[0001] Die Erfindung betrifft ein Versorgungsmodul zur Einreihung in eine Modulkette aus
längs einer Aufreihungsachse aufgereihten, elektrisch in einer Z-Verkettung miteinander
verbundenen Funktionsmodulen; mit einer ersten Kopplungsfläche, die zur Anbringung
an ein längs der Aufreihungsachse vorhergehend angeordnetes Funktionsmodul ausgebildet
ist und die mehrere elektrische Eingangsanschlüsse aufweist sowie mit einer zweiten
Kopplungsfläche, die zur Anbringung an ein längs der Aufreihungsachse nachfolgend
angeordnetes Funktionsmodul ausgebildet ist und die mehrere elektrische Ausgangsanschlüsse
aufweist, wobei eine vorgebbare Zuordnung der Eingangsanschlüsse zu den Ausgangsanschlüssen
vorgesehen ist und wobei wenigstens ein Eingangsanschluss als Versorgungseingang für
eine Einspeisung einer Versorgungsspannung von einem vorhergehenden Funktionsmodul
und wenigstens ein Ausgangsanschluss als Versorgungsausgang für eine Weiterleitung
der Versorgungsspannung an ein nachfolgendes Funktionsmodul ausgebildet sind und wobei
ein Zusatzeingang für eine Einspeisung einer Zusatzversorgungsspannung von einer elektrischen
Energiequelle und ein Ausgangsanschluss als Zusatzausgang für eine Weiterleitung der
Zusatzversorgungsspannung an das längs der Aufreihungsachse nachfolgend angeordnete
Funktionsmodul vorgesehen sind. Ferner betrifft die Erfindung eine Modulkette mit
wenigstens einem Versorgungsmodul.
[0002] Aus der
Wo 2007/042090 A1 ist Modulsystem bekannt, das ein Kopfmodul mit mindestens einem Anschluss für ein
externes Bussignal auf einem externen Bus, mindestens einem pneumatischen Versorgungsanschluss,
einem elektrischen Versorgungsanschluss und, jeweils an derselben Seite herausgeführt,
einer seriellen Busschnittstelle für einen internen seriellen Bus, einer elektrischen
Versorgungsschnittstelle, einer Multipol-Schnittstelle und einer pneumatischen Versorgungsschnittstelle
aufweist. Das Modulsystem umfasst ferner mindestens ein Funktionsmodul mit, jeweils
von einer Seite zur gegenüberliegenden Seite durchführend und an die eine entsprechende
Schnittstelle des Kopfmoduls angeschlossen, einer internen seriellen Busleitung, elektrischen
Versorgungsleitungen, elektrischen Multipol-Leitungen und pneumatischen Versorgungsleitungen.
Dabei setzt das Kopfmodul serielle Bussignale in Multipolsignale um und gibt diese
an der Multipol-Schnittstelle aus. Das Funktionsmodul zweigt selektiv wenigstens eine
der Multipol-Leitungen ab und führt mit einem darauf geführten Signal eine pneumatische
oder elektrische oder sowohl eine pneumatische als auch eine elektrische Funktion
aus.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Versorgungsmodul und eine Modulkette
bereitzustellen, die eine bereichsweise, vorgebbare Versorgung von Funktionsmodulen
mit einer elektrischen Spannung ermöglichen, die unabhängig von der Versorgungsspannung
bereitgestellt werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung für ein Versorgungsmodul
der eingangs genannten Art mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Hierbei ist zwischen
wenigstens einem Eingangsanschluss und einem zugeordneten Ausgangsanschluss ein Schaltmittel
eingeschleift, das für eine wahlweise Umschaltung zwischen einem ersten Leiterzweig,
der den Eingangsanschluss mit dem Ausgangsanschluss verbindet und einem zweiten Leiterzweig,
der den Ausgangsanschluss mit dem Zusatzeingang verbindet, ausgebildet ist, vorgesehen.
[0005] An dem Zusatzeingang, der vorzugsweise abseits der ersten und zweiten Kopplungsfläche
am Versorgungsmodul angeordnet ist, kann eine Zusatzversorgungsspannung in das Versorgungsmodul
eingespeist werden, die für eine vorgebbare Anzahl von nachfolgend längs der Aufreihungsachse
anbringbaren Funktionsmodulen verwendet werden kann. Die Zusatzversorgungsspannung
kann elektrische Charakteristika aufweisen, die von der Versorgungsspannung abweichen.
Beispielsweise kann die Zusatzversorgungsspannung eine höhere oder niedrigere elektrische
Spannung aufweisen als die Versorgungsspannung. Ergänzend oder alternativ kann die
elektrische Energiequelle, die zur Bereitstellung der Zusatzversorgungsspannung vorgesehen
ist, in anderer Weise gestaltet, insbesondere andersartig elektrisch abgesichert ausgebildet
sein, als dies für die elektrische Energiequelle der Fall ist, die die Versorgungsspannung
bereitstellt. Zudem kann ergänzend oder alternativ vorgesehen sein, die Zusatzversorgungsspannung
in unterschiedlichen Betriebszuständen der Modulkette, in die das Versorgungsmodul
einschleifbar ist, zu verändern oder eine zeitweilige Abschaltung der Zusatzversorgungsspannung
vorzusehen. Hierdurch kann Einfluss auf die mit dem Versorgungsmodul gekoppelten und
mit der Zusatzversorgungsspannung beaufschlagten Funktionsmodule genommen werden.
[0006] Mit dem Schaltmittel kann eingestellt werden, ob eine unmittelbare Verbindung zwischen
dem Eingangsanschluss und dem Ausgangsanschluss vorliegt oder ob der Eingangsanschluss
vom Ausgangsanschluss getrennt ist und eine Einspeisung und Weiterleitung elektrischer
Energie an den zugeordneten Ausgangsanschluss mit Hilfe des Zusatzeingangs erfolgen
soll. Vorzugsweise handelt es sich bei dem Schaltmittel um einen mechanischen Schalter,
der manuell bei der Konfiguration des Versorgungsmoduls auf die jeweilige Schaltstellung
eingestellt wird. Dieser mechanische Schalter kann insbesondere als DIP-Schalter (dual
inline package), als Anordnung von mehreren Steckpfosten, die durch Verbindungsteile
elektrisch miteinander verbindbar sind (Jumper) oder als Drahtfederelement (Haarnadelkontakt)
ausgebildet sein.
[0007] Typischerweise erfolgt der Aufbau von Modulketten nicht durch den Endkunden, der
damit beispielsweise eine pneumatisch betreibbare Vorrichtung ansteuern will, sondern
im Herstellerbetrieb, der die Herstellung der Funktionsmodule und der Versorgungsmodule
verantwortet. Da die Modulketten üblicherweise gemäß einer vorgegebenen Spezifikation
zusammengestellt und montiert werden, ist auch die Anzahl von Funktionsmodulen, die
jeweils mit Hilfe eines Versorgungsmoduls mit einer von der Versorgungsspannung abweichenden
oder zumindest getrennt beeinflussbaren Zusatzversorgungsspannung beaufschlagt werden
sollen, festgelegt. Somit werden die jeweiligen Schaltmittel bei der Zusammenstellung
der Modulkette in die gewünschte Schaltstellung gebracht. Vorzugsweise sind die Schaltmittel
nach der Montage der Modulkette nicht mehr zugänglich und somit weder mechanisch noch
elektrisch oder elektronisch veränderbar. Hiermit wird gewährleistet, dass die je
nach Einsatzfall sicherheitsrelevante Konfiguration der Modulkette im Betriebszustand
unverändert aufrechterhalten bleibt.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Vorteilhaft ist es, wenn dem zweiten Leiterzweig ein Übertragungsmittel zugeordnet
ist, das für eine galvanisch getrennte Weiterleitung eines am Eingangsanschluss bereitstellbaren
Schaltsignals an den Ausgangsanschluss ausgebildet ist. Mit dem Übertragungsmittel
wird gewährleistet, dass sich die Versorgungsspannung und die Zusatzversorgungsspannung
nicht gegenseitig beeinflussen, da hierdurch unerwünschte Betriebszustände der Funktionsmodule
eintreten könnten.
[0010] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Übertragungsmittel
ein Sendemittel zur Aussendung eines Koppelsignals in Abhängigkeit von dem am Eingangsanschluss
bereitstellbaren Schaltsignal sowie ein Empfangsmittel zum Empfang des Koppelsignals
umfasst, wobei das Empfangsmittel ein mit dem Koppelsignal ansteuerbares Schaltmittel
umfasst, das zur Freigabe eines elektrischen Pfads zwischen dem Ausgangsanschluss
und dem Zusatzeingang ausgebildet ist. Das Sendemittel und das Empfangsmittel sind
derart ausgebildet, dass ein Schaltsignal, bei dem es sich insbesondere um eine elektrische
Potentialänderung am Eingangsanschluss handeln kann, als Koppelsignal übertragen wird.
Das dem Empfangsmittel zugeordnete Schaltmittel gewährleistet bei Eintreffen des Koppelsignals
die Freigabe des elektrischen Pfades zwischen dem Ausgangsanschluss und dem Zusatzeingang,
so dass beispielsweise bei Eintreffen eines Koppelsignals ein elektrischer Strom von
Ausgangsanschluss zum Zusatzeingang fließen kann. Das Koppelsignal kann beispielsweise
als elektromagnetische Welle oder als Magnetfeld vorliegen.
[0011] Bevorzugt ist das Sendemittel elektrisch zwischen den Versorgungseingang und den
zugeordneten Eingangsanschluss eingeschleift. Hierdurch ist unabhängig von der Zusatzversorgungsspannung
stets eine elektrische Versorgung des Sendemittels mit elektrischer Energie gewährleistet.
Zudem ist hierdurch eine einfache Weiterleitung eines am Eingangsanschluss anlegbaren
Schaltsignals, das von einem, insbesondere am Anfang der Modulkette anbringbaren,
Steuermodul durch die Funktionsmodule hindurch bis zum Versorgungsmodul übertragen
wird, gewährleistet. Vorzugsweise ist das Schaltsignal als elektrische Potentialdifferenz
gegenüber der am Versorgungseingang angelegten Versorgungsspannung ausgelegt, so das
bei Vorliegen des Schaltsignals am Eingangsanschluss eine elektrische Potentialdifferenz
zwischen dem Versorgungsanschluss und dem Eingangsanschluss vorliegt, die zu einem
Stromfluss durch das Sendemittel und somit zur Aussendung eines Koppelsignals führt.
[0012] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung umfasst das Übertragungsmittel einen Optokoppler
und/oder einen kapazitiven Koppler und/oder einen induktiven Koppler. Bei einem Optokoppler
ist das Sendemittel dazu ausgebildet, elektromagnetische Wellen, insbesondere im Bereich
des sichtbaren Lichts und/oder im Bereich der ultravioletten Strahlung und/oder im
Bereich der infraroten Strahlung auszugeben, während das Empfangsmittel eines Optokopplers
dazu eingerichtet ist, die elektromagnetischen Wellen zu empfangen und bei Vorliegen
eines vorgebbaren Signalpegels des übertragenen Koppelsignals das zugeordnete Schaltmittel
anzusteuern, mit dessen Hilfe der elektrische Pfad zwischen dem Ausgangsanschluss
und dem Zusatzeingang freigegeben oder gesperrt werden kann.
[0013] Zweckmäßig ist es, wenn wenigstens ein Eingangsanschluss in direkter, unterbrechungsfreier
Weise elektrisch mit dem zugeordneten Ausgangsanschluss verbunden ist. Hierüber ist
eine direkte Übertragung eines Schaltsignals vom Eingangsanschluss an den Ausgangsanschluss
möglich.
[0014] Gemäß einem zweiten Aspekt wird die Aufgabe der Erfindung für eine Modulkette aus
längs einer Aufreihungsachse aufgereihten, elektrisch in einer Z-Verkettung miteinander
verbundenen Funktionsmodulen dadurch gelöst, dass zwischen zwei benachbart angeordneten
Funktionsmodulen ein Versorgungsmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 8 eingereiht
ist. Mit Hilfe eines derartigen Versorgungsmoduls kann ein vorgebbarer Bereich der
Modulkette, insbesondere eines oder mehrere unmittelbar an das Versorgungsmodul angereihte
Funktionsmodule, mit einer von der Versorgungsspannung abweichenden und/oder getrennt
beeinflussbaren Zusatzversorgungsspannung beaufschlagt werden.
[0015] Vorzugsweise ist in der Modulkette eine Anzahl von dem Versorgungsmodul nachfolgenden
Funktionsmodulen, die für eine Beaufschlagung mit der in das Versorgungsmodul einleitbaren
Zusatzversorgungsspannung vorgesehen sind, durch Freigabe einer entsprechenden Anzahl
von elektrischen Verbindungen zwischen dem Zusatzeingang und Ausgangsanschlüssen,
die als Zusatzausgänge dienen, vorgebbar. Somit kann das Versorgungsmodul auf die
Erfordernisse der nachfolgend angeordneten Funktionsmodule angepasst werden, indem
beispielsweise zwei nachfolgend angeordnete Funktionsmodule mit der Zusatzversorgungsspannung
beaufschlagt werden und die weiteren Funktionsmodule mit der Versorgungsspannung,
die durch das Versorgungsmodul hindurchgeschleift wird, beaufschlagt werden. Hierzu
ist es zweckmäßig, wenn in der Modulkette ein elektrischer Leitungspfad für die Versorgungsspannung
durch die längs der Aufreihungsachse angeordneten Funktionsmodule erstreckt ist.
[0016] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Hierbei zeigt:
- Figur 1
- eine schematisches Schaltbild eines Versorgungsmoduls und
- Figur 2
- eine Modulkette mit einem Steuermodul, mehreren Funktionsmodulen und mehreren Versorgungsmodulen.
[0017] In der Figur 1 ist ein Versorgungsmodul 1 schematisch dargestellt, das zur Einreihung
in eine in der Figur 2 näher dargestellte Modulkette 2 ausgebildet ist. Die Modulkette
2 umfasst mehrere, längs einer Aufreihungsachse 3 aufgereihte, elektrisch in einer
Z-Verkettung 4 miteinander verbundene Funktionsmodule 5, 6.
[0018] Das in der Figur 1 dargestellte Versorgungsmodul 1 weist exemplarisch ein kubisches
Gehäuse 7 auf, an dem zwei Kopplungsflächen 8, 9 an einander entgegengesetzten Oberflächen
ausgebildet sind. Die erste Kopplungsfläche 8 ist zur Anbringung an ein längs der
Aufreihungsachse 3 vorhergehend angeordnetes Funktionsmodul 5 oder 6 ausgebildet.
Exemplarisch ist die Kopplungsfläche 8 eben ausgebildet und weist mehrere elektrische
Eingangsanschlüsse 10 auf. Vorzugsweise sind die Eingangsanschlüsse 10 längs einer
Geraden 11, insbesondere äquidistant in einem vorgebbaren Rastermaß, zueinander angeordnet.
Die Eingangsanschlüsse 10 können beispielhaft als metallische oder metallisierte Kontaktflächen
ausgebildet sein und ermöglichen die Bereitstellung von elektrischen Potentialen und/oder
elektrischen Strömen an das Versorgungsmodul 1. Ferner weist das Versorgungsmodul
1 an der zweiten Kopplungsfläche 9, die entgegengesetzt zur ersten Kopplungsfläche
8 ausgerichtet ist und die exemplarisch eben ausgebildet ist, mehrere elektrische
Ausgangsanschlüsse 12 auf. Die zweite Kopplungsfläche 9 ist zur Anbringung an ein
längs der Aufreihungsachse 3 nachfolgend angeordnetes Funktionsmodul 5 oder 6 ausgebildet.
Die an der zweiten Kopplungsfläche 9 angeordneten Ausgangsanschlüsse 12 sind vorzugsweise
den Eingangsanschlüssen 10 entgegengesetzt, insbesondere längs einer Geraden 15 äquidistant
in einem vorgebbaren Rastermaß, angeordnet. Somit ist bei der dargestellten Ausführungsform
des Versorgungsmoduls 1 jedem Eingangsanschluss 10 ein korrespondierender Ausgangsanschluss
12 zugeordnet.
[0019] Exemplarisch sind zwei der Eingangsanschlüsse als erste und zweite Versorgungseingänge
16, 17 ausgebildet, die für eine Einspeisung einer Versorgungsspannung von einem vorhergehenden
Funktionsmodul 5 oder 6 genutzt werden können. Wie aus der Figur 2 ersichtlich ist,
wird jeweils nur einer der beiden Versorgungseingänge 16, 17 genutzt, während der
jeweils andere Versorgungseingang 16, 17 ungenutzt bleibt. Für eine Auswahl zwischen
den beiden Versorgungseingängen 16, 17 ist im Versorgungsmodul 1 ein Schaltmittel
18 vorgesehen, das exemplarisch als mechanischer, manuell zu betätigender Umschalter
ausgebildet ist. Mit diesem Schaltmittel 18 wird das jeweilige Versorgungsmodul 1
entsprechend der vorzusehenden Versorgungsspannung konfiguriert und behält diese eingestellte
Konfiguration bei geeigneter Ausgestaltung des Schaltmittels 18 zuverlässig bei. Das
Schaltmittel 18 stellt jeweils eine elektrische Verbindung des ersten oder zweiten
Versorgungseingangs 16, 17 mit einen als Versorgungsausgang 19 ausgebildeten Ausgangsanschluss
12 her, der entgegengesetzt zum ersten Versorgungseingang 16 angeordnet ist. Ein korrespondierend
zum zweiten Versorgungseingang 17 angeordneter Ausgangsanschluss 12 ist mit einem
Zusatzeingang 20 elektrisch verbunden und dient somit als Zusatzausgang 21. Dieser
Zusatzausgang 21 ist für eine Weiterleitung einer am Zusatzeigang 20 bereitgestellten
elektrischen Zusatzversorgungsspannung an das längs der Aufreihungsachse 3 nachfolgend
angeordnete Funktionsmodul 5 oder 6 und gegebenenfalls auch an weitere Funktionsmodule
5, 6 vorgesehen.
[0020] Vorzugsweise ist der Zusatzeingang 20 an einer Seitenfläche des Gehäuses 7 angeordnet
und ist elektrisch mit einer nicht näher dargestellten elektrischen Zusatzversorgungs-Energiequelle
verbunden, die vorzugsweise unabhängig von einer ebenfalls nicht dargestellten elektrischen
Versorgungs-Energiequelle ausgebildet ist, die ihrerseits zur Bereitstellung der Versorgungsspannung
an einen der Versorgungseingänge 16, 17 ausgebildet ist.
[0021] Exemplarisch sind in dem Versorgungsmodul 1 zwischen einigen der Eingangsanschlüsse
10 und der Ausgangsanschlüsse 12 jeweils Schaltmittel 22 eingeschleift, die für eine
wahlweise Umschaltung zwischen einem ersten Leiterzweig 23, der eine direkte Verbindung
des Eingangsanschluss 10 mit dem zugeordneten Ausgangsanschluss 12 ermöglicht, und
einem zweiten Leiterzweig 24, der den Ausgangsanschluss 12 mit dem Zusatzeingang 20
verbindet, ausgebildet sind. Vorzugsweise ist das Schaltmittel 22 als mechanischer,
manuell zu betätigender Umschalter ausgebildet. Wenn sich das Schaltmittel 22 in einer
ersten Schaltstellung befindet, ist eine unmittelbare elektrische Kopplung des Eingangsanschlusses
10 mit dem Ausgangsanschluss 12 gewährleistet. Sofern sich das Schaltmittel 22 in
einer zweiten Schaltstellung befindet, ist der erste Leiterzweig 23 unterbrochen und
ein Stromfluss ist lediglich zwischen dem Zusatzeingang 20 und dem zugeordneten Ausgangsanschluss
12 ermöglicht. Um auch für diesen Schaltzustand des Schaltmittels 22 eine Abhängigkeit
des Stromflusses von einem am zugeordneten Eingangsanschluss 10 bereitgestellten Schaltsignal
zu gewährleisten, ist dem zweiten Leiterzweig 24 ein Übertragungsmittel 25 zugeordnet.
Das Übertragungsmittel 25 ist für eine galvanische Trennung zwischen einem am Eingangsanschluss
10 bereitstellbaren Schaltsignal und der am Ausgangsanschluss als Folge des Schaltsignals
bereitstellbaren Zusatzversorgungsspannung eingerichtet. Exemplarisch ist das Übertragungsmittel
25 als Optokoppler ausgebildet und umfasst ein beispielhaft als Leuchtdiode ausgebildetes
Sendemittel 28 zur Aussendung eines Koppelsignals in Abhängigkeit von dem am jeweils
zugeordneten Eingangsanschluss 10 bereitstellbaren Schaltsignal. Ferner umfasst das
Übertragungsmittel ein als lichtempfindlichen Fototransistor 29 ausgebildetes Empfangsmittel
zum Empfang des Koppelsignals, der derart ausgebildet sein kann, dass er bei Eintreffen
eines Koppelsignals den elektrischen Pfad zwischen dem Zusatzeingang 20 und dem Ausgangsanschluss
12 freigibt. Dieser elektrische Pfad verläuft über die Masseverbindung zwischen dem
Fototransistor 29 und dem Masseanschluss 32 des Zusatzeingangs 20. Dabei ist es vorteilhaft,
dass bei Verwendung mehrerer Versorgungsmodule 1 jeweils unterschiedliche Massepotentiale
an den unterschiedlichen Zusatzeingängen 20 angelegt werden können, weshalb diese
in der Figur 2 mit A bzw. B bezeichnet sind. Durch das Schließen dieses elektrischen
Pfads kann somit eine Ableitung der elektrischen Energie von einer Aktorkomponente
30 eines angereihten Ventilmoduls 6 an den Zusatzeingang 20 erfolgen, wie dies in
der Figur 2 näher dargestellt ist.
[0022] Vorliegend ist das Sendemittel 28 derart elektrisch mit dem Schaltmittel 18 verbunden,
dass es stets elektrisch mit einer an den Versorgungseingängen 16, 17 bereitgestellten
Versorgungsspannung beaufschlagt ist, so dass unabhängig von einer am Zusatzeingang
20 anliegenden Zusatzversorgungsspannung bei Eintreffen eines Schaltsignals am zugeordneten
Eingangsanschluss 10 eine Aussendung eines Koppelsignals hervorgerufen werden kann.
[0023] Die in der Figur 2 dargestellte Modulkette 2 ist exemplarisch zur Ansteuerung von
nicht näher dargestellten fluidischen Aktoren wie pneumatisch oder hydraulisch betreibbaren
Zylindern, Drehantrieben, Motoren oder Ähnlichem vorgesehen und weist zu diesem Zweck
ein erstes als Steuereinheit 5 ausgebildetes Funktionsmodul sowie mehrere längs der
Aufreihungsachse 3 an der Steuereinheit 5 aufgereihte, als Ventilmodule 6 ausgebildete
Funktionsmodule auf. Weitere nicht näher dargestellte Funktionsmodule wie Eingangs-/Ausgangsmodule
zum Betreiben von Sensoren können ebenfalls vorgesehen sein. Die Ventilmodule 6 weisen
jeweils an einer ersten Kopplungsfläche 38 eine Anzahl von Eingangsanschlüssen 40
auf, deren Anordnung auf die Anordnung der Ausgangsanschlüsse 12 am Versorgungsmodul
1 und in gleicher Weise an die Anordnung von Ausgangsanschlüssen 52 des Steuermoduls
5 angepasst ist. Somit kann exemplarisch vom Steuermodul 5 wahlweise über einen ersten
oder zweiten Versorgungsausgang 53, 54 eine Bereitstellung einer Versorgungsspannung
an das nachgeordnete Ventilmodul 6 vorgesehen sein. Ferner kann über die weiteren
Ausgangsanschlüsse 52 des Steuermoduls 5 jeweils individuell, insbesondere in Abhängigkeit
von einem Bussignal, das über eine nicht dargestellte Busschnittstelle in das Steuermodul
5 eingespeist wird, eine Ansteuerung der zugeordneten Ventilmodule 6 mittels Schaltsignalen
vorgenommen werden.
[0024] Exemplarisch ist vorgesehen, dass eine im Ventilmodul 6 angeordneter Aktorkomponente
30, bei der es sich beispielsweise um eine Magnetspule eines fluidischen Schaltventils
handelt, zwischen einen mit der Versorgungsspannung beaufschlagten Leiterzweig 31
und den jeweils ersten mit dem Schaltsignal des Steuermoduls 5 beaufschlagbaren Eingangsanschluss
10 elektrisch leitend eingeschleift ist. Dementsprechend kann bei Vorliegen eines
Schaltsignals ein Strom vom Versorgungsanschluss 17 durch die Aktorkomponente 30 zum
Eingangsanschluss 40 und von dort zum Steuermodul 5 fließen. Damit ein zweites Ventilmodul
6, das angrenzend an das erste Ventilmodul 6 angeordnet ist, die gleiche Aufbauweise
wie das vorhergehend angeordnete Ventilmodul 6 aufweisen kann, ist in den Ventilmodulen
6 jeweils eine Z-Verkettung der Ausgangsanschlüsse 42 mit den Eingangsanschlüssen
40 vorgesehen. Dabei sind die Eingangsanschlüsse 40 und die Ausgangsanschlüsse 42
exemplarisch jeweils äquidistant entsprechend einem vorgebbaren Rastermaß längs von
nicht dargestellten Geraden angeordnet, wobei elektrisch miteinander verbundene Ein-
und Ausgangsanschlüsse um das Rastermaß zueinander versetzt angeordnet sind. Demgegenüber
sind in den beiden Versorgungsmodulen 1 keine Z-Verkettungen der Eingangs- und Ausgangsanschlüsse
10, 12 vorgehsehen, da hier ausschließlich eine galvanisch gekoppelte oder galvanisch
getrennte Weiterleitung von Schaltsignalen des Steuermoduls 5 stattfindet.
[0025] Bei der in Figur 2 dargestellten Modulkette 2 ist das näher am Steuermodul 5 angeordnete
Versorgungsmodul 1 dazu vorgesehen, die beiden längs der Aufreihungsachse 3 nachfolgenden
Ventilmodule 6 mit einer am Zusatzeingang 20 anlegbaren ersten Zusatzversorgungspannung
zu versorgen. Dementsprechend sind die beiden Ausgangsanschlüsse 12, die elektrisch
mit den Aktorkomponenten 30 der beiden nachfolgenden Ventilmodule 6 verbunden sind,
aufgrund der Schalterstellung der jeweiligen Schaltmittel 22 galvanisch von den zugeordneten
Eingangsanschlüssen 10 getrennt. Bei Bereitstellung einer Zusatzversorgungsspannung
am Zusatzeingang 20 und Bereitstellung eines Schaltsignals an eines dieser beiden
Ventilmodule 6 wird aufgrund der galvanischen Trennung bei Eintreffen des Schaltsignals
lediglich ein Koppelsignal von dem Übertragungsmittel übertragen. Dieses Koppelsignal
führt dazu, dass der Fototransistor 29 leitend wird und ein Stromfluss von einem Pol
des Zusatzeingangs 20 durch die jeweilige Aktorkomponente 30 und durch den Fototransistor
29 hindurch bis zum zweiten Pol des Zusatzeingangs 20 erfolgen kann.
[0026] Sämtliche durch das näher am Steuermodul 5 angeordnete Versorgungsmodul 1 galvanisch
gekoppelt durchgeschleiften Schaltsignale durchlaufen die beiden nachfolgenden Ventilmodule
6 unbeeinflusst und können in darauf folgenden Versorgungsmodul 1 je nach Schalterstellung
der zur Verfügung stehenden Schaltmittel 22 entweder galvanisch gekoppelt oder entkoppelt
weitergeleitet werden. Die galvanisch entkoppelten Schaltsignale können mit einer
zweiten Zusatzversorgungsspannung an die zugeordneten Ventilmodule 6, von denen exemplarisch
nur eines dargestellt ist, weitergeleitet werden.
1. Versorgungsmodul zur Einreihung in eine Modulkette (2) aus längs einer Aufreihungsachse
(3) aufgereihten, elektrisch in einer Z-Verkettung (4) miteinander verbundenen Funktionsmodulen
(5, 6); mit einer ersten Kopplungsfläche (8), die zur Anbringung an ein längs der
Aufreihungsachse (3) vorhergehend angeordnetes Funktionsmodul (5, 6) ausgebildet ist
und die mehrere elektrische Eingangsanschlüsse (10) aufweist sowie mit einer zweiten
Kopplungsfläche (9), die zur Anbringung an ein längs der Aufreihungsachse (3) nachfolgend
angeordnetes Funktionsmodul (5, 6) ausgebildet ist und die mehrere elektrische Ausgangsanschlüsse
(12) aufweist, wobei eine vorgebbare Zuordnung der Eingangsanschlüsse (10) zu den
Ausgangsanschlüssen (12) vorgesehen ist und wobei wenigstens ein Eingangsanschluss
(10) als Versorgungseingang (16, 17) für eine Einspeisung einer Versorgungsspannung
von einem vorhergehenden Funktionsmodul (5, 6) und wenigstens ein Ausgangsanschluss
(12) als Versorgungsausgang (19) für eine Weiterleitung der Versorgungsspannung an
ein nachfolgendes Funktionsmodul (5, 6) ausgebildet sind, wobei ein Zusatzeingang
(20) für eine Einspeisung einer Zusatzversorgungsspannung von einer elektrischen Energiequelle
und ein Ausgangsanschluss (12) als Zusatzausgang (21) für eine Weiterleitung der Zusatzversorgungsspannung
an wenigstens ein längs der Aufreihungsachse (3) nachfolgend angeordnetes Funktionsmodul
(5, 6) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen wenigstens einem Eingangsanschluss (10) und einem zugeordneten Ausgangsanschluss
(12) ein Schaltmittel (22) eingeschleift ist, das für eine wahlweise Umschaltung zwischen
einem ersten Leiterzweig (23), der den Eingangsanschluss (10) mit dem Ausgangsanschluss
(12) verbindet und einem zweiten Leiterzweig (24), der den Ausgangsanschluss (12)
mit dem Zusatzeingang (20) verbindet, ausgebildet ist.
2. Versorgungsmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem zweiten Leiterzweig (24) ein Übertragungsmittel (25) zugeordnet ist, das für
eine galvanisch getrennte Weiterleitung eines am Eingangsanschluss (10) bereitstellbaren
Schaltsignals an den Ausgangsanschluss (12) ausgebildet ist.
3. Versorgungsmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel (25) ein Sendemittel (28) zur Aussendung eines Koppelsignals
in Abhängigkeit von dem am Eingangsanschluss (10) bereitstellbaren-Schaltsignal sowie
ein Empfangsmittel (29) zum Empfang des Koppelsignals umfasst, wobei das Empfangsmittel
(29) ein mit dem Koppelsignal ansteuerbares Schaltmittel umfasst, das zur Freigabe
eines elektrischen Pfads zwischen dem Ausgangsanschluss (12) und dem Zusatzeingang
(20) ausgebildet ist.
4. Versorgungsmodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Sendemittel (28) elektrisch zwischen den Versorgungseingang (16, 17) und den
zugeordneten Eingangsanschluss (10) eingeschleift ist.
5. Versorgungsmodul nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsmittel (25) einen Optokoppler und/oder einen kapazitiven Koppler
und/oder einen induktiven Koppler umfasst.
6. Versorgungsmodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Eingangsanschluss (10) in direkter, unterbrechungsfreier Weise elektrisch
mit dem zugeordneten Ausgangsanschluss (12) verbunden ist.
7. Modulkette aus längs einer Aufreihungsachse (3) aufgereihten, elektrisch in einer
Z-Verkettung miteinander verbundenen Funktionsmodulen (6) mit einem zwischen zwei
benachbart angeordneten Funktionsmodulen (6) eingereihten Versorgungsmodul (1) nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von dem Versorgungsmodul (1) nachfolgenden Funktionsmodulen (6), die
für eine Beaufschlagung mit der in das Versorgungsmodul (1) einleitbaren Zusatzversorgungsspannung
vorgesehen sind, durch Freigabe einer entsprechenden Anzahl von elektrischen Verbindungen
zwischen dem Zusatzeingang (20) und Ausgangsanschlüssen (12), die als Zusatzausgänge
(21) dienen, vorgebbar ist.
8. Versorgungsmodul nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrischer Leitungspfad für die Versorgungsspannung durch die längs der Aufreihungsachse
(3) angeordneten Funktionsmodule (6) erstreckt ist.
1. Supply module for insertion into a module chain (2) of electric functional modules
(5, 6) lined up along a line-up axis (3) and connected to one another in a Z linkage
(4), the supply module comprising a first coupling surface (8) designed for mounting
on a functional module (5, 6) placed upstream along the line-up axis (3) and having
a plurality of electric input connections (10) and a second coupling surface (9) designed
for mounting on a functional module (5, 6) placed downstream along the line-up axis
(3) and having a plurality of electric output connections (12), wherein a presettable
assignment of the input connections (10) to the output connections (12) is provided
and wherein at least one input connection (10) is designed as a supply input (16,
17) for feeding in a supply voltage from an upstream functional module (5, 6) and
at least one output connection (12) is designed as a supply output (19) for transferring
the supply voltage to a downstream functional module (5, 6), wherein an auxiliary
input (20) for a feed-in of an auxiliary supply voltage from an electric energy source
is provided and an output connection (12) is provided as an auxiliary output (21)
for transferring the auxiliary supply voltage to at least one functional module (5,
6) placed downstream along the line-up axis (3), characterised in that, between at least one input connection (10) and an associated output connection (12),
there is looped in a switching means (22) designed for optionally switching between
a first conductor branch (23), which connects the input connection (10) to the output
connection (12), and a second conductor branch (24), which connects the output connection
(12) to the auxiliary connection (20).
2. Supply module according to claim 1, characterised in that a transmission means (25) designed for an galvanically isolated transfer of a switching
signal which can be made available at the input connection (10) to the output connection
(12) is assigned to the second conductor branch (24).
3. Supply module according to claim 2, characterised in that the transmission means (25) comprises a sending means (28) for sending out a coupling
signal as a function of the switching signal which can be made available at the input
connection (10) and a receiving means (29) for receiving the coupling signal, wherein
the receiving means (29) comprises a switching means which can be activated by the
coupling signal and which is designed for enabling an electric path between the output
connection (12) and the auxiliary input (20).
4. Supply module according to claim 3, characterised in that the sending means (28) is electrically looped between the supply input (16, 17) and
the associated input connection (10).
5. Supply module according to claim 2 3 or 4, characterised in that the transmission means (25) comprises an optical coupler and/or a capacitive coupler
and/or an inductive coupler.
6. Supply module according to any of the preceding claims, characterised in that at least one input connection (10) is electrically connected to the associated output
connection (12) in a direct, uninterrupted manner.
7. Module chain of functional modules (6) lined up along a line-up axis (3) and connected
to one another in a Z linkage, the module chain comprising a supply module (1) according
to any of the preceding claims, which is inserted between two adjacently arranged
functional modules (6), characterised in that a number of functional modules (6) downstream of the supply module (1), which are
provided for an application of the auxiliary supply voltage which can be introduced
into the supply module (1), is presettable by enabling a corresponding number of electric
connections between the auxiliary input (20) and output connections (12) which act
as auxiliary outputs (21).
8. Supply module according to claim 7, characterised in that an electric path for the supply voltage extends through the functional modules (6)
arranged along the line-up axis (3).
1. Module d'alimentation pour l'alignement dans une chaîne de modules (2) composée de
modules fonctionnels (5, 6) reliés électriquement les uns aux autres dans un enchaînement
en Z (4), alignés le long d'un axe d'alignement (3) ; avec une première surface de
couplage (8), qui est réalisée pour le montage à un module fonctionnel (5, 6) agencé
précédemment le long de l'axe d'alignement (3) et qui présente plusieurs raccords
d'entrée électriques (10) ainsi qu'avec une deuxième surface de couplage (9), qui
est réalisée pour le montage à un module fonctionnel (5, 6) agencé subséquemment le
long de l'axe d'alignement (3) et qui présente plusieurs raccords de sortie électriques
(12), dans lequel une affectation pouvant être prédéfinie des raccords d'entrée (10)
aux raccords de sortie (12) est prévue et dans lequel au moins un raccord d'entrée
(10) est réalisé en tant qu'entrée d'alimentation (16, 17) pour une alimentation d'une
tension d'alimentation d'un module fonctionnel précédent (5, 6) et au moins un raccord
de sortie (12) est réalisé en tant que sortie d'alimentation (19) pour une transmission
de la tension d'alimentation à un module fonctionnel subséquent (5, 6), dans lequel
une entrée supplémentaire (20) est prévue pour une alimentation d'une tension d'alimentation
supplémentaire d'une source d'énergie électrique et un raccord de sortie (12) est
prévu en tant que sortie supplémentaire (21) pour une transmission de la tension d'alimentation
supplémentaire à au moins un module fonctionnel (5, 6) agencé subséquemment le long
de l'axe d'alignement (3), caractérisé en ce qu'un moyen de commutation (22), qui est réalisé pour une commutation au choix entre
une première branche conductrice (23), qui relie le raccord d'entrée (10) au raccord
de sortie (12) et une deuxième branche conductrice (24), qui relie le raccord de sortie
(12) à l'entrée supplémentaire (20), est inséré entre au moins un raccord d'entrée
(10) et un raccord de sortie (12) affecté.
2. Module d'alimentation selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un moyen de transmission (25), qui est réalisé pour une transmission galvaniquement
séparée d'un signal de commutation pouvant être mis à disposition au raccord d'entrée
(10) au niveau du raccord de sortie (12), est affecté à la deuxième branche conductrice
(24).
3. Module d'alimentation selon la revendication 2, caractérisé en ce que le moyen de transmission (25) comprend un moyen d'émission (28) pour l'émission d'un
signal de couplage en fonction du signal de commutation pouvant être mis à disposition
au raccord d'entrée (10) ainsi qu'un moyen de réception (29) pour la réception du
signal de couplage, dans lequel le moyen de réception (29) comprend un moyen de commutation
pouvant être commandé avec le signal de couplage, qui est réalisé pour la libération
d'un chemin électrique entre le raccord de sortie (12) et l'entrée supplémentaire
(20).
4. Module d'alimentation selon la revendication 3, caractérisé en ce que le moyen d'émission (28) est inséré électriquement entre l'entrée d'alimentation
(16, 17) et le raccord d'entrée (10) affecté.
5. Module d'alimentation selon la revendication 2, 3 ou 4, caractérisé en ce que le moyen de transmission (25) comprend un opto-coupleur et/ou un coupleur capacitif
et/ou un coupleur inductif.
6. Module d'alimentation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un raccord d'entrée (10) est relié électriquement de manière directe et sans
interruption au raccord de sortie (12) affecté.
7. Chaîne de modules composée de modules fonctionnels (6) reliés électriquement les uns
aux autres dans un enchaînement en Z, alignés le long d'un axe d'alignement (3) avec
un module d'alimentation (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes
aligné entre deux modules fonctionnels (6) agencés de manière adjacente, caractérisée en ce qu'un nombre de modules fonctionnels (6) subséquents au module d'alimentation (1), qui
sont prévus pour une sollicitation avec la tension d'alimentation supplémentaire pouvant
être introduite dans le module d'alimentation (1), peut être prédéfini par libération
d'un nombre correspondant de liaisons électriques entre l'entrée supplémentaire (20)
et des raccords de sortie (12), qui servent de sorties supplémentaires (21).
8. Module d'alimentation selon la revendication 7, caractérisé en ce qu'un chemin conducteur électrique pour la tension d'alimentation est prolongé par les
modules fonctionnels (6) agencés le long de l'axe d'alignement (3).