(19)
(11) EP 2 777 443 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
17.09.2014  Patentblatt  2014/38

(21) Anmeldenummer: 14000047.2

(22) Anmeldetag:  08.01.2014
(27) Früher eingereichte Anmeldung:
 19.10.2013 DE 102013111545
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A47G 25/06(2006.01)
A47G 25/08(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(30) Priorität: 08.01.2013 DE 202013100077 U
19.10.2013 DE 102013111545

(71) Anmelder: Buttron, Rainer
50678 Köln (DE)

(72) Erfinder:
  • Buttron, Rainer
    50678 Köln (DE)

   


(54) Kleiderhaken zur Iosen Anbringung an einem Regalbrett


(57) Die im Haushalt gebräuchlichen Kleiderhaken sind mit einem Montageaufwand installiert und dann nur aufwendig veränderbar. Ihre Anbringungshöhe kann sich für Kinder nachteilig auswirken, weil Kleiderhaken meistens für Kinder zu hoch angebracht sind. Auch ist der Bedarf an Kleiderhaken regelmäßig von den Jahreszeiten abhängig. Lose S-förmige Haken, wie sie im Haushalt ebenfalls gebräuchlich sind, sind nur beschränkt verwendbar für eine Aufhängung unterhalb des Hakens. Der neue Kleiderhaken kann dagegen ohne Montageaufwand nach Bedarf vielseitiger verwendet werden.
Um dem Kleiderhaken eine Festigkeit zu geben, wird der U-förmige Schlitz lose auf ein geeignetes Regalbrett oder andere Ablageplatte oder auf ein Geländer gesteckt. Unter der Belastung des Gewichts eines Kleidungsstückes kippt der Kleiderhaken leicht nach vorn und verkeilt sich. Dadurch verhindert der U-förmige Schlitz, dass der Kleiderhaken heruntergezogen wird oder vollständig nach vorn überkippt.
Der Kleiderhaken eignet für eine Verwendung im Haushalt und für unterwegs. Er kann leicht mitgenommen werden und ermöglicht eine freie Aufhängung. Eine vorhandene Garderobe oder ein übliches Regal kann mühelos mit mehreren Kleiderhaken erweitert werden, um nach Bedarf daran Gegenstände aufzuhängen.




Beschreibung


[0001] Kleiderhaken zur losen Anbringung an einem Regalbrett.

[0002] Kleiderhaken üblicher Art werden mittels Verschraubung, Verklebung oder auf sonstige Weise für bestimmte Dauer fixiert. Lose Haken haben im Haushalt ebenfalls eine allgemein bekannte Verwendung. So dienen S-förmige Haken, insbesondere Fleischerhaken in der Küche dazu, an einer dazugehörigen Wandstange oder Railing Küchenutensilien hängend zu verwahren. Auf eine Verwendung für Küchenutensilien sind solche Haken indes nicht beschränkt, denn sie können auch an Regalbrettern und oder Garderobenstangen für die Aufnahme von Kleidungsstücken verwendet werden. Bekannt sind auch S-förmige Haken, die auf der Oberkante einer Tür angebracht werden; derartige S-förmige Haken sind im Handel als Türhaken erhältlich. Im einfachsten Fall besteht ein Kleiderhaken nur aus einem Gewinde und einen halbrunden Hakenteil oder einem sonst einfachem Element zur Aufnahme eines Bügels oder eines Kleidungsstückes. Mithin erfüllt auch ein Nagel, der in die Wand oder in die Kante eines Regalbretts gehauen ist, die Funktion eines Kleiderhakens. Möglich ist es auch, den Haken eines Kleiderbügels senkrecht zum Bügel zu verdrehen und den Kleiderbügel dann nahe der Außenkante auf einem Regalbrett im Kleiderschrank oder einem Wandregal oder auf einer anderen ebenen Fläche aufzustellen, so dass der Bügel nahezu frei hängen kann. Im Handel ebenfalls bekannt sind sog. Handtaschenhalter, die zusammenklappbar und mitnehmbar sind und dazu dienen, eine Handtasche an einem Haken aufzunehmen, der an der Kante einer Tischplatte oder einer Theke aufliegt, wobei der aufnehmende Haken unterhalb der Tischplatte oder Theke positioniert ist.
Derartige Handtaschenhalter haben den Nachteil, dass ein aufzunehmender Gegenstand nur unterhalb der Platte aufgenommen werden kann jedoch nicht frei hängend vor einer Plattenkante. Dadurch ist der Einsatzbereich von Handtaschenhaltern beschränkt. An Regalbrettern können sie beispielsweise nicht verwendet werden, wenn der aufzunehmende Gegenstand auf dem unterhalb gelegenen Regalbrett aufsitzt. Die beschriebene Nutzung eines Kleiderbügels ist nachteilig, weil sie instabil ist und die Gefahr birgt, die Oberfläche zu verkratzen. Die Verwendung eines Kleiderhakens, der verschraubt, verklebt oder auf sonstige Weise für eine bestimmte Dauer angebracht wird, erfordert einen Montageaufwand. Das Gewinde führt zu einer Beschädigung des Materials, in das der Haken eingedreht wird. Zudem ist ein verschraubter, verklebter oder ähnlich fixierter Kleiderhaken in seiner Position unveränderlich. Möchte man den Haken oder Nagel verlegen, muss er erst herausgezogen/-gedreht oder gelöst werden und an einem anderen Ort eingeschraubt/-geschlagen oder neu verklebt werden. Die feste Position ist insbesondere für Kinder von Nachteil, weil sie einen zu hoch angebrachten Kleiderhaken nicht frei erreichen und ein Kleiderhaken, der in kindgerechter Höhe angebracht ist, wegen des Wachstums der Kinder zu verändern ist.
Zudem muss die Stelle, an die der Haken verlegt werden soll, auch zur Aufnahme des Hakens geeignet sein. Auch ein Türhaken ist nur beschränkt einsetzbar. Seine Verwendung setzt eine Tür mit einer frei zugänglichen Oberkante voraus. Auf Grund der vorgesehen Verwendung an der Oberkante einer Tür können daran aufgehängte Kleidungsstücke nicht frei hängen, sondern liegen größtenteils an einer Türseite an. Zwar ist es denkbar, einen Türhaken oder anderen S-förmigen Haken auf einem Regalbrett nahe der Kante aufzusetzen, so dass das Kleidungsstück frei hängen könnte. Diese Verwendungsweise ist jedoch nicht gebräuchlich, weil die Aufhängung, ähnlich der Verwendung eines Kleiderbügels ohne Kleiderstange, äußerst instabil ist.

[0003] Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Kleiderhaken zu schaffen, der jederzeit lösbar ohne Fixierung mittels Klebstoffe oder Verschraubung etc. an beliebigen Stellen, insbesondere Regalbrettern eingesetzt werden kann, und dessen Position leicht und mühelos veränderbar ist.

[0004] Dieses Problem wird mit den im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmalen gelöst.

[0005] Mit der Erfindung wird erreicht, dass der Kleiderhaken (1) an einer Seite ein zur Aufnahme des Kleidungsstückes oder eines Kleiderbügels dienendes Teil (2) aufweist und an der anderen Seite mit einem U-förmigen Schlitz (3) ausgestattet ist, dessen oberer Schenkel (4) und unterer Schenkel (5) im Innendurchmesser des Schlitzes einen ausreichenden Abstand (6) aufweisen, um die Höhe (7) eines Regalbrettes (8) derart aufzunehmen, dass die Schenkelinnenkanten (9) die Oberseite (10) und die Unterseite (11) des Regalbretts (8) umfassen und der Kleiderhaken (1) so auf das Regalbrett (1) teilweise oder bis zum Ende des U-förmigen Schlitzes (1) mühelos geschoben werden kann. Die Fig. 1 zeigt die Ausführung eines Kleiderhakens (1), dessen Schenkelinnenkanten (9) parallel mit gleichem Abstand (6) ausgeführt sind. Für eine Verwendung zur Aufhängung eines Kleidungsstückes oder eines Kleider- bzw. Garderobenhügels, auf dem die Kleidungsstücke aufgezogen sind, wird der Kleiderhaken (1) mit der Öffnung (12) des U-förmigen Schlitzes (3) auf ein Regalbrett (8) geschoben oder gesteckt. Regalbrett meint jedwede Ablageplatte. Geeignet ist jede Platte, die eine flache Stelle aufweist, die groß genug ist, die Schenkelinnenkanten (9) wenigstens teilweise aufzunehmen, insbesondere gilt dies für die einzelnen Bretter eines Regals, das Einlagebrett eines Kleiderschrankes, eine Tischplatte, eine Fensterbank, die Hutablage einer Garderobe, selbst rostartige Ablagen, etc. Die Höhe (7) des Regalbretts und der Abstand (6) der Schenkelinnenkannten zueinander müssen für die Verwendung des Kleiderhakens (1) nicht exakt aufeinander abgestimmt sind. Die Höhe (7) muss nur ausreichend sein. Ist sie zu groß, dann kann der Kleiderhaken nicht darauf geschoben werden. Ist sie kleiner, dann schadet dies nicht für die Verwendung des Kleiderhakens. Fig. 2 zeigt den Kleiderhaken (1) in seiner bestimmungsgemäßen Verwendung, wie er auf einem Regalbrett (8) aufgesteckt ist und daran ein Kleiderbügel mit einem Kleidungsstück (13) aufgehängt ist. Die Erfindung setzt nicht voraus, dass der Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) der Höhe (7) - auch als Brettstärke bezeichnet - exakt entspricht, was mit Fig. 3 und Fig. 4 verdeutlicht wird. Ein beliebiger Spielraum (14) zwischen Schenkelinnenkante (9) und den Ober- und Unterseiten (10, 11) des Regalbrettes (8) ist vorteilhaft, um den Kleiderhaken (1) leichter auf das Regalbrett (8) schieben zu können und ihn horizontal auf dem Regalbrett (8) verschieben zu können. Unter der Belastung des Gewichts eines Kleidungsstückes (13) kippt der Kleiderhaken leicht nach vorn, wobei der untere Schenkel (5) des U-förmigen Schlitzes verhindert, dass der Kleiderhaken (1) vom Regalbrett (8) heruntergezogen wird oder vollständig nach vorn überkippt, was Fig. 4 verdeutlicht. Möglich ist auch eine Gestaltung des Kleiderhakens (1) mit mehr als einem oberen (4) und/oder unteren (5) Schenkel. Zudem kann der Kleiderhaken (1) mittels des U-förmigen Schlitzes (3) für eine bestimmungsgemäße Verwendung auch auf die Oberkante einer Tür oder anderen schrägstehenden oder senkrechten Platte gesteckt werden. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 2 dargestellt. Die Verwendungsmöglichkeiten des Kleiderhakens (1) sind durch die Höhe (7) des Regalbretts (8) beschränkt. Der Abstand (6) des U-förmigen Schlitzes (3) muss nämlich mindestens die Höhe (7) umfassen, jedoch darf der Spielraum (14) nicht zu groß bemessen sein, weil der Kleiderhaken (1) ansonsten unter der Belastung eines Kleidungsstücks (13) vom Regalbrett (8) herabgezogen würde. Um die Einsatzmöglichkeiten des Kleiderhakens (1) für möglichst viele Regalbretter (8) mit unterschiedlichen Höhen (7) offenzuhalten, wird in der Ausgestaltung der Erfindung nach Patentanspruch 2 ein U-förmiger Schlitz (3) mit unterschiedlichen Abständen (6) gewählt. Insbesondere eine Verjüngung des Abstandes (6) von der Öffnung (12) zum aufnehmenden Teil (2) hin. Der Abstand (6) kann sich dabei gleichmäßig, stufig (15) oder wellig (16) oder auf andere Weise verjüngen. Die gegenüberliegenden Schenkelinnenkanten (9) müssen dafür keine Symmetrie aufweisen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist im Patentanspruch 3 bezeichnet. Durch die Verwendung einer Klemmvorrichtung (17) wird es ermöglicht, den Kleiderhaken (1) auch an einem schrägen Regalbrett (8) anzubringen oder eine Verschiebung des Kleiderhakens (1) in der horizontale an einem waagerechten Regalbrett (8) zu vermeiden. Ferner kann der Kleiderhaken (1) mittels der Klemmvorrichtung ein Regalbrett (8) umfassen, dessen Kantenbereich im Querschnitt eine größere Höhe (7) aufweist als der übrige Bereich, insbesondere wenn die Abschlusskante mit einem Wulst (18) oder einem anderen Abschluss versehen ist.

[0006] Die vorteilhafte Ausgestaltung, welche dem Patentanspruch 4 zugrunde liegt, beschreibt die Verwendung eines Keils (19) oder einer kleinen Standplatte, eines Kegels oder eines anderen Elements (20) welche zur Stabilisierung des Kleiderhakens (1) im Spielraum (14) zwischen der oberen oder unteren Schenkelinnenkanten (9) oder auch an beiden angeordnet wird. Mittels der kleinen Standplatten, des Kegels oder eines anderen Elements (20) kann der Kleiderhaken (1) auch an einer rostartigen Ablage eingesetzt werden, denn ein durchrutschen durch einen Spalt des Rostes wird so vermieden.
Die vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung im Patentanspruch 5 betrifft ein für die Aufnahme mehrerer Kleidungsstücke geeignetes Teil (2), wie beispielsweise eine Stange (21) zur Aufnahme mehrerer Kleiderbügel oder eines geeigneten Teils, zur Aufnahme anderer Gegenstände als Kleider.
Des Weiteren beschreibt die vorteilhafte Ausführung der Erfindung im Patentanspruch 6 einen Kleiderhaken (1), dessen zur Aufnahme der Kleidungsstücke oder sonstiger Gegenstände dienendes Teil (2) mittels eines Scharniers, Gewindes oder einer anderen Vorrichtung, abnehmbar, schwenkbar, drehbar oder umklappbar ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Kleiderhakens (1) ist mit dem Patentanspruch 8 bezeichnet. Das Hakenteil zur Aufnahme (2) der Kleidungsstücke ist um einen oder mehrere weitere Teile zur Aufnahme (22) ergänzend, wie aus Fig. 11 erkennbar. Wird der Kleiderhaken (1) nämlich an einer schrägen Platte (23), beispielsweise einem gekippten Fenster eines Zugwagons oder an einem Geländer (24) verwendet, dann kann der Winkel des Teiles zur Aufnahme (2) zuweilen nachteilig sein, um daran Gegenstände aufzunehmen. Ist der Winkel zu flach, drohen die Gegenstände abzurutschen, ist der zu steil, wird der Verwendungskomfort beeinträchtigt.
Von Vorteil ist es auch, wie in Patentanspruch 9 ausgeführt, an den Schenkeln (4, 5) des U-förmigen-Schlitzes (3) ein oder mehr Stopper-Elemente (25) anzubringen, um ein Abrutschen des Kleiderhakens zu verhindern. Verdeutlicht wird dies in Fig. 12 und Fig. 13. Ist der Spielraum (14) zwischen Regalbrett (8) und Schenkelinnenkannten (9) groß, dann droht der Kleiderhaken zu kippen oder unter einer Belastung der bestimmungsgemäß aufgehängten Gegenstände auf einer glatten Oberfläche des Regalbretts (8) nach vorn, in Richtung der Kante des Regalbretts (8) zu verrutschen. Diese Schiebebewegung wird vermieden, in dem die Schenkel beispielweise ganz oder teilweise mit einem Gummi überzogen werden oder an der aufliegenden Seite mit Rillen versehen sind.
Für einen Ausgleich eines zu großen Spielraums (14) ist es auch von Vorteil, wie im Patentanspruch 10 bezeichnet, den Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) zur Öffnung (12) zu verengen, weil der Kleiderhaken (1) dann wie eine Klemme auf ein Regalbrett (1) geschoben werden kann. Eine Höhe des Regalbretts (7), die größer ist als der Abstand des Schlitz-Innenraums (6) an seiner engsten Stelle, kann dabei durch die Materialelastizität des Kleiderhakens ausgeglichen werden.

[0007] Der Kleiderhaken (1) bietet den Vorteil, die Kapazität einer Garderobe bei Bedarf mühelos zu erweitern, indem an geeigneten Stellen Kleiderhaken (1) aufgesetzt werden können, die eben so leicht entfernt werden können, wenn der Mehrbedarf wieder weggefallen ist. Außerdem können zur Auswahl verschiedener Kleidungsstücke, die Kleidungsstücke mittels der Kleiderhaken (1) an einem Kleiderschrank oder in einem Verkaufsraum wirkungsvoller präsentiert werden, als auf einer Kleiderstange mit Kleiderbügel hängend. Auch kann bei Bedarf der Kleiderhaken (1) an einem Bücherregal oder einem anderem Brett verwendet werden, um Kleidungsstücke aufzunehmen, beispielsweise im Arbeitsbereich oder in einer Bibliothek, wo üblicherweise keine Kleiderhaken in der Nähe des Arbeitsplatzes vorhanden sind; der Benutzer des Arbeitsplatzes oder Leseplatzes sein Jackett jedoch wegen der Wertsachen unter eigener Beobachtung aufbewahrt wissen möchte. Der Kleiderhaken (1) bietet dafür die Möglichkeit, dass er leicht - selbst in der Jackentasche - mitgeführt werden kann. Vorteilhaft ist auch eine Verwendung in einem Zugwaggon, wo der Kleiderhaken an der Kante einer Gepäckablage von Reisenden individuell angebracht werden kann. In allen vorteilhaften Verwendungen können Kleidungsstücke an dem Kleiderhaken so aufgehängt werden, dass sie frei hängen. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn nasse oder feuchte Kleidungstücke wie Jacken oder Mützen austrocken sollen. Darüber hinaus ist der Kleiderhaken (1) auch als Haken für die Aufhängung anderer Gegenstände geeignet.

[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Patentanspruch 1 wird anhand der Figuren 1 bis 4, der Patentanspruch 2 wird anhand der Figur 5 und Figur 6, der Patenanspruch 3 wird anhand der Figur 7, der Patentanspruch 4 wird in den Figur 8 und Figur 9, der Patentanspruch 5 wird anhand der Figur 10, der Patentanspruch 8 wird anhand der Figur 11 und der Patentanspruch 9 wird anhand der Figur 12 und Figur 13 erläutert.

[0009] Es zeigen:

Fig. 1 Seitenansicht der Ausführung des Kleiderhakens (1)

Fig. 2 auf ein Regalbrett (8) aufgesetzter Kleiderhaken (1)

Fig. 3 Seitenansicht eines aufgesetzten Kleiderhakens auf ein Regalbrett

Fig. 4 aufgesetzter Kleiderhaken (1) unter Belastung

Fig. 5 Seitenansicht der Ausführung eines Kleiderhakens (1) mit stufiger Verjüngung (15)

Fig. 6 Seitenansicht der Ausführung eines Kleiderhakens (1) mit welliger Verjüngung (16)

Fig. 7 Seitenansicht der Ausführung eines Kleiderhakens (1) mit Klemmvorrichtung (17)

Fig. 8 aufgesetzter Kleiderhaken (1) mit Keil (19)

Fig. 9 aufgesetzter Kleiderhaken (1) mit Kegel (20)

Fig. 10 aufgesetzter Kleiderhaken (1) mit Stange (21)

Fig. 11 Kleiderhaken (1) mit weiterem Teil zur Aufnahme (22)

Fig. 12, 13 Kleiderhaken (1) mit Stopper-Element (25)


Bezugszeichen



[0010] 
  1. (1) Kleiderhaken
  2. (2) Teil zur Aufnahme
  3. (3) U-förmiger Schlitz
  4. (4) Oberer Schenkel
  5. (5) Unterer Schenkel
  6. (6) Abstand Schlitz-Innenraum
  7. (7) Höhe Regalbrett
  8. (8) Regalbrett
  9. (9) Schenkelinnenkante
  10. (10) Oberseite des Regalbretts
  11. (11) Unterseite des Regalbretts
  12. (12) Öffnung U-förmiger Schlitz
  13. (13) Kleiderbügel mit Kleidungsstück
  14. (14) Spielraum
  15. (15) Stufenförmige Unterkante
  16. (16) Wellenförmige Unterkante
  17. (17) Klemmvorrichtung
  18. (18) Erhöhung, insbesondere Wulst oder Kante
  19. (19) Keil
  20. (20) Platte, Kegel, sonstiges Element
  21. (21) Stange
  22. (22) weiteres Teil zur Aufnahme
  23. (23) schräge Platte
  24. (24) Geländer
  25. (25) Stopper-Element



Ansprüche

1. Kleiderhaken (1) zur Aufnahme von Kleidungsstücken, Kleider- und Garderobenbügeln oder anderer Gegenstände, der ohne vorheriges Verschrauben, Verkleben oder sonstige dauerhafte Fixierung zweckentsprechend verwendet werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleiderhaken einen aufnehmenden Teil (2) und einen U-förmigen Schlitz (3) aufweist, der die Oberseite (10) und Unterseite (11) eines Regalbretts (8) umfasst, wobei die Schenkel (4, 5) des U-förmigen Schlitzes (3) in der Länge auch unterschiedlich sein können, die gegenüberstehenden Schenkelinnenkanten (9) parallel sind und der Abstand (6) zwischen den Schenkelinnenkanten (9) ausreichend ist, um den Kleiderhaken (1) auf das Regalbrett schieben und abziehen zu können und, um das Herunterkippen des Kleiderhakens (1) unter einer verwendungsbedingten Belastung durch Kleidungstücke (13) oder andere Gegenstände zu vermeiden.
 
2. Kleiderhaken nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) entlang des U-förmigen Schlitzes (3) von der Öffnung (12) in Richtung des aufnehmenden Teils (2) verjüngt.
 
3. Kleiderhaken nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle eines U-förmigen Schlitzes (3) oder zusammen mit einem U-förmigen Schlitz (3) eine Klemmvorrichtung (17) vorgesehen ist, welche die Oberseite (10) und Unterseite (11) auch eines schrägen Regalbretts (8) oder eine Erhöhung (18) im Bereich der Kante des Regalbretts (8) umfasst.
 
4. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schenkelinnenkante (9) des U-förmigen Schlitzes (3) und der zugewandten nächstgelegenen Oberfläche (10, 11) des Regalbretts (8) ein rundes, platten- oder keilförmiges oder anderes gestaltetes zusätzliches Element angeordnet ist oder angeordnet werden kann, welches dazu dient, einen Abstand zwischen der Schenkelinnenkante (9) am U-förmigen Schlitz (3) und der Oberfläche (10, 11) des Regalbretts (8) auszugleichen.
 
5. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass anstelle des aufnehmenden Teils (2) eine stangenartige Aufnahmevorrichtung angeordnet ist, die zur Aufnahme mehrerer Kleidungsstücke oder mehrere Kleider- und Garderobenhaken oder eine Vorrichtung zur Aufnahme anderer Gegenstände nützt.
 
6. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass das aufnehmende Teil (2) oder eine andere Aufnahmevorrichtung abnehmbar, schwenkbar, drehbar oder umklappbar sind.
 
7. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Kleiderhaken (1) mehr als einen oberen Schenkel (4)und/oder unteren Schenkel (5) aufweist.
 
8. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 7 dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kleiderhaken (1) außer dem Teil zur Aufnahme (2) noch ein oder mehr weitere Teile zur Aufnahme (22) vorhanden sind, insbesondere um den Kleiderhaken (1) an einer schrägen Platte oder einem senkrechten Geländer (24) bestimmungsgemäß verwenden zu können.
 
9. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 8 dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des U-förmigen-Schlitzes (3) ein oder mehr Stopper-Elementen (25) angebracht sind, die die Position des Kleiderhakens (1) an einem Regalbrett (8) stabilisieren und/oder ein Herabziehen infolge der Zugkraft der am Kleiderhaken (1) bestimmungsgemäß aufgehängten Gegenstände vermeiden.
 
10. Kleiderhaken nach Anspruch 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass sich der Abstand (6) der Schenkelinnenkanten (9) entlang des U-förmigen Schlitzes (3) von der Öffnung (12) in Richtung des aufnehmenden Teils (2) vergrößert.
 




Zeichnung






















Recherchenbericht









Recherchenbericht