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(11) |
EP 2 774 708 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.07.2015 Patentblatt 2015/28 |
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Anmeldetag: 07.03.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sägemaschine zum Zersägen zumindest eines plattenförmigen Werkstücks
Sawing machine for sawing up at least one plate-shaped workpiece
Scie destinée à scier au moins une pièce en forme de plaque
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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10.09.2014 Patentblatt 2014/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Schelling Anlagenbau GmbH |
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6858 Schwarzach (AT) |
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Erfinder: |
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- Justen, Peter
6861 Alberschwende (AT)
- Pöschl, Wolfgang
6844 Altach (AT)
- Zoier, Stefan
6972 Fußach (AT)
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| (74) |
Vertreter: Fechner, Thomas et al |
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Hofmann & Fechner
Patentanwälte
Hörnlingerstrasse 3
Postfach 50 6830 Rankweil 6830 Rankweil (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 030 745 DE-A1- 3 607 454 FR-A1- 2 545 753
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EP-A2- 1 717 171 DE-A1-102010 010 746
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sägemaschine zum Zersägen zumindest eines
plattenförmigen Werkstücks, in Form einer Platte oder eines Plattenstapels, mit einer,
entlang einer, insbesondere geraden, Schnittlinie verfahrbaren Sägeeinrichtung zum
Durchtrennen des auf einem Maschinentischbereich der Sägemaschine aufliegenden plattenförmigen
Werkstücks und mit zumindest einer Vorschubeinrichtung zum Transport des plattenförmigen
Werkstücks auf dem Maschinentischbereich in zumindest einer Richtung parallel zu einer
hin zur Schnittlinie gerichteten Transportrichtung.
[0002] Gattungsgemäße Sägemaschinen werden auch häufig als sogenannte Plattenaufteilanlagen
bezeichnet. Mit ihnen können plattenförmige Werkstücke aus unterschiedlichstem Material
wie Holz, Kunststoff, Metall und diversen Verbundmaterialien zersägt werden. Beim
plattenförmigen Material kann es sich um Einzelplatten aber auch um Plattenstapel
handeln. Eine gattungsgemäße Sägemaschine ist z.B. in der
DE 10 2010 010 746 A1, die den Oberbegriff vom Anspruch 1 offenbart, gezeigt. Die Größe des Maschinentischbereichs,
auf dem mittels der Vorschubeinrichtung das oder die plattenförmige Werkstücke der
Schnittlinie in Transportrichtung zugeführt werden können, ist bei den gattungsgemäßen
Sägemaschinen in der Regel auf die größte, bei der vorgesehenen Verwendung zu verarbeitende
Platte ausgelegt. Oft sind die Maschinentischbereiche mehr oder weniger quadratisch
ausgelegt, wie dies auch beim genannten Stand der Technik bekannt ist. Durch die Form
und Größe des Maschinentischbereichs und die dafür ausgelegte Vorschubeinrichtungen
sind aber letztendlich in der Praxis die Einsatzmöglichkeiten einer gattungsgemäßen
Sägemaschine limitiert.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Vorschlag zu machen, wie Sägemaschinen der eingangs
genannten Art verbessert werden können, um vielfältiger einsetzbar zu sein.
[0004] Erfindungsgemäß wird dies erreicht, wie es im Anspruch 1 beansprucht wird, indem
die Sägemaschine zumindest einen zusätzlichen Maschinentischbereich mit zumindest
einer zusätzlichen Vorschubeinrichtung für zumindest ein, vorzugsweise stangen- oder
rohrförmiges, sonstiges Werkstück aufweist, wobei eine maximale Vorschublänge der
zusätzlichen Vorschubeinrichtung, gemessen parallel zur Transportrichtung zwischen
der Schnittlinie und einer von der Schnittlinie maximal entfernten Betriebsstellung
der zusätzlichen Vorschubeinrichtung, größer ist als eine maximale Vorschublänge der
Vorschubeinrichtung, gemessen parallel zur Transportrichtung zwischen der Schnittlinie
und einer von der Schnittlinie maximal entfernten Betriebsstellung der Vorschubeinrichtung.
[0005] Die Erfindung schlägt somit eine Art Kombinationssäge vor, mit welcher sowohl plattenförmige
Werkstücke als auch sonstige, vorzugsweise stangen- oder rohrförmige, Werkstücke zersägt
werden können. Die genannten Arten von Werkstücken werden dabei von der Vorschubeinrichtung
und auch von der zusätzlichen Vorschubeinrichtung derselben Schnittlinie und damit
auch derselben Sägeeinrichtung zugeführt. Man könnte somit auch von einer gemeinsamen
Schnittlinie bzw. einer gemeinsamen Sägeeinrichtung sprechen. Dabei sei darauf hingewiesen,
dass erfindungsgemäße Sägemaschinen grundsätzlich auch mehrere Schnittlinien und mehrere
Sägeeinrichtungen aufweisen können. Die genannte Schnittlinie bzw. gemeinsame Schnittlinie
ist dann die, bei der mittels Vorschubeinrichtung und zusätzlicher Vorschubeinrichtung
die entsprechenden Werkstücke zu eben jener Schnittlinie zuführbar sind.
[0006] Die Erfindung bietet sich insbesondere dann an, wenn man einerseits die genannten
plattenförmigen Werkstücke zersägen bzw. in kleinere Teilplatten aufteilen muss und
andererseits aber auch besonders lange, insbesondere stangen- oder rohrförmige, Werkstücke
zersägen muss. Diese stangen- bzw. rohrförmigen Werkstücke können Dank der Erfindung
wesentlich länger sein, als die größte Kantenlänge des größten plattenförmigen Werkstücks,
für die der Maschinentischbereich der Sägemaschine ausgelegt ist.
[0007] Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass erfindungsgemäße Sägemaschinen
somit zumindest zwei Maschinentischbereiche, eben den Maschinentischbereich und den
zusätzlichen Maschinentischbereich und zumindest zwei Vorschubeinrichtungen, eben
die Vorschubeinrichtung und die zusätzliche Vorschubeinrichtung aufweisen. Insofern
könnte der Maschinentischbereich, der der Auflage und dem Transport der plattenförmigen
Werkstücke dient, auch als erster Maschinentischbereich und die Vorschubeinrichtung,
die die plattenförmigen Werkstücke auf diesem ersten Maschinentischbereich bewegt,
auch als erste Vorschubeinrichtung bezeichnet werden.
[0008] Zur Transportrichtung sei darauf hingewiesen, dass es sich dabei um die Richtung
handelt, in der die auf dem Maschinentischbereich aufliegenden plattenförmigen Werkstücke
und auch die im zusätzlichen Maschinentischbereich aufliegenden sonstigen Werkstücke
mittels der jeweiligen Vorschubeinrichtung zum Zersägen hin zur Schnittlinie transportiert
werden. Vor oder nach dem Sägevorgang, welcher in der Regel orthogonal zur Transportrichtung
entlang der Schnittlinie erfolgt, werden die dann zersägten plattenförmigen und/oder
sonstigen Werkstücke in Transportrichtung weiter, dann eben von der Schnittlinie weg,
transportiert. Die Vorschubeinrichtung und die zusätzliche Vorschubeinrichtung haben
also dieselbe Transportrichtung bzw. zumindest zueinander parallele und in dieselbe
Richtung weisende Transportrichtungen. Der Maschinentischbereich und auch der zusätzliche
Maschinentischbereich sind in Transportrichtung gesehen vor der Schnittlinie angeordnet.
In Transportrichtung gesehen hinter der Schnittlinie befindet bzw. befinden sich vorzugsweise
ein oder mehrere Ablagetische, auf denen das oder die hinter die Schnittlinie transportierte
bzw. transportierten Werkstücke zu liegen kommen.
[0009] Die Maschinentischbereiche, auf denen die plattenförmigen und/oder sonstigen Werkstücke
aufliegen, sind günstigerweise, wie an sich bekannt, mit geeigneten Einrichtungen
zur Reduzierung der beim Transport mittels der Vorschubeinrichtungen auftretenden
Reibungskräfte ausgerüstet. Dies können Rollen, Walzen, Luftkissen und dergleichen
sein. Hierzu sind beim Stand der Technik verschiedene Varianten bekannt, die alle
im Rahmen von erfindungsgemäßen Sägemaschinen angewendet bzw. realisiert werden können.
[0010] Um zusätzlich zu den plattenförmigen Werkstücken auch entsprechend lange sonstige
Werkstücke zersägen zu können, sehen bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung
vor, dass die maximale Vorschublänge der zusätzlichen Vorschubeinrichtung zumindest
1,5 mal, vorzugsweise zumindest 2 mal, so groß ist, wie die maximale Vorschublänge
der Vorschubeinrichtung.
[0011] Grundsätzlich ist es denkbar, dass der Maschinentischbereich mit der Vorschubeinrichtung
und der zusätzliche Maschinentischbereich mit der zusätzlichen Vorschubeinrichtung
getrennt voneinander ausgeführt sind. In der Regel sind dann der Maschinentischbereich
und der zusätzliche Maschinentischbereich parallel zueinander nebeneinander angeordnet.
[0012] Bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung sehen jedoch vor, dass der Maschinentischbereich
in einer Querrichtung orthogonal zur Transportrichtung gesehen einen Arbeitsbereich
aufweist, innerhalb dem das plattenförmige Werkstück auf den Maschinentischbereich
anordenbar und von der Vorschubeinrichtung transportierbar ist, wobei der zusätzliche
Maschinentischbereich gegenüber dem Maschinentischbereich in Richtung parallel zur
Transportrichtung verlängert ist und innerhalb des Arbeitsbereichs des Maschinentischbereichs
liegt.
[0013] Dabei ist günstigerweise vorgesehen, dass der Arbeitsbereich der Vorschubeinrichtung
und ein zusätzlicher Arbeitsbereich der zusätzlichen Vorschubeinrichtung sich, in
Querrichtung orthogonal zur Transportrichtung gesehen, überlappen. Beim Arbeitsbereich
und auch beim zusätzlichen Arbeitsbereich handelt es sich letztendlich um die maximal
mögliche Arbeitsbreite, mit der die jeweilige Vorschubeinrichtung, also die Vorschubeinrichtung
bzw. die zusätzliche Vorschubeinrichtung die plattenförmigen Werkstücke oder die sonstigen
Werkstücke im Maschinentischbereich bzw. zusätzlichen Maschinentischbereich bewegen
können. Die jeweiligen Arbeitsbereiche bzw. Arbeitsbreiten werden orthogonal zur Transportrichtung,
also in Querrichtung bestimmt. Nachdem in diesen Ausgestaltungsformen auch zumindest
zwei Arbeitsbereiche, nämlich der Arbeitsbereich und der zusätzliche Arbeitsbereich
vorhanden sind, könnte der Arbeitsbereich der Vorschubeinrichtung bzw. ersten Vorschubeinrichtung
analog zu oben auch als erster Arbeitsbereich bezeichnet werden. Besonders günstige
Ausgestaltungsformen dieser Art sehen vor, dass der zusätzliche Arbeitsbereich der
zusätzlichen Vorschubeinrichtung in einem Randbereich des Arbeitsbereichs der Vorschubeinrichtung
angeordnet ist.
[0014] Damit die Vorschubeinrichtungen, also die Vorschubeinrichtung und die zusätzliche
Vorschubeinrichtung, das jeweilige Werkstück greifen, transportieren und auch z.B.
während des Sägevorgangs festhalten können, sehen bevorzugte Ausgestaltungsformen
der Erfindung vor, dass die Vorschubeinrichtung eine oder mehrere Greifeinrichtungen
zum Greifen eines plattenförmigen oder eines sonstigen Werkstücks und/oder die zusätzliche
Vorschubeinrichtung eine oder mehrere Greifeinrichtungen zum Greifen eines plattenförmigen
oder eines sonstigen Werkstücks aufweist bzw. aufweisen. Solche Greifeinrichtungen
zum Greifen eines Werkstücks sind beim Stand der Technik an sich bekannt und müssen
daher eigentlich nicht näher erläutert werden. Die Greifeinrichtungen können z.B.
einen unteren und einen oberen Klemmfinger aufweisen, wobei die Klemmfinger relativ
zueinander verfahrbar sind, sodass zwischen den Klemmfingern das zu transportierende
und zu zersägende Werkstück eingeklemmt werden kann.
[0015] In diesem Zusammenhang sei aber auch darauf hingewiesen, dass Vorschubeinrichtungen
nicht zwangsläufig Greifeinrichtungen haben müssen. Auch hier sind Alternativen beim
Stand der Technik bekannt. Soweit sinnvoll, können diese auch im Zuge der Realisierung
der Erfindung angewendet werden.
[0016] Soweit entsprechende Greifeinrichtungen vorhanden sind, ist es jedenfalls günstig,
wenn die Vorschubeinrichtung, in Querrichtung orthogonal zur Transportrichtung gesehen,
einen Arbeitsbereich aufweist und die Greifeinrichtung(en) der zusätzlichen Vorschubeinrichtung
in diesen Arbeitsbereich der Vorschubeinrichtung eingreifen können. Entsprechend ist
es auch günstig, wenn die zusätzliche Vorschubeinrichtung, in Querrichtung orthogonal
zur Transportrichtung gesehen, einen zusätzlichen Arbeitsbereich aufweist und die
Greifeinrichtung(en) der Vorschubeinrichtung in diesen zusätzlichen Arbeitsbereich
der zusätzlichen Vorschubeinrichtung eingreifen können. Damit die Vorschubeinrichtungen
samt Greifeinrichtungen auch über auf dem jeweiligen Maschinentischbereichen aufliegende
Werkstücke hinwegfahren können, sehen bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung
wie an sich bekannt vor, dass die Greifeinrichtung oder die Greifeinrichtungen heb-
und senkbar über dem Maschinentischbereich und/oder dem zusätzlichen Maschinentischbereich
angeordnet sind.
[0017] Weiters ist es günstig, wenn eine, mehrere oder alle der Greifeinrichtungen in Querrichtung
entlang der Vorschubeinrichtung verschiebbar gelagert sind. Dieses Verschieben in
Querrichtung entlang der Vorschubeinrichtung kann erfolgen, um die Lage der Greifeinrichtung(en)
in Querrichtung an die Lage bzw. die Größe des zu transportierenden plattenförmigen
und/oder sonstigen Werkstücks anpassen zu können. Diese Verschiebung kann manuell,
aber auch von einem Motor erfolgen.
[0018] Sogenannte Druckbalken, welche das zu zersägende Werkstück im Bereich der Schnittlinie
auf die Oberfläche des Maschinentischbereiches andrücken, sind beim Stand der Technik
an sich bekannt. Sie dienen dazu, einen möglichst sauberen und vibrationsarmen Sägevorgang
bzw. Schnitt entlang der Schnittlinie durchführen zu können. In diesem Zusammenhang
sei darauf hingewiesen, dass günstigerweise auch erfindungsgemäße Sägemaschinen zumindest
einen Druckbalken zum Andrücken zumindest eines plattenförmigen und/oder sonstigen
Werkstücks auf den Maschinentischbereich und/oder den zusätzlichen Maschinentischbereich
bei der Schnittlinie aufweist.
[0019] Wenn die vertikale Ausdehnung, also die Dicke des plattenförmigen Werkstücks und
des gleichzeitig zu zersägenden sonstigen Werkstücks unterschiedlich sind, kann es
günstig sein, wenn der Druckbalken gleichzeitig in verschiedenen Bereichen entlang
der Schnittlinie unterschiedlich weit absenkbar ist. Dies kann helfen, um während
eines einzigen Schnitt- bzw. Sägevorgangs ein dickeres sonstiges Werkstück und ein
dünneres plattenförmiges Werkstück oder ein dickeres plattenförmiges Werkstück und
ein dünneres sonstiges Werkstück in gleicher Weise fest gegen die Oberfläche des jeweiligen
Maschinentischbereichs drücken zu können.
[0020] Bei der Sägeeinrichtung kann es sich, wie an sich bekannt, um eine heb- und senkbar
ausgeführte Unterflurkreissäge handeln. Diese ist bevorzugt in einem Sägewagen entlang
der Schnittlinie verfahrbar. Z.B. um den Schnitt entlang der Schnittlinie durchführen
zu können.
[0021] Grundsätzlich ist es möglich, die zu zersägenden oder bereits zersägten Werkstücke
per Hand für einen weiteren Sägevorgang zu drehen. Beim Stand der Technik sind aber
auch Dreheinrichtungen in Form von sogenannten Drehtischen bekannt. Auch diese können
günstigerweise bei erfindungsgemäßen Sägemaschinen eingesetzt werden. So kann vorgesehen
sein, dass die Sägemaschine, vorzugsweise in einem Bereich in Transportrichtung gesehen
hinter der Schnittlinie, eine Dreheinrichtung zum Drehen des plattenförmigen und/oder
sonstigen Werkstücks, vorzugsweise um eine vertikale Achse, aufweist. Natürlich können
entsprechende Dreheinrichtungen auch in Transportrichtung gesehen im Bereich vor der
Schnittlinie angeordnet sein.
[0022] Für die Zuführung der plattenförmigen und/oder sonstigen Werkstücke zur Sägemaschine
bzw. deren Maschinentischbereiche gibt es verschiedene Möglichkeiten. Z.B. kann vorgesehen
sein, dass das plattenförmige Werkstück, in Transportrichtung gesehen, von einem Bereich
hinter der Schnittlinie aus in Richtung entgegen der Transportrichtung über die Schnittlinie
hinweg und/oder, in Transportrichtung gesehen, im Bereich vor der Schnittlinie von
zumindest einer Seite her in einer Querrichtung orthogonal zur Transportrichtung zuführbar
ist. Weiters kann vorgesehen sein, dass das sonstige Werkstück, in Transportrichtung
gesehen, von einem Bereich hinter der Schnittlinie aus in Richtung entgegen der Transportrichtung
über die Schnittlinie hinweg und/oder, in Transportrichtung gesehen, im Bereich vor
der Schnittlinie aus einem Bereich vor der zusätzlichen Vorschubeinrichtung der zusätzlichen
Vorschubeinrichtung zuführbar ist. Bevorzugte Ausgestaltungsformen der Erfindung sehen
auch vor, dass das sonstige Werkstück, in Transportrichtung gesehen, im Bereich vor
der Schnittlinie, vorzugsweise im Bereich vor dem Maschinentischbereich, von zumindest
einer Seite her in einer Querrichtung orthogonal zur Transportrichtung der zusätzlichen
Vorschubeinrichtung zuführbar ist.
[0023] Weitere Merkmale und Einzelheiten bevorzugter Ausgestaltungsformen der Erfindung
werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen in der Figurenbeschreibung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisierte Draufsicht auf ein erstes erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel
einer Sägemaschine;
Fig. 2 eine schematisierte Seitenansicht hierzu und
Fig. 3 ein im Bereich in Transportrichtung hinter der Schnittlinie gegenüber dem ersten
Ausführungsbeispiel modifiziertes zweites erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel.
[0024] Zunächst wird nun anhand der schematisierten Draufsicht gemäß Fig. 1 und der schematisierten
Seitenansicht gemäß Fig. 2 das erste Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert,
wobei diese Ausführungen abgesehen von den am Ende besprochenen Unterschieden auch
für das zweite Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 gelten.
[0025] Die Sägemaschine 1 des ersten Ausführungsbeispiels weist einen Maschinentischbereich
4 und eine diesem zugeordnete Vorschubeinrichtung 5 auf.
[0026] Die Vorschubeinrichtung 5 kann mit ihren Greifeinrichtungen 15, hier strichliert
in verschiedenen möglichen Lagen dargestellte, plattenförmige Werkstücke 2, welche
im Maschinentischbereich 4 auf dem Maschinentisch 29 aufliegen, greifen und in Transportrichtung
6 der Schnittlinie 3 zuführen. Nachdem erfindungsgemäß auch ein zusätzlicher Maschinentischbereich
7 mit einer zusätzlichen Vorschubeinrichtung 8 für sonstige, insbesondere stangen-
bzw. rohrförmige, Werkstücke 9 vorhanden ist, können der für die plattenförmigen Werkstücke
2 vorgesehene Maschinentischbereich 4 und die diesem zugeordnete Vorschubeinrichtung
5 auch als erster Maschinentischbereich und als erste Vorschubeinrichtung bezeichnet
werden. Der Maschinentischbereich bzw. erste Maschinentischbereich 4 ist in seiner
Größe durch die maximale Vorschublänge 11 und den Arbeitsbereich bzw. ersten Arbeitsbereich
13 definiert. In diesem Maschinentischbereich 4 können die plattenförmigen Werkstücke
2 von der Vorschubeinrichtung 5 bewegt und auch festgehalten werden. Die Größe des
Maschinentischbereichs 4 ist in der Regel auf die größte Kantenlänge der zu bearbeitenden
plattenförmigen Werkstücke 2 ausgerichtet. Wie eingangs erläutert, können die plattenförmigen
Werkstücke 2 in Form von Einzelplatten aber auch von Plattenstapeln verarbeitet werden.
In den Fig. 1 und 2 befindet sich die Vorschubeinrichtung 5 in ihrer maximal von der
Schnittlinie 3 entfernten Betriebsstellung. Die maximale Vorschublänge 11 bezeichnet
die Wegstrecke, die die Vorschubeinrichtung 5 in Richtung hin zur Schnittlinie 3,
also in Transportrichtung 6 aus der maximal entfernten Betriebsstellung hin zur Schnittlinie
3 zurücklegen kann. Der Arbeitsbereich 13 bezeichnet in Querrichtung 12 orthogonal
zur Transportrichtung 6 die Breite des Bereichs, in dem plattenförmige Werkstücke
2 im Maschinentischbereich 4 abgelegt und bewegt werden können.
[0027] Der zusätzliche Maschinentischbereich 7, auf dem die sonstigen Werkstücke 9 von der
zusätzlichen Vorschubeinrichtung 8 bewegt werden können, weist erfindungsgemäß eine
größere maximale Vorschublänge 10 auf. In Fig. 1 und 2 ist auch die zusätzliche Vorschubeinrichtung
8 in ihrer maximal von der Schnittlinie 3 entfernten Betriebsstellung dargestellt.
Die maximale Vorschublänge 10 der zusätzlichen Vorschubeinrichtung 8 ist wiederum
der Weg, den die zusätzliche Vorschubeinrichtung 8 in Transportrichtung 6 von der
von der Schnittlinie 3 maximal entfernten Betriebsstellung hin zur Schnittlinie 3
zurücklegen kann. Dies gibt letztendlich die Länge des zusätzlichen Maschinentischbereichs
7 an. Die Breite des zusätzlichen Maschinentischbereichs 7 in Querrichtung 12 ist
durch den zusätzlichen Arbeitsbereich 14 vorgegeben. Der zusätzliche Maschinentischbereich
7 ist somit durch die maximale Vorschublänge 10 und den zusätzlichen Arbeitsbereich
14 bzw. Arbeitsbreite definiert. Auch die zusätzliche Vorschubeinrichtung 8 weist
in diesem Ausführungsbeispiel zwei Greifeinrichtungen 15 auf, mit denen sie die, vorzugsweise
stangen- oder rohrförmigen, sonstigen Werkstücke 9 greifen und in Richtung parallel
zur Transportrichtung 6, also zur Schnittlinie 3 hin und von dieser weg, transportieren
kann. Die Greifeinrichtungen 15 sind günstigerweise sowohl an der Vorschubeinrichtung
5 als auch an der zusätzlichen Vorschubeinrichtung 8 heb- und senkbar ausgebildet.
Darüber hinaus können sie in Querrichtung 12 verstellbar an der jeweiligen Vorschubeinrichtung
5 bzw. 8 angeordnet sein.
[0028] In Fig. 1 ist besonders gut zu sehen, dass in diesem Ausführungsbeispiel vorgesehen
ist, dass der zusätzliche Maschinentischbereich 7 einerseits in Richtung parallel
zur Transportrichtung 6 gegenüber dem Maschinentischbereich 4 verlängert und andererseits
aber in Querrichtung 12 innerhalb des Arbeitsbereichs 13 des Maschinentischbereichs
4 liegt. Hierdurch ergeben sich bereichsweise einander überlappende Maschinentischbereiche
4 und 7 bzw. ein entsprechendes Überlappen der Arbeitsbereiche 13 und 14. In diesem
Ausführungsbeispiel ist außerdem auch vorgesehen, dass der Arbeitsbereich 14 bzw.
der zusätzliche Maschinentischbereich 7 in einem Randbereich des Arbeitsbereichs 13
der Vorschubeinrichtung 5 bzw. in einem Randbereich des Maschinentischbereichs 4 angeordnet
ist. Anhand von Fig. 1 ist auch gut zu sehen, dass die Greifeinrichtungen 15 der Vorschubeinrichtung
5 zumindest zum Teil in den zusätzlichen Arbeitsbereich 14 hineingreifen können. Andersherum
können die Greifeinrichtungen 15 der zusätzlichen Vorschubeinrichtung 8 auch bereichsweise
in den Arbeitsbereich 13 der ersten Vorschubeinrichtung hineingreifen. Hierdurch ist
ein sehr flexibles Handling der plattenförmigen Werkstücke 2 wie auch der sonstigen
Werkstücke 9 möglich. Der in Transportrichtung 6 gesehen hinter der Schnittlinie 3
angeordnete Bereich 17 ist ebenso eingezeichnet, wie der in Transportrichtung 6 gesehen
vor der Schnittlinie 3 angeordnete Bereich 18. Weiters eingezeichnet ist auch der,
in Transportrichtung 6 gesehen, vor der zusätzlichen Vorschubeinrichtung 8 angeordnete
Bereich 21, wie auch der in Transportrichtung 6 gesehen vor dem Maschinentischbereich
4 angeordnete Bereich 22. Die Transportrichtung 6 ist sowohl vor als auch hinter der
Schnittlinie 3 eingezeichnet.
[0029] Im Betrieb der erfindungsgemäßen Sägemaschine 1 können plattenförmige Werkstücke
2 im Maschinentischbereich 4 von der Vorschubeinrichtung 5 in Transportrichtung 6
der Schnittlinie 3 zugeführt und dort zersägt werden. Anschließend erfolgt der Weitertransport
in Transportrichtung 6 z.B. auf die Ablagetische 24. Die sonstigen, insbesondere längeren
Werkstücke 9, z.B. in Form von Stangen oder Rohren, Aluprofilen und dergleichen können
im zusätzlichen Maschinentischbereich 7 in Transportrichtung 6 von der zusätzlichen
Vorschubeinrichtung 8 ebenfalls der Schnittlinie 3 zugeführt werden, um dort zersägt
und dann entsprechend auf die Ablagetische 24 weitertransportiert zu werden. Diese
Sägevorgänge an plattenförmigen Werkstücken 2 und sonstigen Werkstücken 9 können getrennt
voneinander stattfinden. Es ist aber genauso gut möglich, dass, wenn bei den plattenförmigen
Werkstücken 2 im Maschinentischbereich 4 ein entsprechender Platz freigelassen ist,
gleichzeitig plattenförmige Werkstücke 2 und sonstige Werkstücke 9 der Schnittlinie
3 zugeführt werden, um dann gleichzeitig zersägt zu werden.
[0030] Um einen qualitativ möglichst hochwertigen vibrationsarmen Schnitt bzw. Sägevorgang
durchführen zu können, ist im gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Druckbalken
16 vorgesehen, welcher an den Seitenständern 28 so gelagert ist, dass der Druckbalken
16 vor dem Schnitt bzw. Sägevorgang auf die Maschinentischbereiche 4 und 7 abgesenkt
werden kann und das jeweilige Werkstück 2 und/oder 9 im Bereich der Schnittlinie 3
auf den jeweiligen Maschinentischbereich 4 und/oder 7 zu drücken. Ist der Schnitt
bzw. Sägevorgang erfolgt, so wird der Druckbalken 16 entlang der Seitenständer 28
wieder angehoben, sodass ein Weitertransport der Werkstücke 2 und 9 in Transportrichtung
6 möglich ist. Solche Druckbalken 16 sind beim Stand der Technik an sich bekannt und
müssen hier nicht zwingend weiter erläutert werden. Wie eingangs bereits darauf hingewiesen
wurde, weisen allerdings bevorzugte Ausgestaltungsformen solcher Druckbalken 16 entlang
der Schnittlinie 3 unterschiedliche Abschnitte auf, die einzeln bzw. getrennt voneinander
und unterschiedlich weit in Vertikalrichtung, also zum plattenförmigen Werkstück 2
bzw. 9 hin und von diesem wieder weg bewegt werden können. Dies ist günstig, wenn
ein plattenförmiges Werkstück 2 und ein sonstiges Werkstück 9, welche eine unterschiedliche
Dicke bzw. Vertikalerstreckung aufweisen, gleichzeitig zersägt werden sollen. Günstigerweise
erstreckt sich somit in Horizontalrichtung, also entlang der Schnittlinie 3, ein erster
solcher Bereich des Druckbalkens 16 im zusätzlichen Arbeitsbereich 14 und ein zweiter
solcher Teil des Druckbalkens 16 im nicht vom zusätzlichen Arbeitsbereich 14 abgedeckten
restlichen Teil des Arbeitsbereichs 13.
[0031] Als hier nicht im Detail dargestellte Sägeeinrichtung kann z.B. eine beim Stand der
Technik bekannte heb- und senkbare Unterflurkreissäge verwendet werden. Diese kann
für den Sägevorgang durch die Schnittlinie 2 hindurch über das Niveau der Oberfläche
der Maschinentischbereiche 4 und 7 angehoben werden und für Rücktransporte unter diese
Ebene abgesenkt werden. Natürlich können im Zuge der Erfindung auch andere Sägeeinrichtungen
realisiert werden. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Sägeeinrichtung jedenfalls
im in Fig. 2 schematisiert dargestellten Sägewagen 27 angeordnet, mit dem sie entlang
der Schnittlinie 3 verfahren werden kann.
[0032] In Fig. 1 sind auch der lange Führungsträger 25 und der kurze Führungsträger 26 gut
zu sehen. Am langen Führungsträger 25 und am kurzen Führungsträger 26 ist die Vorschubeinrichtung
5 in den beiden einander entgegengesetzten Richtungen parallel zur Transportrichtung
6 verfahrbar gelagert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die zusätzliche Vorschubeinrichtung
8 nur am langen Führungsträger 25, aber dafür ebenfalls in die beiden einander entgegengesetzten
Richtungen parallel zur Transportrichtung 6 verfahrbar. Die in der Seitenansicht gemäß
Fig. 2 sichtbaren Maschinentische 29 und 30 sind zur Realisierung der Maschinentischbereiche
4 und 7 vorgesehen. Es kann sich hierbei um einen einzigen integrierten Maschinentisch
oder auch um zusammengesetzte Maschinentische handeln. Die Maschinentische 29 und
30 stehen jedenfalls, wie auch die Ablagetische 24 und auch die Lagerung des Sägewagens
27 und des Druckbalkens 16, im gezeigten Ausführungsbeispiel auf dem Untergrund 31
auf.
[0033] Um die plattenförmigen Werkstücke 2 für die Ausrichtung und den Sägevorgang dem Maschinentischbereich
4 zuzuführen, kann vorgesehen sein, dass die zu zersägenden plattenförmigen Werkstücke
2 im Bereich 17 hinter der Schnittlinie 3 hier auf den Ablagetisch 24 aufgelegt, dort
von den Greifern 15 der Vorschubeinrichtung 5 gegriffen und über die Schnittlinie
3 hinweg entgegen der Transportrichtung 6 in den Maschinentischbereich 4 eingezogen
und dort positioniert werden. Genauso gut ist es, wie in Fig. 3 gezeigt, aber auch
möglich, dass die plattenförmigen Werkstücke 2 im Bereich 18 vor der Schnittlinie
3 in einer der Querrichtungen 12 von einer der Seiten 19 bzw. 20 her in den Maschinentischbereich
4 eingeschoben und dort von den Greifeinrichtungen 15 gegriffen und mittels der Vorschubeinrichtung
5 ausgerichtet und transportiert werden. Das Einführen der sonstigen Werkstücke 9
in den zusätzlichen Maschinentischbereich 7 kann grundsätzlich von allen vier Seiten
aus geschehen. So ist es möglich, die zu zersägenden sonstigen Werkstücke 9 zunächst
im Bereich 17 hinter der Schnittlinie 3 anzuordnen und mittels der zusätzlichen Vorschubeinrichtung
8 entgegen der Transportrichtung 16 in den zusätzlichen Maschinentischbereich 7 einzuziehen,
um sie dort dann entsprechend für den Sägevorgang zu positionieren. Genauso gut ist
es aber auch möglich, die sonstigen Werkstücke 9 in Transportrichtung 6 aus dem Bereich
21 vor der zusätzlichen Vorschubeinrichtung 8 in den zusätzlichen Maschinentischbereich
7 einzuschieben. Es ist weiters auch ein Einführen der sonstigen Werkstücke 9 in einer
der Querrichtungen 12, also von den Seiten 19 oder 20 her in den zusätzlichen Maschinentischbereich
7 möglich. Hierfür bietet sich insbesondere der Bereich 22 vor dem Maschinentisch
4 an. Dies gilt in dieser Form wie auch das bisher Gesagte für beide Ausführungsbeispiele.
[0034] Als einziger Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist in Fig. 3, also dem
zweiten Ausführungsbeispiel, anstelle der einfachen Ablagetische 24 im Bereich 17
hinter der Schnittlinie 3 eine an sich bekannte Dreheinrichtung 23 angeordnet, mit
der sowohl plattenförmige Werkstücke 2 wie hier gezeichnet, als auch sonstige Werkstücke
9 um eine hier in Fig. 3 normal auf der Zeichenebene stehende, vertikale Achse gedreht
werden können. Solche Dreheinrichtungen 23 sind als sogenannte Drehtische beim Stand
der Technik bekannt. Sie können genauso gut im Bereich 18 vor der Schnittlinie 3,
insbesondere im Maschinentischbereich 4 angeordnet sein.
Legende zu den Hinweisziffern:
| 1 |
Sägemaschine |
17 |
Bereich hinter der Schnittlinie |
| 2 |
plattenförmiges Werkstück |
18 |
Bereich vor der Schnittlinie |
| 3 |
Schnittlinie |
19 |
Seite |
| 4 |
Maschinentischbereich |
20 |
Seite |
| 5 |
Vorschubeinrichtung |
21 |
Bereich vor der zusätzlichen |
| 6 |
Transportrichtung |
|
Vorschubeinrichtung |
| 7 |
zusätzlicher Maschinentischbereich |
22 |
Bereich vor dem Maschinentischbereich |
| 8 |
zusätzliche Vorschubeinrichtung |
23 |
Dreheinrichtung |
| 9 |
sonstiges Werkstück |
24 |
Ablagetisch |
| 10 |
maximale Vorschublänge |
25 |
langer Führungsträger |
| 11 |
maximale Vorschublänge |
26 |
kurzer Führungsträger |
| 12 |
Querrichtung |
27 |
Sägewagen |
| 13 |
Arbeitsbereich |
28 |
Seitenständer |
| 14 |
zusätzlicher Arbeitsbereich |
29 |
Maschinentisch |
| 15 |
Greifeinrichtung |
30 |
zusätzlicher Maschinentisch |
| 16 |
Druckbalken |
31 |
Untergrund |
1. Sägemaschine (1) zum Zersägen zumindest eines plattenförmigen Werkstücks (2), in Form
einer Platte oder eines Plattenstapels, mit einer, entlang einer, insbesondere geraden,
Schnittlinie (3) verfahrbaren Sägeeinrichtung zum Durchtrennen des auf einem Maschinentischbereich
(4) der Sägemaschine (1) aufliegenden plattenförmigen Werkstücks (2) und mit zumindest
einer Vorschubeinrichtung (5) zum Transport des plattenförmigen Werkstücks (2) auf
dem Maschinentischbereich (4) in zumindest einer Richtung parallel zu einer hin zur
Schnittlinie (3) gerichteten Transportrichtung (6), dadurch gekennzeichnet, dass die Sägemaschine (1) zumindest einen zusätzlichen Maschinentischbereich (7) mit zumindest
einer zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8) für zumindest ein, vorzugsweise stangen-
oder rohrförmiges, sonstiges Werkstück (9) aufweist, wobei eine maximale Vorschublänge
(10) der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8), gemessen parallel zur Transportrichtung
(6) zwischen der Schnittlinie (3) und einer von der Schnittlinie (3) maximal entfernten
Betriebsstellung der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8), größer ist als eine maximale
Vorschublänge (11) der Vorschubeinrichtung (5), gemessen parallel zur Transportrichtung
(6) zwischen der Schnittlinie (3) und einer von der Schnittlinie (3) maximal entfernten
Betriebsstellung der Vorschubeinrichtung (5).
2. Sägemaschine (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Vorschublänge (10) der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8) zumindest
1,5 mal, vorzugsweise zumindest 2 mal, so groß ist wie die maximale Vorschublänge
(11) der Vorschubeinrichtung (5).
3. Sägemaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Maschinentischbereich (4) in einer Querrichtung (12) orthogonal zur Transportrichtung
(6) gesehen einen Arbeitsbereich (13) aufweist, innerhalb dem das plattenförmige Werkstück
(2) auf dem Maschinentischbereich (4) anordenbar und von der Vorschubeinrichtung (5)
transportierbar ist, wobei der zusätzliche Maschinentischbereich (7) gegenüber dem
Maschinentischbereich (4) in Richtung parallel zur Transportrichtung (6) verlängert
ist und innerhalb des Arbeitsbereichs (13) des Maschinentischbereichs (4) liegt.
4. Sägemaschine (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Arbeitsbereich (13) der Vorschubeinrichtung (5) und ein zusätzlicher Arbeitsbereich
(14) der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8) sich, in Querrichtung (12) orthogonal
zur Transportrichtung (6) gesehen, überlappen.
5. Sägemaschine (1) nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zusätzliche Arbeitsbereich (14) der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8) in einem
Randbereich des Arbeitsbereichs (13) der Vorschubeinrichtung (5) angeordnet ist.
6. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubeinrichtung (5) eine oder mehrere Greifeinrichtungen (15) zum Greifen
eines plattenförmigen oder eines sonstigen Werkstücks (2, 9) und/oder die zusätzliche
Vorschubeinrichtung (8) eine oder mehrere Greifeinrichtungen (15) zum Greifen eines
plattenförmigen oder eines sonstigen Werkstücks (2, 9) aufweist bzw. aufweisen.
7. Sägemaschine (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorschubeinrichtung (5), in Querrichtung (12) orthogonal zur Transportrichtung
(6) gesehen, einen Arbeitsbereich (13) aufweist und die Greifeinrichtung(en) (15)
der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8) in diesen Arbeitsbereich (13) der Vorschubeinrichtung
(5) eingreifen können.
8. Sägemaschine (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Vorschubeinrichtung (8), in Querrichtung (12) orthogonal zur Transportrichtung
(6) gesehen, einen zusätzlichen Arbeitsbereich (14) aufweist und die Greifeinrichtung(en)
(15) der Vorschubeinrichtung (5) in diesen zusätzlichen Arbeitsbereich (14) der zusätzlichen
Vorschubeinrichtung (8) eingreifen können.
9. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifeinrichtung (15) oder die Greifeinrichtungen (15) heb- und senkbar über
dem Maschinentischbereich (4) und/oder dem zusätzlichen Maschinentischbereich (7)
angeordnet sind.
10. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sie zumindest einen Druckbalken (16) zum Andrücken zumindest eines plattenförmigen
und/oder sonstigen Werkstücks (2, 9) auf den Maschinentischbereich (4) und/oder den
zusätzlichen Maschinentischbereich (7) bei der Schnittlinie (3) aufweist.
11. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das plattenförmige Werkstück (2), in Transportrichtung (6) gesehen, von einem Bereich
(17) hinter der Schnittlinie (3) aus in Richtung entgegen der Transportrichtung (6)
über die Schnittlinie (3) hinweg und/oder, in Transportrichtung (6) gesehen, im Bereich
(18) vor der Schnittlinie (3) von zumindest einer Seite (19, 20) her in einer Querrichtung
(12) orthogonal zur Transportrichtung (6) zuführbar ist.
12. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das sonstige Werkstück (9), in Transportrichtung (6) gesehen, von einem Bereich (17)
hinter der Schnittlinie (3) aus in Richtung entgegen der Transportrichtung (6) über
die Schnittlinie (3) hinweg und/oder, in Transportrichtung (6) gesehen, im Bereich
(18) vor der Schnittlinie (3) aus einem Bereich (21) vor der zusätzlichen Vorschubeinrichtung
(8) der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8) zuführbar ist.
13. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das sonstige Werkstück (9), in Transportrichtung (6) gesehen, im Bereich (18) vor
der Schnittlinie (3), vorzugsweise im Bereich (22) vor dem Maschinentischbereich (4),
von zumindest einer Seite (19, 20) her in einer Querrichtung (12) orthogonal zur Transportrichtung
(6) der zusätzlichen Vorschubeinrichtung (8) zuführbar ist.
14. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägeeinrichtung eine heb- und senkbare Unterflurkreissäge ist.
15. Sägemaschine (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Sägemaschine (1), vorzugsweise in einem Bereich (17) in Transportrichtung (6)
gesehen hinter der Schnittlinie (3), eine Dreheinrichtung (23) zum Drehen des plattenförmigen
und/oder sonstigen Werkstücks (2, 9), vorzugsweise um eine vertikale Achse, aufweist.
1. A sawing machine (1) for cutting up at least one panel-shaped workpiece (2) in the
form of a panel or a stack of panels, with a sawing means, which can be displaced
along an, in particular straight, cutting line (3), for cutting through the panel-shaped
workpiece (2) lying on a machine table region (4) of the sawing machine (1), and with
at least one feed means (5) for transporting the panel-shaped workpiece (2) on the
machine table region (4) in at least one direction parallel to a direction of transport
(6) directed towards the cutting line (3), characterised in that the sawing machine (1) has at least one additional machine table region (7) with
at least one additional feed means (8) for at least one, preferably rod-shaped or
tubular, other workpiece (9), a maximum feed length (10) of the additional feed means
(8), measured parallel to the direction of transport (6) between the cutting line
(3) and an operating position of the additional feed means (8) which is located at
a maximum distance from the cutting line (3), being greater than a maximum feed length
(11) of the feed means (5), measured parallel to the direction of transport (6) between
the cutting line (3) and an operating position of the feed means (5) which is located
at a maximum distance from the cutting line (3).
2. A sawing machine (1) according to Claim 1, characterised in that the maximum feed length (10) of the additional feed means (8) is at least 1.5 times,
preferably at least 2 times, as large as the maximum feed length (11) of the feed
means (5).
3. A sawing machine (1) according to Claim 1 or 2, characterised in that the machine table region (4), viewed in a transverse direction (12) orthogonally
to the direction of transport (6), has an operating region (13) within which the panel-shaped
workpiece (2) can be arranged on the machine table region (4) and can be transported
by the feed means (5), the additional machine table region (7) being extended relative
to the machine table region (4) in the direction parallel to the direction of transport
(6) and lying within the operating region (13) of the machine table region (4).
4. A sawing machine (1) according to Claim 3, characterised in that the operating region (13) of the feed means (5) and an additional operating region
(14) of the additional feed means (8) overlap one another, viewed in the transverse
direction (12) orthogonally to the direction of transport (6).
5. A sawing machine (1) according to Claims 3 and 4, characterised in that the additional operating region (14) of the additional feed means (8) is arranged
in an edge region of the operating region (13) of the feed means (5).
6. A sawing machine (1) according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the feed means (5) has one or more gripping means (15) for gripping a panel-shaped
or other workpiece (2, 9) and/or the additional feed means (8) has one or more gripping
means (15) for gripping a panel-shaped or other workpiece (2, 9).
7. A sawing machine (1) according to Claim 6, characterised in that the feed means (5), viewed in the transverse direction (12) orthogonally to the direction
of transport (6), has an operating region (13) and the gripping means (15) of the
additional feed means (8) is or are capable of engaging in this operating region (13)
of the feed means (5).
8. A sawing machine (1) according to Claim 6 or 7, characterised in that the additional feed means (8), viewed in the transverse direction (12) orthogonally
to the direction of transport (6), has an additional operating region (14) and the
gripping means (15) of the feed means (5) is or are capable of engaging in this additional
operating region (14) of the additional feed means (8).
9. A sawing machine (1) according to one of Claims 6 to 8, characterised in that the gripping means (15) or the several gripping means (15) is or are arranged so
that they can be raised and lowered over the machine table region (4) and/or the additional
machine table region (7).
10. A sawing machine (1) according to one of Claims 1 to 9, characterised in that it has at least one pressure bar (16) for pressing at least one panel-shaped and/or
other workpiece (2, 9) onto the machine table region (4) and/or the additional machine
table region (7) at the cutting line (3).
11. A sawing machine (1) according to one of Claims 1 to 10, characterised in that the panel-shaped workpiece (2), viewed in the direction of transport (6), can be
supplied from a region (17) behind the cutting line (3) in the direction counter to
the direction of transport (6) beyond the cutting line (3) and/or, viewed in the direction
of transport (6), in the region (18) in front of the cutting line (3) from at least
one side (19, 20) in a transverse direction (12) orthogonally to the direction of
transport (6).
12. A sawing machine (1) according to one of Claims 1 to 11, characterised in that the other workpiece (9), viewed in the direction of transport (6), can be supplied
to the additional feed means (8) from a region (17) behind the cutting line (3) in
the direction counter to the direction of transport (6) beyond the cutting line (3)
and/or, viewed in the direction of transport (6), in the region (18) in front of the
cutting line (3) out of a region (21) in front of the additional feed means (8).
13. A sawing machine (1) according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the other workpiece (9), viewed in the direction of transport (6), in the region
(18) in front of the cutting line (3), preferably in the region (22) in front of the
machine table region (4), can be supplied to the additional feed means (8) from at
least one side (19, 20) in a transverse direction (12) orthogonally to the direction
of transport (6).
14. A sawing machine (1) according to one of Claims 1 to 13, characterised in that the sawing means is a flush-mounted circular saw which can be raised and lowered.
15. A sawing machine (1) according to one of Claims 1 to 14, characterised in that the sawing machine (1), preferably in a region (17) viewed in the direction of transport
(6) behind the cutting line (3), has a turning means (23) for turning the panel-shaped
and/or other workpiece (2, 9), preferably about a vertical axis.
1. Scie (1) pour le sciage d'au moins une pièce en forme de plaque (2), sous la forme
d'une plaque ou d'une pile de plaques, avec un dispositif de sciage mobile le long
d'une ligne de coupe (3), plus particulièrement droite, pour la séparation de la pièce
en forme de plaque (2) posée sur une zone de table de machine (4) de la scie (1) et
avec au moins un dispositif d'avance (5) pour le transport de la pièce en forme de
plaque (2) sur la zone de table de machine (4) dans au moins une direction parallèle
à un dispositif de transport (6) aligné avec la ligne de coupe (3), caractérisée en ce que la scie (1) comprend au moins une zone de table de machine (7) supplémentaire avec
au moins un dispositif d'avance supplémentaire (8) pour au moins une autre pièce (9),
présentant de préférence la forme d'une tige ou une forme tubulaire, une longueur
d'avance maximale (10) du dispositif d'avance supplémentaire (8), mesurée parallèlement
au dispositif de transport (6) entre la ligne de coupe (3) et une position de fonctionnement,
éloignée au maximum de la ligne de coupe (3), du dispositif d'avance supplémentaire
(8), étant supérieure à une longueur d'avance maximale (11) du dispositif d'avance
(5), mesurée parallèlement au dispositif de transport (6) entre la ligne de coupe
(3) et une position de fonctionnement, éloignée au maximum de la ligne de coupe (3),
du dispositif d'avance (5).
2. Scie (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la longueur d'avance maximale (10) du dispositif d'avance supplémentaire (8) est
au moins 1,5 fois, de préférence au moins 2 fois supérieure à la longueur d'avance
maximale (11) du dispositif d'avance (5).
3. Scie (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la zone de table de machine (4) comprend, vue dans une direction transversale (12)
orthogonale à la direction de transport (6), une zone de travail (13) à l'intérieur
de laquelle la pièce en forme de plaque (2) peut être disposée sur la zone de table
de machine (4) et peut être transportée par le dispositif d'avance (5), la zone de
table de machine supplémentaire (7) est prolongée, par rapport à la zone de table
de machine (4) dans une direction parallèle à la direction de transport (6) et se
trouve à l'intérieur de la zone de travail (13) de la zone de table de machine (4).
4. Scie (1) selon la revendication 3, caractérisée en ce que la zone de travail (13) du dispositif d'avance (5) et une zone de travail supplémentaire
(14) du dispositif d'avance supplémentaire (8), vus dans la direction transversale
(12) orthogonale à la direction de transport (6), se superposent.
5. Scie (1) selon la revendication 3 et 4, caractérisée en ce que la zone de travail supplémentaire (14) du dispositif d'avance supplémentaire (8)
se trouve dans une zone de bord de la zone de travail (13) du dispositif d'avance
(5).
6. Scie (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le dispositif d'avance (5) comprend un ou plusieurs dispositifs de préhension (15)
pour la préhension d'une pièce en forme de plaque ou autre (2, 9) et/ou le dispositif
d'avance supplémentaire (8) comprend un ou plusieurs dispositifs de préhension (15)
pour la préhension d'une pièce en forme de plaque ou autre (2, 9).
7. Scie (1) selon la revendication 6, caractérisée en ce que le dispositif d'avance (5), vu dans la direction transversale (12) orthogonale à
la direction de transport (6), comprend une zone de travail (13) et la ou les dispositifs
de préhension (15) du dispositif d'avance supplémentaire (8) peuvent s'emboîter dans
cette zone de travail (13) du dispositif d'avance (5).
8. Scie (1) selon la revendication 6 ou 7, caractérisée en ce que le dispositif d'avance supplémentaire (8), vu dans la direction transversale (12)
orthogonale à la direction de transport (6), comprend une zone de travail supplémentaire
(14) et le ou les dispositifs de préhension (15) du dispositif d'avance (5) peuvent
s'emboîter dans cette zone de travail supplémentaire (14) du dispositif d'avance supplémentaire
(8).
9. Scie (1) selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisée en ce que le dispositif de préhension (15) ou les dispositifs de préhension (15) peuvent être
levés ou abaissés au-dessus de la zone de table de machine (4) et/ou de la zone de
table de machine supplémentaire (7).
10. Scie (1) selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'elle comprend au moins une barre de pression (16) permettant de comprimer au moins
une pièce en forme de plaque et/ou d'une autre forme (2, 9) sur la zone de table de
machine (4) et/ou la zone de table de machine supplémentaire (7) le long de la ligne
de coupe (3).
11. Scie (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que la pièce en forme de plaque (2), vue dans la direction de transport (6), peut être
avancée à partir d'une zone (17) derrière la ligne de coupe (3) dans une direction
opposée à la direction de transport (6) au-delà de la ligne de coupe (3) et/ou, vue
dans la direction de transport (6), dans la zone (18) devant la ligne de coupe (3),
à partir d'au moins un côté (19, 20) dans une direction transversale (12) orthogonale
à la direction de transport (6).
12. Scie (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que l'autre pièce (9), vue dans la direction de transport (6), peut être avancée à partir
d'une zone (17) derrière la ligne de coupe (3) dans la direction opposée à la direction
de transport (6) au-delà de la ligne de coupe (3) et/ou, vue dans la direction de
transport (6), dans la zone (18) devant la ligne de coupe (3) à partir d'une zone
(21) devant le dispositif d'avance supplémentaire (8) du dispositif d'avance supplémentaire
(8).
13. Scie (1) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'autre pièce (9), vue dans la direction de transport (6), peut être avancée dans
la zone (18) devant la ligne de coupe (3), de préférence dans la zone (22) devant
la zone de table de machine (4), à partir d'au moins un côté (19, 20) dans une direction
transversale (12) orthogonale à la direction de transport (6) du dispositif d'avance
supplémentaire (8).
14. Scie (1) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que le dispositif de sciage est une scie circulaire pouvant être levée et abaissée.
15. Scie (1) selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que la scie (1), vue de préférence dans une zone (17) dans la direction de transport
(6), comprend, derrière la ligne de coupe (3), un dispositif rotatif (23) permettant
de faire tourner la pièce en forme de plaque et/ou d'une autre forme (2, 9), de préférence
autour d'un axe vertical.
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