[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Haushaltsgeräts mit einem
Speicherbehälter und einem Oxidationsmittelgenerator sowie ein hierfür geeignetes
Haushaltsgerät.
[0002] Die Verwendung von Oxidationsmitteln in einem Haushaltsgerät, insbesondere in einer
Waschmaschine oder einem anderen Gerät zur Wäschepflege, hat in letzter Zeit an Attraktivität
zugenommen. Beliebt ist hierbei der Einsatz von Ozon. Ozon ist ein kräftiges Desinfektionsmittel
und bewirkt zudem im Zusammenwirken mit einem in einem Haushaltsgerät angewendeten
Pflege- oder Reinigungsmittel komplexe und schnelle Reaktionen, die eine verbesserte
Pflege- oder Reinigungswirkung ermöglichen.
[0003] Die Verwendung von Oxidationsmitteln in einem Haushaltsgerät ist insbesondere dann
sinnvoll, wenn zur Einsparung von Wasser das in einem Behandlungsverfahren von z.B.
Wäschestücken oder Geschirr eingesetzte Wasser zumindest teilweise in einem Speicherbehälter
aufgefangen wird. In Abhängigkeit von der Art der Flüssigkeit und/oder seiner Beladung
mit organischen Substanzen kann dieses Wasser leicht ein Nährmedium für Mikroorganismen
werden. Durch den Einsatz eines Oxidationsmittels kann eine Verhinderung der Ausbreitung
bzw. eine Beseitigung von Mikroorganismen erreicht werden. Meistens wird hierbei eine
Behandlung der gespeicherten oder für einen gewissen Zeitraum zu speichernden wässrigen
Flüssigkeit durch in Kontakt bringen dieser mit dem Oxidationsmittel durchgeführt.
Die wässrige Flüssigkeit steht dann möglichst keimfrei für ein weiteres, Wasser benötigendes
Behandlungsverfahren im Haushaltsgerät zur Verfügung.
[0004] Die Behandlung von Wäsche in einer Waschmaschine als einem Beispiel für ein Haushaltsgerät
umfasst mehrere Behandlungsschritte (Benetzungsphase, Vorwäsche, Hauptwäsche, Spülen).
Nach der Hauptwäsche in der Spülphase wird die noch Waschlauge und Schmutzreste enthaltende
Wäsche in der Trommel mehrfach gespült, wobei nach der Hauptwäsche und zwischen den
Spülschritten jeweils geschleudert wird. Zur Speicherung eignet sich dabei insbesondere
das Spülwasser, vor allem das letzte Spülwasser, da dieses nur noch geringe Schmutz-
und Waschmittelreste aufweist. Ein Nachteil hierbei ist, dass eine Zeitspanne zwischen
dem Auffangen des Wassers in einem Speicherbehälter und dem Ausschalten der Waschmaschine
relativ kurz ist. Falls eine verlängerte Betriebsdauer der Waschmaschine bzw. ein
Stand-by-Betrieb ausgeschlossen werden soll, muss die Behandlung der wässrigen Flüssigkeit
mit dem Oxidationsmittel, die in der Regel Energie benötigt, in sehr kurzer Zeit ablaufen.
[0005] Ein weiterer Nachteil aller Lösungen, bei denen das Wasser gespeichert wird, ist,
dass es im Speicherbehälter zur Vermehrung von Keimen und im Extremfall zu einer Biofilmbildung
kommen kann, da eine vollständige Entkeimung des Speicherwassers praktisch nicht erreicht
wird.
[0006] Die
WO 2007/143785 A1 beschreibt ein System und eine Vorrichtung für die Einführung von Ozon in eine Waschmaschine
mit einer ersten Rohrleitung zur Einführung von Ozon ausgehend von einer Ozonversorgung
in einen Waschflüssigkeitseinlass und einer zweiten Rohrleitung zur Abgabe von Ozon
in einen Bereich oberhalb einer Waschkammer. Zum Einbringen von Ozon und zur Mischung
mit einer Waschflüssigkeit wird eine Venturidüse eingesetzt.
[0007] In der
WO 2008/119631 A1 ist eine Waschmaschine beschrieben, bei der in einer Einspülschale vorhandene Mikroorganismen
durch direkte Einführung von Ozon aus einem Ozongenerator beseitigt werden. In einer
Ausführungsform wird Wasser gleichzeitig mit dem Ozon in die Einspülschale gegeben,
so dass die Ozon/Wasser-Mischung durch die Einspülschale geleitet wird. Hierdurch
soll die Möglichkeit für ein Entweichen von Ozon aus der Waschmaschine minimiert werden.
[0008] Die
DE 32 32 057 A1 beschreibt eine Reinigungsmaschine für Wäsche, Geschirr oder dergleichen mit einem
Vorratsbehälter für ein Reinigungsmittel und einem Ozongenerator, an dessen Ausgang
zwecks Ozonisierung des Reinigungsmittels eine in dieses mündende Ozon-Zuführleitung
angeschlossen ist. In einer Ausführungsform sind dem Vorratsbehälter eine Entlüftungsleitung
und eine aus einer Heizspirale bestehende Entozonisierungseinrichtung zugeordnet.
Fig. 1 zeigt eine Waschmaschine, bei der ein Ozongenerator einen Kompressor aufweist,
damit das Ozon mit dem erforderlichen Überdruck in den Vorratsbehälter einströmen
kann.
[0009] Das
US-Patent 5,960,501 beschreibt ein System und eine Methode zur Behandlung von Wäsche mit Ozon in einer
Menge, die auf die Wäschemenge abgestimmt ist. In einer Ausführungsform wird benutzte
Waschlauge mit Ozon versetzt, wobei das Ozon über eine Venturidüse in die Waschlauge
gesaugt wird.
[0010] Die
WO 2007/086221 A1 beschreibt einen Waschtrockner mit einem Ozongenerator zur Bereitstellung von Ozon
in einem Prozessluftkanal.
[0011] Die
WO 2005/063109 A1 beschreibt eine Geschirrspülmaschine zur Verwendung von Ozon zumindest zur Reinigung
und zur Desinfektion.
[0012] Das
US-Patent 5,493,743 beschreibt eine Methode und einen Apparat zum Waschen von Wäsche, bei dem ein geschlossenes
oder offenes ozonisiertes Waschwassersystem eingesetzt wird. Hierbei wird Waschwasser,
das in einem externen Kontakttank bereitgehalten wird, vor der Verwendung in der Waschmaschine
ozonisiert. Das System beinhaltet eine Venturidüse zum Hineinziehen von Ozon in das
Wasser in den extern angeordneten Vorrats- und Kontakttanks.
[0013] Die
EP 1 975 299 A1 beschreibt eine Waschmaschine mit einem Waschbehälter, einem Tank für die Speicherung
von Wasser, nachdem es im Waschbehälter benutzt worden war, sowie einem Mittel zur
Reinigung des im Tank gespeicherten Wassers, wobei dieses Reinigungsmittel einen Ozongenerator
umfasst.
[0014] Die
DE 10 2010 027 795 A1 beschreibt ein Haushaltsgerät mit einem Behälter, der beim Betrieb des Haushaltsgerätes
Feuchtigkeit ausgesetzt ist und zur Ausbildung eines Biofilms auf einer seiner inneren
Oberflächen neigt, und einem Plasmagenerator, wobei der Plasmagenerator ein kaltes
Atmosphärendruck-Plasma erzeugen kann und in einem Abstand von weniger als 5 cm von
einer inneren Oberfläche des Behälters angeordnet ist.
[0015] Die
US 2005/0251925A1 beschreibt eine Waschmaschine, umfassend ein Waschvolumen und eine Mischkammer unterhalb
des Waschvolumens, welche in flüssiger Kommunikation stehen, und mindestens ein Einblasrohr
innerhalb der Mischkammer zur Verbindung mit einer Ozonquelle. Vorzugsweise ist in
der Waschmaschine eine Ozonquelle vorhanden, welche mit dem Einblasrohr verbunden
ist.
[0016] Die
EP 2 390 398 A1 beschreibt ein Haushaltsgerät umfassend einen Bottich zur Reinigung eines zu reinigenden
Guts, einen Tank zum Zwischenspeichern von aus dem Bottich abgelassenem Prozesswasser,
eine Steuerung, welche dazu ausgestaltet ist, Prozesswasser vom Bottich in den Tank
zu fördern und in einem späteren Reinigungsgang mit neuem Gut das Prozesswasser vom
Tank zurück zum Bottich zu befördern. Das Haushaltsgerät umfasst außerdem eine Wasserbehandlungsvorrichtung
mit einer Elektrolysezelle mit mindestens einer Diamantelektrode zur Behandlung des
im Tank zu lagernden Prozesswassers, wobei die Steuerung dazu ausgestaltet ist, das
Prozesswasser vor und/oder während der Lagerung im Tank mit der Wasserbehandlungsvorrichtung
zu behandeln.
[0017] Die
DE 10 2009 026827 A1 beschreibt ein Hausgerät mit einem Behälter zur Aufnahme von zu behandelnden Gegenständen
und einem Ozongenerator und einer Ozonbeseitigungsvorrichtung, wobei die Ozonbeseitigungsvorrichtung
und ein Gebläse in einem Abluftkanal angeordnet sind, welcher Abluftkanal mit dem
Behälter verbunden ist.
[0018] Die
DE 10 2005 004 091 A1 beschreibt eine Geschirrspülmaschine mit einem Spülbehälter, einem Ozongenerator
und Vorrichtungen zum Spülen von Spülgut mittels Spülflotte, die einen mit dem Spülbehälter
luftleitend verbundenen Speicher aufweist, der einerseits zur Aufnahme von Ozon und/oder
Hydroxylradikalen während dessen Entstehung bzw. Produktion dient und andererseits
zur Abgabe von Ozon und/oder Hydroxylradikalen während eines Teilprogrammschritts
"Trocknen" und oder einer Stillstandsphase der Geschirrspülmaschine dient, wodurch
eine Desodorierung bewirkt wird.
[0019] Die
WO 2004/100755 A1 beschreibt ein Waschgerät mit einem Ozongenerator, wobei das erzeugte Ozon-haltige
Wasser gespeichert wird.
[0020] Aufgabe der Erfindung ist es vor diesem Hintergrund, ein Verfahren zum Betrieb eines
Haushaltsgeräts mit einem Oxidationsmittelgenerator und einem Speicherbehälter für
eine wässrige Flüssigkeit bereitzustellen, das eine möglichst effektive Aufbereitung
der zu speichernden wässrigen Flüssigkeit mit dem Oxidationsmittelgenerator gestatten.
[0021] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch ein Verfahren und ein Haushaltsgerät
gemäß den unabhängigen Patentansprüchen gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den jeweils abhängigen Patentansprüchen aufgeführt. Auch wenn hierin nicht
jeweils gesondert darauf hingewiesen wird, entsprechen bevorzugten Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens.
[0022] Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zum Betrieb eines Haushaltsgerätes
mit einem Behandlungsbehälter zur Aufnahme von zu behandelnden Gegenständen, einer
Steuereinrichtung, einem Speicherbehälter für eine wässrige Flüssigkeit, mindestens
einer Pumpe zur Beförderung der wässrigen Flüssigkeit zwischen dem Speicherbehälter
und dem Behandlungsbehälter und einem Oxidationsmittelgenerator, der mit einem separaten
Behälter zur Speicherung einer wässrigen Lösung von Oxidationsmittel, das im Oxidationsmittelgenerator
erzeugt wurde, verbunden ist, umfassend ein zeitlich überlappendes Durchführen der
Schritte:
- (a) Durchführen eines Behandlungsprogrammes mit den Gegenständen im Behandlungsbehälter;
- (b) Erzeugung eines Oxidationsmittels im Oxidationsmittelgenerator; und
- (c) Überführen in den und Bereithalten des Oxidationsmittels im Behälter,
wobei die Schritte (a) und (b) gleichzeitig begonnen werden.
[0023] Erfindungsgemäß ist es überdies bevorzugt, dass Schritt (b) mindestens während der
Durchführung von Schritt (a) durchgeführt wird.
[0024] Vorteilhaft wird beim erfindungsgemäßen Verfahren Schritt (b) für einen vorgegebenen
Zeitraum Δt nach Beendigung von Schritt (a) durchgeführt. Dies ermöglicht es, optimal
auf die Belastung des Haushaltsgerätes, z.B. einer Waschmaschine und seiner Bestandteile
wie innere Wandungen, sowie der gespeicherten wässrigen Flüssigkeit mit Mikroorganismen
zu reagieren.
[0025] Vorzugsweise wird während und/oder nach Durchführen des Behandlungsprogrammes (a)
eine im Behandlungsbehälter eingesetzte wässrige Flüssigkeit mit der im Behälter bereitgehaltenen
Lösung des Oxidationsmittels in Kontakt gebracht.
[0026] Dies kann beispielsweise während der Durchführung des Behandlungsprogramms geschehen,
indem die Spülflüssigkeit eines Spülschrittes mit der im Behälter bereitgehaltenen
Lösung des Oxidationsmittels in Kontakt gebracht wird, während gleichzeitig im Behandlungsbehälter
ein weiterer Spülschritt durchgeführt wird.
[0027] Alternativ oder in Ergänzung hierzu kann nur das Spülwasser aus dem letzten Spülschritt,
das besonders sauber ist, zur Zwischenspeicherung im Speicherbehälter aufgefangen
werden. Bei dieser Vorgehensweise wird nach Durchführen des Behandlungsprogrammes
(a) eine im Behandlungsbehälter eingesetzte wässrige Flüssigkeit mit der im Behälter
bereitgehaltenen Lösung des Oxidationsmittels in Kontakt gebracht.
[0028] Für eine optimale Wirkung des Oxidationsmittels ist eine intensive Durchmischung
mit der wässrigen Flüssigkeit aus dem Behandlungsbehälter sinnvoll. Vorteilhaft wird
daher das in Kontakt bringen durch den Einsatz einer Mischeinrichtung intensiviert.
Bei der Mischeinrichtung kann es sich um einen Rührer, eine Umpumpvorrichtung und/oder
strukturelle Ausprägungen im Speicherbehälter handeln.
[0029] Erfindungsgemäß ist eine zu behandelnde wässrige Flüssigkeit nicht eingeschränkt
und kann eine Spülflüssigkeit und/oder eine Waschflüssigkeit sein. Vorteilhaft wird
jedoch eine bereits relativ saubere wässrige Flüssigkeit aus dem Behandlungsbehälter
eingesetzt.
[0030] In einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird eine Oxidationsmittel
enthaltende Lösung mit einer aus dem Behandlungsbehälter in den Speicherbehälter beförderten
wässrigen Flüssigkeit in Kontakt gebracht. Dadurch wird sehr rasch, nämlich durch
Einsatz eines bereits parallel erzeugten Oxidationsmittels, eine Desinfektion der
zur Speicherung aus dem Behandlungsbehälter abgeführten wässrigen Flüssigkeit erreicht.
[0031] Im Speicherbehälter wird in einem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät wie z.B. einer
Waschmaschine oder einer Geschirrspülmaschine gebrauchtes Spülwasser zwischengespeichert,
um dann zum Beispiel in einem nachfolgenden Waschgang verwendet zu werden. Besonders
das gebrauchte Wasser aus den letzten Spülgängen in einer Waschmaschine ist so sauber,
dass es ohne weiteres anstelle von Frischwasser für die Benetzung und das Waschen
von Wäsche verwendet werden kann.
[0032] Wenn beispielsweise das in Kontakt bringen der wässrigen Flüssigkeit aus dem Behandlungsbehälter
und der Oxidationsmittel enthaltenden Lösung im Speicherbehälter stattfindet, ist
es vorteilhaft, wenn der Speicherbehälter geeignete Vorrichtungen wie Rührer, Umpumpvorrichtungen
und/oder strukturelle Ausprägungen aufweist, die eine intensive Mischung ermöglichen.
[0033] Die durch das Mischen der wässrigen Flüssigkeit aus dem Behandlungsbehälter und der
Oxidationsmittel enthaltenden Lösung resultierende Mischung kann vorteilhaft zurück
in den Behandlungsbehälter befördert werden. Diese Mischung ist desinfiziert und kann
somit zu einer Desinfizierung der Gegenstände im Behandlungsbehälter beitragen. Diese
Vorgehensweise ermöglicht insbesondere für den Fall, dass das Haushaltsgerät eine
Waschmaschine ist, dass die Wäschestücke einer zusätzlichen Hygienemaßnahme unterzogen
werden und überdies mit einem "Frischegeruch" ausgestattet werden, der einen gesteigerten
Hygienezustand der Wäschestücke andeutet.
[0034] Erfindungsgemäß ist das Oxidationsmittel nicht eingeschränkt, solange es im Haushaltsgerät
eingesetzt werden kann. Beispielsweise kann es sich um Hypochlorit handeln, das durch
Elektrolyse von Kochsalzlösung erzeugt wird, oder um ein oxidierendes Gas. Das oxidierende
Gas kann beispielsweise in einem Plasmagenerator erzeugt werden. Besonders vorteilhaft
wird im erfindungsgemäßen Verfahren als Oxidationsmittel Ozon eingesetzt.
[0035] Die Art der Erzeugung der Oxidationsmittel enthaltenden Lösung ist nicht eingeschränkt,
solange dies in einem Haushaltsgerät möglich und sinnvoll ist. Beispielsweise kann
gasförmiges Ozon in einem Ozongenerator erzeugt werden und dieses Gas dann in einen
Behälter, in dem Wasser vorgelegt ist, eingeleitet werden. Der Behälter ist gemäß
der Erfindung ein separater Behälter zur Speicherung der Oxidationsmittel enthaltenden
Lösung. Alternativ kann eine bereits Oxidationsmittel, z.B. Ozon, enthaltende wässrige
Lösung in den Behälter zur Speicherung der Oxidationsmittel enthaltenden Lösung eingeleitet
werden.
[0036] Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein Haushaltsgerät mit einem Behandlungsbehälter
zur Aufnahme von zu behandelnden Gegenständen, einer Steuereinrichtung, einem Speicherbehälter
für eine wässrige Flüssigkeit, mindestens einer Pumpe zur Beförderung der wässrigen
Flüssigkeit zwischen dem Speicherbehälter und dem Behandlungsbehälter, und einem Oxidationsmittelgenerator;
dabei ist der Oxidationsmittelgenerator mit einem separaten Behälter zur Speicherung
einer wässrigen Lösung von Oxidationsmittel, das im Oxidationsmittelgenerator erzeugt
wurde, verbunden, und ist das Haushaltsgerät eingerichtet, um ein Verfahren durchzuführen,
umfassend ein zeitlich überlappendes Durchführen der Schritte:
- (a) Durchführen eines Behandlungsprogrammes mit den Gegenständen im Behandlungsbehälter;
- (b) Erzeugung eines Oxidationsmittels im Oxidationsmittelgenerator; und
- (c) Überführen in den und Bereithalten des Oxidationsmittels im Behälter,
wobei die Schritte (a) und (b) gleichzeitig begonnen werden.
[0037] Der Oxidationsmittelgenerator kann beliebig ausgestaltet sein, solange er ein Oxidationsmittel
erzeugt, welches zur Desinfizierung von wässrigen Flüssigkeiten aus dem Behandlungsbehälter,
z.B. einem Laugenbehälter, eingesetzt werden kann. Das Oxidationsmittel wird vorzugsweise
ein anorganisches Oxidationsmittel sein, wobei es als flüssiges oder gasförmiges Oxidationsmittel
eingesetzt werden kann. Für die vorliegende Erfindung ist der Einsatz von gasförmigen
Oxidationsmitteln bevorzugt, insbesondere von Ozon. In einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist der Oxidationsmittelgenerator daher ein Ozongenerator.
[0038] Ozon kann in einem Haushaltsgerät auf unterschiedliche Weise erzeugt werden, zum
Beispiel mittels eines UV-Lampen-Generators durch Bestrahlung von Sauerstoff mit UV-Strahlung
unterhalb von 200 nm, oder durch eine Corona-Entladung, bei der Sauerstoff einer elektrischen
Entladung in Form einer Corona ausgesetzt wird. Die Corona wird erzeugt durch Anlegen
einer Hochspannung von im Allgemeinen mindestens 5000 V an eine geeignete Anordnung
von Elektroden.
[0039] Ein solcher Ozongenerator ist insbesondere ein Erzeuger von Ozon, das auf geeignete
Weise in Wasser eingeleitet werden kann. Im Allgemeinen ist ein solcher Ozongenerator
außerhalb des Behälters oder Speicherbehälters angeordnet.
[0040] Erfindungsgemäß ist eine Pumpe zur Beförderung einer wässrigen Flüssigkeit zwischen
Speicherbehälter und Behandlungsbehälter angeordnet. Dies kann beispielsweise eine
einzige Pumpe in einer oder zwei Verbindungsleitungen zwischen Speicherbehälter und
Behandlungsbehälter sein. Sofern nur eine Verbindungsleitung, z.B. ein Verbindungsschlauch,
vorhanden ist, erfolgt die Beförderung über eine gemeinsame Verbindungsleitung in
beiden Richtungen. Erfindungsgemäß ist es allerdings bevorzugt, dass mindestens eine
Laugenpumpe und eine Speicherpumpe verwendet werden. Im Allgemeinen befinden sich
diese in unterschiedlichen Verbindungsleitungen, so dass die Laugenpumpe in einer
Speicherleitung zur Beförderung der wässrigen Flüssigkeit aus dem Behandlungsbehälter
in den Speicherbehälter dient und die Speicherpumpe in einer Rückführungsleitung zur
Beförderung der wässrigen Flüssigkeit aus dem Speicherbehälter in den Behandlungsbehälter.
[0041] Da das Haushaltsgerät der Erfindung einen Speicherbehälter, aber auch andere Teile
beinhaltet, die beim Betrieb des Haushaltsgerätes Feuchtigkeit ausgesetzt sind, z.B.
eine Einspülschale bei einer Waschmaschine, deren innere Oberflächen zur Ausbildung
eines Biofilms neigen, kann vorteilhaft in diesen Behältern oder Teilen als Oxidationsmittelgenerator
ein Plasmagenerator vorhanden sein, der ein kaltes Atmosphärendruck-Plasma erzeugen
kann und vorzugsweise in einem Abstand von weniger als 5 cm, mehr bevorzugt von weniger
als 2 cm, von einer inneren Oberfläche des Behälters oder einer Einspülschäle angeordnet
ist.
[0042] In einer bevorzugten Ausführungsform des Haushaltsgeräts ist der Plasmagenerator
in einer Einspülschale einer Waschmaschine oder eines Waschtrockners angeordnet.
[0043] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des Haushaltsgeräts ist der Plasmagenerator
in einem Speicherbehälter für eine wässrige Flüssigkeit angeordnet.
[0044] Das Haushaltsgerät ist vorzugsweise eine Waschmaschine, ein Waschtrockner oder eine
Geschirrspülmaschine.
[0045] Da das Oxidationsmittel häufig gesundheitsschädlich ist, insbesondere Ozon, weist
das Haushaltsgerät vorzugsweise eine Oxidationsmittelbeseitigungsvorrichtung auf.
[0046] Diese wird im Folgenden beispielhaft für eine Ozonbeseitigungsvorrichtung diskutiert.
In der Ozonbeseitigungsvorrichtung wird Ozon insbesondere beseitigt, indem es an einem
geeigneten Material absorbiert oder zersetzt wird. Die Zersetzung kann dadurch erfolgen,
dass das Ozon mit einem geeigneten Material chemisch reagiert oder aber katalytisch
zersetzt wird, beispielsweise unter Bildung von Sauerstoff. Die Ozonbeseitigungsvorrichtung
enthält vorzugsweise eine Filtereinheit, wobei die Filtereinheit vorteilhaft ein Kohlenstoff
enthaltendes Material oder ein anderes leicht oxidierbares Material umfasst.
[0047] Besonders bevorzugt wird als Kohlenstoff enthaltendes Material Aktivkohle verwendet.
Aktivkohle wird im Allgemeinen von Ozon unter Bildung von Kohlendioxid zersetzt, so
dass die Menge an Aktivkohle in einer Filtereinheit allmählich abnimmt. Sofern das
Haushaltsgerät eine Ozonbeseitigungsvorrichtung aufweist, kann daher ein daran angeordnetes
Schauglas vorteilhaft sein. Ein Benutzer des Haushaltsgerätes kann somit auch ohne
Anwesenheit eines Ozonsensors erkennen, ob die Filtereinheit noch einwandfrei funktioniert,
indem beispielsweise noch genügend Aktivkohle vorhanden ist.
[0048] Die in Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Haushaltsgeräts eingesetzte Ozonbeseitigungsvorrichtung
kann alternativ oder zusätzlich zu einer Filtereinheit einen Katalysator für die Zersetzung
von Ozon aufweisen, beispielsweise einen Katalysator zur Umwandlung von Ozon in Sauerstoff.
[0049] Ein in einem erfindungsgemäßen Haushaltsgerät vorzugsweise eingesetzter Ozongenerator
erzeugt ungefähr 20 mg/h bis 30 mg/h Ozon. Hierfür reicht im Allgemeinen die Verwendung
einer Filtereinheit, die mit etwa 10 g Aktivkohle beladen ist, für die gesamte Betriebsdauer
des Haushaltsgerätes aus.
[0050] Die in Ausführungsformen der Erfindung vorhandene Oxidationsmittelbeseitigungsvorrichtung
kann im Haushaltsgerät an verschiedenen Stellen angeordnet sein. So können beispielsweise
eine Ozonbeseitigungsvorrichtung und ein Gebläse in einem Abluftkanal angeordnet sein,
welcher Abluftkanal mit dem Behandlungsbehälter verbunden ist. Die Ozonbeseitigungsvorrichtung
ist vorzugsweise zwischen dem Behandlungsbehälter und dem Gebläse angeordnet.
[0051] Der in Ausführungsformen der Erfindung vorgesehene Abluftkanal kann in einen Aufstellraum
des Haushaltsgerätes führen, da die Abluft nur geringe Mengen an Kohlendioxid und
keine sonstigen störenden Komponenten enthält.
[0052] Je nach Haushaltsgerät kann die Verwendung von ein oder mehreren Venturidüsen sinnvoll
sein, um eine Einleitung eines Oxidationsmittels, insbesondere von Ozon, in die durch
die Venturidüse fließende Strömung einer wässrigen Flüssigkeit zu bewirken.
[0053] Beispielsweise könnte bei einer Waschmaschine eine Venturidüse, deren Lufteingang
mit einem Oxidationsmittelgenerator, z.B. einem Ozongenerator, verbunden ist, zwischen
der Wasserversorgung und dem Speicherbehälter bzw. Behälter des Haushaltsgeräts angeordnet
sein.
[0054] Das Oxidationsmittel und insbesondere Ozon kann aber an sich auf beliebige Weise
in eine wässrige Lösung gebracht werden. Beispielsweise kann Wasser, sei es ein relativ
sauberes Wasser aus dem Behandlungsbehälter oder Leitungswasser in einem Behälter
zur Speicherung einer Lösung des Oxidationsmittels vorgelegt werden und dieses dann
mit gasförmigen Ozon oder einer konzentrierten Ozonlösung beaufschlagt werden. Als
derartiger Behälter kann insbesondere auch der Speicherbehälter vorgesehen sein.
[0055] Eine Venturidüse, deren Lufteingang mit einem Oxidationsmittelgenerator, z.B. einem
Ozongenerator, verbunden ist, kann auch zwischen der Wasserversorgung und einer Einspülschale
angeordnet sein. Dies ermöglicht zusätzlich ein Einleiten von Ozon in den Laugenbehälter
über die Einspülschale, und damit eine zusätzliche Desinfektion.
[0056] Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät weist eine Behandlungskammer auf, die je nach
Haushaltsgerät unterschiedlich ausgestaltet sein kann.
[0057] Bei einer Waschmaschine oder einem Waschtrockner wird als Behandlungskammer im Allgemeinen
ein Laugenbehälter angenommen, in dem rotierbar eine Trommel zur Aufnahme von zu behandelnden
Gegenständen gelagert ist. Als Behandlungskammer in diesem Sinn wird somit im Allgemeinen
das Ensemble aus Trommel und Laugenbehälter und im Besonderen die Trommel, d.h. die
Wäschetrommel, angesehen.
[0058] Eine Waschmaschine weist im Allgemeinen einen Laugenbehälter sowie eine im Laugenbehälter
drehbar gelagerte Trommel zur Aufnahme von zu reinigenden Wäschestücken auf. Eine
Waschmaschine weist außerdem in der Regel auch ein am Boden des Laugenbehälters angeordnetes
Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe auf sowie im Allgemeinen Wäschemitnehmer
und/oder Schöpfvorrichtungen.
[0059] Wenn in einer bevorzugten Ausführungsform das Haushaltsgerät eine Waschmaschine ist,
sind darin im Laugenbehälter vorzugsweise ein Drucksensor und/oder ein Temperatursensor
angeordnet. Druck- und Temperatursensor sind vorzugsweise in einem unteren Bereich
des Laugenbehälters angeordnet, so dass Druck und/oder Temperatur einer im Laugenbehälter
vorhandenen wässrigen Flüssigkeit gemessen werden können.
[0060] Die zu behandelnden Gegenstände sind erfindungsgemäß nicht eingeschränkt, wobei unter
Behandlung insbesondere Reinigen verstanden wird. Die zu reinigenden Gegenstände können
insbesondere Geschirr oder Wäsche sein. Unter Reinigen wird erfindungsgemäß auch ein
Auffrischen verstanden.
[0061] Das erfindungsgemäße Haushaltsgerät kann vorteilhaft einen Sensor zur Messung eines
Gehaltes an Oxidationsmittel enthalten. Beispielsweise kann das erfindungsgemäße Haushaltsgerät
einen Ozonsensor zur Messung eines Ozongehaltes aufweisen. Ein Ozonsensor kann beispielsweise
zur Steuerung der Herstellung von Ozon in Abhängigkeit von einem festgestellten Verschmutzungsgrad
der wässrigen Flüssigkeit aus dem Behandlungsbehälter herangezogen werden. Hierzu
befinden sich im Behandlungsgefäßvorteilhaft ein entsprechender Sensor für den Verschmutzungsgrad,
sowie ein Sensor für das Oxidationsmittel im Behälter und/oder Speicherbehälter.
[0062] Das Haushaltsgerät ermöglicht die automatische Aufbereitung des eingesetzten Wassers
mit einem Oxidationsmittel und in Ausführungsformen auch dessen Beseitigung, insbesondere
die Beseitigung von Ozon, innerhalb des Haushaltsgeräts.
[0063] In bevorzugten Ausführungsformen kann ein Benutzer des Haushaltsgeräts über die parallele
Herstellung eines Oxidationsmittels durch den Oxidationsmittelgenerator und die Bereitstellung
des Oxidationsmittels und/oder eine stattfindende Behandlung der wässrigen Flüssigkeit
mit einem Oxidationsmittel informiert werden. So kann das Haushaltsgerät auch eine
Anzeigevorrichtung betreffend die automatische Aufbereitung des eingesetzten Wassers
mit einem Oxidationsmittel und/oder die Beseitigung von überschüssigem Oxidationsmittel,
z.B. Ozon, enthalten. Die Anzeigevorrichtung kann eine optische und/oder akustische
Anzeigevorrichtung sein.
[0064] Vorzugsweise weist das Haushaltsgerät für den Fall eines Einsatzes von Ozon als Oxidationsmittel
dann eine Anzeigevorrichtung für eine nicht funktionierende Ozonbeseitigung auf. Die
Ozonbeseitigung funktioniert beispielsweise dann nicht, wenn ein vorhandener Ozonsensor,
beispielsweise in der Einspülschale oder dem Laugenbehälter einer Waschmaschine, nach
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eine über einem vorgegebenen Grenzwert,
z.B. 1 ppm, liegende Ozonkonzentration feststellt. Eine nicht funktionierende Ozonbeseitigung
kann dann vorliegen, wenn das Gebläse oder die Ozonbeseitigungsvorrichtung nicht ordnungsgemäß
funktioniert. Letzteres kann beispielsweise der Fall sein, wenn ein Kohlenstoff enthaltendes
Material in einer Filtereinheit aufgebraucht ist oder ein Katalysator für die katalytische
Zersetzung des Ozons vergiftet ist.
[0065] Im erfindungsgemäßen Haushaltsgerät ist im Allgemeinen eine Steuereinrichtung vorhanden,
die neben der Steuerung eines Reinigungsprogramms auch im Falle einer nicht funktionierenden
Erzeugung und/oder Beseitigung von Oxidationsmittel, z.B. Ozon, Gegenmaßnahmen ergreifen
kann. So kann die Steuereinrichtung bei einer nicht funktionierenden Ozonerzeugung
einen Hinweis an einen Benutzer geben und/oder die Speicherung der wässrigen Flüssigkeit,
insbesondere deren Abpumpen in den Speicherbehälter unterbinden. Gleiches gilt in
Ausführungsformen der Erfindung bei einer nicht funktionierenden Ozonbeseitigung,
nach dessen Feststellung der Ozongenerator ausgeschaltet und/oder eine entsprechende
akustische und/oder optische Anzeige auf der Anzeigevorrichtung bewirkt werden kann.
[0066] In einer Ausführungsform der Erfindung, bei der im Haushaltsgerät Ozon eingesetzt
wird, ist im Haushaltsgerät ein Abluftkanal mit einem Zuluftkanal des Ozongenerators
verbunden. Hierdurch erübrigt sich ein ggf. für den Betrieb des Ozongenerators erforderliches
Gebläse in einem Zuluftkanal des Ozongenerators. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
ist der Abluftkanal über ein Staurohr mit dem Zuluftkanal verbunden. Dadurch wird
ein für den Ozongenerator benötigter Luftstrom besonders effizient erzeugt.
[0067] Vorteilhaft wird hierbei das Gebläse für einen vorbestimmten Zeitraum auch dann noch
betrieben, wenn der Ozongenerator bereits abgestellt ist.
[0068] Vorzugsweise wird beim erfindungsgemäßen Verfahren die Luft aus dem Abluftkanal zumindest
teilweise in einen Zuluftkanal für den Ozongenerator geleitet.
[0069] Die Erfindung hat den Vorteil, dass auf einfache und sehr effiziente Weise eine längere
Speicherung einer wässrigen Flüssigkeit ermöglicht wird, beispielsweise einer wässrigen
Flüssigkeit aus einem Wäschebehandlungsprozess. Dies geschieht erfindungsgemäß auf
zeitsparende Weise parallel zu einem Behandlungsverfahren von Gegenständen in einem
Behandlungsbehälter. Neben der Entkeimung der wässrigen Flüssigkeit, im Wesentlichen
Wasser, kann auch eine Verkeimung des Speicherbehälters verhindert oder beseitigt
werden. Dadurch wird die Notwendigkeit einer gesonderten Reinigung des Behälters und
seiner hydraulischen Verbindungen vermieden, wie sie bei einer längeren Benutzung,
insbesondere über die Lebensdauer des Haushaltsgerätes, notwendig würde.
[0070] Außerdem erübrigt sich der Betrieb des Haushaltsgerätes, vorzugsweise vollständig,
für eine längere Aufbereitung der gespeicherten wässrigen Flüssigkeit, auch nachdem
die Behandlung der Gegenstände, beispielsweise Wäschestücke, Geschirr, bereits beendet
wurde.
[0071] In Ausführungsformen der Erfindung, bei denen eine Mischung von Oxidationsmittel
enthaltender Lösung und wässriger Flüssigkeit aus dem Behandlungsgefäß mehrfach kontinuierlich
oder diskontinuierlich in kurzen Abständen umgepumpt wird, kann ozonhaltiges Wasser
auch im Behandlungsbehälter, z.B. Laugenbehälter einer Waschmaschine, und in den durchströmten
Leitungen Mikroorganismen abtöten.
[0072] Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf in den Figuren 1 bis 3 der beigefügten
Zeichnung dargestellte, nicht einschränkende Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In diesen Figuren wird als Beispiel für ein erfindungsgemäßes Haushaltsgerät jeweils
eine Waschmaschine gezeigt.
Figur 1 ist eine schematische Darstellung einer frontalen Schnittansicht einer ersten,
hierin nicht mehr beanspruchten Ausführungsform einer Waschmaschine 1, die einen Ozongenerator
20 als Oxidationsmittelgenerator und einen Speicherbehälter 16 für eine wässrige Flüssigkeit
6 aus einem Laugenbehälter 4 enthält.
Figur 2 ist eine schematische Darstellung einer frontalen Schnittansicht einer zweiten
Ausführungsform einer Waschmaschine 1, die einen Ozongenerator 20 als Oxidationsmittelgenerator,
einen Speicherbehälter 16 für eine wässrige Flüssigkeit 6 aus dem Laugenbehälter 4
sowie einen Behälter 38 für eine Oxidationsmittel, hier Ozon, enthaltende Lösung enthält.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung einer frontalen Schnittansicht einer dritten
Ausführungsform einer Waschmaschine 1, die einen Ozongenerator 20 sowie Plasmageneratoren
33 als Oxidationsmittelgenerator, einen Speicherbehälter 16 für eine wässrige Flüssigkeit
6 aus dem Laugenbehälter 4 sowie einen Behälter 38 für eine Oxidationsmittel, hier
Ozon, enthaltende Lösung enthält.
[0073] In der schematischen Darstellung von Figur 1 sind die vorliegend relevanten Teile
einer ersten, hierin nicht mehr beanspruchten Ausführungsform einer Waschmaschine,
in der ein detailliert zu erläuterndes Verfahren durchgeführt werden kann, dargestellt.
Andere Ausführungsformen sind denkbar. Die Waschmaschine 1 weist einen Laugenbehälter
4 auf, in dem eine Wäschetrommel 2 mit darin befindlicher Wäsche 7 drehbar gelagert
und durch einen Antriebsmotor 14 betrieben werden kann. Wäschemitnehmer 39 und Schöpfeinrichtungen
5 für die Waschlauge 6 tragen zu einer Intensivierung der Durchflutung der Wäsche
7 mit Waschlauge 6 oder mit Spülwasser 6 bei. Die Waschmaschine weist ein Laugenzulaufsystem
auf, das einen Wasseranschluss für das Hauswassernetz 8, ein elektrisch steuerbares
Ventil 9 und eine Zuleitung 10 zum Laugenbehälter 4 umfasst, die über eine Einspülschale
11 geführt ist, aus der das Zulaufwasser (Frischwasser) Behandlungsmittel in den Laugenbehälter
4 transportieren kann. Im Laugenbehälter 4 befindet sich eine Heizeinrichtung 13.
Das Ventil 9 wie auch die Heizeinrichtung 13 können durch die Programmsteuerung 12
in Abhängigkeit von einem Programmablaufplan gesteuert werden. Ein Drucksensor 15
ist für die Messung des hydrostatischen Druckes im Laugenbehälter 4 vorgesehen.
[0074] Bei der in Fig. 1 gezeigten ersten Ausführungsform kann eine wässrige Flüssigkeit
6 aus dem Laugenbehälter 4 als Behandlungsbehälter im Sinne der Erfindung im Speicherbehälter
16 für weitere Verwendungen zwischengespeichert werden. Bei der Wiederverwendung dieser
gespeicherten wässrigen Flüssigkeit 6 kann beispielsweise eine gespeicherte wässrige
Flüssigkeit aus einem der letzten Spülgänge, die besonders sauber ist, für das Benetzen
und Waschen von Wäsche 7 eingesetzt werden. Hierzu wird die wässrige Flüssigkeit 6
über eine Rückführungsleitung 32, in der sich bei dieser Ausführungsform eine Speicherpumpe
35 befindet zurück in den Laugenbehälter 4 befördert. Bei der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform sind hierzu zwei Wege möglich. Neben einem direkten Weg über die Zuleitung
10 gibt es auch die Möglichkeit, die zwischengespeicherte wässrige Flüssigkeit über
die Einspülschale 11 zurück in den Laugenbehälter 4 und in die darin befindliche Trommel
2 zu befördern.
[0075] Bei der ersten Möglichkeit ist es im Allgemeinen erforderlich, dass Waschmittel mit
frischem Wasser von der Wasserversorgung 8 in den Laugenbehälter gespült wird.
[0076] Es wird nun der Zeitraum, in dem als Behandlungsverfahren von Gegenständen eine Wäschebehandlung
in der Trommel 2 durchgeführt wird, dazu ausgenutzt, eine Oxidationsmittel enthaltende
Lösung zu erzeugen und bereitzustellen. Als Oxidationsmittelgeneratoren sind bei der
in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ein Ozonerzeuger 20 außerhalb des Speicherbehälters
16 sowie ein Plasmagenerator 33 innerhalb des Speicherbehälters 16 vorgesehen. Ein
weiterer Plasmagenerator 33 kann sich bei der hier gezeigten Ausführungsform auch
in der Einspülschale 11 befinden. Die Plasmageneratoren 33 dienen hier zur Erzeugung
eines kalten Atmosphärendruck-Plasmas in Luft und befinden sich jeweils in einem Abstand
von 0,5 bis 1,5 cm zu einer inneren Oberfläche von Speicherbehälter und Einspülschale.
[0077] Der Oxidationsmittelgenerator 20 ist hier ein Ozongenerator. Die für die Erzeugung
im Ozongenerator 20 erforderliche Luft wird durch Ansaugen aus dem Aufstellraum des
Haushaltsgerätes mittels eines Gebläses 19 durch den Zuluftkanal 30 für den Oxidationsmittelgenerator
bereitgestellt. Das im Ozongenerator 20 erzeugte Ozon kann bei der in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsform als Gas in Wasser eingeleitet werden, welches von der Wasserversorgung
8 über die Leitung 32 in den Speicherbehälter 16 geleitet worden war. Alternativ kann
bereits im Bereich des Ozongenerators 20 über eine Verbindung mit der Wasserversorgung
8 eine wässrige Lösung von Ozon erzeugt und als solche in den Speicherbehälter 16
geleitet werden.
[0078] Die Erzeugung und Bereitstellung von Oxidationsmittel kann zusätzlich noch durch
den Einsatz des Plasmagenerators 33 unterstützt werden. Der Plasmagenerator 33 umfasst
bei dieser Ausführungsform hier nicht im Detail dargestellt eine erste Elektrode aus
Kupfer, ein Dielektrikum aus Polytetrafluorethylen sowie eine zweite Elektrode aus
Kupfer.
[0079] Jedenfalls wird vorliegend während der Durchführung eines Wäschebehandlungsverfahrens
im Laugenbehälter 4 bzw. der Wäschetrommel 2 eine Ozon als Oxidationsmittel enthaltende
wässrige Lösung im Speicherbehälter 16 bereitgestellt. Da für die Erzeugung von Ozon
vorliegend viel Zeit zur Verfügung stehen kann, kann auch ein Ozonerzeuger mit einer
relativ geringen Kapazität für die Ozonerzeugung eingesetzt werden.
[0080] Eine für ein Wäschebehandlungsverfahren im Laugenbehälter 4 benutzte wässrige Lösung
6 kann nun über eine Speicherleitung 34 unter Verwendung einer Laugenpumpe 22 in den
Speicherbehälter 16 überführt werden. Hierzu wird vorzugsweise eine relativ saubere
wässrige Flüssigkeit, beispielsweise aus einem der Spülgänge, benutzt. Gegebenenfalls
kann die Beladung mit Schmutz und Waschmitteln durch einen hierfür im Laugenbehälter
angebrachten Sensor 41 festgestellt werden. Es kann vorgesehen sein, dass eine wässrige
Flüssigkeit 6 nur bis zu einer maximalen Beladung mit Schmutz und Waschmitteln in
den Speicherbehälter 16 überführt werden kann. Alternativ oder in Ergänzung hierzu
kann der Sensor 41 auch zur Regelung der Erzeugung und Bereitstellung einer optimalen
Menge an Oxidationsmittel enthaltender Lösung verwendet werden.
[0081] Bei der in Fig.1 gezeigten Ausführungsform ist im Speicherbehälter 16 ein Rührer
42 vorhanden, der eine intensive Durchmischung von wässriger Flüssigkeit 6 und Oxidationsmittel
enthaltender Lösung bewirken kann.
[0082] Zur akustischen und/oder optischen Anzeige einer stattfindenden Erzeugung von Oxidationsmittel
und/oder der Beseitigung von überschüssigem Oxidationsmittel befindet sich an der
Waschmaschine 1 der hier gezeigten speziellen Ausführungsform eine Anzeigevorrichtung
29.
[0083] In der Ausführungsform von Fig. 1 kann eine Oxidationsmittelzuführungsleitung 36
für den Laugenbehälter 4 verwendet werden, um Ozon direkt in den Laugenbehälter 4
zu leiten.
[0084] Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der vorliegend relevanten Teile einer zweiten
Ausführungsform einer Waschmaschine 1, in der ein nachfolgend detailliert zu erläuterndes
Verfahren durchgeführt werden kann. Die in Fig. 2 gezeigte Waschmaschine 1 weist einen
Laugenbehälter 4 auf, in dem eine Trommel 2 drehbar um eine im Wesentlichen horizontale
Achse 3 gelagert ist und durch einen Antriebsmotor 14 betrieben werden kann. Der Pfeil
zeigt die Drehrichtung der Trommel an. Wäschemitnehmer 39 und Schöpfeinrichtungen
5 für die Waschlauge 6 an der Innenfläche des Trommelmantels ermöglichen eine Intensivierung
der Durchflutung der Wäschestücke 7 mit Waschlauge und eine Verminderung der freien
Flotte, also der Menge an Waschlauge im Laugenbehälter 4, die durch die mit Waschlauge
gesättigten Wäschestücke 7 nicht mehr aufgenommen werden kann.
[0085] Die Waschmaschine 1 weist zudem ein Laugenzulaufsystem auf, das eine Wasseranschlussarmatur
für das Hauswassernetz 8, ein elektrisch steuerbares Ventil 9 und eine Zuleitung 10
zum Laugenbehälter 4 umfasst, die über eine Waschmitteleinspüleinrichtung ("Einspülschale")
11 geführt ist, aus der das Zulaufwasser Waschmittelportionen in den Laugenbehälter
4 transportieren kann.
[0086] Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform kann eine im Laugenbehälter 4 als Behandlungsbehälter
befindliche wässrige Flüssigkeit 6 mittels einer Laugenpumpe 22 in einer Speicherleitung
34 zum Speicherbehälter 16 gepumpt und dort vor einer weiteren Verwendung zwischengespeichert
werden. Für eine weitere Verwendung, z.B. in einer zukünftigen Waschphase, kann die
gespeicherte wässrige Flüssigkeit 6 mittels einer Speicherpumpe 35 über die Rückführungsleitung
32 in die Zuleitung 10 und anschließend zurück in den Laugenbehälter 4 gelangen.
[0087] Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist ein Behälter 38 für die Lösung eines
Oxidationsmittels mit dem Speicherbehälter 16 verbunden. Der Behälter 38 ist über
eine Ozonzuführungsleitung 25 mit einem Ozongenerator 20 als Oxidationsmittelgenerator
verbunden, so dass der Behälter 38 hier Ozon enthält, vorzugsweise in wässriger Lösung,
wobei das Wasser im Behälter 38 hier auf nicht gezeigte Weise bereitgestellt wurde.
[0088] In der Ozonzuführungsleitung 25 befindet sich ein Verteilungsknoten 40, welcher die
Zufuhr von Ozon enthaltender Luft zu einer Venturidüse 26 und zum Behälter 38 für
eine Ozon als Oxidationsmittel enthaltende wässrige Flüssigkeit regelt. In der Zuleitung
10 befindet sich nämlich bei der hier gezeigten Ausführungsform auch eine Venturidüse
26, die über eine Ozonzuführungsleitung 25 mit dem Ozongenerator 20 als Oxidationsmittelgenerator
verbunden ist. Über die Venturidüse 26 saugt das in der Zuleitung 10 fließende Wasser
aus dem Hauswassernetz 8 in der Ozonzuführungsleitung 25 befindliche, Ozon enthaltende
Luft an. Dadurch gelangt Ozon zusammen mit Wasser bzw. Waschlauge in den Laugenbehälter
4. In der Laugenbehälterwand 21 befindet sich ein Eingang 37 in den Abluftkanal 17,
in dem sich eine Ozonbeseitigungsvorrichtung 18, ein Ozonsensor 31 und ein Gebläse
19 befinden. Der Abluftkanal 17 führt zu einem Abluftausgang 23, der hier in einen
Aufstellraum der Waschmaschine ragt.
[0089] Vom Laugenbehälter 4 wird eine darin befindliche wässrige Flüssigkeit 6, vorzugsweise
eine weniger verunreinigte Spülflüssigkeit aus einem der letzten Spülgänge, in der
Speicherleitung 34 mittels einer Laugenpumpe 22 in den Speicherbehälter 16 gepumpt.
[0090] Dort kann sie mit der Ozon als Oxidationsmittel enthaltenden Lösung aus dem Behälter
38 zur Desinfizierung gemischt werden. Dieser Mischvorgang kann durch einen Rührer
42 intensiviert werden. Die entkeimte und gegebenenfalls noch Ozon enthaltende wässrige
Flüssigkeit 6 im Speicherbehälter 16 kann nun für längere Zeit bis zur Verwendung
in einem zukünftigen Wäschebehandlungsschritt zwischengespeichert werden.
[0091] Zur Wiederverwendung der wässrigen Flüssigkeit 6 im Laugenbehälter 4 wird die wässrige
Flüssigkeit 6 unter Verwendung einer Speicherpumpe 35 aus dem Speicherbehälter 16
wieder zurück in den Laugenbehälter 4 gepumpt.
[0092] In der in Fig. 2 gezeigten Waschmaschine 1 kann eine wässrige Flüssigkeit 6 auch
im Kreis zwischen dem Laugenbehälter 4 und dem Speicherbehälter 16 geführt werden.
Hierbei kann einerseits, vermittelt durch die Venturidüse 26, ozonhaltige Luft vom
Ozongenerator 20 angesaugt und der wässrigen Flüssigkeit 6 im Laugenbehälter 4 zugeführt
werden. Andererseits kann, vorzugsweise diskontinuierlich, eine Ozon enthaltende Lösung
aus dem Behälter 38 diesem Kreislauf zugefügt werden. Dadurch kann eine Entkeimung
sämtlicher in einem Waschverfahren benutzten Wasser führenden Teile erreicht werden.
[0093] In der Ozonbeseitigungsvorrichtung 18 der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform befindet
sich eine Filtereinheit 28, die hier Aktivkohle als ein Kohlenstoff enthaltendes Material
enthält. An der Ozonbeseitigungsvorrichtung 18 ist ein Schauglas 27 angeordnet, über
welches ein Benutzer der Waschmaschine erkennen kann, ob in der Filtereinheit 28 noch
Kohlenstoff enthaltendes Material vorhanden ist.
[0094] Zur akustischen und/oder optischen Anzeige der Behandlung der wässrigen Flüssigkeit
mit Ozon und/oder einer nicht ordnungsgemäß funktionierenden Beseitigung von Ozon
befindet sich an der Waschmaschine der hier gezeigten Ausführungsform eine Anzeigevorrichtung
29.
[0095] Zwischen dem Gebläse 19 und dem Abluftausgang 23 zweigt bei der hier gezeigten speziellen
Ausführungsform an einem Staurohr 24 ein Zuluftkanal 30 für den Ozongenerator 20 ab.
Hierdurch kann das Gebläse 19 gleichzeitig sowohl zum Betrieb des Ozongenerators 20
als auch zum Betrieb der Ozonbeseitigungsvorrichtung 18 verwendet werden.
[0096] Außerdem befindet sich im Laugenbehälter 4 eine Heizung 13. Ausführungsformen ohne
Heizung sind jedoch denkbar. Das Ventil 9 wie auch die Heizung 13 können durch eine
Steuereinrichtung 12 gesteuert werden, welche im Allgemeinen ein Zeitprogramm und/oder
das Erreichen von gewissen Messwerten von Parametern wie Laugenniveau, Laugentemperatur,
Drehzahl der Trommel usw. innerhalb der Waschmaschine 1 berücksichtigt.
[0097] In Fig. 2 bedeutet 15 einen Drucksensor für die Messung des hydrostatischen Druckes
im Laugenbehälter 4, der sich aus dem Füllstand der sich im Laugenbehälter 4 ausbildenden
freien Flotte ergibt. Die Signale von Antriebsmotor 14, Drucksensor 15, Ozongenerator
20, Gebläse 19, Ozonsensor 31 usw. werden der Steuereinrichtung 12 zugeführt, auch
wenn dies aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht jeweils gezeigt ist.
[0098] Bei der in Fig. 3 gezeigten dritten Ausführungsform einer Waschmaschine kann eine
wässrige Flüssigkeit 6 aus dem Laugenbehälter 4 als Behandlungsbehälter ebenfalls
im Speicherbehälter 16 für weitere Verwendungen zwischengespeichert werden. Die wässrige
Flüssigkeit 6 wird hierzu über eine Rückführungsleitung 32, in der sich bei dieser
Ausführungsform eine Speicherpumpe 35 befindet, zurück in den Laugenbehälter 4 befördert.
Bei der dritten Ausführungsform gibt es hierfür zwei Möglichkeiten. Neben einem direkten
Weg über die Zuleitung 10 kann die zwischengespeicherte wässrige Flüssigkeit 6 auch
über die Einspülschale 11 zurück in den Laugenbehälter 4 und in die darin befindliche
Trommel 2 befördert werden. Außerdem kann bei der Ausführungsform von Fig. 3 eine
Oxidationsmittelzuführungsleitung 36 für den Laugenbehälter 4 verwendet werden, um
Ozon direkt in den Laugenbehälter 4 zu leiten.
[0099] Bei der ersten Möglichkeit ist es im Allgemeinen erforderlich, dass Waschmittel mit
frischem Wasser von der Wasserversorgung 8 in den Laugenbehälter 4 gespült wird.
[0100] Es wird während der Durchführung eines Behandlungsverfahren von Gegenständen, hier
einer Wäschebehandlung in der Trommel 2, eine Oxidationsmittel enthaltende Lösung
erzeugt und bereitgestellt.
[0101] Der Oxidationsmittelgenerator 20 ist hier ein Ozongenerator. Die für die Erzeugung
im Ozongenerator 20 erforderliche Luft wird durch Ansaugen aus dem Aufstellraum des
Haushaltsgerätes mittels eines Gebläses 19 durch den Zuluftkanal 30 für den Oxidationsmittelgenerator
bereitgestellt. Das im Ozongenerator 20 erzeugte Ozon kann bei der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform als Gas in Wasser eingeleitet werden, welches von der Wasserversorgung
8 über die Leitung 32 in den Speicherbehälter 16 geleitet worden war. Es kann aber
bereits im Bereich des Ozongenerators 20 über eine Verbindung mit der Wasserversorgung
8 eine wässrige Lösung von Ozon erzeugt und als solche in den Speicherbehälter 16
geleitet werden.
[0102] Bei der Ausführungsform der Fig. 3 kann zudem eine Oxidationsmittel, hier Ozon, enthaltende
Lösung in einem Behälter 38 aufgefangen werden, bevor sie schließlich mit einer wässrigen
Lösung aus dem Speicherbehälter 16 zu dessen Desinfizierung zusammengebracht wird.
[0103] Die Erzeugung und Bereitstellung von Oxidationsmittel kann zusätzlich noch durch
den Einsatz von Plasmageneratoren 33 unterstützt werden, die bei der hier gezeigten
dritten Ausführungsform eines Haushaltsgerätes jeweils in der Einspülschale 11, dem
Behälter 38 zur Aufbewahrung einer Oxidationsmittel enthaltenden Lösung und dem Speicherbehälter
16 vorhanden sind. Der Plasmagenerator 33 umfasst bei dieser Ausführungsform hier
nicht im Detail dargestellt eine erste Elektrode aus Kupfer, ein Dielektrikum aus
Polytetrafluorethylen sowie eine zweite Elektrode aus Kupfer. Die Plasmageneratoren
33 dienen hier zur Erzeugung eines kalten AtmosphärendruckPlasmas in Luft und befinden
sich jeweils in einem Abstand von 0,5 bis 1,5 cm zu einer inneren Oberfläche von Speicherbehälter,
Behälter und Einspülschale.
[0104] Jedenfalls wird während der Durchführung eines Wäschebehandlungsverfahrens im Laugenbehälter
4 bzw. der Wäschetrommel 2 eine Ozon als Oxidationsmittel enthaltende wässrige Lösung
im Speicherbehälter 16 und/oder im Behälter 38 bereitgestellt. Da für die Erzeugung
von Ozon vorliegend viel Zeit zur Verfügung stehen kann, kann auch ein Ozonerzeuger
mit einer relativ geringen Kapazität für die Ozonerzeugung eingesetzt werden.
[0105] Eine für ein Wäschebehandlungsverfahren im Laugenbehälter 4 benutzte wässrige Lösung
6 kann über eine Speicherleitung 34 unter Verwendung einer Laugenpumpe 22 in den Speicherbehälter
16 überführt werden. Hierzu wird vorzugsweise eine relative saubere wässrige Flüssigkeit,
beispielsweise aus einem der Spülgänge benutzt. Gegebenenfalls kann die Beladung mit
Schmutz und Waschmitteln durch einen hierfür im Laugenbehälter angebrachten Sensor
41 festgestellt werden, der auch ggf. veranlassen kann, dass eine wässrige Flüssigkeit
6 nur bis zu einer maximalen Beladung mit Schmutz und Waschmitteln in den Speicherbehälter
16 überführt wird. Alternativ oder in Ergänzung hierzu kann der Sensor 41 auch zur
Regelung der Erzeugung und Bereitstellung einer optimalen Menge an Oxidationsmittel
enthaltender Lösung verwendet werden.
[0106] Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist im Speicherbehälter 16 ein Rührer
42 für eine intensive Durchmischung von wässriger Flüssigkeit 6 und Oxidationsmittel
enthaltender Lösung vorhanden.
[0107] Eine Anzeigevorrichtung 29 ermöglicht eine akustische und/oder optische Anzeige einer
stattfindenden Erzeugung von Oxidationsmittel und/oder der Beseitigung von überschüssigem
Oxidationsmittel.
Bezugszeichenliste
[0108]
- 1
- Haushaltsgerät; hier: Waschmaschine
- 2
- Trommel
- 3
- Drehachse
- 4
- Behandlungsbehälter zur Aufnahme von zu behandelnden Gegenständen; z.B. Laugenbehälter
mit darin angeordneter Trommel
- 5
- Schöpfeinrichtung
- 6
- wässrige Flüssigkeit
- 7
- Wäschestücke
- 8
- Hauswassernetz
- 9
- elektrisch steuerbares Wasserventil
- 10
- Zuleitung zum Behandlungsbehälter bzw. Laugenbehälter
- 11
- Waschmitteleinspüleinrichtung; Einspülschale
- 12
- Steuereinrichtung
- 13
- Heizung
- 14
- Antriebsmotor
- 15
- Drucksensor
- 16
- Speicherbehälter
- 17
- Abluftkanal
- 18
- Oxidationsmittelbeseitigungsvorrichtung; z.B. Ozonbeseitigungsvorrichtung
- 19
- Gebläse
- 20
- Oxidationsmittelgenerator; z.B. Ozongenerator
- 21
- Laugenbehälterwand
- 22
- Pumpe, Laugenpumpe
- 23
- Abluftausgang
- 24
- Staurohr
- 25
- Oxidationsmittelzuführungsleitung; z.B. Ozonzuführungsleitung
- 26
- Venturidüse zwischen Hauswassernetz und Einspülschale
- 27
- Schauglas
- 28
- Filtereinheit
- 29
- Anzeigevorrichtung
- 30
- Zuluftkanal für den Oxidationsmittelgenerator bzw. Ozongenerator
- 31
- Sensor für Oxidationsmittel, Ozonsensor
- 32
- Rückführungsleitung
- 33
- Plasmagenerator
- 34
- Speicherleitung
- 35
- Speicherpumpe
- 36
- Oxidationsmittelzuführungsleitung für den Laugenbehälter
- 37
- Eingang in den Abluftkanal
- 38
- Behälter für Lösung des Oxidationsmittels
- 39
- Wäschemitnehmer
- 40
- Verteilungsknoten, für Ozon enthaltende Luft
- 41
- Sensor für Verschmutzungen in wässriger Flüssigkeit im Laugenbehälter
- 42
- Mischeinrichtung; Rührer; Umpumpvorrichtung
1. Verfahren zum Betrieb eines Haushaltsgerätes (1) mit einem Behandlungsbehälter (2,4)
zur Aufnahme von zu behandelnden Gegenständen (7), einer Steuereinrichtung (12), einem
Speicherbehälter (16) für eine wässrige Flüssigkeit (6), mindestens einer Pumpe (22,35)
zur Beförderung der wässrigen Flüssigkeit (6) zwischen dem Speicherbehälter (16) und
dem Behandlungsbehälter (2,4) und einem Oxidationsmittelgenerator (20), der mit einem
separaten Behälter (38) zur Speicherung einer wässrigen Lösung von Oxidationsmittel,
das im Oxidationsmittelgenerator (20) erzeugt wurde, verbunden ist,
umfassend ein zeitlich überlappendes Durchführen der Schritte:
(a) Durchführen eines Behandlungsprogrammes mit den Gegenständen (7) im Behandlungsbehälter
(2,4);
(b) Erzeugung eines Oxidationsmittels im Oxidationsmittelgenerator (20); und
(c) Überführen in den und Bereithalten des Oxidationsmittels im Behälter (38),
wobei die Schritte (a) und (b) gleichzeitig begonnen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass Schritt (b) mindestens während der Durchführung von Schritt (a) durchgeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Schritt (b) für einen vorgegebenen Zeitraum Δt nach Beendigung von Schritt (a) durchgeführt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass während und/oder nach Durchführen des Behandlungsprogrammes (a) eine im Behandlungsbehälter
(2,4) eingesetzte wässrige Flüssigkeit (6) mit der im Behälter (38) bereitgehaltenen
Lösung des Oxidationsmittels in Kontakt gebracht wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das in Kontakt bringen durch den Einsatz einer Mischeinrichtung (42) intensiviert
wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die wässrige Flüssigkeit (6) eine Spülflüssigkeit und/oder eine Waschflüssigkeit
ist.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, das eine Oxidationsmittel enthaltende Lösung mit einer in den Speicherbehälter (16)
beförderten wässrigen Flüssigkeit (6) in Kontakt gebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die resultierende Mischung zurück in den Behandlungsbehälter (4) befördert wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Oxidationsmittel Ozon ist.
10. Haushaltsgerät (1) mit einem Behandlungsbehälter (2,4) zur Aufnahme von zu behandelnden
Gegenständen (7); einer Steuereinrichtung (12), einem Speicherbehälter (16) für eine
wässrige Flüssigkeit (6), mindestens einer Pumpe (22,35) zur Beförderung der wässrigen
Flüssigkeit (6) zwischen dem-Speicherbehälter (16) und dem Behandlungsbehälter (2,4),
und einem Oxidationsmittelgenerator (20), wobei der Oxidationsmittelgenerator (20)
mit einem separaten Behälter (38) zur Speicherung einer wässrigen Lösung von Oxidationsmittel,
das im Oxidationsmittelgenerator (20) erzeugt wurde, verbunden ist und das Haushaltsgerät
(1) eingerichtet ist, um ein Verfahren durchzuführen, umfassend ein zeitlich überlappendes
Durchführen der Schritte:
(a) Durchführen eines Behandlungsprogrammes mit den Gegenständen (7) im Behandlungsbehälter
(2,4);
(b) Erzeugung eines Oxidationsmittels im Oxidationsmittelgenerator (20); und
(c) Überführen in den und Bereithalten des Oxidationsmittels im Behälter (38),
wobei die Schritte (a) und (b) gleichzeitig begonnen werden.
11. Haushaltsgerät (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Oxidationsmittelgenerator (20) ein Ozongenerator ist.
12. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass als mindestens eine Pumpe (22,35) zur Beförderung einer wässrigen Flüssigkeit (6)
zwischen Speicherbehälter (32) und Behandlungsbehälter (1) eine Laugenpumpe (22) und
eine Speicherpumpe (35) verwendet werden.
13. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Oxidationsmittelbeseitigungsvorrichtung (18,28) aufweist.
14. Haushaltsgerät (1) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Haushaltsgerät (1) eine Waschmaschine, ein Waschtrockner oder eine Geschirrspülmaschine
ist.
1. Method for operating a household appliance (1) having a treatment container (2, 4)
for receiving objects to be treated (7), a control facility (12), a storage container
(16) for an aqueous liquid (6), at least one pump (22, 35) for conveying the aqueous
liquid (6) between the storage container (16) and the treatment container (2, 4),
and an oxidising agent generator (20) which is connected to a separate container (38)
for storing an aqueous solution of oxidising agent generated in the oxidising agent
generator (20), comprising a temporally overlapping performance of the following steps:
(a) carrying out a treatment program with the objects (7) in the treatment container
(2, 4);
(b) generating an oxidising agent in the oxidising agent generator (20); and
(c) transferring the oxidising agent into the container (38) and keeping same therein
ready for use,
wherein steps (a) and (b) are started simultaneously.
2. Method according to claim 1, characterised in that step (b) is performed at least during the performance of step (a).
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that step (b) is performed for a predetermined time period Δt after the end of step (a).
4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that an aqueous liquid (6) used in the treatment container (2, 4) is brought into contact
with the solution of the oxidising agent kept ready for use in the container (38)
during and/or after the carrying out of the treatment program (a).
5. Method according to claim 4, characterised in that the bringing into contact is intensified by the use of a mixing facility (42).
6. Method according to one of claims 4 or 5, characterised in that the aqueous liquid (6) is a rinse liquid and/or a wash liquid.
7. Method according to one of claims 1 to 6, characterised in that a solution containing oxidising agent is brought into contact with an aqueous liquid
(6) conveyed into the storage container (16).
8. Method according to claim 7, characterised in that the resulting mixture is conveyed back into the treatment container (4).
9. Method according to one of claims 1 to 8, characterised in that the oxidising agent is ozone.
10. Household appliance (1) having a treatment container (2, 4) for receiving objects
to be treated (7), a control facility (12), a storage container (16) for an aqueous
liquid (6), at least one pump (22, 35) for conveying the aqueous liquid (6) between
the storage container (16) and the treatment container (2, 4), and an oxidising agent
generator (20), wherein the oxidising agent generator (20) is connected to a separate
container (38) for storing an aqueous solution of oxidising agent generated in the
oxidising agent generator (20) and the household appliance (1) is set up to carry
out a method comprising a temporally overlapping performance of the following steps:
(a) carrying out a treatment program with the objects (7) in the treatment container
(2, 4);
(b) generating an oxidising agent in the oxidising agent generator (20); and
(c) transferring the oxidising agent into the container (38) and keeping same therein
ready for use,
wherein steps (a) and (b) are started simultaneously.
11. Household appliance (1) according to claim 10, characterised in that the oxidising agent generator (20) is an ozone generator.
12. Household appliance (1) according to one of claims 10 to 11, characterised in that a drain pump (22) and a storage pump (35) are used as at least one pump (22, 35)
for conveying an aqueous liquid (6) between storage container (32) and treatment container
(1).
13. Household appliance (1) according to one of claims 10 to 12, characterised in that it has an oxidising agent elimination apparatus (18, 28).
14. Household appliance (1) according to one of claims 10 to 12, characterised in that the household appliance (1) is a washing machine, a washer/dryer or a dishwasher.
1. Procédé de fonctionnement d'un appareil ménager (1) comprenant une cuve de traitement
(2, 4) pour le logement d'objets (7) à traiter, un dispositif de commande (12), une
cuve de stockage (16) pour un liquide aqueux (6), au moins une pompe (22, 35) pour
le transport du liquide aqueux (6) entre la cuve de stockage (16) et la cuve de traitement
(2, 4), et un générateur d'agent oxydant (20) qui est relié à une cuve séparée (38)
destinée au stockage d'une solution aqueuse d'agent oxydant qui a été généré dans
le générateur d'agent oxydant (20),
comprenant une réalisation se chevauchant temporellement des étapes :
(a) réalisation d'un programme de traitement avec les objets (7) dans la cuve de traitement
(2, 4) ;
(b)génération d'un agent oxydant dans le générateur d'agent oxydant (20) ; et
(c) transfert dans la cuve et mise à disposition de l'agent oxydant dans la cuve (38),
les étapes (a) et (b) étant commencées simultanément.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'étape (b) est réalisée au moins pendant la réalisation de l'étape (a).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'étape (b) est réalisée après l'achèvement de l'étape (a) pour une période de temps
Δt prédéfinie.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que pendant et/ou après la réalisation du programme de traitement (a), un liquide aqueux
(6) utilisé dans la cuve de traitement (2, 4) est mis en contact avec la solution
d'agent oxydant mise à disposition dans la cuve (38).
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la mise en contact est intensifiée en raison de l'utilisation d'un dispositif mélangeur
(42).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que le liquide aqueux (6) est un liquide de rinçage et/ou un liquide de lavage.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'une solution contenant un agent oxydant est mise en contact avec un liquide aqueux
(6) transporté dans la cuve de stockage (16).
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que le mélange résultant est transporté en retour dans la cuve de traitement (4).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'agent oxydant est de l'ozone.
10. Appareil ménager (1) comprenant une cuve de traitement (2, 4) pour le logement d'objets
(7) à traiter, un dispositif de commande (12), une cuve de stockage (16) pour un liquide
aqueux (6), au moins une pompe (22, 35) pour le transport du liquide aqueux (6) entre
la cuve de stockage (16) et la cuve de traitement (2, 4), et un générateur de produit
oxydant (20),
dans lequel le générateur d'agent oxydant (20) est relié à une cuve séparée (38) destinée
au stockage d'une solution aqueuse d'agent oxydant qui a été généré dans le générateur
d'agent oxydant (20), et dans lequel l'appareil ménager (1) est configuré pour réaliser
un procédé, comprenant une réalisation se chevauchant temporellement des étapes :
(a) réalisation d'un programme de traitement avec les objets (7) dans la cuve de traitement
(2, 4) ;
(b) génération d'un agent oxydant dans le générateur d'agent oxydant (20) ; et
(c) transfert dans la cuve et mise à disposition de l'agent oxydant dans la cuve (38),
les étapes (a) et (b) étant commencées simultanément.
11. Appareil ménager (1) selon la revendication 10, caractérisé en ce que le générateur d'agent oxydant (20) est un générateur d'ozone.
12. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 10 à 11, caractérisé en ce qu'une pompe de liquide de lavage (22) et une pompe de stockage (35) sont utilisées en
tant qu'au moins une pompe (22, 35) de transport d'un liquide aqueux (6) entre la
cuve de stockage (32) et la cuve de traitement (1).
13. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce qu'il comprend un dispositif d'élimination d'agent oxydant (18, 28).
14. Appareil ménager (1) selon l'une quelconque des revendications 10 à 12, caractérisé en ce que l'appareil ménager (1) est un lave-linge, un lave-linge séchant ou un lave-vaisselle.