(19)
(11) EP 2 775 068 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.06.2017  Patentblatt  2017/24

(21) Anmeldenummer: 14000819.4

(22) Anmeldetag:  07.03.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04F 21/00(2006.01)
E04F 21/22(2006.01)

(54)

Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Fliesen

Aid for laying tiles

Dispositif auxiliaire pour la pose de carreaux


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 07.03.2013 DE 102013003832

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
10.09.2014  Patentblatt  2014/37

(73) Patentinhaber:
  • Boos Fliesenbau GmbH
    79353 Bahlingen am Kaiserstuhl (DE)
  • Diehr, Klaus
    79353 Bahlingen (DE)

(72) Erfinder:
  • Diehr, Klaus
    79353 Bahlingen (DE)
  • Boos, Edgar
    79353 Bahlingen (DE)

(74) Vertreter: Huwer, Andreas 
Schwaighofstrasse 1
79100 Freiburg
79100 Freiburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 514 886
WO-A2-2006/091606
US-A1- 2010 287 868
EP-A2- 2 241 702
DE-U1- 29 810 627
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Fliesen nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

    [0002] Eine derartige Hilfsvorrichtung ist aus US 2010/0287868 A1 bekannt. Sie hat ein erstes Spannelement ein zweites Spannelement und ein laschenförmiges Verbindungselement. Das erste Spannelement ist derart ausgestaltet, dass es unter mindestens zwei Fliesen und einer zwischen diesen befindlichen Fliesenfuge angeordnet werden kann. Das laschenförmige Verbindungselement ist derart mit dem ersten Spannelement verbunden, dass es die Fliesenfuge durchsetzt, wenn das erste Spannelement unter den Fliesen angeordnet ist. Das zweite Spannelement weist eine als Durchtrittskanal mit schlitzartigem Querschnitt ausgestaltete Durchtrittsöffnung für das Verbindungselement auf, mit der es derart auf das Verbindungselement aufsteckbar ist, dass das Verbindungselement mit einem freien Endbereich aus der Durchtrittsöffnung herausragt. Die Hilfsvorrichtung hat ferner eine Arretiereinrichtung, mittels der das zweite Spannelement zum Einspannen mindestens einer Fliese zwischen ihm und dem ersten Spannelement gegen Abziehen von dem Verbindungselement arretierbar ist. Die Arretiereinrichtung hat an dem Verbindungselement eine Zahnung mit mehreren, in Erstreckungsrichtung des Verbindungselements zueinander versetzten Zähnen. An dem zweiten Spannelement ist eine mit der Zahnung zusammenwirkende Sperrklinke angeordnet.

    [0003] Aus EP 2 514 886 A1 ist ferner eine Hilfsvorrichtung bekannt, die ein erstes Spannelement, ein zweites Spannelement und ein laschenförmiges Verbindungselement aufweist. Das erste Spannelement ist derart ausgestaltet, dass es unter mindestens zwei Fliesen und einer zwischen diesen befindlichen Fliesenfuge angeordnet werden kann. Das laschenförmige Verbindungselement ist derart mit dem ersten Spannelement verbunden, dass es die Fliesenfuge durchsetzt, wenn das erste Spannelement unter den Fliesen angeordnet ist. Das zweite Spannelement weist eine als Durchtrittskanal mit schlitzartigem Querschnitt ausgestaltete Durchtrittsöffnung für das Verbindungselement auf, mit der es derart auf das Verbindungselement aufsteckbar ist, dass das Verbindungselement mit einem freien Endbereich aus der Durchtrütsöffnung herausragt. Die Hilfsvorrichtung hat ferner eine Arretiereinrichtung, mittels der das zweite Spannelement zum Einspannen mindestens einer Fliese zwischen ihm und dem ersten Spannelement gegen Abziehen von dem Verbindungselement arretierbar ist. Die Arretiereinrichtung hat an dem zweiten Spannelement gewindeartig ausgestaltete Schrägen, die durch Verdrehen der Spannelemente zueinander mit Vorsprüngen verspannbar sind, die seitlich an dem Verbindungselement vorstehen und die Schrägen übergreifen. Die Arretiereinrichtung weist an den Schrägen jeweils eine Zahnung mit mehreren in Erstreckungsrichtung der Schrägen zueinander versetzten Zähnen auf, die mit an dem zweiten Sperrelement vorgesehenen Sperrklinke zusammenwirken. Das Verbindungselement hat an seinem freien Endbereich ein eine Lochung aufweisendes Griffelement.

    [0004] Im Handel ist ferner unter der Bezeichnung Tuscan Leveling System™ eine Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Fliesen erhältlich, Sie weist ein etwa quadratisches, plättchenförmiges erstes Spannelement auf, das beim Verlegen der Fliesen unter zwei einander zugewandten Randbereichen zueinander benachbart nebeneinander liegender Fliesen und unter einer zwischen diesen Randbereichen angeordneten Fliesenfuge mit Abstand von den Ecken der Fliesen in einem Fliesenkleberbett angeordnet wird. Das erste Spannelement ist mit einem etwa laschenförmigen Verbindungselement verbunden, das etwa mittig zum ersten Spannelement angeordnet ist und senkrecht zu der Ebene, in der sich das erste Spannelement erstreckt, von diesem absteht. In Montagestellung durchdringt das Verbindungselement die Fliesenfuge derart, dass es an der Vorderseite der Fliesen aus der Fliesenfuge herausragt. Die Hilfsvorrichtung weist ferner ein zweites Spannelement auf, das eine Durchtrittsöffnung für das Verbindungselement hat. Nachdem das plättchenförmige erste Spannelement unter den Fliesen angeordnet und die Fliesen in der gewünschten Lage im Fliesenkleber positioniert wurden, wird das zweite Spannelement mit seiner Durchtrütsöffnung derart auf das Verbindungselement aufgesteckt, dass es dieses durchsetzt und mit seinem freien Endbereich etwa rechtwinklig zur Ebene, in der die Fliesen angeordnet sind, aus der Durchtrittsöffnung herausragt. Anschließend wird eine spezielle Spannzange an der Hilfsvorrichtung positioniert, die an dem freien Endbereich des Verbindungselements festgeklemmt wird und sich derart gegen das zweite Spannelement abstützt, dass sich dieses auf dem zweiten Verbindungselement zu dem ersten Spannelement hin verschiebt, um die Fliesen zwischen den Spannelementen einzuspannen. Wenn die Fliesen zuvor unterschiedlich tief in den Fliesenkleber eingedrungen sind, werden sie beim Spannen exakt in einer Ebene ausgerichtet. Durch diese Maßnahme kann an der Fliesenfuge eine Überzahnung der Fliesen vermieden werden. Nachdem der Fliesenkleber gehärtet ist, werden die Verbindungselemente in der Fliesenfuge von dem ersten Spannelement abgetrennt und zusammen mit den zweiten Spannelementen von den Fliesen entfernt. Die ersten Spannelemente verbleiben unter den Fliesen, wo sie nach dem Verfügen der Fliesenfügen nicht mehr sichtbar sind. Die Hilfsvorrichtung hat den Nachteil, dass zum Spannen der Fliesen eine spezielle Spannzange benötigt wird, die vom Fliesenleger mitgeführt werden muss. Die Handhabung der Spannzange erfordert einen gewissen Zeit- und Arbeitsaufwand.

    [0005] Bei der Firma Karl Dahm & Partner GmbH, 83358 Seebruck, Deutschland ist ferner eine gattungsfremde Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Fliesen erhältlich, die plättchenförmiges erstes Spannelement aufweist, das beim Verlegen der Fliesen unter zwei einander zugewandten Randbereichen zueinander benachbart nebeneinander liegender Fliesen und unter einer zwischen diesen Randbereichen angeordneten Fliesenfuge mit Abstand von den Ecken der Fliesen im Fliesenkleber angeordnet wird. Das erste Spannelement ist mit einem etwa laschenförmigen Verbindungselement verbunden, das an seinem von dem ersten Spannelement entfernten Ende mit einem Außengewinde versehen ist. In Montagestellung durchdringt das Verbindungselement die Fliesenfuge derart, dass es an der Vorderseite der Fliesen mit dem Außengewinde aus der Fliesenfuge herausragt. Die Hilfsvorrichtung hat ferner ein zweites Spannelements, das als Zughaube ausgestaltet ist, die ein Innengewinde aufWeist, das mit dem Außengewinde des Verbindungselements verschraubbar ist. Das Aufschrauben der Zughauben auf die Verbindungselemente ist jedoch relativ zeitaufwändig. Ungünstig ist außerdem. dass sich die Fliesen beim Aufschrauben der Zughauben relativ zueinander verschieben können.

    [0006] Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Hilfsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die einfach und schnell handhabbar ist und beim Fliesenverlegen ein exaktes Nivellieren bzw. Positionieren der Fliesen relativ zueinander ermöglicht.

    [0007] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

    [0008] In vorteilhafter Weise ist es dadurch möglich, bei an den Fliesen vormontierter Hilfsvorrichtung das Verbindungselement am Griffelement mit dem Finger oder den Fingern zu hintergreifen und gleichzeitig mit der anderen Hand das zweite Spannelement von dem Griffelement weg entlang dem Verbindungselement zu verschieben, um die Fliesen zwischen den Spannelementen einzuspannen. Somit können die Fliesen auf einfache Weise ohne die Verwendung einer separaten Spannzange nivelliert werden. Das Verbindungselement kann band- oder streifenförmig mit zu dem Durchtrittskanal passendem Querschnitt ausgestaltet sein. Dadurch können trotz einer geringen Wandstärke des Verbindungselements relativ große Zugkräfte über das Verbindungselement übertragen werden.

    [0009] Die Arretiereinrichtung weist an dem Verbindungselement mindestens eine Zahnung mit mehreren, in Erstreckungsrichtung des Verbindungselements zueinander versetzten Zähnen auf, wobei an dem zweiten Spannelement mindestens eine mit der Zahnung zusammenwirkende Sperrklinke angeordnet ist. Dies ermöglicht eine einfach aufgebaute Hilfsvorrichtung, bei welcher das zweite Spannelement nach dem Aufstecken der Durchtrittsöffnung auf das freie Ende des Verbindungselements leichtgängig in Richtung auf das erste Spannelement zu auf dem Verbindungselement verschoben werden kann, und bei welcher das Abziehen des zweiten Spannelements vom Verbindungselement gesperrt ist.

    [0010] Das zweite Spannelement weist an seiner dem ersten Spannelement zugewandten Unterseite mindestens einen dem ersten Spannelement zugewandten Vorsprung auf, der mit seiner am weitesten vorstehenden, von dem Verbindungselement beabstandet Stelle gegen die Fliese positionierbar ist. Das zweite Spannelement ist derart elastisch verformbar, dass die am weitesten vorstehende Stelle des Vorsprungs gegen die Rückstellkraft des Werkstoffs des zweiten Spannelements von dem ersten Spannelement weg auslenkbar ist, wenn das zweite Spannelement gegen Abziehen vom Verbindungselement arretiert ist. Die Fliese kann dann gegen die Rückstellkraft des Werkstoffs des zweiten Spannelements zwischen den Spannelementen eingespannt werden.

    [0011] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Griffelement als Durchtrittslochung ausgestaltet, die den freien Endbereich des Verbindungselements quer zur Längserstreckung des Verbindungselements durchsetzt. Beim Verschieben des in Vormontagestellung befindlichen zweiten Spannelements kann das Verbindungselement mit einem in die Durchtrittslochung eingehakten Finger sicher gegengehalten werden. Die Durchtrittslochung ermöglicht außerdem einen einfachen und kostengünstigen Aufbau der Hilfsvorrichtung. Die Hilfworrichtung ist für Links- und Rechtshänder gleichermaßen geeignet.

    [0012] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das Verbindungselement platten- oder stegförmig ausgestaltet, wobei die Durchtrittslochung das Verbindungselement quer zu seiner Erstreckungsebene durchsetzt. Durch die platten- oder stegförmige Ausgestaltung des Verbindungselements ermöglicht ein schmales bzw. dünnes Verbindungselement, so dass die Hilfsvorrichtung auch bei schmalen Fliesenfugen zum Einsatz kommen kann.

    [0013] Bei einer zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist die Durchtrittslochung oval ausgestaltet und mit ihrer kurzen Querschnittsabmessung in Längserstreckungsrichtung des Verbindungselements orientiert. Dies ermöglicht eine kurze Bauform des Verbindungselements. Da die ovale Durchtrittslochung der Querschnütsform eines menschlichen Finger formangepasst ist, kann der Finger bequem in die Durchtrittslochung eingehakt werden.

    [0014] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist das zweite Spannelement zumindest einen ersten plattenförmigen Abschnitt und einen zweiten plattenförmigen Abschnitt auf, wobei der erste, in Gebrauchsstellung den Fliesen zugewandte plattenförmige Abschnitt sich in einer ersten Ebene erstreckt, die quer zu der Richtung, in der die Durchtrittsöffnung das erste Spannelement durchsetzt, angeordnet ist, und wobei sich der zweite Abschnitt in der von dem Durchtrittskanal aufgespannten Ebene erstreckt. Der zweite Abschnitt kann dann beim Einspannen der Fliesen zwischen den Fingern der einen Hand des Fliesenlegers angeordnet werden, während diese Finger gegen den ersten Abschnitt positioniert werden. Ein Finger der anderen Hand des Fliesenlegers kann in die Durchtrittslochung eingehakt werden.

    [0015] Mit Vorteil ist die Sperrklinke gegen die Rückstellkraft ihres Werkstoffs aus einer Sperrstellung, in der sie die Zahnung hintergreift, in eine Offenstellung elastisch auslenkbar, wobei mit der Sperrklinke ein mit dem Finger betätigbares Entriegelungselement verbunden ist, durch dessen Betätigen die Sperrklinke aus der Sperrstellung in die Offenstellung verstellbar ist. Dadurch ist es möglich, bei Bedarf die Sperrklinke zu entriegeln, um das zweite Spannelement auf dem Verbindungselement vom ersten Spannelement weg zu verschieben und/oder das zweite Spannelement vom Verbindungselement abzuziehen.

    [0016] Bevorzugt weisen die Zähne der Zahnung jeweils eine erste, dem Griffelement zugewandte Zahnflanke und eine zweite, dem Griffelement abgewandte Zahnflanke auf, wobei die erste Zahnflanke unter einem flacheren Winkel gegenüber der Ebene, in des sich das Verbindungselement erstreckt, angeordnet sind, als die zweite Zahnflanke. Die ersten Zahnflanke bilden dabei Auflaufschrdgen, über welche die Sperrklinke leichtgängig hinweg gleiten kann, wenn das zweite Spannelement auf dem Verbindungselement zum ersten Spannelement hin verschoben wird.

    [0017] Vorteilhaft ist, wenn das Verbindungselement an einander abgewandten Flachseiten jeweils eine Zahnung aufweist, und wenn an dem zweiten Spannelement für jede dieser Zahnungen jeweils mindestens eine damit zusammenwirkende Sperrklinke vorgesehen ist. Das zweites Spannelement kann in zwei um 180° zueinander versetzten Montagestellungen auf das Verbindungselement aufgesteckt und mit diesem verrastet werden. Außerdem ist das zweite Spannelement besser am Verbindungselement arretiert, wenn die Fliesen zwischen den Spannelementen eingespannt sind.

    [0018] Bei einer bevorzugten Ausuhrungsform der Erfindung weist das Verbindungselement an und/oder benachbart zum ersten Spannelement eine Sollbruchstelle auf Das Verbindungselement mit dem daran angeordneten zweiten Spannelement kann dann nach dem Härten des Fliesenklebers auf einfache Weise an der Sollbruchstelle vom ersten Spannelement abgetrennt werden. Die Sollbruchstelle kann als Querschnittsreduzierung ausgestaltet sein und/oder eine Perforierung aufweisen.

    [0019] Nachfolgend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
    Fig. 1
    eine Seitenansicht eines ersten Ausführungsbeispiels einer Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Fliesen,
    Fig. 2
    einen Längsschnitt durch die Hilfsvorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels in Montagestellung,
    Fig. 3
    eine Aufsicht auf ein zweites Spannelement der Hilfsvorrichtung,
    Fig. 4
    eine Seitenansicht des zweiten Spannelements des ersten Ausführungsbeispiels, wobei verdeckte Kanten punktiert dargestellt sind,
    Fig. 5
    eine perspektivische Ansicht des zweiten Spannelements des ersten Ausfiahrungsbeispiels, wobei verdeckte Kanten punktiert dargestellt sind,
    Fig. 6
    eine Ansicht auf eine Breitseite des zweiten Spannelements des ersten Ausführungsbeispiels, wobei verdeckte Kanten punktiert dargestellt sind,
    Fig. 7
    eine Ansicht auf eine Breitseite eines Verbindungselements, das einstückig mit einem ersten Spannelements der Hilfsvorrichtung verbunden ist,
    Fig. 8
    eine perspektivische Darstellung der aus dem ersten Spannelement und dem Verbindungselement bestehenden Anordnung,
    Fig. 9
    einen Längsschnitt durch das mit dem ersten Spannelement verbundene Verbindungselement,
    Fig. 10
    eine Aufsicht auf die in Fig. 8 und 9 abgebildete Anordnung,
    Fig. 11
    einen vergrößerten Ausschnitt von Fig. 9, der Zahnungen einer Arretiereinrichtung zeigt, und
    Fig. 12
    eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Fliesen.


    [0020] Eine in Fig. 1 im Ganzen mit 1 bezeichnete Hilfsvorrichtung zum Verlegen von Fliesen 2A, 2B weist ein erstes Spannelement 3 und ein zweites Spannelement 4 auf Das erste Spannelement 3 ist als flächiges Plättchen ausgestaltet, das beim Verlegen der Fliesen 2A, 2B unter mindestens zwei Fliesen 2A, 2B und eine zwischen diesen befindlichen Fliesenfuge 5 in den Fliesenkleber eingebracht werden kann. Dabei ist das erste Spannelement 3 parallel zu der Ebene angeordnet, in der sich die Fliesen 2A, 2B erstrecken. Das erste Spannelement 3 wird bevorzugt mit Abstand von den Ecken der Fliesen 2A, 2B angeordnet, damit die beim Einspannen der Fliesen 2A, 2B von den Spannelementen 3, 4 auftretenden Kräfte möglichst gleichmäßig in den Werkstoff der Fliesen 2A, 2B eingeleitet werden können.

    [0021] Wie in Fig. 2 erkennbar ist, ist mit dem ersten Spannelement 3 ein laschenförmiges Verbindungselement 6 einstückig verbunden, dass sich normal zu der Ebene erstreckt, in der das Spannelement 3 angeordnet ist. In Montagestellung durchsetzt das Verbindungselement 6 die Fliesenfuge 5 derart, dass es an der Vorderseite der Fliesen 2A, 2B etwa normal zu der Ebene, in der die Fliesen 2A, 2B angeordnet sind, aus der Fliesenfuge 5 herausragt.

    [0022] In Fig. 2 ist erkennbar, dass das zweite Spannelement 4 eine Durchtrütsöffnung 7 für das Verbindungselement 6 aufweist, mit der es derart auf das Verbindungselement 6 aufgesteckt ist, dass das Verbindungselement 6 mit einem freien Endbereich 8 aus der Durchtrittsöffnung 7 herausragt. Dabei ist das zweite Spannelement 3 zwischen dem freien Endbereich 8 und dem ersten Spannelement 3 angeordnet. Die Durchtritsöffnung 7 ist als Durchtrittskanal mit schlitzartigem Querschnitt ausgestaltet (Fig. 3, 4, 5 und 6).

    [0023] Die Hilfsvorrichtung 1 weist ferner eine Arretiereinrichtung auf, die an einander abgewandten Breitseiten des Verbindungselements 6 jeweils eine Zahnung mit mehreren Zähnen 10A, 10B hat, die in Erstreckungsrichtung 9 des Verbindungselements 6 in einem Rastermaß zueinander versetzt sind (Fig. 7). In Fig. 7 und 8 ist erkennbar, dass die Zähne 10A, 10B jeweils als Rippen ausgestaltet sind, die sich im Wesentlichen über die gesamte Breite des Verbindungselements 6 erstrecken.

    [0024] Wie in den Fig. 3, 4, 5 und 6 erkennbar ist, sind an dem zweiten Spannelement 4 zwei Sperrklinken 11A, 11B angeordnet, die in den freien Öffnungsquerschnitt der Durchtrittsöffnung 7 hineinragen. Die Sperrklinken 11A, 11B sind einstückig mit dem zweiten Spannelement 4 verbunden und aus einer Sperrstellung, in der sie die ihnen jeweils zugeordnete Zahnung hintergreifen, in eine Offenstellung elastisch voneinander weg auslenkbar. In der Offenstellung sind die Sperrklinken 11A, 11B außer Eingriff mit den Zahnungen.

    [0025] In Montagestellung der Hilfsvorrichtung 1 greift die eine Sperrklinke 11 A zwischen zwei Zähne 10A der an der einen Seite des Verbindungselements 6 angeordneten Zahnreihe und die andere Sperrklinke 11 B zwischen zwei Zähne 11B der an der gegenüberliegenden anderen Seite des Verbindungselements 6 angeordneten Zahnreihe ein.

    [0026] Wie in Fig. 11 erkennbar ist, haben die Zähne 10A 10B der Zahnungen jeweils eine erste, dem ersten Spannelement 3 abgewandte Zahnflanke 12A, 12B und eine zweite, dem ersten Spannelement 3 zugewandte Zahnflanke 13A, 13B. Die erste Zahnflanke 12A, 12B ist unter einem spitzen Winkel α gegenüber der Ebene, in des sich das Verbindungselement 6 erstreckt, angeordnet. Die zweite Zahnflanke 13A, 13B ist etwa rechtwinklig gegenüber der Ebene, in des sich das Verbindungselement 6 erstreckt, angeordnet.

    [0027] Wenn das zweite Spannelement 4 auf dem Verbindungselement 6 in Richtung auf das erste Spannelement zu verschoben wird, gleiten die Sperrklinken 11A 11B über die ersten Zahnflanken 12A 12B hinweg. Wenn das zweite Spannelement 4 vom ersten Spannelement 3 weggedrückt oder weggezogen wird, werden die Sperrklinken 11A, 11B gegen die zweiten Zahnflanken 13A, 13B positioniert, wodurch das zweite Spannelement 4 gegen Abziehen von dem Verbindungselement 6 gesperrt wird.

    [0028] In Fig. 1 und 2 ist erkennbar, dass das Verbindungselement 6 an seinem in Montagestellung aus der Durchtrittsöffnung 7 des zweiten Spannelements 4 herausragenden freien Endbereich ein als Durchtrittslochung ausgestaltetes Griffelement 14 aufweist, an dem der Benutzer der Hilfsvorrichtung einen Finger einhaken kann. Die Abmessungen des Griffelements 14 sind zu diesem Zweck etwas größer gewählt, als die Abmessungen eines menschlichen Fingers.

    [0029] Die Durchtrittslochung des Griffelements 14 durchsetzt das Verbindungselement 6 normal zu der Ebene, in der sich das Verbindungselement 6 erstreckt. Das Griffelement 14 ist symmetrisch zur Längsmittelachse des Verbindungselements 6 ausgestaltet und wird von einem Randbereich des Verbindungselements 6 ringförmig umgrenzt.

    [0030] Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel weist das Griffelement 14 einen kreisförmigen Querschnitt auf Wie in Fig. 12 erkennbar ist, kann das Griffelement 14 auch eine ovale Form haben. In diesem Fall ist die kurze Querschnittsabmessung bzw. dir kurze Achse des Ovals in Längserstreckungsrichtung des Verbindungselements 6 und die lange Querschnittsabmessung quer zur Längserstreckungsrichtung orientiert. Dadurch wird im Vergleich zu Fig. 1 eine kürzere Bauform des Verbindungselements 6 ermöglicht.

    [0031] Wie in Fig. 5 besonders gut erkennbar ist, weist das zweite Spannelement 4 einen ersten plattenförmigen Abschnitt 15 und einen einstückig damit verbundenen zweiten plattenförmigen Abschnitt 16 auf Der erste Abschnitt 15 ist in einer Ebene angeordnet, die rechtwinklig zu der Richtung 17 verläuft, in der die Durchtrittsöffnung 7 das zweite Spannelement 4 durchsetzt. Der zweite Abschnitt 16 erstreckt sich in der von dem Durchtrittskanal aufgespannten Ebene und ist etwa T-förmig mit dem ersten Abschnitt 15 verbunden.

    [0032] In Fig. 7 und 9 ist erkennbar, dass das Verbindungselement 6 benachbart zu dem ersten Spannelement 3 zwei Sollbruchstellen 18, 19 aufweist, die durch eine Einkerbung gebildet sind, an welcher der Querschnitt des Verbindungselements 6 im Vergleich zum Querschnitt eines zu der Sollbruchstelle 18 benachbarten Abschnitts des Verbindungselements 6 reduziert ist. Zwischen den Sollbruchstellen 18, 19 weist das Verbindungselement 6 einen schlitzförmigen Wandungsdurchbruch 20 auf, der sich von der einen Sollbruchstelle 1 8 zur anderen Sollbruchstelle 19 erstreckt.

    [0033] Mit der erfindungsgemäßen Hilfsvorrichtung 1 werden die Fliesen 2A, 2B wie folgt verlegt: Auf eine zu fliesende Fläche wird ein Fliesenklebebett aufgebracht, in das eine erste Fliese 2A eingelegt wird. Dann werden zumindest eine erste und eine zweite Hilfsvorrichtung 1 jeweils mit ihrem ersten Spannelement 3 derart unter einen Randbereich der ersten Fliese 2A eingeschoben, dass die Hilfsvorrichtungen 1 voneinander und von den Ecken der ersten Fliese 2A beabstandet sind. Nun wird eine zweite Fliese 2B derart in das Fliesenkleberbett eingelegt, dass zwischen dem Randbereich der ersten Fliese 2A und einem diesem zugewandten Randbereich der zweiten Fliese 2B eine Fliesenfuge 5 gebildet ist, durch die sich die Verbindungselemente 6 der Hilfsvorrichtungen 2 erstrecken. Danach hakt der Fliesenleger einen Finger seiner einen Hand in das Griffelement 14 der ersten Hilfsvorrichtung 2 ein und positioniert zwei Finger seiner anderen Hand derart gegen die den Fliesen 2A, 2B abgewandte Rückseite des zweiten Spannelements 4 der ersten Hilfsvorrichtung 1, dass der zweite plattenförmige Abschnitt 16 der ersten Hilfsvorrichtung 1 zwischen diesen Fingern etwa parallel zu diesen angeordnet ist und das zweite Spannelement 4 entlang des Verbindungselements 6 solange auf das erste Spannelement 3 zu verschoben wird, bis die Randbereiche der Fliesen 2A, 2B zwischen den Spannelementen 3, 4 eingespannt sind und somit zueinander fluchten. Anschließend werden die Randbereiche der Fliesen 2A. 2B in entsprechender Weise mit der zweiten Hilfsvorrichtung 1 eingespannt, so dass sie dann in einer Ebene parallel zueinander verlaufen. Bei größeren Fliesen 2A, 2B können die Randbereiche der Fliesen 2A, 2B bei Bedarf auch mit mehr als zwei Hilfsvorrichtungen 1 gespannt werden, um einem Durchbiegen der Fliesen entgegenzuwirken.

    [0034] In Fig. 1, 2, 4, 5, 6 und 12 ist erkennbar, dass das zweite Spannelement 4 an seiner dem ersten Spannelement 3 zugewandten Unterseite Vorsprünge 21 aufweist, die dem ersten Spannelement 3 zugewandt sind. Mit ihrer am weitesten vorstehenden, von dem Verbindungselement 6 beabstandeten Stelle 22 kommen die Vorsprünge 21 an den Fliesen 2A, 2B zur Anlage, wenn die Fliesen 2A 2B zwischen den Spannelementen 3,4 eingespannt sind. Die Vorsprünge 21 sind symmetrisch zu der Ebene angeordnet, in der sich die Durchtrittsöffnung 7 erstreckt.

    [0035] Das zweite Spannelement 4 ist derart elastisch verformbar, dass die am weitesten vorstehende Stelle 22 des Vorsprungs 21 gegen die Rückstellkraft des Werkstoffs des zweiten Spannelements 4 von dem ersten Spannelement 3 weg auslenkbar ist, wenn das zweite Spannelement 4 gegen Abziehen vom Verbindungselement 6 an diesem arretiert ist. Wie in Fig. 2B zu sehen ist, können die Fliesen 2A, 2B dadurch elastisch zwischen den Spannelementen 3,4 eingespannt werden,


    Ansprüche

    1. Hilfsvorrichtung (1) zum Verlegen von Fliesen (2), mit einem ersten Spannelement (3), das derart ausgestaltet ist, dass es unter mindestens zwei Fliesen (2) und einer zwischen diesen befindlichen Fliesenfuge (5) angeordnet werden kann, mit einem laschen- oder stabförmigen Verbindungselement (6), das derart mit dem ersten Spannelement (3) verbunden ist, dass es die Fliesenfuge (5) durchsetzt, wenn das erste Spannelement (3) unter den Fliesen (2) angeordnet ist, mit einem zweiten Spannelement(4), das eine als Durchtrittskanal mit schlitzartigem Querschnitt ausgestaltete Durchtrittsöffnung (7) für das Verbindungselement (6) aufweist, mit der es derart auf das Verbindungselement (6) aufsteckbar oder aufgesteckt ist, dass das Verbindungselement (6) mit einem freien Endbereich aus der Durchtrittsöffnung (7) herausragt, und mit einer Arretiereinrichtung, mittels der das zweite Spannelement (4) zum Einspannen mindestens einer Fliese (2) zwischen ihm und dem ersten Spannelement (3) gegen Abziehen von dem Verbindungselement (6) arretierbar ist, wobei die Arretiereinrichtung an dem Verbindungselement (6) mindestens eine Zahnung mit mehreren, in Erstreckungsrichtung des Verbindungselements (6) zueinander versetzten Zähnen (10A, 10B) aufweist, und wobei an dem zweiten Spannelement (4) mindestens eine mit der Zahnung zusammenwirkende Sperrklinke (11A 11 B) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (6) an seinem freien Endbereich zumindest ein Griffelement (14) aufweist, an dem mindestens ein Finger der menschlichen Hand einhakbar ist, dass das zweite Spannelement (4) an seiner dem ersten Spannelement (3) zugewandten Unterseite mindestens einen dem ersten Spannelement (3) zugewandten Vorsprung (21) aufweist, der mit seiner am weitesten vorstehenden, von dem Verbindungselement (6) beabstandeten Stelle (22) gegen die Fliese (2) positionierbar ist, und dass das zweite Spannelement (4) derart elastisch verformbar ist, dass die am weitesten vorstehende Stelle (22) des Vorsprungs (21) gegen die Rückstellkraft des Werkstoffs des zweiten Spannelements (4) von dem ersten Spannelement (3) weg auslenkbar ist, wenn das zweite Spannelement (4) gegen Abziehen vom Verbindungselement (6) arretiert ist.
     
    2. Hilfsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Griffelement (14) als Durchtrittslochung ausgestaltet ist, die den freien Endbereich des Verbindungselements (6) quer zur Längserstreckung des Verbindungselements (6) durchsetzt.
     
    3. Hilfsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (6) platten- oder stegförmig ausgestaltet ist, und dass die Durchtrittslochung (7) das Verbindungselement (7) quer zu seiner Erstreckungsebene durchsetzt.
     
    4. Hilfsvorrichtung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchtrittslochung oval ausgestaltet und mit ihrer kurzen Querschnittsabmessung in Längserstreckungsrichtung des Verbindungselements (6) orientiert ist.
     
    5. Hilfsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Spannelement (4) zumindest einen ersten plattenförmigen Abschnitt (15) und einen zweiten plattenförmigen Abschnitt (16) aufweist, dass der erste, in Gebrauchsstellung den Fliesen (2) zugewandte plattenförmige Abschnitt (15) sich in einer ersten Ebene erstreckt, die quer zu der Richtung (17), in der die Durchtrittsöffnung (7) das zweite Spannelement (4) durchsetzt, angeordnet ist, und dass sich der zweite Abschnitt (16) in der von dem Durchtrittskanal (7) aufgespannten Ebene erstreckt.
     
    6. Hilfsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrklinke (11A, 11B) gegen die Rückstellkraft ihres Werkstoffs aus einer Sperrstellung, in der sie die Zahnung (10A, 10B) hintergreift, in eine Offenstellung elastisch auslenkbar ist, und dass mit der Sperrklinke (11A. 11B) ein mit dem Finger betätigbares Entriegelungselement verbunden ist, durch dessen Betätigen die Sperrklinke (11A, 11B) aus der Sperrstellung in die Offenstellung verstellbar ist.
     
    7. Hilfsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne (10A, 10B) der Zahnung jeweils eine erste, dem Griffelement (14) zugewandte Zahnflanke (12A 12B) und eine zweite, dem Griffelement abgewandte Zahnflanke (13A, 13B) aufweist, und dass die erste Zahnflanke (12A, 12B) unter einem flacheren Winkel gegenüber der Ebene, in des sich das Verbindungselement (6) erstreckt, angeordnet ist, als die zweite Zahnflanke (13A, 13B).
     
    8. Hilfsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (6) an einander abgewandten Flachseiten jeweils eine Zahnung aufweist, und dass an dem zweiten Spannelement (4) für jede dieser Zahnungen jeweils mindestens eine damit zusammenwirkende Sperrklinke (11A, 11B) vorgesehen ist.
     
    9. Hilfsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (6) an und/oder benachbart zu dem ersten Spannelement (4) mindesten eine Sollbruchstelle (18, 19) aufweist.
     


    Claims

    1. Auxiliary device (1) for laying tiles (2), having a first clamping element (3), which is configured such that it can be arranged beneath at least two tiles (2) and a tile joint (5) located between said two tiles, having a tongue-like or bar-like connecting element (6), which is connected to the first clamping element (3) such that it passes through the tile joint (5) when the first clamping element (3) is arranged beneath the tiles (2), having a second clamping element (4), which has a through-opening (7) which is intended for the connecting element (6), is configured in the form of a through-channel of slot-like cross section and by means of which said second clamping element can be, or is, plugged onto the connecting element (6) such that the connecting element (6) has a free end region projecting out of the through-opening (7), and having an arresting device, by means of which the second clamping element (4), in order to clamp in at least one tile (2) between it and the first clamping element (3), can be arrested against withdrawal from the connecting element (6), wherein the arresting device, on the connecting element (6), has at least one toothing formation with a plurality of teeth (10A, 10B) offset in relation to one another in the direction in which the connecting element (6) extends, and wherein at least one catch (11A, 11B) which interacts with the toothing formation is arranged on the second clamping element (4), characterized in that the connecting element (6), at its free end region, has at least one grip element (14), into which at least one finger of the human hand can hook, in that on its underside, which is directed towards the first clamping element (3), the second clamping element (4) has at least one protrusion (21), which is directed towards the first clamping element (3) and can be positioned against the tile (2) by way of its furthest-projecting location (22), which is spaced apart from the connecting element (6), and in that the second clamping element (4) can be deformed elastically such that the furthest-projecting location (22) of the protrusion (21) can be deflected away from the first clamping element (3), counter to the restoring force of the material of the second clamping element (4), when the second clamping element (4) is arrested against withdrawal from the connecting element (6).
     
    2. Auxiliary device (1) according to Claim 1, characterized in that the grip element (14) is configured in the form of a through-hole which passes through the free end region of the connecting element (6) in a direction transverse to the longitudinal extent of the connecting element (6).
     
    3. Auxiliary device (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the connecting element (6) is configured in the form of a plate or web, and in that the through-hole (7) passes through the connecting element (7) in a direction transverse to the plane in which the latter extends.
     
    4. Auxiliary device (1) according to Claim 2 or 3, characterized in that the through-hole is of oval configuration and has its short cross-sectional dimension oriented in the direction of longitudinal extent of the connecting element (6).
     
    5. Auxiliary device (1) according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the second clamping element (4) has at least a first plate-form portion (15) and a second plate-form portion (16), in that the first plate-form portion (15), which in the use position is directed towards the tiles (2), extends in a first plane, which is arranged transversely to the direction (17) in which the through-opening (7) passes through the second clamping element (4), and in that the second portion (16) extends in the plane defined by the through-channel (7).
     
    6. Auxiliary device (1) according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the catch (11A, 11B) can be deflected elastically, counter to the restoring force of its material, from a blocking position, in which it engages behind the toothing formation (10A, 10B), into an open position, and in that the catch (11A, 11B) is connected to a finger-actuable unlocking element, the actuation of which allows the catch (11A, 11B) to be adjusted from the blocking position into the open position.
     
    7. Auxiliary device (1) according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the teeth (10A, 10B) of the toothing formation each has a first tooth flank (12A, 12B), which is directed towards the grip element (14), and a second tooth flank (13A, 13B), which is directed away from the grip element, and in that the first tooth flank (12A, 12B) is arranged at a shallower angle than the second tooth flank (13A, 13B) in relation to the plane in which the connecting element (6) extends.
     
    8. Auxiliary device (1) according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the connecting element (6) has a respective toothing formation on mutually remote flat sides, and in that the second clamping element (4) has provided on it, for each of these toothing formations, in each case at least one catch (11A, 11B) which interacts with said toothing formations.
     
    9. Auxiliary device (1) according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the connecting element (6) has at least one predetermined breaking point (18, 19) on and/or adjacent to the first clamping element (4).
     


    Revendications

    1. Dispositif auxiliaire (1) pour la pose de carreaux (2), avec un premier élément de serrage (3), qui est configuré de telle manière qu'il puisse être disposé en dessous d'au moins deux carreaux (2) et d'un joint de carrelage (5) se trouvant entre ceux-ci, avec un élément de liaison en forme de patte ou de barre (6), qui est relié au premier élément de serrage (3) de telle manière qu'il traverse le joint de carrelage (5) lorsque le premier élément de serrage (3) est disposé en dessous des carreaux (2), avec un deuxième élément de serrage (4), qui présente une ouverture de passage (7) pour l'élément de liaison (6) réalisée en forme de canal de passage avec une section transversale en forme de fente, avec laquelle il peut être ou est engagé sur l'élément de liaison (6) de telle manière que l'élément de liaison (6) sorte avec une région d'extrémité libre hors de l'ouverture de passage (7), et avec un dispositif de blocage au moyen duquel le deuxième élément de serrage (4) peut être bloqué contre un retrait hors de l'élément de liaison (6) pour le serrage d'au moins un carreau entre lui-même et le premier élément de serrage (3), dans lequel le dispositif de blocage présente sur l'élément de liaison (6) au moins une denture avec plusieurs dents (10A, 10B) décalées les unes par rapport aux autres dans la direction d'extension de l'élément de liaison (6), et dans lequel au moins un cliquet de blocage (11A, 11B) coopérant avec la denture est disposé sur le deuxième élément de serrage (4), caractérisé en ce que l'élément de liaison (6) présente à sa région d'extrémité libre au moins un élément de saisie (14) auquel au moins un doigt de la main humaine peut s'accrocher, en ce que le deuxième élément de serrage (4) présente sur son côté inférieur tourné vers le premier élément de serrage (3) au moins une saillie (21) tournée vers le premier élément de serrage (3), qui peut être positionnée contre le carreau (2) avec son endroit le plus saillant (22) éloigné de l'élément de liaison (6), et en ce que le deuxième élément de serrage (4) est élastiquement déformable, de telle manière que l'endroit le plus saillant (22) de la saillie (21) puisse être écarté du premier élément de serrage (3) contre la force de rappel du matériau du deuxième élément de serrage (4), lorsque le deuxième élément de serrage (4) est bloqué contre un retrait hors de l'élément de liaison (6).
     
    2. Dispositif auxiliaire (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de saisie (14) a la forme d'un trou de passage, qui traverse la région d'extrémité libre de l'élément de liaison (6) transversalement à l'extension longitudinale de l'élément de liaison (6).
     
    3. Dispositif auxiliaire (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de liaison (6) est réalisé en forme de plaque ou d'âme, et en ce que le trou de passage (7) traverse l'élément de liaison (7) transversalement à son plan d'extension.
     
    4. Dispositif auxiliaire (1) selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que le trou de passage est de forme ovale et est orienté avec sa courte dimension de section transversale dans la direction d'extension longitudinale de l'élément de liaison.
     
    5. Dispositif auxiliaire (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le deuxième élément de serrage (4) présente au moins une première partie en forme de plaque (15) et une deuxième partie en forme de plaque (16), en ce que la première partie en forme de plaque (15), tournée vers les carreaux (2) dans la position d'utilisation, s'étend dans un premier plan, qui est disposé transversalement à la direction (17) dans laquelle l'ouverture de passage (7) traverse le deuxième élément de serrage (4), et en ce que la deuxième partie (16) s'étend dans le plan défini par le canal de passage (7).
     
    6. Dispositif auxiliaire (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le cliquet de blocage (11A, 11B) peut être déplacé élastiquement, contre la force de rappel de son matériau, d'une position de blocage, dans laquelle il est engagé dans la denture (10A, 10B), à une position d'ouverture, et en ce qu'un élément de déverrouillage actionnable avec le doigt est relié au cliquet de blocage (11A, 11B), dont l'actionnement permet de déplacer le cliquet de blocage (11A, 11B) de la position de blocage à la position d'ouverture.
     
    7. Dispositif auxiliaire (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les dents (10A, 10B) de la denture présente chacune un premier flanc de dent (12A, 12B) tourné vers l'élément de saisie (14) et un deuxième flanc de dent (13A, 13B) détourné de l'élément de saisie, et en ce que le premier flanc de dent (12A, 12B) est disposé sous un angle plus plat par rapport au plan dans lequel s'étend l'élément de liaison (6) que le deuxième flanc de dent (13A, 13B).
     
    8. Dispositif auxiliaire (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'élément de liaison (6) présente respectivement une denture sur des côtés plats détournés l'un de l'autre et en ce qu'il est prévu sur le deuxième élément de serrage (4), pour chacune de ces dentures, chaque fois au moins un cliquet de blocage (11A, 11B) coopérant avec celle-ci.
     
    9. Dispositif auxiliaire (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de liaison (6) présente au moins un point de rupture théorique (18, 19) au premier élément de serrage (4) et/ou à proximité de celui-ci.
     




    Zeichnung









































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente