[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Härtung einer auf einem Substrat angeordneten
Maserdruckbeschichtung und/oder eines UV-Decklackes, welche mindestens einen Fotoinitiator
aufweisen, wobei das mit der Maserdruckbeschichtung und/oder dem UV-Decklack beschichtete
Substrat mit der Strahlung einer UV-Lichtquelle, insbesondere mit Wellenlängen zwischen
300 nm und 420 nm, bestrahlt wird, wobei die UV-Lichtquelle mindestens eine Wellenlänge
im Bereich des Absorptionsspektrums des Fotoinitiators aufweist.
[0002] Die Technik des sogenannten Maserdruckes gestattet es, beispielsweise Platten, Leisten
oder Profilen und dgl. eine Oberflächenstruktur zu verleihen, die beispielsweise der
Oberfläche von natürlichem Holz oder auch Natursteinen nachgebildet ist. Dabei werden
die Substrate mittels indirektem Tiefdruck (Offset-Verfahren) mit einem Dekor bedruckt,
welches aus Lack oder Tinte besteht und bei Bestrahlung mit UV-Licht aushärtet. Zur
Veredelung können anschließend noch farblose UV-Matt- oder UV-Glanzlacke als Oberflächenbeschichtung
aufgetragen werden. Dadurch können beispielsweise PVC-Platten hergestellt werden,
die als Wandverkleidungen oder auch Fußleisten genutzt werden können. Im Stand der
Technik kommen zur Aushärtung der Lack- oder Tintenzusammensetzung bisher herkömmliche
UV-Lampen zum Einsatz. Diese herkömmlichen UV-Lampen emittieren Strahlung mit Wellenlängen
zwischen ca. 320 µm bis 420 µm. Die für die Maserdruckbeschichtung verwendeten Lacke
und/oder Tinten weisen dazu korrespondierend eine Mehrzahl von Fotoinitiatoren auf,
wobei ein jeder Fotoinitiator Licht einer bestimmten Wellenlänge bzw. eines bestimmten
Wellenlängenspektrums absorbiert. In Kombination der eingesetzten Fotoinitiatoren
kann somit das Wellenlängenspektrum einer herkömmlichen UV-Lampe abgedeckt werden,
so dass sichergestellt ist, dass unabhängig von den vom Verwender eingesetzten UV-Lampen
eine vollständige Aushärtung der eingesetzten Beschichtung erzielt werden kann.
[0003] Die vorgenannten UV-Lampen emittieren jedoch ebenso Wärmestrahlung, welche das beschichtete
Substrat erwärmen und somit schädigen können. Dadurch ist in der Praxis die Anzahl
der zum Einsatz kommenden UV-Lampen beschränkt, was wiederum die Geschwindigkeit der
Produktion reduziert. Darüber hinaus sind die im Stand der Technik verwendeten UV-Lampen
zumeist dotierte oder undotierte Quecksilber-Hochdruckstrahler, welche eine gewisse
Vorlauf- und auch eine gewisse Nachlaufzeit benötigen, was ebenfalls die für die Produktion
erforderliche Zeit erhöht. Darüber hinaus weisen diese eine relativ kurze Lebensdauer
sowie einen Leistungsverlust im Laufe derselben auf.
[0004] Daneben existieren im Stand der Technik Verfahren zur Aushärtung von Fotoinitiatoren
aufweisenden Beschichtungen, welche beispielsweise zur Beschichtung von thermosensitivem
Papier oder auch als Verbindungsmaterialien in der Zahntechnik, Chirurgie usw. eingesetzt
werden.
[0005] Diesbezüglich beschreibt beispielsweise die Druckschrift
US 2005/0062830 eine Vorrichtung mit LED-Arrays, die in Breitenrichtung in Übereinstimmung mit der
Breite von wärmeempfindlichem Aufzeichnungspapier ausgebildet ist. Dabei sind die
einzelnen LEDs innerhalb des Arrays so angeordnet und ausgerichtet, dass das von ihnen
emittierte Licht gleichmäßig in Breitenrichtung des Aufzeichnungspapiers verteilt
wird und somit Ungleichmäßigkeiten vermieden werden. Dabei ist die Größe des LED-Arrays
genau an die Breite des Aufzeichnungspapiers angepasst. Ein in Verbindung mit den
LEDs verwendeter Reflektor sorgt zudem für eine gerichtete Bestrahlung des Aufzeichnungspapiers.
[0006] Die Druckschriften
EP 2 390 102 und
WO 2007/096824 betreffen ebenso Anordnungen von UV-LEDs, welche zum Aushärten von mit Fotoinitiatoren
versehenen Beschichtungen genutzt werden. Diese Anordnungen fokussieren das Licht
der UV-LEDs gezielt mit Hilfe von Reflektoren und Linsen auf eine bestimmte Stelle
des beschichteten Substrats.
[0007] Es ist ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
ein Verfahren zur Härtung einer auf einem Substrat angeordneten
[0008] Maserdruckbeschichtung zu schaffen, welches die vorgenannten Probleme in Bezug auf
die hohe Störanfälligkeit und geringe Lebensdauer herkömmlicher UV-Lampen vermeidet,
und zudem eine leichte und kostengünstige Variation der Beleuchtungsstärke während
des Härtungsprozesses ermöglicht und insbesondere die Beleuchtung unkompliziert an
unterschiedlich große Substrate anpasst.
[0009] Zur Lösung der vorgenannten Aufgabe sieht die Erfindung vor, dass zur Bestrahlung
der Maserdruckbeschichtung als UV-Lichtquelle ein Array von UV-LEDs eingesetzt wird.
[0010] Die Verwendung von UV-LEDs zur Härtung der Maserdruckbeschichtung weist den Vorteil
auf, dass diese monochromatische Strahlung emittieren, so dass die Emission von Wärmestrahlung
verhindert wird. Somit können beliebig viele UV-LEDs eingesetzt werden, ohne dass
dadurch die Wärmestrahlung erhöht wird. Eine Schädigung des Substrats wird zuverlässig
verhindert. LEDs besitzen zudem den Vorteil, dass sie keine Vorlauf- und/oder Nachlaufzeiten
benötigen, so dass insgesamt eine schnellere Härtung der Beschichtung möglich ist.
Auch weisen LEDs eine etwa zehnmal höhere Lebensdauer auf als herkömmliche gasbetriebene
UV-Lampen, so dass Wartungsarbeiten minimiert werden können. Ein Leistungsverlust
während der Lebensdauer der UV-LEDs tritt ebenfalls nicht auf. Auch beeinträchtigt
der Ausfall lediglich einzelner LEDs innerhalb des LED-Arrays nicht die homogene und
vollständige Härtung der Beschichtung. Weitere Vorteile der UV-LEDs gegenüber herkömmlichen
UV-Lampen sind, dass diese bei gleicher Leistung einen geringeren Energieverbrauch
aufweisen. Zudem enthalten UV-LEDs kein giftiges Quecksilber und es entsteht kein
giftiges Ozon-Gas, da die Wellenlänge der UV-LEDs stets größer als 280 nm ist. Zurzeit
existieren auf dem Markt Halbleiter-LEDs im monochromatischen Wellenlängenbereich
von 365 nm, 375 nm, 385 nm, 395 nm und 405 nm. Jedoch werden in Zukunft auch Wellenlängen
im Bereich von 280 nm bis 360 nm verfügbar sein.
[0011] Da die UV-LEDs grundsätzlich monochromatisches Licht abgeben, kann der Fotoinitiator
der Maserdruckbeschichtung auf den jeweils zum Einsatz kommenden LED-Typ abgestimmt
werden. Somit kann insgesamt die Zusammensetzung der Maserdruckbeschichtung vereinfacht
werden, so dass eine Kostenreduzierung dadurch erreicht wird, dass nicht für sämtliche
Lichtwellenlängen entsprechende Fotoinitiatoren vorzusehen sind. Sofern jedoch für
die Härtung der Maserdruckbeschichtung auch unterschiedliche UV-LED-Typen zum Einsatz
kommen sollen, die mehr als eine UV-Wellenlänge abstrahlen, kann die auf das Substrat
aufgebrachte Maserdruckbeschichtung eine Mehrzahl von Fotoinitiatoren aufweisen, so
dass im Wesentlichen für jede emittierte Wellenlänge ein Fotoinitiator mit dazu korrespondierendem
Absorptionsmaximum vorgesehen ist. Es empiehlt sich beispielsweise, UV-LEDs mit Wellenlängen
von 365 nm, 395 nm und 405 nm zu kombinieren.
[0012] Schließlich lässt sich mit einem Array aus einer Vielzahl von UV-LEDs im Gegensatz
zu den herkömmlichen UV-Lampen eine präzisere Strahlungsdichte auf der Oberfläche
des Substrates und damit auch der Maserdruckbeschichtung erreichen, so dass insgesamt
eine homogene Aushärtung der Beschichtung erreicht wird.
[0013] Es ist weiterhin vorgesehen, dass in Abhängigkeit der Größe des Substrats die im
Randbereich des UV-LED-Arrays über das Substrat hinausweisenden UV-LEDs oder UV-LED-Packungen
abgeschaltet werden. Dabei lässt sich ganz gezielt insbesondere die Breite des LED-Arrays
an die Breite des mit der Maserdruckbeschichtung beschichteten Substrats anpassen.
So kann beispielsweise ein UV-LED-Array vorbestimmter Breite vorgesehen sein, das
über eine Vielzahl von in Reihe hintereinander und nebeneinander angeordneten UV-LEDs
verfügt. Je nach der Breite des zu bestrahlenden Substrats werden entsprechend viele
LED-Spalten aktiviert. Nicht benötigte LED-Spalten bleiben dagegen ausgeschaltet.
Dadurch können in Abhängigkeit des jeweiligen Substrats die tatsächlich für einen
Aushärtungsvorgang benötigten LEDs aktiviert bzw. deaktiviert werden. Dadurch ergibt
sich nicht zuletzt ein geringerer Energiebedarf.
[0014] Es ist weiterhin vorgesehen, dass die Austrittsöffnungen der UV-LEDs im Wesentlichen
senkrecht zur Oberfläche des Substrats ausgerichtet werden, so dass die emittierte
Strahlung auf direktem Strahlwege auf das Substrat trifft. Gemäß dieser Anordnung
wird es möglich, die Maserdruckbeschichtung direkt und homogen mit UV-Licht zu bestrahlen,
so dass die auf dem Substrat aufgebrachte Beschichtung gleichmäßig ausgehärtet werden
kann. Da die Erfindung somit zudem ohne Reflektoren und/oder Linsen zur Ausrichtung
und Fokussierung der Strahlung auskommt, können die einzelnen UV-LEDs näher an die
zu bestrahlende Maserdruckbeschichtung herangeführt werden. Im Gegensatz zu dem zuvor
genannten Stand der Technik unter Verwendung von UV-LED-Arrays werden gemäß der hier
gezeigten Erfindung keine Reflektoren eingesetzt, die das von den UV-LEDs emittierte
Licht über eine Reflektionsfläche, beispielsweise ein Gehäuse, auf das Substrat leiten.
Somit entfällt gemäß der Erfindung die im Stand der Technik von Zeit zu Zeit notwendige
Reinigung der Reflektoren oder auch deren Nachjustage, da diese sich im Laufe der
Zeit dejustieren können. Nicht zuletzt wird mit der Erfindung ebenfalls eine gleichmäßigere
Bestrahlung des Substrates ermöglicht, welche bei der Verwendung von Reflektoren gar
nicht stattfinden kann.
[0015] Es ist weiterhin vorgesehen, dass die UV-LEDs in einem Abstand von wenigen Millimetern
zu der Oberfläche des Substrats angeordnet werden. Hierdurch lässt sich insgesamt
der benötigte Bauraum reduzieren, so dass auch eine Vielzahl von UV-LEDs oder sogar
UV-LED-Arrays platzsparend nebeneinander angeordnet werden kann.
[0016] Neben dem zuvor dargestellten erfindungsgemäßen Verfahren zur Härtung einer auf einem
Substrat angeordneten Maserdruckbeschichtung wird mit der Erfindung ebenso ausdrücklich
speziell die Verwendung eines UV-LED-Arrays für die Härtung einer auf einem Substrat
angeordneten Maserdruckbeschichtung unter Schutz gestellt, wobei die Maserdruckbeschichtung
mindestens einen Fotoinitiator aufweist, und wobei das UV-LED-Array eine Vielzahl
von UV-LEDs oder UV-LED-Packungen aufweist, deren emittierte Strahlung mindestens
eine Wellenlänge im Bereich des Absorptionsspektrums des Fotoinitiators aufweist.
[0017] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Dieses Ausführungsbeispiel betrifft die Beschichtung eines Substrates mit einer Maserdruckbeschichtung,
welche die Optik einer Holzmaserung oder auch einer Natursteinmaserung aufweisen soll.
Es zeigen:
- Fig. 1
- ein UV-LED-Arrray in einer Ansicht von unten;
- Fig. 2
- ein von einem UV-LED-Array bestrahltes Substrat in Seitenansicht.
[0018] Zuerst wird das Substrat 3 mit der Maserdruckbeschichtung 4, welche einen Lack oder
auch eine Tinte aufweisen kann, beschichtet. Diese Beschichtung 4 weist eine oder
auch mehrere Fotoinitiatoren gleichzeitig auf, welche mit Lichtstrahlung je einer
(oder auch mehrerer) bestimmten Wellenlänge aktiviert werden können, um zur Aushärtung
der Beschichtung 4 zu führen.
[0019] Für die Härtung der Maserdruckbeschichtung 4 nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
wird das Substrat 3 mit der Strahlung eines UV-LED-Arrays 1 bestrahlt. Das UV-LED-Array
1 weist dabei rasterförmig angeordnete UV-LEDs 2 auf, welche in Spalten und Zeilen
ausgerichtet sind. Je nach der Breite des beschichteten Substrats 3 werden im Randbereich
des UV-LED-Arrays 1 über das Substrat 3 hinausweisende UV-LEDs 2 abgeschaltet, so
dass nur diejenigen UV-LEDs 2 angeschaltet sind, welche sich direkt über der Oberfläche
des Substrats 3 befinden. Für den Härtungsvorgang wird nun das Substrat 3 bzw. die
darauf angeordnete Maserdruckbeschichtung 4 mit der von den UV-LEDs 2 emittierten
UV-Strahlung bestrahlt. Die UV-LEDs 2 emittieren dabei Strahlung je einer (oder auch
mehrerer) Wellenlängen. Der zu der jeweiligen Strahlungswellenlänge korrespondierende
Fotoinitiator absorbiert den jeweiligen Strahlungsanteil und initiiert dabei die Aushärtung
der Beschichtung 4. Durch die Anordnung der UV-LEDs 2 in der Art, dass deren Austrittsöffnungen
in Richtung des Substrats 3 weisen, wird das Substrat 3 verlustfrei und direkt bestrahlt,
so dass sich eine besonders schnelle und homogene Härtung der Maserdruckbeschichtung
4 ergibt. Während des Härtungsvorgangs kann das Substrat 3 vorteilhaft auch kontinuierlich
über bzw. unter dem UV-LED-Array 1 - wie auf einem Fließband - hindurchgezogen werden.
Das ausgehärtete Produkt ist anschließend einsatzbereit.
[0020] Insgesamt wird somit durch die Erfindung eine besonders platzsparende und kostengünstige
Lösung zur Härtung einer auf einem Substrat 3 aufgebrachten Maserdruckbeschichtung
4 geschaffen. Dabei wird das beschichtete Substrat 3 direkt, d.h. ohne den Umweg über
Reflektoren oder Linsen, mit der Strahlung der UV-LEDs 2 bestrahlt. Dadurch entfallen
im Stand der Technik vorhandene Probleme durch Verschmutzungen der Reflektoren, Dejustagen
der Reflektoren oder ein erhöhtes Baumaß der gesamten Vorrichtung.
Bezugszeichenliste
[0021]
- 1
- UV-Lichtquelle
- 2
- UV-LEDs
- 3
- Substrat
- 4
- Maserdruckbeschichtung
1. Verfahren zur Härtung einer auf einem Substrat (3) angeordneten Maserdruckbeschichtung
(4) und/oder eines UV-Decklackes, welche mindestens einen Fotoinitiator aufweisen,
wobei das mit der Maserdruckbeschichtung (4) und/oder dem UV-Decklack beschichtete
Substrat (3) mit der Strahlung einer UV-Lichtquelle (1), insbesondere mit Wellenlängen
zwischen 300 nm und 420 nm, bestrahlt wird, wobei die UV-Lichtquelle (1) mindestens
eine Wellenlänge im Bereich des Absorptionsspektrums des Fotoinitiators aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestrahlung der Maserdruckbeschichtung (4) und/oder des UV-Decklackes als UV-Lichtquelle
(1) ein Array von UV-LEDs (2) eingesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Array aus UV-LEDs, die nur eine definierte Wellenlänge emittieren, verwendet
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der Größe des Substrats (3) die im Randbereich des UV-LED-Arrays
(1) über das Substrat (3) hinausweisenden UV-LEDs (2) abgeschaltet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen der UV-LEDs (2) im Wesentlichen senkrecht zur Oberfläche des
Substrats (3) ausgerichtet werden, so dass die emittierte Strahlung auf direktem Strahlwege
auf das Substrat (3) trifft.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-LEDs (2) in einem Abstand von wenigen Millimetern zu der Oberfläche des Substrats
(3) angeordnet werden.
6. Verwendung eines UV-LED-Arrays (1) für die Härtung einer auf einem Substrat (3) angeordneten
Maserdruckbeschichtung (4), wobei die Maserdruckbeschichtung (4) mindestens einen
Fotoinitiator aufweist, und wobei das UV-LED-Array (1) eine Vielzahl von UV-LEDs (2)
aufweist, deren emittierte Strahlung mindestens eine Wellenlänge im Bereich des Absorptionsspektrums
des Fotoinitiators aufweist.
7. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit der Größe des Substrats (3) die im Randbereich des UV-LED-Arrays
(1) über das Substrat (3) hinausweisenden UV-LEDs (2) abschaltbar sind.
8. Verwendung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen der UV-LEDs (2) im Wesentlichen senkrecht zur Oberfläche des
Substrats (3) ausgerichtet sind, so dass die emittierte Strahlung auf direktem Strahlwege
auf das Substrat (3) trifft.
9. Verwendung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die UV-LEDs (2) in einem Abstand von wenigen Millimetern zu der Oberfläche des Substrats
3)angeordnet sind.