| (19) |
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(11) |
EP 2 779 869 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.07.2018 Patentblatt 2018/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.11.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2012/004704 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2013/072036 (23.05.2013 Gazette 2013/21) |
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| (54) |
UNTERFEDERUNG FÜR INSBESONDERE EINE MATRATZE
SUPPORTING SPRING SYSTEM FOR A MATTRESS IN PARTICULAR
SUSPENSION À RESSORT, EN PARTICULIER POUR MATELAS
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.11.2011 DE 102011118357 15.05.2012 DE 102012009646
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.09.2014 Patentblatt 2014/39 |
| (73) |
Patentinhaber: Thomas Beteiligungs- und Vermögens-GmbH & Co. KG |
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27432 Bremervörde (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FORNOFF, Dieter
64285 Darmstadt (DE)
- RIES, Andreas
64285 Darmstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Möller, Friedrich et al |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Hollerallee 73 28209 Bremen 28209 Bremen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 254 702 DE-U1-202005 015 266 US-A1- 2008 185 760
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EP-A2- 0 852 122 FR-A1- 2 914 164
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterfederung für insbesondere eine Matratze eines Schlaf-,
Sitz- oder Liegemöbels gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bei der hier angesprochenen Unterfederung handelt es sich um ein elastisches und/oder
federndes Auflager für Matratzen oder ähnliche Polsterungen von Betten, Schlafkojen,
Liegen, Sesseln oder dergleichen.
[0003] Es sind verschiedene Unterfederungen der oben genannten Art bekannt. Die Unterfederungen
unterscheiden sich im Wesentlichen in ihrer Federcharakteristik. So offenbaren die
Dokumente
EP 0 852 122 A2,
FR 2 914 164 und
DE 20 2005 015 266 U1 beispielsweise Unterfederungen, die in ihrer Federcharakteristik unveränderlich sind.
Eine Anpassung der Unterfederung für beispielsweise ein gleichmäßiges Abstützen der
Matratze in Abhängigkeit von der Belastung ist dort nicht möglich. Die Federcharakteristik
beeinflusst entscheidend den Schlaf-, Liege- oder Sitzkomfort, der mit einer solchen
Unterfederung versehenen Betten, Liegen, Stühlen oder dergleichen. Bekannte Unterfederungen
stützen die Matratze ungleichmäßig ab.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Unterfederung für insbesondere eine
Matratze eines Schlaf-, Sitz- oder Liegemöbels zu schaffen, die eine verbesserte Federcharakteristik
und eine gleichmäßigere Abstützung der Matratze gewährleistet.
[0005] Eine Unterfederung zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale des Anspruchs 1 auf.
Demnach ist es vorgesehen, dass die Federarme unten und außen um die Federleisten
mindestens einiger Federleistenpaare herum nach oben geführt sind. Während es bisher
üblich war, dass die Federarme direkt nach oben zur Aufnahme der Matratze geführt
werden, oder dass die Federarme zwischen den einzelnen Federleisten eines Federleistenpaars
hindurch nach oben zu einem gemeinsamen Federteller geführt werden, geht die Erfindung
nun einen anderen Weg, indem die Federarme zwischen den Federleisten eines jeden Federleistenpaars
zunächst nach unten geführt und dann außen um die Federleisten eines jeden Federleistenpaars
herum nach oben zur Aufnahme der Matratze geführt werden. Dadurch können relativ lange
Federarme geschaffen werden, die über einen großen Federweg bei über den Federweg
weitestgehend gleichbleibender Federcharakteristik verfügt. Außerdem rücken die Auflagepunkte
der Stützelemente mit der Matratzenunterseite auseinander, wodurch die Abstützung
der Matratze gleichmäßiger über ihre Fläche verteilt wird. Es ist außerdem vorgesehen,
dass die Stützelemente jeweils eine Aufhängung aufweisen, die sich zwischen den Federleisten
eines Federleistenpaars erstreckt und der Aufhängung im Bereich des jeweiligen Federleistenpaares
mindestens zwei Federarme zugeordnet sind. Mit einer Aufhängung können gleichzeitig
mehrere Federarme an einem Federleistenpaar verbunden werden. Außerdem findet durch
die Aufhängung eine Kopplung der Federarme an der jeweiligen Aufhängung statt. Weiter
ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Aufhängung der Stützelemente mindestens
zwei Auflager aufweist, die von oben auf das Federleistenpaar zur Fixierung der Stützelemente
auf die Federleisten wirken. Dabei ist für jede Federleiste des betreffenden Federleistenpaar
ein Auflager zugeordnet. Dadurch, dass die Auflager auf zwei nebeneinanderliegenden
Federleisten eines Federleistenpaars aufliegen, wird die Kraft, die von der Matratze
auf die Auflageteller und die Federarme wirkt, auf das Federleistenpaar übertragen.
Gemäß einem weiteren Merkmal ist es vorgesehen, dass die Auflager an in ihrem Querschnitt
unterschiedliche Biegefestigkeiten aufweisenden Federleisten befestigbar sind, wobei
die Federleisten entlang ihrer Längsachse zur Veränderung der Federeigenschaften der
Stützelemente verdrehbar sind. Die Federleisten können aufgrund einer unrunden Querschnittsform
oder aufgrund einer bestimmten Materialwahl je nach Orientierung (Verdrehung um die
Längsachse) sich ändernde Widerstandsmomente aufweisen. Abhängig von ihrer relativen
Position zu den Stützelementen bzw. zu den Auflagern besitzen die Federleisten verschiedene
Biegecharakteristiken, wodurch die Stützelemente unterschiedlich Federeigenschaften
erhalten. Dies ermöglicht eine weitere Individualisierung des Federungsverhaltens
der Unterfederung.
[0006] Es ist des Weiteren vorgesehen, dass außen um jede Federleiste herum mindestens einiger
Federleistenpaare wenigstens ein Federarm nach oben geführt ist. Es ist jedoch auch
denkbar, dass mehrere, vorzugsweise zwei Federarme um jede Federleiste mindestens
einiger Federleistenpaare nach oben geführt werden. Es wird so die Federwirkung der
Stützelemente homogener über die gesamte Matratzenfläche verteilt und die Federwirkung
jedes einzelnen Stützelements erhöht.
[0007] Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Unterfederung ist es vorgesehen,
dass die Stützelemente jeweils eine Aufhängung aufweisen, die sich zwischen den Federleisten
eines Federleistenpaars nach unten erstreckt und der Aufhängung im Bereich des jeweiligen
Federleistenpaares mindestens zwei Federarme zugeordnet sind. Dabei erstreckt sich
die Aufhängung zwischen den Federleisten eines Federleistenpaars vorzugsweise bis
unterhalb der Federleisten. Von einem unteren Teil der Aufhängung erstrecken sich
dann die Federarme in entgegengesetzter Richtung quer zu den Federleisten nach außen.
Mit einer Aufhängung können gleichzeitig mehrere Federarme an einem Federleistenpaar
verbunden werden. Außerdem findet durch die Aufhängung eine Kopplung der Federarme
an der jeweiligen Aufhängung statt.
[0008] Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen,
dass einem äußeren Ende des jeweiligen Federarms mehrere, vorzugsweise zwei Auflageteller
zugeordnet sind. Dazu kann es vorgesehen sein, dass diese den Enden des jeweiligen
Federarms zugeordneten Auflageteller als Auflagefläche für die Matratze dienen. Indem
jedem Federarm mehrere Auflageteller zugeordnet sind, wird eine besonders gleichmäßige
Abstützung der Matratze durch die Auflagerteller geschaffen.
[0009] Erfindungsgemäß ist es außerdem vorgesehen, dass die Federarme mit den Auflagetellern
höhenverstellbar mit der Aufhängung der Stützelemente verbunden sind. Dadurch können
die Federeigenschaften der Stützelemente individuell verändert werden. So kann zum
Beispiel ein ausgewählter Bereich der Matratze durch Verstellung der Stützelemente
erhöht werden. Die Höhenverstellung der Auflageteller, welche in festem Bezug zu den
Federarmen stehen, erfolgt durch ein Umsetzen der Federarme an der Aufhängung. Die
Federarme sind derart mit der Aufhängung verbunden, dass die Federarme, vorzugsweise
gleichermaßen alle Federarme einer Aufhängung, in mehreren Positionen mit der Aufhängung
verbunden werden können. Diese Positionen entsprechen verschiedenen Höhen der Auflageteller
relativ zu den Federleisten.
[0010] Gemäß einer Weiterbildung der Unterfederung ist es vorgesehen, dass die Aufhängung
der Stützelemente mindestens zwei Auflager aufweist, die von oben auf das Federleistenpaar
zur Fixierung der Stützelemente auf die Federleisten aufgerastet sind. Dabei ist für
jede Federleiste des betreffenden Federleistenpaar ein Auflager zugeordnet. Durch
das Aufrasten von oben werden die Auflager bei Belastung der Stützelemente auf die
Federleisten gedrückt und so auf demselben sicher gehalten. Durch dieses Aufrasten
der Auflager auf den Federleisten lassen sich diese Auflager und damit die gesamten
Stützelemente entlang der Federleisten verschieben. Die Auflager können aber auch
frei auf den Federleisten liegen. Dadurch, dass die Auflager auf zwei nebeneinanderliegenden
Federleisten eines Federleistenpaars aufliegen, wird die Kraft, die von der Matratze
auf die Auflageteller und die Federarme wirkt, auf das Federleistenpaar übertragen.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung sieht es vor, dass die Verbindung zwischen
den Federarmen und der Aufhängung von einem flexiblen Verbindungsprofilstück gebildet
ist. Dieses Verbindungsprofilstück befindet sich zwischen den mindestens zwei Federarmen
und der Aufhängung. Durch die besondere Beschaffenheit des Verbindungsprofilstücks
wird die Kraft, die auf einen Federarm wirkt, in besonderer Weise auf den anderen
Federarm bzw. auf die Aufhängung übertragen. So kann beispielsweise durch eine entsprechende
Wahl des Verbindungsprofilstücks erreicht werden, dass die Bewegung der Federarme
gekoppelt ist. Dies ermöglicht eine flexible und individuelle Ausgestaltung der Stützelemente
und somit der Federeigenschaften der Unterfederung.
[0012] Außerdem ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass den Federleisten mit einem unrunden
Querschnitt jeweils ein Ring zugeordnet ist, der drehbar in der Aufhängung gelagert
ist. Dieser Ring schafft eine Verbindung bzw. einen Übergang zwischen dem unrunden
Querschnitt der jeweiligen Federleiste und der Aufhängung. Dadurch wird ein Verdrehen
der Federleiste mit dem ihr zugeordnetem Ring in Bezug zu den Aufhängungen ermöglicht.
Dem Grad der Verdrehung entsprechend ändert sich das Biegeverhalten der Federleiste
und somit die Federwirkung der Stützelemente. Der jeweilige Ring kann manuell oder
motorisch angetrieben verstellbar sein.
[0013] Es ist für die Unterfederung des Weiteren erfindungsgemäß vorgesehen, dass der jeder
Federleiste zugeordnete Ring in mindestens zwei, vorzugsweise vier verschiedene Federwirkungen
aufweisende Positionen individuell verdrehbar ist. Durch ein gleichermaßen erfolgendes
Verdrehen der den Federleisten des jeweiligen Federleistenpaares zugeordneten Ring
kann die Elastizität aller Stützelemente des Federleistenpaares gleichermaßen verändert
werden. Durch einzelnes, individuelles Verdrehen des nur einer Federleiste eines jeweiligen
Federleistenpaares zugeordneten Rings können die Federeigenschaften der Stützelemente
dieses Federleistenpaares voneinander abweichen. Dies ermöglicht eine individuelle
und personenspezifische Optimierung des Komforts der Unterfederung. Zeichnungen 1
bis 5 zeigen eine Grundlage zum eindeutigen Verständnis der in der Zeichnung 6 dargestellten
Unterfederung und bilden keinen Bestandteil der vorliegenden Erfindung. Die folgenden
Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Unterfederung mit einem
Stützelement,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Stützelements, der Fig.1,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer alternativen Ausgestaltung des Stützelements,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Teils einer Unterfederung mit einem
Stützelement und einem Lagerkörper gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung eines höhenverstellbaren Stützelements, und
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Stützelements mit verdrehbaren Federleisten.
Die in den Figuren nur teilweise gezeigte Unterfederung dient als Auflage für zum
Beispiel eine nicht gezeigte Matratze eines Betts oder einer Schlafkoje bzw. einer
Liege.
Die Unterfederung weist mehrere, vorzugsweise gleich ausgebildete Federleisten 10
auf. Jeweils zwei Federleisten 10 sind zu einem Federleistenpaar 11 gruppiert. Die
Unterfederung verfügt über eine Vielzahl vorzugsweise gleich ausgebildeter Federleistenpaare
11. Die einzelnen Federleisten 10 wie auch die Federleistenpaare 11 verlaufen mit
Abstand parallel zueinander. Dabei ist der Abstand zwischen zwei Federleisten 10 eines
Federleistenpaars 11 geringer als der Abstand zwischen zwei Federleistenpaaren 11.
Der Abstand kann aber auch gleich sein. Alle Federleisten 10 sowie alle Federleistenpaare
11 liegen bevorzugt in einer gemeinsamen, horizontalen Ebene, können sich aber auch
bereichsweise, zum Beispiel im Kopfbereich, im Lendenbereich oder im Fußbereich in
einer anderen Ebene befinden und/oder in Längsrichtung der Unterfederung geneigt verlaufen.
[0014] Die Federleisten 10 bzw. die Federleistenpaare 11 sind mit gegenüberliegenden Enden
an zwei parallelen, nicht dargestellten Längsholmen gelagert. Die Längsholme erstrecken
sich in Längsrichtung der Unterfederung bzw. der darauf angeordneten Matratze. Demgegenüber
verlaufen die Federleisten 10 bzw. die Federleistenpaare 11 quer zu den Längsholmen.
Vorzugsweise sind die Längsholme durch nicht gezeigte Querholme miteinander verbunden,
so dass die Längsholme mit den Querholmen einen starren, rechteckigen Rahmen, beispielsweise
einen Bettrahmen, bilden. Die Federleisten 10 bzw. die Federleistenpaare 11 sind an
ihren gegenüberliegenden Enden durch in den Fig. 4 und 5 dargestellte Lagerkörper
12 mit den Längsholmen verbunden. Üblicherweise dienen die Lagerkörper 12 dazu, die
Enden der Federleisten 10 bzw. der Federleistenpaare elastisch bzw. gelenkig mit den
Längsholmen zu verbinden. Die Enden der Federleisten 10 bzw. Federleistenpaare 11
können auch mit beliebig anders ausgestalteten Lagerkörpern an den Längsholmen befestigt
sein. Denkbar ist bei der erfindungsgemäßen Unterfederung aber auch eine starre Verbindung
der Enden der Federleisten 10 bzw. der Federleistenpaare 11 mit den Längsholmen.
[0015] Erfindungsgemäß sind die Federleisten 10 der Federleistenpaare 11 im Bereich zwischen
den Längsholmen miteinander verbunden. Diese zusätzliche Verbindung erfolgt durch
Stützelemente 13, 50, 60, 70 ,80. Die Fig. 1 bis 6 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele
von ganz oder teilweise elastischen bzw. halbstarren und nach einer Einfederung in
die Ursprungsgestalt selbsttätig zurückkehrenden Stützelementen 13, 50, 60, 70 ,80.
Die Stützelemente 13, 50, 60, 70 ,80 koppeln die betreffenden Federleisten 10 eines
Federleistenpaars 11 zusammen. Die Federleisten 10 bzw. die Federleistenpaare 11 wirken
dadurch nach Art einer über die gesamte Fläche der Unterfederung durchgehenden Federfläche.
Örtliche Einfederungen der Federleisten 10 bzw. der Federleistenpaare 11 und ein dadurch
hervorgerufener unstetiger Verlauf der Unterfederung mit örtlich begrenzten Vertiefungen
werden auf diese Weise vermieden. Die Stützelemente 13, 50, 60, 70 ,80 führen dazu,
dass örtliche Verformungen einzelner Federleisten 10 bzw. Federleistenpaare 11, insbesondere
vertikale Einfederung der Federleisten 10 bzw. der Federleistenpaare 11, auf benachbarte
Federleisten 10 bzw. Federleistenpaare 11 übertragen werden. Benachbarte Federleisten
10 bzw. benachbarte Federleistenpaare 11 nehmen somit an der Einfederung einzelner
Federleisten 10 bzw. Federleistenpaare 11 teil, und zwar vorzugsweise nur teilweise.
Es entsteht dadurch auch bei insbesondere senkrechten Belastungen einzelner Federleisten
10 bzw. Federleistenpaaren 11 ein stetiger, kontinuierlicher Übergang zu benachbarten
Federleisten 10 bzw. Federleistenpaare 11 und damit eine gleichmäßig auf die Fläche
der Unterfederung verteilte Verformung der Stützelemente 13, 50, 60, 70 ,80 und/oder
Federleisten 10.
[0016] Das in Fig. 1 dargestellte Stützelement 13 weist vier Auflageteller 14, zwei Federarme
15, eine Aufhängung 16 sowie zwei Auflager 17 auf. Das gesamte Stützelement 13 ist
einstückig und besteht aus einem elastischen Material, vorzugsweise Kunststoff. Es
kann aber auch aus jedem anderen flexiblen Material hergestellt werden.
[0017] Jedes Federleistenpaar 11 weist mehrere Stützelemente 13 auf. Somit verfügt die gesamte
Unterfederung über eine Vielzahl von vorzugsweise gleichen Stützelementen 13.
[0018] Die Stützelemente 13 werden an den Federleistenpaaren 11 befestigt, und zwar bevorzugt
zwischen den Federleisten 10 eines Federleistenpaars 11. Die Befestigung erfolgt derart,
dass die Stützelemente 13 entweder fest an bestimmten Stellen auf den Federleisten
10 des Federleistenpaars 11 oder gleitend verschiebbar auf den Federleisten 10 der
Federleistenpaare 11 befestigt werden. Dabei werden die beiden Auflager 17 des Stützelements
13 jeweils mit der Oberseite 19 der beiden Federleisten 10 eines Federleistenpaares
11 in Kontakt gebracht. Durch die länglich gekrümmte Form der Auflager 17 passen sich
diese formschlüssig an die Oberseite 19 der Federleisten 10 des Federleistenpaars
11 an. Somit umschließen die Auflager 17 die Oberseite 19 der Federleisten 10 des
Federleistenpaars 11 teilweise. Die Befestigung der Auflager 17 an der Oberseite 19
erfolgt entweder über eine Rastverbindung, eine Klemmverbindung oder ähnliche Verbindungsmechanismen.
[0019] Die beiden Auflager 17 sind über die Aufhängung 16, die sich zwischen den Federleisten
10 des Federleistenpaars 11 erstreckt, verbunden. Die Aufhängung 16 kann dabei entweder
die geschwungene Form der beiden Auflager 17 fortführen, in dem die beiden Auflager
17 in einer U-Form zusammenfügt werden oder sie können als Steg ausgebildet sein,
der sich zwischen den beiden Federleisten 10 des Federleistenpaars 11 nach unten erstreckt.
Die Verbindung zwischen den Auflagern 17 und der Aufhängung 16 ist derart, dass die
beiden Auflager 17 flexibel mit der Aufhängung 16 in Verbindung stehen, vorzugsweise
ineinander übergehen.
[0020] An der Aufhängung 16 sind außerdem die Federarme 15 befestigt. Die beiden Federarme
15 erstrecken sich ausgehend von der Aufhängung 16 und die Form der geschwungenen
Auflager 17 fortführend zwischen den beiden Federleisten 10 des betreffenden Federleistenpaares
11 in entgegengesetzte Richtungen und quer zu den Federleisten 10 unter den Federleisten
10 des Federleistenpaars 11 herum nach außen; in der Form dem griechischen Buchstaben
Ω (Omega) ähnlich. Dabei verfügen die beiden Federarme 15 über eine gebogene Form,
wodurch sich die Federarme 15 von unterhalb des Federleistenpaars 11 in entgegengesetzte
Richtungen nach außen und dann nach oben erstrecken, so dass sie bis über die Oberseiten
19 der Federleisten 10 reichen. Die Federarme 15 sind dadurch von der Unterseite des
Federleistenpaares 11 in einem spiegelbildlichen Verlauf außen um die beiden parallelen
Federleisten 10 herumgeführt. Die Federarme 15 sind derart an der Aufhängung 16 befestigt,
dass sie flexibel auf- und abbewegbar sind. Dabei sind die beiden sich in entgegengesetzte
Richtungen erstreckenden Federarme 15 unabhängig voneinander bewegbar. Die beiden
Federarme 15 sind jedoch über ihre gemeinsame Aufhängung 16 auch derart miteinander
gekoppelt, dass ihre Federbewegungen korrespondieren können, insbesondere die Federbewegungen
sich zumindest teilweise übertragen.
[0021] Jeder der Federarme 15 teilt sich auf bzw. verzweigt sich in zwei Federarmteile 18,
die sich wiederum schräg voneinander nach oben erstrecken. Jedes Federarmteil 18 ist
an seinem freien Ende mit einem der Auflageteller 14 einstückig verbunden.
[0022] Die Auflageteller 14 an jedem Ende der vier Federarmteile 18 stellen flache Platten
dar, die parallel zu der von den Federleisten 10 bzw. Federleistenpaare 11 aufgespannten
Ebene ausgerichtet sind und sich mit Abstand über dieser Ebene befinden. Die vier
Auflageteller 14 sind formgleich, können jedoch auch unterschiedlich beschaffen sein.
Zur Material- bzw. Gewichtsreduzierung weisen die Auflageteller 14 Löcher 20 auf.
Die Federarmteile 18 sind an einer Längsseite 21 der Auflageteller 14 befestigt. Die
der Längsseite 21 gegenüberliegende freie Längsseite ist dem Federleistenpaar 11 zugewandt.
Die Auflageteller 14 können jedoch auch jede mögliche andere Orientierung einnehmen.
[0023] Die Oberflächen 22 der einzelnen Auflageteller 14 sind derart beschaffen, dass sie
die Matratze aufnehmen können. Die Unterseite der Matratze tritt dabei mit den Oberflächen
22 der Auflageteller 14 in Kontakt. Dadurch wird die Gewichtskraft der Matratze auf
die Oberfläche 22 und somit auf die Auflageteller 14 bzw. auf das gesamte Stützelement
13 übertragen. Dadurch, dass im vorliegenden Ausführungsbeispiel vier Auflageteller
14 dem Stützelement zugeordnet sind, reduziert sich die auf den einzelnen Auflageteller
14 wirkende Gewichtskraft der Matratze. Die auf die Oberfläche 22 der Auflageteller
14 wirkende Gewichtskraft der Matratze wird gleichmäßig auf die Federarme 15 der Stützelemente
13 übertragen. Die Federarme 15 wirken der Gewichtskraft der Matratze in einer federnden
Art und Weise entgegen. Je nach Gewicht der Matratze bzw. nach Belastung der Matratze
und nach Entlastung der Matratze bewegen sich die Federarme 15 auf und ab. Wirkt keine
Kraft auf die Auflageteller 14, bewegen sich die Stützelemente zurück in ihre Ausgangsposition.
Dadurch, dass das vorliegende Ausführungsbeispiel des Stützelements 13 vier Auflageteller
14 mit jeweils einem Federarmteil 18 aufweist, kann das Stützelement 13 lokale Belastungen
auf der Matratze abfedern bzw. entgegenwirken. Die durch die Gewichtskraft der Matratze
auf die Federarme 15 übertragene Federkraft überträgt sich weiter auf die Federleisten
10 des Federleistenpaars 11. Dadurch kommt es zu einer leichten, bereichsübergreifenden
Federung der gesamten Unterfederung, was zu einem erhöhten Schlafkomfort führt. Den
persönlichen Wünschen und Anforderungen entsprechend können die Stützelemente 13 frei
auf den Federleisten 10 des Federleistenpaars 11 verschoben werden.
[0024] In der Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Stützelements 13 dargestellt. Damit die
Stützelemente 13 auf den Federleisten 10 des Federleistenpaars 11 fixiert werden können
und nicht ungewollt entlang den Federleisten 10 rutschen, kann das Stützelement 13
an festen Positionen befestigt werden. Dieser Befestigungen dienen Rastmittel 23,
die sich an den Unterseiten 24 der beiden Auflager 17 befinden. Die Rastmittel 23
sind ausgebildet als Haken, die sich parallel zu den Federleisten 10 entlang dem Auflager
17 erstrecken. Zur Befestigung der Auflager 17 mit den Federleisten 10 werden die
Rastmittel 23 mit ihren nicht dargestellten Gegenstücken auf den Federleisten 10 in
Verbindung gebracht. Diese Verbindung kann derart beschaffen sein, dass die Stützelemente
13 einem festen Ort auf den Federleisten 10 zugeordnet sind oder entlang der Federleisten
10 verschiebbar bleiben. Die Rastmittel 23 verhindern nicht nur ein leichtes Verrutschen
entlang der Federleisten, sondern auch ein Verdrehen der Stützelemente 13 um die Federleisten
10 des Federleistenpaars 11 herum.
[0025] Um die Verbindung der Federarme 15 mit der Aufhängung 16 noch zu verstärken, weist
das in der Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel zwischen jedem Federarm 15 und
dem U-förmigen Unterteil 36 der Aufhängung 16 jeweils einen zusätzlichen Steg 37 auf.
Durch die Stege 37 wird zusätzlich die auf die Federarme 15 wirkende Federkraft auf
das U-förmige Unterteil 36 der Aufhängung 16 übertragen. Durch das U-förmige Unterteil
36 der Aufhängung und durch die Stege 37 können die beiden Federarme 15 miteinander
kommunizieren, d.h. die Federwirkung des einen Federarms 15 wird auf den anderen Federarm
15 übertragen.
[0026] In der Fig. 3 ist die Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels eines Stützelementes
50 dargestellt, welches gegenüber dem in den Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Stützelement
13 geringfügig abgewandelt ist. Dabei sind der Einfachheit halber äquivalente Bauteile
wie bei der Ausführungsform in den Fig. 1 und Fig. 2 mit identischen Bezugsziffern
versehen.
[0027] Das in der Fig. 3 dargestellte Stützelement 50 weist ein Verbindungsprofilstück 25
auf, das die Federarme 15 mit der Aufhängung 16 verbindet und dadurch dem Stützelement
13 besondere Federeigenschaften verleiht. Das Verbindungsprofilstück 25 ist einstückig
mit dem Unterteil 36 der Aufhängung 16 einerseits und den beiden sich zusammenfügenden
Federarmen 15 verbunden. Dabei bilden die Federarme 15 und die Aufhängung 16 eine
Form, die der des umgedrehten Großbuchstabens "T" ähnelt. Durch ein tunnelartiges
Oval 38 erlangt das Verbindungsprofilstück 25 besondere Federeigenschaften. Durch
diese besondere Ausgestaltung des Verbindungsprofilstücks 25 wirken die Federarme
15 federnd zusammen. Bei einer einseitigen Belastung des Stützelements 50 durch einen
einzigen Federarm 15 wirkt sich diese Belastung über das Verbindungsprofilstück 25
auf den anderen Federarm 15 aus. Durch dieses Verbindungsprofilstück 25 werden somit
die Federwirkungen der beiden Federarme 15 miteinander gekoppelt. Es sind jedoch auch
Ausgestaltungen des Verbindungsprofilstücks 25 denkbar, die einem Koppeln der beiden
Federarme 15 entgegenwirken. Durch die Auswahl des Verbindungsprofilstücks 25 lässt
sich somit die Federwirkung des gesamten Stützelements 50 voreinstellen. Es ist zum
Beispiel denkbar, dass die Stützelemente 50 im Kopf-, Fuß- oder Lendenbereich unterschiedliche
Verbindungsprofilstücke 25 aufweisen, da diesen Bereichen eine andere Belastung zukommt.
[0028] In der Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung eines Stützelementes 60 gemäß
einem weiteren Ausführungsbeispiel dargestellt. Das Stützelement 60 ist auch an einem
Federleistenpaar 11 befestigt. Dabei sind der Einfachheit halber äquivalente Bauteile
wie bei der Ausführungsform in den Fig. 1 bis Fig. 3 mit identischen Bezugsziffern
versehen.
[0029] Eine in der Fig. 4 dargestellten Aufhängung 61 ist stegförmig ausgebildet und erstreckt
sich nach unten zwischen den Federleisten 10 des Federleistenpaares 11 hindurch. Aus
einem Unterteil 62 der Aufhängung 61 gehen einstückig die beiden Federarme 15 hervor.
An dem dem Unterteil 62 der Aufhängung 61 gegenüberliegendem Ende ist ein Auflager
63 einstükig befestigt. Dieses Auflager 63 ist quer zu den Federleisten 10 planar
ausgebildet und erstreckt sich über die beiden Federleisten 10 des Federleistenpaares
11. Die Auflager 63 sind über Rastmittel 23 wie für das Stützelement 13 beschrieben
mit den Federleisten 10 verbunden. Die Federarme 15 sind in dem in Fig. 4 dargestellten
Ausführungsbeispiel eines Stützelements 60 mittig unter den Auflagetellern 14 befestigt.
[0030] Die Federleistenpaare 11 sind in dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
eines Stützelements 60 an ihren gegenüberliegenden Enden (hier ist nur ein Ende dargestellt)
mit einem Lagerkörper 12 verbunden. Der in Fig. 4 dargestellte Lagerkörper 12 ist
ebenfalls als Feder ausgestaltet und kann auf die Federleisten 10 wirkende Federkräfte
aufnehmen. Der Lagerkörper 12 ist über sein Verbindungsmittel 26 an einem nicht dargestellten
Holm einer Sitz- oder Schlafgelegenheit oder Ähnlichem befestigt. Die gesamte Unterfederung
weist eine Vielzahl solcher mit den Federleistenpaaren 11 zusammenwirkenden Lagerkörper
12 auf. Neben dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel des Lagerkörpers 12 können
die Lagerkörper jede andere beliebige Form einnehmen. Die Federleisten 10 bzw. die
Federleistenpaare 11 können jedoch auch direkt mit den Holmen vorzugsweise Längsholmen
verbunden sein.
[0031] In der Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Stützelements 70 dargestellt,
das mit den Federleisten 10 eines betreffenden Federleistenpaars 11 verbunden ist.
Dabei sind der Einfachheit halber äquivalente Bauteile wie bei der Ausführungsform
in den Fig. 1 bis 4 mit identischen Bezugsziffern versehen.
[0032] Das hier dargestellte Ausführungsbeispiel eines Stützelements 70 ist relativ zu der
von dem Federleistenpaar 11 aufgespannten Ebene in der Höhe verstellbar. Dazu werden
die beiden Federarme 15 mit den Auflagetellern 14 relativ zu dem Auflager 63 herab-
bzw. heraufgesetzt. Für diese Höhenverstellung besitzt die einstückig mit dem Auflager
63 verbundene Aufhängung 71 einige Besonderheiten. Die in Fig. 5 dargestellte Aufhängung
71 weist drei ovale Aussparungen 27 auf, die sich übereinander parallel zu den Federleisten
10 durch die Aufhängung 71 erstrecken. Es ist jedoch auch denkbar mehr als drei oder
weniger als drei Aussparungen 27 vorzusehen. Im Gegenzug weist das in Fig. 5 dargestellte
Ausführungsbeispiel der Federarme 72 ein T-Stück 28 auf, das einstückig mit den Federarmen
72 verbunden ist. Dieses T-Stück 28 besteht aus einem Steg 29, an dessen oberem Ende
ein ovales, den Aussparungen 27 der Aufhängung 71 entsprechendes Kopfteil 30 zugeordnet
ist. Das Kopfteil 30 des T-Stücks 28 ist derart beschaffen, dass es passgenau in eine
der drei gleichen Aussparungen 27 der Aufhängung 71 passt. Somit sind über den Steg
29 die beiden Federarme fest mit der Aufhängung 71 verbunden.
[0033] Um nun die relative Höhe zwischen den Federarmen 72 und den Auflagern 63 zu verändern,
sind die Federarme 72 parallel zu dem Federleistenpaar 11 verschiebbar, so dass sich
das Kopfteil 30 des T-Stücks 28 aus der Aussparung 27 bewegt und, dem entsprechenden
Höhenwunsch entsprechend, in eine der anderen Aussparungen 27 wieder eingefügt werden
kann. Somit ist das Stützelement 70 in drei diskrete Positionen höhenverstellbar.
Durch diese individuelle Höhenverstellung eines jeden Stützelements 70 kann den besonderen
Anforderungen und Wünschen des Benutzers der Matratze entsprochen werden.
[0034] Das in der Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Stützelements 80 ist im
Aufbau den Stützelementen der Fig. 1 bis Fig. 5 ähnlich. Dabei sind der Einfachheit
halber äquivalente Bauteile wie bei der Ausführungsform in den Fig. 1 bis Fig. 5 mit
identischen Bezugsziffern versehen.
[0035] Das in Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel eines Stützelements 80 weist lediglich
drei Auflageteller 81 auf. Darauf soll das hier dargestellt Ausführungsbeispiel allerdings
nicht eingeschränkt sein.
[0036] Um die Federwirkung der Unterfederung zu ändern, können die Federeigenschaften der
einzelnen Federleisten 10 verändert werden. Dazu weisen die Federleisten 10 beispielsweise
in Längsrichtung unterschiedliche Materialien mit unterschiedlicher Biegecharakteristik
auf. Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel besitzen die Federleisten 10 einen
unrunden Querschnitt 33. Dieser unrunde Querschnitt ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
elliptisch mit einer langen Achse 82 und einer kurzen Achse 83. Durch diesen unrunden
Querschnitt 33 der Federleisten 10 lässt sich ihre Biegefestigkeit durch Verdrehung
um ihre Längsachse 34 ändern. Je nachdem, wie die Federleisten 10 um ihre Längsachse
34 verdreht sind, weisen die Federleisten 10 ein weiches oder hartes Biegeverhalten
auf.
[0037] Sind die unrunden Federleisten 10 entlang ihrer Längsachse 34 so verdreht, dass die
lange Achse 82 der Federleisten 10 senkrecht zu der von dem Federleistenpaar 11 aufgespannten
Ebene ausgerichtet ist, weisen die Federleisten 10 bei Belastung eine große Biegefestigkeit
auf. Wenn hingegen die unrunden Federleisten 10 entlang ihrer Längsachse 34 derart
verdreht sind, dass die kurze Achse 83 der Federleisten 10 senkrecht zu der von dem
Federleistenpaar 11 aufgespannten Ebene ausgerichtet ist, schwingen die Federleisten
10 bei Belastung relativ weich.
[0038] Damit die einen unrunden Querschnitt 33 aufweisenden Federleisten 10 bzw. Federleistenpaare
11 relativ zu dem Stützelement 80 verdreht werden können, ist jeder Federleiste 10
des Federleistenpaars 11 im Bereich jedes Stützelements 80 ein Ring 31 zugeordnet.
Die Ringe 31 weisen jeweils eine unrunde Aufnahme 35 auf, mit der die unrunden Federleisten
10 formschlüssig aufgenommen werden können. Außerdem weisen die Ringe 31 jeweils ein
nicht dargestelltes rundes Verbindungsteil auf, die formschlüssig, um die Längsachse
34 drehbar in Aussparungen des Auflagers 84 des Stützelements 80 gelagert sind. Das
Auflager 84 ist derart ausgestaltet, dass es die runden Verbindungsteile der Ringe
31 umschließt.
[0039] Somit stehen die unrunden Federleisten 10 über die Ringe 31 in einer drehbaren Verbindung
mit dem Stützelement 80.
[0040] In Fig. 6 sind vier Positionen 32 angedeutet, in die die Federleisten 10 des Federleistenpaars
11 gedreht werden können. Diese vier Positionen 34 entsprechen verschiedenen Federeigenschaften
der Federleisten 10.
[0041] Das Verdrehen der beiden Ringe 31 der Stützelemente 80 kann zusammen oder getrennt,
manuell oder automatisch über einen Antrieb motorisch erfolgen. Über das individuelle
Einstellen der Biegefestigkeit der einzelnen Federleisten 10 kann die Federwirkung
bereichsspezifisch eingestellt werden. Somit lassen sich über das Verdrehen der Federleisten
10 nur bestimmter Federleistenpaare 11 verschiedene Federwirkungen für den Kopf-,
Lenden- und/oder Fußbereich einstellen.
Bezugszeichenliste
| 10 |
Federleiste |
50 |
Stützelement |
| 11 |
Federleistenpaar |
60 |
Stützelement |
| 12 |
Lagerkörper |
61 |
Aufhängung |
| 13 |
Stützelement |
62 |
Unterteil |
| 14 |
Auflageteller |
63 |
Auflager |
| 15 |
Federarm |
70 |
Stützelement |
| 16 |
Aufhängung |
71 |
Aufhängung |
| 17 |
Auflager |
72 |
Federarm |
| 18 |
Federarmteil |
80 |
Stützelement |
| 19 |
Oberseite |
81 |
Auflageteller |
| 20 |
Loch |
82 |
lange Achse |
| 21 |
Längsseite |
83 |
kurze Achse |
| 22 |
Oberfläche |
84 |
Auflager |
| 23 |
Rastmittel |
|
|
| 24 |
Unterseite |
|
|
| 25 |
Verbindungsprofilstück |
|
|
| 26 |
Verbindungsmittel |
|
|
| 27 |
Aussparung |
|
|
| 28 |
T-Stück |
|
|
| 29 |
Steg |
|
|
| 30 |
Kopfteil |
|
|
| 31 |
Ring |
|
|
| 32 |
Position |
|
|
| 33 |
Querschnitt |
|
|
| 34 |
Längsachse |
|
|
| 35 |
Aufnahme |
|
|
| 36 |
Unterteil |
|
|
| 37 |
Steg |
|
|
| 38 |
Oval |
|
|
1. Unterfederung für insbesondere eine Matratze eines Schlaf-, Sitz- oder Liegemöbels,
mit einer Mehrzahl von Federleistenpaaren (11), die jeweils parallel zueinander verlaufende
Federleisten (10) aufweisen, mit quer zu den Federleisten (10) verlaufenden Längsholmen
zur Lagerung der Federleisten (10) bzw. Federleistenpaare (11) und mit den Federleistenpaaren
(11) zugeordneten Stützelementen (13, 50, 60, 70, 80), die Auflageteller (14, 81)
für die Matratze und Federarme (15, 72) zur federnden Verbindung der Auflageteller
(14, 81) mit den Federleisten (10) eines Federleistenpaares (11) aufweisen und die
Federarme (15, 72) von unterhalb der Federleisten (10) mindestens einiger Federleistenpaare
(11) außen um das Federleistenpaar (11) herum nach oben geführt sind und die Stützelemente
(13, 50, 60, 70, 80) jeweils eine Aufhängung (16, 61, 71) aufweisen, die sich zwischen
den Federleisten (10) des Federleistenpaares (11) erstreckt und der Aufhängung (16,
61, 71) mindestens ein Federarm (15, 72) zugeordnet ist, wobei die Aufhängung (16,
61, 71) der Stützelemente (13, 50, 60, 70, 80) mindestens zwei Auflager (17, 63, 84)
aufweist, die von oben auf das Federleistenpaar (11) zur Fixierung der Stützelemente
(13, 50, 60, 70, 80) auf die Federleisten (10) wirken, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflager (17, 63, 84) derart an in ihrem Querschnitt (33) unterschiedliche Biegefestigkeiten
aufweisenden Federleisten (10) befestigbar sind, dass die Federleisten (10) verdrehbar
sind zur Veränderung der Federeigenschaften der Stützelemente (13, 50, 60, 70, 80).
2. Unterfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass außen herum um jede Federleiste (10) mindestens einiger Federleistenpaare (11) mindestens
ein Federarm (15, 72) nach oben geführt ist.
3. Unterfederung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützelemente (13, 50, 60, 70, 80) jeweils eine Aufhängung (16, 61, 71) aufweisen,
die sich zwischen den Federleisten (10) eines Federleistenpaares (11) nach unten erstreckt
und der Aufhängung (16, 61, 71) mindestens ein Federarm (15, 72) zugeordnet ist.
4. Unterfederung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einem äußeren Ende des jeweiligen Federarmes (15, 72) mehrere, vorzugsweise zwei,
Auflageteller (14, 81) zugeordnet sind.
5. Unterfederung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Federarme (15, 72) mit den Auflagetellern (14, 81) höhenverstellbar mit der Aufhängung
(16, 61, 71) der Stützelemente (13, 50, 60, 70, 80) verbunden sind.
6. Unterfederung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung (16, 61, 71) der Stützelemente (13, 50, 60, 70, 80) mindestens zwei
Auflager (17, 63, 84) aufweist, die von oben auf das Federleistenpaar (11) zur Fixierung
der Stützelemente (13, 50, 60, 70, 80) auf die Federleisten (10) aufgerastet sind.
7. Unterfederung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen den Federarmen (15, 72) und der Aufhängung (16, 61, 71) von
einem flexiblen Verbindungsprofilstück (25) gebildet ist.
8. Unterfederung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass den Federleisten (10) mit einem unrundem Querschnitt (33) jeweils mindestens ein
Ring (31) zugeordnet ist, der drehbar in der Aufhängung (16, 61, 71) gelagert ist.
9. Unterfederung nach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die jeder Federleiste (10) zugeordneten Ringe (31) in mindestens zwei, vorzugsweise
vier, verschiedene Federwirkungen aufweisende Positionen (32) einheitlich oder individuell
verdrehbar sind.
1. A supporting spring system in particular for a mattress for an item of sleeping, sitting
or reclining furniture, having a plurality of pairs of female multipoint connectors
(11), in each case exhibiting female multipoint connectors (10) oriented parallel
to one another, having longitudinal members oriented transversely to the female multipoint
connectors (10) for the purpose of supporting the female multipoint connectors (10)
or the pairs of female multipoint connectors (11) and having support elements (13,
50, 60, 70, 80) which are assigned to the pairs of female multipoint connectors (11)
and which exhibit support plates (14, 81) for the mattress and spring arms (15, 72)
for the resilient connection of the support plates (14, 81) to the female connectors
(10) of a pair of female connectors (11) and the spring arms (15, 72) are guided from
beneath the female multipoint connectors (10) of at least a number of pairs of female
multipoint connectors (11) and upwards around the outside of the pair of female multipoint
connectors (11) and the support elements (13, 50, 60, 70, 80) in each case exhibit
a suspension (16, 61, 71), which extends between the female multipoint connectors
(10) of the pair of female multipoint connectors (11) and at least one spring arm
(15, 72) is assigned to the suspension (16, 61, 71), wherein the suspension (16, 61,
71) of the support elements (13, 50, 60, 70, 80) exhibits at least two supports (17,
63, 84), which act on the pair of female multipoint connectors (11) from above for
the purpose of securing the support elements (13, 50, 60, 70, 80) to the female multipoint
connectors (10), characterized in that the supports (17, 63, 84) are capable of being connected to female multipoint connectors
(10) exhibiting different flexural strength in their cross section (33) in such a
way that the female multipoint connectors (10) are capable of twisting in order to
vary the spring characteristics of the support elements (13, 50, 60, 70, 80).
2. The supporting spring system as claimed in claim 1, characterized in that at least one spring arm (15, 72) is guided upwards around the outside of each female
multipoint connector (10) of at least a number of pairs of female multipoint connectors
(11).
3. The supporting spring system as claimed in claims 1 or 2, characterized in that the support elements (13, 50, 60, 70, 80) in each case exhibit a suspension (16,
61, 71), which extends downwards between the female multipoint connectors (10) of
a pair of female multipoint connectors (11) and in that at least one spring arm (15, 72) is assigned to the suspension (16, 61, 71).
4. The supporting spring system as claimed in one of the preceding claims, characterized in that a plurality, preferably two, of support plates (14, 81) are assigned to one outer
end of the respective spring arm (15, 72).
5. The supporting spring system as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the spring arms (15, 72) with the support plates (14, 81) are connected in a vertically
adjustable manner to the suspension (16, 61, 71) of the support elements (13, 50,
60, 70, 80).
6. The supporting spring system as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the suspension (16, 61, 71) of the support elements (13, 50, 60, 70, 80) exhibits
at least two supports (17, 63, 84), which are latched in place on the pair of female
multipoint connectors (11) from above for the purpose of securing the support elements
(13, 50, 60, 70, 80) to the female multipoint connectors (10).
7. The supporting spring system as claimed in one of the preceding claims, characterized in that the connection between the spring arms (15, 72) and the suspension (16, 61, 71) is
formed by a flexible connecting profile section (25).
8. The supporting spring system as claimed in one of the preceding claims, characterized in that at least one ring (31), which is rotatably mounted in the suspension (16, 61, 71),
is assigned in each case to the female multipoint connectors (10) with a non-round
cross section (33).
9. The supporting spring system as claimed in claim 8, characterized in that the rings (31) assigned to each female multipoint connector (10) are capable of being
twisted uniformly or individually into at least two, and preferably four, positions
(32) exhibiting different spring effects.
1. Suspension à ressort en particulier pour un matelas d'un meuble de lit, de siège ou
de couche, avec une multiplicité de paires de lattes élastiques (11), qui présentent
des lattes élastiques (10) s'étendant chaque fois parallèlement l'une à l'autre, avec
des longerons s'étendant transversalement aux lattes élastiques (10) pour l'appui
des lattes élastiques (10) ou des paires de lattes élastiques (11) et avec des éléments
de support (13, 50, 60, 70, 80) associés aux paires de lattes élastiques (11), qui
présentent des plateaux d'appui (14, 81) pour le matelas et des bras élastiques (15,
72) pour la liaison élastique des plateaux d'appui (14, 81) avec les lattes élastiques
(10) d'une paire de lattes élastiques (11) et les bras élastiques (15, 72) sont guidés
depuis en dessous des lattes élastiques (10) d'au moins quelques paires de lattes
élastiques (11) vers le haut extérieurement autour de la paire de lattes élastiques
(11) et les éléments de support (13, 50, 60, 70, 80) présentent respectivement une
suspension (16, 61, 71) qui s'étend entre les lattes élastiques (10) de la paire de
lattes élastiques (11) et au moins un bras élastique (15, 72) est associé à la suspension
(16, 61, 71), dans laquelle la suspension (16, 61, 71) des éléments de support (13,
50, 60, 70, 80) présente au éléments de support (13, 50, 60, 70, 80) présente au moins
deux branches (17, 63, 84), qui agissent par le haut sur la paire de lattes élastiques
(11) pour la fixation des éléments de support (13, 50, 60, 70, 80) sur les lattes
élastiques (10), caractérisée en ce que les branches (17, 63, 84) peuvent être fixées à des lattes élastiques (10) présentant
dans leur section transversale (33) des raideurs à la flexion différentes, de telle
manière que les lattes élastiques (10) puissent tourner pour modifier les propriétés
élastiques des éléments de support (13, 50, 60, 70, 80).
2. Suspension à ressort selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins un bras élastique (15, 72) est guidé vers le haut extérieurement autour de
chaque latte élastique (10) d'au moins quelques paires de lattes élastiques (11).
3. Suspension à ressort selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les éléments de support (13, 50, 60, 70, 80) présentent respectivement une suspension
(16, 61, 71), qui s'étend vers le bas entre les lattes élastiques (10) d'une paire
de lattes élastiques (11) et au moins un bras élastique (15, 72) est associé à la
suspension (16, 61, 71).
4. Suspension à ressort selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que plusieurs, de préférence deux, plateaux d'appui (14, 81) sont associés à une extrémité
extérieure du bras élastique respectif (15, 72).
5. Suspension à ressort selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les bras élastiques (15, 72) avec les plateaux d'appui (14, 81) sont reliés de façon
réglable en hauteur à la suspension (16, 61, 71) des éléments de support (13, 50,
60, 70, 80).
6. Suspension à ressort selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la suspension (16, 61, 71) des éléments de support (13, 50, 60, 70, 80) présente
au moins deux branches (17, 63, 84), qui sont encliquetées par le haut sur la paire
de lattes élastiques (11) pour la fixation des éléments de support (13, 50, 60, 70,
80) sur les lattes élastiques (10).
7. Suspension à ressort selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la liaison entre les bras élastiques (15, 72) et la suspension (16, 61, 71) est formée
par une pièce profilée de liaison flexible (25).
8. Suspension à ressort selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un anneau (31), qui est monté de façon tournante dans la suspension (16,
61, 71), est associé aux lattes élastiques (10) ayant une section transversale non
ronde (33).
9. Suspension à ressort selon la revendication 8, caractérisée en ce que les anneaux (31) associés à chaque latte élastique (10) peuvent tourner ensemble
ou individuellement dans au moins deux, de préférence quatre positions (32) présentant
des effets élastiques différents.
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