[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer elektrischen Anlage mit einer
Mehrzahl an elektrischen Verbrauchern, welche an eine Grundversorgungsspannung angeschlossen
sind und bei Ausfall der Grundversorgungsspannung an eine Pufferspannung angeschlossen
werden, um die Versorgung der elektrischen Verbraucher für eine Zeitdauer einer Pufferphase
sicherzustellen, wobei die Pufferspannung mittels einer unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit
bereitgestellt wird.
[0002] Des Weiteren betrifft die Erfindung eine elektrisch betriebene Anlage zur Durchführung
des Verfahrens.
[0003] Aus der
EP 1 223 656 A1 ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für eine Rotationsdruckmaschine bekannt,
bei welcher bei einer Störung in der Versorgungsspannung eine Steuerfolge auslösbar
ist, gemäß der die Rotationsdruckmaschine in einen standardmäßig definierten Produktionshalt
fahrbar ist.
[0004] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung die bekannte Vorrichtung dahingehend zu
verbessern, dass auch mehrere Maschinen, also eine Mehrzahl von elektrischen Verbrauchern,
im Falle eines Fehlens der Grundversorgungsspannung in einen sicheren Zustand gefahren
werden können. Bei der elektrischen Anlage nach
EP 1 223 656 A1 gibt es nur einen elektrischen Verbraucher, nämlich die Rotationsdruckmaschine, welcher
in direkter Verbindung mit der unterbrechungsfreien Stromversorgung steht.
[0005] Bei einer elektrischen Anlage mit einer Mehrzahl von elektrischen Verbrauchern, welche
durchaus dezentral in einem industriellen Prozess angeordnet sein können, ist es von
Nachteil, dass der einzelne elektrische Verbraucher bei einem Fehlen der Grundversorgungsspannung
sich nicht auf die bevorstehende Abschaltung vorbereiten kann. Es drohen dadurch Datenverluste,
undefinierte Anlagenzustände sowie Schäden an Werkstücken und der Anlage, da durch
eine unkoordinierte Abschaltung ein im Lauf befindlicher Prozess/Teilprozess abrupt
unterbrochen wird.
[0006] Diese Nachteile sollen mit der vorliegenden Erfindung behoben werden.
[0007] Die Aufgabe wird für das eingangs genannte Verfahren dadurch gelöst, dass die unterbrechungsfreie
Stromversorgungseinheit zum Austausch von Daten über einen Feldbus an die Mehrzahl
der elektrischen Verbraucher angeschlossen wird, die Mehrzahl der elektrischen Verbraucher
jeweils mit einem Softwarebaustein versehen werden, welcher in die Kommunikation über
den Feldbus eingebunden wird, der Softwarebaustein zumindest eines Verbrauchers als
ein Master und die softwarebausteine der anderen Verbraucher als ein Slave im Sinne
einer Master-Slave-Kommunikation eingestellt werden, der Master in der Stromversorgungseinheit
als ein Kommunikationspartner für eine Durchführung eines geregelten Abschaltvorganges
der elektrischen Verbraucher eingetragen wird, die Stromversorgungseinheit im Falle
eines Fehlens der Grundversorgungsspannung dieses Fehlen über den Feldbus dem Master
mitteilt und dadurch der geregelte Abschaltvorgang gestartet wird.
[0008] Mit einer über einen Feldbus kommunikationsfähigen, unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit
für eine elektrische Anlage kann ein geregelter Abschaltvorgang mittels lokal in den
elektrischen Verbrauchern installierten Softwarebausteinen realisiert werden. Über
diese Softwarebausteine, welche in die Kommunikation über den Feldbus eingebunden
sind, kann die unterbrechungsfreie Stromversorgungseinheit in einer elektrischen Anlage
derart datentechnisch eingebunden werden, dass die elektrischen Verbraucher, beispielsweise
Steuerungskomponenten, speicherprogrammierbare Steuerungen oder Leitsysteme, ein Auftreten
des Fehlens der Grundversorgungsspannung rechtzeitig berücksichtigen können. Wechselt
die unterbrechungsfreie Stromversorgungseinheit von einem Normalbetrieb in einen Betrieb,
bei welchem eine Pufferspannung bereitgestellt wird, so kann die unterbrechungsfreie
Stromversorgungseinheit diese Pufferspannung nur für eine gewisse Zeitdauer einer
Pufferphase bereitstellen. Mit den in den elektrischen Verbrauchern installierten
Softwarebausteinen und der Signalisierung des Fehlens der Grundversorgungsspannung
durch die unterbrechungsfreie Stromversorgungseinheit können sich die elektrischen
Verbraucher aufgrund des Wechsels der unterbrechungsfreien Stromversorgung von dem
Normalbetrieb in den Pufferbetrieb frühzeitig auf eine bevorstehende Abschaltung vorbereiten.
[0009] In einer vorteilhaften Ausgestaltung wird der Softwarebaustein eines jeden Verbrauchers
mit einer individuellen Abschaltsequenz parametriert. Da in der Regel jeder elektrische
Verbraucher anders reagiert, mehr oder weniger Zeit für ein definiertes Herunterfahren
benötigt, oder mehr oder weniger Energie benötigt, sind die Softwarebausteine in den
einzelnen elektrischen Verbrauchern individuell auf die Bedürfnisse der elektrischen
Verbraucher angepasst.
[0010] Eine weitere Optimierung des Verfahrens wird dadurch erreicht, dass der Master eine
Teilnehmerliste zur Verfügung stellt und die Verbraucher mittels ihrer als Slave eingestellten
Softwarebausteine in die Teilnehmerliste eingetragen werden. Vorteilhafterweise stellt
der Master eine leere Teilnehmerliste zur Verfügung, alle Softwarebausteine, welche
als Slave parametriert sind, melden sich bei dem Master mit ihren relevanten Informationen
an, dabei wird die Teilnehmerliste mit Informationen über Adressen, Gerätetypen, Energieverbrauch,
Zeitdauern usw., gefüllt.
[0011] Für ein optimales Ausnutzen einer Kapazität einer Stromversorgungseinheit bzw. einer
Kapazität eines Batteriemoduls, welches in der Stromversorgungseinheit angeordnet
ist, wird in der Stromversorgungseinheit eine Zeitspanne als eine Überbrückungszeitdauer
hinterlegt, welche von dem Master abgefragt wird, wobei mit Beginn des Fehlens der
Grundversorgungsspannung im Master gemessen wird, wie lange das Fehlen bereits andauert
und für den Fall, dass das Fehlen länger als die Überbrückungszeitdauer andauert,
sendet der Master an die Slaves einen Befehl, ihre jeweilige individuelle Abschaltsequenz
zu starten. Im Sinne der Erfindung soll unter Überbrückungszeitdauer eine Zeitspanne
verstanden werden, in der die Anlage regulär weiterarbeiten kann, obwohl die unterbrechungsfreie
Stromversorgungseinheit im Pufferbetrieb ist. Dabei ist ein Energiegehalt des in der
unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit befindlichen Batteriemoduls so bemessen,
dass die Verbraucher noch eine bestimmte Zeitspanne, also die Überbrückungszeitdauer,
bis zum Start der Abschaltphase sicher betrieben werden können. Dies hat den Vorteil,
dass im Falle einer zwischenzeitlichen Spannungswiederkehr der Grundversorgungsspannung
kein Abschaltvorgang eingeleitet werden muss. D.h., in diesem Falle arbeitet der einzelne
elektrische Verbraucher weiter, als wäre "nichts" geschehen.
[0012] Vorteilhafterweise wird dem Master eine Überwachungsrolle übertragen. Demnach überwacht
der Master die individuellen Abschaltsequenzen mittels der Teilnehmerliste und nach
einem erfolgreichen Durchführen der individuellen Abschaltsequenzen startet der Master
seine eigene Abschaltsequenz und teilt dies der Stromversorgungseinheit mit.
[0013] Nach Beendigung der Abschaltsequenz des Masters schaltet die Stromversorgungseinheit
die Pufferspannung ab.
[0014] Als ein Abschaltkonzept, ein Abschaltmanagement oder den Abschaltvorgang, kann ein
zeitgesteuertes Abschalten, ein ereignisgesteuertes Abschalten oder ein Abschalten
nach Synchronisationsstufen gewählt werden. Somit hat ein Betreiber einer elektrischen
Anlage die Möglichkeit, die Softwarebausteine mit ihren Abschaltsequenzen genau nach
seinen Bedürfnissen zu parametrieren.
[0015] Insbesondere für den Betrieb einer elektrischen Anlage im Zusammenhang mit einer
industriell automatisierten elektrischen Anlage werden als elektrische Verbraucher
Geräte aus den Gruppen: Speicherprogrammierbare Steuerungen, Bedien- und Beobachtungssysteme,
Industrie- oder Personal-Computer verwendet.
[0016] Die eingangs genannte Aufgabe wird ebenso durch eine elektrisch betriebene Anlage
zur Durchführung des Verfahrens mit einer Mehrzahl an elektrischen Verbrauchern, welche
an eine Grundversorgungsspannung angeschlossen sind, gelöst. Dabei ist eine unterbrechungsfreie
Stromversorgungseinheit vorhanden, welche ausgestaltet ist, bei Ausfall der Grundversorgungsspannung
eine Pufferspannung an die elektrischen Verbraucher anzuschalten, um die Versorgung
der elektrischen Verbraucher für eine Zeitdauer einer Pufferphase sicherzustellen,
wobei die Stromversorgungseinheit ausgestaltet ist, Daten über einen Feldbus mit der
Mehrzahl der elektrischen Verbraucher auszutauschen, wobei die Mehrzahl der elektrischen
Verbraucher jeweils einen Softwarebaustein aufweisen, welcher ausgestaltet ist, über
den Feldbus zu kommunizieren, wobei der Softwarebaustein zumindest eines Verbrauchers
als ein Master und die Softwarebausteine der anderen Verbraucher als ein Slave im
Sinne einer Master-Slave-Kommunikation ausgestaltet sind. Die Stromversorgungseinheit
ist dabei als ein Kommunikationspartner des Masters für eine Durchführung eines geregelten
Abschaltvorganges der elektrischen Verbraucher ausgestaltet. Weiterhin ist die Stromversorgungseinheit
ausgestaltet im Falle eines Fehlens der Grundversorgungsspannung dieses Fehlen über
den Feldbus dem Master mitzuteilen.
[0017] Die elektrische Anlage oder nur ein Anlagenteil oder auch nur ein einzelner elektrischer
Verbraucher kann sich mittels der Kommunikation von der Stromversorgungseinheit zum
Master und der anschließenden Kommunikation vom Master zu den Softwarebausteinen optimal
auf eine bevorstehende Abschaltung vorbereiten. D.h., wichtige Daten können vorab
gesichert werden, ein begonnener Prozess/Teilprozess kann sauber zu Ende geführt werden
bzw. ein neuer Prozess/Teilprozess wird vorsorglich erst gar nicht begonnen und die
elektrische Anlage wird in eine vordefinierte Grundstellung gefahren und gesichert.
[0018] Dazu sind die Softwarebausteine eines jeden Verbrauchers mit einer individuellen
Abschaltsequenz parametriert.
[0019] Um die individuellen Bedürfnisse eines jeden elektrischen Verbrauchers zu berücksichtigen,
weist der Master eine Teilnehmerliste auf und die Verbraucher sind ausgestaltet, mittels
ihrer als Slave eingestellten Softwarebausteine sich in die Teilnehmerliste einzutragen.
Vorzugsweise werden in die Teilnehmerliste Informationen über Adressen, Gerätetypen,
Energieverbrauch, Zeitdauern über ein Herunterfahren usw. eingetragen.
[0020] In einer weiteren Ausgestaltung der elektrischen Anlage ist in der Stromversorgungseinheit
eine Zeitspanne als eine Überbrückungszeitdauer hinterlegt, wobei der Master ausgestaltet
ist, die Überbrückungszeitdauer abzufragen und mit Beginn des Fehlens der Grundversorgungsspannung
zu messen, wie lange das Fehlen bereits andauert und für den Fall, dass das Fehlen
länger als die Überbrückungszeitdauer andauert, ist der Master ausgestaltet, an die
Slaves einen Befehl zum Start ihrer jeweiligen individuellen Abschaltsequenz zu senden.
Dies hat den Vorteil, dass ein elektrischer Verbraucher während der Überbrückungszeitdauer
regulär weiterarbeiten kann, denn es könnte der Fall eintreten, dass zwischenzeitlich
eine Spannungswiederkehr der Grundversorgungsspannung erfolgt. D.h., in diesem Fall
arbeitet der einzelne elektrische Verbraucher weiter, als wäre "nichts" geschehen,
denn die jeweiligen individuellen Abschaltsequenzen wurden noch nicht gestartet.
[0021] Um den Abschaltvorgang koordiniert im Sinne eines Abschaltmanagement durchzuführen,
ist der Master ausgestaltet, die individuellen Abschaltsequenzen mittels der Teilnehmerliste
zu überwachen und nach einem erfolgreichen Durchführen der individuellen Abschaltsequenzen
seine eigene Abschaltsequenz zu starten und dies der Stromversorgungseinheit mitzuteilen.
[0022] Um einen Inbetriebsetzer die Arbeit und die Konfiguration an der elektrischen Anlage
zu erleichtern, sind die Stromversorgungseinheit, die elektrischen Verbraucher und
die Softwarebausteine derart ausgestaltet, dass sie über ein Softwarewerkzeug parametrierbar
sind.
[0023] Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel, dabei zeigt die
- FIG 1
- eine elektrische Anlage mit elektrischen Verbrauchern und einer unterbrechungsfreien
Stromversorgungseinheit, wobei die elektrischen Verbraucher mit einem Softwarebaustein
versehen sind und die
- FIG 2
- die elektrische Anlage aus FIG 1, wobei ein elektrischer Verbraucher zusätzlich einen
als Master ausgestalteten Softwarebaustein aufweist.
[0024] Gemäß FIG 1 ist eine elektrisch betriebene Anlage 50 mit einer Mehrzahl an elektrischen
Verbrauchern 1 bis 4 dargestellt. Ein erster Verbraucher 1 ist als ein Industrie-PC
mit einer Prozesssteuerungssoftware, einem Archiv, einem Lizenzbaustein und einem
Wordprogramm ausgestaltet, ein zweiter Verbraucher 2 ist als ein Industrie-HMI-Panel
zum Bedienen und Beobachten eines Prozesses ausgestaltet, ein dritter Verbraucher
3 ist als eine speicherprogrammierbare Steuerung zum Steuern eines Teilprozesses ausgestaltet
und ein vierter Verbraucher 4 ist als ein Leitsystem Industrie-PC mit einem Bedien-
und Beobachtungsprogramm und einer softwaregestützten speicherprogrammierbaren Steuerung
ausgestaltet.
[0025] Die Verbraucher 1 bis 4 sind über eine Spannungsversorgungsleitung 9 an eine unterbrechungsfreie
Stromversorgungseinheit 5 angeschlossen. Die unterbrechungsfreie Stromversorgungseinheit
5 erhält über eine 24 V-Zuleitung eine Grundversorgungsspannung 6. Diese Grundversorgungsspannung
6 schaltet sie in einem Normalbetrieb über eine Umschaltvorrichtung 7a an die elektrischen
Verbraucher 1 bis 4. Für den Fall eines Ausfalles der Grundversorgungsspannung 6 ist
die unterbrechungsfreie Stromversorgungseinheit 5 dazu ausgestaltet, mittels der Umschaltvorrichtung
7a auf ein Batteriemodul mit einer Pufferspannung 7 umzuschalten und die elektrischen
Verbraucher 1 bis 4 über die Spannungsversorgungsleitung 9 mit der Pufferspannung
7 zu versorgen.
[0026] Demnach wird bei Ausfall der Grundversorgungsspannung 6 die Pufferspannung 7 an die
elektrischen Verbraucher 1 bis 4 angeschaltet, um die Versorgung der elektrischen
Verbraucher für eine Zeitdauer einer Pufferphase sicherzustellen.
[0027] Abhängig von der Kapazität des Batteriemoduls der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit
5 und den Verbrauchswerten der elektrischen Verbraucher kann eine Überbrückungszeitdauer
20 im Bereich von 20 Sekunden bis einigen Minuten dauern. D.h., während der Überbrückungszeitdauer
20 können die elektrischen Verbraucher regulär weiterarbeiten, obwohl Pufferbetrieb
herrscht. Sollte innerhalb der Überbrückungszeitdauer 20 die Grundversorgungsspannung
6 nicht wiederkehren, so wird mittels in den elektrischen Verbrauchern 1 bis 4 installierten
Softwarebausteinen 11 bis 14 ein kontrollierter Abschaltvorgang der einzelnen elektrischen
Verbraucher 1 bis 4 gestartet. Dazu weist der erste Verbraucher 1 einen ersten Softwarebaustein
11, der zweite Verbraucher 2 einen zweiten Softwarebaustein 12, der dritte Verbraucher
3 einen dritten Softwarebaustein 13 und der vierte Verbraucher 4 einen vierten Softwarebaustein
14 auf.
[0028] Die Softwarebausteine 11 bis 14 sind bezüglich ihrer Verbraucher 1 bis 4 mit einer
individuellen Abschaltsequenz parametriert. Diese Parametrierung kann durch ein ebenfalls
an den Feldbus 8 angeschlossenes Softwarewerkzeug 51 erfolgen.
[0029] Gemäß der FIG 2 erhält ein spezieller elektrischer Verbraucher, nämlich der erste
Verbraucher 1, zusätzlich oder in Kombination einen besonderen Softwarebaustein, nämlich
einen fünften Softwarebaustein 15, welcher als ein Master M im Sinne einer Master-Slave-Kommunikation
ausgestaltet ist, dabei sind die Softwarebausteine 11 bis 14 als ein Slave S zu dem
Master M ausgestaltet.
[0030] Der Master M weist eine Teilnehmerliste 10 auf, wobei die Verbraucher 1 bis 4 mittels
ihrer als Slave S eingestellten Softwarebausteine 11 bis 14 ausgestaltet sind, sich
in die Teilnehmerliste 10 einzutragen. Der Master M ist ausgestaltet, einen Datenverkehr
zwischen der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit 5 und eben sich selber durchzuführen.
Demnach ist der Master M in der Lage, Daten der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit
5 anzufragen bzw. entgegenzunehmen und diese zu verarbeiten. In der Master-Slave-Kommunikationskonfiguration
der elektrischen Anlage 50 steuert der Master M die Softwarebausteine 11 bis 14 in
den Verbrauchern 1 bis 4.
[0031] In der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit 5 ist die Überbrückungszeitdauer
20 hinterlegt, dabei ist der Master M ausgestaltet, die Überbrückungszeitdauer 20
abzufragen und zusätzlich ausgestaltet, mit Beginn des Fehlens der Grundversorgungsspannung
6, welches er durch ein Signal der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit 5
mitgeteilt bekommt, zu messen, wie lange das Fehlen bereits andauert und für den Fall,
dass das Fehlen länger als die Überbrückungszeitdauer andauert, ist der Master ausgestaltet,
an die Slaves S einen Befehl zum Start ihrer jeweiligen individuellen Abschaltsequenz
zu senden.
[0032] Um den Abschaltvorgang koordiniert im Sinne eines Abschaltmanagements durchzuführen,
ist der Master ausgestaltet, die individuellen Abschaltsequenzen mittels der Teilnehmerliste
10 zu überwachen und nach einem erfolgreichen Durchführen der individuellen Abschaltsequenzen
seine eigene Abschaltsequenz zu starten, diese ist wiederum in dem ersten Softwarebaustein
11 zusätzlich zu dem Master M implementiert, wobei der Master den Start seiner eigenen
Abschaltsequenz wiederum der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit 5 mitteilt,
welche dann nach Beendigung der Abschaltsequenz des ersten Softwarebausteins 11 die
Pufferspannung abschaltet. Nach diesem koordinierten Herunterfahren aller elektrischer
Verbraucher 1 bis 4 befindet sich die elektrische Anlage 50 in einem definierten,
sicheren Zustand.
[0033] Das Verfahren bzw. die Softwarebausteine 11 bis 14 sind dahingehend ausgelegt bzw.
parametrierbar, dass für den Abschaltvorgang ein zeitgesteuertes Abschalten, ein energiegesteuertes
Abschalten oder ein Abschalten nach Synchronisationsstufen gewählt werden kann. Für
ein Szenario eines zeitgesteuerten Abschaltvorganges können beispielsweise drei Fälle
gewählt werden:
- 1. Die Funktionalität der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit 5 wird nur
dafür verwendet, um im Falle einer instabilen Grundversorgungsspannung 6 die elektrischen
Verbraucher 1 bis 4 sofort bzw. nach wenigen Sekunden herunterzufahren.
- 2. Ein Energiegehalt eines ausgewählten Batteriemoduls ist so bemessen, dass eine
Überbrückungszeitdauer 20 bis zum Start einer Abschaltphase für die elektrischen Verbraucher
1 bis 4 genutzt werden kann, was bedeutet, die elektrischen Verbraucher können während
dieser Überbrückungszeitdauer bzw. Überbrückungsphase regulär weiterarbeiten und erst
danach soll der Abschaltvorgang eingeleitet werden.
- 3. Die Zeitdauer der Überbrückungszeitdauer 20 wird für den regulären Betrieb der
elektrischen Anlage 50 genutzt und im Falle einer zwischenzeitlichen Spannungswiederkehr
der Grundversorgungsspannung 6 wird keine Abschaltphase bzw. kein Abschaltvorgang
eingeleitet. D.h., in diesem Falle arbeitet die elektrische Anlage 50 weiter, als
wäre "nichts" geschehen.
[0034] Verfolgt ein Betreiber der elektrischen Anlage 50 das Ziel, einen elektrischen Verbraucher
1 bis 4 gegen den Ausfall der Grundversorgungsspannung 6 abzusichern, so wählt er
als eine Strategie für das Abschaltmanagement bzw. für den Abschaltvorgang das zeitgesteuerte
Abschalten.
[0035] Wird z.B. der dritte Fall gewählt, so muss der Betreiber der elektrischen Anlage
50 wissen, wie lange ein einzelner elektrischer Verbraucher 1 bis 4 nach Wegfall der
Grundversorgungsspannung 6 regulär weiterarbeiten soll bzw. regulär weiterarbeiten
kann. Diese Wahl hat er in der Hoffnung getroffen, dass in dieser Überbrückungsphase
eine Spannungswiederkehr der Grundversorgungsspannung 6 eintritt bzw. wiederhergestellt
werden kann. Das Herunterfahren eines einzelnen elektrischen Verbrauchers 1 bis 4
will er wirklich nur dann, wenn die Zeitspanne bis zum Start des Abschaltvorganges
verstrichen ist und eine Spannungswiederkehr der Grundversorgungsspannung 6 ausgeblieben
ist. Demnach muss er für jeden elektrischen Verbraucher die Zeitspanne der Abschaltphase
ermitteln. Der größte gefundene Wert ist hierbei maßgebend. Mit den ermittelten Zeitspannen
für die Überbrückungs- und Abschaltphase sowie den Energieverbrauchswerten für diese
Phasen, ermittelt er für den einzelnen elektrischen Verbraucher bzw. für die Summe
der elektrischen Verbraucher die passende Energiespeicherkonfiguration eines Batteriemoduls
der unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit 5.
[0036] Die unterbrechungsfreie Stromversorgungseinheit 5 hat dabei die Aufgabe, den Master
M als einen Kommunikationspartner für das Abschaltmanagement zu registrieren und das
Fehlen der Grundversorgungsspannung 6 in Richtung des Masters M über beispielsweise
ein Ethernet als Feldbus dem Master M zu signalisieren. Weiterhin hat die unterbrechungsfreie
Stromversorgungseinheit 5 die Aufgabe, den elektrischen Verbraucher, in welchem der
Softwarebaustein als Master M implementiert ist, zu überwachen. Dies wird von der
unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit 5 vorzugsweise über ein Ping durchgeführt.
[0037] Für den Anwendungsfall zeitgesteuerte Abschaltung wird der Master M, welcher sich
nach seiner Installation auf genau einem elektrischen Verbraucher befindet, mit den
ermittelten Zeitspannen für Übergangs- und Abschaltphase konfiguriert.
[0038] Die Softwarebausteine in Form eines Masters M können vorteilhafterweise in zwei Varianten
vorliegen, nämlich für beispielsweise einen Microsoft-Windows-PC als eine Software-Applikation
oder für beispielsweise eine speicherprogrammierbare Steuerung als ein Funktionsbaustein.
[0039] Die Softwarebausteine in ihrer Funktion als Slaves können ebenfalls als eine Microsoft-Windows-PC-Software-Applikation,
als ein Funktionsbaustein für speicherprogrammierbare Steuerungen oder als eine Microsoft-Windows-CE-Software-Applikation,
beispielsweise für HMI-Panels vorliegen.
[0040] Die Softwarebausteine sollen im Folgenden als Agenten bezeichnet werden und weisen
vorteilhafterweise ein über das Softwarewerkzeug 51 bedienbares User-Interface auf.
[0041] Agenten, die auf einem PC-System oder auf einem HMI-Panel installiert sind, melden
sich demnach einem Betreiber der elektrischen Anlage 50 als ein selbsterklärendes
User-Interface an. Dabei wird zwischen einem User-Interface des Master-Agenten und
einem User-Interface eines Slave-Agenten unterschieden.
[0042] Das User-Interface des Master-Agenten bietet eine Auswahlmöglichkeit zwischen dem
zeit- und energiegesteuertem Abschalten an. Bei Auswahl der zeitgesteuerten Abschaltung
bietet das User-Interface weitere Einstellmöglichkeiten, wie z.B. Zeitspanne bis zum
Start der Abschaltphase, an. Bei Auswahl der energiegesteuerten Abschaltung bietet
das User-Interface Eingabemöglichkeiten der Energiemenge an, die in der Abschaltphase
vom Anlagenteil bzw. elektrischen Verbraucher verbraucht wird. Auch besteht die Auswahlmöglichkeit
in dem User-Interface eine Unterteilung der Abschaltphasen in Synchronisationsstufen
vorzunehmen. Eine Darstellung der Teilnehmerliste 10, welche vom Master-Agenten geführt
wird, ist weiterhin in dem User-Interface vorgesehen. Dabei werden die von dem Slave-Agenten
übertragenen Daten allerdings nur als "read-only" angezeigt.
[0043] Ein User-Interface der Slave-Agenten bietet eine Auswahl einer Datei (in der Regel
.bat- oder .exe-Datei), die bei Beginn des Pufferbetriebs (gleich Beginn der Übergangsphase)
auf dem elektrischen Verbraucher ausgeführt werden soll, an. Auch kann eine Datei
ausgewählt werden, die bei Beginn der Abschaltphase auf dem elektrischen Verbraucher
ausgeführt werden soll. Bei Auswahl der Option in dem User-Interface "Unterteilung
der Abschaltphase in Synchronisationsstufen" wird eine editierbare, 16-zeilige Tabelle
eingeblendet. Die 16 Zeilen symbolisieren die maximale Stufenanzahl. Der Betreiber
der elektrischen Anlage kann in die einzelnen Zeilen Einträge über auszuführende Dateien
und time outs vornehmen.
[0044] Für einen energiegesteuerten Abschaltvorgang werden zwei Fälle unterschieden:
- 1. Generell soll der Abschaltvorgang erst im allerletzten Augenblick eingeleitet werden,
nämlich in dem Augenblick, wo der Energieinhalt des Batteriemoduls, der Energie entspricht,
die die elektrischen Verbraucher benötigen, um sicher herunterzufahren. Je größer
eine Kapazität des Batteriemoduls vom Anlagenbetreiber bemessen wird, umso länger
kann die Übergangsphase ausfallen und umgekehrt. Die Übergangsphase kann für den regulären
Weiterbetrieb der elektrischen Anlage genutzt werden.
- 2. Auch gibt es Anlagenbetreiber, die die Überbrückungsphase für den regulären Betrieb
des gepufferten Anlagenteils nutzen wollen und im Falle einer zwischenzeitlichen Spannungswiederkehr
keine Abschaltphase einleiten möchten.
[0045] Hat sich ein Betreiber für den zweiten Fall entschieden, also für den Fall, dass
eine elektrische Anlage nach Wegfall der Grundversorgungsspannung 9 so lange wie möglich
regulär weiterarbeiten soll - und zwar solange, wie es der Energiespeicher der unterbrechungsfreien
Stromversorgungseinheit erlaubt, dann will er ein Herunterfahren der elektrischen
Verbraucher wirklich nur dann, wenn die verbleibende Energie im Batteriemodul nur
noch dafür ausreicht, um den einzelnen elektrischen Verbraucher zuverlässig herunterzufahren
und eine Spannungswiederkehr der Grundversorgungsspannung 6 ausgeblieben ist. Dafür
muss der Betreiber der elektrischen Anlage 50 im Vorfeld für jeden elektrischen Verbraucher
den Energieverbrauch in der Abschaltphase ermitteln. Mit den ermittelten bzw. berechneten
Werten findet er die Minimalgröße der Kapazität des Batteriemoduls, der für einen
betrachteten Anlagenteil bzw. für die elektrische Anlage gerade noch ausreichend wäre,
um diese sicher herunterzufahren.
1. Verfahren zum Betrieb einer elektrischen Anlage (50) mit einer Mehrzahl an elektrischen
Verbrauchern (1,2,3,4), welche an eine Grundversorgungsspannung (6) angeschlossen
sind und bei Ausfall der Grundversorgungsspannung (6) an eine Pufferspannung (7) angeschlossen
werden um die Versorgung der elektrischen Verbraucher (1,2,3,4) für eine Zeitdauer
einer Pufferphase sicherzustellen, wobei die Pufferspannung (7) mittels einer unterbrechungsfreien
Stromversorgungseinheit (5) bereitgestellt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Stromversorgungseinheit (5) zum Austausch von Daten über einen Feldbus (8) an
die Mehrzahl der elektrischen Verbraucher (1,2,3,4) angeschlossen wird,
• die Mehrzahl der elektrischen Verbrauchern (1,2,3,4) jeweils mit einem Softwarebaustein
(11,...,15) versehen werden, welcher in die Kommunikation über den Feldbus (8) eingebunden
wird,
• der Softwarebaustein (15) zumindest eines Verbrauchers (1) als ein Master (M) und
die Softwarebausteine (11,..., 14) der anderen Verbraucher (2,3,4) als ein Slave (S)
im Sinne einer Master-Slave Kommunikation eingestellt werden,
• der Master (M) in der Stromversorgungseinheit (5) als ein Kommunikationspartner
für eine Durchführung eines geregelten Abschaltvorganges der elektrischen Verbraucher
(1,2,3,4) eingetragen wird,
• die Stromversorgungseinheit (5) im Falle eines Fehlens der Grundversorgungsspannung
(6) dieses Fehlen über den Feldbus (8) dem Master (M) mitteilt und dadurch der geregelte
Abschaltvorgang gestartet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 2, wobei der Softwarebaustein (11,...,14) eines jeden Verbrauchers
(1,2,3,4) mit einer individuellen Abschaltsequenz parametriert wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Master (M) eine Teilnehmerliste (10) zur
Verfügung stellt und die Verbraucher (1,2,3,4) mittels ihrer als Slave (S) eingestellten
Softwarebausteine (11,...,14) in die Teilnehmerliste (10) eingetragen werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, wobei in der Stromversorgungseinheit
(5) eine Zeitspanne als eine Überbrückungszeitdauer (20) hinterlegt wird, welche von
dem Master (M) abgefragt wird, wobei mit Beginn des Fehlens der Grundversorgungsspannung
(6) im Master (M) gemessen wird, wie lange das Fehlen bereits andauert und für den
Fall, dass das Fehlen länger als die Überbrückungszeitdauer (20) andauert sendet der
Master (M) an die Slaves (S) einen Befehl ihre jeweilige individuelle Abschaltsequenz
zu starten.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei der Master (M) die individuellen
Abschaltsequenzen mittels der Teilnehmerliste (10) überwacht und nach einem erfolgreichen
durchführen der individuellen Abschaltsequenzen seine eigene Abschaltsequenz startet
und dies der Stromversorgungseinheit (5) mitteilt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Stromversorgungseinheit (5) nach Beendigung der
Abschaltsequenz des Masters (M) die Pufferspannung (7) abschaltet.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als Verfahren für den Abschaltvorgang
ein zeitgesteuertes Abschalten, ein energiegesteuertes Abschalten oder ein Abschalten
nach Synchronisationsstufen gewählt wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei als elektrische Verbraucher
(1,2,3,4) Geräte aus den Gruppen: Speicherprogrammierbare Steuerungen, Bedien- und
Beobachtungssysteme, Industrie- oder Personal-Computer verwendet werden.
9. Elektrisch betriebene Anlage (50) zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche
1 bis 8 mit einer Mehrzahl an elektrischen Verbrauchern (1,2,3,4), welche an eine
Grundversorgungsspannung (6) angeschlossen sind, mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgungseinheit
(5), welche ausgestaltet ist bei Ausfall der Grundversorgungsspannung (6) eine Pufferspannung
(7) an die elektrischen Verbraucher (1,2,3,4) anzuschalten um die Versorgung der elektrischen
Verbraucher (1,2,3,4) für eine Zeitdauer einer Pufferphase sicherzustellen,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Stromversorgungseinheit (5) ausgestaltet ist Daten über einen Feldbus (8) mit
der Mehrzahl der elektrischen Verbraucher (1,2,3,4) auszutauschen,
• die Mehrzahl der elektrischen Verbrauchern (1,2,3,4) jeweils einen Softwarebaustein
(11,...,14) aufweisen, welcher ausgestaltet ist über den Feldbus (8) zu kommunizieren,
• der Softwarebaustein (15) zumindest eines Verbrauchers (1) als ein Master (M) und
die Softwarebausteine (11,..., 14) der anderen Verbraucher (1,2,3,4) als ein Slave
(S) im Sinne einer Master-Slave Kommunikation ausgestaltet sind,
• die Stromversorgungseinheit (5) als ein Kommunikationspartner des Masters (M) für
eine Durchführung eines geregelten Abschaltvorganges der elektrischen Verbraucher
(1,2,3,4) ausgestaltet ist,
• die Stromversorgungseinheit (5) ausgestaltet ist im Falle eines Fehlens der Grundversorgungsspannung
(6) dieses Fehlen über den Feldbus (8) dem Master (M) mit zu teilen.
10. Elektrisch betriebene Anlage (50) nach Anspruch 9, wobei der Softwarebaustein (11,...,14)
eines jeden Verbrauchers (1,2,3,4) mit einer individuellen Abschaltsequenz parametriert
ist.
11. Elektrisch betriebene Anlage (50) nach Anspruch 9 oder 10, wobei der Master (M) eine
Teilnehmerliste (10) aufweist und die Verbraucher (1,2,3,4) mittels ihrer als Slave
(S) eingestellten Softwarebausteine (11,...,14) ausgestaltet sind sich in die Teilnehmerliste
(10) ein zu tragen.
12. Elektrisch betriebene Anlage (50) nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , wobei in der
Stromversorgungseinheit (5) eine Zeitspanne als eine Überbrückungszeitdauer (20) hinterlegt
ist, wobei der Master (M) ausgestaltet ist die Überbrückungszeitdauer (20) ab zu fragen
und mit Beginn des Fehlens der Grundversorgungsspannung (6) zu messen, wie lange das
Fehlen bereits andauert und für den Fall, dass das Fehlen länger als die Überbrückungszeitdauer
(20) andauert, ist der Master (M) ausgestaltet an die Slaves (S) einen Befehl zum
Start ihrer jeweiligen individuelle Abschaltsequenz zu senden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei der Master (M) ausgestaltet ist
die individuellen Abschaltsequenzen mittels der Teilnehmerliste (10) zu überwachen
und nach einem erfolgreichen durchführen der individuellen Abschaltsequenzen seine
eigene Abschaltsequenz zu starten und dies der Stromversorgungseinheit (5) mit zu
teilen.
14. Elektrisch betriebene Anlage (50) nach einem der Ansprüche 9 bis 13, wobei die Stromversorgungseinheit
(5), die elektrischen Verbraucher (1,2,3,4) und die Softwarebausteine (11,...,15)
derart ausgestaltet sind, dass sie über ein Softwarewerkzeug (51) parametrierbar sind.