[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak
verarbeitenden Industrie, umfassend eine mit Druckluft beaufschlagbare Transportdüse,
ein Führungsrohr mit einem im Führungsrohr angeordneten längserstreckten Dorn, wobei
unmittelbar ausgangs der Transportdüse und mit einem Abstand zum Dorn eine frei drehbare,
nicht angetriebene Einzugsrolle angeordnet ist, deren Lauffläche abschnittsweise den
Förderweg des Filtermaterialstreifens definiert, eine entsprechende Filterstrangmaschine
sowie ein entsprechendes Verfahren.
[0002] Die Erfindung betrifft somit das Gebiet der Filterherstellung, besonders die Herstellung
von Filtern mit eingelegten Objekten, beispielsweise flüssigkeitsgefüllten Kapseln.
Solche Kapseln werden vor dem Gebrauch der Zigarette durch den Benutzer zerdrückt
und entfalten beim Rauchen der Zigarette einen zusätzlichen Geschmack.
[0003] Einzulegende Objekte können aber auch anders geartet sein, beispielsweise können
weitere Filtermaterialien wie Aktivkohlekörper, Granulat und Ähnliches eingelegt werden.
[0004] Die gängigste Methode, Objekte in einen Filterstrang, insbesondere einen Filterstrang
aus Acetattow, einzulegen, besteht darin, dass die Objekte am Umfang eines Einlegerads
in mit Saugluft beaufschlagten Objektsitzen gehalten werden und mit dem Umfang des
Einlegerads im Verlauf der Drehung des Einlegerads in den Filterstrang eintauchen.
An der Übergabestelle im Filterstrang wird die Saugluft abgeschaltet und die Objekte
verbleiben im Filterstrang. Der Filterstrang weist hierfür am Übergabeort eine U-Form
im Querschnitt auf, damit die Objekte sicher und mit geringer Beanspruchung in den
Filterstrang eingelegt werden können. Eine entsprechende Objekteinlegevorrichtung
ist beispielsweise aus der Patentanmeldung
EP 2 502 510 A1 der Anmelderin bekannt.
[0005] Um den Filterstrang bzw. den Filtermaterialstreifen in die benötigte U-Form zu bringen,
wird der Filtermaterialstreifen, insbesondere der Towstreifen, durch eine Transportdüse
mit einem Überschuss an Druckluft gefördert. Die Transportdüse dient neben dem Antrieb
der Förderung auch dem Raffen des zuvor ausgebreiteten Filtermaterialstreifens zu
einer Strangform mit geringer Dichte. Dieser noch lockere Strang wird anschließend
in eine Towführung eingebracht, die aus einem Führungsrohr mit einem innen angeordneten
längserstreckten Dorn, auch Pflug genannt, eingebracht wird. Die Kombination aus Dorn
und dem darum herum angeordneten Führungsrohr sorgt dafür, dass sich der lose Filterstrang
in dem Führungsrohr um den Dorn wickelt und der Filterstrang somit die notwendige
U-Form erhält, in die nachfolgend die Objekte von oben eingelegt werden können.
[0006] Bei der Vorrichtung gemäß
EP 2 502 510 A1 gelangt der lose Filterstrang nach der Förderung durch die Transportdüse auf eine
Einzugsrolle, die den Filterstrang umlenkt und ein im Wesentlichen U-förmiges oder
V-förmiges Umfangsprofil aufweist, das das Filtermaterial biegt und faltet, während
es über die Einzugsrolle läuft. Die Einzugsrolle weist einen relativ großen Radius
der Lauffläche auf und ist in einem Abstand zum Beginn des Dorns angeordnet, der von
dem Filterstrang überbrückt wird. Mit dem Beginn des Dorns ist dabei das der Transportdüse
zugewandte Ende gemeint, also in Förderrichtung des Filterstrangs das stromaufwärts
gelegene Ende, im Folgenden im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch Dornansatz und
Dornansatzstück genannt. Dieser Abschnitt des Dorns weist eine pflugartige Krümmung
und gegebenenfalls flache Schneide auf, die der Führung des Filterstrangs dient. Die
so hergestellten Filter haben einen relativ geringen Zugwiderstand im Vergleich zu
kapsellosen Filtern.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Zugwiderstand bei der Herstellung von
Kapselfiltern und die Stranggeschwindigkeit zu erhöhen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Herstellen eines Filterstrangs der
Tabak verarbeitenden Industrie, umfassend eine mit Druckluft beaufschlagbare Transportdüse,
ein Führungsrohr mit einem im Führungsrohr angeordneten längserstreckten Dorn, wobei
unmittelbar ausgangs der Transportdüse und mit einem Abstand zum Dorn eine frei drehbare,
nicht angetriebene Einzugsrolle angeordnet ist, deren Lauffläche abschnittsweise den
Förderweg des Filtermaterialstreifens definiert, gelöst, die dadurch weitergebildet
ist, dass zwischen der Einzugsrolle und dem Dorn ein weiteres Führungselement angeordnet
ist, mittels dessen ein Querschnitt des Filtermaterialstreifens zwischen dem Dorn
und dem weiteren Führungselement im Bereich eines Dornansatzes des Dorns verkleinert
wird.
[0009] Die Erfindung beruht auf dem Grundgedanken, dass mittels des weiteren Führungselements
einerseits der Abstand zwischen der Einzugsrolle und dem Beginn des Dorns bzw. dem
Dornansatz oder Dornansatzstück überbrückt wird und andererseits der Querschnitt des
Filtermaterialstreifens bzw. des losen bzw. noch lockeren Filterstrangs am Ort Dornansatzes
verkleinert wird. Die Überbrückung des Abstands führt zu einer erhöhten Laufruhe des
Filterstrangs, die dazu führt, dass eine höhere Stranggeschwindigkeit gefahren werden
kann. Die Verkleinerung des Querschnitts des Filtermaterialstreifens zwischen dem
Dorn und dem weiteren Führungselement sorgt für eine Vorverdichtung und Vorformung
des Filtermaterials, so dass mit einem bereits stärker verdichteten Filtermaterial
eine U-Form erreicht wird, in die nachfolgend Objekte eingelegt werden können. Das
fertige Produkt, also die objektbeladenen Filterstäbe, weist hierdurch einen im Vergleich
zu herkömmlich hergestellten Objektfiltern bzw. Kapselfiltern erhöhten Zugwiderstand
auf.
[0010] Das Führungselement ist vorzugsweise als frei drehbare, nicht angetriebene Führungsrolle
ausgebildet, die insbesondere unterhalb des Dornansatzes angeordnet ist. Die Führungsrolle
weist vorzugsweise einen gleichen Durchmesser der Lauffläche auf wie die Einzugsrolle,
kann vorteilhaft aber auch größer oder kleiner gestaltet sein. Sowohl die Führungsrolle
als auch die Einzugsrolle sind frei mitdrehend und nicht angetrieben ausgebildet.
Damit ist sichergestellt, dass die Umfangsgeschwindigkeit der Laufflächen der Einzugsrolle
und der Führungsrolle der Strangfördergeschwindigkeit entspricht und somit keine überflüssige
Reibungshitze durch Schlupf erzeugt wird. Die Rollen, also die Einzugsrolle und die
Führungsrolle, erfüllen so auf schonende Weise ihre Funktion der Führung, Vorformung
und Vorverdichtung des Filterstrangs. Die bevorzugte Anordnung unterhalb des Dornansatzes
führt zu einer Verdichtung und Querschnittsverkleinerung des Filterstrangs im Bereich
eines Dornansatzes des Dorns, also, in Strangförderrichtung gesehen am Beginn des
Dorns.
[0011] Die Drehachse der Führungsrolle ist vorteilhafterweise parallel zur Drehachse der
Einzugsrolle und in Schwerkraftrichtung nach unten verschoben angeordnet. Auf diese
Weise bilden die beiden Rollen, also die Einzugsrolle und die Führungsrolle, eine
Art Schikane, zwischen denen der Materialstreifen zweifach leicht umgelenkt wird.
Der Filtermaterialstreifen nimmt hierbei vorzugsweise einen direkten Weg zwischen
den Rollen, berührt also die Einzugsrolle an deren in Gravitationsrichtung unterer
Seite und die darunter und dahinter angeordnete Führungsrolle an deren Oberseite.
[0012] In einer alternativen Ausführungsform ist das Führungselement vorteilhaft als, insbesondere
konischer, Trichter ausgebildet, der in das Führungsrohr mündet. Der Trichter sorgt
für eine schonende Hinführung des Filterstrangs zu dem Führungsrohr und durch seine
vorzugsweise im Wesentlichen konische Form für eine Vorformung des Filterstrangs bzw.
Filtermaterialstreifens, die eine Biegung im Querschnitt aufweist und somit ideal
vorgeformt ist für die weitere Bildung des U-förmigen Querschnitts in der Umschlingung
des Dorns.
[0013] Die Einzugsrolle und/oder die Führungsrolle weist oder weisen vorzugsweise eine Lauffläche
mit einer mittigen umfänglichen Wulst auf, deren größter Radius gegenüber dem kleinsten
Radius der Lauffläche um 10% bis 100%, insbesondere um 20% bis 50%, größer ist. Diese
Wulst ist dabei so angeordnet, dass der lose Filterstrang, der aus der Transportdüse
kommt, mittig auf die Wulst gelangt und somit einen gebogenen Querschnitt erhält.
Diese Vorformung dient ebenfalls einer Verdichtung des Materials in Querrichtung,
so dass ein etwas stärker vorverdichteter Materialstrang anschließend im Führungsrohr
zur Erzeugung des U-förmigen Querschnitts um den Dorn gewickelt wird. Damit wird der
Zugwiderstand der fertig hergestellten Filterstäbe weiter erhöht.
[0014] Insbesondere in dem Fall, dass das Führungselement als Trichter ausgebildet ist,
aber auch in dem Fall, dass das Führungselement als Führungsrolle ausgebildet ist,
ist es vorteilhaft, wenn ein Luftleitblech stromabwärts der Transportdüse und/oder
der Einzugsrolle, stromaufwärts des Dorns und oberhalb des Förderwegs des Filterstrangs
angeordnet ist. Das Luftleitblech sorgt dafür, dass der Überschuss an Druckluft aus
der Transportdüse vom Filtermaterial weggeleitet wird. Da der lose Filterstrang auf
die wegströmende Druckluft aus der Transportdüse empfindlich reagiert, wird durch
diese Maßnahme die Laufruhe des Filterstrangs deutlich erhöht, was sich auch positiv
auf die Qualität und Homogenität des Fil-terstrangs auswirkt und zu einer Erhöhung
der möglichen Strangvortriebsgeschwindigkeit führt. Insbesondere bei der Verwendung
eines Trichters als Führungselement wird durch das Luftleitblech verhindert, dass
sich die Druckluft aus der Transportdüse, die in Strangförderrichtung gerichtet ist,
im Trichter fängt.
[0015] Vorteilhafterweise sind in Förderrichtung stromabwärts des Führungsrohrs ein Einlauffinger
und eine Objekt-Einlegevorrichtung angeordnet, die eine Objektübergabeposition in
Förderrichtung des Filterstrangs stromabwärts des Führungsrohrs definiert.
[0016] Alternativ oder zusätzlich hierzu wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
durch eine Vorrichtung zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden
Industrie, umfassend eine mit Druckluft beaufschlagbare Transportdüse, ein Führungsrohr
mit einem im Führungsrohr angeordneten längserstreckten Dorn, wobei unmittelbar ausgangs
der Transportdüse und mit einem Abstand zum Dorn eine frei drehbare, nicht angetriebene
Einzugsrolle angeordnet ist, deren Lauffläche abschnittsweise den Förderweg des Filtermaterialstreifens
definiert, gelöst, insbesondere durch eine zuvor beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden Industrie, die dadurch
weitergebildet ist, dass ausgangs der Transportdüse ein Führungskanal angeordnet ist,
dessen Querschnitt in Förderrichtung des Filterstrangs eingangsseitig an einen Querschnitt
der Transportdüse angepasst ist und ausgangsseitig im Wesentlichen rechteckig ist,
wobei der Querschnitt an einem Auslass des Führungskanals in vertikaler Richtung verjüngt
ist, wobei an oder im Bereich einer Oberseite des Führungskanals wenigstens ein Formungselement
geformt und angeordnet ist, um den Filterstrang bei dessen Förderung an der Oberseite
des Filterstrangs zu kontaktieren und konkav einzuwölben.
[0017] Die Erfindung bzw. dieser Erfindungsaspekt beruht auf dem Grundgedanken, dass mittels
des Führungskanals der aus der Transportdüse austretende Filterstrang geweitet, also
insbesondere im Wesentlichen flächig gemacht, wird und eine Vorwölbung bekommt, um
anschließend über die möglichst gesamte Filterstranglänge eine reproduzierbare U-Form
anzunehmen, wenn sie auf dem längserstreckten Dorn in das Führungsrohr eingebracht
wird. Diese besonders reproduzierbare U-Form hat den Vorteil, dass Kapseln, die in
den Filtermaterialstrang eingelegt werden, dort besonders sicher gehalten werden.
Damit ist eine genaue und wiederholbare Kapselpositionierung erreichbar.
[0018] Die Verjüngung in vertikaler Richtung sorgt dafür, dass der Filterstrang als flacher
Streifen auf die Einzugsrolle aufläuft.
[0019] Der Führungskanal ist vorzugsweise eingangsseitig luftdicht mit der Transportdüse
verbunden. Dies bedeutet, dass die Luft, die in der Transportdüse zur Förderung des
Filterstrangs verwendet wird, auch im Wesentlichen vollständig durch den Führungskanal
läuft und an dessen Auslass austritt. Da der Führungskanal an seinem Auslass in vertikaler
Richtung verjüngt ist und ausgangsseitig im Wesentlichen rechteckig ist, hat der Führungskanal
die Form einer Düse, so dass gegebenenfalls auf Leitbleche zur Ablenkung der Luft
verzichtet werden kann, zumal die Luft in einer Richtung austreten kann und sich nicht
unregelmäßig verteilt.
[0020] Die Führung der Transportluft durch den Führungskanal dient ebenfalls der weiteren
Führung und dem weiteren Transport des Filterstrangs, während er sich im Führungskanal
entsprechend der Verformung des Führungskanals verformt.
[0021] Der Führungskanal weist vorzugsweise in Förderrichtung des Filterstrangs einen sich
in vertikaler Richtung verjüngenden Querschnitt auf. Dies entspricht wiederum der
Form einer Düse und unterstützt die allmähliche Formung des Filterstrangs in die gewünschte
Austrittsform.
[0022] In einer vorteilhaften Weiterbildung, in der auf Formatwechsel flexibel reagiert
werden kann, ist vorgesehen, dass der Führungskanal eine oder mehrere einstellbar
bewegbare Wände und/oder Wandabschnitte aufweist, mit denen eine Breite und/oder eine
Höhe des Auslasses einstellbar ist oder sind.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform ist ein oder das Formungselement als Formungskörper
ausgebildet, das den Filterstrang stromabwärts des Auslasses des Führungskanals kontaktiert.
Ein solcher Formungskörper kann am Führungskanal angebracht bzw. befestigt sein oder
unabhängig vom Führungskanal stromabwärts des Auslasses angeordnet und befestigt sein.
[0024] Zur Kontaktierung des Filtermaterials weist der Formungskörper vorzugsweise eine
gewölbte Fläche auf. Die gewölbte Fläche, die auch eine Kontaktfläche ist, verleiht
der Oberseite des ausgebreiteten Filterstrangs die gewünschte Einwölbung, die anschließend
die Einrollung des Filterstrangs begünstigt.
[0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Formungskörper, insbesondere an einem
Hebelarm, bewegbar gegenüber einem Halter angeordnet, wobei der Formungskörper, insbesondere
über den Hebelarm, gegenüber dem Halter kraftbeaufschlagt, insbesondere federbeaufschlagt,
ist, um den Formungskörper mit einer im Wesentlichen konstanten Kraft gegen die Oberseite
des Filterstrangs zu drücken. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass das Filtermaterial,
das im Verlaufe der Entnahme aus einem Filtermaterialvorrat in seiner Dichte und Dicke
veränderlich ist, mit einer konstanten Kraft eingewölbt wird, so dass der Widerstand,
der durch den Vorgang der Einwölbung der Oberseite des Filterstrangs ausgeübt wird,
nicht so schwankt, dass dies den Prozess der Strangbildung stört.
[0026] In einer alternativen oder zusätzlichen Ausbildung ist ebenfalls vorzugsweise vorgesehen,
dass ein oder das Formungselement ein Teil des Auslasses des Führungskanals ist, wobei
der Auslass eine Formöffnung mit einer eingewölbten Oberseite aufweist. Die eingewölbte
Oberseite ist somit ein Teil des Auslasses, so dass die Auslassöffnung selber die
eingewölbte Form an der Oberseite vorgibt. Dies kann durch einen zuvor beschriebenen
Formungskörper, der stromabwärts des Auslasses angreift, unterstützt werden. Sowohl
die Variante mit dem Formungskörper als auch die Variante mit dem Formungselement
in Form einer entsprechenden Formöffnung im Auslass des Führungskanals lassen sich
auf verschiedene Strangformate einstellen, wenn beispielsweise die Oberseite des Führungskanals
gegenüber den weiteren Seiten beweglich ist oder beispielsweise zusammen mit den Seitenflächen
gegenüber einer Unterseite beweglich ist. Auch der Formungskörper kann entsprechend
in seiner Positionierung angepasst werden.
[0027] Vorteilhafterweise ist die eingewölbte Oberseite als gebogener Rand des Auslasses
ausgebildet, wobei der gebogene Rand als abgeknickter oder abgebogener Teil einer
oberen Seitenwand des Führungskanals oder als Abschluss einer im Bereich des Auslasses
eingewölbten oberen Seitenwand des Führungskanals ausgebildet ist. In beiden Fällen
ist die Auslassöffnung in der Mitte in vertikaler Richtung schmaler als an den Rändern.
Falls die obere Seitenwand bereits vor dem Auslass entsprechend eingewölbt ist, ist
eine allmähliche Einwölbung des Filterstrangs möglich, die im Fall eines abgebogenen
Teils an der Stelle des Auslasses eher punktuell auf dem Förderweg erzeugt wird.
[0028] Vorzugsweise ist der Führungskanal und/oder das wenigstens eine Formungselement aus
einem Metall, einer Metalllegierung oder einem Kunststoff gefertigt und/oder enthält
wenigstens teilweise ein Metall, eine Metalllegierung oder einen Kunststoff.
[0029] Der Führungskanal ist vorzugsweise im Wesentlichen durchsichtig. Dies bedeutet, dass
die Strangbildung und der Filterstrang in dem Führungskanal auch während seiner Herstellung
beobachtet werden kann.
[0030] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird auch durch eine Filterstrangmaschine
der Tabak verarbeitenden Industrie mit einer erfindungsgemäßen, zuvor beschriebenen
Vorrichtung gelöst.
[0031] Ferner wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe auch durch ein Verfahren
zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden Industrie gelöst, wobei
ein Filtermaterialstreifen durch eine Transportdüse unter Zuführung von Druckluft
zu einem Führungsrohr mit einem im Führungsrohr angeordneten längserstreckten Dorn
gefördert wird, wobei der Filtermaterialstreifen unmittelbar ausgangs der Transportdüse
und mit einem Abstand zum Dorn über eine frei drehbare, nicht angetriebene Einzugsrolle
umgelenkt wird, deren Lauffläche abschnittsweise den Förderweg des Filtermaterialstreifens
definiert, das dadurch weitergebildet ist, dass der Filtermaterialstreifen zwischen
der Einzugsrolle und dem Dorn mittels eines weiteren Führungselements zum Dorn geführt
wird, mittels dessen ein Querschnitt des Filtermaterialstreifens zwischen dem Dorn
und dem weiteren Führungselement im Bereich eines Dornansatzes des Dorns verkleinert
wird.
[0032] Alternativ oder zusätzlich hierzu wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe
auch durch ein Verfahren zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden
Industrie gelöst, wobei ein Filtermaterialstreifen durch eine Transportdüse unter
Zuführung von Druckluft zu einem Führungsrohr mit einem im Führungsrohr angeordneten
längserstreckten Dorn gefördert wird, wobei der Filtermaterialstreifen unmittelbar
ausgangs der Transportdüse und mit einem Abstand zum Dorn über eine frei drehbare,
nicht angetriebene Einzugsrolle umgelenkt wird, deren Lauffläche abschnittsweise den
Förderweg des Filtermaterialstreifens definiert, insbesondere dem zuvor beschriebenen
erfindungsgemäßen Verfahren, das dadurch weitergebildet ist, dass der Filtermaterialstreifen
ausgangs der Transportdüse durch einen Führungskanal hindurchgefördert wird, dessen
Querschnitt in Förderrichtung des Filterstrangs eingangsseitig an einen Querschnitt
der Transportdüse angepasst ist und ausgangsseitig im Wesentlichen rechteckig ist,
wobei der Querschnitt an einem Auslass des Führungskanals in vertikaler Richtung verjüngt
ist, wobei an oder im Bereich einer Oberseite des Führungskanals wenigstens ein Formungselement
geformt und angeordnet ist, der den Filterstrang bei dessen Förderung an der Oberseite
des Filterstrangs kontaktiert und konkav einwölbt und/oder dass der Filtermaterialstreifen
zwischen der Einzugsrolle und dem Dorn mittels eines weiteren Führungselements zum
Dorn geführt wird, mittels dessen ein Querschnitt des Filtermaterialstreifens zwischen
dem Dorn und dem weiteren Führungselement im Bereich eines Dornansatzes des Dorns
verkleinert wird.
[0033] Vorteilhafterweise werden in den Filtermaterialstreifen stromabwärts des Führungsrohrs
Objekte eingelegt. Bei dem Verfahren wird der Filtermaterialstreifen vorzugsweise
durch eine zuvor beschriebene erfindungsgemäße Vorrichtung gefördert.
[0034] Die zu den Erfindungsgegenständen, also der Vorrichtung, der Filterstrangmaschine
und dem Verfahren, genannten Merkmale, Eigenschaften und Vorteile gelten ohne Einschränkung
auch für die jeweils anderen Erfindungsgegenstände, die sich aufeinander beziehen.
[0035] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0036] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Objekt-Einlegevorrichtung nach dem Stand der Technik,
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer ersten erfindungsgemäßen Ausführungsform,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung einer Rolle mit einer Wulst,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht einer dritten erfindungsgemäßen Ausführungsform,
- Fig. 6
- schematische Darstellungen eines erfindungsgemäßen Führungskanals und
- Fig. 7
- schematische Darstellungen eines weiteren erfindungsgemäßen Führungskanals.
[0037] In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente und/oder Teile
mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer erneuten Vorstellung jeweils
abgesehen wird.
[0038] In Fig. 1 ist eine beispielhafte bekannte Strangbildungsvorrichtung mit einer Objekt-Einlegevorrichtung
10 gemäß
EP 2 502 510 A1 der Anmelderin gezeigt. Die Strangförderrichtung verläuft in Fig. 1 generell von
rechts nach links. Ein nicht dargestelltes endloses Filtermaterialband, z. B. Filtertow,
wird in der rechts dargestellten Aufbereitungsvorrichtung (ohne Bezugszeichen) aufbereitet
und über zwei Zuführrollen 14a, 14b zu einer Transportdüse 12 gefördert. In der Transportdüse
12 wird das Filtermaterialband im Querschnitt komprimiert und mit einer großen Menge
Druckluft zu einer Towführung 18 gefördert, die einen zentralen Dorn 19 aufweist,
um den das Filtertow in der Towführung 18 gewickelt bzw. gefaltet wird.
[0039] Die Transportdüse 12 dosiert das Endlosband des Filtermaterials, z.B. Filtertow,
von dem Paar Zuführrollen 14a, 14b zunächst zu einer Einzugsrolle 16, die ein im Wesentlichen
U-förmiges oder V-förmiges Umfangsprofil aufweist, das das Filtermaterial biegt und
faltet, während es über die Einzugsrolle 16 läuft. Die Einzugsrolle 16 führt das Filtermaterial
der Towführung 18 zu und dann einem in Strangförderrichtung stromabwärts bzw. dahinter
liegenden Einlauffinger 20. Nachdem es aus dem Einlauffinger 20 ausgetreten ist, gelangt
das Filtermaterial durch den Rest der Strang- und Stabformeinheit (nicht gezeigt).
[0040] Die Towführung 18 mündet in einen Einlauffinger 20 mit konisch zulaufendem Innenmaß,
in dem der Filterstrang weiter verengt und verdichtet wird. Der Einlauffinger 20 weist
an seiner Oberseite eine schlitzförmige Aussparung auf, in die ein Einlegerad 50 einer
Objekt-Einlegevorrichtung 10 eingreift, um Objekte in den Filterstrang einzulegen.
Durch die Kombination aus Dorn 19 und Towführung 18 weist der Filterstrang an dieser
Stelle im Querschnitt eine U-Form mit einer nach oben weisenden Falte auf, die bis
zum Zentrum des Filterstrangs reicht, so dass die Objekte einfach in die Falte des
Filterstrangs eingelegt werden können. Die Objekte werden in der Falte im Filterstrang
gehalten. Die Objekt-Einlegevorrichtung 10 ist in Förderrichtung stromaufwärts bzw.
vor (in Figur 1 rechts) einer nicht gezeigten herkömmlichen Strangformungseinheit
angeordnet.
[0041] Der Filterstrang wird anschließend unter Verwendung einer Strangschneidevorrichtung
(nicht gezeigt) in eine Mehrzahl von Strangabschnitten unterteilt, in denen sich jeweils
wenigstens ein oder mehrere Objekte befinden. Die Strangabschnitte können zur weiteren
Verarbeitung in einer Sammelvorrichtung gesammelt werden oder direkt zu einer Zigarettenherstellungsmaschine
transportiert werden.
[0042] Die Objekt-Einlegevorrichtung 10 umfasst in der in Fig. 1 gezeigten Konfiguration
eine Speichervorrichtung 22, wie ein oder mehrere Magazine, die eine Mehrzahl der
in das Filtermaterial einzulegenden Objekte speichert. Die Objekte sind beispielsweise
im Wesentlichen kugelförmig und werden als Kapseln bezeichnet, es sind jedoch andere
Formen und Ausgestaltungen möglich. Zur einfacheren Darstellung werden die Objekte
in diesem Dokument im Rahmen der vorliegenden Vorrichtung als "Kapseln" bezeichnet.
[0043] Die Speichervorrichtung 22 führt die Kapseln einer oder mehreren Zuführkammern 24,
26 zu, die wiederum die Kapseln ersten und zweiten Dosierrädern 28, 30 zuführen. Die
Zuführkammer 24 und/oder die Zuführkammer 26 umfasst eine "Ein-Ebenen"-Zuführkammer
("single-plane"), die nur eine einzige Ebene Kapseln dem Umfang der jeweiligen Dosierräder
28, 30 zuführt. Beispielsweise sind die Kapseln, die durch die "Ein-Ebenen"-Zuführkammer
gelangen, auf eine Anordnung begrenzt, die mehrere Kapseln hoch ist und mehrere Kapseln
tief, aber nur eine einzige Kapsel breit.
[0044] Die Vorrichtung 10 umfasst ferner Zwischenräder 36, 38, die Kapseln aufnehmen, die
von den Dosierrädern 28, 30 übertragen werden. Ein Einlegerad 50 nimmt Kapseln von
den Zwischenrädern 36, 38 auf und legt sie in das Filtermaterialband ein, wenn es
durch den Finger 20 hindurchtritt. Die Anordnung der zuvor beschriebenen Dosierräder
28, 30, Zwischenräder 36, 38 und Einlegeräder 50 hilft, den schnelleren Betrieb der
Objekt-Einlegevorrichtung 10 zu ermöglichen.
[0045] In Fig. 2 ist in einer schematischen Perspektivdarstellung ein erstes erfindungsgemäßes
Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Herstellen eines Filterstrangs dargestellt,
wobei aus Gründen der Übersichtlichkeit die in Fig. 1 dargestellte Transportdüse 12
weggelassen wurde.
[0046] An der Stelle, an der in Fig. 1 die Einzugsrolle 16 angeordnet ist, befindet sich
in Fig. 2 ebenfalls eine Einzugsrolle 16, deren Lauffläche 17 allerdings einen kleineren
Durchmesser aufweist als die Einzugsrolle 16 aus Fig. 1.
[0047] Die Einzugsrolle in Fig. 2 ist gegenüber der nicht dargestellten Transportdüse 12
so angeordnet, dass der lose bzw. noch lockere Filterstrang bei Austritt aus der Transportdüse
12 und dem Luftaustrittstrichter 12a, der Teil der Transportdüse 12 ist, auf die Unterseite
der Lauffläche 17 der Einzugsrolle 16 trifft. Die Einzugsrolle 16 ist freidrehend
gelagert und nicht angetrieben, so dass sie sich frei mit dem Filterstrang mitdreht,
in der in Fig. 2 dargestellten Perspektive also im Uhrzeigersinn. Der nicht dargestellte
Filterstrang gelangt von der Unterseite der Lauffläche 17 der Einzugsrolle 16 zur
Oberseite der Lauffläche 61 einer ebenfalls frei drehbar gelagerten und nicht angetriebenen
Führungsrolle 60, die unterhalb des Dornansatzes 19a bzw. des Beginns des Dorns 19
angeordnet ist, der im weiteren Verlauf innerhalb des Führungsrohrs 18 angeordnet
ist. Die Führungsrolle 60 dreht sich somit in der Ansicht gemäß Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn.
[0048] Dorn 19 und Führungsrohr 18 sowie der stromabwärts sich anschließende Einlauffinger
20 sind gleich oder ähnlich ausgebildet wie aus dem Stand der Technik gemäß Fig. 1
bekannt. Der Dornansatz 19a hat die Form eines gebogenen Pfluges mit einer flachen
Schneidkante und wird auch als Pflug bezeichnet.
[0049] Der Filterstrang wird durch den Zwischenraum zwischen dem Dorn 19 bzw. dessen Pflug
einerseits und der Lauffläche 61 der Führungsrolle 60 andererseits geleitet, so dass
er die Oberseite der Lauffläche 61 der Führungsrolle 60 berührt und von dieser geführt
und geformt wird. Durch die Lauffläche 61 der Führungsrolle 60 wird der zur Verfügung
stehende Querschnitt für den Filterstrang gegenüber der Anordnung aus Fig. 1 verkleinert
und dadurch der Filterstrang sowohl geführt, was die Laufruhe positiv beeinflusst,
als auch im Querschnitt eingeschränkt, was zu einer Verdichtung des Filtermaterials
im Filterstrang und zu einer Erhöhung des Zugwiderstands im fertigen Produkt führt.
[0050] Der Weg des Filterstrangs an der Einzugsrolle 16 und der Führungsrolle 60 vorbei
gleicht somit einer Schikane, wobei der Filterstrang an beiden Rollen 16, 60 jeweils
abgelenkt und geformt, insbesondere abgeplattet, wird.
[0051] In Fig. 3 ist ein alternatives zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt. Wie im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist eine Einzugsrolle
16 an gleicher Stelle und mit gleicher Dimensionierung in Bezug auf das Führungsrohr
18 angeordnet, ausgangs der nicht dargestellten Transportdüse 12. Als Führungselement
ist im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ein Trichter 70 vorgesehen, der mit einem
vergleichsweise geringen Öffnungswinkel den losen Filterstrang stromabwärts der Einzugsrolle
16 aufnimmt und zum Führungsrohr 18 und dem darin angeordneten nicht dargestellten,
weil perspektivisch verdeckten, Dorn 19 zuführt. Damit übernimmt der Trichter 70 die
Aufgabe der Führung, Vorformung und Verdichtung des lockeren Filterstrangs, da der
Trichter 70 den Abstand und den verfügbaren Querschnitt zum Dorn 19 auf schonende
Weise verkleinert.
[0052] Damit der Trichter 70 nicht die große Menge an Druckluft aus der nicht dargestellten
Transportdüse 12 senkt und somit die Laufruhe des Filterstrangs gestört wird, ist
ein Luftleitblech 80 vorgesehen, das einen Großteil der Druckluft von dem Trichter
70 und dem nicht dargestellten Filterstrang wegleitet. In dem in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsbeispiel weist das Luftleitblech 80 einen oberen Abschnitt 82 und einen
unteren Abschnitt 84 auf, wobei der untere Abschnitt 84 gegenüber dem oberen Abschnitt
82 in Strangförderrichtung stromabwärts versetzt angeordnet ist. Damit greift das
Luftleitblech 80 eingangs des Trichters und stromabwärts der Einzugsrolle 16 an, während
der obere Abschnitt 82 einen kleineren Abstand zu der nicht dargestellten Transportdüse
hat und auf diese Weise aus der Transportdüse austretende Luft vom Filterstrang wegleitet.
[0053] In Fig. 4 ist eine Rolle, in diesem Fall eine als Einzugsrolle 16 oder als Führungsrolle
60 verwendbare Rolle, schematisch perspektivisch dargestellt, deren Lauffläche 61
eine Wulst 63 aufweist. Die Wulst 63 ist mittig auf der Lauffläche 61 zwischen zwei
Randbegrenzungsabschnitten mit erhöhtem Radius angeordnet und weist einen größten
Radius 64 auf, der deutlich größer ist als der kleinste Radius 62 der Lauffläche 61
beiderseits der Wulst 63. Der Filterstrang wird mittig über die Wulst 63 geleitet
und somit vorgeformt und komprimiert, was zu einer Erhöhung des Zugwiderstandes am
fertigen Filter führt. Bei dem Verhältnis des größten Radius 64 bzw. größten Durchmessers
zum kleinsten Radius 62 bzw. kleinsten Durchmesser ist ein Kompromiss zu erzielen
zwischen dem damit erzielbaren Grad der Vorformung und Verdichtung und der Laufruhe
des Filterstrangs, also etwa der Gefahr, dass der Filterstrang von der Wulst 63 abrutscht
und nach links oder rechts zu einem Bereich der Lauffläche 61 mit kleinerem Radius
62 gelangt. Beides hängt von der Beschaffenheit des Filtermaterialstreifens bzw. des
losen Filterstrangs ausgangs der Transportdüse ab.
[0054] In Fig. 5 ist ein drittes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung gezeigt, die Elemente der Ausführungsbeispiele aus den Fig. 2 und 3 miteinander
verbindet. Die Seitenansicht zeigt, wiederum unter Auslassung der Transportdüse 12,
die Anordnung von gleichartiger Einzugsrolle 16 und Führungsrolle 60, wobei die Führungsrolle
60 hinter und unterhalb der Einzugsrolle 16 angeordnet ist. In Förderrichtung ist
die Einzugsrolle 16 direkt ausgangs der Transportdüse 12 angeordnet und die Führungsrolle
60 unterhalb des Beginns des Dorns 19.
[0055] In Fig. 5 ist gut zu erkennen, dass der Dorn 19 einen längserstreckten zylindrischen
Teil aufweist und an seinem Beginn, d.h. in Strangförderrichtung, demjenigen Teil,
dem der Filterstrangs zuerst begegnet, an seinem Dornansatz 19a eine abgerundete Kante
aufweist, die der Führung des Filterstrangs zum Dorn 19 und der Erzeugung einer Falte
im Filterstrang dient.
[0056] Unterhalb des Dornansatzes 19a bzw. des Pfluges ist die Führungsrolle 60 angeordnet,
um einen Querschnitt zusammen mit dem führenden Teil des Dorns 19 bzw. dem Dornansatz
19a zu definieren, der etwas enger ist als der Querschnitt des ankommenden Filterstrangs.
Dadurch wird der lose Filterstrang einerseits komprimiert und andererseits geführt
und vorgeformt, um anschließend innerhalb des Führungsrohrs 18 um den Dorn 19 gewickelt
zu werden und so seine charakteristische U-Form im Querschnitt zu erlangen. Insoweit
entspricht das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 demjenigen der Fig. 2.
[0057] Zusätzlich ist auch in diesem Ausführungsbeispiel wie in demjenigen der Fig. 3 ein
Luftleitblech 80 mit einem oberen Abschnitt 82 und einem in Strangförderrichtung stromabwärts
versetzten unteren Abschnitt 84 vorgesehen, das oberhalb der Einzugsrolle 16 angeordnet
ist und einen Großteil der nach oben abgeleiteten Druckluft aus der nicht dargestellten
Transportdüse vom Filterstrang wegleitet.
[0058] Die übrigen, nicht mit Bezugszeichen versehenen Teile des Aufbaus, an denen die Rollen
16, 60 und das Luftleitblech 80 angeordnet sind, dienen der Justierung der Positionierung
der Rollen 16, 60 und des Luftleitblechs 80 in Bezug auf die stromabwärts angeordneten
Komponenten.
[0059] In Fig. 6a) ist eine Seitenansicht einer Anordnung aus Transportdüse 12, erfindungsgemäßem
Führungskanal 100 und Formungselement 110 schematisch dargestellt. Ein nicht dargestellter
Filterstrang bzw. Filtermaterialstreifen wird durch die Transportdüse 12 unter Zuführung
von Druckluft gefördert und zu einem Strang komprimiert. An dem Auslass der Transportdüse
ist ein erfindungsgemäßer Führungskanal 100 angeschlossen, der den Auslass, der in
Fig. 6a) nicht dargestellt ist, überdeckt. Die Stoßkante, an der der Führungskanal
100 an die Transportdüse 12 stößt, ist mit einer Übergangsdichtung 102 im Wesentlichen
luftdicht oder vollständig luftdicht abgedichtet, so dass die Transportluft aus der
Transportdüse 12 im Wesentlichen oder vollständig durch den Führungskanal 100 hindurchtritt.
[0060] Der Führungskanal 100 ist an seinem stromaufwärtigen Ende an die Umfangskontur der
Transportdüse 12 im Bereich der Übergangsdichtung 102 angepasst. Ausgangsseitig beim
Auslass 104 ist die Transportdüse 100 im Wesentlichen rechteckig, wobei in vertikaler
Richtung eine Verjüngung stattgefunden hat, während in horizontaler Richtung der Querschnitt
sich entweder nicht oder nur wenig verjüngt hat, oder sich verbreitert. Das Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 6 weist, wie in Fig. 6b), dargestellt, einen konstanten horizontalen Querschnitt
auf.
[0061] Auf der Oberseite des Führungskanals 100 ist ein Halter 118 angebracht, an dem gelenkig
ein Hebelarm 116 mit einem Formungselement 110 angeordnet und befestigt ist. Die gelenkige
Befestigung erlaubt eine Verschwenkung des Hebelarmes 116 mit dem Formungselement
110, wie durch den Doppelpfeil in Fig. 6a) dargestellt ist. Das Formungselement 110
ist als Formungskörper 112 ausgebildet, der an seiner Unterseite eine in Förderrichtung
und quer zur Förderrichtung gewölbte Fläche 114 aufweist. Im Verlauf der Strangproduktion
kontaktiert diese gewölbte Fläche 114 des Formungskörpers 112 die Oberseite des Filterstrangs,
der aus der Öffnung 104 des Führungskanals 100 austritt, und verleiht dieser Oberseite
des Filterstrangs eine konkave Wölbung. Der so vorgewölbte Filterstrang wird, wie
zu den Figuren 1 bis 5 beschrieben, zunächst in eine U-Form gebogen. Anschließend
werden Kapseln eingelegt und der Filterstrang um die Kapseln geschlossen.
[0062] In Fig. 6c) ist ein entsprechendes Formungselement 110 perspektivisch schematisch
dargestellt. Dieses Formungselement 110 wird vorzugsweise unter einer Federkraft gelenkig
an der Halterung 118 befestigt, so dass die Federkraft die gewölbte Fläche 114 des
Formungskörpers 112 in die Oberfläche bzw. Oberseite des Filterstrangs hineindrückt.
[0063] In Fig. 7a) ist ein alternatives Ausführungsbeispiel gezeigt, das allerdings mit
einem Formungskörper 112 gemäß Fig. 6 auch kombiniert werden kann. In Fig. 7a) ist
eine Frontalansicht schematisch dargestellt, während in Fig. 7b) eine Querschnittsdarstellung
in Längsrichtung dargestellt ist.
[0064] In Fig. 7a) ist schematisch gezeigt, dass ein Führungskanal 100' auf der Transportdüse
12 aufsitzt. Es sind die Oberseite und Unterseite (ohne Bezugszeichen) des Führungskanals
100' zu sehen sowie der Auslass 104, der als Formungselement 120 ausgebildet ist.
Dieser Auslass 104 ist im Wesentlichen rechteckig, wobei die horizontale Ausdehnung
größer ist als die vertikale Ausdehnung. Typische Breiten hierfür sind etwa 3 cm,
während die vertikale Ausdehnung, je nach Format der zu produzierenden Artikel, zwischen
0,5 cm und 2 cm variieren können. Genaue Bemaßungen sind anhand der Gegebenheiten
des Filtermaterials, der gewünschten Formate und der stromauf- und stromabwärtigen
Komponenten der Maschine einzustellen.
[0065] Das Formungselement 120 weist als einen wesentlichen Bestandteil einen gebogenen
Rand 122 aus, der eine Verlängerung der Oberseite des Führungskanals 110 sein kann,
und dessen Endkante abgerundet ist, so dass die Formöffnung 124, die auch die Austrittsöffnung
des Führungskanals ist, eine entsprechende Form aufweist, in der die Oberseite nach
innen eingewölbt ist.
[0066] Die Fig. 7b) zeigt einen Schnitt entlang der Schnittlinie A-A aus Fig. 7a). Hierin
ist die Außenhülle der Transportdüse 12 gezeigt, die durch den Führungskanal 100'
abgelöst wird, der mit einer Übergangsdichtung 112 luftdicht oder im Wesentlichen
luftdicht abgedichtet ist. Im Querschnitt ist ebenfalls zu sehen, dass am Auslass
104 des Führungskanals 100' die Oberseite in den gebogenen Rand 122 übergeht, so dass
nur noch ein Schlitz der Formöffnung 124 übrig bleibt. Dies ist die geringste Öffnung,
da sie durch das Zentrum bzw. die Mitte des Führungskanals 100' verläuft. Bevorzugt
ist ein kontinuierlicher Übergang gegenüber dem in Fig. 7b) dargestellten sprunghaften
Übergang.
[0067] Die Führungskanäle und/oder die Formungselemente können aus einem geeigneten Material
sein. Es bieten sich Metalle oder Metalllegierungen an, einschließlich Aluminium,
Stahl oder anderen gebräuchlichen Materialien. Sie können aber auch aus Kunststoffen
bestehen, die insbesondere abriebfest gegenüber dem Filtermaterial sind.
[0068] Die in den Figuren 6 und 7 gezeigten beispielhaften Ausführungsbeispiele von Führungskanälen
100, 100' und Formungselementen 110, 120 sind auch mit den erfindungsgemäßen weiteren
Führungselementen einsetzbar, die zwischen der Einzugsrolle und dem Dorn angeordnet
sind, und mittels deren ein Querschnitt des Filtermaterialstreifens zwischen dem Dorn
und dem weiteren Führungselement im Bereich eines Dornansatzes des Dorns verkleinert
wird. Dies erhöht die Laufruhe, so dass durch die erhöhte Laufruhe und die Vorformung
eine besonders sichere Verfahrensführung und reproduzierbare Einlegepositionen der
einzulegenden Kapseln erreicht wird.
[0069] Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden sowie auch
einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen
können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Bezugszeichenliste
[0070]
- 10
- Objekt-Einlegevorrichtung
- 12
- Transportdüse
- 12a
- Luftaustrittstrichter
- 14a, 14b
- Zuführrollen
- 16
- Einzugsrolle
- 17
- Lauffläche
- 18
- Towführung
- 19
- Dorn
- 19a
- Dornansatz
- 20
- Finger
- 21
- Schlitz
- 22
- Speichervorrichtung
- 24, 26
- Zuführkammer
- 28, 30
- erstes/zweites Dosierrad
- 36, 38
- Zwischenräder
- 50
- Einlegerad
- 60
- Führungsrolle
- 61
- Lauffläche
- 62
- kleinster Radius der Lauffläche
- 63
- Wulst
- 64
- größter Radius der Lauffläche
- 70
- Trichter
- 80
- Luftleitblech
- 82
- oberer Abschnitt
- 84
- unterer Abschnitt
- 100, 100'
- Führungskanal
- 102
- Übergangsdichtung
- 104
- Auslass
- 110
- Formungselement
- 112
- Formungskörper
- 114
- gewölbte Fläche
- 116
- Hebelarm
- 118
- Halter
- 120
- Formungselement
- 122
- gebogener Rand
- 124
- Formöffnung
1. Vorrichtung zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden Industrie,
umfassend eine mit Druckluft beaufschlagbare Transportdüse (12), ein Führungsrohr
(18) mit einem im Führungsrohr (18) angeordneten längserstreckten Dorn (19), wobei
unmittelbar ausgangs der Transportdüse (12) und mit einem Abstand zum Dorn (19) eine
frei drehbare, nicht angetriebene Einzugsrolle (16) angeordnet ist, deren Lauffläche
(17) abschnittsweise den Förderweg des Filtermaterialstreifens definiert, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Einzugsrolle (16) und dem Dorn (19) ein weiteres Führungselement (60,
70) angeordnet ist, mittels dessen ein Querschnitt des Filtermaterialstreifens zwischen
dem Dorn (19) und dem weiteren Führungselement im Bereich eines Dornansatzes (19a)
des Dorns (19) verkleinert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement als frei drehbare, nicht angetriebene Führungsrolle (60) ausgebildet
ist, die insbesondere unterhalb des Dornansatzes (19a) angeordnet ist, wobei insbesondere
eine Drehachse der Führungsrolle (60) parallel zur Drehachse der Einzugsrolle (16)
und in Schwerkraftrichtung nach unten verschoben angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement als Trichter (70) ausgebildet ist, der in das Führungsrohr (18)
mündet.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzugsrolle (16) und/oder die Führungsrolle (60) eine Lauffläche (17, 61) mit
einer mittigen umfänglichen Wulst (63) aufweist oder aufweisen, dessen größter Radius
(64) gegenüber dem kleinsten Radius (62) der Lauffläche 10% bis 100%, insbesondere
20% bis 50%, größer ist und/oder ein Luftleitblech (80) stromabwärts der Transportdüse
(12) und/oder der Einzugsrolle (16), stromaufwärts des Dorns (19) und oberhalb des
Förderwegs des Filterstrangs angeordnet ist und/oder in Förderrichtung stromabwärts
des Führungsrohrs (18) ein Einlauffinger (20) und eine Objekt-Einlegevorrichtung (10)
angeordnet sind, die eine Objektübergabeposition in Förderrichtung des Filterstrangs
stromabwärts des Führungsrohrs (18) definiert.
5. Vorrichtung zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden Industrie,
umfassend eine mit Druckluft beaufschlagbare Transportdüse (12), ein Führungsrohr
(18) mit einem im Führungsrohr (18) angeordneten längserstreckten Dorn (19), wobei
unmittelbar ausgangs der Transportdüse (12) und mit einem Abstand zum Dorn (19) eine
frei drehbare, nicht angetriebene Einzugsrolle (16) angeordnet ist, deren Lauffläche
(17) abschnittsweise den Förderweg des Filtermaterialstreifens definiert, insbesondere
nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ausgangs der Transportdüse (12) ein Führungskanal (100, 100') angeordnet ist, dessen
Querschnitt in Förderrichtung des Filterstrangs eingangsseitig an einen Querschnitt
der Transportdüse (12) angepasst ist und ausgangsseitig im Wesentlichen rechteckig
ist, wobei der Querschnitt an einem Auslass (104) des Führungskanals (100, 100') in
vertikaler Richtung verjüngt ist, wobei an oder im Bereich einer Oberseite des Führungskanals
(100, 100') wenigstens ein Formungselement (110, 120) geformt und angeordnet ist,
um den Filterstrang bei dessen Förderung an der Oberseite des Filterstrangs zu kontaktieren
und konkav einzuwölben.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (100, 100') eingangsseitig luftdicht mit der Transportdüse (12)
verbunden ist und/oder in Förderrichtung des Filterstrangs einen sich in vertikaler
Richtung verjüngenden Querschnitt aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (100, 100') eine oder mehrere einstellbar bewegbare Wände und/oder
Wandabschnitte aufweist, mit denen eine Breite und/oder eine Höhe des Auslasses (104)
einstellbar ist oder sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder das Formungselement (110) als Formungskörper (112) ausgebildet ist, das
den Filterstrang stromabwärts des Auslasses (104) des Führungskanals (100) kontaktiert,
wobei insbesondere der Formungskörper (112) zur Kontaktierung des Filtermaterials
eine gewölbte Fläche (114) aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Formungskörper (112), insbesondere an einem Hebelarm (116), bewegbar gegenüber
einem Halter (118) angeordnet ist, wobei der Formungskörper (112), insbesondere über
den Hebelarm (116), gegenüber dem Halter (118) kraftbeaufschlagt, insbesondere federbeaufschlagt,
ist, um den Formungskörper (112) mit einer im Wesentlichen konstanten Kraft gegen
die Oberseite des Filterstrangs zu drücken.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder das Formungselement (120) ein Teil des Auslasses (104) des Führungskanals
(100') ist, wobei der Auslass (104) eine Formöffnung (124) mit einer eingewölbten
Oberseite aufweist, wobei insbesondere die eingewölbte Oberseite als gebogener Rand
(122) des Auslasses ausgebildet ist, wobei der gebogene Rand (122) als abgeknickter
oder abgebogener Teil einer oberen Seitenwand des Führungskanals (100') oder als Abschluss
einer im Bereich des Auslasses (104) eingewölbten oberen Seitenwand des Führungskanals
(100') ausgebildet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungskanal (100, 100') und/oder das wenigstens eine Formungselement aus einem
Metall, einer Metalllegierung oder einem Kunststoff gefertigt ist und/oder wenigstens
teilweise ein Metall, eine Metalllegierung oder einen Kunststoff enthält und/oder
im Wesentlichen durchsichtig ist.
12. Filterstrangmaschine der Tabak verarbeitenden Industrie mit einer Vorrichtung nach
einem der Ansprüche 1 bis 11.
13. Verfahren zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden Industrie, wobei
ein Filtermaterialstreifen durch eine Transportdüse (12) unter Zuführung von Druckluft
zu einem Führungsrohr (18) mit einem im Führungsrohr (18) angeordneten längserstreckten
Dorn (19) gefördert wird, wobei der Filtermaterialstreifen unmittelbar ausgangs der
Transportdüse (12) und mit einem Abstand zum Dorn (19) über eine frei drehbare, nicht
angetriebene Einzugsrolle (16) umgelenkt wird, deren Lauffläche (17) abschnittsweise
den Förderweg des Filtermaterialstreifens definiert, dadurch gekennzeichnet, dass der Filtermaterialstreifen zwischen der Einzugsrolle (16) und dem Dorn (19) mittels
eines weiteren Führungselements (60, 70) zum Dorn (19) geführt wird, mittels dessen
ein Querschnitt des Filtermaterialstreifens zwischen dem Dorn (19) und dem weiteren
Führungselement (60, 70) im Bereich eines Dornansatzes (19a) des Dorns (19) verkleinert
wird.
14. Verfahren zum Herstellen eines Filterstrangs der Tabak verarbeitenden Industrie, wobei
ein Filtermaterialstreifen durch eine Transportdüse (12) unter Zuführung von Druckluft
zu einem Führungsrohr (18) mit einem im Führungsrohr (18) angeordneten längserstreckten
Dorn (19) gefördert wird, wobei der Filtermaterialstreifen unmittelbar ausgangs der
Transportdüse (12) und mit einem Abstand zum Dorn (19) über eine frei drehbare, nicht
angetriebene Einzugsrolle (16) umgelenkt wird, deren Lauffläche (17) abschnittsweise
den Förderweg des Filtermaterialstreifens definiert, insbesondere nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass der Filtermaterialstreifen ausgangs der Transportdüse (12) durch einen Führungskanal
(100, 100') hindurchgefördert wird, dessen Querschnitt in Förderrichtung des Filterstrangs
eingangsseitig an einen Querschnitt der Transportdüse (12) angepasst ist und ausgangsseitig
im Wesentlichen rechteckig ist, wobei der Querschnitt an einem Auslass (104) des Führungskanals
(100, 100') in vertikaler Richtung verjüngt ist, wobei an oder im Bereich einer Oberseite
des Führungskanals (100, 100') wenigstens ein Formungselement (110, 120) geformt und
angeordnet ist, der den Filterstrang bei dessen Förderung an der Oberseite des Filterstrangs
kontaktiert und konkav einwölbt.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass in den Filtermaterialstreifen stromabwärts des Führungsrohrs (18) Objekte eingelegt
werden und/oder der Filtermaterialstreifen durch eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 11 gefördert wird.