[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung und ein Verfahren zum Betrieb
von einer oder mehreren Leuchtdioden (LEDs) mittels Schaltreglern zur Bereitstellung
eines Betriebstroms für die LEDs.
[0002] Zum Betrieb von LEDs ist es grundsätzlich bereits bekannt, eine Betriebsschaltung
mit Schaltreglern zu verwenden. Beispielsweise können Schaltregler wie Abwärtswandler
oder Tiefsetzsteller (Buck Converter), Aufwärtswandler oder Hochsetzsteller (Boost
Converter), Flyback-Konverter etc. zur Ansteuerung von LEDs benutzt werden. Dabei
steuert eine Steuereinheit einen getakteten Halbleiter-Leistungsschalter an, mittels
dem in dessen eingeschalteten Zustand eine Induktivität magnetisiert wird, wobei sich
die Induktivität im ausgeschalteten Zustand des Schalters dann bspw. über die LEDs
entlädt bzw. entmagnetisiert.
[0003] Die Steuerung des Schalters kann durch die Steuereinheit via Pulsweitenmodulation
(PWM) erfolgen. Es ist insbesondere bekannt, für das PWM-Steuersignal eine konstante
hochfrequente Frequenz in der Grössenordnung von z.B. 100 kHz zu benutzen. Durch die
Auswahl eines entsprechenden Tastverhältnisses des PWM-Steuersignals kann dann ein
Dimmen der LEDs ermöglicht werden.
[0004] Weiterhin ist für einen geregelten Betrieb von LEDs der Einsatz von Betriebsschaltungen
bekannt, die eine Regelung bspw. der den LEDs zugeführten Leistung oder des den LEDs
zugeführten Stroms unterstützen. Eine derartige Regelung bedarf einer rückgeführten
Messgröße, die beispielsweise die an den LEDs abfallende Spannung und/oder den durch
die LEDs fließenden Strom direkt oder indirekt wiedergeben kann.
[0005] Bei einer Regelung des LED-Stroms wird mittels eines Reglers versucht, den Strom
durch die LEDs konstant zu halten. Eine Betriebsschaltung mit einer derartigen Regelung
sollte auch für unterschiedliche LED-Lasten einsetzbar sein.
[0006] Problematisch bei einer solchen Regelung ist allerdings die Tatsache, dass z.B. je
nach LED-Last und je nach Dimmwert das Regelungsverhalten sich ändern kann. Nachteilig
hierbei ist bspw. das variierende Verhalten des Reglers in Bezug auf Stabilität und
zeitlicher Reaktion.
[0007] Aus der
DE 10 2008 057 333 A1 ist ein adaptiver PFC für einen Leuchtmittel-Lastkreis, insbesondere einem Lastkreis
mit LED bekannt. Dabei können die Regelungsparameter einer PFC-Regelung für die Ausgangsspannung
des getakteten PFCs abhängig von einem Steuersignal bzw. einem Messsignal eingestellt
werden. Der getaktete PFC speist eine Treiberschaltung, die wiederum die Leuchtmittel
versorgt.
[0008] Die
US 2012/0119669 A1 zeigt einen Phasenabschnittsdimmer trailing edge dimmer). Dieser versorgt einen Konverter
für eine Lichtquelle. Ein Stromregelmodul des Konverters wird mit einem Signal versorgt,
das eine Vorhersage des zeitlichen Auftretens der Phasenabschnittsflanke vorhersagt.
[0009] Die
US 2008/167734 A1 offenbart ein Verfahren und eine Vorrichtung zum digitalen Steuern einer Beleuchtungseinrichtung,
die ermöglichen, dass ein gewünschter operativer Sollwert der Beleuchtungseinrichtung
auf eine schnelle Weise erreicht wird, während das Überschwingen und das Oszillieren
um den gewünschten operativen Sollwert der Beleuchtungseinrichtung im Wesentlichen
reduziert wird. Insbesondere ist in
US 2008/167734 A1 ein PID-Regler konfiguriert, die PID-Regler-Parameter basierend auf dem gewünschten
operativen Sollwert der Beleuchtungseinrichtung und/oder auf dem vorliegenden Betriebspunkt
der Beleuchtungseinrichtung zu variieren.
[0010] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Betriebsschaltung für wenigstens
eine Leuchtdiode sowie ein Verfahren zum Betrieb wenigstens einer Leuchtdiode bereitzustellen,
welche die Regelung des der LED zugeführten Stromes, Spannung oder elektrischen Leistung
verbessert, auch wenn unterschiedliche LED-Lasten anschliessbar sind.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche
gelöst. Die abhängigen Ansprüche bilden den zentralen Gedanken der Erfindung in besonders
vorteilhafter Weise weiter.
[0012] Nach einem ersten Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren vorgesehen zum Betrieb wenigstens
einer Leuchtdiode mittels einer bspw. als Abwärtswandler ausgebildeten aktiv getakteten
Schaltreglerschaltung, der eine Eingangsspannung zugeführt wird, und die mittels mindestens
einem durch eine Steuereinheit getakteten Schalter eine Ausgangsspannung zur Versorgung
der wenigstens einen Leuchtdiode bereitstellt. Der Schaltreglerschaltung wird ein
den Strom (oder dessen zeitlichen Mittelwert) durch die LED(s), die Spannung über
die LED(s) oder die den LED(s) zugeführte elektrische Leistung direkt oder indirekt
wiedergebendes Istwertsignal zurückgeführt, das mit einem Strom, Spannungs- oder Leistungs-Sollwert
verglichen wird. Somit wird eine Regelschleife gebildet, dessen Steuergrösse die Taktung
des Schalters ist. Die Eigenschaften der Regelschleife sind dabei abhängig vom Betriebsmodus
der Schaltreglerschaltung. Typischerweise ist die Regelung eine Hysterese-Regelung,
bei der im Falle einer Stromregelung der LED-Strom zyklisch zwischen zwei Werten schwankt.
[0013] Der Regelalgorithmus kann analog oder digital implementiert sein. Insbesondere bei
digitaler Implementierung erfolgt die Veränderung der Eigenschaften der Regelschleife
vorzugsweise durch Parameteränderung der digital implementierten Regelung. Indessen
kann die Änderung der Eigenschaften auch an anderer Stelle der Regelschleife ausgeführt
werden, bspw. durch selektives Schalten eines bspw. Bandpass-Filters in dem Rückführzweig
des Istwert-Signals.
[0014] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Betriebsschaltung vorgesehen für
wenigstens eine Leuchtdiode, aufweisend eine Schaltreglerschaltung, der eine Eingangsspannung
zugeführt wird, und die mittels mindestens einem durch eine Steuereinheit getakteten
Schalter eine Ausgangsspannung (Strom) zur Versorgung der wenigstens einen Leuchtdiode
bereitstellt. Die Regelparameter sind für die Regelung des Ausgangsstroms, der Ausgangsspannung
oder der abgegebenen elektrischen Leistung abhängig vom Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung.
[0015] Vorteilhafterweise können bei einem Übergang von einem Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung
zu einem anderen Betriebsmodus die Regelparameter geändert werden.
[0016] Vorteilhafterweise kann der Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung erkannt werden.
Abhängig davon können die Regelparameter angepasst werden.
[0017] Für unterschiedliche Betriebsmodi können vorteilhafterweise unterschiedliche Regelparametersätze
vorgesehen sein.
[0018] Vorteilhafterweise kann die Schaltreglerschaltung in einem kontinuierlichen und/oder
in einem diskontinuierlichen Modus betrieben werden. Für jeden dieser Betriebsmodi
kann ein jeweiliger Regelparametersatz vorgesehen werden.
[0019] Der diskontinuierliche Betriebsmodus kann dadurch erkannt werden, dass bei ausgeschaltetem
Schalter eine Umkehr bzw. ein Steigen der Ausgangsspannung des Schalters ermittelt
wird. Alternativ kann der diskontinuierliche Betriebsmodus dadurch erkannt werden,
dass bei ausgeschaltetem Schalter eine Umkehr bzw. ein Steigen der an einer dem Schalter
nachgeschalteten Diode abfallenden Spannung ermittelt wird. Alternativ kann der diskontinuierliche
Betriebsmodus dadurch erkannt werden, dass bei ausgeschaltetem Schalter eine Umkehr
bzw. ein Steigen der an einem Energiespeicher der Schaltreglerschaltung abfallenden
Spannung ermittelt wird.
[0020] Der diskontinuierliche Betriebsmodus kann des Weiteren dadurch erkannt werden, dass
beim Einschalten des Schalters die Ausgangsspannung des Schalters oder die an einer
dem Schalter nachgeschalteten Diode abfallende Spannung oder die an einem Energiespeicher
der Schaltreglerschaltung abfallenden Spannung größer als ein vordefinierter Wert,
z.B. Null, ist oder in einem bestimmten Wertebereich sich befindet.
[0021] Bevorzugt kann ein Betriebsmodus bzw. ein Übergang zwischen zwei Betriebsmodi mittels
einer Flipflopschaltung ermittelt werden.
[0022] Die Flipflopschaltung kann vorteilhafterweise in Form einer D-Flipflopschaltung ausgestaltet
sein. Der Clock-Eingang der D-Flipflopschaltung kann mit dem von der Steuereinheit
generierten Steuersignal für den Schalter gespeist werden. Der D-Eingang der D-Flipflopschaltung
kann mit einem Signal, das einen elektrischen Parameter der Schaltreglerschaltung
abbildet, gespeist werden. Der Ausgang der D-Flipflopschaltung kann mit einem Eingang
der Steuereinheit verbunden sein.
[0023] Vorzugsweise kann das Signal am D-Eingang der D-Flipflopschaltung die Ausgangsspannung
des Schalters der als Abwärtswandler ausgebildeten Schaltreglerschaltung wiedergeben.
[0024] Das Steuersignal für den Schalter am Clock-Eingang kann derart verzögert werden,
dass die Laufzeiten der Schalter-Ansteuerung kompensier werden.
[0025] Vorteilhafterweise kann zur Erkennung des Betriebsmodus ein Komparator am D-Eingang
geschaltet sein.
[0026] Die Anpassung der Regelparameter kann bevorzugt davon abhängig gemacht werden, dass
in einem kontinuierlichen Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung die statische Verstärkung
größer ist als in einem diskontinuierlichen Betriebsmodus.
[0027] Der Schalter kann vorzugsweise mittels einer Pulsweitenmodulation-Ansteuerung von
der Steuereinheit getaktet werden.
[0028] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine integrierte Schaltung vorgesehen,
vorzugsweise in Form eines Mikrocontrollers, einer anwendungsspezifischen integrierten
Schaltung (ASIC) oder eines digitalen Signalprozessors. Die integrierte Schaltung
ist zur Durchführung des Verfahrens ausgestaltet.
[0029] Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ist eine Leuchte vorgesehen. Die Leuchte
weist die integrierte Schaltung oder die Betriebsschaltung auf.
[0030] Gemäß einem Gedanken der Erfindung ist der Regler adaptiv in dem Sinne, dass er für
den kontinuierlichen Betriebsmodus (Continuous Conduction Mode) einerseits und den
kritischen/diskontinuierlichen Betriebsmodus (Borderline/Discontinuous Conduction
Mode) andererseits zwei unterschiedliche Regelparametersätze aufweist.
[0031] Es werden Regelparameter anhand des Betriebsmodus angepasst, um die verschiedenen
statischen Verstärkungen des Abwärtswandlers bzw. der Regelstrecke zu kompensieren.
[0032] Um die Umstellung der Regelparameter ausführen zu können, wird vorzugsweise ermittelt,
in welchem Zustand sich die Schaltreglerschaltung bzw. der Konverter gerade befindet.
Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass zum Einschaltzeitpunkt des Schalters
des Abwärtswandlers der Strom durch die Induktivität bzw. durch die LEDs oder eine
davon abhängige elektrische Größe ermittelt wird. Im kontinuierlichen Betriebsmodus
fließt ein LED-Strom zum Einschaltzeitpunkt des Schalters. Dies ist natürlich beim
kritischen Betriebsmodus bzw. beim diskontinuierlichen Betriebsmodus nicht der Fall.
[0033] Vorteil der Erfindung ist es, dass die unterschiedlichen Steigungen der Streckenkennlinie
der LED-Last bei der Regelung berücksichtigt werden. Einerseits kann die Regelung
im Bereich hoher Steigung der Streckenkennlinie sehr stabil sein. Andererseits kann
die Regelung auch für den Bereich der flach verlaufenden Streckenkennlinie schnell
genug sein.
[0034] Weitere Merkmale, Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung sollen nunmehr
anhand der Figuren der begleitenden Zeichnungen und der detaillierten Beschreibung
von Ausführungsbeispielen erläutert werden. Hierbei zeigt
- Fig. 1
- eine Betriebsschalung für Leuchtdioden gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung,
- Fig. 2
- den geregelten Stromverlauf durch eine Leuchtdiodenstrecke in Abhängigkeit von einem
gewünschten Dimmwert,
- Fig. 3
- eine detaillierte Ansicht bezüglich des Stromverlaufs durch die Leuchtdiodenstrecke
in einem ersten Betriebsmodus der Betriebsschaltung,
- Fig. 4
- eine detaillierte Ansicht bezüglich des Stromverlaufs durch die Leuchtdiodenstrecke
in einem zweiten Betriebsmodus der Betriebsschaltung,
- Fig. 5
- eine Betriebsschalung für Leuchtdioden gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung,
- Fig. 6
- eine Betriebsschalung für Leuchtdioden gemäß einem noch weiteren Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung, und
- Fig. 7
- ein Beleuchtungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0035] Anmerkung: Auch wenn im Folgenden die Erfindung anhand einer Stromregelung erläutert
werden wird, ist zu verstehen, dass sich die Erfindung ebenso auf eine Spannungsregelung
oder eine Leistungsregelung anwenden lässt.
[0036] Bei einer Spannungsregelung wird wenigstens ein die LED-Spannung wiedergebender Parameter
zurückgeführt und mit einem Sollwert verglichen. Entsprechend wird bei einer LED-Leistungsregelung
ein oder vorzugsweise mehrere, bevorzugt kombinatorisch, also durch Inbezugsetzen
mehrerer Parameter, die LED-Leistung wiedergebende Parameter zurückgeführt und dann
mit einem Sollwert verglichen.
[0037] In Fig. 1 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Betriebsschalung
21 für Leuchtdioden 5, 6 gezeigt.
[0038] Eine Betriebsschalung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst einen Konverter zur
Bereitstellung einer Ausgangsspannung und eines Ausgangsstroms für die Leuchtdioden
5, 6. Der Konverter kann auch als Schaltregler bezeichnet werden, in dem die Stromversorgung
der Leuchtdioden mittels eines periodisch arbeitenden elektronischen Schalters und
mindestens eines Energiespeichers die Stromversorgung der Leuchtdioden gewährleistet
wird.
[0039] Die in Fig. 1 gezeigte Betriebsschaltung 21 umfasst einen Schaltregler in Form eines
Abwärtswandlers 20. Der Abwärtswandler 20 besteht aus einem Schalter 1, einer Diode
bzw. Gleichrichterdiode 2, einer Induktivität 3 und einem Kondensator bzw. Glättungskondensator
15. Für den Betrieb zumindest einer Leuchtdiode 5, 6 wird dem Abwärtswandler 20 eine
Eingangsspannung VDC zugeführt. Diese Eingangsspannung VDC ist vorzugsweise eine Gleichspannung,
kann aber alternativ auch eine Wechselspannung bzw. eine gleichgerichtete Wechselspannung
sein.
[0040] Die Eingangsspannung VDC speist einen ersten Eingang des Schalters 1, der bspw. als
Feldeffekttransistor (FET) oder Halbleiter-Leistungsschalter insbesondere MOSFET ausgestaltet
sein kann. Der Schalter 1 wird über einen Steuereingang vorzugsweise mittels eines
PWM-Signals VG ein- bzw. ausgeschaltet. Der Ausgang des Schalters 1 ist mit der Kathode
der Diode 2 verbunden. Die Diode 2 ist anodenseitig an Masse angeschlossen. Am Verbindungspunkt
vom Ausgang des Schalters 1 und von der Kathode der Diode 2 ist die Induktivität 3
geschaltet. Der Kondensator 15 ist zwischen Masse oder Shuntwiderstand und dem anderen
Anschluss der Induktivität 3 angeschlossen.
[0041] Die Rolle des zuvor erwähnten Energiespeichers übernimmt die Induktivität 3, in dem
der Schalter 1 im eingeschalteten Zustand eine ausgangsseitige Spannung VM generiert,
die größer ist als die Ausgangsspannung VOUT des Abwärtswandlers 20. Während der Einschaltphase
des Schalters 1 steigt somit der Strom durch die Induktivität 3.
[0042] Während einer darauffolgenden Freilaufphase bzw. Sperrphase wird der Schalter ausgeschaltet.
Dies führt dazu, dass die Ausgangsspannung VM des Schalters absinkt. An der Induktivität
3 liegt nunmehr eine negative Spannung, so dass der Strom durch diese Induktivität
3 linear wieder abfällt und die gespeicherte elektrische Energie zu den Leuchtdioden
5, 6 weitergegeben wird.
[0043] Am Ausgang des Abwärtswandlers 20 ist eine Serienschaltung aus einer Induktivität
4 und mindestens einer Leuchtdiode 5, 6 vorgesehen. Die Serienschaltung aus Induktivität
4 und Leuchtdioden 5, 6 ist parallel zum Kondensator 15 geschaltet. Die Induktivität
4 bildet zusammen mit dem Kondensator 15 einen Ausgangsfilter.
[0044] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist eine Mehrzahl von Leuchtdioden 5, 6 in Serie
geschaltet. Alternativ kann die Betriebsschaltung 21 für lediglich eine Leuchtdiode
eingesetzt werden. Alternativ können die Leuchtdioden auch parallel geschaltet sein.
Vorzugsweise können die Leuchtdioden auch gemäß einer Seriell- und Parallelschaltung
angeordnet sein. Die Leuchtdioden können OLEDs sein. Weiterhin kann es sich bspw.
um monochromatische Leuchtdioden, Farbstoff-konvertierte weiße Leuchtdioden und/oder
um RGB-Leuchtdioden-Module handeln. Bei letzteren ist es besonders vorteilhaft, wenn
jede Leuchtfarbe in einer separaten Leuchtdioden-Strecke ("Leuchtdioden-Kanal") angeordnet
ist.
[0045] Als Alternative zum Abwärtswandler 20 kann eine erfindungsgemäße Betriebsschaltung
z.B. auch ein Aufwärtswandler (nicht gezeigt) umfassen. Der Abwärtswandler erzeugt
an seinem Ausgang eine in Bezug auf die Eingangs-Gleichspannung VDC niedrigere Ausgangsspannung
VOUT. Mit einem Aufwärtswandler wird dagegen eine höhere Ausgangsspannung VOUT generiert.
[0046] Am Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator 15 und den Leuchtdioden 5, 6 ist ein
Shunt-Widerstand oder Mess-Widerstand 13 angeschlossen. Der andere Anschlusspunkt
des Shunt-Widerstands 13 ist mit Masse verbunden. Die am Shunt-Widerstand 13 abfallende
Spannung ist eine Messgröße für den durch die Leuchtdioden fließenden Gesamtstrom.
[0047] Dem Shunt-Widerstand 13 ist vorzugsweise ein Tiefpassfilter nachgeschaltet. Gemäß
dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ist der Tiefpassfilter in Form eines aus einem
Widerstand 12 und einem Kondensator 11 bestehenden RC-Filters gebildet. Wegen des
Tiefpasscharakters des RC-Filters führt die Reihenschaltung aus dem Mess-Widerstand
13 und dem RC-Filter dazu, dass am Ausgang des RC-Filters der Mittelwert der am Mess-Widerstand
13 abfallenden Spannung gebildet wird. Der Ausgang des RC-Filters wird einem Mess-Eingang
17 der Steuereinheit 10 zugeführt, so dass der Steuereinheit 10 ein Istwert für den
Strom durch die Leuchtdioden zur Verfügung steht.
[0048] Vorzugsweise wird der Steuereinheit 10 ein Mittelwert des Stroms durch die Leuchtdioden
5, 6 zurückgeführt. Alternativ kann das Signal am Mess-Eingang 17 auch den augenblicklichen
Wert des Stroms durch die Leuchtdioden 5, 6 wiedergeben. In diesem Fall kann die Steuereinheit
10 vorzugsweise intern die Mittelung des Leuchtdioden-Stroms veranlassen.
[0049] Die Steuereinheit 10 ist dazu ausgelegt, als Stellgröße der Regelung der Leuchtdioden-Leistung
die Taktung des Schalters 1 beispielsweise in Form von PWM-modulierten bzw. pulsweitenmodulierten
Signalen am Ausgang 19 vorzugeben.
[0050] Als Rückführsignal, auf das geregelt wird (und das bspw. mit einem Sollwert verglichen
wird), wird zumindest der Strom gemessen, der durch die Leuchtdioden-Strecke 5, 6
fließt. Diese Messung erfolgt am Eingang 17. Dieser Leuchtdioden-Strom kann dabei
an einer beliebigen Stelle im Leuchtdioden-Strompfad gemessen werden. Wie in Fig.
1 gezeigt, kann der Leuchtdioden-Strom insbesondere mit dem Messwiderstand 13 gemessen
und anschließend vorzugsweise gemittelt werden.
[0051] Falls mehrere parallele Leuchtdioden-Strecken angeordnet sind (nicht gezeigt), ist
es vorteilhaft, wenn jede Leuchtdioden-Strecke über ein eigenes Rückführsignal, das
beispielsweise den in der Leuchtdioden-Strecke fließenden Strom wiedergibt, geregelt
wird.
[0052] Als Sollwert für die Regelung kann ein über den Eingang 22 der Steuereinheit 10 extern
zugeführter Dimmwert dienen. Es kann sich bspw. um ein analoges Dimmen über Amplitudenveränderung
handeln. Alternativ kann ein digitaler Dimmwert berücksichtigt werden, der bspw. über
einen digitalen Daten-Bus (s. Fig. 7) übermittelt wird.
[0053] Die erfindungsgemäße Betriebsschaltung ist eine einstellbare Stromquelle z.B. von
1% bis 100% für verschiedene Leuchtdioden-Lasten z.B. von 14V bis 44V. Der Abwärtswandler
20 wird vorzugsweise über eine als Mikrokontroller ausgebildete Steuereinheit 10 mittels
PWM angesteuert. Vorzugsweise wird eine konstante HF-PWM-Frequenz von z.B. 100kHz
gewählt, damit der Ausgangsfilter zur Reduktion des Stromrippels optimal dimensioniert
werden kann. Dies hat zur Folge, dass der Abwärtswandler 20 je nach Arbeitspunkt im
kontinuierlichen, im kritischen oder im diskontinuierlichen Betriebsmodus arbeitet.
[0054] Der Leuchtdioden-Strom wird vorzugsweise mit einem digitalen PI-Regler in der Steuereinheit
10 bzw. im Mikrokontroller auf einem gewünschten Stromlevel konstant gehalten. Bis
ca. 10% Leuchtdioden-Strom wird vorzugsweise kontinuierlich analog gedimmt. Danach
wird der Leuchtdioden-Strom bis auf 1% mit einer NF-PWM von z.B. 312Hz moduliert,
um den effektiven Leuchtdioden-Strom bei minimal 10% zu halten. Somit können größere
Farbortverschiebungen vermieden werden und es treten bis 10% LED-Strom keine störenden
Stroboskopeffekte auf.
[0055] Der geregelte Stromverlauf durch die Leuchtdioden-Strecke ist in Fig. 2 gezeigt.
In Fig. 2 ist hierfür entlang der X-Achse der Dimmwert bzw. das Tastverhältnis des
PWM-Signals dargestellt und entlang der Y-Achse der Leuchtdioden-Strom. Dargestellt
ist der Strom aufgetragen über die Einschaltzeitdauer des Schalters 1 des Abwärtswandler
20. Die unterschiedlichen Kennlinien K1, K2, K3, K4, K5, K6 beziehen sich auf unterschiedliche
Lasten.
[0056] Es wird gezeigt, dass abhängig vom Dimmgrad, der bspw. bei einem analogen Dimmen
über Amplitudenveränderung bestimmt wird, und der Last die Kennlinie der Last insbesondere
zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Steigungen aufweist.
[0057] Z.B. bei der Kennlinie K4 sind zwei Bereiche mit unterschiedlichen Steigungen erkennbar.
In einem ersten Bereich B1 ist die Steigung flacher als in einem zweiten Bereich B2.
Das Tastverhältnis ist im zweiten Bereich B2 größer als im ersten Bereich B1. Diese
zwei Abschnitte mit unterschiedlichen Steigungen spiegeln insbesondere wieder, dass
abhängig von dem Dimmgrad und der Leuchtdioden-Last sich der Wandler im kontinuierlichen
Betriebsmodus (Continuous Conduction Mode) oder im kritischen bzw. diskontinuierlichen
Betriebsmodus (Borderline bzw. Discontinuous Conduction Mode) befinden kann. Die Frequenz
der Steuerung des Schalters 1 bleibt dabei vorzugsweise konstant im hochfrequenten
Bereich.
[0058] Hinsichtlich der Regelungseigenschaften, insbesondere der Zeitkonstanten der Regelung,
kann der Regler dahingehend verbessert werden, dass er abhängig vom Zustand des Wandlers
unterschiedliche Regelparametersätze aufweist. Die Regelparametersätze sind insbesondere
auf diese jeweiligen sehr unterschiedlichen Streckencharakteristiken angepasst. Unterschiedliche
Regelparametersätze sind für unterschiedliche Betriebsmodi des Wandlers vorgesehen.
[0059] Die Anpassung der Regelparameter kann in bekannter Weise abhängig von der statischen
Verstärkung ks durchgeführt werden. Die statische Verstärkung ks entspricht der Steigung
der in Fig. 2 gezeigten Kennlinien.
[0060] Wie in Fig. 2 ersichtlich, nimmt die statische Verstärkung ks bei höheren Leuchtdioden-Strömen
extrem zu. Vor diesem Anstieg gibt es sogar noch eine sehr flache Stelle mit extrem
kleiner Verstärkung. Dieses Verhalten wird durch den Übergang vom kontinuierlichen
Betriebsmodus in den diskontinuierlichen Betriebsmodus hervorgerufen und ist regelungstechnisch
nachteilig.
[0061] Die erfindungsgemäße Lösung, abhängig vom Betriebszustand der Schaltreglerschaltung
die Regelparameter anzupassen, sorgt dafür, dass der Regler einerseits im kontinuierlichen
Modus bei den größten statischen Verstärkungen und insbesondere bei einem Tastverhältnis
in der Nähe von 100% noch stabil arbeiten kann. Andererseits können die Regelparameter
auch im diskontinuierlichen Modus separat angepasst werden, so dass die Regelung nicht
mehr träge ist. Im Gegenteil führt diese Anpassung dazu, dass auch im diskontinuierlichen
Betriebsmodus und bei niedrigeren Strömen ein schnelles Einregeln auf den Sollwert
stattfindet. Ein Vorteil ist weiterhin, dass die Welligkeit der Kennlinien im unteren
Strombereich nicht mehr sichtbar ist.
[0062] Durch die Anpassung der Regelparameter je nach Betriebsmodus sind eine sehr stabile
Regelung im Bereich hoher Steigung der Streckenkennlinie und andererseits eine schnelle
Regelung für den Bereich der flach verlaufenden Streckenkennlinie möglich.
[0063] Der erfindungsgemäße adaptive Regler wird je nach Arbeitspunkt seine Parameter anpassen.
Dazu soll erkannt werden, wann der Übergang zwischen dem diskontinuierlichen und dem
kontinuierlichen Betriebsmodus vorliegt, da bei diesem Übergang eine große Änderung
in der statischen Verstärkung ks erkannt worden ist. Dieser Punkt ist aber je nach
Leuchtdioden-Last und Bauteiltoleranzen sehr unterschiedlich und macht eine Umschaltung
des Reglers z.B. mittels Strommessung und/oder Tastverhältnis eher ungenau.
[0064] Fig. 3 zeigt eine detaillierte Ansicht bezüglich des Stromverlaufs durch die Leuchtdioden-Strecke
im kontinuierlichen Betriebsmodus der Betriebsschaltung. Gezeigt sind außerdem der
Verlauf des Steuersignals VG für den Schalter 1 und der Spannung VM am Ausgang des
Schalters 1. In der durch das Steuersignal VG definierten Einschaltphase E des Schalters
1 nimmt die Spannung VM einen positiven Wert an und der Strom durch die Induktivität
IL steigt linear. Nimmt das Steuersignal VG den Wert Null an, so sinkt die Spannung
VM ca. auf den Wert -0,7 V. Während dieser Freilaufphase F bzw. Sperrphase sinkt der
Strom durch die Induktivität 3 linear ab, geht aber nicht auf null zurück. Beim darauffolgenden
Einschalten des Schalters 1 nimmt die Spannung VM impulsartig wieder den positiven
Wert an.
[0065] Fig. 4 zeigt den Stromverlaufs durch die Leuchtdioden-Strecke im diskontinuierlichen
Betriebsmodus der Betriebsschaltung. In der Freilaufphase F sinkt der Strom durch
die Induktivität 3 zu Null. In dem Moment, in dem der Strom durch die Induktivität
Null wird, springt die Spannung VM auf den Wert VOUT. Es bildet sich ein Schwingkreis,
der durch den Spannungssprung an der Diode 2 angeregt wird. Die Spannung VM entwickelt
sich gemäß einer abklingenden Schwingung um einen positiven Wert.
[0066] Mit dem Ansteuerungssignal VG und der Spannung VM wird erfindungsgemäß der Betriebsmodus
detektiert. Hierzu ist eine D-Flipflopschalung 9 vorgesehen, welche mit der positiven
Ansteuerungsflanke des Steuersignals VG getaktet wird. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist
der Clock-Eingang der Flipflopschaltung mit dem von der Steuereinheit 10 generierten
Steuersignal VG für den Schalter 1 verbunden.
[0067] Der Daten- bzw. D-Eingang der D-Flipflopschalung 9 ist über einen Spannungsteiler
7, 8 mit dem Mittelpunkt VM des Abwärtswandlers verbunden. Der Ausgang der D-Flipflopschalung
9 ist mit einem Eingang 18 der Steuereinheit 10 verbunden.
[0068] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Erfassung des Betriebsmodus mittels des D-Flipflops
9 implementiert, das synchron zu der Taktung des Abwärtswandlers-Schalters 1 getaktet
ist. Dem D-Eingang des D-Flipflops wird ein Signal zugeführt, das die Brückenspannung
VM wiedergibt.
[0069] Optional kann am D-Eingang der D-Flipflopschalung 9 eine Diode 16 vorgesehen sein.
Die Anode der Diode ist mit dem Mittelpunkt des aus zwei Widerständen 7, 8 bestehenden
Spannungsteilers verbunden. Die Anode der Diode 16 ist am D-Eingang der D-Flipflopschalung
9 geschaltet. Die Kathode der Diode 16 ist mit einer positiven Spannung VCC verbunden.
Am Ausgang des Flipflops 9 wird immer der aktuelle Betriebsmodus ausgegeben.
[0070] Die Erkennung des Betriebsmodus erfolgt mittels der D-Flipflopschalung 9. Bei einer
positiven Ansteuerungsflanke des Steuersignals VG und im kontinuierlichen Betrieb
hat die Spannung VM den Wert Null bzw. -0,7 V. Der Ausgang der Flipflopschaltung 9
nimmt somit den logischen Zustand 0 an, was von der Steuereinheit 10 erfasst wird.
Diese schließt wiederum auf den kontinuierlichen Betriebsmodus und berücksichtigt
für die Leuchtdioden-Regelung erfindungsgemäß die für diesen Betrieb entsprechend
vorgesehenen Regelparameter. Diese Regelparameter sind an die hohe statische Verstärkung
des kontinuierlichen Betriebsmodus angepasst.
[0071] Im diskontinuierlichen Betriebsmodus hingegen liegt die Spannung VM beim Ansteuern
des Schalters 1 nicht mehr bei ca. -0,7 V. Diese Spannung VM ist im Einschaltmoment
vielmehr grösser als die benötigte 1 Pegel-Spannung des D-Eingangs. Der Ausgang des
Flipflops gibt somit den logischen Zustand 1 aus. Die Steuereinheit schließt somit
auf einen diskontinuierlichen Betriebsmodus und passt die Regelparameter entsprechend
an.
[0072] Anhand des Ausgangssignals des Flipflops 9 kann nun die Steuereinheit 10 die Parameter
des Reglers anpassen, um so die verschiedenen statischen Verstärkungen der Regelstrecke
zu kompensieren.
[0073] Vorteilhafterweise kann am Clock-Eingang der Flipflopschaltung 9 eine Verzögerung
(z.B. RC) eingebaut werden (nicht gezeigt), um die Laufzeiten der Schalter-Ansteuerung
zu kompensieren.
[0074] In Fig. 5 ist ein Ausschnitt einer Abwandlung der in Fig. 1 gezeigten Schaltung dargestellt.
Der einzige Unterschied zur Schaltung von Fig. 1 ist ein Komparator 50, der vor dem
D-Eingang des Flipflops 9 geschaltet ist. Durch Einstellung eines Referenzwertes VREF,
der mit dem Signal aus dem Spannungsteiler 7, 8 verglichen wird, kann somit die Erkennung
des einen oder des anderen Betriebsmodus durch die Steuereinheit 10 exakter bestimmt
werden. Der Komparator kann insbesondere für einen tieferen Schaltlevel oder bei zu
kleinen Spannungsgradienten der Spannung VM vorteilhaft sein.
[0075] Die Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine Betriebsschaltung 51 gemäß
der vorliegenden Erfindung. Bauteile, die mit auf Fig. 1 gezeigten Bauteilen identisch
sind, sind mit identischen Bezugszeichen versehen, so dass auf eine Wiederholung der
Beschreibung dieser Bauteile verzichtet werden kann.
[0076] Der Abwärtswandler 54 entspricht dem in Fig. 1 gezeigten Abwärtswandler 20, mit dem
Unterschied, dass nunmehr eine Sekundärwicklung 52 vorgesehen ist. Diese Sekundärwicklung
52 ist mit der Induktivität 3 des Abwärtswandlers 20 magnetisch gekoppelt. Die Spannung
an der Sekundärwicklung 52 wird einem Eingang 53 der Steuereinheit 10 zugeführt.
[0077] Die an der Sekundärwicklung 52 anliegende, und von der Steuereinheit 10 gemessene
Spannung ist proportional zur Spannung VM-VOUT der Induktivität 3, wobei die Spannung
VOUT vorzugsweise konstant ist. Die Spannungen an der Sekundärwicklung 52 und an der
Induktivität 3 verhalten sich nämlich so zueinander wie die Windungszahlen der beiden
elektrischen Bauelemente.
[0078] Optional kann diese an der Induktivität anliegende Spannung gemäß Fig. 1 einer D-Flipflopschaltung
9 zugeführt werden, wobei der Ausgang der D-Flipflopschaltung 9 den Betriebszustand
des Abwärtswandlers 20 wiedergibt.
[0079] In Fig. 7 ist ein Beleuchtungssystem 60 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt.
Das Beleuchtungssystem 60 umfasst vorzugsweise eine Betriebsschaltung 64 für Leuchtdioden
5, 6. Die Betriebsschaltung 64 weist einen Abwärtswandler 20 nach dem in Fig. 1 gezeigten
ersten Ausführungsbeispiel auf. Alternativ kann auch z.B. ein Abwärtswandler 54 nach
dem in Fig. 6 gezeigten weiteren Ausführungsbeispiel vorgesehen sein.
[0080] Der Abwärtswandler 20 ist einem AC-DC Wandler 61 nachgeschaltet, der eine von einem
Stromnetz 62 zur Verfügung gestellte Wechselspannung VIN in eine gleichgerichtete
Spannung bzw. in eine Gleichspannung umwandelt. Alternativ kann der Abwärtswandler
20 auch von einer Wechselspannung versorgt werden.
[0081] Der Steuereinheit 10 können über den Eingang 22 Dimmwerte übermittelt werden. Diese
Dimmwerte können über einen Daten-Bus 63 z.B. von einer zentralen Einheit (nicht gezeigt)
festgelegt werden. Vorzugsweise kann die Steuereinheit 10 über den Daten-Bus 63 auch
selber Daten z.B. bezüglich der Regelung zurück zu der zentralen Einheit senden.
[0082] Zur Regelung werden der Steuereinheit Rückführgrößen aus dem Bereich der Betriebsschaltung
64 zur Verfügung gestellt. Abhängig vom Betriebsmodus des Abwärtswandlers 20 passt
die Steuereinheit 10 die Regelparameter wie oben beschrieben an. Die verschiedene
Regelparametersätze können der Steuereinheit 10 bspw. über den Daten-Bus übermittelt
werden.
[0083] Der Regelalgorithmus kann analog oder digital implementiert sein. Insbesondere bei
digitaler Implementierung erfolgt die Veränderung der Eigenschaften der Regelschleife
vorzugsweise durch Parameteränderung der digital implementierten Regelung. Indessen
kann die Änderung der Eigenschaften auch an anderer Stelle der Regelschleife ausgeführt
werden, bspw. durch selektives Schalten eines bspw. Bandpass-Filters in dem Rückführzweig
des Istwert-Signals. Es kann auch eine Umschaltung der Regelschleife oder von Teilen
der Regelschleife erfolgen.
Liste der Referenzzeichen
[0084]
- 1
- Schalter
- 2
- Diode
- 3
- Induktivität
- 4
- Induktivität
- 5
- Leuchtdiode
- 6
- Leuchtdiode
- 7
- Widerstand
- 8
- Widerstand
- 9
- Flipflopschalung
- 10
- Steuereinheit
- 11
- Kondensator
- 12
- Widerstand
- 13
- Mess-Widerstand
- 15
- Kondensator
- 16
- Diode
- 17
- Eingang der Steuereinheit
- 18
- Eingang der Steuereinheit
- 19
- Ausgang der Steuereinheit
- 20
- Abwärtswandler
- 21
- Betriebsschaltung
- 22
- Eingang der Steuereinheit für Dimmwerte
- 50
- Komparator
- 51
- Betriebsschaltung
- 52
- Sekundärwicklung
- 53
- Eingang der Steuereinheit
- 54
- Abwärtswandler
- 60
- Beleuchtungssystem
- 61
- AC-DC Wandler
- 62
- Stromnetz
- 63
- Daten-Bus
- 64
- Betriebsschaltung
1. Verfahren zum Betrieb wenigstens einer Leuchtdiode (5, 6) mittels einer vorzugsweise
als Abwärtswandler ausgebildeten Schaltreglerschaltung (20), der eine Eingangsspannung
(VDC) zugeführt wird, und die mittels mindestens einem durch eine Steuereinheit (10)
getakteten Schalter (1) eine Ausgangsspannung (VOUT) zur Versorgung der wenigstens
einen Leuchtdiode (5, 6) mit zumindest im zeitlichen Mittel konstant geregeltem LED-Strom,
LED-Spannung oder elektrischer LED-Leistung bereitstellt, wobei der Sollwert für den
LED-Strom, die LED-Spannung oder die LED-Leistung zum Dimmen einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Regelparameter der Regelschleife für den LED-Strom, die LED-Spannung oder die
LED-Leistung abhängig vom Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung (20) verändert werden.
2. Verfahren zum Betrieb wenigstens einer Leuchtdiode (5, 6) mittels einer vorzugsweise
als Abwärtswandler ausgebildeten Schaltreglerschaltung (20), der eine Eingangsspannung
(VDC) zugeführt wird, und die mittels mindestens einem durch eine Steuereinheit (10)
getakteten Schalter (1) eine Ausgangsspannung (VOUT) zur Versorgung der wenigstens
einen Leuchtdiode (5, 6) mit zumindest im zeitlichen Mittel konstant geregeltem LED-Strom,
LED-Spannung oder LED-Leistung bereitstellt, wobei der Sollwert für den LED-Strom,
die LED-Spannung oder LED-Leistung zum Dimmen einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Regelparameter der Regelschleife für den LED-Strom, die LED-Spannung oder die
LED-Leistung abhängig von der LED-Last und/oder vom Sollwert für den LED-Strom, die
LED-Spannung oder die LED-Leistung verändert werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
wobei bei einem Übergang von einem Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung (20) zu
einem anderen Betriebsmodus die Regelparameter geändert werden.
4. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche,
wobei der Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung (20) erkannt wird, und abhängig
davon die Regelparameter angepasst werden.
5. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche,
wobei für unterschiedliche Betriebsmodi unterschiedliche Regelparametersätze vorgesehen
sind.
6. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche,
wobei die Schaltreglerschaltung (20) in einem kontinuierlichen und in einem diskontinuierlichen
Modus betrieben werden kann, und für jeden dieser Betriebsmodi ist ein jeweiliger
Regelparametersatz vorgesehen.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
wobei der diskontinuierliche Betriebsmodus dadurch erkannt wird, dass bei ausgeschaltetem
Schalter (1) eine Umkehr der Ausgangsspannung (VM) des Schalters (1) oder eine Umkehr
der an einer dem Schalter (1) nachgeschalteten Diode (2) abfallenden Spannung (VM)
oder eine Umkehr der an einem Energiespeicher (3) der Schaltreglerschaltung (20) abfallenden
Spannung ermittelt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 6,
wobei der diskontinuierliche Betriebsmodus dadurch erkannt wird, dass beim Einschalten
des Schalters (1) die Ausgangsspannung (VM) des Schalters (1) oder die an einer dem
Schalter (1) nachgeschalteten Diode (2) abfallende Spannung (VM) oder die an einem
Energiespeicher (3) der Schaltreglerschaltung (20) abfallenden Spannung größer als
ein vordefinierter Wert, z.B. Null, ist oder in einem bestimmten Wertebereich sich
befindet.
9. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche und insbesondere nach Anspruch 8,
wobei ein Betriebsmodus bzw. ein Übergang zwischen zwei Betriebsmodi mittels einer
Flipflopschaltung (9) ermittelt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
wobei die Flipflopschaltung in Form einer D-Flipflopschaltung (9) ausgestaltet ist,
wobei:
- derer Clock-Eingang mit dem von der Steuereinheit (10) generierten Steuersignal
für den Schalter (1) gespeist wird,
- derer D-Eingang mit einem Signal, das einen elektrischen Parameter der Schaltreglerschaltung
abbildet, gespeist wird und
- derer Ausgang mit einem Eingang (18) der Steuereinheit (10) verbunden ist.
11. Verfahren nach Anspruch 10,
wobei das Signal am D-Eingang der D-Flipflopschaltung (9) die Ausgangsspannung (VM)
des Schalters (1) der als Abwärtswandler ausgebildeten Schaltreglerschaltung wiedergibt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
wobei das Steuersignal für den Schalter (1) am Clock-Eingang derart verzögert wird,
dass die Laufzeiten der Schalter-Ansteuerung kompensier wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
wobei zur Erkennung des Betriebsmodus ein Komparator (50) am D-Eingang geschaltet
ist.
14. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche,
wobei die Anpassung der Regelparameter davon abhängig gemacht wird, dass in einem
kontinuierlichen Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung die statische Verstärkung
(ks1, ks2) größer ist als in einem diskontinuierlichen Betriebsmodus.
15. Integrierte Schaltung, vorzugsweise in Form eines Mikrocontrollers, einer anwendungsspezifischen
integrierten Schaltung (ASIC) oder eines digitalen Signalprozessors, zur Durchführung
eines Verfahrens nach einem der vorigen Ansprüche.
16. Betriebsschaltung für wenigstens eine Leuchtdiode (5, 6), aufweisend eine vorzugsweise
als Abwärtswandler ausgebildete Schaltreglerschaltung (20), der eine Eingangsspannung
(VDC) zugeführt wird, und die mittels mindestens einem durch eine Steuereinheit (10)
getakteten Schalter (1) eine Ausgangsspannung (VOUT) zur Versorgung der wenigstens
einen Leuchtdiode (5, 6) mit zumindest im zeitlichen Mittel konstant geregeltem Strom,
Spannung oder Leistung bereitstellt, wobei der Sollwert für den LED-Strom, die LED-Spannung
oder die LED-Leistung zum Dimmen einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Regelparameter der Regelschleife für den LED-Strom, die LED-Spannung oder die
LED-Leistung abhängig vom Betriebsmodus der Schaltreglerschaltung (20) veränderbar
sind.
17. LED-Leuchte, bspw. Retrofit LED-Leuchte, aufweisend eine integrierte Schaltung nach
Anspruch 15 oder eine Betriebsschaltung nach Anspruch 16.
1. Method for operating at least one light-emitting diode (5, 6) by means of a switching
regulator circuit (20), preferably configured as buck converter, to which an input
voltage (VDC) is supplied, and that provides, by means of at least one switch (1)
clocked by a control unit (10), an output voltage (VOUT) for supplying the at least
one light-emitting diode (5, 6) with LED current, LED voltage or electrical LED power,
continuously controlled at least in the time average, wherein the desired value for
the LED current, the LED voltage or the LED power is adjustable for dimming, characterized in that the control parameters of the control loop for the LED current, the LED voltage or
the LED power are changed depending on the operating mode of the switching regulator
circuit (20).
2. Method for operating at least one light-emitting diode (5, 6) by means of a switching
regulator circuit (20), preferably configured as buck converter, to which an input
voltage (VDC) is supplied, and that provides, by means of at least one switch (1)
clocked by a control unit (10), an output voltage (VOUT) for supplying the at least
one light-emitting diode (5, 6) with LED current, LED voltage or LED power, continuously
controlled at least in the time average, wherein the desired value for the LED current,
the LED voltage or the LED power is adjustable for dimming, characterized in that the control parameters of the control loop for the LED current, the LED voltage or
the LED power are changed depending on the LED load and/or on the desired value of
the LED current, the LED voltage or the LED power.
3. Method according to claim 1 or 2, wherein the control parameters are changed when
switching from one operating mode of the switching regulator circuit (20) to another
operating mode.
4. Method according to one of the preceding claims, wherein the operating mode of the
switching regulator circuit (20) is recognized and the control parameters are adapted
depending on that.
5. Method according to one of the preceding claims, wherein different sets of control
parameters are provided for different operating modes.
6. Method according to one of the preceding claims, wherein the switching regulator circuit
(20) can be operated in a continuous and in a discontinuous mode, and a set of control
parameters is provided respectively for each of these operating modes.
7. Method according to claim 6, wherein the discontinuous operating mode is thus recognized
that, when the switch (1) is switched off, a reverse of the output voltage (VM) of
the switch (1) or a reverse of the voltage (VM) falling on a diode (2) downstream
from the switch (1) or a reverse of the voltage falling on an energy store (3) of
the switching regulator circuit (20) is detected.
8. Method according to claim 6, wherein the discontinuous operating mode is thus recognized
that, when the switch (1) is switched on, the output voltage (VM) of the switch (1)
or the voltage (VM) falling on a diode (2) downstream from the switch (1) or the voltage
falling on an energy store (3) of the switching regulator circuit (20) is greater
than a pre-defined value, e.g. zero, or is in a specific value range.
9. Method according to one of the preceding claims and in particular according to claim
8, wherein an operating mode or a transition between two operating modes is detected
by means of a flip-flop circuit (9).
10. Method according to claim 9, wherein the flip-flop circuit is designed in form of
a D flip-flop circuit (9), wherein:
- the clock input thereof is supplied with the control signal for the switch (1) generated
by the control unit (10),
- the D input thereof is supplied with a signal that represents an electric parameter
of the switching regulator circuit, and
- the output thereof is connected with an input (18) of the control unit (10).
11. Method according to claim 10, wherein the signal on the D input of the flip-flop circuit
(9) reproduces the output voltage (VM) of the switch (1) of the switching regulator
circuit configured as buck converter.
12. Method according to one of the claims 10 or 11, wherein the control signal for the
switch (1) is delayed at the clock input in such a way that the running times of the
switch activation is compensated.
13. Method according to one of the claims 10 to 12, wherein a comparator (50) is connected
at the D input for recognizing the operating mode.
14. Method according to one of the preceding claims, wherein the adapting of the control
parameters is made dependent on that the steady-state gain (ks1, ks2) is greater in
a continuous operating mode of the switching regulator circuit than in a discontinuous
operating mode.
15. Integrated circuit, preferably in form of a microcontroller, an application-specific
integrated circuit (ASIC) or a digital signal processor, for carrying out a method
according to one of the preceding claims.
16. Operating circuit for at least one light-emitting diode (5, 6), having a switching
regulator circuit (20), preferably configured as buck converter, to which an input
voltage (VDC) is supplied, and that provides, by means of at least one switch (1)
clocked by a control unit (10), an output voltage (VOUT) for supplying the at least
one light-emitting diode (5, 6) with current, voltage or power, continuously controlled
at least in the time average, wherein the desired value for the LED current, the LED
voltage or the LED power is adjustable for dimming, characterized in that the control parameters of the control loop for the LED current, the LED voltage or
the LED power are changeable depending on the operating mode of the switching regulator
circuit (20).
17. LED luminaire, or retrofit LED luminaire, having an integrated circuit according to
claim 15 or an operating circuit according to claim 16.
1. Procédé servant à faire fonctionner au moins une diode électroluminescente (5, 6)
au moyen d'un circuit de commande de commutation (20), de préférence configuré comme
un convertisseur abaisseur, auquel une tension d'entrée (VDC) est alimentée, et qui
fournit, au moyen d'au moins un commutateur (1) cadencé par une unité de commande
(10), une tension de sortie (VOUT) pour alimenter l'au moins une diode électroluminescente
(5, 6) avec un courant de DEL, une tension de DEL ou une énergie électrique de DEL,
continuellement contrôlé(e) au moins en valeur moyenne dans le temps, dans lequel
la valeur souhaitée pour le courant de DEL, la tension de DEL ou l'énergie de DEL
est réglable pour la gradation d'éclairage, caractérisé en ce que les paramètres de commande de la boucle d'asservissement pour le courant de DEL,
la tension de DEL ou l'énergie de DEL sont modifiés selon le mode de fonctionnement
du circuit de commande de commutation (20).
2. Procédé servant à faire fonctionner au moins une diode électroluminescente (5, 6)
au moyen d'un circuit de commande de commutation (20), de préférence configuré comme
un convertisseur abaisseur, auquel une tension d'entrée (VDC) est alimentée, et qui
fournit, au moyen d'au moins un commutateur (1) cadencé par une unité de commande
(10), une tension de sortie (VOUT) pour alimenter l'au moins une diode électroluminescente
(5, 6) avec du courant de DEL, une tension de DEL ou une énergie de DEL, continuellement
contrôlé(e) au moins en valeur moyenne dans le temps, dans lequel la valeur souhaitée
pour le courant de DEL, la tension de DEL ou l'énergie de DEL est réglable pour la
gradation d'éclairage, caractérisé en ce que les paramètres de commande de la boucle d'asservissement pour le courant de DEL,
la tension de DEL ou l'énergie de DEL sont modifiés selon la charge de DEL et/ou la
valeur souhaitée de courant de DEL, de tension de DEL ou d'énergie de DEL.
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, dans lequel les paramètres de commande sont
modifiés lors d'un passage d'un mode de fonctionnement du circuit de commande de commutation
(20) à un mode de fonctionnement différent.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le mode de fonctionnement
du circuit de commande de commutation (20) est reconnu et les paramètres de commande
sont adaptés en fonction de cela.
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel différents ensembles
de paramètres de commande sont prévus pour les différents modes de fonctionnement.
6. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel le circuit de commande
de commutation (20) peut être actionné dans un mode continu ou discontinu, et un ensemble
de paramètres de commande sont respectivement prévus pour chacun de ces modes de fonctionnement.
7. Procédé selon la revendication 6, dans lequel le mode de fonctionnement discontinu
est ainsi reconnu que, lorsque le commutateur (1) est éteint, une inversion de la
tension de sortie (VM) du commutateur (1) ou une inversion de la tension (VM) atteignant
une diode (2) en aval du commutateur (1) ou une inversion de la tension atteignant
un stockage d'énergie (3) du circuit de commande de commutation (20) est détectée.
8. Procédé selon la revendication 6, dans lequel le mode de fonctionnement discontinu
est ainsi reconnu que, lorsque le commutateur (1) est allumé, la tension d'entrée
(VM) du commutateur (1) ou la tension (VM) atteignant une diode (2) en aval du commutateur
(1) ou la tension atteignant un stockage d'énergie (3) du circuit de commande de commutation
(20) est supérieure à une valeur prédéfinie, par exemple zéro, ou se situe dans une
certaine fourchette de valeurs.
9. Procédé selon l'une des revendications précédentes et en particulier selon la revendication
8, dans lequel un mode de fonctionnement ou une transition entre deux modes de fonctionnement
est détectée au moyen d'un circuit Eccles-Jordan (9).
10. Procédé selon la revendication 9, dans lequel le circuit Eccles-Jordan est conçu sous
la forme d'un circuit Eccles-Jordan à bascule D (9), dans lequel :
- ladite entrée d'horloge est alimentée par le signal de commande pour le commutateur
(1) généré par l'unité de commande (10),
- ladite entrée D est alimentée par un signal indiquant un paramètre électrique du
circuit de commande de commutation, et
- ladite sortie est reliée à une entrée (18) de l'unité de commande (10).
11. Procédé selon la revendications 10, dans lequel le signal sur l'entrée D du circuit
Eccles-Jordan (9) restitue la tension de sortie (VM) du commutateur (1) du circuit
de commande de commutation configuré comme un convertisseur abaisseur.
12. Procédé selon l'une des revendications 10 ou 11, dans lequel le signal de commande
du commutateur (1) est différé à l'entrée de l'horloge de manière à ce que les durées
de fonctionnement de l'activation du commutateur soient compensées.
13. Procédé selon l'une des revendications 10 à 12, dans lequel un comparateur (50) est
relié à l'entrée D pour reconnaître le mode de fonctionnement.
14. Procédé selon l'une des revendications précédentes, dans lequel l'adaptation des paramètres
de commande est réalisée si le renforcement statique (ks1, ks2) est supérieur dans
un mode de fonctionnement continu du circuit de commande de commutateur que dans un
mode de fonctionnement discontinu.
15. Circuit intégré, de préférence sous la forme d'un microcontrôleur, d'un circuit intégré
à application spécifique (ASIC) ou d'un dispositif de traitement de signaux numériques
pour réaliser un procédé selon l'une des revendications précédentes.
16. Circuit de commande pour au moins une diode électroluminescente (5, 6) comportant
un circuit de commande de commutation (20), de préférence configuré comme un convertisseur
abaisseur, auquel une tension d'entrée (VDC) est alimentée, et qui fournit, au moyen
d'au moins un commutateur (1) cadencé par une unité de commande (10), une tension
de sortie (VOUT) pour alimenter l'au moins une diode électroluminescente (5, 6) avec
du courant, une tension ou une énergie, continuellement contrôlé(e) au moins en valeur
moyenne dans le temps, dans lequel la valeur souhaitée pour le courant de DEL, la
tension de DEL ou l'énergie de DEL est réglable pour la gradation d'éclairage, caractérisé en ce que les paramètres de commande de la boucle d'asservissement pour le courant de DEL,
la tension de DEL ou l'énergie de DEL peuvent être modifiés selon le mode de fonctionnement
du circuit de commande de commutation (20).
17. Luminaire à DEL ou luminaire à DEL retrofit comportant un circuit intégré selon la
revendication 15 ou un circuit de commande selon la revendication 16.