[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Betreiben eines Kraftstofffördersystems.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Kraftstofffördersystem, insbesondere für ein
Kraftfahrzeug.
[0002] Herkömmliche Hochdruckbenzineinspritzsysteme weisen eine von einem Elektromotor angetriebene
Pumpe auf, die im Benzintank angeordnet ist. Diese Elektropumpe ist zusätzlich zu
der an der Brennkraftmaschine angebrachten, von der Nockenwelle angetriebenen, Hochdruckpumpe
vorgesehen. Die Elektropumpe ist in einem solchen System dazu ausgebildet, einen Druck
von etwa 5 bar bereitzustellen. Der Hochdruck bis etwa 200 bar wird durch die an der
Brennkraftmaschine angebrachte, von der Nockenwelle angetriebene, Pumpe realisiert.
Dabei muss ein aktives Volumen- oder Druckregelventil vorgesehen werden, das den Druck
regelt, der den Einspritzventilen bereitgestellt wird.
[0003] US 2003/0098009 A1,
US 2011/0238282 A1,
US 2011/0231082 A1 und
US 2010/0036585 A1 offenbaren jeweils ein Kraftstofffördersystem, bei dem in einem Kraftstofftank eine
Elektropumpe angeordnet ist, welche direkt ohne zwischengeschaltete Elemente mit einem
Kraftstoffspeicher verbunden ist, wobei jeweils eine elektronische Steuereinheit vorgesehen
ist, die die Drehzahl der Elektropumpe abhängig von in dem Kraftstofffördersystem
erfassten Parametern ansteuert.
[0004] Die
DE 10 2008 043 127 A1 betrifft ein Kraftstoffversorgungssystem für Brennkraftmaschinen, bei dem die Einstellung
des Drucks in einer Kraftstoffleitung mittels einer dynamischen Vorsteuerung erfolgt.
Verbleibende Abweichungen des Ist-Drucks vom Solldruck werden durch einen entsprechenden
Regler kompensiert.
[0005] Die
DE 10 2008 043 130 A1 betrifft ein Kraftstoffversorgungssystem für Brennkraftmaschinen, bei dem der in
einer Kraftstoffleitung herrschende Druck mit Hilfe eines modellbasierten Schätzalgorithmus
ermittelt wird. Dadurch kann auf einen Drucksensor verzichtet werden.
Die
DE 44 46 277 A1 betrifft ein Kraftstoffversorgungssystem für eine Brennkraftmaschine, bei dem wesentliche
Parameter wie Kraftstoffdruck und Kraftstoffdurchfluss mit Hilfe eines Beobachters
aus gemessenen Größen laufend ermittelt werden. Diese ermittelten Größen werden dazu
benutzt, eine bedarfsorientierte Kraftstoffförderung zu realisieren, wobei die Ansteuerungen
abhängig von Brennkraftmaschinen Anforderungen vom Steuergerät selbst durchgeführt
werden.
[0006] Die
DE 37 18 777 A1 betrifft ein Pulsierungsschutzelement zur Verwendung für eine Pumpe, das in Form
eines Schlauches ausgebildet ist, der in einem Pumpenfluidkanal angeordnet ist. Der
Schlauch ist in einem Kraftstofftank derart untergebracht, dass ein Ende des Schlauches
mit der Pumpe und sein anderes Ende mit einer Rohrleitung oder dergleichen kommuniziert.
[0007] Es ist wünschenswert, eine Vorrichtung sowie ein Verfahren zum Betreiben eines Kraftstofffördersystems
anzugeben, die beziehungsweise das eine einfache Regelung beziehungsweise Steuerung
des Kraftstofffördersystems ermöglicht. Zudem ist es wünschenswert, ein Kraftstofffördersystem
anzugeben, das einfach regel- oder steuerbar ist.
[0008] Die Erfindung zeichnet sich aus durch ein Verfahren und eine korrespondierende Vorrichtung
zum Betreiben eines Kraftstofffördersystems für eine Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung.
[0009] Das Kraftstofffördersystem weist eine Elektropumpe auf, die innerhalb eines Kraftstofftanks
angeordnet ist. Die Elektropumpe ist eingerichtet, Kraftstoff aus dem Kraftstofftank
zu einem Kraftstoffspeicher zu fördern und einen für die Direkteinspritzung ausreichend
hohen Druck in dem Kraftstoffspeicher bereitzustellen. Die Drehzahl der Elektropumpe
wird in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Wert für einen Druck in dem Kraftstoffspeicher
geregelt oder gesteuert.
[0010] Durch die Regelung beziehungsweise Steuerung der Drehzahl der Elektropumpe ist eine
einfache Mengenregelung der Förderung der Elektropumpe möglich. Abhängig von dem vorgegebenen
Wert für den Druck in dem Kraftstofftank wird der Elektropumpe elektrische Energie
zugeführt und somit die Drehzahl der Elektropumpe eingestellt. Damit wird einfach
die Fördermenge und damit der bereitgestellte Druck eingestellt.
[0011] Die Pumpe ist beispielsweise eine Kolbenpumpe, die lediglich passive Einlass- und
Auslassventile aufweist. Auf aktive Volumen- beziehungsweise Druckregelventile kann
verzichtet werden, da die Volumenstromregelung über die veränderbare Drehzahl der
Elektropumpe eingestellt wird. Somit muss lediglich eine einzige Pumpe in dem Kraftstofffördersystem
bereitgestellt werden, die den Kraftstoff von dem Kraftstofftank zu dem Kraftstoffspeicher
fördert. Auf eine zweite Pumpe, die von der Nockenwelle angetrieben wird und beispielsweise
an der Brennkraftmaschine angebracht ist, kann verzichtet werden.
[0012] Die Elektropumpe ist in dem Kraftstofftank angeordnet, aus dem sie Kraftstoff fördern
kann. Dadurch ist eine Leckage tolerierbar. Die Elektropumpe ist insbesondere eingerichtet,
einen Druck von bis zu 200 bar bereitzustellen. Insbesondere ist die Elektropumpe
eingerichtet, einen Druck zwischen 50 bar und 250 bar bereitzustellen. Die Kraftstoffpumpe
ist beispielsweise ausgebildet, einen Druck in dem Kraftstoffspeicher von mehr als
100 bar bereitzustellen.
[0013] Durch die Elektropumpe, die einen hohen Druck bereitstellen kann, ist ein kostengünstiges
Kraftstofffördersystem realisierbar, da lediglich eine einzige Pumpe vorgesehen ist,
um Kraftstoff aus dem Tank zu fördern und mit hohem Druck in dem Kraftstoffspeicher
bereitzustellen. Zudem ist kein Volumenstromventil nötig. Zudem kann der Antrieb der
Elektropumpe innerhalb des Kraftstofftanks einfach gekühlt werden.
[0014] Gemäß Ausführungsformen wird ein Ist-Druck in dem Kraftstofftank ermittelt. Eine
Differenz zwischen dem ermittelten Ist-Druck und dem vorgegebenen Wert für den Druck
wird ermittelt. Die Drehzahl der Elektropumpe wird in Abhängigkeit der ermittelten
Differenz geregelt.
[0015] Beispielsweise ist zum Ermitteln des Ist-Drucks in dem Kraftstoffspeicher ein Drucksensor
in dem Kraftstoffspeicher angeordnet. Der Drucksensor ist mit der Vorrichtung zum
Betreiben des Kraftstoffsystems gekoppelt. In Abhängigkeit der Differenz zwischen
dem gewünschten vorgegebenen Wert für den Druck und dem aktuellen Ist-Druck in dem
Kraftstoffspeicher wird der Elektropumpe mehr oder weniger elektrische Energie zugeführt,
sodass sich die Drehzahl der Elektropumpe und damit der Volumenstrom der Elektropumpe
ändert. Somit wird der Ist-Druck einfach an den vorgegebenen Wert für den Druck angeglichen.
[0016] In Abhängigkeit des vorgegebenen Drucks wird ein Stromwert für die Elektropumpe ermittelt.
Die Elektropumpe wird mit dem ermittelten Stromwert beaufschlagt und dadurch wird
die Drehzahl der Elektropumpe gesteuert. So ist es möglich, auf den Drucksensor im
Kraftstoffspeicher zu ver- zichten. Dadurch ist ein kostengünstiges Kraftstofffördersystem
möglich. Eine reine Stromsteuerung der Elektropumpe ist möglich, da der beaufschlagte
Strom proportional zur Drehzahl der Pumpe ist und die Drehzahl der Pumpe wiederum
proportional zu dem bereitgestellten Druck ist. Somit ist der Druck, der durch die
Elektropumpe bereitgestellt wird, direkt steuerbar.
[0017] Es wird ein Wert des elektrischen Stroms an der Elektropumpe ermittelt. Ein Wert
der Spannung an der Elektropumpe wird ermittelt. Eine Schätzgröße für den Druck in
dem Kraftstoff Speicher wird in Abhängigkeit von dem ermittelten Wert des Stroms und
dem ermittelten Wert der Spannung ermittelt. Die Drehzahl der Elektropumpe wird in
Abhängigkeit der ermittelten Schätzgröße geregelt. Dadurch ist es möglich, auf den
Drucksensor im Kraftstoffspeicher zu verzichten. Aus dem Strom und der Spannung an
der Elektropumpe wird die Schätzgröße für den aktuellen Ist-Druck in dem Kraftstoffspeicher
ermittelt. Aus einer Differenz zwischen dem geschätzten Ist-Druck und dem vorgegebenen
Wert für den Druck wird beispielsweise die Drehzahl der Elektropumpe geregelt, sodass
sich der Ist-Druck an dem vorgegebenen Wert für den Druck angleicht.
[0018] Gemäß weiteren Ausführungsformen weist das Kraftstoffsystem einen Druckspeicher auf,
der mit der Elektropumpe und dem Kraftstoffspeicher jeweils hydraulisch gekoppelt
ist und der hydraulisch zwischen der Elektropumpe und dem Kraftstoffspeicher angeordnet
ist. Der Druckspeicher ist innerhalb des Kraftstofftanks angeordnet. Der Druckspeicher
wird von der Elektropumpe aufgeladen, sodass beispielsweise die Pumpe nur aktiv Kraftstoff
fördern muss, wenn der Druckspeicher leer beziehungsweise annähernd leer ist.
[0019] Dadurch ist die Pumpe im Betrieb beispielsweise stets in Vollförderung betreibbar,
dafür aber nur für einen Bruchteil der Betriebszeit des Motors. Dadurch ist ein effizienter
und verschleißvermindernder Betrieb möglich. Der Druckspeicher stabilisiert die Druckregelung
für den Kraftstoffspeicher. Zudem steht insbesondere bei Kraftfahrzeugen mit Stopp-Start-Funktion
eine Druckreserve bei häufigen Aus- und Anschalten der Brennkraftmaschine zur Verfügung.
Durch die Anordnung des Druckspeichers innerhalb des Kraftstofftanks ist ein einfacher
Aufbau des Druckspeichers möglich, da eine prinzipbedingte Leckage durch die Anordnung
im Tank realisiert werden kann. Durch den so möglichen effizienten Betrieb ist insbesondere
eine CO2-Reduzierung möglich.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0020] Weitere Vorteile, Merkmale und Weiterbildungen ergeben sich aus den nachfolgenden
in Verbindung mit den Figuren erläuterten Beispielen.
[0021] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Kraftstofffördersystems gemäß einer Ausführungsform,
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Kraftstofffördersystems gemäß einer Ausführungsform,
- Figur 3
- ein Diagramm zu den Abhängigkeiten bei einer Stromsteuerung der Elektropumpe gemäß
einer Ausführungsform.
[0022] Gleiche, gleichartige und gleich wirkende Elemente können in den Figuren mit den
gleichen Bezugszeichen versehen sein.
Detaillierte Beschreibung von Ausführungsformen
[0023] Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Kraftstofffördersystems 100. Das
Kraftstofffördersystem 100 weist einen Kraftstofftank 101 auf. In dem Kraftstofftank
101 ist ein Kraftstoff gelagert, beispielsweise Benzin.
[0024] Das Kraftstofffördersystem 100 weist weiterhin eine Elektropumpe 103 auf. Die Elektropumpe
103 ist eingerichtet, Kraftstoff 111 aus dem Kraftstofftank zu fördern.
[0025] Das Kraftstofffördersystem 100 weist weiterhin einen Kraftstoffspeicher 102 auf.
Der Kraftstoffspeicher 102 ist außerhalb des Kraftstofftanks 101 angeordnet. Der Kraftstoffspeicher
102 ist hydraulisch mit der Elektropumpe 103 gekoppelt.
[0026] Der Kraftstoffspeicher 102 wird im Betrieb durch die Elektropumpe 103 mit Kraftstoff
111 aus dem Kraftstofftank 101 gefüllt. Von dem Kraftstoffspeicher 102 wird der Kraftstoff
beispielsweise an Injektoren geführt und von diesen in Brennräume einer Brennkraftmaschine
eingespritzt. Der für den Kraftstoffspeicher 102 erforderliche Kraftstoffdruck wird
durch die Elektropumpe 103 zur Verfügung gestellt.
[0027] Das Kraftstofffördersystem 100 ist insbesondere in einem Kraftfahrzeug angeordnet
und dient dazu, Kraftstoff zu einem Benzinmotor mit Direkteinspritzung zu fördern.
[0028] Die Elektropumpe 103 weist einen Elektromotor 104 und einen Pumpenkörper 105 auf.
Der Elektromotor 104 dient zum Antreiben der Elektropumpe 103. Beispielsweise ist
die Elektropumpe 103 eine Kolbenpumpe, die passive Einlass- und Auslassventile aufweist.
Je nach Ausführungsform kann der Elektromotor auch außerhalb des Kraftstofftanks angeordnet
sein oder zumindest so innerhalb des Tanks (101), dass er nicht in Kontakt mit dem
Kraftstoff kommen kann, so dass eine dadurch bewirkte Beschädigung des Motors (104)
ausgeschlossen werden kann.
[0029] Der Pumpenkörper 105 ist über Kraftstoffleitungen direkt mit dem Kraftstoffspeicher
102 gekoppelt. Zwischen der Elektropumpe 103 und dem Kraftstoffspeicher 102 ist keine
weitere Pumpe vorgesehen. Die Elektropumpe 103 ist ausgebildet, einen ausreichend
hohen Druck in dem Kraftstoffspeicher 102 bereitzustellen, der für die Direkteinspritzung
von Benzin benötigt wird. Die Elektropumpe 103 ist ausgebildet, einen Kraftstoffdruck
von mehr als 50 bar bereitzustellen, insbesondere einen Druck von mehr als 100 bar,
insbesondere einen Druck von mindestens 200 bar.
[0030] Das Kraftstofffördersystem weist keine aktiven Volumenregelventile oder Druckregelventile
auf. Der Druck in dem Kraftstoffspeicher 102 wird über eine Regelung beziehungsweise
Steuerung der Drehzahl der Elektropumpe 103 eingestellt.
[0031] Eine Vorrichtung 109 ist mit der Kraftstoffpumpe 103 gekoppelt. Die Vorrichtung 109
ist ausgebildet, die Drehzahl der Elektropumpe 103 zu regeln beziehungsweise zu steuern.
Die Vorrichtung 109 stellt die Drehzahl der Elektropumpe 103 insbesondere in Abhängigkeit
eines vorgegebenen Drucks für den Kraftstoffspeicher 102 ein. Beispielsweise ist der
Druck für den Kraftstoff Speicher 102 in Abhängigkeit eines Betriebsmodus der Brennkraftmaschine
vorgegeben. Soll der Druck in dem Kraftstoffspeicher 102 im Vergleich zu einem aktuellen
Druck erhöht werden, stellt die Vorrichtung 109 eine höhere Drehzahl der Elektropumpe
103 ein. Dazu wird der Elektropumpe 103 beispielsweise mehr elektrische Energie zugeführt.
Dadurch steigt der Volumenstrom der Elektropumpe 103 und dadurch der Druck in dem
Kraftstoffspeicher 102. Entsprechend wird die Drehzahl und damit der Volumenstrom
der Elektropumpe 103 reduziert, wenn ein geringerer Druck in dem Kraftstoffspeicher
102 vorgegeben wird. Die von der Elektropumpe 103 zu dem Druckspeicher 102 geförderte
Kraftstoffmenge wird über die Drehzahl der Elektropumpe 103 und damit über die zugeführte
elektrische Energie eingestellt.
[0032] Gemäß verschiedenen Ausführungsformen ist in dem Kraftstoff speicher 102 ein Drucksensor
110 vorgesehen. Der Drucksensor 110 ist eingerichtet, einen aktuellen Ist-Druck des
Kraftstoffs in dem Kraftstoffspeicher 102 zu ermitteln. Der Drucksensor 110 ist mit
der Vorrichtung 109 gekoppelt. Der Drucksensor 110 übermittelt den ermittelten Ist-Druck
an die Vorrichtung 109.
[0033] Die Vorrichtung 109 ist eingerichtet, den ermittelten aktuellen Ist-Druck mit dem
vorgegebenen Wert für den Druck in dem Kraftstoffspeicher 102 zu vergleichen. Weicht
der ermittelte Ist-Druck in dem Kraftstoff Speicher 102 von dem vorgegebenen Wert
für den Druck ab, insbesondere um mehr als einen vorgegebenen Toleranzbereich, regelt
die Vorrichtung 109 die Elektropumpe 103 entsprechend nach. Beispielsweise wird von
der Vorrichtung 109 ein Regelsignal ausgegeben, das in Abhängigkeit der Differenz
zwischen dem ermittelten Ist-Druck und dem vorgegebenen Wert für den Druck die Drehzahl
der Elektropumpe 103 einstellt.
[0034] Ist der ermittelte Ist-Druck niedriger als der vorgegebene Wert für den Druck, wird
die Drehzahl der Elektropumpe durch die Vorrichtung 109 erhöht. Ist der ermittelte
Ist-Druck höher als der vorgegebene Wert für den Druck, wird die Drehzahl der Elektropumpe
103 durch die Vorrichtung 109 verringert. Insbesondere wird durch die Vorrichtung
109 ein Regelsignal ausgegeben, sodass die Elektropumpe 103 in Abhängigkeit der Differenz
zwischen dem Ist-Druck und dem vorgegebenen Wert für den Druck mit elektrischer Energie
versorgt wird.
[0035] Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung des Kraftstofffördersystems 100 der Figur
1 gemäß weiteren Ausführungsformen. Im Unterschied zu den Ausführungsformen der Figur
1 weist das Kraftstoffsystem gemäß den Ausführungsformen der Figur 2 keinen Drucksensor
110 auf. Weiterhin weist das Kraftstofffördersystem 100 im Vergleich zu den Ausführungsformen
der Figur 1 gemäß den Ausführungsformen der Figur 2 einen Druckspeicher 106 auf. Der
Druckspeicher 106 ist gemäß weiteren Ausführungsformen auch in den Ausführungsformen
der Figur 1 vorgesehen.
[0036] Der Druckspeicher 106 ist innerhalb des Kraftstofftanks 101 angeordnet. Der Druckspeicher
106 ist hydraulisch mit der Elektropumpe 103 und dem Kraftstoffspeicher 102 gekoppelt.
Der Druckspeicher 106 ist stromabwärts der Elektropumpe 103 hydraulisch zwischen der
Elektropumpe 103 und dem Kraftstoffspeicher 102 angeordnet.
[0037] Der Druckspeicher 106 weist gemäß Ausführungsformen einen Speicherkörper 108 und
einen Kolben 107 auf. Der Kolben 107 ist beweglich in dem Speicherkörper 108 angeordnet
und beispielsweise mittels einer Feder vorgespannt. Kraftstoff, das von der Elektropumpe
103 gefördert wird, gelangt in den Druckspeicher 106 und verschiebt den Kolben 107
relativ zum Speicherkörper 108 gegen die Federkraft. Eine Leckage des Druckspeichers,
insbesondere zwischen dem Kolben 107 und dem Speicherkörper 108, ist tolerierbar,
da der Druckspeicher 106 in dem Kraftstofftank 101 angeordnet ist.
[0038] Der Druckspeicher 106 wird durch die Elektropumpe 103 mit Kraftstoff gefüllt, während
die Elektropumpe 103 Kraftstoff fördert. Wenn die Elektropumpe 103 ausgeschaltet ist,
oder weniger Kraftstoff fördert, als benötigt wird, gibt der Druckspeicher 106 Kraftstoff
an den Kraftstoffspeicher 102 ab. Somit ist es möglich, auch während eines Stillstands
der Elektropumpe 103 den Druck in dem Kraftstoffspeicher 102 aufrechtzuerhalten. Dadurch
ist es möglich, die Pumpe immer in Vollförderung laufen zu lassen, um den Druckspeicher
106 zu füllen, und die Elektropumpe 103 zu stoppen, wenn der Druckspeicher 106 gefüllt
ist.
[0039] Der mit Druck beaufschlagte Kraftstoff für den Kraftstoffspeicher 102 wird dann von
dem Druckspeicher 106 zur Verfügung gestellt. Somit läuft die Elektropumpe 103 nur
einen Bruchteil der Betriebszeit der Brennkraftmaschine, wodurch die Elektropumpe
103 effizient und verschleißmindernd betreibbar ist. Der Druckspeicher 106 wirkt zudem
stabilisierend auf den Druck im Kraftstoffspeicher 102 und gleicht Druckschwankungen
aus. Bei Kraftfahrzeugen mit Stopp-Start-Funktion steht eine Druckreserve in dem Druckspeicher
106 zur Verfügung.
[0040] Die Drehzahl der Elektropumpe 103 wird ohne den Drucksensor 110 gemäß Ausführungsformen
direkt über den beaufschlagten Stromwert für die Elektropupe gesteuert.
[0041] Wie in Figur 3 dargestellt, ist das Drehmoment der Elektropumpe 103 und auch eine
Drehzahl n der Elektropumpe 103, proportional zu einem elektrischen Strom I, der an
die Elektropumpe 103 angelegt wird. Das Drehmoment beziehungsweise die Drehzahl n
der Elektropumpe 103 ist proportional zu dem Druck, der von der Elektropumpe 103 bereitgestellt
wird. Das Verhältnis von elektrischen Strom I zu der Drehzahl n ist konstant für den
vorgebenden Druck, beispielsweise für einen Druck von P1 = 70 bar und einen Druck
von P2 = 120 bar.
[0042] Somit ist es möglich, in Abhängigkeit des vorgegebenen Drucks beispielsweise mittels
vorgegebener Kennfelder den zu dem vorgegebenen Druck zugehörigen Stromwert für die
Elektropumpe zu ermitteln. Somit kann der Druck, den die Elektropumpe 103 erzeugt,
durch die Vorrichtung 109 direkt über den elektrischen Strom steuern. Beispielsweise
ist in dem Kennfeld für einen vorgegebenen Druck von 100 bar ein Stromwert von 20
A hinterlegt. Ist der vorgegebene Druck für den Kraftstoffspeicher 102 beispielsweise
100 bar, wird durch die Vorrichtung 109 ein entsprechendes Steuersignal ausgegeben,
sodass ein Strom von 20 A an der Elektropumpe 103 anliegt. Durch den anliegenden Strom
von 20 A wird die Drehzahl der Elektropumpe 103 so gesteuert, dass sich in dem Kraftstoffspeicher
102 ein Druck von etwa 100 bar aufbaut.
[0043] Gemäß weiteren Ausführungsformen wird die Elektropumpe 103 durch die Vorrichtung
109 ohne Drucksensor 110 geregelt, in dem die Vorrichtung 109 einen Wert des elektrischen
Stroms an der Elektropumpe ermittelt. Weiterhin ermittelt die Vorrichtung 109 einen
Wert der elektrischen Spannung an der Elektropumpe 103. Die Vorrichtung 109 ist ausgebildet
aus dem Wert des elektrischen Stroms und dem Wert der elektrischen Spannung eine Schätzgröße
für den Ist-Druck in dem Kraftstoffspeicher zu ermitteln. Die Vorrichtung 109 ist
eingerichtet, die ermittelte Schätzgröße für den Ist-Druck mit dem vorgegebenen Wert
für den Druck in dem Kraftstoffspeicher 102 zu vergleichen, insbesondere eine Differenz
zu bilden. Die Drehzahl der Elektropumpe wird durch die Vorrichtung 109 in Abhängigkeit
der ermittelten Schätzgröße geregelt, insbesondere in Abhängigkeit der Differenz zwischen
der Schätzgröße und dem vorgegebenen Wert für den Druck.
[0044] Die Steuerung beziehungsweise Regelung der Elektropumpe 103 ohne den Drucksensor
110, wie in Zusammenhang mit den Ausführungsformen der Figur 2 erläutert, sind auch
in weiteren Ausführungsformen vorgesehen, in denen das Kraftstofffördersystem 110
keinen Druckspeicher 106 aufweist.
[0045] Durch die Elektropumpe 103, die ausgebildet ist, einen Druck in dem Kraftstoffspeicher
102 bereitzustellen, der ausreicht für eine Benzindirekteinspritzung, ist das Kraftstoffsystem
kostengünstig, da nur noch eine einzige Pumpe notwendig ist. Durch die Vorrichtung
109, die ausgebildet ist, die Drehzahl der Elektropumpe zu regeln oder zu steuern,
sodass ein vorgegebener Volumenstrom durch die Elektropumpe 103 bereitgestellt wird,
ist eine einfache Regelung beziehungsweise Steuerung des Kraftstofffördersystems 100
möglich. Insbesondere ist kein zusätzliches aktives Volumenstromventil beziehungsweise
Druckregelventil notwendig, wodurch das Kraftstofffördersystem 100 kostengünstig ist.
Durch die Proportionalität zwischen Drehzahl der Elektropumpe, Druck und angelegtem
elektrischen Strom ist es möglich, auf den Drucksensor 110 zu verzichten, wodurch
ein kostengünstiges Kraftstofffördersystem 100 möglich ist.
[0046] Gemäß Ausführungsformen, bei denen das Kraftstofffördersystem 100 den Druckspeicher
106 aufweist, ist eine Kraftstoffvolumenreserve im Druckspeicher 106 innerhalb des
Kraftstofftanks 101 bereitgestellt. Dadurch ist ein intermetierender effizienter Betrieb
von Brennkraftmaschine und Elektropumpe 103 möglich. Dies ist insbesondere für Kraftfahrzeuge
mit Stopp-Start-Vorrichtung oder mit Hybridkonzepten vorteilhaft. Der Elektromotor
104 der Elektropumpe 103 wird innerhalb des Kraftstofftanks 101 relativ einfach gekühlt.
Der Elektromotor 104 wird durch die Vorrichtung 109 zur Drucksteuerung beziehungsweise
Druckregelung des Drucks in dem Kraftstoffspeicher 102 genutzt.
1. Vorrichtung zum Betreiben eines Kraftstofffördersystems für eine Brennkraftmaschine
mit Direkteinspritzung mit einer Elektropumpe (103), die innerhalb eines Kraftstofftanks
(101) angeordnet ist, um Kraftstoff aus dem Kraftstofftank (101) zu einem Kraftstoffspeicher
(102) zu fördern, und die ausgebildet ist, einen für die Direkteinspritzung ausreichend
hohen Druck in dem KraftstoffSpeicher (102) bereitzustellen, wobei die Vorrichtung
ausgebildet ist:
- in Abhängigkeit von einem vorgegebenen Wert für einen Druck in dem Kraftstoffspeicher
(102) die Drehzahl der Elektropumpe (103) zu regeln oder zu steuern,
wobei die Vorrichtung ausgebildet ist
- zur Ermittlung eines Stromwertes für die Elektropumpe (103) in Abhängigkeit des
vorgegebenen Drucks, und
- zur Steuerung der Elektropumpe durch den ermittelten Wert des elektrischen Stroms
für die Elektropumpe (103),
oder wobei die Vorrichtung ausgebildet ist
- zur Ermittlung einer Schätzgröße für den Druck in dem Kraftstoffspeicher (102) in
Abhängigkeit von einem ermittelten Wert des elektrischen Stroms an der Elektropumpe
(103) und einem ermittelten Wert der elektrischen Spannung an der Elektropumpe (103),
und
- zur Regelung der Elektropumpe (103) in Abhängigkeit einer Differenz zwischen der
ermittelten Schätzgröße für den Druck und dem vorgegebenen Wert für den Druck.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, die ausgebildet ist:
- die Elektropumpe (103) in Abhängigkeit einer Differenz zwischen einem ermittelten
Ist-Druck in dem Kraftstoffspeicher (102) und dem vorgegebenen Wert für den Druck
zu regeln.
3. Kraftstofffördersystem für eine Brennkraftmaschine mit Direkteinspritzung, umfassend:
- eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
- einen Kraftstofftank (101),
- eine drehzahlgeregelte oder drehzahlgesteuerte Elektropumpe (103), die innerhalb
des Kraftstofftanks (101) angeordnet ist, um Kraftstoff aus dem Kraftstofftank (101)
zu einem Kraftstoffspeicher (102) zu fördern, und die ausgebildet ist, einen für die
Direkteinspritzung ausreichend hohen Druck in dem Kraftstoffspeicher (102) bereitzustellen,
- einen Druckspeicher (106), der mit der Elektropumpe (103) und dem Kraftstoffspeicher
(102) jeweils hydraulisch gekoppelt ist und der hydraulisch zwischen der Elektropumpe
(103) und dem Kraftstoffspeicher (102) angeordnet ist, wobei der Druckspeicher (106)
innerhalb des Kraftstofftanks (101) angeordnet ist.
4. Kraftstofffördersystem nach Anspruch 3, bei dem die Elektropumpe (103) ausgebildet
ist, einen Druck in dem Kraftstoffspeicher (102) von mehr als 100 bar bereitzustellen.
5. Kraftstofffördersystem nach einem der Ansprüche 3 bis 4, bei dem der Druckspeicher
(106) ausgebildet ist, während eines Stillstands der Elektropumpe (103) den Druck
in dem Kraftstoffspeicher (102) aufrechtzuerhalten.
6. Verfahren zum Betreiben eines Kraftstofffördersystems (100) für eine Brennkraftmaschine
mit Direkteinspritzung mit einer Elektropumpe (103), die innerhalb eines Kraftstofftanks
(101) angeordnet ist, um Kraftstoff aus dem Kraftstofftank (101) zu einem Kraftstoffspeicher
(102) zu fördern, und die ausgebildet ist, einen für die Direkteinspritzung ausreichend
hohen Druck in dem Kraftstoffspeicher (102) bereitzustellen, umfassend:
- Regeln oder Steuern einer Drehzahl der Elektropumpe (103) in Abhängigkeit von einem
vorgegebenen Wert für einen Druck in dem Kraftstoffspeicher (102),
wobei die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Ermitteln eines Stromwertes für die Elektropumpe (103) in Abhängigkeit des vorgegebenen
Drucks,
- Beaufschlagen der Elektropumpe (103) mit dem ermittelten Stromwert und dadurch Steuern
der Drehzahl der Elektropumpe (103),
oder wobei die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- Ermitteln eines Werts des elektrischen Stroms an der Elektropumpe (103),
- Ermitteln eines Werts der elektrischen Spannung an der Elektropumpe (103),
- Ermitteln einer Schätzgröße für den Druck in dem Kraftstoff Speicher (102) in Abhängigkeit
von dem ermittelten Wert des Stroms und dem ermittelten Wert der Spannung,
- Regeln der Drehzahl der Elektropumpe (103) in Abhängigkeit der ermittelten Schätzgröße.
7. Verfahren nach Anspruch 6, umfassend:
- Ermitteln eines Ist-Drucks in dem Kraftstoffspeicher (102),
- Ermitteln einer Differenz zwischen dem ermittelten Ist-Druck und dem vorgegebenen
Wert für den Druck,
- Regeln der Drehzahl der Elektropumpe (103) in Abhängigkeit der ermittelten Differenz.
1. Device for operating a fuel feed system for an internal combustion engine having direct
injection having an electric pump (103) which is arranged inside a fuel tank (101)
in order to feed fuel from the fuel tank (101) to a fuel accumulator (102), and which
is designed to make available in the fuel accumulator (102) a pressure which is sufficiently
high for direct injection, wherein the device is designed:
- to perform closed-loop or open-loop control of the rotational speed of the electric
pump (103) as a function of a predefined value for a pressure in the fuel accumulator
(102),
wherein the device is designed
- to determine a current value for the electric pump (103) as a function of the predefined
pressure, and
- to control the electric pump by means of the determined value of the electrical
current for the electric pump (103),
or wherein the device is designed
- to determine an estimated value for the pressure in the fuel accumulator (102) as
a function of a determined value of the electrical current at the electric pump (103)
and a determined value of the electrical voltage at the electric pump (103), and
- to regulate of the electric pump (103) as a function of a difference between the
determined estimated value for the pressure and the predefined value for the pressure.
2. Device according to Claim 1 which is designed:
- to regulate the electric pump (103) as a function of a difference between a determined
actual pressure in the fuel accumulator (102) and the predefined value for the pressure.
3. Fuel feed system for an internal combustion engine having direct injection, comprising:
- a device according to one of Claims 1 and 2,
- a fuel tank (101),
- an electric pump (103) with closed-loop or open-loop control of its rotational speed,
which electric pump (103) is arranged inside the fuel tank (101) in order to feed
fuel from the fuel tank (101) to a fuel accumulator (102), and which is designed to
make available in the fuel accumulator (102) a pressure which is sufficiently high
for direct injection,
- a pressure accumulator (106) which is in each case coupled hydraulically to the
electric pump (103) and to the fuel accumulator (102) and which is arranged hydraulically
between the electric pump (103) and the fuel accumulator (102), wherein the pressure
accumulator (106) is arranged inside the fuel tank (101).
4. Fuel feed system according to Claim 3, in which the electric pump (103) is designed
to make available a pressure in the fuel accumulator (102) of more than 100 bar.
5. Fuel feed system according to one of Claims 3 to 4, in which the pressure accumulator
(106) is designed to maintain the pressure in the fuel accumulator (102) during a
stoppage of the electric pump (103).
6. Method for operating a fuel feed system (100) for an internal combustion engine having
direct injection having an electric pump (103) which is arranged inside a fuel tank
(101) in order to feed fuel from the fuel tank (101) to a fuel accumulator (102),
and which is designed to make available in the fuel accumulator (102) a pressure which
is sufficiently high for direct injection, comprising:
- performing closed-loop or open-loop control of a rotational speed of the electric
pump (103) as a function of a predefined value for a pressure in the fuel accumulator
(102),
wherein the following steps are carried out:
- determining a current value for the electric pump (103) as a function of the predefined
pressure, and
- applying the determined current value to the electric pump (103) and as a result
controlling of the rotational speed of the electric pump (103),
or wherein the following steps are carried out:
- determining a value of the electrical current at the electric pump (103),
- determining a value of the electrical voltage at the electric pump (103),
- determining an estimated value for the pressure in the fuel accumulator (102) as
a function of the determined value of the current and the determined value of the
voltage, and
- regulating the rotational speed of the electric pump (103) as a function of the
determined estimated value.
7. Method according to Claim 6, comprising:
- determining an actual pressure in the fuel accumulator (102),
- determining a difference between the determined actual pressure and the predefined
value for the pressure, and
- regulating the rotational speed of the electric pump (103) as a function of the
determined difference.
1. Ensemble de conduite d'un système de transport de carburant pour un moteur à combustion
interne à injection directe à l'aide d'une pompe électrique (103) disposée à l'intérieur
d'un réservoir (101) à carburant pour transporter le carburant depuis le réservoir
(101) à carburant jusqu'à une réserve (102) de carburant, et configurée pour établir
dans la réserve (102) de carburant une pression suffisamment élevée pour l'injection
directe, l'ensemble étant configuré pour
réguler ou commander la vitesse de rotation de la pompe électrique (103) en fonction
de la pression prédéterminée de la pression dans la réserve (102) de carburant,
l'ensemble étant configuré pour
déterminer une valeur de courant pour la pompe électrique (103) en fonction de la
pression prédéterminée et
commander la pompe électrique par l'intermédiaire de la valeur qui a été déterminée
pour le courant électrique de la pompe électrique (103),
ou l'ensemble étant configuré pour
déterminer une grandeur estimée de la pression dans la réserve (102) de carburant
en fonction d'une valeur qui a été déterminée pour le courant électrique envoyé à
la pompe électrique (103) et une valeur qui a été déterminée pour la tension électrique
appliquée sur la pompe électrique (103) et
pour réguler la pompe électrique (103) en fonction de la différence entre la grandeur
de la pression qui a été estimée et la valeur prédéterminée de la pression.
2. Ensemble selon la revendication 1, configuré pour réguler la pompe électrique (103)
en fonction de la différence entre la pression effective qui a été déterminée dans
la réserve (102) de carburant et la valeur prédéterminée de la pression.
3. Système de transport de carburant pour un moteur à combustion interne à injection
directe, comprenant
un ensemble selon l'une des revendications 1 ou 2,
un réservoir (101) à carburant,
une pompe électrique (103) dont la vitesse de rotation est régulée ou commandée, disposée
à l'intérieur du réservoir (101) à carburant pour transporter le carburant depuis
le réservoir (101) à carburant jusqu'à une réserve (102) de carburant, et configurée
pour établir dans la réserve (102) de carburant une pression suffisamment élevée pour
l'injection directe,
une réserve (106) sous pression raccordée hydrauliquement à la pompe électrique (103)
et à la réserve (102) de carburant et disposée hydrauliquement entre la pompe électrique
(103) et la réserve (102) de carburant, la réserve (106) sous pression étant disposée
à l'intérieur du réservoir (101) à carburant.
4. Système de transport de carburant selon la revendication 3, dans lequel la pompe électrique
(103) est configurée pour établir dans la réserve (102) de carburant une pression
supérieure à 100 bars.
5. Système de transport de carburant selon l'une des revendications 3 et 4, dans lequel
la réserve (106) sous pression est configurée pour maintenir la pression dans la réserve
(102) de carburant pendant un arrêt de la pompe électrique (103).
6. Procédé de conduite d'un système de transport de carburant (100) pour un moteur à
combustion interne à injection directe à l'aide d'une pompe électrique (103) disposée
à l'intérieur d'un réservoir (101) à carburant pour transporter le carburant depuis
le réservoir (101) à carburant jusqu'à une réserve (102) de carburant, et configurée
pour établir dans la réserve (102) de carburant une pression suffisamment élevée pour
l'injection directe, comprenant :
la régulation ou la commande de la vitesse de rotation de la pompe électrique (103)
en fonction d'une valeur prédéterminée de la pression dans la réserve (102) de carburant
et dans lequel les étapes suivantes sont exécutées :
détermination d'une valeur de courant de la pompe électrique (103) en fonction de
la pression prédéterminée,
application sur la pompe électrique (103) de la valeur de courant qui a été déterminée
et ainsi commande de la vitesse de rotation de la pompe électrique (103) ou
dans lequel les étapes suivantes sont exécutées :
détermination d'une valeur du courant électrique sur la pompe électrique (103),
détermination d'une valeur de la tension électrique sur la pompe électrique (103),
détermination d'une grandeur estimée de la pression dans la réserve (102) de carburant
en fonction de la valeur qui a été déterminée pour le courant et de la valeur qui
a été déterminée pour la tension et
régulation de la vitesse de rotation de la pompe électrique (103) en fonction de la
grandeur estimée qui a été déterminée.
7. Procédé selon la revendication 6, comprenant les étapes qui consistent à :
déterminer la pression effective dans la réserve (102) de carburant,
déterminer la différence entre la pression effective qui a été déterminée et la valeur
prédéterminée de la pression et
réguler la vitesse de rotation de la pompe électrique (103) en fonction de la différence
qui a été déterminée.