Stand der Technik
[0001] Aus der
DE 197 07 215 A1 ist bereits eine elektrisch betreibbare Werkzeugmaschine, insbesondere eine Winkelschleifmaschine
bekannt, die ein Handgriffgehäuse und eine Schalteinheit umfasst, welche ein einseitig
gelagertes Bedienelement zu einer Betätigung eines Schaltelements aufweist.
Offenbarung der Erfindung
[0002] Die Erfindung geht aus von einer elektrisch betreibbaren Winkelschielfmaschine gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, mit zumindest einem Handgriffgehäuse und mit
zumindest einer Schalteinheit, die zumindest ein zumindest einseitig gelagertes Bedienelement
aufweist. Eine derartige Winkelschleifmaschine geht beispielsweise aus der
DE 195 07 955 A1 hervor.
[0003] Die Erfindung sieht eine elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine gemäß dem Patentanspruch
1 vor.
[0004] Es wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement an einer Seite des Handgriffgehäuses
angeordnet ist, die bei einem Umgreifen des Handgriffgehäuses zu einer ordnungsgemäßen
Handhabung einer Handinnenfläche einer Hand eines Bedieners zugewandt ist. Unter einer
"elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine Werkzeugmaschine
verstanden werden, die zumindest eine Antriebseinheit aufweist, welche mittels elektrischer
Energie betreibbar ist. Die elektrisch betreibbare Werkzeugmaschine ist vorzugsweise
als tragbare Werkzeugmaschine, insbesondere als tragbare, handgehaltene Werkzeugmaschine,
ausgebildet. Unter einer "tragbaren Werkzeugmaschine" soll hier insbesondere eine
Werkzeugmaschine zu einer Bearbeitung von Werkstücken verstanden werden, die von einem
Bediener transportmaschinenlos transportiert werden kann. Die tragbare Werkzeugmaschine
weist insbesondere eine Masse auf, die kleiner ist als 40 kg, bevorzugt kleiner ist
als 10 kg und besonders bevorzugt kleiner ist als 7 kg. Die tragbare Werkzeugmaschine
ist als Winkelschleifmaschine ausgebildet.
[0005] Unter einem "Handgriffgehäuse" soll hier insbesondere zumindest ein Gehäuse oder
zumindest ein Gehäuseteilbereich verstanden werden, das bzw. der von einer Lagerung
einer Antriebs- und/oder Abtriebseinheit der Werkzeugmaschine weitestgehend entkoppelt
ist, wobei zumindest ein Griffbereich des Gehäuses oder der Gehäuseteilbereich, insbesondere
ein als stieiförmiger Griffbereich ausgebildeter Gehäuseteilbereich, von einem Bediener
zu einer Handhabung der Werkzeugmaschine mit zumindest einer Hand zumindest größtenteils
umgreifbar ist. Der Ausdruck "größtenteils umgreifbar" soll hier insbesondere eine
Umgreifbarkeit eines Bauteils oder eines Bauteilbereichs mittels einer Hand eines
Bedieners entlang zumindest mehr als 70 %, bevorzugt mehr als 80 % und besonders bevorzugt
mehr als 90 % einer Gesamterstreckung eines in einer sich zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Längserstreckungsrichtung des Bauteils oder des Bauteilbereichs
erstreckenden Ebene verlaufenden Gesamtaußenumfangs des Bauteils oder des Bauteilbereichs
definieren, wobei die Gesamterstreckung des Gesamtumfangs insbesondere kleiner ist
als 40 cm, bevorzugt kleiner ist als 30 cm und besonders bevorzugt kleiner ist als
25 cm. Vorzugsweise liegen bei einem Umgreifen des Bauteils oder des Bauteilbereichs
eine Handinnenfläche und Fingerinnenflächen der Hand des Bedieners zumindest entlang
einer Strecke größer als 70 %, bevorzugt größer als 80 % und besonders bevorzugt größer
als 90 % der Gesamterstreckung des Gesamtaußenumfangs am Gesamtaußenumfang an. Bevorzugt
ist das Handgriffgehäuse getrennt von einem Antriebsgehäuse der Werkzeugmaschine ausgebildet,
das dazu vorgesehen ist, die Antriebs- und/oder eine Abtriebseinheit zu einer Abstützung
von Antriebs- und/oder Abtriebslagerkräften aufzunehmen. Es ist jedoch auch denkbar,
dass das Handgriffgehäuse und das Antriebsgehäuse einstückig ausgebildet sind. Vorzugsweise
weist das Handgriffgehäuse einen stielförmigen Griffbereich auf. Der Ausdruck "stielförmiger
Griffbereich" soll hier insbesondere einen Gehäuseteilbereich des Handgriffgehäuses
definieren, der in einer Längsschnittebene, in der sich die Haupterstreckungsrichtung
der Werkzeugmaschine erstreckt, entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Haupterstreckungsrichtung verlaufenden Richtung betrachtet, eine maximale Erstreckung
insbesondere kleiner als 10 cm, bevorzugt kleiner als 8 cm und besonders bevorzugt
kleiner als 6 cm aufweist, wobei zumindest eine Bedienfläche des Handgriffgehäuses
im Gehäuseteilbereich des Handgriffgehäuses angeordnet ist. Bevorzugt wird die maximale
Erstreckung, betrachtet in der Längsschnittebene, von zumindest zwei parallelen Geraden
oder von zumindest zwei um einen Winkel kleiner als 10°, bevorzugt kleiner als 8°
und besonders bevorzugt kleiner als 6° relativ zueinander geneigten Geraden begrenzt,
die von einer Außenkontur des Gehäuseteilbereichs des Handgriffgehäuses gebildet werden.
Der stielförmige Griffbereich ist insbesondere zumindest um einen Winkel kleiner als
60°, bevorzugt kleiner als 40° und besonders bevorzugt kleiner als 30° relativ zu
einer Haupterstreckungsrichtung der Werkzeugmaschine geneigt angeordnet. Vorzugsweise
ist das Bedienelement an dem stielförmigen Griffbereich des Handgriffgehäuses angeordnet.
Vorzugsweise ist der stielförmige Griffbereich, entlang einer Rotationsachse eines
Antriebselements, insbesondere einer Ankerwelle, einer Antriebseinheit der Werkzeugmaschine
und insbesondere entlang der Haupterstreckungsrichtung der Werkzeugmaschine betrachtet,
hinter der Antriebseinheit angeordnet. Zudem ist es denkbar, dass das Handgriffgehäuse
zusätzlich zum stielförmigen Griffbereich einen bügelförmigen Teilbereich aufweist,
der einstückig an den stielförmigen Griffbereich angeformt ist. Der bügelförmige Teilbereich
kann vorzugsweise eine L-förmige Ausgestaltung aufweisen, die sich ausgehend von einem
dem Anbindungsbereich des Handgriffgehäuses abgewandten Ende des stielförmigen Griffbereichs
L-förmig in Richtung des Anbindungsbereichs erstreckt. Besonders bevorzugt umfasst
das Handgriffgehäuse zumindest zwei Handgriffgehäuseschalenelemente, die in einer
Verbindungsebene miteinander verbindbar sind. Somit weist das Handgriffgehäuse bevorzugt
eine Schalenbauweise auf. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Handgriffgehäuse eine
Topfbauweise aufweist.
[0006] Der Begriff "Schalteinheit" soll hier eine Einheit definieren, die zumindest ein
Bedienelement, aufweist, das direkt von einem Bediener betätigbar ist und die dazu
vorgesehen ist, durch eine Betätigung und/oder durch eine Eingabe von Parametern einen
Prozess und/oder einen Zustand einer mit der Schalteinheit gekoppelten Einheit zu
beeinflussen und/oder zu ändern. Das Bedienelement ist zu einer Betätigung zumindest
eines Schaltelements der Schalteinheit vorgesehen. Besonders bevorzugt ist das Bedienelement
als Schaltklinkenelement ausgebildet. Unter einem "Schaltklinkenelement" soll hier
insbesondere ein Bedienelement verstanden werden, das entlang einer Längserstreckungsrichtung
des Bedienelements eine Längserstreckung aufweist, die größer ist als eine zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung verlaufende Quererstreckung
des Bedienelements, die zumindest im Wesentlichen quer zu einer Hauptbewegungsrichtung
des Bedienelements verläuft. Unter "im Wesentlichen quer" soll hier insbesondere eine
Ausrichtung einer Richtung und/oder einer Achse relativ zu einer Bezugsrichtung und/oder
einer Bezugsachse verstanden werden, wobei die Ausrichtung der Richtung und/oder der
Achse zumindest verschieden von einer zumindest im Wesentlichen parallelen Ausrichtung
zur Bezugsrichtung und/oder zur Bezugsachse ist und insbesondere windschief oder zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Bezugsrichtung und/oder zur Bezugsachse ist. Bevorzugt
ist eine maximale Längserstreckung des Schaltklinkenelements zumindest 2-mal größer,
bevorzugt zumindest 4-mal größer und besonders bevorzugt zumindest 6-mal größer als
eine maximale Quererstreckung des Schaltklinkenelements. Das Schaltklinkenelement
weist insbesondere eine maximale Längserstreckung auf, die größer ist als 3 cm, bevorzugt
größer ist als 6 cm und besonders bevorzugt größer ist als 8 cm. Ferner umfasst das
Schaltklinkenelement bevorzugt eine Bedienfläche, auf der ein Bediener zumindest drei
Finger zu einer Betätigung des Schaltklinkenelements anordnen kann und die zumindest
eine entlang der Längserstreckungsrichtung des Schaltklinkenelements verlaufende Längserstreckung
aufweist, die größer ist als 5 cm.
[0007] Der Ausdruck "im Wesentlichen senkrecht" soll hier insbesondere eine Ausrichtung
einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung definieren, wobei die Richtung und
die Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene betrachtet, einen Winkel von 90° einschließen
und der Winkel eine maximale Abweichung von insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft
kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Die Schalteinheit
ist dazu vorgesehen, mittels einer Betätigung des Bedienelements das Schaltelement
zu betätigen, um einen Stromkreis zu einer Energieversorgung zumindest einer Antriebseinheit
der Werkzeugmaschine zu öffnen oder zu schließen. Somit ist die Schalteinheit bevorzugt
dazu vorgesehen, eine Inbetriebnahme oder eine Deaktivierung der Werkzeugmaschine
zu ermöglichen. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder speziell
ausgestattet verstanden werden. Das Schaltelement wird bevorzugt von einem mechanischen,
elektrischen und/oder elektronischen Schaltelement gebildet.
[0008] Der Ausdruck "einseitig gelagert" soll hier insbesondere eine Anordnung einer Lagerachse
eines Bauteils, insbesondere des Bedienelements, definieren, bei der die Lagerachse
zumindest an einem Ende oder an einem Randbereich einer Bedienfläche des Bauteils
angeordnet ist und insbesondere bei einem Verlauf der Lagerachse durch das Bauteil
einen Abstand, entlang einer Längserstreckungsrichtung des Bauteils betrachtet, zum
Ende des Bauteils oder zum Randbereich der Bedienfläche aufweist, der kleiner ist
als 30 mm, bevorzugt kleiner ist als 20 mm und besonders bevorzugt kleiner ist als
10 mm, wobei die Lagerachse vorzugsweise verschieden ist zu einer Mittellagerachse,
die gleiche Abstände, betrachtet entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Lagerachse verlaufenden Richtung, zu zwei abgewandten Enden des Bauteils aufweist.
Es ist jedoch auch denkbar, dass die Lagerachse außerhalb des Bauteils verläuft und
das Bauteil mittels an dem Bauteil angeordneter, insbesondere beweglich angeordnetet,
Lagerelemente, wie beispielsweise Hebellagerelementen, um und/oder entlang der Lagerachse
beweglich gelagert ist. Zudem ist es auch denkbar, dass das Bedienelement mehrseitig
gelagert ist, wie beispielsweise bei einem translatorisch geführten Bedienelement,
das auf zwei sich abgewandten Seiten in Führungselementen einer Translationsführungseinheit
geführt ist. Andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Anordnungen einer Lagerachse
oder mehrerer Lagerachsen des Bedienelements sind ebenfalls denkbar. Der Begriff "Handinnenfläche"
soll hier insbesondere eine Mittelhandknochenfläche einer Hand eines Bedieners definieren,
wobei die Mittelhandknochenfläche insbesondere verschieden von Fingerinnenflächen
ist. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine
kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort erreicht werden. Hierbei kann mittels einer
Anordnung des Bedienelements auf der Seite des Handgriffgehäuses, die bei einem Umgreifen
des Handgriffgehäuses zu einer ordnungsgemäßen Handhabung einer Handinnenfläche einer
Hand eines Bedieners zugewandt ist, eine komfortable Betätigung des Bedienelements
mit einer Handinnenfläche erreicht werden. Somit kann eine komfortable Krafteinleitung
über eine große Fläche in das Bedienelement erreicht werden.
[0009] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die elektrisch betreibbare Werkzeugmaschine
zumindest ein Abtriebsgehäuse umfasst, wobei das Bedienelement in jedem Betriebszustand
auf einer Seite des Handgriffgehäuses angeordnet ist, die von einer weiteren einer
Abtriebsseite des Abtriebsgehäuses zugewandten Seite des Handgriffgehäuses verschieden
ist. Unter einer "Abtriebsseite" soll hier insbesondere eine Seite der elektrisch
betreibbaren Werkzeugmaschine verstanden werden, aus der sich eine Spindel der Abtriebseinheit
aus dem Abtriebsgehäuse der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine herausstreckt.
Es kann vorteilhaft gewährleistet werden, dass das Bedienelement in jedem Betriebszustand
der erfindungsgemäßen, elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine komfortabel mittels
einer Handinnenfläche einer Hand eines Bedieners betätigt werden kann. Insbesondere
kann vorteilhaft eine komfortable Bedienbarkeit einer elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine
erreicht werden, die ein relativ zu einem Antriebsgehäuse der elektrisch betreibbaren
Werkzeugmaschine drehbar gelagertes Abtriebsgehäuse aufweist.
[0010] Vorteilhafterweise ist das Bedienelement schwenkbar um eine Schwenkachse gelagert,
die außerhalb eines Bedienflächenbereichs des Bedienelements angeordnet ist. Unter
einem "Bedienflächenbereich" soll hier insbesondere ein Bereich des Bedienelements
verstanden werden, der, entlang einer Längserstreckungsrichtung oder entlang einer
zumindest im Wesentlichen quer zu einer Hauptbewegungsrichtung des Bedienelements
betrachtet, von zumindest zwei relativ voneinander beabstandet angeordneten Ebenen
begrenzt wird und in dem zumindest eine Bedienfläche, die zu einer Betätigung des
Bedienelements von einem Bediener direkt berührbar ist, vollständig angeordnet ist.
Die Schwenkachse kann somit, entlang einer Längserstreckungsrichtung des Bedienelements
betrachtet, seitlich neben dem Bedienflächenbereich, vor oder hinter dem Bedienflächenbereich
angeordnet sein. Es kann vorteilhaft eine Hebelübersetzung zu einer komfortablen Bedienbarkeit
des Bedienelements genutzt werden, um eine geringe Betätigungs- und eine geringe Haltekraft
zu einer Betätigung bzw. zu einem Halten des Bedienelements zu erreichen.
[0011] Besonders bevorzugt ist die Schwenkachse, entlang einer Längserstreckungsrichtung
des Bedienelements betrachtet, relativ zu einer Bedienfläche des Bedienelements beabstandet
angeordnet. Hierbei kann die Schwenkachse, entlang einer Längserstreckungsrichtung
des Bedienelements betrachtet, vor oder hinter der Bedienfläche angeordnet sein. Die
Schwenkachse des Bedienelements verläuft besonders bevorzugt zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Verbindungsebene des Handgriffgehäuses, in der die Handgriffgehäuseschalenelemente
miteinander verbindbar sind bzw. aneinander anliegen. Mittels der erfindungsgemäßen
Ausgestaltung kann vorteilhaft eine kompakte Anordnung des Bedienelements am Handgriffgehäuse
erreicht werden.
[0012] Vorteilhafterweise ist die Schwenkachse auf einem einem Anbindungsbereich des Handgriffgehäuses
zugewandten Ende des Bedienelements angeordnet. Der Ausdruck "Anbindungsbereich" soll
hier insbesondere einen Bereich des Handgriffgehäuses definieren, über den das Handgriffgehäuse
mit dem Antriebsgehäuse formschlüssig, kraftschlüssig und/oder stoffschlüssig verbunden
ist bzw. mit dem das Handgriffgehäuse direkt an dem Antriebsgehäuse anliegt. Unter
"einem einem Anbindungsbereich zugewandten Ende des Bedienelements" soll hier insbesondere
eine Anordnung von Punkten des Bedienelements bezogen auf eine Mittelebene des Bedienelements
verstanden werden, die zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckungsrichtung
des Bedienelements verläuft und die zumindest im Wesentlichen gleichmäßig von zwei
zueinander entlang der Längserstreckungsrichtung des Bedienelements beabstandet angeordneten
Enden des Bedienelements angeordnet ist, wobei alle Punkte des Bedienelements, die
ausgehend von der Mittelebene in Richtung des Anbindungsbereichs, betrachtet entlang
der Längserstreckungsrichtung des Bedienelements, angeordnet sind, als dem Anbindungsbereich
zugewandt gelten. Es kann vorteilhaft eine ergonomische Bedienbarkeit des Bedienelements
erreicht werden. Ein Bediener kann das Bedienelement besonders komfortabel bei einem
Greifen des Handgriffgehäuses mittels einer Handinnenfläche einer Hand des Bedieners
betätigen.
[0013] In einer alternativen Ausgestaltung der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine
ist die Schwenkachse an einem einem Anbindungsbereich des Handgriffgehäuses abgewandten
Ende des Bedienelements angeordnet. Hierdurch kann ebenfalls vorteilhaft eine ergonomische
Bedienbarkeit des Bedienelements erreicht werden. Ferner ist eine schwenkbare Lagerung
vorteilhaft weitestgehend unempfindlich gegen eine Verschmutzung einer Lagerstelle.
[0014] In einer weiteren alternativen Ausgestaltung der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine
ist das Bedienelement translatorisch beweglich gelagert. Hierbei verläuft eine Bewegungsachse
des Bedienelements bevorzugt zumindest im Wesentlichen parallel zur Verbindungsebene
des Handgriffgehäuses. Es kann vorteilhaft eine präzise Führung des Bedienelements
während einer Betätigung erreicht werden.
[0015] Besonders bevorzugt verläuft eine Bewegungsachse des Bedienelements zumindest im
Wesentlichen quer zu einer Längserstreckungsrichtung des Handgriffgehäuses. Besonders
bevorzugt verläuft die Bewegungsachse bei einer translatorischen Lagerung des Bedienelements
in der Verbindungsebene des Handgriffgehäuses. Vorzugsweise verläuft die Bewegungsachse
bei einer schwenkbaren Lagerung des Bedienelements zumindest im Wesentlichen senkrecht
zur Verbindungsebene des Handgriffgehäuses. Somit kann vorteilhaft eine Hauptbewegungsrichtung
des Bedienelements erreicht werden, die sich in der Verbindungsebene des Handgriffgehäuses
erstreckt.
[0016] Zudem wird vorgeschlagen, dass eine Bedienfläche des Bedienelements nach einer Betätigung
zumindest teilweise zumindest im Wesentlichen bündig mit einer Außenfläche des Handgriffgehäuses
abschließt. Unter "zumindest im Wesentlichen bündig abschließen" soll hier insbesondere
eine Anordnung der Bedienfläche nach einer Betätigung des Bedienelements, insbesondere
nach einem Einschwenken des Bedienelements in das Handgriffgehäuse, verstanden werden,
wobei sich die Bedienfläche ausgehend von einem vom Handgriffgehäuse umschlossenen
Raum in Richtung der Außenfläche des Handgriffgehäuses, entlang einer zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Außenfläche des Handgriffgehäuses verlaufenden Richtung
betrachtet, maximal 2 mm über die Außenfläche erstreckt und sich besonders bevorzugt
maximal bis zur Außenfläche des Handgriffgehäuses erstreckt. Somit erstreckt sich
die Bedienfläche des Bedienelements nach einer Betätigung nicht über die Außenfläche
des Handgriffgehäuses hinaus. Es kann vorteilhaft infolge eines vollständigen Eintauchens
des Bedienelements in das Handgriffgehäuse eine kompakte Anordnung des Bedienelements
in einem betätigten Zustand erreicht werden. Ferner kann einem Bediener vorteilhaft
optisch signalisiert werden, dass das Bedienelements sich in einem betätigten Zustand
befindet.
[0017] Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die elektrisch betreibbare Werkzeugmaschine
zumindest eine Einschaltsperreinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, eine Bewegung
des Bedienelements infolge einer unbeabsichtigten Betätigung des Bedienelements zu
vermeiden Unter einer "Einschaltsperreinheit" soll hier insbesondere eine Einheit
verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, zumindest in einem Betriebszustand eine
Bewegung eines beweglich gelagerten Bauteils, insbesondere des Bedienelements, entlang
zumindest einer Strecke und/oder um zumindest eine Achse mittels einer mechanischen,
elektrischen und/oder elektronischen Sperre weitestgehend zu verhindern. Bevorzugt
ist die Einschaltsperreinheit dazu vorgesehen, zumindest in einem Betriebszustand
mittels einer mechanischen Sperre eine Bewegung des Bedienelements weitestgehend zu
verhindern. Es ist jedoch auch denkbar, dass die Einschaltsperreinheit zumindest in
einem Betriebszustand mittels einer elektromagnetischen Krafteinwirkung und/oder einer
permanentmagnetischen Krafteinwirkung, wie beispielsweise mittels verschiebbarer Magnete,
auf das Bedienelement eine Bewegung des Bedienelements weitestgehend verhindert. Mittels
der erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann vorteilhaft eine unbeabsichtigte Inbetriebnahme
der Werkzeugmaschine weitestgehend verhindert werden.
[0018] Vorteilhafterweise weist die Einschaltsperreinheit zumindest ein Freigabeelement
auf, das einen Betätigungsbereich umfasst, der zumindest teilweise seitlich neben
einer Bedienfläche des Bedienelements angeordnet ist. Unter "seitlich neben" soll
hier insbesondere eine Anordnung des Betätigungsbereichs des Freigabeelements relativ
zum Bedienelement verstanden werden, wobei der Betätigungsbereich entlang einer zumindest
im Wesentlichen senkrecht zum Seitenwandbereich verlaufenden Richtung betrachtet,
insbesondere ausgehend von dem Seitenwandbereich in eine von dem Handgriffgehäuse
abgewandte Richtung betrachtet, relativ zum Bedienelement beabstandet angeordnet ist.
Es kann vorteilhaft eine ergonomisch sinnvolle Anordnung des Freigabeelements, insbesondere
des Betätigungsbereichs, erreicht werden.
[0019] Erfingungsgemäß wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement eine maximale Längserstreckung
aufweist, die zumindest 60 % einer maximalen Längserstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses entspricht. Insbesondere entspricht eine maximale Längserstreckung
des Bedienelements insbesondere mehr als 75 %, bevorzugt mehr als 80 % und besonders
bevorzugt mehr als 90 % der maximalen Längserstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses. Die maximale Längserstreckung des Bedienelements und die maximale
Längserstreckung des stielförmigen Griffbereichs des Handgriffgehäuses erstrecken
sich in einem montierten Zustand des Bedienelements und des Handgriffgehäuses entlang
einer in der Verbindungsebene des Handgriffgehäuses, in der die Handgriffgehäuseschalenelemente
in einem montierten Zustand aneinander anliegen bzw. miteinander verbunden sind, verlaufenden
Richtung, die zumindest im Wesentlichen quer zur Hauptbewegungsrichtung des Bedienelements
verläuft. Es kann vorteilhaft eine große nutzbare Bedienfläche des Bedienelements
erreicht werden. Somit kann vorteilhaft ein komfortabel zu bedienendes Bedienelements
geschaffen werden.
[0020] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Bedienelement eine maximale Quererstreckung aufweist,
die zumindest 60 % einer maximalen Quererstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses entspricht. Der Ausdruck "maximale Quererstreckung" soll hier
insbesondere eine maximale Erstreckung eines Bauteils oder eines Gehäuses, insbesondere
eines mehrteiligen Gehäuses in einem montierten Zustand, entlang einer zumindest im
Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung der Werkzeugmaschine und zumindest
im Wesentlichen quer zumindest zu einer Hauptbewegungsrichtung des Bedienelements
verlaufenden Richtung definieren. Bevorzugt entspricht eine maximale Quererstreckung
des Bedienelements zumindest mehr als 65 %, bevorzugt mehr als 70 % und besonders
bevorzugt mehr als 75 % der maximalen Quererstreckung des stielförmigen Griffbereichs
des Handgriffgehäuses. Mittels der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der elektrisch
betreibbaren Werkzeugmaschine kann vorteilhaft eine ergonomisch sinnvolle Ausgestaltung
des Bedienelements erreicht werden. Somit kann vorteilhaft ein hoher Bedienkomfort
erreicht werden.
[0021] Ferner wird eine Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung einer erfindungsgemäßen Winkelschleifmaschine
beschrieben, wobei die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung zumindest die Schalteinheit
umfasst. Zusätzlich ist es denkbar, dass die Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung zumindest
eine Lagereinheit zu einer beweglichen Lagerung des Schaltklinkenelements aufweist.
Die Lagereinheit kann hierbei als Translationslagereinheit, als Rotationslagereinheit
oder aus einer Kombination einer Translationslagereinheit und einer Rotationslagereinheit
ausgebildet sein, wie beispielsweise eine Hebelgetriebelagereinheit usw.. Es kann
somit vorteilhaft ein einfaches Nachrüsten bereits bestehender Werkzeugmaschinen mit
der Schalteinheit erreicht werden.
Zeichnung
[0022] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße elektrisch betreibbare Winkelschleif schine in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 2
- eine Detailansicht eines an einem Handgriffgehäuse der erfindungsgemäßen, elektrisch
betreibbaren Winkelschleifmaschine angeordneten Bedienelements in einer schematischen
Darstellung,
- Fig. 3
- eine weitere Detailansicht des am Handgriffgehäuses angeordneten Bedienelements in
einer schematischen Darstellung,
- Fig. 4
- eine Detailansicht eines an einem Handgriffgehäuse einer alternativen erfindungsgemäßen,
elektrisch betreibbaren Winkelschleifmaschine angeordneten Bedienelements in einer
schematischen Darstellung und
- Fig. 5
- eine Detailansicht eines an einem Handgriffgehäuse einer weiteren alternativen erfindungsgemäßen,
elektrisch betreibbaren Winkelschleifmaschine angeordneten Bedienelements in einer
schematischen Darstellung.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0024] Figur 1 zeigt eine elektrisch betreibbare Werkzeugmaschine 10a, die von einer als
elektrisch betreibbaren Winkelschleifmaschine 12a ausgebildeten tragbaren Werkzeugmaschine
10a gebildet wird. Die tragbare Werkzeugmaschine 10a umfasst zumindest ein Handgriffgehäuse
14a und zumindest eine Schalteinheit 16a, die zumindest ein zumindest einseitig gelagertes
Bedienelement 18a aufweist. Das Bedienelement 18a ist an einer Seite 20a des Handgriffgehäuses
14a angeordnet, die bei einem Umgreifen des Handgriffgehäuses 14a zu einer ordnungsgemäßen
Handhabung einer Handinnenfläche einer Hand eines Bedieners zugewandt ist. Hierbei
weist die tragbare Werkzeugmaschine 10a zumindest eine Werkzeugmaschinenschaltvorrichtung
auf, die zumindest die Schalteinheit 16a umfasst. Das Bedienelement 18a ist an einem
stielförmigen Griffbereich 54a des Handgriffgehäuses 14a angeordnet. Der stielförmige
Griffbereich 54a des Handgriffgehäuses 14a bildet einen Haupthandgriff der tragbaren
Werkzeugmaschine 10a. Hierbei erstreckt sich der von dem stielförmigen Griffbereich
54a gebildete Haupthandgriff zumindest im Wesentlichen ausgehend von einem Anbindungsbereich
34a des Handgriffgehäuses 14a in eine vom Anbindungsbereich 34a abgewandte Richtung
bis zu einer Seite 60a des Handgriffgehäuses 14a, an der ein Kabel der als elektrisch
betreibbaren Winkelschleifmaschine 12a ausgebildeten tragbaren Werkzeugmaschine 10a
zur Energieversorgung angeordnet ist. Der stielförmige Griffbereich 54a des Handgriffgehäuses
14a ist um einen Winkel kleiner als 30° relativ zu einer Haupterstreckungsrichtung
62a des Handgriffgehäuses 14a bzw. zu einer Haupterstreckungsrichtung 64a der tragbaren
Werkzeugmaschine 10a geneigt angeordnet.
[0025] Die als elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine 12a ausgebildete tragbare Werkzeugmaschine
10a umfasst ferner eine Schutzhaubeneinheit 66a, ein Antriebsgehäuse 68a und ein Abtriebsgehäuse
22a. Das Bedienelement 18a ist hierbei in jedem Betriebszustand der tragbaren Werkzeugmaschine
10a auf der Seite 20a des Handgriffgehäuses 14a angeordnet, die von einer weiteren
einer Abtriebsseite 24a des Abtriebsgehäuses 22a zugewandten Seite 26a des Handgriffgehäuses
14a verschieden ist. Aus dem Abtriebsgehäuse 22a heraus erstreckt sich auf der Abtriebsseite
24a des Abtriebsgehäuses 22a eine als Spindel (hier nicht näher dargestellt) ausgebildete
Ausgangswelle einer Abtriebseinheit 70a der tragbaren Werkzeugmaschine 10a, an der
ein Bearbeitungswerkzeug 72a zu einer Bearbeitung eines Werkstücks (hier nicht näher
dargestellt) fixiert werden kann. Das Bearbeitungswerkzeug 72a ist als Schleifscheibe
ausgebildet. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Bearbeitungswerkzeug 72a als Trenn-
oder Polierscheibe ausgebildet ist. Die tragbare Werkzeugmaschine 10a umfasst das
Antriebsgehäuse 68a zur Aufnahme einer Antriebseinheit 74a der tragbaren Werkzeugmaschine
10a und das Abtriebsgehäuse 22a zu einer Aufnahme der Abtriebseinheit 70a. Die Antriebseinheit
74a ist dazu vorgesehen, das Bearbeitungswerkzeug 72a über die Abtriebseinheit 70a
rotierend anzutreiben. Das Bearbeitungswerkzeug 72a kann hierbei mittels eines Befestigungselements
(hier nicht näher dargestellt) zur Bearbeitung eines Werkstücks drehfest mit der Spindel
verbunden werden. Somit kann das Bearbeitungswerkzeug 72a in einem Betrieb der tragbaren
Werkzeugmaschine 10a rotierend angetrieben werden. Die Abtriebseinheit 70a ist über
ein als Ritzel ausgebildetes und rotierend antreibbares Antriebselement (hier nicht
näher dargestellt) der Antriebseinheit 74a auf eine, einem Fachmann bereits bekannte
Art und Weise mit der Antriebseinheit 74a verbunden. Zudem ist an dem Abtriebsgehäuse
22a ein Zusatzhandgriff 76a angeordnet. Der Zusatzhandgriff 76a erstreckt sich in
einem am Abtriebsgehäuse 22a montierten Zustand quer zur Haupterstreckungsrichtung
64a der tragbaren Werkzeugmaschine 10a.
[0026] Figur 2 zeigt eine Detailansicht des am Handgriffgehäuse 14a angeordneten Bedienelements
18a der Schalteinheit 16a. Das Bedienelement 18a weist eine gewölbte Außenkontur auf.
Hierbei weist das Bedienelement 18a bezogen auf das Handgriffgehäuse 14a eine konvexe
Außenkontur auf. Ferner ist das Bedienelement 18a schwenkbar um eine Schwenkachse
28a des Bedienelements 18a gelagert, die außerhalb eines Bedienflächenbereichs 30a
des Bedienelements 18a angeordnet ist. Die Schwenkachse 28a des Bedienelements 18a
verläuft zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 62a des
Handgriffgehäuses 14a bzw. zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung
64a der tragbaren Werkzeugmaschine 10a. Hierbei verläuft die Schwenkachse 28a zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu einer Verbindungsebene des Handgriffgehäuses 14a. In
der Verbindungsebene des Handgriffgehäuses 14a sind zwei Handgriffgehäuseschalenelemente
78a, 80a des Handgriffgehäuses 14a in einem montierten Zustand miteinander verbunden.
Die Schwenkachse 28a ist an einem dem Anbindungsbereich 34a des Handgriffgehäuses
14a zugewandten Ende 36a des Bedienelements 18a angeordnet. Somit ist das Bedienelement
18a an dem dem Anbindungsbereich 34a des Handgriffgehäuses 14a zugewandten Ende 36a
schwenkbar gelagert.
[0027] Das Bedienelement 18a ist schwenkbar um die Schwenkachse 28a gelagert, die außerhalb
eines Bedienflächenbereichs 30a des Bedienelements 18a angeordnet ist. Die Schwenkachse
28a ist, entlang einer Längserstreckungsrichtung des Bedienelements 18a betrachtet,
relativ zu einer Bedienfläche 32a des Bedienelements 18a beabstandet angeordnet. Die
Längserstreckungsrichtung des Bedienelements 18a verläuft in der Verbindungsebene
des Handgriffgehäuse 14a. Ferner verläuft eine als die Schwenkachse 28a ausgebildete
Bewegungsachse 40a des Bedienelements 18a zumindest im Wesentlichen quer zu einer
Längserstreckungsrichtung des Handgriffgehäuses 14a. Die Längserstreckungsrichtung
des Handgriffgehäuses 14a verläuft zumindest im Wesentlichen parallel zur Haupterstreckungsrichtung
62a des Handgriffgehäuses 14a bzw. zumindest im Wesentlichen parallel zur Haupterstreckungsrichtung
64a der tragbaren Werkzeugmaschine 10a. Die Bedienfläche 32a des Bedienelements 18a
erstreckt sich in einem unbetätigten Zustand des Bedienelements 18a, entlang einer
zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer Außenfläche 42a des Handgriffgehäuses
14a verlaufende Richtung betrachtet, ausgehend von einem von dem Handgriffgehäuse
14a umschlossenen Innenraum des Handgriffgehäuses 14a in eine von dem Handgriffgehäuse
14a abgewandte Richtung über die Außenfläche 42a hinweg. Ferner schließt die Bedienfläche
32a des Bedienelements 18a nach einer Betätigung des Bedienelements 18a zumindest
teilweise zumindest im Wesentlichen bündig mit der Außenfläche 42a des Handgriffgehäuses
14a ab. Somit wird das Bedienelement 18a infolge einer Betätigung in Richtung des
Handgriffgehäuses 14a in das Handgriffgehäuse 14a um die Schwenkachse 28a eingeschwenkt
(Figur 3). Die Bedienfläche 32a ist hierbei eine, bezogen auf das Handgriffgehäuse
14a, konvex ausgebidlet. Somit ist die Bedienfläche 32a korresponiderend mit der Außenfläche
42a des stielförmigen Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a ausgebildet.
[0028] Des Weiteren weist die tragbare Werkzeugmaschine 10a zumindest eine Einschaltsperreinheit
44a auf, die dazu vorgesehen ist, eine Bewegung des Bedienelements 18a infolge einer
unbeabsichtigten Betätigung des Bedienelements 18a zu vermeiden. Die Einschaltsperreinheit
44a weist zumindest ein Freigabeelement 46a auf, das einen Betätigungsbereich 48a
umfasst, der zumindest teilweise seitlich neben einer Bedienfläche 32a des Bedienelements
18a angeordnet ist. Das Freigabeelement 46a ist in einem Bereich eines dem Anbindungsbereich
34a zugewandten Endes des Handgriffgehäuses 14a am Handgriffgehäuse 14a angeordnet.
Zudem ist das Freigabeelement 46a vollständig außerhalb des stielförmigen Griffbereichs
54a angeordnet. Hierbei ist zumindest der Betätigungsbereich 48a des Freigabeelements
46a außerhalb des stielförmigen Griffbereichs 54a angeordnet. Das Freigabeelement
46a ist schwenkbar um zumindest eine Freigabebewegungsachse 82a gelagert. Die Freigabebewegungsachse
82a ist somit als Freigabeschwenkachse ausgebildet. Das Freigabeelement 46a weist
zumindest die Freigabebewegungsachse 82a auf, die in einer sich zumindest im Wesentlichen
senkrecht zur Schwenkachse 28a des Bedienelements 18a erstreckenden Ebene verläuft.
Somit verläuft die Freigabebewegungsachse 82a zumindest im Wesentlichen parallel zur
Verbindungsebene des Handgriffgehäuses 14a. Ferner verläuft die Freigabebewegungsachse
82a zumindest im Wesentlichen quer zu der Schwenkachse 28a des Bedienelements 18a.
[0029] Des Weiteren weist die Einschaltsperreinheit 44a zumindest ein weiteres Freigabeelement
84a auf. Das weitere Freigabeelement 84a ist ebenfalls im Bereich des dem Anbindungsbereich
34a zugewandten Endes des Handgriffgehäuses 14a am Handgriffgehäuse 14a angeordnet.
Zudem ist das weitere Freigabeelement 84a ebenfalls vollständig außerhalb des stielförmigen
Griffbereichs 54a angeordnet. Hierbei ist zumindest ein Betätigungsbereich 86a des
weiteren Freigabeelements 84a außerhalb des stielförmigen Griffbereichs 54a angeordnet.
Das weitere Freigabeelement 84a ist spiegelsymmetrisch zum Freigabeelement 46a angeordnet.
Somit weist das weitere Freigabeelement 84a zumindest den Betätigungsbereich 86a auf,
der bezogen auf eine sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse 28a
des Bedienelements 18a erstreckende Ebene spiegelsymmetrisch zum Betätigungsbereich
48a des Freigabeelements 46a zumindest teilweise seitlich neben der Bedienfläche 32a
des Bedienelements 18a angeordnet ist. Das weitere Freigabeelement 84a ist schwenkbar
um zumindest eine weitere Freigabebewegungsachse 88a gelagert. Es ist jedoch auch
denkbar, dass das Freigabeelement 46a und das weitere Freigabeelement 84a translatorisch
beweglich am Handgriffgehäuse 14a gelagert ist. Die weitere Freigabebewegungsachse
88a ist als Freigabeschwenkachse ausgebildet. Die weitere Freigabebewegungsachse 88a
verläuft hierbei in einer sich zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse
28a des Bedienelements 18a erstreckenden Ebene. Somit verläuft die weitere Freigabebewegungsachse
88a zumindest im Wesentlichen parallel zur Verbindungsebene des Handgriffgehäuses
14a. Ferner verläuft die weitere Freigabebewegungsachse 88a zumindest im Wesentlichen
quer zur Schwenkachse 28a des Bedienelements 18a. Die weitere Freigabebewegungsachse
88a verläuft zumindest im Wesentlichen parallel zur Freigabebewegungsachse 82a des
Freigabeelements 46a. Das Freigabeelement 46a und das weitere Freigabeelement 84a
sind relativ beweglich zueinander gelagert. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Freigabeelement
46a und das weitere Freigabeelement 84a starr miteinander gekoppelt sind.
[0030] Ferner weist die tragbare Werkzeugmaschine 10a zumindest eine Bewegungsabhängigkeitseinheit
90a auf, die das Freigabeelement 46a und das weitere Freigabeelement 84a zumindest
in einem montierten Zustand bewegungstechnisch miteinander koppelt. Die Bewegungsabhängigkeitseinheit
90a ist dazu vorgesehen, infolge einer Betätigung des Freigabeelements 46a oder des
weiteren Freigabeelements 84a das Freigabeelement 46a und das weitere Freigabeelement
84a in entgegengesetzt gerichtete Richtungen zu bewegen. Somit werden das Freigabeelement
46a und das weitere Freigabeelement 84a mittels der Bewegungsabhängigkeitseinheit
90a infolge einer Betätigung des Freigabeelements 46a oder des weiteren Freigabeelements
84a stets gemeinsam bewegt. Hierbei werden das Freigabeelement 46a und das weitere
Freigabeelement 84a infolge einer Betätigung des Freigabeelements 46a oder des weiteren
Freigabeelements 84a in eine dem Handgriffgehäuse 14a zugewandte Richtung mittels
der Bewegungsabhängigkeitseinheit 90a in eine dem Handgriffgehäuse 14a zugewandte
Richtung bewegt. Infolge einer Betätigung des Freigabeelements 46a oder des weiteren
Freigabeelements 84a werden Kräfte mittels der Bewegungsabhängigkeitseinheit 90a zwischen
dem Freigabeelement 46a und dem weiteren Freigabeelement 84a übertragen, die eine
voneinander abhängige Bewegung des Freigabeelements 46a und des weiteren Freigabeelements
84a hervorrufen.
[0031] In einer hier nicht näher dargestellten alternativen Ausgestaltung der tragbaren
Werkzeugmaschine 10a ist es denkbar, dass die tragbare Werkzeugmaschine 10a zusätzlich
zur Einschaltsperreinheit 44a eine elektrische und/oder elektronische Anlaufsperre
aufweist, die beispielsweise erst eine Bestromung der Antriebseinheit 74a ermöglicht,
sobald eine Sensoreinheit der tragbaren Werkzeugmaschine 10a ein Anliegen einer weiteren
Hand eines Bedieners am Zusatzhandgriff 76a zusätzlich zum Anliegen einer Hand an
dem Handgriffgehäuse 14a, insbesondere dem stielförmigen Griffbereich 54a, sensiert
und somit über eine Steuer- und/oder Regeleinheit der tragbaren Werkzeugmaschine 10a,
die die sensierten Kenngrößen auswertet und verarbeitet, die elektrische und/oder
elektronische Anlaufsperre deaktiviert, um eine Inbetriebnahme der tragbaren Werkzeugmaschine
10a zu ermöglichen.
[0032] Des Weiteren weist die Schalteinheit 16a zu einer Bildung einer Totmannschaltungsfunktion
ein Federelement auf (hier nicht näher dargestellt). Das Federelement ist dazu vorgesehen,
infolge einer Einwirkung einer Federkraft auf das Bedienelement 18a eine Bewegung
des Bedienelements 18a nach einer Aufhebung einer Einwirkung einer Betätigungskraft
eines Bedieners auf das Bedienelement 18a in eine vom Handgriffgehäuse 14a abgewandte
Richtung in eine Ausgangstellung des Bedienelements 18a zu ermöglichen. Hierbei wird
das Federelement von einem einen Schaltstößel eines Schaltelements (hier nicht näher
dargestellt) mit einer Federkraft beaufschlagenden Federelement des Schaltelements
gebildet. Somit übt das Federelement über den Schaltstößel eine Federkraft auf das
Bedienelement aus. Hierdurch wird das Bedienelement 18a nach einer Aufhebung einer
Einwirkung einer Betätigungskraft eines Bedieners in die vom Handgriffgehäuse 14a
abgewandte Richtung bewegt. Infolge der Bewegung des Bedienelements 18a in die vom
Handgriffgehäuse 14a abgewandte Richtung wird das Bedienelement 18a in eine Ausgangstellung
bewegt.
[0033] Das Bedienelement 18a weist eine maximale Quererstreckung 56a auf, die sich zumindest
über einen Großteil wenigstens einer maximalen Quererstreckung 58a des stielförmigen
Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a erstreckt. Die maximale Quererstreckung
56a des Bedienelements 18a entspricht zumindest 60 % der maximale Quererstreckung
58a des stielförmigen Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a. Hierbei ist ein
Verhältnis der maximalen Quererstreckung 56a des Bedienelements 18a zu der maximalen
Quererstreckung 58a des stielförmigen Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a
zumindest größer als 1 zu 2,5. Die maximale Quererstreckung 56a des Bedienelements
18a verläuft entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung
62a des Handgriffgehäuses 14a bzw. zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung
64a der tragbaren Werkzeugmaschine 10a und zumindest im Wesentlichen quer zumindest
zu einer Hauptbewegungsrichtung des Bedienelements 18a verlaufenden Richtung. Somit
verläuft die maximale Quererstreckung 56a des Bedienelements 18a zumindest im Wesentlichen
parallel zur Schwenkachse 28a des Bedienelements 18a. Die maximale Quererstreckung
58a des stielförmigen Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a verläuft ebenfalls
entlang der zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung 62a
des Handgriffgehäuses 14a bzw. zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Haupterstreckungsrichtung
64a der tragbaren Werkzeugmaschine 10a und zumindest im Wesentlichen quer zumindest
zu einer Hauptbewegungsrichtung des Bedienelements 18a verlaufenden Richtung.
[0034] Des Weiteren weist das Bedienelement 18a eine maximale Längserstreckung 50a auf,
die sich zumindest über einen Großteil einer maximalen Längserstreckung 52a des stielförmigen
Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a erstreckt. Hierbei entspricht die maximale
Längserstreckung 50a des Bedienelements 18a zumindest 60 % der maximalen Längserstreckung
52a des stielförmigen Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a. Ein Verhältnis
der maximalen Längserstreckung 50a des Bedienelements 18a zu der maximalen Längserstreckung
52a des stielförmigen Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a ist zumindest größer
als 1 zu 1,4. Die maximale Längserstreckung 50a des Bedienelements 18a erstreckt sich
in einem montierten Zustand des Bedienelements 18a am Handgriffgehäuse 14a entlang
einer in der Verbindungsebene des Handgriffgehäuses 14a verlaufenden Richtung, die
zumindest im Wesentlichen quer zu einer Hauptbewegungsrichtung des Bedienelements
18a verläuft. Somit erstreckt sich die maximale Längserstreckung 50a des Bedienelements
18a entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse 28a des Bedienelements
18a verlaufenden Richtung. Ferner wird die maximale Längserstreckung 50a des Bedienelements
18a ausegehend von einem im Handgriffgehäuse 14a angeordneten Lagerbereich (hier nicht
näher dargestellt) des Bedienelements 18a, durch den die Schwenkachse 28a des Bedienelements
18a verläuft, bis zu dem dem Anbindungsbereich 34a des Handgriffgehäuses 14a abgewandten
Ende 38a des Bedienelements 18a (Figur 2). Die maximale Längserstreckung 52a des stielförmigen
Griffbereichs 54a des Handgriffgehäuses 14a erstreckt sich ebenfalls entlang der zumindest
im Wesentlichen senkrecht zur Schwenkachse 28a des Bedienelements 18a verlaufenden
Richtung.
[0035] In Figuren 4 und 5 sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen
gleichbleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind den Bezugszeichen
der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis c hinzugefügt. Die nachfolgende Beschreibung
beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem ersten Ausführungsbeispiel
in den Figuren 1 bis 3, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 3 verwiesen
werden kann.
[0036] Figur 4 zeigt eine Detailansicht eines an einem Handgriffgehäuse 14b einer elektrisch
betreibbaren Werkzeugmaschine 10b angeordneten Bedienelements 18a einer Schalteinheit
16b der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine 10b. Die elektrisch betreibbare Werkzeugmaschine
10b weist einen zumindest im Wesentlichen analogen Aufbau zur elektrisch betreibbaren
Werkzeugmaschine 10a aus Figur 1 auf. Somit kann bezüglich einer Beschreibung bzw.
Merkmalen der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine 10b des weiteren Ausführungsbeispiels
zumindest im Wesentlichen auf die Beschreibung der Figur 1 verwiesen werden. Die elektrisch
betreibbare Werkzeugmaschine 10b ist ebenfalls als tragbare Werkzeugmaschine 10b ausgebildet,
die von einer elektrisch betreibbaren Winkelschleifmaschine 12b gebildet ist.
[0037] Das Bedienelement 18b ist an einer Seite 20b des Handgriffgehäuses 14b angeordnet,
die bei einem Umgreifen des Handgriffgehäuses 14b zu einer ordnungsgemäßen Handhabung
einer Handinnenfläche einer Hand eines Bedieners zugewandt ist. Hierbei ist das Bedienelement
18b der Schalteinheit 16b schwenkbar um eine Schwenkachse 28b des Bedienelements 18b
gelagert, die außerhalb eines Bedienflächenbereichs 30b des Bedienelements 18b angeordnet
ist. Die Schwenkachse 28b des Bedienelements 18b verläuft zumindest im Wesentlichen
senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung 62b des Handgriffgehäuses 14b bzw. zumindest
im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsrichtung 64b der tragbaren Werkzeugmaschine
10b. Hierbei verläuft die Schwenkachse 28b zumindest im Wesentlichen senkrecht zu
einer Verbindungsebene des Handgriffgehäuses 14b. Die Schwenkachse 28b ist an einem
einem Anbindungsbereich 34b des Handgriffgehäuses 14b abgewandten Ende 38b des Bedienelements
18b angeordnet. Somit ist das Bedienelement 18b an dem dem Anbindungsbereich 34b des
Handgriffgehäuses 14b abgewandten Ende 38b schwenkbar gelagert. Hierbei ist das Bedienelement
18b schwenkbar um die Schwenkachse 28b gelagert, die außerhalb eines Bedienflächenbereichs
30b des Bedienelements 18b angeordnet ist. Die Schwenkachse 28b ist, entlang einer
Längserstreckungsrichtung des Bedienelements 18b betrachtet, relativ zu einer Bedienfläche
32b des Bedienelements 18b beabstandet angeordnet. Die Längserstreckungsrichtung des
Bedienelements 18b verläuft in der Verbindungsebene des Handgriffgehäuse 14b. Ferner
verläuft eine als die Schwenkachse 28b ausgebildete Bewegungsachse 40b des Bedienelements
18b zumindest im Wesentlichen quer zu einer Längserstreckungsrichtung des Handgriffgehäuses
14b. Eine Bedienfläche 32b des Bedienelements 18b erstreckt sich in einem unbetätigten
Zustand des Bedienelements 18b, entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu einer Außenfläche 42b des Handgriffgehäuses 14b betrachtet, ausgehend von einem
von dem Handgriffgehäuse 14b umschlossenen Innenraum des Handgriffgehäuses 14b in
eine von dem Handgriffgehäuse 14b abgewandte Richtung über die Außenfläche 42b hinweg.
Ferner schließt die Bedienfläche 32b des Bedienelements 18b nach einer Betätigung
des Bedienelements 18b zumindest teilweise zumindest im Wesentlichen bündig mit der
Außenfläche 42b des Handgriffgehäuses 14b ab. Somit wird das Bedienelement 18b infolge
einer Betätigung in Richtung des Handgriffgehäuses 14b in das Handgriffgehäuse 14b
um die Schwenkachse 28b eingeschwenkt.
[0038] Figur 5 zeigt eine Detailansicht eines an einem Handgriffgehäuse 14c einer elektrisch
betreibbaren Werkzeugmaschine 10c angeordneten Bedienelements 18c einer Schalteinheit
16c der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine 10c. Die elektrisch betreibbare Werkzeugmaschine
10c weist einen zumindest im Wesentlichen analogen Aufbau zur elektrisch betreibbaren
Werkzeugmaschine 10a aus Figur 1 auf. Somit kann bezüglich einer Beschreibung bzw.
Merkmalen der elektrisch betreibbaren Werkzeugmaschine 10c des weiteren Ausführungsbeispiels
zumindest im Wesentlichen auf die Beschreibung der Figur 1 verwiesen werden. Die elektrisch
betreibbare Werkzeugmaschine 10c ist ebenfalls als tragbare Werkzeugmaschine 10c ausgebildet,
die von einer elektrisch betreibbaren Winkelschleifmaschine 12c gebildet ist.
[0039] Das Bedienelement 18c ist an einer Seite 20c des Handgriffgehäuses 14c angeordnet,
die bei einem Umgreifen des Handgriffgehäuses 14c zu einer ordnungsgemäßen Handhabung
einer Handinnenfläche einer Hand eines Bedieners zugewandt ist. Hierbei ist das Bedienelement
18c translatorisch beweglich am Handgriffgehäuse 14c gelagert. Eine Bewegungsachse
40c des Bedienelements 18c verläuft zumindest im Wesentlichen quer zu einer Längserstreckungsrichtung
des Handgriffgehäuses 14c. Ferner erstreckt sich die Bewegungsachse 40c des Bedienelements
18c in einer Verbindungsebene des Handgriffgehäuses 14c. Das Bedienelement 18c ist
zweiseitig gelagert. Hierbei ist ein Führungslagerelement (hier nicht näher dargestellt)
der Schalteinheit 16c an einem einem Anbindungsbereich 34c des Handgriffgehäuses 14c
zugewandten Ende 36c des Bedienelements 18c angeordnet. Ferner ist ein weiteres Führungslagerelement
(hier nicht näher dargestellt) der Schalteinheit 16c an einem dem Anbindungsbereich
34c des Handgriffgehäuses 14c abgewandten Ende 38c des Bedienelements 18c angeordnet.
Es ist jedoch auch denkbar, dass das Bedienelement 18c auf eine andere, einem Fachmann
als sinnvoll erscheinende Art und Weise beweglich am Handgriffgehäuse 14c gelagert
bzw. geführt ist. Die Bewgeungsachse 40c wird von dem Führungslagerelement gebildet.
Eine weitere Bewegungsachse 92c des Bedienelements 18c wird von dem weiteren Führungslagerelement
gebildet. Hierbei können das Führungslagerelement und das weitere Führungslagerelement
als Linearführungselemente oder als Gelenkführungselemente ausgebildet sein, die eine
translatorische Bewegung des Bedienelements 18c ermöglichen.
[0040] Eine Bedienfläche 32c des Bedienelements 18c erstreckt sich in einem unbetätigten
Zustand des Bedienelements 18c, entlang einer zumindest im Wesentlichen senkrecht
zu einer Außenfläche 42c des Handgriffgehäuses 14c betrachtet, ausgehend von einem
von dem Handgriffgehäuse 14c umschlossenen Innenraum des Handgriffgehäuses 14c in
eine von dem Handgriffgehäuse 14c abgewandte Richtung über die Außenfläche 42b hinweg.
Ferner schließt die Bedienfläche 32c des Bedienelements 18c nach einer Betätigung
des Bedienelements 18c zumindest teilweise zumindest im Wesentlichen bündig mit der
Außenfläche 42c des Handgriffgehäuses 14c ab. Somit wird das Bedienelement 18c infolge
einer Betätigung in Richtung des Handgriffgehäuses 14c entlang der Bewegungsachse
40c in das Handgriffgehäuse 14c hinein bewegt.
1. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine mit zumindest einem Handgriffgehäuse
(14a; 14b; 14c), mit zumindest einer Schalteinheit (16a; 16b; 16c),die zumindest ein
zumindest einseitig gelagertes Bedienelement (18a; 18b; 18c) aufweist, wobei das Bedienelement
(18a; 18b; 18c) in jedem Betriebszustand auf einer Seite (20a; 20b; 20c) des Handgriffgehäuses
(14a; 14b; 14c) angeordnet ist, die von einer weiteren, einer Abtriebsseite (24a)
eines Abtriebsgehäuses (22a) der Winkelschleifmaschine zugewandten Seite (26a; 26b;
26c) des Handgriffgehäuses (14a; 14b; 14c) verschieden ist, wobei die Schalteinheit
(16a; 16b; 16c) dazu vorgesehen ist, mittels einer Betätigung des Bedienelements (18a;
18b; 18c) ein Schaltelement der Schalteinheit (16a, 16b, 16c) zu betätigen, um einen
Stromkreis zu einer Energieversorgung zumindest einer Antriebseinheit (74a) der Werkzeugmaschine
(10a; 10b; 10c) zu öffnen oder zu schließen wobei das Bedienelement (18a; 18b; 18c)
an einer Seite (20a; 20b; 20c) des Handgriffgehäuses (14a; 14b; 14c) angeordnet ist,
die bei einem Umgreifen des Handgriffgehäuses (14a; 14b; 14c) zu einer ordnungsgemäßen
Handhabung einer Handinnenfläche einer Hand eines Bedieners zugewandt ist dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (18a; 18b; 18c) eine maximale Längserstreckung (50a; 50b; 50c)
aufweist, die zumindest 60 % einer maximalen Längserstreckung (52a; 52b; 52c) eines
stielförmigen Griffbereichs (54a; 54b; 54c) des Handgriffgehäuses (14a; 14b; 14c)
entspricht.
2. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (18a; 18b) schwenkbar um eine Schwenkachse (28a; 28b) gelagert
ist, die außerhalb eines Bedienflächenbereichs (30a; 30b) des Bedienelements (18a;
18b) angeordnet ist.
3. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (28a; 28b), entlang einer Längserstreckungsrichtung des Bedienelements
(18a; 18b) betrachtet, relativ zu einer Bedienfläche (32a; 32b) des Bedienelements
(18a; 18b) beabstandet angeordnet ist.
4. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (28a) an einem einem Anbindungsbereich (34a) des Handgriffgehäuses
(14a) zugewandten Ende (36a) des Bedienelements (18a) angeordnet ist.
5. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (28b) an einem einem Anbindungsbereich (34b) des Handgriffgehäuses
(14b) abgewandten Ende (38b) des Bedienelements (18b) angeordnet ist.
6. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (18c) translatorisch beweglich gelagert ist.
7. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bewegungsachse (40a; 40b; 40c) des Bedienelements (18a; 18b; 18c) zumindest
im Wesentlichen quer zu einer Längserstreckungsrichtung des Handgriffgehäuses (14a;
14b; 14c) verläuft.
8. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Bedienfläche (32a; 32b; 32c) des Bedienelements (18a; 18b; 18c) nach einer Betätigung
zumindest teilweise zumindest im Wesentlichen bündig mit einer Außenfläche (42a; 42b;
42c) des Handgriffgehäuses (14a; 14b; 14c) abschließt.
9. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch zumindest eine Einschaltsperreinheit (44a; 44b; 44c), die dazu vorgesehen ist, eine
Bewegung des Bedienelements (18a; 18b; 18c) infolge einer unbeabsichtigten Betätigung
des Bedienelements (18a; 18b; 18c) zu vermeiden.
10. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einschaltsperreinheit (44a; 44b; 44c) zumindest ein Freigabeelement (46a; 46b;
46c) aufweist, das einen Betätigungsbereich (48a; 48b, 48c) umfasst, der zumindest
teilweise seitlich neben einer Bedienfläche (32a; 32b, 32c) des Bedienelements (18a;
18b; 18c) angeordnet ist.
11. Elektrisch betreibbare Winkelschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienelement (18a) eine maximale Quererstreckung (56a) aufweist, die zumindest
60 % einer maximalen Quererstreckung (58a) eines stielförmigen Griffbereichs (54a)
des Handgriffgehäuses (14a) entspricht.
1. Electrically operable angle grinder comprising at least one handle housing (14a; 14b;
14c), comprising at least one switching unit (16a; 16b; 16c), which has at least one
operating element (18a; 18b; 18c) mounted at least on one side, wherein the operating
element (18a; 18b; 18c), in each operating state, is arranged on a side (20a; 20b;
20c) of the handle housing (14a; 14b; 14c) that is different from a further side (26a;
26b; 26c) of the handle housing (14a; 14b; 14c) that faces toward an output side (24a)
of an output housing (22a) of the angle grinder, wherein the switching unit (16a;
16b; 16c) is provided to actuate a switching element the switching unit (16a; 16b;
16c) by means of an actuation of the operating element (18a; 18b; 18c), in order to
open or close an electric circuit for supplying energy, at least to a drive unit (74a)
of the angle grinder (10a; 10b; 10c), wherein the operating element (18a; 18b; 18c)
is arranged on a side (20a; 20b; 20c) of the handle housing (14a; 14b; 14c) that faces
toward an inner surface of an operator's hand, when the handle housing (14a; 14b;
14c) is gripped for proper manipulation, characterized in that the operating element (18a; 18b; 18c) has a maximum longitudinal extent (50a; 50b;
50c) that corresponds to at least 60 % of a maximum longitudinal extent (52a; 52b;
52c) of a stem-type grip region (54a; 54b; 54c) of the handle housing (14a; 14b; 14c).
2. Electrically operable angle grinder according to Claim 1, characterized in that the operating element (18a; 18b) is mounted so as to be pivotable about a pivot axis
(28a; 28b) that is arranged outside of an operating surface region (30a; 30b) of the
operating element (18a; 18b).
3. Electrically operable angle grinder according to Claim 2, characterized in that the pivot axis (28a; 28b), as viewed along a direction of longitudinal extent of
the operating element (18a; 18b), is spaced apart relative to an operating surface
(32a; 32b) of the operating element (18a; 18b).
4. Electrically operable angle grinder according to either of Claims 2 and 3, characterized in that the pivot axis (28a) is arranged at an end (36a) of the operating element (18a) that
faces toward a connecting region (34a) of the handle housing (14a).
5. Electrically operable angle grinder according to either of Claims 2 and 3, characterized in that the pivot axis (28b) is arranged at an end (38b) of the operating element (18b) that
faces away from a connecting region (34b) of the handle housing (14b).
6. Electrically operable angle grinder according to Claim 1, characterized in that the operating element (18c) is mounted in a translationally movable manner.
7. Electrically operable angle grinder according to Claim 6, characterized in that a movement axis (40a; 40b; 40c) of the operating element (18a; 18b; 18c) runs at
least substantially transversely in relation to a direction of longitudinal extent
of the handle housing (14a; 14b; 14c).
8. Electrically operable angle grinder according to any one of the preceding claims,
characterized in that, after an actuation, an operating surface (32a; 32b; 32c) of the operating element
(18a; 18b; 18c) is at least substantially flush with an outer surface (42a; 42b; 42c)
of the handle housing (14a; 14b; 14c).
9. Electrically operable angle grinder according to any one of the preceding claims,
characterized by at least one switch-on inhibitor unit (44a; 44b; 44c), which is provided to avoid
a movement of the operating element (18a; 18b; 18c) resulting from an unintentional
actuation of the operating element (18a; 18b; 18c).
10. Electrically operable angle grinder according to Claim 9, characterized in that switch-on inhibitor unit (44a; 44b; 44c) has at least one release element (46a; 46b;
46c), which comprises an actuating region (48a; 48b; 48c) that is arranged, at least
partially, laterally next to an operating surface (32a; 32b; 32c) of the operating
element (18a; 18b; 18c).
11. Electrically operable angle grinder according to any one of the preceding claims,
characterized in that the operating element (18a) has a maximum transverse extent (56a) that corresponds
to at least 60 % of a maximum transverse extent (58a) of a stem-type grip region (54a)
of the handle housing (14a).
1. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique, comprenant au moins un boîtier à poignée
(14a ; 14b ; 14c), comprenant au moins une unité de commutation (16a ; 16b ; 16c)
qui possède au moins un élément de commande (18a ; 18b ; 18c) supporté au moins d'un
côté, l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c), dans chaque état opérationnel, étant
disposé sur un côté (20a ; 20b ; 20c) du boîtier à poignée (14a ; 14b ; 14c) qui est
différent d'un côté (26a ; 26b ; 26c) supplémentaire du boîtier à poignée (14a ; 14b
; 14c) faisant face à un côté de sortie (24a) d'un carter de sortie (22a) de la meuleuse
d'angle, l'unité de commutation (16a ; 16b ; 16c) étant conçue pour actionner un élément
de commutation de l'unité de commutation (16a ; 16b ; 16c) par le biais d'un actionnement
de l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c) afin d'ouvrir ou de fermer un circuit électrique
destiné à une alimentation en énergie d'au moins une unité d'entraînement (74a) de
la machine-outil (10a ; 10b ; 10c), l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c) étant
disposé sur un côté (20a ; 20b ; 20c) du boîtier à poignée (14a ; 14b ; 14c) qui,
lors d'une préhension enveloppante du boîtier à poignée (14a ; 14b ; 14c) en vue d'une
manipulation dans les règles de l'art, fait face à une surface intérieure d'une main
d'un opérateur, caractérisée en ce que l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c) possède une projection longitudinale maximale
(50a ; 50b ; 50c) qui correspond au minimum à 60 % d'une projection longitudinale
maximale (52a ; 52b ; 52c) d'une zone de préhension (54a ; 54b ; 54c) en forme de
manche du boîtier à poignée (14a ; 14b ; 14c).
2. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de commande (18a ; 18b) est monté pivotant autour d'un axe de pivotement
(28a ; 28b) qui est disposé en-dehors d'une zone de surface de commande (30a ; 30b)
de l'élément de commande (18a ; 18b).
3. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'axe de pivotement (28a ; 28b), vu le long d'une direction de projection longitudinale
de l'élément de commande (18a ; 18b), est disposé espacé par rapport à une surface
de commande (32a ; 32b) de l'élément de commande (18a ; 18b).
4. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon l'une des revendications 2 à 3,
caractérisée en ce que l'axe de pivotement (28a) est disposé à une extrémité (36a) de l'élément de commande
(18a) faisant face à une zone de rattachement (34a) du boîtier à poignée (14a).
5. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon l'une des revendications 2 à 3,
caractérisée en ce que l'axe de pivotement (28b) est disposé à une extrémité (36b) de l'élément de commande
(18b) opposée face à une zone de rattachement (34b) du boîtier à poignée (14b).
6. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de commande (18c) est monté avec mobilité translatoire.
7. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'un axe de déplacement (40a ; 40b ; 40c) de l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c)
s'étend au moins sensiblement transversalement par rapport à une direction de projection
longitudinale du boîtier à poignée (14a ; 14b ; 14c).
8. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'une surface de commande (32a ; 32b ; 32c) de l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c),
après un actionnement, se verrouille au moins partiellement au moins sensiblement
à fleur avec une surface externe (42a ; 42b ; 42c) du boîtier à poignée (14a ; 14b
; 14c).
9. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par au moins une unité de blocage de mise en marche (44a ; 44b ; 44c), laquelle est conçue
pour empêcher un mouvement de l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c) suite à un actionnement
involontaire de l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c).
10. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon la revendication 9, caractérisée en ce que l'unité de blocage de mise en marche (44a ; 44b ; 44c) possède au moins un élément
de libération (46a ; 46b ; 46c) qui comporte une zone d'actionnement (48a ; 48b ;
48c), laquelle est disposée au moins partiellement latéralement à côté d'une surface
de commande (32a ; 32b ; 32c) de l'élément de commande (18a ; 18b ; 18c).
11. Meuleuse d'angle à fonctionnement électrique selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que l'élément de commande (18a) possède une projection transversale maximale (56a) qui
correspond au moins à 60 % d'une projection transversale maximale (58a) d'une zone
de préhension (54a) en forme de manche du boîtier à poignée (14a).