[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine, bei dem
eine Feinölnebel enthaltende Blowby-Strömung durch eine Gasrückführeinrichtung aus
einem Kurbelgehäuse abgeführt und der Ladeluft zugeführt wird, wobei die Blowby-Strömung
beim Passieren eines in der Gasrückführeinrichtung angeordneten Ölabscheiders aufbereitet
wird.
[0002] Unter Blowby versteht man bei einer Brennkraftmaschine, auch Verbrennungsmotor oder
Kolbenmaschine genannt, das bei der Kompression an den Kolbenringen vom Arbeitsraum
in den Triebwerksraum vorbeiströmende Gas. Bei der Kompression dringen unverbrannte
Kraftstoffe in das Kurbelgehäuse. Während des Verbrennungstaktes gelangt heißes und
oft mit aggressiven Schadstoffen verunreinigtes Gas in das Kurbelgehäuse. Durch eine
dauerhafte Einwirkung des Blowby-Gases kann das Motoröl stark belastet werden. Um
diese Belastung und den Gasdruck im Kurbelgehäuse zu reduzieren, wird das Kurbelgehäuse
entlüftet. Die Entlüftung erfolgt in der Regel über eine Gasrückführeinrichtung, welche
über eine Gasauslassöffnung mit dem Kurbelgehäuse verbunden ist. Die Gasrückführeinrichtung
leitet das Blowby-Gas meistens zum Luftfilterkasten oder zu einer anderen Stelle der
Frischgaszufuhr. Zusätzlich zu den Schadstoffen werden bei der Entlüftung des Kurbelgehäuses
auch Öltropfen mitgerissen. Durch die Einleitung des Blowby-Gases in den Ansaugtrakt
kann hierdurch eine starke Verschmutzung der Komponenten, wie beispielsweise Drosselklappe,
Turbolader oder Ventile, hervorgerufen werden. Besonders bei dem Turbolader und dem
Ladeluftkühler kann eine Verschmutzung mit Öl zu Leistungseinbußen und Störungen führen.
[0003] Zur Trennung der Öltropfen von dem Blowby-Gas ist in der Gasrückführeinrichtung eine
Einrichtung zur Aufbereitung des Blowby-Gases, insbesondere ein Ölabscheider, angeordnet.
Vorzugsweise werden passive Ölabscheider, wie Trägheitsabscheider, verwendet. Diese
sind kostengünstig, robust und wartungsarm. Damit ein Trägheitsabscheider funktioniert,
dürfen die einzelnen Öltropfen in dem Blowby-Gas einen minimalen Körperdurchmesser
nicht unterschreiten. Kleine Öltropfen haben eine zu kleine Masse, um in einem Trägheitsabscheider
vom Gasstrom getrennt werden zu können.
[0004] Moderne Brennkraftmaschinen arbeiten mit hohen Verbrennungstemperaturen. Um dabei
eine leistungsfähige Kühlung und Schmierung des Kolbens zu erreichen, werden mittels
Kolbenkühldüsen Öltropfen an den Kolbenboden gespritzt.
[0005] Eine Brennkraftmaschine mit einer Öl-Luft-Abscheideeinrichtung ist aus der Druckschrift
DE 10 2006 035 888 A1 bekannt. Die Öl-Luft-Abscheideeinrichtung hat ein im Wesentlichen zylindrisches Gehäuse,
an dessen innerer Wandung sich das eintretende Öl aufgrund der Zentrifugalkraft entlang
bewegt.
[0006] Die
JP 2005-171777 A beschreibt eine Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuse, in dem eine Kurbelwelle
mit wenigstens einem daran angebrachten Pleuel drehbar gelagert ist. Die Brennkraftmaschine
hat eine Einrichtung zum Abstreifen von Öl von der rotierenden Kurbelwelle. Weiterhin
ist eine Luft-Öl-Abscheideeinrichtung zum Abscheiden von Luft aus dem rückgeführten
Öl vorgesehen.
[0007] Weiterhin offenbart auch die
JP H05 7917 U eine Brennkraftmaschine mit einem Kurbelgehäuse, welches über eine Gasauslassöffnung
mit einer Gasrückführeinrichtung verbunden ist.
[0008] Ferner zeigt die
EP 2 754 864 A1 eine Brennkraftmaschine, bei welcher Blowby-Gas aus einem Kurbelgehäuse in eine Rezirkulationspassage
abgeführt wird. Die Rezirkulationspassage kreuzt eine Ölrückführungspassage, wobei
Öltropfen in der Ölrückführungspassage feinen Ölnebel in der Rezirkulationspassage
adsorbieren.
[0009] Die
DE 201 03 652 U1 offenbart eine Einrichtung zur Entölung von Blowby-Gasen, aufweisend einen Ölabscheider.
In eine Gaszuleitung des Ölabscheiders wird über einen Nasswäscher eine Waschflüssigkeit,
beispielsweise Schmieröl, eingebracht.
[0010] WO 2004/061277 offenbart eine Brennkraftmaschine mit Gasrüchrühreinrichtung und Ölabscheidung.
[0011] Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der
eingangs genannten Art derart auszuführen, dass die Menge des mitgeführten Öls, insbesondere
kleiner Öltropfen in der Blowby-Strömung, vor dem Eintritt der Blowby-Strömung in
die Frischgasseite der Brennkraftmaschine möglichst stark reduziert wird.
[0012] Diese Aufgabe wird gelöst mit einem Verfahren gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs
1. Die Unteransprüche betreffen besonders zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung.
[0013] Erfindungsgemäß ist also ein Verfahren vorgesehen, bei dem vor der Aufbereitung in
dem Ölabscheider ein Grobölnebel in die Blowby-Strömung bewegt wird. Durch das Eingetragen
und Bewegen von großen Öltropfen in der Blowby-Strömung werden kleine Öltropfen in
der Blowby-Strömung an die großen Öltropfen gebunden. Dabei lagern sich die kleinen
Öltropfen an den großen an. Die großen Öltropfen können einfach und effektiv mit passiven
Ölabscheidern, wie beispielsweise Umlenk- oder Prallplatten, aus der Blowby-Strömung
abgeschieden werden. Der Feinölnebel besteht aus kleinen Öltropfen mit einem Körperdurchmesser
kleiner zehn Mikrometer. Der Grobölnebel ist aus großen Öltropfen aufgebaut, deren
Körperdurchmesser größer oder gleich zehn Mikrometer ist. Erfindungsgemäß wird der
Feinölnebel mit großen Öltropfen beworfen. An diesen großen Öltropfen agglomerieren
die kleinen Öltropfen des Feinölnebels.
[0014] Erfindungsgemäß ist weiterhin eine Brennkraftmaschine vorgesehen, bei der in dem
Kurbelgehäuse eine Sprühvorrichtung zur Erzeugung eines Grobölnebels angeordnet ist.
[0015] Vorzugsweise kann weiterhin für eine solche Brennkraftmaschine vorgesehen sein, dass
bei dieser in dem Kurbelgehäuse Leitelemente zur Ausbildung und Aufrechterhaltung
einer Gaswalze angeordnet sind. Dabei ist die Gaswalze geeignet, den Grobölnebel zu
beschleunigen.
[0016] Der Grobölnebel wird noch innerhalb des Kurbelgehäuses, d.h. vor und/oder während
des Abführens der Blowby-Strömung aus dem Kurbelgehäuse, in die Blowby-Strömung bewegt.
Hierdurch ist es möglich, zur Erzeugung und zur Beschleunigung der großen Öltropfen
innermotorische Maßnahmen einzusetzen und/oder innermotorische Effekte auszunutzen.
[0017] Beispielsweise ist es vorteilhaft, dass der Grobölnebel von einer in dem Kurbelgehäuse
um die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine bewegten Gaswalze beschleunigt wird. Durch
die Bewegung der Kurbelwelle entsteht in dem Kurbelgehäuse eine Gaswalze. Diese reißt
einzelne Öltropfen, insbesondere große Öltropfen, als Grobölnebel mit sich. Diese
großen Öltropfen werden beispielsweise von der Kurbelwelle, von der Innenwand des
Kurbelgehäuses, von der Pleuelstange oder speziell dafür geformten Leitelementen abgehoben
oder beim Queren des Kurbelgehäuses mitgerissen. Öltropfen queren das Kurbelgehäuse,
wenn sie der Schwerkraft folgend abtropfen oder in den Innenraum des Kurbelgehäuses
hineinspritzen oder hineingeworfen werden. Die auf die großen Öltropfen wirkenden
Trägheitskräfte führen jedoch dazu, dass diese aus der Gaswalze herausgeschleudert
werden. Dabei verlassen sie die Gaswalze in einer Richtung, die annähernd tangential
zur Drehbewegung der Gaswalze ist und die in Drehrichtung der Gaswalze orientiert
ist.
[0018] Eine Gasauslassöffnung für die Blowby-Strömung ist in dem Kurbelraum so angeordnet,
dass die großen Öltropfen beim Verlassen der Gaswalze in die Blowby-Strömung eindringen.
So wird der Feinölnebel mit großen Öltropfen beworfen, wodurch die kleinen Öltropfen
gebunden werden. Dabei hat es sich als vorteilhaft gezeigt, dass der Grobölnebel in
der Blowby-Strömung weitestgehend parallel zu der Blowby-Strömung bewegt wird. Hierdurch
ergibt sich eine lange Verweildauer des Grobölnebels in der Blowby-Strömung, wodurch
viele der kleinen Öltropfen an den großen Öltropfen agglomerieren können.
[0019] Um das Entstehen und Bestehen einer Gaswalze zu unterstützen, sind in dem Kurbelgehäuse
Leitelemente angeordnet, die eine Umwälzung des Gasvolumens um die Kurbelwelle begünstigen.
Dazu sind die Leitelemente zur Kurbelwelle hin konkav gekrümmt oder entlang einer
zur Kurbelwelle hin konkav gekrümmten Spur folgend angeordnet. Als Leitelemente sind
dabei auch Ölhobel und Schallblech ausgestaltet, welches die Ölwanne von dem Kurbelgehäuse
trennt.
[0020] Erfindungsgemäß wird der Grobölnebel mittels einer Sprühvorrichtung erzeugt wird.
Die Sprühvorrichtung zur Erzeugung großer Öltropfen ist dazu in dem Kurbelgehäuse
angeordnet. Dabei ist die Sprühvorrichtung auf die Blowby-Strömung und die Gasauslassöffnung
gerichtet. Durch den Einsatz einer Sprühvorrichtung ist es möglich, einen Grobölnebel
konstanter Qualität und Quantität zu erzeugen, unabhängig von der Drehzahl der Kurbelwelle
und somit auch unabhängig von einer Gaswalze und deren strömungsmechanischen Effekten.
[0021] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips ist eine davon in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer ersten von der Erfindung abweichenden Ausführungsform
einer Brennkraftmaschine;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Brennkraftmaschine;
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung einer zweiten von der Erfindung abweichenden Ausführungsform
der Brennkraftmaschine;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung des der Erfindung zugrunde liegenden Prinzips.
[0022] Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen eine Brennkraftmaschine 1 mit einem Kurbelgehäuse 2,
in dem eine Kurbelwelle 3 um eine nicht dargestellte Drehachse bewegbar angeordnet
ist. Das Kurbelgehäuse 2 ist in der hier dargestellten Konfiguration der Brennkraftmaschine
1 auf der einen Seite von einer Ölwanne 4 und auf der anderen Seite von einem Zylinder
5 begrenzt. Die Erfindung kann auch bei anderen Konfigurationen einer Brennkraftmaschine
1, beispielsweise bei einem V-Motor oder einem Boxer-Motor, angewendet werden. In
dem Zylinder 5 ist ein Kolben 6 translatorisch beweglich angeordnet. Der Kolben 6
verschließt den Arbeitsraum 7 der Brennkraftmaschine 1 gegenüber dem Kurbelgehäuse
2. Über eine Pleuelstange 8, auch als Treibstange bezeichnet, sind der Kolben 6 und
die Kurbelwelle 3 verbunden. Blowby-Gas, welches an dem Kolben 6 vorbei in das Kurbelgehäuse
2 gelangt, ist mittels kleiner Pfeile als Blowby-Strömung 10 angedeutet. Die Blowby-Strömung
10 wird über eine Gasrückführeinrichtung 11 der nicht weiter dargestellten Frischgasseite
der Brennkraftmaschine 1 zugeführt. Von der Gasrückführeinrichtung 11 ist lediglich
ein Kanalquerschnitt 12 angedeutet und ein Ölabscheider 13 dargestellt. Die Gasrückführeinrichtung
11 ist über eine Gasauslassöffnung 9 mit dem Kurbelgehäuse 2 verbunden. Weiterhin
sind in dem Kurbelgehäuse 2 Leitelemente 14 angeordnet, beispielsweise eine Schwallwand
oder ein Ölhobel. In dem Ölabscheider 13 fließt von der Blowby-Strömung 10 getrenntes
Öl über einen Ölrücklauf 18 in die Ölwanne 4 ab.
[0023] Figur 1 zeigt eine erste von der Erfindung abweichende Ausführungsform einer Brennkraftmaschine
1. Bei dieser Ausführungsform wird durch die Drehbewegung der Kurbelwelle 3 beziehungsweise
bedingt durch die Anordnung und Form der Leitelemente 14 in dem Kurbelgehäuse 2 eine
Gaswalze 15 gebildet und aufrechterhalten. Die Gaswalze 15 ist durch einen großen
Pfeil angedeutet. Durch die Bewegung der Gaswalze 15 werden große Öltropfen von den
Oberflächen in dem Kurbelgehäuse 2 abgelöst. Derart abgelöste Öltropfen oder Öltropfen,
die frei durch das Kurbelgehäuse 2 fallen, werden von der Gaswalze 15 mitgerissen,
beschleunigt und verlassen diese aufgrund ihrer Trägheit wieder. Dabei werden die
großen Öltropfen als Grobölnebel 16 in die Blowby-Strömung 10 geworfen. Diese Bewegung
des Grobölnebels 16 in die Blowby-Strömung 10 hinein und zumindest streckenweise innerhalb
der Blowby-Strömung 10 erfolgt vor und/oder während der Aufbereitung des Blowby-Gases
in dem Ölabscheider 13. Der Grobölnebel 16 ist durch einen dicken, schwarzen Pfeil
angedeutet und wird in Figur 4 weiter erläutert. Die kleinen Öltropfen in der Blowby-Strömung
10 bilden einen in Figur 4 näher dargestellten Feinölnebel 17. Bei dem Aufeinandertreffen
von Grobölnebel 16 und Feinölnebel 17 lagern sich die kleinen Öltropfen an den großen
Öltropfen an. Die großen Öltropfen können einfach und effektiv in dem passiven Ölabscheider
13 aus der Blowby-Strömung 10 abgeschieden werden.
[0024] Die Figuren 2 und 3 zeigen zwei Gestaltungsvarianten einer zweiten Ausführungsform
einer Brennkraftmaschine 1, wobei nur diejenige gemäß Fig. 2 erfindungsgemäß ist.
Bei dieser Ausführungsform ist in dem Kurbelgehäuse 2 eine Sprühvorrichtung 19 zur
Erzeugung eines Grobölnebels 16 angeordnet. In Figur 2 ist die eindungsgemäße Gestaltungsvariante
gezeigt. Bei dieser ist die Sprühvorrichtung 19 auf einer der Gasauslassöffnung 9
gegenüberliegenden Seite des Kurbelgehäuses 2 angeordnet. Zugleich ist die Sprühvorrichtung
19 auf die Gasauslassöffnung 9 ausgerichtet, sodass der von ihr erzeugte Grobölnebel
16 das Kurbelgehäuse 2 im Bereich der Blowby-Strömung 10 quert. Bei der zweiten Gestaltungsvariante
in Figur 3 ist die Sprühvorrichtung 19 im Bereich der Gasauslassöffnung 9 angeordnet
und auf den weiteren Verlauf der Gasrückführeinrichtung 11, insbesondere den Ölabscheider
13 gerichtet.
[0025] Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung des der Erfindung zugrunde liegenden
Prinzips. Ein Grobölnebel 16 wird durch einen Feinölnebel 17 bewegt. Der Grobölnebel
16 besteht aus zahlreichen großen Öltropfen, deren Körperdurchmesser größer oder gleich
zehn Mikrometer ist. Der Feinölnebel 17, bestehend aus kleinen Öltropfen mit einem
Körperdurchmesser kleiner zehn Mikrometer, ist dabei in beliebiger Richtung bewegt
oder unbewegt. Die Bewegungsrichtung 20 des Grobölnebels 16 ist mittels einer Pfeilgruppe
angedeutet. Bei der Begegnung von Grobölnebel 16 und Feinölnebel 17 agglomerieren
die kleinen Öltropfen an den großen Öltropfen.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Brennkraftmaschine
- 2
- Kurbelgehäuse
- 3
- Kurbelwelle
- 4
- Ölwanne
- 5
- Zylinder
- 6
- Kolben
- 7
- Arbeitsraum
- 8
- Pleuelstange
- 9
- Gasauslassöffnung
- 10
- Blowby-Strömung
- 11
- Gasrückführeinrichtung
- 12
- Kanalquerschnitt
- 13
- Ölabscheider
- 14
- Leitelement
- 15
- Gaswalze
- 16
- Grobölnebel
- 17
- Feinölnebel
- 18
- Ölrücklauf
- 19
- Sprühvorrichtung
- 20
- Bewegungsrichtung
1. Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine (1), bei dem einen Feinölnebel (17)
enthaltende Blowby-Strömung (10) durch eine Gasrückführeinrichtung (11) aus einem
Kurbelgehäuse (2) abgeführt und der Ladeluftseite der Brennkraftmaschine (1) zugeführt
wird, wobei die Blowby-Strömung (10) beim Passieren eines in der Gasrückführeinrichtung
(11) angeordneten Ölabscheiders (13) aufbereitet wird, wobei ein Grobölnebel (16)
vor der Aufbereitung in dem Ölabscheider (13) in die Blowby-Strömung (10) bewegt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grobölnebel (16) mittels einer in dem Kurbelgehäuse (2) angeordneten Sprühvorrichtung
(19) erzeugt wird, die auf einer einer Gasauslassöffnung (9) für die Blowby-Strömung
gegenüberliegenden Seite des Kurbelgehäuses (2) angeordnet und auf die Gasauslassöffnung
(9) ausgerichtet ist.
2. Verfahren nach den Ansprüchen 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grobölnebel (16) in der Blowby-Strömung (10) weitestgehend parallel zu der Blowby-Strömung
(10) bewegt wird.
3. Verfahren nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kurbelgehäuse (2) mittels der Bewegung der Kurbelwelle (3) und/oder mittels
in dem Kurbelgehäuse (2) angeordneter Leitelemente (14) eine um die Drehachse der
Kurbelwelle (3) bewegte Gaswalze (15) erzeugt und/oder beschleunigt wird.
4. Verfahren nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grobölnebel (16) von einer in dem Kurbelgehäuse (2) um die Drehachse der Kurbelwelle
(3) bewegten Gaswalze (15) beschleunigt wird.
5. Brennkraftmaschine (1) mit einem Kurbelgehäuse (2), welches über eine Gasauslassöffnung
(9) mit einer Gasrückführeinrichtung (11) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kurbelgehäuse (2) eine Sprühvorrichtung (19) zur Erzeugung eines Grobölnebels
(16) angeordnet ist, die auf einer der Gasauslassöffnung (9) für die Blowby-Strömung
gegenüberliegenden Seite des Kurbelgehäuses (2) angeordnet ist.
6. Brennkraftmaschine (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Kurbelgehäuse (2) Leitelemente (14) zur Ausbildung und Aufrechterhaltung einer
Gaswalze (15) angeordnet sind.
1. Method for operating an internal combustion engine (1), in which method a blow-by
flow (10) comprising a fine oil mist (17) is, by means of a gas recirculation device
(11), discharged from a crankcase (2) and fed to the charge-air side of the internal
combustion engine (1), wherein the blow-by flow (10) is treated as it passes through
an oil separator (13) arranged in the gas recirculation device (11), wherein a coarse
oil mist (16) is moved into the blow-by flow (10) prior to the treatment in the oil
separator (13), characterized in that the coarse oil mist (16) is generated by means of a spray apparatus (19) arranged
in the crankcase (2), which spray apparatus is arranged on a side of the crankcase
(2) situated opposite a gas outlet opening (9) for the blow-by flow and is oriented
towards the gas outlet opening (9).
2. Method according to Claim 1, characterized in that the coarse oil mist (16) is moved in the blow-by flow (10) substantially parallel
to the blow-by flow (10).
3. Method according to at least one of the preceding claims, characterized in that, in the crankcase (2), a gas tumble (15) which is moved about the axis of rotation
of the crankshaft (3) is generated and/or accelerated by means of the movement of
the crankshaft (3) and/or by means of guide elements (14) arranged in the crankcase
(2).
4. Method according to at least one of the preceding claims, characterized in that the coarse oil mist (16) is accelerated by a gas tumble (15) which is moved about
the axis of rotation of the crankshaft (3) in the crankcase (2).
5. Internal combustion engine (1) having a crankcase (2) which is connected via a gas
outlet opening (9) to a gas recirculation device (11), characterized in that, in the crankcase (2), there is arranged a spray apparatus (19) for generating a
coarse oil mist (16), which spray apparatus is arranged on a side of the crankcase
(2) situated opposite the gas outlet opening (9) for the blow-by flow.
6. Internal combustion engine (1) according to Claim 5, characterized in that guide elements (14) for forming and maintaining a gas tumble (15) are arranged in
the crankcase (2).
1. Procédé pour faire fonctionner un moteur à combustion interne (1), dans lequel on
évacue un écoulement de gaz de carter (10) contenant un fin brouillard d'huile (17)
hors d'un carter de vilebrequin (2) au moyen d'un dispositif de recirculation des
gaz (11) et on l'envoie au côté d'air de suralimentation du moteur à combustion interne
(1), dans lequel on prépare l'écoulement de gaz de carter (10) lors de la traversée
d'un séparateur d'huile (13) disposé dans le dispositif de recirculation des gaz (11),
dans lequel on déplace un brouillard d'huile grossier (16) dans l'écoulement de gaz
de carter (10) avant la préparation dans le séparateur d'huile (13), caractérisé en ce que l'on produit le brouillard d'huile grossier (16) au moyen d'un dispositif de pulvérisation
(19) disposé dans le carter de vilebrequin (2), qui est disposé sur un côté du carter
de vilebrequin (2) opposé à une ouverture de sortie de gaz (9) pour l'écoulement de
gaz de carter et qui est dirigé vers l'ouverture de sortie de gaz (9).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on déplace le brouillard d'huile grossier (16) dans l'écoulement de gaz de carter
(10) très largement parallèlement à l'écoulement de gaz de carter (10).
3. Procédé selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce l'on
produit et/ou on accélère dans le carter de vilebrequin (2) un rouleau de gaz (15)
déplacé autour de l'axe de rotation du vilebrequin (3) au moyen du mouvement du vilebrequin
(3) et/ou au moyen d'éléments de guidage (14) disposés dans le carter de vilebrequin
(2).
4. Procédé selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on accélère le brouillard d'huile grossier (16) au moyen d'un rouleau de gaz (15)
déplacé dans le carter de vilebrequin (2) autour de l'axe de rotation du vilebrequin
(3).
5. Moteur à combustion interne (1) avec un carter de vilebrequin (2), qui est relié à
un dispositif de recirculation des gaz (11) par l'intermédiaire d'une ouverture de
sortie de gaz (9), caractérisé en ce qu'un dispositif de pulvérisation (19) est disposé dans le carter de vilebrequin (2)
pour la production d'un brouillard d'huile grossier (16), et est disposé sur un côté
du carter de vilebrequin (2) opposé à l'ouverture de sortie de gaz (9) pour l'écoulement
de gaz de carter.
6. Moteur à combustion interne (1) selon la revendication 5, caractérisé en ce que des éléments de guidage (14) destinés à former et entretenir un rouleau de gaz (15)
sont disposés dans le carter de vilebrequin (2).