[0001] Die Erfindung betrifft eine handgeführte Bodenreinigungsmaschine, umfassend ein Fahrgestell
mit einem bezogen auf eine Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung vorderen Ende und einem
hinteren Ende, eine Radeinrichtung, welche an dem Fahrgestell im Bereich des hinteren
Endes angeordnet ist, und einen Reinigungskopf, welche an dem Fahrgestell schwenkbar
im Bereich des vorderen Endes angeordnet ist.
[0002] Aus der
WO 98/43527 A1 oder
EP 0 926 976 B1 ist eine Bodenbearbeitungsmaschine mit einer antreibbaren Bodenbearbeitungseinrichtung
mit nicht kreisförmiger Bearbeitungsfläche bekannt, welche zumindest einen Bearbeitungskörper
umfasst, die um eine vertikale Achse, bezogen auf die Bodenbearbeitungsmaschine, verschwenkbar
ist. Die Bodenbearbeitungseinrichtung weist eine nicht kreisförmige Bearbeitungsfläche
auf, deren Breitenerstreckung quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet ist. Die Bodenbearbeitungseinrichtung
ist in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrtrichtung mit ihrer nicht kreisförmigen
Bearbeitungsfläche um eine vertikale Drehachse gegenüber dem Maschinenkörper so schwenkbar,
dass auch bei Kurvenfahrt die Britenerstreckung des Bearbeitungskörpers jeweils quer
zur aktuellen Fahrtrichtung ausgerichtet bleibt.
[0003] Aus der
EP 1 239 762 B1 ist ein fahrbarer Wagen mit zumindest einem verschwenkbaren Laufrad und/oder einer
verschwenkbaren Betätigungs-, Arbeits- oder Reinigungseinheit sowie zumindest einer
Sensoreinrichtung bekannt. Die Sensoreinrichtung ist derart angeordnet, dass diese
mit dem lenkbaren Laufrad und/oder der verschwenkbaren Betätigungs-, Arbeits- oder
Reinigungseinheit in gleicher Verschwenkrichtung zumindest relativ mitverschwenkbar
ist.
[0004] Aus der
WO 2004/073477 A1 ist ein rückseitig bedienter Bodenschrubber bekannt, welcher einen Frontbereich mit
einem ersten Radpaar und einem Schruppkopf umfasst. Es ist ein Rückbereich vorgesehen
mit einem zweiten Radpaar. Der Vorderbereich und der Rückbereich sind über einen entsprechenden
Mechanismus schwenkbar miteinander verbunden mit einer vertikalen Schwenkachse. Es
ist ein Tank für eine Reinigungsflüssigkeit vorgesehen. Ferner ist ein Schmutzwassertank
vorgesehen. Über ein Lenksystem kann ein Bediener eine relative Drehbewegung zwischen
dem Vorderbereich und dem Hinterbereich bewirken. Ein Motorsystem treibt das erste
Radpaar oder das zweite Radpaar an.
[0005] Aus der
US 4,010,507 ist eine Bodenreinigungsmaschine bekannt, welche einen Sitz und eine Lenkeinrichtung
aufweist, wobei eine Lenkung durch Druckanwendung auf einen Handgriff oder auf ein
Fußpedal einer Jochanordnung erfolgt.
[0006] Aus der
DE 43 37 633 C2 ist eine Bodenbearbeitungsmaschine mit variabler Arbeitsbreite bekannt, umfassend
einen Maschinenkörper und eine ihrer Handhabung bedienende Bedieneinrichtung, wobei
an der Unterseite des Maschinenkörpers eine einen Bearbeitungskörper umfassende Bodenbearbeitungseinrichtung
mit nicht kreisförmiger Gesamt-Bearbeitungsfläche vorgesehen ist. Die Bedieneinrichtung
ist bezüglich des Maschinenkörpers in einer im Wesentlichen horizontalen Ebene lageveränderbar.
[0007] Aus der
US 4,499,624 ist ein tragbares Poliergerät bekannt.
[0008] Aus der
US 4,005,502 ist eine elektrisch angetriebene handgehaltene Schruppmaschine bekannt.
[0009] Aus der
US 2,842,788 ist eine Teppichschruppmaschine bekannt.
[0011] Aus der
US 2009/0078485 A1 ist ein elektrisch angetriebenes einachsiges Fahrzeug bekannt, welches eine Plattform
für einen Fahrer aufweist. Das Fahrzeug umfasst mindestens einen Anbau, welcher schwenkbar
um mindestens eine Achse ist.
[0012] Aus der
US 6,041,472 ist ein tragbarer Bodenreinigungsapparat bekannt, welcher einen aufrechten Handgriff
aufweist, welcher schwenkbar an einem rückwärtigen Bereich einer Basis angeordnet
ist.
[0013] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine handgeführte Bodenreinigungsmaschine
der eingangs genannten Art bereitzustellen, welche kompakt aufgebaut ist und auf einfache
Weise bedienbar ist.
[0014] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Bodenreinigungsmaschine erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass eine Lenkstangeneinrichtung vorgesehen ist, welche an dem Reinigungskopf
angelenkt ist, welche sich an dem Fahrgestell abstützt und welche sich in einer Richtung
von dem Fahrgestell weg nach oben zu dem hinteren Ende hin erstreckt, und welche eine
Schubstangeneinrichtung zum Schieben der Bodenreinigungsmaschine bildet und/oder Zugstangeneinrichtung
zum Ziehen der Bodenreinigungsmaschine bildet.
[0015] Über die Lenkstangeneinrichtung kann ein hinter der Bodenreinigungsmaschine stehender
und dieser nachlaufender Bediener direkt eine Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs und
damit eine Richtungsänderung bei einer Fahrbewegung der Bodenreinigungsmaschine bewirken.
Es sind dann keine Zwischenelemente für die Lenksteuerung der Bodenreinigungsmaschine
notwendig und diese lässt sich kompakt aufbauen.
[0016] Weiterhin kann dann die Lenkstangeneinrichtung direkt zum Schieben oder Ziehen der
Bodenreinigungsmaschine verwendet werden. Die Lenkstangeneinrichtung bildet auch eine
Schubstangeneinrichtung beziehungsweise Zugstangeneinrichtung aus.
[0017] Die Lenkstangeneinrichtung lässt sich grundsätzlich mit minimierten Abmessungen ausbilden,
indem eine einteilige oder mehrteilige Lenkstange verwendet wird. Diese nimmt einen
geringen Platzbedarf ein und entsprechende Komponente der Bodenreinigungsmaschine
lassen sich um die Lenkstangeneinrichtung herum und unter dieser anordnen. Dadurch
wiederum ergibt sich ein kompakter Aufbau, wobei dieser Aufbau optimierbar ist. Beispielsweise
lässt sich eine relativ schwere Batterieeinrichtung direkt oberhalb der Radeinrichtung
anordnen.
[0018] Die Lenkstangeneinrichtung lässt sich auf konstruktiv einfache Weise so anordnen,
dass diese zwangsgeführt ist und nur eine Schwenkbewegung für eine Schwenkbewegung
des Reinigungskopfs durchführen kann. Eine Schwenkbewegung der Lenkstangeneinrichtung
lässt sich dann über direkte Ankopplung an den Reinigungskopf in dessen Verschwenkung
umsetzen. Der konstruktive Aufwand ist minimiert.
[0019] Insbesondere ist die Lenkstangeneinrichtung mindestens abschnittsweise in einem spitzen
Winkel zu einem ebenen Untergrund orientiert, wenn die Bodenreinigungsmaschine mit
der Radeinrichtung und dem Reinigungskopf auf dem ebenen Untergrund aufsteht. Die
Lenkstangeneinrichtung ist dann steil nach oben weg geführt. Dadurch lässt sich ein
kompakter Aufbau erreichen.
[0020] Insbesondere liegt der spitze Winkel im Bereich zwischen 30° und 60° und insbesondere
im Bereich zwischen 40° und 50° und insbesondere bei mindestens näherungsweise 45°.
Dadurch ergibt sich ein optimierter kompakter Aufbau, wobei die Lenkstangeneinrichtung
auf vorteilhafte Weise als Schubstangeneinrichtung oder Zugstangeneinrichtung nutzbar
ist.
[0021] Grundsätzlich kann die Lenkstangeneinrichtung mehrteilig ausgebildet sein beispielsweise
mit einem ersten Stangenelement und einem zweiten Stangenelement. Es ist dann grundsätzlich
möglich, dass das erste Stangenelement und das zweite Stangenelement in unterschiedlichen
spitzen Winkeln zu dem Untergrund (und damit dem Fahrgestell) orientiert sind. Bei
einer bevorzugten Lösung ist die Lenkstangeneinrichtung im Reinigungsbetrieb koaxial
(das erste Stangenelement und das zweite Stangenelement liegen im Nullwinkel zueinander).
[0022] Insbesondere ist an der Lenkstangeneinrichtung an oder in der Nähe eines Endes, welches
einer Anlenkstelle an dem Reinigungskopf abgewandt ist, eine Steuerradeinrichtung
angeordnet. Ein Bediener kann dann auf ergonomisch vorteilhafte Weise eine Lenkbewegung
bewirken und insbesondere wird dann auch eine optimierte Grifffläche bereitgestellt,
um eine Schubbewegung beziehungsweise Zugbewegung der ganzen Bodenreinigungsmaschine
durchführen zu können. Im einfachsten Falle ist die Steuerradeinrichtung als Querstange
ausgebildet.
[0023] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuerradeinrichtung in einer Projektion
auf einen Untergrund, auf welchem die Bodenreinigungsmaschine aufsteht, über das hintere
Ende des Fahrgestells hinausragt. Ein Bediener, welcher hinter der Bodenreinigungsmaschine
steht beziehungsweise läuft, kann dann die Bodenreinigungsmaschine über die Steuerradeinrichtung
bedienen (insbesondere lenken und schieben). Insbesondere ragt die Steuerradeinrichtung
so weit hinaus, dass ein Bediener bei einem solchen Bearbeitungsvorgang nicht mit
den Füßen an die Bodenreinigungsmaschine stößt.
[0024] Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die Lenkstangeneinrichtung feststellbar
längenveränderlich ausgebildet ist und/oder bezüglich des Fahrgestells schwenkbar
ist, wobei die Lenkstangeneinrichtung als Ganzes schwenkbar ist und/oder Teile der
Lenkstangeneinrichtung relativ zueinander schwenkbar sind. Es kann dann die Lenkstangeneinrichtung
optimiert an die speziellen ergonomischen Bedürfnisse eines Bedieners angepasst werden,
um ein ermüdungsarmes Arbeiten mit der Bodenreinigungsmaschine zu ermöglichen. Weiterhin
kann die Lenkstangeneinrichtung dann auch so positioniert werden, dass die äußeren
Abmessungen der handgeführten Bodenreinigungsmaschine zum Transport bzw. Lagern minimiert
sind. Es ist dann besonders vorteilhaft, wenn die Lenkstangeneinrichtung sowohl feststellbar
längenveränderlich ist als auch feststellbar schwenkbar ist und insbesondere Teile
der Lenkstangeneinrichtung relativ zueinander schwenkbar sind.
[0025] Es günstig, wenn eine Schwenkachse eines Schwenklagers der Schwenkbarkeit der Lenkstangeneinrichtung
mindestens näherungsweise parallel zu einer Drehachse einer Bürstenwalze des Reinigungskopfs
und/oder einer Radachse der Radeinrichtung bei einer Stellung der Lenkstangeneinrichtung
für die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung orientiert ist. Dadurch lässt sich auf einfache
Weise eine Höhenanpassung erreichen. Weiterhin lässt es sich dadurch beispielsweise
erreichen, dass die Lenkstangeneinrichtung klappbar ist (mit beispielsweise zwei relativ
zueinander schwenkbaren Teilen). Dadurch wiederum lässt sich die Höhe eines hinteren
Endes der Lenkstangeneinrichtung relativ zu dem Fahrgestell einstellen und insbesondere
auch so einstellen, dass die äußeren Abmessungen für Transport und Lagerung minimiert
sind.
[0026] Ferner ist es günstig, wenn ein Schwenklager an der Lenkstangeneinrichtung oberhalb
(bezogen auf die Schwerkraftrichtung, wenn die Bodenreinigungsmaschine auf einem ebenen
Untergrund aufsteht) eines Tanks positioniert ist, an welchem die Lenkstangeneinrichtung
vorbeigeführt ist und/oder außerhalb einer Gehäuseverkleidung, welche an dem Fahrgestell
angeordnet ist, positioniert ist. Dadurch lässt sich eine Schwenkbarkeit der Lenkstangeneinrichtung
mit minimiertem Aufwand erreichen. Die Verkleidung der Bodenreinigungsmaschine, durch
welche die Lenkstangeneinrichtung durchstößt, lässt sich mit minimiertem konstruktivem
Aufwand ausbilden, da keine Schwenkbeweglichkeit des Teils der Lenkstangeneinrichtung,
welche durch die Verkleidung durchstößt bzw. an dem Tank vorbeigeführt ist, vorgesehen
werden muss. Weiterhin lässt sich die Feststellung der Schwenkbarkeit auf einfache
Weise erreichen. Ein Bediener kann auf das Schwenklager direkt von außen zugreifen,
um ein Lösen für die Schwenkbarkeit bzw. eine Feststellung der Schwenkbarkeit zu bewirken.
[0027] Bei einer Ausführungsform weist die Lenkstangeneinrichtung eine Hülse auf, an welcher
eine Steuerradeinrichtung angeordnet ist, wobei ein Stangenelement der Lenkstangeneinrichtung
in die Hülse eingetaucht ist, und wobei eine Längsposition der Hülse an dem Stangenelement
feststellbar veränderlich ist. Dadurch lässt sich auf einfache Weise eine längenveränderliche
Lenkstangeneinrichtung realisieren. Die Führung von elektrischen Kabeln und dergleichen
innerhalb der Lenkstangeneinrichtung wird durch die Längenveränderlichkeit minimal
beeinflusst. Über die Hülse ist die Steuerradeinrichtung gewissermaßen auf das Stangenelement
aufgesteckt und dort gehalten. Gleichzeitig lässt sich auf einfache Weise eine Teleskopführung
mit einer Längenveränderlichkeit der Lenkstangeneinrichtung ausbilden.
[0028] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn die Lenkstangeneinrichtung eine Schubstangeneinrichtung
zum Schieben der Bodenreinigungsmaschine bildet und/oder Zugstangeneinrichtung zum
Ziehen der Bodenreinigungsmaschine bildet. Dadurch ergeben sich optimierte Arbeitsmöglichkeiten
bei kompaktem Aufbau der Bodenreinigungsmaschine.
[0029] Günstigerweise ist die Lenkstangeneinrichtung über eine Gelenkeinrichtung an dem
Reinigungskopf angelenkt und insbesondere umfasst die Gelenkeinrichtung ein kardanisches
Gelenk. Die Lenkstangeneinrichtung weist eine Schwenkachse auf, welche in einer anderen
Richtung orientiert ist als die Schwenkachse des Reinigungskopfs. Die beiden Schwenkachsen
schneiden sich insbesondere. Durch die Gelenkeinrichtung lässt sich eine Schwenkbewegung
der Lenkstangeneinrichtung und eine Schwenkbewegung des Reinigungskopfs umsetzen.
[0030] Bei einer konstruktiv günstigen Ausführungsform ist die Gelenkeinrichtung an einem
Schwenklager für die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs an dem Fahrgestell angeordnet.
Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau. Es lässt sich auf einfache Weise erreichen,
dass sich eine Schwenkachse der Lenkeinrichtung an der Schwenkachse des Schwenklagers
schneiden, so dass kein Querversatz vorliegt.
[0031] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn an dem Fahrgestell mindestens ein Stützelement
drehfest angeordnet ist, welches eine Ausnehmung aufweist, durch welche die Lenkstangeneinrichtung
durchgetaucht ist und in welcher die Lenkstangeneinrichtung drehbar ist. Das Stützelement
sorgt zum einen für eine Abstützung und damit Halterung der Lenkstangeneinrichtung
gegenüber dem Fahrgestell. Ferner wird durch ein solches Stützelement der Lenkstangeneinrichtung
Zwangsbedingungen auferlegt, so dass nur noch eine Drehung um eine Schwenkachse möglich
ist.
[0032] Insbesondere weist die Lenkstangeneinrichtung eine einteilige oder mehrteilige Lenkstange
auf, welche an dem Reinigungskopf angelenkt ist. Dadurch ergibt sich ein einfacher
und kompakter Aufbau, wobei der Platzbedarf für die Lenkstangeneinrichtung minimiert
ist.
[0033] Bei einer Ausführungsform weist das Fahrgestell ein Halteelement auf, an welchem
der Reinigungskopf schwenkbar angeordnet ist und insbesondere ist das Halteelement
als Halteplatte ausgebildet oder umfasst eine Halteplatte. Das Halteelement ist die
Grundbasis des Fahrgestells, an welchem die entsprechenden Komponenten direkt oder
indirekt fixiert sind.
[0034] Günstig ist es, wenn an dem Halteelement ein erster Tank und ein zweiter Tank angeordnet
sind, wobei der erste Tank an einer ersten Seite des Halteelements sitzt und der zweite
Tank an einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite sitzt, und wobei die
zweite Seite einem Untergrund zugewandt ist, auf welchem die Bodenreinigungsmaschine
aufsteht. Dadurch ergibt sich ein kompakter Aufbau der Bodenreinigungsmaschine unter
optimaler Raumausnutzung. Durch den kompakten Aufbau wiederum lassen sich auch wandnahe
Bodenflächen optimiert reinigen.
[0035] Die Lenkstangeneinrichtung stützt sich dabei an der ersten Seite ab und erhebt sich
insbesondere über die erste Seite.
[0036] Günstigerweise ist der Tank so geformt, dass ein Freiraum gebildet ist, durch welchen
die Lenkstangeneinrichtung geführt ist. Es lässt sich dadurch die Lenkstangeneinrichtung
gewissermaßen durch den ersten Tank hindurchführen. Dadurch wiederum ergibt sich eine
optimierte Platznutzung und die Bodenreinigungsmaschine lässt sich kompakt aufbauen.
[0037] Vorteilhafterweise ist die Radeinrichtung an der zweiten Seite angeordnet. Es lässt
sich dann auch der "Unterboden" des Fahrgestells nutzen.
[0038] Insbesondere ist der zweite Tank in seiner Form an die Radeinrichtung angepasst.
Dadurch ergibt sich eine optimierte Platznutzung.
[0039] Der zweite Tank ist vorteilhafterweise so geformt, dass ein Freiraum für die Schwenkbarkeit
des Reinigungskopfs gebildet ist. Dadurch lässt sich dieser in einem weiten Schwenkbereich
schwenken, welcher insbesondere 360° oder mehr ist. Dadurch wiederum ergibt sich eine
optimierte Bedienbarkeit mit optimiertem Reinigungsergebnis auch in sonst schwer zugänglichen
Eckbereichen. Ferner lässt sich der Reinigungskopf bezogen auf eine Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
um 180° drehen, um eine Rückwärtsfahrtrichtung zu realisieren.
[0040] Beispielsweise ist der erst Tank ein Schmutzwassertank und der zweite Tank ist ein
Tank für Reinigungsflüssigkeit.
[0041] Günstig ist es, wenn an dem Fahrgestell und insbesondere an dem Halteelement des
Fahrgestells eine Halteeinrichtung für eine Batterieeinrichtung angeordnet ist, wobei
insbesondere die Halteeinrichtung über der Radeinrichtung angeordnet ist. Die Batterieeinrichtung
hat üblicherweise eine große Masse. Sie lässt sich dann optimiert anordnen und insbesondere
lassen sich Kräfte aufgrund der relativ hohen Masse der Batterieeinrichtung optimiert
abstützen.
[0042] Günstig ist es, wenn die Halteeinrichtung von einer ersten Seite des Halteelements
weg nach oben hinausragt, wobei die erste Seite einer zweiten Seite abgewandt ist,
welche einem Untergrund zuweist, auf welchem die Bodenreinigungsmaschine aufsteht.
Die Halteeinrichtung lässt sich dadurch unterhalb der Lenkstangeneinrichtung anordnen.
Es lässt sich dadurch der bereitstehende Platz optimiert nutzen und es ergibt sich
ein kompakter Aufbau der Bodenreinigungsmaschine.
[0043] Insbesondere weist die Halteeinrichtung eine Wandung auf, welche quer zur ersten
Seite des Halteelements orientiert ist. Diese Wandung trennt gewissermaßen die Halteeinrichtung
mit der Batterieeinrichtung von einem "Wasserbereich" der Bodenreinigungsmaschine
ab. In diesem Wasserbereich ist beispielsweise ein Schmutzwassertank und eine Turbineneinrichtung
angeordnet.
[0044] Günstig ist es, wenn die Halteeinrichtung einen Haltebereich für ein Ladegerät für
die Batterieeinrichtung umfasst, wobei insbesondere das Ladegerät bezogen auf eine
Richtung zwischen dem vorderen Ende und dem hinteren Ende des Fahrgestells näher zu
dem hinteren Ende angeordnet ist als die Batterieeinrichtung. Dadurch lässt sich die
Batterieeinrichtung optimiert über der Radeinrichtung anordnen und abstützen.
[0045] Ferner günstig ist es, wenn an dem Fahrgestell und insbesondere an einem Halteelement
des Fahrgestells eine Turbineneinrichtung zum Ansaugen von Schmutzwasser angeordnet
ist, welche in fluidwirksamer Verbindung mit einem Schmutzwassertank und dem Reinigungskopf
steht. Es lässt sich dadurch ein Bereich unterhalb der Lenkstangeneinrichtung optimal
nutzen, um weitere Komponenten der Bodenreinigungsmaschine zu positionieren.
[0046] Aus dem gleichen Grund ist es günstig, wenn an dem Fahrgestell und insbesondere an
einem Halteelement des Fahrgestells eine Pumpeneinrichtung angeordnet ist, welche
in fluidwirksamer Verbindung mit einem Reinigungsflüssigkeitstank und dem Reinigungskopf
steht. Dadurch lässt sich auf einfache Weise die Pumpeneinrichtung positionieren.
[0047] Vorteilhafterweise weist der Reinigungskopf mindestens eine angetriebene Bürste und
insbesondere Bürstenwalze auf. Diese angetriebene Bürstenwalze lässt sich auch zum
Antrieb einer Fortbewegung der Bodenreinigungsmaschine nutzen, um einem Bediener ein
ermüdungsärmeres Arbeiten zu ermöglichen.
[0048] Insbesondere ist bei der Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung eine Drehachse der mindestens
einen Bürste parallel zu einer Radachse der Radeinrichtung orientiert. Es lässt sich
dadurch (auch bei verschwenktem Reinigungskopf) ein Fahrtantrieb der Bodenreinigungsmaschine
über die rotierende Bürste erreichen.
[0049] Insbesondere weist die Lenkstangeneinrichtung eine maximale Länge zwischen einer
Anlenkstelle an den Reinigungskopf und einem hinteren Ende auf, welche mindestens
1,3-fach so groß ist wie eine Länge des Fahrgestells zwischen dem vorderen Ende und
dem hinteren Ende. Dadurch kann ein Bediener, welcher hinter der Bodenreinigungsmaschine
läuft ("Nachläufer") über die Lenkstangeneinrichtung eine Lenkbewegung bewirken und
gegebenenfalls auch die Bodenreinigungsmaschine schieben beziehungsweise ziehen. Grundsätzlich
kann die Länge der Lenkstangeneinrichtung variabel sein, das heißt es können dann
auch kleinere Längen als die maximale Länge einstellbar sein, um beispielsweise die
äußeren Abmessungen der Bodenreinigungsmaschine für Transport- und Lagerzwecke zu
verringern.
[0050] Insbesondere ist eine Schwenkachse der Schwenkbarkeit des Reinigungskopfes quer und
insbesondere senkrecht zu einer Radachse der Radeinrichtung orientiert. Dadurch lässt
sich über eine entsprechende Schwenkung eine Richtungsänderung der Bodenreinigungsmaschine
als Ganzes erreichen.
[0051] Günstig ist es, wenn in der Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung eine Drehachse der mindestens
einen Bürste parallel zu einer Radachse der Radeinrichtung ist. Bei einer derartigen
Ausgestaltung ist es möglich, über eine angetriebene Drehung der mindestens einen
Bürste eine Fahrbewegung der Bodenreinigungsmaschine zu bewirken bzw. zumindest zu
unterstützen. Diese Unterstützung liegt auch bei einer Kurvenfahrt und gegebenenfalls
auch bei einer Rückwärtsfahrt vor. Dadurch ist der Kraftaufwand zur Führung der Bodenreinigungsmaschine
für einen Benutzer verringert.
[0052] Es ist vorteilhaft, wenn der Reinigungskopf bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
nach links und/oder nach rechts um mehr als 90° und insbesondere um mindestens 180°
schwenkbar ist. Durch einen entsprechenden hohen Schwenkbereich, welcher beispielsweise
360° oder mehr beträgt, erhält man eine hohe Wendigkeit und es lassen sich auch schwer
zugängliche Eckbereiche reinigen. Weiterhin lässt sich bezogen auf die Vorwärtsfahrtstellung
der Reinigungskopf in eine Rückwärtsfahrtstellung bringen.
[0053] Insbesondere ist der Reinigungskopf um mehr als 180° schwenkbar (jeweils nach links
und nach rechts). Dadurch ergibt sich eine optimierte Beweglichkeit der Bodenreinigungsmaschine.
[0054] Günstig ist es, wenn eine Antriebseinrichtung für eine Bürste des Reinigungskopfs
mindestens einen Elektromotor aufweist, welcher über eine Batterieeinrichtung, die
an dem Fahrgestell angeordnet ist, mit elektrischem Strom versorgt ist. Der mindestens
eine Elektromotor treibt die Rotationsbewegung der Bürste (Bürstenwalze) an. Dadurch
wird ein Reinigungsvorgang durchgeführt. Diese Rotationsbewegung lässt sich auch zum
Antrieb einer Fahrtbewegung der Bodenreinigungsmaschine als Ganzes nutzen. Über die
Batterieeinrichtung lassen sich auch weitere Komponenten der Bodeneinrichtung wie
ein Saugmotor einer Turbineneinrichtung und eine Pumpeneinrichtung mit elektrischer
Energie versorgen.
[0055] Günstig ist es, wenn an dem Reinigungskopf eine Beaufschlagungseinrichtung für Reinigungsflüssigkeit
angeordnet ist, welche in fluidwirksamer Verbindung mit einem an dem Fahrgestell angeordneten
Tank steht. Dadurch lässt sich an dem Reinigungskopf auf einem zu reinigenden Untergrund
Reinigungsflüssigkeit ausbringen.
[0056] Vorteilhafterweise weist die Beaufschlagungseinrichtung einen Topf auf, welcher drehfest
an dem Reinigungskopf angeordnet ist und in welchen mindestens eine Leitung mündet,
die in fluidwirksamer Verbindung mit dem Tank für Reinigungsflüssigkeit steht. Dadurch
lässt sich der konstruktive Aufwand zur Führung von Reinigungsflüssigkeit von dem
Tank für Reinigungsflüssigkeit zu dem schwenkbaren Reinigungskopf verringern. Es muss
keine fluiddichte Leitung zwischen dem Reinigungskopf und dem entsprechenden Tank
vorgesehen werden, welche die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs mitmacht. Der Topf
stellt eine große "Beaufschlagungsfläche" für Reinigungsflüssigkeit aus dem entsprechenden
Tank bereit. Der Abdichtungsaufwand ist dadurch verringert. Da der Topf drehfest mit
dem Reinigungskopf verbunden ist, ist auch hier der Abdichtungsaufwand verringert.
[0057] Insbesondere ist eine Position einer Mündung der mindestens einen Leitung in den
Topf abhängig von einer Schwenkposition des Reinigungskopfs relativ zum Fahrgestell.
Je nach Schwenkposition des Reinigungskopfs wird über die Leitung Reinigungsflüssigkeit
an unterschiedlichen Stellen des Topfs in den Topf eingekoppelt.
[0058] Günstig ist es, wenn der Topf von einem Schwenklager für die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs
an dem Fahrgestell sitzt. Dadurch ergibt sich ein einfacher Aufbau. Die Leitungswege
lassen sich minimieren.
[0059] Insbesondere weist der Topf einen Ringbereich auf, welcher das Schwenklager umgibt.
Über diesen Ringbereich ist ein Aufnahmeraum für Reinigungsflüssigkeit bereitgestellt.
Dieser Aufnahmeraum ist eine Art von Pufferraum für Reinigungsflüssigkeit.
[0060] Günstigerweise ist an dem Reinigungskopf eine Absaugeeinrichtung angeordnet, welche
in fluidwirksamer Verbindung mit einem Tank für Schmutzwasser steht, welcher an dem
Fahrgestell angeordnet ist. Es lässt sich dadurch Schmutzwasser an dem Reinigungskopf
absaugen und aufnehmen.
[0061] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Absaugeeinrichtung mindestens einen Saugbalken,
welcher an dem Reinigungskopf angeordnet ist. Der Saugbalken bildet einen Abstreifer
für Reinigungsflüssigkeit, wobei abgestreifte Reinigungsflüssigkeit abgesaugt wird.
[0062] Es ist günstig, wenn eine Hebeeinrichtung für den mindestens einen Saugbalken vorgesehen
ist, welcher an dem Reinigungskopf angeordnet ist. In einem Nicht-Betriebszustand
lässt sich über die Hebeeinrichtung der Saugbalken von einem Untergrund abheben, sodass
dieser nicht mehr in Kontakt mit dem Untergrund steht. Dadurch wird ein Verschleiß
des Saugbalkens bzw. Beschädigung des Saugbalkens im nicht operativen Betrieb der
Bodenreinigungsmaschine verhindert bzw. die entsprechende Gefahr wird zumindest verringert.
[0063] Günstig ist es, wenn die Hebeeinrichtung ein Fußpedal umfasst, sodass ein Bediener
auf einfache Weise ein Abheben bzw. Zurückheben des mindestens einen Saugbalkens bewirken
kann.
[0064] Es ist günstig, wenn der Hebeeinrichtung ein Sensor oder Schalter zugeordnet ist,
wobei ein Sensorsignal oder ein Schaltersignal einen Start und/oder einen Stopp eines
Saugmotors bewirkt. Dadurch kann dann automatisch eine Absaugung ausgeschaltet werden
bzw. eingeschaltet werden, wenn der Saugbalken in eine nicht operative bzw. operative
Stellung gebracht wird.
[0065] Günstigerweise ist an dem Reinigungskopf eine Rolleneinrichtung angeordnet, welche
mindestens eine erste Stellung und eine zweite Stellung aufweist, wobei in der ersten
Stellung sich die Bodenreinigungsmaschine an der Rolleneinrichtung abstützt und die
mindestens eine Bürste nicht in Kontakt mit einem Untergrund ist, auf welchem die
Bodenreinigungsmaschine aufsteht, und in der zweiten Stellung die mindestens eine
Bürste auf den Untergrund wirkt. In der ersten Stellung, welche eine nicht operative
Stellung für die Bodenreinigungsmaschine ist, lässt sich dann der Bürstenverschleiß
verringern, da diese nicht auf den Untergrund wirken. Insbesondere lassen sich die
erste Stellung und die zweite Stellung über eine Hebeeinrichtung für einen Saugbalken
erreichen.
[0066] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Bodenreinigungsmaschine;
- Figur 2
- eine Seitenansicht der Bodenreinigungsmaschine gemäß Figur 1;
- Figur 3
- die gleiche Ansicht wie Figur 2, wobei Teile der Bodenreinigungsmaschine entfernt
wurden;
- Figur 4
- die gleiche Ansicht wie Figur 2, wobei weitere Teile entfernt wurden;
- Figur 5
- eine Schnittansicht in der Ebene 5-5 gemäß Figur 1;
- Figur 6
- eine Schnittansicht in der Ebene 6-6 gemäß Figur 1;
- Figur 7
- eine Schnittansicht längs der Linie 7-7 gemäß Figur 6;
- Figur 8
- die gleiche Ansicht wie Figur 7, wobei Teile entfernt wurden;
- Figur 9
- eine Schnittansicht längs der Linie 9-9 gemäß Figur 8;
- Figur 10
- eine Schnittansicht längs der Linie 10-10 gemäß Figur 8; und
- Figur 11
- eine Teildarstellung einer Variante einer erfindungsgemäßen handgeführten Bodenreinigungsmaschine
mit längenveränderlicher und schwenkbarer Lenkstangeneinrichtung.
[0067] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine, welches
in den Figuren 1 bis 10 dargestellt und dort mit 10 bezeichnet ist, umfasst ein Fahrgestell
12. Das Fahrgestell 12 weist ein Halteelement 14 auf, welches insbesondere als Halteplatte
ausgebildet ist. Das Halteelement 14 hat dabei eine erste Seite 16 und eine der ersten
Seite gegenüberliegende zweite Seite 18. Wenn die Bodenreinigungsmaschine 10 auf einem
Untergrund 20 aufsteht, dann ist die zweite Seite 18 dem Untergrund 20 zugewandt und
die erste Seite 16 ist dem Untergrund 20 abgewandt.
[0068] Das Fahrgestell 12 hat ein vorderes Ende 22 und ein dem vorderen Ende 22 abgewandtes
hinteres Ende 24. Bei einer Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 der Bodenreinigungsmaschine
(Figur 1) ist das vordere Ende 22 nach vorne gerichtet und das hintere Ende 24 ist
nach hinten gerichtet. Die Bodenreinigungsmaschine 10 ist handgeführt. Ein Bediener
steht bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 hinter dem hinteren Ende
24 und führt (schiebt oder zieht), wie unten stehend noch näher erläutert wird, die
Bodenreinigungsmaschine 10.
[0069] An dem Fahrgestell 12 ist im Bereich des hinteren Endes 24 eine Radeinrichtung 28
angeordnet. Die Radeinrichtung 28 ist eine Hinterradeinrichtung, welche an dem Halteelement
14 und insbesondere der zweiten Seite 18 des Halteelements 14 positioniert ist. Die
Radeinrichtung 28 weist dabei, bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26,
ein linkes Hinterrad 30a und ein rechtes Hinterrad 30b (vgl. Figur 7) auf. Die Radeinrichtung
28 hat eine Radachse 32 (Drehachse), um welche die Hinterräder 30a, 30b drehbar sind.
Die Radeinrichtung 28 ist ungelenkt, das heißt die Hinterräder 30a, 30b weisen nur
die Beweglichkeit der Drehbarkeit um die Radachse 32 auf. Über die Radeinrichtung
28 ist die Bodenreinigungsmaschine 10 im Bereich des hinteren Endes 24 auf dem Untergrund
20 aufgestellt.
[0070] An dem Halteelement 14 ist im Bereich des vorderen Endes 22 ein Reinigungskopf 34
schwenkbar angeordnet. Dazu ist ein Schwenklager 36 vorgesehen. Dieses Schwenklager
36 definiert eine Schwenkachse 38 (vgl. Figur 2) für die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs
34 an dem Fahrgestell 12. Diese Schwenkachse 38 ist quer und insbesondere senkrecht
zu der Radachse 32 orientiert.
[0071] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst das Schwenklager 36 einen zylindrischen Zapfen
40, welcher in einem oberen Bereich 42 des Reinigungskopfs 34 angeordnet ist. Das
Schwenklager 36 umfasst ferner ein Ringelement 44 mit einer zylindrischen Ausnehmung
46, welches an dem Halteelement 14 angeordnet ist. Der Zapfen 40 ist durch die Ausnehmung
46 durchgetaucht.
[0072] Die Bodenreinigungsmaschine 10 umfasst eine Lenkstangeneinrichtung 48. Die Lenkstangeneinrichtung
48 ist an einem Ende 50 (vgl. insbesondere Figur 4) an den Reinigungskopf 34 über
eine Gelenkeinrichtung 52 angelenkt. Die Gelenkeinrichtung 52 umfasst ein kardanisches
Gelenk 54.
[0073] An dem Zapfen 40 des Reinigungskopfs 34 ist eine Fixierungseinrichtung 56 (vgl. Figur
9) für die Gelenkeinrichtung 52 (und damit die Lenkstangeneinrichtung 48) gebildet.
Die Fixierungseinrichtung 56 umfasst beispielsweise eine oder mehrere Ösen 58, an
welcher die Gelenkeinrichtung 52 über einen Bolzen oder dergleichen fixierbar ist.
Die Öse 58 ragt dabei insbesondere über das Ringelement 44 des Schwenklagers 36 hinaus,
so dass die Drehbarkeit des Reinigungskopfs 34 über den Zapfen 40 an dem Schwenklager
36 nicht behindert ist. Die Gelenkeinrichtung 52 ist dadurch an dem Schwenklager 36
angeordnet.
[0074] Die Lenkstangeneinrichtung 48 umfasst eine Lenkstange 60. Die Lenkstange 60 kann
dabei grundsätzlich einteilig oder mehrteilig ausgebildet sein. Die Lenkstange 60
hat eine Erstreckungsrichtung 62. Die Lenkstangeneinrichtung 48 mit der Lenkstange
60 erstreckt sich von dem Halteelement 14 nach oben weg in Richtung des hinteren Endes
24; die Lenkstangeneinrichtung 48 ist an dem Reinigungskopf 34, welcher im Bereich
des vorderen Endes 22 an dem Fahrgestell 12 angeordnet ist, im Bereich des vorderen
Endes 22 angelenkt. Die Lenkstange 60 liegt in einem spitzen Winkel 64 (vgl. Figur
2) zu dem Fahrgestell 12 und insbesondere zu dem Halteelement 14. Der spitze Winkel
64 ist bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 beziehungsweise auf einen
ebenen Untergrund 20, wenn die Bodenreinigungsmaschine 10 auf diesem aufgestellt ist.
Insbesondere liegt der spitze Winkel 64 zu der ersten Seite 16 des Halteelements 14.
[0075] Der spitze Winkel 64 liegt in einem Bereich zwischen 30° und 60° und insbesondere
zwischen 40° und 50°. Bei einem Ausführungsbeispiel liegt der spitze Winkel 64 bei
45°.
[0076] Die Lenkstange 60 ist um eine Schwenkachse 66 (vgl. Figur 4) schwenkbar. Diese Schwenkachse
66 fällt mit der Erstreckungsrichtung 62 zusammen, das heißt sie liegt in dem spitzen
Winkel 64 zu dem Fahrgestell 12. An dem Fahrgestell 12 sitzen ein oder mehrere Stützelemente
68, an welchem sich die Lenkstangeneinrichtung 48 abstützt. Im Bereich des vorderen
Endes 22 ist ein Stützelement 70 vorgesehen (Figur 7), welches drehfest an dem Halteelement
14 an dessen ersten Seite 16 fixiert ist. Dieses Stützelement umfasst ein Ringelement
72 und hat eine Ausnehmung 74, durch welche die Lenkstange 60 durchgetaucht ist. In
der Ausnehmung 74 ist die Lenkstange 60 um die Schwenkachse 66 drehbar abgestützt.
Das Ringelement 72 hat beispielsweise die Form eines gekappten Ringzylinders. Durch
das Stützelement 70 ist die Lenkstangeneinrichtung 48 in der Nähe deren Ende 50 an
dem Fahrgestell 12 drehbar abgestützt.
[0077] Es können an dem Fahrgestell 12 ein oder mehrere weitere Stützelemente 76 (vgl. Figur
5) zur drehbaren Abstützung der Lenkstangeneinrichtung 48 vorgesehen sein, wobei das
mindestens eine Stützelement 76 beabstandet zu dem Stützelement 70 ist.
[0078] Der einzige Bewegungsfreiheitsgrad der Lenkstangeneinrichtung 48 ist die Schwenkbarkeit
um die Schwenkachse 66. (Die Schwenkbarkeit kann dabei grundsätzlich begrenzt sein
oder eine Rotation um 360° ermöglichen.) Durch das oder die Stützelemente 70, 76 ist
die Beweglichkeit auf diesen Freiheitsgrad eingeschränkt. Über die Gelenkeinrichtung
52 wird die Schwenkbewegung der Lenkstangeneinrichtung 48 auf den Reinigungskopf 34
umgesetzt, um eine Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs 34 um die Schwenkachse 38 zu
ermöglichen. Dementsprechend ist das kardanische Gelenk 54 ausgebildet. Das kardanische
Gelenk 54 umfasst beispielsweise eine Kreuzgelenkanordnung mit beispielsweise zwei
Gelenken mit quer zueinander liegenden Gelenkachsen. Bei einer anderen Ausführungsform
ist die Gelenkeinrichtung 52 durch eine Getriebeeinrichtung wie beispielsweise Kronradgetriebe,
Kegelradgetriebe oder dergleichen gebildet.
[0079] Die Lenkstangeneinrichtung 48 erstreckt sich von dem vorderen Ende 50 bis zu einem
hinteren Ende 78. An dem vorderen Ende 50 ist die Lenkstangeneinrichtung 48 in unmittelbarer
Nähe zu dem Halteelement 14 an den Reinigungskopf 34 angelenkt. Das hintere Ende 78
weist einen Höhenabstand H (vgl. Figur 2) zu dem Halteelement 14 auf. Es ist dadurch
eine Art von Dreiecksstruktur mit einem gleichseitigen Dreieck gebildet.
[0080] An dem hinteren Ende 78 ist eine Steuerradeinrichtung 80 angeordnet. Diese Steuerradeinrichtung
80 umfasst Griffelemente 82, welche beabstandet zueinander sind. Ein Bediener kann
ein Griffelement 82 dann jeweils mit der linken Hand und der rechten Hand greifen,
um die Lenkstangeneinrichtung 48 zu betätigen. Insbesondere sind die beabstandeten
Griffelemente 82 miteinander verbunden.
[0081] Es kann vorgesehen sein, dass an der Steuerradeinrichtung 80 weitere Bedienelemente
der Bodenreinigungsmaschine 10 angeordnet sind.
[0082] Das hintere Ende 78 der Lenkstangeneinrichtung 48 und damit auch die Steuerradeinrichtung
80 ragt über das hintere Ende 24 des Fahrgestells 12 hinaus. Eine Projektion der Steuerradeinrichtung
80 beziehungsweise des hinteren Endes 78 auf den Untergrund 20 liegt, bezogen auf
die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26, hinter dem hinteren Ende 24. Ein Bediener
läuft beim Betrieb der Bodenreinigungsmaschine 10 hinter dem hinteren Ende 24; die
Bodenreinigungsmaschine 10 ist eine Nachläufer-Maschine. Er kann die Steuerradeinrichtung
80 an den Griffelementen 82 greifen und damit entsprechende Richtungsänderungen bewirken.
Die Höhe der Steuerradeinrichtung 80 bezogen auf den Untergrund 20 ist dabei derart,
dass zumindest bezogen auf eine Durchschnittsgröße eines Bedieners dieser die Bodenreinigungsmaschine
10 ermüdungsarm bedienen kann. Insbesondere muss, bezogen auf die Durchschnittsgröße,
ein Bediener sich nicht bücken, um die Steuerradeinrichtung 80 fassen zu können, beziehungsweise
muss sich nicht nach oben strecken.
[0083] Bei einer Ausführungsform ist es vorgesehen, dass die Lenkstangeneinrichtung 48 an
die speziellen Begebenheiten eines Bedieners anpassbar ist. Insbesondere ist die Lenkstange
60 mehrteilig ausgebildet. Ihre Länge zwischen dem Ende 50 und dem hinteren Ende 78
in der Erstreckungsrichtung 62 ist feststellbar anpassbar. Dies ist in Figur 1 durch
das Bezugszeichen 84 angedeutet. Beispielsweise ist dazu die Lenkstange 60 mehrteilig
ausgebildet, wobei die Position eines zweiten Teils 84 relativ zu einem ersten Teil
86 feststellbar verschieblich ist.
[0084] Bei einer Ausführungsform (Figur 11) umfasst die Lenkstangeneinrichtung 48 ein (erstes)
Stangenelement 162. Die Steuerradeinrichtung 80 ist an einer Hülse 164 angeordnet,
wobei diese Hülse 164 auf das erste Stangenelement 162 aufgesetzt ist; die Hülse 164
weist eine Ausnehmung 166 auf, in welche das erste Stangenelement 162 eingetaucht
ist.
[0085] Die Hülse 164 ist an dem ersten Stangenelement 162 feststellbar verschieblich. Dadurch
kann die Länge der Kombination aus erstem Stangenelement 162 und Hülse 164 und damit
der Abstand zwischen dem Ende 50 und dem hinteren Ende 78 der Lenkstangeneinrichtung
48 feststellbar eingestellt werden.
[0086] Es ist eine als Ganzes mit 168 bezeichnete Feststelleinrichtung vorgesehen. Diese
umfasst beispielsweise einen Klemmhebel 170. Der Klemmhebel 170 ist beispielsweise
schwenkbar an dem ersten Stangenelement 162 angeordnet. Die Hülse 164 weist eine schlitzförmige
Ausnehmung 172 auf, an welcher ein Klemmbereich 174 des Klemmhebels 170 liegt. Wenn
der Klemmbereich 174 durch eine entsprechende Stellung des Klemmhebels 170 nicht wirksam
ist, dann lässt sich die Hülse 164 an dem ersten Stangenelement 162 verschieben. Im
Bereich der Ausnehmung 172 weist die Hülse 164 eine Anlagefläche 176 für den Klemmbereich
174 des Klemmhebels 170 auf.
[0087] Zur Einstellung der Länge der Lenkstangeneinrichtung 48 zwischen dem Ende 50 und
dem hinteren Ende 78 wird der Klemmhebel 170 gelöst, sodass der Klemmbereich 174 in
einer nicht wirksamen Stellung ist. Es lässt sich dann die Hülse 164 auf dem ersten
Stangenelement 162 in die gewünschte Stellung schieben. Es wird dann der Klemmhebel
entsprechend umgelegt, sodass der Klemmbereich 174 auf die Anlagefläche 176 wirkt
und eine Klemmung erreicht ist. Dadurch ist die relative Position zwischen der Hülse
164 und dem ersten Stangenelement 162 festgelegt.
[0088] Der Klemmhebel 170 ist insbesondere so ausgelegt, dass, wenn der umgelegt ist und
der Klemmbereich 174 wirksam ist, eine Selbsthemmung erreicht ist.
[0089] Grundsätzlich ist es auch möglich, dass (bei entsprechender Ausbildung der Gelenkeinrichtung
52) die Lenkstangeneinrichtung 48 feststellbar schwenkbar an dem Fahrgestell 12 angeordnet
ist mit einer Schwenkachse parallel zur Radachse 32, wenn der Reinigungskopf 34 in
der Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 ist. Insbesondere ist die Schwenkachse 178
parallel zu einer Drehachse 130 einer Bürstenwalze 128 des Reinigungskopfs 34 (siehe
unten).
Es kann vorgesehen sein, dass die Lenkstangeneinrichtung 48 als Ganzes an dem Fahrgestell
12 feststellbar schwenkbar ist. Bei einer Ausführungsform ist die Lenkstangeneinrichtung
"in sich" schwenkbar (Figur 11). Dazu weist die Lenkstangeneinrichtung 48 das erste
Stangenelement 162 auf und weist ferner ein zweites Stangenelement 180 auf. Dieses
zweite Stangenelement 180 ist mit dem Ende 50 versehen und mit der Gelenkeinrichtung
52 verbunden. Das erste Stangenelement 162 und das zweite Stangenelement 180 sind
über ein Schwenklager 182 verbunden. Dieses Schwenklager 182 weist eine Schwenkachse
178 auf, welche parallel zu der Drehachse 130 der Bürstenwalze 128 ist bzw. parallel
zu der Radachse 32 der Radeinrichtung 28 ist, wenn die Lenkstangeneinrichtung 48 in
einer solchen Drehstellung ist, dass der Reinigungskopf 34 für die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
26 positioniert ist.
[0090] Dem Schwenklager 182 ist eine Feststelleinrichtung 184 zugeordnet. Dadurch lässt
sich eine relative Schwenkposition zwischen dem ersten Stangenelement 162 und dem
zweiten Stangenelement 180 feststellen. Die Feststelleinrichtung 184 weist beispielsweise
eine Klemmeinrichtung auf, welche das erste Stangenelement 162 mit dem zweiten Stangenelement
180 an dem Schwenklager 182 verklemmt. Diese Klemmeinrichtung umfasst beispielsweise
eine (insbesondere manuell betätigbare) Klemmschraube. Auch andere Möglichkeiten der
Feststellung wie beispielsweise eine Rasteingriff-Feststellung und dergleichen sind
möglich.
[0091] Das Schwenklager 182 liegt (bezogen auf die Schwerkraftrichtung, wenn die Bodenreinigungsmaschine
10 auf einem ebenen Untergrund 20 aufgestellt ist) oberhalb eines ersten Tanks 90
(siehe unten), an dem die Lenkstangeneinrichtung 48 vorbeigeführt ist. Es liegt ferner
außerhalb und insbesondere oberhalb einer als Ganzes mit 186 bezeichneten Gehäuseverkleidung
der Bodenreinigungsmaschine 10. In diesem Falle ist dann die einzige erlaubte Bewegungsmöglichkeit
des zweiten Stangenelements 180 relativ zu dem Fahrgestell 12 eine Drehung um die
Schwenkachse 66.
[0092] Das Schwenklager 182 ist so ausgebildet, dass das zweite Stangenelement 180 und das
erste Stangenelement 162 sowie die Steuerradeinrichtung 80 und die Hülse 164 die gleiche
Drehachse, nämlich die Schwenkachse 66 aufweisen. Bezüglich einer Schwenkung der Schwenkachse
66 sind das zweite Stangenelement 180 und das erste Stangenelement 162 starr miteinander
verbunden, auch wenn die Feststelleinrichtung 184 gelöst ist.
[0093] Derjenige Teil der Lenkstangeneinrichtung 48, welcher oberhalb des Schwenklager 182
liegt, weist im Vergleich zu dem zweiten Stangenelement 180 bei gelöster Feststelleinrichtung
184 und gelöster Feststelleinrichtung 168 weitere Freiheitsgrade der Bewegung auf:
Das erste Stangenelement 162 ist an dem Schwenklager 182 schwenkbar. Derjenige Teil
der Lenkstangeneinrichtung, welcher zwischen dem Schwenklager 182 und dem hinteren
Ende 78 liegt, ist längenveränderlich über die relative Positionierbarkeit der Hülse
164 an dem ersten Stangenelement 162.
[0094] Grundsätzlich ist es möglich, dass nur eine feststellbare Schwenkbarkeit des ersten
Stangenelements 182 zu dem zweiten Stangenelement 180 vorliegt oder nur eine Längenveränderlichkeit
der Lenkstangeneinrichtung 48 vorliegt. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist
die Lenkstangeneinrichtung 48 sowohl in ihrer Länge veränderlich und es ist eine Schwenkbarkeit
an der Lenkstangeneinrichtung 48 vorgesehen.
[0095] Bei der in Figur 11 gezeigten Ausführungsform ist das Schwenklager 182 so angeordnet,
dass die Feststelleinrichtung 184 außerhalb der Gehäuseverkleidung 186 liegt. Ferner
ist die Feststelleinrichtung 168 so angeordnet, dass sie außerhalb der Gehäuseverkleidung
186 liegt. Ein Bediener kann dadurch die Lenkstangeneinrichtung 48 auf einfache und
schnelle Weise an seine Bedürfnisse anpassen.
[0096] Insbesondere ist durch die Längenveränderbarkeit eine Höhenposition der Steuerradeinrichtung
80 anpassbar. Gegebenenfalls kann zusätzlich oder alternativ die Anpassung über Einstellung
eines relativen Schwenkwinkels zwischen dem zweiten Stangenelement 180 und dem ersten
Stangenelement 162 durchgeführt werden. (In diesem Falle bezieht sich der spitze Winkel
64 auf das zweite Stangenelement 180.)
[0097] Bevorzugt ist es, um eine einfache Bedienbarkeit bezüglich Schieben und Ziehen der
Bodenreinigungsmaschine 10 zu erreichen, dass im Betrieb das erste Stangenelement
162 und das zweite Stangenelement 180 kollinear orientiert sind und die Höhenanpassung
über die Längenveränderbarkeit erfolgt.
[0098] Über die Verschwenkbarkeit an der Lenkstangeneinrichtung 48, durch welche insbesondere
die Lenkstangeneinrichtung 48 klappbar ausgebildet ist, lässt sich die relative Höhe
der Bodenreinigungsmaschine 10 erniedrigen. Dadurch kann die Bodenreinigungsmaschine
10 in eine für Transportvorgänge und Lagerung bevorzugte Form gebracht werden, indem
das zweite Stangenelement 180 zu dem vorderen Ende 22 hin geklappt wird. Insbesondere
wird dann noch die Länge der Lenkstangeneinrichtung 48 minimiert, indem die Hülse
164 in eine entsprechende Position verschoben wird.
[0099] Die Lenkstangeneinrichtung 48 ragt über das hintere Ende 24 des Fahrgestells 12 hinaus.
Grundsätzlich bildet die Steuerradeinrichtung 80 bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
26 den hintersten Punkt 88 (vgl. Figur 2) der Bodenreinigungsmaschine 10. Die Lenkstangeneinrichtung
48 bildet zwischen dem Ende 50 und dem Ende 78 ein starres Objekt, welches um die
Schwenkachse 66 gelagert ist. Die Lenkstangeneinrichtung 48 bildet dadurch eine Schubstangeneinrichtung;
durch Druckausübung auf die Steuerradeinrichtung 80 kann ein Bediener die Bodenreinigungsmaschine
10 als Ganzes schieben. Die Lenkstangeneinrichtung 48 bildet eine Lenkung der Bodenreinigungsmaschine
10 und eine Schubführung (beziehungsweise Zugführung bei einer Rückwärtsbewegung)
der Bodenreinigungsmaschine 10.
[0100] An dem Fahrgestell 12 sind ein erster Tank 90 und ein zweiter Tank 92 angeordnet.
Der erste Tank 90 ist ein Schmutzwassertank. Der zweite Tank 92 ist ein Tank für Reinigungsflüssigkeit.
[0101] Der zweite Tank 92 ist an der zweiten Seite des Halteelements 14 angeordnet. Er ist
in seiner Form an die Radeinrichtung 28 angepasst. Er weist entsprechende Freibereiche
94 auf, wobei in dem Freibereich 94 jeweils das linke Hinterrad 30a und das rechte
Hinterrad 30b positioniert sind.
[0102] Weiterhin ist der zweite Tank 92 an einer Seite 96, welche dem Reinigungskopf 34
zugewandt ist, so ausgebildet, dass eine Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs 34 um
die Schwenkachse 38 in einem bestimmten Schwenkbereich ermöglicht ist, wobei dieser
Schwenkbereich bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 nach links und rechts
mindestens 180° umfasst. Dies wird untenstehend noch näher erläutert.
[0103] Der zweite Tank 92 ist so ausgebildet, dass er eine optimierte Menge an Reinigungsflüssigkeit
aufnehmen kann und dabei die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs 34, welche unterhalb
des Halteelements 14 schwenkbar ist, nicht beschränkt.
[0104] An dem Fahrgestell 12 ist eine Pumpeneinrichtung 98 (vgl. Figur 7) angeordnet. Die
Pumpeneinrichtung ist fluidwirksam mit einer Saugseite 100 mit dem zweiten Tank 92
verbunden. Von der Saugseite 100 der Pumpeneinrichtung 98 führt eine Saugleitung 102
in den Tank 92, um Reinigungsflüssigkeit anzusaugen. Mit einer Druckseite 104 steht
die Pumpeneinrichtung 98 in fluidwirksamer Verbindung mit einer Beaufschlagungseinrichtung
106 für Reinigungsflüssigkeit des Reinigungskopfs 34, wie untenstehend noch näher
erläutert wird.
[0105] Der erste Tank 90 für Schmutzwasser ist an der ersten Seite 16 des Halteelements
14 angeordnet. Er ist dabei so ausgebildet, dass er in seiner Form an die Führung
der Lenkstangeneinrichtung 48 angepasst ist. Er weist einen Freiraum 108 auf, durch
welchen die Lenkstangeneinrichtung 48 durchgetaucht ist.
[0106] An dem Halteelement 14 ist eine Halteeinrichtung 110 angeordnet, welche eine Batterieeinrichtung
112 (vgl. beispielsweise Figur 3) hält. Die Halteeinrichtung 110 ist dabei oberhalb
der Radeinrichtung 28 angeordnet. Die Batterieeinrichtung 112, welche insbesondere
eine oder mehrere wieder aufladbare Batterien umfasst, hat üblicherweise einen erheblichen
Masseanteil an der Gesamtmasse der Bodereinigungsmaschine 10. Durch eine Anordnung
an dem Halteelement 14 direkt über der Radeinrichtung 28 lassen sich optimierte Kräfteverhältnisse
erreichen.
[0107] Die Halteeinrichtung 110 umfasst eine Wandung 114 (vgl. beispielsweise Figur 1),
welche quer und insbesondere senkrecht über das Halteelement 14 an dessen ersten Seite
16 hinaussteht. Die Wandung 114 und die Halteeinrichtung 110 als Ganzes sind so ausgebildet,
dass diese beabstandet zu der Lenkstangeneinrichtung 48 unterhalb dieser positioniert
sind. Die Wandung 114 stellt eine Abgrenzung zu einem Raum dar, in welchem der erste
Tank 90 (und mit ihm in Verbindung stehende Elemente) angeordnet sind.
[0108] An der Halteeinrichtung 110 ist ferner ein Ladegerät 116 für die Batterieeinrichtung
112 fest angeordnet. Das Ladegerät 116 ist insbesondere an Netzstrom anschließbar
und sorgt durch eine entsprechende Wandlung für die Aufladung der Batterie in der
Batterieeinrichtung 112.
[0109] Das Ladegerät 116 ist bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 hinter der
Batterieeinrichtung 112 angeordnet, das hießt sie ist näher zu einem Bediener, welcher
die Steuerradeinrichtung 80 fasst, angeordnet als die Batterieeinrichtung 112.
[0110] Zwischen dem ersten Tank 90 und der Wandung 114 ist unterhalb der Lenkstangeneinrichtung
48 eine Turbineneinrichtung 118 mit einem Saugmotor angeordnet. Die Turbineneinrichtung
steht auf einer Druckseite in fluidwirksamer Verbindung mit dem ersten Tank 90; angesaugtes
Schmutzwasser wird in den ersten Tank 90 befördert. Mit einer Saugseite steht die
Turbineneinrichtung 118 in fluidwirksamer Verbindung mit einer Absaugeinrichtung 120
(Figur 1) des Reinigungskopfs 34.
[0111] Zwischen dem ersten Tank 92 und der Halteeinrichtung 110 sind Verkleidungselemente
angeordnet, welche ein geschlossenes Gehäuse zum Schutz von innenliegenden Komponenten
(wie der Turbineneinrichtung 118, Fluidleitungen, elektrischen Leitungen usw.) bilden.
[0112] Die Batterieeinrichtung 112 stellt elektrische Energie für die Turbineneinrichtung
118 mit Saugmotor, die Pumpeneinrichtung 98 und eine Antriebseinrichtung 122 des Reinigungskopfs
34 bereit.
[0113] Der Reinigungskopf 34 umfasst ein Gehäuse 124. Das Gehäuse 124 hat einen ersten Gehäusebereich
126, welcher nach unten zu dem Untergrund 20 zu offen ist. In dem ersten Gehäusebereich
126 ist eine Bürste 128 (Bürstenwalze) angeordnet. Die Bürste 128 ist um eine Drehachse
130 rotierbar. Die Drehachse 130 liegt, wenn der Reinigungskopf 34 in der Vorwärtsfahrtstellung
ist, bei der die Bodenreinigungsmaschine 10 in Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26
fährt, parallel zu der Radachse 32. Die Drehachse 130 liegt quer und insbesondere
senkrecht zu der Schwenkachse 38 des Reinigungskopfs 34. Die Bürste 128 ist durch
eine Bürstenrolle gebildet mit entsprechenden Borsten, welche aus dem nach unten offenen
Bereich des ersten Gehäusebereichs 126 ausgetaucht sind und auf den zu reinigenden
Untergrund 20 wirken können.
[0114] An dem ersten Gehäusebereich 126 ist ein geschlossener zweiter Gehäusebereich 132
angeordnet. Dieser zweite Gehäusebereich nimmt die Antriebseinrichtung 122 zur Drehrotation
der Bürste 128 auf. Die Antriebseinrichtung 122 umfasst dabei einen Elektromotor 134,
welcher durch die Batterieeinrichtung 112 mit elektrischem Strom versorgt wird. Es
sind dazu entsprechende Leitungen von der Batterieeinrichtung 112 zu dem Reinigungskopf
34 vorhanden.
[0115] Der Elektromotor 134 ist so dimensioniert, dass durch die Drehrotation der Bürstenwalze
128 auch eine Unterstützung des Fahrantriebs erreicht ist. Beispielsweise weist der
Elektromotor 134 eine Leistung von mindestens 150 W auf bei einem Drehmoment von mindestens
1,0 Nm bei 1600 U/min.
[0116] Durch die Beaufschlagungseinrichtung 106 ist dem Untergrund 20 im Bereich der Bürste
128 Reinigungsflüssigkeit zuführbar. Die Beaufschlagungseinrichtung 106 umfasst dabei
einen Topf 136 (Figur 8), welcher drehfest an dem Reinigungskopf 34 sitzt. Der Topf
136 ist dabei oberhalb des zweiten Gehäusebereichs 132 angeordnet. Der Topf 136 weist
einen ringförmigen Aufnahmeraum 138 auf, welcher den Zapfen 40 des Schwenklagers 36
umgibt. Von dem Aufnahmeraum 138 führen eine oder mehrere Leitungen für Reinigungsflüssigkeit
zu der Bürste (Bürstenwalze) 128. Der Aufnahmeraum 138 ist entsprechend abgedichtet,
so dass ein Fluidweg 140 (Figur 10) definiert ausgebildet ist und an dem Elektromotor
134 vorbeigeführt ist.
[0117] An die Druckseite 104 der Pumpeneinrichtung 98 ist eine Leitung 142 mit einer Mündung
144 angeschlossen. Die Leitung 142 ist insbesondere starr und beispielsweise in Form
eines Stutzens ausgebildet. Die Mündung 144 ist so ausgerichtet, dass Reinigungsflüssigkeit
in den Aufnahmeraum 138 führen kann. Die Position der Leitung 142 und der Mündung
144 zu dem Aufnahmeraum 138 ist dabei abhängig von der Schwenkstellung des Reinigungskopfs
34. Die Leitung 142 und die Mündung 144 sind dabei so angeordnet und ausgebildet,
dass bei jeder Schwenkstellung Reinigungsflüssigkeit, welche über die Pumpeneinrichtung
98 bereitgestellt wird, in den Aufnahmeraum 138 strömt, wobei bei unterschiedlichen
Schwenkstellungen die Winkelposition der Mündung 144 (als Drehwinkel zu der Schwenkachse
38) variiert. Dadurch ist der Abdichtungsaufwand zur Einkopplung von Reinigungsflüssigkeit
in die Beaufschlagungseinrichtung 106 des schwenkbaren Reinigungskopfs 34 minimiert.
[0118] Die Absaugeinrichtung 120 umfasst einen Saugbalken 146, welcher an dem Reinigungskopf
34 angeordnet ist und mit diesem schwenkbar ist. Der Saugbalken 146 erstreckt sich
in einer Richtung parallel zu dem ersten Gehäusebereich 126. In einer Stellung des
Reinigungskopfs 34, bei welcher die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 realisiert
ist, ist der Saugbalken 146 mindestens näherungsweise parallel zur Radachse 32. Der
Saugbalken 146 ist dabei hinter der Bürste 128 angeordnet, das heißt er liegt näher
zu dem hinteren Ende 24 als die Bürste 128. Bei Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26
ist der Saugbalken 146 zwischen der Bürste 128 und der Seite 96 des zweiten Tanks
92 positioniert.
[0119] Der Freibereich zwischen dem Reinigungskopf 34 und dem zweiten Tank 92 ist dabei
so ausgebildet, dass der Reinigungskopf ausgehend von der Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
26 (vgl. Figur 7a) jeweils nach links (angedeutet durch das Bezugszeichen 148) und
nach rechts (angedeutet durch das Bezugszeichen 150) um mehr als 90° und vorzugsweise
mindestens 180° und insbesondere 180° und mehr schwenkbar ist.
[0120] An dem Saugbalken 146 ist ein Anschluss 152 für einen Schlauch angeordnet. Ein entsprechender
Schlauch führt von dem Anschluss 152 zu der Turbineneinrichtung 118, um abgesaugtes
Schmutzwasser in den ersten Tank 90 einkoppeln zu können. Der Schlauch (in der Zeichnung
nicht gezeigt) ist dabei so ausgebildet und so geführt, dass er die Schwenkbarkeit
des Reinigungskopfes 34 nicht behindert.
[0121] An dem Reinigungskopf ist eine Rolleneinrichtung 154 angeordnet, welche mindestens
eine Stützrolle aufweist. Die Rolleneinrichtung 154 ist dabei insbesondere zwischen
der Bürste 128 und dem Saugbalken 146 positioniert. Bei einem Reinigungsbetrieb der
Bodenreinigungsmaschine 10 stützt sich diese über die Rolleneinrichtung 154 an dem
Untergrund 20 ab und zwar derart, dass über die Bürste 128 ein Reinigungsvorgang durchführbar
ist. Der Reinigungskopf 34 mit der Rolleneinrichtung 154 bildet dadurch eine Vorderradeinrichtung
der Bodenreinigungsmaschine 10.
[0122] An dem Reinigungskopf 34 ist eine als Ganzes mit 156 bezeichnete Hebeeinrichtung
angeordnet. Durch diese Hebeeinrichtung 156 ist die Rolleneinrichtung 154 mit dem
Saugbalken 146 klappbar. In einer ersten Stellung, welche eine nichtoperative Stellung
ist, lässt es sich erreichen, dass sich im Bereich des Reinigungskopfs 34 die Bodenreinigungsmaschine
an der Rolleneinrichtung 154 abstützt und dabei die Bürste 128 nicht in Kontakt mit
dem Untergrund 20 ist. Ferner ist der Saugbalken 146 dann beabstandet zu dem Untergrund
20. In dieser nichtoperativen Stellung ist die Bodenreinigungsmaschine 10 fahrbar,
wobei die Bürste 128 und der Saugbalken 146 geschont werden, da diese nicht den Untergrund
berühren.
[0123] In einer zweiten Stellung, die oben bereits beschrieben wurde, ist die Rolleneinrichtung
154 so feststellbar geklappt, dass der Saugbalken 146 und die Bürste 128 auf den zu
reinigenden Untergrund 20 wirken.
[0124] Zur Überführung zwischen der ersten Stellung und der zweiten Stellung beziehungsweise
umgekehrt ist insbesondere ein Fußpedal 158 vorgesehen.
[0125] Dem Reinigungskopf 34 ist ein Sensor oder Schalter 160 zugeordnet, welcher erfasst,
ob die erste Stellung oder zweite Stellung vorliegt. Beim Übergang von der zweiten
Stellung in die erste Stellung erfolgt eine Änderung der Beaufschlagung des Schalters
160. Dies kann dazu benutzt werden, um insbesondere automatisch den Saugmotor anzuschalten
beziehungsweise abzuschalten. Wenn ein Bediener mechanisch über das Fußpedal 158 die
Rolleneinrichtung 154 und dem Saugbalken 146 von der ersten Stellung (nichtoperative
Stellung) in die zweite Stellung überführt, dann wird der Saugmotor angeschaltet.
Wenn ein Bediener einen Übergang von der zweiten Stellung in die erste Stellung durchführt,
dann wird über den Schalter 160 der Saugmotor abgeschaltet.
[0126] Die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine 10 funktioniert wie folgt:
[0127] Durch die in dem spitzen Winkel 34 angeordnete Lenkstangeneinrichtung 48 kann ein
Bediener die Bodenreinigungsmaschine 10 lenken und schieben beziehungsweise ziehen.
Es ergibt sich dabei ein kompakter Aufbau, wobei Komponenten der Bodenreinigungsmaschine
10 wie beispielsweise die Turbineneinrichtung 118 und der erste Tank 90 an und unterhalb
der Lenkstangeneinrichtung 48 positioniert sind. Elemente der Bodenreinigungsmaschine
10 mit großer Masse und insbesondere die Batterieeinrichtung 112 lasen sich dabei
direkt über der Radeinrichtung 28 positionieren und entsprechend abstützen.
[0128] Die Bürste 128 des Reinigungskopfs 34 ist angetrieben und zwar um eine Drehachse
130, welche in der Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 parallel zu der Radachse 32
ist. Dieser Antrieb sorgt bei entsprechender Drehrichtung der Bürste 128 für eine
Vorwärtsbewegung der Bodenreinigungsmaschine 10 als Ganzes. Dadurch wird die Schubbewegung
des Bedieners unterstützt und der Kraftaufwand für den Bediener wird verringert. Es
ergibt sich ein ermüdungsärmeres Arbeiten.
[0129] Der Reinigungskopf 34 ist bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung 26 nach
links und rechts um mindestens 180° und insbesondere um mehr als 180° schwenkbar.
Dadurch lässt sich der Reinigungskopf 34 mit der Bürste 128 auch in schwerer zugängliche
Eckbereiche führen. Weiterhin lässt sich von einer Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
26 in eine entgegengesetzte angetriebene Rückwärtsfahrtrichtung umstellen (ohne Änderung
der Drehrichtung des Elektromotors 134).
[0130] Die Lenkstangeneinrichtung 48 ist insbesondere in einem mittigen Bereich bezogen
auf die Projektion des Halteelements 14 angeordnet. Sie und die Steuerradeinrichtung
80 ragen nicht über eine linke und rechte Seite der Bodenreinigungsmaschine 10 hinaus.
Dadurch lässt sich die Bodenreinigungsmaschine 10 in Eckbereich fahren, ohne dass
die Lenkung den Bewegungsspielraum der Bodenreinigungsmaschine 10 als Ganzes einschränkt
(beispielsweise durch Anstoßen an eine Wand).
[0131] Die energieverbrauchenden Elemente der Bodenreinigungsmaschine 10 werden über die
Batterieeinrichtung 112 mit elektrischem Strom versorgt. Es ergibt sich dadurch eine
kompakte, autark einsetzbare Bodenreinigungsmaschine, welche für einen Bediener ermüdungsarm
bedienbar ist und dabei wendig ist, so dass auch wandnahe Bereiche und Eckbereiche
auf effektive Weise reinigbar sind. Es erfolgt sowohl eine Beaufschlagung eines zu
reinigenden Untergrunds 20 mit Reinigungsflüssigkeit als auch eine Absaugung von Schmutzwasser.
[0132] Durch die Positionierung der Halteeinrichtung 110 für die Batterieeinrichtung 112
können auch Batterien mit hoher Energiedichte (mit entsprechend hohem Platzbedarf)
eingesetzt werden.
[0133] Die Lenkstangeneinrichtung 48 weist zwischen dem Ende 50 und dem Ende 78 eine Länge
auf, welche größer ist als die Länge des Fahrgestells 12 zwischen dem vorderen Ende
22 und dem hinteren Ende 24. Insbesondere ist die genannte Länge der Lenkstangeneinrichtung
48 mindestens 1,3-fach, vorzugsweise mindestens 1,35-fach und vorzugsweise mindestens
1,4-fach größer als die Länge des Fahrgestells 12 zwischen dem vorderen Ende 22 und
dem hinteren Ende 24.
Bezugszeichenliste
[0134]
- 10
- Bodenreinigungsmaschine
- 12
- Fahrgestell
- 14
- Halteelement
- 16
- Erste Seite
- 18
- Zweite Seite
- 20
- Untergrund
- 22
- Vorderes Ende
- 24
- Hinteres Ende
- 26
- Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
- 28
- Radeinrichtung
- 30a
- Linkes Hinterrad
- 30b
- Rechtes Hinterrad
- 32
- Radachse
- 34
- Reinigungskopf
- 36
- Schwenklager
- 38
- Schwenkachse
- 40
- Zapfen
- 42
- Oberer Bereich
- 44
- Ringelement
- 46
- Ausnehmung
- 48
- Lenkstangeneinrichtung
- 50
- Ende
- 52
- Gelenkeinrichtung
- 54
- Kardanisches Gelenk
- 56
- Fixierungseinrichtung
- 58
- Öse
- 60
- Lenkstange
- 62
- Erstreckungsrichtung
- 64
- Spitzer Winkel
- 66
- Schwenkachse
- 68
- Stützelement
- 70
- Stützelement
- 72
- Ringelement
- 74
- Ausnehmung
- 76
- Stützelement
- 78
- Hinteres Ende
- 80
- Steuerradeinrichtung
- 82
- Griffelement
- 84
- Zweiter Teil
- 86
- Erster Teil
- 88
- Hinterster Punkt
- 90
- Erster Tank
- 92
- Zweiter Tank
- 94
- Freibereich
- 96
- Seite
- 98
- Pumpeneinrichtung
- 100
- Saugseite
- 102
- Saugleitung
- 104
- Druckseite
- 106
- Beaufschlagungseinrichtung
- 108
- Freiraum
- 110
- Halteeinrichtung
- 112
- Batterieeinrichtung
- 114
- Wandung
- 116
- Ladegerät
- 118
- Turbineneinrichtung
- 120
- Absaugeinrichtung
- 122
- Antriebseinrichtung
- 124
- Gehäuse
- 126
- Erster Gehäusebereich
- 128
- Bürste
- 130
- Drehachse
- 132
- Zweiter Gehäusebereich
- 134
- Elektromotor
- 136
- Topf
- 138
- Aufnahmeraum
- 140
- Fluidweg
- 142
- Leitung
- 144
- Mündung
- 146
- Saugbalken
- 148
- "nach links"
- 150
- "nach rechts"
- 152
- Anschluss
- 154
- Rolleneinrichtung
- 156
- Hebeeinrichtung
- 158
- Fußpedal
- 160
- Schalter
- 162
- Erstes Stangenelement
- 164
- Hülse
- 166
- Ausnehmung
- 168
- Feststelleinrichtung
- 170
- Klemmhebel
- 172
- Ausnehmung
- 174
- Klemmbereich
- 176
- Anlagefläche
- 178
- Schwenkachse
- 180
- Zweites Stangenelement
- 182
- Schwenklager
- 184
- Feststelleinrichtung
- 186
- Gehäuseverkleidung
1. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine, umfassend ein Fahrgestell (12) mit einem bezogen
auf eine Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung (26) vorderen Ende (22) und einem hinteren
Ende (24), eine Radeinrichtung (28), welche an dem Fahrgestell (12) im Bereich des
hinteren Endes (24) angeordnet ist, und einen Reinigungskopf (34), welcher an dem
Fahrgestell (12) schwenkbar im Bereich des vorderen Endes (22) angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine Lenkstangeneinrichtung (48), welche an dem Reinigungskopf (34) angelenkt ist,
welche sich an dem Fahrgestell (12) abstützt und welche sich in einer Richtung von
dem Fahrgestell (12) weg nach oben zu dem hinteren Ende (24) hin erstreckt, und welche
eine Schubstangeneinrichtung zum Schieben der Bodenreinigungsmaschine bildet und/oder
Zugstangeneinrichtung zum Ziehen der Bodenreinigungsmaschine bildet.
2. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkstangeneinrichtung (48) mindestens abschnittsweise in einem spitzen Winkel
(64) zu einem ebenen Untergrund (20) orientiert ist, wenn die Bodenreinigungsmaschine
mit der Radeinrichtung (28) und dem Reinigungskopf (34) auf dem ebenen Untergrund
(20) aufsteht, und insbesondere, dass der spitze Winkel (64) im Bereich zwischen 30°
und 60° und insbesondere im Bereich zwischen 40° und 50° und insbesondere bei mindestens
näherungsweise 45° liegt.
3. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Lenkstangeneinrichtung (48) an oder in der Nähe eines Endes (70), welches
einer Anlenkstelle an den Reinigungskopf (34) abgewandt ist, eine Steuerradeinrichtung
(80) angeordnet ist, und insbesondere, dass die Steuerradeinrichtung (80) in einer
Projektion auf einen Untergrund (20), auf welchem die Bodenreinigungsmaschine aufsteht,
über das hintere Endes (24) des Fahrgestells (12) hinausragt.
4. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkstangeneinrichtung (48) feststellbar längenveränderlich ausgebildet ist und/oder
bezüglich des Fahrgestells (12) feststellbar schwenkbar ist, wobei die Lenkstangeneinrichtung
(48) als Ganzes schwenkbar ist und/oder Teile (162, 180) der Lenkstangeneinrichtung
(48) relativ zueinander schwenkbar sind, und insbesondere, dass eine Schwenkachse
(178) eines Schwenklagers (182) der Schwenkbarkeit der Lenkstangeneinrichtung (48)
mindestens näherungsweise parallel zu einer Drehachse (130) einer Bürstenwalze (128)
des Reinigungskopfs (34) und/oder einer Radachse (32) der Radeinrichtung (28) bei
einer Stellung der Lenkstangeneinrichtung (48) für die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
(26) orientiert ist, und insbesondere, dass ein Schwenklager (182) an der Lenkstangeneinrichtung
(48) oberhalb eines Tanks (90) positioniert ist, an welchem die Lenkstangeneinrichtung
(48) vorbeigeführt ist und/oder außerhalb einer Gehäuseverkleidung (186), welche am
Fahrgestell (12) angeordnet ist, positioniert ist, und insbesondere, dass die Lenkstangeneinrichtung
(48) eine Hülse (164) aufweist, an welcher eine Steuerradeinrichtung (80) angeordnet
ist, und dass ein Stangenelement (162) der Lenkstangeneinrichtung (48) in die Hülse
(164) eingetaucht ist, wobei eine Längsposition der Hülse (164) an dem Stangenelement
(162) feststellbar veränderlich ist.
5. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkstangeneinrichtung (48) über eine Gelenkeinrichtung (52) an den Reinigungskopf
(34) angelenkt ist und insbesondere dass die Gelenkeinrichtung (52) ein kardanisches
Gelenk (54) umfasst.
6. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkeinrichtung (52) an einem Schwenklager (36) für die Schwenkbarkeit des
Reinigungskopfs (34) an dem Fahrgestell (12) angeordnet ist.
7. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Fahrgestell (12) mindestens ein Stützelement (70) drehfest angeordnet ist,
welches eine Ausnehmung (74) aufweist, durch welche die Lenkstangeneinrichtung (48)
durchgetaucht ist und in welcher die Lenkstangeneinrichtung (48) drehbar ist.
8. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkstangeneinrichtung (48) eine einteilige oder mehrteilige Lenkstange (60)
aufweist, welche an dem Reinigungskopf (94) angelenkt ist.
9. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell (12) ein Halteelement (14) aufweist, an welchem der Reinigungskopf
(34) schwenkbar angeordnet ist und insbesondere dass das Halteelement (14) als Halteplatte
ausgebildet ist oder eine Halteplatte umfasst, und insbesondere, dass an dem Halteelement
(14) ein erster Tank (90) und ein zweiter Tank (92) angeordnet sind, wobei der erste
Tank (90) an einer ersten Seite (16) des Halteelements (14) sitzt und der zweite Tank
(92) an einer der ersten Seite (16) gegenüberliegenden zweiten Seite (18) sitzt, und
wobei die zweite Seite (18) einem Untergrund (20) zugewandt ist, auf welchem die Bodenreinigungsmaschine
aufsteht, und insbesondere, dass die Lenkstangeneinrichtung (48) sich an der ersten
Seite (16) abstützt und insbesondere dass die Lenkstangeneinrichtung (48) sich über
die erste Seite (16) erhebt, und insbesondere, dass der erste Tank (90) so geformt
ist, dass ein Freiraum gebildet ist, durch welchen die Lenkstangeneinrichtung (48)
geführt ist, und insbesondere, dass die Radeinrichtung (28) an der zweiten Seite (18)
angeordnet ist, und insbesondere, dass der zweite Tank (92) in seiner Form an die
Radeinrichtung (28) angepasst ist, und insbesondere, dass der zweite Tank (92) so
geformt ist, dass ein Freiraum für die Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs (34) gebildet
ist, und insbesondere, dass der erste Tank (90) ein Schmutzwassertank und der zweite
Tank (92) ein Reinigungsflüssigkeitstank ist.
10. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Fahrgestell (12) und insbesondere an einem Halteelement (14) des Fahrgestells
(12) eine Halteeinrichtung (110) für eine Batterieeinrichtung angeordnet ist und insbesondere
dass die Halteeinrichtung (110) über der Radeinrichtung (28) angeordnet ist, und insbesondere,
dass die Halteeinrichtung (110) von einer ersten Seite (16) des Halteelements (14)
weg nach oben hinausragt, wobei die erste Seite (16) einer zweiten Seite (18) abgewandt
ist, welche einem Untergrund (20) zuweist, auf welchem die Bodenreinigungsmaschine
aufsteht, und insbesondere, dass die Halteeinrichtung (110) eine Wandung (114) aufweist,
welche quer zur ersten Seite (16) des Halteelements (14) orientiert ist, und insbesondere,
dass die Halteeinrichtung (110) einen Haltebereich für ein Ladegerät (116) für die
Batterieeinrichtung (112) umfasst, und insbesondere dass das Ladegerät (116) bezogen
auf eine Richtung zwischen dem vorderen Ende (22) und dem hinteren Ende (24) des Fahrgestells
(12) näher zu dem hinteren Ende angeordnet ist als die Batterieeinrichtung (112).
11. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Fahrgestell (12) und insbesondere an einem Halteelement (14) des Fahrgestells
(12) eine Turbineneinrichtung (118) zum Ansaugen von Schmutzwasser angeordnet ist,
welche in fluidwirksamer Verbindung mit einem Schmutzwassertank (90) und dem Reinigungskopf
(34) steht, und/oder dass an dem Fahrgestell (12) und insbesondere an einem Halteelement
(14) des Fahrgestells (12) eine Pumpeneinrichtung (98) angeordnet ist, welche in fluidwirksamer
Verbindung mit einem Reinigungsflüssigkeitstank (92) und dem Reinigungskopf (34) steht.
12. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungskopf (34) mindestens eine angetriebene Bürste (18) und insbesondere
Bürstenwalze aufweist, und insbesondere, dass bei der Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung
(26) eine Drehachse (130) der mindestens einen Bürste (118) parallel zu einer Radachse
(32) der Radeinrichtung (28) orientiert ist.
13. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkstangeneinrichtung (48) eine maximale Länge zwischen einer Anlenkstelle an
den Reinigungskopf (34) und einem hinteren Ende (78) aufweist, welche mindestens 1,3-fach
so groß ist wie eine Länge des Fahrgestells (12) zwischen dem vorderen Ende (22) und
dem hinteren Ende (24).
14. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkachse (38) der Schwenkbarkeit des Reinigungskopfs (34) quer und insbesondere
senkrecht zu einer Radachse (32) der Radeinrichtung (28) orientiert ist.
15. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Reinigungskopf (34) mindestens eine Bürste (128) angeordnet ist und eine Antriebseinrichtung
(122) zur angetriebenen Drehung der mindestens einen Bürste (128) angeordnet ist.
16. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungskopf (34) bezogen auf die Geradeaus-Vorwärtsfahrtrichtung (26) nach
links und/oder nach rechts jeweils um mehr als 90° und insbesondere um mindestens
180° schwenkbar ist, und insbesondere, dass der Reinigungskopf (34) um mehr als 180°
schwenkbar ist, und insbesondere, dass die Antriebseinrichtung (122) mindestens einen
Elektromotor (134) aufweist, welcher über eine Batterieeinrichtung (112), die an dem
Fahrgestell (12) angeordnet ist, mit elektrischem Strom versorgt ist.
17. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Reinigungskopf (34) eine Beaufschlagungseinrichtung (106) für Reinigungsflüssigkeit
angeordnet ist, welche in fluidwirksamer Verbindung mit einem an dem Fahrgestell (12)
angeordneten Tank (92) steht, und insbesondere, dass die Beaufschlagungseinrichtung
(106) einen Topf (136) aufweist, welcher drehfest an dem Reinigungskopf (34) angeordnet
ist und in welchen mindestens eine Leitung (142) mündet, die in fluidwirksamer Verbindung
mit dem Tank (92) für Reinigungsflüssigkeit steht, und insbesondere, dass eine Position
einer Mündung (144) der mindestens einen Leitung (142) in den Topf (138) abhängig
ist von einer Schwenkposition des Reinigungskopfs (34) relativ zum Fahrgestell (12),
und insbesondere, dass der Topf (138) an einem Schwenklager (36) für die Schwenkbarkeit
des Reinigungskopfs (34) an dem Fahrgestell (12) sitzt, und insbesondere, dass der
Topf (138) einen Ringbereich aufweist, welcher das Schwenklager (36) umgibt.
18. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Reinigungskopf (34) eine Absaugeinrichtung (120) angeordnet ist, welche in
fluidwirksamer Verbindung mit einem Tank (90) für Schmutzwasser steht, welcher an
dem Fahrgestell (12) angeordnet ist, und insbesondere, dass die Absaugeinrichtung
(120) mindestens einen Saugbalken (146) umfasst, welcher an dem Reinigungskopf (34)
angeordnet ist, und insbesondere, gekennzeichnet durch eine Hebeeinrichtung (156) für den mindestens einen Saugbalken (146), welche an dem
Reinigungskopf (34) angeordnet ist, und insbesondere, dass die Hebeeinrichtung (156)
ein Fußpedal (158) umfasst, und insbesondere, dass der Hebeeinrichtung (158) ein Sensor
oder Schalter (160) zugeordnet ist, wobei ein Sensorsignal oder ein Schaltersignal
einen Start und/oder einen Stopp eines Saugmotors bewirkt.
19. Handgeführte Bodenreinigungsmaschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Reinigungskopf (34) eine Rolleneinrichtung (154) angeordnet ist, welche mindestens
eine erste Stellung und zweite Stellung aufweist, wobei in der ersten Stellung sich
die Bodenreinigungsmaschine an der Rolleneinrichtung (154) abstützt und die mindestens
eine Bürste (128) nicht in Kontakt mit einem Untergrund (20) ist, auf welchem die
Bodenreinigungsmaschine aufsteht, und in der zweiten Stellung die mindestens eine
Bürste (128) auf den Untergrund wirkt.
1. A manually guided floor cleaning machine, comprising a chassis (12) with a front end
(22) and a rear end (24) in relation to a straight ahead forward travel direction
(26), a wheel arrangement (28), which is arranged on the chassis (12) in the region
of the rear end (24), and a cleaning head (34), which is pivotably arranged on the
chassis (12) in the region of the front end (22), characterized by a steering rod device (48), which is articulated on the cleaning head (34), which
is supported on the chassis (12) and which extends in a direction upwardly away from
the chassis (12) toward the rear end (24), and which forms a pushing rod device for
pushing the floor cleaning machine and/or forms a pulling rod device for pulling the
floor cleaning machine.
2. The manually guided floor cleaning machine according to Claim 1, characterized in that the steering rod device (48) is oriented, at least in portions, at an acute angle
(64) with respect to a level base (20) when the floor cleaning machine is standing
with the wheel arrangement (28) and the cleaning head (34) on the level base (20),
and in particular in that the acute angle (64) is in the range between 30° and 60° and in particular in the
range between 40° and 50° and in particular at least approximately 45°.
3. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that a steering wheel arrangement (80) is arranged on the steering rod device (48) at
or close to an end (70), which is remote from an articulation point on the cleaning
head (34), and in particular in that the steering wheel arrangement (80), in a projection onto a base (20), on which the
floor cleaning machine is standing, projects beyond the rear end (24) of the chassis
(12).
4. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that the steering rod device (48) is configured to be fixably variable in length and/or
fixably pivotable in relation to the chassis (12), wherein the steering rod device
(48) is pivotable as a whole and/or parts (162, 180) of the steering rod device (48)
are pivotable relative to each other, and in particular in that a pivot axis (178) of a pivot bearing (182) for the pivotability of the steering
rod device (48) is oriented at least approximately parallel to an axis of rotation
(130) of a brush roller (128) of the cleaning head (34) and/or of a wheel axis (32)
of the wheel arrangement (28) in a position of the steering rod device (48) for the
straight ahead forward travel direction (26), and in particular in that a pivot bearing (182) is positioned on the steering rod device (48) above a tank
(90), past which the steering rod device (48) is guided and/or is positioned outside
a housing casing (186), which is arranged on the chassis (12), and in particular in that the steering rod device (48) has a sleeve (164), on which a steering wheel arrangement
(80) is arranged, and in that a rod element (162) of the steering rod device (48) is inserted in the sleeve (164),
wherein a longitudinal position of the sleeve (164) is fixably variable on the rod
element (162).
5. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that the steering rod device (48) is articulated on the cleaning head (34) by means of
a joint device (52) and in particular in that the joint device (52) comprises a gimbal joint (54).
6. The manually guided floor cleaning machine according to Claim 5, characterized in that the joint device (52) is arranged on a pivot bearing (36) for the pivotability of
the cleaning head (34) on the chassis (12).
7. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that at least one support element (70) is non-rotatably arranged on the chassis (12),
said supporting element (70) having a recess (74), through which the steering rod
device (48) is inserted and in which the steering rod device (48) is rotatable.
8. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that the steering rod device (48) has a one-part or multi-part steering rod (60), which
is articulated on the cleaning head (94).
9. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that the chassis (12) has a holding element (14), on which the cleaning head (34) is pivotably
arranged and in particular in that the holding element (14) is formed as a holding plate or comprises a holding plate,
and in particular in that a first tank (90) and a second tank (92) are arranged on the holding element (14),
wherein the first tank (90) is seated on a first side (16) of the holding element
(14) and the second tank (92) is seated on a second side (18) opposite the first side
(16), and wherein the second side (18) faces a base (20), on which the floor cleaning
meaning is standing, and in particular in that the steering rod device (48) is supported on the first side (16) and in particular
in that the steering rod device (48) rises above the first side (16), and in particular in that the first tank (90) is formed in such a way that a free space is formed, through
which the steering rod device (48) is guided, and in particular in that the wheel
arrangement (28) is arranged on the second side (18), and in particular in that the second tank (92) is adapted with respect to its shape to the wheel arrangement
(28), and in particular in that the second tank (92) is shaped in such a way that a free space is formed for the
pivotability of the cleaning head (34), and in particular in that the first tank (90) is a dirty water tank and the second tank (92) is a cleaning
liquid tank.
10. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that a holding device (110) for a battery device is arranged on the chassis (12) and in
particular on a holding element (14) of the chassis (12) and in particular in that the holding device (110) is arranged over the wheel arrangement (28), and in particular
in that the holding device (110) projects upwardly away from a first side (16) of the holding
element (14), wherein the first side (16) is remote from a second side (18), which
faces a base (20), on which the floor cleaning machine is standing, and in particular
in that the holding device (110) has a wall (114), which is oriented transversely to the
first side (16) of the holding element (14), and in particular in that the holding device (110) comprises a holding region for a charging apparatus (116)
for the battery device (112), and in parti cular in that the charging apparatus (116) is arranged closer to the rear end than the battery
device (112) is in regard to a direction between the front end (22) and the rear end
(24) of the chassis (12).
11. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that a turbine device (118) for sucking up dirty water is arranged on the chassis (12)
and, in particular, on a holding element (14) of the chassis (12), the turbine device
(118) being in fluidic connection with a dirty water tank (90) and the cleaning head
(34), and/or in that a pump device (98), which is in fluidic connection with a cleaning liquid tank (92)
and the cleaning head (34), is arranged on the chassis (12) and, in particular, on
a holding element (14) of the chassis (12).
12. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that the cleaning head (34) has at least one driven brush (18) and in particular brush
rolls, and in particular in that in the straight ahead forward travel direction (26), a rotational axis (130) of the
at least one brush (118) is oriented parallel to a wheel axis (32) of the wheel arrangement
(28).
13. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that the steering rod device (48) has a maximum length between an articulation point on
the cleaning head (34) and a rear end (78), said length being at least 1.3 times as
great as a length of the chassis (12) between the front end (22) and the rear end
(24).
14. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that a pivot axis (38) for the pivotability of the cleaning head (34) is oriented transversely
and, in particular, perpendicularly to a wheel axis (32) of the wheel arrangement
(28).
15. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that at least one brush (128) is arranged on the cleaning head (34) and a drive device
(122) is arranged for the driven rotation of the at least one brush (128).
16. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that the cleaning head (34), in relation to the straight ahead forward travel direction
(26), is pivotable to the left and/or to the right, in each case by more than 90°
and, in particular, by at least 180°, and in particular in that the cleaning head (34) is pivotable by more than 180°, and in particular in that the drive device (122) has at least one electric motor (134), which is supplied with
electric current by means of a battery device (112), which is arranged on the chassis
(12).
17. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that there is arranged on the cleaning head (34) an application device (106) for cleaning
liquid, which is in fluidic connection with a tank (92) arranged on the chassis (12),
and in particular in that the application device (106) has a vessel (136), which is non-rotatably arranged
on the cleaning head (34) and into which at least one pipe (142) opens, which is in
fluidic connection with the tank (92) for cleaning liquid, and in particular in that a position of a mouth (144) of the at least one pipe (142) into the vessel (138)
depends on a pivoting position of the cleaning head (34) relative to the chassis (12),
and in particular in that the vessel (138) is seated on a pivot bearing (36) for the pivotability of the cleaning
head (34) on the chassis (12), and in particular in that the vessel (138) has an annular region, which surrounds the pivot bearing (36).
18. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that a suction device (120) is arranged on the cleaning head (34), said suction device
(120) being in fluidic connection with a tank (90) for dirty water, which is arranged
on the chassis (12), and in particular in that the suction device (120) comprises at least one suction beam (146), which is arranged
on the cleaning head (34), and in particular characterized by a lifting device (156) for the at least one suction beam (146), said lifting device
(156) being arranged on the cleaning head (34), and in particular in that the lifting
device (156) comprises a foot pedal (158), and in particular in that a sensor or switch
(160) is associated with the lifting device (158), wherein a sensor signal or a switch
signal effects a start and/or a stop of a suction motor.
19. The manually guided floor cleaning machine according to any one of the preceding claims,
characterized in that a roller device (154) is arranged on the cleaning head (34), said roller device (154)
having at least a first position and a second position, wherein, in the first position,
the floor cleaning machine is supported on the roller device (154) and the at least
one brush (128) is not in contact with a base (20), on which the floor cleaning machine
is standing and, in the second position, the at least one brush (128) acts on the
base.
1. Machine de nettoyage des sols guidée à la main, comprenant un châssis (12) pourvu
d'une extrémité avant (22) et d'une extrémité arrière (24) par rapport à un sens de
déplacement vers l'avant en ligne droite (26), un dispositif formant roue (28), lequel
est agencé sur le châssis (12) dans la zone de l'extrémité arrière (24), et une tête
de nettoyage (34), laquelle est montée pivotante sur le châssis (12) dans la zone
de l'extrémité avant (22), caractérisée par un dispositif formant barre de direction (48), lequel est articulé sur la tête de
nettoyage (34), s'appuie sur le châssis (12) et s'étend dans une direction s'éloignant
du châssis (12) vers le haut en direction de l'extrémité arrière (24), et lequel forme
un dispositif formant barre de poussée pour pousser la machine de nettoyage des sols
et/ou un dispositif formant barre de traction pour tirer la machine de nettoyage des
sols.
2. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif formant barre de traction (48) est orienté au moins en partie en formant
un angle aigu (64) par rapport à un sol (20) plat, lorsque la machine de nettoyage
des sols est en position verticale avec le dispositif formant roue (28) et la tête
de nettoyage (34) sur le sol (20) plat, et en particulier en ce que l'angle aigu (64) se situe dans la plage comprise entre 30° et 60° et en particulier
dans la plage comprise entre 40° et 50° et en particulier atteint au moins approximativement
45°.
3. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif formant roue de commande (80) est agencé sur le dispositif formant barre
de direction (48) sur une extrémité (70) opposée à un point d'articulation sur la
tête de nettoyage (34) ou à proximité de ladite extrémité, et en particulier en ce
que le dispositif formant roue de commande (80), dans une projection sur un sol (20)
sur lequel la machine de nettoyage des sols est en position verticale, fait saillie
de l'extrémité arrière (24) du châssis (12).
4. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le dispositif formant barre de direction (48) est variable en longueur avec possibilité
de blocage et/ou peut pivoter par rapport au châssis (12) avec possibilité de blocage,
le dispositif formant barre de direction (48) pouvant pivoter dans son intégralité
et/ou des parties (162, 180) du dispositif formant barre de direction (48) pouvant
pivoter les unes par rapport aux autres, et en particulier en ce qu'un axe de pivotement (178) d'un palier pivotant (182) de la possibilité de pivotement
du dispositif formant barre de direction (48) est orienté au moins approximativement
parallèlement à un axe de rotation (130) d'une brosse cylindrique (128) de la tête
de nettoyage (34) et/ou d'un essieu (32) du dispositif formant roue (28) dans une
position du dispositif formant barre de direction (48) destinée au sens de déplacement
vers l'avant en ligne droite (26), et en particulier en ce qu'un palier pivotant (182) est positionné sur le dispositif formant barre de direction
(48) au-dessus d'un réservoir (90) devant lequel le dispositif formant barre de direction
(48) est guidé et/ou à l'extérieur d'un revêtement de logement (186), lequel est agencé
sur le châssis (12), et en particulier en ce que le dispositif formant barre de direction (48) comprend un manchon (164) sur lequel
est agencé un dispositif formant roue de commande (80), et en ce qu'un élément formant barre (162) du dispositif formant barre de direction (48) est enfoncé
dans le manchon (164), une position longitudinale du manchon (164) sur l'élément formant
barre (162) étant variable en longueur avec possibilité de blocage.
5. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le dispositif formant barre de direction (48) est articulé sur la tête de nettoyage
(34) par l'intermédiaire d'un dispositif articulé (52) et en particulier en ce que le dispositif articulé (52) comporte une articulation de type Cardan (54).
6. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon la revendication 5, caractérisée en ce que le dispositif articulé (52) est agencé sur un palier pivotant (36) pour la possibilité
de pivotement de la tête de nettoyage (34) sur le châssis (12).
7. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un élément d'appui (70) est monté solidaire en rotation sur le châssis (12),
et présente un évidement (74) à travers lequel le dispositif formant barre de direction
(48) est enfoncé et dans lequel le dispositif formant barre de direction (48) peut
être amené en rotation.
8. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le dispositif formant barre de direction (48) comprend une barre de direction (60)
en une ou plusieurs parties, laquelle est articulée sur la tête de nettoyage (94).
9. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le châssis (12) comprend un élément de retenue (14) sur lequel la tête de nettoyage
(34) est montée pivotante et en particulier en ce que l'élément de retenue (14) est réalisé sous la forme d'une plaque de retenue ou comporte
une plaque de retenue, et en particulier en ce qu'un premier réservoir (90) et un deuxième réservoir (92) sont agencés sur l'élément
de retenue (14), le premier réservoir (90) reposant sur une première face (16) de
l'élément de retenue (14) et le deuxième réservoir (92) reposant sur une deuxième
face (18) opposée à la première face (16), et la deuxième face (18) étant tournée
vers un sol (20) sur lequel la machine de nettoyage des sols est en position verticale,
et en particulier en ce que le dispositif formant barre de direction (48) s'élève au-dessus de la première face
(16) et en particulier en ce que le dispositif formant barre de direction (48) s'élève au-dessus de la première face
(16), et en particulier en ce que le premier réservoir (90) est formé de telle sorte qu'un espace libre est formé,
à travers lequel le dispositif formant barre de direction (48) est guidé, et en particulier
en ce que le dispositif formant roue (28) est agencé sur la deuxième face (18), et en particulier
en ce que la forme du deuxième réservoir (92) est adaptée au dispositif formant roue
(28), et en particulier en ce que le deuxième réservoir (92) est formé de telle sorte qu'un espace libre pour la possibilité
de pivotement de la tête de nettoyage (34) est formé, et en particulier en ce que le premier réservoir (90) est un réservoir d'eau sale et le deuxième réservoir (92)
est un réservoir de liquide de nettoyage.
10. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif de retenue (110) pour un dispositif formant batterie est agencé sur
le châssis (12) et en particulier sur un élément de retenue (14) du châssis (12) et
en particulier en ce que le dispositif de retenue (110) est agencé au-dessus du dispositif formant roue (28),
et en particulier en ce que le dispositif de retenue (110) fait saillie vers le haut à distance d'une première
face (16) de l'élément de retenue (14), la première face (16) étant opposée à une
deuxième face (18), laquelle est orientée vers un sol (20) sur lequel la machine de
nettoyage des sols est en position verticale, et en particulier en ce que le dispositif de retenue (110) comprend une paroi (114), laquelle est orientée transversalement
à la première face (16) de l'élément de retenue (14), et en particulier en ce que le dispositif de retenue (110) comporte une zone de retenue pour un appareil chargeur
(116) pour le dispositif formant batterie (112), et en particulier en ce que l'appareil chargeur (116), par rapport à une direction entre l'extrémité avant (22)
et l'extrémité arrière (24) du châssis (12), est plus proche de l'extrémité arrière
que le dispositif formant batterie (112) .
11. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif formant turbine (118) destiné à aspirer l'eau sale est agencé sur le
châssis (12) et en particulier sur un élément de retenue (14) du châssis (12) et est
en liaison fluidique avec un réservoir d'eau sale (90) et la tête de nettoyage (34),
et/ou en ce qu'un dispositif de pompage (98), lequel est en liaison fluidique avec un réservoir de
liquide de nettoyage (92) et la tête de nettoyage (34), est agencé sur le châssis
(12) et en particulier sur un élément de retenue (14) du châssis (12) .
12. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que la tête de nettoyage (34) comprend au moins une brosse (18) entraînée et en particulier
une brosse cylindrique, et en particulier en ce que dans le sens de déplacement vers l'avant en ligne droite (26), un axe de rotation
(130) de la au moins une brosse (118) est orienté parallèlement à un essieu (32) du
dispositif formant roue (28).
13. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le dispositif formant barre de direction (48) présente une longueur maximale entre
un point d'articulation sur la tête de nettoyage (34) et une extrémité arrière (78),
laquelle est au moins 1,3 fois plus grande qu'une longueur du châssis (12) entre l'extrémité
avant (22) et l'extrémité arrière (24).
14. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un axe de pivotement (38) de la possibilité de pivotement de la tête de nettoyage
(34) est orienté transversalement et en particulier perpendiculairement à un essieu
(32) du dispositif formant roue (28).
15. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au moins une brosse (128) et un dispositif d'entraînement (122) permettant la rotation
entraînée de la ou des brosses (128) sont agencés sur la tête de nettoyage (34).
16. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que la tête de nettoyage (34), par rapport au sens de déplacement vers l'avant en ligne
droite (26), peut pivoter vers la gauche et/ou vers la droite respectivement de plus
de 90° et en particulier d'au moins 180°, et en particulier en ce que la tête de nettoyage (34) peut pivoter de plus de 180°, et en particulier en ce que le dispositif d'entraînement (122) comprend au moins un moteur électrique (134),
lequel est alimenté en courant électrique par un dispositif formant batterie (112)
qui est agencé sur le châssis (12).
17. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif d'application (106) de liquide de nettoyage, lequel est en liaison fluidique
avec un réservoir (92) agencé sur le châssis (12), est agencé sur la tête de nettoyage
(34), et en particulier en ce que le dispositif d'application (106) comprend un pot (136),lequel est monté solidaire
en rotation sur la tête de nettoyage (34) et dans lequel débouche au moins une conduite
(142), qui est en liaison fluidique avec le réservoir (92) pour le liquide de nettoyage,
et en particulier en ce qu'une position d'une embouchure (144) de la ou des conduites (142) dans le pot (138)
dépend d'une position de pivotement de la tête de nettoyage (134) par rapport au châssis
(12), et en particulier en ce que le pot (138) repose sur un palier pivotant (36) pour la possibilité de pivotement
de la tête de nettoyage (34) sur le châssis (12), et en particulier en ce que le pot (138) présente une zone annulaire entourant le palier pivotant (36).
18. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif d'aspiration (120) est agencé sur la tête de nettoyage (34) et est en
liaison fluidique avec un réservoir (90) pour l'eau sale, lequel est agencé sur le
châssis (12), et en particulier en ce que le dispositif d'aspiration (120) comporte au moins une barre d'aspiration (146),
laquelle est agencée sur la tête de nettoyage (34), et en particulier caractérisée par un dispositif de levage (156) pour la ou les barres d'aspiration (146), lequel est
agencé sur la tête de nettoyage (34), et en particulier en ce que le dispositif de
levage (156) comporte une pédale (158), et en particulier en ce qu'un capteur ou commutateur
(160) est associé au dispositif de levage (158), un signal de capteur ou un signal
de commutateur provoquant un démarrage et/ou un arrêt d'un moteur d'aspiration.
19. Machine de nettoyage des sols guidée à la main selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'un dispositif formant rouleau (154), lequel présente au moins une première position
et une deuxième position, est agencé sur la tête de nettoyage (34), la machine de
nettoyage des sols, dans la première position, s'appuyant contre le dispositif formant
rouleau (154) et la ou brosses (128) n'étant pas en contact avec un sol (20) sur lequel
la machine de nettoyage des sols est en position verticale, et, dans la deuxième position,
la ou au moins une brosse (128) exerçant une action sur le sol.