| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 773 233 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
13.01.2016 Patentblatt 2016/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.11.2012 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT2012/000279 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2013/063630 (10.05.2013 Gazette 2013/19) |
|
| (54) |
INNENSCHUH FÜR EINEN SKISCHUH
INNER SHOE FOR A SKI BOOT
CHAUSSON INTÉRIEUR POUR CHAUSSURE DE SKI
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
02.11.2011 AT 16132011
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
10.09.2014 Patentblatt 2014/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Fischer Sports GmbH |
|
4910 Ried/Innkreis (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- PERIZZOLO, Roberto
I-31030 Castelcucco (IT)
- FRANCESCATO, Samanta
I-31040 Porcellengo (IT)
|
| (74) |
Vertreter: Sonn & Partner Patentanwälte |
|
Riemergasse 14 1010 Wien 1010 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 674 856 WO-A1-2006/077606 US-A- 4 839 973
|
WO-A1-03/077695 DE-A1- 3 715 095
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Innenschuh gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Weiters betrifft die Erfindung einen Skischuh, insbesondere Alpinskischuh, mit einer
Schale, die einen unteren Schalenteil aufweist, der mit einem oberen Schalenteil über
eine Gelenkverbindung verschwenkbar verbunden ist, wobei eine zwischen dem oberen
und dem unteren Schalenteil wirkende Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, wobei
in einer Offenstellung der Verriegelungsvorrichtung die Gelenkverbindung zwischen
dem unteren und dem oberen Schalenteil von der Verriegelungsvorrichtung für eine Verschwenkbarkeit
sowohl in Richtung eines vorderen Zehenabschnitts der Schale als auch in entgegengesetzte
Richtung freigegeben ist und in einer Schliessstellung der Verriegelungsvorrichtung
die Verschwenkbarkeit des oberen Schalenteils über die Verriegelungsvorrichtung in
beide Richtungen blockiert ist.
[0004] Die
US 4,839,973 beschreibt einen Skischuh und einen passenden Innenschuh mit einem Oberteil, der
an einem Unterteil mit einer Achse gelenkig gelagert ist.
[0005] In der
EP 0 692 202 A1 ist ein Innenschuh für Sportinsbesondere Skischuhe offenbart, wobei ein Unterteil
über eine biegsame, beispielsweise eine Balg-ähnliche Verbindung mit einem Krümmer-Teil
("quarter portion") verbunden ist.
[0006] Aus der
AT 413 929 B ist ein Innenschuh für Alpinskischuhe bekannt. Alpinskischuhe weisen einen harten,
schalenförmigen Aussenschuh auf, in welchem der flexible, gepolsterte Innenschuh angeordnet
ist. Um das Abbiegen des Beins nach vorne zu ermöglichen, weisen Alpinskischuhe eine
Gelenkverbindung in der Aussenschale auf. Die bekannten Innenschuhe unterstützen die
Abbiegebewegung über die Eigenelastizität des Innenschuhmaterials; zudem können Biegebzw.
Knickfalten vorgesehen sein, welche das Abbiegen des Innenschuhs nach vorne erleichtern.
Im Stand der Technik sind zudem Alpinskischuhe mit einem" söge-<'> nannten "Walk"-
oder Geh-Mechanismus bekannt, bei welchen die Verschwenkbarkeit des oberen Schalenteils
des Alpinskischuhs gegenüber dem unteren Schalenteil vom Träger wahlweise freigegeben
oder blockiert werden kann. Durch die Freigabe der Verschwenkbarkeit wird die Beweglichkeit
des Unterschenkels des Trägers im Skischuh möglichst wenig begrenzt, um ein herkömmliches
Gehen zu ermöglichen.
[0007] Die bekannten Innenschuhe sind jedoch nachteiligerweise für eine Verwendung mit einem
solchen Skischuh nicht optimal geeignet. Um eine ausreichende Beweglichkeit für den
Geh-Modus zu erreichen, wäre es zwar möglich, ein besonders flexibles Innenschuhmaterial
zu verwenden, welches die Verschwenkung der Aussenschale bei freigegebener Gelenkverbindung
mitmachen kann. Hierdurch wird jedoch nachteiligerweise der Halt im Skischuh beeinträchtigt.
Andererseits ist ein vergleichsweise harter oberer Schaftabschnitt wünschenswert,
um dem Innenschuh eine ausreichende Stabilität für die sportliche Nutzung bei blockiertem
Verschwenkmechanismus zu verleihen. In diesem Fall ist der Innenschuh jedoch nur bedingt
für einen Skischuh mit "Walk"-Funktion geeignet, da die Eigenelastizität eines solchen
harten oberen Schafts nicht ausreicht, um eine zufriedenstellende Verschwenkbarkeit
des oberen Schafts zu erzielen.
[0008] Demzufolge besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, die Verschwenkbarkeit
des Innenschuhs der eingangs angeführten Art ohne Einbußen für den Halt im Innenschuh
zu verbessern. Demnach soll insbesondere ein Innenschuh geschaffen werden, welcher
besonders gut für einen Alpinskischuh mit Geh-Funktion geeignet ist.
[0009] Diese Aufgabe wird durch einen Innenschuh mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils
von Anspruch 1 gelöst.
[0010] Das Manschettenmaterial, welches eine geringere Eigenelastizität als das Schaftmaterial
aufweist, verbessert vorteilhafterweise den Halt des Trägers im Innenschuh und die
Kraftübertragung zwischen dem Innenschuh und dem Aussenschuh, der vorzugsweise ein
Alpinskischuh ist. Andererseits wird mittels der gelenkigen Verbindung zwischen Manschette
und Schaft gewährleistet, dass eine dem Aussenschuh entsprechende Verschwenkbarkeit
erzielt wird. Somit kann ein vergleichsweise hartes Manschettenmaterial verwendet
werden, da für die Verschwenkbarkeit der Manschette gegenüber dem Schaft primär die
gelenkige Verbindung - und nicht die Eigenelastizität des Manschettenmaterials - genutzt
wird.
[0011] Durch die gelenkige bzw. bewegliche Verbindung zwischen dem Schaft und der Manschette
kann insbesondere eine Verwendung des Innenschuhs mit einem Alpinskischuh verbessert
werden, welcher eine "Walk"- bzw. Geh-Funktion aufweist. Das flexible, weichelastische
Schaftmaterial, welches eine Polsterung aufweisen kann, gewährleistet hierbei einen
hohen Tragekomfort, wobei zudem eine vorteilhafte thermische Isolierung erzielt wird.
Die Anordnung der Manschette ermöglicht hierbei insbesondere eine Versteifung eines
zur Anlage am Unterschenkel vorgesehenen oberen Schaftabschnitts des Innenschuhs.
[0012] Zur Versteifung des Innenschuhs oberhalb eines Knöchelbereichs ist es von Vorteil,
wenn die Manschette zumindest abschnittsweise einen oberen Schaftabschnitt des Schafts
umschliesst. Demnach ist die Manschette an der Aussenseite des oberen, zur Anlage
am Unterschenkel vorgesehenen Schaftabschnitts angeordnet. Somit kann eine Verschwenkung
des Unterschenkels über die gelenkige Verbindung zwischen dem Schaft und der Manschette
in eine Verschwenkung des oberen Schaftabschnitts gegenüber dem unteren Schaftabschnitt
des Innenschuhs umgesetzt werden. Bei Verwendung mit einem Alpinskischuh kann hiermit
eine besonders vorteilhafte Kraftübertragung zwischen dem Innenschuh und dem Aussenschuh
erreicht werden.
[0013] Zum Abbiegen des Innenschuhs ist es von Vorteil, wenn die gelenkige Verbindung zwischen
dem Schaft und der Manschette eine im Wesentlichen senkrecht zu einer Längsrichtung
des Innenschuhs verlaufende Schwenkachse derart aufweist, dass die Manschette in Richtung
eines vorderen Zehenabschnitts, insbesondere auch in Richtung eines Fersenabschnitts,
des Schafts verschwenkbar ist. Somit kann der Innenschuh eine Verschwenkbewegung des
Außenschuhs, insbesondere zwischen den Schalenteilen eines Alpinskischuhs, mitmachen.
[0014] Zur verschwenkbaren Anlenkung der Manschette am Schaft ist es von Vorteil, wenn die
gelenkige Verbindung zwischen dem Schaft und der Manschette zumindest einen Verbindungsmittel
aufweisenden Verbindungsabschnitt und zumindest einen von Verbindungsmitteln freien
Schwenkabschnitt aufweist. Als Verbindungsmittel kann beispielsweise eine Naht, insbesondere
eine Nähnaht oder eine Schweißnaht, vorgesehen sein. Zusätzlich oder alternativ kann
auch eine Klebeverbindung vorgesehen sein. Weiters können die Verbindungsmittel eine
Anordnung gleichartiger Befestigungselemente, insbesondere Nieten, Bolzen oder dgl.,
aufweisen.
[0015] Um eine möglichst freie Verschwenkbarkeit der Manschette nach unten, d.h. vom Zehenabschnitt
wegführend, zu erreichen, und hierbei eine Materialanhäufung des elastischen Schaftmaterials
zu vermeiden, ist es günstig, wenn sich der von Verbindungsmitteln freie Schwenkabschnitt
zumindest entlang der Rückseite des Innenschuhs erstreckt. Im Bereich des Schwenkabschnitts
ist die Manschette relativ zum Schaft beweglich angeordnet. Hiermit kann vorteilhafterweise
die Verschwenkbarkeit des oberen Schafts im Vergleich zu bekannten Ausführungen, bei
welchen ausschließlich die Eigenelastizität des Schaftmaterials verwendet wird, gesteigert
werden.
[0016] Um die Verschwenkbarkeit der Manschette gegenüber dem Schaft zu verbessern, ist es
von Vorteil, wenn sich der von Verbindungsmitteln freie Schwenkabschnitt von der Rückseite
des Innenschuhs nach vorne bis in die Seitenflächen, vorzugsweise im Wesentlichen
bis zur Mitte der Seitenflächen, des Innenschuhs erstreckt. Der Übergang zwischen
Schwenkabschnitt und Bindungsabschnitt verläuft vorzugsweise jeweils im Knöchelbereich
des Innenschuhs.
[0017] Um eine dauerhafte, stabile Verbindung zwischen der Manschette und dem unteren Schaft
zu erzielen, ohne die gewünschte Verschwenkbarkeit zu beeinträchtigen, ist es günstig,
wenn ein langgestreckter Verbindungsabschnitt vorgesehen ist, der ein durchgehendes
Verbindungsmittel, insbesondere eine Naht und/oder eine Klebestelle, oder eine Anordnung
einzelner Verbindungsmittel, insbesondere Nieten oder Bolzen, aufweist. Der langgestreckte
Verbindungsabschnitt weist vorzugsweise eine Naht, insbesondere eine Nähnaht, auf,
welche den Schaft mit der Manschette verbindet. Weiters kann eine sich in Längsrichtung
des Verbindungsabschnitts erstreckende Abfolge einzelner Verbindungsmittel in der
Art von Nieten oder Bolzen vorgesehen sein, wodurch ebenfalls eine feste Verbindung
zwischen dem Schaft und der Manschette erzielt wird; die gelenkige Verbindung wird
hierbei durch den von Verbindungsmitteln freien Schwenkabschnitt erreicht, welcher
sich bevorzugt von der Rückseite des Schafts nach vorne in die Seitenflächen des Innenschuhs
erstreckt. Der langgestreckte Verbindungsabschnitt weist eine gewisse Elastizität
auf, mit welcher vorteilhafterweise eine Rückstellkraft bewirkt wird, wenn die Manschette
bzw. der obere Schaft aus seiner unbelasteten Stellung verschwenkt wird.
[0018] Zur Übertragung von Biegekräften beim Verschwenken des Innenschuhs ist es günstig,
wenn der langgestreckte Verbindungsabschnitt an den Schwenkabschnitt anschließend
unter einem spitzen Neigungswinkel zur Längsrichtung des Innenschuhs, insbesondere
im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung des Innenschuhs, an einer Seitenfläche
des Innenschuhs verläuft.
[0019] Zur Erzielung der gelenkigen Verbindung zwischen dem Schaft und der Manschette ist
gemäß einer alternativen bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass der Verbindungsabschnitt
zumindest ein Drehgelenk zwischen dem Schaft und der Manschette aufweist. Bevorzugt
weist das Drehgelenk einen Gelenkstift auf, in ähnlicher Form wie die Gelenkverbindung
zwischen den Schalenteilen des Außenschuhs.
[0020] Um die Verschwenkbarkeit der Manschette entsprechend der Anatomie des Fußes zu gewährleisten,
ist es günstig, wenn das Gelenk an einer Seitenfläche des Innenschuhs angeordnet ist.
[0021] Zur Erzielung einer stabilen Anordnung der Manschette am Schaft ist es günstig, wenn
das Gelenk im Wesentlichen mittig an der Seitenfläche des Innenschuhs angeordnet ist.
[0022] Um einen vergleichsweise großen Verschwenkwinkel der Manschette zu ermöglichen, ist
gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführung vorgesehen, dass das Gelenk an der Seitenfläche
benachbart einer Einstiegsöffnung des Innenschuhs angeordnet ist.
[0023] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird zudem durch einen Skischuh der eingangs
angeführten Art gelöst, bei welchem ein Innenschuh, wie vorstehend beschrieben, vorgesehen
ist. Die Anordnung eines Innenschuhs mit einer gelenkigen Verbindung zwischen Schaft
und Manschette in einem Skischuh mit "Walk"- bzw. Geh-Funktion ist, wie schon erwähnt,
von Vorteil, da eine ausreichende Verschwenkbarkeit nach vorne in Richtung des Zehenabschnitts
bzw. nach hinten in Richtung eines Fersenabschnitts gewährleistet wird, so dass bei
freigegebener Gelenkverbindung des Außenschuhs ein komfortables Gehen ermöglicht wird.
[0024] Bei einem Skischuh mit Geh-Funktion ist es insbesondere günstig, wenn eine Schwenkachse
der Gelenkverbindung der Schale im Wesentlichen parallel zu einer Schwenkachse der
gelenkigen Verbindung des Innenschuhs verläuft. Demnach ist die gelenkige Verbindung
zwischen Schaft und Manschette des Innenschuhs besonders gut dazu geeignet, eine Verschwenkbewegung
des schalenförmigen Skischuhs mitzumachen.
[0025] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen,
auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert. Im Einzelnen
zeigt in den Zeichnungen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Innenschuhs, welcher eine
gelenkige Verbindung zwischen Schaft und Manschette aufweist;
Fig. 2 eine Rückansicht des in Fig. 1 dargestellten Innenschuhs;
Fig. 3 eine Vorderansicht des in den Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Innenschuhs;
Fig. 4 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Innenschuhs,
bei welcher an einer Seitenfläche des Innenschuhs mittig ein Gelenk angeordnet ist;
Fig. 5 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Innenschuhs,
bei welcher das Gelenk an der Seitenfläche benachbart einer Einstiegsöffnung des Innenschuhs
angeordnet ist; und
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Skischuhs mit Geh-Funktion, in welchem ein Innenschuh
gemäß Fig. 1 bis 5 angeordnet ist.
[0026] In Fig. 1 ist ein Innenschuh 1 zur Anordnung innerhalb einer Hartschale eines Alpinskischuhs
2 (vgl. Fig. 6) gezeigt. Der Innenschuh 1 weist einen Schaft 3 mit einem zur Aufnahme
des Fußes bis zum Knöchelbereich vorgesehenen unteren Schaftabschnitt 3' und einem
zur Anlage im Bereich des Unterschenkels, insbesondere an der Wade, vorgesehenen oberen
Schaftabschnitt 3" auf. Der Schaft 3 weist ein flexibles, weichelastisches Schaftmaterial
auf, welches innenseitig mit einer Polsterung 6 versehen ist, die zur Erhöhung des
Tragekomforts bzw. zur thermischen Isolierung des Innenschuhs 1 dient. Der Schaft
3 ist mit einer Manschette 4 verbunden, welche den oberen Schaftabschnitt 3'' teilweise
umschließt. Die Manschette 4 weist hierbei ein im Vergleich zum Schaftmaterial härteres
Manschettenmaterial, insbesondere ein Hartplastikmaterial, auf.
[0027] Bei bekannten Innenschuhen wird hauptsächlich die Eigenelastizität des Innenschuhs
genutzt, um eine Verschwenkbarkeit des Schaftoberteils zu erreichen.
[0028] Demgegenüber ist der Schaft 3 in der gezeigten Ausführung über eine gelenkige Verbindung
5 mit der Manschette 4 verbunden. Hiermit kann die Verschwenkbarkeit des Schafts 3
verbessert werden, was insbesondere bei Verwendung mit einem Alpinskischuh 2 mit Geh-Funktion
(vgl. Fig. 6) Vorteile birgt. Die gelenkige Verbindung 5 zwischen dem Schaft 3 und
der Manschette 4 ermöglicht eine vorteilhafte Verschwenkbarkeit zwischen der vergleichsweise
harten Manschette 4 und dem Schaftabschnitt 3'. Die Manschette 4 ist hierbei um eine
im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung 1' des Innenschuhs 1 verlaufende Schwenkachse
in Richtung eines vorderen Zehenabschnitts 7 des Schafts 3 verschwenkbar.
[0029] Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, weist die gelenkige Verbindung 5 einen Schwenkabschnitt
8 auf, in welchem die Manschette 4 frei gegenüber dem angrenzenden Bereich des Schafts
3 beweglich ist. Mit Hilfe der gelenkigen Verbindung kann somit die Manschette 4 insbesondere
bei einer Verschwenkung des Unterschenkels weg von den Zehen im Bereich des Schwenkabschnitts
8 über das weiche Schaftmaterial geschoben werden bzw. im Wesentlichen unabhängig
hiervon nach hinten verschwenkt werden, so dass eine Materialanhäufung des elastischen
Schaftmaterials vermieden wird. Die gelenkige Verbindung 5 weist weiters einen Verbindungsabschnitt
9 auf, welcher Verbindungsmittel 10 zur Befestigung der Manschette 4 am Schaft 3 aufweist.
Der verbindungsfreie Schwenkabschnitt 8 verläuft hierbei entlang einer Rückseite 11
des Innenschuhs 1. In der gezeigten Ausführung erstreckt sich der Schwenkabschnitt
8 von der Rückseite 11 des Innenschuhs 1 in Richtung des vorderen Zehenabschnitts
7 nach vorne bis in die Seitenflächen 12 des Innenschuhs 1. Die Endbereiche des Schwenkabschnitts
8 sind hierbei im Wesentlichen mittig an den Seitenflächen 12 angeordnet.
[0030] Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, weist der langgestreckte Verbindungsabschnitt
9 an jeder Seitenfläche 12 einen an den Schwenkabschnitt 8 angrenzenden Endbereich
auf. Zwischen den Endbereichen verläuft der Verbindungsabschnitt 9 entlang einer unteren
Kante 13, einer vorderen Kante 13', die benachbart einer Einstiegsöffnung 16 (vgl.
Fig. 3) des Innenschuhs 1 angeordnet ist, und einer oberen Kante 13'' der Manschette
4.
[0031] Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, verläuft der Verbindungsabschnitt 9 entlang der
unteren Kante 13 bogenförmig gekrümmt unter einem spitzen Neigungswinkel zur Längsrichtung
1' des Innenschuhs 1.
[0032] Wie aus Fig. 1 weiters ersichtlich, weist der langgestreckte Verbindungsabschnitt
9 ein durchgehendes Verbindungsmittel 10' auf, welches in der gezeigten Ausführung
durch eine (schematisch eingezeichnete) Naht 15 gebildet ist. Die Naht 15 weist vorzugsweise
zumindest eine Nähnaht auf. Die Naht 15 setzt hierbei eine Naht 15' zwischen einem
unteren, den Knöchelbereich abdeckenden unteren Schaftaußenteil 17 und einem oberen
Schaftaußenteil 18 fort.
[0033] In einer alternativen Ausführung (nicht gezeigt) kann anstelle des durchgehenden
Verbindungsmittels 10' eine Anordnung einzelner, separater Verbindungsmittel, beispielsweise
in der Art von Nieten oder Bolzen, vorgesehen sein, welche entlang des langgestreckten
Verbindungsabschnitts 9 angeordnet sind.
[0034] Wie aus Fig. 1, 2 ersichtlich, weist der Innenschuh 1 eine Fersenkappe 19 auf, welche
über einen schmalen Verbindungsstreifen 20 mit dem oberen Schaftteil 18 verbunden
ist. Die Fersenkappe 19 und der Verbindungsstreifen 20 sind jeweils mit dem unteren
Schaftaußenteil 17 vernäht. Zudem ist aus Fig. 2 schematisch eine Schlaufe 21 zum
Herausnehmen des Innenschuhs 1 aus dem Skischuh 2 ersichtlich.
[0035] Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist im Bereich der Einstiegsöffnung 16 ein Schnürsystem
22 vorgesehen, mit welchem die Breite der Einstiegsöffnung 16 eingestellt werden kann.
Zudem ist aus Fig. 3 (vgl. auch Fig. 1) eine Fußzunge 23 des Schafts 3 ersichtlich,
welche an den vorderen Zehenabschnitt 7 anschließt.
[0036] Gemäß Fig. 4, 5 weist der Verbindungsabschnitt 9 jeder Seitenfläche 12 ein Drehgelenk
24 zwischen dem Schaft 3 und der Manschette 4 auf; in Fig. 4, 5 ist schematisch ein
scheibenförmiges Gelenk vorgesehen, welches beispielsweise ein stift- bzw. zapfenförmiges
Verbindungsteil aufweisen kann. Das Gelenk 24 definiert eine Schwenkachse 24', die
im Wesentlichen senkrecht zur Längsrichtung 1' des Innenschuhs 1 verläuft.
[0037] In der Ausführung gemäß Fig. 4 ist das Drehgelenk 24 im Wesentlichen mittig an der
Seitenfläche 12 des Innenschuhs 1 angeordnet.
[0038] Hierdurch kann eine besonders stabile gelenkige Verbindung 5 zwischen Schaft 3 und
Manschette 4 erzielt werden.
[0039] Wie aus Fig. 5 ersichtlich, kann das Gelenk 24 alternativ an der Seitenfläche 12
benachbart der Einstiegsöffnung 16 des Innenschuhs 1 angeordnet sein.
[0040] In Fig. 6 ist ein Alpinskischuh 2 gezeigt, welcher den vorstehend beschriebenen Innenschuh
1 aufweist. Der Skischuh 2 weist eine Schale 25 auf, die aus einem Hartplastikmaterial
gefertigt ist. Die Schale 25 des Skischuhs 2 weist in herkömmlicher Bauart einen unteren
Schalenteil 26 auf, der über eine Gelenkverbindung 27 mit einem oberen Schalenteil
28 verschwenkbar verbunden ist. An der Rückseite des Skischuhs 2 ist eine zwischen
dem oberen 28 und dem unteren Schalenteil 26 wirkende Verriegelungsvorrichtung 29
(in Fig. 6 schematisch angedeutet) vorgesehen, mit welcher eine sogenannte "Walk-"
bzw. Geh-Funktion erzielt wird.
[0041] Wie aus Fig. 6 weiters ersichtlich, ist die Gelenkverbindung 27 zwischen dem unteren
26 und dem oberen Schalenteil 28 in der gezeigten Offenstellung der Verriegelungsvorrichtung
29 für eine Verschwenkbarkeit in Richtung eines vorderen Zehenabschnitts 30 der Schale
25 des Skischuhs 2 als auch in Richtung eines Fersenabschnitts 31 freigegeben. Die
Längsachse 28' des oberen Schalenteils 28 des Skischuhs 2 ist um einen Winkel α zur
Vertikalen angeordnet. In der Offenstellung der Verriegelungsvorrichtung 29 kann der
obere Schaltenteil 28 entsprechend dem Winkel β nach vorne verschwenkt werden. Zudem
kann der obere Schaltenteil 28 in Richtung des Fersenabschnitts 31 gekippt werden,
wie in Fig. 6 mit einem Winkel γ veranschaulicht ist. Wenn die Verriegelungsvorrichtung
29 in der Schließstellung vorliegt, ist die Verschwenkbarkeit des oberen Schalenteils
28 mittels der Verriegelungsvorrichtung 29 in beide Richtungen blockiert.
[0042] Der in Fig. 1 bis 5 dargestellte Innenschuh 2 ist aufgrund der gelenkigen Verbindung
zwischen Schaft 3 und Manschette 4 besonders gut dazu geeignet, eine Verschwenkung
des oberen Schalenteils 28 des Skischuhs 2 in der Offenstellung der Verriegelungsvorrichtung
29 mitzumachen. Zu diesem Zweck verläuft die Schwenkachse 27' der Gelenkverbindung
27 der Schale 25 im Wesentlichen parallel zur Schwenkachse 24' der gelenkigen Verbin
dung 5 des Innenschuhs 1. Andererseits kann durch Verwendung eines vergleichsweise
harten Manschettenmaterials der Halt im Skischuh 2 bei uneingeschränkter Verschwenkbarkeit
des Schafts 3 gewährleistet werden.
1. Innenschuh (1) für einen Skischuh (2), insbesondere einen Alpinskischuh, mit einem
ein flexibles Schaftmaterial aufweisenden Schaft (3), der mit einer Manschette (4)
verbunden ist, welche zumindest abschnittsweise einen oberen Schaftabschnitt (3'')
umschließt,wobei die Manschette (4) ein härteres Manschettenmaterial als das Schaftmaterial
des Schafts (3) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (3) über eine gelenkige Verbindung (5) mit der Manschette (4) verbunden
ist, wobei die gelenkige Verbindung (5) einen Schwenkabschnitt (8) aufweist, so dass
mit Hilfe der gelenkigen Verbindung (5) die Manschette (4) insbesondere bei einer
Verschwenkung des Unterschenkels weg von den Zehen im Bereich des Schwenkabschnitts
(8) über das flexible Schaftmaterial schiebbar ist.
2. Innenschuh (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung (5) zwischen dem Schaft (3) und der Manschette (4) eine
im Wesentlichen senkrecht zu einer Längsrichtung (1') des Innenschuhs (1) verlaufende
Schwenkachse (24') derart aufweist, dass die Manschette (4) in Richtung eines vorderen
Zehenabschnitts (7), insbesondere auch in Richtung eines Fersenabschnitts, des Schafts
(3) verschwenkbar ist.
3. Innenschuh (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gelenkige Verbindung (5) zwischen dem Schaft (3) und der Manschette (4) zumindest
einen Verbindungsmittel (10) aufweisenden Verbindungsabschnitt (9) und zumindest einen
von Verbindungsmitteln (10) freien Schwenkabschnitt (8) aufweist.
4. Innenschuh (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich der von Verbindungsmitteln (10) freie Schwenkabschnitt (8) zumindest entlang
der Rückseite (11) des Innenschuhs (1) erstreckt.
5. Innenschuh (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der von Verbindungsmitteln (10') freie Schwenkabschnitt (8) von der Rückseite
des Innenschuhs (1) nach vorne bis in die Seitenflächen (12), vorzugsweise im Wesentlichen
bis zur Mitte der Seitenflächen (12), des Innenschuhs (1) erstreckt.
6. Innenschuh (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein langgestreckter Verbindungsabschnitt (9) vorgesehen ist, der ein durchgehendes
Verbindungsmittel (10'), insbesondere eine Naht (15) und/oder eine Klebestelle, oder
eine Anordnung einzelner Verbindungsmittel, insbesondere Nieten oder Bolzen, aufweist.
7. Innenschuh (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte Verbindungsabschnitt (9) an den Schwenkabschnitt (8) anschließend
unter einem spitzen Neigungswinkel zur Längsrichtung (1') des Innenschuhs (1), insbesondere
im Wesentlichen parallel zur Längsrichtung (1') des Innenschuhs (1), an einer Seitenfläche
(12) des Innenschuhs (1) verläuft.
8. Innenschuh (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsabschnitt (9) zumindest ein Gelenk (24) zwischen dem Schaft (3) und
der Manschette (4) aufweist.
9. Innenschuh (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (24) an einer Seitenfläche (12) des Innenschuhs (1) angeordnet ist.
10. Innenschuh (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (24) im Wesentlichen mittig an der Seitenfläche (12) des Innenschuhs (1)
angeordnet ist.
11. Innenschuh (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (24) an der Seitenfläche (12) benachbart einer Einstiegsöffnung (16) des
Innenschuhs (1) angeordnet ist.
12. Skischuh (2), insbesondere Alpinskischuh, mit einer Schale (25), die einen unteren
Schalenteil (26) aufweist, der mit einem oberen Schalenteil (28) über eine Gelenkverbindung
(27) verschwenkbar verbunden ist, wobei eine zwischen dem oberen (28) und dem unteren
Schalenteil (26) wirkende Verriegelungsvorrichtung (29) vorgesehen ist, wobei in einer
Offenstellung der Verriegelungsvorrichtung (29) die Gelenkverbindung (27) zwischen
dem unteren (26) und dem oberen Schalenteil (28) von der Verriegelungsvorrichtung
(29) für eine Verschwenkbarkeit sowohl in Richtung eines vorderen Zehenabschnitts
(30) der Schale (25) als auch in entgegengesetzte Richtung freigegeben ist und in
einer Schließstellung der Verriegelungsvorrichtung (29) die Verschwenkbarkeit des
oberen Schalenteils (28) über die Verriegelungsvorrichtung (29) in beide Richtungen
blockiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Innenschuh (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11 vorgesehen ist.
13. Skischuh (2) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkachse (27') der Gelenkverbindung (27) der Schale (25) im Wesentlichen
parallel zu einer Schwenkachse (24') der gelenkigen Verbindung (5) des Innenschuhs
(1) verläuft.
1. An inner shoe (1) for a ski boot (2), in particular an alpine ski boot, with an upper
(3), which comprises a flexible upper material and which is connected to a sleeve
(4), which surrounds a top upper section (3") at least in sections, wherein the sleeve
(4) comprises a harder sleeve material than the upper material of the upper (3), characterized in that the upper (3) is connected to the sleeve (4) via an articulated connection (5), wherein
the articulated connection (5) comprises a pivot section (8), so that the sleeve (4)
can be slid over the flexible upper material in the area of the pivot section (8)
with the help of the articulated connection (5), in particular in response to a pivoting
of the lower leg away from the toes.
2. The inner shoe (1) according to claim 1, characterized in that the articulated connection (5) between the upper (3) and the sleeve (4) comprises
a pivot axis (24'), which runs substantially perpendicularly to a longitudinal direction
(1') of the inner shoe (1) such that the sleeve (4) can be pivoted in the direction
of a front toe section (7), in particular also in the direction of a heel section
of the upper (3).
3. The inner shoe (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the articulated connection (5) between the upper (3) and the sleeve (4) comprises
at least one connection section (9), which comprises connection means (10), and at
least one pivot section (8), which is free from connection means (10).
4. The inner shoe (1) according to claim 3, characterized in that the pivot section (8), which is free from connection means (10), extends at least
along the rear side (11) of the inner shoe (1).
5. The inner shoe (1) according to claim 4, characterized in that the pivot section (8), which is free from connection means (10'), extends forwards
from the rear side of the inner shoe (1) into the side surfaces (12), preferably substantially
to the center of the side surfaces (12) of the inner shoe (1).
6. The inner shoe (1) according to one of claims 3 to 5, characterized in that provision is made for an elongated connection section (9), which comprises a continuous
connection means (10'), in particular a seam (15) and/or an adhesive area, or an arrangement
of individual connection means, in particular rivets or bolts.
7. The inner shoe (1) according to claim 6, characterized in that the elongated connection section (9) runs adjacent the pivot section (8) under an
acute angle of inclination to the longitudinal direction (1') of the inner shoe (1),
in particular substantially parallel to the longitudinal direction (1') of the inner
shoe (1), at a side surface (12) of the inner shoe (1).
8. The inner shoe (1) according to one of claims 3 to 5, characterized in that the connection section (9) comprises at least one joint (24) between the upper (3)
and the sleeve (4).
9. The inner shoe (1) according to claim 8, characterized in that the joint (24) is arranged at a side surface (12) of the inner shoe (1).
10. The inner shoe (1) according to claim 9, characterized in that the joint (24) is arranged substantially in the center at the side surface (12) of
the inner shoe (1).
11. The inner shoe (1) according to claim 9, characterized in that the joint (24) is arranged at the side surface (12) adjacent to an access opening
(16) of the inner shoe (1).
12. A ski boot (2), in particular alpine ski boot, with a shell (25), which comprises
a bottom shell part (26), which is pivotably connected to a top shell part (28) via
an articulation (27), wherein provision is made for a locking device (29), which acts
between the top (28) and the bottom shell part (26), wherein, in an open position
of the locking device (29), the articulation (27) between the bottom (26) and the
top shell part (28) is released by the locking device (29) for a pivotability both
in the direction of a front toe section (30) of the shell (25) as well in an opposite
direction and, in a closed position of the locking device (29), the pivotability of
the top shell part (28) is blocked in both directions via the locking device (29),
characterized in that provision is made for an inner shoe (1) according to one of claims 1 to 11.
13. The ski boot (2) according to claim 12, characterized in that a pivot axis (27') of the articulation (27) of the shell (25) runs substantially
parallel to a pivot axis (24') of the articulated connection (5) of the inner shoe
(1).
1. Chaussure interne (1) pour une chaussure de ski (2), plus particulièrement une chaussure
de ski alpin, avec une tige (3) comprenant un matériau de tige flexible, qui est reliée
avec un manchon (4), qui entoure au moins partiellement une portion supérieure de
la tige (3''), le manchon (4) comprenant un matériau de manchon plus dur que le matériau
de la tige (3), caractérisée en ce que la tige (3) est reliée au manchon (4) par l'intermédiaire d'une liaison articulée
(5), la liaison articulée (5) comprenant une portion pivotante (8), de façon à ce
que, à l'aide de la liaison articulée (5), le manchon (4) puisse être coulissé, lors
d'un pivotement de la jambe loin des orteils au niveau de la portion pivotante (8),
sur le matériau de tige flexible.
2. Chaussure interne (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la liaison articulée (5) comprend, entre la tige (3) et le manchon (4), un axe de
pivotement (24') s'étendant de manière essentiellement perpendiculaire à une direction
longitudinale (1') de la chaussure interne (1), de façon à ce que le manchon (4) puisse
être pivoté en direction d'une portion d'orteil avant (7), plus particulièrement également
en direction d'une portion de talon de la tige (3).
3. Chaussure interne (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la liaison articulée (5) comprend, entre la tige (3) et le manchon (4), une portion
de liaison (9) comprenant au moins moyen de liaison (10) et au moins une portion pivotante
(8) libre par rapport à au moins un des moyens de liaison (10).
4. Chaussure interne (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que la portion pivotante (8) libre par rapport aux moyens de liaison (10) s'étend au
moins le long de la partie arrière (11) de la chaussure interne (1).
5. Chaussure interne (1) selon la revendication 4, caractérisée en ce que la portion pivotante (8) libre par rapport aux moyens de liaison (10') s'étend de
la partie arrière de la chaussure interne (1) vers l'avant jusqu'aux surfaces latérales
(12) de préférence essentiellement jusqu'au centre des surfaces latérales (12) de
la chaussure interne (1).
6. Chaussure interne (1) selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce qu'une portion de liaison (9) allongée est prévue, qui comprend un moyen de liaison continu
(10'), plus particulièrement une couture (15) et/ou un point de collage ou une disposition
de différents moyens de liaison, plus particulièrement des rivets ou des écrous.
7. Chaussure interne (1) selon la revendication 6, caractérisée en ce que la portion de liaison allongée (9) s'étend ensuite sur la portion pivotante (8) en
formant un angle d'inclinaison aigu par rapport à la direction longitudinale (1')
de la chaussure interne (1), plus particulièrement essentiellement parallèlement à
la direction longitudinale (1') de la chaussure interne (1), sur une surface latérale
(12) de la chaussure interne (1).
8. Chaussure interne (1) selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisée en ce que la portion de liaison (9) comprend au moins une articulation (24) entre la tige (3)
et le manchon (4).
9. Chaussure interne (1) selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'articulation (24) est disposée sur une surface latérale (12) de la chaussure interne
(1).
10. Chaussure interne (1) selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'articulation (24) est disposée essentiellement au centre de la surface latérale
(12) de la chaussure interne (1).
11. Chaussure interne (1) selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'articulation (24) est disposée sur la surface latérale (12) à proximité d'une ouverture
d'accès (16) de la chaussure interne (1).
12. Chaussure de ski (2), plus particulièrement chaussure de ski alpin, avec une coque
(25) qui comprend une partie de coque inférieure (26) reliée de manière pivotante
avec une partie de coque supérieure (28) par l'intermédiaire d'une liaison articulée
(27), un dispositif de verrouillage (29) agissant entre la partie de coque supérieure
(28) et la partie de coque inférieure (26) étant prévu, la liaison articulée (27)
entre la partie de coque inférieure (26) et la partie de coque supérieure (28) étant
libérée dans une position ouverte du dispositif de verrouillage (29) afin de permettre
un pivotement aussi bien en direction de la portion d'orteils avant (30) de la coque
(25) que dans la direction opposée et, dans une position fermée du dispositif de verrouillage
(29), la capacité de pivotement de la partie de coque supérieure (28) étant bloquée
par le dispositif de verrouillage (29) dans les deux directions, caractérisée en ce qu'une chaussure interne (1) selon l'une des revendications 1 à 11 est prévue.
13. Chaussure de ski (2) selon la revendication 12, caractérisée en ce qu'un axe de pivotement (27') de la liaison articulée (27) de la coque (25) s'étend de
manière essentiellement parallèle à un axe de pivotement (24') de la liaison articulée
(5) de la chaussure interne (1).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente