[0001] Die Erfindung betrifft ein Kochfeld mit einer Kochfeldplatte, auf welcher zumindest
eine Kochstelle ausgebildet ist. Das Kochfeld umfasst darüber hinaus eine Bedienvorrichtung,
die Elektronikkomponenten aufweist, die in einer Draufsicht auf die Kochfeldplatte
neben der Kochstelle positioniert sind. Das Kochfeld umfasst darüber hinaus eine Topferkennungseinrichtung,
mit welcher die Position eines Zubereitungsgefäßes auf der Kochfeldplatte erkennbar
ist.
[0002] Bei bekannten Kochfeldern ist es üblich, dass neben einer Mehrzahl von Kochstellen,
die beispielsweise auch durch Markierungen auf der Kochfeldplatte flächenmäßig begrenzt
und kenntlich gemacht wurden, Bedienelemente einer Bedienvorrichtung ausgebildet sind.
So ist beispielsweise bei berührsensitiven Bedienelementen, die durch Berühren der
Oberseite der Kochfeldplatte an spezifischen Stellen betätigt werden können, eine
Positionierung im vorderen, dem Nutzer zugewandten Bereich bekannt. Gerade bei Kochfeldern,
die größenmäßig betrachtet große Kochstellen und/oder im Hinblick auf die Anzahl viele
Kochstellen aufweisen, ist der Platzbedarf für die Bedienvorrichtung und die Bedienelemente
eingeschränkt und sie sind üblicherweise dann auch relativ nahe zu Kochstellen positioniert.
[0003] Es kann in dem Zusammenhang dann ein Topf bzw. ein Zubereitungsgefäß nicht lageexakt
auf einer Kochstelle platziert sein und es kann dann dieser Topf zumindest bereichsweise
über der Bedienvorrichtung und somit den Bedienelementen positioniert sein. Bei einer
derartigen Situation kann es dann vorkommen, dass ein sich durch die Kochstelle bzw.
den darunter ausgebildeten Heizkörper erwärmender Topf auch umfänglich die Elektronik
der Bedienvorrichtung erwärmt. Dies kann zur Funktionsbeeinträchtigung oder Beschädigung
der Elektronik führen.
[0004] In dem Zusammenhang ist es bekannt, dass ein punktförmiger Temperatursensor auf dem
Schaltungsträger bzw. der Platine der Elektronik der Bedienvorrichtung montiert wird
und dadurch eine Überhitzung der Platine erkannt werden soll. Bei derartigen Temperatursensoren
tritt jedoch das Problem auf, dass der Sensor zu einer ungewünschten frühen Abschaltung
der Elektronik führt und dann die Kochleistung der betreffenden Kochstelle unberechtigt
und für den Nutzer unvermutet reduziert. Ebenso kann es vorkommen, dass dann der Temperatursensor
zu spät reagiert und die Elektronik zu spät abgeschaltet wird, beispielsweise weil
der Temperaturgradient nur gering ist. Auch dann wird zwar die Kochstelle abgeschaltet
oder in ihrer Leistung reduziert, jedoch aufgrund der bereits im Topf bzw. im Zubereitungsgefäß
vorhandenen Restwärme erfolgt immer noch eine unerwünscht starke Erwärmung der Elektronik
auch nach dem Abschalten der Kochstelle.
[0005] Darüber hinaus ist es im Hinblick auf die Detektion dieser Erwärmung schwierig zu
beurteilen, ob eine Erwärmung der Elektronik ausschließlich durch einen darüber positionierten
Topf ausgelöst wird oder durch eine ungewöhnlich lange Kochzeit bei hoher Energiestufe
oder durch eine Kombination von diesen beiden Möglichkeiten. Diese Schwierigkeiten
bei der Erkennungsursache über die Erwärmung der Elektronik verstärken sich dadurch,
dass es auch Szenarien gibt, bei denen der Nutzer zwischen zwei Kochvorgängen das
Kochfeld kurz ganz ausschaltet und die Steuereinheit in der Elektronik daher die Informationen
der vorhergehenden Kochvorgänge praktisch nicht mehr präsent hat und nicht verwerten
kann.
[0006] Wesentlich präziser ist eine derartige Erkennung dann, wenn bei der Auswertung tatsächlich
bekannt ist, ob ein Topf tatsächlich die Elektronik flächenmäßig überdeckt und wie
weit diese Überdeckung reicht.
[0007] Aus der
DE 600 28 485 T2 ist ein Objekterfassungssystem bekannt, welches die Anwesenheit eines metallischen
Kochgeräts auf einer nichtmetallischen Kochoberfläche erfasst. In dem Zusammenhang
werden an Kochstellen linienartige Leiterbahnen an der Kochfeldplatte aufgebracht,
die dann mit dem Topf kapazitiv oder induktiv wechselwirken können. Ein ausreichender
Schutz der Elektronik ist dort nur eingeschränkt möglich, da lediglich Kochstellen
entsprechend begrenzt sind.
[0008] Darüber hinaus ist aus der
DE 196 46 826 A1 eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Temperaturmessung und Topferkennung an Kochstellen
bekannt. Auch hier werden Sensoren als Leiterbahnen ausgebildet und als Flächenbegrenzungen
für Kochstellen an der Kochfeldplatte angebracht.
[0009] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Kochfeld zu schaffen, bei welchem
das Überhitzen von Elektronikkomponenten des Kochfelds besser verhindert werden kann.
[0010] Diese Aufgabe wird durch ein Kochfeld gemäß dem Anspruch 1 gelöst.
[0011] Ein erfindungsgemäßes Kochfeld umfasst eine Kochfeldplatte, auf welcher zumindest
eine Kochstelle ausgebildet ist. Das Kochfeld umfasst darüber hinaus eine Bedienvorrichtung,
die Elektronikkomponenten aufweist. In einer Draufsicht auf die Kochfeldplatte betrachtet
sind diese Elektronikkomponenten neben der Kochstelle positioniert und somit nicht
flächenüberdeckend mit dieser Kochstelle angeordnet. Das Kochfeld umfasst darüber
hinaus eine Topferkennungseinrichtung, mit welcher die Position eines Zubereitungsgefäßes
auf der Kochfeldplatte erkennbar ist. Die Topferkennungseinrichtung umfasst zumindest
einen elektrisch leitenden Sensor, der als streifenartige Leiterbahn an der Kochfeldplatte
ausgebildet ist. Diese Leiterbahn ist zur positionellen Topferkennung zur elektrischen
Wechselwirkung mit einem Zubereitungsgefäß ausgebildet. Darüber hinaus ist vorgesehen,
dass diese Leiterbahn zumindest abschnittweise als Flächenbegrenzung für die Fläche
auf der Kochfeldplatte angeordnet ist, innerhalb welcher die Elektronikkomponenten
angeordnet sind. Durch eine derartige ortsspezifizierte Anbringung zumindest einer
Leiterbahn an der Kochfeldplatte kann die Elektronik wesentlich effektiver vor einer
unerwünschten Erwärmung, die sich aufgrund eines unerwünscht positionierten Zubereitungsgefäßes,
welches über die Kochstelle erhitzt ist, ergibt, geschützt werden.
[0012] Im wesentlichen Unterschied zum Stand der Technik werden hier nicht die Kochstellen
mit Leiterbahnen begrenzt, sondern es wird derjenige Flächenbereich, in dem sich zumindest
einige Elektronikkomponenten der Bedienvorrichtung befinden, begrenzt. Dies hat den
wesentlichen Vorteil, dass nicht dann, wenn ein Topf nicht exakt auf einer Kochstelle
positioniert ist, eine entsprechende Reaktion des Systems ausgelöst wird, sondern
tatsächlich erst dann, wenn ein entsprechender Topf bzw. ein Zubereitungsgefäß die
Leiterbahn, die die Elektronikkomponenten als Flächenbegrenzung zumindest bereichsweise
umgibt, überdeckt.
[0013] Da es in der Praxis üblicherweise sogar sehr häufig vorkommt, dass ein Zubereitungsgefäß
nicht exakt auf einer Kochstelle positioniert ist oder sogar gewünscht nur teilweise
auf der Kochstelle positioniert ist, kann nunmehr mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
des Kochfelds ein derartiges Szenario problemlos durchgeführt werden, ohne dass unerwünschte
Meldungen und/oder automatische Eingriffe in die Steuerung, wie beispielsweise ein
Abschalten der Elektronik und/oder eines Heizkörpers, auftreten.
[0014] Eine wesentlich problem- und zielorientiertere Lösung ist mit dem erfindungsgemäßen
Kochfeld erreicht.
[0015] Im Hinblick auf die Flächenbegrenzung der Elektronikkomponenten ist insbesondere
eine Ausführung zu verstehen, bei der diese Leiterbahn in entsprechender Konturenführung
um diese Elektronikkomponenten zumindest bereichsweise herum geführt ist. Die Flächenbegrenzung
stellt daher eine für den Fachmann in sinnvollem Maße nahe an den Elektronikkomponenten
liegende Ausgestaltung dar.
[0016] Mit den Elektronikkomponenten sind insbesondere Bedienelemente an oder in der Kochfeldplatte
umfasst.
[0017] Besonders vorteilhaft ist es, dass der Sensor und somit die Leiterbahn zumindest
an einer der Kochstelle zugewandten Seite der Fläche als Flächenbegrenzung ausgebildet
ist. Da üblicherweise eben von der Kochstelle heruntergezogene Zubereitungsgefäße
entsprechend temperiert sind, sind gerade auf dieser Seite der Fläche der die Elektronikkomponenten
begrenzenden Umrandung entsprechende Ausgestaltungen mit zumindest einem derartig
elektrisch leitenden Sensor vorteilhaft.
[0018] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Sensor als ein durchgehender Streifen als Leiterbahn
ausgebildet ist. Durch eine derartige Ausgestaltung ist ein sehr einfacher Aufbau
möglich, der keinerlei Unterbrechung aufweist, so dass die überlappende Positionierung
eines Zubereitungsgefäßes über dieser Leiterbahn an allen Stellen erkannt wird.
[0019] Bei einer weiteren Ausführung kann vorgesehen sein, dass eine Mehrzahl von separaten
elektrisch leitenden Sensoren als Leiterbahnen ausgebildet sind, die eine unterbrochene
Konturenlinie als Flächenbegrenzung bilden. Bei einer derartigen Ausgestaltung sind
somit mehrere, insbesondere separate streifenförmige Leiterbahnen vorgesehen, die
jeweils für sich betrachtet individuell ausgewertet werden können. Durch eine derartige
Ausgestaltung ist eine noch exaktere Bestimmung dahingehend möglich, wie weit eine
Überlappung eines Bodens eines Zubereitungsgefäßes mit der Fläche der Elektronikkomponenten
vorliegt. Es kann durch eine derartige Ausgestaltung somit noch eine exaktere Bestimmung
dieses Überdeckungsmaßes erfolgen, wodurch sich individuellere Entscheidungs- und
Steuerungsszenarien abhängig von dem Überlappungsmaß darstellen lassen. Insbesondere
kann in dem Zusammenhang eine exaktere Steuerung der Heizleistung des Heizkörpers
derjenigen Kochstelle, auf der das die Leiterbahn überdeckende Zubereitungsgefäß angeordnet
ist, erfolgen. Es kann somit eine feinjustiertere, gegebenenfalls ausreichende Reduzierung
der Heizleistung erfolgen, wenn der Überdeckungsgrad einen bestimmten Schwellwert
nicht überschreitet. Zusätzlich oder anstatt dazu kann ein Entscheidungskriterium
dahingehend vorliegen, ob das Zubereitungsgefäß in einem bestimmten Abstand zu einem
mehr oder weniger temperaturkritischen elektronischen Bauteil bzw. einer Elektronikkomponente
der Bedienvorrichtung liegt. Da auch hier bei den Elektronikkomponenten unterschiedliche
Temperaturempfindlichkeiten vorliegen können, kann auch hier eine individuellere und
situationsspezifischere Entscheidung über das Betriebsszenario der Elektronikkomponenten
und/oder des Heizkörpers erfolgen.
[0020] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass eine Leiterbahn an einer Unterseite und/oder an
einer Oberseite der Kochfeldplatte ausgebildet ist.
[0021] Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Leiterbahn im Inneren der Kochfeldplatte
ausgebildet ist. Bedarfsabhängig kann hier somit unterschiedlichen Vorteilen, wie
Verschleißarmut, hoher, schneller Funktionalität und exakter Messpräzision Rechnung
getragen werden.
[0022] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Kochfeld eine Steuereinrichtung aufweist, die
abhängig von dem Grad der Überdeckung der Fläche der Elektronikkomponenten durch ein
Zubereitungsgefäß eine Leistung eines Heizkörpers, der zur Beheizung des Zubereitungsgefäßes
aktiviert ist, zumindest reduziert und/oder zumindest eine Elektronikkomponente deaktiviert.
[0023] Es kann vorgesehen sein, dass die elektrische Wechselwirkung zwischen dem Sensor
und dem Zubereitungsgefäß kapazitiv oder induktiv arbeitet bzw. ausgebildet ist.
[0024] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Kochfeld eine optische und/oder akustische
Anzeigeeinheit aufweist, mit welcher der Grad der Überdeckung der Fläche der Elektronikkomponenten
durch ein Zubereitungsgefäß anzeigbar ist.
[0025] Insbesondere ist vorgesehen, dass die zumindest eine Leiterbahn beispielsweise durch
eine elektrisch leitende Feder oder dergleichen elektrisch kontaktiert ist.
[0026] Die elektromagnetische Kopplung zwischen dem Zubereitungsgefäß und einer Leiterbahn
nimmt zu, wenn nicht nur ein kleiner Abschnitt der Leiterbahn vom Boden des Zubereitungsgefäßes
abgedeckt ist, sondern in dem Zusammenhang lange Abschnitte der Leiterbahn überdeckt
sind. Aus diesem Grund kann aus dem Umfang der Signalgröße der elektromagnetischen
Wechselwirkung zwischen dem Zubereitungsgefäß und der Leiterbahn auf die überdeckte
Länge der Leiterbahn und damit auf die überdeckte Fläche der Elektronikkomponenten
geschlossen werden.
[0027] Es kann zusätzlich vorgesehen sein, dass auch die Kochstelle zumindest abschnittsweise
eine Flächenbegrenzung aufweist, die durch eine weitere elektrisch leitende Leiterbahn
gebildet ist. In dem Zusammenhang kann somit die Erfindung oder eine vorteilhafte
Ausgestaltung davon auch mit dem aus dem Stand der Technik bekannten Konzept kombiniert
werden.
[0028] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
Kochfelds; und
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Kochfeldplatte des Kochfelds gemäß Fig. 1.
[0029] In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
[0030] In Fig. 1 ist in einer perspektivischen Darstellung ein Kochfeld 1 gezeigt, welches
eine Kochfeldplatte 2 aufweist, die aus Glas oder Glaskeramik ausgebildet sein kann.
Auf der Kochfeldplatte 2 sind im Ausführungsbeispiel im Hinblick auf Größe und Anzahl
sowie im Hinblick auf Position lediglich beispielhaft Kochzonen bzw. Kochstellen 3,
4, 5, 6 ausgebildet. Die Flächen dieser Kochstellen 3 bis 6 sind durch Markierungen
3a, 4a, 5a und 6a begrenzt, so dass der Nutzer die Größe und die örtliche Lage dieser
Kochstellen 3 bis 6 erkennen kann und darauf Zubereitungsgefäße positionieren kann.
[0031] Andererseits ist unter der Kochfeldplatte 2 an den zugeordneten Positionen dieser
Kochstellen 3 bis 6 ein oder mehrere Heizkörper angeordnet, so dass das Erhitzen der
Zubereitungsgefäße auf den Kochstellen 3 bis 6 erfolgen kann.
[0032] Es kann vorgesehen sein, dass die Markierungen 3a bis 6a, die Flächenbegrenzungen
der Kochstellen 3 bis 6 darstellen, zumindest abschnittsweise als Leiterbahnen ausgebildet
sind und zur kapazitiven oder induktiven Wechselwirkung mit einem darauf positionierten
Zubereitungsgefäß ausgebildet sind.
[0033] Das Kochfeld 1 umfasst dazu eine beispielsweise unter der Kochfeldplatte 2 ausgebildete
Steuereinrichtung 7.
[0034] Das Kochfeld 1 umfasst darüber hinaus eine Bedienvorrichtung 8, die eine Mehrzahl
von Elektronikkomponenten, insbesondere auch Bedienelementen 9, aufweist, von denen
lediglich einige mit den Bezugszeichen versehen sind. Auch hier ist die Position und
Anzahl der Bedienelemente 9 lediglich beispielhaft. Von den Bedienelementen 9 kann
zumindest eines auch als berührsensitives Bedienelement ausgebildet sein.
[0035] Es ist darüber hinaus vorgesehen, dass diese Elektronikkomponenten beabstandet zu
den Kochstellen 3 bis 6 und somit nicht flächenüberdeckend mit diesen Kochstellen
3 bis 6 angeordnet sind.
[0036] Es ist vorgesehen, dass diese Elektronikkomponenten in Form der Bedienelemente 9
innerhalb einer Fläche 10 der Kochfeldplatte 2 angeordnet sind, die durch eine Flächenbegrenzung
11 begrenzt ist. Die Flächenbegrenzung 11 ist dabei so gezogen, dass sie abhängig
von der Position der Bedienelemente 9 diese alle umgibt und möglichst nahe an diesen
vorbeigeführt ist.
[0037] Die Flächenbegrenzung 11 ist zumindest abschnittsweise als elektrisch leitender Sensor
in Form einer streifenartigen Leiterbahn 12 ausgebildet. Insbesondere ist vorgesehen,
dass in dem Zusammenhang eine den Kochstellen 3 bis 6 zugewandte Seite 11 a der Flächenbegrenzung
11 zumindest abschnittsweise als Leiterbahn 12 ausgebildet ist.
[0038] Das Kochfeld 1 umfasst darüber hinaus eine Topferkennungseinrichtung 13, mit welcher
die Position eines Zubereitungsgefäßes auf der Kochfeldplatte 2 erkennbar ist. Die
Topferkennungseinrichtung 13 ist mit der Steuereinrichtung 7 elektronisch verbunden.
[0039] Die Steuereinrichtung 7 ist darüber hinaus dazu ausgebildet, dass sie abhängig von
einem Grad der Überdeckung der Fläche 10 durch zumindest ein Zubereitungsgefäß eine
Leistung eines Heizkörpers zumindest derjenigen Kochstelle 3 bis 6, auf der dieses
Zubereitungsgefäß steht, welches die Fläche 10 bereichsweise überdeckt, zumindest
reduziert und/oder zumindest eine Elektronikkomponente, insbesondere ein Bedienelement
9, deaktiviert.
[0040] Die elektrische Wechselwirkung zwischen der Leiterbahn 12 und einem Zubereitungsgefäß
kann kapazitiv oder induktiv sein.
[0041] Das Kochfeld 1 umfasst darüber hinaus auch eine Anzeigeeinheit 14, die ebenfalls
im Hinblick auf ihre Position lediglich beispielhaft dargestellt ist. Diese Anzeigeeinheit
14 kann optische und/oder akustische Signale aussenden, wobei dies abhängig vom Grad
der Überdeckung der Fläche 10 durch ein Zubereitungsgefäß erfolgt. Dadurch können
dem Nutzer situationsspezifische Informationen mitgeteilt werden und gegebenenfalls
automatisch darauf reagiert werden.
[0042] In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf eine Oberseite 2a der Kochfeldplatte 2 gezeigt.
Die Positionen der Kochstellen 3 bis 6 und der Fläche 10 ist zu erkennen, wobei hier
insbesondere die nicht überlappende Anordnung zwischen den Flächen der Kochstellen
3 bis 6 und der Fläche 10 zu erkennen ist.
[0043] Darüber hinaus ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem elektrisch leitende
Sensoren in einer Mehrzahl ausgebildet sind, die jeweils als separate streifenartige
Leiterbahnen 12 zur Flächenbegrenzung angeordnet sind. Zur besseren Verdeutlichung
und Erkennbarkeit sind diese Streifenabschnitte der Leiterbahnen 12 etwas beabstandet
zur Flächenbegrenzung 11 gezeichnet. Durch eine derartige Mehrzahl von Leiterbahnen
12, die jeweils auch separat betrieben und ausgewertet werden können, kann der Grad
der Überdeckung der Fläche 10 durch ein Zubereitungsgefäß noch exakter bestimmt werden.
Darüber hinaus ist hier vorgesehen, dass die Flächenbegrenzung 11 nicht vollständig
umlaufend durch die Leiterbahnen 12 gebildet ist, sondern nur der den Kochstellen
3 bis 6 zugewandte Teil und somit die Seite 11a als entsprechende Kontur mit diesen
Leiterbahnen 12 strichliert gebildet ist. Es kann natürlich auch hier vorgesehen sein,
dass die vollständig umlaufende Flächenbegrenzung 11 durch diese Mehrzahl der Leiterbahnen
12 gebildet ist.
[0044] Es ist nochmals darauf hingewiesen, dass die Form der Fläche 10 in Fig. 1 und Fig.
2 nur beispielhaft ist und auch jede beliebige andere Flächenform vorgesehen sein
kann, wobei dies insbesondere von der Anzahl und Position der Elektronikkomponenten,
insbesondere der Bedienelemente 9, abhängig ist.
Bezugszeichenliste
[0045]
- 1
- Kochfeld
- 2
- Kochfeldplatte
- 2a
- Oberseite
- 3
- Kochstelle
- 3a
- Markierung
- 4
- Kochstelle
- 4a
- Markierung
- 5
- Kochstelle
- 5a
- Markierung
- 6
- Kochstelle
- 6a
- Markierung
- 7
- Steuereinrichtung
- 8
- Bedienvorrichtung
- 9
- Bedienelemente
- 10
- Fläche
- 11
- Flächenbegrenzung
- 11a
- Seite
- 12
- Leiterbahn
- 13
- Topferkennungseinrichtung
- 14
- Anzeigeeinheit
1. Kochfeld (1) mit einer Kochfeldplatte (2), auf welcher zumindest eine Kochstelle (3
bis 6) ausgebildet ist, und einer Bedienvorrichtung (8), die Elektronikkomponenten
(9) umfasst, die in einer Draufsicht auf die Kochfeldplatte (2) neben der Kochstelle
(3 bis 6) positioniert sind, und einer Topferkennungseinrichtung (13), mit welcher
die Position eines Zubereitungsgefäßes auf der Kochfeldplatte (2) erkennbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Topferkennungseinrichtung (13) zumindest einen elektrisch leitenden Sensor aufweist,
der als Leiterbahn (12) an der Kochfeldplatte (2) und zur positionellen Topferkennung
zur elektrischen Wechselwirkung mit einem Zubereitungsgefäß ausgebildet ist, und zumindest
abschnittweise als Flächenbegrenzung (11) für eine Fläche (10) auf der Kochfeldplatte
(2) angeordnet ist, innerhalb welcher die Elektronikkomponenten (9) angeordnet sind.
2. Kochfeld (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor zumindest an einer der Kochstelle (3 bis 6) zugewandten Seite (11a) der
Fläche (10) als Flächenbegrenzung (11) ausgebildet ist.
3. Kochfeld (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor als ein durchgehender Streifen als Leiterbahn (12) ausgebildet ist.
4. Kochfeld (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von separaten Sensoren als Leiterbahnen (12) ausgebildet sind, die
eine unterbrochene Konturenlinie als Flächenbegrenzung (11) bilden.
5. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leiterbahn (12) an einer Unterseite und/oder an einer Oberseite (2a) der Kochfeldplatte
(2) ausgebildet ist.
6. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leiterbahn (12) im Inneren der Kochfeldplatte (2) ausgebildet ist.
7. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (7) ausgebildet ist, die abhängig von dem Grad der Überdeckung
der Fläche (10) der Elektronikkomponenten (9) durch ein Zubereitungsgefäß eine Leistung
eines Heizkörpers, der zur Beheizung des Zubereitungsgefäßes aktiviert ist, zumindest
reduziert und/oder zumindest eine Elektronikkomponente (9) deaktiviert.
8. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Wechselwirkung zwischen dem Sensor und dem Zubereitungsgefäß kapazitiv
oder induktiv arbeitet.
9. Kochfeld (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine optische und/oder akustische Anzeigeeinheit (14) ausgebildet ist, mit welcher
der Grad der Überdeckung der Fläche (10) der Elektronikkomponenten (9) durch ein Zubereitungsgefäß
anzeigbar ist.
1. Hob (1) with a hotplate (2) on which at least one cooking zone (3 to 6) is embodied,
and an operating device (8) which comprises electronic components (9) which are positioned
in a plan view on the hotplate (2) next to the cooking zone (3 to 6), and a pan detection
device (13) with which the position of a cooking vessel on the hotplate (2) can be
detected, characterised in that the pan detection device (13) has at least one electrically conducting sensor which
is embodied as a conductor path (12) on the hotplate (2) and for the positional pan
detection for electric interaction with a cooking vessel, and is arranged at least
in sections on the hotplate (2) as a surface boundary (11) for a surface (10), within
which the electronic components (9) are arranged.
2. Hob (1) according to claim 1, characterised in that the sensor is embodied on at least one side (11a) of the surface (10) facing the
cooking zone (3 to 6) as a surface boundary (11).
3. Hob (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the sensor is embodied as a conductor path (12) in the form of a continuous strip.
4. Hob (1) according to claim 1 or 2, characterised in that a plurality of separate sensors are embodied as conductor paths (12) which form a
surface boundary (11) in the form of a broken contour line.
5. Hob (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a conductor path (12) is embodied on a bottom side and/or on a top side (2a) of the
hotplate (2).
6. Hob (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a conductor path (12) is embodied in the interior of the hotplate (2).
7. Hob (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a control device (7) is embodied which, as a function of the degree of coverage of
the surface (10) of the electronic components (9) by a cooking vessel, at least reduces
a power of a heating element activated for heating the cooking vessel and/or deactivates
at least one electronic component (9).
8. Hob (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the electric interaction between the sensor and the cooking vessel operates capacitively
or inductively.
9. Hob (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a visual and/or acoustic display unit (14) is embodied, with which the degree of
coverage of the surface (10) of the electronic components (9) by a cooking vessel
can be displayed.
1. Table de cuisson (1) comprenant une plaque de cuisson (2) sur laquelle est réalisé
au moins un emplacement de cuisson (3 à 6), et comprenant un dispositif de commande
(8) qui comprend des composants électroniques (9) qui, en vue de dessus sur la plaque
de cuisson (2), sont positionnés à côté de l'emplacement de cuisson (3 à 6), et comprenant
un dispositif d'identification de récipient (13) au moyen duquel la position d'un
récipient de préparation sur la plaque de cuisson (2) est identifiable, caractérisée en ce que le dispositif d'identification de récipient (13) présente au moins un capteur électro-conducteur
qui est réalisé comme circuit conducteur (12) sur la plaque de cuisson (2) et est
destiné à identifier la position du récipient pour l'interaction électrique avec un
récipient de préparation, et qui est disposé au moins par sections comme délimitation
de surface (11) pour une surface (10) sur la plaque de cuisson (2), à l'intérieur
de laquelle sont disposés les composants électroniques (9).
2. Table de cuisson (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que le capteur est réalisé comme délimitation de surface (11) au moins sur un côté (11a)
de la surface (10), tourné vers l'emplacement de cuisson (3 à 6).
3. Table de cuisson (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le capteur est réalisé en tant que circuit conducteur (12) telle une bande continue.
4. Table de cuisson (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une pluralité de capteurs à part sont réalisés comme circuits conducteurs (12) qui
forment une ligne de contour interrompue en tant que délimitation de surface (11).
5. Table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un circuit conducteur (12) est réalisé sur un côté inférieur et/ou sur un côté supérieur
(2a) de la plaque de cuisson (2).
6. Table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un circuit conducteur (12) est réalisé à l'intérieur de la plaque de cuisson (2).
7. Table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif de commande (7) est réalisé, lequel, en fonction du degré du recouvrement
de la surface (10) des composants électroniques (9) par un récipient de préparation,
au moins réduit une puissance d'un élément chauffant, qui est activé pour échauffer
le récipient de préparation, et/ou au moins désactive un composant électronique (9).
8. Table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'interaction électrique entre le capteur et le récipient de préparation travaille
capacitivement ou inductivement.
9. Table de cuisson (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une unité d'affichage visuelle et/ou acoustique (14) est réalisée, au moyen de laquelle
le degré du recouvrement de la surface (10) des composants électroniques (9) par un
récipient de préparation est affichable.