[0001] Die Erfindung betrifft eine Alarmvorrichtung umfassend einen mobilen Alarmgeber,
wobei der Alarmgeber eingerichtet ist, eine Änderung einer elektrischen Eigenschaft
eines mit dem Alarmgeber verbundenen Sensorelementes zu detektieren und bei einer
festgestellten Änderung einen Alarm zu signalisieren.
[0002] Alarmvorrichtungen dieser Art sind im Stand der Technik bekannt und werden vorrangig
zur Sicherung von Gegenständen gegen ein unbefugtes Entwenden eingesetzt. Beispielsweise
ist es bekannt, Fahrradschlösser in der Art einer solchen Alarmvorrichtung auszustatten,
wobei in einem solchen Fall die Alarmvorrichtung von einem Benutzer mitführbar ist,
also grundsätzlich als mobil angesehen werden kann und üblicherweise ein Stahlseil
aufweist, das am Fahrrad und gegebenenfalls einem Gegenstand in der Umgebung befestigt
werden kann. Ein solches Stahlseil ist mit einem Ende fest an dem Alarmgeber angeschlossen,
wohingegen das andere Ende offen ist, somit zum Beispiel durch Fahrradspeichen oder
durch den Rahmen geführt werden kann, um dieses Ende sodann mit dem Alarmgeber zu
verbinden, der somit auch gleichzeitig eine Schließfunktion aufweist.
[0003] Die vorrangige Funktion ist es, das Entwenden des gesicherten Gegenstandes, wie hier
beispielsweise eines Fahrrades zu verhindern, wobei der Stand der Technik jedoch auch
solche Ausführungen kennt, bei denen das Durchtrennen des Stahlseiles detektiert wird
und hiernach ein Alarm, insbesondere ein akustischer Alarm ausgelöst wird. Um eine
solche Detektion zu ermöglichen, ist es bekannt, durch das eingangs genannte Stahlseil
einen elektrischen Stromkreis auszubilden, dessen Öffnen bei Durchtrennen des Stahlseiles
durch den Alarmgeber detektiert wird.
[0004] Als problematisch ist es hier einzuschätzen, dass derartige Alarmvorrichtungen durch
ein Durchtrennen des als Sensorelement ausgebildeten Stahlseils zerstört werden, das
heißt zukünftig nicht weiterverwendbar sind.
[0005] Darüber hinaus haben derartige Alarmvorrichtungen mit Sensorelementen, die auch ein
Entwenden erschweren oder unmöglich machen sollen, den Nachteil eines sehr hohen Gewichtes,
so dass solche Alarmvorrichtungen zwar grundsätzlich mobil sind, jedoch nicht komfortabel
von einem Benutzer mitgeführt werden können.
[0006] Darüber hinaus ist es ein weiterer Nachteil solcher Alarmvorrichtungen, dass diese
auf einen speziellen Anwendungsfall zugeschnitten sind, wie hier beispielsweise das
Erschweren eines Fahrraddiebstahls und die akustische Anzeige desselben, so dass solche
bekannten Alarmvorrichtungen im Regelfall nicht universell einsetzbar sind.
[0007] Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, eine Alarmvorrichtung der eingangs genannten
gattungsgemäßen Art zu schaffen, die leicht ist, einfach von Personen mitgeführt werden
kann, die bevorzugt universell zur Sicherung verschiedenster Gegenstände verwendet
werden kann und insbesondere die auch mehrfach, zumindest teilweise, wiederverwendet
werden kann, wenn eine Zerstörung des Sensorelementes stattgefunden hat.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer gattungsgemäßen vorgenannten Alarmvorrichtung
gelöst, die insoweit erfindungsgemäß ausgestaltet ist, als dass der Alarmgeber und
wenigstens ein Sensorelement jeweils separate Einheiten ausbilden und miteinander
elektrisch kontaktierend verbindbar sind, insbesondere auch mechanisch aneinander
befestigend verbindbar sind, wobei der Alarmgeber als eine wiederverwendbare Einheit
ausgebildet ist und das wenigstens eine Sensorelement als eine Verbrauchseinheit ausgebildet
ist.
[0009] Ein erster wesentlicher Kerngedanke der Erfindung ist es bereits, den Alarmgeber
und das wenigstens eine Sensorelement als separate Einheiten auszubilden, so dass
eine eventuelle Zerstörung des Sensorelementes, zum Beispiel durch eine unberechtigte
Person oder gegebenenfalls auch durch den berechtigten Benutzer, nicht zu einer Zerstörung
der gesamten Alarmvorrichtung führt, sondern zumindest der Alarmgeber weiterhin verwendbar
ist und lediglich für die nächste folgende Benutzung ein neues Sensorelement zum Einsatz
kommen muss.
[0010] Dabei ist es wie im Stand der Technik vorgesehen, dass Alarmgeber und das wenigstens
eine Sensorelement elektrisch miteinander kontaktierend verbunden werden, um durch
eine Änderung einer elektrischen Eigenschaft des Sensorelementes den Alarmfall zu
erkennen und entsprechend zu signalisieren.
[0011] Dabei kann es vorgesehen sein, dass in einem ordnungsgemäßen Zustand zwischen Alarmgeber
und dem wenigstens einen Sensorelement nach einer elektrisch kontaktierenden Verbindung
dieser beiden Einheiten, wenigstens ein elektrischer Leitungsweg, insbesondere wenigstens
ein Stromkreis, geschlossen wird, dessen Öffnen, zum Beispiel durch ein Durchtrennen
des Sensorelementes, vom Alarmgeber detektiert und signalisiert wird.
[0012] Es besteht ebenso auch die Möglichkeit Sensorelemente und Alarmgeber derart auszugestalten,
dass statt des Öffnens wenigstens eines geschlossenen Stromkreises beziehungsweise
wenigstens einer geschlossenen Leiterschleife, der umgekehrte Fall, das heißt wenigstens
ein offener Stromkreis als Normalzustand angesehen wird und das Schließen wenigstens
eines Stromkreises durch eine Maßnahme am Sensorelement, wie zum Beispiel eine Bewegung,
eine Berührung oder auch eine Dehnung, etc. einen Alarmfall darstellt und detektiert
sowie signalisiert wird durch den Alarmgeber.
[0013] In einer wiederum anderen Ausgestaltung kann es auch vorgesehen sein, als eine elektrische
Eigenschaft, deren Änderung überprüft wird, nicht bloß das Vorhandensein eines offenen
oder geschlossenen Stromkreises zu überprüfen, sondern statt dessen den Widerstand
eines Stromkreises zu überprüfen, der zum Beispiel durch manipulative Maßnahmen am
Sensorelement geändert werden kann, zum Beispiel wiederum durch ein Durchtrennen,
wodurch dieser hochohmig wird, durch ein Schließen, wodurch der Widerstand niederohmig
wird, oder durch eine Widerstandsänderung, insbesondere zwischen diesen Extrema, wodurch
sich ein ursprünglicher, insbesondere beim Herstellen der Verbindung zwischen Alarmgeber
und Sensorelement, festgestellter Widerstandswert ändert.
[0014] Auch hier kann eine Änderung, zum Beispiel durch Dehnen, Stauchen, Biegen, Berühren,
aber auch durch ein Feuchtwerden oder ein Austrocknen des Sensorelementes erfolgen,
so dass auch solche Zustandsänderungen indirekt über einen solchen Widerstand detektiert
werden können. Ebenso besteht die Möglichkeit bei einem Sensorelement Feuchteänderungen
durch eine andere elektrische Messgröße als den Widerstand zu detektieren.
[0015] Wesentlich ist somit immer, dass der Alarmgeber bei dem wenigstens einen daran angeschlossenen
Sensorelement eine elektrische Meßgröße hinsichtlich einer Änderung überwacht, die
durch eine Manipulation am Sensorelement hervorgerufen wird.
[0016] Unter der Ausbildung eines Sensorelementes als Verbrauchseinheit wird erfindungsgemäß
zumindest verstanden, dass ein solches Sensorelement nach einer insbesondere erstmaligen
Benutzung, das heißt Verbindung mit einem Alarmgeber und/oder einem zu sichernden
/ zu überwachenden Gegenstand, nicht beliebig oft, das heißt fortwährend, wiederverwendet
werden kann, sondern allenfalls eine in der Anzahl beschränkte mehrfache Nutzung zulässt,
wohingegen eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Alarmvorrichtung
vorsehen kann, dass das wenigstens eine Sensorelement als eine Einwegeinheit ausgebildet
ist, insbesondere die durch den Vorgang des Sichern und Entsichern eines zu schützenden
Gegenstandes verbraucht ist oder auch durch einen aufgetretenen Alarmfall verbraucht
ist.
[0017] Das Sichern eines Gegenstandes umfasst dabei zumindest das Anbringen des Sensorelementes
an einem Gegenstand, bevorzugt gleichzeitig auch das Verbinden (elektrisch und mechanisch)
mit dem Alarmgeber.
[0018] So kann ein solches Sensorelement einmalig verwendet werden, um es mit dem Gegenstand
und bevorzugt mit dem Alarmgeber zu verbinden, wodurch ein elektrischer Kontakt zwischen
Sensorelement und Alarmgeber geschlossen wird und durch den Alarmgeber eine Änderung
einer elektrischen Eigenschaft, wie vorbeschrieben, detektierbar ist.
[0019] Wird hingegen bei einem Entsichern des zu schützenden Gegenstandes ein Sensorelement
von dem zu schützenden Gegenstand entfernt oder durchtrennt oder die Verbindung zwischen
Sensorelement und Alarmgeber gelöst, so kann es bevorzugt erfindungsgemäß vorgesehen
sein, dass dasselbe zuvor benutzte Sensorelement nicht nochmalig mit dem Alarmgeber
verbunden und somit nicht nochmalig zum Einsatz kommen kann, zumindest nicht unter
Wiederherstellung der Funktion.
[0020] Es kann aber auch eine Ausführung vorsehen, dass eine Wiederverwendung eines Sensorelementes
möglich ist, sofern es am zu sichernden / zu überwachenden Gegenstand angebracht bleibt
und lediglich die Verbindung zwischen Sensorelement und Alarmgeber gelöst wurde. Lediglich,
wenn es vom Gegenstand gelöst wird, ist es dann verbraucht, insbesondere weil es nur
unter mechanischer oder elektrischer Zerstörung gelöst werden kann, z.B. durch ein
Zerreissen oder ein Zerschneiden.
[0021] Es kann beispielsweise auch vorgesehen sein, dass eine einmal hergestellte Verbindung
zwischen Alarmgeber und Sensorelement nicht ohne ein den Verbrauch des Sensorelementes
erzeugendes Ereignis, wie zum Beispiel die (elektrische und/oder mechanische) Zerstörung
des Sensorelementes, wieder vom Alarmgeber oder einem zu schützenden bzw. zu überwachenden
Gegenstand getrennt werden kann.
[0022] Wenngleich die Ausbildung eines Sensorelementes als Einwegeinheit vorgesehen sein
kann, jedoch für die erfindungsgemäße Ausführung einer Alarmvorrichtung nicht zwingend
ist, sieht eine bevorzugte Weiterbildung der Erfindung, unabhängig von der konkreten
Ausführung der Verbrauchseinheit vor, dass die Alarmvorrichtung einen Vorrat von Sensorelementen
umfasst, aus dem oder von dem wenigstens ein einzelnes Sensorelement zur Verbindung
mit dem Alarmgeber entnehmbar ist.
[0023] Auch hierdurch wird dem Umstand Rechnung getragen, dass aufgrund des bestehenden
Vorrates ein Nutzer immer wieder neue Sensorelemente benutzen kann, um den Alarmgeber
erneut zur Sicherung eines beliebigen Gegenstandes zum Einsatz zu bringen.
[0024] Darüber hinaus kann es auch vorgesehen sein, verschiedenartige Sensorelemente als
Vorrat bereitzustellen, beispielsweise in der Art eines Sortimentes, um unterschiedliche
Maßnahmen der Anbringung eines Sensorelementes an einen zu schützenden oder zu überwachenden
Gegenstand zu ermöglichen.
[0025] Beispielsweise können Sensorelemente vorgesehen sein, die besonders gut mit flächigen
Gegenständen, zum Beispiel klebend mit deren Oberfläche verbunden werden können, oder
auch solche Sensorelemente, die um Gegenstände besonders gut herumgelegt werden können,
wie zum Beispiel bandförmige Sensorelemente.
[0026] Eine Möglichkeit zur Ausbildung eines Vorrates kann vorsehen, dass ein solcher Vorrat
eine Vielzahl zumindest gleichartiger, insbesondere sogar identischer einzelner Sensorelemente
umfasst und demnach aus diesem Vorrat jeweils für die Benutzung mit dem Alarmgeber
wenigstens eines dieser Sensorelemente entnommen und zum Einsatz gebracht werden kann
durch Verbindung mit dem Alarmgeber.
[0027] Unter gleichartig wird in diesem Fall bevorzugt verstanden, dass die einzelnen Sensorelemente
die identische Wirkungsweise hinsichtlich Anbringung an einem Gegenstand und Änderung
einer elektrischen Eigenschaft haben, wie dies zum Beispiel bei bandförmigen Elementen
ist, die jedoch beispielsweise mit unterschiedlicher Länge zum Beispiel im Vorrat
vorliegen können und insoweit aufgrund der unterschiedlichen Länge nicht identisch,
aber zumindest gleichartig sind.
[0028] Eine andere Ausführung kann vorsehen, dass ein Vorrat durch eine Spule von Sensorelemente-Material
ausgebildet ist, insbesondere von "endlosem" Sensorelemente-Material, so dass hierdurch
die Möglichkeit erschlossen ist, von einer solchen Spule einen Abschnitt des Sensorelemente-Materials
abzulängen, wobei das abgelängte Materialstück ein Sensorelement zum Einsatz in Verbindung
mit dem Alarmgeber darstellt. Dies hat auch den Vorteil, dass bedarfsgerecht unterschiedliche
Längen von Sensorelementen von einer solchen Spule bezogen werden können.
[0029] Eine solche Spule kann im einfachen Fall eine Art Kabeltrommel sein, von der ein
Kabel mit wenigstens einer elektrisch leitenden Leitung in einer gewünschten Länge
abgeschnitten wird, um dieses Kabel bzw. dessen wenigstens eine Leitung mit dem Alarmgeber
zu verbinden.
[0030] Es kann hier auch vorgesehen sein, dass eine solche Spule durch ein Sensorelemente-Material
ausgebildet ist, welches zumindest einseitig klebend ist, so dass selbstklebende Sensorelemente
hierdurch bereitgestellt werden, die ein Benutzer auf einfache Art und Weise klebend
an zu schützenden Gegenständen anbringen kann, insbesondere an Gegenständen, die sich
gegenüber anderen Gegenständen nicht bewegen dürfen, wie dies zum Beispiel bei geschlossen
zu haltenden Türen der Fall ist, so dass eine solche eventuell stattfindende Bewegung
durch ein Einreißen des an dem zu sichernden Gegenstand klebend befestigten Sensorelementes
detektiert werden kann. Auch hier kann ein solches selbstklebendes Sensorelement wenigstens
eine elektrisch leitfähige Leitung umfassen.
[0031] Wie bereits eingangs erwähnt, kann ein Sensorelement beispielsweise und für die Erfindung
bevorzugt bandförmig ausgebildet sein, wobei es vorgesehen sein kann, dass ein solches
Sensorelement entweder unmittelbar selbst durch eine elektrische Leitung gebildet
ist, insbesondere also durch ein Kabel, oder aber dass in bevorzugter Ausführung ein
solches Sensorelement zumindest eine elektrische Leitung aufweist, die durch den Alarmgeber
elektrisch kontaktierbar ist. Bevorzugter Weise wird bei einem bandförmigen Sensorelement
diese wenigstens eine elektrische Leitung entlang der Längserstreckungsrichtung des
bandförmigen Sensorelementes verlaufen.
[0032] Hier sind verschiedene Ausführungen denkbar, wie beispielsweise, dass die wenigstens
eine elektrische Leitung von dem Material des Sensorelementes umgeben ist und eine
Kontaktierung dieser wenigstens einen elektrischen Leitung wenigstens an einem Ende
des Sensorelementes durch den Alarmgeber ermöglicht ist, beispielsweise dadurch, dass
die Enden der wenigstens einen elektrischen Leitung eines Sensorelementes an wenigstens
einem Bandende des Sensorelementes, gegebenenfalls an beiden Bandenden, zur Oberfläche
geführt sind und somit dort frei zugänglich sind oder die Enden von dem Material des
Sensorelementes, welches die wenigstens eine Leitung umgibt frei sind, somit also
die wenigstens eine Leitung dort offen liegt.
[0033] Es kann hier alternativ auch vorgesehen sein, dass die wenigstens eine elektrische
Leitung innerhalb eines erfindungsgemäßen bandförmigen Sensorelementes über die gesamte
Länge des Sensorelementes und somit auch an den Enden, in das Material des Sensorelementes
eingebettet ist, somit vollständig isoliert innerhalb des Sensorelementes liegt und
eine elektrische kontaktierende Verbindung zwischen Sensorelement und Alarmgeber dadurch
erfolgt, dass das Material des Sensorelementes am Ort der Verbindung zumindest teilweise
durch Kontakte des Alarmgebers durchdrungen wird, um eine elektrische Verbindung durch
das Material hindurch zu der wenigstens einen darin angeordneten elektrischen Leitung
zu erzielen.
[0034] Eine andere Ausführungsform kann auch vorsehen, dass wenigstens eine elektrische
Leitung, insbesondere eine solche, die in Längserstreckungsrichtung des bandförmigen
Sensorelementes verläuft, auf der Oberfläche des Sensorelementes angeordnet ist.
[0035] Besonders eine Ausführungsform, bei welcher ein Sensorelement durch ein Klebeband
realisiert ist, beziehungsweise eine zumindest einseitig klebende Oberfläche aufweist,
jedoch auch bei anderen erfindungsgemäßen Sensorelementen kann vorsehen, dass zumindest
zwei elektrische Leitungen in der Längserstreckungsrichtung des Sensorelementes auf
der Oberfläche angeordnet sind, so dass durch ein Falten dieses Sensorelementes auf
sich selbst, bewirkt werden kann, dass die in der Oberfläche liegenden elektrischen
Leitungen einander kreuzen und somit ein elektrischer Kontakt zwischen den Leitungen
geschlossen wird.
[0036] Es kann demnach vorgesehen sein, dass beispielsweise ein als Klebeband ausgeführtes
Sensorelement zwei parallele, auf der Oberfläche des Klebebandes, beispielsweise auf
der klebenden Oberfläche des Klebebandes liegende elektrische Leitungen aufweist,
so dass an einem Ende eines solchen klebebandförmigen Sensorelementes die Verbindung
desselben mit dem Alarmgeber erfolgen kann, wofür dieser jede der beiden Leitungen
kontaktiert und wobei weiterhin am anderen Ende des Klebebandes durch ein Umfalten
desselben auf sich selbst, das vorgenannte Kreuzen der elektrischen Leitungen erzielt
wird, so dass sich insgesamt ein geschlossener Stromkreis zwischen Alarmgeber und
den beiden elektrischen Leitungen des Klebebandes ergibt.
[0037] Ein Durchreißen des Klebebandes, welches zum Beispiel auf einem zu sichernden Gegenstand,
wie beispielsweise auf einem Türblatt und einem Türrahmen klebend befestigt wird,
führt demnach zu einem Zerreißen des Klebebandes und einem Auftrennen wenigstens einer
der elektrischen Leitungen, was durch den Alarmgeber dementsprechend erkannt und signalisiert
werden kann.
[0038] Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, innerhalb eines solchen bandförmigen
Sensorelementes auch eine Vielzahl, das heißt insbesondere mehr als zwei elektrische
Leitungen vorzusehen, die mit zumindest zwei korrespondierenden Kontaktelementen am
Alarmgeber, bevorzugt mit einer entsprechenden korrespondierenden Anzahl von Kontakten
am Alarmgeber elektrisch verbunden werden können, um eventuelle Änderungen einer elektrischen
Eigenschaft über den Alarmgeber feststellen zu können.
[0039] Neben der elektrischen Kontaktierung zwischen wenigstens einem Sensorelement und
dem Alarmgeber kommt es bei der Verbindung zwischen diesen auch immer zu einer mechanischen
Befestigung aneinander.
[0040] Für die Verbindung zwischen Alarmgeber und Sensorelement ist es allgemein vorgesehen,
dass ein Alarmgeber wenigstens einen Aufnahmebereich aufweist, in welchem ein Sensorelement
mit dem Alarmgeber elektrisch kontaktierend verbindbar ist. Es kann sich hierbei um
einen Steckkontakt, einen Oberflächenkontakt, aber auch um einen Piercingkontakt handeln,
bei welchem durch ein Kontaktelement das einen elektrischen Leiter umgebende Sensorelemente-Material
durchstochen wird. Besonders durch einen solchen Piercing-Kontakt wird gleichzeitig
auch eine mechanische Befestigung vorgenommen.
[0041] Eine bevorzugte Weiterbildung kann hier auch vorsehen, dass ein Alarmgeber wenigstens
zwei Aufnahmebereiche aufweist, die eingerichtet sind zur Verbindung von unterschiedlichen
Sensorelementen. So können beispielsweise Sensorelemente, die als Klebeband ausgeführt
sind, in einem speziellen, hierfür vorgesehenen Aufnahmebereich mit dem Alarmgeber
verbunden werden, wohingegen andere Arten von Sensorelementen, zum Beispiel bandförmigen
Sensorelemente, die in einer Schlaufe verlegt werden, in einem anderen Aufnahmebereich
mit dem Alarmgeber verbunden werden können.
[0042] Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, dass ein Alarmgeber, insbesondere
wenigstens zwei identische Aufnahmebereiche für ein zu verwendendes Sensorelement
aufweist, welches mit einem jeweiligen Ende in jeweils einen dieser Aufnahmebereiche
eingeführt wird, um eine elektrisch kontaktierende Verbindung zwischen Sensorelement
und Alarmgeber zu erzielen.
[0043] Beispielsweise kann es vorgesehen sein, dass ein Aufnahmebereich ausgebildet ist
als eine Öffnung, beispielsweise eine schlitzförmige Öffnung, in die wenigstens ein
Ende eines Sensorelementes einschiebbar ist unter Herstellung einer elektrisch kontaktierenden
Verbindung, insbesondere auch unter Herstellung einer mechanischen Verbindung.
[0044] Bei dieser Ausführung kann beispielsweise in der Öffnung ein Schleifkontakt vorgesehen
sein, der beim Einschieben eines Endes eines Sensorelementes mit einem oberflächigen
Kontaktbereich des Sensorelementes in Verbindung gerät und so eine elektrische Verbindung
zum Sensorelement herstellt. Es kann hier auch vorgesehen sein, in einer solchen Öffnung
zwei einander gegenüberliegende elektrische Kontakte anzuordnen, zwischen denen ein
offenes, ggfs. sogar beide offenen Enden eines bandförmigen Sensorelementes eingeführt
werden, insbesondere eines solchen Sensorelementes, welches wenigstens eine elektrische
Leitung aufweist, so dass hierüber ein insgesamt geschlossener Stromkreis zwischen
Alarmgeber und Sensorelement herstellbar ist.
[0045] Es kann dabei vorgesehen sein, dass in dem bandförmigen Sensorelement eine elektrische
Leitung, abgesehen von den jeweiligen Endbereichen, im Inneren, das heißt isoliert,
geführt wird und in den Endbereichen die elektrische Leitung zur Oberfläche des Sensorelementes
geführt wird, insbesondere an den beiden gegenüberliegenden Enden, auch auf gegenüberliegenden
Oberflächenseiten des Sensorelementes, so dass also beispielsweise ein Kontaktelement
an einem Ende des Sensorelementes auf der Oberseite und einem anderem Ende auf der
Unterseite liegt, was nach einer Schlaufenbildung des Sensorelementes und Einstecken
in die Öffnung des Alarmgebers ein Kontaktieren mit den beiden einander gegenüberliegend
angeordneten Schleifkontakten erleichtert, insbesondere wenn die beiden Enden aufeinander
liegen und die Kontaktelemente dann auf einander abgewandten Seiten angeordnet sind.
[0046] Es kann auch vorgesehen sein, dass wenigstens ein Ende eines Sensorelementes in eine
Öffnung eines Aufnahmebereiches des Alarmgebers eingeführt wird und durch eine innere
Mechanik des Alarmgebers, insbesondere nach mechanischer Betätigung eines entsprechenden
Betätigungselementes des Alarmgebers, ein Piercing-Kontakt bewegt und durch das Sensorelemente-Material
durchgestochen wird, um ein Sensorelement beziehungsweise die darin liegende elektrische
Leitung zu kontaktieren.
[0047] Es kann auch vorgesehen sein, dass ein Aufnahmebereich als ein zwischen zwei gegeneinander
verschwenkbaren beispielsweise um eine Achse klappbaren Gehäuseteilen des Alarmgebers
ausgebildeter Einlegebereich realisiert ist, in den wenigstens ein Ende eines Sensorelementes
nach einem öffnenden Verschwenken der Gehäuseteile einlegbar ist und durch ein schließendes
Verschwenken elektrisch kontaktierbar ist, insbesondere auch mechanisch befestigbar
ist.
[0048] Beispielsweise kann eine solche Ausgestaltung mit einem Einlegebereich vorgesehen
sein, wenn ein als Klebestreifen, insbesondere einseitig klebender Klebestreifen,
ausgebildetes Sensorelement zum Einsatz kommt. Hier kann es vorgesehen sein, dass
im Einlegebereich wenigstens ein, bevorzugt zwei Kontaktelemente vorgesehen sind,
um hierdurch wenigstens eine elektrische Verbindung zu der wenigstens einen, bevorzugt
zwei elektrischen Leitungen innerhalb beziehungsweise auf der Oberfläche des Sensorelementes
herzustellen.
[0049] Bezüglich der erfindungsgemäßen Alarmvorrichtung ist weiterhin darauf hinzuweisen,
dass die damit benutzten Sensorelemente in einer möglichen Ausgestaltungsvariante
nicht selbst einen aktiven Schutz eines zu sichernden Gegenstandes darstellen, insbesondere
demnach eine eventuelle Entwendung des zu sichernden Gegenstandes oder ein Bewegen
des zu sichernden Gegenstandes erschweren, sondern ausschließlich dafür vorgesehen
sind, ein solches ungewünschtes Ereignis möglichst zuverlässig und sofortig zu detektieren.
[0050] Es kann demnach vorgesehen sein, dass Sensorelemente der erfindungsgemäßen Art gerade
besonders leicht zerstörbar sind, das heißt besonders einfach bereits durch leichteste
mechanische Beanspruchung eine Änderung der elektrischen Eigenschaft eines solchen
Sensorelementes hervorgerufen wird, wie beispielsweise ein Zerreißen wenigstens einer
darin oder darauf angeordneten elektrischen Leitung. Dies ist besonders bei der Ausführungsvariante
der Fall, bei welcher ein Sensorelement als zumindest einseitig klebendes Klebeband
mit wenigstens einem darin oder darauf liegenden elektrischen Leiter ausgebildet ist.
[0051] Eine bevorzugte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Alarmvorrichtung kann vorsehen,
dass eine solche Alarmvorrichtung ein Kommunikationsmodul umfasst, mittels dem zumindest
bei einer Alarmauslösung eine den Alarm signalisierende Nachricht an ein Kommunikationsgerät,
insbesondere ein Mobiltelefon sendbar ist.
[0052] Hier kann es beispielsweise vorgesehen sein, dass in der erfindungsgemäßen Alarmvorrichtung
ein Nutzer seine Mobiltelefonnummer einspeichern kann, um so festzulegen, dass im
Alarmfall der Benutzer eine Nachricht, zum Beispiel eine SMS oder eine E-Mail oder
eine sonstige Benachrichtigung, an sein Mobiltelefon erhält und somit auf den Alarmfall
aufmerksam wird, selbst wenn er sich nicht in Hörreichweite oder Sichtweite zum Alarmgeber
befindet und demnach eine eventuelle akustische oder visuelle Signalisierung des Alarmzustandes
nicht wahrnehmen kann.
[0053] Es kann auch vorgesehen sein, andere Nachrichten als die reine Alarmauslösung an
ein Kommunikationsgerät zu übermitteln, zum Beispiel Statusmeldungen über den ordnungsgemäßen
Zustand der Alarmvorrichtung.
[0054] Die Erfindung kann hier vorsehen, dass eine Alarmvorrichtung, insbesondere der Alarmgeber
eine SIM-Karte eines beliebigen Mobilfunkbetreibers aufnehmen kann, um so die Funkfunktionalität
mit dem Kommunikationsmodul zur Verfügung zu stellen, wobei der Benutzer bestimmen
kann, über welchen Telekommunikationsprovider die Nachrichten versendet werden.
[0055] Es kann hingegen auch vorgesehen sein, dass das Kommunikationsmodul der Alarmvorrichtung
bereits eine fest eingebaute SIM-Karten-Funktionalität aufweist, somit bereits herstellerseitig
an einen bestimmten Provider gebunden ist und ein Nutzer beim Erwerb einer solchen
erfindungsgemäßen Alarmvorrichtung auch gleichzeitig die Nutzung der Alarmvorrichtung
über das Telekommunikationsnetzwerk des entsprechenden Providers erwirbt.
[0056] Es kann hierbei auch vorgesehen sein, dass der Alarmgeber eingerichtet ist lediglich
über eine begrenzte Zeitdauer oder über eine begrenzte Anzahl von Kommunikationen
die Versendung oder auch den Empfang von Nachrichten über das Kommunikationsmodul
zu ermöglichen, so dass nach Ablauf der Zeitdauer oder der Durchführung der begrenzten
Anzahl von Kommunikationen der Alarmgeber automatisch außer Funktion gesetzt wird
und entweder erneuert werden muss oder aber eine Verlängerung der Nutzungszeitdauer
beziehungsweise eine Vergrößerung der Anzahl der zur Verfügung stehenden Kommunikationen
durchgeführt werden muss, zum Beispiel durch Nachkaufen der Nutzungsdauer oder der
Kommunikationsanzahl.
[0057] Eine Ausführung der Erfindung kann hier auch vorsehen, dass ein Alarmgeber durch
eine an den Alarmgeber kommunizierte und vom Kommunikationsmodul empfangene Nachricht
entschärfbar ist. So besteht beispielsweise die Möglichkeit die Nutzung eines durch
eine erfindungsgemäße Alarmvorrichtung gesicherten Gegenstandes auch aus der Ferne
durch Versenden einer entsprechenden Nachricht an den Alarmgeber für dritte Personen
zu ermöglichen, wenngleich der Eigentümer der Alarmvorrichtung nicht vor Ort ist.
[0058] Ebenso kann der berechtigte Eigentümer einer solchen Alarmvorrichtung ein Entschärfen
der Alarmvorrichtung vornehmen, wenn er sein Mobiltelefon mitführt und eine entsprechende
Nachricht an das Kommunikationsmodul der Alarmvorrichtung sendet.
[0059] Hier kann auch eine auf einem Mobiltelefon, insbesondere einem Smartphone lauffähige
Applikation vorgesehen sein, um mit dem Alarmgeber Kommunikationsnachrichten auszutauschen,
insbesondere zum Zweck der Schärfung, Entschärfung oder sonstiger Meldungen, z.B.
Statusmeldung über Nutzungsdauer etc.
[0060] Der Alarmgeber kann weiterhin, insbesondere auf seiner Oberseite, bevorzugt der Oberseite
eines verschwenkbaren Gehäuseteils, wenigstens ein Betätigungselement, insbesondere
wenigstens eine Taste aufweisen, mittels welcher der Alarmgeber schärfbar und/oder
entschärfbar ist. Daher kann eine weitere Ausführung ebenso vorsehen, dass die erfindungsgemäße
Alarmvorrichtung auch am Alarmgeber selbst entschärft werden kann, zum Beispiel durch
Eingeben einer PIN-Nummer, Drücken einer bestimmten Tastenfolge oder durch ein mit
einem Schlüssel betätigbares Schloss oder sonstige im Stand der Technik an sich bekannte
Maßnahmen.
[0061] Schärfen bedeutet hier vorzugsweise, dass der Alarmgeber beginnt, die elektrische
Eigenschaft des Sensorelementes auf eine Änderung hin zu überprüfen und bei einer
Änderung dann auch zu signalisieren. Dabei kann es vorgesehen sein, dass der Alarmgeber
zunächst einen Ursprungszustand der elektrischen Eigenschaft erfasst und als Soll-Zustand
für den Normalfall speichert, um hiervon ausgehend Änderungen erkennen zu können.
Entschärfen bzw. entsichern bedeutet vorzugsweise, die vorgenannte Überwachung zu
beenden, somit also bei einer danach folgenden Änderung keinen Alarmfall auszulösen
bzw. zu signalisieren.
[0062] Auch kann mit wenigstens einer solchen Taste oder durch das Verschwenken von zwei
Gehäuseteilen des Alarmgebers zueinander die mechanische Befestigung zwischen Sensorelement
und Alarmgeber oder das Lösen der Verbindung bewirkt werden. Besonders bei einem vorgesehenen
Verschwenken von zwei Gehäuseteilen zum Zweck der elektrischen und/oder mechanischen
Verbindung von Alarmgeber und Sensorelement kann es vorgesehen sein, dass bei einem
Verschwenken, welches zum geschlossenen Zustand des Alarmgebers führt, automatisch
auch ein Schärfen des Alarmgebers erfolgt, ohne dass es einer weiteren Tätigkeit bedarf.
[0063] Eine Weiterbildung kann auch vorsehen, dass der Alarmgeber, insbesondere auf seiner
Oberseite, bevorzugt der Oberseite eines verschwenkbaren Gehäuseteils, wenigstens
eine Beleuchtungsvorrichtung aufweist, insbesondere mittels der ein Alarm optisch
signalisierbar ist und/oder eine optische Quittierungsmeldung an den Benutzer ausgebbar
ist zur Quittierung einer durchgeführten Aktion, insbesondere einer Schärfung oder
Entschärfung und/oder ein kontinuierliches oder intermittierendes Leuchten bewirkbar
ist. Letzteres kann z.B. als Beleuchtung einer Person im Straßenverkehr genutzt werden,
wenn diese die Alarmvorrichtung mit sich führt.
[0064] Eine Ausführung kann auch vorsehen, dass der Alarmgeber eine Vorrichtung zur Ortung
umfasst, z.B. einen GPS-Empfänger, insbesondere wobei die ermittelten Ortskoordinaten
über ein vorhandenes Kommunikationsmodul an ein empfangendes Kommunikationsgerät z.B.
ein Mobiltelefon oder auch einen Computer gesendet werden können. So kann im Fall
einer Entwendung des Alarmgebers dieser geortet und wiedergefunden werden. Auch kann
es vorgesehen sein, dass der Alarmgeber einen Alarm signalisiert durch die vorbeschriebenen
Möglichkeiten, wenn dieser feststellt, dass er bewegt wurde, insbesondere sich also
seine bei der Schärfung gespeicherten Koordinaten ändern.
[0065] Eine mögliche Weiterbildung kann auch vorsehen, den Alarmgeber wasserdicht auszugestalten,
um so auch einen Einsatz im Außenbereich, also unter Umwelteinfluss und insbesondere
unter verschiedenen Witterungsbedingungen zu ermöglichen. Besonders die Aufnahmebereiche,
bzw. deren Öffnungen zum Einführung von Sensorelementen können hier entsprechende
Dichtungsmittel umfassen.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend beschrieben:
[0066] Die Figur 1 zeigt ein Übersichtsdarstellung einer erfindungsgemäßen Alarmvorrichtung,
die vorliegend einen Alarmgeber 1 umfasst, der beispielsweise als eine mobile Einheit
ausgebildet ist, mit einem hier im Querschnitt kreisrund dargestellten Gehäuse, wobei
die Erfindung jedoch nicht auf die gezeigte Gehäuseform beschränkt ist. Durch Einsetzen
einer SIM-Karte 2 weist der Alarmgeber 1 die Funktionalität auf, dass ein eventueller
Alarmfall, der durch den Alarmgeber 1 detektiert wird, über das GSM-Mobilfunknetz
3 an ein hier nicht dargestelltes Kommunikationsgerät, zum Beispiel ein Mobiltelefon
des berechtigten Nutzers, kommuniziert wird.
[0067] Erfindungsgemäß ist die Alarmvorrichtung nicht alleine durch den mobilen Alarmgeber
1 ausgebildet, sondern weist noch wenigstens einen Vorrat von als Verbrauchseinheit
ausgebildeten Sensorelementen auf, wobei die Figur 1 zeigt, dass es in dieser Ausführung
drei verschiedene Arten von Sensorelementen 4a, 4b und 4c gibt. Die Sensorelemente
4a, 4b sind hierbei als Spulenvorrat ausgebildet und bilden demnach einen im Wesentlichen
endlosen Vorrat an Sensorelementen, sofern man von der Begrenzung durch die Spulenmenge
absieht.
[0068] Hier wird ein Sensorelement 4a, beispielsweise durch ein Klebeband mit wenigstens
einem elektrischen Leiter, hier symbolisch sechs elektrischen Leitern 5 ausgebildet.
Ein Stück Klebeband kann von dem Spulenvorrat abgerissen oder abgeschnitten werden,
um das so gebildete Sensorelement mit dem Alarmgeber zu verbinden, hierdurch wenigstens
einen elektrischen Stromkreis zwischen Alarmgeber und Sensorelement zu schließen,
wobei das als Klebeband ausgeführte Sensorelement auf einem beliebigen Gegenstand
klebend befestigt werden kann.
[0069] Ein Sensorelement kann hier beispielsweise auch durch Kabellitze 4b gebildet werden,
die ebenfalls von einem Spulenvorrat in gewünschter Länge abgezogen werden können.
Bei der hier dargestellten Ausführungsform sind in der Kabelummantelung zwei elektrische
Leiter 5 vorgesehen, die mit dem Alarmgeber 1 verbunden werden können, um wenigstens
einen elektrischen Stromkreis zu schließen, zumindest nachdem am anderen Ende eines
solchen Sensorelementes 4b die Leiter 5 miteinander außerhalb des Alarmgebers 1 verbunden
wurden oder ebenso dieses Ende mit dem Alarmgeber 1 verbunden wird.
[0070] Ein Sensorelement gemäß der Ausführung 4c kann beispielsweise die mechanische Ausgestaltung
eines Kabelbinders aufweisen, bei dem es vorgesehen ist, durch ein als Öse ausgebildetes
Ende dieses Sensorelement das andere Ende hindurchzuführen, hierdurch eine geschlossene
Schlaufe zu bilden, die aufgrund der Einwegrastfunktion der Öse nur verkleinert werden
kann.
[0071] Hier kann es vorgesehen sein, dass in einem solchen Sensorelement zusätzlich wenigstens
ein hier nicht dargestelltes Leitungselement angeordnet ist, welches nach Einführen
des offenen Endes (ohne die Öse) in den Alarmgeber 1 kontaktiert wird, beispielsweise
durch Kontakte im Alarmgeber 1, die korrespondierende Kontakte auf der Oberfläche
des Sensorelemente-Endes berühren, sofern das wenigstens eine Leitungselement innerhalb
des Sensorelementes 4c am offenen Ende auf dessen Oberfläche geführt ist. Auch kann
mit wenigstens einem Piercing-Kontakt im Alarmgeber das Material des Sensorelementes
durchstochen werden, um wenigstens eine darin eingebettete Leitung zu kontaktieren.
[0072] Für alle verschiedenen Ausführungen 4a, 4b, 4c beziehungsweise hier eventuell nicht
dargestellte weitere mögliche Ausführungen von Sensorelementen ist es wesentlich,
dass diese Sensorelemente als Verbrauchseinheiten ausgebildet sind, somit nach ihrer
Verwendung, insbesondere nach einer Entsicherung des zu schützenden Gegenstandes,
weggeworfen werden, und ein neues Sensorelement zum Einsatz kommt, zum Beispiel durch
Entnahme aus einem Vorrat.
[0073] Die Figur 2 verdeutlicht eine Verwendung eines Sensorelementes, welches als einseitig
klebendes Klebeband 4a ausgebildet ist und welches im vorliegenden Fall zwei Leiter
5 aufweist, die in Längserstreckungsrichtung und parallel zueinander ins Klebeband
oder bei bevorzugter Ausgestaltung auf einer Oberfläche des Klebebandes, insbesondere
auf der klebenden Oberfläche angeordnet sind.
[0074] Linksseitig zeigt die Figur 2, ein von einem Vorrat abgeschnittenes Stück Klebeband
4a, bevor dieses in den Alarmgeber 1 eingeführt und mit diesem verbunden ist. Die
erfindungsgemäße Ausgestaltung sieht hier vor, dass der Alarmgeberzwei Gehäuseteile,
nämlich ein oberes Gehäuseteil 1a und ein unteres Gehäuseteil 1b aufweist, die gegeneinander
verschwenkbar sind, beispielsweise um eine Scharnierachse herum, wodurch ein Aufnahmebereich
6 freigegeben wird, der im vorliegenden Fall zwei Kontakte aufweist, die im selben
Abstand angeordnet sind, der auch zwischen den elektrischen Leitern 5 des Klebebandes
vorliegt.
[0075] Das Klebeband wird hier mit der klebenden Seite nach unten und somit auch mit der
in der klebenden Seite angeordneten Leitern in den Aufnahmebereich 6 eingelegt, hiernach
die beiden Gehäusebereiche gegeneinander verschwenkt, somit also der Aufnahmebereich
6 geschlossen, so dass die elektrische Verbindung zwischen Alarmgeber 1 und Sensorelement
4a erfolgt ist.
[0076] Der mittlere Teil der Figur 2 zeigt, dass das bislang offene Ende des Klebebandes
um 45 Grad und somit auf sich selbst gefaltet werden kann, um so ein Kreuzen der beiden
parallelen Leiter im Faltungsbereich zu erzielen und so einen geschlossenen Stromkreislauf
zwischen den beiden parallelen Leitern 5 und dem Alarmgeber 1 zu realisieren.
[0077] Der rechtsseitige Teil der Figur 2 visualisiert ein mögliches Einsatzgebiet, nämlich
hier beispielsweise die Sicherung einer Tür oder eines Fensters, was dadurch erfolgt,
dass das als Klebeband ausgebildete Sensorelement 4a mit seiner klebenden Oberfläche
über Türblatt und Türrahmen beziehungsweise Fensterflügel und Fensterrahmen geklebt
wird, so dass ein Öffnen der Tür beziehungsweise des Fensters nur möglich ist, wenn
hierbei das Sensorelement 4a zerrissen, dadurch der geschlossene elektrische Kreis
zwischen den Leitern 5 geöffnet und hierdurch der Alarmfall mittels des Alarmgebers
1 detektiert wird. Dieser kann sodann diesen Alarmfall signalisieren, beispielsweise
akustisch und/oder optisch und/oder durch Absetzen einer Nachricht mittels eines Kommunikationsmoduls
an ein hier nicht gezeigtes Telekommunikationsgerät.
[0078] Die Figur 3 zeigt die Anwendung eines Alarmgebers 1 in Verbindung mit einem Sensorelement
4c der Figur 1, hier in der Form eines Kabelbinders. Der linksseitige Teil der Figur
3 verdeutlicht, dass der Alarmgeber 1 eine Öffnung 1 c aufweisen kann, durch welches
ein Sensorelement 4c in den Alarmgeber 1 eingeschoben werden kann, wobei in der Öffnung
elektrische Kontakte vorgesehen sind, um eine elektrische Verbindung zu wenigstens
einer in dem Sensorelement 4c angeordneten elektrischen Leitung zu erreichen. Wie
bereits vorangehend erwähnt, kann es sich um Oberflächenkontakte oder aber auch Piercingkontakte
handeln.
[0079] Das durch die Öffnung 1c eingeführte offene Ende des Sensorelementes 4c kann in einer
Schlaufe geführt werden, um durch die Öse des Sensorelementes 4c eine geschlossene
Schlaufe zu bilden, die aufgrund der Funktionalität, wie man sie von einem Kabelbinder
kennt, nicht wieder geöffnet werden kann, da es sich um eine Einweg-Rastverbindung
zwischen dem offenen Ende und der Öse des Sensorelementes 4c handelt, die lediglich
ein Verkleinern der gebildeten Schlaufe zulässt.
[0080] Der rechtsseitige Teil der Figur 3 zeigt, dass beispielsweise ein Fahrradrahmen an
einem Mast mit einem solchen zu einer Schlaufe geformten Sensorelement gesichert werden
kann, welches innerhalb der gebildeten Schlaufe oder am offenen Ende auch durch bzw.
in die Öffnung 1 c des Alarmgebers 1 geführt ist, um einen überprüfbaren elektrischen
Kreis zu bilden. Das Fahrrad kann demnach vom Mast lediglich entnommen werden, wenn
das Sensorelement 4c durchtrennt wird, was auch ein Durchtrennen des elektrischen
Stromkreises bedingt, was der Alarmgeber detektiert und signalisiert, sofern er nicht
zuvor entschärft wurde.
[0081] Die Figur 4 verdeutlicht eine andere Ausführung von Sensorelementen, die in der Figur
1 nicht gezeigt sind. Es kann sich zum Beispiel um Sensorelemente 4d handeln, die
unter Feuchtigkeit, wie sie beispielsweise bei Regen auftrifft, ihren Widerstand oder
eine andere elektrische Eigenschaft ändern.
[0082] Hier ist es, so wie bei der Figur 2 beschrieben, vorgesehen, zwischen den beiden
Gehäuseteilen 1 a und 1 b des Alarmgebers in den Aufnahmebereich 6 ein Ende eines
solchen feuchtesensitiven oder allgemein witterungssensitiven Sensorelementes einzuführen
und so eine elektrische Verbindung zwischen Alarmgeber und Sensorelement 4d zu erzielen.
[0083] Trifft Regen auf das Sensorelement 4d, so ändert dies seine elektrische Eigenschaft,
wie beispielsweise den Widerstand, was durch die elektrische Verbindung zum Alarmgeber
durch diesen Alarmgeber festgestellt werden kann, wonach dieser einen Alarm signalisiert,
beispielsweise optisch, akustisch oder durch Telekommunikation.
[0084] Die rechtsseitige Darstellung der Figur 4 visualisiert eine mögliche Anwendung, nämlich
beispielsweise die Sicherung eines offen geparkten Cabrios, wofür auf den Autositz
eine solche erfindungsgemäße Alarmvorrichtung positioniert wird, die sodann zuverlässig
detektiert, wenn es anfängt zu regnen und dem Benutzer beispielsweise durch eine SMS-Nachricht
oder eine sonstige Telekommunikation über diesen Umstand in Kenntnis setzt, selbst
wenn sich der Nutzer weit entfernt von dem offen geparkten Auto befindet, beispielsweise
in einem Haus, in welchem er das Einsetzen des Regens nicht bemerkt.
[0085] Die Figur 5 zeigt eine Ausführung, bei der zwei Aufnahmebereiche am Alarmgeber für
verschiedenartige Sensorelemente vorgesehen sind, nämlich ein Bereich 1 c um ein offenes
Ende eines als Kabelbinder ausgebildeten Sensorelementes oder ein sonstiges bandförmig
ausgebildetes Sensorelement 4c aufzunehmen, wofür dieses z.B. einfach in diesen Aufnahmebereich
bzw. dessen Öffnung eingeschoben wird.
[0086] Hier ist gegenüberliegend zum Aufnahmebereich 1 c ein Aufnahmebereich 1 d vorgesehen,
der dazu dient, ein z.B. als Klebeband ausgebildetes Sensorelement 4a aufzunehmen
und zu kontaktieren. Dafür kann eine Klappachse 1 e vorgesehen sein, die im Bereich
1 c liegt und um die herum der Alarmgeber 1 geöffnet werden kann, wie es auch Figur
2 zeigt.
[0087] Ohne Beschränkung auf diese Ausführung zeigt die Figur 5 auch, dass der Alarmgeber
1, hier auf seiner Oberseite wenigstens eine Taste 1f aufweisen kann zur Bedienung,
z.B. zum Schärfen oder zum Bedienen der mechanischen Befestigung eines Sensorelementes,
z.B. um ein Öffnen eines Aufnahmebereiches zu bewirken.
[0088] Figur 6 zeigt exemplarisch mehrere elektrische und/oder mechanische Verbindungsmöglichkeiten
zwischen einem bevorzugt bandförmigen Sensorelement und einem Alarmgeber. Das Sensorelement
kann z.B. als Kabelbinder oder auch als endloses Band ausgebildet sein, von dem eine
gewünschte Länge abgeschnitten wird.
[0089] Die Darstellungen der Figur 6 verdeutlichen, dass im Aufnahmebereich für ein solches
bandförmiges Sensorelement z.B. die Bandenden eines Sensorelementes einander z.B.
in radialer Richtung überdeckend/überlappend angeordnet werden können (oben links)
oder in der Bandbreite übereinanderliegend angeordnet werden können (oben rechts)
oder für jedes Bandende eine eigene Aufnahme bzw. Kontaktierung vorgesehen ist (unten
links). Hierbei kann z.B. jeweils das Sensorelement bzw. ein Bandende desselben zwischen
zwei einander gegenüberliegend angeordneten Kontakten eingeklemmt werden und so sowohl
elektrisch kontaktiert als auch mechanisch befestigt werden.
[0090] Die vorgenannten Ausführungen verdeutlichen, dass eine erfindungsgemäße Alarmvorrichtung
eine Vielzahl von Einsatzgebieten erschließt und kostengünstig realisiert werden kann,
da der Alarmgeber 1 eine stets wiederverwendbare Einheit darstellt, die von einem
Nutzer mit gegebenenfalls unterschiedlichen Sensorelementen verwendet werden kann,
um verschiedene Anwendungsfälle oder Einsatzgebiete abzudecken.
[0091] Hier wird es als Vorteil angesehen, dass die einzelnen Sensorelemente aus einem Stückvorrat
oder aus einem Endlos-, insbesondere einem Bandvorrat bezogen werden können, so dass
sich die Möglichkeit erschließt, solche Sensorelemente als separates Verkaufsprodukt
für erfindungsgemäße Alarmvorrichtungen im Handel anzubieten.
[0092] Solche Sensorelemente werden erfindungsgemäß erst durch ihren Einsatz verbraucht
und somit stets neu benötigt, wenn ein zuvor geschützter beziehungsweise gesicherter
Gegenstand entsichert und neu gesichert werden soll beziehungsweise wenn ein Alarmfall
zur Zerstörung des Sensorelementes geführt hat.
[0093] Dies ist zum Beispiel bei der Anwendung gemäß Figur 4 der Fall, bei welcher ein feuchtesensitives
Sensorelement zum Einsatz kommt. Wenn dieses feucht geworden ist, hat es seine elektrische
Eigenschaft geändert, zeigt den Alarmfall an und kann hiernach nicht erneut für das
Anzeigen desselben Ereignisses verwendet werden. Es wird demnach zur Sicherung eines
anderen Gegenstandes oder zur erneuten Sicherung desselben Gegenstandes ein neues
trockenes Sensorelement 4d benötigt.
[0094] Bezogen auf das Anwendungsbeispiel der Figur 2 kann es ergänzend vorgesehen sein,
dass ein als zumindest einseitig klebendes Sensorelement ausgebildetes Band 4a derart
hergestellt ist, dass nach einer einmaligen klebenden Befestigung kein Abziehen dieses
Sensorelementes von dem gesicherten Gegenstand ohne Veränderung der elektrischen Eigenschaft
dieses Sensorelementes möglich ist. Dies bedingt nicht zwingend, dass das klebende
Matrixmaterial, welches die elektrischen Leiter umgibt, zerreißen muss, jedoch kann
ein Ausführung derart ausgestaltet sein, dass beim Abziehen des Klebebandes und die
dadurch bedingten Kräften zumindest die in dem Klebeband beziehungsweise auf dessen
Oberfläche angeordneten Leiter 5 zerreißen.
[0095] So wird auch durch die strukturelle Beschaffenheit des als Klebeband ausgeführten
Sensorelementes erzielt, dass es sich um ein Einwegprodukt des Sensorelementes handelt,
welches nur einmalig zur Sicherung eines Gegenstandes verwendet werden kann.
[0096] Bei den Ausführungen der Figur 3, bei welcher ein Sensorelement in der Funktion beziehungsweise
konstruktiven Art eines Kabelbinders ausgeführt ist, ist darüber hinaus die Einweg-Eigenschaft
evident, da aufgrund der Einwegverrastung des offenen Endes in der Öse des Sensorelementes
ein Öffnen der einmalig gebildeten Schlaufe des Sensorelementes 4c nicht ohne Zerschneiden
dieses Sensorelementes möglich ist.
[0097] Somit ist auch hier durch die konstruktive Eigenschaft des Sensorelementes die Einwegfunktion
festgelegt. Es kann demnach allgemein für jegliche Art von Sensorelementen vorgesehen
sein, dass diese eine solche mechanische Ausgestaltung aufweisen, dass nach einer
Benutzung beziehungsweise nach einem Lösen oder Entfernen des eingesetzten Sensorelementes
von dem gesicherten Gegenstand eine nochmalige Verwendung nicht möglich ist, da ein
Entfernen bevorzugt nur unter Zerstörung des Sensorelementes beziehungsweise zumindest
unter dauerhafter Änderung von dessen elektrischer Eigenschaft erzielbar ist.
1. Alarmvorrichtung umfassend einen mobilen Alarmgeber (1), wobei der Alarmgeber (1)
eingerichtet ist, eine Änderung einer elektrischen Eigenschaft eines mit dem Alarmgeber
(1) verbundenen Sensorelementes (4a, 4b, 4c) zu detektieren und bei einer festgestellten
Änderung einen Alarm zu signalisieren, dadurch gekennzeichnet, dass der Alarmgeber (1) und wenigstens ein Sensorelement (4a, 4b, 4c) jeweils separate
Einheiten ausbilden und miteinander elektrisch kontaktierend verbindbar sind, wobei
der Alarmgeber (1) als eine wiederverwendbare Einheit ausgebildet ist und das wenigstens
eine Sensorelement (4a, 4b, 4c) als eine Verbrauchseinheit ausgebildet ist.
2. Alarmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Sensorelement (4a, 4b, 4c) als eine Einweg-Einheit ausgebildet
ist, insbesondere die durch den Vorgang des Sichern und Entsichern eines zu schützenden
Gegenstandes verbraucht ist.
3. Alarmvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen Vorrat von Sensorelementen (4a, 4b, 4c) umfasst, aus dem oder
von dem ein einzelnes Sensorelement (4a, 4b, 4c) zur Verbindung mit dem Alarmgeber
(1) entnehmbar ist.
4. Alarmvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorrat von Sensorelementen (4a, 4b, 4c) gebildet ist durch wenigstens eine der
folgenden Möglichkeiten:
a. Eine Vielzahl zumindest gleichartiger, insbesondere identischer einzelner Sensorelemente
(4c)
b. Eine Spule von, insbesondere endlosem Sensorelemente-Material, von dem durch Ablängen
ein Sensorelement (4a, 4b) entnehmbar ist, insbesondere wobei das Sensorelemente-Material
zumindest einseitig klebend ausgebildet ist
5. Alarmvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensorelement (4a, 4b, 4c) bandförmig ausgebildet ist mit wenigstens einer elektrischen
Leitung (5), die durch den Alarmgeber (1) elektrisch kontaktierbar ist, insbesondere
die entlang der Längserstreckung des bandförmigen Sensorelementes (4a, 4b, 4c) verläuft,
insbesondere die von Material des Sensorelementes (4a, 4b, 4c) umgeben ist und an
wenigstens einem Ende des Sensorelementes (4a, 4b, 4c) elektrisch durch den Alarmgeber
(1) kontaktierbar ist oder die auf wenigstens einer Oberfläche des Sensorelementes
(4a, 4b, 4c) verläuft.
6. Alarmvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Alarmgeber (1) wenigstens einen Aufnahmebereich (1c, 1d) aufweist, in welchem
ein Sensorelement (4a, 4b, 4c) mit dem Alarmgeber (1) elektrisch kontaktierend verbindbar
ist.
7. Alarmvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Alarmgeber (1) wenigstens zwei Aufnahmebereiche (1 c, 1 d) aufweist, die eingerichtet
sind zur Verbindung von unterschiedlichen, insbesondere artverschiedenen Sensorelementen
(4a, 4b, 4c).
8. Alarmvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Aufnahmebereich (1 c) ausgebildet ist als Öffnung, in die wenigstens ein Ende
eines Sensorelementes (4c) einschiebbar ist unter Herstellung einer elektrisch kontaktierenden
Verbindung oder ausgebildet ist als ein zwischen zwei gegeneinander verschwenkbaren
Gehäuseteilen (1 a, 1 b) des Alarmgebers (1) ausgebildeter Einlegebereich (1d), in
den wenigstens ein Ende eines Sensorelementes (4a) nach einem öffnenden Verschwenken
der Gehäuseteile (1 a, 1 b) einlegbar ist und durch ein schließendes Verschwenken
elektrisch kontaktierbar ist.
9. Alarmvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Alarmvorrichtung, insbesondere ein Alarmgeber (1) ein Kommunikationsmodul umfasst,
mittels dem zumindest bei einer Alarmauslösung eine den Alarm signalisierende Nachricht
an ein Kommunikationsgerät, insbesondere ein Mobiltelefon sendbar ist.
10. Alarmvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Alarmgeber (1) durch eine an den Alarmgeber (1) kommunizierte und vom Kommunikationsmodul
empfangene Nachricht entschärfbar ist.
11. Alarmvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Alarmgeber (1) eingerichtet ist, über eine begrenzte Zeitdauer oder eine begrenzte
Anzahl von Kommunikationen die Versendung und/oder den Empfang von Nachrichten über
das Kommunikationsmodul zu ermöglichen, insbesondere wobei die Zeitdauer verlängerbar
oder die Anzahl vergrößerbar ist.
12. Alarmvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Alarmgeber (1), insbesondere auf seiner Oberseite, bevorzugt der Oberseite eines
verschwenkbaren Gehäuseteils (1a), wenigstens ein Betätigungselement (1f), insbesondere
wenigstens eine Taste (1f) aufweist, mittels welcher der Alarmgeber schärfbar ist.
13. Alarmvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Alarmgeber (1), insbesondere auf seiner Oberseite, bevorzugt der Oberseite eines
verschwenkbaren Gehäuseteils (1a), wenigstens eine Beleuchtungsvorrichtung aufweist,
insbesondere mittels der
a. ein Alarm optisch signalisierbar ist,
b. eine optische Quittierungsmeldung an den Benutzer ausgebbar ist zur Quittierung
einer durchgeführten Aktion, insbesondere einer Schärfung oder Entschärfung,
c. ein kontinuierliches oder intermittierendes Leuchten bewirkbar ist.