[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schrumpfvorrichtung gemäß den Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruchs 1.
[0002] Bei der Verpackung von Artikeln, insbesondere von Getränkebehältern, Flaschen etc.
zu Gebinden, werden die Artikel in gewünschter Weise zusammengestellt und mit einer
Schrumpffolie umhüllt. Die Schrumpffolie wird durch Zufuhr von Schrumpfmittel, beispielsweise
von Heißluft, in einem Schrumpftunnel um die Artikel herum aufgeschrumpft. Aus dem
Stand der Technik sind Luftbeaufschlagungen mittels Düsenrohren, Düsenkanälen und
Schachtwänden bekannt.
[0003] Häufig werden die Gebinde, abhängig von ihrer jeweiligen Größe, im Schrumpftunnel
in mehreren parallel geführten Bahnen verarbeitet. Um alle Gebinde von allen Seiten
mit warmer Luft beaufschlagen zu können, müssen auch Mittel zum Einbringen der warmen
Luft vorgesehen sein, welche das Schrumpfmittel zwischen den parallel geführten Artikeln
eindüsen. Beispielsweise werden für die mehrbahnige Verarbeitung Schrumpftunnel mit
mindestens einer so genannten mittleren Schachtwand verwendet. Bei den Schachtwänden
handelt es sich um seitliche Bedüsungsvorrichtungen in Form von belochten Hohlkörpern.
Die innere Schachtwand weist Schrumpfmittelaustrittsöffnungen an beiden parallel zur
Transportrichtung angeordneten Seitenwandflächen auf, so dass Heißluft nach beiden
Seiten in das Innere des Schrumpftunnels einströmt und somit für die seitliche Beaufschlagung
der Artikel mit heißem Schrumpfmittel sorgt. Die bekannten Schachtwände sind Wände
mit einem inneren Hohlraum, in den die Heißluft eingeblasen wird. Hierzu weisen die
Schachtwände jeweils mindestens eine, vorzugsweise im oberen Bereich angeordnete Lufteintrittsöffnung
auf, durch die die Heißluft von oben her in die Schachtwand eingeblasen wird und dann
durch die Schrumpfmittelaustrittsöffnungen in das Innere des Schrumpftunnels strömt.
[0004] Im Stand der Technik sind somit seitliche Bedüsungsvorrichtungen in Form von belochten
Hohlkörpern bekannt. Diese Schachtwände ziehen sich entlang der Laufrichtung durch
den Schrumpftunnel und sorgen für die seitliche Beaufschlagung der Artikel mit heißem
Schrumpfmedium. Diese Schachtwände werden in der Regel als Schweiß- oder Nietkonstruktionen
ausgeführt, bei denen die Austrittsflächen mit verschiedenen Lochmustern ausgestattet
sind. Im Allgemeinen sind die Schachtwände immer aus einem Teil gefertigt und somit
definiert festgelegt. Das System kann nur mit erheblichem Aufwand auf verschiedene
Produktgruppen umkonfiguriert werden. Auch bei konstruktiven Änderungen, Nachrüstungen
oder reklamationsbedingten Änderungen ist der zeitliche und konstruktionsbedingte
Aufwand hoch.
[0005] Das Dokument
US 3717939 beschreibt eine Schrumpfvorrichtung, bei der die Verteilung des Schrumpfgases über
ein System aus Leitungen und einem so genannten Register erfolgt.
[0006] US 3826017 offenbart ein Heizsystem, insbesondere eine Schrumpfvorrichtung mit separaten Schrumpfmittel-
Modulen, die voneinander durch Auslasskanäle getrennt sind. Die Zufuhr von Schrumpfmittel
in die Module erfolgt von unten her.
[0007] US 3727324 beschreibt einen Schrumpftunnel, bei dem Schrumpfgut durch eine Anordnung umfassend
mehrere Schrumpfbögen transportiert wird.
[0008] US 3397465 offenbart eine Schrumpfvorrichtung, die in drei Bereiche unterteilt ist. Innerhalb
eines Anfang- und eines Endbereiches wird Schrumpfmittel eingeleitet, während in einem
mittleren Bereich heiße Luft aus dem Ofen austreten kann.
[0009] Die Offenlegungsschrift
US 2008/0045136 A1 beschreibt einen Luftkanal mit einer Kolumnierplatte, die eine Vielzahl von Öffnungen
aufweist. Eine Mehrzahl von Leitstrukturen innerhalb des Luftkanals bewirken ein gerichtetes
Austreten der Luft aus den Öffnungen, so dass der Luftaustritt über die gesamte Kanallänge
im Wesentlichen gleichmäßig ist.
[0010] Aufgabe der Erfindung ist es, die Bedüsung von Verpackungsgut beim Durchlaufen einer
Schrumpfvorrichtung in Transportrichtung einfach optimal an das jeweilige Verpackungsgut
anzupassen.
[0011] Die obige Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gelöst, die die Merkmale in dem Patentanspruch
1 umfasst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden durch die Unteransprüche beschrieben.
[0012] Die Erfindung betrifft eine Schrumpfvorrichtung zum Schrumpfen von Verpackungsmitteln
um einen Artikel oder um eine Zusammenstellung von Artikeln. Insbesondere wird eine
solche Schrumpfvorrichtung verwendet, um so genannte Gebinde herzustellen. Dabei wird
Schrumpffolie um eine Zusammenstellung einer Mehrzahl von Flaschen geschrumpft, um
diese als eine Verpackungs- bzw. Verkaufseinheit zusammenzufassen. Die Schrumpfvorrichtung
umfasst mindestens eine Transportstrecke für die Artikel oder Artikelzusammenstellungen.
Die mit Verpackungsmittel umhüllten Artikel oder Artikelzusammenstellungen werden
auf der Transportstrecke in einer Transportrichtung durch die Schrumpfvorrichtung
transportiert.
[0013] Beidseitig entlang der Transportstrecke sind so genannte Schachtwände angeordnet,
die jeweils mindestens eine dem Innenraum der Schrumpfvorrichtung zugewandte Ausströmfläche
für Schrumpfmittel aufweisen. Als Schrumpfmittel dient insbesondere heiße Luft, insbesondere
mittels eines Gebläses erhitzte Raumluft oder ein anderes geeignetes Fluid. Die Ausströmflächen
umfassen jeweils eine Mehrzahl von Schrumpfmittelaustrittsöffnungen. Oberhalb jeder
Schachtwand ist mindestens eine Schrumpfmittelverteilvorrichtung angeordnet. Dabei
handelt es sich vorzugsweise um einen Verteilkanal, dem ein Gebläse zur Erzeugung
von Heißluft oder ein anderer geeigneter Schrumpfmittelerzeuger zugeordnet ist. Der
Verteilkanal weist in etwa die Länge der Schachtwand auf und umfasst an seiner der
Schachtwand zugewandten Unterseite einen Ausströmkanal, der sich über die gesamte
Länge des Verteilkanals und somit über die gesamte Länge der Schachtwand erstreckt.
Das Schrumpfmittel wird über die Schrumpfmittelverteilvorrichtung in den Innenraum
der Schachtwände und von dort über Schrumpfmittelaustrittsöffnungen der Ausströmflächen
in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung geleitet und die mit dem Verpackungsmittel
umhüllten Artikel werden mit dem Schrumpfmittel beaufschlagt.
[0014] Die Schachtwände sind jeweils modular aufgebaut. Insbesondere sind die Schachtwände
jeweils aus mindestens zwei in Transportrichtung in Reihe nacheinander angeordneten
Schachtkammer- Modulen aufgebaut, wobei die mindestens eine Schrumpfmittelverteilvorrichtung
je Schachtwand mindestens zwei Schachtkammer-Module zugeordnet ist. D.h. die mindestens
eine Schrumpfmittelverteilvorrichtung versorgt jeweils mindestens zwei Schachtkammer-
Module mit Schrumpfmittel.
[0015] Die Schachtkammer- Module umfassen jeweils zwei Seitenflächen, die zumindest weitgehend
parallel zur Transportrichtung angeordnet sind. Mindestens eine der Seitenflächen
ist zumindest teilweise als Ausströmfläche ausgebildet. Bei so genannten äußeren Schachtwänden,
beispielsweise bei einer Schrumpfvorrichtung mit einbahniger Produktverarbeitung,
sind die jeweils dem Innenraum der Schrumpfvorrichtung zugewandten Seitenflächen als
Ausströmflächen ausgebildet. Bei so genannten inneren Schachtwänden, beispielsweise
bei einer mittleren Schachtwand einer Schrumpfvorrichtung mit zweibahniger Produktverarbeitung,
sind beide Seitenflächen jeweils einem Teil- Innenraum der Schrumpfvorrichtung zugewandt.
Dementsprechend sind beide Seitenflächen zumindest teilweise als Ausström- Seitenflächen
ausgebildet. Weiterhin umfassen die Schachtkammer- Module jeweils eine Oberseitenfläche,
eine Unterseitenfläche, eine vordere und eine hintere Querschnittsseitenfläche. Die
Querschnittsseitenflächen sind zumindest weitgehend orthogonal zur Transportrichtung
angeordnet. Die Oberseitenflächen weisen jeweils zumindest teilweise eine Verbindungsöffnung
auf, über die das von der Schrumpfmittelverteilvorrichtung erzeugte Schrumpfmittel
in die mindestens zwei Schachtkammer-Module der Schachtwand eingeleitet wird.
[0016] Weiterhin umfassen die Schachtwände eine Trägerkonstruktion. Die Länge der Trägerkonstruktion
entspricht weitgehend der Länge der jeweiligen Schachtwand, d.h. die Trägerkonstruktion
erstreckt sich in Transportrichtung zumindest weitgehend entlang der gesamten Schachtwand.
An der Trägerkonstruktion sind mindestens zwei, in Transportrichtung aufeinanderfolgende
Schachtkammer- Module für Schrumpfmittel ausgebildet. Die Trägerkonstruktion ist als
kammförmige Rahmenkonstruktion ausgebildet.
[0017] Ein erstes unteres Rahmenelement bildet den so genannten Kammrücken. Die Länge des
unteren Rahmenelements entspricht weitgehend der Länge der Trägerkonstruktion und
somit in etwa der Länge der Schachtwand. An dem unteren Rahmenelement sind in regelmäßigen
Abständen weitgehend orthogonal zur Transportebene der Artikel Befestigungselemente
angeordnet. Zwischen bzw. an diesen Befestigungselementen sind die Schachtkammer-
Module ausgebildet. Der Begriff Befestigungselement wird im Folgenden zur Beschreibung
eines als Befestigungselementes ausgebildeten Querelementes der Trägerkonstruktion
verwendet.
[0018] Alternativ umfasst die Trägerkonstruktion mindestens ein oberes Rahmenelement und
eine Mehrzahl von weitgehend orthogonal zum oberen Rahmenelement und weitgehend orthogonal
zur Transportstrecke angeordneten Befestigungselemente. Das obere Rahmenelement ist
an einer Verteilvorrichtung für Schrumpfmittel angeordnet und für das Schrumpfmittel
zumindest teilweise durchlässig. Das obere Rahmenelement ist so konstruiert, dass
das Schrumpfmittel durch das obere Rahmenelement weitgehend ungehindert in den Innenraum
der Schachtkammer- Module der Schachtwand einströmen kann. Dieses obere Rahmenelement
kann beispielsweise aus mindestens zwei Längsstreben bestehen, die durch verbindende
Querstreben miteinander verbunden und stabilisiert sind.
[0019] Gemäß der Erfindung werden die einzelnen Schachtkammer- Module jeweils durch die
Rahmen- und Befestigungselemente bzw. Querelemente der Trägerkonstruktion und durch
Seitenflächen ausgebildet, wobei die Seitenflächen jeweils geschlossene Seitenflächen
oder Ausströmflächen sind, die an den Rahmen- und Befestigungselementen bzw. Querelementen
angeordnet und befestigt sind. Insbesondere handelt es sich hierbei um geschlossene
Seitenbleche oder um Ausströmbleche mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen, die an den
Rahmen- und Befestigungselementen der Trägerkonstruktion montiert sind. Dabei werden
diese Seitenbleche oder Ausströmbleche mit den Rahmen- und Befestigungselementen der
Trägerkonstruktion verschraubt. Die Schachtkammer-Module werden durch die Befestigungselemente
bzw. Querelemente schrumpfmitteldicht voneinander abgegrenzt.
[0020] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung sind die Befestigungselemente als Trennelemente
ausgebildet. Der Begriff Trennelement wird im Folgenden insbesondere für ein als Trennelement
ausgebildetes Querelement der Trägerkonstruktion verwendet. Durch die Trennelemente
werden die mindestens zwei, in Transportrichtung aufeinanderfolgend befestigten Schachtkammer-
Module, seitlich schrumpfmitteldicht bzw. luftdicht voneinander abgetrennt. Insbesondere
kann das Schrumpfmittel aus dem ersten Schachtkammer- Modul im Bereich des eine Querschnittsfläche
des Schachtkammer- Moduls bildenden Befestigungselementes nicht in das zweite Schachtkammer-
Modul gelangen und vice versa.
[0021] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass die Breite des unteren
Rahmenelementes der Trägerkonstruktion über die Länge der Trägerkonstruktion variabel
ist. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Breite des unteren Rahmenelementes
der Trägerkonstruktion senkrecht zur Transportrichtung zumindest bereichsweise über
eine Länge der Trägerkonstruktion kontinuierlich zunimmt. In diesem Fall ist zusätzlich
vorgesehen, dass die Breite der weitgehend orthogonal zum unteren Rahmenelement und
weitgehend orthogonal zur Transportrichtung angeordneten Befestigungselemente jeweils
der Breite des unteren Rahmenelementes in einem jeweiligen Befestigungsbereich der
Befestigungselemente an der Trägerkonstruktion entspricht. Insbesondere ist die Breite
eines ersten Befestigungselements geringer als die Breite eines in Transportrichtung
nachfolgend angeordneten Befestigungselementes. Durch Befestigen von Seiten- und /
oder Ausströmblechen erhält man somit eine Schachtwand aus mehreren Modulen, deren
Breite und somit auch Querschnittsfläche in Transportrichtung zunimmt.
[0022] Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die Breite der Befestigungselemente
entlang ihrer Länge zwischen dem unteren Rahmenelement der Trägerkonstruktion und
dem oberen Rahmenelement der Trägerkonstruktion oder der Schrumpfmittelverteilvorrichtung
variabel. Insbesondere können die Befestigungselemente im Befestigungsbereich am unteren
Rahmenelement eine erste Breite aufweisen und in einem Befestigungsbereich am oberen
Rahmenelement bzw. an der Schrumpfmittelverteilvorrichtung eine zweite Breite aufweisen,
wobei die zweite Breite vorzugsweise größer ist als die erste Breite. Durch Befestigen
von Seiten- und / oder Ausströmblechen erhält man somit eine Schachtwand aus mehreren
Schachtkammer- Modulen wobei zumindest ein Teil der Schachtkammer-Module eine Querschnittsfläche
senkrecht zur Transportrichtung ausgebildet haben, deren Breite zwischen dem unterem
Rahmenelement und der Schrumpfmittelverteilvorrichtung zunimmt. Die dadurch gebildete
Schachtwand weist einen so genannten keilförmigen Querschnitt orthogonal zur Transportrichtung
auf. Dadurch ergibt sich in einem unteren Bereich der Schachtwand, insbesondere im
Bereich direkt oberhalb der Transportstrecke für die Artikel, eine vorteilhafte Ausströmrichtung
des Schrumpfmittels. Dieses strömt insbesondere nicht nach unten gerichtet aus, sondern
in etwa parallel zur Transportebene und unterstützt somit die nach oben gerichtete
Schrumpfbewegung des unteren Folienlappen des Verpackungsmittels.
[0023] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Befestigungselemente einen Querschnitt senkrecht
zur Transportrichtung aufweisen, wobei die Oberseite des Querschnitts an das obere
Rahmenelement der Trägerkonstruktion oder an den Befestigungsbereich der Schrumpfmittelverteilvorrichtung
angrenzt und wobei die Unterseite des Querschnitts an das untere Rahmenelement angrenzt,
wobei mindestens eine der weitgehend senkrecht zur Transportstrecke angeordneten Seiten
der Befestigungselemente konvex oder konkav ausgebildet sind. Durch Befestigen von
entsprechend gebogen ausgeführten Seiten- und / oder Ausströmblechen erhält man somit
eine Schachtwand aus mehreren Schachtkammer-Modulen wobei zumindest ein Teil der Schachtkammer-
Module konkav oder konvex ausgeführte Ausströmflächen umfasst.
[0024] Die beschriebenen Variationen der Befestigungselemente ermöglichen es, den Querschnitt
der Schachtwand flexibel an das jeweilig in der Schrumpfvorrichtung zu bearbeitende
Produkt anzupassen. Weiterhin kann vorgesehen sein, die Ausströmflächen in den verschiedenen
Schachtkammer- Modulen zumindest teilweise unterschiedlich auszuführen, um eine optimale
Bedüsung der Produkte entlang der Transportstrecke zu erzielen. Vorzugsweise können
die Seitenflächen einzelner Schachtkammer- Module nur bereichsweise als Ausströmfläche
ausgebildet sein. Die Schrumpffolie wird im Allgemeinen so um die Artikel herum geschlagen,
dass die Schrumpffolie seitlich über die Artikel übersteht und beim Schrumpfen ein
so genanntes Folienauge bildet. Die Verpackungseinheit wird so durch die Schrumpfvorrichtung
transportiert, dass die Bereiche der Folienaugen weitgehend parallel zu den Ausströmflächen
der Schachtwände angeordnet sind. Beispielsweise kann in einem Anfangsbereich der
Schrumpfvorrichtung vorgesehen sein, nur den oberen und unteren Bereich der Verpackungseinheit
zu bedüsen und möglichst keine direkte Schrumpfmittelzufuhr in den mittleren Bereich
des Folienauges einzutragen. In diesem Fall werden Schachtkammer- Module verwendet,
die über ihre Höhe gesehen nur in einem oberen und einem unteren Bereich Schrumpfmittelaustrittsöffnungen
aufweisen. Weiterhin kann es vorteilhaft sein, wenn in einem Endbereich der Schrumpfvorrichtung
Schrumpfmittel insbesondere im Bereich des Folienauges der Schrumpfverpackung zugeführt
wird. In diesem Fall verwendet man ein die Transportstrecke abschließendes Schachtkammer-
Modul mit einer erhöhten Dichte an Schrumpfmittelaustrittsöffnungen im mittleren Bereich.
Oder man verwendet ein Schachtkammer- Modul, das nur in einem mittleren Bereich, nicht
aber im oberen und im unteren Bereich, Schrumpfmittelaustrittsöffnungen aufweist.
Die individuelle Gestaltung der Ausströmflächen bezieht sich beispielsweise auf die
Anordnung der Schrumpfmittelaustrittsöffnungen innerhalb der Ausströmfläche, der Dichte
der Schrumpfmittelaustrittsöffnungen, der Form der Schrumpfmittelaustrittsöffnungen
etc. Die Schrumpfmittelaustrittsöffnungen der Ausströmflächen können auch bereichsweise
Luftleitvorrichtungen aufweisen, die die Ausströmrichtung des Schrumpfmittels gezielt
in bestimmte Richtungen lenken.
[0025] Eine Variation des Querschnitts der Schachtwand ist auch bei Verwendung einer Trägerkonstruktion
mit einem unteren Rahmenelement erzielt werden, dessen Querschnitt über seine Länge
gleich ist und mit Befestigungselementen, die eine gleichbleibende Breite aufweisen,
insbesondere eine Breite, die der Breite des unteren Rahmenelementes entspricht. Hierbei
sind zumindest teilweise Abstandselemente zwischen den die Ausströmflächen umfassenden
Seitenflächen und der Trägerkonstruktion vorgesehen. Vorzugsweise sind die Abstandselemente
an den Ausströmflächen und / oder Seitenflächen angeordnet bzw. werden durch umgebogene
Randbereiche der Ausströmflächen und / oder Seitenflächen gebildet.
[0026] Aufgrund einer Konstruktion der Schachtwand als kammförmige Trägerkonstruktion mit
einer Auswahl an unterschiedlichen, jeweils aufmontierbaren Ausströmflächen bzw. Modulelementen
umfassend eine Ausströmfläche und gegebenenfalls geeignete Abstandselemente können
insbesondere die Strömungseigenschaften des Schrumpfmittels gezielt beeinflusst werden.
Insbesondere kann beim Befestigen der Ausströmflächen die Verwendung von Abstandselementen
vorgesehen sein, um dadurch die Breite der entstehenden Schachtkammer- Module und
somit die Größe der Querschnittsfläche der Schachtkammer- Module einzustellen. Aufgrund
des modularen Aufbaus kann zum einen die Schachtwandgeometrie einfach angepasst werden.
Andererseits kann auch einfach das Bedüsungsmuster, insbesondere die Menge an Schrumpfmittel
bzw. die Bereiche, in denen das Verpackungsgut mit Schrumpfmittel beaufschlagt wird,
gezielt eingestellt werden.
[0027] Im Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der
beigefügten Figuren näher erläutern. Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente
zueinander entsprechen nicht immer den realen Größenverhältnissen, da einige Formen
vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert im Verhältnis
zu anderen Elementen dargestellt sind.
Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Schrumpfvorrichtung gemäß dem bekannten
Stand der Technik.
Figur 2 zeigt einen modularen Aufbau einer Schachtwand.
Figur 3 zeigt Bestandteile einer ersten Ausführungsform eines modularen Aufbaus einer
Schachtwand mit Trägerkonstruktion.
Figuren 4 zeigen eine weitere Ausführungsform einer modular aufgebauten Schachtwand
mit einer alternativen Ausführungsform der Trägerkonstruktion.
Figuren 5 zeigen eine weitere Ausführungsform eines modularen Aufbaus einer Schachtwand
mit Trägerkonstruktion.
Figuren 6 zeigen eine weitere Ausführungsform eines modularen Aufbaus einer Schachtwand
mit Trägerkonstruktion.
Figuren 7 zeigen unterschiedliche Beispiele für Ausströmflächen.
Figuren 8 zeigen eine weitere Ausführungsform eines modularen Aufbaus einer Schachtwand
mit Trägerkonstruktion.
[0028] Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen
verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren
dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die
dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die erfindungsgemäße
Vorrichtung ausgestaltet sein kann und stellen keine abschließende Begrenzung dar.
[0029] Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Schrumpfvorrichtung 1 gemäß dem bekannten
Stand der Technik. Artikel, insbesondere Getränkebehälter, Flaschen 12, Dosen o.ä.
werden in Artikelgruppen zusammengestellt und mit Schrumpffolie 14 umhüllt. Diese
Anordnungen bezeichnet man auch als Artikelzusammenstellungen oder Gebinde 10. Die
Gebinde 10 werden in Transportrichtung TR auf einem Förderband 4 dem Schrumpftunnel
der Schrumpfvorrichtung 1 zugeführt. In dem Schrumpftunnel sind Heizmittel (nicht
dargestellt) angeordnet, die die Gebinde 10 mit Schrumpfmittel, beispielsweise mit
heißer Luft, beaufschlagen, wodurch die Schrumpffolie 14 um die Flaschen 12 schrumpft.
Nachdem die Gebinde 10 den Schrumpftunnel 1 durchlaufen haben, werden sie durch oberhalb
des Förderbands 4 angeordnete Gebläse 20 mit kalter Luft 22 abgekühlt.
[0030] Figur 2 zeigt eine seitliche und Figur 3 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung
des modularen Aufbaus einer Schachtwand 2-1. Schrumpfmittel 7 wird durch einen Schrumpfmittelerzeuger
6 erzeugt und über einen Verteilkanal 8 in die Schachtwand 2-1 eingeleitet. Die Schachtwand
2-1 besteht aus vier Schachtkammern 32. Die Schachtkammern 32 sind in Transportrichtung
TR aufeinanderfolgend mittels einer Trägerkonstruktion 25 ausgebildet. Die Trägerkonstruktion
25 ist eine kammförmige Rahmenkonstruktion und umfasst ein parallel zur Transportrichtung
TR angeordnetes unteres Rahmenelement 26. Die Länge L
25 der Trägerkonstruktion 25 entspricht der Länge L
26 des unteren Rahmenelements 26 und zumindest weitgehend der Länge L der Schachtwand
2-1, d.h. die Trägerkonstruktion 25 erstreckt sich in Transportrichtung TR entlang
der gesamten Schachtwand 2-1.
[0031] Orthogonal zu dem unteren Rahmenelement 26 und orthogonal zur Transportrichtung TR
sind in regelmäßigen Abständen Querelemente 27 am unteren Rahmenelement 26 angeordnet.
An diesen Querelementen 27 werden die Schachtkammer- Ausströmbleche 33 als Ausströmflächen
3 mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3* angeordnet, wodurch die einzelnen Schachtkammer-Module
32 gebildet werden.
[0032] Ein Schachtkammer- Modul 32 stellt dementsprechend einen Hohlkörper dar, der folgende
Seitenflächen umfasst:
- 1) Die Unterseitenfläche 41 eines Schachtkammer- Moduls 32 wird durch einen Teilbereich
des unteren Rahmenelementes 26 gebildet.
- 2) Die vordere und hintere Querschnittsfläche 42 wird von jeweils einem orthogonalen
Querelement 27 gebildet.
- 3) Mindestens eine Seitenflächen 35 wird durch ein aufmontiertes Ausströmblech 33
oder ein aufmontiertes Modulelemente 34-n (vgl. Figuren 5A, 6A und 7) mit Ausströmfläche
3 gebildet.
- 4) Die Oberseitenfläche 43 umfasst zumindest teilweise eine Verbindungsöffnung (nicht
dargestellt) über die das Schachtkammer- Modul 32 an einer Schrumpfmittelverteilvorrichtung,
insbesondere am Verteilkanal 8, angeordnet ist und über die das Schrumpfmittel 7 aus
dem Verteilkanal 8 in die Schachtkammer- Module 32 der Schachtwand 2-1 übertritt.
[0033] Gemäß der in den Figuren 2 und 3 dargestellten Ausführungsform der Schachtwand 2-1
umfasst die Trägerkonstruktion 25 fünf Querelemente 27, zwischen denen vier Schachtkammer-
Module 32 ausgebildet sind. Figur 3 zeigt allgemein die Bestandteile einer Schachtwand
2-1 mit Trägerkonstruktion 25, die insbesondere aus einem unteren Rahmenelement 26
und orthogonal dazu angeordneten Querelementen 27 besteht. Die Ausströmflächen 3 bestehen
jeweils aus Blechkacheln bzw. Ausströmblechen 33 o.ä. mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen
3*, die an der Trägerkonstruktion 25 befestigt werden, beispielsweise durch Aufnieten
an dem unteren Rahmenelement 26, den Querelementen 27 und am Verteilkanal 8. Die mittig
angeordneten orthogonalen Querelementen 27 bilden Trennelemente 30, die die einzelnen
Schachtkammer- Module 32 schrumpfmitteldicht voneinander abgrenzen.
[0034] Figuren 4 zeigen eine weitere Ausführungsform einer modular aufgebauten Schachtwand
2-2 mit einer alternativen Ausführungsform der Trägerkonstruktion 25-2. Hierbei nimmt
die Breite des unteren Rahmenelementes 26-2 in Transportrichtung TR kontinuierlich
zu. Analog dazu nimmt die Breite B
27-n der jeweils orthogonalen Querelemente 27-n in Transportrichtung TR ebenfalls zu.
Insbesondere entspricht die Breite der Querelemente 27-n in einem zwischen dem unteren
Rahmenelement und dem jeweiligen Querelement 27-1 angeordneten unteren Befestigungsbereich
28 und in einem oberen Befestigungsbereich 29, jeweils der Breite des unteren Rahmenelementes
26-2 in diesem Bereich. Gemäß der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform werden
Ausströmbleche 33 mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3* als Ausströmflächen 3 an
der Trägerkonstruktion 25-2 befestigt. Dadurch wird eine Schachtwand 2-2 gebildet,
deren Breite B bzw. Querschnittsfläche Q in Transportrichtung TR kontinuierlich zunimmt.
Dies wird auch noch einmal in der Figur 4B verdeutlicht, die die Schachtkammer- Module
32-1 bis 32-4 einer Schachtwand 2-2 von oben gesehen darstellt.
[0035] Figuren 5 zeigen eine weitere Ausführungsform eines modularen Aufbaus einer Schachtwand
2-4 mit Trägerkonstruktion 25. Figur 5A zeigt ein so genanntes Modulelement 34-1.
Dabei handelt es sich um eine Ausströmfläche 3 mit Abstandselementen 37 zur Befestigung
an der Trägerkonstruktion 25. Das Modulelement 34-1 besteht beispielsweise aus Blech
oder einem vergleichbaren Material und ist insbesondere wie eine oben offene und auf
einer Seitenfläche stehende Schachtel aufgebaut. Die Unterseite der Schachtel ist
als Ausströmfläche 3 mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen 3* ausgebildet. Die weitgehend
orthogonal zu den Seitenkanten der Ausströmfläche 3 angeordneten Seitenflächen 35
des schachtelförmigen Modulelementes 34-1 dienen als Abstandselemente 38. Sie weisen
eine Höhe H
1 auf und definieren den gewünschten Abstand zu den Bestandteilen 26, 27 der Trägerkonstruktion
25. Die Seitenflächen 35 sind an den Kanten zur Ausströmfläche 3 und miteinander schrumpfmitteldicht
verschweißt. An den so genannten Oberkanten 36 der Seitenflächen 35 befinden sich
Befestigungsbereiche 37, über die das Modulelement 34-1 an der Trägerkonstruktion
25 befestigt wird. Insbesondere können die Befestigungsbereiche 37 durch einen umgebogenen,
überstehenden Bereich der Seitenflächen 35 gebildet werden. Über die Befestigungsbereiche
37 wird das Modulelement 34-1 insbesondere luftdicht an dem unteren Rahmenelement
26, jeweils zwei orthogonalen Querelementen 27 und am Verteilkanal 8 befestigt, insbesondere
erfolgt dies durch Aufnieten über die Befestigungsbereiche 37.
[0036] Die Höhe H
1 des Modulelements 34-1 stellt somit eine partielle Breite B
P1 des durch die Trägerkonstruktion 25 und zwei daran einander gegenüberliegend angeordneten
Modulelementen 34-1 gebildeten Schachtkammer- Moduls (nicht dargestellt) dar. Die
Gesamt- Breite B
G eines solchen Schachtkammer- Moduls berechnet sich folgendermaßen:

wobei B
25 gleich der Breite der Rahmenelemente 26, 27 der Trägerkonstruktion 25, d.h. der Breite
des unteren Rahmenelements 26 bzw. der Breite der Befestigungselemente 27 orthogonal
zur Transportrichtung TR entspricht.
[0037] Figur 5B zeigt die Anordnung zweier Modulelemente 34-1 innerhalb einer modularen
Schachtwand 2-3 und Figur 5C zeigt die Schachtkammer- Module 32-n einer Schachtwand
2-3 von oben gesehen. Insbesondere werden die ersten beiden Schachtkammer- Module
32-5 durch Aufnieten von Ausströmblechen gebildet, so dass die Schachtwand 2-3 in
diesem Bereich eine Breite B
5 aufweist, die der Breite des unteren Rahmenelementes 26 bzw. der Breite der Querelemente
27 orthogonal zur Transportrichtung TR entspricht. Die Schachtkammer- Module 32-6
werden durch Aufnieten von Modulelementen 34-1 auf die Rahmenelemente 26, 27 der Trägerkonstruktion
25 gebildet, so dass die Schachtwand 2-3 in diesem Bereich eine Breite B
6 aufweist, die sich nach oben dargestellter Formel berechnen lässt.
[0038] Figuren 6 zeigen weitere Darstellungen eines modularen Aufbaus einer Schachtwand
2-4 mit Trägerkonstruktion 25 gemäß vorliegender Erfindung. Figur 6A zeigt ein so
genanntes Modulelement 34-2. Figur 6B zeigt die Anordnung eines Modulelements 34-2
und eines Modulelements 34-1 (vgl. Figur 5A) innerhalb einer modularen Schachtwand
2-4 und Figur 6C zeigt die Schachtkammer- Module 32-n einer Schachtwand 2-4 von oben
gesehen. Auch das Modulelement 34-2 ist in Form einer oben offenen und auf einer Seitenfläche
stehenden Schachtel aufgebaut. Allerdings nimmt die Höhe H der Seitenfläche 35*, die
die Standfläche bzw. Oberseite des Modulelements 34-2 bildet, in Transportrichtung
TR zu. D.h. die in Transportrichtung TR zuerst angeordnete Kurzseite 40-1 weist eine
erste Länge bzw. erste Höhe H
1 und somit eine erste partielle Breite B
P1 auf. Die in Transportrichtung TR nachgeordnete Kurzseite 40-2 weist eine zweite Länge
bzw. zweite Höhe H
2 und somit eine zweite partielle Breite B
P2 auf. Somit wird durch gegenüberliegende Anordnung zweier Modulelemente 34-2 an der
Trägerkonstruktion 25 ein Schachtkammermodul 32-7 gebildet, dessen Querschnitt sich
von einer ersten Gesamtbreite B
G1 = 2 · B
P1 + B
25 kontinuierlich auf eine zweite Gesamtbreite B
G2 = 2 · B
P2 + B
25 erhöht.
[0039] Die Veränderung des Querschnitts der Schachtwand entlang ihrer Länge parallel zur
Transportrichtung TR kann vorteilhaft genutzt werden, um den Schrumpfprozess entlang
der Transportstrecke zu optimieren. Problematisch ist insbesondere, dass der Energieeintrag
in die Schrumpffolie entlang der Transportstrecke durch den Schrumpftunnel abnimmt,
da der Abstand zwischen den Ausströmflächen der Schachtwand und Schrumpffolie beim
Schrumpfprozess in Transportrichtung zunimmt. Dazu kommt, dass die Strahlgeschwindigkeit
des Schrumpfmittels mit zunehmender Eindringtiefe in den Raum geringer wird und dass
das Schrumpfmittel bis zum Erreichen der Schrumpffolie bei länger zurückzulegenden
Wegstrecken bis zum Erreichen der Schrumpffolie an Temperatur verliert. Durch den
erfindungsgemäßen modularen Aufbau der Schachtwand mittels einer Trägerkonstruktion
und Ausströmblechen bzw. Modulelementen kann somit der Abstand zwischen den Ausströmflächen
und dem "Verpackungsgut" entlang der Transportstrecke optimiert werden, insbesondere
können die Ausströmflächen kontinuierlich oder stufenweise nachgeführt werden. Beispielsweise
kann ein in Transportrichtung TR als erstes angeordnete Schachtkammer- Modul quer
zur Transportrichtung TR eine erste Breite und eine erste Querschnittsfläche aufweisen.
Das nachgeordnete zweite Schachtkammer- Modul weist quer zur Transportrichtung TR
eine zweite Breite und eine zweite Querschnittsfläche auf, die größer ist als die
erste Breite B des ersten Schachtkammer- Moduls usw.
[0040] Figuren 7 zeigen unterschiedliche Beispiele für Modulelemente 34-1 bis 34-12 zur
Befestigung an einer Trägerkonstruktion 25 (nicht dargestellt, vgl. Figuren 3 bis
6). Figur 7A zeigt ein einfaches Ausströmblech 33. Figur 7B zeigt ein quaderförmiges
Modulelement 34-1 gemäß Figur 5A und Figur 7C zeigt ein so genanntes schiefes Modulelement
34-2 gemäß Figur 6A. Weiterhin sind Modulelemente 34-3 bis 34-6 mit gebogenen Ausströmflächen
3* möglich, beispielsweise mit konvex in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung ragenden
Ausströmflächen 3a (Figuren 7D, 7E) oder mit konkav ausgebildeten Ausströmflächen
3b (Figuren 7F, 7G).
[0041] Figuren 7H bis 7L zeigen Modulelemente 34-7 bis 34-11 mit zweigeteilter Ausströmfläche
3. Insbesondere kann die Ausströmfläche 3 in eine obere Ausström-Teilfläche 3c und
eine untere Ausström- Teilfläche 3d, wobei bei dem Modulelement 34-7 die untere Ausström-Teilfläche
3d weiter in den Innenraum der Schrumpfvorrichtung hineinragt als die obere Ausström-
Teilfläche 3c. Bei dem Modulelement 34-8 gemäß Figur 7I weist die obere Ausström-
Teilfläche 3c eine schräg nach oben und in Richtung des Innenraums der Schrumpfvorrichtung
gerichtete Ausgestaltung auf, während die untere Ausström- Teilfläche 3d eine schräg
nach unten und in Richtung des Innenraums der Schrumpfvorrichtung gerichtete Ausgestaltung
aufweist. Bei dem Modulelement 34-9 gemäß Figur 7K weisen beide Ausström- Teilflächen
3c, 3d jeweils eine konkave Formgebung auf. Weiterhin kann die die Ausströmfläche
3 in Transportrichtung TR in eine vordere Ausström- Teilfläche 3e und eine hintere
Ausström- Teilfläche 3f unterteilt sein und die Ausströmflächen 3e, 3f jeweils eine
schräge Ausbildung zeigen. Weiterhin ist in Figur 7M eine Ausführungsform eines Modulelementes
34-12 dargestellt, bei dem die Ausströmfläche 3 in eine Vielzahl von Ausströmflächen
3* unterteilt ist. Weitere hier nicht dargestellte Ausführungsformen sind für den
Fachmann ableitbar.
[0042] Figuren 8 zeigen eine weitere Ausführungsform eines modularen Aufbaus einer Schachtwand
2-5 mit Trägerkonstruktion 25-3, bei der die Breite der Querelemente 27a entlang ihrer
Länge L
27 zwischen dem unteren Rahmenelement 26 der Trägerkonstruktion 25-3 und dem Verteilkanal
8 zunimmt. Insbesondere weisen die Querelemente 27a im Befestigungsbereich 28 am unteren
Rahmenelement 26 eine erste, untere Breite Bu auf und weisen in einem Befestigungsbereich
29, der der Befestigung am Verteilkanal 8 dient, eine zweite, obere Breite B
O auf. Die zweite, obere Breite B
O ist vorzugsweise größer ist als die erste, untere Breite B
U. An der Trägerkonstruktion 25-3 werden Ausströmbleche 33 befestigt, wodurch die Schachtwand
2-5 gebildet wird. Diese besteht im vorliegenden Ausführungsbeispiels aus vier Schachtkammer-
Modulen, wobei die Schachtkammer-Module eine Querschnittsfläche 42a senkrecht zur
Transportrichtung TR ausgebildet haben, deren Breite B zwischen dem unterem Rahmenelement
26 und dem Verteilkanal 8 zunimmt. Die dadurch gebildete Schachtwand 2-5 weist einen
so genannten keilförmigen Querschnitt orthogonal zur Transportrichtung TR auf. Dadurch
ergibt sich in einem unteren Bereich der Schachtwand 2-5, insbesondere im Bereich
direkt oberhalb der Transportstrecke für die Artikel, eine vorteilhafte Ausströmrichtung
des Schrumpfmittels.
[0043] Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben.
Es ist jedoch für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen der
Erfindung gemacht werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche
zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0044]
- 1,
- Schrumpfvorrichtung
- 2, 2-n
- Schachtwand
- 3
- Ausströmfläche,
- 3*
- Schrumpfmittelaustrittsöffnungen
- 4
- Transportvorrichtung / Förderband
- 6
- Schrumpfmittelerzeuger
- 7
- Schrumpfmittel
- 8
- Verteilkanal
- 10
- Artikelzusammenstellung, Gebinde, Verpackungseinheit
- 12
- Flasche
- 14
- Schrumpffolie
- 20
- Gebläse
- 22
- Kaltluft
- 25, 25*
- Trägerkonstruktion
- 26, 26*
- unteres Rahmenelement
- 27, 27-n
- orthogonales Querelement / Befestigungselement
- 28
- unterer Befestigungsbereich
- 29
- oberer Befestigungsbereich
- 30
- Trennelement
- 32-n
- Schachtkammer- Modul
- 33
- Ausströmblech
- 34-n
- Modulelement
- 35
- Seitenfläche
- 36
- Oberkante
- 37
- Befestigungsbereiche
- 38
- Abstandselement
- 40-n
- Kurzseite
- 41
- Unterseitenfläche
- 42
- Querschnittsfläche
- 43
- Oberseitenfläche
- BG
- Gesamt- Breite der Schachtkammer
- Bn
- Breite der Schachtkammer
- BPn
- partielle Breite des Schachtkammer- Moduls / der Schachtkammer
- B27-n
- Breite des orthogonalen Befestigungselements
- H
- Höhe
- L, Ln
- Länge
- Q
- Querschnittsfläche
- TR
- Transportrichtung
1. Schrumpfvorrichtung (1) zum Schrumpfen von Verpackungsmitteln (14) um einen Artikel
(12) oder eine Zusammenstellung von Artikeln (12), wobei die Schrumpfvorrichtung (1)
mindestens eine Transportstrecke (4) für die Artikel (12) oder Artikelzusammenstellungen
umfasst, auf der mit Verpackungsmittel (14) umhüllte Artikel (12) in einer Transportrichtung
(TR) transportiert werden, und wobei die Schrumpfvorrichtung (1) mindestens zwei beidseitig
entlang der Transportstrecke (4) angeordnete Schachtwände (2) umfasst, wobei oberhalb
jeder Schachtwand (2) mindestens eine Schrumpfmittelverteilvorrichtung (8) angeordnet
ist und wobei jede Schachtwand (2) jeweils mindestens eine einem Innenraum der Schrumpfvorrichtung
(1) zugewandte Ausströmfläche (3) mit einer Mehrzahl von Schrumpfmittelaustrittsöffnungen
(3*) aufweist, wobei Schrumpfmittel (7) über die Schrumpfmittelverteilvorrichtung
(8) jeweils in den Innenraum der Schachtwände (2) und über die Ausströmfläche (3)
auf die mit dem Verpackungsmittel (14) umhüllten Artikel (12) im Innenraum der Schrumpfvorrichtung
(1) leitbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schachtwände (2-n) jeweils aus mindestens zwei in Transportrichtung (TR) in Reihe
nacheinander angeordneten und seitlich voneinander abgetrennten Schachtkammer- Modulen
(32, 32-n) aufgebaut sind, wobei jedes Schachtkammer- Modul (32, 32-n) zwei zumindest
weitgehend parallel zur Transportrichtung (TR) angeordnete Seitenflächen (35) umfasst,
wobei mindestens eine Seitenfläche (35) zumindest teilweise als Ausströmfläche (33)
ausgebildet ist, wobei jedes Schachtkammer- Modul (32, 32-n) weiterhin eine Oberseitenfläche,
eine Unterseitenfläche, eine vordere und eine hintere Querschnittsseitenfläche umfasst,
wobei die Querschnittsseitenflächen zumindest weitgehend orthogonal zur Transportrichtung
(TR) angeordnet sind, wobei die Oberseitenfläche eine Verbindungsöffnung zu der Schrumpfmittelverteilvorrichtung
(8) aufweist, wobei die Schachtwand eine kammförmige Rahmenkonstruktion (25) umfasst,
wobei die Länge der Rahmenkonstruktion (25) weitgehend der Länge der jeweiligen Schachtwand
(2-n) entspricht, wobei die Rahmenkonstruktion (25) ein als Kammrücken ausgebildetes
Rahmenelement (26) parallel zur Transportrichtung (TR) und orthogonal zur Transportrichtung
(TR) angeordnete Querelemente (27) umfasst, wobei die Querelemente (27) die Querschnittsseitenflächen
der Schachtkammer- Module (32, 32-n) bilden und wobei die Seitenflächen der Schachtkammer-
Module (32, 32-n) mit den Querelementen (27) verschraubt sind, wobei mindestens einer
Schrumpfmittelverteilvorrichtung (8) je Schachtwand (2-n) mindestens zwei Schachtkammer-
Module (32, 32-n) zugeordnet sind, wobei die Schachtkammer- Module (32, 32-n) durch
die Querelemente (27) schrumpfmitteldicht voneinander abgegrenzt sind.
2. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 1, wobei die Rahmenkonstruktion (25) mindestens
ein für Schrumpfmittel (7) zumindest teildurchlässiges oberes Rahmenelement parallel
zur Transportrichtung (TR) und eine Mehrzahl von weitgehend orthogonal zum oberen
Rahmenelement und weitgehend orthogonal zur Transportrichtung (TR) angeordnete Querelemente
(27) umfasst und / oder wobei die Rahmenkonstruktion (25) mindestens ein unteres Rahmenelement
(26) parallel zur Transportrichtung (TR) und eine Mehrzahl von weitgehend orthogonal
zum unteren Rahmenelement (26) und weitgehend orthogonal zur Transportrichtung (TR)
angeordnete Querelemente (27) umfasst.
3. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 2, wobei die einzelnen Schachtkammer-Module
(32, 32-n) jeweils durch die Rahmen- und Querelemente (26, 27) der Rahmenkonstruktion
(25) und durch Seitenflächen (35) ausgebildet sind, wobei die Seitenflächen (35) jeweils
geschlossene Seitenflächen oder Ausströmflächen (3) sind, die an den Rahmen- und Querelementen
(26, 27) der Rahmenkonstruktion (25) angeordnet und befestigt sind, wobei mindestens
eine Seitenfläche (35) eines Schachtkammer- Moduls (32, 32-n) mindestens teilweise
als Ausströmfläche (3) ausgebildet ist.
4. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 3, wobei die Seiten- oder Ausströmflächen (35,
3) geschlossene Seitenbleche oder Ausströmbleche (33) mit Schrumpfmittelaustrittsöffnungen
(3*) sind, die an den Rahmen- und Querelementen (26, 27) der Rahmenkonstruktion (25)
verschraubt sind.
5. Schrumpfvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei das untere Rahmenelement
(26) eine Breite senkrecht zu Transportrichtung (TR) aufweist, wobei die Breite des
unteren Rahmenelementes (26) der Rahmenkonstruktion (25) senkrecht zur Transportrichtung
(TR) zumindest bereichsweise über eine Länge (L25) der Rahmenkonstruktion (25) kontinuierlich zunimmt.
6. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 5, wobei die Querelemente (27) eine Breite senkrecht
zu Transportrichtung (TR) aufweisen, wobei die Breite (B27-n) der weitgehend orthogonal zum unteren Rahmenelement (26) und weitgehend orthogonal
zur Transportrichtung (TR) angeordnete Querelemente (27) jeweils der Breite des unteren
Rahmenelementes (26) in einem jeweiligen Befestigungsbereich (28) der Querelemente
(27) an der Rahmenkonstruktion (25) entspricht.
7. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 6, wobei die Breite (B27-1) eines ersten Querelements (27-1) geringer ist als die Breite (B27-2) eines in Transportrichtung (TR) nachfolgend angeordneten zweiten Querelementes (27-2).
8. Schrumpfvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei die Querelemente (27)
in einem Befestigungsbereich (28) am unteren Rahmenelement (26) der Rahmenkonstruktion
(25) eine erste Breite aufweisen und wobei die Querelemente (27) in einem Bereich
direkt unterhalb eines Befestigungsbereichs (29) an der Schrumpfmittelverteilvorrichtung
(5) eine zweite Breite aufweisen, insbesondere wobei die zweite Breite größer ist
als die erste Breite.
9. Schrumpfvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 8, wobei die Querelemente (27)
einen Querschnitt senkrecht zur Transportrichtung aufweisen, wobei die Oberseite des
Querschnitts an den Befestigungsbereich der Schrumpfmittelverteilvorrichtung (5) angrenzt
und wobei die Unterseite des Querschnitts an das untere Rahmenelement (26) angrenzt,
wobei mindestens eine der weitgehend senkrecht zur Transportstrecke angeordneten Seiten
der Querelemente (27) konvex oder konkav ausgebildet sind.
10. Schrumpfvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 9, wobei zwischen den an der
Rahmenkonstruktion (25) angeordneten Ausströmflächen (3) und der Rahmenkonstruktion
(25) zumindest teilweise Abstandselemente (38) zur Einstellung einer Breite der Schachtkammer-
Module quer zur Transportrichtung (TR) angeordnet sind.
11. Schrumpfvorrichtung (1) nach Anspruch 10, wobei die Abstandselemente (38) an den Ausströmflächen
(3) angeordnet sind.
1. A shrinking apparatus (1) for shrinking packaging means (14) around an article (12)
or a set of articles (12), wherein the shrinking apparatus (1) comprises at least
one transport path (4) for the articles (12) or the sets of articles, on which transport
path (4) the articles (12), which are wrapped in packaging means (14), are transported
in a transport direction (TR), and wherein the shrinking apparatus (1) comprises at
least two shaft walls (2), which are arranged on both sides along the transport path
(4), wherein at least one shrinking means distribution apparatus (8) is arranged above
each shaft wall (2), and wherein each shaft wall (2) has at least one outflow surface
(3) with a plurality of shrinking means outlet openings (3*), the outflow surface
(3) in each case facing an interior space of the shrinking apparatus (1), wherein
shrinking means (7) is conductible via the shrinking means distribution apparatus
(8) into the interior space of the shaft walls (2) and conductible via the outflow
surface (3), respectively, onto the articles (12), which are wrapped in packaging
means (14), in the interior space of the shrinking apparatus (1), characterised in that the shaft walls (2-n) are each constructed of at least two shaft chamber modules
(32, 32-n), which are arranged in transport direction (TR) in a row one after the
other and which are separated from one another laterally, wherein each shaft chamber
module (32, 32-n) comprises two lateral surfaces (35), which are arranged at least
largely in parallel to the transport direction (TR), wherein at least one lateral
surface (35) is at least partially designed as an outflow surface (33), wherein each
shaft chamber module (32, 32-n) furthermore comprises a top side surface, a bottom
side surface, and a front and a back cross-sectional side surface, wherein the cross-sectional
side surfaces are arranged at least largely orthogonal to the transport direction
(TR), wherein the top side surface has a connecting opening to the shrinking means
distribution apparatus (8), wherein the shaft wall has a comb-shaped support structure
(25), wherein the length of the support structure (25) largely corresponds to the
length of the respective shaft wall (2-n), wherein the support structure (25) comprises
a frame element (26) in parallel to the transport direction (TR), which frame element
(26) is formed as a comb ridge, and cross elements (27), which are arranged orthogonal
to the transport direction (TR), wherein the cross elements (27) form the cross-sectional
side surfaces of the shaft chamber modules (32, 32-n), and wherein the lateral surfaces
of the shaft chamber modules (32, 32-n) are bolted together with the cross elements
(27), wherein at least one shrinking means distribution apparatus (8) per shaft wall
(2-n) is assigned at least two shaft chamber modules (32, 32-n), wherein the shaft
chamber modules (32, 32-n) are separated from one another by the cross elements (27)
in such a way that they are laterally impermeable to shrinking means.
2. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 1 wherein the support structure (25)
comprises at least one upper frame element in parallel to the transport direction
(TR), which frame element is at least partially permeable for shrinking means (7),
and a plurality of cross elements (27), which are arranged largely orthogonal to the
upper frame element and largely orthogonal to the transport direction (TR), and/or
wherein the support structure (25) comprises at least one lower frame element (26)
in parallel to the transport direction (TR) and a plurality of cross elements (27),
which are arranged largely orthogonal to the lower frame element (26) and largely
orthogonal to the transport direction (TR).
3. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 2 wherein the individual shaft chamber
modules (32, 32-n) are each formed by the frame elements and cross elements (26, 27)
of the support structure (25) and by lateral surfaces (35), wherein the lateral surfaces
(35) are each closed lateral surfaces or outflow surfaces (3), which are arranged
and fastened at the frame elements and cross elements (26, 27) of the support structure
(25), wherein at least one lateral surface (35) of one shaft chamber module (32, 32-n)
is at least partially designed as outflow surface (3).
4. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 3 wherein the side surfaces or outflow
surfaces (35, 3) are closed side panels or outflow panels (33) with shrinking means
outlet openings (3*), which side panels or outflow panels (33) are screwed together
with the frame elements and cross elements (26, 27) of the support structure (25).
5. The shrinking apparatus (1) as recited in one of the claims 2 to 4 wherein the lower
frame element (26) has a width perpendicular to the transport direction (TR), wherein
the width of the lower frame element (26) of the support structure (25) continuously
increases perpendicular to the transport direction (TR) at least sectionwise over
a length (L25) of the support structure (25).
6. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 5 wherein the cross elements (27)
have a width perpendicular to the transport direction (TR), wherein the width (B27-n) of the cross elements (27), which are arranged largely orthogonal to the lower frame
element (26) and largely orthogonal to the transport direction (TR), in each case
corresponds to the width of the lower frame element (26) in a respective fastening
section (28) of the cross elements (27) at the support structure (25).
7. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 6 wherein the width (B27-1) of a first cross element (27-1) is less than the width (B27-2) of a second cross element (27-2), which is arranged downstream in transport direction
(TR).
8. The shrinking apparatus (1) as recited in one of the claims 2 to 7 wherein the cross
elements (27) have a first width in a fastening section (28) at the lower frame element
(26) of the support structure (25), and wherein the cross elements (27) have a second
width in a section directly below a fastening section (29) at the shrinking means
distribution apparatus (5), in particular wherein the second width is greater than
the first width.
9. The shrinking apparatus (1) as recited in one of the claims 2 to 8 wherein the cross
elements (27) have a cross section perpendicular to the transport direction, wherein
the top side of the cross section abuts on the fastening section of the shrinking
means distribution apparatus (5), and wherein the bottom side of the cross section
abuts on the lower frame element (26), wherein at least one of the sides of the cross
elements (27), which are arranged largely in perpendicular to the transport path,
are formed to be convex or concave.
10. The shrinking apparatus (1) as recited in one of the claims 3 to 9 wherein distance-holding
elements (38) for adjusting a width of the shaft chamber modules transverse to the
transport direction (TR) are at least partially arranged between the outflow surfaces
(3), which are arranged at the support structure (25), and the support structure (25).
11. The shrinking apparatus (1) as recited in claim 10 wherein the distance-holding elements
(38) are arranged at the outflow surfaces (3).
1. Dispositif de rétraction (1) destiné à faire rétracter des moyens d'emballage (14)
autour d'un article (12) ou d'un ensemble d'articles (12), ledit dispositif de rétraction
(1) comprenant au moins une voie de transport (4) pour les articles (12) ou les ensembles
d'articles sur laquelle des articles (12) enveloppés de moyen d'emballage (14) sont
transportés dans une direction de transport (TR), et ledit dispositif de rétraction
(1) comprenant au moins deux parois de puits (2) qui sont disposées de part et d'autre
le long de ladite voie de transport (4), au moins un dispositif de distribution de
milieu de rétraction (8) étant disposé au-dessus de chaque paroi de puits (2), et
chaque paroi de puits (2) présentant respectivement au moins une surface d'échappement
(3) montrant vers un espace intérieur du dispositif de rétraction (1) et ayant une
pluralité d'orifices de sortie de milieu de rétraction (3*), du milieu de rétraction
(7) pouvant être amené par ledit dispositif de distribution de milieu de rétraction
(8) respectivement à l'espace intérieur des parois de puits (2) ainsi que, via ladite
surface d'échappement (3), aux articles (12) enveloppés du moyen d'emballage (14),
dans l'espace intérieur du dispositif de rétraction (1), caractérisé par le fait que les parois de puits (2-n) sont constituées chacune par au moins deux modules de chambre
de puits (32, 32-n) disposés en série les uns après les autres dans la direction de
transport (TR) et séparés les uns des autres latéralement, chaque module de chambre
de puits (32, 32-n) comprenant deux surfaces latérales (35) disposées au moins dans
une large mesure parallèlement à la direction de transport (TR), au moins une surface
latérale (35) étant réalisée au moins en partie en tant que surface d'échappement
(33), chaque module de chambre de puits (32, 32-n) comprenant en outre une surface
côté supérieur, une surface côté inférieur, une surface avant côté section transversale
et une surface arrière côté section transversale, les surfaces côté section transversale
étant disposées au moins dans une large mesure orthogonalement à la direction de transport
(TR), la surface côté supérieur présentant une ouverture de communication vers le
dispositif de distribution de milieu de rétraction (8), la paroi de puits comprenant
une construction de support (25) en forme de peigne, la longueur de la construction
de support (25) correspondant dans une large mesure à la longueur de la paroi de puits
(2-n) respective, ladite construction de support (25) comprenant un élément de cadre
(26) parallèle à la direction de transport (TR) qui est réalisé en tant que dos de
peigne et des éléments transversaux (27) disposés orthogonalement à la direction de
transport (TR), les éléments transversaux (27) formant les surfaces côté section transversale
des modules de chambre de puits (32, 32-n), et les surfaces latérales des modules
de chambre de puits (32, 32-n) étant vissées avec les éléments transversaux (27),
au moins deux modules de chambre de puits (32, 32-n) étant associés à au moins un
dispositif de distribution de milieu de rétraction (8) par paroi de puits (2-n), dans
lequel les modules de chambre de puits (32, 32-n) sont délimités les uns des autres
d'une manière étanche au milieu de rétraction par les éléments transversaux (27).
2. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 1, dans lequel la construction
de support (25) comprend au moins un élément de cadre supérieur parallèle à la direction
de transport (TR) qui est au moins partiellement perméable au milieu de rétraction
(7), ainsi qu'une pluralité d'éléments transversaux (27) disposés dans une large mesure
orthogonalement audit élément de cadre supérieur et dans une large mesure orthogonalement
à la direction de transport (TR), et/ou dans lequel la construction de support (25)
comprend au moins un élément de cadre inférieur (26) parallèle à la direction de transport
(TR) et une pluralité d'éléments transversaux (27) disposés dans une large mesure
orthogonalement audit élément de cadre inférieur (26) et dans une large mesure orthogonalement
à la direction de transport (TR).
3. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 2, dans lequel les modules de
chambre de puits (32, 32-n) individuels sont réalisés chacun par les éléments de cadre
et transversaux (26, 27) de la construction de support (25) et par des surfaces latérales
(35), lesdites surfaces latérales (35) étant chacune des surfaces latérales fermées
ou des surfaces d'échappement (3) qui sont disposées et fixées sur les éléments de
cadre et transversaux (26, 27) de la construction de support (25), au moins une surface
latérale (35) d'un module de chambre de puits (32, 32-n) étant réalisée au moins en
partie en tant que surface d'échappement (3).
4. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 3, dans lequel les surfaces latérales
ou d'échappement (35, 3) sont des tôles latérales fermées ou des tôles d'échappement
(33) ayant des ouvertures de sortie de milieu de rétraction (3*), qui sont vissées
sur les éléments de cadre et transversaux (26, 27) de la construction de support (25).
5. Dispositif de rétraction (1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 4, dans
lequel ledit élément de cadre inférieur (26) présente une largeur perpendiculaire
à la direction de transport (TR), la largeur de l'élément de cadre inférieur (26)
de la construction de support (25), perpendiculaire à la direction de transport (TR),
augmentant de façon continue, au moins par zones, sur une longueur (L25) de la construction
de support (25).
6. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 5, dans lequel les éléments transversaux
(27) présentent une largeur perpendiculaire à la direction de transport (TR), la largeur
(B27-n) des éléments transversaux (27) disposés dans une large mesure orthogonalement à
l'élément de cadre inférieur (26) et dans une large mesure orthogonalement à la direction
de transport (TR) correspondant respectivement à la largeur de l'élément de cadre
inférieur (26) dans une zone respective de fixation (28) des éléments transversaux
(27) sur la construction de support (25).
7. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 6, dans lequel la largeur (B27-1) d'un premier élément transversal (27-1) est inférieure à la largeur (B27-2) d'un deuxième élément transversal (27) disposé après celui-ci dans la direction
de transport (TR).
8. Dispositif de rétraction (1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 7, dans
lequel les éléments transversaux (27) présentent une première largeur dans une zone
de fixation (28) sur l'élément de cadre inférieur (26) de la construction de support
(25), et dans lequel les éléments transversaux (27) présentent une deuxième largeur
dans une zone située directement au-dessous d'une zone de fixation (29) sur le dispositif
de distribution de milieu de rétraction (5), en particulier la deuxième largeur étant
supérieure à la première largeur.
9. Dispositif de rétraction (1) selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, dans
lequel les éléments transversaux (27) présentent une section transversale perpendiculaire
à la direction de transport, la face supérieure de la section transversale étant contiguë
à la zone de fixation du dispositif de distribution de milieu de rétraction (5), et
la face inférieure de la section transversale étant contiguë à l'élément de cadre
inférieur (26), au moins l'une des faces des éléments transversaux (27) disposées
dans une large mesure perpendiculairement à la voie de transport, étant réalisée de
manière convexe ou concave.
10. Dispositif de rétraction (1) selon l'une quelconque des revendications 3 à 9, dans
lequel des éléments d'espacement (38) destinés à régler une largeur des modules de
chambre de puits transversalement à la direction de transport (TR) sont disposés,
au moins en partie, entre les surfaces d'échappement (3) disposées sur la construction
de support (25) et ladite construction de support (25).
11. Dispositif de rétraction (1) selon la revendication 10, dans lequel lesdits éléments
d'espacement (38) sont disposés sur les surfaces d'échappement (3).