[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leiter, insbesondere Stehleiter, mit einem
Paar von Holmen,
- wobei die Holme über Sprossen oder Stufen miteinander verbunde sind,
- wobei an wenigstens einem ersten Ende jedes Holmes ein Leiterfuß angebracht ist,
- wobei die Leiter so aufstellbar ist, dass sie mit einer Aufstandsfläche der Leiterfüße
auf dem Boden ruht,
- wobei die Leiter einen Einsinkschutz zum Verhindern eines Einsinkens der Leiter aufweist,
insbesondere in weichem Boden im Garten,
- wobei die Leiter als Einsinkschutz eine Leiste (31) aufweist, die in einer möglichen
ersten Montageposition die Aufstandsflächen der Leiterfüße (13) abdeckt und lösbar
an den Holmen (11) befestigt ist,
- wobei die Leiste (31) einen ersten Schenkel und einen zweiten Schenkel aufweist und
- wobei in dieser möglichen ersten Montageposition der erste Schenkel an den ersten
Seiten der Holme (11) anliegt und der zweite Schenkel die Aufstandsflächen der Leiterfüße
(13) abdeckt.
[0002] Leitern, insbesondere Stufenstehleitern, sind aus dem Stand der Technik in vielfältigen
Variationen bekannt.
[0003] Stufenstehleitern werden häufig auch als Haushaltsleitern bezeichnet, woraus sich
eine beachtliche Zahl der Personen ableiten lässt, die diese Leitern benutzen. Viele
dieser Leitern werden in Haushalten benutzt, zum Beispiel zum Anbringen von Gegenständen
an Decken oder Wänden, für Renovierungsarbeiten usw. Aber nicht nur im Innenbereich
werden diese Leitern benutzt. Sie werden auch im Außenbereich, insbesondere im Garten
verwendet, zum Beispiel beim Schneiden von Sträuchern, Bäumen oder Hecken oder für
die Obsternte.
[0004] Während im Innenbereich in der Regel immer eine geeignete Aufstellfläche vorhanden
ist, auf welcher eine Leiter sicher aufgestellt werden kann, ist dies im Außenbereich
nicht immer gegeben. Es besteht insbesondere bei bewachsenem, mehr noch aber bei unbewachsenem
Gartenboden stets die Gefahr, dass die Leiterfüße wegen des auf ihnen lastenden Drucks
bei der Benutzung der Leiter einsinken. Meistens sinken die Leiterfüße an den Enden
der Holme nicht gleichzeitig und/oder nicht in gleichen Maßen in den Erdboden ein.
Die Leiter kann dann schnell in Schräglage kommen. Letztlich besteht die Gefahr, dass
der Benutzer von der Leiter fällt oder die Leiter mitsamt dem Benutzer umfällt. Verletzungen
oder gar Schlimmeres können die Folge sein.
[0005] Um solche Folgen zu Verhindern, werden von den Benutzern der Leitern häufig Bretter
oder ähnliches unter die Leiterfüße gelegt, um ein Einsinken der Leiter zu Verhindern.
Außerdem gibt es auch Leitern, die von den Herstellern mit einem Einsinkschutz zum
Verhindern eines Einsinkens der Leiter, insbesondere in weichem Boden im Garten hergestellt
und angeboten werden. Das Prinzip dieser Leitern ist es, durch eine Vergrößerung der
Leiterfüße den Druck der Leiterfüße auf den Boden zu verringern und so ein Einsinken
zu verhindern.
[0006] Aus der
DE 600 01 496 T2 ist eine solche Leiter mit eine Einsinkschutz bekannt. Diese Leiter und viele andere
Leitern mit einem Einsinkschutz können im Innenbereich nur mit Einschränkungen benutzt
werden. Aufgrund der großen Leiterfüße können insbesondere in Bereichen mit einer
nur geringen freien Bodenfläche zum Aufstellen der Leitern hinderlich sein. Außerdem
nehmen die Leitern aufgrund der großen Leiterfüße eine große Abstellfläche in Anspruch,
die benötigt wird, wenn die Leiter nicht genutzt und abgestellt wird.
[0007] Die in dem Dokument
DE 600 01 496 T2 bekannte Leiter weist zwar einen durch Ausziehen vergrößerbaren Leiterfuß auf, der
an den ersten Enden beider Holme befestigt ist. Aber selbst im eingeschobenen Zustand
hat dieser Fuß einen im Vergleich zu einer herkömmlichen Stufenstehleiter für den
Innenbereich erheblichen Flächenbedarf zum Aufstellen der Leiter.
[0008] Vor dem Hintergrund der Nachteile des Standes der Technik, bestand schon in der Vergangenheit
das Bedürfnis, eine Leiter vorzuschlagen, die sowohl für den Innenbereich als auch
für den Außenbereich geeignet ist, einen geringen Platzbedarf aufweist und dennoch
in der Lage ist, einem Benutzer einen sicheren Stand der Leiter zu bieten. Eine bekannte
Leiter mit den eingangs genannten Merkmalen hat diesem Bedürfnis abgeholfen.
[0009] Die Leiste ist in der ersten Montageposition zusätzlich zu den Füßen an den Holmen
befestigt, um bei einer Verwendung im Außenbereich einen Einsinkschutz zu bieten.
Soll dagegen die Leiter im Innenbereich genutzt werden oder abgestellt werden, ist
es möglich, die Leiste abzunehmen und die Leiter ohne Leiste auf die Leiterfüße zu
stellen.
[0010] Die Leiste einer erfindungsgemäßen Leiter weist einen ersten Schenkel und einen zweiten
Schenkel auf. In der ersten Montageposition liegt der erste Schenkel an den ersten
Seiten der Holme an. Der zweite Schenkel kann die Aufstandflächen der Leiterfüße abdecken.
[0011] In den Dokumenten
JP 2001/193374 A und
JP 2007 191978 A sind Leitern mit den eingangs genannten Merkmalen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 offenbart. Aus dem Dokument
FR 2 948 143 A1 ist eine ähnliche Leiter bekannt, die nicht alle eingangs genannten Merkmale aufweist.
[0012] Bei der aus dem Dokument
JP 2001/193374 A bekannten Leiter ist die Leiste über Bügel und Schrauben lösbar an den Holmen der
Leiter befestigt. Wird die Leiter im Innenbereich genutzt, kann die Leiste abgenommen
werden, dazu müssen die Schrauben gelösten werden. Im Außenbereich kann die Leiter
mit der Leiste benutzt werden. Die Leiste kann nur in einer Position an der Leiter
befestigt werden.
[0013] Bei der aus dem Dokument
JP 2007 191978 A bekannten Leiter ist die die Aufstandsfläche der Leiterfüße abdeckende Leiste schwenkbar
an den Holmen befestigt und kann so geschwenkt werden, dass die Leiste die Leiterfüße
abdeckt oder so geschwenkt werden, dass die Leiter mit der Aufstandsfläche der Leiterfüße
unmittelbar auf dem Boden ruht. So kann die Leiter einerseits im Außenbereich und
anderseits im Innenbereich genutzt werden, je nachdem ob die Leiste vor die Leiterfüße
geschwenkt ist oder nicht. Die Leiste kann nur in einer Position befestigt werden.
[0014] Bei der aus dem Dokument
FR 2 948 143 A1 bekannten Leiter deckt die Leiste die Aufstandsflächen der Leiterfüße nicht ab. Die
Leiste ist vielmehr oberhalb der Aufstandsflächen an den Holmen befestigt und die
Leiterfüße überragen die Leiste oder ragen durch die Leiste hindurch. Durch die Anordnung
wird ein Einsinken der Leiterfüße in einem weichen Untergrund nicht verhindert, sondern
allenfalls nur begrenzt. Außerdem kann die Leiste nur in einer Position an der Leiter
angebracht werden.
[0015] Bei keiner der aus den Dokumenten
JP 2001/193374 A,
JP 2007 191978 A und
FR 2 948 143 A1 bekannten Leitern kann die Leiste in verschiedenen Positionen lösbar an Holmen verschiebbar
befestigt sein. Die Möglichkeit, die Leiste in verschiedenen Positionen an den Holmen
zu befestigen, kann jedoch ein Vorteil sein, wenn die Leiter unmittelbar neben einem
unverrückbaren Gegenstand, wie einer Mauer, auf einem weichen Untergrund aufgestellt
werden soll. Es ist dann von Vorteil, wenn die Leiste so an den Holmen befestigt werden
kann, dass ein Ende der Leiste nicht oder wenig seitlich über den Holm hinausragt.
[0016] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Leiste zwei Schrauben
mit jeweils einem Kopf aufweist und dass der erste Schenkel eine Nut aufweist, in
welcher Köpfe von zwei Schrauben verschiebbar befestigt sind, mit denen die Leiste
in der ersten Montageposition an den Holmen befestigt ist. Die Gewinde der Schrauben
können im Wesentlichen senkrecht zu der Leiste stehen.
[0017] Die Holme können im Bereich der ersten Enden Löcher aufweisen, durch welche in der
ersten Montageposition der Leiste die Schrauben hindurchgeführt sind. In der ersten
Montageposition der Leiste können auf aus den Löchern herausragenden Enden der Schrauben
Muttern, insbesondere Flügelmutter oder Sternmuttern, aufgeschraubt sein. Die Leiste
und die Holme können mittels der Schrauben und der Muttern lösbar miteinander verbunden
sein.
[0018] Die Leiste kann vorzugsweise nicht nur in der ersten Montageposition an der Leiter
befestigt werden. Es ist vielmehr möglich, die Leiste auch in einer zweiten Montageposition
an der Leiter zu befestigen. In dieser zweiten Montageposition kann die Leiste zum
Beispiel untergebracht werden, wenn die Leiter abgestellt wird. Auch für den Transport
der Leiter ist eine Unterbringung in der zweiten Montageposition möglich.
[0019] Die Leiste kann in der zweiten Montageposition zwischen einem die zweiten Enden der
Holme verbindenden Bügel oder einer die zweiten Enden der Holme verbindenden Ablageschale
einerseits und einer obersten Sprosse oder Stufe oder einer Schwenkachse einer Plattform
der Leiter oder einer Stützstrebe für die Plattform andererseits lösbar angeordnet
sein.
[0020] Die Leiste kann in der zweiten Montageposition formschlüssig befestigt sein. Die
Leiste kann an einem ersten Ende und einem zweiten Ende Verbindungsstrukturen aufweisen,
die für die formschlüssige Verbindung geeignet und eingerichtet sind.
[0021] Die Leiste in der zweiten Montageposition kann ausschließlich oder zusätzlich zu
einer anderen Befestigungsart kraftschlüssig befestigt sein. So kann die Leiste zum
Beispiel zwischen dem die zweiten Enden der Holme verbindenden Bügel oder der die
zweiten Enden der Holmen verbindenden Ablageschale einerseits und der obersten Sprosse
oder Stufe oder einer Schwenkachse der Plattform der Leiter oder der Stützstrebe für
die Plattform andererseits eingeklemmt sein.
[0022] Die erfindungsgemäße Leiter kann eine Anlegeleiter oder eine Stehleiter, insbesondere
eine Stufenstehleiter sein. Ist die Leiter eine Stehleiter oder eine Stufenstehleiter,
kann sie ein Steigteil und ein Stützteil aufweisen, die gelenkig miteinander verbunden
sind. Das Steigteil kann dabei die Holme mit den daran befestigten Sprossen oder Stufen
aufweisen, an deren ersten Enden die Leiste in der ersten Montageposition befestigt
ist. Daneben kann das Stützteil weitere Holme aufweisen, die über Querstreben miteinander
verbunden sind und die erste Enden haben, an denen weitere Leiterfüße angebracht sind.
An den weiteren Leiterfüßen kann eine weitere Leiste als Einsinkschutz in einer ersten
Montageposition lösbar angebracht sein.
[0023] Die weitere Leiste kann gleich der in der ersten Montageposition an dem Steigteil
lösbar angebrachten Leiste sein. Die beiden Leisten können gegeneinander ausgetauscht
werden. Die weitere Leiste kann genau so wie die in der ersten Montageposition an
dem Steigteil lösbar angebrachten Leiste in der ersten Montageposition an den weiteren
Holmen und/oder in einer zweiten Montageposition zwischen dem die zweiten Enden der
Holme verbindenden Bügel oder der die zweiten Enden der Holme verbindenden Ablageschale
einerseits und der obersten Sprosse oder Stufe oder der Schwenkachse der Plattform
oder der Stützstrebe der Plattform andererseits lösbar angeordnet sein.
[0024] Weitere Merkmale der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Abbildungen dargestellt.
Darin zeigen
- Fig. 1
- eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Leiter im zusammengeklappten Zustand und einer
Leiste in einer zweiten Montageposition von vorne,
- Fig. 2
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 im zusammengeklappten Zustand und der Leiste
in einer zweiten Montageposition von oben,
- Fig. 3
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 und 2 im zusammengeklappten Zustand und der
Leiste in einer zweiten Montageposition von unten,
- Fig. 4
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 3 im zusammengeklappten Zustand und der
Leiste in einer zweiten Montageposition von der Seite,
- Fig. 5
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 4 im zusammengeklappten Zustand und der
Leiste in einer zweiten Montageposition von hinten,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 5 im zusammengeklappten
Zustand und der Leiste in einer zweiten Montageposition von vorne,
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 5 im zusammengeklappten
Zustand und der Leiste in einer zweiten Montageposition von hinten,
- Fig. 8
- eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Leiter im zusammengeklappten Zustand und einer
Leiste in einer ersten Montageposition von vorne,
- Fig. 9
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 8 im zusammengeklappten Zustand und der
Leiste in einer ersten Montageposition von oben,
- Fig. 10
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig.1 bis 9 im zusammengeklappten Zustand und der
Leiste in einer ersten Montageposition von unten,
- Fig. 11
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 10 im zusammengeklappten Zustand und
der Leiste in einer ersten Montageposition von der Seite,
- Fig. 12
- eine Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 11 im zusammengeklappten Zustand und
der Leiste in einer ersten Montageposition von hinten,
- Fig. 13
- eine perspektivische Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 12 im zusammengeklappten
Zustand und der Leiste in einer ersten Montageposition von vorne,
- Fig. 14
- eine perspektivische Ansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 13 im zusammengeklappten
Zustand und der Leiste in einer ersten Montageposition von hinten,
- Fig. 15
- eine Seitenansicht der Leiter gemäß der Fig. 1 bis 14 im aufgestellten Zustand mit
den Leisten in der ersten Montageposition und
- Fig. 16
- eine perspektivische Ansicht einer Leiter gemäß der Fig.1 bis 14 im aufgestellten
Zustand mit den Leisten in der ersten Montageposition.
[0025] Die erfindungsgemäße Leiter, es handelt sich um eine Stufenstehleiter, weist ein
Steigteil 1 und ein Stützteil 2 auf. Das Steigteil 1 und das Stützteil 2 sind über
ein Gelenk miteinander verbunden.
[0026] Das Steigteil hat zwei Holme 11, die über drei Stufen 12, eine Schwenkachse 15 und
eine Ablageschale 14 miteinander verbunden sind. Der Abstand von Stufe 12 zu Stufe
12 bzw. von einer obersten der Stufen 12 zu der Schwenkachse entspricht einem üblichen
Maß. Am unteren Ende der Leiter Holme 11 sind Leiterfüße 13 vorgesehenen, mit welchen
die Leiter auf einem Untergrund stehen kann. Die oberen Enden der Holme 11 sind mittels
einer Ablageschale 14 miteinander verbunden.
[0027] Auch das Stützteil hat zwei Holme 21, die über Querstreben 22, 25 miteinander verbunden
sind. Eine erste der beiden Querstreben 22, 25, nämlich die Querstrebe 22, ist im
Bereich eines unteren Endes des Stützteils 2 vorgesehenen. Eine oberen Querstrebe
25 der beiden Querstreben 22, 25 ist in etwa auf Höhe der Schwenkachse 15 des Steigteils
angeordnet und wird auch als Stützstrebe 25 bezeichnet. Die unteren Enden der Holme
12 sind ebenfalls mit Leiterfüßen 23 versehen. An den oberen Enden der Holme sind
Abdeckungen 24 vorgesehen, die das Gelenk zwischen den Holmen 11 des Stegteils 1 und
den Holmen 21 des Stützteils abdecken.
[0028] Auf der Schwenkachse 15 ist eine Plattform 16 schwenkbar angeordnet. Diese Plattform
16 ist über einen Bügel 26 auf bekannte Art und Weise mit der Stützstrebe 25 verbunden.
Der Bügel 26 sorgt beim Aufstellen der Leiter für ein Herunterklappen der Plattform
16 auf die Stützstrebe 25. Beim Zusammenklappen der Leiter sorgt der Bügel 26 für
ein Hochschwenken der Plattform 16 zwischen die Holme 11.
[0029] Die Leiter entspricht insoweit einer herkömmlichen Leiter, wie sie von der Anmelderin
seit geraumer Zeit produziert wird.
[0030] Das besondere an der erfindungsgemäßen Leiter sind die Leisten 31, die in der ersten
Montageposition an den unteren Enden der Holme 11 des Steigteils 1 und an den unteren
Enden, der Holme 21 des Stützteils angeordnet sind.
[0031] Die Leisten 31 weisen ein gleichförmiges Profil auf. Sie weisen zwei Schenkel auf,
die in einem Winkel zueinander stehen, der vorzugsweise dem Winkel entspricht, welchen
eine hintere Seite der Leiterfüße 13 und eine Unterseite der Leiterfüße 23 zueinander
haben. Sie haben je eine Nut, die in der Innenweite der Schenkel vorgesehen sind,
die in der ersten Montageposition an der Innenseite der Holme 11, 21 anliegen. In
den Nuten sind Köpfe von Schrauben 32 in der Längsrichtung der Leisten 31 verschiebbar
geführt. An jeder Leiste 31 sind zwei Schrauben 32 vorgesehen. Die Gewinde der Schrauben
32 stehen ungefähr im rechten Winkel von der Leiste 31 ab.
[0032] Die anderen Schenkel decken in der ersten Montageposition der Leiste 31 die Unterseite
der Leiterfüße 13, 23 ab.
[0033] An den unteren Enden der Holme 11, 21 sind durch die Holme von vorne nach hinten
durchgehend Löcher vorgesehen. Durch diese Löcher sind in der ernsten Montageposition
der Leiste 31 die Schrauben 32 hindurchgeführt. Auf den aus den Löchern herausragenden
Enden der Schrauben 32 sind Sternmuttern 33 aufgeschraubt. Die Schauben 32 und die
Sternmuttern 33 befestigten die Leisten 31 an den Holmen 11, 21 lösbar. Die Sternmutter
33 kann manuell und ohne Werkzeug gelöst werden.
[0034] Die Leisten 31 können durch Lösen der Sternmuttern 33 und Herausziehen der Schrauben
32 aus den Löchern an den unteren Enden der Holme 11, 21 aus der ersten Montageposition
entfernt werden. Die Leisten 31 können dann in die zweite Montageposition gebracht
werden.
[0035] Dadurch dass die Schrauben 32 in den Nuten der Leisten 31 verschiebbar angebracht
sind, ist es möglich, den Abstand der Schrauben 32 frei zu wählen. Damit ist es möglich,
die Leisten für Leitern mit verschiedenen Abständen an den unteren Enden der Holme
11, 21 vorzusehen. Die Abstände der unteren Enden der Holme 11, 21 hängen in der Regel
von der Steighöhe einer Leiter ab. So haben Leitern mit, einer größeren Steighöhe
in der Regel einen größeren Abstand der unteren Enden der Holme als Leitern mit einer
kleineren Steighöhe. Durch die Verschiebbarkeit der Schrauben 32 an den Leisten ist
es möglich, die Leisten 31 für Leitern mit unterschiedliche Steighöhen zu benutzen.
[0036] Unter anderem für die Befestigung in der zweiten Montageposition weisen die Leisten
31 an ihren Enden Kappen 34 auf, welche Verbindungsstrukturen haben, mit welchen die
Leisten formschlüssig und kraftschlüssig zwischen der Ablageschale 14 und der Stützstrebe
25 in der zweiten Montageposition befestigt werden können. Die Verbindungsstrukturen
umfassen dabei eine Kehle, in welche die Schwenkachse 15 eingreifen kann.
[0037] Die Leisten 31 werden vorzugsweise bei einem Transport der Leiter oder zum Abstellen
der Leiter in der zweiten Montageposition untergebracht.
1. Leiter, insbesondere Stehleiter, mit einem Paar von Holmen (11).
- wobei die Holme (11) über Sprossen oder Stufen (12) miteinander verbunden sind,
- wobei an wenigstens einem ersten Ende jedes Holmes (11) ein Leiterfuß (13) angebracht
ist,
- wobei die Leiter so aufstellbar ist, dass sie mit einer Aufstandsfläche der Leiterfüße
(13) auf dem Boden ruht,
- wobei die Leiter einen Einsinkschutz zum Verhindern eines Einsinkens der Leiter
aufweist, insbesondere in weichem Boden im Garten,
- wobei die Leiter als Einsinkschutz eine Leiste (31) aufweist, die in einer möglichen
ersten Montageposition die Aufstandsflächen der Leiterfüße (13) abdeckt und lösbar
an den Holmen (11) befestigt ist,
- wobei die Leiste (31) einen erste Schenkel und einen zweiten Schenkel aufweist und
- wobei in dieser möglichen ersten Montageposition der erste Schenkel an ersten Seiten
der Holme (11) anliegt und der zweite Schenkel die Aufstandsflächen der Leiterfüße
(13) abdeckt,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Leiste (31) zwei Schrauben (32) mit jeweils einem Kopf vorgesehen sind und
dass der erste Schenkel eine Nut aufweist, in welcher die Köpfe von diesen zwei Schrauben
verschiebbar befestigt sind.
2. Leiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Holme im Bereich der ersten Enden Löcher aufweisen, durch welche in der möglichen
ersten Montageposition der Leiste die Schrauben
hindurchgeführt sind.
3. Leiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der möglichen ersten Montageposition der Leiste (31) auf aus den Löchern herausragenden
Enden der Schrauben (32) Muttern (33), insbesondere Flügelmuttern oder Sternmuttern,
aufgeschraubt sind und die Leiste (31) und die Holme mittels der Schrauben (32) und
der Muttern (33) lösbar miteinander verbunden sind.
4. Leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (31) in einer möglichen zweiten Montageposition zwischen einem zweite
Enden der Holmen (11) verbindenden Bügel oder einer die zweiten Enden der Holme (11)
verbindenden Ablageschale (14) einerseits und einer -obersten Sprosse oder Stufe oder
einer Schwenkachse einer Plattform (16) der Leiter oder einer Stützstrebe (25) für
die Plattform (16) andererseits lösbar angeordnet ist.
5. Leiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (31) in der möglichen zweiten Montageposition formschlüssig befestigt
ist.
6. Leiter nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (31) an einem ersten Ende und einem zweiten Ende Verbindungsstrukturen
aufweist, die für die formschlüssig Verbindung geeignet und eingerichtet sind.
7. Leiter nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (31) in der möglichen zweiten Montageposition ggf. zusätzlich kraftschlüssig
befestigt ist.
8. Leiter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiter eine Stehleiter ist und ein Steigteil (1) und ein Stützteil (2) aufweist,
die gelenkig miteinander verbunden sind, wobei das Steigteil (1) die Holme (11) mit
den daran befestigten Sprossen oder Stufen (12) aufweist, an deren ersten Enden die
Leiste (31) in der ersten möglichen Montageposition befestigt ist und das Stützteil
(2) weitere Holme (21) aufweist, die über Querstreben (15) miteinander verbunden sind
und die erste Enden haben, an denen weitere Leiterfüße (13) angebracht sind und an
denen eine weitere Leiste (31) als Einsinkschutz in einer möglichen ersten Montageposition
lösbar angebracht ist.
9. Leiter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Leiste (31) gleich der in der möglichen ersten Montageposition an dem
Steigteil (1) lösbar angebrachten Leiste (31) ist.
10. Leiter nach Anspruch 8 oder 9 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Leiste (31) genau so wie die in der möglichen ersten Montageposition
an dem Steigteil (1) lösbar angebrachten Leiste (31) in der möglichen ersten Montageposition
an den weiteren Holmen (21) und/oder in einer möglichen zweiten Montageposition und
oder zwischen dem die zweiten Enden der Holme (11) verbindenden Bügel oder der die
zweiten Enden der Holme (11) verbindenden Ablageschale (14) einerseits und der obersten
Sprosse oder Stufe oder der Schwenkachse der Plattform oder der Stützstrebe (25) der
Plattform andererseits lösbar angeordnet ist.
1. Ladder, in particular a free-standing ladder, comprising a pair of rails (11),
- wherein the rails (11) are connected to one another by rungs or steps (12),
- wherein a ladder foot (13) is located on at least a first end of each rail (11),
- wherein the ladder may be erected in such a way that it bears on the ground with
a contact area of the ladder feet (13),
- wherein the ladder comprises a protection against sinking to prevent the ladder
from sinking, in particular, into soft ground in the garden,
- wherein the ladder comprises a strut (31) as a protection against sinking which,
in a possible first installation position, covers the contact areas of the ladder
feet (13) and is detachably mounted on the rails (11),
- wherein the strut (31) comprises a first leg and a second leg and
- wherein in this possible first installation position the first leg lies against
first sides of the rails (11) and the second leg covers the contact areas of the ladder
feet (13),
characterized in that
two screws (32) each having a head are provided on the strut (31) and
in that the first leg comprises a groove in which the heads of these two screws are movably
located.
2. Ladder according to Claim 1, characterized in that the rails comprise holes in the region of the first ends, through which holes the
screws pass in the possible first installation position of the strut.
3. Ladder according to Claim 2, characterized in that in the possible first installation position of the strut (31), nuts (33), in particular
wing nuts or star-grip nuts, are screwed onto the ends of the screws (32) protruding
from the holes, and that the strut (31) and the rails are detachably connected to
one another by means of the screws (32) and the nuts (33).
4. Ladder according to one of the Claims 1 to 3, characterized in that in a possible second installation position, the strut (31) is detachably mounted
between a bracket connecting second ends of the rails (11) or a utility tray (14)
connecting the second ends of the rails (11) on the one hand, and a pivot axle of
a platform (16) of the ladder or a support brace (25) for the platform (16) on the
other hand.
5. Ladder according to Claim 4, characterized in that the strut (31) in the possible second installation position is mounted in a form-fitting
manner.
6. Ladder according to Claim 4 or 5, characterized in that the strut (31) comprises, at a first end and a second end, connecting structures
which are suited to and equipped for the form-fitting connection.
7. Ladder according to one of the Claims 4 to 5, characterized in that the strut (31) in the possible second installation position may be, if appropriate,
additionally mounted in a force-fitting manner.
8. Ladder according to one of the Claims 1 to 7, characterized in that the ladder is a free-standing ladder and comprises an ascending part (1) and a supporting
part (2) which are connected to one another by articulated joints, wherein the ascending
part (1) comprises the rails (11) with the rungs or steps (12) attached thereto, with
the strut (31) being mounted to the first ends of said rails in the first possible
installation position, and the supporting part (2) comprises additional rails (21)
which are connected to one another by cross braces (15) and which comprise first ends
to which additional ladder feet (13) are attached and on which an additional strut
(31) is detachably mounted in a possible first installation position as a protection
against sinking.
9. Ladder according to Claim 8, characterized in that the additional strut (31) is identical to the strut (31) detachably mounted on the
ascending part (1) in the possible first installation position.
10. Ladder according to Claim 8 or 9 and 4, characterized in that the additional strut (31) is detachably mounted in the possible first installation
position on the additional rails (21) and/or in a possible second installation position
and or between the bracket connecting the second ends of the rails (11) or the utility
tray (14) connecting the second ends of the rails (11) on the one hand, and the topmost
rung or step or the pivot axle of the platform or the support brace (25) of the platform
on the other hand, in the exact same manner as the strut (31) which is detachably
mounted in the possible first installation position on the ascending part (1).
1. Échelle, notamment escabeau, avec une paire de barres (11) ;
- les barres (11) étant reliées entre elles via des échelons ou des marches (12) ;
- un pied d'échelle (13) étant placé au niveau d'au moins une première extrémité de
chaque barre (11) ;
- l'échelle pouvant être posée de telle sorte qu'elle repose sur le sol avec une surface
d'appui des pieds d'échelle (13) ;
- l'échelle comportant une protection contre l'affaissement empêchant un affaissement
de l'échelle, notamment dans les sols mous des jardins ;
- l'échelle comportant comme protection contre l'affaissement une baguette (31) recouvrant
dans une première position de montage possible les surfaces d'appui des pieds d'échelle
(13) et étant fixée de façon amovible aux barres (11) ;
- la baguette (31) comportant une première branche et une deuxième branche ; et
- la première branche reposant au niveau des premiers côtés des barres (11) dans cette
première position de montage possible et la deuxième branche recouvrant les surfaces
d'appui des pieds d'échelle (13) ; caractérisée en ce que :
deux vis (32) sont respectivement pourvues d'une tête au niveau de la baguette (31)
et que la première branche comporte une rainure dans laquelle les têtes de ces deux
vis sont fixées de façon coulissante.
2. Échelle selon la revendication 1, caractérisée en ce que les barres comportent dans la région des premières extrémités des trous à travers
lesquels les vis sont introduites dans la première position de montage possible de
la baguette.
3. Échelle selon la revendication 2, caractérisée en ce que des écrous (33), notamment des écrous papillon ou des écrous en étoile, sont vissés,
dans la première position de montage possible de la baguette (31), sur les extrémités,
saillant hors des trous, des vis (32) et que la baguette (31) et les barres sont reliées
les unes aux autres à l'aide des vis (32) et des écrous (33).
4. Échelle selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que la baguette (31) est disposée de façon amovible dans une deuxième position de montage
possible, entre un étrier reliant les deuxièmes extrémités des barres (11) ou une
coque de rangement (14) reliant les deuxièmes extrémités des barres (11) d'une part
et un échelon ou une marche situés le plus en haut ou un axe de pivotement d'une plateforme
(16) de l'échelle ou un étai de maintien (25) prévu pour la plateforme (16) d'autre
part.
5. Échelle selon la revendication 4, caractérisée en ce que la baguette (31) est fixée par complémentarité de formes dans la deuxième position
de montage possible.
6. Échelle selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que la baguette (31) comporte des structures de liaison au niveau d'une première extrémité
et d'une deuxième extrémité, ces structures étant adaptées et conçues pour réaliser
une liaison par complémentarité de formes.
7. Échelle selon l'une quelconque des revendications 4 à 5, caractérisée en ce que la baguette (31) est fixée en sus par complémentarité de forces le cas échéant dans
la deuxième position de montage possible.
8. Échelle selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'échelle est un escabeau et comporte une partie sur laquelle monter (1) et une partie
d'appui (2) reliées de façon articulée l'une à l'autre, la partie sur laquelle monter
(1) comportant les barres (11) avec les échelons ou marches (12) fixés dessus au niveau
des premières extrémités desquels la baguette (31) est fixée dans la première position
de montage possible et la partie d'appui (2) comporte des barres (21) supplémentaires
reliées via des étais transversaux (15) et ayant les premières extrémités au niveau
desquelles d'autres pieds d'échelle (13) sont placés et au niveau desquelles une baguette
(31) supplémentaire est placée de façon amovible comme protection contre l'affaissement
dans une première position de montage possible.
9. Échelle selon la revendication 8, caractérisée en ce que la baguette (31) supplémentaire est identique à la baguette (31) placée de façon
amovible au niveau de la partie sur laquelle monter (1) dans la première position
de montage possible.
10. Échelle selon la revendication 8 ou 9 et 4, caractérisée en ce que la baguette (31) supplémentaire est disposée de façon amovible précisément comme
la baguette (31) placée de façon amovible au niveau de la partie sur laquelle monter
(1) dans la première position de montage possible, dans la première position de montage
possible, au niveau des barres (21) supplémentaires et/ou dans une deuxième position
de montage possible et ou entre l'étrier reliant les deuxièmes extrémités des barres
(11) ou la coque de rangement (14) reliant les deuxièmes extrémités des barres (11)
d'une part et l'échelon ou la marche situés le plus haut ou l'axe de pivotement de
la plateforme ou l'étai de maintien (25) de la plateforme d'autre part.