[0001] Die Erfindung betrifft ein System, umfassend einen Halterahmen, der aus untereinander
verbundenen Rahmenteilen besteht, ein darin fixierbares Filterelement sowie zumindest
zwei Fixiereinrichtungen, wobei jedes Rahmenteil zumindest partiell einen L-förmigen
Querschnitt mit einem Anlageschenkel und mit einem daran außenseitig angeformten Seitenschenkel
aufweist, wobei der Halterahmen insbesondere umlaufend ausgebildet ist und wobei die
äußere Kontur des Filterelementes so ausgebildet ist, dass das Filterelement in den
Halterahmen reversibel einsetzbar ist und mittels der zumindest zwei über den Umfang
des Filterelementes verteilt angeordneten Fixiereinrichtungen gegenüber dem Halterahmen
fixierbar ist.
[0002] Unter der Formulierung untereinander verbundenen Rahmenteilen wird beispielsweise
eine Ausführung verstanden, bei der der Halterahmen aus zumindest zwei separaten Rahmenteilen
bestehen, die beispielsweise in den Ecken beispielsweise durch Verschrauben untereinander
verbunden sind. Der Halterahmen kann aber auch einteilig ausgebildet sein. Bei einem
solchen Ausführungsbeispiel ist der Halterahmen in den Ecken entsprechenden abgewinkelt
und die beiden freien Enden sind untereinander verbunden.
[0003] Bei bekannten Systemen sind die Fixiereinrichtungen als Drahtbügel ausgebildet, wobei
jeder Drahtbügel schwenkbar an einem Rahmenteil befestigt ist und das freie Ende zum
Fixieren unter eine Lasche, die an dem benachbarten Rahmenteil angeordnet ist, geführt
wird. Das Lösen erfordert damit einerseits ein Herunterdrücken des Drahtbügels und
andererseits ein seitliches Verschieben, so dass insoweit die Montage und auch die
Demontage aufwendig sind. Auch müssen alle Drahtbügel für das Lösen des Filterelementes
aus dem Halterahmen gelöst werden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorgenannten Nachteile zu vermeiden und ein System
anzugeben, bei dem der Einbau und auch der Ausbau eines Filterelementes einfacher
ist.
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zumindest eine Fixiereinrichtung ein elastisch
ausgebildetes und/oder federnd gelagertes Fixierelement mit einem Kontaktbereich umfasst,
wobei das Fixierelement aus seiner Fixierposition, in der es das Filterelement in
dem Halterahmen fixiert, zum Einsetzen des Filterelementes in den Halterahmen bzw.
zum Entfernen des Filterelementes aus dem Halterahmen gegen seine Rückstellkraft in
Richtung des angrenzenden Seitenschenkels vorübergehend verlagerbar ist und aufgrund
seiner Rückstellkraft eine anschließende automatische Zurückverlagerung wieder in
seine Fixierposition gegeben ist.
[0006] Das Filterelement kann beliebig ausgebildet sein. So weist das Filterelement üblicherweise
einen Rahmen auf, in den ein geeignetes Filtermaterial eingesetzt ist. Das Filterelement
kann beispielsweise auch Taschenfilter umfassen, die nebeneinander angeordnet sind.
[0007] Der Halterahmen weist üblicherweise im Bereich seiner Seitenschenkel Bohrungen auf,
durch welche Schrauben oder Nieten zur Fixierung des Halterahmens an der Innenseite
eines Kanals geführt sind. Die Fixiereinrichtungen sind zumindest in etwa gleichmäßig
über den Umfang verteilt. Sofern es sich beispielsweise um einen viereckigen Halterahmen
handelt, kann beispielsweise in den vier Ecken jeweils eine Fixiereinrichtung angeordnet
sein.
[0008] Beim Einbau des Filterelementes muss das Filterelement lediglich in den Halterahmen
hineingedrückt werden. Dabei werden die Fixierelemente gegen ihre Rückstellkraft nach
auswärts, d. h. in Richtung des angrenzenden Seitenschenkels verlagert. Hat das Filterelement
die Fixierelemente passiert, erfolgt eine automatische Zurückverlagerung der Fixierelemente,
so dass das Filterelement durch die auf ihn wirkenden Kontaktbereiche der Fixierelemente
sicher gehalten wird und eine Anpressung in den Halterahmen erfolgt.
[0009] Soll das Filterelement wieder entfernt werden, müssen lediglich ein oder mehrere
Fixierelemente gegen ihre Rückstellkraft nach außen verlagert werden, so dass dann
das Filterelement herausgenommen werden kann. Die Abmessungen der Fixierelemente sind
so gewählt, dass das Filterelement in seine Fixierposition bringbar ist. Der Kontaktbereich
kann als Linie oder als Fläche ausgebildet sein.
[0010] Der Abstand zwischen dem Anlageschenkel einerseits und dem Kontaktbereich andererseits
kann zumindest in etwa der Dicke, insbesondere genau der Dicke, des Filterelementes
in dem fixierten Bereich des Filterelementes entsprechen. Dies bewirkt eine sichere
Fixierung des Filterelementes in dem Halterahmen.
[0011] Zumindest eine Fixiereinrichtung kann Teil des Seitenschenkels selbst sein. In diesem
Fall ist die Fixiereinrichtung einteilig mit dem Seitenschenkel ausgebildet.
[0012] Zumindest ein Fixierelement kann als ein gegenüber der generellen Erstreckung dieses
Seitenschenkels einwärts vorstehender Teilbereich des Seitenschenkels ausgebildet
sein. Unter einwärts vorstehend wird eine Ausrichtung verstanden, bei der der Teilbereich
in den Halterahmen hineinragt und insoweit das Fixierelement das Filterelement in
der Fixierposition fixiert. Der Kontaktbereich ist beispielsweise an dem freien Ende
des Fixierelementes angeordnet.
[0013] Alternativ kann zumindest eine Fixiereinrichtung als ein separates Bauteil ausgebildet
sein, das an dem Halterahmen, insbesondere an der Innenseite zumindest eines Seitenschenkels,
befestigbar ist. Der Halterahmen kann beispielsweise aus Blech oder aus einem anderen
geeigneten Material bestehen. Die Fixiereinrichtung kann beispielsweise aus einem
Kunststoff oder aus einem anderen geeigneten Material bestehen. Die Fixiereinrichtung
kann beispielsweise durch Kleben mit dem Halterahmen verbunden sein. Selbstverständlich
sind auch andere Verbindungen, wie Schraub- oder Nietverbindung, möglich.
[0014] Es bietet sich an, wenn der Halterahmen innenseitig zumindest eine Lasche, vorzugsweise
zwei, im Abstand zueinander angeordnete, aufeinander zuweisende und einwärts gerichtete
Laschen, aufweist, wobei jede Lasche mit dem angrenzenden Bereich des Seitenschenkels
einen, insbesondere schlitzförmigen, Einführbereich bildet, und dass die Fixiereinrichtung
eine der Anzahl an Laschen entsprechende Anzahl an Haltebereichen aufweist. Die Lasche
kann in Einführrichtung gesehen einseitig geöffnet oder beidseitig geschlossen ausgebildet
sein. Die Fixiereinrichtung muss mit jedem Haltebereich nur in den entsprechenden
schlitzförmigen Einführbereich geführt werden. Diese Ausgestaltung ermöglicht einen
einfachen Austausch einer Fixiereinrichtung, sofern diese beispielsweise beschädigt
ist.
[0015] Vorzugsweise sind sämtliche Laschen zumindest einer Fixiereinrichtung an einem gemeinsamen
Rahmenteil des Halterahmens angeordnet.
[0016] Bei wenigstens einer Fixiereinrichtung kann zumindest ein Haltebereich in Einführrichtung
gesehen seitlich über die Seitenkante der Fixiereinrichtung vorstehend ausgebildet
sein.
[0017] Bei wenigstens einer Fixiereinrichtung können zwei Haltebereiche vorgesehen sein,
wobei an jeder der beiden parallel zur Einführrichtung ausgerichteten Seitenkanten
der Fixiereinrichtung jeweils ein Haltebereich angeordnet ist. Bei einer solchen Ausgestaltung
ist die Fixiereinrichtung beidseitig fixiert, was eine sichere Fixierung gewährleistet.
[0018] Bei zumindest einer Fixiereinrichtung können beide Haltebereiche seitlich über die
jeweilige Seitenkante vorstehend ausgebildet sein.
[0019] Alternativ können die Laschen zumindest einer Fixiereinrichtung über Eck an jeweils
einem Rahmenteil zweier in dieser Ecke angrenzender Rahmenteile des Halterahmens,
d. h. an getrennten, sich berührenden Rahmenteilen, angeordnet sein, wobei der eine
Haltebereich der entsprechenden Fixiereinrichtung in Einführrichtung gesehen seitlich
über die Seitenkante der Fixiereinrichtung vorstehend ausgebildet ist und der andere
Haltebereich nach vorne weisend ausgebildet ist, so dass beide Laschen winklig, insbesondere
in einem rechten Winkel, zueinander angeordnet sind. Unter nach vorne weisend wird
verstanden, dass der betreffende Haltebereich in der Montageposition der Fixiereinrichtung
in Richtung des gegenüberliegenden Rahmenteils weist.
[0020] Zumindest eine Lasche kann an der Innenseite des Seitenschenkels angeordnet sein.
[0021] Es bietet sich an, wenn zumindest eine Lasche als ein aus dem Seitenschenkel vorstehender,
insbesondere durch einen Biegeprozess bearbeiteter, Teilbereich ausgebildet ist. Eine
solche Lasche kann beispielsweise durch Stanzen und anschließendes Biegen erzeugt
werden.
[0022] Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Fixiereinrichtung aus der Montageposition zu vermeiden,
kann die Fixiereinrichtung in ihrer Montageposition in eine rastende Verbindung mit
dem Halterahmen bringbar sein.
[0023] Zum einen kann die Fixiereinrichtung auf der dem Seitenschenkel zugewandten Seite
einen elastisch ausgebildeten und/oder federnd gelagerten Vorsprung aufweisen, und
zum anderen kann entweder in dem Seitenschenkel eine in der Montageposition mit dem
Vorsprung korrespondierende Ausnehmung vorgesehen sein oder der Seitenschenkel kann
einen einwärts gerichteten Rastvorsprung, hinter den der Vorsprung in der Montageposition
der Fixiereinrichtung rastet, aufweisen. Eine solche Ausgestaltung erlaubt zum einen
eine einfache Montage und zum anderen eine einfache Demontage einer Fixiereinrichtung,
sofern diese beispielsweise beschädigt ist. Selbstverständlich ist auch eine umgekehrte
Anordnung von Vorsprung einerseits und Ausnehmung bzw. Rastvorsprung andererseits
möglich.
[0024] Zumindest eine Fixiereinrichtung kann auf ihrer dem Filterelement in der Fixierposition
zugewandten Seite zumindest einen Zentriervorsprung aufweisen. Dieser Zentriervorsprung
nimmt vorzugsweise in Einführrichtung gesehen in seiner Tiefe zu, so dass das Filterelement
beim Einsetzen in die gewünschte Fixierposition verlagert wird.
[0025] Es bietet sich an, wenn das Filterelement durch eine Dichtung, insbesondere durch
eine auf dem Anlageschenkel angeordnete umlaufende Dichtung, gegenüber dem Filterelement
abgedichtet ist. Durch die Anpressung des Filterelementes auf eine in dem Halterahmen
aufgebrachte Dichtung ist ein gasdichte Verbindung sichergestellt. Selbstverständlich
kann die Dichtung auch an dem Filterelement vorgesehen sein.
[0026] Im Folgenden werden in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schräge Draufsicht auf einen Halterahmen,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach Fig. 1 mit eingesetztem Filterelement,
- Fig. 3
- das Detail "X" aus Fig. 2,
- Fig. 4
- das Detail "Y" aus Fig. 1 und
- Fig. 5
- einen Bereich des Halterahmens einer alternativen Ausführungsform.
[0027] In allen Figuren werden für gleiche bzw. gleichartige Bauteile übereinstimmende Bezugszeichen
verwendet.
[0028] In den Figuren 1 bis 5 sind zwei unterschiedliche Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen
Systems dargestellt.
[0029] Das erfindungsgemäße System umfasst einen Halterahmen 1, der in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel viereckig ausgebildet ist. Der Halterahmen 1 ist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel einteilig ausgebildet. In den vier Ecken ist der Halterahmen 1
abgewinkelt, so das der Halterahmen 1 insgesamt vier Rahmenteile 2 aufweist. Die beiden
freien Enden sind miteinander verbunden. Jedes Rahmenteil 2 weist einen L-förmigen
Querschnitt mit einem Anlageschenkel 3 und mit einem daran außenseitig angeformten
Seitenschenkel 4 auf. Im Bereich des Seitenschenkels 4 ist eine umlaufende Dichtung
5 vorgesehen.
[0030] In den Halterahmen 1, der beispielsweise in einen nicht näher dargestellten Kanal
einer Lüftungsanlage und/oder in ein RLT-Gerät eingebaut wird, kann ein Filterelement
6 eingesetzt werden. Zur Montage des Halterahmens 1 in einem Kanal oder zur Verbindung
untereinander zu einer Kanalwandung sind in den Seitenschenkeln 4 Bohrungen 7 vorgesehen.
Bei dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Filterelement 6 einen
Filtereinsatz. Selbstverständlich sind auch andere Ausführungsformen eines Filterelementes
6 möglich.
[0031] Die äußere Kontur des Filterelementes 6 ist so ausgebildet, dass das Filterelement
6 reversibel in den Halterahmen 1 einsetzbar ist. Zur Fixierung des Filterelementes
6 in dem Halterahmen 1 sind bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 4 insgesamt
vier in den vier Ecken angeordnete Fixiereinrichtungen 8 vorgesehen, so wie sie insbesondere
in Figur 4 im Detail dargestellt sind.
[0032] Bei dem in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist jede Fixiereinrichtung
8 als separates Bauteil ausgebildet, das reversibel an dem Halterahmen 1 befestigbar
ist. Hierzu sind für jede Fixiereinrichtung 8 insgesamt zwei Laschen 9 auf der Innenseite
des Seitenschenkels 4 des Halterahmens 1 vorgesehen. Jede Lasche bildet mit dem angrenzenden
Bereich des Seitenschenkels 4 einen schlitzförmigen Einführbereich 19.
[0033] Die zwei korrespondierenden Laschen 9 jeder Fixiereinrichtung 8 sind in einem Abstand
zueinander angeordnet, aufeinander zuweisend und einwärts ausgerichtet. Unter einwärts
gerichtet wird eine solche Ausrichtung verstanden, bei der die Laschen 9 in den durch
den Halterahmen 1 aufgespannten Bereich weisen.
[0034] Die zwei korrespondierenden Laschen 9 sind über Eck angeordnet. So ist die eine Lasche
9 an dem einen Rahmenteil 2 und die andere Lasche 9 an dem angrenzenden anderen Rahmenteil
2 des Halterahmens 1 vorgesehen.
[0035] An jedem der beiden parallel zur Einführrichtung (Pfeil 10) ausgerichteten Seitenkanten
11 ist ein über die jeweilige Seitenkante 11 vorstehend ausgebildeter Haltebereich
12 vorgesehen. Der Haltebereich 12 an der einen Seitenkante 11 steht seitlich über
die Fixiereinrichtung 8 vor und liegt damit in der generellen Erstreckung der Fixiereinrichtung
8, während der Haltebereich 12 der anderen Seitenkante 11 nach vorne über diese Seitenkante
11 hervorsteht, so dass die Fixiereinrichtung 8 eine winklige Ausgestaltung erhält
und damit mit den über Eck angeordneten Laschen 9 zusammenwirken kann.
[0036] Bei der Montage der Fixiereinrichtung 8 wird jeder der beiden Haltebereiche 12 in
Einführrichtung 10 gesehen in seine korrespondierende Lasche 5 eingeführt, bis die
Fixiereinrichtung 8 ihre Montageposition erreicht hat. Bei den in den Fig. 1 bis 4
dargestellten Ausführungsbeispielen ist jede Lasche 9 in Einführrichtung 10 gesehen
einseitig geöffnet ausgebildet.
[0037] Auf der dem Seitenschenkel 4 zugewandten Seite weist die Fixiereinrichtung 8 einen
elastisch ausgebildeten Vorsprung 13 auf. Jedem Vorsprung 13 ist eine in dem Seitenschenkel
4 vorgesehene Ausnehmung 14 zugeordnet, die in der Montageposition der Fixiereinrichtung
8 mit dem zugehörigen Vorsprung 13 korrespondiert. Die parallel zum Anschlagschenkel
3 ausgerichtete und näher zum Anschlagschenkel 3 angeordnete Kante jeder Ausnehmung
14 ist als einwärts gebogener Rastvorsprung 14a ausgebildet. Bei Erreichen der Montageposition
rastet der Vorsprung 13 hinter den Rastvorsprung 14a ein.
[0038] Auf der dem Seitenschenkel 4 gegenüberliegenden Seite weist jede Fixiereinrichtung
8 ein Fixierelement 15 auf, das elastisch ausgebildet und/oder federnd gelagert ist.
Das Fixierelement 15 weist einen Kontaktbereich 16 auf. Das Fixierelement 15 kann
aus seiner in Fig. 4 dargestellten Fixierposition zum Einsetzen des Filterelementes
6 in den Halterahmen 1 bzw. zum Entfernen des Filterelementes 6 aus dem Halterahmen
1 gegen seine Rückstellkraft in Richtung (Pfeil 17) des angrenzenden Seitenschenkels
4 vorrübergehend verlagert werden, so dass das Filterelement 6 eingesetzt oder entnommen
werden kann. Aufgrund seiner Rückstellkraft wird das Fixierelement 15 anschließend
wieder automatisch zurückverlagert.
[0039] Wie Figur 4 zu entnehmen ist, ist das freie Ende jedes Fixierelementes 15 als Kontaktbereich
16 ausgebildet. In der Fixierposition wirkt der Kontaktbereich 16 jeder Fixiereinrichtung
8 mit der Oberseite des Filterelementes 6 zusammen. Zusätzlich ist an jedem Haltebereich
12 auf der dem Filterelement 6 zugewandten Seite jeder Fixiereinrichtung 8 ein Zentriervorsprung
18 vorgesehen. Damit weist der Halterahmen 1 insgesamt acht Zentriervorsprünge 18
auf, die das Filterelement 6 beim Einsetzen automatisch zentrieren und in einer zentrierten
Stellung halten.
[0040] In Fig. 5 ist eine alternative Ausführungsform einer Fixiereinrichtung 8 dargestellt.
Hier ist die Fixiereinrichtung 8 Teil des Seitenschenkels 4 selbst. Das Fixierelement
15 ist dabei als ein gegenüber der generellen Erstreckung des Seitenschenkels 4 einwärts
vorstehender Teilbereich des Seitenschenkels 4 ausgebildet. Dieser Teilbereich kann
beispielsweise durch Ausstanzen und anschlie-βendes Biegen erzeugt werden. Bei einem
solchen Ausführungsbeispiel ist das Rahmenteil 2 beispielsweise aus Blech, so dass
das als Teilbereich ausgebildete Fixierelement 15 elastisch federnd ausgebildet ist.
Die Wirkweise ist identisch wie bei der Fixiereinrichtung 8 nach den Figuren 1 bis
4.
1. System, umfassend einen Halterahmen (1), der aus untereinander verbundenen Rahmenteilen
(2) besteht, ein darin fixierbares Filterelement (6) sowie zumindest zwei Fixiereinrichtungen
(8), wobei jedes Rahmenteil (2) zumindest partiell einen L-förmigen Querschnitt mit
einem Anlageschenkel (3) und mit einem daran außenseitig angeformten Seitenschenkel
(4) aufweist, wobei der Halterahmen (1) insbesondere umlaufend ausgebildet ist und
wobei die äu-βere Kontur des Filterelementes (6) so ausgebildet ist, dass das Filterelement
(6) in den Halterahmen (1) reversibel einsetzbar ist und mittels der zumindest zwei
über den Umfang des Filterelementes (6) verteilt angeordneten Fixiereinrichtungen
(8) gegenüber dem Halterahmen (1) fixierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fixiereinrichtung (8) ein elastisch ausgebildetes und/oder federnd
gelagertes Fixierelement (15) mit einem Kontaktbereich (16) umfasst, wobei das Fixierelement
(15) aus seiner Fixierposition, in der es das Filterelement (6) in dem Halterahmen
(1) fixiert, zum Einsetzen des Filterelementes (6) in den Halterahmen (1) bzw. zum
Entfernen des Filterelementes (6) aus dem Halterahmen (1) gegen seine Rückstellkraft
in Richtung (Pfeil 17) des angrenzenden Seitenschenkels (4) vorübergehend verlagerbar
ist und aufgrund seiner Rückstellkraft eine anschließende automatische Zurückverlagerung
wieder in seine Fixierposition gegeben ist.
2. System nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen dem Anlageschenkel (3) einerseits und dem Kontaktbereich (16)
andererseits zumindest in etwa der Dicke, insbesondere genau der Dicke, des Filterelementes
(6) in dem fixierten Bereich des Filterelementes (6) entspricht.
3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fixiereinrichtung (8) Teil des Seitenschenkels (4) selbst ist.
4. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Fixierelement (15) als ein gegenüber der generellen Erstreckung dieses
Seitenschenkels (4) einwärts vorstehender Teilbereich des Seitenschenkels (4) ausgebildet
ist.
5. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fixiereinrichtung (8) als ein separates Bauteil ausgebildet ist, das
an dem Halterahmen (1), insbesondere an der Innenseite zumindest eines Seitenschenkels
(4), befestigbar ist.
6. System nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Halterahmen (1) innenseitig zumindest eine Lasche (9), vorzugsweise zwei, im
Abstand zueinander angeordnete, aufeinander zuweisende und einwärts gerichtete Laschen
(9), aufweist, wobei jede Lasche (9) mit dem angrenzenden Bereich des Seitenschenkels
(4) einen, insbesondere schlitzförmigen, Einführbereich (19) bildet, und dass die
Fixiereinrichtung (8) eine der Anzahl an Laschen (9) entsprechende Anzahl an Haltebereichen
(12) aufweist.
7. System nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Laschen () zumindest einer Fixiereinrichtung (8) an einem Rahmenteil (2)
des Halterahmens (1) angeordnet sind.
8. System nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einer Fixiereinrichtung (8) zumindest ein Haltebereich (12) in Einführrichtung
(10) gesehen seitlich über die Seitenkante (11) der Fixiereinrichtung (8) vorstehend
ausgebildet ist.
9. System nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei wenigstens einer Fixiereinrichtung (8) zwei Haltebereiche (12) vorgesehen sind,
wobei an jeder der beiden parallel zur Einführrichtung (10) ausgerichteten Seitenkanten
(11) der Fixiereinrichtung (8) jeweils ein Haltebereich (12) angeordnet ist.
10. System nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei zumindest einer Fixiereinrichtung (8) beide Haltebereiche (12) seitlich über
die jeweilige Seitenkante (11) vorstehend ausgebildet sind.
11. System nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (9) zumindest einer Fixiereinrichtung (8) über Eck an jeweils einem Rahmenteil
(2) zweier in dieser Ecke angrenzender Rahmenteile (2) des Halterahmens (1) angeordnet
sind, wobei der eine Haltebereich (12) der entsprechenden Fixiereinrichtung (8) in
Einführrichtung (10) gesehen seitlich über die Seitenkante (11) der Fixiereinrichtung
(8) vorstehend ausgebildet ist und der andere Haltebereich (12) nach vorne weisend
ausgebildet ist, so dass beide Laschen (9) winklig, insbesondere in einem rechten
Winkel, zueinander angeordnet sind.
12. System nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Lasche (9) an der Innenseite des Seitenschenkels (4) angeordnet ist.
13. System nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Lasche (9) als ein aus dem Seitenschenkel (4) vorstehender, insbesondere
durch einen Biegeprozess bearbeiteter, Teilbereich ausgebildet ist.
14. System nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (8) in ihrer Montageposition in eine rastende Verbindung mit
dem Halterahmen (1) bringbar ist.
15. System nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum einen die Fixiereinrichtung (8) auf der dem Seitenschenkel (4) zugewandten Seite
einen elastisch ausgebildeten und/oder federnd gelagerten Vorsprung (13) aufweist
und zum anderen entweder in dem Seitenschenkel (4) eine in der Montageposition mit
dem Vorsprung (13) korrespondierende Ausnehmung (14) vorgesehen ist oder der Seitenschenkel
(4) einen einwärts gerichteten Rastvorsprung (14a), hinter den der Vorsprung (13)
in der Montageposition der Fixiereinrichtung (8) rastet, aufweist.
16. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Fixiereinrichtung (8) auf ihrer dem Filterelement (6) in der Fixierposition
zugewandten Seite zumindest einen Zentriervorsprung (18) aufweist.
17. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (6) durch eine Dichtung (5), insbesondere durch eine auf dem Anlageschenkel
(3) angeordnete umlaufende Dichtung (5), gegenüber dem Filterelement (6) abgedichtet
ist.