[0001] Die Erfindung betrifft einen Gürtel mit einem Gürtelband und einem unmittelbar an
einem Ende desselben abnehmbar befestigten, im geschlossenen Zustand des Gürtels mit
dem anderen Ende zusammenwirkenden Schließenteil, wobei das den Schließenteil tragende
Ende des Gürtelbandes zumindest eine Halteausnehmung aufweist, in welche bei der Befestigung
des Schließenteils am Gürtelband ein am Schließenteil ausgebildeter Haltevorsprung
im Wesentlichen senkrecht zur Gürteloberfläche formschlüssig eingreift.
[0002] Zur Befestigung des Schließenteils am zugehörigen Ende des Gürtelbandes sind verschiedenste
Varianten bekannt. Zumeist wird eine Schlaufe des Gürtelbandes um einen quer verlaufenden
Stift des schnallenartigen Schließenteils gelegt und dann vernietet oder verklebt,
also der Schließenteil fix befestigt, wodurch dieser zumindest nicht einfach wieder
zu entfernen ist. Damit ist es schwierig, die Länge des Gürtels bei Bedarf zu ändern,
da das Gürtelband auf der Seite des Schließenteils erst nur unter Beschädigungsgefahr
abgenommen und auch dann nicht einfach gekürzt werden kann, weil die Schlaufe eine
besondere Ausbildung des Endes des Gürtelbandes bedingt. Ein Kürzen des Gürtels am
anderen, mit dem Schließenteil im geschlossenen Zustand zusammenwirkenden Ende des
Gürtelbandes ist ebenso praktisch nicht möglich, weil dann ein unschönes Ende entsteht
und bei aus mehreren Schichten zusammengesetzten Gürteln die Schichten sich sogar
voneinander lösen können.
[0003] Weiters ist es auch schon bekannt, am Schließenteil ein gehäuseartiges Anschlussstück
vorzusehen, das einen zum einzuschiebenden Ende des Gürtelbandes hin einseitig offenen
Spalt bildet, wobei nach dem Einschieben des Gürtelbandes in diesen Spalt eine Befestigung
mittels Klemmung erfolgt. Dazu können hebelartig wirkende Klappenmechanismen mit krallenartigen
Halteelementen oder beispielsweise auch Schrauben oder dergleichen vorgesehen werden
(siehe dazu beispielsweise
AT 409 920 B).
[0004] Auch die zuletzt angesprochenen abnehmbar befestigten Schließenteile sind nur relativ
schwierig und mit größerem Kraftaufwand bzw. speziellen Werkzeugen vom Ende des Gürtelbandes
zu entfernen bzw. wieder daran anzubringen, sodass ein einfaches Abnehmen bzw. auch
Austauschen von Schließenteil oder Gürtelband damit nicht möglich ist. Weiters muss
zufolge der Klemmung des Gürtelbandes dessen Dicke relativ genau auf den verwendeten
Schließenteil abgestimmt sein, da sonst entweder zu viel Kraftaufwand zum Klemmen
erforderlich ist, oder kein sicheres Halten garantiert ist.
[0005] Die
US 2010/0071116 A1 zeigt einen Gürtel nach dem Oberbegriff der vorliegenden Erfindung. Ein häufiges
Wechseln des Schließenteils führt jedoch bei der gezeigten Ausführung zu einem erheblichen
Verschleiß am Gürtelband.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Gürtel der eingangs genannten Art
so auszubilden, dass der Schließenteil einfach und ohne Werkzeuge schnell und so oft
gewünscht vom Gürtelband abgenommen bzw. auch einfach und sicher daran wieder befestigt
werden kann.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung bei einem Gürtel der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, dass der Haltevorsprung mittels einer am Schließenteil
angeordneten, federbelasteten Klappe gesichert ist und dass die bzw. jede Halteausnehmung
mit einer ösenartigen Verstärkung versehen ist. Auf diese Weise entsteht also, ähnlich
wie bei den eingangs angesprochenen vernieteten Schlaufen, am Ende des Gürtelbandes
eine sichere formschlüssige Verbindung solange der Haltevorsprung in die Halteausnehmung
eingreift. Durch die ösenartige Verstärkung der Halteausnehmung bzw. der Halteausnehmungen
ist ein oftmaliges Öffnen und Schließen der Verbindung möglich, ohne dass sich ein
entsprechender Verschleiß am Gürtelband einstellt. Somit ist auch ein wesentlicher
Nachteil der bereits genannten
US 2010/0071116 A1 behoben. Die Verbindung zwischen Schließenteil und Gürtelband ist einfach und ohne
Kraft- oder Werkzeugaufwand jederzeit beliebig oft zu lösen bzw. wieder herzustellen,
sodass das Wechseln bzw. Kombinieren von verschiedenen Schließenteilen mit verschiedenen
Gürtelbändern sehr einfach und vor allem nahezu verschleißfrei möglich ist. Außerdem
kann beispielsweise auch eine Sicherheitsschleuse (auf Flughäfen bzw. an Gebäudeeingängen
und dergleichen) sehr viel bequemer und stressfreier passiert werden, da der zumeist
metallische Schließenteil einfach von dem in den Schlaufen des zu haltenden Kleidungsstückes
verbleibenden Ende des Gürtelbandes abgenommen werden kann und dann parallel zur Sicherheitsschleuse
zusammen mit Schlüsseln, Armbanduhren und ähnlichen metallischen Kleinteilen durchgereicht
wird. Auch bei metallischer Ausbildung der ösenartigen Verstärkungen bleibt der diesbezüglich
beschriebene Vorteil der Erfindung bestehen, da das verschwindend geringe Volumen
übliche Metalldetektoren an Sicherheitsschleusen nicht stört.
[0008] Nach dem Passieren der Sicherheitsschleuse kann der Schließenteil einfach und ohne
Werkzeug schnell wieder am Gürtelband befestigt und der Gürtel selbst geschlossen
werden.
[0009] Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die ösenartige Verstärkung die gesamte
Breite des Gürtelbandes an dessen Ober- und Unterseite überdeckt. Dadurch wird das
Gürtelband derart verstärkt, dass es eine ausreichende Steifigkeit erhält um dauerhaft
und wiederholt den Einschubbewegungen standzuhalten.
[0010] Vorteilhaft ist dabei vorgesehen, dass die ösenartige Verstärkung zumindest die dem
Schließenteil zugewandte Stirnseite des Gürtelbandes überdeckt. Dadurch wird die vordere
Kante des Gürtelbandes entsprechend geschützt und der Verschleiß nochmals herabgesetzt.
Auch das Einschieben des Gürtelbandes in den Schließenteil ist durch ein günstigeres
Reibungsverhältnis zwischen Haltevorsprung und der Stirnseite des Gürtelbandes erleichtert.
[0011] Weiters ist vorteilhaft vorgesehen, dass die ösenartige Verstärkung aus zwei horizontal
getrennten Teilen besteht. Dies ermöglicht eine einfache Montage der ösenartigen Verstärkung.
[0012] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die beiden getrennten Teile
der ösenartigen Verstärkung zumindest einen Stift und zumindest eine Bohrung aufweisen,
welche durch ihr Zusammenwirken mit zumindest einer ersten Stanzung, die die gesamte
Dicke des Gürtelbandes durchsetzt, den sicheren Halt der ösenartigen Verstärkung am
Gürtelband gewährleisten. Dadurch ist eine einfache und auch formschlüssige Verbindung
zwischen den beiden Teilen der ösenartigen Verstärkung und dem Gürtelband realisiert.
[0013] In bevorzugter weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Haltevorsprung unmittelbar
an der Klappe ausgebildet bzw. an dieser befestigt, was das Einschieben des Endes
des Gürtelbandes in den Schließenteil bei geöffneter Klappe vereinfacht. Weiters ist
vorteilhaft vorgesehen, dass der Haltevorsprung eine einschubseitige, schräge Rampe
aufweist. Dadurch wird gewährleistet, dass zum einschieben des Gürtelbandes bzw. dessen
Endes, ein händisches Abheben der Klappe nicht erforderlich ist, weil sich diese gegen
die Federkraft unter dem Druck des eingeschobenen Gürtelbandes selbst öffnet bis der
Haltevorsprung in die Halteausnehmung einrastet.
[0014] Die Halteausnehmung kann in weiters bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung die gesamte
Dicke des Gürtelbandes in Form einer zweiten Stanzung durchsetzen und vorzugsweise
runden, quadratischen, rechteckigen oder dreieckigen Querschnitt aufweisen. Die Herstellung
derartiger Halteausnehmungen ist damit auch nach dem allfälligen Kürzen des Gürtelbandes
mit gängigen Werkzeugen sehr einfach möglich. Davon abgesehen könnte die Halteausnehmung
natürlich auch als den Gürtel nicht ganz durchsetzende Einprägung ausgeführt sein,
womit die Festigkeit des Endes des Gürtelbandes nicht wesentlich verringert wird.
[0015] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest zwei Halteausnehmungen
vorgesehen und vorzugsweise nebeneinander und/oder hintereinander am Ende des Gürtelbandes
angeordnet sind. Damit kann auf sehr einfache Weise die Belastung im Bereich der Halteausnehmungen
auf einen größeren Bereich des Endes des Gürtelbandes aufgeteilt werden, was Verformungen
oder gar ein Ausreißen an dieser Stelle verhindert.
[0016] Die Erfindung wird im Folgenden noch anhand der in den Zeichnungen schematisch dargestellten
Ausführungen näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt dabei einen erfindungsgemäßen Gürtel am Schließenende,
Fig. 2 den Gürtel aus Fig. 1 mit vom Gürtelband abgenommenem Schließenteil,
Fig. 3 den Gürtel in vorteilhafter Ausgestaltung mit den von einander getrennten Teilen
der ösenartige Verstärkung,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch den Gürtel aus Fig. 3 im Bereich des Schließenteils.
[0017] Am Gürtelband 1 ist ein Schließenteil 2 vorgesehen, der unmittelbar am Ende 3 des
Gürtelbandes 1 abnehmbar befestigt ist und im geschlossenen Zustand des Gürtels mit
dem anderen Ende des Gürtelbandes 1 zusammenwirkt. Das den Schließenteil 2 tragende
Ende 3 des Gürtelbandes 1 weist dazu eine Halteausnehmung 4 auf, in welche bei der
Befestigung des Schließenteils 2 am Gürtelband 1 ein am Schließenteil 2 ausgebildeter
Haltevorsprung 5 im Wesentlichen senkrecht zur Gürteloberfläche formschlüssig eingreift,
wie dies insbesonders aus Fig. 4 ersichtlich ist. Der Haltevorsprung 5 ist mittels
einer am Schließenteil 2 angeordneten, federbelasteten Klappe 6 gesichert und die
Halteausnehmung 4 mit einer ösenartigen Verstärkung 7 versehen. Die ösenartigen Verstärkung
7 ragt dabei in die die Halteausnehmung 4, wodurch zumindest eine der Stirnseiten
der Halteausnehmung 4 durch die ösenartigen Verstärkung 7 zumindest teilweise überdeckt
wird. Wie ebenfalls in Fig.4 erkennbar ist der Haltevorsprung 5 dabei unmittelbar
an der Klappe 6 ausgebildet bzw. an dieser befestigt.
[0018] Da die Klappe 6 auf nicht näher dargestellte Weise federbelastet ist, hält der Haltevorsprung
5 sicher in der Halteausnehmung 4. Die Klappe 6 ist ohne besondere Werkzeuge entgegen
der Federkraft bedarfsweise leicht anzuheben, womit das Ende 3 des Gürtelbandes 1,
wie in Fig. 2 dargestellt, frei gegeben wird. Damit kann beispielsweise ein leichter
Austausch des Schließenteils 2 erfolgen, um den Gürtel verschiedenen Bekleidungsstücken
anpassen zu können. Auch kann damit das Gürtelband 1 in den Schlaufen eines vom Gürtel
gehaltenen Bekleidungsstückes verbleiben, während der zumeist metallische Schließenteil
2 für das Durchschreiten von Sicherheitsschleusen einfach abgenommen und danach wieder
einfach am Ende 3 des Gürtelbandes 1 angebracht werden kann.
[0019] Wie in Figur 3 erkennbar, überdeckt die ösenartige Verstärkung 7 in besonders vorteilhafter
Weise die gesamte Breite des Gürtelbandes 1 an dessen Ober- und Unterseite. Auch bei
dauerhaft wiederholten Einschubbewegungen bleibt somit das Ende 3 des Gürtelbandes
1 vor übermäßigen Verschleiß geschont. Auch eine in Figur 2 dargestellte Variante,
bei welcher lediglich eine Seite des Gürtelbandes 1 überdeckt wird, ist selbstverständlich
denkbar. Da das Ende 3 des Gürtelbandes 1 durch die ösenartigen Verstärkung 7 über
die gesamte Breite geschützt ist, kann es auch nicht an den Kanten des Endes 3 zu
Verschleißerscheinungen kommen. Beispielsweise würde das Aufbiegen oder Ausfransen
der Kanten des Endes 3 das Ein- und Ausschieden in den Schließenteil 2 erheblich erschweren,
wenn nicht, bei entsprechend hohem Verschleiß, gänzlich unmöglich machen.
[0020] Weiters ist in Figur 3 zu erkennen, dass die ösenartige Verstärkung 7 vorzugsweise
zumindest die dem Schließenteil 2 zugewandte Stirnseite des Gürtelbandes 1 überdeckt.
Der eben beschriebene Effekt des Schutzes vor Verschleiß wird dadurch nochmals wesentlich
verbessert, da das Ende 3 des Gürtelbandes 1 gerade in jener Region, welche erhöhten
Verschleiß ausgesetzt ist, optimal geschützt wird. Ein weiterer Effekt der sich einstellt,
ist das erleichterte Einschieben des Gürtelbandes 1 bzw. dessen Endes 3 in den Schließenteil
2. Durch die stirnseitige Überdeckung des Gürtelbandes 1 kommt beim Einschieben des
Endes 3 lediglich die ösenartigen Verstärkung 7 mit dem Haltevorsprung 5 im Kontakt.
Beispielsweise kann die ösenartigen Verstärkung 7 aus Kunststoff, Metall oder anderen
Werkstoffen mit vergleichbarer Festigkeit ausgeführt sein. Die Reibungsverhältnisse
gestalten sich daher wesentlich idealer, als wenn das Ende 3 des Gürtelbandes 1 (üblicherweise
aus Textil, Leder oder ähnlichem) ohne ösenartiger Verstärkung 7 in den Schließenteil
2 eingeschoben wird. Selbstverständlich ist auch denkbar, dass die seitlichen Stirnseiten
des Gürtelbandes 1 durch die ösenartigen Verstärkung 7 überdeckt werden.
[0021] In Figur 3 ist erkennbar, dass die ösenartige Verstärkung 7 aus zwei horizontal getrennten
Teilen 71, 72 bestehen kann, welche die Ober- und Unterseite des Gürtelbandes 1 überdecken.
Diese zweiteilige Bauform ermöglicht eine einfache Montage am Ende 3 des Gürtelbandes
1. Selbstverständlich ist diese, die Ober- und Unterseite des Gürtelbandes 1 überdeckende
Bauweise nicht ausschließlich auf eine zweiteilige Variante beschränkt. Auch eine
einteilige Ausführung oder eine aus mehr als zwei Teilen ausgeführte mehrteilige Bauform
der ösenartigen Verstärkung 7 ist durchaus denkbar, um beispielsweise die Montage
weiter zu vereinfachen.
[0022] Wie in Figur 3 weiters erkennbar ist, weist einer der beiden getrennten Teile 71
oder 72 der ösenartigen Verstärkung 7 zumindest einen Stift 8 und der entsprechend
andere Teil 71 oder 72 zumindest eine Bohrung 9 auf. Durch deren Zusammenwirken mit
zumindest einer ersten Stanzung 10, die die gesamte Dicke des Gürtelbandes 1 durchsetzt,
wird der sichere Halt der ösenartigen Verstärkung 7 am Gürtelband 1 gewährleistet.
Natürlich ist auch denkbar, dass ein Teil 71 oder 72 sowohl einen Stift 8 als auch
eine Bohrung 9 aufweist und der entsprechend andere Teil 71 oder 72 gegengleich ausgeführt
ist sodass jeweils ein Stift 8 mit einer Bohrung 9 zusammenwirken kann. Wie in Figur
3 zu sehen, können der zumindest eine Stift 8, die zugehörige Bohrung 9 und die erste
Stanzung 10, durch welche der Stift 8 durch das Gürtelbandes 1 hindurch ragt, einen
kreisförmigen Querschnitt aufweisen. Selbstverständlich sind auch andere Querschnitte,
wie beispielsweise dreieckig, quadratisch, rechteckig usw., denkbar. Der erwähnte
sichere Halt der ösenartigen Verstärkung 7 ergibt sich dadurch, dass ein Stift 8 in
die zugehörige Bohrung 9 eingesteckt wird, wobei idealerweise eine entsprechende Passung
vorgesehen ist, welche eine einfache Montage ermöglicht und dennoch eine dauerhafte
Verbindung in der laufenden Verwendung gewährleistet. Selbstverständlich ist auch
ein Vernieten oder Verkleben denkbar wobei ein Stift 8 und seine zugehörige Bohrung
9 entsprechend ausgeführt sein müssen bzw. geeignete Äquivalente, wie z.B. Klebestege
und Kontaktflächen, dazu vorzusehen sind.
[0023] Wie Figur 3 ebenfalls zeigt, kann das Ende 3 des Gürtelbandes 1, zum Ausgleich der
Stärkendifferenz der beiden Teile 71, 72 der ösenartigen Verstärkung 7, entsprechend
abgesetzt ausgeführt sein. Dadurch wird die Gesamtstärke des Gürtelbandes 1 im Bereich
des Endes 3 trotzt Montage der beiden Teile 71 und 72 nicht verändert.
[0024] Wird das Ende 3 des Gürtelbandes 1 beispielsweise bei geöffneter Klappe 6 eingeschoben,
ist dadurch das Einschieben wesentlich vereinfacht. Es wäre auch denkbar den Haltevorsprung
5 am feststehenden Schließenteil anzuordnen. Eine solche Ausführungsvariante würde
wiederum die Herstellung der Klappe 6 entsprechend vereinfachen.
[0025] Bei der speziell in Fig. 4 ersichtlichen Ausbildung des Haltevorsprunges 5 mit einschubseitiger
schräger Rampe ist zum Einschieben des Gürtelbandes 1 bzw. dessen Endes 3, nicht einmal
ein händisches Abheben der Klappe 6 erforderlich, weil sich diese gegen die Federkraft
unter dem Druck des eingeschobenen Gürtelbandes 1 selbst öffnet bis der Haltevorsprung
5 in die Halteausnehmung 4 einrastet.
[0026] Die Halteausnehmung 4 durchsetzt, wie in Figur 3 besonders gut erkennbar, mit rechteckigem
Querschnitt in Form einer zweiten Stanzung die gesamte Dicke des Gürtelbandes 1. Davon
abgesehen könnten auch andere Querschnittsformen (quadratisch, dreieckig, rund ...)
Verwendung finden. Auch könnten anstelle nur einer Halteausnehmung 4 mehrere beispielsweise
nebeneinander und/oder hintereinander angeordnete derartige Halteausnehmungen 4 vorgesehen
sein, um beispielsweise bei besonders breiten oder schmalen Gürtelbändern 1 die Halteausnehmung
4 optimal anpassen zu können.
1. Gürtel mit einem Gürtelband (1) und einem unmittelbar an einem Ende (3) desselben
abnehmbar befestigten, in geschlossenem Zustand des Gürtels mit dem anderen Ende zusammenwirkenden
Schließenteil (2), wobei das den Schließenteil (2) tragende Ende (3) des Gürtelbandes
(1) zumindest eine Halteausnehmung (4) aufweist, in welche bei der Befestigung des
Schließenteils(2) am Gürtelband (1) ein am Schließenteil (2) ausgebildeter Haltevorsprung
(5) im Wesentlichen senkrecht zur Gürteloberfläche formschlüssig eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltevorsprung (5) mittels einer am Schließenteil (2) angeordneten, federbelasteten
Klappe (6) gesichert ist und dass die bzw. jede Halteausnehmung (4) mit einer ösenartigen
Verstärkung (7) versehen ist.
2. Gürtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ösenartige Verstärkung (7) die gesamte Breite des Gürtelbandes (1) an dessen
Ober- und Unterseite überdeckt.
3. Gürtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ösenartige Verstärkung (7) zumindest die dem Schließenteil (2) zugewandte Stirnseite
des Gürtelbandes (1) überdeckt.
4. Gürtel nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ösenartige Verstärkung (7) aus zwei horizontal getrennten Teilen (71, 72) besteht.
5. Gürtel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden getrennten Teile (71, 72) der ösenartigen Verstärkung (7) zumindest einen
Stift (8) und zumindest eine Bohrung (9) aufweisen, welche durch ihr Zusammenwirken
mit zumindest einer ersten Stanzung (10), die die gesamte Dicke des Gürtelbandes (1)
durchsetzt, den sicheren Halt der ösenartigen Verstärkung (7) am Gürtelband (1) gewährleisten.
6. Gürtel nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltevorsprung (5) unmittelbar an der Klappe (6) ausgebildet bzw. an dieser befestigt
ist.
7. Gürtel nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltevorsprung (5) eine einschubseitige, schräge Rampe aufweist.
8. Gürtel nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteausnehmung (4) in Form einer zweiten Stanzung (11) die gesamte Dicke des
Gürtelbandes (1) durchsetzt und vorzugsweise runden, quadratischen, rechteckigen oder
dreieckigen Querschnitt aufweist.
9. Gürtel nach einem der zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Halteausnehmungen (4) vorgesehen und vorzugsweise nebeneinander und/oder
hintereinander am Ende (3) des Gürtelbandes (1) angeordnet sind.
1. Belt comprising a belt band (1) and a closing part (2) which is detachably fastened
directly to one end (3) thereof and cooperates in the closed stated of the belt with
the other end, wherein the end (3) of the belt band (1) supporting the closing part
(2) comprises at least one holding recess (4), into which a holding protrusion (5),
which is formed on the closing part (2) engages in a form-fitting manner substantially
perpendicularly with respect to the belt surface when the closing part (2) is fastened
to the belt band (1), characterised in that the holding protrusion (5) is secured by means of a spring-loaded flap (6) arranged
on the closing part (2), and in that the or each holding recess (4) is provided with an eyelet-like reinforcement (7).
2. Belt as claimed in claim 1, characterised in that the eyelet-like reinforcement (7) covers the entire width of the belt band (1) at
the upper side and lower side thereof.
3. Belt as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the eyelet-like reinforcement (7) covers at least the end face of the belt band (1)
facing towards the closing part (2).
4. Belt as claimed in at least one of claims 1 to 3, characterised in that the eyelet-like reinforcement (7) consists of two horizontally separated parts (71,
72).
5. Belt as claimed in claim 4, characterised in that the two separated parts (71, 72) of the eyelet-like reinforcement (7) comprise at
least one pin (8) and at least one bore (9) which by virtue of the cooperation thereof
with at least one punched portion (10), which extends through the entire thickness
of the belt band (1), ensure that the eyelet-like reinforcement (7) is held securely
on the belt band (1).
6. Belt as claimed in at least one of claims 1 to 5, characterised in that the holding protrusion (5) is formed directly on the flap (6) or is fastened thereto.
7. Belt as claimed in at least one of claims 1 to 6, characterised in that the holding protrusion (5) comprises an insertion-side, inclined ramp.
8. Belt as claimed in at least one of claims 1 to 7, characterised in that the holding recess (4) in the form of a second punched portion (11) extends through
the entire thickness of the belt band (1) and comprises a preferably round, square,
rectangular or triangular cross-section.
9. Belt as claimed in at least one of claims 1 to 8, characterised in that at least two holding recesses (4) are provided and are arranged preferably next to
one another and/or one behind the other on the end (3) of the belt band (1).
1. Ceinture avec une bande de ceinture (1) et un élément de fermeture (2) fixé de manière
amovible directement à une extrémité (3) de celle-ci, et coopérant avec l'autre extrémité
à l'état fermé de la ceinture, l'extrémité (3) portant l'élément de fermeture (2)
de la bande de ceinture (1) présentant au moins un évidement de retenue (4), dans
lequel, lors de la fixation de l'élément de fermeture (2) au niveau de la bande de
ceinture (1), une saillie de retenue (5) formée au niveau de la partie de fermeture
(2) est en prise en complémentarité de forme, essentiellement perpendiculairement
à la surface de la ceinture, caractérisée en ce que la saillie de retenue (5) est en outre bloquée au moyen d'un clapet à ressort (6)
disposé au niveau de l'élément de fermeture (2), et en ce que chaque évidement de retenue (4) est muni d'un renfort (7) en forme d'oeillet.
2. Ceinture selon la revendication 1, caractérisée en ce que le renfort (7) en forme d'oeillet couvre toute la largeur de la bande de ceinture
(1) au niveau de ses côté inférieur et côté supérieur.
3. Ceinture selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le renfort (7) en forme d'oeillet recouvre au moins le côté face, orienté vers l'élément
de fermeture (2), de la bande de ceinture (1).
4. Ceinture selon au moins l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le renfort (7) en forme d'oeillet est composée de deux éléments (71, 72) séparés
horizontalement.
5. Ceinture selon la revendication 4, caractérisée en ce que les deux éléments (71, 72) séparés, du renfort (7) en forme d'oeillet présentent
au moins un tenon (8) et au moins un perçage (9), lesquels garantissent par leur action
concourante avec au moins un premier découpage (10) qui traverse toute l'épaisseur
de la bande de ceinture (1), le maintien sûr du renfort (7) en forme d'oeillet au
niveau de la bande de ceinture (1).
6. Ceinture selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que la saillie de retenue (5) est directement réalisée au niveau du clapet (6) ou plus
précisément, fixée au niveau de celui-ci.
7. Ceinture selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la saillie de retenue (5) présente une rampe oblique, côté introduction.
8. Ceinture selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'évidement de retenue (4) traverse sous la forme d'un deuxième découpage (11) toute
l'épaisseur de la bande de ceinture (1) et présente une section transversale triangulaire
ou rectangulaire, carrée, de préférence arrondie.
9. Ceinture selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'au moins deux évidements de retenue (4) sont prévus et sont disposés de préférence
l'un à côté de l'autre et/ou l'un derrière l'autre au niveau de l'extrémité (3) de
la bande de ceinture (1).