Stand der Technik
[0001] Aus der
DE 197 07 215 A1 ist bereits eine Werkzeugmaschine, insbesondere eine Winkelschleifmaschine, bekannt,
die ein Handgriffgehäuse, eine Schalteinheit, welche ein am Handgriffgehäuse angeordnetes
Schaltklinkenelement aufweist, und eine Lagereinheit umfasst, die dazu vorgesehen
ist, das Schaltklinkenelement zumindest beweglich relativ zum Handgriffgehäuse zu
lagern.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einer Werkzeugmaschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1, insbesondere von einer Winkelschleifmaschine, mit zumindest einem Handgriffgehäuse,
mit zumindest einer Schalteinheit, die zumindest ein am Handgriffgehäuse angeordnetes
Schaltklinkenelement aufweist, und mit zumindest einer Lagereinheit, die dazu vorgesehen
ist, das Schaltklinkenelement zumindest beweglich relativ zum Handgriffgehäuse zu
lagern.
[0003] Eine derartige Werkzeugmaschine geht beispielsweise aus der
EP 1 327 497 A2 hervor.
[0004] Es wird vorgeschlagen, dass die Lagereinheit zumindest eine Hebelgetriebeeinheit
umfasst, die dazu vorgesehen ist, bei einer Betätigung des Schaltklinkenelements eine
zumindest im Wesentlichen gleichmäßige Hubbewegung über eine gesamte Bedienfläche
des Schaltklinkenelements zu ermöglichen, insbesondere bei einer Bewegung des Schaltklinkenelements
in Richtung des Handgriffgehäuses. Die Werkzeugmaschine ist vorzugsweise als tragbare
Werkzeugmaschine, insbesondere als tragbare, handgehaltene Werkzeugmaschine, ausgebildet.
Unter einer "tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine
zu einer Bearbeitung von Werkstücken verstanden werden, die von einem Bediener transportmaschinenlos
transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine weist insbesondere eine Masse
auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner ist als 10 kg und besonders bevorzugt
kleiner ist als 7 kg. Die tragbare Werkzeugmaschine ist besonders bevorzugt als Winkelschleifmaschine
ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine eine andere,
einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise
eine Ausgestaltung als Bohr- und/oder Meißelhammer, als Bohrmaschine, als Säbelsäge,
als Stichsäge, als Heckenschere usw..
[0005] Unter einem "Handgriffgehäuse" soll hier insbesondere zumindest ein Gehäuse oder
zumindest ein Gehäuseteilbereich verstanden werden, das bzw. der von einer Lagerung
einer Antriebs- und/oder Abtriebseinheit der Werkzeugmaschine weitestgehend entkoppelt
ist, wobei zumindest ein Griffbereich des Gehäuses oder der Gehäuseteilbereich, insbesondere
ein als stielförmiger Griffbereich ausgebildeter Gehäuseteilbereich, von einem Bediener
zu einer Handhabung der Werkzeugmaschine mit zumindest einer Hand zumindest größtenteils
umgreifbar ist. Der Ausdruck "größtenteils umgreifbar" soll hier insbesondere eine
Umgreifbarkeit eines Bauteils oder eines Bauteilbereichs mittels einer Hand eines
Bedieners entlang zumindest mehr als 70 %, bevorzugt mehr als 80 % und besonders bevorzugt
mehr als 90 % einer Gesamterstreckung eines in einer sich zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Längserstreckungsrichtung des Bauteils oder des Bauteilbereichs
erstreckenden Ebene verlaufenden Gesamtaußenumfangs des Bauteils oder des Bauteilbereichs
definieren, wobei die Gesamterstreckung des Gesamtumfangs insbesondere kleiner ist
als 40 cm, bevorzugt kleiner ist als 30 cm und besonders bevorzugt kleiner ist als
25 cm. Vorzugsweise liegen bei einem Umgreifen des Bauteils oder des Bauteilbereichs
eine Handinnenfläche und Fingerinnenflächen der Hand des Bedieners zumindest entlang
einer Strecke größer als 70 %, bevorzugt größer als 80 % und besonders bevorzugt größer
als 90 % der Gesamterstreckung des Gesamtaußenumfangs am Gesamtaußenumfang an. Bevorzugt
ist das Handgriffgehäuse getrennt von einem Antriebsgehäuse der Werkzeugmaschine ausgebildet,
das dazu vorgesehen ist, die Antriebs- und/oder Abtriebseinheit zu einer Abstützung
von Antriebsund/oder Abtriebslagerkräften aufzunehmen. Es ist jedoch auch denkbar,
dass das Handgriffgehäuse und das Antriebsgehäuse einstückig ausgebildet sind.
[0006] Vorzugsweise weist das Handgriffgehäuse einen stielförmigen Griffbereich auf. Der
Ausdruck "stielförmiger Griffbereich" soll hier insbesondere einen Gehäuseteilbereich
des Handgriffgehäuses definieren, der in einer Längsschnittebene, in der sich die
Haupterstreckungsrichtung der Werkzeugmaschine erstreckt, entlang einer zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung verlaufenden Richtung betrachtet,
eine maximale Erstreckung, insbesondere kleiner als 10 cm, bevorzugt kleiner als 8
cm und besonders bevorzugt kleiner als 6 cm, aufweist, wobei zumindest eine Bedienfläche
des Handgriffgehäuses im Gehäuseteilbereich des Handgriffgehäuses angeordnet ist.
Bevorzugt wird die maximale Erstreckung, betrachtet in der Längsschnittebene, von
zumindest zwei parallelen Geraden oder von zumindest zwei um einen Winkel kleiner
als 10°, bevorzugt kleiner als 8° und besonders bevorzugt kleiner als 6° relativ zueinander
geneigten Geraden begrenzt, die von einer Außenkontur des Gehäuseteilbereichs des
Handgriffgehäuses gebildet werden. Der stielförmige Griffbereich ist insbesondere
zumindest um einen Winkel kleiner als 60°, bevorzugt kleiner als 40° und besonders
bevorzugt kleiner als 30° relativ zu einer Haupterstreckungsrichtung der Werkzeugmaschine
geneigt angeordnet. Vorzugsweise ist der stielförmige Griffbereich, entlang einer
Rotationsachse eines Antriebselements, insbesondere einer Ankerwelle, einer Antriebseinheit
der Werkzeugmaschine und insbesondere entlang der Haupterstreckungsrichtung der Werkzeugmaschine
betrachtet, hinter der Antriebseinheit angeordnet. Zudem ist es denkbar, dass das
Handgriffgehäuse zusätzlich zum stielförmigen Griffbereich einen bügelförmigen Teilbereich
aufweist, der einstückig an den stielförmigen Griffbereich angeformt ist. Der bügelförmige
Teilbereich kann vorzugsweise eine L-förmige Ausgestaltung aufweisen, die sich ausgehend
von einem dem Anbindungsbereich des Handgriffgehäuses abgewandten Ende des stielförmigen
Griffbereichs L-förmig in Richtung des Anbindungsbereichs erstreckt. Besonders bevorzugt
umfasst das Handgriffgehäuse zumindest zwei Handgriffgehäuseschalenelemente, die in
einer Verbindungsebene miteinander verbindbar sind. Somit weist das Handgriffgehäuse
bevorzugt eine Schalenbauweise auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Handgriffgehäuse
eine Topfbauweise aufweist.
[0007] Der Begriff "Schalteinheit" soll hier insbesondere eine Einheit definieren, die zumindest
ein Bauteil, insbesondere das Schaltklinkenelement, aufweist, das direkt von einem
Bediener betätigbar ist und die dazu vorgesehen ist, durch eine Betätigung und/oder
durch eine Eingabe von Parametern einen Prozess und/oder einen Zustand einer mit der
Schalteinheit gekoppelten Einheit zu beeinflussen und/oder zu ändern. Das Schaltklinkenelement
ist vorzugsweise zu einer Betätigung zumindest eines Schaltelements der Schalteinheit
vorgesehen. Unter einem "Schaltklinkenelement" soll hier insbesondere ein Bedienelement
verstanden werden, das entlang einer Längserstreckungsrichtung des Bedienelements
eine Längserstreckung aufweist, die größer ist als eine zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Längserstreckungsrichtung verlaufende Quererstreckung des Bedienelements,
die zumindest im Wesentlichen quer zu einer Hauptbewegungsrichtung des Bedienelements
verläuft.
[0008] Unter "im Wesentlichen quer" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung
und/oder einer Achse relativ zu einer Bezugsrichtung und/oder einer Bezugsachse verstanden
werden, wobei die Ausrichtung der Richtung und/oder der Achse zumindest verschieden
von einer zumindest im Wesentlichen parallelen Ausrichtung zur Bezugsrichtung und/oder
zur Bezugsachse ist und insbesondere windschief oder senkrecht zur Bezugsrichtung
und/oder zur Bezugsachse ist. Unter einem "Schaltklinkenelement" soll hier insbesondere
ein Bedienelement verstanden werden, das entlang einer Längserstreckungsrichtung des
Bedienelements eine Längserstreckung aufweist, die größer ist als eine zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung verlaufende Quererstreckung des
Bedienelements, die zumindest im Wesentlichen quer zu einer Bewegungsrichtung des
Bedienelements verläuft. Bevorzugt ist eine maximale Längserstreckung des Schaltklinkenelements
zumindest 2-mal größer, bevorzugt zumindest 4-mal größer und besonders bevorzugt zumindest
6-mal größer als eine maximale Quererstreckung des Schaltklinkenelements. Das Schaltklinkenelement
weist insbesondere eine maximale Längserstreckung auf, die größer ist als 3 cm, bevorzugt
größer ist als 6 cm und besonders bevorzugt größer ist als 8 cm. Ferner umfasst das
Schaltklinkenelement bevorzugt eine Bedienfläche, auf der ein Bediener zumindest drei
Finger zu einer Betätigung des Schaltklinkenelements anordnen kann und die zumindest
eine entlang der Längserstreckungsrichtung des Schaltklinkenelements verlaufende Längserstreckung
aufweist, die größer ist als 5 cm.Das Schaltklinkenelement umfasst bevorzugt eine
Bedienfläche, insbesondere eine von einem Griffflächenbereich des Schaltklirikenelements
gebildete Bedienfläche, auf der ein Bediener zumindest drei Finger zu einer Betätigung
des Schaltklinkenelements anordnen kann und die zumindest eine entlang der Längserstreckungsrichtung
des Schaltklinkenelements verlaufende Längserstrecküng aufweist, die größer ist als
5 cm.
[0009] Der Ausdruck "im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung
einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und
die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen
und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft
kleiner als 5° und besonders vorteilhaft klei- ner als 2° aufweist. Vorzugsweise ist
die Schalteinheit dazu vorgesehen, mittels einer Betätigung des Schaltklinkenelements
das Schaltelement zu betätigen, um einen Stromkreis zu einer Energieversorgung zumindest
einer Antriebseinheit der Werkzeugmaschine zu öffnen oder zu schließen. Somit ist
die Schalteinheit bevorzugt dazu vorgesehen, eine Inbetriebnahme oder eine Deaktivierung
der Werkzeugmaschine zu ermöglichen. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell
ausgelegt und/oder speziell ausgestattet verstanden werden. Das Schaltelement wird
bevorzugt von einem mechanischen, elektrischen und/oder elektronischen Schaltelement
gebildet.
[0010] Der Begriff "Lagereinheit" soll hier insbesondere eine Einheit definieren, die dazu
vorgesehen ist, eine Anzahl von Bewegungsfreiheitsgraden zumindest eines Bauteils
zu begrenzen, wobei die Einheit zumindest ein Lagerelement aufweist, das eine geführte
Bewegung des Bauteils entlang und/oder um zumindest eine Bewegungsachse des Bauteils
ermöglicht. Die Lagereinheit kann hierbei als Translationslagereinheit und/oder als
Rotationslagereinheit ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist die Lagereinheit als
Rotationslagereinheit ausgebildet. Unter einer "Hebelgetriebeeinheit" soll hier insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine translatorische
Bewegung eines Elements, insbesondere des Schaltklinkenelements, infolge einer Betätigung
durch einen Bediener, in eine rotatorische Bewegung des Elements um zumindest eine
Achse zu überführen, wobei die Einheit vorzugsweise zumindest ein stabförmiges Lagerelement
aufweist, das beweglich an dem zu bewegenden Element angeordnet ist. Vorzugsweise
ist die Hebelgetriebeeinheit als Koppelgetriebeeinheit ausgebildet. Der Ausdruck "zumindest
im Wesentlichen, gleichmäßige Hubbewegung über eine gesamte Bedienfläche" soll hier
eine Bewegung der Bedienfläche des Schaltklinkenelements in zumindest eine Richtung
definieren, bei der zumindest zwei sich abgewandte Enden der Bedienfläche eine maximale
Begweungsstreckendifferenz, insbesondere eine durch Fertigungstoleranzen und/oder
durch ein Lagerspiel bedingte Bewegungsstreckendifferenz, aufweisen, die insbesondere
kleiner ist als 10 mm, bevorzugt kleiner ist als 5 mm und besonders bevorzugt kleiner
ist als 2 mm. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Werkzeugmaschine kann
vorteilhaft eine exakte Führung des Schaltklinkenelements während einer Bewegung infolge
einer Betätigung des Schaltklinkenelements erreicht werden. Somit kann vorteilhaft
ein hoher Bedienkomfort erreicht werden. Ferner kann vorteilhaft eine gleichmäßige
Hubbewegung des Schaltklinkenelements erreicht werden, die weitestgehend unabhängig
von einer Lage eines von einem Bediener auf der Bedienfläche des Schaltklinkenelements
betätigten Betätigungspunkts ist.
[0011] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Hebellagerelement der Hebelgetriebeeinheit
an einem einem Anbindungsbereich des Handgriffgehäuses zugewandten Ende des Schaltklinkenelements
beweglich mit dem Schaltklinkenelement verbunden ist. Unter dem Ausdruck "Anbindungsbereich"
soll hier insbesondere ein Bereich des Handgriffgehäuses verstanden werden, über den
das Handgriffgehäuse mit dem Antriebsgehäuse formschlüssig, kraftschlüssig und/oder
stoffschlüssig verbunden ist bzw. mit dem das Handgriffgehäuse direkt an dem Antriebsgehäuse
anliegt. Unter "einem einem Anbindungsbereich zugewandten Ende des Schaltklinkenelements"
soll hier insbesondere eine Anordnung von Punkten des Schaltklinkenelements bezogen
auf eine Mittelebene des Schaltklinkenelements verstanden werden, die zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung des Schaltklinkenelements verläuft
und die zumindest im Wesentlichen gleichmäßig von zwei zueinander entlang der Längserstreckungsrichtung
des Schaltklinkenelements beabstandet angeordneten Enden des Schaltklinkenelements
angeordnet ist, wobei alle Punkte des Schaltklinkenelements, die ausgehend von der
Mittelebene in Richtung des Anbindungsbereichs angeordnet sind, betrachtet entlang
der Längserstreckungsrichtung des Schaltklinkenelements, als dem Anbindungsbereich
zugewandt gelten. Hierbei ist es denkbar, dass das dem Anbindungsbereich zugewandte
Ende des Schaltklinkenelements in einem Lagerpunkt, an dem zumindest ein Lagerelement
der Lagereinheit an dem Schaltklinkenelement angeordnet ist, entkoppelt von einer
Hubbewegung ist. Vorzugsweise übt das dem Anbindungsbereich zugewandte Ende des Schaltklinkenelements,
insbesondere in dem Lagerpunkt, infolge einer Betätigung eine Hubbewegung entlang
einer Strecke aus, die insbesondere größer ist als 0,5 mm, bevorzugt größer ist als
1 mm und besonders bevorzugt größer ist als 2 mm. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
kann vorteilhaft ein außerhalb des Schaltklinkenelements angeordneter Drehpunkt des
Schaltklinkenelements erreicht werden, wodurch eine vorteilhafte Hebelübersetzung
erzielbar ist.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Hebelgetriebeeinheit zumindest ein weiteres Hebellagerelement
aufweist, das an dem dem Anbindungsbereich des Handgriffgehäuses zugewandten Ende
des Schaltklinkenelements beweglich mit dem Schaltklinkenelement verbunden ist und
beweglich an einem Lagerelement der Lagereinheit angeordnet ist, das auf einer dem
Anbindungsbereich des Handgriffgehäuses zugewandten Seite eines Betätigungsbereichs
eines Schaltelements der Schalteinheit angeordnet ist. Mittels der erfindungsgemäßen
Anordnung und eines Zusammenwirkens des Hebellagerelements und des weiteren Hebellagerelements
kann vorteilhaft eine präzise Führung des Schaltklinkenelements bei einer Bewegung
des Schaltklinkenelements realisiert werden.
[0013] Besonders bevorzugt ist die Hebelgetriebeeinheit als Parallelogrammhebelgetriebeeinheit
ausgebildet. Unter einer "Parallelogrammhebelgetriebeeinheit" soll hier insbesondere
eine Einheit verstanden werden, die eine Ausrichtung der Bedienfläche relativ zum
Handgriffgehäuse bei einer Bewegung des Schaltklinkenelements, insbesondere bei einer
Bewegung um die Schwenkachse des Schaltklinkenelements, relativ zum Handgriffgehäuse
zumindest im Wesentlichen konstant hält. Bevorzugt stellen Lagerelemente der Parallelogrammhebelgetriebeeinheit
bei einer fiktiven, geradlinigen Verbindung der Lagerelemente miteinander, insbesondere
in einer Ebene betrachtet, eine parallelogrammartige Anordnung dar. Es kann somit
vorteilhaft eine gleichmäßige Hubbewegung über die gesamte Bedienfläche des Schaltklinkenelements
in Richtung des Handgriffgehäuses infolge einer Betätigung des Schaltklinkenelements
erreicht werden. Somit kann vorteilhaft eine komfortable Bedienbarkeit des Schaltklinkenelements
erreicht werden.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Hebelgetriebeeinheit zumindest ein Hebellagerelement
aufweist, das in Abhängigkeit einer Bewegung des Schaltklinkenelements einen Betätigungsbereich
eines Schaltelements der Schalteinheit betätigt. Bevorzugt ist das Hebellagerelement
als Hebel ausgebildet, der zumindest an zwei sich abgewandten Enden des Hebellagerelements
jeweils eine Lagerausnehmung aufweist. Das Hebellagerelement ist vorzugsweise mit
einem Ende mit einem im Handgriffgehäuse angeordneten Lagerelement der Lagereinheit
verbunden. Das Hebellagerelement betätigt vorzugsweise in Abhängigkeit einer Bewegung
des Schaltklinkenelements den als Schaltstößel ausgebildeten Betätigungsbereich des
Schaltelements zu einer Inbetriebnahme der Werkzeugmaschine. Es kann vorteilhaft eine
bauteilsparende Betätigung des Schaltelements realisiert werden, indem das Hebellagerelement
eine Lagerfunktion und eine Betätigungsfunktion übernehmen kann.
[0015] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Schaltklinkenelement eine maximale Längserstreckung
aufweist, die zumindest 60 % einer maximalen Längserstreckung eines stielförmigen
Griffbereichs des Handgriffgehäuses entspricht. Insbesondere entspricht eine maximale
Längserstreckung des Schaltklinkenelements insbesondere mehr als 75 %, bevorzugt mehr
als 80 % und besonders bevorzugt mehr als 90 % der maximalen Längserstreckung des
stielförmigen Griffbereichs des Handgriffgehäuses. Die maximale Längserstreckung des
Schaltklinkenelements und die maximale Längserstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses erstrecken sich in einem montierten Zustand des Schaltklinkenelements
und des Handgriffgehäuses entlang einer in der Verbindungsebene des Handgriffgehäuses,
in der die Handgriffgehäuseschalenelemente in einem montierten Zustand aneinander
anliegen bzw. miteinander verbunden sind, verlaufenden Richtung, die zumindest im
Wesentlichen quer zur Hauptbewegungsrichtung des Schaltklinkenelements verläuft. Es
kann vorteilhaft eine große nutzbare Bedienfläche des Schaltklinkenelements erreicht
werden. Somit kann vorteilhaft ein komfortabel zu bedienendes Schaltklinkenelement
geschaffen werden.
[0016] Vorteilhafterweise ist ein Verhältnis der maximalen Längserstreckung des Schaltklinkenelements
zu der maximalen Längserstreckung des stielförmigen Griffbereichs des Handgriffgehäuses
zumindest größer als 1 zu 1,4. Bevorzugt ist das Verhältnis der maximalen Längserstreckung
des Schaltklinkenelements zu der maximalen Längserstreckung des stielförmigen Griffbereichs
zumindest größer als 1 zu 1,3 und besonders bevorzugt ist das Verhältnis größer als
1 zu 1. Es kann vorteilhaft eine komfortable Betätigung des Schaltklinkenelements
zumindest im Wesentlichen über die maximale Längserstreckung des stielförmigen Griffbereichs
ermöglicht werden. Somit kann ein hoher Bedienkomfort erreicht werden.
[0017] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Schaltklinkenelement eine maximale Quererstreckung
aufweist, die zumindest 60 % einer maximalen Querstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses entspricht. Der Ausdruck "maximale Quererstreckung" soll hier
insbesondere eine maximale Erstreckung eines Bauteils oder eines Gehäuses, insbesondere
eines mehrteiligen Gehäuses in einem montierten Zustand, entlang einer zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung der Werkzeugmaschine und zumindest
im Wesentlichen quer zumindest zu einer Hauptbewegungsrichtung des Schaltklinkenelements
verlaufenden Richtung definieren. Bevorzugt entspricht eine maximale Quererstreckung
des Schaltklinkenelements insbesondere mehr als 65 %, bevorzugt mehr als 70 % und
besonders bevorzugt mehr als 75 % der maximalen Quererstreckung des stielförmigen
Griffbereichs des Handgriffgehäuses. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der
Werkzeugmaschine kann vorteilhaft eine ergonomisch sinnvolle Ausgestaltung des Schaltklinkenelements
erreicht werden. Somit kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort erreicht werden.
[0018] Besonders bevorzugt ist ein Verhältnis der maximalen Quererstreckung des Schaltklinkenelements
zu der maximalen Quererstreckung des stielförmigen Griffbereichs des Handgriffgehäuses
zumindest größer als 1 zu 2,5. Bevorzugt ist das Verhältnis der maximalen Querstreckung
des Schaltklinkenelements zu der maximalen Quererstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses zumindest größer als 1 zu 2 und besonders bevorzugt ist das
Verhältnis größer als 1 zu 1,4. Es kann vorteilhaft bei einer Betätigung des Schaltklinkenelements
eine Ausübung eines geringen Drucks auf Fingerinnenflächen und/oder eine Handinnenfläche
einer Hand eines Bedieners infolge einer durch das Verhältnis der maximalen Quererstreckung
des Schaltklinkenelements zu der maximalen Quererstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses erreichbaren vorteilhaften Geometrie des Schaltklinkenelements
erreicht werden.
[0019] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Schalteinheit zumindest ein Schaltelement
aufweist, das einen mit einem Federelement der Schalteinheit belasteten Betätigungsbereich
umfasst, der in zumindest einem Betriebszustand das Schaltklinkenelement infolge einer
Federkraft des Federelements mit einer Kraft in Richtung einer Ausgangsstellung des
Schaltklinkenelements beaufschlagt. Unter einem "Federelement" soll insbesondere ein
makroskopisches Element verstanden werden, das zumindest eine Erstreckung aufweist,
die in einem normalen Betriebszustand um zumindest 10 %, insbesondere um wenigstens
20 %, vorzugsweise um mindestens 30 % und besonders vorteilhaft um zumindest 50 %
elastisch veränderbar ist, und das insbesondere eine von einer Veränderung der Erstreckung
abhängige und vorzugsweise zu der Veränderung proportionale Gegenkraft erzeugt, die
der Veränderung entgegenwirkt. Unter einer "Erstreckung" eines Elements soll insbesondere
ein maximaler Abstand zweier Punkte einer senkrechten Projektion des Elements auf
eine Ebene verstanden werden. Unter einem "makroskopischen Element" soll insbesondere
ein Element mit einer Erstreckung von zumindest 1 mm, insbesondere von wenigstens
5 mm und vorzugsweise von mindestens 10 mm verstanden werden. Mittels des Federelements
kann vorteilhaft eine Totmannschaltung der Schalteinheit erreicht werden. Somit kann
vorteilhaft eine hohe Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Inbetriebbleiben der Werkzeugmaschine
erreicht werden.
[0020] Ferner wird in dem Ausführungsbeispiel eine Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung für
eine erfindungsgemäße Werkzeugmaschine beschrieben, wobei die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
zumindest die Schalteinheit und zumindest die Lagereinheit umfasst. Es kann somit
vorteilhaft ein einfaches Nachrüsten bereits bestehender Werkzeugmaschinen mit der
Schalteinheit und der Lagereinheit erreicht werden.
[0021] Die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine und/oder die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
sollen/soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform
beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Werkzeugmaschine und/oder
die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen
Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen
und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnung
[0022] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Werkzeugmaschine in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 2
- eine Detailansicht einer Schalteinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine und
einer Lagereinheit der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine in einem in einem Handgriffgehäuse
der erfindungsgemäßen Werkzeugmaschine montierten Zustand in einem unbetätigten Zustand
der Schalteinheit in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- eine Detailansicht der Schalteinheit und der Lagereinheit aus Figur 2 in einem im
Handgriffgehäuse montierten Zustand in einem betätigten Zustand der Schalteinheit
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines am Handgriffgehäuse angeordneten Schaltklinkenelements der
Schalteinheit in einer schematischen Darstellung und
- Fig. 5
- eine weitere Detailansicht des am Handgriffgehäuse angeordneten Schaltklinkenelements
in einer schematischen Darstellung.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0024] Figur 1 zeigt eine Werkzeugmaschine 10, die von einer als Winkelschleifmaschine 12
ausgebildeten, tragbaren Werkzeugmaschine 10 gebildet wird. Die tragbare Werkzeugmaschine
10 umfasst zumindest ein Handgriffgehäuse 14, zumindest eine Schalteinheit 16, die
zumindest ein am Handgriffgehäuse 14 angeordnetes Schaltklinkenelement 18 zu einer
Betätigung eines Schaltelements 40 der Schalteinheit 16 aufweist, und zumindest eine
Lagereinheit 20, die dazu vorgesehen ist, das Schaltklinkenelement 18 zumindest beweglich
relativ zum Handgriffgehäuse 14 zu lagern. Hierbei weist die tragbare Werkzeugmaschine
10 zumindest eine Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung auf, die zumindest die Schalteinheit
16 und zumindest die Lagereinheit 20 zur beweglichen Lagerung des Schaltklinkenelements
18 der Schalteinheit 16 umfasst.Die Lagereinheit 20 umfasst zumindest eine Hebelgetriebeeinheit
22, die dazu vorgesehen ist, bei einer Betätigung des Schaltklinkenelements 18 eine
gleichmäßige Hubbewegung über eine gesamte Bedienfläche 24 des Schaltklinkenelements
18 zu ermöglichen. Das Handgriffgehäuse 14 umfasst hierbei einen stielförmigen Griffbereich
48, an dem das Schaltklinkenelement 18 angeordnet ist. Der stielförmige Griffbereich
48 des Handgriffgehäuses 14 bildet einen Haupthandgriff der tragbaren Werkzeugmaschine
10. Hierbei erstreckt sich der von dem stielförmigen Griffbereich 48 gebildete Haupthandgriff,
zumindest im Wesentlichen ausgehend von einem Anbindungsbereich 28 des Handgriffgehäuses
14, in eine vom Anbindungsbereich 28 abgewandte Richtung bis zu einer Seite 56 des
Handgriffgehäuses 14, an der ein Kabel der als Winkelschleifmaschine 12 ausgebildeten
tragbaren Werkzeugmaschine 10 zur Energieversorgung angeordnet ist. Der stielförmige
Griffbereich 48 des Handgriffgehäuses 14 ist um einen Winkel kleiner als 30° relativ
zu einer Haupterstreckungsrichtung 58 des Handgriffgehäuses 14a bzw. zu einer Haupterstreckungsrichtung
60 der tragbaren Werkzeugmaschine 10 geneigt angeordnet.
[0025] Die als Winkelschleifmaschine 12 ausgebildete, tragbare Werkzeugmaschine 10 umfasst
ferner eine Schutzhaubeneinheit 62, ein Antriebsgehäuse 64 und ein Abtriebsgehäuse
66. Aus dem Abtriebsgehäuse 66 heraus erstreckt sich eine als Spindel (hier nicht
näher dargestellt) ausgebildete Ausgangswelle einer Abtriebseinheit 68 der tragbaren
Werkzeugmaschine 10, an der ein Bearbeitungswerkzeug 70 zu einer Bearbeitung eines
Werkstücks (hier nicht näher dargestellt) fixiert werden kann. Das Bearbeitungswerkzeug
70 ist als Schleifscheibe ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Bearbeitungswerkzeug
70 als Trenn- oder Polierscheibe ausgebildet ist. Die tragbare Werkzeugmaschine 10
umfasst das Antriebsgehäuse 64 zur Aufnahme einer Antriebseinheit 72 der tragbaren
Werkzeugmaschine 10 und das Abtriebsgehäuse 66 zu einer Aufnahme der Abtriebseinheit
68. Die Antriebseinheit 72 ist dazu vorgesehen, das Bearbeitungswerkzeug 70 über die
Abtriebseinheit 68 rotierend anzutreiben. Das Bearbeitungswerkzeug 70 kann hierbei
mittels eines Befestigungselements (hier nicht näher dargestellt) zur Bearbeitung
eines Werkstücks drehfest mit der Spindel verbunden werden. Somit kann das Bearbeitungswerkzeug
70 in einem Betrieb der tragbaren Werkzeugmaschine 10 rotierend angetrieben werden.
Die Abtriebseinheit 68 ist über ein als Ritzel ausgebildetes und rotierend antreibbares
Antriebselement (hier nicht näher dargestellt) der Antriebseinheit 72 auf eine, einem
Fachmann bereits bekannte Art und Weise mit der Antriebseinheit 72 verbunden. Zudem
ist an dem Abtriebsgehäuse 66 ein Zusatzhandgriff 74 angeordnet. Der Zusatzhandgriff
74 erstreckt sich in einem am Abtriebsgehäuse 66 montierten Zustand quer zur Haupterstreckungsrichtung
60 der tragbaren Werkzeugmaschine 10.
[0026] Figur 2 zeigt eine Detailansicht der Schälteinheit 16 und der Lagereinheit 20 in
einem im Handgriffgehäuse 14 montierten Zustand in einem unbetätigten Zustand der
Schalteinheit 16, wobei eines von zumindest zwei Handgriffgehäuseschalenelementen
76, 78 des Handgriffgehäuses 14a demontiert ist. Die Hebelgetriebeeinheit 22 weist
zumindest ein Hebellagerelement 26 auf, das an einem dem Anbindungsbereich 28 des
Handgriffgehäuses 14 zugewandten Ende 30 des Schaltklinkenelements 18 angeordnet ist.
Hierbei ist das Hebellagerelement 26 beweglich mit dem Schaltklinkenelement 18 verbunden
und beweglich an einem Lagerelement 80 der Lagereinheit 20 angeordnet, das auf einer
dem Anbindungsbereich 28 des Handgriffgehäuses 14 zugewandten Seite 36 eines Betätigungsbereichs
38 des Schaltelements 40 der Schalteinheit 16 angeordnet ist. Ferner weist die Hebelgetriebeeinheit
22 zumindest ein weiteres Hebellagerelement 32 auf, das an dem dem Anbindungsbereich
28 des Handgriffgehäuses 14 zugewandten Ende 30 des Schaltklinkenelements 18 beweglich
mit dem Schaltklinkenelement 18 verbunden ist und beweglich an einem weiteren Lagerelement
34 der Lagereinheit 20 angeordnet ist, das auf einer dem Anbindungsbereich 28 des
Handgriffgehäuses 14 zugewandten Seite 36 des Betätigungsbereichs 38 des Schaltelements
40 der Schalteinheit 16 angeordnet ist. Somit weist die Lagereinheit 20 zumindest
zwei Lagerelemente 34, 80 auf, die auf der dem Anbindungsbereich 28 des Handgriffgehäuses
14 zugewandten Seite 36 des Betätigungsbereichs 38 des Schaltelements 40 der Schalteinheit
16 angeordnet ist. Die zwei auf der dem Anbindungsbereich 28 des Handgriffgehäuses
14 zugewandten Seite 36 des Betätigungsbereichs 38 des Schaltelements 40 angeordneten
Lagerelemente 34, 80 sind hierbei ausgehend von dem Schaltklinkenelement 18, betrachtet
entlang der Haupterstreckungsrichtung 58 des Handgriffgehäuses 14 in Richtung des
Anbindungsbereichs 28, in zumindest einem Betriebszustand des Schaltklinkenelements
18 nach dem Schaltklinkenelement 18 im Handgriffgehäuse 14 angeordnet. Die zwei auf
der dem Anbindungsbereich 28 des Handgriffgehäuses 14 zugewandten Seite 36 des Betätigungsbereichs
38 des Schaltelements 40 der Schalteinheit 16 angeordneten Lagerelemente 34, 80 sind
somit als Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92 ausgebildet. Des Weiteren weist die
Lagereinheit 20 zumindest zwei weitere Lagerelemente 82, 84 auf, die an dem dem Anbindungsbereich
28 des Handgriffgehäuses 14 zugewandten Ende 30 des Schaltklinkenelements 18 angeordnet
sind. Hierbei ist eines der zwei weiteren Lagerelemente 82, 84 dem Hebellagerelement
26 und eines dem weiteren Hebellagerelement 32 zugeordnet. Die zwei weiteren an dem
dem Anbindungsbereich 28 zugewandten Ende 30 des Schaltklinkenelements 18 angeordneten
Lagerelemente 82, 84 sind somit als Schaltklinkenlagerelemente 86, 88 ausgebildet.
[0027] Die als Schaltklinkenlagerelemente 86, 88 ausgebildeten weiteren Lagerelemente 82,
84 und die als Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92 ausgebildeten Lagerelemente 34,
80 sind jeweils als bolzenförmige Lagerelemente ausgebildet. Hierbei sind die als
Schaltklinkenlagerelemente 86, 88 ausgebildeten weiteren Lagerelemente 82, 84 einstückig
mit dem Schaltklinkenelement 18 ausgebildet. Ferner sind die als Handgriffgehäuselagerelemente
90, 92 ausgebildeten Lagerelemente 34, 80 einstückig mit dem Handgriffgehäuse 14 ausgebildet.
Es ist jedoch auch denkbar, dass die weiteren als Schaltklinkenlagerelemente 86, 88
ausgebildeten Lagerelemente 82, 84 und die als Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92
ausgebildeten Lagerelemente 34, 80 getrennt von dem Schaltklinkenelement 18 bzw. getrennt
von dem Handgriffgehäuse 14 ausgebildet sind und jeweils mittels einer, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinenden Verbindungsart, wie beispielsweise einer form- und/oder
kraftschlüssigen Verbindungsart, fest mit dem Schaltklinkenelement 18 bzw. dem Handgriffgehäuse
14 verbunden sind.
[0028] Die Hebelgetriebeeinheit 22 ist als Parallelogrammhebelgetriebeeinheit 42 ausgebildet.
Es ist jedoch auch denkbar, dass die Hebelgetriebeeinheit 22 eine andere, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung aufweist, wie beispielsweise eine Ausgestaltung
als Dreigelenkkoppelgetriebe, als Fünfgelenkkoppelgetriebe usw.. Die Hebelgetriebeeinheit
22 weist zumindest das Hebellagerelement 26 auf, das in Abhängigkeit einer Bewegung
des Schaltklinkenelements 18 den Betätigungsbereich 38 des Schaltelements 40 der Schalteinheit
16 betätigt (Figur 3). Das Schaltelement 40 ist hierbei fest in einer Aufnahmeausnehmung
94 zumindest eines der Handgriffgehäuseschalenelemente 76, 78 angeordnet. Die Aufnahmeausnehmung
94 ist ausgehend von dem Schaltklinkenelement 18, betrachtet entlang der Haupterstreckungsrichtung
58 des Handgriffgehäuses 14 in Richtung des Anbindungsbereichs 28, zumindest teilweise
nach dem Schaltklinkenelement 18 im Handgriffgehäuse 14 angeordnet. Das Hebellagerelement
26, das als Hebel ausgebildet ist, weist zu einer beweglichen Verbindung mit dem Schaltklinkenelement
18 zumindest zwei an sich abgewandten Enden des Hebellagerelements 26 angeordnete
Lagerausnehmungen 96, 98 auf. Eine der zwei Lagerausnehmungen 96, 98 ist mit einem
der zwei Schaltklinkenlagerelemente 86, 88 verbunden. Ferner ist eine der zwei Lagerausnehmungen
96, 98 mit einem der zwei Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92 verbunden. Zudem weist
das Hebellagerelement 26 in einem Teilbereich 100 zwischen den Lagerausnehmungen 96,
98 eine bogenförmige Ausgestaltung auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Hebellagerelement
26 in dem Teilbereich 100 eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung
aufweist, wie beispielsweise eine höckerartige Erhebung usw.. Der Teilbereich 100
ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit einer Bewegung des Schaltklinkenelements 18 den
als Schaltstößel ausgebildeten Betätigungsbereich 38 des Schaltelements 40 der Schalteinheit
16 zu betätigen.
[0029] Ferner weist das weitere Hebellagerelement 32, das als Hebel ausgebildet ist, zumindest
zwei an sich abgewandten Enden des weiteren Hebellagerelements 32 angeordnete Lagerausnehmungen
102, 104 auf. Eine der zwei Lagerausnehmungen 102, 104 ist mit einem der zwei Schaltklinkenlagerelemente
86, 88 verbunden. Ferner ist eine der zwei Lagerausnehmungen 102, 104 mit einem der
zwei Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92 verbunden. Das Hebellagerelement 26 und
das weitere Hebellagerelement 32 sind bezogen auf eine geradlinige, gedachte Verbindungslinie
der Lagerausnehmungen 96, 98 des Hebellagerelements 26 und bezogen auf eine geradlinige,
gedachte Verbindungslinie der Lagerausnehmungen 102, 104 des weiteren Hebellagerelements
32 zumindest im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet. Infolge der zumindest
im Wesentlichen parallelen Anordnung des Hebellagerelements 26 und des weiteren Hebellagerelements
32 wird eine Parallelführung des Schaltklinkenelements 18 infolge einer Betätigung
des Schaltklinkenelements 18 realisiert. Ein weiteres dem Anbindungsbereich 28 abgewandtes,
greifbares Ende 106 des Schaltklinkenelements 18 ist hierbei entkoppelt von einer
Anordnung von Lagerpunkten der Lagereinheit 20.
[0030] Mittels der als Parallelogrammhebelgetriebeeinheit 42 ausgebildeten Hebelgetriebeeinheit
22 wird ein Verhältnis einer Hebelübersetzung zwischen dem Betätigungsbereich 38 des
Schaltelements 40 und dem Schaltklinkenelement 18 erreicht, das größer ist als 1 zu
2,7. Das Verhältnis der Hebelübersetzung entspricht einer Länge einer Strecke, gemessen
von der Längsachse des Handgriffgehäuselagerelements 90, das mit einer der Lagerausnehmungen
96, 98 des Hebellagerelements 26 verbunden ist, bis zu einer Mittelachse des als Schaltstößel
ausgebildeten Betätigungsbereichs 38 des Schaltelements 40, zu einer Länge einer Strecke,
gemessen von der Längsachse des Handgriffgehäuselagerelements 90, das mit einer der
Lagerausnehmungen 96, 98 des Hebellagerelements 26 verbunden ist, bis zu einer Längsachse
des Schaltklinkenlagerelements 86, das mit einer der Lagerausnehmungen 96, 98 des
Hebellagerelements 26 verbunden ist.
[0031] Des Weiteren weist die Schalteinheit 16 zumindest das Schaltelement 40 auf, das den
mit einem Federelement 54 der Schalteinheit 16 belasteten Betätigungsbereich 38 umfasst,
der in zumindest einem Betriebszustand das Schaltklinkenelement 18 infolge einer Federkraft
des Federelements 54 mit einer Kraft in Richtung einer Ausgangsstellung des Schaltklinkenelements
18 beaufschlagt. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Schalteinheit 16 zusätzlich
oder alternativ zum Federelement 54 des Schaltelements 40 ein weiteres Federelement
aufweist, das sich am Schaltklinkenelement 18 und dem Handgriffgehäuse 14 abstützt
und dazu vorgesehen ist, das Schaltklinkenelement 18 mit einer Federkraft in Richtung
einer Ausgangsstellung des Schaltklinkenelements 18 zu beaufschlagen. Der mit einem
Federelement 54 der Schalteinheit 16 belastete Betätigungsbereich 38 ist zu einer
Bildung einer Totmannschaltungsfunktion der Schalteinheit 16 vorgesehen. Das Federelement
54 ist dazu vorgesehen, infolge einer Einwirkung einer Federkraft über den Betätigungsbereich
38 auf das Schaltklinkenelement 18 eine Bewegung des Schaltklinkenelements 18 nach
einer Aufhebung einer Einwirkung einer Betätigungskraft eines Bedieners auf das Schaltklinkenelement
18 in eine vom Handgriffgehäuse 14 abgewandte Richtung in eine Ausgangsstellung des
Schaltklinkenelements 18 zu ermöglichen. Somit übt das Federelement 54 über den Betätigungsbereich
38 und über das Hebellagerelement 26, das infolge einer Bewegung des Schaltklinkenelements
18 in Richtung des Handgriffgehäuses 14 den als Schaltstößel ausgebildeten Betätigungsbereich
38 des Schaltelements 40 betätigt, eine Federkraft auf das Schaltklinkenelement 18
aus. Hierdurch wird das Schaltklinkenelement 18 nach einer Aufhebung einer Einwirkung
einer Betätigungskraft eines Bedieners in die vom Handgriffgehäuse 14 abgewandte Richtung
bewegt. Das Schaltklinkenelement 18 ist schwenkbar um Schwenkachsen 108, 110, die
durch die Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92 verlaufen, gelagert. Die Schwenkachsen
108,110 bilden hierbei Längsachsen der Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92, um die
die Handgriffgehäuselagerelemente 90, 92 rotationssymmetrisch ausgebildet sind. Eine
Ausrichtung der Bedienfläche 24 des Schaltklinkenelements 18 relativ zum Handgriffgehäuse
14 wird mittels der Lagereinheit 20 bei einer Bewegung des Schaltklinkenelements 18
relativ zum Handgriffgehäuse 14 zumindest im Wesentlichen beibehalten.
[0032] Figur 4 zeigt eine Detailansicht des am Handgriffgehäuse 14 angeordneten Schaltklinkenelements
18 der Schalteinheit 16. Das Schaltklinkenelement 18 ist schwenkbar um die Schwenkachsen
108, 110 des Schaltklinkenelements 18 am Handgriffgehäuse 14 gelagert. Die Schwenkachsen
108, 110 des Schaltklinkenelements 18 verlaufen zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Haupterstreckungsrichtung 58 des Handgriffgehäuses 14 bzw. zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 60 der tragbaren Werkzeugmaschine 10. Hierbei
verlaufen die Schwenkachsen 108, 110 zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer
Verbindungsebene des Handgriffgehäuses 14. In der Verbindungsebene des Handgriffgehäuses
14 sind die zwei Handgriffgehäuseschalenelemente 76, 78 des Handgriffgehäuses 14 in
einem montierten Zustand miteinander verbunden. Das Schaltklinkenelement 18 ist an
dem dem Anbindungsbereich 28 des Handgriffgehäuses 14a zugewandten Ende 30 schwenkbar
um die Schwenkachse 108, 110 gelagert.
[0033] Des Weiteren weist das Schaltklinkenelement 18 eine maximale Quererstreckung 50 auf,
die zumindest 60 % einer maximalen Quererstreckung 52 des stielförmigen Griffbereichs
48 des Handgriffgehäuses 14 entspricht. Hierbei ist ein Verhältnis der maximalen Quererstreckung
50 des Schaltklinkenelements 18 zu der maximalen Quererstreckung 52 des stielförmigen
Griffbereichs 48 des Handgriffgehäuses 14 zumindest größer als 1 zu 2,5. Die maximale
Quererstreckung 50 des Schaltklinkenelements 18 verläuft entlang einer zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 58 des Handgriffgehäuses 14 bzw.
zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 60 der tragbaren
Werkzeugmaschine 10 und zumindest im Wesentlichen quer zumindest zu einer Hauptbewegungsrichtung
des Schaltklinkenelements 18 verlaufenden Richtung. Somit verläuft die maximale Quererstreckung
50 des Schaltklinkenelements 18 zumindest im Wesentlichen parallel zu den Schwenkachsen
108, 110 des Schaltklinkenelements 18. Die maximale Quererstreckung 52 des stielförmigen
Griffbereichs 48 des Handgriffgehäuses 14 verläuft ebenfalls entlang der zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 58 des Handgriffgehäuses 14
bzw. zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 60 der tragbaren
Werkzeugmaschine 10 und zumindest im Wesentlichen quer zumindest zu einer Hauptbewegungsrichtung
des Schaltklinkenelements 18 verlaufenden Richtung.
[0034] Zudem weist das Schaltklinkenelement 18 eine maximale Längserstreckung 44 auf, die
zumindest 60 % einer maximalen Längserstreckung 46 eines stielförmigen Griffbereichs
48 des Handgriffgehäuses 14 entspricht. Ein Verhältnis der maximalen Längserstreckung
44 des Schaltklinkenelements 18 zu der maximalen Längserstreckung 46 des stielförmigen
Griffbereichs 48 des Handgriffgehäuses 14 ist zumindest größer als 1 zu 1,4. Die maximale
Längserstreckung 44 des Schaltklinkenelements 18 erstreckt sich in einem montierten
Zustand des Schaltklinkenelements 18 am Handgriffgehäuse 14 entlang einer in der Verbindungsebene
des Handgriffgehäuses 14 verlaufenden Richtung, die zumindest im Wesentlichen quer
zu einer Hauptbewegungsrichtung des Schaltklinkenelements 18 verläuft. Somit erstreckt
sich die maximale Längserstreckung 44 des Schaltklinkenelements 18 entlang einer zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu den Schwenkachsen 108, 110 des Schaltklinkenelements
18 verlaufenden Richtung. Die maximale Längserstreckung 46 des stielförmigen Griffbereichs
48 des Handgriffgehäuses 14 erstreckt sich ebenfalls entlang der zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu den Schwenkachsen 108, 110 des Schaltklinkenelements 18 verlaufenden
Richtung.
[0035] Ferner weist das Schaltklinkenelement 18 zumindest einen Seitenwandbereich 112 auf,
der über einen bogenförmigen Teilbereich 116 des Schaltklinkenelements 18 mit einem
zumindest im Wesentlichen senkrecht zum Seitenwandbereich 112 verlaufenden Griffflächenbereich
120 des Schaltklinkenelements 18 verbunden ist, wobei ein Verhältnis eines Radius
des bogenförmigen Teilbereichs 116 zur maximalen Quererstreckung 52 des stielförmigen
Griffbereichs 48 des Handgriffgehäuses 14 zumindest größer ist als 1 zu 8 (Figur 5).
Insgesamt weist das Schaltklinkenelement 18 zwei Seitenwandbereiche 112, 114 auf,
die jeweils über einen von zwei bogenförmigen Teilbereichen 116, 118 des Schaltklinkenelements
18 mit dem zumindest im Wesentlichen senkrecht zu den Seitenwandbereichen 112, 114
verlaufenden Griffflächenbereich 120 des Schaltklinkenelements 18 verbunden ist. Der
Griffflächenbereich 120 des Schaltklinkenelements 18 erstreckt sich, entlang der Haupterstreckungsrichtung
58 des Handgriffgehäuses 14 betrachtet, zumindest über einen Großteil der maximalen
Längserstreckung 44 des Schaltklinkenelements 18. Ferner weist der Griffflächenbereich
120 des Schaltklinkenelements 18, entlang der Haupterstreckungsrichtung 58 des Handgriffgehäuses
14 betrachtet, einen zumindest im Wesentlichen ebenen Verlauf auf. Somit ist der Verlauf
des Griffflächenbereichs 120 des Schaltklinkenelements 18 zumindest weitestgehend
von stufenartigen Absätzen entkoppelt. Es ist jedoch auch denkbar, dass der Griffflächenbereich
120 des Schaltklinkenelements 18 zumindest einen Fingermuldenbereich aufweist, der
dazu vorgesehen ist, zumindest einen Finger einer Hand eines Bedieners bei einer Betätigung
bzw. bei einem Halten des Schaltklinkenelements 18 aufzunehmen.
[0036] Des Weiteren weist die tragbare Werkzeugmaschine 10 zumindest eine Einschaltsperreinheit
122 auf, die dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des Schaltklinkenelements 18 infolge
einer unbeabsichtigten Betätigung des Schaltklinkenelements 18 zumindest weitestgehend
zu vermeiden (Figur 1). Die Einschaltsperreinheit 122 ist als mechanische Sperreinheit
ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Einschaltsperreinheit 122 als elektrische
und/oder elektronische Sperreinheit ausgebildet ist. Die Einschaltsperreinheit 122
weist zumindest ein Freigabeelement 124 auf, das einen Betätigungsbereich 126 umfasst,
der zumindest teilweise seitlich neben einem der Seitenwandbereiche 112, 114 des Schaltklinkenelements
18 angeordnet ist (Figur 5). Ferner weist die Einschaltsperreinheit 122 zumindest
ein weiteres Freigabeelement 128 auf, das einen Betätigungsbereich 130 aufweist, der
zumindest teilweise seitlich neben einem der Seitenwandbereiche 112, 114 des Schaltklinkenelements
18 angeordnet ist (Figur 5). Einer der Seitenwandbereiche 112, 114 ist dem Freigabeelement
124 zugewandt und einer der Seitenwandbereiche 112, 114 ist dem weiteren Freigabeelement
128 zugewandt. Hierbei sind die Betätigungsbereiche 126, 130 des Freigabeelements
124 und des weiteren Freigabeelements 128, jeweils ausgehend von der Verbindungsebene
des Handgriffgehäuses 14 in eine zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Verbindungsebene
des Handgriffgehäuses 14 und weg von dem Handgriffgehäuse 14 verlaufende Richtung
betrachtet, beabstandet zum jeweiligen Seitenwandbereich 112, 114 angeordnet. Das
Freigabeelement 124 und das weitere Freigabeelement 128 sind, bezogen auf die Verbindungsebene
des Handgriffgehäuses 14, spiegelsymmetrisch angeordnet. Zudem sind das Freigabeelement
124 und das weitere Freigabeelement 128 schwenkbar um zumindest eine Freigabebewegungsachse
132 gelagert. Die Freigabebewegungsachse 132 verläuft hierbei in der Verbindungsebene
des Handgriffgehäuses 14. Zudem verläuft die Freigabebewegungsachse 132 zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu den Schwenkachsen 108, 110 des Schaltklinkenelements
18.
[0037] In einer hier nicht näher dargestellten, alternativen Ausgestaltung der tragbaren
Werkzeugmaschine 10 ist es denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine 10 zusätzlich
zur Einschaltsperreinheit 122 eine elektrische und/oder elektronische Anlaufsperre
aufweist, die beispielsweise erst eine Bestromung der Antriebseinheit 72 ermöglicht,
sobald eine Sensoreinheit der tragbaren Werkzeugmaschine 10 ein Anliegen einer weiteren
Hand eines Bedieners am Zusatzhandgriff 74 zusätzlich zum Anliegen einer Hand an dem
Handgriffgehäuse 14, insbesondere dem stielförmigen Griffbereich 48, sensiert und
somit über eine Steuer- und/oder Regeleinheit der tragbaren Werkzeugmaschine 10, die
mittels der Sensoreinheit sensierte Kenngrößen auswertet und verarbeitet, die elektrische
und/oder elektronische Anlaufsperre deaktiviert, um eine Inbetriebnahme der tragbaren
Werkzeugmaschine 10 zu ermöglichen.
1. Werkzeugmaschine, insbesondere Winkelschleifmaschine, mit zumindest einem Handgriffgehäuse
(14), mit zumindest einer Schalteinheit (16), die zumindest ein am Handgriffgehäuse
(14) angeordnetes Schaltklinkenelement (18) aufweist, und mit zumindest einer Lagereinheit
(20), die dazu vorgesehen ist, das Schaltklinkenelement (18) zumindest beweglich relativ
zum Handgriffgehäuse (14) zu lagern, wobei die Lagereinheit (20) zumindest eine Hebelgetriebeeinheit
(22) umfasst, die dazu vorgesehen ist, bei einer Betätigung des Schaltklinkenelements
(18) eine Hubbewegung über eine gesamte Bedienfläche (24) des Schaltklinkenelements
(18) zu ermöglichen, wobei die Hubbewegung als eine Bewegung der Bedienfläche des
Schaltklinkenelements in zumindest eine Richtung definiert ist, bei der zumindest
zwei sich abgewandte Enden der Bedienfläche eine maximale Begwegungsstreckendifferenz,
insbesondere eine durch Fertigungstoleranzen und/oder durch ein Lagerspiel bedingte
Bewegungsstreckendifferenz, aufweisen, die insbesondere kleiner als 10 mm, bevorzugt
kleiner als 5 mm und besonders bevorzugt kleiner als 2 mm ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Hebellagerelement (26) der Hebelgetriebeeinheit (22) an einem einem
Anbindungsbereich (28) des Handgriffgehäuses (14) zugewandten Ende (30) des Schaltklinkenelements
(18) beweglich mit dem Schaltklinkenelement (18) verbunden ist, wobei die Hebelgetriebeeinheit
(22) zumindest ein weiteres Hebellagerelement (32) aufweist, das an dem Anbindungsbereich
(28) des Handgriffgehäuses (14) zugewandten Ende (30) des Schaltklinkenelements (18)
beweglich mit dem Schaltklinkenelement (18) verbunden ist und beweglich an einem Lagerelement
(34) der Lagereinheit (20) angeordnet ist, das auf einer dem Anbindungsbereich (28)
des Handgriffgehäuses (14) zugewandten Seite (36) eines Betätigungsbereichs (38) eines
Schaltelements (40) der Schalteinheit (16) angeordnet ist.
2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelgetriebeeinheit (22) als Parallelogrammhebelgetriebeeinheit (42) ausgebildet
ist.
3. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebelgetriebeeinheit (22) zumindest ein Hebellagerelement (26) aufweist, das
in Abhängigkeit einer Bewegung des Schaltklinkenelements (18) ein Schaltelement (40)
der Schalteinheit (16) betätigt.
4. Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltklinkenelement (18) eine maximale Längserstreckung (44) aufweist, die zumindest
60 % einer maximalen Längserstreckung (46) eines stielförmigen Griffbereichs (48)
des Handgriffgehäuses (14) entspricht.
5. Werkzeugmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis der maximalen Längserstreckung (44) des Schaltklinkenelements (18)
zu der maximalen Längserstreckung (46) des stielförmigen Griffbereichs (48) des Handgriffgehäuses
(14) zumindest größer ist als 1 zu 1,4.
6. Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltklinkenelement eine maximale Quererstreckung (50) aufweist, die zumindest
60 % einer maximalen Quererstreckung (52) eines stielförmigen Griffbereichs (48) des
Handgriffgehäuses (14) entspricht.
7. Werkzeugmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis der maximalen Quererstreckung (50) des Schaltklinkenelements (18)
zu der maximalen Quererstreckung (52) des stielförmigen Griffbereichs (48) des Handgriffgehäuses
(14) zumindest größer ist als 1 zu 2,5.
8. Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinheit (16) zumindest ein Schaltelement (40) aufweist, das einen mit einem
Federelement (54) der Schalteinheit (16) belasteten Betätigungsbereich (38) umfasst,
der in zumindest einem Betriebszustand das Schaltklinkenelement (18) infolge einer
Federkraft des Federelements (54) mit einer Kraft in Richtung einer Ausgangsstellung
des Schaltklinkenelements (18) beaufschlagt.
9. Werkzeugmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend eine Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
mit zumindest der Schalteinheit (16) und mit zumindest der Lagereinheit (20) zu einer
beweglichen Lagerung eines Schaltklinkenelements (18) der Schalteinheit (16).
1. Machine tool, in particular angle grinder, with at least one handle housing (14),
with at least one switching unit (16) which has at least one pawl element (18) arranged
on the handle housing (14), and with at least one bearing unit (20), which is provided
for mounting the pawl element (18) so as to be at least movable relative to the handle
housing (14), wherein the bearing unit (20) comprises at least one lever mechanism
unit (22) which is provided to enable a travel movement over an entire operating surface
(24) of the pawl element (18) when the pawl element (18) is actuated, wherein the
travel movement is defined as a movement of the operating surface of the pawl element
in at least one direction in which at least two remote ends of the operating surface
have a maximum movement distance difference, in particular a movement distance difference
which is brought about by manufacturing tolerances and/or bearing play and which is
in particular smaller than 10 mm, preferably smaller than 5 mm and particularly preferably
smaller than 2 mm, characterized in that at least one lever bearing element (26) of the lever mechanism unit (22) is connected
movably to the pawl element (18) at an end (30) of the pawl element (18) that faces
a connecting region (28) of the handle housing (14), wherein the lever mechanism unit
(22) has at least one further lever bearing element (32), which is connected movably
to the pawl element (18) at the end (30) of the pawl element (18) that faces the connecting
region (28) of the handle housing (14), and is arranged movably on a bearing element
(34) of the bearing unit (20), which bearing element is arranged on a side (36) of
an actuating region (38) of a switching element (40) of the switching unit (16), which
side faces the connecting region (28) of the handle housing (14).
2. Machine tool according to Claim 1, characterized in that the lever mechanism unit (22) is designed as a parallelogram lever mechanism unit
(42).
3. Machine tool according to Claim 1 or 2, characterized in that the lever mechanism unit (22) has at least one lever bearing element (26) which actuates
a switching element (40) of the switching unit (16) as a function of a movement of
the pawl element (18).
4. Machine tool according to one of the preceding claims, characterized in that the pawl element (18) has a maximum longitudinal extent (44) which corresponds by
at least 60% to a maximum longitudinal extent (46) of a handle-shaped gripping region
(48) of the handle housing (14).
5. Machine tool according to Claim 4, characterized in that a ratio of the maximum longitudinal extent (44) of the pawl element (18) to the maximum
longitudinal extent (46) of the handle-shaped gripping region (48) of the handle housing
(14) is at least greater than 1 to 1.4.
6. Machine tool according to one of the preceding claims, characterized in that the pawl element has a maximum transverse extent (50) which corresponds by at least
60% to a maximum transverse extent (52) of a handle-shaped gripping region (48) of
the handle housing (14).
7. Machine tool according to Claim 6, characterized in that a ratio of the maximum transverse extent (50) of the pawl element (18) to the maximum
transverse extent (52) of the handle-shaped gripping region (48) of the handle housing
(14) is at least greater than 1 to 2.5.
8. Machine tool according to one of the preceding claims, characterized in that the switching unit (16) has at least one switching element (40) which comprises an
actuating region (38) which is loaded by a spring element (54) of the switching unit
(16) and, in at least one operating state, acts upon the pawl element (18) as a consequence
of a spring force of the spring element (54) with a force in the direction of a starting
position of the pawl element (18).
9. Machine tool according to one of the preceding claims, having a machine tool switching
device with at least the switching unit (16) and with at least the bearing unit (20)
for the moveable mounting of a pawl element (18) of the switching unit (16).
1. Machine-outil, en particulier meuleuse d'angle, avec au moins un boîtier de saisie
(14), avec au moins une unité d'interrupteur (16), qui présente au moins un élément
de manette d'interrupteur (18) disposé sur le boîtier de saisie (14), et avec au moins
une unité de palier (20), qui est prévue pour supporter l'élément de manette d'interrupteur
(18) au moins de façon mobile par rapport au boîtier de saisie (14), dans laquelle
l'unité de palier (20) comprend au moins une unité de transmission à leviers (22),
qui est prévue pour permettre, lors d'un actionnement de l'élément de manette d'interrupteur
(18), un mouvement de levée sur toute une face de commande (24) de l'élément de manette
d'interrupteur (18), dans laquelle le mouvement de levée est défini comme un mouvement
de la face de commande de l'élément de manette d'interrupteur dans au moins une direction,
dans laquelle au moins deux extrémités opposées l'une à l'autre de la face de commande
présentent une différence maximale de course de mouvement, en particulier une différence
de course de mouvement causée par des tolérances de fabrication et/ou par un jeu des
paliers, qui est de préférence inférieure à 10 mm, de préférence encore inférieure
à 5 mm, et en particulier de préférence inférieure à 2 mm, caractérisée en ce qu'au moins un élément de palier de levier (26) de l'unité de transmission à leviers
(22) est relié de façon mobile à l'élément de manette d'interrupteur (18) à une extrémité
(30) de l'élément de manette d'interrupteur (18) tournée vers une région d'assemblage
(28) du boîtier de saisie (14), dans laquelle l'unité de transmission à leviers (22)
présente au moins un autre élément de palier de levier (32), qui est relié de façon
mobile à l'élément de manette d'interrupteur (18) à l'extrémité (30) de l'élément
de manette d'interrupteur (18) tournée vers la région d'assemblage (28) du boîtier
de saisie (14) et est disposé de façon mobile sur un élément de palier (34) de l'unité
de palier (20), qui est disposé sur un côté (36), tourné vers la région d'assemblage
(28) du boîtier de saisie (14), d'une région d'actionnement (38) d'un élément d'interrupteur
(40) de l'unité d'interrupteur (16).
2. Machine-outil selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'unité de transmission à leviers (22) est une unité de transmission à parallélogramme
articulé (42).
3. Machine-outil selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'unité de transmission à leviers (22) présente au moins un élément de palier de
levier (26), qui actionne un élément d'interrupteur (40) de l'unité d'interrupteur
(16) en fonction d'un mouvement de l'élément de manette d'interrupteur (18).
4. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de manette d'interrupteur (18) présente une extension longitudinale maximale
(44), qui correspond au moins à 60 % d'une extension longitudinale maximale (46) d'une
zone de prise en forme de manche (48) du boîtier de saisie (14).
5. Machine-outil selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'un rapport de l'extension longitudinale maximale (44) de l'élément de manette d'interrupteur
(18) à l'extension longitudinale maximale (46) de la zone de prise en forme de manche
(48) du boîtier de saisie (14) est au moins supérieur à 1 à 1,4.
6. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de manette d'interrupteur présente une extension transversale maximale
(50), qui correspond au moins à 50 % d'une extension transversale maximale (52) d'une
zone de prise en forme de manche (48) du boîtier de saisie (14).
7. Machine-outil selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'un rapport de l'extension transversale maximale (50) de l'élément de manette d'interrupteur
(18) à l'extension transversale maximale (52) d'une zone de prise en forme de manche
(48) du boîtier de saisie (14) est au moins supérieur à 1 à 2, 5.
8. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité d'interrupteur (16) présente au moins un élément d'interrupteur (40), qui
comprend une zone d'actionnement (38) chargée par un élément de ressort (54) de l'unité
d'interrupteur (16), qui, dans au moins un état de fonctionnement, pousse l'élément
de manette d'interrupteur (18), par suite d'une force de ressort de l'élément de ressort
(54), avec une force en direction d'une position initiale de l'élément de manette
d'interrupteur (18).
9. Machine-outil selon l'une quelconque des revendications précédentes, présentant un
dispositif d'interrupteur de machine-outil, avec au moins une unité d'interrupteur
(18) et avec au moins une unité de palier (20) pour un appui mobile d'un élément de
manette d'interrupteur (18) de l'unité d'interrupteur (16).