[0001] Kleiderhaken zur losen Anbringung an einem Regalbrett.
[0002] Kleiderhaken üblicher Art werden mittels Verschraubung, Verklebung oder auf sonstige
Weise für bestimmte Dauer fixiert. Lose Haken haben im Haushalt ebenfalls eine allgemein
bekannte Verwendung. So dienen S-förmige Haken, insbesondere Fleischerhaken in der
Küche dazu, an einer dazugehörigen Wandstange oder Railing Küchenutensilien hängend
zu verwahren. Auf eine Verwendung für Küchenutensilien sind solche Haken indes nicht
beschränkt, denn sie können auch an Regalbrettern und oder Garderobenstangen für die
Aufnahme von Kleidungsstücken verwendet werden. Bekannt sind auch S-förmige Haken,
die auf der Oberkante einer Tür angebracht werden; derartige S-förmige Haken sind
im Handel als Türhaken erhältlich. Im einfachsten Fall besteht ein Kleiderhaken nur
aus einem Gewinde und einen halbrunden Hakenteil oder einem sonst einfachem Element
zur Aufnahme eines Bügels oder eines Kleidungsstückes. Mithin erfüllt auch ein Nagel,
der in die Wand oder in die Kante eines Regalbretts gehauen ist, die Funktion eines
Kleiderhakens. Möglich ist es auch, den Haken eines Kleiderbügels senkrecht zum Bügel
zu verdrehen und den Kleiderbügel dann nahe der Außenkante auf einem Regalbrett im
Kleiderschrank oder einem Wandregal oder auf einer anderen ebenen Fläche aufzustellen,
so dass der Bügel nahezu frei hängen kann. Im Handel ebenfalls bekannt sind sog. Handtaschenhalter,
die zusammenklappbar und mitnehmbar sind und dazu dienen, eine Handtasche an einem
Haken aufzunehmen, der an der Kante einer Tischplatte oder einer Theke aufliegt, wobei
der aufnehmende Haken unterhalb der Tischplatte oder Theke positioniert ist.
Derartige Handtaschenhalter haben den Nachteil, dass ein aufzunehmender Gegenstand
nur unterhalb der Platte aufgenommen werden kann jedoch nicht frei hängend vor einer
Plattenkante. Dadurch ist der Einsatzbereich von Handtaschenhaltern beschränkt. An
Regalbrettern können sie beispielsweise nicht verwendet werden, wenn der aufzunehmende
Gegenstand auf dem unterhalb gelegenen Regalbrett aufsitzt. Die beschriebene Nutzung
eines Kleiderbügels ist nachteilig, weil sie instabil ist und die Gefahr birgt, die
Oberfläche zu verkratzen. Die Verwendung eines Kleiderhakens, der verschraubt, verklebt
oder auf sonstige Weise für eine bestimmte Dauer angebracht wird, erfordert einen
Montageaufwand. Das Gewinde führt zu einer Beschädigung des Materials, in das der
Haken eingedreht wird. Zudem ist ein verschraubter, verklebter oder ähnlich fixierter
Kleiderhaken in seiner Position unveränderlich. Möchte man den Haken oder Nagel verlegen,
muss er erst herausgezogen/-gedreht oder gelöst werden und an einem anderen Ort eingeschraubt/-geschlagen
oder neu verklebt werden. Die feste Position ist insbesondere für Kinder von Nachteil,
weil sie einen zu hoch angebrachten Kleiderhaken nicht frei erreichen und ein Kleiderhaken,
der in kindgerechter Höhe angebracht ist, wegen des Wachstums der Kinder zu verändern
ist.
Zudem muss die Stelle, an die der Haken verlegt werden soll, auch zur Aufnahme des
Hakens geeignet sein. Auch ein Türhaken ist nur beschränkt einsetzbar. Seine Verwendung
setzt eine Tür mit einer frei zugänglichen Oberkante voraus. Auf Grund der vorgesehen
Verwendung an der Oberkante einer Tür können daran aufgehängte Kleidungsstücke nicht
frei hängen, sondern liegen größtenteils an einer Türseite an. Zwar ist es denkbar,
einen Türhaken oder anderen S-förmigen Haken auf einem Regalbrett nahe der Kante aufzusetzen,
so dass das Kleidungsstück frei hängen könnte. Diese Verwendungsweise ist jedoch nicht
gebräuchlich, weil die Aufhängung, ähnlich der Verwendung eines Kleiderbügels ohne
Kleiderstange, äußerst instabil ist.
[0003] Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Kleiderhaken
zu schaffen, der jederzeit lösbar ohne Fixierung mittels Klebstoffe oder Verschraubung
etc. an beliebigen Stellen, insbesondere Regalbrettern eingesetzt werden kann, und
dessen Position leicht und mühelos veränderbar ist.
[0004] Dieses Problem wird mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.
[0005] Mit der Erfindung wird erreicht, dass der Kleiderhaken (1) an einer Seite ein zur
Aufnahme des Kleidungsstückes oder eines Kleiderbügels dienendes Teil (2) aufweist
und an der anderen Seite mit einem U-förmigen Schlitz (3) ausgestattet ist, dessen
oberer Schenkel (4) und unterer Schenkel (5) im Innendurchmesser des Schlitzes einen
ausreichenden Abstand (6) aufweisen, um die Höhe (7) eines Regalbrettes (8) derart
aufzunehmen, dass die Schenkelinnenkanten (9) die Oberseite (10) und die Unterseite
(11) des Regalbretts (8) umfassen und der Kleiderhaken (1) so auf das Regalbrett (1)
teilweise oder bis zum Ende des U-förmigen Schlitzes (1) mühelos geschoben werden
kann. Die Fig. 1 zeigt die Ausführung eines Kleiderhakens (1), dessen Schenkelinnenkanten
(9) parallel mit gleichem Abstand (6) ausgeführt sind. Für eine Verwendung zur Aufhängung
eines Kleidungsstückes oder eines Kleider- bzw. Garderobenhügels, auf dem die Kleidungsstücke
aufgezogen sind, wird der Kleiderhaken (1) mit der Öffnung (12) des U-förmigen Schlitzes
(3) auf ein Regalbrett (8) geschoben oder gesteckt. Regalbrett meint jedwede Ablageplatte.
Geeignet ist jede Platte, die eine flache Stelle aufweist, die groß genug ist, die
Schenkelinnenkanten (9) wenigstens teilweise aufzunehmen, insbesondere gilt dies für
die einzelnen Bretter eines Regals, das Einlagebrett eines Kleiderschrankes, eine
Tischplatte, eine Fensterbank, die Hutablage einer Garderobe, selbst rostartige Ablagen,
etc. Die Höhe (7) des Regalbretts und der Abstand (6) der Schenkelinnenkannten zueinander
müssen für die Verwendung des Kleiderhakens (1) nicht exakt aufeinander abgestimmt
sind. Die Höhe (7) muss nur ausreichend sein. Ist sie zu groß, dann kann der Kleiderhaken
nicht darauf geschoben werden. Ist sie kleiner, dann schadet dies nicht für die Verwendung
des Kleiderhakens. Fig. 2 zeigt den Kleiderhaken (1) in seiner bestimmungsgemäßen
Verwendung, wie er auf einem Regalbrett (8) aufgesteckt ist und daran ein Kleiderbügel
mit einem Kleidungsstück (13) aufgehängt ist. Die Erfindung setzt nicht voraus, dass
der Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) der Höhe (7) - auch als Brettstärke bezeichnet
- exakt entspricht, was mit Fig. 3 und Fig. 4 verdeutlicht wird. Ein beliebiger Spielraum
(14) zwischen Schenkelinnenkante (9) und den Ober- und Unterseiten (10, 11) des Regalbrettes
(8) ist vorteilhaft, um den Kleiderhaken (1) leichter auf das Regalbrett (8) schieben
zu können und ihn horizontal auf dem Regalbrett (8) verschieben zu können. Unter der
Belastung des Gewichts eines Kleidungsstückes (13) kippt der Kleiderhaken leicht nach
vorn, wobei der untere Schenkel (5) des U-förmigen Schlitzes verhindert, dass der
Kleiderhaken (1) vom Regalbrett (8) heruntergezogen wird oder vollständig nach vorn
überkippt, was Fig. 4 verdeutlicht. Möglich ist auch eine Gestaltung des Kleiderhakens
(1) mit mehr als einem oberen (4) und/oder unteren (5) Schenkel. Zudem kann der Kleiderhaken
(1) mittels des U-förmigen Schlitzes (3) für eine bestimmungsgemäße Verwendung auch
auf die Oberkante einer Tür oder anderen schrägstehenden oder senkrechten Platte gesteckt
werden. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 dargestellt.
Die Verwendungsmöglichkeiten des Kleiderhakens (1) sind durch die Höhe (7) des Regalbretts
(8) beschränkt. Der Abstand (6) des U-förmigen Schlitzes (3) muss nämlich mindestens
die Höhe (7) umfassen, jedoch darf der Spielraum (14) nicht zu groß bemessen sein,
weil der Kleiderhaken (1) ansonsten unter der Belastung eines Kleidungsstücks (13)
vom Regalbrett (8) herabgezogen würde. Um die Einsatzmöglichkeiten des Kleiderhakens
(1) für möglichst viele Regalbretter (8) mit unterschiedlichen Höhen (7) offenzuhalten,
wird in der Ausgestaltung der Erfindung nach Patentanspruch 2 ein U-förmiger Schlitz
(3) mit unterschiedlichen Abständen (6) gewählt. Insbesondere eine Verjüngung des
Abstandes (6) von der Öffnung (12) zum aufnehmenden Teil (2) hin. Der Abstand (6)
kann sich dabei gleichmäßig, stufig (15) oder wellig (16) oder auf andere Weise verjüngen.
Die gegenüberliegenden Schenkelinnenkanten (9) müssen dafür keine Symmetrie aufweisen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 3 bezeichnet.
Durch die Verwendung einer Klemmvorrichtung (17) wird es ermöglicht, den Kleiderhaken
(1) auch an einem schrägen Regalbrett (8) anzubringen oder eine Verschiebung des Kleiderhakens
(1) in der horizontale an einem waagerechten Regalbrett (8) zu vermeiden. Ferner kann
der Kleiderhaken (1) mittels der Klemmvorrichtung ein Regalbrett (8) umfassen, dessen
Kantenbereich im Querschnitt eine größere Höhe (7) aufweist als der übrige Bereich,
insbesondere wenn die Abschlusskante mit einem Wulst (18) oder einem anderen Abschluss
versehen ist.
[0006] Die vorteilhafte Ausgestaltung, welche dem Patentanspruch 4 zugrunde liegt, beschreibt
die Verwendung eines Keils (19) oder einer kleinen Standplatte, eines Kegels oder
eines anderen Elements (20) welche zur Stabilisierung des Kleiderhakens (1) im Spielraum
(14) zwischen der oberen oder unteren Schenkelinnenkanten (9) oder auch an beiden
angeordnet wird. Mittels der kleinen Standplatten, des Kegels oder eines anderen Elements
(20) kann der Kleiderhaken (1) auch an einer rostartigen Ablage eingesetzt werden,
denn ein durchrutschen durch einen Spalt des Rostes wird so vermieden.
Die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung im Patentanspruch 5 betrifft ein für
die Aufnahme mehrerer Kleidungsstücke geeignetes Teil (2), wie beispielsweise eine
Stange (21) zur Aufnahme mehrerer Kleiderbügel oder eines geeigneten Teils, zur Aufnahme
anderer Gegenstände als Kleider.
Des Weiteren beschreibt die vorteilhafte Ausführung der Erfindung im Patentanspruch
6 einen Kleiderhaken (1), dessen zur Aufnahme der Kleidungsstücke oder sonstiger Gegenstände
dienendes Teil (2) mittels eines Scharniers, Gewindes oder einer anderen Vorrichtung,
abnehmbar, schwenkbar, drehbar oder umklappbar ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Kleiderhakens (1) ist mit dem Patentanspruch
8 bezeichnet. Das Hakenteil zur Aufnahme (2) der Kleidungsstücke ist um einen oder
mehrere weitere Teile zur Aufnahme (22) ergänzend, wie aus Fig. 11 erkennbar. Wird
der Kleiderhaken (1) nämlich an einer schrägen Platte (23), beispielsweise einem gekippten
Fenster eines Zugwagons oder an einem Geländer (24) verwendet, dann kann der Winkel
des Teiles zur Aufnahme (2) zuweilen nachteilig sein, um daran Gegenstände aufzunehmen.
Ist der Winkel zu flach, drohen die Gegenstände abzurutschen, ist der zu steil, wird
der Verwendungskomfort beeinträchtigt.
Von Vorteil ist es auch, wie in Patentanspruch 9 ausgeführt, an den Schenkeln (4,
5) des U-förmigen-Schlitzes (3) ein oder mehr Stopper-Elemente (25) anzubringen, um
ein Abrutschen des Kleiderhakens zu verhindern. Verdeutlicht wird dies in Fig. 12
und Fig. 13. Ist der Spielraum (14) zwischen Regalbrett (8) und Schenkelinnenkannten
(9) groß, dann droht der Kleiderhaken zu kippen oder unter einer Belastung der bestimmungsgemäß
aufgehängten Gegenstände auf einer glatten Oberfläche des Regalbretts (8) nach vorn,
in Richtung der Kante des Regalbretts (8) zu verrutschen. Diese Schiebebewegung wird
vermieden, in dem die Schenkel beispielweise ganz oder teilweise mit einem Gummi überzogen
werden oder an der aufliegenden Seite mit Rillen versehen sind.
Für einen Ausgleich eines zu großen Spielraums (14) ist es auch von Vorteil, wie im
Patentanspruch 10 bezeichnet, den Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) zur Öffnung
(12) zu verengen, weil der Kleiderhaken (1) dann wie eine Klemme auf ein Regalbrett
(1) geschoben werden kann. Eine Höhe des Regalbretts (7), die größer ist als der Abstand
des Schlitz-Innenraums (6) an seiner engsten Stelle, kann dabei durch die Materialelastizität
des Kleiderhakens ausgeglichen werden.
[0007] Der Kleiderhaken (1) bietet den Vorteil, die Kapazität einer Garderobe bei Bedarf
mühelos zu erweitern, indem an geeigneten Stellen Kleiderhaken (1) aufgesetzt werden
können, die eben so leicht entfernt werden können, wenn der Mehrbedarf wieder weggefallen
ist. Außerdem können zur Auswahl verschiedener Kleidungsstücke, die Kleidungsstücke
mittels der Kleiderhaken (1) an einem Kleiderschrank oder in einem Verkaufsraum wirkungsvoller
präsentiert werden, als auf einer Kleiderstange mit Kleiderbügel hängend. Auch kann
bei Bedarf der Kleiderhaken (1) an einem Bücherregal oder einem anderem Brett verwendet
werden, um Kleidungsstücke aufzunehmen, beispielsweise im Arbeitsbereich oder in einer
Bibliothek, wo üblicherweise keine Kleiderhaken in der Nähe des Arbeitsplatzes vorhanden
sind; der Benutzer des Arbeitsplatzes oder Leseplatzes sein Jackett jedoch wegen der
Wertsachen unter eigener Beobachtung aufbewahrt wissen möchte. Der Kleiderhaken (1)
bietet dafür die Möglichkeit, dass er leicht - selbst in der Jackentasche - mitgeführt
werden kann. Vorteilhaft ist auch eine Verwendung in einem Zugwaggon, wo der Kleiderhaken
an der Kante einer Gepäckablage von Reisenden individuell angebracht werden kann.
In allen vorteilhaften Verwendungen können Kleidungsstücke an dem Kleiderhaken so
aufgehängt werden, dass sie frei hängen. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn nasse
oder feuchte Kleidungstücke wie Jacken oder Mützen austrocken sollen. Darüber hinaus
ist der Kleiderhaken (1) auch als Haken für die Aufhängung anderer Gegenstände geeignet.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Patentanspruch 1 wird anhand der Figuren
1 bis 4, der Patentanspruch 2 wird anhand der Figur 5 und Figur 6, der Patenanspruch
3 wird anhand der Figur 7, der Patentanspruch 4 wird in den Figur 8 und Figur 9, der
Patentanspruch 5 wird anhand der Figur 10, der Patentanspruch 8 wird anhand der Figur
11 und der Patentanspruch 9 wird anhand der Figur 12 und Figur 13 erläutert.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 Seitenansicht der Ausführung des Kleiderhakens (1)
Fig. 2 auf ein Regalbrett (8) aufgesetzter Kleiderhaken (1)
Fig. 3 Seitenansicht eines aufgesetzten Kleiderhakens auf ein Regalbrett
Fig. 4 aufgesetzter Kleiderhaken (1) unter Belastung
Fig. 5 Seitenansicht der Ausführung eines Kleiderhakens (1) mit stufiger Verjüngung
(15)
Fig. 6 Seitenansicht der Ausführung eines Kleiderhakens (1) mit welliger Verjüngung
(16)
Fig. 7 Seitenansicht der Ausführung eines Kleiderhakens (1) mit Klemmvorrichtung (17)
Fig. 8 aufgesetzter Kleiderhaken (1) mit Keil (19)
Fig. 9 aufgesetzter Kleiderhaken (1) mit Kegel (20)
Fig. 10 aufgesetzter Kleiderhaken (1) mit Stange (21)
Fig. 11 Kleiderhaken (1) mit weiterem Teil zur Aufnahme (22)
Fig. 12, 13 Kleiderhaken (1) mit Stopper-Element (25)
Bezugszeichen
[0010]
- (1) Kleiderhaken
- (2) Teil zur Aufnahme
- (3) U-förmiger Schlitz
- (4) Oberer Schenkel
- (5) Unterer Schenkel
- (6) Abstand Schlitz-Innenraum
- (7) Höhe Regalbrett
- (8) Regalbrett
- (9) Schenkelinnenkante
- (10) Oberseite des Regalbretts
- (11) Unterseite des Regalbretts
- (12) Öffnung U-förmiger Schlitz
- (13) Kleiderbügel mit Kleidungsstück
- (14) Spielraum
- (15) Stufenförmige Unterkante
- (16) Wellenförmige Unterkante
- (17) Klemmvorrichtung
- (18) Erhöhung, insbesondere Wulst oder Kante
- (19) Keil
- (20) Platte, Kegel, sonstiges Element
- (21) Stange
- (22) weiteres Teil zur Aufnahme
- (23) schräge Platte
- (24) Geländer
- (25) Stopper-Element
1. Kleiderhaken (1) zur Aufnahme von Kleidungsstücken, Kleider- und Garderobenbügeln
oder anderer Gegenstände, der ohne vorheriges Verschrauben, Verkleben oder sonstige
dauerhafte Fixierung zweckentsprechend verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleiderhaken einen aufnehmenden Teil (2) und einen U-förmigen Schlitz (3) aufweist,
der die Oberseite (10) und Unterseite (11) eines Regalbretts (8) umfasst, wobei die
Schenkel (4, 5) des U-förmigen Schlitzes (3) in der Länge auch unterschiedlich sein
können, die gegenüberstehenden Schenkelinnenkanten (9) parallel sind und der Abstand
(6) zwischen den Schenkelinnenkanten (9) ausreichend ist, um den Kleiderhaken (1)
auf das Regalbrett schieben und abziehen zu können und, um das Herunterkippen des
Kleiderhakens (1) unter einer verwendungsbedingten Belastung durch Kleidungstücke
(13) oder andere Gegenstände zu vermeiden.
2. Kleiderhaken nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) entlang des U-förmigen Schlitzes
(3) von der Öffnung (12) in Richtung des aufnehmenden Teils (2) verjüngt.
3. Kleiderhaken nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle eines U-förmigen Schlitzes (3) oder zusammen mit einem U-förmigen Schlitz
(3) eine Klemmvorrichtung (17) vorgesehen ist, welche die Oberseite (10) und Unterseite
(11) auch eines schrägen Regalbretts (8) oder eine Erhöhung (18) im Bereich der Kante
des Regalbretts (8) umfasst.
4. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schenkelinnenkante (9) des U-förmigen Schlitzes (3) und der zugewandten
nächstgelegenen Oberfläche (10, 11) des Regalbretts (8) ein rundes, platten- oder
keilförmiges oder anderes gestaltetes zusätzliches Element angeordnet ist oder angeordnet
werden kann, welches dazu dient, einen Abstand zwischen der Schenkelinnenkante (9)
am U-förmigen Schlitz (3) und der Oberfläche (10, 11) des Regalbretts (8) auszugleichen.
5. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des aufnehmenden Teils (2) eine stangenartige Aufnahmevorrichtung angeordnet
ist, die zur Aufnahme mehrerer Kleidungsstücke oder mehrere Kleider- und Garderobenhaken
oder eine Vorrichtung zur Aufnahme anderer Gegenstände nützt.
6. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass das aufnehmende Teil (2) oder eine andere Aufnahmevorrichtung abnehmbar, schwenkbar,
drehbar oder umklappbar sind.
7. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Kleiderhaken (1) mehr als einen oberen Schenkel (4)und/oder unteren Schenkel
(5) aufweist.
8. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kleiderhaken (1) außer dem Teil zur Aufnahme (2) noch ein oder mehr weitere
Teile zur Aufnahme (22) vorhanden sind, insbesondere um den Kleiderhaken (1) an einer
schrägen Platte oder einem senkrechten Geländer (24) bestimmungsgemäß verwenden zu
können.
9. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des U-förmigen-Schlitzes (3) ein oder mehr Stopper-Elementen (25) angebracht
sind, die die Position des Kleiderhakens (1) an einem Regalbrett (8) stabilisieren
und/oder ein Herabziehen infolge der Zugkraft der am Kleiderhaken (1) bestimmungsgemäß
aufgehängten Gegenstände vermeiden.
10. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) entlang des U-förmigen Schlitzes
(3) von der Öffnung (12) in Richtung des aufnehmenden Teils (2) vergrößert.