[0001] Die Erfindung betrifft eine Griffanordnung für ein mindestens ein Rahmenprofil mit
Frontfläche und Seitenfläche aufweisendes Fenster, Tür oder dergleichen, mit einem
Griff, einem Grundkörper und einer Abdeckrosette, wobei im Grundkörper eine einer
Drehlagerung des Griffs dienende Lageraufnahme angeordnet ist und der Grundkörper
eine umlaufende Seitenfläche sowie eine Frontseite aufweist, die mittels einer Abdeckrosette
abgedeckt ist.
[0002] Eine Griffanordnung der eingangs genannten Art ist bekannt. Diese Griffanordnung
weist einen Griff, einen Grundkörper und eine Abdeckrosette auf. Der Grundkörper wird
mittels zweier Schrauben auf einer Frontfläche eines Rahmenprofils eines Fensters,
einer Tür oder dergleichen befestigt. Er besitzt eine Lageraufnahme, die der Drehlagerung
des Griffs dient. Der Griff ist mit einem Vierkantstab drehfest verbunden, der die
Lageraufnahme durchsetzt. Durch eine Bedienung des Griffs wird die Griffdrehung auf
ein Getriebe übertragen das sich im Rahmenprofil befindet und beispielsweise der Betätigung
von mit Schließbolzen versehenen Treibstangen dient. Die Abdeckrosette ist drehbar
gelagert und lässt sich - nach dem Festschrauben des Grundkörpers an das Rahmenprofil
- in eine Abdeckstellung verlagern, sodass die Schraubenköpfe der Schrauben nicht
mehr sichtbar sind. Der Grundkörper einer derartigen Griffanordnung wird mittig bezüglich
der Breite der Frontfläche des Rahmenprofils an diesem befestigt, sodass auch die
Abdeckrosette diese mittige Position auf dem Rahmenprofil einnimmt. Für Fenster, Türen
oder dergleichen, die ein besonders schmales Rahmenprofil besitzen, ist die bekannte
Griffanordnung nicht geeignet. Gleiches gilt für Fenster, Türen oder dergleichen,
die nach außen zu öffnen sind. Die Flügelrahmen besitzen in einem solchen Falle außen
einen Überschlag, wobei die Profilbreite des Rahmenprofils im Innern entsprechend
schmal gestaltet ist, sodass zur Unterbringung der Griffanordnung nur sehr wenig,
gegebenenfalls zu wenig Platz zur Verfügung steht.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Griffanordnung der eingangs
genannten Art anzugeben, die insbesondere bei sehr schmalen Rahmenprofilen, bevorzugt
auch bei nach außen öffnenden Fenstern eingesetzt werden kann. Durch die geringe Profilbreite
steht eine größere Fläche für die Verglasung des Fensters, der Tür oder dergleichen
zur Verfügung, wodurch ein sehr guter optischer Eindruck und auch sehr gute Lichtverhältnisse
geschaffen werden. Insbesondere soll die erfindungsgemäße Griffanordnung auch mit
Standard-Getrieben verwendet werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Griffanordnung der eingangs genannten Art gelöst durch
eine nur einen Bereich der Seitenfläche des Grundkörpers überfangende Seitenkappe,
die eine an eine Seitenfläche des Rahmenprofils anlegbare oder die eine der Seitenfläche
des Rahmenprofils zur Ausbildung einer Schattenfuge gegenüberliegende Randkante aufweist.
Im Gegensatz zum Stand der Technik, bei dem die umlaufende Seitenfläche des Grundkörpers
allseitig sichtbar ist, wird erfindungsgemäß ein Bereich dieser Seitenfläche des Grundkörpers
mittels der Seitenkappe abgedeckt. Hierdurch ist es möglich, den Grundkörper derart
am Rahmenprofil anzuordnen, dass ein Teil von ihm versenkt in einer Aufnahmeausnehmung
des Rahmenprofils liegt und der übrige Teil des Grundkörpers aus dem Rahmenprofil,
insbesondere aus der Seitenfläche des Rahmenprofils herausragt. Dieser herausragende
Teil des Grundkörpers wird mittels der Seitenkappe abgedeckt. Insgesamt ergibt sich
dadurch vorzugsweise die Situation, dass die Drehachse des Griffs nicht mehr mittig
bezüglich der Breite des Rahmenprofils angeordnet sein muss, sondern außermittig,
insbesondere in Richtung auf die erwähnte Seitenfläche versetzt, wobei es sich bei
der Seitenfläche um den Bereich des Rahmenprofils handelt, der an die Verglasung des
Fensters, der Tür oder dergleichen angrenzt. Mithin erlaubt die erfindungsgemäße Griffanordnung
eine Montage an einem sehr schmalen Rahmenprofil, da sich der Montagebereich bis über
die Seitenfläche des Rahmenprofils hinaus erstreckt und von der Seitenkappe abgedeckt
wird. Die Seitenkappe besitzt eine Randkante, die entweder an der Seitenfläche des
Rahmenprofils anliegt. Alternativ ist es auch möglich, dass die Randkante einen geringen
Abstand zur Seitenfläche des Rahmenprofils einhält, um dort eine Schattenfuge auszubilden.
Blickt man beispielsweise auf ein Fenster, das die erfindungsgemäße Griffanordnung
aufweist, wobei die Blickrichtung mit der Drehachse des Griffs fluchtet, so schaut
man auf die erwähnte Frontfläche des Rahmenprofils (die mit der Blickrichtung einen
90°-Winkel einschließt). Die Seitenfläche des Rahmenprofils verläuft in Blickrichtung
und die Seitenkappe der Griffanordnung erstreckt sich aus der Seitenfläche des Rahmenprofils
heraus und ragt dabei insbesondere in den Bereich der Verglasung des Flügelrahmens
des Fensters, der Tür oder dergleichen hinein. Die Drehachse des Griffs liegt insbesondere
auf Höhe der Seitenfläche des Rahmenprofils. Alternativ kann diese Drehachse sogar
außerhalb der Seitenfläche des Rahmenprofils liegen oder innerhalb des Rahmenprofils
mit einem geringen Abstand zur Seitenfläche. Vorzugsweise steht die Drehachse senkrecht
auf der Frontfläche des Rahmenprofils.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Seitenkappe - von
außen gesehen - eine konvexe Form aufweist, die insbesondere bogenförmig und/oder
eckig verläuft. Hierdurch ist ein Überfangen von die Seitenfläche des Rahmenprofils
überragenden Teilen (insbesondere einem herausragenden Teil des Grundkörpers und einem
herausragenden Teil eines Getriebes) gewährleistet. Vorzugsweise ist die Seitenkappe
schalenförmig gestaltet, um die des Rahmenprofil überragenden Teile des Grundkörpers
und des Getriebes aufnehmen zu können. Insofern liegt eine konvexe Form vor, die bogenförmig,
also kontinuierlich, verläuft und/oder mit mindestens einer Ecke versehen ist. Auch
mehreckige Ausgestaltungen sind möglich auch die Kombination von teilweise bogenförmigem
und teilweise eckigem Verlauf ist denkbar.
[0006] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Randkante eine erste Randkante
ist, an die sich eine zweite Randkante anschließt, die an einem Bereich der Abdeckrosette
anliegt. Die zweite Randkante wirkt daher mit der Abdeckrosette zusammen, sodass ein
Blick auf die Frontfläche des Rahmenprofils eine geschlossene Konstruktion der Griffanordnung
erkennen lässt, da die zur Frontfläche des Rahmenprofils offene Seitenkappe von der
Abdeckrosette abgedeckt ist. Die Abdeckrosette deckt mit ihrem übrigen Bereich den
der Seitenfläche des Rahmenprofils zugeordneten Teil der Aufnahmeausnehmung ab, in
der sich der Grundkörper befindet.
[0007] Vorteilhaft ist, wenn die erste Randkante einen wannenartigen Verlauf aufweist, sodass
die angrenzende Seitenfläche des Rahmenprofils dreiseitig, insbesondere nach oben,
nach unten und zur Seite des Glases hin abgedeckt ist. Ferner ist bevorzugt, wenn
die zweite Randkante einen bogenförmigen Verlauf aufweist. Betrachtet man die am Zusammenstoß
von Frontfläche und Seitenfläche ausgebildete Eckkante des Rahmenprofils, so ist der
geradlinige Verlauf der Eckkante im Bereich der Griffanordnung aufgrund der Aufnahmeausnehmung
unterbrochen. Diese Unterbrechung wird quasi geschlossen durch den bogenförmigen Verlauf
der zweiten Randkante der Abdeckkappe, wobei der bogenförmige Verlauf - von außen
betrachtet - eine konvexe Struktur besitzt.
[0008] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Abdeckrosette einen ovalen oder etwa einen
ovalen Grundriss aufweist.
[0009] Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass der Bereich der Abdeckrosette (der mit der
zweiten Randkante zusammenwirkt) ein Bereich einer Außenkante der Abdeckrosette ist.
Mithin grenzt dieser Bereich der Außenkante der Abdeckrosette an die zweite Randkante
der Seitenkappe an.
[0010] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die zweite Randkante zumindest bereichsweise
eine Stufenkante ist, die mit einer von mindestens einem Abschnitt des Bereichs der
Außenkante der Abdeckrosette gebildeten Gegenstufenkante der Abdeckrosette verrastet
ist. Durch das Verrasten von Stufenkante und Gegenstufenkante schließt die zweite
Randkante dicht mit dem Bereich der Außenkante der Abdeckrosette ab.
[0011] Die in dem Grundkörper vorgesehene Lageraufnahme ist bevorzugt als drehbare Lagerbuchse
ausgebildet. Die Lagerbuchse lässt sich zur Bildung der Drehachse des Griffs im Grundkörper
verdrehen. Vorzugsweise sind in bestimmten Winkelstellungen Raststellungen vorgesehen,
um dem Benutzer eine Rückmeldung beim Einnehmen bestimmter Drehstellungen zu geben.
[0012] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Griff einen Griffhals
aufweist, der - in die Lagerbuchse eingreifend - an dieser befestigt ist. Der Griffhals
ist demzufolge drehfest und auch axial fest, das heißt also in Richtung der Drehachse
des Griffs fest, mit der Lagerbuchse verbunden, wobei die Lagerbuchse drehbar in dem
Grundkörper gelagert ist.
[0013] Alternativ kann vorgesehen sein, dass die Lagerbuchse einstückig mit dem Griff ausgebildet
ist. Auch in diesem Falle ist die Lagerbuchse drehbar im Grundkörper gelagert.
[0014] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass von einer Innenseite
der Seitenkappe mindestens ein Haltearm ausgeht, der mindestens einen Sitz aufweist,
welcher mit mindestens einem Gegensitz zusammengesteckt, insbesondere in Richtung
der Drehachse des Griffs zusammengesteckt ist, wobei der Gegensitz an einer der Frontseite
gegenüberliegenden Rückseite des Grundkörpers ausgebildet ist. Auf diese Weise wird
der Haltearm definiert am Grundkörper gehalten, wodurch die Seitenkappe in fester,
reproduzierbarer Position befestigt ist. Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist
vorgesehen, dass von der Innenseite der Seitenkappe mindestens ein Haltesteg mit mindestens
einer Haltenase ausgeht, die als eine Getriebehintergriffsnase eines der Griffanordnung
zugeordneten Getriebes des Fensters, der Tür oder dergleichen ausgebildet ist. Die
als Getriebehintergriffsnase ausgebildete Haltenase gibt der Seitenkappe einen festen
Halt am Rahmenprofil beziehungsweise an dem im Rahmenprofil befestigten Getriebe.
Die Befestigung mittels der Haltenase wirkt vorzugsweise zusätzlich zur Befestigung
mittels Sitz und Gegensitz.
[0015] Die Erfindung betrifft ferner ein Fenster, eine Tür oder dergleichen, mit mindestens
einem Rahmenprofil, das eine Frontfläche und eine Seitenfläche aufweist, und mit einer
Griffanordnung, insbesondere nach mindestens einer Ausgestaltung wie vorstehend beschrieben,
sowie mit einem Getriebe, wobei das Rahmenprofil eine sowohl die Frontfläche als auch
die Seitenfläche durchsetzende Aufnahmeausnehmung aufweist und das Getriebe derart
im Innern des Rahmenprofils angeordnet ist, dass ein Abschnitt des Getriebes aus der
Aufnahmeausnehmung herausragend die Seitenfläche überragt, wobei der herausragende
Abschnitt des Getriebes von einer Seitenkappe der Getriebeanordnung überdeckt ist,
die eine an der Seitenfläche des Rahmenprofils anliegende oder die eine der Seitenfläche
des Rahmenprofils zur Ausbildung einer Schattenfuge gegenüberliegende Randkante aufweist.
[0016] Vorzugsweise ist bei dem Fenster, der Tür oder dergleichen vorgesehen, dass die Griffanordnung
einen Griff, einen Grundkörper und eine Abdeckrosette aufweist, wobei im Grundkörper
eine einer Drehlagerung des Griffs dienende Lageraufnahme angeordnet ist und der Grundkörper
eine umlaufende Seitenfläche sowie eine Frontseite aufweist, wobei die Frontseite
mittels der Abdeckrosette abgedeckt ist und wobei die Seitenkappe nur einen Bereich
der Seitenfläche des Grundkörpers überfängt. Bei diesem Bereich der Seitenfläche des
Grundkörpers handelt es sich um einen die Seitenfläche des Rahmenprofils nach außen
überragenden Bereich des Grundkörpers.
[0017] Insbesondere ist bei dem Fenster, der Tür oder dergleichen vorgesehen, dass die Randkante
eine erste Randkante ist, an die sich eine zweite Randkante anschließt, die auf Höhe
der Frontfläche des Rahmenprofils liegt und an einem Bereich der Abdeckrosette anliegt
oder mit dem Bereich der Abdeckrosette verrastet ist. Die zweite Randkante überragt
seitlich das Rahmenprofil.
[0018] Es ist bei dem Fenster, der Tür oder dergleichen vorteilhaft, wenn ein Teil des Grundkörpers
in der Aufnahmeausnehmung und ein übriger Teil des Grundkörpers im Innern der Seitenkappe
aufgenommen ist. Dieser übrige Teil des Grundkörpers überragt die Seitenfläche des
Rahmenprofils.
[0019] Bei dem erwähnten Fenster, der erwähnten Tür oder dergleichen ist insbesondere vorgesehen,
dass die Abdeckrosette mit einem Randabschnitt auf der Frontfläche des Rahmenprofils
aufliegt und den der Frontfläche zugeordneten Bereich der Aufnahmeausnehmung abdeckt.
Dabei wird selbstverständlich auch der Grundkörper abgedeckt. Alternativ ist es denkbar,
dass die Abdeckrosette mit einem Randabschnitt zur Ausbildung einer Schattenfuge mit
Abstand zur Frontfläche des Rahmenprofils verläuft.
[0020] Bevorzugt ist bei dem Fenster, der Tür oder dergleichen vorgesehen, dass von einer
Innenseite der Seitenkappe mindestens ein Haltearm ausgeht, der sich mit seiner Unterseite
am Getriebe abstützt. Zusätzlich oder alternativ ist vorzugsweise vorgesehen, dass
von der Innenseite der Haltekappe mindestens ein Haltesteg mit einer Haltenase ausgeht,
die als eine Getriebehintergriffsnase ausgebildet ist, welche in eine Vertiefung des
Getriebes eingreift. Insbesondere ist es dabei vorteilhaft, wenn sich der Haltearm
an einer Seite des Getriebes und wenn sich der Haltesteg an einer der einen Seiten
gegenüberliegenden anderen Seite des Getriebes abstützt. Hierbei kann vorzugsweise
vorgesehen sein, dass zwei Haltearme ausgebildet sind, die beabstandet zueinander
liegen und zwischen denen der Haltesteg angeordnet ist.
[0021] Bei dem Fenster, der Tür oder dergleichen kann vorzugsweise vorgesehen sein, dass
mindestens ein Haltearm, vorzugsweise beide Haltearme, zwischen dem Getriebe und einer
Unterseite des Grundkörpers insbesondere klemmend aufgenommen ist. Wird die Getriebeanordnung
am Fenster, an der Tür oder dergleichen befestigt, was insbesondere mittels mindestens
einer in eine Gewindebohrung des Getriebes eingeschraubten Befestigungsschraube erfolgt,
so wird der Grundkörper in Richtung auf das Getriebe gespannt, sodass der dazwischen
liegende Haltearm insbesondere klemmend aufgenommen wird, wodurch die Seitenkappe
befestigt ist. Unabhängig davon, ob eine klemmende oder nicht klemmende Aufnahme des
Haltearms vorliegt, so kann der Haltearm zumindest innerhalb einer Aufnahmenut an
der Unterseite des Grundkörpers aufgenommen sein, wobei die Aufnahmenut vom Getriebe
überdeckt wird. Durch die Aufnahmenut erfolgt eine Justierung und gegebenenfalls eine
Festhaltung des mindestens einen Haltearms. Zusätzlich oder alternativ ist es vorzugsweise
auch möglich, am Grundkörper für die Justierung und/oder Festhaltung einen Vorsprung,
vorzugsweise ein Vierkant, vorzusehen, der in eine entsprechende, formangepasste Aussparung
am Haltearm eingreift.
[0022] Schließlich ist bei dem Fenster, der Tür oder dergleichen vorgesehen, dass mindestens
eine Befestigungsschraube der Griffanordnung eine Öffnung des zumindest einen Haltearms
durchsetzt. Sind zwei Befestigungsschrauben vorgesehen, so wird jeder der beiden Haltearme
gehalten, das heißt jeder Haltearm besitzt eine Öffnung, die von der jeweils zugeordneten
Befestigungsschraube durchsetzt wird.
[0023] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels,
und zwar zeigt:
- Figur 1
- einen Bereich eines Fensters, das einen Flügelrahmen und einen Blendrahmen aufweist,
wobei dem Flügelrahmen eine Griffanordnung zugeordnet ist,
- Figur 2
- die Anordnung der Figur 1 mit Blick auf eine Seitenfläche eines Profilrahmens des
Flügelrahmens,
- Figur 3
- eine der Figur 2 entsprechende Ansicht im vergrößerten Maßstab, jedoch bei Abnahme
einer der Griffanordnung angehörenden Seitenkappe,
- Figur 4
- eine perspektivische Ansicht auf das Rahmenprofil des Flügelrahmens bei nicht montierter
Griffanordnung,
- Figur 5
- eine der Figur 4 entsprechende Darstellung mit Seitenkappe, jedoch ohne die weiteren
Teile der Griffanordnung,
- Figur 6
- eine perspektivische Seiten-Rück-Ansicht der Griffanordnung,
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht von außen auf die Seitenkappe,
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht auf das Innere der Seitenkappe,
- Figur 9
- eine Draufsicht auf die Seitenkappe,
- Figur 10
- eine Rückansicht der Seitenkappe,
- Figur 11
- eine Schnittansicht durch die Seitenkappe und eine der Griffanordnung angehörigen
Abdeckrosette,
- Figur 12
- eine vergrößerte Ansicht eines in der Figur 11 mit einem Kreis gekennzeichneten Details
Z,
- Figur 13
- eine Ansicht auf dies Seitenkappe und ein Beschlagbauteil, das insbesondere als Getriebe
ausgebildet ist, und
- Figur 14
- eine perspektivische Ansicht auf das Getriebe und die Seitenkappe.
[0024] Die Figur 1 zeigt einen Teil eines Fensters 1, das einen Flügelrahmen 2 und einen
Blendrahmen 3 aufweist. Die Figur 1 zeigt lediglich Abschnitte vom Flügelrahmen 2
und auch vom Blendrahmen 3. Der Flügelrahmen 2 weist ein Rahmenprofil 4 auf. Es handelt
sich dabei um ein Vertikalprofil, das mit einer Griffanordnung 5 versehen ist, die
der Bedienung des Fensters 1 dient. Das Rahmenprofil 3 des Flügelrahmens 2 weist eine
Frontfläche 6 und eine Seitenfläche 7 auf. Die Frontfläche 6 und die Seitenfläche
7 stoßen an einer geradlinig verlaufenden Eckkante 8 aneinander. Die Frontfläche 6
und die Seitenfläche 7 sind jeweils eben ausgebildet und schließen einen insbesondere
90° großen Winkel zueinander ein. Diese Ausgestaltung ist selbstverständlich nicht
zwingend, sie kann davon abweichen, denn es gibt eine sehr große Anzahl von unterschiedlich
gestalteten Fenstern, Türen oder dergleichen von unterschiedlichen Herstellern. Die
Griffanordnung 5 weist einen Griff 9 auf, der um eine Drehachse 10 drehbar gelagert
ist. Die Drehachse 10 schließt mit der Ebene der Frontfläche 6 einen 90°-Winkel ein
und liegt in der Ebene der Seitenfläche 7. Die Griffanordnung 5 besitzt einen Grundkörper
11 (Figur 3), der in den Figuren 1 und 2 nicht ersichtlich ist, da ein Teil von ihm
im Innern 12 des Rahmenprofils 4 liegt und der übrige Teil von einer Seitenkappe 13
der Griffanordnung 5 überfangen ist. Ferner weist die Griffanordnung 5 eine Abdeckrosette
14 auf, die den Grundkörper 11 nach außen hin überdeckt.
[0025] Die Figuren 2 und 3 verdeutlichen die vorstehend beschriebene Konstruktion. Dadurch,
dass die Griffachse 10 in der Ebene der Seitenfläche 7 liegt, überragt die Griffanordnung
5 bereichsweise die Seitenfläche 7, sodass sie teilweise - bei einem frontalen Blick
auf das Fenster 1 - im Bereich der Verglasung 15 (Figur 1) des Fensters 1 liegt. Die
Figur 2 ist ein Blick auf die Seitenfläche 7 von der Verglasung 15 aus. Deutlich ist
die Formgebung der Seitenkappe 13 erkennbar, die als eine - von außen betrachtet -
konvexe Form 16 ausgebildet ist. Die Figur 3 entspricht der Darstellung der Figur
2 in vergrößertem Maßstab und zeigt die Anordnung bei abgenommener Seitenkappe 13,
wodurch der Grundkörper 11 ersichtlich wird sowie ein Getriebe 17, das in den Flügelrahmen
2, insbesondere in das Rahmenprofil 4 eingebaut ist.
[0026] Die Figur 4 zeigt einen Abschnitt des Rahmenprofils 4 des Flügelrahmens 2 des Fensters
1. Um die Griffanordnung 5 am Rahmenprofil 4 montieren zu können, weist dieses eine
Aufnahmeausnehmung 18 auf. Die Aufnahmeausnehmung 18 weist einen Bereich 19 auf, der
die Frontfläche 6 durchsetzt und einen übrigen Bereich 20, der die Seitenfläche 7
durchsetzt. Die Eckkante 8 des Rahmenprofils 4 wird durch die Aufnahmeausnehmung 18
unterbrochen. Der Bereich 20 der Aufnahmeausnehmung 18 setzt sich aus zwei Teilbereichen
21 und 22 zusammen, wobei der Teilbereich 21 in den Bereich 19 übergeht und der Teilbereich
22 in den Teilbereich 21 übergeht. Der Teilbereich 21 dient zur Aufnahme des Grundkörpers
11 und der Teilbereich 22 dient zur Aufnahme des Getriebes 17.
[0027] Die Figur 5 entspricht im Wesentlichen der Figur 4, wobei ein etwas anderer Blickwinkel
in einer vergrößerten Darstellung vorliegt und wobei der Aufnahmeausnehmung 18 die
Seitenkappe 13 zugeordnet ist. Wie bereits erwähnt, ist die Seitenkappe 13 von außen
betrachtet konvex gewölbt ausgebildet. Sie weist eine Randkante 23 auf, die eine erste
Randkante 24 bildet, welche an der Seitenfläche 7 des Rahmenprofils 4 anliegt. Alternativ
kann die erste Randkante 24 auch zur Seitenfläche 7 des Rahmenprofils 4 einen Abstand
halten und dadurch dort eine Schattenfuge 64 bilden. Wie aus der Figur 5 ersichtlich,
weist die erste Randkante 24 einen wannenartigen Verlauf 25 auf. An die erste Randkante
25 schließt sich eine zweite Randkante 26 der Seitenkappe 13 an, die einen bogenförmigen
Verlauf 27 besitzt, wobei der bogenförmige Verlauf 27 etwa von der Eckkante 8 des
Rahmenprofils ausgeht, sich dann bogenförmig von der Seitenfläche 7 entfernt und schließlich
wieder auf die Eckkante 8 zuläuft und etwa an dieser endet. Aus der Figur 5 ist deutlich
ersichtlich, dass die zweite Randkante 26 als Stufenkante 28 ausgebildet ist. Die
Stufenkante 28 wird von einem Steg 29 und einer Stufe 30 gebildet, die zur Außenfläche
31 der Seitenkappe 13 führt.
[0028] Die Figur 6 zeigt den Aufbau der Griffanordnung 5. Diese weist den Grundkörper 11
auf, der eine umlaufende Seitenfläche 32 sowie eine Frontseite 33 und eine der Frontseite
33 gegenüberliegende Rückseite 34 besitzt. Die Frontseite 33 beziehungsweise Rückseite
34 ist im Grundriss jeweils etwa oval ausgebildet. Der Grundkörper 11 ist mit einer
Lageraufnahme 35 versehen, die einer Drehlagerung des Griffs 9 dient. Die Lageraufnahme
35 ist mit einer drehbaren Lagerbuchse 36 versehen, die drehbar in einem Durchbruch
37 des Grundkörpers 11 lagert. Die Lagerbuchse 36 weist an ihrem äußeren Umfang Rastvertiefungen
38 auf, in die Rastrippen 39 der Wandung des Durchbruchs 37 eingreifen, wodurch der
Benutzer beim Verdrehen des Griffs 9 um die Drehachse 10 Vorzugsstellungen verspürt.
Der Griff 9 ist mit einem Griffhals 40 versehen, der drehfest und axial fest mit der
Lagerbuchse 36 verbunden ist. Die axiale Richtung entspricht der Richtung der Drehachse
10. Die Rückseite 34 des Grundkörpers 11 ist mit zwei Aufnahmenuten 41 versehen. Der
Griffhals 40 des Griffs 9 durchsetzt eine Öffnung 42 der Abdeckrosette 14, die die
Frontseite 33 des Grundkörpers 11 abdeckt und vorzugsweise einen etwa ovalen Grundriss
aufweist, der größer ist, als der etwa ovale Grundriss der Frontseite 33 des Grundkörpers
11. Die Seitenkappe 13 überfängt von der gesamten, umlaufenden Seitenfläche 32 des
Grundkörpers 11 nur einen Bereich 44, da der Grundkörper 11 nur teilweise im Innern
43 der Seitenkappe 13 aufgenommen ist. Die Seitenkappe 13 weist in ihrem Innern 43
mehrere Versteifungsstege 45 auf. Ferner gehen von einer Innenseite 46 der Seitenkappe
13 zwei mit Abstand zueinander liegende Haltearme 47 aus, die in die Aufnahmenuten
41 des Grundkörpers 11 eingreifen. Die Anordnung ist derart getroffen, dass die Unterseiten
48 der Haltearme 47 mit der Rückseite 34 des Grundkörpers 11 fluchten. Beide Haltearme
47 sind jeweils mit einer Öffnung 49 versehen, in die Befestigungsschrauben eingesteckt
werden können. Die Befestigungsschrauben durchsetzen auch entsprechende Durchbrüche
des Grundkörpers 11, wobei die Köpfe dieser Befestigungsschrauben von der Abdeckrosette
4 abgedeckt werden. Ferner sind die Befestigungsschrauben in Gewindelöcher des aus
der Figur 6 nicht hervorgehenden Getriebes 17 eingeschraubt, das im Innern 12 des
Rahmenprofils 4 befestigt ist.
[0029] Die Figuren 7 bis 10 verdeutlichen die Seitenkappe 13. Die Figur 7 zeigt eine perspektivische
Ansicht von außen, also auf die Außenfläche 31 der Seitenkappe 13. Erkennbar ist das
Ende einer der Haltearme 47 und auch die Stufenkante 28, die den Steg 29 sowie die
Stufe 30 aufweist. Die Figur 8 zeigt eine perspektivische Ansicht der Seitenkappe
13 auf ihr Inneres 43. Die Figur 9 zeigt eine Draufsicht auf die Seitenkappe 13 und
die Figur 10 eine zur Figur 9 um 90° gedrehte Draufsicht auf die Seitenkappe 13 von
innen. Insbesondere ist den Figuren 8 und 9 zu entnehmen, dass die Haltearme 47 auf
ihren Oberseiten 50 drei Stege 51 aufweist, die einer Versteifung dienen, wobei der
mittlere Steg 51 im Bereich der jeweiligen Öffnung 49 unterbrochen ist, sodass ein
Sitz 52 ausgebildet wird. Dieser jeweilige Sitz 52 der beiden Haltearme 47 bildet
aufgrund der Unterbrechung des mittleren Stegs 51, quasi eine Vertiefung, in die ein
als Vorsprung ausgebildeter Gegensitz 53 eingreift, der in der jeweiligen Aufnahmenut
41 des Grundkörpers 11 ausgebildet ist (Figur 6).
[0030] Aus den Figuren 8 bis 10 ist deutlich ersichtlich, dass von der Innenseite 46 der
Seitenkappe 13 ein Haltesteg 54 ausgeht, der zwischen den beiden Haltearmen 47 liegt
und der eine Haltnase 55 in Form eines kreisbogenförmigen Stegs aufweist. Die Haltenase
55 bildet eine Getriebehintergriffsnase 56, die in eine Lageröffnung des Getriebes
17 eingreift, wobei die Lageröffnung zu einer im Getriebe 17 drehbar gelagerten Nuss
führt, welche mittels eines aus der Figur 6 hervorgehenden Vierkants 57 mit dem Griff
9 gekuppelt wird. Die Figuren 8 und 10 zeigen, dass die Haltearme 47 und der Haltesteg
54 auf unterschiedlichem Niveau liegen, sodass ein Abstand 58 (Figur 10) zwischen
diesen Teilen ausgebildet wird. In diesen Abstand 58 greift das Getriebe 17 ein, mit
der Folge, dass sich die beiden Haltearme 47 an einer Seite des Getriebes 17 und dass
sich der Haltesteg 54 an einer der einen Seite gegenüberliegenden anderen Seite des
Getriebes 17 abstützt, wobei die Getriebehintergriffsnase 56 in die Lageröffnung eingreift.
Auf diese Art und Weise lässt sich die Seitenkappe 13 mit dem Getriebe 17 verklipsen,
wodurch sie wie aus der Figur 5 ersichtlich am Rahmenprofil 4 gehalten ist.
[0031] Aus der Figur 11 und - vergrößert - aus der Figur 12 geht sehr deutlich die als Stufenkante
28 ausgebildete zweite Randkante 26 der Seitenkappe 13 mit dem Steg 29 und der Stufe
30 hervor. Ferner ist erkennbar, dass die Abdeckrosette 14 zumindest in einem Bereich
65 ihrer Außenkante 59 eine Gegenstufenkante 60 aufweist, die mit der Stufenkante
28 verrastet ist. Hierzu weist die Gegenstufenkante 60 einen Steg 61 und eine Stufe
62 auf, wobei der Steg 61 in die Stufe 30 eintritt und der Steg 29 in die Stufe 62.
Der Figur 11 ist ferner zu entnehmen, dass unter der Voraussetzung, dass man die Abdeckrosette
14 zusammen mit der Seitenkappe 14 als ein Gehäuse der Griffanordnung 5 ansieht, dieses
Gehäuse als Winkelgehäuse ausgebildet ist, das den Eckbereich des Rahmenprofils 4
des Flügelrahmens 2 des Fensters 1 (beziehungsweise Tür oder dergleichen) umgreift,
wobei dieser Eckbereich von der Frontseite 6 und der Seitenfläche 7 gebildet ist und
die Eckkante 8 aufweist, die - im Bereich des Innern des Gehäuses - aufgrund der Aufnahmeausnehmung
18 unterbrochen ist.
[0032] Die Figur 13 verdeutlicht die Befestigung der Seitenkappe 13 an einem Beschlagbauteil,
das bevorzugt als Getriebe 17 ausgebildet ist. Der Haltearm 47, insbesondere die beiden
Haltearme 47, der Seitenkappe 13 liegt/liegen an einer Seite 66 des Getriebes 17 und
der Haltesteg 54 liegt an einer der einen Seite 66 gegenüberliegenden anderen Seite
67 des Getriebes 17 an. Die von dem Haltesteg 54 ausgehende Haltenase 55, die die
Getriebehintergriffsnase 56 bildet, greift in eine Vertiefung 68 des Getriebes 17
ein. Die Öffnungen 49 der Haltearme 47 fluchten mit Befestigungslöchern 69 des Getriebes
17. Ein Teil 70 des Getriebes 17 ragt in die Aufnahmeausnehmung 18, ein weiterer Teil
71 des Getriebes 17 ist im Innern 43 der Seitenkappe 13 aufgenommen und ein verbleibender,
übriger Teil des Getriebes 17 liegt im Innern des Rahmenprofils 4. Die Anordnung ist
so getroffen, dass der Grundkörper 11 - bei Betrachtung der Figur 13 - so eingebracht
wird (in Figur 13 ist der Grundkörper 11 nicht dargestellt), dass ein Teil 72 des
Grundkörpers 11 in der Aufnahmeausnehmung 18 und ein übriger Teil 73 des Grundkörpers
11 im Innern 43 der Seitenkappe 13 liegt. Die beiden Teile 72 und 73 sind in der Figur
6 dargestellt.
[0033] Die Figur 14 verdeutlicht die Situation der Figur 13 aus einem anderen Blickwinkel
und ohne Darstellung des Rahmenprofils 4.
[0034] Mittels nicht dargestellter Befestigungsschrauben, die Befestigungslöcher des Grundkörpers
11 und die Öffnungen 49 der Haltearme 47 durchsetzen sowie in die Befestigungslöcher
69 eingreifen, vorzugsweise in dort vorhandene Innengewinde geschraubt sind, erfolgt
eine Verschraubung der Anordnung, die von außen her nicht erkennbar ist, da die Köpfe
der Befestigungsschrauben durch die Abdeckrosette 14 abgedeckt werden. Die Abdeckrosette
14 lässt sich aus der in den Figuren 3 und 6 dargestellten Stellung verdrehen. Da
die Abdeckrosette 14 eine größere Länge und eine geringere Breite aufweist, werden
durch das Verdrehen die Köpfe der Befestigungsschrauben zugänglich, um eine Montage
beziehungsweise Demontage ausführen zu können.
[0035] Die Figur 3 zeigt das Einliegen der Haltearme 47 in den Aufnahmenuten 41 des Grundkörpers
11.
1. Griffanordnung für ein mindestens ein Rahmenprofil mit Frontfläche und Seitenfläche
aufweisendes Fenster, Tür oder dergleichen, mit einem Griff, einem Grundkörper und
einer Abdeckrosette, wobei im Grundkörper eine einer Drehlagerung des Griffs dienende
Lageraufnahme angeordnet ist und der Grundkörper eine umlaufende Seitenfläche sowie
eine Frontseite aufweist, die mittels der Abdeckrosette abgedeckt ist, gekennzeichnet durch eine nur einen Bereich (44) der Seitenfläche (32) des Grundkörpers (11) überfangende
Seitenkappe (13), die eine an eine Seitenfläche (7) des Rahmenprofils (4) anlegbare
oder die eine der Seitenfläche (7) des Rahmenprofils (4) zur Ausbildung einer Schattenfuge
(64) gegenüberliegende Randkante (23) aufweist.
2. Griffanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenkappe (13) - von außen gesehen - eine konvexe Form (16) aufweist, die insbesondere
bogenförmig und/oder eckig verläuft.
3. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkante (23) eine erste Randkante (24) ist, an die sich eine zweite Randkante
(26) anschließt, die an einem Bereich (65) der Abdeckrosette (14) anliegt.
4. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Randkante (24) einen wannenartigen Verlauf (25) aufweist.
5. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Randkante (26) einen bogenförmigen Verlauf (27) aufweist.
6. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckrosette (14) einen ovalen oder etwa einen ovalen Grundriss aufweist.
7. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich (65) der Abdeckrosette (14) ein Bereich (65) einer Außenkante (59) der
Abdeckrosette ist und dass die zweite Randkante (26) entlang des Bereichs (65) der
Außenkante (59) der Abdeckrosette (14) verläuft.
8. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Randkante (26) zumindest bereichsweise eine Stufenkante (28) ist, die
mit einer von mindestens einem Abschnitt des Bereichs (65) der Außenkante (59) der
Abdeckrosette (14) gebildeten Gegenstufenkante (60) der Abdeckrosette (14) verrastet
ist.
9. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lageraufnahme (35) eine drehbare Lagerbuchse (36) aufweist.
10. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griff (9) einen Griffhals (40) aufweist, der - in die Lagerbuchse (36) eingreifend
- an dieser befestigt ist.
11. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (36) einstückig mit dem Griff (9) ausgebildet ist.
12. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Innenseite (46) der Seitenkappe (13) mindestens ein Haltearm (47) ausgeht,
der mindestens einen Sitz (52) aufweist, welcher mit mindestens einem Gegensitz (53)
zusammengesteckt, insbesondere in Richtung einer Drehachse (10) des Griffs (9) zusammengesteckt
ist, wobei der Gegensitz (53) an einer der Frontseite (6) gegenüberliegenden Rückseite
(34) des Grundkörpers (11) ausgebildet ist.
13. Griffanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Innenseite (46) der Seitenkappe (13) mindestens ein Haltesteg (54) mit mindestens
einer Haltenase (55) ausgeht, die als eine Getriebehintergriffsnase (56) eines der
Griffanordnung (5) zuordenbaren Getriebes (17) des Fensters (1), der Tür oder dergleichen
ausgebildet ist.
14. Fenster, Tür oder dergleichen, mit mindestens einem Rahmenprofil, das eine Frontfläche
und eine Seitenfläche aufweist, und mit einer Griffanordnung, insbesondere nach einem
oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, sowie mit einem Getriebe, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenprofil (4) eine sowohl die Frontfläche (6) als auch die Seitenfläche (7)
durchsetzende Aufnahmeausnehmung (18) aufweist, wobei das Getriebe (17) derart im
Innern (12) des Rahmenprofils (4) angeordnet ist, dass ein Abschnitt des Getriebes
(17) aus der Aufnahmeausnehmung (18) herausragend die Seitenfläche (7) überragt und
dass der herausragende Abschnitt des Getriebes (17) von einer Seitenkappe (13) der
Griffanordnung (5) überdeckt ist, die eine an der Seitenfläche (7) des Rahmenprofils
(4) anliegende oder die eine der Seitenfläche (7) des Rahmenprofils (4) zur Ausbildung
einer Schattenfuge (64) gegenüberliegende Randkante (23) aufweist.
15. Fenster, Tür oder dergleichen nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffanordnung (5) einen Griff (9), einen Grundkörper (11) und eine Abdeckrosette
(14) aufweist, wobei im Grundkörper (11) eine einer Drehlagerung des Griffs (9) dienende
Lageraufnahme (35) angeordnet ist und der Grundkörper (11) eine umlaufende Seitenfläche
(32) sowie eine Frontseite (33) aufweist, die mittels der Abdeckrosette (14) abgedeckt
ist, wobei die Seitenkappe (13) nur einen Bereich (44) der Seitenfläche (32) des Grundkörpers
(11) überfängt.
16. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkante (23) eine erste Randkante (24) ist, an die sich eine zweite Randkante
(26) anschließt, die auf Höhe der Frontfläche (6) des Rahmenprofils (4) liegt und
an einem Bereich (65) der Abdeckrosette (14) anliegt.
17. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil (72) des Grundkörpers (11) in der Aufnahmeausnehmung (18) und ein übriger
Teil (73) des Grundkörpers (11) im Innern (43) der Seitenkappe (13) aufgenommen ist.
18. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckrosette (14) mit einem Randabschnitt auf der Frontfläche (6) des Rahmenprofils
(4) aufliegt und den der Frontfläche (6) zugeordneten Bereich (19) der Aufnahmeausnehmung
(18) abdeckt.
19. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von einer Innenseite (46) der Seitenkappe (13) mindestens ein Haltearm (47) ausgeht,
der sich mit seiner Unterseite (48) am Getriebe (17) abstützt.
20. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass von der Innenseite (46) der Seitenkappe (13) mindestens ein Haltesteg (54) mit einer
Haltenase (55) ausgeht, die als eine Getriebehintergriffsnase (56) ausgebildet ist,
welche in eine Vertiefung (68) des Getriebes (17) eingreift.
21. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Haltearm (47) an einer Seite (66) des Getriebes (17) und dass sich der Haltesteg
(54) an einer der einen Seite (66) gegenüberliegenden anderen Seite (67) des Getriebes
(17) abstützt.
22. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei Haltearme (47), die beabstandet zueinander liegen und zwischen denen der Haltesteg
(54) angeordnet ist.
23. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Haltearm (47), vorzugsweise beide Haltearme (47), zwischen dem Getriebe
(17) und einer Rückseite (34) des Grundkörpers (11) insbesondere klemmend aufgenommen
ist.
24. Fenster, Tür oder dergleichen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Befestigungsschraube der Griffanordnung (5) eine Öffnung (49) des
mindestens einen Haltearms (47) durchsetzt.