[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben einer Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Strangmaschine oder Filteransetzmaschine, wobei stabförmige
oder strangförmige Artikel der Tabak verarbeitenden Industrie oder deren Komponenten
an der Maschine mittels Fördereinrichtung gefördert und/oder mittels Bearbeitungsorganen
bearbeitet werden.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Strangmaschine oder Filteransetzmaschine, zum Fördern von stabförmigen oder strangförmigen
Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere zum Herstellen und/oder
Verpacken von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filterzigaretten, mit wenigstens einer Fördereinrichtung zur Förderung von stabförmigen
oder strangförmigen Artikeln oder deren Komponenten und/oder mit wenigstens einem
Bearbeitungsorgan zum Bearbeiten von stabförmigen oder strangförmigen Artikeln oder
deren Komponenten.
[0003] Außerdem betrifft die Erfindung eine Verwendung einer Lasereinrichtung.
[0004] Zigarettenherstellmaschinen weisen im Allgemeinen folgende Hauptbaugruppen auf:
- eine Verteilereinheit zum Vereinzeln von Tabakfasern und zum Bilden und Egalisieren
eines Tabakstrangs,
- eine Strangeinheit zum Formen eines Zigarettenstrangs aus dem Tabakstrang durch Umhüllen
des Tabakstrangs mit einem Umhüllungsstreifen wie Zigarettenpapier, der an einer Kante
beleimt und anschließend überlappend verklebt wird, wonach der Tabakstrang in Tabakstöcke
(Zigaretten einfacher oder mehrfacher Gebrauchslänge) zerschnitten wird,
- sowie eine Filteransetzeinheit zur Herstellung von Filterzigaretten, bei der meist
ein Filterstab mehrfacher Gebrauchslänge in kleinere Filterstopfen zerschnitten wird,
die zwischen zwei Zigaretten abgelegt und mittels beleimten Verbindungspapiers mit
diesen verbunden werden, wonach die Doppelzigaretten durch mittiges Schneiden durch
die angeklebten Filterstücke in einzelne Filterzigaretten zerschnitten werden.
[0005] In Folge der Manipulation großer Tabakmengen je Zeiteinheit in der Verteilereinheit
und der Bildung und Bearbeitung von Zigaretten entstehen große Mengen von Tabakstaub
und Kurztabakteilchen, die sich in der Maschine lose ablagern und diese allmählich
zusetzen. Die erforderliche Reinigung der Maschine oder deren Einrichtungen ist arbeits-
und zeitaufwendig.
[0006] Außerdem entstehen bei den geschilderten Schneidvorgängen und zusätzlich bei Beleimungsschritten
(Beleimung einer Kante des Zigarettenpapiers; Beleimung eines Papierstreifens, von
dem Verbindungsblättchen abgeschnitten werden) Ablagerungen an der Maschine. Diese
bestehen aus einer klebrigen Masse aus Tabakstaub und klebrigen Soßenbestandteilen
oder aus Filtermaterial und flüssigem Weichmacher oder aus Leimbestandteilen. Auch
hier sind regelmäßige Reinigungsmaßnahmen der Einrichtungen erforderlich, während
der die Zigarettenherstellmaschine nicht in Produktion laufen kann.
[0007] In Maschinen der Tabak verarbeitenden Industrie treten daher verfahrensbedingt mehrere
Bereiche auf, die starker Verschmutzung ausgesetzt sind. In Perforationseinrichtungen
können das beispielsweise die Rolltrommeln, insbesondere die Laserrolltrommeln, sein.
Auch das Druckwerk, in dem Zigarettenpapier bedruckt wird, neigt zur Verschmutzung.
Die betreffenden Bereiche sind einer ausreichenden Reinigung oftmals nicht zugänglich,
und die Reinigung mit konventionellen Hilfsmitteln dauert sehr lange. Dies führt in
der Folge zu einer Verschlechterung der Qualität der Tabakartikel und somit zu einem
schlechteren Leistungsergebnis der Maschine oder dies führt in einigen Fällen auch
zu einem kompletten Maschinenstopp.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Reinigung einer Maschine der Tabak
verarbeitenden Industrie auf einfache Weise zu ermöglichen, wobei es möglich sein
soll, Bestandteile oder Einrichtungen der Maschine im laufenden Produktionsprozess
zu reinigen.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch Verfahren zum Betreiben einer Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Strangmaschine oder Filteransetzmaschine, wobei stabförmige
oder strangförmige Artikel der Tabak verarbeitenden Industrie oder deren Komponenten
an der Maschine mittels Fördereinrichtungen, vorzugsweise queraxial und/oder längsaxial,
gefördert und/oder mittels Bearbeitungsorganen bearbeitet werden, das dadurch weitergebildet
wird, dass wenigstens eine Fördereinrichtung für die stabförmigen oder strangförmigen
Artikel oder für deren Komponenten mittels einer Lasereinrichtung an ihrer Oberfläche
gereinigt wird und/oder dass wenigstens ein Bearbeitungsorgan für die stabförmigen
oder strangförmigen Artikel oder für deren Komponenten mittels einer Lasereinrichtung
an seiner Oberfläche gereinigt wird.
[0010] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass unter Verwendung einer Lasereinrichtung,
d.h. einer Strahlungsquelle mit kohärenter Strahlung, die Oberflächen von Bestandteilen
einer Maschine, d.h. Fördereinrichtungen und/oder Bearbeitungsorganen für stabförmige
oder strangförmige Artikel oder für deren Komponenten, berührungslos gereinigt werden,
da durch die Beaufschlagung der Oberflächen der Fördereinrichtungen und/oder der Bearbeitungsorgane
die Schmutzpartikel oder Fremdpartikel von der Oberfläche der Fördereinrichtungen
und/oder der Bearbeitungsorgane entfernt werden. Hierdurch wird auf berührungslose
Weise die Oberfläche dieser Fördereinrichtungen und der Bearbeitungsorgane von Staub,
Leimresten, Papierablagerungen, Tabakkrümel oder sonstigen Anhaftungen etc. gereinigt.
[0011] Wenn im Rahmen der vorliegenden Erfindung von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden
Industrie die Rede ist, gelten die Ausführungen auch für strangförmige Artikel der
Tabak verarbeitenden Industrie in entsprechender oder gleicher Weise (und umgekehrt),
ohne dass auf diese strangförmigen (oder stabförmigen) Artikel gesondert eingegangen
wird.
[0012] Insbesondere werden die Oberflächen der Fördereinrichtungen und/oder der Bearbeitungsorgane
mittels eines Lasers als Laserreinigungseinrichtung berührungslos gereinigt, wobei
insbesondere der Laser als ein mit einem Lichtleiter ausgebildeter Festkörperlaser
ausgebildet ist, wobei insbesondere unter Verwendung des Lichtleiters das Laserlicht
des Lasers an die zu reinigende Stelle bzw. Oberfläche der Fördereinrichtung oder
des Bearbeitungsorgans geleitet wird. Vorzugsweise ist die Leistung der verwendeten
Lasereinrichtung einstellbar bzw. regelbar.
[0013] Beispielsweise ist eine Fördereinrichtung für stabförmige Artikel oder deren Komponenten
als queraxial fördernde Fördertrommel oder als Förderkanal zum Fördern in längsaxialer
Richtung oder als Überführungseinrichtung für hergestellte Tabakstränge zwischen einer
längsaxial fördernden Strangmaschine und einer queraxial fördernden Filteransetzmaschine,
zum Beispiel Spinne oder dergleichen, ausgebildet.
[0014] Als Bearbeitungsorgane für stabförmige Artikel oder deren Komponenten sind Schneideinrichtungen,
wie z.B. ein Messerträger, zum Schneiden von Artikelsträngen in Artikelstäbe oder
Trimmeinrichtungen oder Presseinrichtungen einer Strangeinheit oder ein Druckwerk
zum Bedrucken von Umhüllungsmaterialstreifen ausgebildet.
[0015] An diesen genannten und weiteren Einrichtungen oder Organen kommt es zu ungewünschten
Ablagerungen auf der Oberfläche, wodurch die Produktqualität und auch das Leistungsergebnis
bzw. die Produktivität einer Herstellungsmaschine oder Packmaschine beinträchtigt
werden. Durch die Verwendung einer Lasereinrichtung werden die qualitätsmindernden
Ablagerungen von der Oberfläche der Fördereinrichtungen und der Bearbeitungsorgane
abgelöst, so dass durch die einzelnen gereinigten Bestandteile eine hohe Produktivität
und eine hohe Qualität in der Herstellung oder Förderung der stabförmigen Artikel,
wie zum Beispiel Filterzigaretten, erreicht wird.
[0016] Die Reinigung der Oberflächen der Fördereinrichtungen und/oder der Bearbeitungsorgane
kann sowohl im laufenden Betrieb der Maschine als auch im Stillstand der Maschine
erfolgen. Darüber ist es im Rahmen der Erfindung möglich, dass zur Reinigung von bestimmten
Fördereinrichtungen oder Bearbeitungsorganen die Fördergeschwindigkeit der Artikel
oder Maschinengeschwindigkeit zum Reinigen dieser Einrichtungen für eine kurze Zeitdauer
herabgesetzt wird, um störende Ablagerungen auf diesen Einrichtungen unter Verwendung
einer Lasereinrichtung zu entfernen, um nach Durchführung dieses Reinigungsprozesses
bei herabgesetzter Maschinengeschwindigkeit die kontinuierlich betriebene Maschine
anschließend wieder auf eine höhere Produktionsgeschwindigkeit einzustellen und ohne
dass die Maschine stillgesetzt wird.
[0017] Insbesondere wird es durch die Verwendung eines Lichtleiters in Kombination mit einer
Lasereinrichtung möglich, Fördereinrichtungen oder Bearbeitungsorgane in schwer zugänglichen
Bereichen (d.h. Reinigungsarbeitsbereichen) auf einfache Weise zu reinigen, so dass
insbesondere die Reinigung einer Fördereinrichtung, wie zum Beispiel einer Fördertrommel,
oder eines Bearbeitungsorgans, wie zum Beispiel eines Messerträgers, im laufenden
Betrieb einer Maschine durchgeführt werden kann.
[0018] Außerdem ist es gemäß einer Ausgestaltung oder gemäß einer alternativen Lösung der
Aufgabe vorgesehen, dass die Oberfläche von einer mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden
Einrichtung mittels einer Lasereinrichtung gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche
von einer mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung mittels einer
Lasereinrichtung gereinigt wird.
[0019] Beispielsweise sind an einer Fördertrommel Prüforgane zum Prüfen der stabförmigen
Artikel vorgesehen, wodurch die Fördertrommel als Prüftrommel ausgebildet ist, wobei
beim Betrieb der Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie die Prüftrommel aufgrund
von herumfliegenden Partikeln in einigen Bereichen in unerwünschter Weise verunreinigt
wird. Die Prüforgane sind dabei Einrichtungen, die mit einer Fördereinrichtung bzw.
mit der Fördertrommel zusammenwirken, wobei unter Verwendung einer Lasereinrichtung
die Oberflächen dieser mit der Fördertrommel zusammenwirkenden Einrichtungen gereinigt
werden.
[0020] Überdies ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass auch die Oberflächen von Einrichtungen,
die mit einem Bearbeitungsorgan, wie zum Beispiel einem Schneidmesser zum Schneiden
von stabförmigen oder strangförmigen Artikeln, zusammenwirken, mittels einer Lasereinrichtung
auf ihrer Oberfläche gereinigt werden. Ist beispielsweise an einer Fördertrommel als
Bearbeitungsorgan ein Schneidmesser vorgesehen, so ist es im Rahmen der Erfindung
möglich, dass eine für das Schneidmesser vorgesehene Schleifscheibe zum Schärfen des
Schneidmessers unter Verwendung der Lasereinrichtung von Verschmutzungen gereinigt
wird, so dass die Schleifscheibe für das Schneidmesser stets im sauberen Zustand gehalten
wird und somit Ablagerungen von der Schleifscheibe entfernt werden.
[0021] Im Rahmen der Erfindung ist es weiter möglich, dass unter Verwendung einer einzigen
Lasereinrichtung die Oberflächen von Fördereinrichtungen und von Bearbeitungsorganen
als auch von mit den Fördereinrichtungen zusammenwirkenden Einrichtungen und auch
von den mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtungen gereinigt werden.
[0022] Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass die obigen Ausführungen zur kontaktlosen
sowie berührungslosen Reinigung von Fördereinrichtungen und Bearbeitungsorganen in
gleicher Weise für die Reinigung von mit den Fördereinrichtungen zusammenwirkenden
Einrichtungen und von mit den mit den Bearbeitungsorganen zusammenwirkenden Einrichtungen
gelten.
[0023] Hierzu ist es in einer bevorzugten Ausgestaltung vorgesehen, dass die Oberfläche
der wenigstens einen Fördereinrichtung für stabförmige Artikel oder für deren Komponenten
in vorbestimmten, vorzugsweise regelmäßigen, Zeitabständen gereinigt wird und/oder
dass die Oberfläche des wenigstens einen Bearbeitungsorgans für die stabförmigen Artikel
oder für deren Komponenten in vorbestimmten, vorzugsweise regelmäßigen, Zeitabständen
gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche der wenigstens einen Fördereinrichtung
bei einem Maschinenstopp, d.h. nach einem Maschinenstopp und/oder während eines Maschinenstopps,
gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche des wenigstens einen Bearbeitungsorgans
nach einem Maschinenstopp und während eines Maschinenstopps, d.h. bei einer stillgesetzten
und nicht produzierenden Maschine, nach einem Maschinenstopp und während eines Maschinenstopps
gereinigt wird.
[0024] Insbesondere ist es bevorzugt, wenn vor Reinigung der Fördereinrichtung und/oder
vor der Reinigung des Bearbeitungsorgans der Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung
an der Fördereinrichtung und/oder an dem Bearbeitungsorgan mittels einer Verschutzeinrichtung
verschutzt wird. Hierdurch wird die Arbeitssicherheit an der Maschine signifikant
erhöht. Vorzugsweise werden hierdurch Bedienpersonen vor Streulicht geschützt, wodurch
auch die Sicherheit des Bedienpersonals verbessert wird.
[0025] Überdies zeichnet sich eine Ausgestaltung des Verfahrens dadurch aus, dass während
und/oder nach Reinigung der Oberfläche der Fördereinrichtung im Reinigungsarbeitsbereich
der Lasereinrichtung die von der Oberfläche der Fördereinrichtung abgelösten Partikel
mittels einer Absaugeinrichtung abgesaugt werden und/oder dass während und/oder nach
der Reinigung der Oberfläche des Bearbeitungsorgans im Reinigungsarbeitsbereich der
Lasereinrichtung die von der Oberfläche des Bearbeitungsorgans abgelösten Partikel
oder Ablagerungen mittels einer Absaugeinrichtung abgesaugt werden. Hierdurch werden
die als Ablagerungen abgelösten Partikel von der Oberfläche der Fördereinrichtung
und/oder des Bearbeitungsorgans entfernt und abgeführt.
[0026] Außerdem ist es bei einer Ausgestaltung des Verfahrens bevorzugt, dass mittels, vorzugsweise
ausschließlich, einer Lasereinrichtung die Oberflächen mehrerer Fördereinrichtungen,
vorzugsweise in einer vorbestimmten Reihenfolge, gereinigt werden und/oder dass mittels,
vorzugsweise ausschließlich, einer oder der Lasereinrichtung die Oberflächen mehrerer
Bearbeitungsorgane gereinigt werden.
[0027] Darüber hinaus ist es bei einer Weiterbildung des Verfahrens vorgesehen, dass die
Oberfläche der einen mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung in
vorbestimmten, vorzugsweise regelmäßigen, Zeitabständen gereinigt wird und/oder dass
die Oberfläche der einen mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung
in vorbestimmten, vorzugsweise regelmäßigen, Zeitabständen gereinigt wird und/oder
dass die Oberfläche der einen mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung
bei einem Maschinenstopp gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche der einen mit
einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung bei einem Maschinenstopp gereinigt
wird.
[0028] Insbesondere wird vor Reinigung der mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden
Einrichtung und/oder vor der Reinigung der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden
Einrichtung der Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung mittels einer Verschutzeinrichtung
verschutzt.
[0029] Ferner ist es bei der Weiterbildung des Verfahrens bevorzugt, wenn während und/oder
nach Reinigung der Oberfläche der mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung
im Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung die von der Oberfläche der mit einer
Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung abgelösten Partikel mittels einer
Absaugeinrichtung abgesaugt werden und/oder wenn während und/oder nach der Reinigung
der Oberfläche der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung im Reinigungsarbeitsbereich
der Lasereinrichtung die mit der Oberfläche der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden
Einrichtung abgelösten Partikel mittels einer Absaugeinrichtung abgesaugt werden.
[0030] Außerdem ist es bei einer Ausführungsform des Verfahrens bevorzugt, dass mittels,
vorzugsweise ausschließlich, einer Lasereinrichtung die Oberflächen mehrerer mit wenigstens
einer Fördereinrichtung oder mehreren Fördereinrichtungen zusammenwirkenden Einrichtungen,
vorzugsweise in einer vorbestimmten Reihenfolge, gereinigt werden und/oder dass mittels,
vorzugsweise ausschließlich, einer oder der Lasereinrichtung die Oberflächen mehrerer
mit wenigstens einem Bearbeitungsorgan oder mehreren Bearbeitungsorganen zusammenwirkenden
Einrichtungen gereinigt werden.
[0031] Durch die Verwendung von wenigstens einer Lasereinrichtung zur Reinigung von verschmutzten
Maschinenteilen einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, wie zum Beispiel
Lasertrommel, Rolltrommel oder Schneidspalte in Fördertrommeln, wird eine einfache
Reinigung der Bestandteile erreicht. Hierbei ist die Lasereinrichtung in einer Maschine
der Tabak verarbeitenden Industrie integriert, wobei hierbei insbesondere die Austrittsoptik
der Lasereinrichtungen in der Maschine zur Reinigung der Teile oder Einrichtungen
so angeordnet ist, dass der zu reinigende Bereich direkt angestrahlt wird.
[0032] Ferner ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass die Maschine derart gesteuert
wird, dass im Produktionszyklus der Maschine, d.h. während der Herstellung und/oder
Förderung der stabförmigen Artikel, die Reinigung von Einrichtungen der Maschine durchgeführt
wird. Insbesondere sind im Produktionszyklus der Maschine dabei die Reinigungszyklen
bzw. die Durchführung des Reinigungsprozesses so integriert, dass hierbei der verwendete
Laser bzw. die verwendete Lasereinrichtung aktiviert werden und die verschmutzten
Teile oder Einrichtungen gereinigt werden.
[0033] Beispielsweise kann zur Reinigung einer Lasertrommel oder Laserrolltrommel an einer
Filteransetzmaschine hierbei eine Strahldüse der Lasereinrichtung vorgesehen sein,
die auf die zu reinigenden Bereiche der Trommel bzw. der Laserrolltrommel gerichtet
ist, wobei nach Reinigung eines Oberflächenbereichs der Trommel die Trommel weitergedreht
wird. Nach einigen Umdrehungen wird eine saubere Trommel bereitgestellt.
[0034] Darüber hinaus kann zur Reinigung eines Rollklotzes, der an einer Rolltrommel einer
Filteransetzmaschine angeordnet ist, dieser im abgeschwenkten Zustand unter Verwendung
der Lasereinrichtung gereinigt werden. Hierbei kann der Reinigungszyklus bzw. das
Reinigungsverfahren für den abgeschwenkten Rollklotz beispielsweise beim Leerfahren
der Maschine integriert sein.
[0035] Eine weitere Einsatzmöglichkeit der Lasereinrichtung besteht darin, dass mittels
der Lasereinrichtung Schneidspalte in Aufnahmemulden von Fördertrommeln beispielsweise
einer Filteransetzmaschine gereinigt werden, wodurch die Schnittqualität der geschnittenen
stabförmigen Artikel über einen längeren Zeitraum konstant gehalten wird. Zusätzlich
oder alternativ besteht auch die Möglichkeit, das für den Schneidspalt vorgesehene
Schneidmesser zum Schneiden von stabförmigen Artikeln zu reinigen. Außerdem wird es
durch die verwendete Lasereinrichtung möglich, beispielsweise eine Saugwalze bzw.
den Schaber der Saugwalze einer Herstellungsmaschine für stabförmige Artikel auf einfache
Weise von Verschmutzungen zu reinigen.
[0036] Außerdem ist es im Rahmen der Erfindung ebenfalls möglich, dass neben Einrichtungen
einer Strangmaschine oder einer Filteransetzmaschine auch entsprechende Einrichtungen,
z.B. Fördereinrichtungen, einer Packmaschine für stabförmige Artikel von Verschmutzungen
befreit werden.
[0037] Ferner wird die Aufgabe gelöst durch eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie,
insbesondere Strangmaschine oder Filteransetzmaschine, zum Fördern von stabförmigen
oder strangförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere zum
Herstellen und/oder Verpacken von stabförmigen oder strangförmigen Artikeln der Tabak
verarbeitenden Industrie, insbesondere Filterzigaretten, mit wenigstens einer Fördereinrichtung
zum Fördern von stabförmigen oder strangförmigen Artikeln oder deren Komponenten und/oder
mit wenigstens einem Bearbeitungsorgan zum Bearbeiten von stabförmigen oder strangförmigen
Artikeln oder deren Komponenten, die dadurch weitergebildet wird, dass eine Lasereinrichtung
zum Reinigen der Oberfläche wenigstens einer Fördereinrichtung für die stabförmigen
oder strangförmigen Artikel oder für deren Komponenten vorgesehen ist und/oder dass
eine Lasereinrichtung zum Reinigen der Oberfläche wenigstens eines Bearbeitungsorgans
für die stabförmigen oder strangförmigen Artikel oder für deren Komponenten vorgesehen
ist.
[0038] Ferner wird die Aufgabe in einer Alternative bei einer Maschine der eingangs genannten
Art dadurch gelöst, dass eine Lasereinrichtung zum Reinigen der Oberfläche von einer
mit wenigstens einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist
und/oder dass eine Lasereinrichtung zum Reinigen der Oberfläche von einer mit wenigstens
einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist. Auch ist es
hierbei möglich, dass eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie entsprechend
weitergebildet ist.
[0039] Dazu ist in einer Ausführungsform der Maschine weiterhin vorgesehen, dass eine Verschutzeinrichtung
für die Reinigung der Oberfläche der Fördereinrichtung und/oder dass eine Verschutzeinrichtung
für die Reinigung der Oberfläche des Bearbeitungsorgans vorgesehen ist und/oder dass
eine Verschutzeinrichtung für die Reinigung der Oberfläche der mit der Fördereinrichtung
zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist und/oder dass eine Verschutzeinrichtung
für die Reinigung der Oberfläche der mit dem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung
vorgesehen ist.
[0040] Insbesondere ist es bevorzugt, dass eine Absaugeinrichtung zum Absaugen von von der
Oberfläche der Fördereinrichtung abgelösten Partikeln vorgesehen ist und/oder dass
eine Absaugeinrichtung zum Absaugen von von der Oberfläche des Bearbeitungsorgans
abgelösten Partikeln bzw. Fremdpartikeln vorgesehen ist und/oder dass eine Absaugeinrichtung
zum Absaugen von von der Oberfläche der mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden
Einrichtung abgelösten Partikeln vorgesehen ist und/oder dass eine Absaugeinrichtung
zum Absaugen von von der Oberfläche der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden
Einrichtung abgelösten Partikeln vorgesehen ist.
[0041] Außerdem zeichnet sich eine Ausführungsform der Maschine dadurch aus, dass eine Steuereinrichtung
zum Steuern der Reinigung der Oberfläche einer Fördereinrichtung und/oder zum Steuern
der Reinigung der Oberfläche eines Bearbeitungsorgans für die stabförmigen oder strangförmigen
Artikel oder für deren Komponenten und/oder zum Steuern der Reinigung der Oberfläche
der mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung und/oder zum Steuern
der Reinigung der Oberfläche der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung
vorgesehen ist.
[0042] Insbesondere ist die Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie zur Durchführung
des voranstehend beschriebenen Verfahrens ausgebildet, wobei an der Maschine stabförmige
Artikel gefördert und/oder hergestellt werden. Insbesondere sind die hergestellten
stabförmigen Artikel mit einem Umhüllungsmaterialstreifen umhüllt.
[0043] Darüber hinaus wird die Aufgabe gelöst durch eine Verwendung einer Lasereinrichtung
zur Reinigung einer Fördereinrichtung einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie
zur Förderung von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie oder deren
Komponenten und/oder zur Reinigung eines Bearbeitungsorgans zur Bearbeitung von stabförmigen
Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie oder deren Komponenten und/oder zur Reinigung
von einer mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung und/oder zur Reinigung
von einer mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung, wobei insbesondere
die Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie wie voranstehend beschrieben ausgebildet
ist.
[0044] Beispielsweise ist es im Rahmen der Erfindung vorstellbar, dass eine Lasereinrichtung
bei einer Strangmaschine zur Reinigung von Kanalwangen in der Strangaufbauzone eines
aufgeschauerten Tabakstrangs eingesetzt wird oder zur Reinigung von Bestandteilen
einer Trimmeinrichtung wie z.B. Trimmscheiben oder Paddelrad sowie zur Reinigung von
Bestandteilen einer Nahtbeleimung wie zum Beispiel Deckleiste(n) und Formateinlauf
für einen Materialstrang. Außerdem kann die Lasereinrichtung zur Reinigung eines Druckwerks
an der Strangmaschine eingesetzt werden, wobei Farbreste auf den Umlenkrollen oder
den Druckwalzen mittels der Lasereinrichtung entfernt werden.
[0045] Außerdem ist es möglich, unter Verwendung der Lasereinrichtung zum berührungslosen
Reinigen von Oberflächen diese beim Strangmesser oder Schneidmesser und den Schleifscheiben
für das Strangmesser oder Schneidmesser an der Strangmaschine zu verwenden.
[0046] Bei einer Filteransetzmaschine ist es ferner bevorzugt, wenn die Lasereinrichtung
an einer Übergabevorrichtung, wie zum Beispiel Spinne oder dergleichen, eingesetzt
wird. Hierbei werden insbesondere mittels der Lasereinrichtung die Aufnahmen der Spinnenarme
der als Überführungseinrichtung ausgebildeten Spinne bedarfsgerecht gereinigt.
[0047] Ferner ist es vorstellbar, bei einer Filteransetzmaschine eine Lasereinrichtung einzusetzen
für die Reinigung von Schneidmessern an einer Schneidtrommel, wobei sowohl das Schneidmesser
als auch der Schneidspalt in den Aufnahmemulden der Schneidtrommel gereinigt werden
kann.
[0048] Darüber hinaus ist es im Rahmen der Erfindung ebenfalls vorstellbar, dass die Schleifscheiben
für das Schneidmesser unter Verwendung der Lasereinrichtung gereinigt werden. Außerdem
wird die Lasereinrichtung in der Trommelanordnung zum Zuführen von Filterstopfen zu
entsprechenden Tabakstockpaaren eingesetzt, wobei die Lasereinrichtung zur Reinigung
eines Schneidspalts zwischen den Aufnahmemulden einer Fördertrommel eingesetzt wird.
Weiter ist es vorstellbar, dass auch mittels der Lasereinrichtung ein Filtermesser
gereinigt wird. Außerdem kann eine Reinigung von einer Rolltrommel und/oder einer
Rollhand zum Umrollen von mit einem Verbindungsblättchen umhüllten Rauchartikelgruppen
vorgesehen werden, wobei insbesondere die Rollhand im abgeschwenkten Zustand unter
Verwendung der Lasereinrichtung auf ihrer Oberfläche gereinigt wird.
[0049] Hierbei können Schmutzreste oder Leimrückstände, Filterstaub oder andere Schmutzpartikel
von einer Lasertrommel oder einem Rollnocken oder einem Strahlteilerkopf zum Perforieren
von stabförmigen Artikeln an einer Filteransetzmaschine eingesetzt werden.
[0050] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0051] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Seitenansicht einer Herstellmaschine für Filterzigaretten;
- Fig. 2a
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines Schneidrads zum Schneiden eines Strangs
mit einer Laserreinigungseinrichtung;
- Fig. 2b
- eine weitere Ansicht des Schneidrads mit einer Laserreinigungseinrichtung gemäß einer
weiteren Ausführungsform.
[0052] In den Zeichnungen sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente und/oder Teile
mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer erneuten Vorstellung jeweils
abgesehen wird.
[0053] In Fig. 1 ist eine Maschine M zum Herstellen von Filterzigaretten dargestellt, die
als eine Strangeinheit SE eine PROTOS-Einstrangmaschine oder eine PROTOS-Zweistrangmaschine
der HAUNI Maschinenbau AG aufweist. Derartige Maschinen sind in der Zigarettenindustrie
weit verbreitet und werden daher nicht mehr im Detail beschrieben. Eine als Filteransetzmaschine
ausgebildete Filteransetzeinheit FA der HAUNI Maschinenbau AG, Hamburg, ist unter
der Bezeichnung MAX bekannt.
[0054] Die Maschine M zur Herstellung von stabförmigen Artikeln weist drei Hauptbestandteile
auf: eine Verteilereinheit VE, eine Strangeinheit SE und eine Filteransetzeinheit
FA.
[0055] In der Verteilereinheit VE wird einem Tabakvorratsbehälter 1 mittels Saugluft durch
eine Rohrleitung 2 Schnitttabak zugefördert, der sich in der Maschine als Tabakvorrat
3 absetzt. Die Saugluft verlässt die Maschine durch ein Sieb 4 und eine Rohrleitung
6. Der Tabak 3 wird in der Verteilereinheit VE vereinzelt und der Unterseite eines
luftdurchlässigen Tabakstrangförderbandes 7 zugeführt, an dessen Rückseite sich eine
Unterdruckkammer 8 befindet. Der Unterdruck in der Kammer 8 wird von einem Sensor
9 erfasst und von einem Unterdruck erzeugenden Ventilator 11 zumindest annähernd konstant
gehalten.
[0056] Die Zufuhr der Tabakfasern zu dem Strangförderband 7 wird unterstützt von einer Luftströmung
12, die von einem Ventilator 13 durch eine Leitung 14 zugeführt wird. 16 ist eine
Siebanordnung zum Abscheiden von Tabakteilchen in der Zufuhrluft. An dem Strangförderband
7 baut sich unter dem Einfluss der Saugluft durch das Band 7 in Kammer 8 ein Strang
17 aus Tabakfasern zwischen zwei (hier nicht dargestellten) Kanalwangen auf, wobei
die Unterseite des Strangs ungleichmäßig ist und durch eine bekannte Trimmvorrichtung
oder Egalisiervorrichtung 18 auf die geforderte Höhe getrimmt wird.
[0057] Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei umlaufenden Trimmscheiben oder Klemmscheiben,
von denen nur eine Klemmscheibe 19 sichtbar ist, und einem nicht dargestellten drehenden
Paddelrad, das den unter die Klemmebene nach unten ragenden Tabak abpaddelt.
[0058] In der Strangeinheit SE wird aus dem geglätteten Tabakstrang 17 ein Zigarettenstrang
21 geformt. Hierzu wird der Strang 17 auf einen von einer Bobine 20 abgezogenen Zigarettenpapierstreifen
22 abgelegt und mit diesem von einem Band 23 durch ein sogenanntes Formatteil 24 gezogen.
Das Formatteil 24 weist einen sogenannten Finger 26 auf, unter dem der Strang 17 und
der Zigarettenpapierstreifen 22 fortlaufend in eine runde Form überführt werden, wobei
der Zigarettenpapierstreifen mittels einer Beleimvorrichtung 27 beleimt wird. In einer
Formatvorrichtung 28 werden der beleimte Strang 17 und der Zigarettenpapierstreifen
22 zu einem ümhüllten Zigarettenstrang geformt werden.
[0059] Die Leimnaht des Zigarettenstrangs 21 wird von einer Heizvorrichtung 29 getrocknet.
Der Zigarettenstrang 21 wird von einer umlaufenden, z.B. als Schneidrad ausgebildeten
Messervorrichtung 30 fortlaufend in Zigaretten 31 doppelter Gebrauchslänge zerschnitten
und von einer Beschleunigungsvorrichtung 32 oder Spinne der Filteransetzeinheit FA
zugeführt.
[0060] Auf einer Schneidtrommel 33 am Einlauf der Filteransetzeinheit FA werden die doppelt
langen Zigaretten von einem drehenden Kreismesser 34 in Zigaretten einfacher Gebrauchslänge
(nicht dargestellt) zerschnitten. Auf einer nachfolgenden sogenannten Spreiztrommel
36 werden die Zigaretten längsaxial voneinander verschoben bzw. beabstandet, um einen
Zwischenraum (nicht dargestellt) zu bilden, in den auf einer Filtereinlegetrommel
37 nicht dargestellte Filterstopfen doppelter Gebrauchslänge abgelegt werden.
[0061] Die Filterstopfen werden auf einem sogenannten Filterapparat 38 gebildet. Hierzu
werden einem Magazin 39 Filterstäbe 41 von einer Entnahmetrommel 42 entnommen und
über eine Zwischentrommel 43 einer Schneidtrommel 44 mit einem drehenden Kreismesser
45 zugeführt; nach dem Schneiden und dem sogenannten Entstaffeln der Filterstücke
werden diese auf der Trommel 46 als Reihe aus hintereinander angeordneten Filterstücken
doppelter Gebrauchslänge (nicht dargestellt) der Trommel 37 zugefördert. Auf einer
Schiebetrommel 47 werden die Zigaretten aufeinander zugeschoben, bis sie an den dazwischen
liegenden Filterstücken anliegen.
[0062] Auf einer Rolltrommel 48 werden beleimte nicht dargestellte Belagpapierblättchen
an die Filterstücke und die Endbereiche der Zigaretten angesetzt und die Filterzigarettengruppen,
jeweils gebildet von Zigaretten und einem dazwischen liegenden Filterstück, durch
Rollen an einer nicht dargestellten Gegenrollfläche miteinander verbunden. Auf einer
Schneidtrommel 49 werden die Gruppen durch ein rotierendes Kreismesser 51 mittig durch
die Filterstücke geschnitten und so die fertigen Filterzigaretten gebildet.
[0063] Nach dem Wenden einer Zigarettenreihe auf einer Wendetrommel 52 werden die Filterzigaretten
auf einer Prüftrommel 53 geprüft und die fehlerhaften Zigaretten von einer Ausblastrommel
54 abgeblasen. Mit 56 ist eine Ablegertrommel bezeichnet, die die Filterzigaretten
57 auf ein Abförderband 58 übergibt, auf dem sie abgefördert werden.
[0064] Die Zigaretten werden auf den Trommeln 33, 36, 37, 47, 48, 49, 52, 53, 54 und 56
in nicht dargestellten Mulden mittels Saugluft gehalten, die den Trommeln von einem
Unterdruckraum 59 über Kanäle 61 zugeführt wird. Der Unterdruck wird von einem Ventilator
62 erzeugt. Zum Abfördern von Ausschusszigaretten und anderen ausgeschiedenen Tabak-
oder Filterbestandteilen dient ein Abförderband 63, das die Teile in einen Ausschussraum
64 fördert.
[0065] Die vorstehend beschriebene Maschine bzw. Anordnung zur Herstellung von Filterzigaretten
ist wie bereits erwähnt im Wesentlichen bekannt. Sie kann auch ohne Filteransetzeinheit
FA betrieben werden, so dass sie sogenannte Plain-Zigaretten ohne angesetzte Filter
erzeugt. Ferner sind auch Maschinen zur Herstellung von Filtersträngen, beispielsweise
unter den Bezeichnungen AF sowie KDF der HAUNI Maschinenbau AG bekannt. Außerdem sind
Maschinen zur Herstellung von Multifiltern bekannt, die mit einer Filteransetzeinheit
kombiniert betrieben werden können.
[0066] Die Maschine weist mehrere Bereiche auf, in denen sich Staub und/oder Kurztabak lose
ansammeln oder sich an Maschinenteilen unter dem Einfluss von Soße und Leim ablagern
kann. Im zuletzt genannten Fall ist eine Beseitigung schwieriger. Bisher werden zur
Reinigung die Maschinen geöffnet und der Staub von Hand abgesaugt. Die Bauteile, d.h.
Fördereinrichtungen und Bearbeitungsorgane mit Ablagerungen werden gemäß dem Stand
der Technik manuell, z.B. mit einer Reinigungsflüssigkeit, gereinigt. Diese Arbeiten
werden nach der Erfindung schneller und gegebenenfalls automatisch durchgeführt.
[0067] In Fig. 2a und Fig. 2b sind jeweils perspektivische Darstellungen eines als Schneidvorrichtung
ausgebildeten und rotierend angetriebenen Schneidrades 70 einer Strangmaschine oder
Strangeinheit dargestellt. Das Schneidrad 70 weist auf seinem Umfang zwei diametral
angeordnete Schneidmesser 72 am Umfang auf. Die Schneidmesser 72 sind auf dem Schneidrad
70 bewegbar, vorzugsweise um eine bezüglich des Schneidrades radial verlaufende Achse
drehbar bzw. schwenkbar. Zum Schneiden von gebildeten Strängen werden die Schneidmesser
72 in Eingriff mit einem gebildeten Tabakstrang oder Filterstrang an einer Strangmaschine
gebracht.
[0068] Zu weiteren Details des Schneidrads wird auf die Offenbarung der Patentanmeldung
EP-A-1 640 125 verwiesen, die vollumfänglich in die Offenbarung der vorliegenden Patentanmeldung
ausdrücklich aufgenommen wird.
[0069] Am Umfang des Schneidrads 70 sind Schleifscheiben 74 angeordnet, so dass bei Rotation
des Schneidrads 70 die Schneidmesser 72 mittels der Schleifscheiben 74 fortlaufend
geschärft werden bzw. sind.
[0070] Während des Betriebs der Strangmaschine können sich Partikel auf den Schleifscheiben
74 absetzen, wobei gemäß der Ausführungsform nach Fig. 2a die Oberflächen der Schleifscheiben
74 mittels eines auf die Schleifscheibe 74 gerichteten Lasers 75 die Verschmutzungen
auf der Oberfläche der Schleifscheibe 74 abgelöst werden und wobei ferner die abgelösten
Partikel von der Schleifscheibe 74 mittels einer Absaugeinrichtung 76 aus der Umgebung
des Schneidrads 70 bzw. der Schleifscheibe 74 entfernt werden.
[0071] Beispielsweise wird als Laser ein diodengepumpter Festkörperlaser eingesetzt, wodurch
sich ein berührungsloses, schnelles Reinigen der Schleifscheibe 74 ergibt. Hierbei
ist die Schleifscheibe 74 als eine mit dem als Bearbeitungsorgan ausgebildeten Schneidmessers
72 zusammenwirkende Einrichtung ausgebildet. Um die unerwünschten Ablagerungen auf
der Schleifscheibe 74 gemäß dem Ausführungsbeispiel Fig. 2a zu entfernen, kann zusätzlich
in einer Ausgestaltung eine Verschutzung hierfür vorgesehen sein.
[0072] Gemäß dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2b ist der Laser 75 zur Reinigung der Schneidkante
bzw. des Schneidmessers 72 in einem Gehäuse 77 angeordnet, wobei der Laser 75 auf
das Schneidmesser 72 ausgerichtet ist. Hierbei dringt das Schneidmesser 72 in das
offene Gehäuse 77 ein, wobei bei Durchtritt des Schneidmessers 72 im Strahlbereich
des Lasers 75 Verschmutzungen von der Oberfläche des Schneidmessers entfernt werden.
Die von der Oberfläche des Schneidmessers 72 entfernten, d.h. abgelösten Verschmutzungen
oder Schmutzpartikel werden von der Absaugeinrichtung 76, die ebenfalls am Gehäuse
77 angeordnet ist, angesaugt und aus dem Bereich des Schneidrades 70 bzw. des gereinigten
Schneidmessers 72 entfernt. Hierbei ist das Schneidrad als beispielshaftes Bearbeitungsorgan
zum Schneiden eines Tabakstrangs vorgesehen.
[0073] Alle genannten Merkmale, auch die den Zeichnungen allein zu entnehmenden sowie auch
einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen
können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Bezugszeichenliste
[0074]
- 1
- Tabakvorratsbehälter
- 2
- Rohrleitung
- 3
- Tabakvorrat
- 4
- Sieb
- 6
- Rohrleitung
- 7
- Tabakstrangförderer
- 8
- Unterdruckkammer
- 9
- Sensor
- 11
- Ventilator
- 12
- Luftströmung
- 13
- Ventilator
- 14
- Leitung
- 16
- Siebanordnung
- 17
- Strang
- 18
- Egalisierungsvorrichtung
- 19
- Klemmscheibe
- 21
- Zigarettenstrang
- 22
- Zigarettenpapierstreifen
- 23
- Band
- 24
- Formatteil
- 26
- Finger
- 27
- Beleimvorrichtung
- 28
- Formatvorrichtung
- 29
- Heizvorrichtung
- 30
- Messervorrichtung
- 31
- Zigaretten
- 32
- Beschleunigungsvorrichtung
- 33
- Schneidtrommel
- 36
- Spreiztrommel
- 37
- Filtereinlegetrommel
- 38
- Filterapparat
- 39
- Magazin
- 41
- Filterstäbe
- 42
- Entnahmetrommel
- 43
- Zwischentrommel
- 44
- Schneidtrommel
- 45
- Kreismesser
- 46
- Trommel
- 47
- Schiebetrommel
- 48
- Rolltrommel
- 49
- Schneidtrommel
- 51
- Kreismesser
- 52
- Wendetrommel
- 53
- Prüftrommel
- 54
- Ausblastrommel
- 56
- Ablegertrommel
- 57
- Filterzigaretten
- 58
- Ablegerband
- 59
- Unterdruckraum
- 61
- Kanäle
- 62
- Ventilator
- 63
- Abförderband
- 64
- Ausschussraum
- 70
- Schneidrad
- 72
- Schneidmesser
- 74
- Schleifscheibe
- 75
- Laser
- 76
- Absaugeinrichtung
- 77
- Gehäuse
- M
- Maschine
- FA
- Filteransetzeinheit
- SE
- Strangeinheit
- VE
- Verteilereinheit
1. Verfahren zum Betreiben einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Strangmaschine oder Filteransetzmaschine, wobei stabförmige oder strangförmige Artikel
der Tabak verarbeitenden Industrie oder deren Komponenten an der Maschine mittels
Fördereinrichtungen gefördert und/oder mittels Bearbeitungsorganen bearbeitet werden,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Fördereinrichtung für die stabförmigen oder strangförmigen Artikel
oder für deren Komponenten mittels einer Lasereinrichtung an ihrer Oberfläche gereinigt
wird und/oder dass wenigstens ein Bearbeitungsorgan für die stabförmigen oder strangförmigen
Artikel oder für deren Komponenten mittels einer Lasereinrichtung an seiner Oberfläche
gereinigt wird.
2. Verfahren gemäß Oberbegriff oder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche von einer mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung
mittels einer Lasereinrichtung gereinigt wird und/oder die Oberfläche von einer mit
einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung mittels einer Lasereinrichtung
gereinigt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der wenigstens einen Fördereinrichtung in vorbestimmten, vorzugsweise
regelmäßigen, Zeitabständen gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche des wenigstens
einen Bearbeitungsorgans in vorbestimmten, vorzugsweise regelmäßigen, Zeitabständen
gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche der wenigstens einen Fördereinrichtung
bei einem Maschinenstopp gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche des wenigstens
einen Bearbeitungsorgans bei einem Maschinenstopp gereinigt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor Reinigung der Fördereinrichtung und/oder vor der Reinigung des Bearbeitungsorgans
der Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung mittels einer Verschutzeinrichtung
verschutzt wird
und/oder dass während und/oder nach Reinigung der Oberfläche der Fördereinrichtung
im Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung die von der Oberfläche der Fördereinrichtung
abgelösten Partikel mittels einer Absaugeinrichtung abgesaugt werden und/oder dass
während und/oder nach der Reinigung der Oberfläche des Bearbeitungsorgans im Reinigungsarbeitsbereich
der Lasereinrichtung die von der Oberfläche des Bearbeitungsorgans abgelösten Partikel
mittels einer Absaugeinrichtung abgesaugt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mittels, vorzugsweise ausschließlich, einer Lasereinrichtung die Oberflächen mehrerer
Fördereinrichtungen, vorzugsweise in einer vorbestimmten Reihenfolge, gereinigt werden
und/oder dass mittels, vorzugsweise ausschließlich, einer oder der Lasereinrichtung
die Oberflächen mehrerer Bearbeitungsorgane gereinigt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche der einen mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung
in vorbestimmten, vorzugsweise regelmäßigen, Zeitabständen gereinigt wird und/oder
dass die Oberfläche der einen mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung
in vorbestimmten, vorzugsweise regelmäßigen, Zeitabständen gereinigt wird und/oder
dass die Oberfläche der einen mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung
bei einem Maschinenstopp gereinigt wird und/oder dass die Oberfläche der einen mit
einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung bei einem Maschinenstopp gereinigt
wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass vor Reinigung der mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung und/oder
vor der Reinigung der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung der
Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung mittels einer Verschutzeinrichtung verschutzt
wird
und/oder dass während und/oder nach Reinigung der Oberfläche der mit einer Fördereinrichtung
zusammenwirkenden Einrichtung im Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung die
von der Oberfläche der mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung abgelösten
Partikel mittels einer Absaugeinrichtung abgesaugt werden und/oder dass während und/oder
nach der Reinigung der Oberfläche der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden
Einrichtung im Reinigungsarbeitsbereich der Lasereinrichtung die von der Oberfläche
der mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung abgelösten Partikel
mittels einer Absaugeinrichtung abgesaugt werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mittels, vorzugsweise ausschließlich, einer Lasereinrichtung die Oberflächen mehrerer
mit wenigstens einer Fördereinrichtung oder mehreren Fördereinrichtungen zusammenwirkenden
Einrichtungen, vorzugsweise in einer vorbestimmten Reihenfolge, gereinigt werden und/oder
dass mittels, vorzugsweise ausschließlich, einer oder der Lasereinrichtung die Oberflächen
mehrerer mit wenigstens einem Bearbeitungsorgan oder mehreren Bearbeitungsorganen
zusammenwirkenden Einrichtungen gereinigt werden.
9. Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Strangmaschine oder Filteransetzmaschine,
zum Fördern von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
zum Herstellen und/oder Verpacken von stabförmigen oder strangförmigen Artikeln der
Tabak verarbeitenden Industrie, mit wenigstens einer Fördereinrichtung zum Fördern
von stabförmigen oder strangförmigen Artikeln oder deren Komponenten und/oder mit
wenigstens einem Bearbeitungsorgan zum Bearbeiten von stabförmigen oder strangförmigen
Artikeln oder deren Komponenten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lasereinrichtung zum Reinigen der Oberfläche wenigstens einer Fördereinrichtung
für die stabförmigen oder strangförmigen Artikel oder für deren Komponenten vorgesehen
ist und/oder dass eine Lasereinrichtung zum Reinigen der Oberfläche wenigstens eines
Bearbeitungsorgans für die stabförmigen oder strangförmigen Artikel oder für deren
Komponenten vorgesehen ist.
10. Maschine nach Anspruch 9 oder gemäß Oberbegriff des Anspruchs 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lasereinrichtung zum Reinigen der Oberfläche von einer mit wenigstens einer
Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist und/oder dass eine
Lasereinrichtung zum Reinigen der Oberfläche von einer mit wenigstens einem Bearbeitungsorgan
zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist.
11. Maschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verschutzeinrichtung für die Reinigung der Oberfläche der Fördereinrichtung
und/oder dass eine Verschutzeinrichtung für die Reinigung der Oberfläche des Bearbeitungsorgans
vorgesehen ist und/oder dass eine Verschutzeinrichtung für die Reinigung der Oberfläche
der mit der Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist und/oder
dass eine Verschutzeinrichtung für die Reinigung der Oberfläche der mit dem Bearbeitungsorgan
zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist.
12. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Absaugeinrichtung zum Absaugen von von der Oberfläche der Fördereinrichtung
abgelösten Partikeln vorgesehen ist und/oder dass eine Absaugeinrichtung zum Absaugen
von von der Oberfläche des Bearbeitungsorgans abgelösten Partikeln vorgesehen ist
und/oder dass eine Absaugeinrichtung zum Absaugen von von der Oberfläche der mit einer
Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung abgelösten Partikeln vorgesehen ist
und/oder dass eine Absaugeinrichtung zum Absaugen von von der Oberfläche der mit einem
Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden Einrichtung abgelösten Partikeln vorgesehen ist.
13. Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung zum Steuern der Reinigung der Oberfläche einer Fördereinrichtung
und/oder zum Steuern der Reinigung der Oberfläche eines Bearbeitungsorgans für die
stabförmigen oder strangförmigen Artikel oder deren Komponenten und/oder zum Steuern
der Reinigung der Oberfläche der mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden Einrichtung
und/oder zum Steuern der Reinigung der Oberfläche der mit einem Bearbeitungsorgan
zusammenwirkenden Einrichtung vorgesehen ist.
14. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausgebildet
ist.
15. Verwendung einer Lasereinrichtung zur Reinigung einer Fördereinrichtung einer Maschine
der Tabak verarbeitenden Industrie zur Förderung von stabförmigen Artikeln der Tabak
verarbeitenden Industrie oder deren Komponenten und/oder zur Reinigung eines Bearbeitungsorgans
zur Bearbeitung von stabförmigen Artikeln der Tabak verarbeitenden Industrie oder
deren Komponenten und/oder zur Reinigung von einer mit einer Fördereinrichtung zusammenwirkenden
Einrichtung und/oder zur Reinigung von mit einem Bearbeitungsorgan zusammenwirkenden
Einrichtung, wobei insbesondere die Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 14 ausgebildet
ist.