[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Multimedia-Dose nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
[0002] So genannte Antennendosen sind hinlänglich bekannt. In den meisten Fällen werden
sie in Unterputzdosen eingesetzt. Sie weisen eine Einrichtung zum Anschluss eines
Eingangskabels, in der Regel in Form eines Koaxialkabels auf. Sollen mehrere Multimedia-
oder Antennendosen in Reihe hintereinander geschaltet werden, ist an der Dose auch
eine Einrichtung zum Anschluss eines Ausgangskabels ausgebildet. Dann können die zugeführten
Signale beispielsweise in Form von Fernseh- oder Radioprogrammen über das jeweilige
Eingangskabel (Koaxialkabel) der Multimedia-Dose zugeführt und über das Ausgangskabel
an eine jeweils nächste Multimedia-Dose weitergeleitet werden.
[0003] Über eine in der Multimedia-Dose vorgesehene Koppeleinrichtung können dann die betreffenden
Signale ausgekoppelt werden, wenn an der betreffenden Multimedia-Dose ein oder mehrere
Teilnehmerendgeräte beispielsweise zum Empfang von Fernsehprogrammen oder zum Empfang
von Rundfunkprogrammen etc. angeschlossen werden sollen.
[0004] Bei den am meisten vorhandenen Antennensteckdosen stehen dazu zumindest zwei Schnittstellen
zur Verfügung, in der Regel zwei koaxiale Schnittstellen, nämlich zum Anschluss eines
Fernsehers sowie zum Anschluss eines Radios. Die koaxialen Schnittstellen in Form
von koaxialen Kupplungen sind dabei in der Regel so ausgestattet, dass die eine Schnittstelle
eine männliche Konfiguration und die andere Schnittstelle eine weibliche Konfiguration
aufweist.
[0005] Derartige Antennendosen stellen letztlich Multimedia-Dosen dar. Multimedia-Dosen
umfassen in der Regel weitere Schnittstellen und/oder anders geartete Schnittstellen,
die nicht zwingend auf koaxiale Schnittstellen zum Anschluss von Koaxialkabeln beschränkt
sein müssen. So können Buchsen beispielsweise zum Anschluss eines Telefons, Modems,
Routers, Receivers bzw. auch Schnittstellen zum Anschluss von Lichtwellen-Leitern
vorgesehen sein. Einschränkungen bestehen insoweit nicht. Beispielsweise kann eine
Multimedia-Dose vier unterschiedlich geartete Schnittstellen aufweisen.
[0006] Aus dem Stand der Technik bekannte Multimedia-Dosen umfassen ein Gehäuse und mindestens
eine im Gehäuse angeordnete Anschlusseinrichtung zum Anschließen eines Anschlusskabels,
in der Regel eines Eingangskabels und/oder eines Ausgangskabels. Die Anschlusseinrichtung
umfasst dabei eine Außenleiter-Kontakteinrichtung zum Kontaktieren eines jeweiligen
Außenleiters des Anschlusskabels und eine Innenleiter-Kontakteinrichtung zum Kontaktieren
eines jeweiligen Innenleiters des Anschlusskabels. Der Innenleiter des Anschlusskabels
wird üblicherweise mittels einer mit einer Schraube betätigbaren Klemmzunge mechanisch
kontaktiert und geklemmt.
[0007] Derartig ausgebildete Multimedia-Dosen haben den Nachteil, dass die Innenleiter nach
dem Einführen bzw. Einschieben in die Innenleiter-Kontakteinrichtung in einem gesonderten
Arbeitsschritt mittels der über die Schraube betätigten Klemmzunge kontaktiert und
geklemmt werden müssen. Andererseits muss zum Trennen des Anschlusskabels von der
Multimedia-Dose zuerst die die Klemmzunge betätigende Schraube gelöst werden, bevor
der Innenleiter aus der Innenleiter-Kontakteinrichtung heraus gezogen werden kann.
Folglich sind zum Verbinden und zum Trennen eines Anschlusskabels mit/von einer derartigen
aus dem Stand der Technik bekannten Multimedia-Dose ein Werkzeug in Form eines Schraubendrehers
und mehrere Arbeitsschritte notwendig, was die Montage bzw. Demontage erschwert und
zeitlich verlängert.
[0008] Aus der
DE 10 2005 043 136 A1 ist eine Antennendose bekannt, die einen Kontaktträger umfasst, in dem eine als Federklemme
ausgebildete Federkrafteinrichtung in einer Kontaktkammer des Kontaktträgers angeordnet
ist. Ein Innenleiter eines Anschlusskabels ist mittels der Federklemme kontaktierbar
und in der Kontaktkammer klemmbar. Dabei ist der Innenleiter mittels der Federklemme
federkraftbeaufschlagbar. Die Federklemme ist mit ihrem einen Ende im Kontaktträger
festgelegt, während mittels dem anderen, freien gebogenen Ende der Innenleiter des
Anschlusskabels kontaktierbar ist. Die Federklemme kann durch Betätigen eines an der
Stirnseite der Antennendose angeordneten Tasters zusammengedrückt werden, so dass
ein Innenleiter eines Anschlusskabels in die Kontaktkammer des Kontaktträgers eingeführt
bzw. herausgezogen werden kann. Beim Verbinden eines Anschlusskabels mit einer derartigen
Antennendose wird der Taster manuell nach unten gedrückt, woraufhin der Innenleiter
des Anschlusskabels durch einen Einführtrichter in die Kontaktkammer eingeführt wird.
Nach Wegnehmen des Drucks auf das Tastelement drückt das freie Ende der Federklemme
von unten den Innenleiter des Anschlusskabels gegen den Kontaktträger, so dass dieser
in der Kontaktkammer festgelegt ist.
[0009] Nachteilig bei einer entsprechend ausgebildeten Antennendose ist, dass zum Verbinden
und Trennen eines Anschlusskabels mit der Antennendose stets ein Taster zu betätigen
ist, so dass zum Verbinden und Trennen des Anschlusskabels stets zwei Hände notwendig
sind, nämlich eine Hand zum Halten und Führen des Anschlusskabels und eine Hand zum
Betätigen des Tasters. Ferner wird der Innenleiter lediglich an einem Kontaktpunkt
durch die Federklemme kontaktiert, wobei sich das freie Ende der Feder in den Innenleiter
einkerbt und diesen dadurch beschädigt.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist insofern die Bereitstellung einer verbesserten
Multimedia-Dose, die ein werkzeugloses und vereinfachtes Verbinden und Trennen eines
Anschlusskabels bzw. eines Innenleiters des Anschlusskabels mit/von der Multimedia-Dose
ermöglicht, und die verbesserte elektrische Übertragungseigenschaften aufweist.
[0011] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Multimedia-Dose mit den im Anspruch 1
angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
[0012] Die erfindungsgemäße Multimedia-Dose zeichnet sich dadurch aus, dass die Federkrafteinrichtung
einen Kontaktierungsraum und eine Einführöffnung aufweist, über die der Kontaktierungsraum
zugänglich ist, so dass über die Einführöffnung der Innenleiter in den Kontaktierungsraum
einführbar ist. Ein Innenquerschnitt des Kontaktierungsraums der Federkrafteinrichtung
verjüngt sich dabei trichterförmig von der Einführöffnung in Axialrichtung der Federkrafteinrichtung,
was zur Folge hat, dass ein Innenquerschnitt der Einführöffnung größer ist als ein
Innenquerschnitt der Federkrafteinrichtung im axialen Abstand zur Einführöffnung.
Der Innenleiter des Anschlusskabels ist an mindestens zwei Kontaktpunkten und/oder
an mindestens zwei Kontaktbereichen innerhalb des Kontaktierungsraums mit der Federkrafteinrichtung
in Kontakt bringbar. Dafür muss der Durchmesser des Innenleiters zwangsläufig größer
sein als ein minimaler Innenquerschnitt des Kontaktierungsraums.
[0013] Bei der erfindungsgemäßen Multimedia-Dose ist es möglich, ein Anschlusskabel bzw.
einen Innenleiter eines Anschlusskabels mit der Multimedia-Dose lediglich durch Hineinschieben
des Innenleiters in die Federkrafteinrichtung zu verbinden. Hierzu ist weder die Verwendung
eines Werkzeugs, beispielsweise in Form eines Schraubendrehers, noch die Betätigung
eines separaten Tasters notwendig. Weiterhin bietet die erfindungsgemäße Multimedia-Dose
den Vorteil, das die Federkrafteinrichtung den Innenleiter fast vollständig umschließt
und nur einen geringfügig größeren Außendurchmesser als dieser aufweist, wodurch der
Wellenwiderstand der Koaxialleitung bis zur Leiterplatte hin konstant gehalten werden
kann und eine optimale Signalübertragung erreicht wird. Ferner bietet die erfindungsgemäße
Multimedia-Dose den Vorteil, dass der Innenleiter an mehreren Kontaktpunkten bzw.
an mehreren Kontaktbereichen mit der Federkrafteinrichtung und somit mit der Innenleiter-Kontakteinrichtung
in Kontakt steht, so dass ein verbesserter Signalübergang von dem Innenleiter an die
Innenleiter-Kontakteinrichtung erfolgt.
[0014] Die Einführöffnung der Federkrafteinrichtung ist nur geringfügig größer als der Außendurchmesser
des Anschlusskabel-Innenleiters. So kann die Einführöffnung einen Einführdurchmesser
aufweisen, der zwischen 0,05 Millimeter und 0,4 Millimeter größer ist als der Außendurchmesser
des Anschlusskabel-Innenleiters. Bevorzugterweise ist der Einführdurchmesser der Federkrafteinrichtung
zwischen 0,1 Millimeter und 0,3 Millimeter größer als der Außendurchmesser des Anschlusskabel-Innenleiters.
Höchstbevorzugterweise ist der Einführdurchmesser der Federkrafteinrichtung zwischen
0,15 Millimeter und 0,25 Millimeter größer als der Außendurchmesser des Anschlusskabel-Innenleiters.
[0015] Die Form der Federkrafteinrichtung kann beispielsweise kegelförmig, kegelstumpfförmig,
hyperboloid, pyramidenförmig oder ähnlich ausgebildet sein. Die Federkrafteinrichtung
muss lediglich so ausgebildet sein, dass sich der Innenquerschnitt des Kontaktierungsraums
trichterförmig von der Einführöffnung in Axialrichtung der Federkrafteinrichtung verjüngt.
Bevorzugt ist es auch möglich, dass der Innenquerschnitt der Federkrafteinrichtung
sich von der Einführöffnung in deren Axialrichtung bis zu einem Minimalquerschnitt
verjüngt und sich anschließend in der von der Einführöffnung weg gerichteten Axialrichtung
wieder vergrößert. Dies bietet den Vorteil, dass der Innenleiter in die Federkrafteinrichtung
stets bis zum kleinsten Innenquerschnitt des Kontaktierungsraums hineingeschoben werden
kann, so dass sich die Federkrafteinrichtung stets reproduzierbar auseinanderdrückt
und folglich auf den Innenleiter eine reproduzierbare Radialkraft ausübt, wobei das
freie Ende des Innenleiters weiterhin von der Federkrafteinrichtung umschlossen bleibt.
[0016] Vorzugsweise ist die Federkrafteinrichtung als eine den Innenleiter fast vollständig
umschließende Federhülse ausgebildet, die zumindest einen sich in Axialrichtung und
über zumindest eine Teillänge der Federhülse erstreckenden Spalt aufweist. Dabei ist
eine sich quer zur Axialrichtung der Federhülse erstreckende Breite des Spalts durch
Einführen des Innenleiters in den Kontaktierungsraum vergrößerbar, so dass die Federhülse
den in den Kontaktierungsraum eingeführten Innenleiter kraftbeaufschlagt. Dabei wirkt
die durch die Federhülse auf den Innenleiter ausgeübte Kraft radial auf den Innenleiter.
[0017] Die Federhülse weist folglich zwei den Kontaktierungsraum zumindest teilweise umschließende
Federhülsensegmente auf. Diese Federhülsensegmente sind durch den sich in Axialrichtung
über eine Teillänge der Federhülse erstreckenden Spalt voneinander getrennt, und die
Federhülsensegmente sind radial derart auseinander drückbar, dass sich ein Abstand
der Federhülsensegmente im Bereich des Spaltes vergrößert.
[0018] Vorzugsweise hat die Federhülse eine hyperboloidähnliche Form und umfasst zumindest
zwei Federhülsensegmente, die voneinander durch zumindest zwei sich in Axialrichtung
und über zumindest eine Teillänge der Federhülse erstreckende Spalte getrennt sind.
Die jeweiligen, sich quer zur Axialrichtung der Federhülse erstreckenden Breiten der
Spalte sind durch Einführen des Innenleiters durch die Einführöffnung in den Kontaktierungsraum
vergrößerbar, so dass die Federhülse den in den Kontaktierungsraum eingeführten Innenleiter
kraftbeaufschlagt.
[0019] Entsprechend aufgebaute Federkraftelemente sind besonders einfach aus einem Blech
durch Stanzen, Biegen und Rollen herzustellen. Da die Federhülse mehrere Federhülsensegmente
umfasst, wird ein in den Kontaktierungsraum der Federhülse eingeführter Innenleiter
an mehreren Kontaktstellen kontaktiert, so dass ein reproduzierbarer und verbesserter
elektrischer Kontakt zwischen der Innenleiter-Kontakteinrichtung und dem Innenleiter
herstellbar ist.
[0020] Bevorzugt hat die Federhülse drei, vier oder mehr Federsegmente, weil dadurch gegenüber
Federhülsen mit nur zwei Federsegmenten eine größere Kontaktfläche und somit ein geringerer
Kontaktwiderstand erreicht wird.
[0021] Vorzugsweise umfasst die Federkrafteinrichtung einen der Einführöffnung in Axialrichtung
gegenüberliegenden und den Kontaktierungsraum begrenzenden Anschlag, mit dem der in
den Kontaktierungsraum eingeführte Innenleiter in Kontakt bringbar ist. Dadurch ist
eine Endposition eines Endes des Innenleiters durch den Anschlag bestimmt, wodurch
das Ende des Innenleiters nicht aus dem Kontaktierungsraum herausragt und im Kontaktierungsraum
von der Federkrafteinrichtung umschlossen ist.
[0022] Eine entsprechend ausgebildete Multimedia-Dose bietet den Vorteil, dass der Innenleiter
nicht aus dem Kontaktierungsraum der Federkrafteinrichtung herausragen kann, so dass
das freie Ende des Innenleiters nicht als Antenne wirkt und dadurch nicht Signalverluste
verursachen kann.
[0023] Natürlich ist es auch möglich, dass ein Anschlag in den Kontaktierungsraum der Federkrafteinrichtung
eindringt bzw. den Kontaktierungsraum begrenzt, ohne dass der Anschlag mit der Federkrafteinrichtung
verbunden ist.
[0024] Vorzugsweise umfasst die Federkrafteinrichtung einen mit dieser galvanisch verbundenen
Kontaktstift. Dadurch ist eine vereinfachte Verbindung der Federkrafteinrichtung und
somit der Innenleiter-Kontakteinrichtung mit beispielsweise einer elektronischen Schaltung
möglich. Vorteilhaft sind Federkrafteinrichtung und Kontaktstift bzw. Kontaktelement
einteilig ausgeführt.
[0025] Vorzugsweise umfasst das Gehäuse der Multimedia-Dose einen Kabelanschlussraum zum
Aufnehmen des mindestens einen Anschlusskabels und ein im Kabelanschlussraum angeordnetes
und ein dielektrisches Material umfassendes Isoliergehäuse. Das Isoliergehäuse weist
dabei zumindest eine Zugangsöffnung auf, und die zumindest eine Federkrafteinrichtung
ist innerhalb des Isoliergehäuses derart angeordnet, dass der Innenleiter durch die
Zugangsöffnung und die Einführöffnung in den Kontaktierungsraum einführbar ist.
[0026] Eine entsprechend aufgebaute Multimedia-Dose bietet den Vorteil, dass die Federkrafteinrichtung
vom Gehäuse zuverlässig galvanisch getrennt ist und ferner durch das Isoliergehäuse
gehalten und fixiert werden kann. Die Mittelpunkte der Zugangsöffnung des Isoliergehäuses
und der Einführöffnung der Federkrafteinrichtung sind vorzugsweise kollinear zueinander
angeordnet, so dass ein Einführen eines Innenleiters in den Kontaktierungsraum einfach
möglich ist.
[0027] Vorzugsweise umfasst die Multimedia-Dose einen hochfrequenzdichten Schaltungsraum,
und das Gehäuse umfasst eine mit diesem verbundene Bodenplatte, die den Schaltungsraum
begrenzt oder vom Schaltungsraum umfasst ist. Dabei umfasst die Multimedia-Dose eine
Leiterplatine, die unterhalb der Bodenplatte und innerhalb des Schaltungsraums angeordnet
ist. Die Bodenplatte weist ferner eine Öffnung auf, und die Innenleiter-Kontakteinrichtung
ist mittels der Federkrafteinrichtung mit der Leiterplatine über eine durch die Öffnung
der Bodenplatte ragende elektrische Leitung zum Austausch von Daten bzw. Signalen
galvanisch verbunden.
[0028] Eine entsprechend aufgebaute Multimedia-Dose bietet den Vorteil, dass diese eine
Steuer- und/oder Verarbeitungslogik auf der Leiterplatine umfassen kann, wobei die
Innenleiter-Kontakteinrichtung auf besonders einfache Art und Weise verlustarm mit
der Leiterplatine galvanisch verbunden ist.
[0029] Vorzugsweise ist die Axialrichtung der Federkrafteinrichtung parallel zur Leiterplatine
ausgerichtet. Wenn das Anschlusskabel mit der Multimedia-Dose verbunden ist, dann
verlaufen bei einer entsprechend ausgebildeten Multimedia-Dose die Federkrafteinrichtung
und der Innenleiter koaxial, das heißt die Längsachsen der Federkrafteinrichtung und
des Innenleiters verlaufen kollinear. Weiterhin ist die elektrische Leitung vorzugsweise
senkrecht zur Leiterplatine ausgerichtet.
[0030] Vorzugsweise weist die Multimedia-Dose ferner eine Anschlusskabel-Eingangsseite auf,
über die das Anschlusskabel der Anschlusseinrichtung zuführbar ist. Die Anschlusseinrichtung
umfasst eine Außenleiter-Kontakteinrichtung zum Kontaktieren eines Außenleiters des
Anschlusskabels, und in stirnseitiger Draufsicht ist die Außenleiter-Kontakteinrichtung
zwischen der Anschlusskabel-Eingangsseite und der Innenleiter-Kontakteinrichtung angeordnet,
so dass die Innenleiter-Kontakteinrichtung in stirnseitiger Draufsicht der Anschlusskabel-Eingangsseite
gegenüberliegend angeordnet ist. Der Innenleiter des Anschlusskabels ist dabei über
die Anschlusskabel-Eingangsseite in die Federkrafteinrichtung einführbar bzw. einschiebbar.
[0031] Eine entsprechende ausgebildete Multimedia-Dose bietet den Vorteil, dass zum Verbinden
eines Anschlusskabels mit der Multimedia-Dose das Anschlusskabel lediglich abisoliert
werden muss und anschließend von der Anschlusskabel-Eingangsseite in die Multimedia-Dose
eingeschoben werden muss, so dass der Innenleiter in den Kontaktierungsraum der Federkrafteinrichtung
eingeschoben wird, wodurch ein Verbinden eines Anschlusskabels mit der Multimedia-Dose
besonders einfach möglich ist.
[0032] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im Einzelnen:
- Figur 1a:
- eine räumliche Darstellung einer erfindungsgemäße Multimedia-Dose bei geöffnetem Kabelanschlussraum;
- Figur 1b:
- eine Draufsicht auf die in Figur 1a dargestellten Multimedia-Dose;
- Figur 1c:
- eine Seitenansicht der in Figur 1b dargestellten Multimedia-Dose mit einem Schnitt
entlang der Ebene N-N aus Figur 1b;
- Figur 2:
- eine räumliche Explosionsdarstellung eines in der erfindungsgemäßen Multimedia-Dose
verwendeten Isoliergehäuses mit zwei Federhülsen;
- Figur 3a:
- eine räumlich Darstellung der in den Figuren 1a bis 1c dargestellen Multimedia-Dose
mit einem mit der Eingangs-Anschlusseinrichtung verbundenen Eingangskabel und einem
mit der Ausgangs-Anschlusseinrichtung verbundenen Ausgangskabel;
- Figur 3b:
- eine Draufsicht auf die in Figur 3a dargestellten Multimedia-Dose;
- Figur 3c:
- eine Seitenansicht der in Figur 3b dargestellten Multimedia-Dose mit einem Schnitt
entlang der Ebene N-N aus Figur 1b;
- Figur 3d:
- eine entsprechende Unteransicht der in den Figuren 3a, 3b und 3c gezeigten Multimedia-Dose,
wobei der abschirmende Gehäuseboden abgenommen ist;
- Figur 3e:
- eine räumliche Darstellung der in den Figuren 3a bis 3d dargestellte Multimedia-Dose
mit geschlossenem Kabelanschlussraum;
- Figur 4:
- eine räumliche Darstellung einer Abwandlung der in Figur 3e dargestellten Multimedia-Dose
mit einem verkleinerten Schirmungsdeckel;
- Figur 5:
- eine perspektivische Darstellung eines abgewandelten Gehäuses einer erfindungsgemäßen
Multimedia-Dose;
- Figur 6a:
- eine räumliche Darstellung einer erfindungsgemäße Multimedia-Dose mit dem in Figur
5 dargestelltem Gehäuse bei geöffnetem Kabelanschlussraum;
- Figur 6b:
- eine Draufsicht auf die in Figur 6a dargestellten Multimedia-Dose mit einem mit der
Eingangs-Anschlusseinrichtung verbundenem Eingangskabel und einem mit der Ausgangs-Anschlusseinrichtung
verbundenem Ausgangskabel;
- Figur 6c:
- eine Seitenansicht der in Figur 6b dargestellten Multimedia-Dose mit einem Schnitt
entlang der Ebene N-N aus Figur 6b; und
- Figur 7:
- eine gegenüber der in den Figuren 1a, 1b, 1c gezeigten Multimedia-Dose abgewandelte
Ausführung mit zusätzlichen Sichtöffnungen in den Kontaktierungsraum.
[0033] In der nun folgenden Beschreibung bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche Bauteile
bzw. gleiche Merkmale, so dass eine einmal in Bezug auf eine Zeichnung durchgeführte
Beschreibung bezüglich eines Bauteils auch für die übrigen Zeichnungen bzw. Figuren
gilt, so dass eine wiederholende Beschreibung vermieden wird.
[0034] Die Figuren 1a, 1b und 1c zeigen eine erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100. Die Multimedia-Dose
100 umfasst ein in der Regel näherungsweise zylinderförmiges Gehäuse 102, welches
an seiner Unterseite mit einem Gehäusedeckel 170 abschließbar ist. An der gegenüberliegenden
Anschlussoder Oberseite sind zwei koaxiale Schnittstelleneinrichtungen bzw. Schnittstellenkörper
130a, 130b ausgebildet, die stirnseitig aus der Multimedia-Dose 100 herausragen. Ferner
umfasst die Multimedia-Dose 100 einen Montageflansch 104 bzw. einen Tragring 104,
der mit Montageöffnungen 104a versehen ist. Der Montageflansch 104 ist fast um das
gesamte Gehäuse 102 umlaufend, wobei der Montageflansch 104 in dem in den Figuren
1a und 1b unten dargestellten Bereich der Anschlusskabel-Eingangsseite 106 eine Ausnehmung
aufweist.
[0035] Die Schnittstellenkörper 130a, 130b ragen stirnseitig aus der Multimedia-Dose 100
bzw. aus der durch den Montageflansch 104 definierten Montagefläche heraus und umfassen
jeweils zylinderförmige Schnittstellenkörper-Außenleiter 134a, 134b und konzentrisch
dazu angeordnete Schnittstellenkörper-Innenleiter 132a, 132b. Dabei weist der in den
Figuren 1a, 1b und 3a, 3b oben links dargestellte Schnittstellenkörper 130a eine so
genannte männliche Konfiguration auf, bei der ein Schnittstellenkörper-Innenleiter
132a steckerförmig ausgebildet ist. Der Schnittstellenkörper 130b weist eine so genannte
weibliche Konfiguration auf, bei der ein Schnittstellenkörper-Innenleiter 132b buchsenförmig
ausgebildet sind.
[0036] An der Außenseite des Gehäuses 102 sind zwei Spreizbügel 109 befestigt, mittels denen
die Multimedia-Dose 100 in für diese vorgesehene Bauräume, so wie beispielsweise Wandlöcher
oder Unterputz-Gerätedosen verspreizt werden kann.
[0037] Aus den Figuren 1a, 1b und 1c ist ersichtlich, dass die Multimedia-Dose 100 eine
Eingangs-Anschlusseinrichtung 110a und eine Ausgangs-Anschlusseinrichtung 110b umfasst.
Die Eingangs- und die Ausgangs-Anschlusseinrichtungen 110a, 110b sind so ausgestaltet,
dass an diesen Anschlusskabel 200a, 200b (Figuren 3a bis 3e) angeschlossen werden
können, die in den Figuren 1a bis 1c nicht dargestellt sind.
[0038] Aus den Figuren 3a bis 3e ist ersichtlich, dass die in diesem Ausführungsbeispiel
verwendeten Anschlusskabel 200a, 200b Koaxialkabel sind, die einen Innenleiter 202a,
202b und einen Außenleiter 204a, 204b umfassen. Die Anschlusskabel 200a, 200b sind
von einer Außenisolierung 206a, 206b umschlossen, die von dem Außenleiter 204a, 204b
abgetrennt werden kann, so dass die jeweiligen Außenleiter 204a, 204b frei gelegt
werden können. Auch die jeweiligen Innenleiter 202a, 202b können von einer entsprechenden
Isolierungsschicht frei gelegt werden, so dass diese stirnseitig aus den jeweiligen
Anschlusskabeln 200a, 200b herausragen.
[0039] Die Eingangs-Anschlusseinrichtung 110a und die Ausgangs-Anschlusseinrichtung 110b
sind durch eine als Kabelbett 112a, 112b ausgestaltete Außenleiter-Kontakteinrichtung
112a, 112b und durch eine als Federkrafteinrichtung bzw. Federhülse 114a, 114b ausgestaltete
Innenleiter-Kontakteinrichtungen 114a, 114b gebildet. Die Innenleiter-Kontakteinrichtungen
114a, 114b sind in Figur 2 dargestellt und werden weiter unten noch detailliert beschrieben.
Die Multimedia-Dose 100 umfasst einen Kabelanschlussraum 112, in dem die Außenleiter-Kontakteinrichtungen
112a, 112b gebildet sind. Die Außenleiter-Kontakteinrichtungen 112a, 112b sind mit
Querrippen 113 versehen, wobei im Bereich der Querrippen 113 die entsprechend abgesetzten
und freigelegten Endbereiche der Außenleiter 204a, 204b der Koaxialkabel 200a, 200b
aufliegen können und dadurch mit dem elektrisch leitfähigen Gehäuse 102 kontaktierbar
sind.
[0040] Aus Figur 3c ist ersichtlich, dass die stirnseitig überstehenden Innenleiter 202a,
202b in die entsprechenden Innenleiter-Kontakteinrichtungen 114a, 114b vorstehen.
Der Aufbau für das Eingangskabel 200a sowie für das Ausgangskabel 200b sind entsprechend
gestaltet.
[0041] Die in den Figuren 1a, 1b und 3a, 3c links liegend angeordnete Innenleiter-Kontakteinrichtung
114a bildet mit der davor befindlichen Außenleiter-Kontakteinrichtung 112a die Eingangs-Anschlusseinrichtung
110a, wohingegen die in den Figuren 1a, 1b und 3a, 3c rechts dargestellte Innenleiter-Kontakteinrichtung
114b mit der davor befindlichen Außenleiter-Kontakteinrichtung 112b die Ausgangs-Anschlusseinrichtung
110b bildet.
[0042] Der so gebildete Kabelanschlussraum 112 kann durch Umlegen einer Abschlussklappe
150 hochfrequenzdicht verschlossen werden, wobei die Abschlussklappe 150 vorteilhaft
über einen Kunststoffbügel 152 schwenkbar am Gehäuse 102 der Multimedia-Dose 100 gehalten
ist. Dabei umfasst die Abschlussklappe 150 auch Querrippen 151, die bei umgeklappter
bzw. geschlossener Abschlussklappe 150 mit den entsprechenden Außenleitern 204a, 204b
und mit den Anschlusskabeln 200a, 200b in Kontakt bringbar sind. Die Abschlussklappe
150 kann mittels einer Schraube 153 (siehe Figur 3e) mit dem Gehäuse 102 verbunden
werden, wobei dann die Anschlusskabel 200a, 200b in dem Kabelanschlussraum 112 festklemmbar
sind. Die Querrippen des Gehäuses 102 und der Abschlussklappe 150 sind dabei so ausgebildet,
dass sie sich teilweise in die jeweiligen Außenmantel der Anschlusskabel einkerben,
wodurch eine Zugentlastung der Anschlusskabel gewährleistet wird.
[0043] Aus den Figuren 1a bis 1c ist ersichtlich, dass die Multimedia-Dose 100 ein im Kabelanschlussraum
112 angeordnetes Isoliergehäuse 120 umfasst. In Figur 2 ist das Isoliergehäuse 120
vergrößert ohne das Gehäuse 102 dargestellt. Das Isoliergehäuse 120 wird rückseitig
durch eine Isoliergehäuserückwand 121 abgeschlossen. In dem Isoliergehäuse 120 sind
die zwei Federhülsen 114a, 114b angeordnet, die die Innenleiter-Kontakteinrichtungen
114a, 114b bilden. Im zusammengebauten Zustand sind die als Federhülsen ausgebildeten
Federkrafteinrichtungen 114a, 114b im Isoliergehäuse 120 gehalten und fixiert.
[0044] Im Folgenden wird exemplarisch der Aufbau der Federhülse 114a beschrieben, wobei
die Federhülse 114b identisch aufgebaut ist. Die Federhülse 114a hat in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel eine hyperboloidähnliche Form und umfasst in dieser Ausführungsform
vier Federhülsensegmente 114-1 bis 114-4, die jeweils voneinander durch sich in Axialrichtung
und über zumindest eine Teillänge der Federhülse 114a erstreckende Spalte 115-1 bis
115-4 voneinander getrennt sind. Im Genaueren sind die Federhülsensegmente 114-1 und
114-2 durch den Spalt 115-1 voneinander getrennt. Die Federhülsensegmente 114-2 und
114-3 sind durch den Spalt 115-2 voneinander getrennt. Die Federhülsensegmente 114-3
und 114-4 sind durch den Spalt 115-3 voneinander getrennt und die Federhülsensegmente
114-4 und 114-1 sind durch den Spalt 115-4 voneinander getrennt.
[0045] Die Federhülse 114a weist eine kreisförmige Einführöffnung 117a auf, über die ein
durch die Federhülsensegmente 114-1 bis 114-4 begrenzter Kontaktierungsraum 116a zugänglich
ist.
[0046] Aufgrund der hyperboloidähnlichen Form der Federhülse 114a verjüngt sich der Innenquerschnitt
des Kontaktierungsraums 116a trichterförmig von der Einführöffnung 117a in Axialrichtung
der Federkrafteinrichtung 114a. Dabei verjüngt sich der Innenquerschnitt von der Einführöffnung
in Axialrichtung der Federhülse 114a bis zu einem Minimalquerschnitt in der Mitte
der Federhülse 114a und vergrößert sich anschließend in der von der Einführöffnung
117a weg gerichteten Axialrichtung wieder. Die Verjüngung des Innenquerschnitts kann
dabei trichterförmig sein.
[0047] Die jeweiligen sich quer zur Axialrichtung der Federhülse 114a erstreckenden Breiten
der Spalte 115-1 bis 115-4 sind durch Einführen des Innenleiters 202a durch die Einführöffnung
117a in den Kontaktierungsraum 116a vergrößerbar, wobei ein in den Kontaktierungsraum
116a eingeführter Innenleiter 202a durch die Federhülse 114a radial kraftbeaufschlagt
wird. Folglich ist der Innenleiter 202a im Kontaktierungsraum 116a bei dem in Figur
2 dargestellten Ausführungsbeispiel an vier Kontaktpunkten bzw. Kontaktbereichen mit
der Federhülse 114 in Kontakt. Bei einer entsprechend anderen Anzahl von Federhülsensegmenten
würde die Federhülse 114 mit einer entsprechend anderen Anzahl von Kontaktpunkten
bzw. Kontaktbereichen mit dem Innenleiter 202a in Kontakt stehen.
[0048] Die Federkrafteinrichtung 114a umfasst einen Kontaktstift 118a, mit dem diese galvanisch
verbunden ist. Dieser Kontaktstift 118a dient der elektrischen Verbindung der Federhülse
114a beispielsweise mit einer Leiterplatine 162. Im Ausführungsbeispiel sind Federkrafteinrichtung
114a und Kontaktstift bzw. Kontaktelement 118a einteilig ausgebildet.
[0049] Mit anderen Worten ist also die Federhülse 114 so aufgebaut, dass die Einführöffnungen
117a und 117b, die in axialer Längsrichtung der Federhülse 114a versetzt zueinander
liegen, als Rahmen oder Ring oder dergleichen ausgebildet sind, beispielsweise auch
bevorzugt nach Art eines regelmäßigen n-Polygonals. Zwischen diesen beiden ring- oder
rahmenförmigen Einführöffnungen 117a, 117b, die konzentrisch durch eine die Federhülse
114a durchsetzende Längsachse angeordnet sind, verlaufen die durch die erwähnten Spalten
voneinander getrennten Federhülsensegmente 114-1 bis 114-4, die letztlich stegförmig
oder stegähnlich, das heißt z. B. band- oder streifenförmig gebildet sind. Ferner
sind diese Federhülsensegmente 114-1 bis 114-4 mit einer konvex in Richtung ihrer
die Federhülse in Längsrichtung durchsetzenden Zentralachse ausbauchend ausgestaltet,
ragen also bevorzugt mit ihrem mittleren Abschnitt bauchig oder konvex in Richtung
Zentralachse vor, so dass der Innenraum- oder Abstandsraum insbesondere bei zwei oder
mehreren derartigen Federhülsensegmente kleiner ist als der Außendurchmesser, also
kleiner ist als der Durchmesser eines hier einzuführenden Innenleiters 202a bis 202b.
Dadurch kommt es beim Einführen eines Innenleiters 202a, 202b zu der elastischen Verformung
der Federhülsensegmente, die in diesem Fall von der die Federhülse 114a durchsetzenden
Zentralachse weg verbogen werden, wodurch ihr konvexer nach innen vorstehender Abschnitt
kraftbeaufschlagt und elastisch am Außenumfang des eingesteckten Innenleiters anliegt.
[0050] Die Isoliergehäuserückwand 121 umfasst zwei in den Innenraum des Isoliergehäuses
120 ragende Vorsprünge 121a, 121b, mittels denen die Kontaktstifte 118a, 118b der
Federhülsen 114a, 114b im Innenraum des Isoliergehäuses 120 gehalten und fixiert werden.
Die Vorsprünge 121a, 121b können auch derart gestaltet und dimensioniert sein, dass
diese die der Einführöffnung 117a, 117b gegenüberliegende Öffnung der Federhülse 114a,
114b verschließt, so dass ein in den Kontaktierungsraum 116a eingeführter Innenleiter
202a nicht aus diesem herausragen kann.
[0051] Das Isoliergehäuse 120 weist zwei Zugangsöffnungen 122a, 122b auf, und die Federhülsen
114a, 114b sind innerhalb des Isoliergehäuses 120 derart angeordnet, dass die Innenleiter
202a, 202b durch die Zugangsöffnungen 122a, 122b und durch die Einführöffnungen 117a,
117b in die Kontaktierungsräume 116a, 116b eingeführt werden können. Dazu sind vorzugsweise
die Mittelpunkte der Zugangsöffnungen 122a, 122b und der Einführöffnungen 117a, 117b
kollinear zueinander angeordnet. Wie bereits beschrieben, sind das Isoliergehäuse
120 und die Isoliergehäuserückwand 120 elektrisch nicht leitend, so dass über die
Innenleiter 202a, 202b übertragene Signale nicht an das Gehäuse 102 der Multimedia-Dose
100 übertragen werden.
[0052] Die Zugangsöffnungen 122a und 122b ragen aus dem das Isoliergehäuse 120 aufnehmenden
Bereich des Gehäuses 102 hervor, wodurch ein Kurzschluss zwischen Gehäuse 102 und
Kabelinnenleiter 202 ausgeschlossen wird.
[0053] Aus den Figuren 1c und 3c ist ersichtlich, dass die Multimedia-Dose 100 einen hochfrequenzdichten
Schaltungsraum 160 umfasst. Das Gehäuse 102 umfasst dafür eine den Schaltungsraum
160 begrenzende Bodenplatte 107. Die Rückseite der Multimedia-Dose 100 ist mittels
eines Deckels 170 verschlossen. Dieser Deckel 170 besteht entweder aus Metall oder
ist metallisiert, so dass zwischen dem Deckel 170 und der Bodenplatte 107 der Hochfrequenz-Schaltungsraum
160 gebildet ist. In dem Hochfrequenz-Schaltungsraum 160 ist eine Leiterplatine 162
angeordnet, die aufgrund der Abschirmung durch die Bodenplatte 107 und des Deckels
170 vor äußerer elektromagnetischer Strahlung geschützt ist und gleichzeitig keine
Störstrahlung nach außen senden kann.
[0054] Aus den Figuren 1c und 3c ist ersichtlich, dass die Federhülsen 114a, 114b mittels
der Kontaktstifte 118a, 118b mit der Leiterplatine 162 zum Austausch von Daten bzw.
Signalen galvanisch verbunden sind. Dabei ragen die Kontaktstifte 118a, 118b aus Öffnungen
des Isoliergehäuses 120 und durch eine Öffnung 108 der Bodenplatte 107 (siehe Figur
3d). Die Axialrichtung der Federhülsen 114a, 114b ist dabei parallel zur Leiterplatine
162 und zur Bodenplatte 107 ausgerichtet, und die Kontaktstifte 118a, 118b sind senkrecht
sowohl zur Leiterplatine 162 als auch zur Axialrichtung der jeweiligen Federhülse
114a, 114b ausgerichtet.
[0055] Da die Federhülsen 114a und 114b rotationssymmetrisch sind und nur einen geringfügig
größeren Durchmesser als die Innenleiter 202a und 202b aufweisen, kann mit einer erfindungsgemäßen
Multimedia-Dose 100 der Wellenwiderstand der Koaxialleitungen bis zur Leiterplatine
beibehalten werden und so eine verlustarme Signalübertragung realisiert werden.
[0056] Figur 3d zeigt eine perspektivische Darstellung der Multimedia-Dose 100 von der Unterseite
her, und zwar bei abgenommenen schirmenden Gehäusedeckel 170 und ohne Leiterplatine
162, so dass im unteren Schaltungsraum 160 die Öffnung 108 der Bodenplatte 107 und
die durch die Öffnung 108 hindurch ragenden Kontaktstifte 118a, 118b der Federhülsen
114a, 114b sichtbar sind. Wie bereits oben erwähnt, werden diese Kontaktstifte 118a,
118b mit der in Figur 3d nicht dargestellten Leiterplatine 162 galvanisch verbunden.
[0057] Figur 3e zeigt die erfindungsgemäße Multimedia-Dose 100, wobei der Kabelanschlussraum
112 dadurch geschlossen ist, dass die Abschlussklappe 150 mittels der Schraube 153
an dem Gehäuse 102 der Multimedia-Dose 100 befestigt ist, so dass die Anschlusskabel
200a, 200b und die entsprechenden Außenleiter 204a, 204b durch die entsprechenden
Querrippen 113 und 151 kontaktiert und unter Druck gehalten sind.
[0058] Figur 4 zeigt eine alternative Ausführungsform der erfindungsgemäßen Multimedia-Dose
100, die sich von der mit Bezug auf die Figuren 1a bis 3e beschriebene Multimedia-Dose
dadurch unterscheidet, dass die Abschlussklappe 150 bzw. der Schirmungsdeckel 150
verkleinert ausgebildet ist. Der verkleinerte Schirmungsdeckel 150 reicht bei der
in Figur 4 dargestellten Variante der Multimedia-Dose 100 aus, da der Gehäuseturm
für das Isolierteil des Isolierteil 120 vollständig aus einem metallischen oder metallisierten
Material besteht, so dass die Innenleiter-Kontakteinrichtungen 114a, 114b elektromagnetisch
abgeschirmt sind.
[0059] Figur 5 zeigt in perspektivischer Darstellung das Gehäuse 102 einer weiteren alternativen
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Multimedia-Dose 100. Mit dem Gehäuse 102 ist
eine Isoliergehäusewandung 123 des Isoliergehäuses 120 fest verbunden und kann beispielsweise
in einem gemeinsamen Gießprozess hergestellt werden. In der Bodenplatte 107 sind zwei
Öffnungen 108 für die Kontaktstifte 118a, 118b der Federhülsen 114a, 114b vorgesehen.
[0060] Figur 6a zeigt eine Multimedia-Dose 100, die das in Figur 5 dargestellte Gehäuse
102 umfasst. Das Isoliergehäuse 120, das aus einem elektrisch isolierenden Material
gebildet ist, wird von der Kabelanschlussseite her auf die Isoliergehäusewandung 123
aufgesetzt. Der übrige Aufbau, der in den Figuren 6a bis 6c dargestellten Multimedia-Dose
100 ist identisch mit dem Aufbau der in den Figuren 1a bis 3e dargestellten Multimedia-Dose
100.
[0061] Figur 7 zeigt eine gegenüber der in den Figuren 1a bis 1c gezeigten Multimedia-Dose
abgewandelte Ausführungsform, mit über den Kontaktbereichen angeordneten Gehäuseöffnungen
103a, 103b. Diese Gehäuseöffnungen 103a, 103b sind so klein dimensioniert, dass die
Schirmwirkung des Gehäuses gegen elektromagnetische Strahlung nicht beeinträchtigt
wird.
[0062] Das Isolierteil 120 ist transparent ausgeführt. Dadurch kann der Monteur die eigentliche
Innenleiterkontaktstelle sehen und hat eine optische Kontrollmöglichkeit, ob der Innenleiter
richtig kontaktiert ist.
[0063] Bei der erfindungsgemäßen Multimedia-Dose 100 ist es zur Montage oder Demontage eines
Koaxialkabel-Innenleiters 202a, 202b nicht notwendig, ein Betätigungswerkzeug zu verwenden.
Weiterhin wird der Innenleiter 202a, 202b bei der Montage nicht verformt oder eingekerbt.
Mehrere am Umfang des Innenleiters 202a, 202b verteilt liegende Kontaktpunkte bzw.
Kontaktbereiche der Federhülsen 114a, 114b gewährleisten reproduzierbare und verlustarme
elektrische Kontaktbedingungen auch bei großen Toleranzen für die Kabelabisolierung,
da das Innenleiterende nicht über die Federhülsen 114a, 114b hinaus ragt, sondern
im Kontaktierungsraum 116a, 116b verbleibt. Daher kann der Innenleiter 202a, 202b
weiter in die Federhülse 114a, 114b hineinragen, wodurch eine hohe Kontaktsicherheit
zwischen dem Innenleiter 202a, 202b und der Innenleiter-Kontakteinrichtung 114a, 114b
gegeben ist, auch wenn der Innenleiter 202a, 202 beim Einbau der Multimedia-Dose 100
in einer Unterputzdose eine Zugbelastung erfährt oder bei Längenänderungen des Innenleiters
202a, 202b durch Temperaturschwankungen. In den Ausführungsbeispielen sind Multimedia-Dosen
gezeigt, die eine Eingangs-Anschlusseinrichtung 110a und eine Ausgangs-Anschlusseinrichtung
110b aufweisen. Erfindungsgemäße Multimedia-Dosen können aber auch mit mehreren Eingangs-
und Ausgangs-Anschlusseinrichtungen 110a, 110b ausgestattet sein.
1. Multimedia-Dose, umfassend:
- ein Gehäuse (102);
- mindestens eine im Gehäuse (102) angeordnete Anschlusseinrichtung (110a, 112a, 114a;
110b, 112b, 114b) zum Anschluss von mindestens einem Anschlusskabel (200a, 200b);
- die Anschlusseinrichtung (110a, 112a, 114a; 110b, 112b, 114b) umfasst eine Innenleiter-Kontakteinrichtung
(114a, 114b) zum Kontaktieren eines Innenleiters (202a, 202b) des Anschlusskabels
(200a, 200b);
- die Innenleiter-Kontakteinrichtung (114a, 114b) umfasst eine Federkrafteinrichtung
(114a, 114b), mittels der der Innenleiter (202a, 202b) federkraftbeaufschlagbar ist,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Federkrafteinrichtung (114a, 114b) weist einen Kontaktierungsraum (116a, 116b)
und eine Einführöffnung (117a, 117b) auf, über die der Innenleiter (202a, 202b) in
den Kontaktierungsraum (116a, 116b) einführbar ist; und
- ein Innenquerschnitt des Kontaktierungsraums (116a, 116b) der Federkrafteinrichtung
(114a, 114b) verjüngt sich nach der Einführöffnung (117a, 117b) zumindest in einer
axialen Teillänge der Federkrafteinrichtung (114a, 114b);
- der Innenleiter (202a, 202b) ist an mindestens zwei Kontaktpunkten und/oder Kontaktbereichen
innerhalb des Kontaktierungsraums (116a, 116b) mit der Federkrafteinrichtung (114a,
114b) in Kontakt bringbar,
- die Federkrafteinrichtung (114a, 114b) ist als den Kontaktierungsraum (116a, 116b)
zumindest teilweise umschließende Federhülse (114a, 114b) ausgebildet;
- die Federhülse (114a, 114b) weist zumindest einen sich über zumindest eine Teillänge
der Federhülse (114a, 114b) erstreckenden Spalt (115-1 bis 115-4) auf; und
- der zumindest eine Spalt (115-1 bis 115-4) ist durch Einführen des Innenleiters (202a, 202b) in den Kontaktierungsraum (116a, 116b) in
seiner Breite vergrößerbar, so dass ein Abschnitt der Federhülse (114a, 114b) den
in den Kontaktierungsraum (116a, 116b) eingeführten Innenleiter (202a, 202b) kraftbeaufschlagt.
2. Multimedia-Dose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federhülse (114a, 114b) zumindest ein sich im wesentlichen in axialer Längsrichtung
der Federhülse (114a, 114b) verlaufendes Federhülsensegment umfasst, welches einen
zu einer die Federhülse (114, 114b) mittig durchsetzenden Zentralachse konvex vorstehenden
Abschnitt umfasst.
3. Multimedia-Dose nach Anspruch 2,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Federhülse (114a, 114b) umschließt den Kontaktierungsraum (116a, 116b) fast
vollständig;
- die Federhülse (114a, 114b) weist eine im wesentlichen rotationssymmetrische und
hyperboloidähnliche Form auf;
- die Federhülse (114a, 114b) umfasst zumindest zwei Federhülsensegmente (114-1 bis
114-4), die voneinander durch zumindest zwei sich in Axialrichtung und über zumindest eine Teillänge der Federhülse
(114a, 114b) erstreckende Spalte (115-1 bis 115-4) getrennt sind; und
- die jeweiligen sich quer zur Axialrichtung der Federhülse (114a, 114b) erstreckende
Breiten der Spalte (115-1 bis 115-4) sind durch Einführen des Innenleiters (202a, 202b) durch die Einführöffnung (117a, 117b) in den Kontaktierungsraum (116a, 116b) vergrößerbar,
so dass die Federhülse (114a, 114b) den in den Kontaktierungsraum (116a, 116b) eingeführten
Innenleiter (202a, 202b) kraftbeaufschlagt.
4. Multimedia-Dose nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Federkrafteinrichtung (114a, 114b) umfasst einen der Einführöffnung (117a, 117b)
in Axialrichtung gegenüberliegenden und den Kontaktierungsraum (116a, 116b) begrenzenden
Anschlag; und
- der Innenleiter (202a, 202b) ist mit dem Anschlag in Kontakt bringbar, so dass eine
Endposition eines Endes des Innenleiters (202a, 202b) durch den Anschlag bestimmt ist, wodurch das Ende des Innenleiters (202a, 202b) nicht aus
dem Kontaktierungsraum (116a, 116b) herausragt und im Kontaktierungsraum (116a, 116b)
von der Federkrafteinrichtung (114a, 114b) umschlossen ist.
5. Multimedia-Dose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkrafteinrichtung (114a, 114b) einen mit dieser galvanisch verbundenen Kontaktstift
(118a, 118b) umfasst.
6. Multimedia-Dose nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federkrafteinrichtung (114a, 114b) und der Kontaktstift (118a, 118b) einteilig
ausgebildet sind.
7. Multimedia-Dose nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- das Gehäuse (102) weist einen Kabelanschlussraum (112) zum Aufnehmen des mindestens
einen Anschlusskabels (200a, 200b) auf;
- die Multimedia-Dose (100) umfasst ein im Kabelanschlussraum (112) angeordnetes und
ein dielektrisches Material umfassendes Isoliergehäuse (120);
- das Isoliergehäuse (120) weist zumindest eine Zugangsöffnung (122a, 122b) auf;
- die zumindest eine Federkrafteinrichtung (114a, 114b) ist innerhalb des Isoliergehäuses
(120) derart angeordnet, dass der Innenleiter (202a, 202b) durch die Zugangsöffnung (122a, 122b) und die Einführöffnung (117a, 117b) in den Kontaktierungsraum
(116a, 116b) einführbar ist.
8. Multimedia-Dose nach Anspruch 7,
gekennzeichnet durch das folgende Merkmal:
- im Bereich der Zugangsöffnung (122a, 122b) liegende Abschnitte des Isoliergehäuses
(120) durchdringen das Gehäuse (102) so, dass der Innenleiter (202a, 202b) eines Anschlusskabels
(200a, 200b) das Gehäuse (102) nicht berühren kann.
9. Multimedia-Dose nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Multimedia-Dose (100) umfasst einen hochfrequenzdichten Schaltungsraum (160);
- das Gehäuse (102) umfasst eine mit diesem verbundene Bodenplatte (107), die den
Schaltungsraum (160) begrenzt oder vom Schaltungsraum (160) umfasst ist;
- die Multimedia-Dose (100) umfasst eine Leiterplatine (162), die unterhalb der Bodenplatte
(107) und innerhalb des Schaltungsraums (160) angeordnet ist;
- die Bodenplatte (107) weist zumindest eine Öffnung (108) auf; und
- die Innenleiter-Kontakteinrichtung (114a, 114b) ist mittels der Federkrafteinrichtung
(114a, 114b) mit der Leiterplatine (162) über eine durch die Öffnung (108) der Bodenplatte (107) ragenden elektrische Leitung (118a, 118b)
zum Austausch von Signalen galvanisch verbunden.
10. Multimedia-Dose nach Anspruch 9, sofern dieser von Anspruch 5 abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenleiter-Kontakteinrichtung (114a, 114b) mittels des Kontaktstiftes (118a,
118b) mit der Leiterplatine (162) galvanisch verbunden ist.
11. Multimedia-Dose nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialrichtung der Federkrafteinrichtung (114a, 114b) parallel zur Leiterplatine
(162) ausgerichtet ist.
12. Multimedia-Dose nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Leitung (118a, 118b) senkrecht zur Leiterplatine (162) ausgerichtet
ist.
13. Multimedia-Dose nach Anspruch 11 oder 12,
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- die Multimedia-Dose (100) weist ferner eine Anschlusskabel-Eingangsseite (106) auf,
über die das Anschlusskabel (200a, 200b) der Anschlusseinrichtung (110a, 112a, 114a;
110b, 112b, 114b) zuführbar ist;
- die Anschlusseinrichtung (110a, 112a, 114a; 110b, 112b, 114b) umfasst eine Außenleiter-Kontakteinrichtung
(112a, 112b) zum Kontaktieren eines Außenleiters (204a, 204b) des Anschlusskabels
(200a, 200b);
- in stirnseitiger Draufsicht ist die Außenleiter-Kontakteinrichtung (112a, 112b)
zwischen der Anschlusskabel-Eingangsseite (106) und der Innenleiter-Kontakteinrichtung
(114a, 114b) angeordnet, so dass die Innenleiter-Kontakteinrichtung (114a, 114b) in
stirnseitiger Draufsicht der Anschlusskabel-Eingangsseite (106) gegenüberliegend angeordnet
ist;
- der Innenleiter (202a, 202b) des Anschlusskabels (200a, 200b) ist über die Anschlusskabel-Eingangsseite
(106) in die Federkrafteinrichtung (114a, 114b) einschiebbar; und
- die Federkrafteinrichtung (114a, 114b) und due Außenleiter-Kontakteinrichtung (112a,
112b) sind zueinander koaxial angeordnet.
14. Multimedia-Dose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Isoliergehäuse (120) aus einem transparenten Material besteht.
15. Multimedia-Dose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Isoliergehäuse (120) oberhalb der Innenleiter-Kontaktbereiche Durchbrüche angeordnet
sind, so dass der Kontaktbereich von Federkrafteinrichtung (114a, 114b) mit dem Innenleiter
(202a, 202b) von außen einsehbar ist.
16. Multimedia-Dose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Gehäuse (102) oberhalb der Innenleiter-Kontaktbereiche die elektromagnetische
Abschirmung nicht beeinträchtigende Durchbrüche (103a, 103b) angeordnet sind, so dass
der Innenleiter-Kontaktbereich von außen einsehbar ist.
17. Multimedia-Dose nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Spalt (115-1 bis 115-4) sich in Axialrichtung der Federhülse (114a,
114b) oder im wesentlichen in Axialrichtung der Federhülse (114a, 114b) oder mit zumindest
einer Axialkomponente in Axialrichtung der Federhülse (114a, 114b) erstreckt.