| (19) |
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(11) |
EP 2 772 173 A1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (43) |
Veröffentlichungstag: |
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03.09.2014 Patentblatt 2014/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 12.02.2014 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
| (30) |
Priorität: |
28.02.2013 DE 102013101991
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| (71) |
Anmelder: Wolf PVG GmbH & Co. KG |
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32602 Vlotho-Exter (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Rosemeier, Brigitte
32602 Vlotho (DE)
- Czado, Wolfang, Dr.
32457 Minden (DE)
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Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
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Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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| (54) |
Filterbeutel für einen Staubsauger und Verfahren zur Herstellung einer Halteplatte
für einen Filterbeutel |
(57) Ein Filterbeutel für einen Staubsauger, umfasst ein Filtermaterial (20), in dem eine
Einlassöffnung (21) vorgesehen ist, und eine an der Einlassöffnung angeordnete Halteplatte
(1), die an einer Halteeinrichtung eines Staubsaugers zur Halterung des Filterbeutels
anbringbar ist, wobei an der Halteplatte (1) eine Verschlussvorrichtung (5) zum Verschließen
der Einlassöffnung vorgesehen ist, wobei an der Halteplatte (1) mindestens ein in
einen Innenraum des Filterbeutels hervorstehender Kragen (10) vorgesehen ist, mittels
dem die Ausbildung eines Filterkuchens von dem Filtermaterial (20) zu der Verschlussvorrichtung
(5) hin verhindert wird. Dadurch kann eine Beeinträchtigung der Verschlussvorrichtung
auch bei zunehmender Befüllung des Filterbeutels vermieden werden.
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[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Filterbeutel mit einem Filtermaterial, in
dem eine Einlassöffnung vorgesehen ist, und einer an der Einlassöffnung angeordneten
Halteplatte, die an einer Halteeinrichtung eines Staubsaugers zur Halterung des Filterbeutels
anbringbar ist, wobei an der Halteplatte eine Verschlussvorrichtung zum Verschließen
der Einlassöffnung vorgesehen ist, sowie ein Verfahren zur Herstellung einer Halteplatte
für einen Filterbeutel.
[0002] Die
DE 10 2008 046 200 offenbart einen Filterbeutel für einen Staubsauger, bei dem an einer Halteplatte
eine Verschlussklappe vorgesehen ist, die in das Innere des Filterbeutels öffnet.
An der Halteplatte ist auf der zur Schwenkachse gegenüberliegenden Seite ein Strömungskragen
ausgebildet, der für die Erhöhung der Strömungsgeschwindigkeit zwischen der Verschlussklappe
und dem Strömungskragen sorgt und ein Verklemmen der Verschlussklappe aufgrund von
Verschmutzungen in dem Spalt vermeiden soll. Der Strömungskragen ist dabei integral
mit der Haltplatte ausgebildet. Zudem besteht der Nachteil, dass die Halteplatte die
Verschlussklappe großflächig umgibt und somit die wirksame Filterfläche reduziert
wird.
[0003] Die
WO 2009/024217 offenbart einen Staubsaugerfilterbeutel, bei dem an einer Einlassöffnung eine Halteplatte
mit einer Verschlussvorrichtung vorgesehen ist. Das Vliesmaterial um die Einlassöffnung
ist mit einer Folie oder einem Papier beschichtet, um an dem Vliesstoffmaterial die
Ausbildung eines Filterkuchens zu vermeiden. Zwar kann damit ein Anwachsen des Filterkuchens
in den Bereich der Verschlussvorrichtung vermieden werden, allerdings wird die wirksame
Filterfläche durch die Beschichtung des Vliesmaterials verringert.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Filterbeutel für einen Staubsauger
zu schaffen, der die wirksame Filterfläche im Bereich der Halteplatte optimiert und
eine Behinderung der Verschlussvorrichtung auch bei zunehmender Befüllung des Filterbeutels
vermeidet. Zudem soll ein Verfahren zur effektiven Herstellung einer Halteplatte für
einen Filterbeutel bereitgestellt werden.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Filterbeutel für einen Staubsauger mit den Merkmalen
des Anspruches 1 und einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 13 gelöst.
[0006] Erfindungsgemäß ist an der Halteplatte mindestens ein in einen Innenraum des Filterbeutels
hervorstehender Kragen vorgesehen, mittels dem die Ausbildung eines Filterkuchens
von dem Filtermaterial zu der Verschlussvorrichtung hin verhindert wird. Dadurch kann
einerseits die Verschlussfunktion der Verschlussvorrichtung auch bei zunehmender Befüllung
des Filterbeutels gewährleistet werden, selbst wenn an dem Filtermaterial ein Filterkuchen
anwächst. Über den in den Innenraum des Filterbeutels hervorstehenden Kragen wird
verhindert, dass der Filterkuchen sich bis zu der Verschlussvorrichtung hin erstreckt.
Ferner wird das Filtermaterial im Bereich der Halteplatte nicht durch eine Abdeckung
überdeckt, die die wirksame Filterfläche reduziert, so dass auch das Filtermaterial
um die Einlassöffnung in dem Filtermaterial für eine effektive Filterung genutzt werden
kann. Der in den Innenraum des Filterbeutels hervorstehende Kragen hat zudem den Vorteil,
dass die Halteplatte deutlich steifer ausgebildet ist, da ein Biegen in der Ebene
der Halteplatte deutlich erschwert wird, was eine stabilere Festlegung an der Halteeinrichtung
des Staubsaugers ermöglicht.
[0007] Ferner ist die Halteplatte zweiteilig ausgebildet und die beiden Teile der Halteplatte
sind miteinander verklebt oder verschweißt. Dadurch kann die Halteplatte in optimierter
Weise an dem Filtermaterial festgelegt werden.
[0008] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Kragen ringförmig ausgebildet.
Der Kragen kann dabei umlaufend etwa dieselbe Höhe besitzen. Ferner kann der Kragen
die Einlassöffnung in dem Filtermaterial durchgreifen und innerhalb des Kragens kann
eine Öffnung in der Halteplatte vorgesehen sein. Die Einlassöffnung in dem Filtermaterial
ist somit größer ausgebildet als die Öffnung in der Halteplatte, so dass die Einlassöffnung
in dem Filtermaterial teilweise durch die Halteplatte und teilweise durch die Verschlussvorrichtung
überdeckt wird. Das Filtermaterial kann dabei an der Halteplatte festgelegt sein,
wobei das Filtermaterial ringförmig um den Kragen angeordnet ist und mit der Halteplatte
beispielsweise durch eine ringförmige Schweiß- oder Klebenaht verbunden ist. Die Naht
kann dabei am Kragen oder unmittelbar um den Kragen angeordnet sein, um die wirksame
Filterfläche auch im Bereich der Halteplatte nutzen zu können.
[0009] Für eine optimierte Strömung im Innenraum des Filterbeutels ist der Kragen vorzugsweise
nach außen aufspreizend ausgebildet, beispielsweise konusförmig. Zusätzlich oder alternativ
kann an dem Kragen ein im Wesentlichen parallel zur Ebene der Einlassöffnung ausgebildeter
Wandabschnitt vorgesehen sein. Der radial nach außen hervorstehende Wandabschnitt
verhindert zusätzlich, dass der an dem Filtermaterial anhaftende Filterkuchen sich
zu der Verschlussvorrichtung hin erstreckt. Die Halteplatte, der Kragen sowie der
Wandabschnitt können dabei aus einem glattwandigen Kunststoffmaterial hergestellt
sein, das ein Anhaften eines Filterkuchens vermeidet.
[0010] Vorzugsweise ist die Einlassöffnung in dem Filtermaterial kleiner ausgebildet als
ein Teil des Kragens oder eines an dem Kragen radial hervorstehenden Wandabschnittes.
Dadurch ergeben sich optimierte Strömungsverhältnisse und zudem kann das Filtermaterial
auch benachbart zu dem Kragen oder dem Wandabschnitt zur Filterung genutzt werden.
[0011] Bei einem Herstellungsverfahren kann dann zunächst das Filtermaterial an einem ersten
Teil der Halteplatte, beispielsweise dem plattenförmigen Teil, fixiert werden, insbesondere
über eine ringförmige Schweißnaht, um dann in einem zweiten Schritt das zweite Teil
der Halteplatte, beispielsweise mit dem Kragen, auf das erste Teil der Halteplatte
zu fixieren. Anschließend kann dann das Filtermaterial mit der Halteplatte zu einem
Filterbeutel konfektioniert werden.
[0012] Die Höhe des Kragens kann in einem Bereich zwischen 2 mm und 30 mm, insbesondere
4 mm bis 10 mm, liegen.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist an der Halteplatte ein elastischer Dichtring
für die Verschlussvorrichtung vorgesehen. Der Dichtring kann dann mit einem Stutzen
eines Staubsaugers zusammenwirken, um den Stutzen abgedichtet innerhalb der Halteplatte
festzulegen. Über den Stutzen kann dann die Verschlussvorrichtung, beispielsweise
eine verschwenkbare Verschlussklappe, in Öffnungsstellung gebracht werden.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Halteplatte für einen Filterbeutel;
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Halteplatte der Figur 1 mit Filtermaterial;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht der Halteplatte der Figur 1 mit geöffneter Verschlussvorrichtung,
und
- Figur 4
- eine Seitenansicht einer Halteplatte gemäß einer modifizierten Ausführungsform.
[0015] Eine Halteplatte 1 für einen Filterbeutel für einen Staubsauger umfasst ein erstes
plattenförmiges Teil 2, das an einer Außenseite eines Filterbeutels angebracht wird,
und ein Haltemittel aufweist, um die Halteplatte an einer Halteeinrichtung eines Staubsaugers
zu fixieren. Die Haltemittel können beispielsweise als Aussparungen 3, Vorsprünge
oder Haken ausgebildet sein, wobei die Halteplatte 1 über einen Griffabschnitt 4 handhabbar
ist. An der Halteplatte 1 ist eine Verschlussvorrichtung in Form einer verschwenkbaren
Verschlussklappe 5 vorgesehen, die über eine Feder 6 in die geschossene Position vorgespannt
ist. Die Feder 6 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Schraubenfeder ausgebildet,
die mit einem Schenkel 7 auf einer Innenseite der Verschlussklappe 5 an einer U-förmigen
Aufnahme 17 abgestützt ist, um die nach innen öffnende Verschlussklappe 5 in die geschossene
Position vorzuspannen. Die Schraubenfeder kann mit einem anderen Schenkel an einem
Block 8 fixiert sein, der benachbart zu der Drehachse der Verschlussklappe 5 angeordnet
ist. An der Verschlussklappe 5 können auch ein oder mehrere Verstärkungsrippen vorgesehen
sein, die sich vorzugsweise im Wesentlichen senkrecht zur Drehachse der Verschlussklappe
5 erstrecken, um die Kräfte durch die Feder 6 oder eines Stutzen eines Staubsaugers
besser verteilen zu können.
[0016] Um die Verschlussklappe 5 ist ein in einen Innenraum eines Filterbeutels hervorstehender
Kragen 10 ausgebildet, an dem ein radial nach außen hervorstehender Wandabschnitt
11 vorgesehen ist. Der Kragen 10, der Wandabschnitt 11 sowie das plattenförmige Teil
2 der Halteplatte 1 können als Spritzgussteile aus Kunststoff hergestellt sein und
besitzen eine glattwandige Oberfläche.
[0017] In Figur 2 ist die Halteplatte 1 in einer Einbausituation gezeigt, bei der ein Filtermaterial
20, beispielsweise ein mehrlagiges Filtermaterial aus Vliesstoff, an dem plattenförmigen
Teil 2 der Halteplatte 1 festgelegt ist. In dem Filtermaterial 20 ist eine Einlassöffnung
21 ausgebildet, innerhalb der der Kragen 10 angeordnet ist. Der plattenförmige Teil
2 ist mit dem Kragen 10 innerhalb der Einlassöffnung 21 verbunden, beispielsweise
durch Verkleben oder Verschweißen.
[0018] Wie in Figur 2 gezeigt ist, ist die Höhe h des Kragens 10 so bemessen, dass dieser
von einer Innenseite des Filtermaterials 20 in den Innenraum des Filterbeutels hervorsteht.
Die Höhe h kann dabei in einem Bereich zwischen 2 mm bis 30 mm, insbesondere 4 mm
bis 10 mm, liegen. Etwas unterhalb dem inneren Ende des Kragens ist der radial nach
außen hervorstehende Wandabschnitt 11 ausgebildet, der in einem Abstand H von der
Innenseite des Filtermaterials 20 angeordnet ist, beispielsweise in einem Bereich
zwischen 4 mm und 8 mm, damit in einem Spalt 22 zwischen dem Filtermaterial 20 und
dem Wandabschnitt 11 Staub angesammelt werden kann. Dadurch kann das Filtermaterial
20 auch im Bereich unterhalb des radial hervorstehenden Wandabschnittes 11 zur Filterung
genutzt werden. Versuche mit der erfindungsgemäßen Halteplatte 1 haben gezeigt, dass
trotz der Ausbildung des radialen Wandabschnittes 11 das Filtermaterial 20 an dem
Spalt 22 durchströmt wird und zu Filterzwecken genutzt wird, wobei sich bei zunehmender
Befüllung des Filterbeutels ein Filterkuchen auch in diesem Spalt 22 ausbildet.
[0019] Das Filtermaterial 20 kann dabei über eine ringförmige Naht 23 an dem plattenförmigen
Teil 2 der Halteplatte 1 festgelegt sein, die vorzugsweise im Bereich des Spaltes
22 angeordnet ist.
[0020] In Figur 3 ist die Halteplatte 1 mit einer geöffneten Verschlussklappe 5 gezeigt.
In dem plattenförmigen Teil 2 der Halteplatte 1 ist eine Öffnung 13 vorgesehen, die
kleiner ausgebildet ist als die Einlassöffnung 21, die von einer ringförmigen elastischen
Dichtung 12 umgeben ist. Die Verschlussklappe 5 kann in der geschossenen Position
an der elastischen Dichtung 12 zur Anlage kommen.
[0021] In Figur 4 ist eine gegenüber dem vorangegangen Ausführungsbeispiel modifizierte
Halteplatte 1' gezeigt, die einen schräg nach außen aufspreizenden Kragen 10' aufweist.
Im Übrigen ist die Halteplatte 1' wie das erste Ausführungsbeispiel ausgebildet. Ein
Winkel α zwischen einer Ebene der Einströmöffnung in der Halteplatte 1' und dem Kragen10'
lieft in einem Bereich zwischen 45° und 90°, insbesondere 70° bis 85°. Eine hervorstehende
Kante 15 des Kragens 10' kann dabei einen größeren Durchmesser besitzen als die Öffnung
in dem Filtermaterial 20. Dann wird die Halteplatte 1 mit dem plattenförmigen Teil
2 an einer Außenseite des Filtermaterials 20 festgelegt, während das zweite Teil der
Halteplatte mit dem Kragen 10' von einer gegenüberliegenden Seite zugeführt wird und
dann mit dem ersten plattenförmigen Teil 2 verklebt oder verschweißt wird.
[0022] In den gezeigten Ausführungsbeispielen ist lediglich eine Verschlussklappe 5 als
Verschlussvorrichtung vorgesehen. Es ist natürlich möglich, auch zwei Verschlussklappen
vorzusehen, die eine Öffnung 13 an der Halteplatte 1 öffnen und schließen können.
[0023] Ferner ist in dem gezeigten Ausführungsbeispielen das Filtermaterial 20 an dem plattenförmigen
Teil 2 festgelegt, während innerhalb der kreisförmigen Einlassöffnung 21 der Kragen
10 oder 10' an dem plattenförmigen Teil 2 festgelegt ist. Es ist natürlich auch möglich,
an einer einzigen ringförmigen Naht den Kragen 10 oder 10' mit dem Filtermaterial
20 sowie dem plattenförmigen Teil 2 zu verbinden, also nur eine Verbindungsstelle
vorzusehen.
[0024] In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Kragen 10 oder 10' ringförmig mit einem
umlaufenden leicht aufspreizenden Wandabschnitt ausgebildet. Es ist natürlich möglich,
an dem Kragen 10 Aussparungen vorzusehen, beispielsweise um den Öffnungswinkel der
Verschlussklappe 5 zu vergrößern, die dann zur Ebene der Öffnung 13 in dem plattenförmigen
Teil 2 in einem Winkel zwischen 85° und 110°, insbesondere über 90°, öffnen kann.
[0025] Statt der Feder 6 in Form einer Schraubenfeder können natürlich auch andere Federn
zum Vorspannen der Verschlussklappe 5 in die geschlossene Position vorgesehen werden,
beispielswese Blattfedern oder Biegefedern.
[0026] Bei dem Herstellungsverfahren kann zunächst das Filtermaterial 20 mit einem ersten
plattenförmigen Teil 2 der Halteplatte1 fixiert werden, insbesondere über eine ringförmige
Schweißnaht oder ein Verkleben. In einem zweiten Schritt wird dann das zweite Teil
der Halteplatte mit dem Kragen 10 oder 10' mit dem ersten plattenförmigen Teil 2 der
Halteplatte 1 verbunden, ebenfalls durch Kleben oder Schweißen. Die Dichtung 12 kann
dabei wahlweise mit dem ersten Teil 2 oder dem zweiten Teil der Halteplatte verbunden
sein. Es ist auch möglich, den Kragen 10 oder 10' integral mit der Dichtung 12 auszubilden.
Anschließend kann dann das Filtermaterial mit der Halteplatte zu einem Filterbeutel
konfektioniert werden.
Bezugszeichenliste
[0027]
- 1, 1'
- Halteplatte
- 2
- plattenförmiges Teil
- 3
- Aussparungen
- 4
- Griffabschnitt
- 5
- Verschlussklappe
- 6
- Feder
- 7
- Schenkel
- 8
- Block
- 10, 10'
- Kragen
- 11
- Wandabschnitt
- 12
- Dichtung
- 13
- Öffnung
- 15
- Kante
- 17
- Aufnahme
- 20
- Filtermaterial
- 21
- Einlassöffnung
- 22
- Spalt
- 23
- Naht
- h
- Höhe
- H
- Abstand
1. Filterbeutel für einen Staubsauger, mit einem Filtermaterial (20), in dem eine Einlassöffnung
(21) vorgesehen ist, und einer an der Einlassöffnung angeordneten Halteplatte (1),
die an einer Halteeinrichtung eines Staubsaugers zur Halterung des Filterbeutels anbringbar
ist, wobei an der Halteplatte (1) eine Verschlussvorrichtung (5) zum Verschließen
der Einlassöffnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (1) zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile miteinander verklebt
oder verschweißt sind und an der Halteplatte (1) mindestens ein in einen Innenraum
des Filterbeutels hervorstehender Kragen (10) vorgesehen ist, mittels dem die Ausbildung
eines Filterkuchens von dem Filtermaterial (20) zu der Verschlussvorrichtung (5) hin
verhindert wird.
2. Filterbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) ringförmig ausgebildet ist.
3. Filterbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) die Einlassöffnung (21) in dem Filtermaterial (20) durchgreift und
innerhalb des Kragens (10) eine Öffnung (13) in der Halteplatte (1) vorgesehen ist.
4. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial (20) an der Halteplatte (1) festgelegt ist und das Filtermaterial
(20) ringförmig um den Kragen (10) angeordnet ist.
5. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) nach außen aufspreizend ausgebildet ist.
6. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kragen (10) ein im Wesentlichen parallel zur Ebene der Einlassöffnung (21)
ausgebildeter Wandabschnitt (11) vorgesehen ist.
7. Filterbeutel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandabschnitt (11) radial nachaußen von dem Kragen (10) hervorsteht.
8. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (21) in dem Filtermaterial (20) kleiner ausgebildet ist als ein
Teil des Kragens (10) oder ein an dem Kragen (10) radial hervorstehender Wandabschnitt
(11).
9. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Kragens (10) in einem Bereich zwischen 2 mm und 30 mm, insbesondere
4 mm bis 10 mm, liegt.
10. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halteplatte (1) ein elastischer Dichtring (12) für die Verschlussvorrichtung
(5) vorgesehen ist.
11. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (5) eine verschwenkbare Verschlussklappe aufweist.
12. Halteplatte (1) für einen Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
13. Verfahren zur Herstellung einer Halteplatte für einen Filterbeutel, wobei an der Halteplatte
(1) mindestens ein hervorstehender Kragen (10) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (1) zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile miteinander verklebt
oder verschweißt werden.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das Filtermaterial an einem ersten plattenförmigen Teil der Halteplatte
fixiert wird, und dann in einem zweiten Schritt das zweite Teil der Halteplatte, beispielsweise
mit dem Kragen, auf das erste Teil der Halteplatte fixiert wird.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Filterbeutel für einen Staubsauger, mit einem Filtermaterial (20), in dem eine Einlassöffnung
(21) vorgesehen ist, und einer an der Einlassöffnung angeordneten Halteplatte (1),
die an einer Halteeinrichtung eines Staubsaugers zur Halterung des Filterbeutels anbringbar
ist, wobei an der Halteplatte (1) eine Verschlussvorrichtung (5) zum Verschließen
der Einlassöffnung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteplatte (1) zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile miteinander verklebt
oder verschweißt sind und an der Halteplatte (1) mindestens ein in einen Innenraum
des Filterbeutels hervorstehender Kragen (10) vorgesehen ist, mittels dem die Ausbildung
eines Filterkuchens von dem Filtermaterial (20) zu der Verschlussvorrichtung (5) hin
verhindert wird.
2. Filterbeutel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) ringförmig ausgebildet ist.
3. Filterbeutel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) die Einlassöffnung (21) in dem Filtermaterial (20) durchgreift und
innerhalb des Kragens (10) eine Öffnung (13) in der Halteplatte (1) vorgesehen ist.
4. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filtermaterial (20) an der Halteplatte (1) festgelegt ist und das Filtermaterial
(20) ringförmig um den Kragen (10) angeordnet ist.
5. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) nach außen aufspreizend ausgebildet ist.
6. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kragen (10) ein im Wesentlichen parallel zur Ebene der Einlassöffnung (21)
ausgebildeter Wandabschnitt (11) vorgesehen ist.
7. Filterbeutel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandabschnitt (11) radial nachaußen von dem Kragen (10) hervorsteht.
8. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (21) in dem Filtermaterial (20) kleiner ausgebildet ist als ein
Teil des Kragens (10) oder ein an dem Kragen (10) radial hervorstehender Wandabschnitt
(11).
9. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Kragens (10) in einem Bereich zwischen 2 mm und 30 mm, insbesondere
4 mm bis 10 mm, liegt.
10. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halteplatte (1) ein elastischer Dichtring (12) für die Verschlussvorrichtung
(5) vorgesehen ist.
11. Filterbeutel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussvorrichtung (5) eine verschwenkbare Verschlussklappe aufweist.
12. Verfahren zur Herstellung einer Halteplatte für einen Filterbeutel, wobei an der
Halteplatte (1) mindestens ein hervorstehender Kragen (10) vorgesehen ist, wobei die
Halteplatte (1) zweiteilig ausgebildet ist und die beiden Teile miteinander verklebt
oder verschweißt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst das Filtermaterial an einem ersten plattenförmigen Teil der Halteplatte
fixiert wird, und dann in einem zweiten Schritt das zweite Teil der Halteplatte, beispielsweise
mit dem Kragen, auf das erste Teil der Halteplatte fixiert wird.
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