[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein System mit einer Entwässerungsrinne und einer
Abdeckung zur Sicherung der Abdeckung an der Entwässerungsrinne.
[0002] Solche Sicherungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Roste sollen den ungehinderten
Abfluss von Wasser in die Rinnen und von dort zu einem Bestimmungsort ermöglichen,
zugleich aber zuverlässig gegen Diebstahl oder Einbruch gesichert sein. Gerade bei
Rosten für Entwässerungsrinnen ist es wichtig, dass die Roste zuverlässig gegen unbefugtes
Entfernen gesichert sind, um Unfälle zu verhindern. Zugleich soll aber ein einfaches
befugtes Entfernen des Rostes, beispielsweise für Reinigungsarbeiten, möglich sein.
Ferner ist es wichtig, dass ein solcher Rost stabil genug ist, um beispielsweise das
Gewicht einer Person oder eines Kraftfahrzeugs zu tragen.
[0003] Nachteilig an bekannten Rosten ist, dass sie entweder eine zuverlässige Sicherung
gegen unbefugtes Entfernen aufweisen, die dafür üblicherweise einen aufwendigen Mechanismus
aufweist und auch von Befugten nur kompliziert wieder zu öffnen ist; oder die Sicherung
ist einfach zu öffnen, bietet dafür aber nur minimalen oder überhaupt keinen Schutz
vor unbefugtem Entfernen des Rostes. Zudem sind bekannte Rostsicherungen, die zuverlässigen
Schutz bieten, nur mit einer Vielzahl von Schritten zu öffnen, was eine Entfernung
des Rostes aufwändig gestaltet.
[0004] Beispielsweise offenbart die
EP 0 248 427 A2 ein System nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 mit einer Entwässerungsrinne mit einer
Abdeckung die über eine Sicherung an der Entwässerungsrinne gesichert ist. Die Sicherung
weist einen Schraubbolzen und eine Bügel-Feder auf. Durch Drehung des Schraubbolzens
kann ein als Mutter ausgebildetes Druckstück in Bewegung versetzt werden. Das Druckstück
spreizt zwei Vorsprünge der Bügel-Feder, so dass die Enden der Vorsprünge in Ausnehmungen
an der Entwässerungsrinne eingreifen und die Abdeckung an der Entwässerungsrinne gesichert
wird. Bei diesem System kann jedoch passieren, dass der Schraubbolzen zu weit herausgeschraubt
wird, so dass das als Mutter ausgebildetes Druckstück sich vom Schraubbolzen löst
und in die Rinne fällt. Aus der
EP 0 931 885 A2 ist eine Entwässerungsrinne mit einer Abdeckung bekannt. Zur Sicherung der Abdeckung
ist eine Sicherung mit einem starren Bügel vorgesehen, der in eine Ausnehmung der
Entwässerungsrinne eingreift, In den Bügel kann ein mit der Abdeckung verbundenes
Einrastelement eingesteckt werden.
[0005] Die
EP 2 045 407 A1 beschreibt eine Entwässerungsrinne mit einer Abdeckung, an welcher ein in Richtung
der Entwässerungsrinne vorgespanntes Befestigungsmittel vorgesehen ist.
[0006] Beim Auflegen der Abdeckung auf die Entwässerungsrinne rastet das Befestigungsmittel
in einer Vertiefung der Entwässerungsrinne ein.
[0007] In der
US 4 883 394 A wird eine Sicherung beschrieben, über welche eine zusätzliche Abdeckung an einer
bereits vorhandenen Abdeckung einer Entwässerungsrinne gesichert werden kann.
[0008] Es war daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein System mit einer Entwässerungsrinne
und einer Abdeckung zur Sicherung der Abdeckung an der Entwässerungsrinne zur Verfügung
zu stellen, das die Nachteile des Standes der Technik nicht aufweist.
[0009] Gelöst wird die Aufgabe mit einem System gemäß dem unabhängigen Anspruch 1, bei dem
das dritte Befestigungsmittel in Form einer Mutter in einer Öffnung im zweiten Befestigungsmittel
durch einen zusätzlichen Vorsprung des zweiten Befestigungsmittels so eingeklemmt
wird, das es unverlierbar am zweiten Befestigungsmittel gesichert ist. Unter einer
Entwässerungsrinne soll dabei vorzugsweise ein Baukörper zur Ableitung von Wasser
verstanden werden. Derartige Entwässerungsrinnen werden beispielsweise entlang von
Straßen verbaut, um eine Verkehrsgefährdung durch sich auf der Straße stauendes Wasser
zu vermeiden. Besonders bevorzugt ist die Entwässerungsrinne aus Beton gefertigt.
Ganz besonders bevorzugt ist die Entwässerungsrinne aus Polybeton oder Kunststoff,
insbesondere aus PVC oder Polyethylen, gefertigt oder aus einem Sheet Molding Compound
(SMC), also insbesondere einem Faser-Kunststoff-Verbund.
[0010] Unter einer Abdeckung soll im Sinne der vorliegenden Erfindung vorzugsweise ein längserstreckter,
flächiger Körper verstanden werden. Besonders bevorzugt ist die Abdeckung aus einem
Metall, insbesondere Stahl, gefertigt. Ganz besonders bevorzugt ist die Abdeckung
aus einem korrosionsfreien und/oder hochfesten Material gefertigt, insbesondere aus
nichtrostendem Stahl. Noch mehr bevorzugt weist die Abdeckung eine im Verhältnis zu
ihrer Länge und Breite geringe Dicke auf. Weiterhin ist es bevorzugt, dass die Abdeckung
wenigstens ein Loch abweist, um einen ungehinderten Wasserabfluss durch die Abdeckung
zu gewährleisten.
[0011] Die Abdeckung weist vorzugsweise Ablagemittel, insbesondere mit der Abdeckung einstückig
gefertigte Auskragungen und/oder Vorsprünge, auf, mit denen die Abdeckung insbesondere
formschlüssig und besonders bevorzugt bündig mit ihr abschließend, auf die Entwässerungsrinne
anordenbar ist. Dadurch ist es in vorteilhafter Weise möglich, dass die Abdeckung
genau auf der Entwässerungsrinne positionierbar ist und somit ein versehentliches
Abrutschen und/oder ein Verkanten vermieden werden kann und/oder keine Fremdkörper
zwischen Abdeckung und Entwässerungsrinne gelangen können. Weiterhin ist es durch
den bündigen Abschluss möglich, dass eine Gefährdung von Fußgängern durch Stolpern
ausgeschlossen wird und sich das erfindungsgemäße System optisch unauffällig in die
Umgebung integrieren lässt.
[0012] Ganz besonders bevorzugt weist die Abdeckung Reibmittel auf, insbesondere Materialauskragungen,
die auf der Oberfläche der Abdeckung angeordnet sind und zur Erhöhung der Reibung,
insbesondere der Haftreibung, auf der Abdeckung vorgesehen sind. Somit ist es vorteilhafterweise
möglich, auch bei Nässe Fußgängern einen sicheren Halt auf der Abdeckung zu gewährleisten
und somit durch Ausrutschen bedingte Verletzungen zu vermeiden.
[0013] Vorzugsweise weist das Abdeckelement eine im Wesentlichen rechteckige Form auf. Besonders
bevorzugt weist das Abdeckelement eine kreisförmige, ellipsenhafte, oder eine sonstige,
zweidimensionale Form, auf. Denkbar sind insbesondere auch unregelmäßige Formen. Erfindungsgemäß
ist das erste Befestigungsmittel eine Schraube. Besonders bevorzugt weist die Schraube
ein Rechtsgewinde oder ein Linksgewinde auf. Ganz besonders bevorzugt weist die Schraube
einen Außen- und/oder Innensechskantschraubenkopfantrieb auf. Noch mehr bevorzugt
weist die Schraube einen Kreuz- oder Schlitz- oder Innensechsrund- oder Innenvielzahn-
oder Innensechskant-TR- oder Torx-TR-Schraubenkopfantrieb auf. Dem Fachmann ist klar,
dass TR für "Tamper Resist", also manipulationssicher, steht und dass die derart bezeichneten
Schraubenkopfantriebe einen Innendorn aufweisen. Hierdurch wird ein einfach zu bedienendes
erstes Befestigungsmittel ermöglicht, dass einen geringen
[0014] Raumbedarf aufweist, und dennoch sicher und zuverlässig von der gelösten in die befestigte
Stellung bringbar ist. Schrauben sind als Massenprodukt einfach und kostengünstig
erhältlich, was in vorteilhafter Weise die Herstellungskosten des ersten Befestigungsmittels
beziehungsweise des erfindungsgemäßen Systems senkt. Weiterhin ist die Sicherung je
nach gewähltem Schraubenkopfantrieb einfach oder umständlich betätigbar. Somit ist
vorteilhafterweise eine einfache Anpassung an verschiedene Sicherheitsbedürfnisse
möglich, was eine besonders vielseitige Einsetzbarkeit der Sicherung beziehungsweise
des Systems ermöglicht.
[0015] Vorzugsweise weist die Sicherung eine Befestigungsplatte auf, in die das erste Befestigungsmittel
eingesetzt ist. Besonders bevorzugt weist die Befestigungsplatte eine Vertiefung entsprechend
der Form des Schraubenkopfes auf. Ganz besonders bevorzugt weist die Befestigungsplatte
ein Schraubgewinde auf, in welches das erste Befestigungsmittel eingreift. Hierdurch
ist in vorteilhafter Weise eine hohe Modularität des Systems realisierbar, wodurch
beispielsweise die Wartung, etwa der defektbedingte Austausch einzelner Sicherungen,
vereinfacht wird. Außerdem wird somit die Vielseitigkeit des Systems in vorteilhafter
Weise erhöht. Durch die der Schraubenkopfform angepasste Vertiefung der Befestigungsplatte
lässt sich vorteilhafterweise in der befestigten Stellung ein bündiger Abschluss des
ersten Befestigungsmittels mit der Abdeckung realisieren, wodurch einerseits eine
mögliche Gefährdung von Personen oder Kraftfahrzeugen vermieden wird und andererseits
Angriffspunkte für ein mögliches gewaltsames und unbefugtes Entfernen der Abdeckung
wenigstens verringert oder gar vollständig vermieden werden.
[0016] Vorzugsweise ist die Sicherung derart mit der Abdeckung verbunden ist, dass das erste
Befestigungsmittel in der befestigten Stellung bündig mit der Oberfläche der Abdeckung
abschließt. Besonders bevorzugt weist die Abdeckung hierzu eine der Form des ersten
Befestigungsmittels angepasste Vertiefung auf. Hierdurch sind in vorteilhafter Weise
auch ohne eine separate Befestigungsplatte die oben genannten Vorteile realisierbar.
Erfindungsgemäß ist das zweite Befestigungsmittel aus Stahl, insbesondere Federstahl,
gefertigt. Besonders bevorzugt ist das zweite Befestigungsmittel ein geformtes Blech.
Ganz besonders bevorzugt ist das zweite Befestigungsmittel im Profil im Wesentlichen
S-förmig ausgebildet. Erfindungsgemäß weist das zweite Befestigungsmittel wenigstens
einen Vorsprung auf, vorzugsweise zwei Vorsprünge, wobei der Vorsprung zur formschlüssigen
Sicherung der Abdeckung an der Entwässerungsrinne vorgesehen ist. Hierdurch ist es
in vorteilhafter Weise möglich, ein einfaches und kostengünstig herstellbares zweites
Befestigungsmittel bereitzustellen, welches stabil ist und somit eine feste Verbindung
der Abdeckung mit der Entwässerungsrinne gewährleistet. Der erste Vorsprung ist vorzugsweise
in der befestigten Stellung im Wesentlichen parallel zu der Abdeckung angeordnet.
Der Vorsprung greift form- und/oder kraftschlüssig in eine Hinterschneidung der Entwässerungsrinne
ein und sichert dadurch die Abdeckung gegen Entfernen. Durch die Bereitstellung eines
im Endbereich des ersten Vorsprungs angeordneten zweiten Vorsprungs ist vorteilhafterweise
der Verschleiß des zweiten Befestigungsmittels durch den Reibschluss mit der Entwässerungsrinne
wenigstens reduzierbar. Vorzugsweise ist der zweite Vorsprung kleiner als der erste
Vorsprung. Besonders bevorzugt ist der zweite Vorsprung zahnförmig ausgebildet. Hierdurch
kann das zweite Befestigungsmittel in die Entwässerungsrinne eingreifen und sichert
die Abdeckung somit noch besser gegen Entfernen.
[0017] Durch die Vorspannung des zweiten Befestigungsmittels, insbesondere in Richtung des
ersten Befestigungsmittels, wird eine Hemmung des ersten Befestigungsmittels in der
befestigten Stellung ermöglicht. Vorzugsweise ist die Vorspannung des zweiten Befestigungsmittels
derart vorgesehen, dass die elastische Kraft, die das zweite Befestigungsmittel auf
das erste Befestigungsmittel ausübt, in der befestigten Stellung größer als in der
gelösten Stellung. Hierdurch ist es in vorteilhafter Weise möglich, dass eine einfache
Überführung des ersten Befestigungsmittels von der gelösten in die befestigte Stellung
ermöglicht wird und gleichzeitig in der befestigten Stellung das erste Befestigungsmittel
durch das zweite Befestigungsmittel gehemmt wird, wodurch das erste Befestigungsmittel
gegen unabsichtliche (beispielsweise durch Vibrationen verursachte) oder absichtliche
(beispielsweise unbefugtes Entfernen der Abdeckung, insbesondere ohne geeignetes Werkzeug)
Betätigung gesichert ist. Erfindungsgemäß weist die Sicherung ein drittes Befestigungsmittel
auf, insbesondere eine Mutter, das mit dem ersten Befestigungsmittel und/oder dem
zweiten Befestigungsmittel verbunden ist. Hierdurch wird in vorteilhafter Weise mit
einfachen und bekannten Mitteln eine erfindungsgemäße Betätigung des ersten Befestigungsmittels,
insbesondere im Sinne einer Überführung von der gelösten in die befestigte Stellung,
ermöglicht. Erfindungsgemäß ist das zweite Befestigungsmittel derart ausgebildet,
dass es zur Positionssicherung des dritten Befestigungsmittels vorgesehen ist. Hierzu
weist das zweite Befestigungsmittel einen Vorsprung auf. Ganz besonders bevorzugt
ist das zweite Befestigungsmittel wenigstens teilweise um das dritte Befestigungsmittel
herum angeordnet. Hierdurch ist vorteilhafterweise eine besonders einfache Sicherung
des dritten Befestigungsmittels (und damit auch des ersten Befestigungsmittels) möglich.
Erfindungsgemäß ist das dritte Befestigungsmittel derart ausgebildet, dass es zur
Positionssicherung des zweiten Befestigungsmittels vorgesehen ist. Hierdurch wird
in einfacher Weise eine gegenseitige Befestigung aller drei Befestigungsmittel ermöglicht.
[0018] Weiterhin wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zur Montage einer Abdeckung
auf einer Entwässerungsrinne mit einer Sicherung, wenigstens die folgenden Verfahrensschritte
umfassend, wobei in einem ersten Schritt die Abdeckung in die bestimmungsmäßige Position
auf der Entwässerungsrinne gebracht wird, wobei in einem zweiten Schritt das erste
Befestigungsmittel von der gelösten Stellung in die befestigte Stellung gebracht wird,
wobei in einem dritten Schritt das zweite Befestigungsmittel zur form- und/oder kraftschlüssigen
Befestigung der Abdeckung mit der Entwässerungsrinne betätigt wird. Hierdurch wird
in vorteilhafter Weise ein besonders einfaches Verfahren bereitgestellt, welches eine
sichere und zuverlässige Sicherung der Abdeckung mit der Entwässerungsrinne ermöglicht.
[0019] Dem Fachmann ist klar, dass in dem ersten Schritt insbesondere gemeint ist, dass
die Abdeckung in die Entwässerungsrinne eingepasst, vorzugsweise auf die Entwässerungsrinne
gelegt, wird. Dabei wird der dritte Schritt durch den zweiten Schritt bewirkt, wodurch
der dritte Schritt wenigstens teilweise gleichzeitig zu dem zweiten Schritt erfolgt.
Hierdurch wird vorteilhafterweise ein besonders effizientes Verfahren bereitgestellt,
insbesondere da ein zusätzlicher Verfahrensschritt entfällt. Zudem wird durch die
einfach gestaltbare Betätigung des ersten Befestigungsmittels in besonders vorteilhafter
Weise sowohl eine Sicherung gegen das Entfernen der Abdeckung von der Entwässerungsrinne,
als auch eine Sicherung, insbesondere im Sinne einer Hemmung, des ersten Befestigungsmittels
durch das zweite Befestigungsmittel realisiert. Ferner ist besonders vorteilhafterweise
die Sicherung einfach reversierbar durch erneute, insbesondere gegensinnige, Betätigung
des ersten Befestigungsmittels im Sinne einer Überführung von der befestigten in die
gelöste Stellung.
[0020] Vorzugsweise erfolgt bei der Überführung von der gelösten Stellung in die befestigte
Stellung die Bewegung des Vorsprungs im Wesentlichen waagrecht, insbesondere erfolgt
im Wesentlichen keine vertikale Bewegung, so dass besonders bevorzugt nur ein Kraftschluss
zwischen Entwässerungsrinne und zweitem Befestigungsmittel stattfindet.
[0021] Vorzugsweise wird im zweiten Schritt für die Überführung von der gelösten in die
befestigte Stellung ein Spezialwerkzeug oder ein Inbusschlüssel oder ein Schlitz-
und/oder ein Kreuzschraubendreher oder ein Schraubenschlüssel verwendet. Hierdurch
ist eine Betätigung des ersten Befestigungsmittels in besonders einfacher und erprobter
Weise realisierbar. Je nach Wahl des ersten Befestigungsmittels und damit des zur
Betätigung benötigten Werkzeugs kann somit die Sicherheit des Systems festgelegt werden.
So sind beispielsweise Kreuz- und/oder Schlitzschraubendreher weit verbreitet. Ein
derart ausgestaltetes erstes Befestigungsmittel bietet daher eine besonders einfache
Bedienbarkeit bei einer geringen Sicherheit. Alternativ dazu bietet beispielsweise
ein mittels eines Torx-TR-Schraubendrehers zu betätigendes erstes Befestigungsmittel
eine erhöhte Sicherheit.
[0022] Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Figuren 1 bis 5 erläutert. Diese Erläuterungen
sind lediglich beispielhaft und schränken den allgemeinen Erfindungsgedanken nicht
ein.
- Figur 1
- zeigt ein erfindungsgemäßes System gemäß einer ersten beispielhaften Ausführungsform
in einer schematischen Detailaufsicht.
- Figuren 2a und 2b
- zeigen ein erfindungsgemäßes System gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Seitenansicht aus zwei verschiedenen Richtungen.
- Figuren 3a und 3b
- zeigen eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Seitenansicht aus zwei verschiedenen Richtungen.
- Figur 4
- zeigt eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Aufsicht.
- Figur 5
- zeigt eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Perspektivansicht.
- Figuren 6a und 6b
- zeigen eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß einer beispielhaften zweiten Ausführungsform
in einer schematischen Seitenansicht aus zwei verschiedenen Richtungen.
- Figur 7
- zeigt eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften zweiten Ausführungsform
in einer schematischen Aufsicht.
- Figur 8
- zeigt eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften zweiten Ausführungsform
in einer schematischen Perspektivansicht.
[0023] In
Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes System gemäß einer beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Detailaufsicht dargestellt. Zu sehen ist aus Gründen der deutlicheren
Darstellung lediglich ein Teil einer Abdeckung 2 dargestellt. Diese Abdeckung 2 wird
auf einer Entwässerungsrinne angeordnet. Beispielsweise wird die Abdeckung 2 auf Vorsprünge
der Entwässerungsrinne gelegt, so dass die Abdeckung 2 bündig mit der Entwässerungsrinne
und/oder dem umliegenden Bodenniveau abschließt.
[0024] Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist in keiner der Figuren eine Entwässerungsrinne
dargestellt. Der Fachmann versteht jedoch, wie eine solche Entwässerungsrinne in jedem
der dargestellten Fälle anordenbar ist. Eine solche Entwässerungsrinne ist beispielsweise
aus Beton, Polybeton, SMC, PVC oder Polyethylen gefertigt und weist einen halbkreisförmigen
Querschnitt auf. Wenigstens in dem Bereich, in denen die die Abdeckung 2 mit der Entwässerungsrinne
verbunden werden sollen, weist die Entwässerungsrinne Hinterschneidung auf, beispielsweise
in Form von Löchern oder auch einer grabenähnlichen Vertiefung in wenigstens einem
Abschnitt, bezogen auf die Haupterstreckungsrichtung, also die Längsrichtung.
[0025] Die Abdeckung 2 weist Löcher auf, die gemäß der beispielhaften Ausführungsform länglich
ausgebildet sind, um Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, den Abfluss in die Entwässerungsrinne
zu ermöglichen. Alternativ weisen die Löcher eine andere Form, beispielsweise eine
Kreisform auf. Weiterhin weist die Abdeckung 2 Reibmittel 8 auf. Diese sind hier als
Materialausstülpungen oder -ausformungen der Abdeckung 2 ausgebildet. Alternativ ist
das Reibmittel 8 als Belag wenigstens auf Teilen der Oberfläche der Abdeckung 2 aufgebracht.
[0026] Über die Länge der Abdeckung 2 verteilt sind mehrere Sicherungen 1 angebracht, wovon
hier eine Sicherung 1 dargestellt ist. Im oberen Bereich der
Figur 1 ist ein Loch angeordnet, in welches ebenfalls eine Sicherung 1 einsetzbar ist. In
der dargestellten Aufsicht ist von der Sicherung 1 ein erstes Befestigungsmittel 3,
hier eine Schraube 3, sowie eine Befestigungsplatte 6 sichtbar. Die Schraube 3 weist
einen Schraubenkopf auf, der auf der von der Abdeckung 2 abgewandten Seite flach ausgebildet
ist. Hier weist der Schraubenkopf einen Sechskant-Schraubenkopfantrieb auf, d.h. er
weist eine Vertiefung mit einem sechseckförmigen Querschnitt auf, in die ein Sechskantwerkzeug
einsetzbar ist, um die Schraube 3 zu lösen oder festzuziehen. Alternativ sind auch
andere Schraubenkopfantriebe möglich, beispielsweise allgemein bekannte Kreuz- oder
Schlitzantriebe, auch ungewöhnlichere Antriebe wie z.B. ein Torx-TR-Antrieb.
[0027] Weiterhin weist die Sicherung 1 eine Befestigungsplatte 6 auf, durch die die Schraube
3 geführt ist. Die Befestigungsplatte 6 passt formschlüssig in die entsprechenden
Löcher der Abdeckung 2. Alternativ weist die Sicherung 1 keine derartige Befestigungsplatte
6 auf, stattdessen wird die Schraube 3 direkt in einem entsprechendes Loch in der
Abdeckung 2 angeordnet. In der dargestellten Ausführungsform ist die Befestigungsplatte
form-, kraft-, und/oder stoffschlüssig mit der Abdeckung verbunden, beispielsweise
verschweißt.
[0028] In den
Figuren 2a und 2b ist ein erfindungsgemäßes System gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Seitenansicht aus zwei verschiedenen Richtungen dargestellt.
Figur 2a zeigt eine seitliche Ansicht in Längsrichtung der Abdeckung 2, während
Figur 2b eine seitliche Ansicht in Querrichtung der Abdeckung 2 zeigt. Die Abdeckung 2 weist
auf ihrer Unterseite optional ständerähnliche Elemente auf, die sowohl zur besseren
Stapelbarkeit einer Vielzahl von Abdeckungen 2 dienen, als auch einer Abstützung der
Sicherung. Denkbar ist auch, dass die ständerähnlichen Elemente als Standfüße in niedrigeren
Entwässerungsrinnen verwendbar sind.
[0029] Die Sicherung umfasst weiterhin ein zweites Befestigungsmittel 4, welches durch die
Schraube 3 betätigt wird und mit der Entwässerungsrinne sichernd, insbesondere form-
und/oder kraftschlüssig, zusammenwirkt. Das zweite Befestigungsmittel 4 ist erfindungsgemäß
als gebogenes und vorgespanntes Stück Federstahlblech ausgebildet. Gemäß der dargestellten
Ausführungsform weist das zweite Befestigungsmittel 4 einen Vorsprung 7 auf, dessen
Haupterstreckungsebene in der Zeichnung schräg nach links unten weist. Weiterhin weist
das zweite Befestigungsmittel 4 am der Entwässerungsrinne zugewandten Ende des Vorsprungs
7 einen weiteren Vorsprung 7' auf. Beide Vorsprünge 7, 7' sind als Umbiegungen einstückig
mit dem zweiten Befestigungsmittel 4 ausgebildet.
[0030] Zur Verdeutlichung ist hier die Schraube 3 und damit auch das zweite Befestigungsmittel
4 in einer gelösten Stellung dargestellt. In dieser Stellung befindet sich die Sicherung
1, insbesondere das zweite Befestigungsmittel 4, außer Eingriff mit der Entwässerungsrinne
und die Abdeckung 2 kann von der Entwässerungsrinne entfernt, also zum Beispiel abgehoben,
werden. Im Gegenteil dazu ist eine Entfernung der Abdeckung 2 in einer befestigten
Stellung nicht möglich. In der befestigten Stellung ist die Schraube 3 maximal in
die Abdeckung 2 eingeschraubt, wobei das zweite Befestigungsmittel 4 von der Schraube
entgegen seiner Vorspannung derart verbogen wird, dass der Vorsprung 7 und/oder der
weitere Vorsprung 7' form- und/oder kraftschlüssig mit der Entwässerungsrinne verbunden
ist. Wird die Sicherung 1, insbesondere die Schraube 3, von der befestigten in die
gelöste Stellung überführt, wird das zweite Befestigungsmittel auf Grund seiner Vorspannung
wieder in seine ursprüngliche Lage zurückkehren, sich also außer Eingriff mit der
Entwässerungsrinne befinden. Die Sicherung 1 wird mit einem Schraubendreher von der
gelösten in die befestigte Stellung, oder umgekehrt, überführt. In der befestigten
Stellung wirkt das zweite Befestigungsmittel 4 auf Grund seiner Vorspannung derart
mit der Schraube 3 zusammen, dass auf Grund eines Kraftschlusses eine Betätigung der
Schraube 3 in beide Richtungen (also von der gelösten in die befestigte und umgekehrt
von der befestigten in die gelöste Stellung) erschwert ist. Die Schraube 3 ist gehemmt.
[0031] In den
Figuren 3a und 3b ist eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Seitenansicht aus zwei verschiedenen Richtungen dargestellt.
Aus Gründen des besseren Verständnisses und der besseren Übersichtlichkeit ist an
der Schraube 3 kein Gewinde dargestellt. Dem Fachmann ist jedoch klar, dass die Schraube
3 ein Links- oder ein Rechtsgewinde aufweist, wobei das Gewinde metrisch oder zöllig
ist. Die Schraube 3 weist auf der der Abdeckung 2 zugewandten Seite einen kegelstumpfförmigen
Schraubenkopf auf, der in der befestigten Stellung formschlüssig in die Befestigungsplatte
6 oder in die Abdeckung 2 eingreift; derart, dass die Schraube bündig mit der Abdeckung
2 abschließt. In der gezeigten Ausführungsform umfasst die Sicherung 1 weiterhin ein
drittes Befestigungsmittel 5, hier eine Mutter 5, die auf der Unterseite der Befestigungsplatte
6 und unterhalb des zweiten Befestigungsmittels 4 angeordnet ist. Da die Mutter 5
ein Gewinde aufweist und damit die Schraube 3 hält, ist kein Gewinde in der Befestigungsplatte
6 und/oder der Abdeckung 2 nötig. Es ist dennoch denkbar, dass zusätzlich das zweite
Befestigungsmittel 4 und/oder die Befestigungsplatte 6 ein Gewinde aufweisen.
[0032] Wie in
Figur 3b dargestellt, weist das zweite Befestigungsmittel 4 eine Öffnung auf, in die die Mutter
5 wenigstens teilweise eingreift und somit drehfest gesichert ist. Das zweite Befestigungsmittel
4 weist einen zusätzlichen Vorsprung auf, so dass die Mutter 5 von dem zweiten Befestigungsmittel
4 eingeklemmt wird. Dementsprechend klemmt die Mutter 5 das zweite Befestigungsmittel
4 zwischen sich und der Befestigungsplatte 6 oder der Abdeckung 2 ein, verbunden durch
die Schraube 3. Außerdem sichert die Mutter 5 die Schraube 3, so dass diese im Wesentlichen
nur zwischen der gelösten und der befestigten Stellung und umgekehrt bewegbar ist.
Ferner wird die Mutter 5 wiederum durch das zweite Befestigungsmittel 4 gehalten und
damit gesichert. Wird die Schraube 3 nun eingedreht, also von der gelösten in die
befestigte Stellung überführt, so biegt sie das zweite Befestigungsmittel 4 somit
entgegen seiner Vorspannung nach außen, also auf die Entwässerungsrinne zu und von
der Schraube 3 weg, so dass die Vorsprünge 7, 7' in eine entsprechende Öffnung, beziehungsweise
Teilöffnung der Entwässerungsrinne formschlüssig und gegebenenfalls auch kraftschlüssig
eingreifen. In
Figur 3b ist weiterhin zu sehen, dass der Vorsprung 7 derartig umgebogen ist, dass ein weiterer
Vorsprung 7' entsteht, wobei dieser gemäß der dargestellten ersten Ausführungsform
zwei zinken- und/oder zahnförmige Elemente aufweist, die einen zusätzlichen Form-
und/oder Kraftschluss mit der Entwässerungsrinne ermöglichen.
[0033] In
Figur 4 ist eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Aufsicht dargestellt. Im Wesentlichen entspricht diese Darstellung
einem Detail der
Figur 1. Es sind die Befestigungsplatte 6 und der Schraubenkopf der Schraube 3 zu sehen. Es
ist deutlich zu erkennen, dass die Schraube 3 einen Inbusantrieb aufweist, also einen
Ansatz für einen Innensechskant.
[0034] In
Figur 5 ist eine erfindungsgemäße Sicherung gemäß der beispielhaften ersten Ausführungsform
in einer schematischen Perspektivansicht dargestellt. Im Wesentlichen entspricht die
Darstellung einer perspektiven Ansicht der in den
Figuren 3a und 3b gezeigten Ansichten der Sicherung 1. Es sind insbesondere die Vorsprünge 7, 7' deutlich
zu erkennen sowie die an die Schraubenkopfform angepasste Vertiefung der Befestigungsplatte
6 und die Öffnungen an beiden Seiten des zweiten Befestigungsmittels 4 zur Sicherung
der Mutter 5.
[0035] In den
Figuren 6a und 6b ist eine nicht unter die Erfindung fallende Sicherung 1 in einer schematischen Seitenansicht
aus zwei verschiedenen Richtungen dargestellt. Diese Sicherung fällt nicht unter den
Wortlaut des unabhängigen Anspruchs, da das zweite Befestigungsmittel 4 keinen zusätzlichen
Vorsprung aufweist, das System keine Befestigungsplatte 6 benötigt, aber aufweisen
kann, und der erste und zweite Vorsprung 7, 7' derart ausgebildet sind, dass der zweite,
beziehungsweise weitere Vorsprung 7' in der gelösten Stellung im Wesentlichen parallel
zu der Abdeckung angeordnet ist. Dadurch erfolgt beim Übergang von der gelösten in
die befestigte Stellung im Wesentlichen eine Bewegung parallel zu der Abdeckung und
damit zu der Oberseite der Hinterschneidung, so dass nur ein Kraftschluss auftritt.
[0036] In den
Figuren 7 und 8 sind weitere Ansichten dieser nicht erfindungsgemäßen Sicherung dargestellt. Das
zweite Befestigungsmittel 4 weist vorzugsweise ein Gewinde auf, welches aus Gründen
der Übersichtlichkeit hier nicht dargestellt ist. Dadurch kann auf eine zusätzliche
Mutter 5 verzichtet werden. Dennoch ist es auch denkbar, dass zur zusätzlichen oder
alternativen Fixierung eine solche Mutter 5 vorgesehen ist. Diese ist in dem zweiten
Befestigungsmittel 4 einklemmbar, wie es insbesondere in
Figur 8 ersichtlich ist.
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1 -
- Sicherung
- 2 -
- Abdeckung
- 3 -
- erstes Befestigungsmittel
- 4 -
- zweites Befestigungsmittel
- 5 -
- drittes Befestigungsmittel
- 6 -
- Befestigungsplatte
- 7, 7' -
- Vorsprung
- 8 -
- Reibmittel
1. System mit einer Entwässerungsrinne und einer Abdeckung (2), wobei die Abdeckung (2)
mit einer Sicherung (1) an der Entwässerungsrinne gesichert ist, wobei die Sicherung
(1) ein als Schraube ausgebildetes erstes Befestigungsmittel (3) und ein zweites Befestigungsmittel
(4) aufweist, wobei das zweite Befestigungsmittel (4) elastisch und in Richtung des
ersten Befestigungsmittels (3) vorgespannt ist, wobei das erste Befestigungsmittel
(3) von einer gelösten Stellung reversibel in eine befestigte Stellung überführbar
ist und das erste Befestigungsmittel (3) bei seinem Übergang von der gelösten in die
befestigte Stellung das zweite Befestigungsmittel (4) reversibel in eine form- und/oder
kraftschlüssige Stellung mit der Entwässerungsrinne überführt,
wobei die Sicherung (1) ein drittes Befestigungsmittel (5) in Form einer Mutter aufweist,
die mit dem ersten Befestigungsmittel (3) und dem zweiten Befestigungsmittel (4) verbunden
ist,
wobei das zweite Befestigungsmittel (4) als gebogenes und vorgespanntes Stück Federstahlblech
ausgebildet ist und einen Vorsprung (7) aufweist, der als Umbiegung einstückig mit
dem zweiten Befestigungsmittel (4) ausgebildet ist,
wobei die Mutter (5) das zweite Befestigugngsmittel (4) zwischen sich und der Abdeckung
(2) einklemmt, verbunden durch das erste Befestigungsmittel (3) und die Mutter (5)
das erste Befestigungsmittel derart sichert, dass dieses nur zwischen der gelösten
und der befestigten Stellung und umgekehrt bewegbar ist, wobei in der befestigten
Stellung das erste Befestigungsmittel (3) maximal in die Abdeckung (2) eingeschraubt
ist und das zweite Befestigungsmittel (4) von dem ersten Befestigungsmittel (3) entgegen
seiner Vorspannung derart verbogen wird, dass der Vorsprung (7) form- und/oder kraftschlüssig
mit der Entwässerungsrinne verbunden und das erste Befestigungsmittel (3) gehemmt
ist
dadurch gekennzeichnet, dass
das zweite Befestigungsmittel (4) eine Öffnung aufweist, in die die Mutter (5) wenigstens
teilweise eingreift und somit drehfest gesichert ist, wobei das zweite Befestigungsmittel
(4) einen zusätzlichen Vorsprung aufweist, so dass die Mutter (5) von dem zweiten
Befestigungsmittel (4) eingeklemmt und somit gesichert wird.
2. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Befestigungsmittel (4) wenigstens einen weiteren Vorsprung (7') mit zwei
zinken- und/oder zahnförmigen Elementen aufweist, wobei der weitere Vorsprung (7')
zur formschlüssigen Sicherung der Abdeckung (2) an der Entwässerungsrinne vorgesehen
ist.
3. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherung (1) derart mit der Abdeckung (2) verbunden ist, dass das erste Befestigungsmittel
in der befestigten Stellung bündig mit der Oberfläche der Abdeckung (2) abschließt.
4. Verfahren zur Montage eines Systems nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wenigstens
die folgenden Verfahrensschritte umfassend, wobei in einem ersten Schritt die Abdeckung
(2) in die bestimmungsmäßige Position auf der Entwässerungsrinne gebracht wird, wobei
in einem zweiten Schritt das erste Befestigungsmittel (3) von der gelösten Stellung
in die befestigte Stellung gebracht wird, wobei in einem dritten Schritt das zweite
Befestigungsmittel (4) zur form- und/oder kraftschlüssigen Befestigung der Abdeckung
(2) mit der Entwässerungsrinne betätigt wird, wobei der dritte Schritt durch den zweiten
Schritt bewirkt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei im zweiten Schritt für die Überführung von der gelösten
in die befestigte Stellung ein Spezialwerkzeug oder ein Inbusschlüssel oder ein Schlitz-
und/oder ein Kreuzschraubendreher oder ein Schraubenschlüssel verwendet wird.
1. System with a drainage channel and a cover (2), wherein the cover (2) is secured to
the drainage channel with a securing device (1), wherein the securing device (1) has
a first fastening means (3) in the form of a screw and a second fastening means (4),
wherein the second fastening means (4) is pretensioned flexibly towards the first
fastening means (3), wherein the first fastening means (3) can be transferred from
a released position reversibly to a fastened position and the first fastening means
(3), in its transition from the released to the fastened state, reversibly transfers
the second fastening means (4) to a positive- and/or force-locking position with the
drainage channel,
wherein the securing device (1) has a third fastening means (5) in the form of a nut
which is connected to the first fastening means (3) and the second fastening means
(4),
wherein the second fastening means (4) is formed as a bent and pretensioned plate
of spring steel and has a projection (7) which is formed as a bent part in one piece
with the second fastening means (4),
wherein the nut (5) wedges the second fastening means (4) between itself and the cover
(2), connected by the first fastening means (3), and the nut (5) secures the first
fastening means such that it can be moved only between the released and the fastened
position and vice versa, wherein, in the fastened position, the first fastening means
(3) is screwed into the cover (2) to the maximum extent and the second fastening means
(4) is bent by the first fastening means (3) against its pretensioning such that the
projection (7) is connected in a positive- and/or force-locking manner with the drainage
channel and the first fastening means (3) is restrained characterised in that the second fastening means (4) has an opening into which the nut (5) engages at least
partially and is secured non-rotatably, therefore, wherein the second fastening means
(4) has an additional projection so that the nut (5) is wedged by the second fastening
means (4) and is secured, therefore.
2. System according to any one of the preceding claims, characterised in that the second fastening means (4) has at least one further projection (7') with two
dovetail and/or tooth-shaped elements, wherein the further projection (7') is provided
for the positive-locking of the cover (2) to the drainage channel.
3. System according to any one of the preceding claims, characterised in that the securing device (1) is connected to the cover (2) such that, in the fastened
position, the first fastening means finishes flush with the surface of the cover (2).
4. Method of fitting a system according to any one of the preceding claims, comprising
at least the following method steps, wherein, in a first step, the cover (2) is placed
in the proper position on the drainage channel, wherein, in a second step, the first
fastening means (3) is transferred from the released position to the fastened position,
wherein, in a third step, the second fastening means (4) is activated to form a positive-
and/or force-fitting fastening of the cover (2) to the drainage channel, wherein the
third step is performed by the second step.
5. Method according to claim 4, wherein, in the second step, a special tool or an Allen
key or a slotted and/or a Phillips screwdriver or a spanner is used for the transfer
from the released to the fastened position.
1. Un système avec un canal de drainage et un couvercle (2), le couvercle (2) étant fixé
au canal de drainage avec un dispositif de sécurité (1), le dispositif de sécurité
(1) présentant un premier dispositif de fixation (3) conçu sous forme de vis et un
deuxième dispositif de fixation (4), le deuxième dispositif de fixation (4) étant
tendu de façon élastique et en direction du premier dispositif de fixation (3), le
premier dispositif de fixation (3) pouvant être transféré de façon réversible d'une
position desserrée à une position fixe et le premier dispositif de fixation (3) lors
de son passage de la position desserrée à la position fixe transférant le deuxième
dispositif de fixation (4) de façon réversible dans une position positive et / ou
non positive avec le canal de drainage,
le dispositif de sécurité (1) présentant un troisième dispositif de fixation (5) en
forme d'écrou, relié au premier dispositif de fixation (3) et au deuxième dispositif
de fixation (4), le deuxième dispositif de fixation (4) étant conçu comme une pièce
courbée et trempée de tôle d'acier à ressort et présentant une saillie (7), qui est
conçue sous forme de courbure d'un seul tenant avec le deuxième dispositif de fixation
(4), l'écrou (5) coinçant le deuxième dispositif de fixation (4) entre lui et le couvercle
(2), relié par le premier dispositif de fixation (3) et l'écrou (5) fixe le premier
dispositif de fixation (3) de telle façon que celui-ci puisse uniquement être déplacé
entre la position desserrée et la position fixe et inversement, le premier dispositif
de fixation (3) étant vissé au maximum dans le couvercle (2) en position fixe et le
second moyen de fixation (4) étant plié par le premier dispositif de fixation (3)
contre sa sollicitation de telle sorte que la saillie (7) soit positivement et / ou
non positivement reliée au canal de drainage et le premier dispositif de fixation
(3) étant inhibé, caractérisé en ce que le deuxième dispositif de fixation (4) présente une ouverture dans laquelle l'écrou
(5) s'encliquète au moins partiellement et est ainsi protégé contre la rotation, le
deuxième dispositif de fixation (4) présentant une saillie supplémentaire, de sorte
que l'écrou (5) est coincé par le deuxième dispositif de fixation (4) et est ainsi
fixé.
2. Un système selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le deuxième dispositif de fixation (4) présente au moins une autre saillie (7') avec
deux éléments en forme de griffe et/ou de dents, l'autre saillie (7') étant prévue
pour la fixation positive du couvercle (2) sur le canal de drainage.
3. Un système selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de sécurité (1) est relié au couvercle (2) de sorte que le premier
dispositif de fixation affleure à la surface du couvercle (2) en position de fixation.
4. Une méthode d'assemblage d'un système selon l'une quelconque des revendications précédentes,
comprenant au moins les étapes de procédé suivantes, le couvercle (2) étant dans un
premier temps amené dans la position prévue sur le canal de drainage, le premier dispositif
de fixation (3) étant dans un deuxième temps amené de la position desserrée à la position
fixe, le deuxième dispositif de fixation (4) étant dans un troisième temps actionné
avec le canal de drainage pour fixer le couvercle (2) de façon positive et/ou non-positive,
la troisième étape étant entraînée par la deuxième étape.
5. Une méthode selon la revendication 4, un outil spécial ou une clé Allen ou un tournevis
pour vis à fente et/ou un tournevis cruciforme et/ou une clé de serrage étant utilisés
dans un deuxième temps pour la transition de la position desserrée à la position fixe.