| (19) |
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(11) |
EP 2 779 320 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.05.2017 Patentblatt 2017/19 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.03.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Steckverbinder für ein mehrere Adern aufweisendes Daten- und/oder Telekommunikations-Kabel
Connector for a data and/or telecommunication cable comprising several cores
Connecteur à fiches pour un câble de données et/ou de télécommunications multi-brins
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
12.03.2013 DE 102013204203
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.09.2014 Patentblatt 2014/38 |
| (73) |
Patentinhaber: MCQ TECH GmbH |
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78176 Blumberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Müller, Hartmut
78199 Bräunlingen (DE)
- Becker, Eduard
78056 Weigheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Westphal, Mussgnug & Partner
Patentanwälte mbB |
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Am Riettor 5 78048 Villingen-Schwenningen 78048 Villingen-Schwenningen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 460 733 DE-B3-102008 057 554 US-A1- 2004 252 828
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DE-A1-102007 018 945 DE-B3-102009 053 364
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Bekannt sind Stecker, welche einen Kabelabgang aufweisen, der auf der Achse der Steckrichtung
positioniert ist. Ein solcher Stecker ist beispielsweise aus der
DE 10 2006 010 279 A1 bekannt. Gleiches gilt oft auch für Anschlussbuchsen mit daran angeschlossenem Kabel,
wobei eine derartige Anschlussbuchse beispielsweise der
EP 1 336 225 B1 zu entnehmen ist. Im Folgenden sollen sowohl Stecker als auch Anschlussbuchsen unter
dem Begriff Steckverbinder zusammengefasst werden.
[0002] Bekannt sind sogenannte RJ45-Steckverbinder, welche insbesondere in der Daten- und
Telekommunikationstechnik, beispielsweise zur Herstellung von Ethernetverbindungen,
verwendet werden.
[0003] Für den Einsatz in industrieller Umgebung werden vereinzelt auch Steckverbinder mit
einem Kabelabgang angeboten, welcher im Winkel von 90° zur Achse der Steckrichtung
abgebogen ist. Zur Herstellung derartiger Kabelabgänge werden die Kabel, die aus dem
Steckverbindergehäuse herausragen, in die gewünschte Richtung abgebogen und in dieser
Position durch Umspritzen oder durch eine mechanische Kabelführungshülse gehalten.
Beim Abbiegen wird jedoch das Kabel häufig geknickt, was zu einer Verschlechterung
der Übertragungseigenschaften des Kabels und einer Verringerung der Zuverlässigkeit
führt.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kabelführung für einen Steckverbinder
bereitzustellen, die verschiedene Abgangsrichtungen des Kabels ermöglicht, ohne das
Kabel zu knicken.
[0006] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Steckverbinder mit den Merkmalen
des Patentanspruchs 1.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Der erfindungsgemäße Steckverbinder für ein mehrere Adern aufweisendes Daten- und/oder
Telekommunikations-Kabel mit einem Kontaktträger, der Verbinderkontakte für eine Steckverbindung
und mit diesen Verbinderkontakten elektrisch leitend verbundene Anschlusskontakte,
welche beispielsweise als Schneidklemmkontakte ausgebildet sein können, für die Adern
des Kabels aufweist, und mit einem Ladestück, welches Aufnahmen für die Adern aufweist,
wobei bei Zusammenfügen des Kontaktträgers und des Ladestücks der elektrisch leitende
Kontakt zwischen den in den Aufnahmen angeordneten Adern und den Verbinderkontakten
herstellbar ist, zeichnet sich dadurch aus, dass an dem Steckverbinder eine Kabelhülse
angeordnet ist, welche ein erstes Teil und ein zweites Teil aufweist, wobei das erste
Teil eine erste Längsachse und das zweite Teil eine zweite Längsachse aufweist, wobei
das erste Teil relativ zu dem, insbesondere an dem, Steckverbinder in wenigstens zwei
verschiedenen um die erste Längsachse verdrehten Position fixierbar ist, wobei das
zweite Teil relativ zu dem, insbesondere an dem, ersten Teil in wenigstens zwei verschiedenen
um eine Drehachse verdrehten Position fixierbar ist und wobei die erste Längsachse
und die zweite Längsachse zumindest in einer der verschiedenen fixierten Positionen
der Kabelhülse in einem von 0° verschiedenen Winkel zueinander angeordnet sind. Dadurch
wird ermöglicht, dass bei Verdrehen des ersten Teils gegen den Steckverbinder um die
erste Längsachse und bei Verdrehen des zweiten Teils gegenüber dem ersten Teil um
eine Drehachse die Richtung des Kabelabgangs variabel ist. Des Weiteren ermöglicht
die zweiteilig ausgestaltete Kabelhülse mit zwei gegeneinander verdrehbaren Teilen,
dass die Ummantelung des mehrere Adern aufweisenden Kabels bereits in dem hinteren,
vorliegend dem zweiten, Teil der Kabelhülse enden kann, so dass lediglich die Adern
von dem zweiten Teil durch den ersten Teil bis zum Steckverbinder geführt werden und
dadurch ein Knicken des Kabels, welches zu einer Verschlechterung der Übertragungseigenschaften
der Leitung führen kann, vermieden wird. Es sei betont, dass unter einem Steckverbinder
im Sinne der vorliegenden Erfindung sowohl ein Stecker als auch eine Buchse zu verstehen
ist.
[0009] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das erste Teil eine
erste Anlagefläche zur Anlage an dem zweiten Teil und dass das zweite Teil eine zweite
Anlagefläche zur Anlage an dem ersten Teil aufweist, wobei die erste Anlagefläche
in einen ersten Winkel zwischen 0° und 90° zu der ersten Längsachse angeordnet ist
und wobei die zweite Anlagefläche in einem zweiten Winkel zwischen 0° und 90° zu der
zweiten Längsachse angeordnet ist. Mit anderen Worten sind das dem zweiten Teil zugewandte
Ende des ersten Teils und das dem ersten Teil zugewandte Ende des zweiten Teils so
abgeschrägt, dass bei Aneinanderlegen der einander zugewandten Enden in verschiedenen
relativ zueinander verdrehten Positionen verschiedene Möglichkeiten der Richtungsänderungen
des Kabelabgangs gegeben sind. Insbesondere verläuft dabei die Drehachse senkrecht
zu der ersten Anlagefläche und/oder zu der zweiten Anlagefläche.
[0010] Vorzugsweise betragen der erste Winkel und/oder der zweite Winkel zwischen 30° und
60°, besonders bevorzugt etwa 45°. Dadurch wird insbesondere ein Kabelabgang in einem
Winkel von 90° in verschiedene Richtungen, beispielsweise nach rechts oder nach links,
ermöglicht.
[0011] Vorzugsweise ist das erste Teil an dem Steckverbinder in vier verschiedenen um die
erste Längsachse verdrehten Positionen fixierbar, um eine Richtungsänderung in die
vier Raumrichtungen quer zur Steckrichtung zu ermöglichen.
[0012] Vorzugsweise weist das erste Teil an seinem dem Steckverbinder zugewandten Ende einen
zylindrischen Abschnitt mit einem Querschnitt mit wenigstens zweizähliger Drehachse,
vorzugsweise mit im Wesentlichen quadratischen Querschnitt, auf. Dadurch wird auf
konstruktiv besonders einfache Art und Weise eine Fixierung in verschiedenen um die
erste Längsachse verdrehten Positionen ermöglicht. Unter einer n-zähligen Drehachse,
wobei n eine natürliche Zahl größer 1 ist, ist eine Drehachse zu verstehen, um welche
der Querschnitt gedreht und bei Drehung um 360°/n mit sich selbst zur Deckung gebracht
werden kann.
[0013] Vorteilhafterweise ist das erste Teil an dem Steckverbinder mittels einer Rastverbindung
fixierbar. Dies ermöglicht eine besonders einfache Fixierung.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das zweite Teil an dem
ersten Teil in vier bis zwölf, vorzugsweise in acht, verschiedenen um die Drehachse
verdrehten Positionen fixierbar. In Kombination mit vier verschiedenen um die erste
Längsachse verdrehten Positionen zwischen dem ersten Teil und dem Steckverbinder ergeben
sich insgesamt 32 mögliche Formen des Kabelabgangs, so dass auf einfache Art und Weise
flexibel unterschiedlichste Abgangsrichtungen ermöglicht werden, die dennoch die Verwendung
des Steckverbinders auch bei hoher Packungsdichte, beispielsweise in sogenannten Multiportbuchsen,
zulässt.
[0015] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist eines der beiden
Teile an seinem dem anderen der beiden Teile zugewandten Ende einen zylindrischen
Abschnitt mit einer Außen- oder Innenkontur mit wenigstens zweizähliger Drehachse,
vorzugsweise der Außen- oder Innenkontur eines Vielecks, insbesondere eines Achtecks,
und das andere der beiden Teile an seinem dem einen der beiden Teile zugewandten Ende
einen zu dem zylindrischen Abschnitt des einen der beiden Teile komplementären zylindrischen
Abschnitts auf. Auf diese Art und Weise wird eine kompakte Verdrehsicherung und Fixierung
in der gewünschten Position ermöglicht.
[0016] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass wenigstens eines der
beiden Teile zwei gegeneinander um eine Schwenkachse, welche insbesondere parallel
zur zweiten Längsachse verläuft, verschwenkbare Elemente aufweist. Dadurch wird ermöglicht,
dass das entsprechende Teil nachträglich um die Adern oder die Ummantelung befestigt
werden kann. Weist beispielsweise der zweite Teil zwei gegeneinander um eine Schwenkachse
verschwenkbare Elemente auf, wird ermöglicht, dass der zweite Teil nach Durchführen
der Adern durch den ersten Teil und Befestigen der Adern des Kabels in dem Ladestück
nachträglich um die Adern und das Ende der Ummantelung befestigt werden kann.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist jedes der beiden Elemente
einen Teilabschnitt des zylindrischen Abschnitts auf. Die beiden Elemente können beispielsweise
als Halbschalen ausgebildet sein.
[0018] Die beiden Elemente können insbesondere aus Metall gefertigt sein, um eine abschirmende
Wirkung ermöglichen zu können.
[0019] Besonders bevorzugt sind die beiden Elemente mittels einer Rastverbindung verbindbar,
was eine einfache Befestigung ermöglicht.
[0020] Vorteilhafterweise sind die beiden Elemente über einen Stift schwenkbar miteinander
verbunden. Dies ermöglichst insbesondere die Herstellung der beiden Elemente aus einem
nicht oder nur kaum elastischen Material.
[0021] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist das eine der
beiden Teile einen sich nach außen erstreckenden Kragen und das andere der beiden
Teile einen sich nach innen erstreckenden Kragen auf, um auf diese Weise eine axiale
Fixierung der beiden Teile gegeneinander in kompakter Bauweise zu ermöglichen.
[0022] Vorzugsweise weist die Kabelführungshülse, insbesondere das zweite Teil der Kabelführungshülse,
eine Zugentlastung beispielsweise in Form einer Zugentlastungskralle auf, um bei einer
Zugbelastung eine Schädigung des elektrischen Kontaktes zwischen den Adern des Kabels
und dem Steckverbinder zu vermeiden.
[0023] Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Kabelführungshülse
elektrisch leitend ausgebildet ist, um als Schirm wirken zu können.
[0024] Vorteilhafterweise weist die Kabelführungshülse, insbesondere das zweite Teil der
Kabelführungshülse, eine Schirmabnahmefeder auf, um eine Verbindung des Schirms des
Kabels mit der Kabelführungshülse zu ermöglichen. Die Anordnung der Schirmabnahmefeder
bereits im zweiten Teil der Kabelführungshülse ermöglicht eine Abmantelung des Kabels
und ein Entfernen des Kabelschirms bereits im zweiten Teil, so dass lediglich die
Adern und soweit vorhanden der Paarschirm in den ersten Teil geführt werden müssen
und ein Abknicken des Kabelmantels vermieden werden kann.
[0025] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Kabelführungshülse,
insbesondere das erste Teil der Kabelführungshülse, eine Schirmübergabefeder auf,
um eine Verbindung des Schirms des Steckerverbinders mit der Kabelführungshülse zu
ermöglichen.
[0026] Die Erfindung wird anhand der folgenden Figuren ausführlich erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines Steckverbinders mit
einer Kabelhülse und eingeführtem Kabel,
- Figur 2
- den Steckverbinder gemäß Figur 1 mit geöffneter Zugentlastungskralle,
- Figur 3
- den Steckverbinder gemäß Figur 1 mit dem zweiten Teil der Kabelhülse in einer alternativen
Position,
- Figur 4
- den Steckverbinder gemäß Figur 1 mit dem zweiten Teil der Kabelhülse in einer weiteren
alternativen Position,
- Figur 5
- den Steckverbinder gemäß Figur 1 mit dem zweiten Teil der Kabelhülse in einer weiteren
alternativen Position,
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht des zweiten Teils der Kabelhülse des Steckverbinders
gemäß Figur 1 im aufgeklappten Zustand,
- Figur 7
- eine perspektivische Ansicht des ersten Teils der Kabelhülse des Steckverbinders gemäß
Figur 1,
- Figur 8
- eine perspektivische Ansicht des ersten Teils der Kabelhülse mit eingeführtem Kabel,
- Figur 9
- eine Seitenansicht des ersten Teils gemäß Figur 7,
- Figur 10
- einen Schnitt durch den ersten Teil gemäß der Linie A-A in Figur 9,
- Figur 11
- den ersten Teil der Kabelhülse des Steckverbinders gemäß Figur 1 mit daran in einer
ersten Position befestigtem Ladestück,
- Figur 12
- den ersten Teil der Kabelhülse des Steckverbinders gemäß Figur 1 mit daran in einer
zweiten Position befestigtem Ladestück,
- Figur 13
- den ersten Teil der Kabelhülse des Steckverbinders gemäß Figur 1 mit daran in einer
dritten Position befestigtem Ladestück,
- Figur 14
- den ersten Teil der Kabelhülse des Steckverbinders gemäß Figur 1 mit daran in einer
vierten Position angeordnetem Ladestück,
- Figur 15
- den ersten Teil der Kabelhülse mit daran befestigtem Ladestück gemäß Figur 12 und
eingeführtem Kabel,
- Figur 16
- den ersten Teil der Kabelhülse mit Ladestück und Kabel gemäß Figur 15 sowie an dem
Ladestück befestigtem Kontaktträger,
- Figur 17
- einen Längsschnitt durch den Steckverbinder gemäß Figur 1 und
- Figur 18
- einen weiteren Längsschnitt parallel versetzt zum Längsschnitt gemäß Figur 17 des
Steckverbinders gemäß Figur 1.
[0027] Die Figuren 1 bis 18 zeigen verschiedene Ansichten eines Ausführungsbeispiels eines
Steckverbinders 10 sowie verschiedene Komponenten des Steckverbinders 10, wobei zur
besseren Übersicht nicht sämtliche Bezugsziffern in sämtlichen Figuren angegeben sind.
[0028] Wie insbesondere in den Figuren 17 und 18 erkennbar, weist der Steckverbinder 10
einen Kontaktträger 12 und ein Ladestück 16 auf, wobei der Kontaktträger 12 mehrere
Verbinderkontakte 13 und mit den Verbinderkontakten 13 über Verbindungsleitungen,
welche in oder auf einer Leiterplatte 14 angeordnet sind, elektrisch leitend verbundene
Anschlusskontakte 15 aufweist, welche beispielsweise als Schneid-Klemm-Kontakte ausgebildet
sind. Der Steckverbinder 10 ist als Stecker ausgebildet. Die Verbinderkontakte 13
stellen somit bei in eine Buchse eingestecktem Stecker die elektrisch leitende Verbindung
zu der Buchse her. Die Anschlusskontakte 15 dienen zum Herstellen einer elektrisch
leitenden Verbindung zu Adern 102 eines Kabels 100, wie nachfolgend näher beschrieben.
[0029] Das Ladestück 16, welches insbesondere in den Figuren 11 bis 14 detailliert erkennbar
ist, weist mehrere Aufnahmen 17 auf, wobei in jede der Aufnahmen 17 eine Ader 102
des Kabels 100 einführbar ist. Das Ladestück 16 weist als Aufnahmen 17 einerseits
Nuten 17a, welche zu einer Seite hin offen sind, und andererseits Durchführungen 17b
auf, in welche die Adern 102 von einem Ende her eingeschoben werden. Die Nuten 17a
sind dabei in einer Ebene angeordnet, die parallel versetzt zu einer Ebene angeordnet
ist, in welcher die Durchführungen 17b angeordnet sind. Zum Anschluss des Kabels 100
an das Ladestück wird die Kabelummantelung entfernt und die Adern 102 in die Aufnahmen
17, insbesondere in die Nuten 17a und die Durchführungen 17b, eingeführt. Jede der
Aufnahmen 17 wird von einem Schlitz 18 gequert, in welchen bei Aufsetzen des Ladestücks
16 auf den Kontaktträger 12 die als Schneid-Klemm-Kontakte ausgebildeten Anschlusskontakte
15 eingreifen und dabei den elektrisch leitenden Kontakt zwischen den in den Aufnahmen
17 angeordneten Adern 102 und den Verbinderkontakten 13 herstellen. Wie insbesondere
in Figuren 12 und 1 erkennbar, verrastet das Ladestück 16 mit dem Kontaktträger 12.
Dazu weist das Ladestück 16 zwei Rastvorsprünge 19 auf, welche an dem Gehäuse des
Kontaktträgers 12 angeordnete Rastausnehmungen 12a eingreifen.
[0030] An dem Steckverbinder 10, insbesondere an dem Kontaktträger 12 kann ein Rasthebel
11 zur Sicherung des in eine Buchse eingesteckten Steckverbinders 10 angeordnet sein.
[0031] An dem Steckverbinder 10 ist eine Kabelhülse 20 angeordnet (vgl. insbesondere Fig.
1 bis 5), welche ein erstes Teil 30 und ein zweites Teil 40 aufweist. Das erste Teil
30 weist ein dem Steckverbinder 10 zugewandtes vorderes Ende 30a und ein dem zweiten
Teil 40 zugewandtes hinteres Ende 30b auf, während das zweite Teil 40 ein dem ersten
Teil 30 zugewandtes vorderes Ende 40a und ein dem ersten Teil 30 abgewandtes hinteres
Ende 40b aufweist. Das erste Teil 30 weist eine erste Längsachse 11 auf. Das zweite
Teil 40 weist eine zweite Längsachse 12 auf.
[0032] Das erste Teil 30 ist in mehreren um die erste Längsachse 11 verdrehten Positionen
an dem Steckverbinder 10 fixierbar (vgl. insbesondere Figuren 1 bis 5). Der erste
Teil 30 weist zur Fixierung an dem Steckverbinder 10 an seinem vorderen Ende 30a einen
ersten zylindrischen Abschnitt 31 auf (vgl. insbesondere Fig. 7 bis 8), welcher im
Wesentlichen einen quadratischen Querschnitt aufweist und insbesondere derart symmetrisch
ausgebildet ist, dass er jeweils um 90° verdreht in insgesamt vier verschiedenen Positionen
relativ zu dem Steckverbinder 10 an dem Steckverbinder 10 fixiert angeordnet werden
kann (vgl. Fig. 11 bis 14). Wie insbesondere in Figur 12 erkennbar, kann zur Fixierung
an dem ersten zylindrischen Abschnitt 31 des ersten Teils 30 in jeder der vier Seitenflächen
des zylindrischen Abschnitts 31 mit quadratischem Querschnitt eine Rastöffnung 31a
angeordnet sein, in welche an dem Ladestück 16 angeordnete Rastvorsprünge 19a zur
Herstellung der Rastverbindung eingreifen können.
[0033] Das erste Teil 30 weist im Bereich seines hinteren Endes 30b eine erste Anlagefläche
33 zur Anlage an dem zweiten Teil 40 auf, welche in einem ersten Winkel α1 zwischen
0° und 90°, beispielsweise im Winkel α1 von 45°, zu der ersten Längsachse 11 angeordnet
ist (vgl. insbesondere Figur 9). Mit anderen Worten ist das hintere Ende 30b gegen
die erste Längsachse 11 abgeschrägt. Durch Verdrehen des ersten Teils 30 gegenüber
dem Ladestück 16 kann somit eine Variation der durch die erste Anlagefläche 33 definierten
Abgangsrichtung ermöglicht werden.
[0034] Die Adern 102 des anzuschließenden Kabels 100 werden durch das hintere Ende 30b in
das erste Teil 30 eingeführt, durch das vordere Ende 30a aus dem ersten Teil 30 herausgeführt
und in dem Ladestück 16 befestigt. Die Ummantelung des Kabels 100 endet dabei bereits
vor dem ersten Teil 30 und wird nicht in das erste Teil 30 eingeführt. Nach dem Einführen
der Adern 102 in dem Ladestück 16 kann das erste Teil 30 in der gewünschten relativen
Ausrichtung zu dem Ladestück 16 an dem Ladestück 16 mittels der Rastverbindung fixiert
werden (siehe Figur 15).
[0035] Zur Verbindung mit dem zweiten Teil 40 weist das erste Teil 30 einen im Bereich des
hinteren Endes 30b angeordneten zweiten zylindrischen Abschnitts 32 auf, welcher die
Außenkontur eines Vielecks, vorliegend eines Achtecks, aufweist. An dem dem zweiten
Teil 40 zugewandten Ende des zweiten zylindrischen Abschnitts 32 ist ein nach außen
weisender Kragen 34 angeordnet, welcher insbesondere umlaufend ausgebildet ist (vgl.
insbesondere Figuren 7 bis 10). Während die Vieleckkontur des zweiten zylindrischen
Abschnitts 32 eine Verdrehsicherung zwischen dem ersten Teil 30 und dem zweiten Teil
40 darstellt, bildet der Kragen 34 eine Sicherung des ersten Teils 30 und des zweiten
Teils 40 in axialer Richtung.
[0036] Das zweite Teil 40, welches insbesondere in Figur 6 dargestellt ist, weist eine dem
ersten Teil 30 zugewandte zweite Anlagefläche 41 auf, welche in einem zweiten Winkel
α2 zwischen 0° und 90°, insbesondere in einem Winkel von 45°, zu der zweiten Längsachse
12 angeordnet ist (vgl. Fig. 17). Mit anderen Worten ist das dem ersten Teil 30 zugewandte
vordere Ende 40a gegen die zweite Längsachse 12 abgeschrägt, insbesondere in einem
Winkel von 45°. Im Bereich des vorderen Endes 40a weist das zweite Teil 40 eine zweite
Anlagefläche 41 auf, welche bei Befestigung des zweiten Teils 40 an dem ersten Teil
30 an der ersten Anlagefläche 33 anliegt.
[0037] Das zweite Teil 40 ist an dem ersten Teil 30 in mehreren um eine Drehachse A verdrehten
Positionen, insbesondere in acht verschiedenen Positionen, fixierbar (vgl. auch Figuren
1 bis 5). Die Drehachse A ist insbesondere im wesentlichen senkrecht zur ersten Anlagefläche
33 und zur zweiten Anlagefläche 41 ausgerichtet. Zur Befestigung des zweiten Teils
40 an dem ersten Teil 30 weist das zweite Teil 40 einen zylindrischen Abschnitt 42
mit einer Innenkontur eines Vierecks, vorwiegend eines Achtecks, auf (s. Fig. 6),
der bei Befestigung des zweiten Teils 40 an dem ersten Teil 30 an dem zweiten zylindrischen
Abschnitt 32 zur Anlage kommt. Durch die Kontur des Achtecks ist eine relative Positionierung
zwischen dem ersten Teil 30 und dem zweiten Teil 40 insbesondere in acht verschiedene
Positionen möglich. Eine derartige Kontur ist besonders robust und drehstabil, wenn
die beiden Teile 30, 40 aus Metall gefertigt sind.
[0038] Das zweite Teil 40 weist im Bereich seines vorderen Endes 40a einen nach innen ragenden
Kragen 43 auf, welcher bei Befestigung des zweiten Teils 40 an dem ersten Teil 30
hinter den Kragen 34 des ersten Teils 30 greift und somit eine Fixierung in axialer
Richtung ermöglicht (s. Fig. 17 und 18). Vorliegend ist der zylindrische Abschnitt
42 insbesondere an dem Kragen 43 ausgebildet.
[0039] Das erste Teil 30 ist vorzugsweise einstückig ausgebildet. Um das zweite Teil 40
an dem ersten Teil 30 anbringen zu können, weist das zweite Teil 40 in einer Ausführungsform
zwei um eine Schwenkverbindung gegeneinander verschwenkbare Elemente 44, 45 auf. Die
Achse der Schwenkverbindung verläuft insbesondere parallel zur zweiten Längsachse
12. Die Schwenkverbindung ist beispielsweise durch ein Scharnier gebildet, welches
in einer Ausführungsform eine an dem ersten Element 44 angeordnete Durchgangsöffnung
44a und einen durch die Durchgangsöffnung 44a geführten, an dem zweiten Element 45
befestigten Stift 45a aufweist. Die beiden Elemente 44, 45 können als Halbschalen
ausgebildet sein, welche insbesondere an einem Axialschnitt, welcher die zweite Längsachse
12 beinhaltet, aneinander anliegen. Ein derartig zweiteilig ausgebildetes zweites
Teil 40 ermöglicht es, das Kabel 100 mit den Adern 102 zunächst durch das erste Teil
30 durchzuschieben, an dem Ladestück 16 zu befestigen und anschließend das zweite
Teil 40 über das Kabel 100 zu legen. Zudem ist um die mittels den Stift 45a bereitgestellte
Schwenkverbindung ein weites Öffnen der beiden Elemente 44, 45 gegeneinander möglich,
was einerseits das Einlegen des Kabels 100 erleichtert, andererseits jedoch auch eine
stark strukturierte Kontur des zylindrischen Abschnitts 42 des zweiten Teils 40 ermöglicht,
die eine drehstabile Verbindung zu dem entsprechenden zylindrischen Abschnitt 32 des
ersten Teils 30 ermöglicht.
[0040] Die beiden Elemente 44, 45 werden in einer Ausführungsform durch eine Rastverbindung
miteinander fixiert. Dazu ist beispielsweise an dem ersten Element 44 ein Rasthaken
44b angeordnet, der hinter einen Rastvorsprung, welcher an dem zweiten Element 45
angeordnet ist, verrastet. Die beiden Elemente 44, 45 können aus Metall gefertigt
sein.
[0041] Um den Kabelabgang in die gewünschte Richtung führen zu können, wird das zweite Teil
40 um die Drehachse A in die gewünschte Position gedreht, die beiden Elemente 44,
45 gegeneinander geschlossen, so dass der zylindrische Abschnitt 42 in Eingriff mit
dem zweiten zylindrischen Abschnitt 32 des ersten Teils 30 kommt und die Rastverbindung
des zweiten Teils 40 miteinander verrastet.
[0042] Figur 1 zeigt den Steckverbinder 10 mit einem Kabelabgang im Winkel von 90° nach
oben, Figur 3 zeigt den Steckverbinder 10 mit dem Kabelabgang nach hinten in Verlängerung
der Steckrichtung, Figur 4 zeigt den Steckverbinder mit dem Kabelabgang um 45° nach
links unten und Figur 5 zeigt den Steckverbinder 10 mit dem Kabelabgang um 45° nach
rechts oben. Insgesamt ergeben sich durch die variable Befestigungsmöglichkeit des
ersten Teils 30 gegenüber dem Steckverbinder 10 und des zweiten Teils 40 gegenüber
dem ersten Teil 30, 32 verschiedene Kabelabgangsmöglichkeiten. Abgesehen von dem Fall,
in welchem der Kabelabgang nach hinten in Verlängerung der Steckrichtung verläuft,
wobei die erste Längsachse 11 parallel zur zweiten Längsachse 12 verläuft, stehen
die erste Längsachse 11 und die zweite Längsachse 12 in einem von 0° verschiedenen
Winkel zueinander.
[0043] Die Kabelhülse 20 kann in einer Ausführungsform eine Zugentlastungskralle 28 aufweisen,
welche beispielsweise an dem zweiten Teil 40 befestigt ist und mittels Rastzähnen
29 hinter eine entsprechende Rastkante 49, welche an dem zweiten Teil 40 angeordnet
ist, eingreift (siehe insbesondere Figuren 1 und 2). Die Ummantelung des Kabels 100
wird somit fixiert und gegen Zug entlastet.
[0044] In einer Ausführungsform kann die Kabelhülse 20 aus elektrisch leitendem Material
gefertigt sein und als Schirm fungieren. Die Kabelhülse 20 weist dabei idealerweise
eine Schirmabnahmefeder 27a, welche an dem zweiten Teil 40 angeordnet ist, zur Abnahme
des Schirms von dem Kabel 100 sowie vorzugsweise eine Schirmübergabefeder 27b, welche
an dem ersten Teil 30 oder alternativ wie in den Figuren 17 und 18 dargestellt an
dem Kontaktträger 12 des Steckverbinders 10 angeordnet sein kann, zur Übergabe des
Schirms von der Kabelhülse 20 auf den Steckverbinder 10 auf (vgl. Figuren 17 und 18).
Die Schirmabnahmefeder 27a ist insbesondere innerhalb des zweiten Teils 40 angeordnet
und kann als gekrümmte Blattfeder ausgebildet sein, welche sich vorteilhaft an das
Kabel 100 anlegt. Die Anordnung der Schirmabnahmfeder 27a in dem zweiten Teil 40 ermöglicht
die Entfernung der Isolierung und des Kabelschirms des Kabels 100 bereits im zweiten
Teil, so dass ein Abknicken der Isolierung und des Kabelschirms beim Übergang des
Kabels 100 aus dem zweiten Teil 40 in das erste Teil 30 vermieden werden kann.
[0045] Zu beachten beim Anschließen des Kabels 100 ist, dass die Ummantelung des Kabels
100 bis in das zweite Teil 40 hineinragt, dort jedoch endet und nicht in das erste
Teil 30 weitergeführt wird, so dass mit der Kabelhülse 20 die Möglichkeit gegeben
wird, die Adern 102 zu biegen, ohne dass durch ein Einknicken der Kabelummantelung
die Übertragungseigenschaften der Leitung verschlechtert werden.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 10
- Steckverbinder
- 11
- Rasthebel
- 12
- Kontaktträger
- 12a
- Rastausnehmung
- 13
- Verbinderkontakt
- 14
- Leiterplatte
- 15
- Anschlusskontakt
- 16
- Ladestück
- 17
- Aufnahme
- 17a
- Nut
- 17b
- Durchführung
- 18
- Schlitz
- 19
- Rastvorsprung
- 19a
- Rastvorsprung
- 20
- Kabelhülse
- 27a
- Schirmabnahmefeder
- 27b
- Schirmübergabefeder
- 28
- Zugentlastungskralle
- 29
- Rastzahn
- 30
- erstes Teil
- 30a
- vorderes Ende
- 30b
- hinteres Ende
- 31
- erster zylindrischer Abschnitt
- 31a
- Rastöffnung
- 32
- zweiter zylindrischer Abschnitt
- 33
- erste Anlagefläche
- 34
- Kragen
- 40
- zweites Teil
- 40a
- vorderes Ende
- 40b
- hinteres Ende
- 41
- zweite Anlagefläche
- 42
- zylindrischer Abschnitt
- 43
- Kragen
- 44
- erstes Element
- 44a
- Durchgangsöffnung
- 44b
- Rastkante
- 45
- zweites Element
- 45a
- Stift
- 45b
- Rastvorsprung
- 49
- Rastkante
- 100
- Kabel
- 102
- Ader
- 11
- erste Längsachse
- 12
- zweite Längsachse
- A
- Drehachse
- α1
- erster Winkel
- α2
- zweiter Winkel
1. Steckverbinder (10) für ein mehrere Adern (102) aufweisendes Daten- und/oder Telekommunikations-Kabel
(100) mit einem Kontaktträger (12), der Verbinderkontakte (13) für eine Steckverbindung
und mit diesen Verbinderkontakten (13) elektrisch leitend verbundene Anschlusskontakte
(15) für die Adern (102) des Kabels (100) aufweist, und mit einem Ladestück (16),
welches Aufnahmen (17) für die Adern (102) aufweist, wobei bei Zusammenfügen des Kontaktträgers
(12) und des Ladestücks (16) der elektrisch leitende Kontakt zwischen den in den Aufnahmen
(17) angeordneten Adern (102) und den Verbinderkontakten (13) herstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass an dem Steckverbinder (10) eine Kabelhülse (20) angeordnet ist, welche ein erstes
Teil (30) und ein zweites Teil (40) aufweist, wobei das erste Teil (30) eine erste
Längsachse (11) und das zweite Teil (40) eine zweite Längsachse (12) aufweist, wobei
das erste Teil (30) relativ zu dem Steckverbinder (10) in wenigstens zwei verschiedenen
um die erste Längsachse (11) verdrehten Positionen fixierbar ist, wobei eines der
beiden Teile (30) an seinem dem anderen der beiden Teile (40) zugewandten Ende (30b)
einen zylindrischen Abschnitt (32) mit einer Außen- oder Innenkontur mit wenigstens
zweizähliger Drehachse eines Vielecks aufweist und das andere der beiden Teile (40)
an seinem dem einen der beiden Teile (30) zugewandten Ende (40a) einen zu dem zylindrischen
Abschnitt (32) des einen der beiden Teile (30) Komplementären zylindrischen Abschnitt
(42) aufweist, wobei das zweite Teil (40) relativ zu dem ersten Teil (30) in wenigstens
zwei verschiedenen um eine Drehachse (A) verdrehten Positionen fixierbar ist und wobei
die erste Längsachse (11) und die zweite Längsachse (12) zumindest in einer der fixierten
Positionen der Kabelhülse (20) in einem von 0° verschiedenen Winkel zueinander angeordnet
sind.
2. Steckverbinder (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil (30) eine erste Anlagefläche (33) zur Anlage an dem zweiten Teil (40)
und dass das zweite Teil (40) eine zweite Anlagefläche (41) zur Anlage an dem ersten
Teil (30) aufweist, wobei die erste Anlagefläche (33) in einem ersten Winkel (α1)
zwischen 0° und 90° zu der ersten Längsachse (11) angeordnet ist und wobei die zweite
Anlagefläche (41) in einem zweiten Winkel (α2) zwischen 0° und 90° zu der zweiten
Längsachse (12) angeordnet ist.
3. Steckverbinder nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (A) senkrecht zu der ersten Anlagefläche (33) und/oder zu der zweiten
Anlagefläche (41) verläuft.
4. Steckverbinder nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass der erste Winkel (α1) und/oder der zweite Winkel (α2) zwischen 30° und 60°, vorzugsweise
etwa 45°, betragen.
5. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil (30) an dem Steckverbinder (10) in vier verschiedenen um die erste
Längsachse (11) verdrehten Positionen fixierbar ist.
6. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil (30) an seinem dem Steckverbinder (10) zugewandten Ende (30a) einen
zylindrischen Abschnitt (31) mit einem Querschnitt mit wenigstens zweizähliger Drehachse,
vorzugsweise mit im Wesentlichen quadratischem Querschnitt, aufweist.
7. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das erste Teil (30) an dem Steckverbinder (10) mittels einer Rastverbindung (19a,
31a) fixierbar ist.
8. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Teil (40) an dem ersten Teil (30) in vier bis zwölf, vorzugsweise in acht
verschiedenen um die Drehachse (A) verdrehten Positionen fixierbar ist.
9. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der beiden Teile (30, 40) zwei gegeneinander um eine Schwenkachse,
welche insbesondere parallel zur zweiten Längsachse (12) verläuft, verschwenkbare
Elemente (44, 45) aufweist.
10. Steckverbinder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Elemente (44, 45) einen Teilabschnitt des zylindrischen Abschnitts
(42) aufweist.
11. Steckverbinder nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elemente (44, 45) mittels einer Rastverbindung (44b, 45b) verbindbar sind.
12. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Elemente (44, 45) über einen Stift (45a) schwenkbar miteinander verbunden
sind.
13. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das eine der beiden Teile (30) einen sich nach außen erstreckenden Kragen (34) und
dass das andere der beiden Teile (40) einen sich nach innen erstreckenden Kragen (43)
aufweist.
14. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelführungshülse (20), insbesondere das zweite Teil (40) der Kabelführungshülse
(20), eine Zugentlastung (28) aufweist.
15. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelführungshülse (20) elektrisch leitend ausgebildet ist.
16. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelführungshülse (20), insbesondere das zweite Teil (40) der Kabelführungshülse
(20), eine Schirmabnahmefeder (27a) aufweist.
17. Steckverbinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelführungshülse (20), insbesondere das erste Teil (30) der Kabelführungshülse
(20), eine Schirmübergabefeder (27b) aufweist.
1. Plug connector (10) for a data and/or telecommunications cable (100) having several
cores (102), having a contact carrier (12) which has connector contacts (13) for a
plug connection and terminal contacts (15) for the cores (102) of the cable (100),
said terminal contacts being electrically conductively connected to these connector
contacts (13), and having a charging piece (16) that has receivers (17) for the cores
(102), wherein, when combining the contact carrier (12) and the charging piece (16),
the electrically conductive contact between the cores (102) arranged in the receivers
(17) and the connector contacts (13) is able to be produced,
characterised in that a cable sleeve (20) is arranged on the plug connector (10), said cable sleeve having
a first part (30) and a second part (40), wherein the first part (30) has a first
longitudinal axis (11) and the second part (40) has a second longitudinal axis (12),
wherein the first part (30) is able to be fixed relative to the plug connector (10)
at at least two different positions rotated around the first longitudinal axis (11),
wherein one of the two parts (30) has, on its end (30b) facing towards the other of
the two parts (40), a cylindrical section (32) having an outer or inner contour with
at least a twofold axis of rotation of a polygon, and the other of the two parts (40)
has, on its end (40a) facing towards one of the two parts (30), a cylindrical section
(42) that is complementary to the cylindrical section (32) of one of the two parts
(30),
wherein the second part (40) is able to be fixed relative to the first part (30) at
at least two different positions rotated around an axis of rotation (A), and wherein
the first longitudinal axis (11) and the second longitudinal axis (12) are arranged
at least in one of the fixed positions of the cable sleeve (20) at an angle relative
to each other that does not equal 0°.
2. Plug connector (10) according to claim 1,
characterised in that the first part (30) has a first contact surface (33) for contact with the second
part (40), and the second part (40) has a second contact surface (41) for contact
with the first part (30), wherein the first contact surface (33) is arranged with
a first angle (α1) of between 0° and 90° relative to the first longitudinal axis (11),
and wherein the second contact surface (41) is arranged with a second angle (α2) of
between 0° and 90° relative to the second longitudinal axis (12).
3. Plug connector according to claim 2,
characterised in that the axis of rotation (A) runs perpendicularly to the first contact surface (33) and/or
to the second contact surface (41).
4. Plug connector according to claim 2 or 3,
characterised in that the first angle (α1) and/or the second angle (α2) is between 30° and 60°, preferably
approximately 45°.
5. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the first part (30) is able to be fixed on the plug connector (10) at four different
positions rotated around the first longitudinal axis (11).
6. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the first part (30) has, on its end (30a) facing towards the plug connector (10),
a cylindrical section (31) having a cross-section having an at least twofold axis
of rotation, preferably having a substantially square cross-section.
7. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the first part (30) is able to be fixed on the plug connector (10) by means of a
latch connection (19a, 31a).
8. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the second part (40) is able to be fixed on the first part (30) at four to twelve,
preferably eight different positions rotated around the axis of rotation (A).
9. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the at least one of the two parts (30, 40) has two elements (44, 45) that are able
to swivel against each other around a swivel axis running, in particular, parallel
to the second longitudinal axis (12).
10. Plug connector according to claim 9,
characterised in that each of the two elements (44, 45) has a segment of the cylindrical section (42).
11. Plug connector according to claim 9 or 10,
characterised in that the two elements (44, 45) are able to be connected by means of a latch connection
(44b, 45b).
12. Plug connector according to one of claims 9 to 11,
characterised in that the two elements (44, 45) are connected to each other to swivel by way of a pin (45a).
13. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that one of the two parts (30) has a collar (34) extending outwards, and the other of
the two parts (40) has a collar (43) extending inwards.
14. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the cable guide sleeve (20), in particular the second part (40) of the cable guide
sleeve (20), has a tension relief (28).
15. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the cable guide sleeve (20) is formed to be electrically conductive.
16. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the cable guide sleeve (20), in particular the second part (40) of the cable guide
sleeve (20), has a shield contraction spring (27a).
17. Plug connector according to one of the preceding claims,
characterised in that the cable guide sleeve (20), in particular the first part (30) of the cable guide
sleeve (20), has a shield transfer spring (27b).
1. Connecteur à fiches (10) destiné à un câble de télécommunication et/ou de transmission
de données (100) multibrins comprenant un porte contacts (12) qui comporte des contacts
de connecteur (13) pour permettre une liaison par enfichage, et des contacts de raccordement
(15) des brins (102) du câble (100) reliés de façon électriquement conductrice avec
ces contacts de connecteur (13), ainsi qu'une pièce de charge (16) qui comporte des
logements de réception (17) des brins (102), lors de l'assemblage du porte-contacts
(12) et de la pièce de charge (16), un contact électriquement conducteur des brins
(102) situés dans les logements de réception (17) et des contacts de connecteur (13)
pouvant être obtenu,
caractérisé en ce que
sur le connecteur à fiches (10) est installée une douille de câble (20) comprenant
une première partie (30) et une seconde partie (40), la première partie (30) ayant
un premier axe longitudinal (11) et la seconde partie (40) ayant un second axe longitudinal
(12), la première partie (30) pouvant être fixée par rapport au connecteur à fiches
(10) dans au moins deux positions différentes décalées par rotation autour du premier
axe longitudinal (11), l'une des deux parties (30) ou première partie comprenant,
à son extrémité (30b) tournée vers l'autre partie (40) ou seconde partie un segment
cylindrique (32) ayant un contour externe ou interne ayant au moins des axes de symétrie
d'ordre deux d'un polygone, tandis que la seconde partie (40) comporte, à son extrémité
(40a) tournée vers la première partie (30), un segment cylindrique (42) complémentaire
du segment cylindrique (32) de la première partie (30),
la seconde partie (40) pouvant être fixée par rapport à la première partie (30) dans
au moins deux positions différentes décalées par rotation autour d'un axe de rotation
(A) et le premier axe longitudinal (11) et le second axe longitudinal (12) étant situés
l'un par rapport à l'autre au moins dans l'une des positions fixées de la douille
de câble (20) selon un angle différent de 0°.
2. Connecteur à fiches (10) conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
la première partie (30) comprend une première surface d'appui (33) lui permettant
de s'appuyer sur la seconde partie (40) et la seconde partie (40) comprend une seconde
surface d'appui (41) lui permettant de s'appuyer sur la première partie (30), la première
surface d'appui (33) étant orientée selon un premier angle (α1) compris entre 0° et
90° par rapport à l'axe longitudinal (11) et la seconde surface d'appui (41) étant
orientée selon un second angle (α2) compris entre 0° et 90° par rapport au second
axe longitudinal (12).
3. Connecteur à fiches conforme à la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation (A) s'étend perpendiculairement à la première surface d'appui (33)
et/ou à la seconde surface d'appui (41).
4. Connecteur à fiches conforme à la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
le premier angle (α1) et/ou le second angle (α2) est(sont) compris entre 30° et 60°
et de préférence approximativement égal(égaux) à 45°.
5. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la première partie (30) peut être fixée sur le connecteur à fiches (10) dans deux
positions différentes décalées par rotation autour du premier axe longitudinal (11).
6. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la première partie (30) comporte, à son extrémité (30a) tournée vers le connecteur
à fiches (10) un segment cylindrique (31) ayant une section transversale ayant au
moins deux axes de symétrie d'ordre deux, de préférence avec une section essentiellement
quadratique.
7. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la première partie (30) peut être fixée au connecteur à fiches (10) par une liaison
par encliquetage (19a, 31a).
8. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la seconde partie (40) peut être fixée sur la première partie (30) dans quatre à douze
positions différentes et de préférence dans huit positions différentes décalées par
rotation autour de l'axe de rotation (A).
9. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'
au moins l'une des deux parties (30, 40) comporte deux éléments (44, 45) pouvant pivoter
l'un par rapport à l'autre autour d'un axe de pivotement qui s'étend en particulier
parallèlement au second axe longitudinal (12).
10. Connecteur à fiches conforme à la revendication 9,
caractérisé en ce que
chacun des deux éléments (44, 45) comporte un segment partiel du segment cylindrique
(42).
11. Connecteur à fiches conforme à la revendication 9 ou 10,
caractérisé en ce que
les deux éléments (44, 45) peuvent être reliés par une liaison par encliquetage (44b,
45b).
12. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications 9 à 11,
caractérisé en ce que
les deux éléments (44, 45) sont articulés l'un sur l'autre par l'intermédiaire d'une
broche (45a).
13. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'une des deux parties (30) comporte une collerette (34) s'étendant vers l'extérieur
tandis que l'autre partie (40) comporte une collerette (43) s'étendant vers l'intérieur.
14. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la douille de guidage de câble (20), en particulier la seconde partie (40) de cette
douille de guidage de câble (20) comporte un élément de décharge de traction (28).
15. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la douille de guidage de câble (20) est électriquement conductrice.
16. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la douille de guidage de câble (20) en particulier la seconde partie (40) de cette
douille de guidage de câble (20) comporte un ressort d'abaissement d'écran (27a).
17. Connecteur à fiches conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la douille de guidage de câble (20), en particulier la première partie (30) de cette
douille de guidage de câble (20) comprend un ressort de transfert d'écran (27b).
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