaucht bzw. ausgeknickt. Die von den Spannstäben
ausgeübte Kraft entspricht daher praktisch der Kraft eines gespannten Bogens, so dass
die Präsentationswand zuverlässig gespannt wird.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen
sind in den Unteransprüchen angegeben. So kann die Präsentationswand zweckmäßig mit
Durchbrüchen zum Durchstecken von mit Halteköpfen versehenen Haltern von zugeordneten
Aufnahmefächern versehen sein. Dies ermöglicht eine einfache lösbare Anbringung der
Aufnahmefächer, was eine hohe Variabilität in der Bestückung der Präsentationswand
mit Aufnahmefächern gewährleistet.
[0011] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann die die Präsentationswand
bildende Bahn aus einem transparenten, bedruckbaren Material, vorzugsweise aus einer
PET-Kunststofffolie bestehen. Das genannte Material besitzt in vorteilhafter Weise
eine hohe Festigkeit und gewährleistet damit eine hohe Lebensdauer einer hieraus hergestellten
Präsentationswand. Die Transparenz dieses Materials ermöglicht zudem eine einfache
Beleuchtung von hinten, wodurch aufgedruckte Informationen und Darstellungen besonders
gut hervorgehoben werden können.
[0012] Eine weitere, vorteilhafte Maßnahme kann darin bestehen, dass die die Präsentationswand
bildende Bahn an ihren Enden mit Schlaufen versehen ist, durch die jeweils ein zugeordneter
Querstab durchsteckbar ist. Dies ermöglicht ein einfaches und sauberes Spannen der
die Präsentationswand bildenden Bahn. Hierzu werden einfach die einander gegenüberliegenden
Querstäbe durch einander entgegen gesetzte Kräfte voneinander weggedrückt. In Verbindung
mit einem Ständer ermöglichen die genannten Maßnahmen in vorteilhafter Weise eine
kederartige Befestigung der Präsentationswand. Hierzu sind der Ständer und die Kopftraverse
einfach in jedem Bereich zwischen jeweils zwei Spannstäben mit einem Schlitz versehen,
durch den die Präsentationswand mit ihrer Schlaufe durchführbar ist, so dass sich
durch anschließendes Einführen des Querstabs in die Schlaufe eine kederartige Fixierung
ergibt.
[0013] Die der Präsentationswand zugeordneten Aufnahmefächer können zweckmäßig als Falzformlinge
ausgebildet sein, die jeweils eine der Präsentationswand gegenüberliegende Rückwand
sowie zwei seitliche Begrenzungen und wenigstens eine untere Begrenzung aufweisen.
Dabei können in vorteilhafter Weise gestanzte bogenförmige Produkte Verwendung finden,
die mit vorgeformten Falzlinien versehen sind und daher vom Nutzer werkzeuglos in
Form gebracht, d.h. ähnlich wie eine Faltschachtel aufgefaltet werden können und die
im an der Präsentationswand angebrachten Zustand stets eine offene Beschickungsöffnung
besitzen.
[0014] Gemäß einer anderen Ausführung können die Aufnahmefächer durch jeweils zwei elastische
Schnüre gebildet werden, die mit ihren Enden an der Präsentationswand angebracht werden
können und die an wenigstens einem Punkt zur Bildung einer der Präsentationswand gegenüber
liegenden X- oder H-förmigen Begrenzung zusammen geführt sind. Die Elastizität der
Schnüre bewirkt, dass diese stets an die Präsentationswand herangezogen werden, so
dass in die entsprechenden Aufnahmefächer eingelegte Päckchen von Präsentationsmaterial
unabhängig von der Päckchendicke stets stramm in Anlage an der Präsentationswand gehalten
werden, was bei Verwendung von wenig formstabilen Präsentationsmaterialien erwünscht
sein kann.
[0015] In weiterer Fortbildung der übergeordneten Maßnahmen kann der Ständer mehrere in
der Draufsicht nach Art eines gleichseitigen Polygons, vorzugsweise in Form eines
gleichseitigen Dreiecks, angeordnete Präsentationswände aufweisen. Dies ergibt in
vorteilhafter Weise insgesamt eine große Gesamtpräsentationsfläche. Dabei kann zweckmäßig
im Bereich jeder Polygonecke ein Spannstab vorgesehen sein, so dass sich jede Präsentationswand
jeweils zwischen zwei Spannstäben befindet und damit zuverlässig gespannt wird.
[0016] Eine weitere, zweckmäßige Maßnahme kann darin bestehen, dass der Standfuß und die
Kopftraverse des Ständers jeweils mit den Spannstäben zugeordneten, nach außen geneigten
Spannstabaufnahmen versehen sind. Auf diese Weise wird vorgegeben, dass die nach Art
eines gespannten Bogens angeordneten Spannstäbe eine nach außen konvex gebogene Form
annehmen, so dass sich im mittleren Bereich der Spannstäbe von außen gut erreichbare
Griffbereiche ergeben, die die Handhabung und Manipulation des Ständers erleichtern,
dessen Standfuß vorteilhaft als Fahr- und/oder Drehsockel ausgebildet sein kann.
[0017] Zur Bildung eines Fahr- und/oder Drehsockels kann der Standfuß einfach im Bereich
von drei, vorzugsweise allen Ecken des ihm zugrunde liegenden Polygons mit Laufrollen
versehen sein, die zweckmäßig mit von innen nach außen ansteigender Achse angeordnet
sind, so dass sich eine entsprechende Schrägstellung der Rollenebene ergibt, was sich
vorteilhaft auf die erzielbare Standsicherheit auswirkt.
[0018] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten
Maßnahmen sind in den restlichen Unteransprüchen angegeben und aus der nachstehenden
Beispielsbeschreibung anhand der Zeichnung näher entnehmbar.
[0019] In der nachstehend beschriebenen Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Ständers,
- Figur 2
- eine Explosionsdarstellung der Anordnung gemäß Fig. 1 ohne Präsentationswände,
- Figur 3
- eine schematische Darstellung der Anordnung gemäß Figur 1 mit abgesenkter Kopftraverse,
- Figur 4
- eine Teilansicht eines oberen Ständerabschnitts,
- Figur 5
- ein Beispiel für ein auffaltbares Aufnahmefach,
- Figur 6
- eine Variante zu Figur 5 und
- Figur 7
- ein Beispiel für ein durch Schnüre gebildetes Aufnahmefach.
[0020] Hauptanwendungsgebiet der Erfindung sind sog. Displays zum Präsentieren von Präsentationsmaterial,
vorzugsweise Drucksachen wie Prospekte, Karten und dergleichen. Derartige Displays
enthalten einen Ständer mit Aufnahmemitteln für das Präsentationsmaterial.
[0021] Der der Figur 1 zugrunde liegende Ständer 1 enthält einen unteren Standfuß 1, eine
obere Kopftraverse 3, zwischen dem Standfuß 2 und der Kopftraverse 3 angeordnete Spannstäbe
4, sowie wenigstens eine bahnförmige Präsentationswand 5, die zwischen dem Standfuß
2 und der Kopftraverse 3 aufgespannt und mit ihren Enden hieran befestigt ist. Zur
Erhöhung der Präsentationsfläche können natürlich mehr als eine Präsentationswand
5 vorgesehen sein. Sofern mehr als zwei Präsentationswände 5 vorgesehen sein sollten,
sind diese zweckmäßig so angeordnet, dass sie in der Draufsicht ein gleichseitiges
Polygon beschreiben. Im dargestellten Beispiel sind drei Präsentationswände 5 vorgesehen,
die in der Draufsicht ein gleichseitiges Dreieck beschreiben. In jeder Ecke des Polygons,
hier des gleichseitigen Dreiecks, ist dabei ein Spannstab 4 angeordnet. Dementsprechend
sind im dargestellten Beispiel drei Spannstäbe 4 vorgesehen, zwischen denen jeweils
eine Präsentationswand 5 verläuft.
[0022] Die Präsentationswände 5 bestehen aus einem bahnförmigen, in sich beweglichen Material.
Dabei kann es sich um ein Gewebe, z.B. ein sogenanntes Mesh-Gewebe oder anderes textiles
Material handeln, das ausreichend flexibel und reißfest ist. Im dargestellten Beispiel
sollen die Präsentationswände 5 durch eine Kunststofffolie gebildet werden, die zweckmäßig
transparent ist und als Druckträger geeignet ist, d.h. bedruckbar ist. Gut geeignet
ist hierfür eine PET-Kunststofffolie mit einer Dicke von etwa 175 µm.
[0023] Der Standfuß 2 und die Kopftraverse 3 sind hinsichtlich ihrer Umfangskonfiguration
an die Konfiguration des der Anordnung der Präsentationswände 5 zugrunde liegenden
Polygons angepasst und besitzen dementsprechend im dargestellten Beispiel eine aus
einem Dreieck abgeleitete Umfangskonfiguration. Jeder Polygonseite ist eine Präsentationswand
5 zugeordnet, die mit ihren Enden im Bereich der zugeordneten Polygonseite des Standfußes
2 und der Kopftraverse 3 befestigt ist. Zum Spannen der bahnförmigen Präsentationswände
werden der Standfuß 2 und die Kopftraverse 3 entgegen der durch die mit ihren Enden
hieran befestigten Präsentationswände 5 ausgeübten Haltekräfte voneinander weg gedrückt.
Hierzu dienen die Spannstäbe 4, die elastische Federelemente bilden und eine in Richtung
der Ständerachse wirkende Federkraft erzeugen, durch welche die Kopftraverse 3 vom
Standfuß 2 nach oben weggedrückt wird. Im dargestellten Beispiel sind die Spannstäbe
4 in dem der Figur 1 zugrunde liegenden montierten Zustand, wie ein gespannter Bogen
gekrümmt. Die Spannstäbe 4 besitzen im gestreckten Zustand eine größere Länge als
die bahnförmigen Präsentationswände 5 und werden beim Aufbau des Ständers 1 entsprechend
gestaucht, bzw. gebogen, so dass sich der in Figur 1 angedeutete konvexe Verlauf ergibt
und die Präsentationswände 5 wie die Sehne eines Bogens gespannt werden.
[0024] Die Präsentationswände 5 können bedruckt bzw. beschrieben sein. Zusätzlich sind im
dargestellten Beispiel an den Präsentationswänden 5 Aufnahmefächer 6 angebracht, die
zur Aufnahme von Präsentationsmaterial geeignete Taschen bilden. Im dargestellten
Beispiel sind an jeder Präsentationswand 5 zwei parallele Reihen von übereinander
angeordneten Aufnahmefächern 6 vorgesehen. Diese können gleich oder verschieden sein.
Auch ein von einer reihenförmigen Anordnung abweichendes Anordnungsmuster wäre denkbar.
[0025] Der Standfuß 2 und die Kopftraverse 3 sind, wie oben schon erwähnt wurde, und aus
Figur 2 anschaulich ersichtlich ist, in Anlehnung an die Polygonanordnung der Präsentationswände
5 polygonförmig gestaltet, wobei im dargestellten Beispiel die Form eines gleichseitigen
Dreiecks zugrunde liegt. Der Standfuß 2 und die Kopftraverse 3 sind zweckmäßig als
aus Metall bestehende Stanz- und Biegeformlinge ausgebildet, wobei die Kopftraverse
3 zur Gewichtserleichterung mit ausgenommenen Fenstern versehen sein kann und dem
Standfuß 2 ein hier nicht näher dargestelltes Beschwerungsgewicht zugeordnet sein
kann. Der Standfuß 2 und die Kopftraverse 3 sind mit in den Eckbereichen des jeweils
zugrunde liegenden Polygons angeordneten, einander zugewandten Spannstabaufnahmen
7 versehen. Dabei handelt es sich um Steckzapfen, auf welche die Enden der rohrförmigen
Spannstäbe 4 aufsteckbar sind. Die die Spannstabaufnahmen 7 bildenden Steckzapfen
sind mit ihren Enden gegenüber einer Ständerachse nach radial außen geneigt. Hierdurch
wird bewirkt, dass die hiermit zum Eingriff kommenden Spannstäbe 4 eine nach radial
außen konvexe Biegung annehmen und dementsprechend in ihrem mittleren Bereich deutlich
nach radial außen vorspringen, so dass sich von außen gut erfassbare Griffbereiche
ergeben. Der Standfuß 2 und die Kopftraverse 3 sind als plattenförmige Bauteile ausgebildet,
die in den Ecken des zugrunde liegenden Polygons mit nach innen umgebogenen Ecklaschen
8 versehen sind, die Stützschultern für die in den Eckbereichen des Standfußes 2 bzw.
der Kopftraverse 3 angeordneten, hiervon abstehenden Steckzapfen 7 bilden.
[0026] Bei der Montage des Ständers 1 werden die Spannstangen 4 zunächst, wie am besten
aus Figur 3 erkennbar ist, im gestreckten Zustand mit ihren unteren Enden auf die
Steckzapfen 7 des Standfußes 2 aufgesteckt. Zur Montage der Kopftraverse 3 mit den
hieran angebrachten Präsentationswänden 5 müssen die Spannstäbe 4 durch entsprechende
Biegung auf die durch die bahnförmigen Präsentationswände 5 vorgegebene Sehnenlänge
verkürzt werden. Um dabei das Aufstecken der oberen Enden der gebogenen Spannstäbe
auf die Steckzapfen 7 der Kopftraverse 3 zu erleichtern, sind die Steckzapfen 7 der
Kopftraverse 3 mit jeweils einem vom Zapfenende vorspringenden, als Einführhilfe dienenden,
in Figur 2 erkennbaren Finger 9 versehen. An den Steckzapfen 7 des Standfußes 2 sind
derartige Einführhilfen nicht erforderlich. Die Steckzapfen 7 des Standfußes 2 können
daher einfach, wie Figur 2 weiter zeigt, als die zugeordnete Ecklasche 8 überragende,
einfache Stummel ausgebildet sein.
[0027] Der Ständer 1 ist zweckmäßig um seine Achse rotierbar und/oder seitlich verfahrbar.
Der Standfuß 2 ist dementsprechend als Fahr- und Drehsockel ausgebildet. Hierzu ist
der Standfuß 2 mit im Bereich von mindestens drei, vorzugsweise allen Ecken des ihm
zugrunde liegenden Polygons angeordneten Laufrollen 10 versehen, die frei drehbar
auf einer jeweils zugeordneten Achse 11 aufgenommen sein können. Um eine seitliche
Verfahrbarkeit zu ermöglichen, können die Rollen 10 zweckmäßig als auf drehbaren Lagerböcken
aufgenommene Lenkrollen ausgebildet sein. Im dargestellten Beispiel sind die Rollen
10 nicht lenkbar. Die im Bereich der Ecken des Standfußes 2 vorgesehenen, nach innen
umgebogenen Ecklaschen 8 können dabei auch als Achsträger fungieren. Die Ecklaschen
8 werden praktisch durch eine zweimalige Abwinklung gebildet, so dass sich eine U-förmige
Querschnittsform mit einem stehenden Steg 12 ergibt, auf dem die zugeordnete Achse
11 als abstehender Bolzen aufgenommen sein kann. Die Achsen 11 sind nach radial außen
ansteigend angeordnet, so dass sich eine nach unten divergierende Schrägstellung der
Rollen 10 ergibt, was in einer hohen Standsicherheit resultiert. Zur Erhöhung der
Standsicherheit kann der Standfuß 2, wie oben schon erwähnt, mit einem Beschwerungsgewicht
versehen sein.
[0028] Die Spannstäbe 4 können als einteilige, rohrförmige Stangen ausgebildet sein. Im
dargestellten Beispiel sind die Spannstäbe 4 in mehrere Abschnitte unterteilt, die
jeweils durch eine Verbindungshülse miteinander verbunden sind. Die Verbindungshülsen
können als Metallteile ausgebildet sein. Die hiermit verbundenen Abschnitte der Spannstäbe
4 sind zweckmäßig als Kunststoffrohre, vorzugsweise GFK-Rohre ausgebildet, die die
erforderliche Biegsamkeit und Federeigenschaft aufweisen. Im dargestellten Beispiel
besitzen die Spannstäbe 4 jeweils einen unteren und einen oberen, aus Kunststoff,
vorzugsweise GFK, bestehenden, in Figur 3 bezeichneten Abschnitt 4a, b und ein mittleres,
aus einem steiferen Material, vorzugsweise Aluminium, bestehendes Verbindungsrohr.
Dieses wandert im montierten Zustand, wie Figur 1 anschaulich zeigt, vergleichsweise
weit nach außen und fungiert dementsprechend als Griffstange 13, die zum Drehen und
Verfahren des Ständers 1 gut von außen erfasst werden kann. Die Länge des die Griffstange
13 bildenden mittleren Verbindungsrohrs kann kleiner als die Länge der elastischen
Abschnitte 4a, b sein. Im dargestellten Beispiel ist eine etwa gleiche Länge vorgesehen,
so dass sich eine vergleichsweise lange Griffstange 13 ergibt, was die Bedienungsfreundlichkeit
erhöht.
[0029] Die Präsentationswände 5 sind an wenigstens einem Ende lösbar am Standfuß 2 bzw.
der Kopftraverse 3 angebracht. Hierzu sind die die Präsentationswände 5 bildenden
Bahnen, wie Figur 4 weiter erkennen lässt, am betreffenden Ende mit einer Schlaufe
14 versehen, durch die ein Querstab 15 durchgesteckt werden kann. Das das mit einer
Schlaufe 14 versehene Ende der Präsentationswand 5 aufnehmende Element in Form des
Standfußes 2 und/oder der Kopftraverse 3 ist, wie am besten aus Figur 2 ersichtlich
ist, im Bereich seiner jeweils einer Präsentationswand 5 zugeordneten Seitenkanten
mit einem Schlitz 16 versehen, dessen Länge der Breite der jeweils zugeordneten Präsentationswand
5 entspricht und dessen lichte Weite kleiner als der Durchmesser des Querstabs 15
ist. Bei der Anbringung der Präsentationswand 5 wird diese mit ihrer Schlaufe 14 ohne
den Querstab 15 beim Standfuß von oben nach unten, bei der Kopftraverse von unten
nach oben, durch den jeweils zugeordneten Schlitz 16 durchgeführt. Anschließend wird
der zugeordnete Querstab 15 eingebracht, wodurch sich eine der Figur 4 zugrunde liegende
kederartige Fixierung des betreffenden Endes der Präsentationswand 5 ergibt.
[0030] Zweckmäßig können die Präsentationswände 5 an jedem Ende mit einer Schlaufe 14 versehen
sein und mittels eines Querstabs 15 kederartig am Standfuß 2 und an der Kopftraverse
3 fixiert werden. Dementsprechend sind auch, wie aus Figur 2 ersichtlich ist, sowohl
der Standfuß 2 als auch die Kopftraverse 3 mit entsprechenden Schlitzen 16 versehen.
[0031] Zur Lagerung und zum Transport des Ständers 1 wird dieser auseinander gebaut. Dabei
werden die Spannstäbe 4 entfernt und so die Kopftraverse 3 freigegeben, die somit
auf den Standfuß 2 abgesenkt werden kann. Dieser ist zweckmäßig als Aufnahme für die
abgesenkte Kopftraverse 3 ausgebildet. Hierzu sind die nach innen gerichteten Schenkel
der abgewinkelten Ecklaschen 8, wie aus Figur 2 ersichtlich ist, an ihren Enden mit
jeweils einer Kerbung 17 versehen, in welche jeweils ein Steckzapfen 7 der abgesenken
Kopftraverse 3 eingreifen kann, wodurch sich eine zuverlässige Lagesicherung ergibt.
Diese Situation liegt der Figur 3 zugrunde. Die Präsentationswände 5 können dabei
zu einem Paket zusammengelegt oder wie im dargestellten Beispiel zu einer Rolle 18
aufgewickelt werden, das bzw. die, wie aus Figur 3 rechts ersichtlich ist, zwischen
dem Standfuß 2 und der hierauf mit entsprechendem Höhenabstand abgestützten Kopftraverse
3 platziert werden kann. Die Sicherung kann mittels den Standfuß 2 und die hierauf
aufgenommene Kopftraverse 3 zusammenhaltender Elemente 18a, z.B. inform von Kabelbindern
etc. erfolgen.
[0032] Die Präsentationswände 5 können dabei mit einem Ende oder mit beiden Enden vom Standfuß
2 und/oder der Kopftraverse 3 gelöst sein. Zweckmäßig sind die Präsentationswände
5 jedoch auch bei auf den Standfuß 2 abgesenkter Kopftraverse 3 mit wenigstens einem
Ende, vorzugsweise mit beiden Enden im Eingriff mit dem zugeordneten Stützelement
in Form der Kopftraverse 3 und/oder des Standfußes 2, wie in Figur 3 links und unten
angedeutet ist. Die dabei sich ergebenden doppelwandigen Bahnen können leicht aufgerollt
oder zusammengelegt werden. Der bestehen bleibende Eingriff der Präsentationswände
mit dem Standfuß 2 und der Kopftraverse 3 erleichtert den anschließenden Aufbau des
Ständers 1. Da die Präsentationswände 5 bereits angebracht sind, müssen lediglich
die Kopftraverse 3 abgehoben und die Spannstäbe 4 in Stellung gebracht werden.
[0033] Die Aufnahmefächer 6 können in Form aufgenähter, bzw. aufgehefteter Taschen an den
Präsentationswänden 5 fest angebracht sein. Im dargestellten Beispiel sind die Aufnahmefächer
6 als an der zugeordneten Präsentationswand 5 lösbar anbringbare Taschen ausgebildet.
Diese können gemäß Figuren 5 und 6 als nach Art einer Faltschachtel auffaltbare Behälter
oder gemäß Figur 7 als durch elastische Schnüre gebildete Halter ausgebildet sein.
Die gemäß Figuren 5 und 6 vorgesehenen Behälter besitzen jeweils eine der Präsentationswand
5 gegenüber liegende Rückwand 19, sowie zwei hiervon abstehende, seitliche Begrenzungen
20 und wenigstens eine untere Begrenzung 21. Die der Rückwand 19 gegenüber liegende
Begrenzung wird durch die der zugeordneten Präsentationswand 5 zugrunde liegende Bahn
gebildet. An dieser Seite können die genannten Behälter daher offen sein. In Figur
5 sind zwei voneinander distanzierte, unterhalb der seitlichen Begrenzungen 20 angeordnete,
untere Begrenzungen 21 vorgesehen. In Figur 6 ist hiervon abweichend eine über die
ganze Breite durchgehende, untere Begrenzung 21 vorgesehen.
[0034] Die die Aufnahmefächer 6 der Figuren 5 und 6 bildenden Behälter sind als Falzformlinge
ausgebildet, denen jeweils ein bogenförmiger Zuschnitt zugrunde liegt. Dieser enthält
die Rückwand 19 sowie hiervon abstehende, den seitlichen Begrenzungen 20 und unteren
Begrenzungen 21 zugeordnete Fahnen, die über vorgeformte Falzlinien 22 mit der Rückwand
19 zusammenhängen. Die Falzlinien 22 erleichtern ein manuelles Auffalten der genannten
Behältnisse. Die die Aufnahmefächer 6 der Figuren 5 und 6 bildenden Behältnisse können
zweckmäßig aus einem transluzenten Material, beispielsweise einer PP-Folie bestehen.
Dementsprechend wird der vorstehend genannte Zuschnitt aus einem derartigen Material
hergestellt.
[0035] Die die Aufnahmefächer 6 bildenden, an der zugeordneten Präsentationswand 5 anbringbaren
Behältnisse sind mit in hierzu vorgesehene Durchbrechungen 23 der Präsentationswand
5 einhängbaren Haltern 24 versehen. Diese sind zweckmäßig hakenförmig ausgebildet,
so dass sich praktisch hinterschnittene Halteköpfe 25 ergeben. Die hakenförmigen Halter
24 der seitlichen Begrenzungen sind unten offen, die hakenförmigen Halter 21 der unteren
Begrenzungen sind seitlich offen. Die durchgehende untere Begrenzung 21 der Anordnung
gemäß Figur 6 ist mit seitlichen Haltern und einem mittleren Halter versehen, der
praktaisch doppelhakenförmig ausgebildet ist. Bei der Ausführung gemäß 5 sind die
seitlichen Begrenzungen an ihrem oberen Ende mit jeweils einem Halter 24 versehen.
Bei der Ausführung gemäß Figur 6, der ein etwas höheres Aufnahmefach zugrunde liegt,
sind die seitlichen Begrenzungen mit einem oberen und einem hiervon beabstandeten
unteren Halter versehen.
[0036] Die den Haltern 24 zugeordneten Durchbrüche 23 der Präsentationswand 5 sind hier
als Schlitze ausgebildet, wobei die den Haltern 24 der seitlichen Begrenzungen 20
zugeordneten Schlitze paarweise nach unten divergieren und die den seitlichen, im
Bereich der unteren Begrenzung vorgesehenen Haltern zugeordneten Schlitze paarweise
nach unten konvergieren. Auf diese Weise ergibt sich in Folge der Schwerkraft, mit
welcher die Halter 24 in die Schlitze 23 hineingezogen werden, ein guter Sitz.
[0037] Bei einer Ausführung der der Figur 7 zugrunde liegenden Art sind zur Bildung der
Aufnahmefächer jeweils zwei elastische Schnüre 26, 27 vorgesehen, die an ihren Enden
mit Haltern 28 versehen sind und die im Bereich zwischen den Haltern 28 an wenigstens
einem Punkt zusammengeführt sind. Hierzu können die Schnüre 26, 27 z.B. zur Bildung
einer der Präsentationswand 5 gegenüberliegenden, X-förmigen Begrenzung kreuzförmig
miteinander verschlungen sein. Im dargestellten Beispiel gemäß Figur 7 sind die beiden
Schnüre 25, 27 zur Bildung einer der Präsentationswand 5 gegenüberliegenden, H-förmigen
Begrenzung entlang eines längeren, horizontalen Querstegs 29 zusammengeführt, von
dessen seitlichen Enden nach oben und nach unten gerichtete Schnurabschnitte abgehen.
Auf diese Weise ergibt sich ein nach vorne durch den Quersteg 29 und die hiervon abgehenden
Schnurabschnitte, zur Seite durch die an die oberen Halter 28 anschließenden Schnurabschnitte
und nach unten durch die an die unteren Halter 28 anschließenden Schnurabschnitte
begrenztes Aufnahmefach, wobei das den Quersteg 29 bildende Rohr als Griff dienen
kann, um entgegen der Elastizität der Schnüre 26, 27 einen oberen Einwurfspalt zu
öffnen.
[0038] Die eingelegten, bogenförmigen Präsentationsmaterialien liegen dabei mit ihrem unteren
Rand auf den unteren Haltern 28 bzw. den hieran anschließenden Schnurbereichen auf.
Um auch vergleichsweise schmale Präsentationsmaterialien aufnehmen zu können, sind
die unteren Halter 28 vergleichsweise nahe nebeneinander angeordnet. Der genannte
Abstand ist jedenfalls kleiner als die Länge des zur Bildung der Quertraverse 29 vorgesehenen
Rohrs, so dass die hiervon nach unten abgehenden Schnurabschnitte nach unten konvergierend
verlaufen. Die vom Quersteg 29 nach oben verlaufenden Schnurabschnitte können entweder
vertikal oder nach oben divergierend verlaufen. Die den Haltern 28 zugeordneten Durchbrüche
der Präsentationswand sind so angeordnet, dass sich die gewünschte Postion der Halter
28 ergibt. Die Halter 28 sind im dargestellten Beispiel mit quer hierzu verlaufenden,
ihre Halteköpfe bildenden Riegeln 30 versehen, die praktisch wie ein Knopf durch ein
Knopfloch durch die zugeordneten Durchbrechungen der zugeordneten Präsentationswand
5 durchsteckbar sind. Es wäre auch denkbar, die Riegel drehbar anzuordnen, um den
Durchführvorgang zu erleichtern.
1. Präsentationswand zur Aufnahme von Präsentationsmaterialien, insbesondere in Form
von Drucksachen wie Prospekten, Karten etc., an welcher mindestens ein Aufnahmefach
(6) zur Aufnahme von Präsentationsmaterialien vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsentationswand (5) als gespannte Bahn aus einem in sich flexiblen Material
ausgebildet ist.
2. Präsentationswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Präsentationswand (5) bildende Bahn mit Durchbrüchen (23) zum Durchstecken
von mit Halteköpfen versehenen Haltern (24, 28) der zugeordneten Aufnahmefächer (6)
versehen ist.
3. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Präsentationswand (5) bildende Bahn aus einem transparenten, bedruckbaren
Material, vorzugsweise aus einer PET-Kunststofffolie mit einer Dicke von etwa 175
µm besteht.
4. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Präsentationswand (5) bildende Bahn an ihren Enden mit Schlaufen (14) versehen
ist, durch die jeweils ein zugeordneter Querstab (15) durchsteckbar ist und dass die
einander gegenüberliegenden Querstäbe (15) zum Spannen der Präsentationswand (5) durch
einander entgegen gesetzte Kräfte voneinander weg gedrückt werden.
5. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefächer (6) als Falzformlinge ausgebildet sind, die eine der zugeordneten
Präsentationswand (5) gegenüberliegende Rückwand (19) zwei seitliche Begrenzungen
(20) und wenigstens eine untere Begrenzung (21) aufweisen, wobei die seitlichen Begrenzungen
(20) und jede untere Begrenzung (21) als von der Rückwand (19) weg stehende, durch
Falzkanten (22) hiermit verbundene, umgebogene Fahnen ausgebildet sind, die an ihrem
rückwandfernen Ende jeweils wenigstens einen Halter (24) aufweisen.
6. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (23) zum Durchstecken der Halter (24) als Schlitze ausgebildet sind,
die vorzugsweise paarweise gegeneinander geneigt verlaufen.
7. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefächer (6) jeweils durch zwei elastische Schnüre (26,27) gebildet werden,
die an ihren Enden mit an der Präsentationswand (5) anbringbaren Haltern (28) versehen
sind, und dass die beiden Schnüre (26,27) an zumindest einem Punkt zur Bildung einer
vorderen Begrenzung zusammengeführt, vorzugsweise H-förmig angeordnet sind, wobei
die beiden Schnüre (26,27) vorzugsweise mit ihren einander zugewandten, mittleren
Bereichen in einer steifen Rohrtraverse (29) verlaufen.
8. Ständer mit einem Standfuß (2), einer Kopftraverse (3) und wenigstens einer Präsentationswand
(5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-7, welche mit ihren Enden am Standfuß
(2) und an der Kopftraverse (3) befestigt ist, wobei der Standfuß (2) und die Kopftraverse
(3) durch wenigstens zwei mit ihren Enden hieran angebrachte, federnde Spannstäbe
(4) überbrückt sind, deren gestreckte Länge größer als die Länge der Präsentationswand
(5) ist und die somit in Summe den Standfuß (2) und die Kopftraverse (3) entgegen
einer von der auf diese Weise gespannten Präsentationswand (5) ausgeübten Rückhaltekraft
federnd auseinander drücken.
9. Ständer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (1) mehrere in der Draufsicht nach Art eines gleichseitigen Polygons,
vorzugsweise in Form eines gleichseitigen Dreiecks, angeordnete Präsentationswände
(5) vorgesehen sind, wobei in jeder Ecke des vorzugsweise als gleichseitiges Dreieck
ausgebildeten Polygons ein Spannstab (4) angeordnet ist.
10. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (2) und die Kopftraverse (3) in jedem zwischen jeweils zwei Spannstäben
verlaufenden Randbereich mit einem Schlitz (16) mit einer der Breite der Präsentationswände
(5) entsprechenden Länge versehen sind und dass jede Präsentationswand (5) mit ihren
Enden durch einen Schlitz (16) des Standfußes (2) und der Kopftraverse (3) durchgesteckt
und mittels der ihre Schlaufen (14) durchgreifenden Querstäbe (15) an den voneinander
abgewandten Seiten des Standfußes (2) und der Kopftraverse (3) fixiert sind.
11. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8-10, dadurch gekennzeichnet, dass bei entfernten Spannstäben (4) die Kopftraverse (3) auf dem eine Aufnahme hierfür
bildenden Standfuß (2) aufnehmbar ist, und dass die Präsentationswände (5) vorzugsweise
in Form von aufgewickelten Rollen (18) zwischen dem Standfuß (2) und der hierauf aufgenommenen
Kopftraverse (3) untergebracht, und durch Halteelemente (18a) gesichert sind.
12. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8-11, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (2) und die Kopftraverse (3) jeweils mit den Spannstäben (4) zugeordneten,
nach außen geneigten Spannstabaufnahmen (7) versehen sind, so dass die hieran angeschlossenen
Spannstäbe (4) eine nach außen konvex gebogene Form annehmen.
13. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8-12, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (2) als Fahr- und/oder Drehsockel ausgebildet ist, der mit in wenigstens
drei Ecken des ihm zugrunde liegenden Polygons angeordneten Laufrollen (10) versehen
ist, die vorzugsweise mit von innen nach außen ansteigender Achse angeordnet sind.
14. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 8-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstäbe (4) mehrere, durch jeweils eine steife Hülse miteinander verbundene,
elastische Abschnitte (4a, b) aufweisen.
15. Ständer nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstäbe (4) jeweils zwei aus Kunststoff, vorzugsweise GFK, bestehende, mit
ihren voneinander abgewandten Enden zum Eingriff mit den Spannstabaufnahmen (7) des
Standfußes (2) und der Kopftraverse (3) bringbare, federnde Abschnitte (4a, b) aufweisen,
die durch ein mittleres, als Griffstange (13) ausgebildetes Rohr aus einem steiferen
Material, vorzugsweise Aluminium, miteinander verbunden sind, wobei die Abschnitte
(4a, b) und das die Griffstange (13) bildende Rohr vorzugsweise etwa gleich lang sind.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Präsentationswand zur Aufnahme von Präsentationsmaterialien, insbesondere in Form
von Drucksachen wie Prospekten, Karten etc., an welcher mindestens ein Aufnahmefach
(6) zur Aufnahme von Präsentationsmaterialien vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Präsentationswand (5) als gespannte Bahn aus einem in sich flexiblen Material
ausgebildet ist, die mit Durchbrüchen (23) versehen ist, und dass die Aufnahmefächer
(6) mit Halteköpfen versehene Halter (24, 28) aufweisen, die durch hierfür vorgesehene
Durchbrüche (23) der die Präsentationswand (5) bildenden Bahn durchsteckbar sind.
2. Präsentationswand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Präsentationswand (5) bildende Bahn aus einem transparenten, bedruckbaren
Material, vorzugsweise aus einer PET- Kunststofffolie mit einer Dicke von etwa 175
µm besteht.
3. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die die Präsentationswand (5) bildende Bahn an ihren Enden mit Schlaufen (14) versehen
ist, durch die jeweils ein zugeordneter Querstab (15) durchsteckbar ist und dass die
einander gegenüberliegenden Querstäbe (15) zum Spannen der Präsentationswand (5) durch
einander entgegen gesetzte Kräfte voneinander weg gedrückt werden.
4. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefächer (6) als Falzformlinge ausgebildet sind, die eine der zugeordneten
Präsentationswand (5) gegenüberliegende Rückwand (19), zwei seitliche Begrenzungen
(20) und wenigstens eine untere Begrenzung (21) aufweisen, wobei die seitlichen Begrenzungen
(2) und jede untere Begrenzung (21) als von der Rückwand (19) weg stehende, durch
Falzkanten (22) hiermit verbundene, umgebogene Fahnen ausgebildet sind, die an ihrem
rückwandfernen Ende jeweils wenigstens einen Halter (24) aufweisen.
5. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (23) zum Durchstecken der Halter (24) als Schlitze ausgebildet sind,
die vorzugsweise paarweise gegeneinander geneigt verlaufen.
6. Präsentationswand nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmefächer (6) jeweils durch zwei elastische Schnüre (26, 27) gebildet werden,
die an ihren Enden mit an der Präsentationswand (5) anbringbaren Haltern (28) versehen
sind, und dass die beiden Schnüre (26, 27) an zumindest einem Punkt zur Bildung einer
vorderen Begrenzung zusammengeführt, vorzugsweise H-förmig angeordnet sind, wobei
die beiden Schnüre (26, 27) vorzugsweise mit ihren einander zugewandten, mittleren
Bereichen in einer steifen Rohrtraverse (29) verlaufen.
7. Ständer mit einem Standfuß (2), einer Kopftraverse (3) und wenigstens einer Präsentationswand
(5) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche 1-6, welche mit ihren Enden am Standfuß
(2) und an der Kopftraverse (3) befestigt ist, wobei der Standfuß (2) und die Kopftraverse
(3) durch wenigstens zwei mit ihren Enden hieran angebrachte, federnde Spannstäbe
(4) überbrückt sind, deren gestreckte Länge größer als die Länge der Präsentationswand
(5) ist und die somit in Summe den Standfuß (2) und die Kopftraverse (3) entgegen
einer von der gespannten Präsentationswand (5) ausgeübten Rückhaltekraft federnd auseinander
drücken.
8. Ständer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (1) mehrere in der Draufsicht nach Art eines gleichseitigen Polygons,
vorzugsweise in Form eines gleichseitigen Dreiecks, angeordnete Präsentationswände
(5) vorgesehen sind, wobei in jeder Ecke des vorzugsweise als gleichseitiges Dreieck
ausgebildeten Polygons ein Spannstab (4) angeordnet ist.
9. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 oder 8, mit wenigstens einer Präsentationswand
(5) gemäß einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (2) und die Kopftraverse (3) in jedem zwischen jeweils zwei Spannstäben
verlaufenden Randbereich mit einem Schlitz (16) mit einer der Breite der Präsentationswände
(5) entsprechenden Länge versehen sind und dass jede Präsentationswand (5) mit ihren
Enden durch einen Schlitz (16) des Standfußes (2) und der Kopftraverse (3) durchgesteckt
und mittels der ihre Schlaufen (14) durchgreifenden Querstäbe (15) an den voneinander
abgewandten Seiten des Standfußes (2) und der Kopftraverse (3) fixiert sind.
10. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, dass bei entfernten Spannstäben (4) die Kopftraverse (3) auf dem eine Aufnahme hierfür
bildenden Standfuß (2) aufnehmbar ist, und dass die Präsentationswände (5) vorzugsweise
in Form von aufgewickelten Rollen (18) zwischen dem Standfuß (2) und der hierauf aufgenommenen
Kopftraverse (3) untergebracht, und durch Halteelemente (18a) gesichert sind.
11. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7-10, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (2) und die Kopftraverse (3) jeweils mit den Spannstäben (4) zugeordneten,
nach außen geneigten Spannstabaufnah-men (7) versehen sind; so dass die hieran angeschlossenen
Spannstäbe (4) eine nach außen konvex gebogene Form annehmen.
12. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7-11, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (2) als Fahr- und/oder Drehsockel ausgebildet ist, der mit in wenigstens
drei Ecken des ihm zugrunde liegenden Polygons angeordneten Laufrollen (10) versehen
ist, die vorzugsweise mit von innen nach außen ansteigender Achse angeordnet sind.
13. Ständer nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7-12, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstäbe (4) mehrere, durch jeweils eine steife Hülse miteinander verbundene,
elastische Abschnitte (4a, b) aufweisen.
14. Ständer nach einem der Ansprüche 11-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstäbe (4) jeweils zwei aus Kunststoff, vorzugsweise GFK, bestehende, mit
ihren voneinander abgewandten Enden zum Eingriff mit den Spannstabaufnahmen (7) des
Standfußes (2) und der Kopftraverse (3) bringbare, federnde Abschnitte (4a, b) aufweisen,
die durch ein mittleres, als Griffstange (13) ausgebildetes Rohr aus einem steiferen
Material, vorzugsweise Aluminium, miteinander verbunden sind, wobei die Abschnitte
(4a, b) und das die Griffstange (13) bildende Rohr vorzugsweise etwa gleich lang sind.