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<ep-patent-document id="EP13000724A1" file="EP13000724NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2765251" kind="A1" date-publ="20140813" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.41 (21 Oct 2013) -  1100000/0</B007EP><B053EP>Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.</B053EP></eptags></B000><B100><B110>2765251</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20140813</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>13000724.8</B210><B220><date>20130212</date></B220><B240><B241><date>20140218</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20140813</date><bnum>201433</bnum></B405><B430><date>20140813</date><bnum>201433</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E04B   1/76        20060101AFI20131203BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Wärmedämmverbund, insbesondere plattenförmiger Wärmedämmverbund, und Wärmedämmverbundareal, insbesondere Wärmedämmplattenareal, umfassend Wärmedämmverbünde bzw. Wärmedämmplatten, sowie Verfahren zur Herstellung von Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmplatten, und Verwendung von Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmplatten, für die Wärmedämmung von Gebäuden</B542><B541>en</B541><B542>Thermal insulation composite, in particular plate-shaped thermal insulation composite, and thermal insulation composite area in particular thermal insulation panel area, comprising composite thermal insulation or thermal insulation panels, and process for the preparation of thermal insulation composites, in particular thermal insulation panels, and use of thermal insulation composites, in particular thermal insulation panels, for the thermal insulation of buildings</B542><B541>fr</B541><B542>Composite d'isolation thermique, en particulier composite d'isolation thermique en forme de plaque, et zones de composite d'isolation thermique, en particulier zones de plaque d'isolation thermique, comprenant des composites d'isolation thermique ou des plaques d'isolation thermique, ainsi que le procédé de fabrication de composites d'isolation thermique, notamment plaques d'isolation thermique, et utilisation de composites d'isolation thermique, en particulier plaques d'isolation thermique, pour l'isolation thermique de bâtiments</B542></B540><B590><B598>1</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>DAW SE</snm><iid>101396720</iid><irf>D50058EP</irf><adr><str>Rossdörfer Strasse 50</str><city>64372 Ober-Ramstadt</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Lohmann, Thomas</snm><adr><str>Daimlerstraße 28</str><city>68526 Ladenburg</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Bethmann, Björn</snm><adr><str>Auf der Schmelz 16</str><city>64380 Roßdorf</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Metten, Karl-Heinz</snm><iid>100048923</iid><adr><str>Boehmert &amp; Boehmert 
Pettenkoferstrasse 20-22</str><city>80336 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>ME</ctry></B845EP></B844EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmedämmverbund, insbesondere plattenförmiger Wärmedämmverbund, mit einer ersten Seite und einer gegenüberliegenden zweiten Seite, umfassend mindestens zwei, insbesondere quaderförmige oder würfelförmige, Dämmmaterialeinheiten mit jeweils einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung und mit einem Kantenverlauf bzw. -fläche zumindest abschnittsweise entlang der Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Dämmmaterialeinheiten entlang dieser aneinander anliegender Kantenverläufe mit mindestens einer, insbesondere mittels Streichen, Rollen, Rakeln, Gießen und/oder Sprühen aufgetragenen, bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung verklebt sind, wobei die aus dieser Zusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist und sich zumindest abschnittsweise von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckt.</p>
<p id="pa02" num="0002">Ferner betrifft die Erfindung Wärmedämmverbundareale enthaltend die erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde. Außerdem betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Wärmedämmverbünden sowie die Verwendung von Wärmedämmverbünden und Wärmedämmarealen zur Wärmedämmung von Gebäuden, insbesondere von Außenwänden, besonders bevorzugt an der Innenseite dieser Außenwände.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="78" he="66" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wärmedämmverbund, insbesondere einen plattenförmigen Wärmedämmverbund. Ferner betrifft die Erfindung ein Wärmedämmverbundareal, insbesondere Wärmedämmplattenareal, umfassend Wärmedämmverbünde bzw. Wärmedämmplatten, sowie Verfahren zur Herstellung von Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmplatten. Außerdem betrifft die Erfindung die Verwendung von Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmplatten, für die Wärmedämmung von Gebäuden.</p>
<p id="p0002" num="0002">In verstärktem Umfang werden Gebäude nachträglich mit einer Wärmedämmung ausgestattet. Auch bei Neubauten wird der Wärmedämmung zwecks Energieeinsparung besonderes Augenmerk geschenkt. Die Fassadendämmung, d.h. die an der Außenseite der Gebäudeaußenwand angebrachte Wärmeisolierung ist bereits seit Jahrzehnten etabliert. Vorgaben des Denkmal- und Ensembleschutzes sowie anderweitige Verordnungen oder Wünsche des Bauherrn lassen jedoch eine Fassadendämmung häufig nicht zu. In diesen Fällen gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, auf die Innendämmung von Gebäuden, d.h. auf die Anbringung der Wärmedämmung an der Innenseite der Gebäudeaußenwand zu wechseln.</p>
<p id="p0003" num="0003">Bei der Ausführung der Innendämmung ist aus unterschiedlichsten Gründen wichtig, auf eine fachgerechte Ausführung zu achten. Grundsätzlich stehen für die Innendämmung verschiedene Systeme zur Verfügung, beispielsweise solche mit und ohne Dampfbremsen bzw. -sperren, kapillarleitende Dämmstoffe sowie Verbundplatten mit integriertem Dämmstoff. Dampfdichte Innendämmungen haben den Nachteil, dass sie schon bei kleinen Reparaturen oder Installationen leicht beschädigt werden können und ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen. Des Weiteren ist zu beachten, dass der Feuchtehaushalt einer Gebäudeaußenwand, insbesondere Schlagregenwand<!-- EPO <DP n="2"> --> durch eine Innendämmung merklich zum Nachteil beeinflusst werden kann. Denn eine Gebäudefassade nimmt im Laufe eines Jahres Wasser auf, was solange keine Schäden verursacht, wie das feuchte Mauerwerk im Sommer nach innen abtrocknen kann. Nach Anbringen einer dampfdichten Innendämmung ist dies nicht mehr möglich. Es kommt zur Ansammlung von Feuchtigkeit hinter dem Dämmmaterial, und das Mauerwerk wird kontinuierlich nasser. Hiermit steigen die Gefahr der Schimmelbildung und auch das Frostschadenrisiko. Bauschäden sind dann nicht mehr auszuschließen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Kapillaraktive bzw. -leitfähige Innendämmungen verwenden keine Dampfsperre. Die vorangehend geschilderten Nachteile treten bei einer solchen Innendämmung regelmäßig nicht oder nur abgeschwächt auf, je nach Güte der Innendämmung.</p>
<p id="p0005" num="0005">Zur kapillaraktiven Innendämmung werden z.B. homogene offenporige mineralische Platten eingesetzt. Hierzu gehören Calciumsilikatplatten wie das kommerziell erhältliche Produkt Calsitherm, mineralische Dämmstoffe, die als Füllstoff Perlite enthalten, z.B. das Produkt Tectem, und der Porenbeton Multipor. In diesem Zusammenhang sei auch auf die <patcit id="pcit0001" dnum="DE19723426C1"><text>DE 197 23 426 C1</text></patcit> und die <patcit id="pcit0002" dnum="DE102010005361A1"><text>DE 10 2010 005 361 A1</text></patcit> verwiesen. Die wesentliche Gemeinsamkeit dieser Dämmplatten ist, dass das homogene Material gleichzeitig die beiden Funktionen Wärmedämmung und kapillare Leitfähigkeit erfüllen muss, es stellt somit zwangsläufig nur einen Kompromiss dar. Diese Platten haben im Allgemeinen eine Rohdichte von ca. 120 bis 300 kg/m<sup>3</sup> bei einer Wärmeleitfähigkeit (trocken) von ca. 0,045 bis 0,065 W/mK.</p>
<p id="p0006" num="0006">Des Weiteren werden zur kapillaraktiven Innendämmung Platten aus geblähtem Kork, wie in der <patcit id="pcit0003" dnum="DE102007025303A1"><text>DE 10 2007 025303 A1</text></patcit> beschrieben, eingesetzt, deren durch die ganze Platte hindurchgehende Hohlräume unter Vakuum mit modifiziertem Lehm verfüllt worden sind. Während das erste Material für die Wärmedämmung verantwortlich ist (Kork), dient das weitere Material (Lehm) für die Kapillarleitfähigkeit. Die Rohdichte der gefüllten Korkplatte beträgt 120 bis 150 kg/m<sup>3</sup> bei einer Wärmeleitfähigkeit (trocken) zwischen 0,04 bis 0,06 W/mK.</p>
<p id="p0007" num="0007">In der <patcit id="pcit0004" dnum="EP2447431A2"><text>EP 2 447 431 A2</text></patcit> dient eine Platte aus expandiertem Polystyrol, deren einzelne vorgeschäumte Kugeln noch weitgehend rund sind und nur wenig von der sonst üblichen Polyederform in Polystyrolplatten angenommen haben, als für die Wärmedämmung zuständige Komponente. Diese Platte ist mit durchgehenden und teilweise verbundenen Hohlräumen durchzogen, die, ähnlich wie in <patcit id="pcit0005" dnum="DE102007025303A1"><text>DE 10 2007 025 303 A1</text></patcit>, unter Vakuum mit einer Zusammensetzung auf Kalk/Zementbasis als kapillarleitfähigem Material verfüllt worden sind. Wesentliches Merkmal der vorangehend beschriebenen Ausgestaltung von Dämmplatten ist, dass im<!-- EPO <DP n="3"> --> Grunde genommen zwei einzelne anisotrope Gerüste, eines zuständig für die Wärmedämmung und eines für die kapillare Leitfähigkeit, ineinandergestellt sind. Demzufolge gibt es weder für die Wärme- noch für die Kapillarleitung eine Vorzugsrichtung.</p>
<p id="p0008" num="0008">Gemäß einer weiteren Ausgestaltung können Dämmplatten, wie der <patcit id="pcit0006" dnum="EP86681B1"><text>EP 86 681 B 1</text></patcit> zu entnehmen ist, auch über schachbrettartig angeordnete Dämmplattenabschnitte verfügen, die über kapillaraktive quaderförmige Stege verbunden sind. Dämmplatten mit quaderförmigen kapillarleitfähigen Stegen finden sich auch in der <patcit id="pcit0007" dnum="DE102010044791A1"><text>DE 10 2010 044 791 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0008" dnum="DE102010044789A1"><text>DE 10 2010 044 789 A1</text></patcit> offenbart. Die Stege sind aus Calciumsilikat hergestellt, bei den Dämmplatten handelt es sich um Vakuumisolationspaneele und alukaschierten Polyurethanhartschaum.</p>
<p id="p0009" num="0009">In der <patcit id="pcit0009" dnum="WO9210624A"><text>WO 92/10624</text></patcit> wird eine Dämmplatte mit durchgehenden Bohrungen versehen, die nach dem Anbringen an die Wand mit kapillarleitfähigem Material zu befüllen sind. Dämmplatten mit mit kapillaraktivem Material gefüllten durchgehenden Bohrungen werden auch in der <patcit id="pcit0010" dnum="DE102007040938A1"><text>DE 10 2007 040 938 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0011" dnum="DE102011050830A1"><text>DE 10 2011 050 830 A1</text></patcit> beschrieben.</p>
<p id="p0010" num="0010">Viele Dämmmaterialien, die aus Fasern hergestellt sind, sind häufig nicht oder nicht ausreichend kapillarleitfähig, obwohl sie eine hohe Wasserdampfdurchlässigkeit aufweisen. Auch sie bedürfen der zusätzlichen Ausrüstung mit einem kapillarleitfähigen Material, was ebenfalls durch entsprechend gefüllte Löcher sichergestellt werden kann.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die bislang verfügbaren kapillaraktiven Dämmplatten weisen unterschiedlichste Mängel auf.</p>
<p id="p0012" num="0012">Dämmstoffe, wie in der <patcit id="pcit0012" dnum="DE19723426C1"><text>DE 197 23 426 C1</text></patcit> und <patcit id="pcit0013" dnum="DE102010005361A1"><text>DE 10 2010 005 361 A1</text></patcit> offenbart, sind verhältnismäßig schwer und haben im trockenen Zustand deutlich schlechtere Dämmeigenschaften als die für die Außendämmung üblichen Dämmstoffe (wie EPS, PU oder PF). Aufgrund ihrer hohen Rohdichte und der wegen der nur mäßigen Wärmedämmung benötigten höheren Plattendicke für eine vergleichbare Energieeinsparung ist auch der Ressourcenverbrauch bei den vorangehend genannten Dämmstoffen hoch. Diese Dämmstoffe sind zudem in der Regel mechanisch kaum belastbar, was sich an den häufig kleinen Plattenmaßen zeigt, die in der Praxis angewendet werden müssen. Es kommt nicht selten bei der Erstellung einer gedämmten Innenwand zu Aus- und Abbrüchen, besonders an Plattenecken, die dann häufig mit Mörtel verfüllt werden, der jedoch keine wärmedämmenden Eigenschaften hat, mithin eine Wärmebrücke darstellt. Herstellungsbedingt können außerdem großflächig Risse und Blasen nicht ausgeschlossen werden. In diesen Bereichen ist die Kapillarleitung unterbrochen.<!-- EPO <DP n="4"> --> Dämmstoffe, wie in der <patcit id="pcit0014" dnum="WO9210624A"><text>WO 92/10624</text></patcit> beschrieben, setzen im Allgemeinen nicht geringe Mengen an kapillarleitendem Material ein. Damit wird wertvoller Platz für die wärmedämmende Komponente verschenkt. Auch ist die Herstellung dieser Dämmstoffe häufig nicht trivial. Zudem ist der maschinelle Aufwand hoch. Aufgrund des erforderlichen Vakuums können die Anlagen nur kleindimensionierte Blöcke mit dem kapillaraktiven Material befüllen.</p>
<p id="p0013" num="0013">Bei den Dämmplatten gemäß <patcit id="pcit0015" dnum="DE102007040938A1"><text>DE 10 2007 040 938 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0016" dnum="DE102011050830A1"><text>DE 10 2011 050 830 A1</text></patcit> hat man festgestellt, dass sich kühlere Stellen, d.h. die Bereiche der Durchbrüche enthaltend kapillaraktives Material, erfahrungsgemäß mit der Zeit dunkel abzeichnen. Auf der Innenseite der Wand entsteht dann ein unerwünschtes Muster. Zur Vermeidung dieses Effekts ist es deshalb regelmäßig erforderlich, eine mindestens 5 bis 10 mm dicke Endbeschichtung eines gut wärmeleitenden Materials vorzusehen. Gemäß der <patcit id="pcit0017" dnum="DE10201044791A1"><text>DE 10 2010 44 791 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0018" dnum="DE102010044789A1"><text>DE 10 2010 044 789 A 1</text></patcit> wird hierfür auf ca. 10 mm dicke Deckplatten zurückgegriffen.</p>
<p id="p0014" num="0014">Es wäre wünschenswert, auf Dämmstoffe bzw. Dämmplatten zurückgreifen zu können, welche nicht mehr mit den Nachteilen des Stands der Technik behaftet sind und die insbesondere eine durchgehend gute Wärmedämmung sicherstellen. Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zu Grunde, Dämmstoffe zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile des Stands der Technik überwinden und die insbesondere eine Gebäudeinnendämmung ermöglichen, die konstruktiv leicht umzusetzen ist und die gleichzeitig die Gefahr von Wärmebrücken minimiert bzw. vollständig ausschließt, und zwar ohne auf eine Dampfsperre angewiesen zu sein. Der vorliegenden Erfindung lag ferner die Aufgabe zu Grunde, eine Innendämmung verfügbar zu machen, die preiswert ist und die das Problem der Tauwasserbildung und/oder das Problem der Schimmelbildung minimiert bzw. eliminiert. Ferner lag der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, Dämmmaterialien bzw. Dämmstoffe zur Verfügung zu stellen, die sich durch eine gute Biegefestigkeit auszeichnen. Schließlich lag der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, Dämmstoffe bzw. -platten verfügbar zu machen, die keine Abzeichnungen bilden. Aufgabe der Erfindung war weiterhin, baustellengerechte, schnell zu verlegende große Plattenmaße zu ermöglichen und eine baustellengerechte Stabilität zur Verfügung zu stellen. Aufgabe der Erfindung war auch, eine leicht schleifbare Oberfläche zur Verfügung zu stellen, um die Entfernung von Unebenheiten nach Aufkleben der Dämmplatten auf die Innenseite der Außenwand bequem zu ermöglichen.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird demgemäß gelöst durch einen Wärmedämmverbund mit einer ersten Seite und einer gegenüberliegenden zweiten Seite, umfassend<!-- EPO <DP n="5"> --> mindestens zwei Dämmmaterialeinheiten mit jeweils einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung und mit einem Kantenverlauf bzw. -fläche zumindest abschnittsweise entlang der Längen- und Breitenausdehnung, wobei diese benachbarten Dämmmaterialeinheiten entlang aneinander anliegender Kantenverläufe mit mindestens einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung verklebt sind, wobei die aus dieser Zusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist und sich zumindest abschnittsweise von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckt.</p>
<p id="p0016" num="0016">In einer beispielhaften Ausgestaltung ist die Aushärtung nach einer Zeit von, vorzugsweise maximal, drei Tagen bei 20°C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 90 %, oder vorzugsweise auch darüber, regelmäßig so weit fortgeschritten, dass sich die kapillarleitenden Eigenschaften bereits eingestellt haben und dass vorzugsweise die mechanische Festigkeit für die weitere Bearbeitung ausreichend ist. In der Regel ist eine solche Aushärtung bereits häufig nach 24 Stunden eingetreten.</p>
<p id="p0017" num="0017">Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird, bei dem erfindungsgemäßen Wärmedämmverbund für die Innendämmung (d.h. an der Innenseite der Gebäudeaußenwand) bei der ersten Seite auch von der Feucht- bzw. Tauwasserseite und bei der zweiten Seite von der Trockenseite bzw. der dem Innenraum zugewandten Seite gesprochen. Im Sinne der vorliegenden Erfindung werden die Begriffe kapillarlleitend und kapillaraktiv hier stets synonym verwandt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Die kapillaraktiven Klebeschichten können bevorzugt über eine Dicke von z.B. 0,2 mm bis 3 mm und besonders bevorzugt von 0,3 mm bis 1,2 mm verfügen. Auf der ersten und/oder der zweiten Seite der erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, nehmen die Klebeschichten dabei in der Summe in einer besonders bevorzugten Ausgestaltung nur etwa 0,1 bis 5 %, bevorzugt 0,5 bis 3 % und besonders bevorzugt 1,0 bis 1,5 %, der Gesamtfläche der jeweiligen Seitenfläche ein. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der ursprüngliche Dämmstoff, d.h. das Schaumstoffprodukt und/oder der Faserstoff, nur wenige Milliwatt pro Meter und Kelvin an Dämmleistung verliert. In weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde ist auch darin zu sehen, dass es in einer Ausgestaltung möglich ist, dass das Volumen an kapillarleitfähiger Klebeschicht, bezogen auf das Gesamtvolumen des Wärmedämmverbunds, nicht mehr als 1 Vol.-% beträgt. Selbst bei diesen geringen Volumenanteilen und auch noch bei Volumenanteilen unterhalb 1 % stellt sich der erfindungsgemäße Effekt ein. Die Wärmeleitfähigkeit des eigentlichen Materials wird durch die Klebeschicht nicht bzw. kaum merklich beeinträchtigt. Es ist von Vorteil, dass die schmalen kapillaraktiven Klebeschichten nicht als Wärmebrücke dienen und dass sich<!-- EPO <DP n="6"> --> überdies in der Nutzungsphase diese Klebeschichten nicht auf der Oberfläche, z.B. in Form einer Verdunkelung, abzeichnen, und auch dann nicht, wenn nur ein sehr dünner Putz verwendet wird.</p>
<p id="p0019" num="0019">Dabei kann vorgesehen sein, dass mindestens zwei benachbarte, insbesondere sämtliche, Dämmmaterialeinheiten aus Faserstoffen und/oder Schaumstoffprodukten gebildet sind oder diese umfassen. Geeignete Faserstoffe können ausgewählt werden aus der Gruppe bestehend aus Mineralwolle, Kunststofffasern, hydrophob ausgerüstete Holzfasern, insbesondere Holzweichfasem, Holzwolle, Baumwolle und Zellulosefasern bzw. Bestandteilen hiervon oder deren beliebigen Mischungen..</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Verwendung von Schaumstoffprodukten ist dabei bevorzugt. Geeignete Schaumstoffprodukte können ausgewählt werden aus der Gruppe bestehend aus Schaumglas, expandierten Styrolpolymeren, insbesondere expandiertem Polystyrol, expandiertem Polypropylen, Elastomerschaum, Polyisocyanuratschaum, Polyethylenschaum, Phenolharzschaum, Polyurethanhartschaum, Harnstoff-Formaldehydharzschaum, hydrophobierte Kieselsäure, hydrophobierte Aerogele, extrudierten Styrolpolymeren, insbesondere extrudiertem Polystyrolschaum, expandiertem Kork oder deren beliebigen Mischungen.</p>
<p id="p0021" num="0021">Besonders bevorzugt greift man für die erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde auf solche Ausführungsvarianten zurück, bei denen mindestens zwei, insbesondere benachbarte, Dämmmaterialeinheiten, insbesondere sämtliche Dämmmaterialeinheiten, expandierte Styrolpolymere, insbesondere expandiertes Polystyrol, Polyurethanhartschaum und/oder Phenolharzschaum umfassen oder hieraus bestehen.</p>
<p id="p0022" num="0022">Beispielsweise kommen natürliche, d.h. weiße expandierte Styrolpolymerisate, z.B. Polystyrol, ebenso in Frage wie schwarz eingefärbte Styrolpolymerisate (beispielsweise das Produkt Neopor), wie aus der <patcit id="pcit0019" dnum="EP981574A"><text>EP 981 574</text></patcit> bekannt. Darüber hinaus kann selbstverständlich auch auf solche expandierten Styrolpolymerisatprodukte zurückgegriffen werden, die aus einer Mischung aus weißen, d.h. unpigmentierten, Styrolpolymerisatpartikeln und Pigment enthaltenden, beispielsweise Graphit enthaltenden Styrolpolymerisatpartikeln gebildet sind. Derartige Dämmplatten mit einem gesprenkelten Erscheinungsbild finden sich zum Beispiel in der <patcit id="pcit0020" dnum="EP1731552A"><text>EP 1 731 552</text></patcit> offenbart.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Die den Wärmedämmverbund bildenden bzw. hierin enthaltenen Dämmmaterialeinheiten haben vorzugsweise eine quaderförmige, z.B. plattenförmige, oder eine würfelförmige Grundform.</p>
<p id="p0024" num="0024">Besonders geeignete Wärmedämmverbünde sind plattenförmig und stellen demgemäß eine Wärmedämmplatte dar, insbesondere umfassend eine erste und eine gegenüberliegende zweite Seite.</p>
<p id="p0025" num="0025">Es hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, solche bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzungen zu verwenden, die als Bindemittel, insbesondere ausschließlich, mineralische Bindemittel enthalten. Besonders gute Resultate stellen sich auch dann ein, wenn die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung keine Füllstoffe enthält. In einer solchen Ausführungsform ist die kapillarleitende Wirkung, die die aus der Kleberzusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand aufweist, besonders ausgeprägt.</p>
<p id="p0026" num="0026">Geeignete mineralische Bindemittel umfassen oder bestehen insbesondere aus hydratischen und/oder hydraulischen Bindemitteln und sind vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Zement, Kalk, Gips, Tonerdeschmelzzement, Wasserglas oder beliebigen Mischungen hiervon.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die erfindungsgemäßen Klebeschichten zeichnen sich im ausgehärteten Zustand dadurch aus, dass sie mit Wasser benetzbar sind, insbesondere eine im Wesentlichen vollständige Benetzbarkeit mit Wasser vorliegt. Besonders geeignete ausgehärtete kapillaraktive Klebeschichten und/oder die hierfür verwendeten mineralischen Bindemittel weisen dabei vorzugsweise einen Kontaktwinkel (auch Randwinkel oder Benetzungswinkel genannt) mit Wasser im Bereich von 0° bis weniger als 90° auf, besonders bevorzugt von 0° oder nahezu 0°. Diese Materialien verfügen demgemäß in einer Ausgestaltung über eine Kapillaraktivität, wie sie zum Beispiel von den aus dem Stand der Technik bekannten Calciumsilicatplatten bekannt ist. Geeignete Materialien, die der Kleberzusammensetzung ebenfalls zugegeben werden können, umfassen zum Beispiel auch aktivierte Tonerde, Tonmineralien wie Bentonite und Atapulgite, Zeolithe, Superabsorber, Rheologiehilfsmittel oder beliebige Mischungen dieser Komponenten. In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung hygroskopische Salze zwecks Erhöhung der kapillarleitenden Wirkung zugegeben werden.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">Eine Vergleichmäßigung der Wassertransportfähigkeit stellt sich insbesondere auch dadurch ein, dass man zwei oder mehr verschiedene kapillarleitfähige Materialien als Bestandteil der Kleberzusammensetzung miteinander kombiniert. Hierbei ist eine solche Ausführungsform von besonderem Vorteil, bei der das kapillaraktive Material mit den gröberen Poren zur Außenwand und das kapillaraktive Material mit den feineren Poren zum Innenraum hin innerhalb der Klebeschicht des erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds vorliegen. Natürlich lassen sich die beiden vorangehend skizzierten Ausführungsformen auch kombinieren.</p>
<p id="p0029" num="0029">Ein geeignetes, verwendbares kapillarleitfähiges bindemittelhaltiges Klebematerial hat vorzugsweise eine Rohdichte im Bereich von 0,1 bis 2,0 kg/l, und besonders bevorzugt von 0,5 bis 1,5 kg/l. Die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung enthält die, vorzugsweise hydraulischen und/oder hydratischen, Bindemittel und Wasser vorteilhafter Weise in einem Verhältnis, dass die vorangehend beschriebenen Trockendichten erreicht werden.</p>
<p id="p0030" num="0030">Besonders bevorzugt bildet die Kleberzusammensetzung zusammenhängende Poren aus, vorzugsweise mit einem Durchmesser von 100 nm und darunter. Solche erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde haben sich als besonders vorteilhaft erwiesen, bei denen die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand Kapillaren mit einem durchschnittlichen Durchmesser kleiner oder gleich 100 nm, insbesondere kleiner oder gleich 80 nm und besonders bevorzugt kleiner oder gleich 50 nm, enthält.</p>
<p id="p0031" num="0031">Bei den besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden enthält die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung mindestens ein Fasermaterial, insbesondere Kunststofffasern, Naturfasern, Mineralfasern, z.B. Basalt- Keramik- und/oder Glasfasern, oder beliebige Mischungen hiervon. Als Fasern kommen zusätzlich oder alternativ auch Hohlfasern und/oder Nanoröhrchen in Betracht. Letztere haben den Vorteil, dass sie ebenfalls am Kapillartransport teilnehmen können. Darüber hinaus können bei den erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden, zusätzlich oder alternativ, auch Fasermatten bzw. -gewebe in die Klebeschicht integriert, eingearbeitet bzw. aufgelegt werden.</p>
<p id="p0032" num="0032">Sollen verschiedene kapillarleitfähige Materialien zum Einsatz kommen, kann der Auftrag von Kleberzusammensetzungen beispielsweise auch nacheinander erfolgen.</p>
<p id="p0033" num="0033">Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass die Fasern eine Länge im Bereich von 2 bis 40 mm, insbesondere im Bereich von 4 bis 20 mm, und besonders bevorzugt im Bereich von 8 bis 15 mm, aufweisen. Dabei ist besonders bevorzugt, dass die durchschnittliche Länge der Fasern<!-- EPO <DP n="9"> --> bei maximal 16 mm, insbesondere bei maximal 12 mm und besonders bevorzugt bei maximal 8 mm, liegt. Mit dem Fasermaterial kann eine Verstärkung, Elastifizierung und/oder Verminderung der Schwindung der Klebeschichten erreicht werden. Zusätzlich oder alternativ können Fasern auch auf die frisch aufgetragene Klebeschicht aufgestreut oder aufgeblasen werden.</p>
<p id="p0034" num="0034">Als besonders vorteilhaft haben sich auch solche erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde erwiesen, bei denen die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand über eine durchschnittliche Dicke von maximal 1,0 mm, insbesondere von maximal 0,7 mm und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm verfügt. Darüber hinaus auch solche Wärmedämmverbünde besonders geeignet, bei denen die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand über eine maximale Dicke von 2,0 mm, insbesondere 1,5 mm und besonders bevorzugt 1,0 mm verfügt. In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsvariante hat es sich als vorteilhaft erwiesen, der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung mindestens ein Stützkom zuzugeben. Auf diese Weise gelingt die exakte Einhaltung einer gewünschten Schichtdicke besonders zuverlässig. Auch sind grobe Zuschläge wie z.B. Bimsgranulat möglich.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung liefert zum einen eine kapillarleitfähige (Klebe)-Schicht und zum anderen stellt sie die Verklebung der Dämmmaterialeinheiten untereinander sicher.</p>
<p id="p0036" num="0036">In einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, dass die durchschnittliche Breite der Dämmmaterialeinheiten und/oder der Kantenverläufe im Bereich von 10 mm bis 200 mm, insbesondere Bereich von 20 mm bis 160 mm und vorzugsweise Bereich von 40 mm bis 140 mm liegt.</p>
<p id="p0037" num="0037">Solche Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde lösen die der Erfindung zu Grunde liegenden Probleme in besonders zufriedenstellender Weise, bei denen die erste Seite, insbesondere im Bereich der sich von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckenden Klebeschicht, zumindest abschnittweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven ersten Beschichtungsmaterial versehen ist, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer Klebeschicht.</p>
<p id="p0038" num="0038">Von Vorteil sind in diesem Zusammenhang auch solche erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde, bei denen, alternativ oder zusätzlich, die zweite Seite, insbesondere im Bereich der sich von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckenden Klebeschicht, zumindest abschnittsweise,<!-- EPO <DP n="10"> --> insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven zweiten Beschichtungsmaterial versehen ist, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer Klebeschicht.</p>
<p id="p0039" num="0039">Hierbei kann auch vorgesehen sein, dass das erste und das zweite Beschichtungsmaterial im Wesentlichen übereinstimmen, insbesondere hinsichtlich Zusammensetzung und/oder Dicke des Auftrags dieser Beschichtungsmaterialien. In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform umfassen das erste und/oder das zweite Beschichtungsmaterial die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung oder sind hieraus gebildet.</p>
<p id="p0040" num="0040">Dabei ist insbesondere eine solche Gestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds von Vorteil, bei der die erste Seite im Wesentlichen vollflächig mit dem ersten Beschichtungsmaterial versehen ist und/oder die zweite Seite im Wesentlichen vollflächig mit dem zweiten Beschichtungsmaterial versehen ist.</p>
<p id="p0041" num="0041">Es reicht in der Regel aus, wenn die erste und/oder zweite Beschichtung nur wenige zehntel Millimeter dick ist. Schon auf diese Weise lässt sich die Zu- und Ableitung ggf. anfallenden Wassers zu den kapillaraktiven Klebestreifen merklich verbessern. In einer besonderen Ausführungsform können für die Beschichtung der ersten und/oder zweiten Seite auch Materialien eingesetzt werden, die nicht nur kapillaraktiv sind, sondern die ebenfalls zur Herabsetzung der Wasserdampfdurchlässigkeit der Dämmplatte beitragen.</p>
<p id="p0042" num="0042">Besonders guten Resultate hinsichtlich einer gesteigerten Kapillaraktivität stellen sich auch dadurch ein, dass das erste Beschichtungsmaterial beabstandet von der Klebeschicht über eine geringere Dicke verfügt als im Bereich, insbesondere in Richtung der Verlängerung, der Klebeschicht und/oder das das zweite Beschichtungsmaterial beabstandet von der Klebeschicht über eine geringere Dicke verfügt als im Bereich, insbesondere in Richtung der Verlängerung, der Klebeschicht.</p>
<p id="p0043" num="0043">Das erste Beschichtungsmaterial bzw. der erste Beschichtungsauftrag, der für die Beschichtung der ersten Seite, d.h. der Feucht- bzw. Tauwasserseite des Wärmedämmverbunds vorgesehen ist, kann, muss aber nicht mit dem zweiten Beschichtungsmaterial bzw. dem zweiten Beschichtungsauftrag, der für die Beschichtung der zweiten Seite, d.h. der Trockenseite bzw. der dem Innenraum zugewandten Seite des Wärmedämmverbunds vorgesehen ist, übereinstimmen. Erster wie auch zweites Beschichtungsmaterial bzw. Beschichtungsauftrag können auch aus mehreren unterschiedlichen, jeweils kapillaraktiven Komponenten gebildet sein<!-- EPO <DP n="11"> --> bzw. diese umfassen. Auch ist es möglich, das erste und/oder zweite Beschichtungsmaterial bzw. den ersten und/oder zweiten Beschichtungsauftrag zwei- oder mehrlagig auszuführen, wobei die jeweiligen Lagen aus unterschiedlichen kapillaraktiven Materialien gebildet sind bzw. diese umfassen.</p>
<p id="p0044" num="0044">Ein besonders zweckmäßiger erfindungsgemäßer Wärmedämmverbund zeichnet sich auch dadurch aus, dass mindestens zwei benachbarte Klebeschichten, insbesondere sämtliche Klebeschichten, mindestens abschnittsweise im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.</p>
<p id="p0045" num="0045">Mit den erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden lassen sich die Klebeschichten in vorteilhafter Weise derart ausrichten, dass sie nach Anbringung an der Gebäudewand im Wesentlichen horizontal verlaufen. Ein Vorteil dieser im Wesentlichen horizontalen Anordnung der, insbesondere benachbarten, Klebeschichten ist, dass, kommt es z.B. zu einem punktuellen Feuchtigkeitsanfall hinter der Dämmplatte, die Flüssigkeit wegen der Schwerkraft nach unten abfließt und hierbei auf eine kapillarleitfähige Klebeschicht trifft. Feuchtigkeit kann sich bei dieser Anordnung nicht flächendeckend ausbreiten.</p>
<p id="p0046" num="0046">Um die Wassertransportfähigkeit vorzugsweise in jedem Abschnitt von der Innenseite der Außenwand zum Innenraum hin zu vergleichmäßigen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, innerhalb der Wärmedämmverbünde zum Innenraum hin mehr bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung aufzutragen. Demgemäß können die Klebeschichten auch mit nicht gleichbleibender Dicke ausgeführt sein. Vielmehr sind auch solche erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde von Vorteil, insbesondere auch im Hinblick auf eine gesteigerte Kapillaraktivität, bei denen die Dicke der Klebeschicht von der ersten Seite zur zweiten Seite hin, d.h. zur Innenraumseite hin, insbesondere kontinuierlich, zunimmt.</p>
<p id="p0047" num="0047">Der erfindungsgemäße Wärmedämmverbund stellt vorzugsweise eine Wärmedämmplatte, insbesondere eine Innenwärmedämmplatte, vorzugsweise mit einer polygonalen Grundform, insbesondere ausgewählt aus quadratischen, rechteckigen, dreieckigen Grundformen, dar.</p>
<p id="p0048" num="0048">In einer besonders zweckmäßigen Ausgestaltung ist ferner vorgesehen, dass die mindestens eine Klebeschicht, insbesondere sämtliche Klebeschichten, des erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds sich entlang der, insbesondere gesamten, Längsausdehnung desselben erstrecken.</p>
<p id="p0049" num="0049">Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird des Weiteren gelöst durch ein Wärmedämmverbundareal, insbesondere Wärmedämmplattenareal, umfassend mindestens zwei, insbesondere<!-- EPO <DP n="12"> --> eine Vielzahl an, erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmplatten, mit jeweils einer ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Seite und einer zumindest abschnittsweise umlaufenden, die erste und die zweite Seite verbindenden Kantenfläche mit einer Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, zumindest abschnittsweise entlang ihrer Kantenflächen, insbesondere bündig, benachbart sind.</p>
<p id="p0050" num="0050">Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird auch gelöst durch ein Wärmedämmverbundareal und/oder Wärmedämmplattenareal, umfassend mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, Wärmedämmplatten und/oder, insbesondere erfindungsgemäßen, Wärmedämmverbünden mit jeweils einer ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Seite und einer zumindest abschnittsweise umlaufenden, die erste und die zweite Seite verbindenden Kantenfläche mit einer Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Wärmedämmverbünde bzw. -platten zumindest abschnittsweise entlang ihrer Kantenflächen mit mindestens einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung, insbesondere bündig, miteinander verklebt sind, wobei die aus dieser Zusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist und sich zumindest abschnittsweise von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckt.</p>
<p id="p0051" num="0051">Dabei kann vorgesehen sein, dass die Wärmedämmplatten bzw. -verbünde ein Schaumstoffprodukt darstellen, insbesondere enthaltend oder gebildet aus Schaumglas, expandierten Styrolpolymeren, insbesondere expandiertem Polystyrol, expandiertem Polypropylen, Elastomerschaum, Polyisocyanuratschaum, Polyethylenschaum, Phenolharzschaum, Polyurethanhartschaum, Harnstoff-Formaldehydharzschaum, hydrophobierte Kieselsäure, hydrophobierte Aerogele, extrudierten Styrolpolymeren, insbesondere extrudiertem Polystyrolschaum, expandiertem Kork oder deren beliebigen Mischungen.</p>
<p id="p0052" num="0052">In besonders geeigneten Wärmedämmplattenarealen liegt mindestens ein erfindungsgemäßer Wärmedämmverbund, vorzugsweise in Form einer Wärmedämmplatte, vor. Besonders bevorzugt liegen darin ausschließlich bzw. nahezu ausschließlich erfindungsgemäße Wärmedämmverbünde, insbesondere in Form von Wärmedämmplatten, vor.</p>
<p id="p0053" num="0053">Dabei kann in eine besonders zweckmäßigen Ausgestaltung vorgesehen sein, dass mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an Wärmedämmplatten eine polygonale Grundform haben, insbesondere ausgewählt aus quadratischen, rechteckigen und dreieckigen Grundformen.<!-- EPO <DP n="13"> --> Die erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde bzw. Wärmedämmplatten sowie die erfindungsgemäßen Wärmedämmverbundareale werden geeigneter Weise für die Wärmedämmung von Gebäuden, insbesondere auf der Innenseite der Außenwände von Gebäuden eingesetzt.</p>
<p id="p0054" num="0054">Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird des Weiteren gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung mindestens eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds, umfassend die Schritte:
<ol id="ol0001" compact="compact" ol-style="">
<li>1) Zurverfügungstellung von mindestens zwei Dämmmaterialeinheiten mit jeweils einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung und mit einem Kantenverlauf zumindest abschnittsweise entlang der Längen- und Breitenausdehnung,</li>
<li>2) Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</li>
<li>3) Auftragen der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls von Fasermaterial auf dem Kantenverlauf einer ersten Dämmmaterialeinheit,</li>
<li>4) gegebenenfalls Auftragen der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls von Fasermaterial auf dem Kantenverlauf einer zweiten Dämmmaterialeinheit,</li>
<li>5) Aneinanderfügen des Kantenverlaufs der ersten Dämmmaterialeinheit enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung an den Kantenverlauf der zweiten Dämmmaterialeinheit, gegebenenfalls ebenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</li>
<li>6) Aushärten der zwischen den aneinander gefügten Dämmmaterialeinheiten befindlichen bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung unter Ausbildung einer Klebeschicht,</li>
<li>7) gegebenenfalls Wiederholen der Schritte 3) bis 6) mit einer dritten bzw. weiteren Dämmmaterialeinheit,</li>
</ol>
unter Ausbildung eines Wärmedämmverbunds mit einer Vorder- und einer gegenüberliegenden Rückseite, wobei mindestens eine kapillaraktive Klebeschicht sich abschnittsweise von der Vorder- bis zur Rückseite erstreckt.</p>
<p id="p0055" num="0055">Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird ferner gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung mindestens eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds, umfassend, insbesondere in dieser Reihenfolge, die Schritte:
<ol id="ol0002" ol-style="">
<li>a) Zurverfügungstellung eines Rohblocks aus mindestens einem Schaumstoffprodukt mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, insbesondere mit einem polygonalen, vorzugsweise rechteckigen, quadratischen oder dreieckigem, Querschnitt,<!-- EPO <DP n="14"> --></li>
<li>b) Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</li>
<li>c) Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Rohblocks in Längs- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Basisplatten mit einer Vorder- und Rückseite,</li>
<li>d) Auftragen der Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls von Fasermaterial auf die Rückseite einer ersten Basisplatte,</li>
<li>e) Verkleben dieser Rückseite mit der Vorderseite einer zweiten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls ebenfalls aufweisend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</li>
<li>f) Verkleben der Rückseite der zweiten Basisplatte, enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung, mit der Vorderseite einer dritten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</li>
<li>g) gegebenenfalls, insbesondere mehrmaliges, Wiederholen der Schritte e) und f) mit weiteren, insbesondere beim Vereinzeln, benachbarten Basisplatten,<br/>
wobei die Schritte c), d), e), f) und gegebenenfalls g) einen Sandwichblock ergeben mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, die vorzugsweise im Wesentlichen der des Rohblocks entspricht,</li>
<li>h) Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Sandwichblocks in Höhen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmverbundplatten, mit einer Vorder- und Rückseite.</li>
</ol></p>
<p id="p0056" num="0056">Gemäß einer weiteren Ausgestaltung wird die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung mindestens eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds, umfassend, insbesondere in dieser Reihenfolge, die Schritte:
<ol id="ol0003" ol-style="">
<li>a') Zurverfügungstellung eines Rohblocks aus mindestens einem Schaumstoffprodukt mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, insbesondere mit einem polygonalen, vorzugsweise rechteckigen, quadratischen oder dreieckigem, Querschnitt,<!-- EPO <DP n="15"> --></li>
<li>b') Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</li>
<li>c') Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Rohblocks in Höhen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Basisplatten mit einer Vorder- und Rückseite,</li>
<li>d') Auftragen der Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls von Fasermaterial auf die Rückseite einer ersten Basisplatte,</li>
<li>e') Verkleben dieser Rückseite mit der Vorderseite einer zweiten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls ebenfalls aufweisend eine bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und/oder gegebenenfalls Fasermaterial,</li>
<li>f') Verkleben der Rückseite der zweiten Basisplatte, enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung, mit der Vorderseite einer dritten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</li>
<li>g') gegebenenfalls, insbesondere mehrmaliges, Wiederholen der Schritte e') und f') mit weiteren, insbesondere beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatten,<br/>
wobei die Schritte c'), d'), e'), f') und gegebenenfalls g') einen Sandwichblock ergeben mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, die im Wesentlichen der des Rohblocks entspricht,</li>
<li>h') Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Sandwichblocks in Längen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmverbundplatten, mit einer Vorder- und Rückseite.</li>
</ol></p>
<p id="p0057" num="0057">Dabei kann insbesondere auch vorgesehen sein, dass die Vereinzelung, insbesondere das Zerschneiden, des Sandwichblocks in Schritt h) bzw. h') in der Weise geschieht, dass i) die miteinander verklebten Basisplatten quer zur Ausrichtung der Vorder- und Rückseiten vereinzelt werden oder ii) die miteinander verklebten Basisplatten jeweils in Richtung von der Vorderzur Rückseite, oder umgekehrt, vereinzelt werden.<!-- EPO <DP n="16"> --></p>
<p id="p0058" num="0058">Geeignete Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Verfahren zeichnen sich auch dadurch aus, dass man die Vorderseite des Wärmedämmverbunds insbesondere im Bereich der sich von der Vorderseite bis zur Rückseite erstreckenden Klebeschicht zumindest abschnittweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven ersten Beschichtungsmaterial versieht, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer, insbesondere einer Vielzahl an Klebeschichten.</p>
<p id="p0059" num="0059">In einer zweckmäßigen Weiterentwicklung der erfindungsgemäßen Verfahren kann dabei, alternativ oder zusätzlich, vorgesehen sein, dass man die Rückseite des Wärmedämmverbunds insbesondere im Bereich der sich von der Vorderseite bis zur Rückseite erstreckenden Klebeschicht zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven zweiten Beschichtungsmaterial versieht, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer, insbesondere einer Vielzahl an Klebeschichten.</p>
<p id="p0060" num="0060">Des Weiteren ist es in diesem Zusammenhang möglich, dass das erste und das zweite Beschichtungsmaterial im Wesentlichen übereinstimmen, insbesondere hinsichtlich Zusammensetzung und/oder Dicke des Auftrags dieser Beschichtungsmaterialien.</p>
<p id="p0061" num="0061">In einer zweckmäßigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verfahren kann auch vorgesehen werden, dass das erste und/oder das zweite Beschichtungsmaterial die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung umfassen oder hieraus gebildet sind.</p>
<p id="p0062" num="0062">Es hat sich zumindest in einigen Fällen zudem als vorteilhaft erwiesen, die Vorderseite im Wesentlichen vollflächig mit dem ersten Beschichtungsmaterial und/oder die Rückseite im Wesentlichen vollflächig mit dem zweiten Beschichtungsmaterial zu versehen.</p>
<p id="p0063" num="0063">In einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verfahren ist vorgesehen, dass die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung und/oder das erste Beschichtungsmaterial und/oder das zweite Beschichtungsmaterial mittels Streichen, Rollen, Rakeln, Spritzen, Gießen und/oder Sprühen aufgetragen werden. Auf diese Weise gelingt regelmäßig zuverlässig und wiederholbar der Auftrag einer sehr dünnen Klebeschicht bzw. einer sehr dünnen, gleichwohl funktionsfähigen ersten oder zweiten Beschichtung.</p>
<p id="p0064" num="0064">Eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt sich auch dadurch aus, dass man mindestens eine, insbesondere eine Vielzahl an nicht unmittelbar benachbarten, vorzugsweise im Wesentlichen jede übernächste, durch Vereinzelung aus dem Rohblock erhaltenen Basisplatten, vorzugsweise unter Beibehaltung in ihrer Abfolge von jeweils<!-- EPO <DP n="17"> --> benachbarten Basisplatten, nach der Vereinzelung und vor dem Verkleben der, insbesondere benachbarten, Basisplatten um die Achse der Längsausdehnung und/oder um die Achse der Breitenausdehnung und/oder um die Achse der Höhenausdehnung, vorzugsweise um die Achse der Längsausdehnung, um 180° dreht. Demgemäß wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe auch durch die nach dieser Verfahrensvariante erhaltenen Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten gelöst.</p>
<p id="p0065" num="0065">Auf diese Weise gelangt man besonders zuverlässig und bequem zu erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden, die dauerhaft verformungsfrei sind und bei denen mögliche innere Spannungen gegeneinander aufgehoben sind. Es ist bekannt, dass Dämmplatten aus geschäumten Materialien, z.B. Polyurethanhartschaum, aufgrund innerer Spannungen auch noch während der Verarbeitung Verformungen zeigen. Deshalb lässt man solche Dämmmaterialien häufig vor der eigentlichen Verwendung für einen langen Zeitraum ablagern. Mit der vorangehend geschilderten erfindungsgemäßen Verfahrensweise lässt sich dieses Problem abstellen.</p>
<p id="p0066" num="0066">Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Verfahren stellt sich auch insbesondere dann ein, wenn die Vereinzelung mittels Heißdrahtschnitts erfolgt. Die so entstehenden Flächen sind versiegelt und nehmen kein Wasser auf. Es handelt sich dabei gerade um diejenigen Flächen, die später die kapillarleitenden Klebeschichten umgeben. Nach dem Beschichten mit der mit Wasser angemachten, insbesondere hydraulischen, bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung verliert diese Masse kein Wasser an das umgebende Material und kann in gewünschter Weise aushärten. So werden weder Festigkeit noch Porengehalt des kapillarleitfähigen Materials negativ beeinflusst, wie das im Fall von saugfähigen Oberflächen der Fall wäre.</p>
<p id="p0067" num="0067">Demgemäß werden die der vorliegenden Erfindung zu Grunde liegenden Aufgaben ebenfalls gelöst durch die nach den erfindungsgemäßen Verfahren erhältlichen Produkte.</p>
<p id="p0068" num="0068">Die Erfindung umfasst schließlich auch die Verwendung der erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, der erfindungsgemäßen Wärmedämmverbundareale, insbesondere der Wärmedämmplattenareale, für die Wärmedämmung von Gebäuden, insbesondere von Außenwänden, besonders bevorzugt an der Innenseite dieser Außenwände.</p>
<p id="p0069" num="0069">Nachfolgend wird eine spezielle Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde beispielhaft näher erläutert.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<p id="p0070" num="0070">Ein Polystyrolpartikelschaumblock wird mit oszillierenden Heißdrähten in Streifen, z.B. mit den Maßen (1000 mm) x (20 bis 150 mm) x (Dämmdicke) geschnitten. Anschließend werden diese Streifen mit der kapillaraktiven bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung wieder miteinander verklebt. Die kapillaraktiven Klebeschichten können bevorzugt eine Dicke von z.B. 0,2 mm bis 3 mm und besonders bevorzugt von 0,3 mm bis 1,2 mm aufweisen. Auf diese Weise kann man zum Beispiel wieder, jedenfalls annähernd, das übliche Baustellenmaß einer Dämmplatte von 500 mm x 1000 mm x Dämmdicke erhalten. Die Streifenbreite, d.h. die Breite des Kantenverlaufs beträgt erfindungsgemäß vorzugsweise 20 mm bis 150 mm und besonders bevorzugt 50 mm bis 100 mm.</p>
<p id="p0071" num="0071">Die Dämmplatte kann auf einer oder auf beiden Seiten mit einem kapillarleitfähigen Material beschichtet sein, bevorzugt mit dem Material der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung.</p>
<p id="p0072" num="0072">Um die Wassertransportfähigkeit in jedem Abschnitt von der Innenseite der Außenwand zum Innenraum hin zu vergleichmäßigen, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, innerhalb der Wärmedämmverbünde zum Innenraum hin mehr bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung aufzutragen. Demgemäß kann die Klebeschicht auch mit nicht gleichbleibender Dicke ausgeführt sein. Vielmehr ist es von Vorteil, wenn ihre Dicke zur Innenraumseite hin zunimmt.</p>
<p id="p0073" num="0073">Eine Vergleichmäßigung der Wassertransportfähigkeit stellt sich insbesondere auch dadurch ein, dass man zwei oder mehr verschiedene mineralische Bindemittel bzw. kapillarleitfähige Materialien als Bestandteil der Kleberzusammensetzung miteinander kombiniert. Beispielsweise können in der Kleberzusammensetzung bzw. der ausgehärteten Klebeschicht Zement und Gips gleichzeitig vorliegen, gegebenenfalls ergänzt durch Kalk und/oder Tonerdeschmelzzement. Hierbei ist eine solche Ausführungsform von besonderem Vorteil, bei der das kapillaraktive Material bzw. die ausgehärtete Klebeschicht mit den gröberen Poren zur Außenwand und das kapillaraktive Material bzw. die ausgehärtete Klebeschicht mit den feineren Poren zum Innenraum hin innerhalb mindestens einer Klebeschicht des erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds vorliegen. Natürlich lassen sich die beiden vorangehend skizzierten Ausführungsformen auch kombinieren.</p>
<p id="p0074" num="0074">Des Weiteren kann auch durch eine Verjüngung des Querschnitts der Klebeschicht, vorzugsweise entfernt, z.B. 5 mm, von der innenraumseitigen Plattenoberfläche beginnend, auf der Plattenoberfläche ein so schmaler verbleibender Klebestreifen verbleiben, dass die Problematik des Abzeichnens von Temperaturunterschieden vollends in den Hintergrund tritt. In diesem<!-- EPO <DP n="19"> --> Bereich nahe der Plattenoberfläche kann das transportierte Wasser bereits teilweise durch die Dämmplatte hindurch verdunsten.</p>
<p id="p0075" num="0075">Um stabilere Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, im Sinne der Erfindung zu erhalten, kann man das Profil der Klebeschichten durch besondere Formen stabilisieren. Auf diese Weise lässt sich die Biegefestigkeit beispielsweise um den Faktor 1,5 bis 2 erhöhen.</p>
<p id="p0076" num="0076">Ein erfindungsgemäßes Verfahren kann wie folgt vonstatten gehen: Ein expandierter Polystyrolhartschaumblock mit einem Volumen von mehreren Kubikmetern wird im Heißdrahtverfahren vereinzelt. Im nächsten Schritt erfolgt die einseitige Beschichtung mit der flüssigen bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung mittels Rakeln, Streichen, Gießen, Rollen, Sprühen, Rakeln und/oder Spritzen. Vorzugsweise enthält die Kleberzusammensetzung Fasern. Zusätzlich oder alternativ können Fasern auch auf die frisch aufgetragene Klebeschicht aufgestreut oder aufgeblasen werden. Bei dieser Vorgehensweise ist von Vorteil, dass hinsichtlich Faserlänge und/oder Fasermenge keine verfahrenstechnischen Beschränkungen bestehen. Dadurch sind ungewöhnlich hohe Faserkonzentrationen möglich. Je länger die Fasern sind, umso mehr kann die Schwindung zurückgedrängt werden, welche bei der Aushärtung der Kleberzusammensetzung auftreten kann. Auf diese Weise lässt sich wirkungsvoll die Entstehung von Fehlstellen, die die Kapillarleitung unterbrechen, unterbinden. Es ist darüber hinaus auch möglich, statt der Fasern oder zusätzlich ein Gewebe oder Vlies einzulegen und die frisch beschichteten Platten erst danach wieder zusammen zu fügen. Das Gewebe bzw. Vlies kann neben der stabilisierenden Aufgabe eine grobe Kapillarität aufweisen und so das Porengefüge der kapillarleitfähigen Klebeschicht nach oben abrunden. Als Fasern kommen auch Hohlfasern und/oder Nanoröhrchen und/oder Naturfasern wie Zellstofffasern oder Baumwolle, oder gegebenenfalls auch Holzpartikel, in Betracht, die ebenfalls am Kapillartransport teilnehmen können. Sollen verschiedene kapillarleitfähige Materialien zum Einsatz kommen, kann der Auftrag beispielsweise nacheinander erfolgen.</p>
<p id="p0077" num="0077">Die einseitig beschichteten Platten fügt man anschließend wieder zu einem Block zusammen. Die Größe dieses Blocks kann von der ursprünglichen Form des geschäumten Blocks abweichen und ermöglicht so die verschnittarme Wahl verschiedener Plattendimensionen.</p>
<p id="p0078" num="0078">Nach der Aushärtung, vorzugsweise unter hoher Luftfeuchtigkeit, kann ein Besäumschnitt, z.B. per Heißdraht oder Bandsäge, folgen. Anschließend folgt der Zuschnitt der gewünschten Plattendicken und gegebenenfalls ein letztes Besäumen und Vereinzeln der Platten. Diese<!-- EPO <DP n="20"> --> können anschließend je nach Ausführung ein- oder zweiseitig beschichtet werden bzw. ohne Beschichtung verpackt werden.</p>
<p id="p0079" num="0079">Das Beschichtungsmaterial für die erste und/oder zweite Seite bzw. die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung für die Klebeschichten ist vorzugsweise so gewählt, dass es ohne Wärmezufuhr oder Trocknung auf z.B. einem Hordenwagen aushärtet. Dieses erlaubt es, die beschichteten Platten sogleich zu verpacken.</p>
<p id="p0080" num="0080">Überraschend wurde gefunden, dass sich die Oberflächentemperaturen, die auf bzw. in den die erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde bildenden Dämmmaterialeinheiten, insbesondere mittig, nur geringfügig von der Temperatur, insbesondere Oberflächentemperatur, der Klebeschichten unterscheidet. Dieses Ergebnis ist nahezu unabhängig von der Dicke bzw. durchschnittlichen Dicke der Klebeschichten. Die durchschnittliche Dicke dieser Klebeschichten kann dabei im Bereich von zum Beispiel 0,25 mm bis 1,0 mm variieren, ohne dass eine Temperaturdifferenz größer 1°C erhalten wird. Computersimulationen haben bestätigt, dass sich bei einer durchschnittlichen Dicke der Klebeschicht von 0,25 mm und einer Breite bzw. Tiefe des Wärmedämmverbunds bzw. der Wäredämmplatte von 30 mm eine Temperaturdifferenz von 0,3°C zwischen der Oberflächentemperatur der Klebeschicht und der Oberflächentemperatur in der Mitte der Oberfläche einer Dämmmaterialeinheit ergibt. Erhöht man die durchschnittliche Dicke der Klebeschicht auf 1,0 mm beträgt die Temperaturdifferenz noch stets weniger als 1°C. Hier wurde ein Wert von 0,8°C ermittelt. Demgegenüber ergibt sich für die in der <patcit id="pcit0021" dnum="DE10210044791A1"><text>DE 10 21 00 44 791 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0022" dnum="DE10201044789A1"><text>DE 10 20 10 44 789 A1</text></patcit> offenbarten Wärmedämmplatten, bei denen stets ein breiter Zylinder aus kapillaraktivem Material von zum Beispiel 20 mm zum Einsatz kommt, eine Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur an der Oberfläche dieses kapillaraktiven Materials und der Temperatur des Dämmmaterials von mehr als 2°C ermittelt. Mit den erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden wird somit das Risiko, dass sich die Klebeschichten im Laufe der Nutzungsdauer auf der Oberfläche einer z.B. aufgebrachten Putzschicht abzeichnen, erheblich minimiert gegenüber herkömmlichen Innendämmungen.</p>
<p id="p0081" num="0081">Um zu zeigen, dass sich mit den erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden eine hinreichende kapillare Leitfähigkeit erhalten lässt, wurde ein Ausschnitt eines solchen erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds mit den Maßen 200 x 200 x 60 mm, welche über zwei im Wesentlichen parallele Klebeschichten mit einer durchschnittlichen Dicke von nicht mehr als 1 mm verfügten, in ein Gefäß mit Wasser bei einer Eintauchtiefe von ca. 5 mm eingetaucht. Hierbei waren die Vorder- und die Rückseite des Wärmedämmverbunds mit dem kapillaraktiven<!-- EPO <DP n="21"> --> Material der Klebeschicht mit einer Dicke nicht oberhalb von durchschnittlich 1 mm beschichtet.</p>
<p id="p0082" num="0082">Die Ränder der Platte sowie auch das Gefäß selber waren, in den Bereichen, in denen keine Wärmedämmplatte vorlag, abgedichtet bzw. abgedeckt. Auf diese Weise konnte Wasser nur mittels Kapillarleitung über die Wärmedämmverbundplatte verdunsten. Die Versuchsanordnung befand sich in einem Klimaraum bei einer geregelten Temperatur von 23°C und einer geregelten Luftfeuchtigkeit von 50%. Ferner herrschte in dem Klimaraum eine Luftbewegung von ca. 0,1 m/s. Das Gefäß enthaltend Wasser und die Wärmedämmplatte befanden sich auf einer Waage. Entsprechende Versuche wurden durchgeführt mit einer kommerziellen Calciumsilikatplatte sowie mit einer Dämmplatte aus Porenbeton. Hierbei ergab sich, dass sich für den erfindungsgemäßen Wärmedämmverbund eine Verdunstungsrate von etwa 130 kg/(m<sup>2</sup> x a) einstellte, während sich für die Calciumsilikatplatte ein Wert von etwa 660 kg/(m<sup>2</sup> x a) und für die Dämmplatte aus Porenbeton ein Wert von etwa 120 kg/(m<sup>2</sup> x a) ergab.</p>
<p id="p0083" num="0083">Berücksichtigt man, dass üblicherweise eine Verdunstungsrate von etwa 3 kg/(m<sup>2</sup> x a) ausreicht, um z.B. Schimmelbildung oder Feuchteprobleme auf der Inneseite einer innenseitig wärmegedämmten Gebäudeaußenwand zu unterbinden, konnte somit der Nachweis erbracht werden, dass die erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünde den Anforderungen an eine Gebäudeinnendämmung gerecht werden.</p>
<p id="p0084" num="0084">Von besonderem Vorteil bei dem erfindungsgemäßen Wärmedämmverbund ist auch, dass sich die in den Dämmmaterialeinheiten gespeicherte Wärmeenergie nutzen lässt, um das durch die Klebeschicht hindurchtretende Wasser auf der dem Innenraum eines Gebäudes zugewandten Seite zu verdunsten, insbesondere wenn auf der dieser Seite zugewandten Fläche des Wärmedämmverbunds eine kapillaraktive Beschichtung vorliegt.</p>
<p id="p0085" num="0085">Dieses ist insofern überraschend, als sich diese sehr zufriedenstellende Verdunstungsrate mit einem Volumen der Klebeschichten von nicht mehr als 1%, und insbesondere sogar von nicht mehr als 0,5%, bezogen auf das Gesamtvolumen des Wärmedämmverbunds einstellt.</p>
<p id="p0086" num="0086">Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachgehenden Beschreibung, in der bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielhaft anhand schematischer Zeichnungen erläutert sind.<!-- EPO <DP n="22"> --></p>
<p id="p0087" num="0087">Dabei zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1:</dt><dd>eine schematische Darstellung einer innen gedämmten Gebäudeaußenwand,</dd>
<dt>Figur 1:</dt><dd>eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds,</dd>
<dt>Figur 3:</dt><dd>eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds,</dd>
<dt>Figur 4:</dt><dd>eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds</dd>
<dt>Figur 5:</dt><dd>eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds,</dd>
<dt>Figur 6:</dt><dd>eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds,</dd>
<dt>Figur 7:</dt><dd>einen Verfahrensablauf eines erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens für die Herstellung von Wärmedämmverbünden,</dd>
<dt>Figur 8:</dt><dd>eine alternative Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Herstellverfahrens und</dd>
<dt>Figur 9:</dt><dd>eine alternative Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Herstellverfahrens.</dd>
</dl></p>
<p id="p0088" num="0088"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt schematisch den Aufbau einer Gebäudeaußenwand 2, die an ihrer Innenseite 4 ein erfindungsgemäßes Wärmeverbundareal 6 aufweist. Das Wärmedämmverbundareal 6 wird gebildet aus einer Vielzahl an bündig aneinander über ihre Kantenflächen (in ihrer Längen- und Breitenausdehnung) angebrachte Wärmedämmverbünde 8 in Form von Wärmedämmplatten, welche mit der Innenseite der Gebäudeaußenwand 2 mit einem Kleber 9 verklebt sind. Die Wärmedämmverbünde 8 sind hierbei jeweils aus einer Vielzahl and im Wesentlichen quaderförmigen Dämmmaterialeinheiten 10 hergestellt worden, welche über benachbarte, im vorliegenden Fall jeweils parallel verlaufende kapillaraktive ausgehärtete Klebeschichten 12 miteinander verbunden sind. Das Wärmedämmverbundareal 6 kann, wie in <figref idref="f0001">Figur 1</figref> gezeigt, innenseitig mit einer herkömmlichen Putzschicht 11 abgedeckt sein. Optional können auch benachbarte Wäremedämmverbünde 8 über ihre Kantenflächen mit der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung verklebt sein.<!-- EPO <DP n="23"> --></p>
<p id="p0089" num="0089"><figref idref="f0002">Figur 2</figref> zeigt schematisch eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds 8 in Form einer Wärmedämmplatte, gebildet aus insgesamt 5 Dämmmaterialeinheiten 10, in im Wesentlichen quaderförmiger Form, welche über ihre benachbarten Kantenverläufe (in Längen- (L) und Breitenausdehnung (B)) mittels der ausgehärteten Klebeschicht 12 miteinander verbunden sind. Die Dämmmaterialeinheiten verfügen über eine Längen- (L), Breiten- (B) und Höhenausdehnung (H). Bei der dargestellten Ausgestaltung ist die Klebeschicht 12 nicht in gleichbleibender Dicke ausgeführt, sondern deren Dicke nimmt zur Innenraumseite hin zu, wenn der Wärmedämmverbund 8 als Innendämmung eingesetzt wird. Auf diese Weise kann die Wassertransportfähigkeit der Innenseite der Außenwand des Gebäudes zum Innenraum hin vergleichmäßigt werden.</p>
<p id="p0090" num="0090"><figref idref="f0002">Figur 3</figref> zeigt eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbunds 8, gebildet aus fünf im Wesentlichen quaderförmigen Dämmmaterialeinheiten 10, welche über ihre einander zugewandten Kantenverläufe (in Längen- (L) und Breitenausdehnung (B)) mittels einer kapillarleitfähigen ausgehärteten Klebeschicht 12 miteinander verbunden sind. Bei dem Wärmedämmverbund gemäß <figref idref="f0002">Figur 3</figref> sind die kapillaraktiven Poren der Klebeschicht 12, wenn der Wärmedämmverbund als Innendämmung eingesetzt wird, zur der der Innenseite der Gebäudeaußenwand zugewandten Seite im Durchschnitt größer als die Poren der ausgehärteten Klebeschicht im Bereich der dem Innenraum zugewandten Seite des Wärmedämmverbunds. Auch auf diese Weise lässt sich eine Vergleichmäßigung der Wassertransportfähigkeit durch die Wärmedämmplatte hindurch erreichen.</p>
<p id="p0091" num="0091">In <figref idref="f0003">Figur 4</figref> ist eine solche Ausgestaltung schematisch gezeigt, welche die vorangehend herausgestellten spezifischen Merkmale der Klebeschicht 12 gemäß <figref idref="f0002">Figur 2 und 3</figref> kombiniert.</p>
<p id="p0092" num="0092"><figref idref="f0004">Figur 5</figref> entnimmt man eine Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Wärmedämmverbundes 8, bei dem die Klebeschicht 12, wenn der Wärmedämmverbund als Innendämmung eingesetzt wird, in Richtung des Innenraums, d.h. in der Nähe der dem Innenraum zugewandten Seite des Wärmedämmverbunds 8 sich verjüngt. Beispielsweise kann diese Verjüngung im Bereich von fünf bis zehn Millimetern im Abstand von der genannten Seite beginnen. Auf diese Weise gelangt man zu einem sehr schmalen Klebeschichtstreifen, der dann auf der dem Innenraum zugewandten Seite des Wärmedämmverbunds 8 verbleibt. Dadurch gelingt es, das Risiko des Abzeichnens bedingt durch Temperaturunterschiede zwischen der Klebeschicht und den Dämmmaterialeinheiten 10 nochmals zu vermindern. Solche temperaturbedingten Abzeichnungen sind dann auch nach längerer Nutzung nicht mehr zu befürchten.<!-- EPO <DP n="24"> --></p>
<p id="p0093" num="0093">Die Ausführungsform gemäß <figref idref="f0004">Figur 6</figref> entspricht im Wesentlichen der der <figref idref="f0004">Figur 5</figref> mit dem Unterschied, dass, ähnlich wie bei der Ausgestaltung gemäß <figref idref="f0002">Figur 3</figref>, auf der der Gebäudeaußenwand zugewandten Seite die Klebeschicht 12 über im Durchschnitt gröbere Poren verfügt als auf der dem Innenraum zugewandten Seite.</p>
<p id="p0094" num="0094"><figref idref="f0005">Figur 7</figref> zeigt schematisch eine Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Verfahrens für die Herstellung von erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden. Hierbei wird ein Polystyrolpartikelschaumblock 14 zum Beispiel mit oszilierenden Heißdrähten in Höhen- (H) und Breitenausdehnung (B) in Streifen bzw. Basisplatten 16, mit zum Beispiel den Maßen (1.000 mm x 20 bis 150 mm) x (Dämmdicke) geschnitten (Schritt b)). Anschließend werden die Basisplatten 16 auf einer Seite mit einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung 12 beaufschlagt, beispielsweise mittels Streichens (Schritt c)) und wieder miteinander verklebt (Schritt d)). Anschließend kann man optional ein- oder beidseitig die Besäumschnitte vornehmen, um einen glatten Kantenabschluss zu haben (Schritt e)). Sodann wird der wieder zusammengeklebte Rohblock beziehungsweise Sandwichblock, beispielsweise durch Schneiden mittels Heißdraht, vereinzelt entlang der Längen- (L) und Breitenausdehnung (B) dieses Rohblocks (Schritt f)). Die bei diesem Schritt erhaltenen separaten, aus über ausgehärtete Klebeschichten 12/18 verbundene Dämmmaterialeinheiten gebildete Wärmedämmverbünde können z.B. als solcher verwendet werden (8/20) oder in kleiner dimensionierte Wärmedämmverbünde (8) aufgespalten werden (angedeutet in Schritt g)). Entweder auf dieser Verfahrensstufe oder nach Vornahme der Aufteilung in kleinere Wärmedämmverbünde (8) kann deren erste bzw. Vorderseite und/oder zweite bzw. Rückseite mit einem kapillaraktiven Beschichtungsmaterial versehen werden (Schritt h)).</p>
<p id="p0095" num="0095"><figref idref="f0006">Figur 8</figref> zeigt eine bevorzugte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung von erfindungsgemäßen Wärmedämmverbünden. Hierbei wird der Rohblock 14 aus z.B. Polystyrol mittels zum Beispiel Heißdrähten in Längen- (L) und Breitenausdehnung (B) vereinzelt unter Ausbildung einer Vielzahl an benachbarten Basisplatten 16 (siehe b)). Anschließend werden diese Platten 16 einseitig mit einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung 12/18 beschichtet (Schritt c)) und wieder miteinander zu einem Sandwichblock verklebt (Schritt d)). Hierauf kann optional ein ein- oder zweiseitiger Besäumschnitt erfolgen, um glatte Kantenflächen zu erzeugen (Schritt e)). Dieser aus zusammengeklebten Einzelplatten 16 bestehende Sandwich- beziehungsweise Rohblock wird vorzugsweise, wie in Schritt f) dargestellt, von derjenigen Seite in Höhen- (H) und Breitenausdehnung (B) in separate Wärmedämmverbünde 8/20 vereinzelt, in die in dem Rohblock die jeweiligen Klebeschichten 12/18<!-- EPO <DP n="25"> --> münden. Auf diese Weise erhält man einzelne Wärmedämmverbünde 8/20 (siehe Schritt g)), welche wiederum in kleinere Einheiten (8) unterteilt werden können (siehe Schritt h)). Die vorder- und/oder rückseitige Beschichtung dieser Wärmedämmverbünde kann auf der Verfahrensstufe g) und/oder h) vorgenommen werden.</p>
<p id="p0096" num="0096"><figref idref="f0007">Figur 9</figref> zeigt einen Ausschnitt aus einer Weiterentwicklung des erfindungsgemäßen Verfahrens. Hierbei wird auf der Verfahrensstufe gemäß Schritt b), wie in <figref idref="f0006">Figur 8</figref> gezeigt, mindestens eine, insbesondere mehrere, jeweils nicht unmittelbar benachbarte und vorzugsweise jede übernächste (xx) vereinzelte Basisplatte 16 vor der Verklebung mit der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung mit insbesondere der benachbarten Basisplatte um 180° bezogen auf die Längsausdehnungsachse LA und/oder um die Breitenausdehnungsachse BA und/oder um die Höhenausdehnungsachse HA um 180° gedreht wird. Vorzugsweise wird wenigstens ein, insbesondere mehrere, jeweils nicht unmittelbar benachbarte und besonders bevorzugt jede übernächste (xx) Basisplatte vor der Verklebung mit der, insbesondere benachbarten, Basisplatte um 180° um die Längsausdehnungsachse LA gedreht. Auf diese Weise lassen sich innere Verspannungen, die in dem Sandwich- beziehungsweise Rohblock auftreten, aufheben, so dass der letztendlich resultierende Wärmedämmverbund relativ spannungsfrei ist und auch bei längerer Lagerung keinen Verzug zeigt.</p>
<p id="p0097" num="0097">Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Ansprüchen sowie in den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln aus auch in jeder beliebigen Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="26"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Wärmedämmverbund, insbesondere plattenförmiger Wärmedämmverbund, mit einer ersten Seite und einer gegenüberliegenden zweiten Seite, umfassend mindestens zwei, insbesondere quaderförmige oder würfelförmige, Dämmmaterialeinheiten mit jeweils einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung und mit einem Kantenverlauf bzw. - fläche zumindest abschnittsweise entlang der Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Dämmmaterialeinheiten entlang dieser aneinander anliegender Kantenverläufe mit mindestens einer, insbesondere mittels Streichen, Rollen, Rakeln, Gießen und/oder Sprühen aufgetragenen, bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung verklebt sind, wobei die aus dieser Zusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist und sich zumindest abschnittsweise von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens zwei benachbarte, insbesondere sämtliche, Dämmmaterialeinheiten aus Faserstoffen und/oder Schaumstoffprodukten, insbesondere Schaumstoffprodukten, gebildet sind oder diese umfassen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schaumstoffprodukte ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Schaumglas, expandierten Styrolpolymeren, insbesondere expandiertem Polystyrol, expandiertem Polypropylen, Elastomerschaum, Polyisocyanuratschaum, Polyethylenschaum, Phenolharzschaum, Polyurethanhartschaum, Harnstoff-Formaldehydharzschaum, hydrophobierte Kieselsäure, hydrophobierte Aerogele, extrudierten Styrolpolymeren, insbesondere extrudiertem Polystyrolschaum, expandiertem Kork oder einer beliebigen Mischung dieser Komponenten und/oder dass die Faserstoffe ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Mineralwolle, Kunststofffasern, hydrophob ausgerüstete Holzfasern, insbesondere Holzweichfasern, Holzwolle, Baumwolle und Zellulosefasern bzw. Bestandteilen hiervon oder deren beliebigen Mischungen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die, insbesondere keine Füllstoffe enthaltende, bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung<!-- EPO <DP n="27"> --> als Bindemittel, insbesondere ausschließlich, mineralische Bindemittel, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel, enthält, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Zement, Kalk, Gips, Tonerdeschmelzzement, Wasserglas oder beliebigen Mischungen hiervon.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung mindestens ein Fasermaterial, insbesondere Kunststofffasern, Naturfasern, Mineralfaser, z.B. Basalt- Keramik- und/oder Glasfasern, oder beliebige Mischungen hiervon, enthält, vorzugsweise mit einer durchschnittlichen Länge der Fasern von maximal 16 mm, insbesondere von maximal 12 mm und besonders bevorzugt von maximal 8 mm.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand Kapillaren mit einem durchschnittlichen Durchmesser kleiner oder gleich 100 nm, insbesondere kleiner oder gleich 80 nm und besonders bevorzugt kleiner oder gleich 50 nm, enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand über eine durchschnittliche Dicke von maximal 1,0 mm, insbesondere von maximal 0,7 mm und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm verfügt, und/oder dass die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand über eine maximale Dicke von 2,0 mm, insbesondere 1,5 mm und besonders bevorzugt 1,0 mm verfügt, und/oder dass die durchschnittliche Breite der Dämmmaterialeinheiten und/oder der Kantenverläufe entlang der Längen- und Breitenausdehnung im Bereich von 10 mm bis 200 mm, insbesondere Bereich von 20 mm bis 160 mm und vorzugsweise Bereich von 40 mm bis 140 mm liegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens zwei, insbesondere benachbarte, Dämmmaterialeinheiten, insbesondere sämtliche Dämmmaterialeinheiten, expandierte Styrolpolymere, insbesondere expandiertes Polystyrol, umfassen oder hieraus bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0009" num="0009">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die erste Seite, insbesondere im Bereich der sich von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckenden Klebeschicht, zumindest abschnittweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven ersten Beschichtungsmaterial versehen<!-- EPO <DP n="28"> --> ist, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer Klebeschicht, und/oder dass die zweite Seite, insbesondere im Bereich der sich von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckenden Klebeschicht, zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven zweiten Beschichtungsmaterial versehen ist, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer Klebeschicht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0010" num="0010">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das erste und das zweite Beschichtungsmaterial im Wesentlichen übereinstimmen, insbesondere hinsichtlich Zusammensetzung und/oder Dicke des Auftrags dieser Beschichtungsmaterialien, und/oder dass das erste und/oder das zweite Beschichtungsmaterial die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung umfassen oder hieraus gebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0011" num="0011">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens zwei benachbarte Klebeschichten, insbesondere sämtliche Klebeschichten, mindestens abschnittsweise im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0012" num="0012">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> dieser eine Wärmedämmplatte, insbesondere eine Innenwärmedämmplatte, vorzugsweise mit einer polygonalen Grundform, insbesondere ausgewählt aus quadratischen, rechteckigen, dreieckigen Grundformen, darstellt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0013" num="0013">
<claim-text>Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die mindestens eine Klebeschicht, insbesondere sämtliche Klebeschichten, sich entlang der, insbesondere gesamten, Längsausdehnung desselben erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0014" num="0014">
<claim-text>Wärmedämmverbundareal, insbesondere Wärmedämmplattenareal, umfassend mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmplatten, gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, mit jeweils einer ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Seite und einem zumindest abschnittsweise umlaufenden, die erste und die zweite Seite verbindenden Kantenverlauf bzw. fläche mit einer Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, zumindest abschnittsweise entlang ihrer Kantenverläufe bzw. -flächen, insbesondere bündig, benachbart sind.<!-- EPO <DP n="29"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0015" num="0015">
<claim-text>Wärmedämmverbundareal oder Wärmedämmplattenareal, umfassend mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, Wärmedämmplatten und/oder Wärmedämmverbünden, vorzugsweise nach einem der Ansprüche 1 bis 13, mit jeweils einer ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Seite und einem zumindest abschnittsweise umlaufenden, die erste und die zweite Seite verbindenden Kantenverlauf bzw. -fläche mit einer Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Wärmedämmverbünde bzw. - platten zumindest abschnittsweise entlang ihrer Kantenflächen mit mindestens einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung, insbesondere bündig, miteinander verklebt sind, wobei die aus dieser Zusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist und sich zumindest abschnittsweise von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0016" num="0016">
<claim-text>Wärmedämmverbundareal nach Anspruch 14 oder 15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, ein Schaumstoffprodukt darstellen oder umfassen, insbesondere enthaltend oder gebildet aus Schaumglas, expandierten Styrolpolymeren, insbesondere expandiertem Polystyrol, expandiertem Polypropylen, Elastomerschaum, Polyisocyanuratschaum, Polyethylenschaum, Phenolharzschaum, Polyurethanhartschaum, Harnstoff Formaldehydharzschaum, hydrophobierte Kieselsäure, hydrophobierte Aerogele, extrudierten Styrolpolymeren, insbesondere extrudiertem Polystyrolschaum, expandiertem Kork oder einer beliebigen Mischung.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung mindestens eines Wärmedämmverbunds, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend die Schritte:
<claim-text>1) Zurverfügungstellung von mindestens zwei Dämmmaterialeinheiten mit jeweils einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung und mit einem Kantenverlauf bzw. - fläche zumindest abschnittsweise entlang der Längen- und Breitenausdehnung,</claim-text>
<claim-text>2) Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel enthaltenden, Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</claim-text>
<claim-text>3) Auftragen der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf dem Kantenverlauf bzw. -fläche einer ersten Dämmmaterialeinheit,<!-- EPO <DP n="30"> --></claim-text>
<claim-text>4) gegebenenfalls Auftragen der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf dem Kantenverlauf bzw. -fläche einer zweiten Dämmmaterialeinheit,</claim-text>
<claim-text>5) Aneinanderfügen des Kantenverlaufs der ersten Dämmmaterialeinheit enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung an den Kantenverlauf der zweiten Dämmmaterialeinheit, gegebenenfalls ebenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</claim-text>
<claim-text>6) Aushärten der zwischen den aneinander gefügten Dämmmaterialeinheiten befindlichen bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung unter Ausbildung einer Klebeschicht,</claim-text>
<claim-text>7) gegebenenfalls Wiederholen der Schritte 3) bis 6) mit einer dritten bzw. weiteren Dämmmaterialeinheit,</claim-text>
unter Ausbildung eines Wärmedämmverbunds mit einer Vorder- und einer gegenüberliegenden Rückseite, wobei mindestens eine kapillaraktive Klebeschicht sich abschnittsweise von der Vorder- bis zur Rückseite erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0018" num="0018">
<claim-text>Verfahren zur Herstellung mindestens eines Wärmedämmverbunds, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend, insbesondere in dieser Reihenfolge, die Schritte:
<claim-text>a) Zurverfügungstellung eines Rohblocks aus mindestens einem Schaumstoffprodukt mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, insbesondere mit einem polygonalen, vorzugsweise rechteckigen, quadratischen oder dreieckigen, Querschnitt,</claim-text>
<claim-text>b) Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel enthaltenden, Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</claim-text>
<claim-text>c) Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Rohblocks in Längs- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Basisplatten mit einer Vorder- und Rückseite,</claim-text>
<claim-text>d) Auftragen der Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf die Rückseite einer ersten Basisplatte,<!-- EPO <DP n="31"> --></claim-text>
<claim-text>e) Verkleben dieser Rückseite mit der Vorderseite einer zweiten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls ebenfalls aufweisend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung und/oder gegebenenfalls mindestens ein Fasermaterial,</claim-text>
<claim-text>f) Verkleben der Rückseite der zweiten Basisplatte, enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung, mit der Vorderseite einer dritten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</claim-text>
<claim-text>g) gegebenenfalls, insbesondere mehrmaliges, Wiederholen der Schritte e) und f) mit weiteren, insbesondere beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatten,<br/>
wobei die Schritte c), d), e), f) und gegebenenfalls g) einen Sandwichblock ergeben mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, die vorzugsweise im Wesentlichen der des Rohblocks entspricht,</claim-text>
<claim-text>h) Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Sandwichblocks in Höhen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmverbundplatten, mit einer Vorder- und Rückseite;</claim-text>
oder<br/>
umfassend, insbesondere in dieser Reihenfolge, die Schritte:
<claim-text>a') Zurverfügungstellung eines Rohblocks aus mindestens einem Schaumstoffprodukt mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, insbesondere mit einem polygonalen, vorzugsweise rechteckigen, quadratischen oder dreieckigen, Querschnitt,</claim-text>
<claim-text>b') Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel enthaltenden, Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</claim-text>
<claim-text>c') Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Rohblocks in Höhen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Basisplatten mit einer Vorder- und Rückseite,<!-- EPO <DP n="32"> --></claim-text>
<claim-text>d') Auftragen der Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf die Rückseite einer ersten Basisplatte,</claim-text>
<claim-text>e') Verkleben dieser Rückseite mit der Vorderseite einer zweiten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls ebenfalls aufweisend eine bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und/oder gegebenenfalls mindestens ein Fasermaterial,</claim-text>
<claim-text>f') Verkleben der Rückseite der zweiten Basisplatte, enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung, mit der Vorderseite einer dritten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</claim-text>
<claim-text>g') gegebenenfalls, insbesondere mehrmaliges, Wiederholen der Schritte e') und f) mit weiteren, insbesondere beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatten,<br/>
wobei die Schritte c'), d'), e'), f) und gegebenenfalls g') einen Sandwichblock ergeben mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, die im Wesentlichen der des Rohblocks entspricht,</claim-text>
<claim-text>h') Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Sandwichblocks in Längen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmverbundplatten, mit einer Vorder- und Rückseite.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0019" num="0019">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 18, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Vereinzelung, insbesondere das Zerschneiden, des Sandwichblocks in Schritt h) bzw. h') in der Weise geschieht, dass i) die miteinander verklebten Basisplatten quer zur Ausrichtung der Vorder- und Rückseiten vereinzelt werden oder ii) die miteinander verklebten Basisplatten jeweils in Richtung von der Vorder- zur Rückseite, oder umgekehrt, vereinzelt werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0020" num="0020">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man die Vorderseite des Wärmedämmverbunds insbesondere im Bereich der sich von der Vorderseite bis zur Rückseite erstreckenden Klebeschicht zumindest abschnittweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven ersten Beschichtungsmaterial versieht, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens<!-- EPO <DP n="33"> --> einer, insbesondere einer Vielzahl an Klebeschichten, und/oder dass man die Rückseite des Wärmedämmverbunds insbesondere im Bereich der sich von der Vorderseite bis zur Rückseite erstreckenden Klebeschicht zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven zweiten Beschichtungsmaterial versieht, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer, insbesondere einer Vielzahl an Klebeschichten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0021" num="0021">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung und/oder das erste Beschichtungsmaterial und/oder das zweite Beschichtungsmaterial mittels Streichen, Rollen, Rakeln, Gießen und/oder Sprühen aufgetragen werden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0022" num="0022">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man mindestens eine, insbesondere eine Vielzahl an nicht unmittelbar benachbarten, vorzugsweise im Wesentlichen jede übernächste, durch Vereinzelung aus dem Rohblock erhaltenen Basisplatten, vorzugsweise unter Beibehaltung in ihrer Abfolge von jeweils benachbarten Basisplatten, nach der Vereinzelung und vor dem Verkleben der, insbesondere benachbarten, Basisplatten um die Achse der Längsausdehnung und/oder um die Achse der Breitenausdehnung und/oder um die Achse der Höhenausdehnung, vorzugsweise um die Achse der Längsausdehnung, um 180° dreht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0023" num="0023">
<claim-text>Wärmedämmverbund, insbesondere Wärmedämmplatte, erhalten nach einem Verfahren gemäß Anspruch 22.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0024" num="0024">
<claim-text>Verwendung der Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, nach einem der Ansprüche 1 bis 13 oder des Wärmedämmverbundareals, insbesondere des Wärmedämmplattenareals, nach einem der Ansprüche 14 bis 16 oder des Wärmedämmverbunds, insbesondere der Wärmedämmplatte, nach Anspruch 23 zur Wärmedämmung von Gebäuden, insbesondere von Außenwänden, besonders bevorzugt an der Innenseite dieser Außenwände.</claim-text></claim>
</claims>
<amended-claims id="aclaims" lang="de" amend-claim-type="EPC">
<heading id="h0001">Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.</heading>
<claim id="ac-de-0001" num="">
<claim-text><b>1.</b> Wärmedämmverbund für die Innendämmung, insbesondere plattenförmiger Wärmedämmverbund, mit einer ersten Seite und einer gegenüberliegenden zweiten Seite, umfassend mindestens zwei Dämmmaterialeinheiten mit jeweils einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung und mit einem Kantenverlauf bzw. -fläche zumindest abschnittsweise entlang der Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Dämmmaterialeinheiten entlang dieser aneinander anliegender Kantenverläufe mit mindestens einer, insbesondere mittels Streichen, Rollen, Rakeln, Gießen und/oder Sprühen aufgetragenen, bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung verklebt sind, wobei die aus dieser Zusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist und sich zumindest abschnittsweise von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckt und wobei mindestens zwei benachbarte, insbesondere sämtliche, Dämmmaterialien aus Schaumstoffprodukten gebildet sind oder diese umfassen.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0002" num="">
<claim-text><b>2.</b> Wärmedämmverbund nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die mindestens zwei Dämmmaterialeinheiten, quaderförmige oder würfelförmige Dämmmaterialeinheiten darstellen.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0003" num="">
<claim-text><b>3.</b> Wärmedämmverbund nach Anspruch 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schaumstoffprodukte ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus Schaumglas, expandierten Styrolpolymeren, insbesondere expandiertem Polystyrol, expandiertem Polypropylen, Elastomerschaum, Polyisocyanuratschaum, Polyethylenschaum, Phenolharzschaum, Polyurethanhartschaum, Harnstoff-Formaldehydharzschaum, hydrophobierte Kieselsäure, hydrophobierte Aerogele, extrudierten Styrolpolymeren, insbesondere extrudiertem Polystyrolschaum, expandiertem Kork oder einer beliebigen Mischung dieser Komponenten.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0004" num="">
<claim-text><b>4.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die, insbesondere keine Füllstoffe enthaltende, bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung als Bindemittel, insbesondere ausschließlich, mineralische Bindemittel, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel, enthält, insbesondere ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Zement, Kalk, Gips, Tonerdeschmelzzement, Wasserglas oder beliebigen Mischungen hiervon.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0005" num="">
<claim-text><b>5.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung mindestens ein Fasermaterial, insbesondere Kunststofffasern, Naturfasern, Mineralfaser, z.B. Basalt-Keramik- und/oder Glasfasern, oder beliebige Mischungen hiervon, enthält, vorzugsweise mit einer durchschnittlichen Länge der Fasern von maximal 16 mm, insbesondere von maximal 12 mm und besonders bevorzugt von maximal 8 mm.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0006" num="">
<claim-text><b>6.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand Kapillaren mit einem durchschnittlichen Durchmesser kleiner oder gleich 100 nm, insbesondere kleiner oder gleich 80 nm und besonders bevorzugt kleiner oder gleich 50 nm, enthält.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0007" num="">
<claim-text><b>7.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand über eine durchschnittliche Dicke von maximal 1,0 mm, insbesondere von maximal 0,7 mm und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm verfügt, und/oder dass die Klebeschicht im ausgehärteten Zustand über eine maximale Dicke von 2,0 mm, insbesondere 1,5 mm und besonders bevorzugt 1,0 mm verfügt, und/oder dass die durchschnittliche Breite der Dämmmaterialeinheiten und/oder der Kantenverläufe entlang der Längen- und Breitenausdehnung im Bereich von 10 mm bis 200 mm, insbesondere Bereich von 20 mm bis 160 mm und vorzugsweise Bereich von 40 mm bis 140 mm liegt.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0008" num="">
<claim-text><b>8.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens zwei, insbesondere benachbarte, Dämmmaterialeinheiten, insbesondere sämtliche Dämmmaterialeinheiten, expandierte Styrolpolymere, insbesondere expandiertes Polystyrol, umfassen oder hieraus bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0009" num="">
<claim-text><b>9.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die erste Seite, insbesondere im Bereich der sich von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckenden Klebeschicht, zumindest abschnittweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven ersten Beschichtungsmaterial versehen ist, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer Klebeschicht, und/oder dass die zweite Seite, insbesondere im Bereich der sich von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckenden Klebeschicht, zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven zweiten Beschichtungsmaterial versehen ist, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer Klebeschicht.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0010" num="">
<claim-text><b>10.</b> Wärmedämmverbund nach Anspruch 9, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das erste und das zweite Beschichtungsmaterial im Wesentlichen übereinstimmen, insbesondere hinsichtlich Zusammensetzung und/oder Dicke des Auftrags dieser Beschichtungsmaterialien, und/oder dass das erste und/oder das zweite Beschichtungsmaterial die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung umfassen oder hieraus gebildet sind.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0011" num="">
<claim-text><b>11.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens zwei benachbarte Klebeschichten, insbesondere sämtliche Klebeschichten, mindestens abschnittsweise im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0012" num="">
<claim-text><b>12.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> dieser eine Wärmedämmplatte, insbesondere eine Innenwärmedämmplatte, vorzugsweise mit einer polygonalen Grundform, insbesondere ausgewählt aus quadratischen, rechteckigen, dreieckigen Grundformen, darstellt.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0013" num="">
<claim-text><b>13.</b> Wärmedämmverbund nach einem der vorangehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die mindestens eine Klebeschicht, insbesondere sämtliche Klebeschichten, sich entlang der, insbesondere gesamten, Längsausdehnung desselben erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0014" num="">
<claim-text><b>14.</b> Wärmedämmverbundareal, insbesondere Wärmedämmplattenareal, umfassend mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmplatten, gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, mit jeweils einer ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Seite und einem zumindest abschnittsweise umlaufenden, die erste und die zweite Seite verbindenden Kantenverlauf bzw. fläche mit einer Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, zumindest abschnittsweise entlang ihrer Kantenverläufe bzw. -flächen, insbesondere bündig, benachbart sind.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0015" num="">
<claim-text><b>15.</b> Wärmedämmverbundareal oder Wärmedämmplattenareal, umfassend mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, Wärmedämmverbünden nach einem der Ansprüche 1 bis 13, mit jeweils einer ersten und einer gegenüberliegenden zweiten Seite und einem zumindest abschnittsweise umlaufenden, die erste und die zweite Seite verbindenden Kantenverlauf bzw. -fläche mit einer Längen- und Breitenausdehnung, wobei benachbarte Wärmedämmverbünde bzw. -platten zumindest abschnittsweise entlang ihrer Kantenflächen mit mindestens einer bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung, insbesondere bündig, miteinander verklebt sind, wobei die aus dieser Zusammensetzung gebildete Klebeschicht im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist und sich zumindest abschnittsweise von der ersten Seite bis zur zweiten Seite erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0016" num="">
<claim-text><b>16.</b> Wärmedämmverbundareal oder Wärmedämmplattenareal nach Anspruch 14 oder 15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Schaumstoffprodukt der Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, enthält oder gebildet ist aus Schaumglas, expandierten Styrolpolymeren, insbesondere expandiertem Polystyrol, expandiertem Polypropylen, Elastomerschaum, Polyisocyanuratschaum, Polyethylenschaum, Phenolharzschaum, Polyurethanhartschaum, Harnstoff-Formaldehydharzschaum, hydrophobierte Kieselsäure, hydrophobierte Aerogele, extrudierten Styrolpolymeren, insbesondere extrudiertem Polystyrolschaum, expandiertem Kork oder einer beliebigen Mischung.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0017" num="">
<claim-text><b>17.</b> Verfahren zur Herstellung mindestens eines Wärmedämmverbunds nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend die Schritte:
<claim-text>1) Zurverfügungstellung von mindestens zwei Dämmmaterialeinheiten mit jeweils einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung und mit einem Kantenverlauf bzw.-fläche zumindest abschnittsweise entlang der Längen- und Breitenausdehnung,</claim-text>
<claim-text>2) Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel enthaltenden, Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</claim-text>
<claim-text>3) Auftragen der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf dem Kantenverlauf bzw. -fläche einer ersten Dämmmaterialeinheit,</claim-text>
<claim-text>4) gegebenenfalls Auftragen der bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf dem Kantenverlauf bzw. -fläche einer zweiten Dämmmaterialeinheit,</claim-text>
<claim-text>5) Aneinanderfügen des Kantenverlaufs der ersten Dämmmaterialeinheit enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung an den Kantenverlauf der zweiten Dämmmaterialeinheit, gegebenenfalls ebenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</claim-text>
<claim-text>6) Aushärten der zwischen den aneinander gefügten Dämmmaterialeinheiten befindlichen bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung unter Ausbildung einer Klebeschicht,</claim-text>
<claim-text>7) gegebenenfalls Wiederholen der Schritte 3) bis 6) mit einer dritten bzw. weiteren Dämmmaterialeinheit,</claim-text>
unter Ausbildung eines Wärmedämmverbunds mit einer Vorder- und einer gegenüberliegenden Rückseite, wobei mindestens eine kapillaraktive Klebeschicht sich abschnittsweise von der Vorder- bis zur Rückseite erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0018" num="">
<claim-text><b>18.</b> Verfahren zur Herstellung mindestens eines Wärmedämmverbunds nach einem der Ansprüche 1 bis 13, umfassend, insbesondere in dieser Reihenfolge, die Schritte:
<claim-text>a) Zurverfügungstellung eines Rohblocks aus mindestens einem Schaumstoffprodukt mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, insbesondere mit einem polygonalen, vorzugsweise rechteckigen, quadratischen oder dreieckigen, Querschnitt,</claim-text>
<claim-text>b) Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel enthaltenden, Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</claim-text>
<claim-text>c) Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Rohblocks in Längs- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Basisplatten mit einer Vorder- und Rückseite,</claim-text>
<claim-text>d) Auftragen der Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf die Rückseite einer ersten Basisplatte,</claim-text>
<claim-text>e) Verkleben dieser Rückseite mit der Vorderseite einer zweiten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls ebenfalls aufweisend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung und/oder gegebenenfalls mindestens ein Fasermaterial,</claim-text>
<claim-text>f) Verkleben der Rückseite der zweiten Basisplatte, enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung, mit der Vorderseite einer dritten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</claim-text>
<claim-text>g) gegebenenfalls, insbesondere mehrmaliges, Wiederholen der Schritte e) und f) mit weiteren, insbesondere beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatten,<br/>
wobei die Schritte c), d), e), f) und gegebenenfalls g) einen Sandwichblock ergeben mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, die vorzugsweise im Wesentlichen der des Rohblocks entspricht,</claim-text>
<claim-text>h) Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Sandwichblocks in Höhen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmverbundplatten, mit einer Vorder- und Rückseite;<br/>
oder<br/>
umfassend, insbesondere in dieser Reihenfolge, die Schritte:</claim-text>
<claim-text>a') Zurverfügungstellung eines Rohblocks aus mindestens einem Schaumstoffprodukt mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, insbesondere mit einem polygonalen, vorzugsweise rechteckigen, quadratischen oder dreieckigen, Querschnitt,</claim-text>
<claim-text>b') Zurverfügungstellung von mindestens einer bindemittelhaltigen, insbesondere hydratische und/oder hydraulische Bindemittel enthaltenden, Kleberzusammensetzung, die im ausgehärteten Zustand kapillaraktiv ist,</claim-text>
<claim-text>c') Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Rohblocks in Höhen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Basisplatten mit einer Vorder- und Rückseite,</claim-text>
<claim-text>d') Auftragen der Kleberzusammensetzung und gegebenenfalls mindestens eines Fasermaterials auf die Rückseite einer ersten Basisplatte,</claim-text>
<claim-text>e') Verkleben dieser Rückseite mit der Vorderseite einer zweiten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls ebenfalls aufweisend eine bindemittelhaltigen Kleberzusammensetzung und/oder gegebenenfalls mindestens ein Fasermaterial,</claim-text>
<claim-text>f') Verkleben der Rückseite der zweiten Basisplatte, enthaltend die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung, mit der Vorderseite einer dritten, insbesondere der beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatte, gegebenenfalls enthaltend eine bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung,</claim-text>
<claim-text>g') gegebenenfalls, insbesondere mehrmaliges, Wiederholen der Schritte e') und f') mit weiteren, insbesondere beim Vereinzeln benachbarten, Basisplatten,<br/>
wobei die Schritte c'), d'), e'), f') und gegebenenfalls g') einen Sandwichblock ergeben mit einer Längen-, Höhen- und Breitenausdehnung, die im Wesentlichen der des Rohblocks entspricht,</claim-text>
<claim-text>h') Vereinzeln, insbesondere Zerschneiden, des Sandwichblocks in Längen- und Breitenausdehnung in mindestens zwei, insbesondere eine Vielzahl an, insbesondere im Wesentlichen einheitlich dimensionierten, Wärmedämmverbünden, insbesondere Wärmedämmverbundplatten, mit einer Vorder- und Rückseite.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0019" num="">
<claim-text><b>19.</b> Verfahren nach Anspruch 18, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Vereinzelung, insbesondere das Zerschneiden, des Sandwichblocks in Schritt h) bzw. h') in der Weise geschieht, dass i) die miteinander verklebten Basisplatten quer zur Ausrichtung der Vorder- und Rückseiten vereinzelt werden oder ii) die miteinander verklebten Basisplatten jeweils in Richtung von der Vorder- zur Rückseite, oder umgekehrt, vereinzelt werden.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0020" num="">
<claim-text><b>20.</b> Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 19, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man die Vorderseite des Wärmedämmverbunds insbesondere im Bereich der sich von der Vorderseite bis zur Rückseite erstreckenden Klebeschicht zumindest abschnittweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven ersten Beschichtungsmaterial versieht, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer, insbesondere einer Vielzahl an Klebeschichten, und/oder dass man die Rückseite des Wärmedämmverbunds insbesondere im Bereich der sich von der Vorderseite bis zur Rückseite erstreckenden Klebeschicht zumindest abschnittsweise, insbesondere vollständig, mit mindestens einem kapillaraktiven zweiten Beschichtungsmaterial versieht, das zumindest abschnittsweise kapillaraktiv verbunden ist mit mindestens einer, insbesondere einer Vielzahl an Klebeschichten.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0021" num="">
<claim-text><b>21.</b> Verfahren nach einem der Ansprüche 17 bis 20, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die bindemittelhaltige Kleberzusammensetzung und/oder das erste Beschichtungsmaterial und/oder das zweite Beschichtungsmaterial mittels Streichen, Rollen, Rakeln, Gießen und/oder Sprühen aufgetragen werden.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0022" num="">
<claim-text><b>22.</b> Verfahren nach einem der Ansprüche 18 bis 21, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> man mindestens eine, insbesondere eine Vielzahl an nicht unmittelbar benachbarten, vorzugsweise im Wesentlichen jede übernächste, durch Vereinzelung aus dem Rohblock erhaltenen Basisplatten, vorzugsweise unter Beibehaltung in ihrer Abfolge von jeweils benachbarten Basisplatten, nach der Vereinzelung und vor dem Verkleben der, insbesondere benachbarten, Basisplatten um die Achse der Längsausdehnung und/oder um die Achse der Breitenausdehnung und/oder um die Achse der Höhenausdehnung, vorzugsweise um die Achse der Längsausdehnung, um 180° dreht.</claim-text></claim>
<claim id="ac-de-0023" num="">
<claim-text><b>23.</b> Verwendung der Wärmedämmverbünde, insbesondere Wärmedämmplatten, nach einem der Ansprüche 1 bis 13 oder des Wärmedämmverbundareals, insbesondere des Wärmedämmplattenareals, nach einem der Ansprüche 14 bis 16 zur Wärmedämmung von Gebäuden, insbesondere von Außenwänden, besonders bevorzugt an der Innenseite dieser Außenwände.</claim-text></claim></amended-claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="34"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="141" he="131" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="35"> -->
<figure id="f0002" num="2,3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="122" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="36"> -->
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<search-report-data id="srep" lang="de" srep-office="EP" date-produced=""><doc-page id="srep0001" file="srep0001.tif" wi="160" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0002" file="srep0002.tif" wi="158" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0003" file="srep0003.tif" wi="160" he="233" type="tif"/><doc-page id="srep0004" file="srep0004.tif" wi="155" he="233" type="tif"/></search-report-data><search-report-data date-produced="20131203" id="srepxml" lang="de" srep-office="EP" srep-type="ep-sr" status="n"><!--
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Anspruch: <br/>Wärmedämmverbundareal umfassend mehrere Wärmedämmverbunde und kapillaraktive Fuge</p><srep-search-fees><srep-fee-1/></srep-search-fees></srep-unity-of-invention><srep-invention-title title-approval="yes"/><srep-abstract abs-approval="yes"/><srep-figure-to-publish figinfo="by-applicant"><figure-to-publish><fig-number>1</fig-number></figure-to-publish></srep-figure-to-publish><srep-info-admin><srep-office><addressbook><text>DH</text></addressbook></srep-office><date-search-report-mailed><date>20131209</date></date-search-report-mailed></srep-info-admin></srep-info><srep-for-pub><srep-fields-searched><minimum-documentation><classifications-ipcr><classification-ipcr><text>E04B</text></classification-ipcr><classification-ipcr><text>E04C</text></classification-ipcr></classifications-ipcr></minimum-documentation></srep-fields-searched><srep-citations><citation id="sr-cit0001"><patcit dnum="DE10246587A1" id="sr-pcit0001" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE10246587&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>10246587</doc-number><kind>A1</kind><name>MOSEBACH VIKTOR [DE]; MOSEBACH WALDEMAR [DE]</name><date>20040415</date></document-id></patcit><category>X</category><rel-claims>1-7,11-24</rel-claims><rel-passage><passage>* das ganze Dokument *</passage><category>Y</category><rel-claims>8-10</rel-claims></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0002"><patcit dnum="DE102007040938A1" id="sr-pcit0002" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE102007040938&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>102007040938</doc-number><kind>A1</kind><name>REMMERS BAUSTOFFTECHNIK GMBH [DE]</name><date>20081218</date></document-id></patcit><category>Y,D</category><rel-claims>8-10</rel-claims><rel-passage><passage>* Absatz [0011] - Absatz [0024]; Abbildung 2 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0003"><patcit dnum="DE8004361U1" id="sr-pcit0003" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE8004361&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>8004361</doc-number><kind>U1</kind><name>ROSENBERG HEINRICH</name><date>19800717</date></document-id></patcit><category>A</category><rel-claims>14-16</rel-claims><rel-passage><passage>* das ganze Dokument *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0004"><patcit dnum="DE20319109U1" id="sr-pcit0004" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE20319109&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>20319109</doc-number><kind>U1</kind><name>KNAUF MARMORIT GMBH [DE]</name><date>20050512</date></document-id></patcit><category>X</category><rel-claims>15,16</rel-claims><rel-passage><passage>* Absatz [0026] - Absatz [0031]; Abbildung 2 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0005"><patcit dnum="DE102010044789A1" id="sr-pcit0005" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=DE102010044789&amp;CY=ep"><document-id><country>DE</country><doc-number>102010044789</doc-number><kind>A1</kind><name>CALSITHERM VERWALTUNGS GMBH [DE]</name><date>20120315</date></document-id></patcit><category>X,D</category><rel-claims>15</rel-claims><rel-passage><passage>* Zusammenfassung; Abbildung 3 *</passage></rel-passage></citation><citation id="sr-cit0006"><patcit dnum="EP2369075A1" id="sr-pcit0006" url="http://v3.espacenet.com/textdoc?DB=EPODOC&amp;IDX=EP2369075&amp;CY=ep"><document-id><country>EP</country><doc-number>2369075</doc-number><kind>A1</kind><name>XELLA TECHNOLOGIE UND FORSCHUNGSGMBH [DE]</name><date>20110928</date></document-id></patcit><category>A</category><rel-claims>15</rel-claims><rel-passage><passage>* Zusammenfassung; Abbildung 1 *</passage></rel-passage></citation></srep-citations><srep-admin><examiners><primary-examiner><name>Galanti, Flavio</name></primary-examiner></examiners><srep-office><addressbook><text>The Hague</text></addressbook></srep-office><date-search-completed><date>20131203</date></date-search-completed></srep-admin><!--							The annex lists the patent family members relating to the patent documents cited in the above mentioned European search report.							The members are as contained in the European Patent Office EDP file on							The European Patent Office is in no way liable for these particulars which are merely given for the purpose of information.							For more details about this annex : see Official Journal of the European Patent Office, No 12/82						--><srep-patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>10246587</doc-number><kind>A1</kind><date>20040415</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>102007040938</doc-number><kind>A1</kind><date>20081218</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>102007040938</doc-number><kind>A1</kind><date>20081218</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DK</country><doc-number>2183099</doc-number><kind>T3</kind><date>20131216</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>2183099</doc-number><kind>A1</kind><date>20100512</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>2666625</doc-number><kind>A1</kind><date>20131127</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>WO</country><doc-number>2009026910</doc-number><kind>A1</kind><date>20090305</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>8004361</doc-number><kind>U1</kind><date>19800717</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>20319109</doc-number><kind>U1</kind><date>20050512</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>20319109</doc-number><kind>U1</kind><date>20050512</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>102004059531</doc-number><kind>A1</kind><date>20050714</date></document-id></family-member></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>DE</country><doc-number>102010044789</doc-number><kind>A1</kind><date>20120315</date></document-id></priority-application><text>KEINE</text></patent-family><patent-family><priority-application><document-id><country>EP</country><doc-number>2369075</doc-number><kind>A1</kind><date>20110928</date></document-id></priority-application><family-member><document-id><country>DE</country><doc-number>102010010748</doc-number><kind>A1</kind><date>20110915</date></document-id></family-member><family-member><document-id><country>EP</country><doc-number>2369075</doc-number><kind>A1</kind><date>20110928</date></document-id></family-member></patent-family></srep-patent-family></srep-for-pub></search-report-data>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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